21:34 Uhr
Sonntag, 8. Februar
Kein Finalplatz für Ariane Burri im Big Air

Die Schweizer Snowboarderin Ariane Burri verpasst den Einzug in den Big-Air-Final der zwölf besten Athletinnen. Die 26-jährige Luzernerin muss beim dritten und entscheidenden Qualifikationssprung mit der Hand in den Schnee greifen und erreicht letztlich lediglich nur Platz 19 von 29 Startenden. (chm)
21:12 Uhr
Sonntag, 8. Februar
Kein Halbfinal für Curling-Ehepaar Schwaller

Die Curler Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller verpassen im Mixed-Doppel den Einzug in die Halbfinals. Nach dem 7:6-Sieg gegen das bis dahin ungeschlagene Grossbritannien unterlagen sie am Sonntagabend Norwegen 3:6 und können den Sprung in die Top 4 vor dem letzten Spiel gegen Kanada am Montagmorgen nicht mehr schaffen. (sda)
16:45 Uhr
Sonntag, 8. Februar
Wichtiger Sieg für die Schwallers
Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller feiern im Mixed-Doppel einen wichtigen Sieg im Kampf um die Halbfinal-Teilnahme. Sie gewinnen gegen das zuvor ungeschlagene Grossbritannien mit 7:6.

Das Schweizer Duo legte gegen Jennifer Dodds und Bruce Mouat einen Topstart hin. Im zweiten End stahl das Ehepaar zwei Steine und im dritten einen, sodass es mit 4:0 in Führung ging. Jedoch liessen die beiden in der Folge etwas nach, weshalb sie vor dem achten und letzten End mit 5:6 hinten lagen. Briar Schwaller-Hürlimann zeigte dann aber beim letzten Stein keine Nerven, als sich ihr die gute Chance bot, den Sieg sicherzustellen.
Das Schweizer Mixed-Doppel hat nun vier Siege und drei Niederlagen auf dem Konto. Damit belegt es aktuell den 5. Platz. Am Abend bekommen es Briar Hürlimann-Schwaller und Yannick Schwaller mit Norwegen zu tun, das bisher erst zweimal gewonnen hat. Ein weiterer Sieg ist Pflicht. (sda)
16:12 Uhr
Sonntag, 8. Februar
Ski-Star Vonn womöglich schwer verletzt
Ski-Star Lindsey Vonn hat sich beim Sturz in der Olympia-Abfahrt womöglich schwer verletzt. «Anscheinend soll es ein Bruch im Unterschenkel sein», sagte der Speed-Trainer der US-Amerikanerinnen, Alex Hödlmoser, dem Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Man wisse aber noch nichts Genaueres, die 41-Jährige werde weiter untersucht.
Vonn war nach ihrem heftigen Sturz auf der Piste Olimpia delle Tofane in Cortina d'Ampezzo vor Schmerzen schreiend liegen geblieben, lange behandelt und schliesslich per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht worden. (dpa)
15:14 Uhr
Sonntag, 8. Februar
Kein Schweizer Exploit in der Mixed-Staffel
Die Schweizer Mixed-Staffel klassiert sich an den Olympischen Spielen deutlich neben dem Podest. Das Quartett mit Sebastian Stalder, Niklas Hartweg, Lea Meier und Amy Baserga belegte zum Auftakt der Biathlon-Wettkämpfe in Antholz Rang 10.

Es siegte wie schon an der WM im vergangenen Jahr in der Lenzerheide Frankreich. Silber ging an Italien, Bronze sicherte sich das deutsche Quartett. (sda)
13:43 Uhr
Sonntag, 8. Februar
Schweizer Parallel-Slalomkünstler sind geschlagen
Die Schweizer Alpin-Snowboarder bleiben auch 2026 ohne Olympiamedaille. Julie Zogg scheidet in ihrem letzten Olympiarennen in den Achtelfinals aus, wie auch Dario Caviezel bei den Männern.

