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Olympische Spiele 2026

Schweizer Curlerinnen schlagen gegen Kanada zurück ++ Gremaud und Andraska im Big-Air-Final ++ Stöckli zieht positive Zwischenbilanz

In Mailand und Cortina gehen vom 6. bis 22. Februar die Olympischen Winterspiele über die Bühne. Mit unserem Ticker sind Sie über alle wichtigen Entscheidungen informiert.
Die niederländische Eisschnnellläuferin Jutta Leerdam ist nach ihrer Goldmedaille über 1000 m sichtlich gerührt.
Bild: AP Photo
Jutta Leerdam feiert ihren Sieg zusammen mit ihrem Verlobten, dem US-amerikanischen Influencer Jake Paul.
Bild: Imago

22:26 Uhr

Samstag, 14. Februar

Frauen-Curling: Zuerst die erste Niederlage, dann ein süsser Sieg

Die Schweizer Frauen-Equipe muss im olympischen Curling-Turnier die erste Niederlage hinnehmen. Auf das 5:7 gegen Japan reagiert das Quartett um Skip Silvana Tirinzoni am Samstag mit einem 7:6-Erfolg nach Zusatz-End gegen den Angstgegner Kanada.

Das Schweizer Team um Skip SIlvana Tirinzoni zeigt gegen Kanada eine starke Reaktion.
Bild: JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Nach zwei Siegen an Vortagen bezogen Tirinzoni und ihre Teamkolleginnen Selina Witschonke, Carole Howald und Alina Pätz am Samstagvormittag gegen einen Kontrahenten die erste Niederlage, der seine ersten zwei Partien in diesem Turnier verloren hatte. Einige Stunden später rehabilitierten sich die Schweizerinnen mit einer beeindruckenden Wende gegen Kanada.

Gegen den Angstgegner um Skip Rachel Homan hatten Tirinzoni und Co. in den letzten Monaten unter anderem in den letzten beiden WM-Finals das Nachsehen. Auch in Cortina sah es zunächst nicht gut aus. Nach einem gestohlenen Stein der Kanadierinnen im zweiten End und zwei weiteren Verlustpunkten im dritten gerieten die Schweizerinnen im Abendspiel mit 0:4 in Rücklage. Ein Viererhaus vom 2:5 zum 6:5 brachte sie im siebten End aber zurück ins Spiel und im Zusatz-End schliesslich zum dritten Sieg im vierten Round-Robin-Spiel.

Die Niederlage gegen Japan war die Folge von Fehlern, die sich die Schweizerinnen vorab in der zweiten Hälfte der Partie leisteten. Zudem war das Quartett des CC Aarau mehrmals nicht imstande, Ungereimtheiten im Spiel der Japanerinnen zu seinen Gunsten zu nutzen. Die Vorentscheidung führten die Asiatinnen im siebten und acht End herbei. Vorerst schrieben sie ein Zweierhaus, danach stahlen sie einen Stein, was die 6:4-Führung bedeutete. (sda)

22:00 Uhr

Samstag, 14. Februar

Gremaud souverän, Andraska überraschend im Final

Mathilde Gremaud hat ihre Chance auf weiteres Edelmetall an den Winterspielen in Norditalien gewahrt. Die Slopestyle-Olympiasiegerin von 2022 und 2026 qualifizierte sich am Samstagabend in Livigno souverän für den Big-Air-Final vom Montag (19.30 Uhr).

Mathilde Gremaud kann mit der Quali zufrieden sein.
Bild: PETER KLAUNZER

Mit den 169,00 Punkten für ihre zwei besten Sprünge über den grossen Kicker schaffte Gremaud den Vorstoss in den Final der besten zwölf Athletinnen als Dritte im Schongang. Obwohl Gremaud noch nicht alle Trümpfe auspackte, erreichten einzig die Kanadierin Megan Oldham und Eileen Gu, die für China startende Olympiasiegerin von 2022, eine höhere Bewertung.

Mit Anouk Andraska ist am Montagabend eine zweite Schweizerin in der Entscheidung dabei. Die 22-jährige Zürcherin verbesserte sich im letzten Sprung auf den 12. Platz und verdrängte damit Giulia Tanno um 0,75 Punkte aus den Top 12. Sarah Höfflin, die Slopestyle-Olympiasiegerin von 2018, scheiterte nach Stürzen in den ersten beiden Versuchen wie schon vor einer Woche im Slopestyle. (sda)

20:30 Uhr

Samstag, 14. Februar

Deschwanden von der Grossschanze Dreizehnter

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Gregor Deschwanden gewinnt von der Grossschanze keine zweite Olympia-Medaille. Beim Sieg des Slowenen Domen Prevc belegt er in Predazzo den 13 Platz.

Gregor Deschwanden kann nicht ganz an seine Leistung vom Montag anknüpfen.
Bild: HANNIBAL HANSCHKE

Deschwanden, der von der Normalschanze überraschend die Bronzemedaille gewonnen hatte, sprang auf 129,5 und 131 m. Der Saisondominator Domen Prevc setzte sich vor dem Japaner Ren Nikkaido und dem Polen Kacper Tomasiak durch.

Sandro Hauswirth klassierte sich im 28. Rang. (sda)

20:29 Uhr

Samstag, 14. Februar

Slowakei trotz Niederlage im Viertelfinal

Nach Kanada qualifiziert sich am olympischen Eishockey-Turnier der Männer auch die Slowakei für die Viertelfinals. Zwar verloren die Slowaken gegen Schweden mit 3:5 - Elias Pettersson zeichnete sich bei den Skandinaviern als Doppel-Torschütze aus - und kassierten im dritten Spiel ihre erste Niederlage.

Dennoch schlossen sie die Gruppe B auf dem 1. Platz ab, da sie im Direktvergleich mit den punktgleichen Finnland und Schweden das beste Torverhältnis aufwiesen. Sie bezwangen die Finnen 4:1, die ihrerseits gegen Schweden 4:1 gewannen.

Die Finnen dürften die Viertelfinals als bester Gruppenzweiter ebenfalls direkt erreichen. Sie fertigten Gastgeber Italien mit 11:0 ab und schlossen die Vorrunde mit sechs Punkten und einem Torverhältnis von 16:5 ab. Sebastian Aho, Mikael Granlund, Kaapo Kakko und Joel Kiviranta erzielten beim Kantersieg je zwei Tore.

In der Gruppe C verlor Deutschland gegen Lettland mit 3:4. Die von Harold Kreis gecoachten Deutschen gingen zweimal in Führung, ehe sie 2:4 (52.) in Rückstand gerieten. Beim im Powerplay erzielten 2:2 von Dans Locmelis (29.) hatte ZSC-Stürmer Rudolfs Balcers seinen Stock im Spiel. (sda)

16:43 Uhr

Samstag, 14. Februar

Schweizer Männer gewinnen Spitzenduell gegen Kanada

Das Team um Skip Yannick Schwaller ist weiterhin makellos unterwegs. In der 4. Runde der Curling-Turniers gewinnt die Schweiz den Spitzenkampf gegen Kanada 9:5.

Die Schweizer Curler gewinnen auch ihr viertes Spiel.
Bild: JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Schwaller und seine Teamkollegen Pablo Lachat-Couchepin, Sven Michel und Benoît Schwarz-van Berkel hatten die Partie gleich mit einem Zweierhaus im ersten End lanciert und nie die Kontrolle verloren. Mit dem letzten Stein holten sie viermal zwei Punkte, Kanada bloss einmal. Der Gegner gab nach dem neunten End auf.

Nach vier von neun Spielen kann die Halbfinal-Qualifikation noch nicht in trockene Tücher gelegt sein. Aber nach dieser Leistung rücken die Schweizer in die Rolle des Turnier-Favoriten. (sda)

16:09 Uhr

Samstag, 14. Februar

Lea Meier erneut beste Schweizerin

Die Biathletin Maren Kirkeeide, die Norwegen in der Mixed-Staffel noch um eine Medaillen gebracht hat, gewinnt den Sprint. Die Schweizer Frauen erreichen, angeführt von Lea Meier, allesamt die Verfolgung.

Lea Meier räumt im Sprint alle zehn Scheiben ab und läuft auf Rang 14.
Bild: PIERRE TEYSSOT

Lea Meier überzeugt in der Biathlon-Arena von Antholz weiterhin. Die Bündnerin lief nach dem starken 7. Rang im Einzel auch im Sprint mit Platz 13 als beste Schweizerin im Ziel ein. Die 24-Jährige räumte alle zehn Scheiben ab. Sie wird am Sonntag als erste Läuferin im Schweizer Dress zur Verfolgung starten. Der Rückstand auf Maren Kirkeeide beträgt 1:16 Minuten, auf den Podestplatz knapp eine Minute.

Amy Baserga und Aita Gasparin drehten je eine Strafrunde, Lena Häcki-Gross deren vier. Mit den Klassierungen 29, 55 und 60 wird sich in der Verfolgung vom Sonntag allerdings nicht mehr viel ausrichten lassen.

Gold und Silber ging an zwei junge Athletinnen, die nur wenige auf der Rechnung hatten. Maren Kirkeeide hatte ihre ersten beiden Einsätze an den Olympischen Spielen verhauen. Nun legte sie eine Laufbestzeit in den Schnee und traf alle Scheiben. Im Ziel betrug ihr Vorsprung auf Océane Michelon 3,8 Sekunden. Die Französin war weder in der Mixed-Staffel noch im Einzel aufgestellt worden. Bronze ging an ihre Landsfrau Lou Jeanmonnot. Julia Simon, die sich nach den ersten beiden Rennen Gold umhängen liess, musste diesmal mit Platz 34 und fast zwei Minuten Rückstand vorliebnehmen. (sda)

15:51 Uhr

Samstag, 14. Februar

Kevin Fiala bereits operiert

Das olympische Eishockey-Turnier in Mailand geht ohne Kevin Fiala weiter. Der Schweizer Nationalspieler erlitt im zweiten Vorrundenspiel gegen Kanada eine Unterschenkelverletzung und ist bereits operiert worden.

Kevin Fiala wurde am Freitagabend mit der Bahre abgetragen.
Bild: Salvatore Di Nolfi

Fiala prallte bei der 1:5-Niederlage gegen Turnierfavorit Kanada kurz vor Spielende an der Bande mit Tom Wilson zusammen und blieb verletzt liegen. Aufgrund einer Unterschenkelverletzung am linken Bein konnte er das Eis nicht selbstständig verlassen. Er wurde auf einer Bahre abtransportiert und gemäss Nationaltrainer Patrick Fischer bereits operiert.

Der Ausfall von Kevin Fiala bedeutet für das Schweizer Nationalteam einen herben Dämpfer. Der 29-jährige Ostschweizer in Diensten der Los Angeles Kings gehörte in den letzten Jahren zu den Leistungsträgern im Team von Fischer. Beim WM-Silbermedaillengewinn 2024 wurde er zum wertvollsten Spieler (MVP) des Turniers ausgezeichnet.

Fiala war am Freitag einer von gleich drei Ausfällen im Schweizer Team. Bereits im Startdrittel fielen Verteidiger Andrea Glauser und Center Denis Malgin aus. Glauser verletzte sich bei einem heftigen Check von Connor McDavid gemäss Nationaltrainer Patrick Fischer am Kopf, Malgin konnte aufgrund einer Schulterverletzung nicht weiterspielen.

Fischer hofft aber, dass zumindest einer der beiden für das letzte Gruppenspiel am Sonntag (12.10 Uhr) gegen Tschechien wieder einsatzfähig ist. So oder so dürfte der Davoser Stürmer Simon Knak in die Aufstellung nachrücken. Auch der Genfer Verteidiger Tim Berni war bisher überzählig. (sda)

14:35 Uhr

Samstag, 14. Februar

Schweizer Zwischenbilanz: Grosses Lob für die Organisatoren in Italien

Zur Halbzeit der Olympischen Spiele in Mailand-Cortina zieht der Schweizer Delegationsleiter Ralph Stöckli eine positive Bilanz - aus Sicht «seiner» Athleten und der Organisation.

Ralph Stöckli zeigt sich nach der ersten Olympia-Woche sehr zufrieden.
Bild: JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Sieben Schweizer Medaillen waren es zum Zeitpunkt, als Ralph Stöckli im «House of Switzerland» in Cortina seine Zwischenbilanz zog - neun sollten es zwei Stunden später sein. Damit ist man im Soll und auf Kurs auf ähnlich viele Medaillen wie vor vier Jahren in China (15).

Der ehemalige Spitzencurler strich vor allem die alpinen Männer heraus, die für die mit Abstand meisten Medaillen sorgten, aber auch Mathilde Gremaud. Die Freeskierin aus dem Kanton Freiburg feierte mit Gold im Slopestyle ihre vierte Olympia-Medaille. «In jedem Wettkampf, zu dem sie auf der olympischen Bühne gestartet ist, stand sie auf dem Podest», zeigte sich Stöckli beeindruckt.

Deschwanden die positive Überraschung

Allgemein gab es die Podestplätze da, wo man sie erwartet hatte. Die überraschendste Medaille war sicher die bronzene von Skispringer Gregor Deschwanden. Stöckli wies auch darauf hin, wie unterschiedlich 4. Plätze bewertet werden. Für Nadja Kälin im Langlauf oder Snowboarderin Noémie Wiedmer waren diese positiv, bei Andri Ragettli oder Marco Odermatt eine Enttäuschung. Insgesamt sei es aber «ein sehr solider Auftritt» des Schweizer Teams.

Ein grosses Lob hatte der Schweizer Chef de mission für die italienischen Organisatoren. Die Eröffnungsfeiern seien sehr stimmungsvoll gewesen, und die Organisation an den einzelnen Wettkampforten hervorragend. Viel war im Vorfeld vom dezentralen Konzept mit sechs verschiedenen Austragungsorten gesprochen worden. «Die erste Bilanz fällt überraschend positiv aus.»

Spezielle Momente im Team

Die Infrastruktur vor Ort sei von hoher Qualität. «Die bestehenden Kompetenzen an den bewährten Wettkampfstätten sind hoch, das ist ein Schlüssel zum Erfolg.» Das seien schliesslich die Erwartungen der Athleten, dass sie «einen top organisierten Wettkampf vorfinden». Dass es dabei zum Teil Abstriche beim Olympiagefühl gebe, weil nicht alle am gleichen Ort sind, müsse dabei in Kauf genommen werden. «Das wissen die Sportler.»

«Es ist eine Herausforderung, den Teamspirit mit diesen dezentralen Standorten hochzuhalten», gibt Stöckli zu. «Ich erlebe aber seit sieben Tagen jeden Tag Hühnerhaut-Gefühle.» Speziell ausgerechnet in Bormio, wo am lautesten darüber geklagt wird, dass man isoliert sei. «Es ist ja lustig, dass es oft diese Teamevents sind, die vielleicht ganz nüchtern und sportlich betrachtet nicht ganz den gleichen Stellenwert haben, für die Athleten selber auch nicht», stellt er fest. «Aber der Moment, der einem bleibt, das waren schon in der Vergangenheit solche Teamevents, bei denen eben die Top-Athleten gemeinsam antreten und auch Bilder und Emotionen entstehen, die sie teilen mit den Leuten draussen. Das sind immer sehr spezielle Momente.» (sda)

13:42 Uhr

Samstag, 14. Februar

Keine Medaille im Langlauf für Frauen-Staffel

Zwischenzeitlich hat es richtig gut ausgesehen für die Schweiz und die achte Medaille dieser Spiele. Doch dann können die dritte und vierte Läuferin das Tempo nicht mehr mitgehen.

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12:02 Uhr

Samstag, 14. Februar

Schweizer Curlerinnen verlieren erstmals

Die Schweizer Frauen-Equipe muss sich im olympischen Turnier erstmals geschlagen geben. Das Quartett um Skip Silvana Tirinzoni verliert gegen Japan 5:7.

Tirinzoni und ihre Teamkolleginnen Selina Witschonke, Carole Howald und Alina Pätz bezogen nach zwei Siegen die erste Niederlage. Japan selbst hatte die ersten zwei Partien verloren.

Die Niederlage war die Folge von Fehlern, die sich die Schweizerinnen vorab in der zweiten Hälfte der Partie leisteten. Zudem war das Quartett des CC Aarau mehrmals nicht imstande, Ungereimtheiten im Spiel der Japanerinnen zu seinen Gunsten zu nutzen.

Die Vorentscheidung führten die Asiatinnen im siebten und achten End herbei. Vorerst schrieben sie ein Zweierhaus, danach stahlen sie einen Stein, was die 6:4-Führung bedeutete. Im neunten End vermochten die Schweizerinnen nur noch auf 5:6 zu verkürzen. Der Rückstand war eine zu grosse Hypothek, zumal die Japanerinnen im zehnten End den Vorteil des letzten Stein besassen. Die Schweizerinnen treffen heute Abend (ab 19.05 Uhr) auf Kanada. (sda/chm)

08:39 Uhr

Samstag, 14. Februar

Hitziges Wortgefecht beim Curling

Die Kanadier versuchen, im Spiel gegen Schweden zu schummeln, indem sie den Stein nach der Abgabe noch unerlaubt berühren. Die Nordeuropäer merken das und stellen die Kanadier zur Rede. Marc Kennedy (Kanada) und Oskar Eriksson (Schweden) liefern sich ein Wortgefecht. Doch vor allem der Kanadier hat keine Lust darauf. Auf die Aussage des Schweden, dass er den Beschiss mit einem Video nach dem Spiel beweisen könne, sagt er: Verpiss dich, Oskar.

08:37 Uhr

Samstag, 14. Februar

Was heute Samstag wichtig ist

Im Riesenslalom der Männer (1. Lauf 10 Uhr, 2. Lauf 13.30 Uhr) gehören Marco Odermatt und Loic Meillard zu den grossen Favoriten. Für Odi ist es die letzte Chance an diesen Olympischen Spielen eine Goldmedaille zu gewinnen. Vor vier Jahren wurde der Nidwaldner im Riesenslalom erstmals Olympiasieger. In Bormio sicherte sich der 28-Jährige bisher zwei Medaillen. In der Team-Kombination wurde er zusammen mit Meillard Zweiter und im Super-G fuhr Odermatt zur Bronzemedaille.

Ernst gilt es am Abend auch für die Eishockey-Nationalmannschaft der Frauen. Um 21.10 Uhr treffen die Schweizerinnen im Viertelfinal auf Finnland. Bei einer Niederlage wäre das Turnier für die Mannschaft von Trainer Colin Muller zu Ende.

Gregor Deschwanden, der auf der Normalschanze bisher für die grösste Schweizer Überraschung an den diesjährigen Olympischen Spielen sorgte, steht ebenfalls wieder im Einsatz. Auf der Grossschanze gilt es für die Skispringer ab 18.45 Uhr ernst. (watson)

06:07 Uhr

Samstag, 14. Februar

Gratis-Kondome im Olympischen Dorf schon aufgebraucht?

Diese Meldung passt bestens zum heutigen Valentinstag. Im Olympischen Dorf in Cortina sind die Gratis-Kondome bereits vergriffen. Das berichtete die italienische Zeitung «La Stampa» unter Berufung auf einen anonymen Athleten. «Die Vorräte waren in nur drei Tagen weg», klagte der Sportler. Ob die Bewohner des Olympischen Dorfs mit Nachschub rechnen dürfen, ist offen. «Sie haben uns zwar versprochen, dass noch mehr kommen werden. Aber wer weiss, wann», sagte der Unbekannte.

Im Dorf Fiames bei Cortina d'Ampezzo standen den Athletinnen und Athleten etwa 10'000 Präservative zur Verfügung – deutlich weniger als bei den Sommerspielen 2024 in Paris, wo etwa 300'000 verteilt worden waren, bei allerdings deutlich mehr Teilnehmern.

Auch im Olympischen Dorf in Mailand lagen Kondome aus, dort allerdings bei strengen Besuchsregeln. Laut dem Bericht sei besonders ein Ruheraum mit gedämpftem Licht und Sichtschutz bei den Athletinnen und Athleten beliebt. (dpa)

21:33 Uhr

Freitag, 13. Februar

Scotty James muss Olympia-Traum begraben

Grosse Enttäuschung bei Scotty James nach der verpassten Goldmedaille.
Bild: AP Photo

Der australische Snowboardfahrer, der in der Halfpipe als Favorit galt, muss sich mit der Silbermedaille zufriedengeben. Wie schon 2018 in Pyeonghchang (Bronze) und 2022 in Peking (Silber) verpasst er erneut die lang ersehnte Goldmedaille.

James ging als letzter Athlet in die Pipe und hätte den japanischen Sieger Yuto Totsuka wohl noch überholt, wäre er beim letzten Sprung nicht gestürzt. Bronze geht an den Japaner Ryusei Yamada. (chm)

19:57 Uhr

Freitag, 13. Februar

Schweden schaltet Tschechien aus

Die Viertelfinals im olympischen Frauen-Turnier begannen mit einer Überraschung. Schweden setzte sich gegen Tschechien mit 2:0 durch. Hanna Olsson brachte die Skandinavierinnen in der 25. Minute 1:0 in Führung, 25 Sekunden vor Spielende machte Hilda Svensson mit einem Schuss ins leere Tor alles klar. Keeperin Ebba Svensson parierte alle 29 Schüsse der Tschechinnen.

Die Schweizerinnen spielen ihren Viertelfinal gegen Finnland am Samstagabend um 21.10 Uhr. In der Vorrunde unterlagen sie 1:3. (sda)

19:56 Uhr

Freitag, 13. Februar

Tschechien trotz Rückstand mit klarem Sieg

Tschechien gerät im olympischen Eishockey-Turnier gegen Frankreich nach einer 2:0-Führung in Rückstand, siegt am Ende mit 6:3 aber dennoch deutlich.

Zwar dominierten die Tschechen das erste Drittel klar - das Schussverhältnis lautete 16:3 zu ihren Gunsten - und lagen mit 2:0 vorne. Dann aber schossen die Franzosen zu Beginn des Mittelabschnitts drei Tore innert 4:53 Minuten und drehten die Partie zwischenzeitlich. Louis Boudon, der in Finnland für Mikkelin Jukurit spielt, schoss die ersten beiden Treffer des Aussenseiters und hatte auch beim 3:2 von Hugo Gallet (26.) seinen Stock im Spiel.

Die Tschechen reagierten noch im zweiten Drittel: Starstürmer David Pastrnak glich zum 3:3 (34.) aus, ehe der Davoser Stürmer Matej Stransky die Osteuropäer 32 Sekunden vor der zweiten Pause mit einem Tor in Unterzahl erneut in Führung schoss. Stransky hatte sich schon beim 2:0 von Michal Kempny (14.) einen Assist gutschreiben lassen. In der 42. Minute sorgten die einst in der Schweiz spielenden Filip Chlapik und Roman Cervenka mit einem Doppelschlag innert 48 Sekunden für die Vorentscheidung.

In der Folge wurde Frankreichs Goalie Martin Neckar durch Julian Junca ersetzt. Neckar ist der dritte Goalie der SCL Tigers und kommt in dieser Saison mehrheitlich für Chur in der Swiss League zum Einsatz. Die Tschechen sind am Sonntag der letzte Vorrundengegner der Schweiz.

In der Gruppe B rehabilitierte sich Finnland für die 1:4-Auftaktniederlage gegen die Slowakei. Der aktuelle Olympiasieger gewann gegen Schweden 4:1. Die Slowaken besiegten mit 3:2 auch Italien. (sda)

18:51 Uhr

Freitag, 13. Februar

Holt Lukas Britschgi das Olympische Diplom?

Bald beginnt die Kür der Männer. Mit dabei ist der Schweizer Lukas Britschgi. Der Europameister nimmt an seinen zweiten Olympischen Spielen teil.

Nachdem er den ersten Wettkampfteil enttäuschend auf dem 19. Rang beendete, hat er heute Abend die Chance auf Wiedergutmachung. Britschgi ist nach Mailand mit dem Ziel gereist, ein olympisches Diplom (Top 8) zu holen. Gelingt ihm das?

18:47 Uhr

Freitag, 13. Februar

Lara Stalder nach Kopftreffer zurück im Training

Das Schweizer Frauen-Nationalteam darf im Olympia-Viertelfinal vom Samstag (21.10 Uhr) gegen Finnland voraussichtlich wieder auf Captain Lara Stalder zählen. Die Stürmerin des EV Zug nahm am Donnerstag und Freitag wieder am Training teil, wie die Medienverantwortliche von Swiss Ice Hockey gegenüber Keystone-SDA bestätigte.

Captain Lara Stalder dürfte gegen Finnland voraussichtlich wieder auf dem Eis stehen.
Bild: Freshfocus

Stalder hatte am Dienstag das letzte Vorrundenspiel gegen Finnland (1:3) verpasst. Die Topskorerin der Women's League war kurz vor Spielbeginn beim Einlaufen von einem Puck am Kopf getroffen worden.

Die Offensivkraft käme den Schweizerinnen gelegen. Nach dem 4:3-Sieg nach Penaltyschiessen zum Auftakt gegen Tschechien blieben sie in den drei weiteren Gruppenspielen offensiv weitgehend harmlos und erzielten nur noch einen Treffer. (sda)

18:30 Uhr

Freitag, 13. Februar

Vonn kündigt an: Noch zwei weitere Operationen

Die schwer gestürzte Speed-Queen Lindsey Vonn muss noch mindestens zweimal operiert werden. Das bestätigte die 41 Jahre alte Skirennläuferin in einem Video, das sie aus der Klinik Ca' Foncello in Treviso in den Sozialen Medien postete. Sie blicke auf «ein paar harte Tage» zurück, erzählte Vonn im Krankenbett, «ich fühle mich wieder mehr wie ich selbst, aber es ist noch ein langer, weiter Weg.»

Die nächste und dann schon vierte OP an ihrem schwer verletzten linken Bein werde bereits am Samstag durchgeführt, berichtete Vonn. Danach könne sie die Klinik wohl verlassen und sich zu Hause in den USA einem weiteren Eingriff unterziehen.

Vonn bedankte sich in dem 1:45 Minuten langen Clip für all die Genesungswünsche, Blumen und Briefe, die sie erreicht hätten. «Das hat mir wirklich sehr geholfen.» Ihr Kopf ruhte auf einem Stofftier-Hai, einen Stoffhund hielt sie mit einem Lächeln in die Kamera.

Insgesamt sei sie «noch immer ziemlich unbeweglich», meinte Vonn, aber sie bekomme Besuch von «vielen Freunden und Familie. Ich fühle mich sehr vom Glück begünstigt.» Am Ende schickte sie einen Gruß an die US-Mannschaft bei den Winterspielen, die für sie mit ihrem Sturz bei der Abfahrt so jäh beendet waren: «Go, Team USA!» (sid)

17:42 Uhr

Freitag, 13. Februar

Sportgericht bestätigt Ausschluss von Ukrainer bei Olympia

In einem Eilverfahren ist der Ausschluss des Ukrainers Wladislaw Heraskewytsch vom olympischen Skeleton-Rennen bestätigt worden. Der Internationale Sportgerichtshof Cas wies den Einspruch des 27-Jährigen gegen die Entscheidung des Weltverbands IBSF zurück, der Heraskewytsch wegen seines vom IOC verbotenen Helms mit Bildern von im Krieg getöteten Sportkollegen disqualifiziert hatte. (dpa)

16:54 Uhr

Freitag, 13. Februar

Curling: Zweiter Sieg für Schweizerinnen

Zweiter Vollerfolg für Alina Pätz (links) und co.: Nach dem Sieg über Italien schlagen die Schweizer Curlerinnen nun auch China.
Bild: Keystone

Den Schweizer Curlerinnen läuft es im Olympiaturnier weiter gut. Selina Witschonke, Carole Howald, Skip Silvana Tirinzoni und Alina Pätz schlagen auch China 7:5.

Die Chinesinnen hatten wie die Schweizerinnen ihr erstes Spiel gewonnen. Sie «stahlen» in der Startphase dem Team um Skip Silvana Tirinzoni erstmals einen Stein und führten 2:1. In der zweiten Spielhälfte setzte sich die grössere Klasse der Schweizerinnen aber durch. Und weil die Kanadierinnen gegen das USA-Team mit 8:9 verloren, sind vor dem Wochenende einzig noch Schweden (3-0) und die Schweiz (2-0) ungeschlagen.

Gegen China kippte die Partie auf Seite der Schweizerinnen, als die Chinesinnen im sechsten End aus freien Stücken ein einzelnen Punkt schrieben (zum 3:3-Ausgleich) - statt mit einem Nuller-End den Vorteil des letzten Steins zu behalten. Mit dem Vorteil des letzten Steins schrieb das Team Tirinzoni im nächsten End ein Dreierhaus zum vorentscheidenden 6:3.

Am Samstag treffen die Schweizerinnen zuerst auf Japan (0-2) und dann am Abend auf Kanada (1-1). (sda)

16:20 Uhr

Freitag, 13. Februar

Deutscher Olympiasieger ignoriert Anruf des Bundeskanzlers

Bundeskanzler Friedrich Merz wollte dem Olympiasieger Max Langenhan per Telefon wohl zu seinem Erfolg bei den Winterspielen gratulieren. Der Rodler erkannte die Nummer jedoch nicht und ging nicht ran. «Ich schaute gerade ein cooles Video von den Geissens und wischte den Anruf weg», erklärte der 26-Jährige und entschuldigte sich beim Kanzler.

15:09 Uhr

Freitag, 13. Februar

Starke Schweizer bei französischem Sieg

Im Biathlon-Sprint der Männer über 10 km zeigen die Schweizer starke Leistungen. Joscha Burkhalter als 14., Sebastian Stalder als 15. und Niklas Hartweg als 17. laufen alle unter die Top 20. Gold holt der Franzose Quentin Fillon Maillet.

Niklas Hartweg platziert sich auf Rang 17.
Bild: EPA

Die Schweizer zeigten äusserst gute Leistungen. Joscha Burkhalter und Sebastian Stalder trafen mit allen zehn Schüssen. Niklas Hartweg durfte bis zum zweiten Schiessen mit einer Medaille liebäugeln, traf dann aber stehend zweimal nicht und fiel wegen der zwei Strafrunden zurück. Der vierte Schweizer, Jérémy Finello, leistete sich vier Fehlschüsse und muss um seinen Platz in der Staffel bangen.

Auf der Grundlage des Sprints erfolgt am Sonntag der Start ins Verfolgungsstartrennen. Die drei qualifizierten Schweizer schafften sich eine gute Ausgangslage.

Ganz vorne gab es erneut einen französischen Sieg. Erst ein Biathlon-Rennen an diesen Winterspielen endete bislang nicht mit einem französischen Erfolg: Über 20 km setzte sich der Norweger Johan-Olav Botn durch, der im Sprint Achter wurde. Quentin Fillon Maillet sprintete am Freitag zum Sieg. Fillon Maillet hatte schon vor vier Jahren in Peking dreimal Gold und zweimal Silber geholt. Silber und Bronze gingen an die Norweger Vetle Christiansen und Sturla Holm Laegreid. (sda)

15:08 Uhr

Freitag, 13. Februar

Heraskewitsch rechnet nicht mehr mit Teilnahme

Wladislaw Heraskewitsch ist nach der Anhörung wegen des Ausschlusses von den olympischen Skeleton-Wettkämpfen skeptisch. Der Ukrainer rechnet nicht mehr mit einer Teilnahme.

«Das hat sich erledigt», sagte Heraskewitsch in Mailand, umhüllt von einer ukrainischen Flagge. In einer rund zweieinhalbstündigen Anhörung vor der Ad-hoc-Kommission des Internationalen Sportgerichtshofs (CAS) kämpfte er gegen den Beschluss des Weltverbandes IBSF, ihn von den Rennen auszuschliessen.

Der Ausgang in dem Eilverfahren ist weiter offen. Heraskewitsch ist davon überzeugt, dass der CAS zu seinen Gunsten entscheiden werde. Der Ukrainer plant aber nicht mehr, ins olympische Dorf nach Cortina d'Ampezzo zurückzukehren. «Von Tag eins an habe ich gesagt, dass ich glaube, dass ich im Recht bin», sagte Heraskewitsch. «Ich bereue nichts.» Seinen Ausschluss bezeichnete er als ein «Propaganda-Instrument für Russland».

Urteil womöglich noch am Freitag

Entschieden wird der Fall von einer Schiedsrichterin, der deutschen Rechtsanwältin Annett Rombach. «Wir hoffen, dass wir heute (Freitag) ein Urteil verkünden können. Aber es ist schwer zu sagen, wann», sagte Matthieu Reeb, der Generaldirektor des CAS. Vor Ort waren Heraskewitsch und sein Vater sowie Vertreter des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Zudem sollten per Video IBSF-Vertreter und der Rechtsbeistand des Athleten zugeschaltet werden.

Hintergrund des Wirbels war, dass Heraskewitsch sich geweigert hatte, auf das Tragen eines vom IOC verbotenen Helms mit Bildern von im Krieg gegen Russland getöteten Sportkollegen zu verzichten. Das IOC untersagt politische Botschaften während der Wettkämpfe und hatte den Ukrainer mehrfach aufgefordert, einen anderen Kopfschutz zu verwenden. Der 27-Jährige argumentiert, es habe bereits ähnliche Fälle bei Olympischen Spielen ohne drastische Sanktionen gegeben, und sieht keinen Regelbruch.

«Regeln sind Regeln»

Die IOC-Präsidentin Kirsty Coventry betrachtet das Regelwerk des IOC weiter als richtig. «Die Regeln sind die Regeln, und ich glaube an diese Regeln. Ich halte diese Richtlinien für sehr gut», sagte Coventry. Sie hatte in einem langen Gespräch versucht, Heraskewitsch vom Tragen des Helms mit dem verbotenen Aufdruck während seiner Rennen abzuhalten. «Es war ein sehr gutes, sehr respektvolles Gespräch», sagte die 42-Jährige. Heraskewitsch habe die Position des IOC verstanden, sei aber seiner Sache sehr verpflichtet. «Leider ändert das nicht die Regeln», sagte Coventry. (sda/dpa)

14:50 Uhr

Freitag, 13. Februar

Noémie Wiedmer verpasst eine Medaille

Noémie Wiedmer qualifiziert sich in Livigno souverän für den Olympia-Final der Boardercrosserinnen. Am Ende resultiert für die 18-jährige Berner Oberländerin mit Rang 4 trotz tollem Auftritt keine Medaille. Gold geht an die Australierin Josie Baff.

Leider keine Medaille für Noémie Wiedmer.
Bild: Keystone

Wiedmer, 2024 Jugend-Olympiasiegerin und WM-Zweite bei den Juniorinnen, ist im Weltcup noch ohne Top-3-Platzierung. Ihr bestes Resultat ist Rang 4 im vergangenen März in Gudauri in Georgien.

Nach einem Ende Dezember erlittenen Handgelenkbruch konnte Wiedmer im Januar keine Rennen bestreiten. (sda)

13:10 Uhr

Freitag, 13. Februar

Klaebo meistert auch die scheinbar höchste Hürde

Johannes Klaebo sichert sich seine achte Goldmedaille an Olympischen Spielen und egalisiert damit einen Rekord. Der Norweger gewinnt in Tesero im Val di Fiemme auch das Rennen über 10 km mit Einzelstart im Skating-Stil.

Johannes Hoesflot Klaebo ist weiterhin das Mass aller Dinge.
Bild: AP

Klaebo hatte auf dem Leader-Sessel nach getaner Arbeit bange Momente zu überstehen, bis sein dritter Sieg an diesen Spielen nach jenen im Skiathlon und im Sprint feststand. Sein neun Minuten nach ihm ins Rennen gegangene Landsmann Einar Hedegart war lange sehr schnell unterwegs, schneller sogar als der grosse Meister.

Knapp anderthalb Kilometer vor dem Ziel wies Hedegart noch einen Vorsprung von 2,8 Sekunden im Vergleich zu Klaebo aus. In der Schlussphase büsste er aber für seinen immensen Kraftakt. Am Ende reichte es mit 14 Sekunden Rückstand zu Platz 3. Silber holte der Franzose Mathis Desloges, der 4,9 Sekunden auf Klaebo einbüsste.

Bester der drei Schweizer Teilnehmer war Beda Klee. Der Toggenburger belegte Rang 21. Der Zürcher Oberländer Nicola Wigger folgte auf Platz 24, dem Engadiner Noe Näff blieb Rang 59.

Es war eines der grossen Themen gewesen vor Beginn der Spiele. Die Frage stand im Raum, ob es Klaebo wie an der Weltmeisterschaft in Trondheim vor einem knappen Jahr schafft, bei all seinen sechs Einsätzen Gold zu holen.

Nach dem neuesten Erfolg lässt sich sagen: Es sieht sehr gut aus für den grossen Dominator, nach den Festspielen in der Heimat auch auf olympischer Ebene auf bestmögliche Art abzuräumen. Die Prüfung über 10 km mit Einzelstart war jedenfalls im Vorfeld als Klaebos grösste Knacknuss auf dem Weg zum halben Dutzend olympischer Goldmedaillen betrachtet worden - auch deshalb, weil er sich in dieser Disziplin logischerweise nicht auf seine Sprint-Qualitäten verlassen kann.

Mit nunmehr acht bei Olympia gewonnenen goldenen Auszeichnungen schliesst Klaebo zu den in dieser Hinsicht Erfolgreichsten bei Winterspielen auf. Seine drei Landsleute, der Biathlet Ole Einar Björndalen und die Langläufer Marit Björgen und Björn Dählie haben in ihrem Palmarès ebenfalls acht erste Plätze unter den fünf Ringen stehen.

Es wird eine Momentaufnahme sein. Unvorhergesehenes ausgeschlossen, wird Klaebo in dieser Statistik schon in wenigen Tagen als alleinige Nummer 1 geführt werden. (sda)

12:30 Uhr

Freitag, 13. Februar

Arzt mit Vonns Genesung zufrieden

Der Sturz und die schwere Beinverletzung von Lindsey Vonn in der Olympia-Abfahrt hallen weiter nach. Nun äussert sich der behandelnde Chefarzt zu den nötig gewordenen Operationen.

Wenige Tage nach dem schlimmen Sturz der Amerikanerin hat der Chefarzt, unter dessen Leitung die Eingriffe vorgenommen worden sind, Einblick in die bisherige Behandlung gegeben. «Wir haben unsere Pflicht getan. Wir wussten, dass bestimmte Situationen eintreten könnten, und waren darauf vorbereitet», sagte Dr. Stefano Zanarella der italienischen Zeitung «Corriere della Sera». Man habe den komplizierten Fall mit einem Expertenteam betreut und sei mit dem Genesungsprozess zufrieden.

Vonn hatte eine komplexe Verletzung am linken Schienbein erlitten. In einem Spital in Treviso ist sie mittlerweile dreimal operiert worden. Vor wenigen Tagen veröffentlichte die 41-Jährige ein Foto aus ihrem Krankenbett in den sozialen Medien und bedankte sich unter anderem beim medizinischen Personal. «Grossartig» und «inspirierend» sei Vonns Botschaft gewesen, meinte die Chefin des Internationalen Olympischen Komitees, Kirsty Coventry.

«Die Worte der Patientin erfüllen uns mit Stolz - auch, weil wir eine heikle und langwierige medizinische Situation erfolgreich bewältigt haben», sagte Zanarella weiter. Vonn sei «eine vorbildliche Patientin, ebenso wie ihr amerikanisches Team und die Ärzte des amerikanischen Verbandes, die uns wirklich tatkräftig unterstützen. Sie sind hervorragende Menschen und gleichzeitig grossartige Fachleute». (sda/dpa)

11:15 Uhr

Freitag, 13. Februar

Zweiter Sieg fürs Schweizer Männer-Team

Die Schweizer Männer-Equipe gewinnt im olympischen Turnier in Cortina auch ihr zweites Spiel. Das Quartett mit Skip Yannick Schwaller bezwingt Tschechien 7:3.

Yannick Schwaller feiert mit seinem Team den Sieg über die Tschechen.
Bild: Jean-Christophe Bott

Schwaller und seine Teamkollegen Pablo Lachat-Couchepin, Sven Michel und Benoît Schwarz-van Berkel sorgten am Tag nach dem ebenso klaren Auftakterfolg gegen die USA gegen den Aussenseiter um Skip Lukas Klima früh für klare Verhältnisse. Im ersten End gingen sie 2:0 in Führung, nach fünf Ends und einem gestohlenen Stein im fünften Abschnitt lagen sie 5:1 voran. Den klaren Vorteil liessen sich die in allen Belangen überlegenen Schweizer gegen die zu fehlerhaft agierenden Tschechen nicht mehr nehmen.

Wie gegen das Team der USA stand auch der zweite Sieg nach acht Ends fest. Wie die Amerikaner sahen die Tschechen die aussichtslose Lage ein. Und wie die Amerikaner nahmen die Tschechen während der Partie eine Auswechslung vor. Radek Bohac übernahm für den letzten Abschnitt die Lead-Position von Lukas Klipa.

Die Schweizer stehen am Freitag noch einmal im Einsatz. Am Abend (ab 19.05 Uhr) spielen sie gegen China. (sda)

10:26 Uhr

Freitag, 13. Februar

Biathletin Rebecca Passler wieder startberechtigt

Die italienische Biathletin Rebecca Passler darf nun doch an den Olympischen Spielen in ihrer Heimat starten. Die wegen eines positiven Dopingbefunds ausgesprochene Suspendierung ist aufgehoben worden.

Rebecca Passler wurde suspendiert. Jetzt darf sie dennoch an den Start.
Bild: Imago

Den Entscheid zugunsten der Athletin fällte das Berufungsgericht von Italiens nationaler Anti-Doping-Behörde Nado. Zuvor war der Fall von der Ad-hoc-Kammer des Internationalen Sportgerichtshofs CAS in Mailand an jenes Gremium verwiesen worden. Die 24-jährige Passler war gegen ihren Olympia-Ausschluss mit einem entsprechenden Antrag vorgegangen - und hatte damit Erfolg.

Passler hatte gefordert, die Sperre wegen fehlender Absicht aufzuheben und ihr die Teilnahme an den Wettkämpfen in Antholz zu ermöglichen. Sie war bei einer Kontrolle ausserhalb des Wettkampfs im Januar laut Italiens Anti-Doping-Behörde positiv auf die verbotene Substanz Letrozol getestet worden.

Die Biathletin argumentierte, es habe sich um einen Fall von Verunreinigung gehandelt; sie treffe keine Schuld. Das konnte sie in dem Eilverfahren glaubhaft nachweisen. (sda)

09:53 Uhr

Freitag, 13. Februar

Pressestimmen zum Olympia-Ausschluss von Heraskewytsch

Der «Fall Heraskewytsch» ist der sportpolitische Skandal der Winterspiele in Mailand und Cortina - und das Internationale Olympische Komitee kommt in zahlreichen Medien nicht besonders gut weg: In Italien wirft Corriere della Sera den IOC-Funktionären «Heuchelei» vor, ähnlich sieht es der Telegraph in England.

Für den Guardian ist es ein PR-Desaster für das IOC auf dessen wichtigster Bühne, für die Sun die größte Herausforderung in der jungen Präsidentschaft von IOC-Chefin Kirsty Coventry. «Der Konflikt», schreibt der Standard, «hat in der höchstmöglichen Eskalationsstufe geendet.»

Italien:
Corriere della Sera: «Er ist bewusst seinem Schicksal entgegengegangen, hat die tiefe Heuchelei der IOC-Funktionäre herausgefordert, und das tat er, weil er seine toten Kameraden nicht vergessen wollte: Oleksandr Peleschenko, Alina Perehudowa, Daria Kurdel, Andrei Kuzenko und alle anderen. Gleichzeitig ignoriert dasselbe Olympische Komitee ganz offen die russischen Flaggen, die in den Stadien wehen und die andere Athleten während der Wettkämpfe bei den Spielen tragen.»

England:
The Guardian: «Heraskewytschs ‹Helm des Gedenkens› sorgte bei den Olympischen Winterspielen für ein PR-Desaster beim IOC. Der Skeletonfahrer opferte seinen Traum vom Medaillengewinn und schaffte es, die Schrecken des Krieges in der Ukraine wieder auf die Tagesordnung zu setzen.»

The Telegraph: «Die Heuchelei des IOC im ukrainischen Helmskandal ist empörend. Das IOC hat mit seiner unsinnigen und widersprüchlichen Haltung zu Wladyslaw Heraskewytsch erneut einen Fehler begangen.»

The Sun: «Kirsty Coventry - die mächtigste Frau im Weltsport - steht vor der größten Herausforderung ihrer neunmonatigen Präsidentschaft, da sie mit den Folgen des Ausschlusses von Wladyslaw Heraskewytsch aus dem Skeleton-Wettbewerb zu kämpfen hat.»

USA:
New York Times: «Das Internationale Olympische Komitee hat weit mehr getan, als nur den ukrainischen Skeletonfahrer Wladyslaw Heraskewytsch zu disqualifizieren. Es hat seinen Sport trivialisiert. Es hat seine Existenz trivialisiert.» (sid)

09:00 Uhr

Freitag, 13. Februar

Das bringt der heutige Tag

Eishockey: Nach dem glanzlosen 4:0-Startsieg gegen Frankreich steht die Mannschaft von Trainer Patrick Fischer im zweiten Vorrundenspiel vor der ultimativen Herausforderung. Der Gegner ist kein Geringerer als Kanada, das mit 15 Stanley-Cup-Siegern antritt. In der aktuellen Skorerliste der NHL belegen Connor McDavid und Nathan MacKinnon die Plätze 1 und 2, der erst 19-jährige Macklin Celebrini nimmt den 4. Rang ein. Der Captain des Rekord-Olympiasiegers ist Sidney Crosby, der Kanada an den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver im Final gegen die USA in der Verlängerung zum Triumph schoss. Spielbeginn in Mailand ist um 21.10 Uhr.

Die Schweizer Eishockey-Nati bekommt mit Kanada einen harten Brocken.
Bild: Keystone

Biathlon: Joscha Burkhalter, Jeremy Finello, Niklas Hartweg und Sebastian Stalder wollen es ab 14 Uhr im Sprint besser machen als noch im Einzel. Am Wettkampf über 10 km mit zwei Schiesseinlagen hängt viel. Es geht nicht nur ums Tagesklassement, sondern auch um den Rückstand für die Verfolgung vom Sonntag. Und zwei gute Platzierungen in diesen Rennen sind notwendig, um sich noch für den Massenstart der Top 30 zu qualifizieren.

Langlauf: Beda Klee, Noe Näff und Nicola Wigger nehmen ab 11.45 Uhr auf den Skating-Ski das Rennen über 10 km mit Einzelstart in Angriff. Eine Klassierung in den vordersten Positionen darf nicht erwartet werden. Aus internationaler Sicht sind die Augen auf Johannes Hösflot Klaebo gerichtet. Der Norweger will wie vor einem Jahr an der WM in Trondheim sämtliche Goldmedaillen gewinnen.