Der Wettkampf ist noch im Gang. Die übrigen Schweizer, darunter Ladina Caviezel, die wie Zogg nach der Saison zurücktritt, schieden am Morgen in der Qualifikation aus. (sda)
13:37 Uhr
Sonntag, 8. Februar
Schweizer Langlauf-Neuling in Top-30
Johannes Klaebo ist erstmals Olympiasieger in einem Distanz-Rennen. Der Norweger gewinnt in Tesero im Val di Fiemme den Skiathlon. Der erste von sechs geplanten Einsätzen verlief für Klaebo wie gewünscht - und mit weniger Konkurrenten am Ende als erwartet. In den Kampf um die Medaillen waren lediglich noch fünf Athleten involviert, unter ihnen mit Martin Nyenget nur noch einer der drei Teamkollegen von Klaebo.

Der Dominator der Szene kontrollierte das Geschehen in der Loipe, in der jeweils zehn Kilometer in der klassischen und der Skating-Technik zu absolvieren waren, mit steter Präsenz an der Spitze, um dann im Finale mit einem unwiderstehlichen Angriff an der letzten Steigung die entscheidende Differenz zu schaffen.
Klaebo sicherte sich seinen ersten olympischen Triumph in einer Distanz-Prüfung vor dem Franzosen Mathis Desloges und Nyenget. Insgesamt war es der sechste Olympiasieg für den Norweger. Bisher hatte er je zweimal im Sprint und im Team-Sprint sowie einmal mit der Staffel unter den fünf Ringen gewonnen.
Der bessere der zwei Schweizer Teilnehmer, von zwei Neulingen bei Olympischen Spielen, war Nicola Wigger. Der Zürcher Oberländer, Sohn der einstigen Langläufer Jeremias Wigger und Sylvia Honegger, belegte mit einem Rückstand von zwei Minuten und 40 Sekunden Platz 30. Der Toggenburger Beda Klee musste sich mit Rang 45 bescheiden. (sda)
12:49 Uhr
Sonntag, 8. Februar
Auch Odermatt bei der Team-Kombination dabei
Die Ski-WM in Saalbach im vergangenen Winter dürfte noch vielen in den Köpfen sein. Die Schweiz holte in der Team-Kombination bei den Männern gleich einen ganzen Medaillensatz ab. Über Gold, Silber und Bronze feierten die Schweizer. Dieses Jahr gehört die Team-Kombination neu zur olympischen Disziplin.

Am Montag um 10:30 Uhr starten die Abfahrer in Bormio, ab 14 Uhr folgen die Slalomfahrer. Die schnellsten drei Duos erhalten eine Medaille. Swiss-Ski hat am Sonntagmittag die Teams bekannt gegeben:
- Marco Odermatt und Loïc Meillard
- Franjo von Allmen und Tanguy Nef
- Alexis Monney und Daniel Yule
- Stefan Rogentin und Matthias Iten
12:30 Uhr
Sonntag, 8. Februar
Petra Vlhovas feiert bei Olympia das Comeback
Petra Vlhova kehrt nach langer Zwangspause auf grösstmöglicher Bühne auf die Rennpiste zurück. Die Slowakin wird an den Olympischen Spielen die Team-Kombination und den Slalom bestreiten. Mehr als zwei Jahre sind es her, dass Vlhova letztmals ein Skirennen bestritten hat. Damals, im Januar 2024, hatte sie vor heimischem Publikum in Jasna bei einem Sturz im Riesenslalom einen Kreuzband- und Innenbandriss im rechten Knie erlitten.
Die lange Absenz liegt in Komplikationen beim Heilungsprozess begründet. Im März vergangenen Jahres hat sich Vlhova am verletzten Knie nochmals einer Operation unterziehen müssen. «Mit diesem Knie zu leben, hat sogar den Alltag zu einem Kampf gemacht. Es ist hart. Aber ich bin bereit, wieder zu kämpfen», schrieb die mittlerweile 30-jährige Vlhova damals in den sozialen Medien. Vor vier Jahren war sie Olympiasiegerin im Slalom geworden. (sda)
11:38 Uhr
Sonntag, 8. Februar
Eiskunstläuferin mit guter Ausrede bei Schularbeit
Die Kanadierin Madeline Schizas ist nicht nur Eiskunstläuferin, sondern auch Schülerin. Momentan nimmt die 20-Jährige an ihren ersten Olympischen Spielen Teil. Sie vertritt ihr Land im Team-Event wo sie am Freitag auf dem Eis performte. Gleichzeitig studiert sie Soziologie an der McMaster Universität von Ontario. Und wie sie in ihrer Instagram-Story zeigt, ist Sport und Studium nicht immer perfekt vereinbar.