Eiskunstlauf: Lukas Britschgi erlebte im Kurzprogramm mit dem 19. Rang eine Enttäuschung. Der 27-jährige Schaffhauser muss deshalb bereits um 19.47 Uhr in der ersten Gruppe starten. Gelingt ihm eine gute Kür, ist noch einiges möglich. Das hat er an der EM 2024 eindrücklich bewiesen, als er nach dem 8. Rang im ersten Wettkampfteil noch Europameister wurde. Nach Mailand ist Britschgi mit dem Ziel gereist, ein olympisches Diplom (Top 8) zu holen. Mit 80,87 Punkten beträgt sein Rückstand auf den 8. Platz 8,07 Punkte. Ein solches ist also nicht unmöglich, wenn auch sehr schwierig zu erreichen. Auf Goldkurs ist der amerikanische Topfavorit Ilia Malinin (108,16). Zeigt er den Vierfach-Axel?

Snowboard: Auf Sina Siegenthaler ruhen am Freitag die Schweizer Hoffnungen im Snowboardcross. Die 25-jährige Emmentalerin ist bislang viermal im Weltcup auf das Podest gefahren und feierte im Dezember 2023 in Cervinia ihren einzigen Weltcupsieg. In dieser Saison steht der 4. Platz an selber Stätte als bestes Ergebnis und Rang 9 im Zwischenklassement des Gesamtweltcups. «Träumen ist erlaubt», sagte Siegenthaler im Vorfeld. Zu den Favoriten gehört allen voran die Britin Charlotte Banks, eine der drei bisherigen Saisonsiegerinnen. Die weiteren Schweizerinnen sind Aline Albrecht, Noémie Wiedmer und Anouk Dörig. Die Qualifikation beginnt um 10.00 Uhr, die K.o.-Läufe um 13.30 Uhr.

Curling: Die mit einem 8:3-Sieg gegen die USA ins Turnier gestarteten Schweizer um Skip Yannick Schwaller stehen am Freitag zweimal im Einsatz. Um 9.05 Uhr spielen sie gegen Tschechien, um 19.05 Uhr treffen sie auf China. Beide Gegner haben die erste Partie verloren. Die Schweizerinnen um Skip Silvana Tirinzoni, die zum Auftakt Italien mit 7:4 bezwangen, treten um 14.05 Uhr gegen China an. (sda)

23:40 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Kanada und USA souverän – auch Deutschland siegt

Kanada und die USA unterstreichen in ihren ersten Spielen beim olympischen Turnier, warum sie zu den Topfavoriten zählen. Auch Deutschland gewinnt.

Die USA wird ihrer Favoritenrolle gerecht und gewinnt gegen Lettland gleich mit 5:1.
Bild: EPA

Kanada setzte sich gegen Tschechien mit 5:0 durch. Den ersten Treffer erzielte mit Macklin Celebrini der jüngste Spieler im Team: Der 19-Jährige traf 5,7 Sekunden vor der ersten Pause mit einem Ablenker. In den folgenden zwei Dritteln erzielten die Nordamerikaner je zwei Tore. Erfolgreich waren Mark Stone (27.), Bo Horvat (38.), Nathan MacKinnon im Powerplay (48.) sowie Nick Suzuki (54.).

Connor McDavid, der aktuelle Topskorer in der NHL, liess sich drei Assists gutschreiben. Goalie Jordan Binnington feierte dank 26 Paraden einen Shutout und trotzte damit den Kritikern - seine Abwehrquote in der Liga beträgt in dieser Saison bisher nur 86,4 Prozent. Die Kanadier sind am Freitagabend der nächste Gegner der Schweiz.

Die USA bezwangen Lettland 5:1. Nach 30 Minuten stand es 1:1, obwohl die Amerikaner klar überlegen waren. Im ersten Drittel wurden ihnen nach Coaches Challenges zwei Treffer aberkannt, zudem scheiterten sie zweimal an der Torumrandung. In der zweiten Spielhälfte münzten die US-Stars die Dominanz dann auch in Tore um.

Beim 3:1 (38.) liess Tage Thompson, der Siegtorschütze in der Verlängerung im letztjährigen WM-Final gegen die Schweiz, seine Klasse mit einem herrlichen Backhand-Treffer aufblitzen. Zwölf Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels schloss Brock Nelson eine Traumkombination zum 4:1 ab. Das Schussverhältnis im Mittelabschnitt lautete 17:2 zugunsten der Amerikaner, was alles aussagt. Beim 5:1 (43.) traf auch noch Captain Auston Matthews.

Deutschland wurde gegen Dänemark seiner Favoritenrolle gerecht und siegte 3:1. Alle drei Tore der Mannschaft von Trainer Harold Kreis erzielten NHL-Spieler. Leon Draisaitl brachte die Deutschen bereits nach 23 Sekunden in Führung. Nach dem 1:1 der Dänen durch Oscar Fisker Molgaard (14.) traf Ottawas Tim Stützle (25./31.) zweimal - das zweite Mal im Powerplay. (sda)

22:03 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Shorttrack, Frauen: 500m-Final

Gold: Xandra Velzeboer (NED)
Silber: Arianna Fontana (ITA)
Bronze: Courtney Sarault (CAN)

21:05 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Choi gewinnt in der Halfpipe

Choi Gaon wird überraschend Olympiasiegerin in der Halfpipe und entthront damit die Topfavoritin Chloe Kim, die in der Disziplin 2018 und 2022 olympisches Gold geholt hatte.

Grenzenlose Freude bei Choi Gaon.
Bild: Alex Plavevski

Nachdem die Südkoreanerin im ersten Run heftig gestürzt war und auch den zweiten nicht ins Ziel gebracht hatte, lieferte Choi im dritten ab. Belohnt wurde sie mit 90,25 Punkten, womit sie Kim um 2,25 Zähler übertraf. Die US-Amerikanerin und amtierende Weltmeisterin konnte nur ihren ersten Durchgang stehen, für den sie 88,00 Punkte erhielt. Im zweiten und im dritten stürzte sie, sodass sich die 25-Jährige mit Silber begnügen musste. Bronze sicherte sich Mitsuki Ono aus Japan.

Für Choi, die erst 17-Jährig ist, ist der Olympiasieg der grösste Erfolg der Karriere. Vor einem Jahr hatte sie an der WM in St. Moritz noch den 12. Platz belegt. (sda)

19:41 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Rodeln, Team Staffel Final

Gold: Deutschland
Silber: Österreich
Bronze: Italien

19:20 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Snowboard: Halfpipe Frauen, Final

Der Halfpipe-Final der Frauen findet ohne Schweizer Beteiligung statt. Die 21-jährige Isabelle Lötscher verpasste eine Platzierung unter den besten zwölf und verpasste damit die Qualifikation für den Final. Die Zürcherin belegte Platz 16.

Chloe Kim während des Trainings vor dem Finale. Sie ist die grosse Siegesanwärterin.
Bild: Gregory Bull

Die grosse Favoritin auf den Sieg ist die 25-jährige US-Amerikanerin Chloe Kim. Die Halfpipe-Olympiasiegerin von Pyeongchang 2018 und Peking 2022 erreichte als Einzige in der Qualifikation einen Skore von über 90 Punkten. (alv)

19:19 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Eishockey: Kanada lässt Tschechien keine Chance

Das Starensemble von Kanada untermauert in seinem ersten Spiel am olympischen Turnier seine Favoritenrolle. Die Nordamerikaner bezwingen Tschechien 5:0.

Den ersten Treffer der Kanadier erzielte mit Macklin Celebrini der jüngste Spieler im Team: Der 19-Jährige traf 5,7 Sekunden vor der ersten Pause mit einem Ablenker. In den folgenden zwei Dritteln erzielten die Nordamerikaner je zwei Tore.

Connor McDavid, der aktuelle Topskorer in der NHL, liess sich drei Assists gutschreiben. Goalie Jordan Binnington feierte dank 26 Paraden einen Shutout und trotzte damit den Kritikern - seine Abwehrquote in der Liga in dieser Saison beträgt bisher nur 86,4 Prozent. Die Kanadier sind am Freitag der nächste Gegner der Schweiz. (sda)

18:35 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Medaillenspiegel nach 40 von 116 Entscheidungen

1. Norwegen: 7x Gold; 2x Silber; 5x Bronze; 14x Gesamt
2. Italien: 6x Gold; 2x Silber; 7x Bronze; 15x Gesamt
3. USA: 4x Gold; 6x Silber; 3x Bronze; 13x Gesamt
4. Schweden: 4x Gold; 3x Silber; 1x Bronze; 8x Gesamt
5. Schweiz: 4x Gold; 1x Silber; 2x Bronze; 7x Gesamt
6. Österreich: 3x Gold; 5x Silber; 3 Bronze; 11x Gesamt
7. Frankreich: 3x Gold; 4x Silber; 1x Bronze; 8x Gesamt
8. Deutschland: 3x Gold; 3x Silber; 2x Bronze; 8x Gesamt
9. Japan: 2x Gold; 2x Silber; 5x Bronze; 9x Gesamt
10. Niederlande: 1x Gold; 3x Silber; 0 Bronze; 4x Gesamt

16:55 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Selenskyj verleiht Skeleton-Fahrer Orden der Freiheit

Im Streit um seinen Helm mit Bildern von im Krieg getöteten Sportkollegen ist der Ukrainer Wladislaw Heraskewitsch am Donnerstag vom olympischen Skeleton-Wettbewerb ausgeschlossen worden. Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj stärkt dem Athleten den Rücken.

Trotz eines Gesprächs mit IOC-Präsidentin Kirsty Coventry wollte der 27-Jährige nicht auf das Tragen des vom IOC verbotenen Helms verzichten und durfte daher am Donnerstag auf der Bahn in Cortina nicht an den Start gehen. Diesen Entscheid traf eine Jury des Weltverbands IBSF.

Am Morgen noch hatte das Internationale Olympische Komitee angekündigt, Heraskewitsch die Akkreditierung für die Winterspiele zu entziehen. Später erwirkte Coventry bei der IOC-Disziplinarkommission, dass dieser Schritt doch nicht gesetzt wird.

Mit diesem Held will der ukrainische Skeletoni Wladyslaw Heraskewytsch die im Krieg getötete Sportler seines Heimatlandes ehren.
Bild: Instagram

Das IOC hatte erklärt, dass der Helm gegen das Neutralitätsgebot der Olympischen Charta verstösst. Politische Botschaften sind laut IOC-Regeln an den Wettkampfstätten untersagt. Die Dachorganisation hatte Heraskewitsch als Kompromiss angeboten, anstatt des Helms ausnahmsweise einen Trauerflor am Arm zu tragen und den Helm am Donnerstag vor und nach dem Rennen zu zeigen. Das hatte der Ukrainer abgelehnt.

«Es ist schwer, etwas zu sagen oder es in Worte zu fassen. Es ist Leere», sagte Heraskewitsch. Der Entscheid sei ein riesiger Fehler. «Ich glaube, dass ich keine Regeln verletzt habe», beteuerte er und kündigte einen Einspruch vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) an. Er gehörte zwar nicht zum Kreis der Favoriten, hatte aber mit guten Trainingsleistungen zarte Hoffnungen auf eine Medaille geweckt.

Nach seinem Olympia-Ausschluss stärkte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Heraskewitsch den Rücken und verlieh ihm den Orden der Freiheit - die zweithöchste Auszeichnung des Landes. «Sport bedeutet nicht Erinnerungslosigkeit», so Selenski. Die olympische Bewegung sollte helfen, den Krieg zu stoppen, und nicht dem Aggressor zuspielen, so der Präsident weiter. (sda/dpa)

16:21 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Klarer Auftaktsieg für die Schweizer Curler

Sven Michel, Pablo Lachat-Couchepin, Benoit Schwarz-van Berkel und Yannick Schwaller gewinnen das erste Spiel gegen die USA.
Bild: Keystone

Den Schweizer Curlern um Skip Benoît Schwarz-van Berkel ist der Olympia-Auftakt geglückt. Die USA, die zu den Aussenseitern zählen, werden 8:3 bezwungen.

Die K.o.-Schlag kam im sechsten und siebenten End. Zunächst gelang der Schweiz mit dem letzten Stein ein Dreierhaus. Schwarz-van Berkel spielte in dieser Phase perfekt. Sein Gegenüber Daniel Caspar hingegen löste die schwierigen Aufgaben nicht. Und im End danach stahl die Schweiz zwei Steine zum Zwischenstand von 8:2. Der US-Skip stand immer wieder vor Problemen, weil seine Vorderleute auch nicht präzise genug agiert hatten.

Männiglich rechnete nun mit einem vorzeitigen Ende. Doch die USA spielten weiter, um ihren 54-jährigen Ersatzmann Rich Ruohonen einzuwechseln. Sie verkürzten noch auf 3:8 und gaben erst nach End 8 auf.

Am Freitag bestreiten die Schweizer Männer gleich zwei Partien: Am Morgen gegen Tschechien (9.05 Uhr), am Abend gegen China (19.05 Uhr). (sda)

15:40 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Viertelfinal-Out für Kalle Koblet

Kalle Koblet gelingt im Boardercross nicht wie erhofft der Vorstoss in die Top 10. Der Winterthurer scheitert in den Viertelfinals und klassiert sich im 14. Rang.

Kalle Koblet misslingt im Viertelfinal der Start. Deshalb verpasst er den Einzug ins Halbfinal.
Bild: Keystone

Koblet überstand den Auftakt in die K.o.-Runde souverän, doch in den Viertelfinals misslang ihm der Start und er blieb an einem Hindernis hängen; seine drei Kontrahenten – und damit auch die Chance auf den Halbfinalvorstoss – waren entschwunden. Dem Junioren-Weltmeister von 2017 bleibt mit dem Mixed-Wettkampf am Sonntag eine zweite Startgelegenheit.

Gold in Livigno ging wie vor vier Jahren an Alessandro Hämmerle. Gleich wie in China setzte sich der Österreicher im Fotofinish gegen den Kanadier Eliot Grondin durch. (sda)

15:01 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Das grosse Siegerinterview mit Franjo von Allmen

Unser Reporter hat Franjo von Allmen nach dem Dreifachsieg an den Olympischen Spielen für ein Interview getroffen. Lesen Sie hier, wie der Ski-Star den historischen Erfolg erlebt und was nun auf ihn zukommt.

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14:47 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Eishockey: Auftaktsieg gegen Frankreich

Die Mannschaft von Patrick Fischer wird ihrer Favoritenrolle gerecht und gewinnt das erste Spiel bei den Olympischen Spielen gegen Frankreich mit 4:0.

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14:15 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Schweizer Frauen verpassen die Top Ten

Nadja Kälin schafft über 10 km Skating mit Einzelstart mit Platz 14 das beste Schweizer Resultat. Frida Karlsson läuft derweil in einer eigenen Liga.

Nadja Kälin wird im 10 km Skating mit Einzelstart Vierzehnte.
Bild: EPA

Nadja Kälin, die im Skiathlon mit Platz 4 brilliert hatte, gelang kein zweiter Exploit. Nach einem verhaltenen Start drehte sich zum Schluss noch auf und fing Nadine Fähndrich ab, die mit einer ansprechenden Leistung ihren Frust aus dem Sprint verarbeitete. Die beiden Frauen klassierten sich auf Platz 14 und 16. Dies mit einer Minute Rückstand auf den Bronzeplatz. Marina Kälin als 23. verlor rund 20 Sekunden auf ihre Teamkolleginnen. Lea Fischer beendete das Rennen im 52. Rang.

Schwedens Frauen dominieren im Langlauf weiterhin. Frida Karlsson, die sich zum Auftakt der Wettkämpfe in Tesero im Val di Fiemme im Skiathlon durchgesetzt hatte, scheint in den sogenannten Distanzrennen kaum zu bezwingen sein und dürfte Italien mit vier Goldmedaillen verlassen. In der Frauen-Staffel und über 50 km klassisch ist derzeit niemand in Sicht, der sie in Bedrängnis bringen könnte.

Die 26-jährige Schwedin schloss beinahe noch zur Teamkollegin Ebba Andersson auf, die eine Minute zuvor gestartet war und Silber gewann. Bronze sicherte sich die Amerikanerin Jessie Diggins. Norwegens Frauen gingen mit auf den Plätzen 4 und 5 mit Astrid Slind und Heidi Weng leer aus. (sda)

14:01 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

So reagieren Selenski und Klitschko zu Olympia-Disqualifikation

«Sport sollte nicht zu Vergessen führen, und die olympische Bewegung sollte dazu beitragen, Kriege zu beenden, anstatt den Aggressor zu unterstützen. Leider spricht die Entscheidung des IOC eine andere Sprache», sagte der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski zum Entscheid des IOC, den ukrainischen Skeletonfahrer Wladyslaw Heraskewytsch zu disqualifizieren.

«Sein Helm mit den Porträts der verstorbenen ukrainischen Sportler (…) erinnert die ganze Welt daran, was russische Aggression bedeutet und welchen Preis der Kampf um Unabhängigkeit hat. Und dabei wird kein einziges Regelwerk verletzt.» Es sei Russland, das ständig gegen die olympischen Prinzipien verstosse und die Zeit der Olympischen Spiele für Kriegszwecke nutze, meint er weiter.

Der ukrainischer Aussenminister Andrij Sybiha findet, das IOC habe nicht den ukrainischen Athleten disqualifiziert, sondern den eigenen Ruf. Gegenüber Bild sagt Ex-Boxweltmeister Wladimir Klitschko, das IOC schütze keine Neutralität, sondern sein Image: «Wenn ich heute an meine olympische Goldmedaille denke, spüre ich keinen Stolz mehr, sondern Scham.» (dpa/zen)

13:22 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Federica Brignone gewinnt Super-G

Der Super-G der Frauen endet im Heimsieg von Federica Brignone, die ein Jahr nach ihrem Totalschaden im Bein ein Märchen schreibt. Für die Schweizer Speedfahrerinnen enden die Olympischen Spiele im Debakel.

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11:43 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Eishockey Männer: Auftakt der Schweizer Nati

Um 12:10 Uhr starten die Schweizer Männer ins Olympische Eishockey-Turnier. Im ersten Spiel trifft die Mannschaft von Patrick Fischer auf Frankreich.

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11:28 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Start nach Mass für Schweizer Curling-Team der Frauen

Die Schweizer Curlerinnen starten mit einem Sieg gegen Italien ins Turnier.
Bild: Archivbild: AP Photo

Die Schweizer Curlerinnen erwischen einen Start nach Mass ins Olympiaturnier. Selina Witschonke, Carole Howald, Skip Silvana Tirinzoni und Alina Pätz schlagen Italien mit 7:4. (sda)

Die Schweizerinnen überzeugten im ersten Spiel. Das gesamte Quartett spielte sehr, sehr gut. Vor allem spielten die Schweizerinnen weitaus viel präziser und konstanter als die Italienerinnen. Italien konnte die Partie zwar mit dem Vorteil des letzten Steins eröffnen, verlor die Kontrolle über das Geschehen aber früh. Die Schweizerinnen schrieben dann, wenn sie den letzten Stein spielen konnten, im zweiten End (zum 2:1), im fünften End (zum 4:2) und im siebenten End (zum 6:3) jeweils zwei Punkte.

Der gute Einstieg ins Turnier dürften die Schweizer Nerven beruhigen. «Wir wollen eine Medaille gewinnen», erklärte die 46-jährige Bernerin Silvana Tirinzoni vor dem ersten Auftritt. Die klare Ansage überrascht nicht: An Weltmeisterschaften holte das Team Tirinzoni seit 2019 viermal hintereinander Gold und zuletzt zweimal Silber. Bei ihren ersten beiden Olympia-Teilnahmen 2018 und 2022 verfehlte Tirinzoni aber zweimal die Medaillen - und einmal sogar die Halbfinals.

In den nächsten Runden treffen die Schweizerinnen auf China (am Freitag), Japan und Kanada (beide am Samstag). (sda)

11:10 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Super-G der Frauen steht an

Nach der Abfahrt und der Teamkombination steht heute der Super-G der Frauen auf dem Programm. Können die Schweizerinnen um Corinne Suter und Malorie Blanc aufs Podest fahren? Verfolgen Sie das Rennen hier im Stream und Ticker.

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10:30 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Mehrere Wochen Rennpause für Jasmine Flury

Herber Rückschlag für Jasmine Flury: Aufgrund einer Knieverletzung musste sie frühzeitig von den Olympischen Winterspielen abreisen.
Bild: AP Photo

Jasmine Flury kann wegen einer Knieverletzung mehrere Wochen keine Rennen bestreiten. Die 32-jährige Bündnerin erlitt am Dienstag in der Abfahrt der Team-Kombination beim Sprung in den Tofana-Schuss einen Teilriss des Innenbandes am linken Knie und eine Knochenprellung am Schienbeinkopf, wie Swiss-Ski mitteilt.

Eine Operation sei nicht nötig und je nach Heilungsverlauf sei «sogar möglich, dass Jasmine Flury noch diese Saison wieder ins Renngeschehen eingreifen kann», so der Verband weiter. Die Abfahrts-Weltmeisterin von 2023 gab erst in diesem Winter ihr Comeback, nachdem sie die komplette letzte Saison wegen eines Knorpelschadens im rechten Knie verpasst hatte (sda)

09:50 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Der Langläufer aus Haiti

Stevenson Savart ist der erste olympische Langläufer aus Haiti. Das Adoptivkind will Botschafter sein für sein Land, als Sportler ernster genommen werden. Und mithelfen, dass in Haiti eines Tages Rollski-Wege entstehen. (rst)

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09:14 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Helm-Streit: Ukrainischer Skeletonfahrer disqualifiziert

Auf dem Helm von Wladyslaw Heraskewytsch sind ukrainische Athleten abgebildet, die im Krieg gestorben sind.
Bild: Instagram

Der Konflikt zwischen dem ukrainischen Skeletonfahrer Wladyslaw Heraskewytsch und dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) hat zu dem erwarteten Ende geführt: Der WM-Vierte wird von dem olympischen Wettkampf am Donnerstag und Freitag im Eiskanal von Cortina ausgeschlossen, das gaben das IOC und der Weltverband IBSF bekannt.

Heraskewytsch hatte darauf beharrt, wie schon im Training auch im Wettkampf einen besonderen Helm zu tragen, auf dem Porträts von im Krieg von russischen Soldaten getöteten Sportlern aus der Ukraine zu sehen sind. Das IOC sieht darin einen Verstoss gegen die Olympischen Charta, die Meinungsäusserungen unter anderem auf dem Spielfeld («field of play») untersagt. (dpa)

08:32 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Das wird heute Donnerstag wichtig

Kann Malorie Blanc im Super-G der Frauen überraschen? Das letzte Rennen in dieser Disziplin in Crans-Montana gewann die junge Walliserin sensationell. Mit der Piste Olimpia delle Tofane kam Blanc bislang noch nicht wunschgemäss zurecht. Wenn es im Super-G etwas mehr um die Ecken geht, könnte der starken Technikerin das sicher mehr entgegen kommen.

In der grossen Favoritenrolle sind die Schweizerinnen aber auch in diesem Rennen nicht. Dort erwartet man eher die Italienerinnen (Sofia Goggia, Federica Brignone), die Österreicherinnen (Cornelia Hütter, Ariane Rädler) oder die deutsche Überfliegerin Emma Aicher. Der Start des Super-Gs ist auf 11.30 Uhr angesetzt.

Die Schweizer Eishockey-Nati der Männer startet am Donnerstag zudem ins Olympia-Turnier. Bereits um 12.10 Uhr zur Mittagszeit trifft die Mannschaft von Patrick Fischer auf Frankreich. Ein deutlicher Sieg gegen die Aussenseiter wäre im Kampf um die direkte Viertelfinalqualifikation wichtig.

Ebenfalls in ihr Olympia-Turnier starten die Schweizer Curlerinnen. Das Team mit Skip Silvana Tirinzoni, Alina Pätz, Carole Howald und Selina Witschonke trifft um 9.05 Uhr zuerst auf Italien und dann am Nachmittag um 14.05 Uhr auf die USA. (watson)

08:28 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Guillaume Cizeron schreibt Eiskunstlauf-Geschichte

Laurence Fournier Beaudry und Guillaume Cizeron gewinnen für Frankreich die Goldmedaille an den Olympischen Spielen im Paar-Eiskunstlauf.
Bild: EPA

Der französische Eistänzer Guillaume Cizeron schreibt Eiskunstlauf-Geschichte. Vier Jahre nachdem er mit Gabriella Papadakis Olympia-Gold gewonnen hatte, gelang ihm mit Laurence Fournier Beaudry das gleiche Kunststück. Damit ist er der erste Eistänzer überhaupt, der Olympiasieger mit zwei verschiedenen Partnerinnen wurde.

Die beiden laufen erst seit dem vergangenen Jahr zusammen. Fournier Beaudry ist gebürtige Kanadierin und besitzt erst seit vergangenem November den französischen Pass. Papadakis erhob nach der im Dezember 2024 offiziell bekanntgegebenen Trennung in einem Buch schwere Vorwürfe, gegen die sich Cizeron juristisch zur Wehr setzte.

Fournier Beaudry/Cizeron gewannen mit 225,82 Punkten knapp vor den dreifachen amerikanischen Weltmeistern Madison Chock/Evan Bates (224,39). Bronze ging an das kanadische Duo Piper Gilles/Paul Poirier (217,74). (sda)

08:26 Uhr

Donnerstag, 12. Februar

Eishockey: Schweden schlägt Gastgeber Italien

Schweden bekundete mit Gastgeber Italien mehr Mühe als erwartet, siegte letztlich aber standesgemäss mit 5:2. Die Skandinavier gerieten in der 5. Minute durch ein Tor von Luca Frigo in Rückstand und mussten nach 37 Sekunden im Mitteldrittel das 2:2 durch einen Treffer von Matt Bradley hinnehmen. Das entscheidende 3:2 erzielte William Nylander in der 37. Minute, das 4:2 von Mika Zibanejad fiel in der 56. Minute, ehe Victor Hedman mit einem Schuss ins leere Tor (58.) den Schlusspunkt setzte. (sda)

21:55 Uhr

Mittwoch, 11. Februar

Halfpipe: Schweizer verpassen den Final

David Habluetzel muss die Final-Hoffnung begraben.
Bild: AP Photo

Der Halfpipe-Final der Snowboarder am Freitagabend findet ohne Schweizer Beteiligung statt. Alle scheitern in Livigno in der Qualifikation.

Am nächsten an den Top 12 war Jonas Hasler. Der 19-jährige Bündner zeigte bei seiner Olympia-Premiere zwei ansprechende Leistungen. Am Ende fehlten ihm 7,75 Punkte für den Final. David Hablützel, der vor zwölf Jahren als 17-Jähriger in Sotschi als Fünfter ein olympisches Diplom gewann, klassierte sich direkt hinter Hasler im 17. Rang. Mischa Zürcher stürzte in beiden Durchgängen, wobei der 17-jährige Appenzeller vor allem bei seinem zweiten Run bis zum Missgeschick gut unterwegs war.

Auch Pat Burgener verpasste den Final. Der 31-Jährige, der seit dieser Saison für Brasilien startet, musste sich mit Platz 14 begnügen. Bei den vergangenen zwei Winterspielen war er noch für die Schweiz am Start und qualifizierte sich jeweils für den Final.

Jan Scherrer trat nicht zur Qualifikation an. Der 31-jährige Bronzemedaillengewinner von Peking entschied nach einem Sturz im Training, den Wettkampf auszulassen. Scherrer erlitt gemäss Mitteilung von Swiss-Ski eine leichte Gehirnerschütterung. (sda)

20:03 Uhr

Mittwoch, 11. Februar

Halfpipe: Scherrer mit Sturz im Training

Switzerland Jan Scherrer practices during a snowboard halfpipe training session at the 2026 Winter Olympics, in Livigno, Italy, Sunday, Feb. 8, 2026. (AP Photo/Lindsey Wasson) Jan Scherrer
Bild: AP Photo

Die Halfpipe-Qualifikation am Mittwochabend startete ohne Jan Scherrer. Der Team-Leader fällt verletzt aus, nachdem er im Training gestürzt war und sich eine Gehirnerschütterung zugezogen hatte.

In der Qualifikation treten nun nur noch drei Schweizer an: Mischa Zürcher, Jonas Hasler und David Halblützel. Die besten 12 qualifizieren sich für den Final.

19:58 Uhr

Mittwoch, 11. Februar

Die Slowakei bezwingt Finnland klar

Juraj Slafkovsky erzielte das erste Tor beim Eishockey-Turnier der Männer.
Bild: AP Photo

Das olympische Eishockey-Turnier der Männer beginnt mit einer Überraschung. Die Slowakei bezwingt den aktuellen Olympiasieger Finnland mit 4:1.

Nach 40 Minuten stand es 1:1. Dalibor Dvorsky brachte die Slowaken, bei denen der Zuger Stürmer Tomas Tatar der Captain ist, in der 48. Minute ein zweites Mal in Führung. 190 Sekunden später erhöhte Juraj Slafkovsky im Powerplay auf 3:1. Der 21-jährige Stürmer der Montreal Canadiens hatte in der 8. Minute bereits zum 1:0 getroffen. Slafkovsky war schon vor vier Jahren in Peking überragend. Damals trug er mit sieben Toren massgeblich zum Gewinn der Bronzemedaille bei. Im darauffolgenden Draft wählten ihn die Canadiens als Nummer 1.

Die Finnen treten in Mailand mit Ausnahme von ZSC-Verteidiger Mikko Lehtonen ausschliesslich mit NHL-Spielern an. (sda)

19:57 Uhr

Mittwoch, 11. Februar

Lindsey Vonn erneut operiert: «Mache Fortschritte»

Lindsey Vonn liegt noch im Spital.
Bild: AP

Nach ihrem schweren Sturz an den Olympischen Spielen meldet sich Lindsey Vonn erneut aus dem Spital. Sie spricht von langsamen Fortschritten.

Ski-Star Lindsey Vonn ist nach ihrem schweren Sturz bei den Winterspielen in Italien ein weiteres Mal operiert worden. Zu einem Bild aus dem Spital-Bett schreibt die 41-Jährige drei Tage nach dem Unfall in der Olympia-Abfahrt auf Instagram: «Ich hatte heute meine dritte Operation und sie war erfolgreich. Erfolg hat heute eine völlig andere Bedeutung als vor wenigen Tagen.» Vonn hatte sich bei ihrem heftigen Crash eine komplexe Schienbeinverletzung zugezogen.

«Ich mache Fortschritte», liess die Amerikanerin wissen. Auf dem Foto aus der Klinik in Italien ist ihr lädiertes linkes Bein zu sehen, an dem sich augenscheinlich ein Fixateur externe befindet. Mit diesem äusseren Haltesystem wollen Ärzte für gewöhnlich die Knochen bei Knochenbrüchen stabilisieren.

Vonn liess ihre weitere Zukunft offen. Sie hatte schon vor den Winterspielen angekündigt, dass sie spätestens nach dieser Saison mit dem Skirennsport aufhören werde. Kurz vor Olympia hatte sie sich bei einem Sturz in Crans-Montana nach eigenen Angaben einen Kreuzbandriss zugezogen, entschied sich aber trotzdem für eine Teilnahme an den Winterspielen.

Bei dem Rennen in Cortina d'Ampezzo, in dem Vonn noch einmal Olympiasiegerin werden wollte, hatte sie schon nach wenigen Sekunden mit dem Arm bei einem Tor eingehängt. Beim folgenden Sprung verdrehte es sie derart, dass sie hart auf die Piste aufschlug. (sda)

17:48 Uhr

Mittwoch, 11. Februar

Von Allmen schafft Historisches, doch für ihn ist «Skigeschichte nicht wirklich wichtig»

Franjo von Allmen gewinnt als erster Schweizer Skifahrer drei Goldmedaillen an den gleichen Olympischen Winterspielen. Doch Skigeschichte zu schreiben, sei für ihn nicht wichtig, sagt er an der Pressekonferenz nach dem historischen Triumph.

16:57 Uhr

Mittwoch, 11. Febuar

Willkommen zur Parade der Eishockey-Superstars

Vor wenigen Minuten wurde das Olympische Eishockeyturnier der Männer mit dem Spiel zwischen der Slowakei und Finnland eröffnet. Selten zuvor gab es eine derart beeindruckende Ansammlung an Superstars. Wir stellen die zehn sehenswertesten Eishockey-Akteure vor – unter ihnen auch ein Schweizer.

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16:20 Uhr

MITTWOCH, 11. Februar

1. Norwegen: 7x Gold; 2x Silber; 4x Bronze; 13x Gesamt
2. Schweiz: 4x Gold; 1x Silber; 2x Bronze; 7x Gesamt
3. USA: 3x Gold; 5x Silber; 2x Bronze; 10x Gesamt
4. Deutschland: 3x Gold; 2x Silber; 1x Bronze; 6x Gesamt
5. Schweden: 3x Gold; 2x Silber; 1x Bronze; 6x Gesamt
6. Österreich: 2x Gold; 4x Silber; 0 Bronze; 6x Gesamt
7. Frankreich: 2x Gold; 3x Silber; 1x Bronze; 6x Gesamt
8. Italien: 2x Gold; 2x Silber; 7x Bronze; 11x Gesamt
9. Japan: 2x Gold; 2x Silber; 4x Bronze; 8x Gesamt
10. Niederlande: 1x Gold; 1x Silber; Bronze; 2x Gesamt

15:57 Uhr

MITTWOCH, 11. Februar

Jasmine Flury reist schon vor dem Super-G ab

Jasmine Flury muss gesundheitsbedingt auf den Super-G vom Donnerstag verzichten. Die Bündner Skirennfahrerin hat sich in der Abfahrt der Team-Kombination verletzt, wie Swiss-Ski am Mittwochnachmittag mitteilte. Flury erwischte nach dem Sprung in den Tofana-Schuss einen Schlag aufs linke Knie. Die Abfahrtsweltmeisterin von 2023 befindet sich bereits auf der Rückreise in die Schweiz, um sich in der Klinik Hirslanden in Zürich untersuchen zu lassen.

Jasmine Flury muss für den Super-G Forfait geben.
Bild: Andy Wong

Für Flury rückt nun die Nidwaldnerin Delia Durrer ins Aufgebot nach. Das Schweizer Team für den olympischen Super-G sieht also wie folgt aus: Malorie Blanc, Corinne Suter, Janine Schmitt und Delia Durrer. (cza)

15:49 Uhr

MITTWOCH, 11. Februar

Lea Meier erhält ein olympisches Diplom

Lea Meier überzeugt im Einzel über 15 km mit einem starken 7. Rang. Ihr zweites Gold nach dem Triumph mit der Mixed-Staffel holt sich Julia Simon.

Lea Meier überzeugt mit einem starken 7. Rang.
Bild: Jean-Christophe Bott

Lea Meier schüttelte ihre leise Enttäuschung nach dem Auftritt in der Mixed-Staffel souverän ab. Die Bündnerin erreichte eine Trefferquote von 95 Prozent. Der einzige Fehlschuss unterlief ihr im ersten Stehend-Anschlag. Die 24-Jährige hat erst in dieser Saison den Durchbruch geschafft. Sie trifft nicht nur, sondern performt auch in der Loipe. Sie war an diesem Mittwoch die schnellste ihres Teams.

Der stärkste Schweizer Trumpf in der Person von Amy Baserga stach nicht. Bereits in den ersten beiden Schiesseinlagen wurde je eine Strafminute zur Laufzeit addiert. Die 25-jährige aus Einsiedeln, die heuer im Weltcup bereits dreimal Platz 5 erreicht hatte, leiste sich insgesamt drei Fehler. Auch Lena Häcki-Gross liess drei Scheiben stehen. Für die Frauen aus Einsiedeln und Engelberg resultierten die Plätze 39 und 42.

Selina Gasparin, die älteste Schwester von Aita Gasparin, hatte 2014 in Sotschi in dieser Disziplin 20 Treffer gelandet und Silber gewonnen. 12 Jahre später war auch Aita Gasparin bis vor dem letzten Schiessen fehlerfrei unterwegs, ehe zwei Scheiben stehen blieben. Allerdings reicht die Laufleistung der 32-Jährigen nicht, um in den Kampf um die Medaillen einzugreifen. Die letzte noch aktive Gasparin-Schwester klassierte sich im 35. Rang.

Frankreichs Frauen feierten mit Julia Simon und Lou Jeanmonnot einen Doppelsieg. Die Bronzemedaille holte überraschend die Bulgarin Lora Christowa. Die 22-Jährige räumte im Gegensatz zu den Französinnen alle Scheiben ab. Das Einzel ist eine schiesslastige Disziplin: Statt mit einer Strafrunde von rund 20 Sekunden wird ein Fehler mit einer Strafminute abgegolten. (sda)

15:43 Uhr

MITTWOCH, 11. Februar

Gemeindepräsident von Boltigen zu von Allmens Dreifach-Gold

In Boltigen, der Heimatgemeinde von Franjo von Allmen, verfolgte auch der Gemeindepräsident den sensationellen Super-G-Sieg des Berners und freut sich über dessen drittes Olympia-Gold.

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14:00 Uhr

MITTWOCH, 11. Februar

Heraskewytschs Helm-Streit mit dem IOC eskaliert

Die ultimative Konfrontation mit dem IOC um den «Helm des Gedenkens» scheint programmiert: Der ukrainische Skeletonfahrer Wladyslaw Heraskewytsch will von seiner Position nicht abrücken.

Mit diesem Held will der ukrainische Skeletoni Wladyslaw Heraskewytsch die im Krieg getötete Sportler seines Heimatlandes ehren.
Bild: Instagram

Der Konflikt zwischen dem ukrainischen Skeletonfahrer Wladyslaw Heraskewytsch und dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) spitzt sich zu und könnte beim Rennen am Donnerstag eskalieren. Während das IOC auf seiner Position beharrt, Heraskewytschs Helm mit den Bildern getöteter Sportler verstosse gegen die Richtlinien, sieht das der 27-Jährige anders. «Das IOC hat die Situation um den ‹Helm des Gedenkens› zu einem absurden Theaterstück gemacht», sagte Heraskewytsch am Mittwoch.

IOC-Sprecher Mark Adams hatte zuvor betont: «Wir werden den Athleten heute abermals kontaktieren und ihm die vielen Möglichkeiten aufzeigen, seine Trauer auszudrücken, wie wir es bereits besprochen haben.» Die Konsequenz von Disziplinarmassnahmen sprach Adams nicht direkt aus, sie geht aber aus der IOC-Charta hervor.

Heraskewytsch könne ausserhalb des Wettkampfs «seinen Helm tragen, er kann seinen Helm zeigen, er kann damit durch die Mixed Zone gehen, er kann mit Leuten reden», erklärte Adams und betonte: «Wir werden mit ihm sprechen, um ihm zu erklären, dass es im Interesse aller liegt, dass er an Wettkämpfen teilnimmt und seine Meinung äussern kann.» Auf die Frage, ob und wann konkret eine Disqualifikation ausgesprochen würde, ging er nicht sein. Dies sei «hypothetisch». (sid)

12:30 Uhr

MITTWOCH, 11. Februar

Isabelle Lötscher verpasst den Halfpipe-Final

Die Halfpipe-Snowboarderin Isabelle Lötscher verpasste in der Qualifikation den Sprung in die Top 12 und somit in den Final vom Donnerstagabend. Die Zürcherin erreichte Platz 16.

Leider keine Final-Teilnahme für Isabelle Lötscher.
Bild: Lindsey Wasson

Nach Umgang eins hatte die 21-Jährige mit 48,50 Punkten auf dem 14. Zwischenrang gelegen, konnte sich danach aber nicht mehr verbessern. Die Siegerin Chloe Kim aus den USA erreichte 90,25 Zähler.

Die Qualifikation für den Final wäre bereits ein Erfolg gewesen, obwohl Isabelle Lötscher Anfang Januar im Weltcup von Calgary Platz 3 belegt hatte. In diesem Wettkampf war die Weltelite allerdings lückenhaft vertreten gewesen. (sda)

11:21 Uhr

MITTWOCH, 11. Februar

Diese Ski-Exoten werden bei den Olympischen Spielen starten

Wie immer bei Grossanlässen werden auch bei den Olympischen Winterspielen 2026 einige Ski-Exoten am Start stehen. Dazu gehören etwa Fahrer aus Jamaika, Kenia oder Singapur. Letzterer hat sogar einen Bezug zur Schweiz.

10:58 Uhr

MITTWOCH, 11. Februar

Australischer Snowboarder nach Sturz im Spital

Der Snowboardcross-Spezialist Cameron Bolton musste nach einem Trainingssturz am Montag tags darauf hospitalisiert werden. Der 35-jährige Australier, der über zunehmend starke Nackenschmerzen klagte, erlitt im Genick zwei stabile Halswirbelfrakturen.

Bolton hatte 2025 bei der WM im Engadin mit Mia Clift Silber im Mixed-Team-Snowboardcross gewonnen. (sda/apa)

09:52 Uhr

MITTWOCH, 11. Februar

Nadine Fähndrich läuft die 10 km

Nadine Fähndrich, die einen enttäuschenden Auftritt im Sprint zu verdauen hat, läuft die 10 km Skating mit Einzelstart. Die grössten Chancen auf eine Top-Klassierung in diesem Rennen hat Nadja Kälin.

Für Nadine Faehndrich lief Olympia noch nicht nach Plan-
Bild: Jean-Christophe Bott

Mit diesen beiden Frauen sowie Lea Fischer und Marina Kälin steht für das Rennen vom Donnerstag (13 Uhr) ein Quartett am Start. Bei den Männern starten am Freitag (11.45 Uhr) Beda Klee, Noe Näff und Nicola Wigger.

Nadine Fähndrich hatte im Vorfeld der Winterspiele einen Start über 10 km bloss als Option angekündigt, denn am Samstag wird sie auch die Frauenstaffel laufen. Die beiden Einsätze sollen sie im Wettkampf-Rhythmus für den kommenden Mittwoch halten. Dann wird sie im Team-Sprint den zweiten Angriff auf eine Medaille lancieren.

Den bislang besten Eindruck im Schweizer Langlauf-Team im Val di Fiemme hinterliess Nadja Kälin mit Platz 4 im Skiathlon über 20 km. Die Langläuferin aus dem Engadin hatte Mitte Januar in Oberhof mit Platz 7 ihr Weltcup-Bestresultat in der Disziplin 10 km mit Einzelstart erreicht. (sda)

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09:30 Uhr

MITTWOCH, 11. Februar

Snowboarder mit Liebeserklärung an die USA

Mit einem zweiminütigen Monolog und gegen Ende brüchiger Stimme hat Snowboardcross-Olympiasieger Nick Baumgartner emotional auf die Spannungen zwischen US-Sportlern und Präsident Donald Trump reagiert. In dem Statement bei einer Pressekonferenz rief er zum Zusammenhalt in den USA auf und hielt eine Liebeserklärung an sein Land.

Viele US-Sportler sind nicht mit der Politik ihres Heimatlandes einverstanden.
Bild: Imago

«Ich bin stolz und fühle mich geehrt, die Möglichkeit zu haben, die Vereinigten Staaten auf der grössten Bühne zu repräsentieren», sagte der 44 Jahre alte Routinier, der zum fünften Mal an den Winterspielen teilnimmt und 2022 Gold im Team gewann. «Sport gibt uns eine einzigartige Möglichkeit und eine Plattform, um Menschen zusammenzubringen. Menschen mit verschiedenen Hintergründen, mit verschiedenen Perspektiven und verschiedenen Meinungen.»

Im Rahmen der Olympischen Spiele in Italien gab es bereits mehrfach Protest gegen die Politik von US-Präsident Donald Trump - besonders mit Blick auf die Razzien der Einwanderungsbehörde ICE gegen Migranten. Auch mehrere US-Athleten hatten sich kritisch über die politische Lage in ihrer Heimat geäussert.

Ski-Freestyler Hunter Hess hatte erklärt, dass es in ihm «gemischte Gefühle» hervorrufe, derzeit die USA zu vertreten. «Nur weil ich die Flagge trage, heisst das nicht, dass ich alles repräsentiere, was gerade in den USA passiert», sagte der 27-Jährige. Nachdem Trump ihn daraufhin als «Loser» bezeichnet hatte, stellte Hess via Instagram klar, dass er sein Land liebe.

Mitten in seinem Monolog zögerte Baumgartner für einen Augenblick und zückte sein Handy. Er habe sich Notizen gemacht und wolle auch ja nichts vergessen, erklärte er. «Ich habe die Möglichkeit bekommen, die Welt zu bereisen und meinen Traum zu verfolgen, nicht wahr?», fragte Baumgartner und fügte an: «Und mit dieser Freiheit geht auch Verantwortung einher. Eine Verantwortung, die ich sehr ernst nehme. Ich möchte noch hinzufügen, dass das Beste an jeder meiner Reisen die Rückkehr in das meiner Meinung nach grossartigste Land der Welt ist - die Vereinigten Staaten von Amerika.»

Mit zunehmend brüchiger Stimme sagte er zum Ende seines Statements, dass er alles tun werde, «um alle daheim stolz zu machen.» (dpa)

09:15 Uhr

MITTWOCH, 11. Februar

Das bringt der heutige Tag

Ski Alpin: Heute steht mit dem Super-G der Männer der letzte Speed-Wettbewerb in Bormio an. Anwärter Nummer 1 auf die Goldmedaille ist Marco Odermatt. Der Weltmeister will nach «Leder» in der Abfahrt und Silber in der Team-Kombination seine erste Goldmedaille an den diesjährigen Winterspielen. Vor vier Jahren sicherte sich der Nidwaldner in Peking Gold im Riesenslalom. Gefordert werden dürfte Odermatt allen voran von Franjo von Allmen. Der Doppel-Olympiasieger (Abfahrt und Team-Kombination) stand in den letzten drei Super-G im Weltcup stets auf dem Podest. Auch der Italiener Giovanni Franzoni und der Freiburger Alexis Monney wollen bei der Vergabe der Medaillen mitreden. Stefan Rogentin komplettiert das Schweizer Quartett. Der Start auf der Piste Stelvio erfolgt um 11.30 Uhr.

Bisher lief es für unsere Skifahrer nach Plan. Gibt es beim Super-G die nächsten Medaillen?
Bild: Keystone

Biathlon: Die Frauen starten um 14.15 Uhr in Antholz in die Einzel-Wettbewerbe. Auf dem Programm stehen 15 km. Für die Schweiz am Start stehen Amy Baserga, Aita Gasparin, Lena Häcki-Gross und Lea Meier. Anders als die Männer, die am Dienstag über 20 km chancenlos blieben, haben die Schweizerinnen Aussenseiterchancen. Allen voran Baserga ist eine Überraschung zuzutrauen, auch wenn sie über sich hinauswachsen müsste, um die zweite Schweizer Olympia-Medaille im Biathlon nach Selina Gasparin zu gewinnen. Die Schwester von Aita Gasparin holte 2014 Silber im Einzel.