Sie zeigt in den sozialen Medien nicht nur vom Olympia-Alltag, sondern auch Einblicke in ihr Studium. Mit einer Instagram-Story geht sie momentan viral, weil sie einen ihrer Dozenten gebeten hat, dass sie noch Aufschub bei der Deadline einer Arbeit bekommt.

Eigentlich hätte sie diese bis am Freitag einreichen müssen. «Am Freitag stand ich bei Olympia im Einsatz und ich dachte, ich hätte bis Sonntag Zeit», schrieb sie ihrem Dozenten als Ausrede. Ob ihrer Bitte nachgekommen ist, bleibt unklar. (sos)
11:15 Uhr
Sonntag, 8. Februar
Hält das Knie von Lindsey Vonn?
Gleich beginnt die Abfahrt der Frauen in Cortina. Hält das Knie von Lindsey Vonn? Das ist eine der grössten Fragen vor dem Rennen. Aber auch, wie Corinne Sutter den Schalter umlegen kann. Die älteste Schweizer Olympiasiegerin blickt zudem zurück. Diese drei Artikel bringen Sie in die Stimmung für die Olympia-Abfahrt.
09:35 Uhr
Sonntag, 8. Februar
Meloni: Demonstranten in Mailand sind «Feinde Italiens»
Nach Krawallen in Mailand rund um die Olympischen Winterspiele hat Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni scharfe Kritik geübt. Beteiligte an den Ausschreitungen nannte sie in den sozialen Medien «Feinde Italiens und der Italiener». Sie sorgten dafür, dass die Bilder der Krawalle «im Fernsehen auf der halben Welt» gezeigt werden, schrieb die rechte Regierungschefin weiter und stellte einen Beitrag des US-Senders Fox dazu.
Am Samstagabend hatte sich in der norditalienischen Metropole ein Protestmarsch von mehr als 3000 Menschen in Richtung des olympischen Dorfes aufgemacht. Dabei warfen Teilnehmer Rauchbomben und Molotow-Cocktails in Richtung der Sicherheitskräfte. Die Polizei setzte Schlagstöcke, Wasserwerfer und Tränengas ein. Es gab dabei sechs Festnahmen.
Meloni erwähnte auch einen Vorfall auf dem Streckennetz der italienischen Eisenbahn im Norden des Landes. An drei Stellen des Netzes waren am Samstag Beschädigungen entdeckt worden, was für erhebliche Probleme im Bahnverkehr sorgte. Ermittler schliessen nicht aus, dass es sich wie zu Beginn der Sommerspiele 2024 in Paris dabei um Sabotageakte handeln könnte. (dpa)
23:35 Uhr
Samstag, 7. Februar
Eishockey: Schweizerinnen scheitern an Kanada
Das Eishockey-Nationalteam der Frauen überrascht an den Winterspielen in Mailand weiter positiv. Nach dem Sieg über Tschechien verlieren die Schweizerinnen gegen Kanada ehrenvoll 0:4.
Wohlverstanden: Von einer Sensation gegen die Kanadierinnen waren die Schweizerinnen weit entfernt. Das unterstreicht alleine schon das Schussverhältnis von 55:6 zu Gunsten der Nordamerikanerinnen. Weil aber Goalie Saskia Maurer (51 Paraden!) wiederum grossartig hielt, und weil die Schweizerinnen mit Leidenschaft verteidigten, resultierte eine der knappsten Niederlagen überhaupt gegen das Frauenteam Kanadas.

27 Minuten lang verteidigten die Schweizerinnen mit Erfolg das 0:0. Die ersten drei Gegentore kassierte das Schweizer Team von Coach Colin Muller alle in Unterzahl. Zum vierten Mal nacheinander gelang der Schweiz bei den Frauen gegen Kanada kein Tor. Andererseits stellten bis vor vier Jahren in Peking Stängeli-Niederlagen gegen die kanadischen Frauen die Regel dar. In Peking verloren die Schweizerinnen gegen Kanda 1:12 und 3:10.
Die erfreulichen Leistungen auf dem Eis trösten das Schweizer Team darüber hinweg, dass es am Freitagabend die Eröffnungsfeier verpasste. Denn unmittelbar nach dem 4:3 nach Penaltyschiessen über Tschechien wurde das Schweizer Team wegen der Norovirus-Diagnose von Andrea Brändli isoliert. Es wurden indes bei keiner weiteren Spielerin Symptome erkannt, sagte Hanspeter Betschart, der Chefmediziner des Schweizer Olympia-Teams. Am Samstagmittag durften die Schweizerinnen wieder aus der Isolation raus.
Zum Abschluss der Vorrunde treffen die Schweizerinnen nach einem wohlverdienten Ruhetag auf die USA und am Dienstag auf Finnland. Alle fünf Teams der Gruppe A (mit den besten fünf Nationen) sind für die Viertelfinals gesetzt. (sda)
21:29 Uhr
Samstag, 7. Februar
Curling Mixed: Ehepaar Schwaller bangt um die Playoffs
Das Ehepaar Schwaller kommt am olympischen Mixed-Turnier wieder zu je einem Sieg und einer Niederlage. Auf ein 7:13 gegen Schweden folgt ein 10:3 über Tschechien.
Die Niederlage gegen das schwedische Team ärgerte die Schwallers. Denn das Schlussergebnis täuschte: Bis zum sechsten der acht Ends hatten Briar und Yannick Schwaller gegen die Geschwister Isabella und Rasmus Wrana die Partie ausgeglichen gestalten können. Nach dem Zwischenstand von 7:7 schaffte das skandinavische Duo aber noch zweimal ein Dreierhaus.

Am Abend gegen das limitierte tschechische Team dominierten Briar und Yannick Schwaller. Sie stahlen im ersten End zwei Steine und sorgten mit einem Viererhaus im fünften End (zum 7:2) und einem Dreierhaus im siebenten End (zum 10:3-Schlussresultat) für klare Verhältnisse.
Mit nunmehr drei Siegen und drei Niederlagen lebt der Medaillentraum für die Schwallers weiter. Nach sechs von neun Vorrundenpartien fehlt dem Schweizer Mixed-Doppel aber ein Sieg zu den Top 4. Und das Restprogramm mit Partien gegen den souveränen Leader Grossbritannien, Norwegen (beide am Sonntag) und Kanada (am Montag) präsentiert sich durchaus anspruchsvoll. (sda)
21:11 Uhr
Samstag, 7. Februar
Skispringen: Nika Prevc «nur» mit Silber – Sina Arnet landet auf Rang 28
Zur Olympiasiegerin von der Normalschanze krönte sich in Predazzo überraschend nicht die Slowenin Nika Prevc, sondern die Norwegerin Anna Ström. Bronze ging an Japans Skispringerin Nozomi Maruyama.
1,1 Punkte, umgerechnet ein halber Meter, betrug am Schluss die Differenz. Die Norwegerin hatte damit das Glück auf ihrer Seite und wurde für das Pech der Vorjahre belohnt. Im Dezember 2023 hatte ihr Sturz die Weltcup-Premiere der Frauen auf der Grossschanze in Engelberg überschattet. Sie stürzte damals bei der Landung, blieb kurzzeitig regungslos liegen und erlitt eine Knieverletzung. Und an den Weltmeisterschaften 2023 in Planica und 2025 in Trondheim reichten ihre Leistungen von der Normalschanze jeweils für Bronze, aber nicht für Gold.