Snowboard: Jan Scherrer kehrt vier Jahre nach seinem Bronze-Coup in China in die Olympia-Halfpipe zurück. Der St. Galler bestreitet am Mittwoch (19.30 Uhr) die Qualifikation. Die weiteren Schweizer Teilnehmer in der heimlichen Königsklasse der Freestyle-Snowboarder sind David Hablützel, Jonas Hasler und Mischa Zürcher sowie Isabelle Lötscher, die schon um 10.30 Uhr gefordert ist. Die Qualifikation für den Final der besten zwölf wäre für alle ein Erfolg. Scherrer setzten in den letzten Jahren verschiedene Verletzungen zu. Erst im Dezember gab er sein wettkampfmässiges Comeback nach einer fast zweijährigen Zwangspause. (sda)

23:10 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Enttäuschung für Britschgi

Lukas Britschgi erlebt in Mailand im Kurzprogramm eine Enttäuschung. Er muss sich mit Platz 19 begnügen. In Führung liegt wie erwartet der Amerikaner Ilia Malinin.

Lukas Britschgi ist mit seinem Programm nicht zufrieden.
Bild: Freshfocus

Britschgi patzte gleich zu Beginn beim Vierfach-Toeloop, weshalb der 27-jährige Schaffhauser ihn nicht mit dem dreifachen Toeloop kombinieren konnte. Gemäss eigener Aussage agierte er zu zögerlich. Zudem gelang ihm die zweite Pirouette nicht so, wie er es kann. Dabei war er in den Trainings ausgezeichnet gelaufen.

Mit 80,87 Punkten blieb Britschgi deutlich unter seiner an der WM 2024 erzielten Bestleistung im ersten Wettkampfteil (93,41). Er muss nun am Freitag in der Kür in der ersten Gruppe starten, was es zusätzlich erschwert, die angestrebte Top-8-Platzierung und damit ein olympisches Diplom zu holen. Allerdings liegt er nur 8,08 Punkte hinter dem 8. Rang.

Auf Goldkurs befindet sich Ilia Malinin, der einen fehlerfreien Auftritt hinlegte und unter anderem die Kombination Vierfach-Lutz/Dreifach-Toeloop sowie den Vierfach-Flip zeigte. Auf den Vierfach-Axel verzichtete er. Mit 108,16 Punkten liegt der Amerikaner 5,09 Punkte vor dem Japaner Yuma Kagiyama. Dritter ist der Franzose Adam Siao Him Fa (102,55). (sda)

21:10 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Eishockey-Frauen-Nati verliert gegen Finnland

Das Schweizer Frauen-Nationalteam verliert das letzten Vorrundenspiel. Die Equipe von Trainer Colin Muller unterliegt Finnland 1:3.

Die Hoffnungen der Schweizerinnen waren gross gewesen, die Finninnen zum zweiten Mal in Folge zu bezwingen. Daraus wurde jedoch nichts, was auch an zu vielen Strafen lag. Zwei der drei Tore - das 0:1 durch Viivi Vainikka (24.) und das 1:3 von Sanni Vanhanen (38.) - kassierten sie im Boxplay. Das 1:3 fiel nur 35 Sekunden nach dem Anschlusstreffer von Alina Müller, die in Unterzahl entwischte und der finnischen Keeperin Sanni Ahola keine Chance liess. Das 2:0 der Finninnen, die in den ersten beiden Partien an diesem Turnier torlos geblieben waren, erzielte die bei Ambri-Piotta tätige Julia Liikala (30.).

In ihrem ersten Spiel an diesem Turnier hatten die Schweizerinnen gegen Tschechien (4:3 n.P.) in den letzten elf Minuten einen 1:3-Rückstand aufgeholt. Diesmal blieb eine Reaktion aber aus, waren die Nordländerinnen dem 4:1 näher - sie scheiterten im Schlussabschnitt nicht weniger als dreimal an der Torumrandung.

Das Schussverhältnis lautete 31:15 zu Gunsten der Finninnen. Bei den Schweizerinnen machte sich das Fehlen von Captain Lara Stalder bemerkbar; sie wurde beim Aufwärmen von einem Puck am Kopf getroffen.

Mit einem Sieg hätten die Schweizerinnen die Gruppe A auf dem 3. Platz abgeschlossen und wären damit im Viertelfinal auf Schweden getroffen. Nun bekommen sie es in der ersten K.o.-Runde wohl erneut mit den Finninnen zu tun - ausser diese gewinnen am Donnerstag ihre letzte Partie gegen Kanada, das im Topspiel gegen die USA gleich mit 0:5 unterging. (sda)

20:50 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Skispringen, Mixed-Team: Slowenien springt überlegen zu Gold

Topfavorit Slowenien wird seiner Favoritenrolle im Mixed-Team gerecht. Das Quartett um die Geschwister Nika und Domen Prevc setzt sich locker vor Norwegen und Japan durch.

Nachdem die Olympischen Spiele für die Überflieger Nika und Domen Prevc mit Enttäuschungen begonnen hatten - für sie reichte es auf der Normalschanze immerhin zu Silber, er kam nicht über Platz 6 hinaus -, rehabilitierten sich die Geschwister im Mixed-Team-Wettkampf. Im Verbund mit Nika Vodan und Anze Lanisek sicherten sie Slowenien überlegen die Goldmedaille. Nach insgesamt acht Sprüngen hatte das favorisierte Quartett mehr als 30 Punkte Reserve auf Platz 2.

Schon vor vier Jahren, als der Wettbewerb zum ersten Mal an Olympischen Spielen ausgetragen wurde, ging der Sieg an Slowenien. Die Schweiz stellte wie schon bei der Premiere kein Team. (sda)

20:35 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Biathlon: Sturla Holm Lägreid gesteht Seitensprung im Live-TV

Der norwegische Bronzemedaille-Gewinner Sturla Holm Lägreid hat nach seinem Gewinn im olympischen Einzel von Antholz mit einem Geständnis für Aufsehen gesorgt. Der 28-Jährige erklärte im norwegischen Fernsehen, dass er seiner Partnerin untreu gewesen sei.

Sturla Holm Laegreid nach dem Gewinn der Bronze-Medaille.
Bild: ANDREW MEDICHINI

Seiner Freundin – die er als Liebe seines Lebens beschreibt –  hatte er diese Nachricht bereits mitgeteilt, jetzt hofft er, dass sie durch das mediale Geständnis merkt, wie viel sie ihm bedeutet. Zuvor hatte Lägreid Olympia-Bronze hinter seinem Teamkollegen Johan-Olav Botn und dem Franzosen Éric Perrot gewonnen. (alv)

19:50 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Curling: Schweden gewinnt Mixed Doppel-Final

Nach Kanada (2018) und Italien (2022) sicherte sich Schweden die dritte Olympia-Goldmedaille im Mixed-Doppel im Curling. Die Geschwister Isabella und Rasmus Wrana setzten sich in einem packenden Final gegen das amerikanische Duo Cory Thiesse und Korey Dropkin mit 6:5 durch. Es war das Duell Weltmeister 2024 gegen Weltmeister 2023.

Rasmus und Isabella Wranaa aus Schweden gewinnen Gold
Bild: Misper Apawu

In den ersten sechs Ends schrieben einzig die beiden Schweden zwei Steine, weshalb sie 4:3 führten. Vor dem achten und letzten End lagen jedoch die USA 5:4 vorne. Beide Teams zeigten danach Nerven, ehe Isabella Wrana mit dem letzten Stein das aus ihrer Sicht notwendige Takeout gelang.

Die Skandinavier hatten die Round Robin auf dem 4. Platz beendet. Gegen Norwegen verloren sie mit 0:9, woraufhin sie in den heimischen Medien harsch kritisiert wurden. Doch als es darauf ankam, zeigten sie sich auf der Höhe der Aufgabe.

Bronze gewann Gastgeber Italien mit Stefania Constantini und Amos Mosaner. Die Olympiasieger von 2022 gewannen im Spiel um Rang drei gegen die Briten Jennifer Dodds und Bruce Mouat mit 5:3. Letztere hatten in der Vorrunde einzig gegen das Schweizer Team Briar Hürlimann-Schwaller und Yannick Schwaller (7.) verloren. (sda)

19:22 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Maag verpasst Olympiadiplom wieder knapp

Natalie Maag verpasst in Cortina d'Ampezzo ein Olympiadiplom knapp. Wie schon vor vier Jahren in Peking klassiert sich die Rodlerin aus dem Zürcher Oberland im 9. Schlussrang.

Natalie Maag ist mit dem 9. Rang nicht zufrieden.
Bild: Aijaz Rahi

Am zweiten Tag des Einsitzer-Wettbewerbs verbesserte sich Maag zwar um einen Rang. Zur begehrten Auszeichnung mit den fünf Ringen reichte es der EM-Bronzemedaillengewinnerin von Oberhof aber wiederum nicht. Fehlte ihr 2022 eine halbe Sekunde zu einem Olympiadiplom, war sie nun im Eiskanal von Cortina rund zwei Zehntel zu langsam.

Einen überlegenen Sieg feierte Julia Taubitz. Die Weltmeisterin aus Deutschland, die vor vier Jahren mit Rang 7 deutlich unter Wert geschlagen war, nahm der Konkurrenz beinahe eine Sekunde und mehr ab. Silber ging an die Lettin Elina Bota, Bronze sicherte sich die Amerikanerin Ashley Farquharson. Für Deutschland war es die achte Olympiagoldmedaille in diesem Wettbewerb in Folge. (sda)

18:08 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Curling: Mixed Doppel-Final gestartet

Im Curling Mixed-Doppel findet das Finale statt. Um die Goldmedaille spielt das US-amerikanische Team mit Cory Thiesse und Korey Dropkin. Die beiden setzten sich im Halbfinale gegen Gastgeber Italien durch.

Im Finale heissen die Gegner aus Schweden Isabella und Rasmus Wranaa. Die Geschwister konnten sich im Halbfinale gegen Grossbritannien durchsetzen. (alv)

17:12 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Roman Josi wie erwartet Captain der Schweiz

Roman Josi führt das Schweizer Eishockey-Nationalteam an den Olympischen Winterspielen wie erwartet als Captain an. Dies verkündete Headcoach Patrick Fischer im House of Switzerland in Mailand.

Der 35-jährige Josi hat am 22. Januar sein 1000. Spiel in der Regular Season der NHL bestritten und ist seit der Saison 2017/18 Captain der Nashville Predators. In der Schweizer Nationalmannschaft trägt der Berner Verteidiger zum zweiten Mal nach der WM 2024 in Prag das C auf der Brust. Zum zweiten Mal nach 2014 nimmt er auch an Olympischen Spielen teil. Als Assistenten von Josi figurieren Nico Hischier, Nino Niederreiter, Kevin Fiala und Andrea Glauser. (sda)

16:49 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Erster Transgender-Athlet bei Winterspielen

Der Schwede Elis Lundholm hat als erster offener Transsportler einen Wettbewerb bei den Olympischen Winterspielen bestritten. Der Ski-Freestyler identifiziert sich als Mann, startet auf der Buckelpiste aber in der Frauen-Konkurrenz. Als Transmann gilt ein Mann mit männlicher Geschlechtsidentität, dem bei der Geburt das weibliche Geschlecht zugewiesen wurde.

Der Schwede Elis Lundholm hat als erster offener Transsportler einen Wettbewerb bei den Olympischen Winterspielen bestritten.
Bild: Imago

Lundholm belegte nach einem Fahrfehler in der Qualifikation den letzten Platz. Deshalb muss Lundholm eine zweite Qualifikation am Mittwoch bestreiten, denn nur die besten zehn Starterinnen erreichten das Finale direkt.

Da Lundholm keine geschlechtsangleichenden Operationen durchführen und auch juristisch hinsichtlich des Geschlechts keine Änderung vornehmen liess, wurde der 23-Jährige gemäss der geltenden Regularien vom Schwedischen Olympia-Komitee für das Frauenteam nominiert. (dpa)

16:11 Uhr

Dienstag, 10. Februar

IOC verbietet Helm in Erinnerung an getötete Sportler

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verbietet dem ukrainischen Skeletoni Wladyslaw Heraskewytsch, bei den Winterspielen in Cortina d'Ampezzo einen Helm in Erinnerung an im Krieg getötete Sportler seines Heimatlandes zu tragen. Das erklärte IOC-Sprecher Mark Adams am Dienstag in Mailand. Stattdessen erlaubt das IOC Heraskewytsch, ein schwarzes Armband im Gedenken an die Kriegstoten zu zeigen.

Mit diesem Held will der ukrainische Skeletoni Wladyslaw Heraskewytsch die im Krieg getötete Sportler seines Heimatlandes ehren.
Bild: Instagram

Der Helm, auf dem Porträts von im Krieg von russischen Soldaten getöteten Sportlern aus der Ukraine zu sehen sind, verstosse gegen die Richtlinien des IOC. «Wir haben versucht, seinen Wünschen mit Mitgefühl und Verständnis zu begegnen», sagte Adams. Das IOC versuche immer wieder Ausnahmen von der Regel 50 der eigenen Charta, die jegliche politische Äusserung im Wettkampf verbietet, zu genehmigen.

Im Training am Nachmittag trug Heraskewytsch den Helm noch immer. Er selbst wisse nicht, ob das Verbot nur im Wettkampf gelte. «Ich sehe jeden Tag verschiedene Statements, ich hätte gerne Klarheit von ihnen. Ich hoffe, wir kriegen bald mehr Informationen, aber jetzt werde ich den Helm nicht wechseln», sagte er dem Sport-Informations-Dienst (SID). (sid)

15:24 Uhr

Dienstag, 10. februar

Biathlon: Schweizer Männer enttäuschen

Niklas Hartweg enttäuscht im Einzel über 20 km und landet nur auf Rang 59.
Bild: AP Photo

Die Schweizer Biathleten werden im Einzel über 20 km unter Wert geschlagen. Beim Olympia-Rennen in Antholz verfehlen allesamt die Top 30.

Das Einzel ist eine schiesslastige Disziplin und somit auf die Stärken des Schweizer Teams zugeschnitten. Ein Fehler wird mit einer Strafminute sanktioniert und nicht mit einer Strafrunde, die rund 20 Sekunden ausmacht. Doch am Mittwoch wurden die ausgezeichneten Schützen ihrem Ruf nicht gerecht.

Niklas Hartweg, vor einem Jahr in Lenzerheide noch WM-Fünfter im Einzel, liess nicht weniger als sechs Scheiben stehen. Auch Joscha Burkhalter und Sebastian Stalder mussten je drei Fehler hinnehmen, Jeremy Finello erhielt sogar sieben Minuten aufgebrummt. Und in der Loipe waren die Schweizer ebenfalls Mittelmass – mit Ausnahme von Finello.

Burkhalter, als 36. bester Schweizer, wies letztlich einen Rückstand von 5:50 Minuten auf den Sieger auf. Der Norweger Johan-Olav Botn, vor dieser Saison noch ein Unbekannter, setzte sich mit 20 Treffern durch. Er hielt den Franzosen Eric Perrot und seinen Kollegen Sturla Laegreid in Schach, die je einmal das Ziel verfehlten. Die Namen von Hartweg (59.), Stalder (60.) und Finello (63.) sind gegen Ende des Klassements zu finden. (sda)

14:56 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Österreich gewinnt Teamkombi – keine Medaille für die Schweiz

Trotz eines Traumslaloms von Wendy Holdener verpasst das Schweizer Duo Holdener/Flury in der Teamkombination einen Podestplatz. Auch die restlichen Schweizerinnen können für keine Überraschung sorgen. Das österreichische Duo Rädler/Huber gewinnt die Teamkombi, Silber geht an Deutschland (Weidle-Winkelmann) und Bronze an die USA (Wiles/Moltzan). (chm)

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13:48 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Andri Ragettli verpasst Medaille

Keine Medaille für Andri Ragettli.
Bild: EPA

Grosse Enttäuschung für Andri Ragettli. Der 27-Jährige landet im Slopestyle-Final der Männer auf Platz 4 und verpasst damit die Medaille. Somit bleibt der Traum von einer Olympiamedaille auch 2026 unerfüllt. Auch vor vier Jahren wurde er Vierter.

Ragettli fehlten 6,5 Punkte zu Bronze. Nach den ersten beiden Runs lag Ragettli noch auf Rang 3. Im letzten Durchgang wurde er vom Neuseeländer Luca Harrington verdrängt. Ragettli hätte sich in seinem letzten Run verbessern müssen. Weil ihm aber ein Fehler auf dem dritten Rail unterlief, muss er seine Medaillenhoffnungen begraben.

Gold ging an den Norweger Birk Ruud vor dem Amerikaner Alex Hall und dem Neuseeländer Luca Harrington. Kim Gubser, der zweite Schweizer Finalist, klassierte sich auf dem 10. Platz. (chm/sda)

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13:34 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Auch die Schweizer Sprinter sind chancenlos

Noe Naeff (links) und Janik Riebli scheiden beide im Viertelfinal aus.
Bild: Keystone

Die Schweizer Langläufer können im Einzel-Sprint in der klassischen Technik nicht in den Kampf um ein Olympia-Diplom eingreifen. Das Trio scheitert in den Viertelfinals.

Auch Valerio Grond ging wie Nadine Fähndrich als Erster seines Heats in die Abfahrt – und reüssierte nicht. Auf der Zielgeraden, wo bei der Charakteristik dieser Strecke das Rennen nochmals neu lanciert wird, entwickelten die Konkurrenten mit den Doppelstock-Stössen mehr Schub.

Den jungen Noe Näff, der als Sechster der Qualifikation bei seiner Olympia-Premiere hatte aufhorchen lassen, ereilte das gleiche Schicksal. Der Bündner kam im Anstieg nicht entscheidend weg und wurde noch von drei Konkurrenten abgefangen. Janik Riebli, der lieber in der Skating-Technik läuft, war ebenfalls chancenlos.

Von den Schweizer Männern durfte kein Angriff auf die Medaillenränge erwartet werden. Aber nach der Qualifikation mit den Klassierungen 6, 8 und 12 wäre doch mehr möglich gewesen.

Klaebo in einer eigenen Liga

Wer soll Johannes Hösflot Klaebo an den Olympischen Spielen 2026 bezwingen? Der Ausnahme-Athlet lief in einer eigenen Liga und ist drauf und dran, wie an der WM 2025 in Trondheim alle Goldmedaillen zu gewinnen. Silber holte sich der Amerikaner Ben Ogden, Bronze ging an den Norweger Oskar Vike. (sda)

12:54 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Schweizer Snowboarderin stürzt im Halfpipe-Training

Die Schweizer Snowboarderin Lura Wick ist am Dienstag im Training in der Halfpipe gestürzt. Darüber berichtet «20 Minuten». Sie habe danach mit dem Schlitten abtransportiert werden müssen. Swiss-Ski lässt ausrichten, dass sich die 17-Jährige glücklicherweise «keine schwerwiegenden Verletzungen» zugezogen habe.

Lura Wick.
Bild: zvg

Wick ist nicht Teil des offiziellen Aufgebots von Swiss Olympic. Sie ist als Vorfahrerin dabei und hätte nachrücken können, wenn eine Athletin einer anderen Nation Forfait gegeben hätte.

11:59 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Nadine Fähndrich scheidet frühzeitig aus

Für Nadine Fähndrich ist bereits im Viertelfinal Endstation.
Bild: EPA

Grosse Überraschung im Langlauf: Die Schweizerin Nadine Fähndrich, eine der Medaillenfavoritinnen im Olympia-Sprint, ist bereits im Viertelfinal ausgeschieden. Lange sah es gut aus, doch auf der Schlussgeraden wurde sie von ihren Konkurrentinnen überholt. Auch Anja Weber und Lea Fischer scheiden im Viertelfinal aus. Alina Meier hatte die K.o.-Runden knapp verpasst. (chm)

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10:36 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Langlauf: Je drei Schweizer Männer und Frauen im Final

Gewinnt Nadine Fähndrich heute eine Medaille?
Bild: Keystone

Nadine Fähndrich überzeugte in der Qualifikation im Olympia-Sprint mit der fünftbesten Zeit. Auch Anja Weber (23.) und Lea Fischer (29.) stehen in Predazzo in den K.o.-Runden der Top 30.

Um eine Medaille zu gewinnen, muss Nadine Fähndrich die Phalanx der Schwedinnen durchbrechen. Linn Svahn, Jonna Sundling und Johanna Hagström belegten im Prolog in der klassischen Technik die ersten drei Plätze. Ebenfalls vor der Zentralschweizerin klassierte sich im 4. Rang die Finnin Jasmi Jönsuu.

Auch drei Schweizer Männer stehen in den Viertelfinals. Der junge Bündner Noe Näff überraschte mit dem sechstbesten Wert. Auf dem anspruchsvollen Parcours über 1,6 km büsste er knapp 7 Sekunden auf Top-Favorit Johannes Hösflot Klaebo ein. Valerio Grond als Achter und Janik Riebli als Zwölfter boten ebenfalls einen souveränen Auftritt.

Somit bestreitet mit Ausnahme von Alina Meier, die 31. wurde, die ganze Sprint-Equipe von Swiss-Ski die K.o.-Runden. Die Viertelfinals beginnen um 11.45 Uhr. (sda)

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10:12 Uhr

Dienstag, 10. Februar

«Ein Traum»: Jutta Leerdam und Jake Paul weinen gemeinsam

Jutta Leerdam wischte sich auf dem obersten Treppchen immer wieder die Tränen aus den Augen, für die Siegerfotos mit der Goldmedaille war gar das Make-up leicht verschmiert. Auf der Tribüne weinte ihr Verlobter Jake Paul mit, später trug sie der US-amerikanische Influencer auf Händen durch das Milano Speed Skating Stadium. «Das ist surreal. Ich kann es immer noch nicht glauben», sagte Leerdam: «Es ist einfach ein Traum, der wahr geworden ist.»

Mit olympischem Rekord von 1:12,31 Minuten sicherte sich der schillernde niederländische Eisschnelllauf-Star den Titel über 1000 m. «Wir haben einen der wichtigsten Momente der Sportgeschichte erlebt», schrieb Paul bei Instagram: «Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie stolz ich auf dich bin.» Leerdam siegte mit 28 Hundertsteln vor ihrer Landsfrau Femke Kok sowie der Japanerin Miho Takagi (+1,64 Sekunden). Und das trotz des riesigen Wirbels im Vorfeld.

Die 27-Jährige war im Privatjet inklusive personalisierter Canapés nach Mailand gereist. In der Heimat hatte es nach diesem extravaganten Trip Kritik gehagelt, Leerdam weigerte sich daraufhin, mit der niederländischen Presse zu sprechen. Die sportliche Antwort gab das Glamour Girl mit den fünf Millionen Followern auf Instagram am Montagabend auf dem Mailänder Eis. Dass sie im richtigen Moment ihre Höchstleistung gebracht habe, sei «einfach unglaublich. Ich bin so, so glücklich». (sid)

09:56 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Teamkombi: Können die Schweizer Frauen nachlegen?

Nach dem Doppelsieg der Schweizer Männer könnte die neu geschaffene Teamkombination (Abfahrt und Slalom) auch für die Schweizer Frauen eine gute Chance auf eine Olympische Medaille darstellen. Verfolgen Sie das Rennen live im Ticker und Stream.