Nika Prevc zeigte mit ihren 20 Jahren Nerven. Sie bot für ihre Verhältnisse gute, aber eben nicht sehr gute Sprünge. Vor einem Jahr, als die damals 19-jährige Slowenin Weltmeisterin geworden war, hatte sich die gleichaltrige Sina Arnet im 48. Rang klassiert. Nun zeigte die Engelbergerin im Zeichen der fünf Ringe eine klare Steigerung und erreichte mit Platz 28 ein ordentliches Resultat. Die Zentralschweizerin hatte nach Umgang 1 und dem 23. Zwischenrang mit den Top 20 geliebäugelt. In der Reprise gelang ihr insbesondere die Landung nicht nach Wunsch. (sda)
18:00 Uhr
Samstag, 7. Februar
Skispringen: Sina Arnet die einzige Schweizerin
Seit 2014 werden im Frauen-Skispringen Olympia-Medaillen vergeben. Dennoch haben es bis heute nur zwei Schweizerinnen auf olympische Schanzen geschafft. Swiss Ski erhofft sich Verbesserung bis zu den Winterspielen 2030. Das tut auch die Engelbergerin Sina Arnet, die heute Abend ihre Olympia-Premiere erlebt.
17:52 Uhr
Samstag, 7. FEbruar
Die erste Goldmedaille für die Gastgeber

Francesca Lollobrigida sorgt in Mailand für eine Sensation. Die Eisschnellläuferin gewinnt über 3000 m in Olympia-Rekordzeit das erste Gold für die italienischen Gastgeber.
Francesca Lollobrigidas Sieg entsprach einer Sensation. Die 35-Jährige siegte in 3:54,28 Minuten vor Ragne Wiklund aus Norwegen (3:56,54 Minuten) und der Kanadierin Valérie Maltais (3:56,93 Minuten). Lollobrigida, die Grossnichte der berühmten Schauspielerin Gina Lollobrigida, gewinnt als erste Italienerin Olympia-Gold im Eisschnelllauf.
Die Topfavoritin, die Niederländerin Joy Beune, landete auf dem undankbaren 4. Platz.
Die Schweizer Starterin Kaitlyn McGregor überraschte äusserst positiv. Sie lief als Nummer 17 der Bestenliste auf Platz 11. Sie lief so gut, dass sie sich am Ende gar nicht mehr an ihr ganzes Rennen erinnern konnte.

Position 11 bezeichnete McGregor als «wahnsinnig». Die Leistung in ihrem allerersten Olympiarennen stimmt sie zuversichtlich für jene Rennen, in denen sie sich mehr ausrechnet. (sda)
17:48 Uhr
Samstag, 7. Februar
Die schönsten Bilder von der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele
17:30 Uhr
Samstag, 7. Februar
Das sind die Social-Media-Stars bei Olympia
Welche Teilnehmenden sind auch online eine Macht? Ein Schweizer ist ganz vorne mit dabei...
16:40 Uhr
Samstag, 7. Februar
Ragettli und Gubser stehen im Final

Andri Ragettli nahm die erste Hürde auf dem Weg zur erhofften ersten Olympia-Medaille. Der Ski Freestyler schaffte in der Qualifikation Slopestyle als Fünfter den Sprung in den Final vom Dienstag.
Dem 27-jährigen Bündner blieb das Zittern nach einem starken ersten Durchgang mit 75,00 Punkten und dem 3. Zwischenrang erspart. Im zweiten Umgang kam er zu Fall, was aber weder gesundheitlich noch mit Blick auf die Finalqualifikation Folgen hatte. Es zählt der bessere der beiden Runs.
Bei der Medaillenvergabe mit dabei ist auch Kim Gubser, der den 12. und letzten Startplatz mit 0,07 Punkten Vorsprung holte. Fabian Bösch, der Slopestyle-Weltmeister von 2015, wurde 22. Nils Rhyner musste mit Platz 25 vorliebnehmen.
Im Final stehen den Top 12 drei Läufe zur Verfügung. Ragettli wird, wie er gegenüber SRF betonte, den Schwierigkeitsgrad noch erhöhen. Welche Elemente er einbauen wird, entscheidet er nach dem Video-Studium aller Qualifikations-Läufe. Diese Analyse wird ergeben, wie hoch die Jury die jeweiligen Elemente und ihre Ausführungen bewertet. (sda)
15:20 Uhr
Samstag, 7. Februar
Vonn meldet Ambitionen an
Lindsey Vonn scheint bereit, auch mit gerissenem Kreuzband um eine Olympia-Medaille zu kämpfen. Im letztlich abgebrochenen Abschlusstraining belegt sie den 3. Platz. Die Schweizerinnen verlieren viel Zeit.