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09:47 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Das ist heute Dienstag wichtig

Nach dem Doppelsieg von Franjo von Allmen/Tanguy Nef und Marco Odermatt/Loïc Meillard in der Team-Kombination sind heute die Frauen dran. Die Schweizerinnen sind anders als ihre männlichen Kollegen nicht in der Favoritenrolle, doch dank der guten Slalomfahrerinnen ist eine Medaille möglich.

Camille Rast bildet ein Team mit Corinne Suter, Wendy Holdener spannt mit Jasmine Flury zusammen. Um 10.30 Uhr steht die Abfahrt auf dem Programm, ab 14.00 Uhr sind dann die Slalom-Cracks dran.

Medaillenchancen haben auch Ski-Freestyler Andri Ragettli im Slopestyle ab 12.30 Uhr und Nadine Fähndrich im Langlauf-Sprint, wo der Final um 13.13 Uhr stattfindet. Für die Eishockey-Nati der Frauen steht um 21.10 Uhr das abschliessende Gruppenspiel gegen Finnland an. (watson)

09:43 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Weitere ehrenhafte Niederlage der Schweizerinnen

Das Eishockey-Nationalteam der Frauen bezieht an den Olympischen Spielen in Mailand im dritten Gruppenspiel die zweite Niederlage. Beim 0:5 gegen den Turnier-Mitfavoriten USA bietet die Equipe von Trainer Colin Muller zumindest zwei Drittel lang die Stirn.

41 Minuten lang hielten die Schweizerinnen in der Mailänder Santa Giulia Ice Hockey Arena das Geschehen halbwegs offen, erst im Schlussdrittel wurde das Resultat doch noch deutlicher, als das 0:4 zwei Tage zuvor gegen den zweiten grossen Favoriten Kanada. Nach dem ersten Drittel stand es 0:1, nach dem zweiten 0:2.

Andrea Brändli, die für Saskie Maurer ins Tor rückte, parierte 45 von 50 Schüssen. Offensivspielerinnen des Spiels war Joy Dunne und Caroline Harvey mit je einem Tor und zwei Assists.

Zum Abschluss der Vorrunde treffen die Schweizerinnen am Dienstag auf Finnland. Alle fünf Teams der Gruppe A (mit den besten fünf Nationen) sind für die Viertelfinals gesetzt. (sda)

09:43 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Erstes Olympia-Gold für Kokomo Murase

Kokomo Murase ist mit 21 Jahren zum ersten Mal Olympiasiegerin. Die Freestyle-Snowboarderin aus Japan triumphierte am Montagabend im Big Air vor der Neuseeländer Zoi Sydowski Synnott und der Südkoreanerin Yu Seungeun.

Murase machte den Sieg nach einem missratenen zweiten erst im letzten Sprung perfekt. An den Winterspielen vier Jahren in Peking war sie als 17-Jährige bereits Dritte im Big Air. Im Vorjahr holte sie zudem im Engadin den WM-Titel (und Silber im Slopestyle).

Im Januar machte Murase Schlagzeilen, als sie an den X-Games als erste Frau einen «1620er», einen Sprung mit viereinhalb Drehungen um die eigenen Achse, in einem Wettkampf stand. Eine Woche zuvor war sie auch am Laax Open eine Klasse für sich.

Ariane Burri, die einzige Schweizerin im Wettbewerb, blieb am Sonntag als 19. in der Qualifikation hängen. (sda)

09:43 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Leerdam gewinnt Gold, McGregor ohne Diplom

Die Schweizer Eisschnellläuferin Kaitlyn McGregor klassierte sich bei ihrem zweiten Auftritt an den diesjährigen Winterspielen über 1000 m auf dem 17. Platz. Die im Kanton Luzern wohnhafte Zürcherin verpasste am Mittwochabend ein Olympisches Diplom um sieben Zehntel.

Es siegte Jutta Leerdam. Die Niederländerin, die aufgrund ihrer Anreise mit dem Privatjet und verweigerten Interviews bereits im Vorfeld für Schlagzeilen gesorgt hatte, wurde ihrer Favoritenrolle gerecht. Sie unterbot den von ihrer Landsfrau Femke Kok unmittelbar zuvor aufgestellten Olympischen Rekord noch einmal und siegte in 1:12,31 Minuten. Bronze ging an die Japanerin Miho Takagi, die vor vier Jahren in Peking siegte.

Für McGregor stehen in Mailand mit der Königsdisziplin 1500 m (20. Februar) und dem Massenstart (21. Februar) noch zwei Wettbewerbe auf dem Programm. (sda)

06:12 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Lindsey Vonn meldet sich erstmals zu Wort

Erstmals seit ihrem verheerenden Sturz in der Abfahrt vom Sonntag hat sich auch Lindsey Vonn zu Wort gemeldet. Die 41-Jährige liegt noch immer im Spital in Treviso. Auf Instagram schrieb sie: «Mein Olympischer Traum endete nicht so wie erträumt.»

Allerdings habe der Kreuzbandriss, den sie eine Woche zuvor in Crans-Montana erlitten hatte, nichts mit dem Sturz zu tun. Sie sei lediglich einige Zentimeter zu hoch gefahren, als sie mit dem Arm am Tor eingehängt habe.

Vonn schrieb auch, dass sie einen komplexen Bruch des Schienbeins erlitten habe. Es brauche mehrere Operationen, um alles wieder in Ordnung zu bringen. Und weiter schrieb die US-Amerikanerin: «Auch wenn der Sonntag nicht so endete, wie ich es mir erhofft hatte, und trotz der starken körperlichen Schmerzen, die er verursacht hat, bereue ich nichts.»

22:07 Uhr

Montag, 9. Februar

Vonns Vater: «Das Ende ihrer Karriere»

Geht es nach ihrem Vater, ist die Laufbahn von Lindsey Vonn beendet. «Sie ist 41 Jahre alt, und das ist das Ende ihrer Karriere», sagte Alan Kildow am Montag der Nachrichtenagentur AP. «Solange ich da noch ein Wörtchen mitzureden habe, wird Lindsey Vonn keine Skirennen mehr fahren.» Mehrere Medien melden eine erneute Operation bei der verletzten Athletin.

«Sie ist eine sehr starke Persönlichkeit», sagte Kildow über seine Tochter. «Sie kennt körperliche Schmerzen und versteht ihre Situation. Und sie kommt gut damit zurecht.» Die viermalige Gesamtweltcupgewinnerin und Olympiasiegerin von 2010 sei «wirklich sehr, sehr stark», so Kildow, der die Nacht von Sonntag auf Montag im Spitalzimmer seiner Tochter verbracht hat, gegenüber AP. Sie mache das gut. Zu den diesjährigen Winterspielen werde sie jedoch auch als Fan nicht mehr zurückkehren. Sie befinde sich nicht in der Lage dazu.

Von Vonn selbst gab es seit ihrem heftigen Abflug auf der Piste Olimpia delle Tofane in Cortina d'Ampezzo am Sonntag noch kein Statement. (sda/dpa/apa)

20:27 Uhr

Montag, 9. Februar

Ukrainischer Olympionike ehrt mit Helm gefallene Athleten

Der ukrainische Skeleton-Fahrer Wladislaw Heraskewytsch erinnert mit einem besonderen Helm-Design an durch den Krieg gefallene Sportkollegen. Auf dem Kopfschutz sind die Bilder von rund einem halben Dutzend Athletinnen und Athleten zu sehen, die bei russischen Anschlägen ums Leben gekommen sind. Heraskewytsch trug den Helm im offiziellen Training am Montag und hofft, dass er diesen auch im Wettkampf Ende der Woche aufsetzen darf.

«Wir haben keine Regeln verletzt, und ich sollte mit diesem Helm antreten dürfen», sagte Heraskewytsch der Nachrichtenagentur AP und ergänzte: «Ich kann nicht verstehen, wie dieser Helm irgendjemanden verletzen könnte. Er ist eine Hommage an Athleten und einige von ihnen waren Medaillengewinner bei den Olympischen Jugendspielen. Das bedeutet, sie gehören zur olympischen Familie.»

Fraglich ist nun, wie das Internationale Olympische Komitee entscheiden wird. Das IOC untersagt in ihren Statuten politische Botschaften und ist für eine Reaktion angefragt. (dpa)

16:13 Uhr

Montag, 9. Februar

Die Schweiz im Gold-Fieber

Der Montagnachmittag verkommt an den Winterspielen in Norditalien zur Schweizer Glücksstunde. Keine 60 Minuten nachdem sich Freestylerin Mathilde Gremaud im Slopestyle erneut zur Olympiasiegerin gekrönt hatte, legten Franjo von Allmen und Tanguy Nef mit dem Sieg in der alpinen Team-Kombination nach.

Zwei Schweizer Goldmedaillen am gleichen Tag gab es zuletzt 2014 in Sotschi, als Abfahrtssiegerin Dominique Gisin und Snowboarder Iouri Podladtchikov in der Halfpipe triumphierten. Vier Jahre zuvor in Vancouver hatten Dario Cologna (15 km Langlauf) und Didier Défago (Abfahrt Männer) am selben Tag auf der Medals Plaza ihre goldenen Auszeichnungen erhalten.

Mit vier Goldmedaillen führt Cologna zusammen mit Simon Ammann die Liste der erfolgreichsten Schweizer Winter-Olympioniken an. Gremaud liegt mit ihren nunmehr zwei Goldmedaillen sowie je einer Silber- und Bronzemedaille auf Rang 6 - als zweitbeste Schweizerin hinter Vreni Schneider (3x Gold, 1x Silber, 1x Bronze).

Derweil avancierte Franjo von Allmen nur zwei Tage nach seinem Abfahrtssieg mit Gold in der Team-Kombination zum ersten alpinen Doppel-Olympiasieger der Schweiz. In der Bestenliste belegt er den 10. Rang. (sda)

12:58 Uhr

Montag, 9. Februar

Lindsey Vonn ein zweites Mal operiert

Die Amerikanerin Lindsey Vonn hat nach ihrem Sturz und dem damit verbundenen Unterschenkelbruch offenbar ein zweites Mal operiert werden müssen. Dies geht aus mehreren Medienberichten am Montag hervor. Demnach sollen die Eingriffe dazu beitragen, ihren Zustand zu stabilisieren und Komplikationen im Zusammenhang mit Schwellungen und Durchblutungsstörungen vorzubeugen. (chm)

12:11 Uhr

Montag, 9. Februar

Teamkombi Frauen: Die Schweizer Duos

Einen Tag vor der Teamkombination der Frauen hat Swiss-Ski die Duos bekannt gegeben. Das nominell stärkste Team bilden dabei Corinne Suter und Camille Rast.

Daneben stehen auch Jasmine Flury und Wendy Holdener, Janine Schmitt und Mélanie Meillard sowie Delia Durrer und Eliane Christen zusammen am Start. Die Abfahrt beginnt am Dienstag um 10.30 Uhr und der Slalom um 14.00 Uhr.

12:09 Uhr

Montag, 9. Februar

Curling: Ehepaar Schwaller verliert letzte Partie

Das Ehepaar Schwaller beendet das olympische Mixed-Turnier in Cortina mit einer Niederlage. Im Duell zweier vorzeitig gescheiterter Teams verliert es gegen Kanada 4:8.

Die Entscheidung zu Ungunsten von Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller fiel im siebten End, in dem Jocelyn Peterman und Brett Gallant ein Dreierhaus schrieben und den Spielstand auf 8:4 stellten.

Die Partie, in dem es für beide Teams nur noch um einen versöhnlichen Abschluss ging, brachte ein Spiegelbild der Leistungen des Schweizer Duos in diesem Turnier. Die Schwallers liessen abermals die Konstanz vermissen. Auf sehr gute Steine folgten (zu) viele Ungereimtheiten.

Briar Schwaller-Hürlimann etwa unterlief gegen Kanada zum zweiten Mal innert vier Tagen das Missgeschick einer zu späten Stein-Abgabe. Die Folge davon im fünften End war, dass sich die Kanadier einen gestohlenen Stein sicherten. Gleiches war der Schweizerin zu Beginn der klar verlorenen Partie gegen Italien widerfahren.

Die Hoffnung des Schweizer Paars, die Halbfinals trotz durchzogener Bilanz in der Round Robin - am Ende stehen vier Siege fünf Niederlagen gegenüber - doch noch zu erreichen, hatte sich bereits am Sonntagabend nach der 3:6-Niederlage gegen Norwegen in Luft aufgelöst. Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller beendeten das Turnier auf Platz 7. (sda)

11:32 Uhr

Montag, 9. Februar

Das neue amerikanische Traumduo Shiffrin/Johnson

Die Team-Kombination der Frauen kennt einen haushohen Favoriten: das Weltmeister-Duo Breezy Johnson/Mikaela Shiffrin aus den USA.

Die Olympischen Spiele 2022 waren für die erfolgsverwöhnte Mikaela Shiffrin ein sportlicher Albtraum. Als Kandidatin für sechs Medaillen gehandelt, kehrte sie mit leeren Händen aus China nach Hause. In ihren Spezialdisziplinen Slalom und Riesenslalom schied sie schon im ersten Lauf nach wenigen Toren aus. «Danke, dass Ihr ein Bild genommen habt, das mich stehend zeigt», meinte sie bei einer Medienkonferenz in Cortina - und klagte, für den Spruch hätte sie mehr Lacher verdient.

Ganz abgeschlossen hat Shiffrin, die von den Spielen 2014 und 2018 bereits zwei Goldmedaillen und eine silberne Auszeichnung in ihrem olympischen Palmarès hat, mit dem Misserfolg noch nicht, doch die 30-jährige Amerikanerin will auch die Relationen zurechtrücken. «Ich kann euch sagen, ich würde Peking jederzeit einem Sturz in Killington mit einer Bauchverletzung vorziehen.» Sie war am 30. November 2024 auf dem Weg zu ihrem 100. Weltcupsieg gestürzt und hatte sich eine Stichwunde im Bauch zugezogen, deren Genesung lange dauerte.

Am Dienstag soll nun der Auftakt zu erfolgreicheren Spielen 2026 glücken - und die Chancen stehen in der Team-Kombination hervorragend. Lange war spekuliert worden, ob es zum Traumduo der Superstars Shiffrin und Lindsey Vonn kommen würde. Shiffrin hatte sich aus den Diskussionen rausgehalten. «Ich bin froh, habe ich mit dem Entscheid nichts zu tun. Ich freue mich über jede Teamkollegin.»

Mit dem Sturz und Beinbruch Vonns in der Abfahrt am Sonntag ist sowieso alles klar. Shiffrin wird wie an der WM vor einem Jahr mit Breezy Johnson als absolute Favoritin antreten. Damals, vor dem gemeinsamen Gold-Gewinn, war Johnson zuvor Abfahrts-Weltmeisterin geworden, nun Olympiasiegerin. Die USA haben ein neues Traumduo, das nicht minder stark ist - und helfen sollte, Shiffrins Olympia-Dämonen zu vertreiben. (sda)

08:28 Uhr

Montag, 9. Februar

Das ist heute Montag wichtig

An der Ski-WM 2025 gewannen die Schweizer Männer in der Team-Kombination Gold, Silber und Bronze. Nun steht die Disziplin erstmals bei den Olympischen Spielen auf dem Programm – und natürlich zählen die Schweizer zu den Favoriten, allen voran das Duo Marco Odermatt und Loïc Meillard. Um 10.30 Uhr steht die Abfahrt auf dem Programm, ab 14.00 Uhr fällt im Slalom-Durchgang die Entscheidung (zum Liveticker).

Schon vorher könnte es die erste Schweizer Frauen-Medaille dieser Spiele geben. Um 12.30 Uhr beginnt der Final im Ski-Slopestyle der Frauen. Mathilde Gremaud, letztes Jahr Weltmeisterin und 2022 Olympiasiegerin, war in der Qualifikation die Beste.

«Ich habe zwei verschiedene Pläne, vor allem für die Sprünge. Ich werde mit den Trainern eine Strategie zurechtlegen und einen Lauf wählen, mit dem ich mich am wohlsten fühle», sagte Gremaud. Ihre erste Herausforderin ist wohl die Chinesin Eileen Gu. Mit Giulia Tanno steht eine zweite Schweizerin in diesem Final. (watson)

21:34 Uhr

Sonntag, 8. Februar

Kein Finalplatz für Ariane Burri im Big Air

Die Schweizer Snowboarderin Ariane Burri verpasst den Einzug in den Big-Air-Final der zwölf besten Athletinnen. Die 26-jährige Luzernerin muss beim dritten und entscheidenden Qualifikationssprung mit der Hand in den Schnee greifen und erreicht letztlich lediglich nur Platz 19 von 29 Startenden. (chm)

21:12 Uhr

Sonntag, 8. Februar

Kein Halbfinal für Curling-Ehepaar Schwaller

Die Curler Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller verpassen im Mixed-Doppel den Einzug in die Halbfinals. Nach dem 7:6-Sieg gegen das bis dahin ungeschlagene Grossbritannien unterlagen sie am Sonntagabend Norwegen 3:6 und können den Sprung in die Top 4 vor dem letzten Spiel gegen Kanada am Montagmorgen nicht mehr schaffen. (sda)

16:45 Uhr

Sonntag, 8. Februar

Wichtiger Sieg für die Schwallers

Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller feiern im Mixed-Doppel einen wichtigen Sieg im Kampf um die Halbfinal-Teilnahme. Sie gewinnen gegen das zuvor ungeschlagene Grossbritannien mit 7:6.

Das Schweizer Duo legte gegen Jennifer Dodds und Bruce Mouat einen Topstart hin. Im zweiten End stahl das Ehepaar zwei Steine und im dritten einen, sodass es mit 4:0 in Führung ging. Jedoch liessen die beiden in der Folge etwas nach, weshalb sie vor dem achten und letzten End mit 5:6 hinten lagen. Briar Schwaller-Hürlimann zeigte dann aber beim letzten Stein keine Nerven, als sich ihr die gute Chance bot, den Sieg sicherzustellen.

Das Schweizer Mixed-Doppel hat nun vier Siege und drei Niederlagen auf dem Konto. Damit belegt es aktuell den 5. Platz. Am Abend bekommen es Briar Hürlimann-Schwaller und Yannick Schwaller mit Norwegen zu tun, das bisher erst zweimal gewonnen hat. Ein weiterer Sieg ist Pflicht. (sda)

16:12 Uhr

Sonntag, 8. Februar

Ski-Star Vonn womöglich schwer verletzt

Ski-Star Lindsey Vonn hat sich beim Sturz in der Olympia-Abfahrt womöglich schwer verletzt. «Anscheinend soll es ein Bruch im Unterschenkel sein», sagte der Speed-Trainer der US-Amerikanerinnen, Alex Hödlmoser, dem Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Man wisse aber noch nichts Genaueres, die 41-Jährige werde weiter untersucht.

Vonn war nach ihrem heftigen Sturz auf der Piste Olimpia delle Tofane in Cortina d'Ampezzo vor Schmerzen schreiend liegen geblieben, lange behandelt und schliesslich per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht worden. (dpa)

15:14 Uhr

Sonntag, 8. Februar

Kein Schweizer Exploit in der Mixed-Staffel

Die Schweizer Mixed-Staffel klassiert sich an den Olympischen Spielen deutlich neben dem Podest. Das Quartett mit Sebastian Stalder, Niklas Hartweg, Lea Meier und Amy Baserga belegte zum Auftakt der Biathlon-Wettkämpfe in Antholz Rang 10.

Es siegte wie schon an der WM im vergangenen Jahr in der Lenzerheide Frankreich. Silber ging an Italien, Bronze sicherte sich das deutsche Quartett. (sda)

13:43 Uhr

Sonntag, 8. Februar

Schweizer Parallel-Slalomkünstler sind geschlagen

Die Schweizer Alpin-Snowboarder bleiben auch 2026 ohne Olympiamedaille. Julie Zogg scheidet in ihrem letzten Olympiarennen in den Achtelfinals aus, wie auch Dario Caviezel bei den Männern.

Der Wettkampf ist noch im Gang. Die übrigen Schweizer, darunter Ladina Caviezel, die wie Zogg nach der Saison zurücktritt, schieden am Morgen in der Qualifikation aus. (sda)

13:37 Uhr

Sonntag, 8. Februar

Schweizer Langlauf-Neuling in Top-30

Johannes Klaebo ist erstmals Olympiasieger in einem Distanz-Rennen. Der Norweger gewinnt in Tesero im Val di Fiemme den Skiathlon. Der erste von sechs geplanten Einsätzen verlief für Klaebo wie gewünscht - und mit weniger Konkurrenten am Ende als erwartet. In den Kampf um die Medaillen waren lediglich noch fünf Athleten involviert, unter ihnen mit Martin Nyenget nur noch einer der drei Teamkollegen von Klaebo.

Der Dominator der Szene kontrollierte das Geschehen in der Loipe, in der jeweils zehn Kilometer in der klassischen und der Skating-Technik zu absolvieren waren, mit steter Präsenz an der Spitze, um dann im Finale mit einem unwiderstehlichen Angriff an der letzten Steigung die entscheidende Differenz zu schaffen.

Klaebo sicherte sich seinen ersten olympischen Triumph in einer Distanz-Prüfung vor dem Franzosen Mathis Desloges und Nyenget. Insgesamt war es der sechste Olympiasieg für den Norweger. Bisher hatte er je zweimal im Sprint und im Team-Sprint sowie einmal mit der Staffel unter den fünf Ringen gewonnen.

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Der bessere der zwei Schweizer Teilnehmer, von zwei Neulingen bei Olympischen Spielen, war Nicola Wigger. Der Zürcher Oberländer, Sohn der einstigen Langläufer Jeremias Wigger und Sylvia Honegger, belegte mit einem Rückstand von zwei Minuten und 40 Sekunden Platz 30. Der Toggenburger Beda Klee musste sich mit Rang 45 bescheiden. (sda)

12:49 Uhr

Sonntag, 8. Februar

Auch Odermatt bei der Team-Kombination dabei

Die Ski-WM in Saalbach im vergangenen Winter dürfte noch vielen in den Köpfen sein. Die Schweiz holte in der Team-Kombination bei den Männern gleich einen ganzen Medaillensatz ab. Über Gold, Silber und Bronze feierten die Schweizer. Dieses Jahr gehört die Team-Kombination neu zur olympischen Disziplin.

Am Montag um 10:30 Uhr starten die Abfahrer in Bormio, ab 14 Uhr folgen die Slalomfahrer. Die schnellsten drei Duos erhalten eine Medaille. Swiss-Ski hat am Sonntagmittag die Teams bekannt gegeben:

- Marco Odermatt und Loïc Meillard
- Franjo von Allmen und Tanguy Nef
- Alexis Monney und Daniel Yule
- Stefan Rogentin und Matthias Iten

12:30 Uhr

Sonntag, 8. Februar

Petra Vlhovas feiert bei Olympia das Comeback

Petra Vlhova kehrt nach langer Zwangspause auf grösstmöglicher Bühne auf die Rennpiste zurück. Die Slowakin wird an den Olympischen Spielen die Team-Kombination und den Slalom bestreiten. Mehr als zwei Jahre sind es her, dass Vlhova letztmals ein Skirennen bestritten hat. Damals, im Januar 2024, hatte sie vor heimischem Publikum in Jasna bei einem Sturz im Riesenslalom einen Kreuzband- und Innenbandriss im rechten Knie erlitten.