Eine Schweizer Medaille in der Frauen-Abfahrt wie vor vier Jahren mit dem Gold von Corinne Suter wäre am Sonntag in Cortina d'Ampezzo eine grosse Überraschung. Zu viel lief in diesem Winter schief, gerade auch wegen Verletzungsproblemen. Solche kennt auch Lindsey Vonn. Die Amerikanerin lässt sich aber augenscheinlich kaum bremsen.
Das Abschlusstraining wurde erneut durch schlechte Sicht und Nebel beeinträchtigt und nach 21 Fahrerinnen lange unter- und schliesslich abgebrochen. Lindsey Vonn überzeugte aber mit einer soliden Fahrt auf den 3. Platz - mit nur 37 Hundertsteln Rückstand auf Landsfrau und Weltmeisterin Breezy Johnson. Die 41-jährige Vonn fasziniert mit ihrem Comeback und strebt den zweiten Abfahrts-Olympiasieg nach jenem von 2010 in Vancouver an.
Der Plan schien nach dem Sturz im abgebrochenen Rennen am Freitag vor einer Woche in Crans-Montana, bei dem sich Vonn einen Kreuzbandriss zuzog, zum Scheitern verurteilt, doch sie entschied sich gegen eine Operation und will es tatsächlich versuchen.
Schweizerinnen weit zurück
Die Amerikanerinnen hinterliessen in den Trainings einen herausragenden Eindruck, die Schweizerinnen dagegen liegen weit zurück. Auch wenn die Verhältnisse am Sonntag mit prognostiziertem Sonnenschein anders sein dürften und die Trainings wohl nicht sehr grosse Aussagekraft haben, gibt es kaum Grund zu Optimismus. Im zweiten und letzten Training war Jasmine Flury zum Zeitpunkt des Abbruchs als Vierzehnte mit 1,5 Sekunden Rückstand die Beste, Malorie Blanc und Corinne Suter klassierten sich mit 2,48 respektive 2,81 Sekunden als Dritt- und Zweitletzte.
Janine Schmitt konnte mit Startnummer 24 gar nicht erst starten. Die restlichen Fahrerinnen durften den unteren Teil der Strecke aber noch befahren. Für das Rennen am Sonntag ist die fehlende Trainingsfahrt im Renntempo aber sicher ein klarer Nachteil. (sda)
14:52 Uhr
Samstag, 7. Februar
Nadja Kälin verpasst sensationelle Medaille nur knapp
Die Engadinerin Nadja Kälin läuft an den Olympischen Spielen im Val di Fiemme im Skiathlon über 20 km auf den hervorragenden 4. Platz. Gold geht an die Schwedin Frida Karlsson.