Die lange Absenz liegt in Komplikationen beim Heilungsprozess begründet. Im März vergangenen Jahres hat sich Vlhova am verletzten Knie nochmals einer Operation unterziehen müssen. «Mit diesem Knie zu leben, hat sogar den Alltag zu einem Kampf gemacht. Es ist hart. Aber ich bin bereit, wieder zu kämpfen», schrieb die mittlerweile 30-jährige Vlhova damals in den sozialen Medien. Vor vier Jahren war sie Olympiasiegerin im Slalom geworden. (sda)

11:38 Uhr

Sonntag, 8. Februar

Eiskunstläuferin mit guter Ausrede bei Schularbeit

Die Kanadierin Madeline Schizas ist nicht nur Eiskunstläuferin, sondern auch Schülerin. Momentan nimmt die 20-Jährige an ihren ersten Olympischen Spielen Teil. Sie vertritt ihr Land im Team-Event wo sie am Freitag auf dem Eis performte. Gleichzeitig studiert sie Soziologie an der McMaster Universität von Ontario. Und wie sie in ihrer Instagram-Story zeigt, ist Sport und Studium nicht immer perfekt vereinbar.

Sie zeigt in den sozialen Medien nicht nur vom Olympia-Alltag, sondern auch Einblicke in ihr Studium. Mit einer Instagram-Story geht sie momentan viral, weil sie einen ihrer Dozenten gebeten hat, dass sie noch Aufschub bei der Deadline einer Arbeit bekommt.

Eigentlich hätte sie diese bis am Freitag einreichen müssen. «Am Freitag stand ich bei Olympia im Einsatz und ich dachte, ich hätte bis Sonntag Zeit», schrieb sie ihrem Dozenten als Ausrede. Ob ihrer Bitte nachgekommen ist, bleibt unklar. (sos)

11:15 Uhr

Sonntag, 8. Februar

Hält das Knie von Lindsey Vonn?

Gleich beginnt die Abfahrt der Frauen in Cortina. Hält das Knie von Lindsey Vonn? Das ist eine der grössten Fragen vor dem Rennen. Aber auch, wie Corinne Sutter den Schalter umlegen kann. Die älteste Schweizer Olympiasiegerin blickt zudem zurück. Diese drei Artikel bringen Sie in die Stimmung für die Olympia-Abfahrt.

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09:35 Uhr

Sonntag, 8. Februar

Meloni: Demonstranten in Mailand sind «Feinde Italiens»

Nach Krawallen in Mailand rund um die Olympischen Winterspiele hat Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni scharfe Kritik geübt. Beteiligte an den Ausschreitungen nannte sie in den sozialen Medien «Feinde Italiens und der Italiener». Sie sorgten dafür, dass die Bilder der Krawalle «im Fernsehen auf der halben Welt» gezeigt werden, schrieb die rechte Regierungschefin weiter und stellte einen Beitrag des US-Senders Fox dazu.

Am Samstagabend hatte sich in der norditalienischen Metropole ein Protestmarsch von mehr als 3000 Menschen in Richtung des olympischen Dorfes aufgemacht. Dabei warfen Teilnehmer Rauchbomben und Molotow-Cocktails in Richtung der Sicherheitskräfte. Die Polizei setzte Schlagstöcke, Wasserwerfer und Tränengas ein. Es gab dabei sechs Festnahmen.

Meloni erwähnte auch einen Vorfall auf dem Streckennetz der italienischen Eisenbahn im Norden des Landes. An drei Stellen des Netzes waren am Samstag Beschädigungen entdeckt worden, was für erhebliche Probleme im Bahnverkehr sorgte. Ermittler schliessen nicht aus, dass es sich wie zu Beginn der Sommerspiele 2024 in Paris dabei um Sabotageakte handeln könnte. (dpa)

23:35 Uhr

Samstag, 7. Februar

Eishockey: Schweizerinnen scheitern an Kanada

Das Eishockey-Nationalteam der Frauen überrascht an den Winterspielen in Mailand weiter positiv. Nach dem Sieg über Tschechien verlieren die Schweizerinnen gegen Kanada ehrenvoll 0:4.

Wohlverstanden: Von einer Sensation gegen die Kanadierinnen waren die Schweizerinnen weit entfernt. Das unterstreicht alleine schon das Schussverhältnis von 55:6 zu Gunsten der Nordamerikanerinnen. Weil aber Goalie Saskia Maurer (51 Paraden!) wiederum grossartig hielt, und weil die Schweizerinnen mit Leidenschaft verteidigten, resultierte eine der knappsten Niederlagen überhaupt gegen das Frauenteam Kanadas.

27 Minuten lang verteidigten die Schweizerinnen mit Erfolg das 0:0. Die ersten drei Gegentore kassierte das Schweizer Team von Coach Colin Muller alle in Unterzahl. Zum vierten Mal nacheinander gelang der Schweiz bei den Frauen gegen Kanada kein Tor. Andererseits stellten bis vor vier Jahren in Peking Stängeli-Niederlagen gegen die kanadischen Frauen die Regel dar. In Peking verloren die Schweizerinnen gegen Kanda 1:12 und 3:10.

Die erfreulichen Leistungen auf dem Eis trösten das Schweizer Team darüber hinweg, dass es am Freitagabend die Eröffnungsfeier verpasste. Denn unmittelbar nach dem 4:3 nach Penaltyschiessen über Tschechien wurde das Schweizer Team wegen der Norovirus-Diagnose von Andrea Brändli isoliert. Es wurden indes bei keiner weiteren Spielerin Symptome erkannt, sagte Hanspeter Betschart, der Chefmediziner des Schweizer Olympia-Teams. Am Samstagmittag durften die Schweizerinnen wieder aus der Isolation raus.

Zum Abschluss der Vorrunde treffen die Schweizerinnen nach einem wohlverdienten Ruhetag auf die USA und am Dienstag auf Finnland. Alle fünf Teams der Gruppe A (mit den besten fünf Nationen) sind für die Viertelfinals gesetzt. (sda)

21:29 Uhr

Samstag, 7. Februar

Curling Mixed: Ehepaar Schwaller bangt um die Playoffs

Das Ehepaar Schwaller kommt am olympischen Mixed-Turnier wieder zu je einem Sieg und einer Niederlage. Auf ein 7:13 gegen Schweden folgt ein 10:3 über Tschechien.

Die Niederlage gegen das schwedische Team ärgerte die Schwallers. Denn das Schlussergebnis täuschte: Bis zum sechsten der acht Ends hatten Briar und Yannick Schwaller gegen die Geschwister Isabella und Rasmus Wrana die Partie ausgeglichen gestalten können. Nach dem Zwischenstand von 7:7 schaffte das skandinavische Duo aber noch zweimal ein Dreierhaus.

Am Abend gegen das limitierte tschechische Team dominierten Briar und Yannick Schwaller. Sie stahlen im ersten End zwei Steine und sorgten mit einem Viererhaus im fünften End (zum 7:2) und einem Dreierhaus im siebenten End (zum 10:3-Schlussresultat) für klare Verhältnisse.

Mit nunmehr drei Siegen und drei Niederlagen lebt der Medaillentraum für die Schwallers weiter. Nach sechs von neun Vorrundenpartien fehlt dem Schweizer Mixed-Doppel aber ein Sieg zu den Top 4. Und das Restprogramm mit Partien gegen den souveränen Leader Grossbritannien, Norwegen (beide am Sonntag) und Kanada (am Montag) präsentiert sich durchaus anspruchsvoll. (sda)

21:11 Uhr

Samstag, 7. Februar

Skispringen: Nika Prevc «nur» mit Silber – Sina Arnet landet auf Rang 28

Zur Olympiasiegerin von der Normalschanze krönte sich in Predazzo überraschend nicht die Slowenin Nika Prevc, sondern die Norwegerin Anna Ström. Bronze ging an Japans Skispringerin Nozomi Maruyama.

1,1 Punkte, umgerechnet ein halber Meter, betrug am Schluss die Differenz. Die Norwegerin hatte damit das Glück auf ihrer Seite und wurde für das Pech der Vorjahre belohnt. Im Dezember 2023 hatte ihr Sturz die Weltcup-Premiere der Frauen auf der Grossschanze in Engelberg überschattet. Sie stürzte damals bei der Landung, blieb kurzzeitig regungslos liegen und erlitt eine Knieverletzung. Und an den Weltmeisterschaften 2023 in Planica und 2025 in Trondheim reichten ihre Leistungen von der Normalschanze jeweils für Bronze, aber nicht für Gold.

Nika Prevc zeigte mit ihren 20 Jahren Nerven. Sie bot für ihre Verhältnisse gute, aber eben nicht sehr gute Sprünge. Vor einem Jahr, als die damals 19-jährige Slowenin Weltmeisterin geworden war, hatte sich die gleichaltrige Sina Arnet im 48. Rang klassiert. Nun zeigte die Engelbergerin im Zeichen der fünf Ringe eine klare Steigerung und erreichte mit Platz 28 ein ordentliches Resultat. Die Zentralschweizerin hatte nach Umgang 1 und dem 23. Zwischenrang mit den Top 20 geliebäugelt. In der Reprise gelang ihr insbesondere die Landung nicht nach Wunsch. (sda)

18:00 Uhr

Samstag, 7. Februar

Skispringen: Sina Arnet die einzige Schweizerin

Seit 2014 werden im Frauen-Skispringen Olympia-Medaillen vergeben. Dennoch haben es bis heute nur zwei Schweizerinnen auf olympische Schanzen geschafft. Swiss Ski erhofft sich Verbesserung bis zu den Winterspielen 2030. Das tut auch die Engelbergerin Sina Arnet, die heute Abend ihre Olympia-Premiere erlebt.

17:52 Uhr

Samstag, 7. FEbruar

Die erste Goldmedaille für die Gastgeber

Francesca Lollobrigida sorgt in Mailand für eine Sensation. Die Eisschnellläuferin gewinnt über 3000 m in Olympia-Rekordzeit das erste Gold für die italienischen Gastgeber.

Francesca Lollobrigidas Sieg entsprach einer Sensation. Die 35-Jährige siegte in 3:54,28 Minuten vor Ragne Wiklund aus Norwegen (3:56,54 Minuten) und der Kanadierin Valérie Maltais (3:56,93 Minuten). Lollobrigida, die Grossnichte der berühmten Schauspielerin Gina Lollobrigida, gewinnt als erste Italienerin Olympia-Gold im Eisschnelllauf.

Die Topfavoritin, die Niederländerin Joy Beune, landete auf dem undankbaren 4. Platz.

Die Schweizer Starterin Kaitlyn McGregor überraschte äusserst positiv. Sie lief als Nummer 17 der Bestenliste auf Platz 11. Sie lief so gut, dass sie sich am Ende gar nicht mehr an ihr ganzes Rennen erinnern konnte.

Position 11 bezeichnete McGregor als «wahnsinnig». Die Leistung in ihrem allerersten Olympiarennen stimmt sie zuversichtlich für jene Rennen, in denen sie sich mehr ausrechnet. (sda)

17:48 Uhr

Samstag, 7. Februar

Die schönsten Bilder von der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele

17:30 Uhr

Samstag, 7. Februar

Das sind die Social-Media-Stars bei Olympia

Welche Teilnehmenden sind auch online eine Macht? Ein Schweizer ist ganz vorne mit dabei...

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16:40 Uhr

Samstag, 7. Februar

Ragettli und Gubser stehen im Final

Andri Ragettli nahm die erste Hürde auf dem Weg zur erhofften ersten Olympia-Medaille. Der Ski Freestyler schaffte in der Qualifikation Slopestyle als Fünfter den Sprung in den Final vom Dienstag.

Dem 27-jährigen Bündner blieb das Zittern nach einem starken ersten Durchgang mit 75,00 Punkten und dem 3. Zwischenrang erspart. Im zweiten Umgang kam er zu Fall, was aber weder gesundheitlich noch mit Blick auf die Finalqualifikation Folgen hatte. Es zählt der bessere der beiden Runs.

Bei der Medaillenvergabe mit dabei ist auch Kim Gubser, der den 12. und letzten Startplatz mit 0,07 Punkten Vorsprung holte. Fabian Bösch, der Slopestyle-Weltmeister von 2015, wurde 22. Nils Rhyner musste mit Platz 25 vorliebnehmen.

Im Final stehen den Top 12 drei Läufe zur Verfügung. Ragettli wird, wie er gegenüber SRF betonte, den Schwierigkeitsgrad noch erhöhen. Welche Elemente er einbauen wird, entscheidet er nach dem Video-Studium aller Qualifikations-Läufe. Diese Analyse wird ergeben, wie hoch die Jury die jeweiligen Elemente und ihre Ausführungen bewertet. (sda)

15:20 Uhr

Samstag, 7. Februar

Vonn meldet Ambitionen an

Lindsey Vonn scheint bereit, auch mit gerissenem Kreuzband um eine Olympia-Medaille zu kämpfen. Im letztlich abgebrochenen Abschlusstraining belegt sie den 3. Platz. Die Schweizerinnen verlieren viel Zeit.

Eine Schweizer Medaille in der Frauen-Abfahrt wie vor vier Jahren mit dem Gold von Corinne Suter wäre am Sonntag in Cortina d'Ampezzo eine grosse Überraschung. Zu viel lief in diesem Winter schief, gerade auch wegen Verletzungsproblemen. Solche kennt auch Lindsey Vonn. Die Amerikanerin lässt sich aber augenscheinlich kaum bremsen.

Das Abschlusstraining wurde erneut durch schlechte Sicht und Nebel beeinträchtigt und nach 21 Fahrerinnen lange unter- und schliesslich abgebrochen. Lindsey Vonn überzeugte aber mit einer soliden Fahrt auf den 3. Platz - mit nur 37 Hundertsteln Rückstand auf Landsfrau und Weltmeisterin Breezy Johnson. Die 41-jährige Vonn fasziniert mit ihrem Comeback und strebt den zweiten Abfahrts-Olympiasieg nach jenem von 2010 in Vancouver an.

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Der Plan schien nach dem Sturz im abgebrochenen Rennen am Freitag vor einer Woche in Crans-Montana, bei dem sich Vonn einen Kreuzbandriss zuzog, zum Scheitern verurteilt, doch sie entschied sich gegen eine Operation und will es tatsächlich versuchen.

Schweizerinnen weit zurück

Die Amerikanerinnen hinterliessen in den Trainings einen herausragenden Eindruck, die Schweizerinnen dagegen liegen weit zurück. Auch wenn die Verhältnisse am Sonntag mit prognostiziertem Sonnenschein anders sein dürften und die Trainings wohl nicht sehr grosse Aussagekraft haben, gibt es kaum Grund zu Optimismus. Im zweiten und letzten Training war Jasmine Flury zum Zeitpunkt des Abbruchs als Vierzehnte mit 1,5 Sekunden Rückstand die Beste, Malorie Blanc und Corinne Suter klassierten sich mit 2,48 respektive 2,81 Sekunden als Dritt- und Zweitletzte.

Janine Schmitt konnte mit Startnummer 24 gar nicht erst starten. Die restlichen Fahrerinnen durften den unteren Teil der Strecke aber noch befahren. Für das Rennen am Sonntag ist die fehlende Trainingsfahrt im Renntempo aber sicher ein klarer Nachteil. (sda)

14:52 Uhr

Samstag, 7. Februar

Nadja Kälin verpasst sensationelle Medaille nur knapp

Die Engadinerin Nadja Kälin läuft an den Olympischen Spielen im Val di Fiemme im Skiathlon über 20 km auf den hervorragenden 4. Platz. Gold geht an die Schwedin Frida Karlsson.

Nadja Kälin zeigte wie schon bei der WM vor einem Jahr in Trondheim, wo sie Sechste geworden war, ein herausragendes Rennen. Die 24-jährige Engadinerin hatte nach der Hälfte als Siebte auf die Skatingski gewechselt und durfte sogar ein wenig mit einer sensationellen Medaille liebäugeln.

Die lange drittplatzierte Astrid Slind fiel zurück, doch es war mit Heidi Weng eine andere Norwegerin, die profitieren konnte. Am Ende war Kälin aber die Stärkste des Verfolgerfeldes und kam solo als Vierte ins Ziel. Zur ersten Olympiamedaille einer Schweizer Langläuferin in einem Einzelrennen fehlten nur knapp 25 Sekunden. Gleich gut war in einem Olympiarennen einzig Christina Gilli-Brügger 1988 über 20 km. 2002 gewann die Frauenstaffel Bronze.

Erstaunlich: Im Weltcup war Nadja Kälin noch nie besser als Siebte, an Olympia und WM nun aber Vierte und Sechste. Auch Nadjas zwei Jahre jüngere Schwester Marina zeigte als Neunzehnte ein starkes Rennen. Anja Weber wurde 25., Fabienne Alder 46. (sda)

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14:30 Uhr

Samstag, 7. Februar

Sabotage? Schäden in italienischem Bahnnetz zum Olympia-Start entdeckt

Mit Beginn der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo sind auf dem Streckennetz der italienischen Eisenbahn im Norden des Landes an drei Stellen Beschädigungen entdeckt worden. Derzeit laufen Ermittlungen, ob es einen Zusammenhang gibt. Nach einem Bericht der italienischen Nachrichtenagentur Ansa schliessen Ermittler nicht aus, dass es sich wie zu Beginn der Sommerspiele 2024 in Paris um Sabotage handeln könnte. Es kam zu erheblichen Verspätungen.

Auf der Strecke zwischen der Grossstadt Bologna und Padua im Norden wurde nach Angaben der Behörden ein «rudimentärer Sprengkörper» auf einer Weiche gefunden. Auf derselben Strecke wurde entdeckt, dass Stromkabel in einem Schacht durchtrennt wurden. Auf der Strecke zwischen Bologna und Ancona geriet in der Nähe des Bahnhofs von Pesaro eine Stromkabine in Brand. Die Verspätungen summierten sich auf bis zu eineinhalb Stunden.

In die Ermittlungen seien auch Anti-Terror-Experten eingeschaltet, hiess es. Zumindest in Pescara wird vermutet, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde. In Frankreich hatten Unbekannte kurz vor Eröffnung der Spiele im Juli 2024 koordinierte Brandanschläge auf das Netz der TGV-Hochgeschwindigkeitszüge verübt. Durch zerstörte Signalanlagen und Kabel wurden drei der vier Hauptstrecken lahmgelegt. (dpa)

13:27 Uhr

Samstag, 7. Februar

Franjo von Allmen ist Olympiasieger

Franjo von Allmen holt sich in der «Königsdisziplin» Abfahrt Gold. Die anderen Medaillen gehen an die beiden Italiener Giovanni Franzoni (Silber) und Dominik Paris (Bronze). Marco Odermatt und Alexis Monney fahren knapp an einer Medaille vorbei.

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12:48 Uhr

Samstag, 7. Februar

Mathilde Gremaud als Qualifikations-Beste in den Final

Mathilde Gremaud nimmt den olympischen Final im Slopestyle als Nummer 1 in Angriff. Die Freiburgerin gewinnt die Qualifikation.

Gremaud, vor vier Jahren in dieser Disziplin der Sparte Ski Freestyle Olympiasiegerin geworden, konnte praktisch bereits nach halbem Pensum mit der Teilnahme am Final der besten zwölf am Montag planen. Die am Sonntag 26-jährig werdende Freiburgerin war beim von vielen Stürzen geprägten ersten Durchgang der Qualifikation die klar Beste. Im zweiten Versuch vermochte sie sich punktemässig noch zu steigern und verteidigte die Spitzenposition.

Ebenfalls dabei in der Entscheidung ist Giulia Tanno. Die Bündnerin, die erstmals an Olympischen Spielen dabei ist, sicherte sich die Qualifikation mit Rang 10. Im ersten Run hatte sie zu den Gestürzten gehört.

Der grosse Pechvogel dieses Vorwettkampfs war Sarah Höfflin. Die Genferin, vor acht Jahren Olympiasiegerin, scheiterte beim ersten Versuch auf kuriose Weise. Sie verlor bei einem Sprung den linken Ski - und stürzte heftig. Den zweiten Run brachte sie ins Ziel, verpasste den Final aber um einen Rang und 16 Hundertstelpunkte. (sda)

12:07 Uhr

Samstag, 7. Februar

Curling: Dritte Niederlage für das Ehepaar Schwaller

Das Ehepaar Schwaller muss sich im olympischen Mixed-Doppel-Turnier zum dritten Mal geschlagen geben. Gegen Schweden setzt es eine 7:13-Niederlage ab.

Das Schlussergebnis täuscht etwas. Bis zum sechsten der acht Ends hatten Briar und Yannick Schwaller gegen die Geschwister Isabella und Rasmus Wrana die Partie ausgeglichen gestalten können. Nach dem Zwischenstand von 7:7 schaffte das skandinavische Duo aber noch zweimal ein Dreierhaus.

Mit nunmehr zwei Siegen und drei Niederlagen werden sich die Schwallers in den restlichen Begegnungen steigern müssen, wollen sie die Halbfinals noch erreichen. Die nächste Gelegenheit, die Ausgangslage zu verbessern, bietet sich ihnen bereits am Samstagabend. Gegner wird das tschechische Team sein, das seine ersten vier Partien allesamt verloren hat. (sda)

11:09 Uhr

Samstag, 7. Februar

Trotz Norovirus-Fall: Gruppenspiel gegen Kanada findet statt

Das Schweizer Eishockey-Nationalteam der Frauen kann das zweite Gruppenspiel an den Olympischen Spielen gegen Kanada am Samstagabend wie geplant bestreiten. Wie Swiss Olympic am Morgen des Spieltags mitteilte, sind nach einem bestätigten Norovirus-Fall bei einer Spielerin keine weiteren Symptome im Team aufgetreten.

Direkt nach dem mit 4:3 nach Penaltyschiessen gewonnenen Spiel gegen Tschechien mussten sich die Schweizerinnen am Freitagabend isolieren. Dadurch verpassten sie die Eröffnungszeremonie in Mailand. (sda)

09:55 Uhr

Samstag, 7. Februar

Bald startet die Königsdisziplin

Um 11:30 Uhr steht die erste Medaillen-Entscheidung an den Olympischen Spielen an: die Abfahrt der Männer. Die Schweizer gehören zu den Topfavoriten, allen voran Marco Odermatt und Franjo von Allmen. Verfolgen Sie die Königsdisziplin live im Stream und Ticker. (chm)

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09:35 Uhr

Samstag, 7. Februar

Eine magische Eröffnungsfeier: Stil und Eleganz statt Spektakel und Pomp

Am Freitag fand die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele statt. Unser Reporter war vor Ort und findet: «Mailand hat die Magie in die Eröffnungsshow der Olympischen Winterspiele zurückgebracht. Die beste Eröffnungsfeier des 21. Jahrhunderts.»

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09:27 Uhr

Samstag, 7. Februar

Norovirus-Fall auch bei den Schweizer Hockey-Frauen

Das Schweizer Eishockey-Nationalteam der Frauen, das mit einem 4:3 nach Penaltyschiessen über Tschechien erfolgreich ins Olympiaturnier gestartet ist, beklagt ebenfalls einen positiven Norovirus-Fall.

Deshalb nahmen die Schweizerinnen am Freitagabend nicht an der Eröffnungszeremonie in Mailand teil. Das Team sei sofort nach dem Sieg über Tschechien isoliert worden, teilte Swiss Olympic mit.

Die betroffene Athletin war seit der Ankunft im olympischen Dorf letzten Montag in einem Einzelzimmer untergebracht. Sie wurde vom Team isoliert. Seit Freitagmorgen ist sie wieder symptomfrei.

Schon bei Finnlands Hockey-Frauen sorgte das Norovirus für Ungemach. Das erste Spiel der Finninnen gegen Kanada wurde verschoben, weil 13 Finninnen infiziert waren.