Nadja Kälin zeigte wie schon bei der WM vor einem Jahr in Trondheim, wo sie Sechste geworden war, ein herausragendes Rennen. Die 24-jährige Engadinerin hatte nach der Hälfte als Siebte auf die Skatingski gewechselt und durfte sogar ein wenig mit einer sensationellen Medaille liebäugeln.
Die lange drittplatzierte Astrid Slind fiel zurück, doch es war mit Heidi Weng eine andere Norwegerin, die profitieren konnte. Am Ende war Kälin aber die Stärkste des Verfolgerfeldes und kam solo als Vierte ins Ziel. Zur ersten Olympiamedaille einer Schweizer Langläuferin in einem Einzelrennen fehlten nur knapp 25 Sekunden. Gleich gut war in einem Olympiarennen einzig Christina Gilli-Brügger 1988 über 20 km. 2002 gewann die Frauenstaffel Bronze.
Erstaunlich: Im Weltcup war Nadja Kälin noch nie besser als Siebte, an Olympia und WM nun aber Vierte und Sechste. Auch Nadjas zwei Jahre jüngere Schwester Marina zeigte als Neunzehnte ein starkes Rennen. Anja Weber wurde 25., Fabienne Alder 46. (sda)
14:30 Uhr
Samstag, 7. Februar
Sabotage? Schäden in italienischem Bahnnetz zum Olympia-Start entdeckt
Mit Beginn der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo sind auf dem Streckennetz der italienischen Eisenbahn im Norden des Landes an drei Stellen Beschädigungen entdeckt worden. Derzeit laufen Ermittlungen, ob es einen Zusammenhang gibt. Nach einem Bericht der italienischen Nachrichtenagentur Ansa schliessen Ermittler nicht aus, dass es sich wie zu Beginn der Sommerspiele 2024 in Paris um Sabotage handeln könnte. Es kam zu erheblichen Verspätungen.
Auf der Strecke zwischen der Grossstadt Bologna und Padua im Norden wurde nach Angaben der Behörden ein «rudimentärer Sprengkörper» auf einer Weiche gefunden. Auf derselben Strecke wurde entdeckt, dass Stromkabel in einem Schacht durchtrennt wurden. Auf der Strecke zwischen Bologna und Ancona geriet in der Nähe des Bahnhofs von Pesaro eine Stromkabine in Brand. Die Verspätungen summierten sich auf bis zu eineinhalb Stunden.
In die Ermittlungen seien auch Anti-Terror-Experten eingeschaltet, hiess es. Zumindest in Pescara wird vermutet, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde. In Frankreich hatten Unbekannte kurz vor Eröffnung der Spiele im Juli 2024 koordinierte Brandanschläge auf das Netz der TGV-Hochgeschwindigkeitszüge verübt. Durch zerstörte Signalanlagen und Kabel wurden drei der vier Hauptstrecken lahmgelegt. (dpa)
13:27 Uhr
Samstag, 7. Februar
Franjo von Allmen ist Olympiasieger
Franjo von Allmen holt sich in der «Königsdisziplin» Abfahrt Gold. Die anderen Medaillen gehen an die beiden Italiener Giovanni Franzoni (Silber) und Dominik Paris (Bronze). Marco Odermatt und Alexis Monney fahren knapp an einer Medaille vorbei.
12:48 Uhr
Samstag, 7. Februar
Mathilde Gremaud als Qualifikations-Beste in den Final

Mathilde Gremaud nimmt den olympischen Final im Slopestyle als Nummer 1 in Angriff. Die Freiburgerin gewinnt die Qualifikation.
Gremaud, vor vier Jahren in dieser Disziplin der Sparte Ski Freestyle Olympiasiegerin geworden, konnte praktisch bereits nach halbem Pensum mit der Teilnahme am Final der besten zwölf am Montag planen. Die am Sonntag 26-jährig werdende Freiburgerin war beim von vielen Stürzen geprägten ersten Durchgang der Qualifikation die klar Beste. Im zweiten Versuch vermochte sie sich punktemässig noch zu steigern und verteidigte die Spitzenposition.
Ebenfalls dabei in der Entscheidung ist Giulia Tanno. Die Bündnerin, die erstmals an Olympischen Spielen dabei ist, sicherte sich die Qualifikation mit Rang 10. Im ersten Run hatte sie zu den Gestürzten gehört.
Der grosse Pechvogel dieses Vorwettkampfs war Sarah Höfflin. Die Genferin, vor acht Jahren Olympiasiegerin, scheiterte beim ersten Versuch auf kuriose Weise. Sie verlor bei einem Sprung den linken Ski - und stürzte heftig. Den zweiten Run brachte sie ins Ziel, verpasste den Final aber um einen Rang und 16 Hundertstelpunkte. (sda)
12:07 Uhr
Samstag, 7. Februar
Curling: Dritte Niederlage für das Ehepaar Schwaller