Bei den Schweizerinnen wurden am Freitag nur Torhüterin Andrea Brändli nicht aufgestellt. (sda)

17:26 Uhr

Freitag, 6. Februar

Eishockey: Schweizerinnen gewinnen Auftaktspiel gegen Tschechien

Für das Eishockey-Nationalteam der Frauen ist die Olympia-Welt in Mailand in Ordnung. Die Schweizerinnen dürfen mit einem 4:3-Erfolg nach Penaltyschiessen über Tschechien an die Eröffnungsfeier ins San Siro.

Aber die Partie kostete Nerven: Die Schweizerinnen gerieten früh in Rückstand. Den 1:1-Ausgleich durch Laura Zimmermann beantworteten die Tschechinnen bloss 73 Sekunden später mit der neuerlichen Führung. Im Schlussabschnitt führen die Osteuropäerinnen bis zur 50. Minute mit 3:1 und bis 140 Sekunden vor Schluss mit 3:2.

Alina Müller mit einem Powerplaytor und Lara Christen mit einem Weitschuss realisierten im Finish den Ausgleich.

Im Penaltyschiessen ging es aber gleich ähnlich weiter. Diesmal führten die Schweizerinnen mit 3:1, ehe die Tschechinnen nochmals ausgleichen konnten. Erst mit dem sechsten «Matchpuck» entschied Ivana Wey das Penaltyschiessen. Wey reüssierte als einzige bei zwei Penaltys.

Das Team von Colin Muller feierte den ersten Sieg über Tschechien seit einem 2:1 nach Penaltyschiessen am Heim-Vierländerturnier im August 2024. Seither verloren die Schweizerinnen neun Partien hintereinander gegen Tschechien; bei sechs dieser neun Niederlagen gelang nicht einmal ein Tor.

Für das Schweizer Frauen-Team geht das Olympiaturnier am Samstagabend mit der Partie gegen Kanada weiter. (sda)

15:53 Uhr

Freitag, 6. Februar

House of Switzerland in Cortina d'Ampezzo mit Alphorn- und Jodelklängen eröffnet

Das House of Switzerland in Contina d'Ampezzo bringt viel Swissness an die Olympischen Winterspiele. Mit Alphornbläsern und Jodlerinnen wurde das Schweizerhaus am Freitag eröffnet. Fans können hier bei Übertragungen der Wettbewerbe mitfiebern, Events besuchen oder Schweizer Spezialitäten geniessen.

15:14 Uhr

Freitag, 6. Februar

Eishockey-Frauen liegen knapp gegen Tschechien zurück

Das Schweizer Frauen-Nationalteam startete um 14.40 Uhr gegen Tschechien ins olympische Eishockey-Turnier und liegt nach dem ersten Drittel mit 1:2 zurück. Bereits nach 92 Sekunden gingen die Tschechinnen durch Kaltounkova in Führung.

Die Schweizerinnen reagierten jedoch prompt und glichen rund sechs Minuten später durch Zimmermann wieder aus. Doch keine zwei Minuten danach folgte die erneute Antwort der Tschechinnen: Nach einem Fehler in der Schweizer Defensive konnte Mlynkova den Puck im Tor von Maurer unterbringen. Während des zweiten Drittels änderte sich, trotz turbulenter Schlussphase und Powerplay zugunsten der Schweizerinnen, am Resultat nichts. (alv)

13:46 Uhr

Freitag, 6. Februar

So berichtet die SRG über die Olympischen Spiele

Mit einem Grossaufgebot berichtet die SRG von den Olympischen Spielen. 137 Mitarbeitende sind in Italien, 600 Sendestunden sind geplant. Wäre das nach einem Ja zur Halbierungsinitiative noch möglich?

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13:01 Uhr

Freitag, 6. Februar

Ski alpin: Wenig aussagekräftiges Abschlusstraining

Die Schweizer Speedfahrer lassen es im wenig aussagekräftigen Abschlusstraining vor der Olympia-Abfahrt der Männer am Samstag in Bormio (11.30 Uhr) eher ruhig angehen.

Am Tag, nachdem die Würfel im internen Schweizer Ausscheidungsverfahren um die Starttickets für die Olympia-Abfahrt der Männer in Bormio gefallen sind, reihten sich die Topfavoriten Franjo von Allmen und Marco Odermatt mit fast drei und mehr als vier Sekunden Rückstand in den Rängen 7 und 11 ein.

Alexis Monney nutzte die dritte Einheit bei schwierigen Lichtverhältnissen ebenfalls primär für eine weitere schnelle Besichtigung oder für letzte Materialtests; nach der Bestzeit bei der dritten Messung schwang der Freiburger ab. Von Allmen konzentrierte sich auf eine einzelne Sektoren und gehörte in diesen zu den Schnellsten.

Für die Bestzeit sorgte der Kanadier James Crawford, der als einer von nur wenigen Top-Athleten durchzog und dem zweitplatzierten Österreicher Daniel Hemetsberger 1,68 Sekunden abnahm.

Zu den Athleten, die 24 Stunden vor dem Saison-Highlight einen Ruhetag vorzogen, gehörten nebst anderen der Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni, Mattia Casse, der Schnellste am Donnerstag, und Stefan Rogentin. Rogentin hatte sich am Vortag in der internen Qualifikation beweisen müssen und sich gegen Niels Hintermann durchgesetzt. (sda)

11:56 Uhr

Freitag, 6. Februar

Das sind die Anwärterinnen und Anwärter für Edelmetall

Vor vier Jahren an den Olympischen Winterspielen in Peking gewann die Schweizer Delegation 15 Medaillen. Wie viele werden es dieses Mal? Wir wagen eine Prognose.

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11:28 Uhr

Freitag, 6. Februar

Schwallers mit deutlicher Niederlage

Das Schweizer Mixed-Curling-Team verliert an den Olympischen Spielen 2026 in Norditalien deutlich. Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller unterliegen in der 4. Runde den Lokalmatadoren Stefania Constantini und Amos Mosaner 4:12.

Einzig nach dem dritten End, in dem die Schweiz einen Stein stehlen konnte, lag das Ehepaar Schwaller in Führung. Danach wollte dem Duo nichts mehr wirklich gelingen. Im fünften End fiel die Vorentscheidung, nachdem ein Take-Out-Versuch von Yannick Schwaller misslang, und er einen eigenen Stein aus dem Haus entfernte. Im sechsten End gaben die Schweizer auf.

Nach vier Runden weisen Schwaller-Hürlimann/Schwaller damit eine durchzogene Bilanz von zwei Siegen und zwei Niederlagen auf. Die nächste Partie bestreiten die Schweizer am Samstagmorgen gegen Schweden. (sda)

10:10 Uhr

Freitag, 6. Februar

Quartett für die Mixed-Staffel fixiert

Das Quartett, das die Schweiz in der Biathlon-Mixed-Staffel an den Olympischen Spielen vertreten wird, steht fest. Am Sonntag in Antholz an den Start gehen werden Sebastian Stalder, Niklas Hartweg, Lea Meier und Amy Baserga.

Über die 4x6 Kilometer wird Stalder Startläufer sein, Baserga macht den Schluss. Vor vier Jahren hatte die Schweizer Staffel in Peking den 8. Schlussrang belegt - Baserga und Stalder gingen bereits damals an den Start. In diesem Jahr geniesst Olympia-Debütantin Meier den Vorzug gegenüber Lena Häcki-Gross, die 2022 noch zum Staffel-Team gehörte. (sda)

09:26 Uhr

Freitag, 6. Februar

Das ist die Schweizer Olympia-Delegation

175 Schweizerinnen und Schweizer nehmen an den Olympischen Spielen teil. Wo wohnen sie? Wer sind die Jüngsten, wer die Ältesten? Wer fehlt? Hier finden Sie die grosse Übersicht zur Schweizer Olympia-Delegation.

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08:15 Uhr

Freitag, 6. Februar

Eishockey-Frauen starten gegen Tschechien

Das Schweizer Frauen-Nationalteam startet am Freitag um 14.40 Uhr gegen Tschechien ins olympische Eishockey-Turnier. Die Osteuropäerinnen sind zu favorisieren. Als Nummer 5 der Weltrangliste spielen das Team von Trainer Colin Muller in der Gruppe A - neben Tschechien sind Kanada (Samstag), die USA (Montag) und Finnland (Dienstag) die Gegnerinnen. In der Vorrunde geht es darum, sich eine möglichst gute Ausgangslage für die Viertelfinals zu verschaffen, für welche die Schweizerinnen bereits qualifiziert sind. (sda)

08:14 Uhr

Freitag, 6. Februar

Mixed-Doppel der Curler erneut im Einsatz

Nach ihrem doppelten Einsatz vom Donnerstagnachmittag und -abend beim Turnier im Mixed-Doppel stehen Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller um 10.05 Uhr bereits wieder im Einsatz. Gegner des Schweizer Duos, das nach drei Partien zwei Siege und eine Niederlage auf dem Konto hat, ist in Cortina Gastgeber Italien. (sda)

08:13 Uhr

Freitag, 6. Februar

Einmalige Olympia-Eröffnungsfeier mit vier Standorten

Mit den Eröffnungsfeiern an vier Orten geht es am Freitagabend so richtig los mit den 25. Olympischen Winterspielen von Mailand-Cortina d'Ampezzo und Umgebung. Die Veranstalter versprechen Harmonie, Magie und olympischen Geist. Ein Fussballtempel wird dabei die Hauptrolle für den Startschuss zu den Winterspielen in Norditalien darstellen - so ist das im Land des Calcio.

Es wird eine Eröffnung, wie es sie in dieser Form noch nie gegeben hat. Waren es bei den Sommerspielen vor eineinhalb Jahren in Paris Schiffe auf der Seine, sind es diesmal vier Standorte und erstmals zwei olympische Flammen, eine in Mailand und eine in Cortina d'Ampezzo. Als «Aussenorte» am Eröffnungsabend dabei sind Livigno im Veltlin und Predazzo im Val di Fiemme.

Die Skicrosserin Fanny Smith in Livigno und der Eishockey-Nationalspieler Nino Niederreiter in Mailand führen die Schweizer Delegation als Fahnenträger an. Die offizielle Schweiz ist durch Bundespräsident Guy Parmelin vertreten. (sda)

22:30 Uhr

Donnerstag, 5. Februar

Hasler verpasst den Einzug in den Big-Air-Final

Jonas Hasler muss beim Big-Air-Final vom Samstagabend zuschauen. Der Thurgauer klassiert sich in der Qualifikation ausserhalb der für das Weiterkommen geforderten Top 12.

Für Hasler war die Hürde bereits nach zwei von drei Sprüngen zu hoch geworden. Lag er nach dem ersten Versuch noch mit sieben Punkten Rückstand auf Platz 16, vergrösserte sich die Lücke zum rettenden 12. Rang im zweiten Durchgang auf 12,5 Punkte. Im Gegensatz zu einigen Konkurrenten konnte Hasler zwar seine ersten zwei Sprünge stehen, beim dritten und letzten Versuch ging er indes zu viel Risiko ein und griff in den Schnee. Hasler beendete den Wettkampf bei 30 gestarteten Athleten im 24. Rang.

Grosse Enttäuschung dürfte beim Schweizer dennoch nicht herrschen. Hasler hatte sich im Vorfeld bewusst kein konkretes Resultat zum Ziel gesetzt. «Ich habe es hierhin geschafft. Anzutreten ist noch das Tüpfli auf dem i. Das Wichtigste ist mir, Spass zu haben und mein Bestes zu geben», hatte er vor dem Wettkampf betont.

Für den Allrounder war der Big-Air-Event ohnehin primär ein «Warmlaufen» ohne grossen Druck. Hasler wird an diesen Spielen auch noch in der Halfpipe und im Slopestyle antreten. Vor allem bei letzterem rechnet er sich grössere Chancen aus und würde sich über eine Finalqualifikation und ein Diplom «unglaublich freuen». (sda)

15:49 Uhr

Donnerstag, 5. Februar

Eishockey: Spiel der Finninnen wegen Norovirus-Ausbruch verschoben

Das für Donnerstagabend in Mailand geplante Eishockey-Frauenspiel zwischen Finnland und Kanada ist um eine Woche verschoben worden, darauf einigten sich die Teams mit den Veranstaltern. In der finnischen Equipe brach das Norovirus aus, weshalb nur noch zehn Spielerinnen - davon zwei Torhüterinnen - am Donnerstag das Training bestreiten konnten. Die übrigen 13 Spielerinnen waren einer Sprecherin zufolge in Quarantäne oder Isolation. Laut Regularien müssen aber mindestens 17 Spielerinnen einsatzfähig sein. (sda/dpa)

14:44 Uhr

Donnerstag, 5. Februar

Snoop Dogg trägt olympisches Feuer in Richtung Mailand

US-Rapper Snoop Dogg hat am Mittwoch am olympischen Fackellauf teilgenommen. Im Ort Gallarate in der Nähe von Mailand sorgte der Musiker damit für einen grossen Menschenauflauf. Bei den Olympischen Spielen ist Snoop Dogg ausserdem als Ehrencoach des US-Teams dabei.

13:53 Uhr

Donnerstag, 5. Februar

Rogentin ist der vierte Schweizer in der Männer-Abfahrt

Swiss-Ski bestätigte, was sich nach dem zweiten Abfahrtstraining abgezeichnet hatte. Stefan Rogentin komplettiert für das Rennen am Samstag das Quartett mit Marco Odermatt, Franjo von Allmen und Alexis Monney. Der Bündner war im Training vom Donnerstag zwar langsamer als Konkurrent Niels Hintermann, lag aber bei der zweiten Zwischenzeit nach rund eineinhalb Minuten Fahrzeit noch voraus. Diese Marke war entscheidend, wie die Trainer schon vor dem Lauf bekannt gegeben hatten. (stw)

12:02 Uhr

Donnerstag, 5. Februar

Fanny Smith und Nino Niederreiter tragen die Schweizer Fahne

Swiss Olympic hat sich festgelegt, wer am Freitag die Schweizer Fahne an der Eröffnung der Olympischen Winterspiele 2026 tragen darf: Die Ehre wird Fanny Smith (Skicross) und Nino Niederreiter (Eishockey) zuteil.

Niederreiter wird die Schweizer Delegation ins Stadion San Siro in Mailand führen, Smith trägt die Fahne in Livigno, wo die Freestyle-Wettkämpfe stattfinden.

Eishockeyspieler Niederreiter hat bisher erst einmal an den Olympischen Spielen teilgenommen, nämlich 2014 in Sotschi. Damals erreichte die Eishockey-Nati den 9. Rang.

Derweil wird Smith ihre fünften Spiele bestreiten. 2018 und 2022 holte sie sich jeweils die Bronzemedaille. Bis sie das Edelmetall vor vier Jahren endlich in der Hand halten durfte, vergingen einige Tage des Bangens. Das hatte mit einem Rekurs zu tun, den die Schweiz (erfolgreich) einlegte.

11:47 Uhr

Donnerstag, 5. Februar

Vierter Abfahrts-Startplatz geht wohl an Stefan Rogentin

Stefan Rogentin dürfte sich den vierten Schweizer Startplatz für die Abfahrt der Männer vom Samstag sichern. Der Bündner duellierte sich im zweiten Training mit Niels Hintermann um den letzten Platz. Im Ziel war Hintermann zwar 45 Hunderstel schneller als Rogentin. Doch bei der zweitletzten Zwischenzeit, war Rogentin noch voraus. Und diese Zwischenzeit nach rund 1:25 Minuten Fahrzeit galt als entscheidend im Ausscheidungsrennen. Offiziell ist der Entscheid noch nicht. (stw)

11:30 Uhr

Donnerstag, 5. Februar

Wer holt sich den vierten Abfahrts-Startplatz bei den Schweizer Männern?

Neben Marco Odermatt und Franjo von Allmen ist auch Alexis Monney für die Abfahrt vom Samstag gesetzt. Im 2. Training bestreiten deshalb Stefan Rogentin und Niels Hintermann die teaminterne Qualifikation um den vierten Startplatz. Das Training läuft aktuell.

09:19 Uhr

Donnerstag, 5. Februar

Die Entschuldigung von Niels Hintermann

Er sorgte für Unruhe im Schweizer Team der Abfahrer. Nun rudert Niels Hintermann zurück und entschuldigt sich für seine Aussagen.

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21:15 Uhr

Mittwoch, 4. Februar

Auftaktsieg für die Schweizer Mixed-Curler

Das Schweizer Mixed-Curling-Team lanciert die Olympischen Spiele 2026 in Norditalien mit einem Auftaktsieg. Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller gewinnen ihr erstes Spiel der Round Robin gegen Estland - nach einem Stromausfall - 9:7 nach Zusatz-End.

Ein missratener letzter Stein der Esten brachte dem Schweizer Duo am Mittwochabend in Cortina d'Ampezzo im 4. End einen vermeintlich vorentscheidenden 4:1-Vorteil. Mit einem fehlerbehafteten letzten End machten es Schwaller-Hürlimann/Schwaller aber noch einmal spannend. Anstatt einen Vierpunktevorsprung ins Trockene zu bringen, ermöglichten sie den Esten Marie Kaldvee/Harri Lill im achten End noch den Ausgleich zum 7:7. Erst im Zusatz-End setzte sich das Schweizer Team schliesslich 9:7 durch.

Die ersten Spiele der Round Robin bildeten zwei Tage vor der offiziellen Eröffnungsfeier den wettkampfmässigen Auftakt zu den 25. Olympischen Winterspielen. Neben der Schweiz gewannen auch Schweden (10:3 gegen Südkorea), Grossbritannien (8:6 gegen Norwegen) und Kanada (10:5 gegen Tschechien) ihr erstes Spiel. (sda)

19:08 Uhr

Mittwoch, 4. Februar

Olympische Wettbewerbe starten mit Curling – und Schweizer Beteiligung

Zwei Tage vor der Eröffnungsfeier haben die Wettbewerbe der 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo begonnen. Den Anfang machten die Curler, die erste Session des Mixed-Turniers begann um 19.05 Uhr im Cortina Curling Stadium mit den Duellen Estland - Schweiz, Kanada - Tschechien, Grossbritannien - Norwegen und Schweden - Südkorea.

Damit läuft der erste von drei Wettbewerben im Curling, insgesamt gibt es in Norditalien 116 Entscheidungen. Die erste Goldmedaille wird am Samstag vergeben, wenn die alpinen Skirennläufer in der Abfahrt antreten (11.30 Uhr). Am ersten Wochenende werden 13 Olympiasieger bzw. Olympiasiegerinnen gekürt.

Im Curling fallen die Medaillenentscheidungen am 10. (Mixed), 21. (Männer) und 22. Februar (Frauen). (sda)

18:58 Uhr

Mittwoch, 4. Februar

Norovirus-Alarm in Finnlands Eishockey-Team

Vier Spielerinnen des finnischen Eishockey-Nationalteams sind vor den Olympischen Winterspielen am Norovirus erkrankt. Dieses ist hochansteckend und verursacht plötzlichen Brechdurchfall. Die betroffenen Spielerinnen seien isoliert worden, heisst es von offizieller Seite. Die Namen der Erkrankten werden nicht genannt.

Training und Medienauftritte am Mittwoch wurden vorsichtshalber abgesagt. Am Donnerstagabend sollten die Finninnen in Mailand ihr Auftaktspiel gegen Kanada bestreiten. Dafür muss das Team aber laut den Regularien aus 17 Spielerinnen – davon zwei Torhüterinnen – bestehen. Das Auftaktspiel steht deshalb auf der Kippe und auch eine Verschiebung ist faktisch unmöglich. Finnland spielt zum Abschluss der Vorrunde am 10. Februar gegen die Schweiz. (watson/dpa)

18:38 Uhr

Mittwoch, 4. Februar

Schnee verunmöglicht Abfahrtstraining

Das erste Training zur Olympia-Abfahrt der Frauen vom Sonntag kann nicht stattfinden. Wie die Organisatoren am Mittwoch mitteilen, verunmöglicht der anhaltende Schneefall die Durchführung am Donnerstag. Gemäss Prognosen dürfte es bis am Donnerstagmorgen schneien. Zwei weitere Gelegenheiten folgen noch: Auch am Freitag und am Samstag sind Trainings angesetzt. (cza)

14:45 Uhr

Mittwoch, 4. Februar

Olympiasiegerin Tanja Frieden im Interview

Vor 20 Jahren gewann Tanja Frieden an den Olympischen Spielen in Turin Gold im Boardercross. Ein Gespräch darüber, wie sich das Leben nach so einem Erfolg verändert.

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12:30 Uhr

Mittwoch, 4. Februar

Odermatt und Co. überzeugen – Hintermann genervt

Beim Abfahrtstraining der Männer zeigen sich viele Schweizer von ihrer guten Seite und wissen zu überzeugen. Die Tagesbestzeit stellt jedoch der Amerikaner Ryan Cochran-Siegle auf. Der grosse Favorit auf den Sieg, Marco Odermatt, fährt auf Rang 3. Hinter ihm ist Alexis Monney auf dem vierten Rang platziert. Franjo von Allmen und Stefan Rogentin sind auf Platz acht und neun vorzufinden. Derweil fährt Niels Hintermann auf Platz 18.

Marco Odermatt, Franjo von Allmen und Alexis Monney sind für die Olympia-Abfahrt bereits gesetzt. Stefan Rogentin und Niels Hintermann machen am Donnerstag im 2. Training den vierten Schweizer Startplatz unter sich aus. Dieses vorgehen gefällt Hintermann gar nicht: «Ich habe mich sehr gefreut bei der Anreise, gestern Abend wurde mir die Laune von meinen drei Chefs verdorben», erzählt er im Interview nach dem 1. Training bei SRF.

Ein bitteres Ende nahm das Training für den Norweger Fredrik Möller. Dieser stürzte und verletzte sich dabei an der Schulter. Anschliessend musste er mit dem Helikopter abtransportiert werden. Am Donnerstag und Freitag sind noch zwei weitere Trainings geplant. Am Samstag ab 11:30 Uhr wird in Bormio dann um die Medaillen gefahren. (alv)

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11:30 Uhr

Mittwoch, 4. Februar

Abfahrtstraining der Männer gestartet

Es geht los: Daniel Hemetsberger ist der erste Trainingsfahrer von den Olympischen-Spielen 2026 und eröffnet damit das Vorprogramm. (alv)

05:10 Uhr

Mittwoch, 4. Februar

Einblick ins Doping-Labor

Vor Beginn der Olympischen Spiele hat unser Reporter einen exklusiven Blick in einen streng geschützten Bereich werfen dürfen. Nämlich in das Innenleben des einzigen Antidoping-Labors der Schweiz in Lausanne.

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05:05 Uhr

Mittwoch, 4. Februar

Erste Athletinnen und Athleten aus der Schweiz im Einsatz

Offiziell werden die Spiele erst am Freitag, 6. Februar, eröffnet. Doch bereits heute Mittwoch finden die ersten Wettkämpfe statt.

Im Curling kommt es in der Mixed-Doppel-Konkurrenz zu den ersten Spielen. Für die Schweiz sind Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller im Einsatz. Sie spielen um 19.05 Uhr gegen Estland.

Zudem findet bei den Männern das erste Abfahrts-Training der Alpinen statt. Dieses startet um 11.30 Uhr.

05:00 Uhr

Mittwoch, 4. Februar

Herzlich willkommen

Liebe Leserinnen und Leser

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker zu den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina. Erstmals nach 2006 (Turin) finden die Winterspiele wieder in Zentraleuropa statt.

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