Das Ehepaar Schwaller muss sich im olympischen Mixed-Doppel-Turnier zum dritten Mal geschlagen geben. Gegen Schweden setzt es eine 7:13-Niederlage ab.
Das Schlussergebnis täuscht etwas. Bis zum sechsten der acht Ends hatten Briar und Yannick Schwaller gegen die Geschwister Isabella und Rasmus Wrana die Partie ausgeglichen gestalten können. Nach dem Zwischenstand von 7:7 schaffte das skandinavische Duo aber noch zweimal ein Dreierhaus.
Mit nunmehr zwei Siegen und drei Niederlagen werden sich die Schwallers in den restlichen Begegnungen steigern müssen, wollen sie die Halbfinals noch erreichen. Die nächste Gelegenheit, die Ausgangslage zu verbessern, bietet sich ihnen bereits am Samstagabend. Gegner wird das tschechische Team sein, das seine ersten vier Partien allesamt verloren hat. (sda)
11:09 Uhr
Samstag, 7. Februar
Trotz Norovirus-Fall: Gruppenspiel gegen Kanada findet statt

Das Schweizer Eishockey-Nationalteam der Frauen kann das zweite Gruppenspiel an den Olympischen Spielen gegen Kanada am Samstagabend wie geplant bestreiten. Wie Swiss Olympic am Morgen des Spieltags mitteilte, sind nach einem bestätigten Norovirus-Fall bei einer Spielerin keine weiteren Symptome im Team aufgetreten.
Direkt nach dem mit 4:3 nach Penaltyschiessen gewonnenen Spiel gegen Tschechien mussten sich die Schweizerinnen am Freitagabend isolieren. Dadurch verpassten sie die Eröffnungszeremonie in Mailand. (sda)
09:55 Uhr
Samstag, 7. Februar
Bald startet die Königsdisziplin
Um 11:30 Uhr steht die erste Medaillen-Entscheidung an den Olympischen Spielen an: die Abfahrt der Männer. Die Schweizer gehören zu den Topfavoriten, allen voran Marco Odermatt und Franjo von Allmen. Verfolgen Sie die Königsdisziplin live im Stream und Ticker. (chm)
09:35 Uhr
Samstag, 7. Februar
Eine magische Eröffnungsfeier: Stil und Eleganz statt Spektakel und Pomp
Am Freitag fand die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele statt. Unser Reporter war vor Ort und findet: «Mailand hat die Magie in die Eröffnungsshow der Olympischen Winterspiele zurückgebracht. Die beste Eröffnungsfeier des 21. Jahrhunderts.»
09:27 Uhr
Samstag, 7. Februar
Norovirus-Fall auch bei den Schweizer Hockey-Frauen
Das Schweizer Eishockey-Nationalteam der Frauen, das mit einem 4:3 nach Penaltyschiessen über Tschechien erfolgreich ins Olympiaturnier gestartet ist, beklagt ebenfalls einen positiven Norovirus-Fall.
Deshalb nahmen die Schweizerinnen am Freitagabend nicht an der Eröffnungszeremonie in Mailand teil. Das Team sei sofort nach dem Sieg über Tschechien isoliert worden, teilte Swiss Olympic mit.
Die betroffene Athletin war seit der Ankunft im olympischen Dorf letzten Montag in einem Einzelzimmer untergebracht. Sie wurde vom Team isoliert. Seit Freitagmorgen ist sie wieder symptomfrei.
Schon bei Finnlands Hockey-Frauen sorgte das Norovirus für Ungemach. Das erste Spiel der Finninnen gegen Kanada wurde verschoben, weil 13 Finninnen infiziert waren.
Bei den Schweizerinnen wurden am Freitag nur Torhüterin Andrea Brändli nicht aufgestellt. (sda)
17:26 Uhr
Freitag, 6. Februar
Eishockey: Schweizerinnen gewinnen Auftaktspiel gegen Tschechien

Für das Eishockey-Nationalteam der Frauen ist die Olympia-Welt in Mailand in Ordnung. Die Schweizerinnen dürfen mit einem 4:3-Erfolg nach Penaltyschiessen über Tschechien an die Eröffnungsfeier ins San Siro.
Aber die Partie kostete Nerven: Die Schweizerinnen gerieten früh in Rückstand. Den 1:1-Ausgleich durch Laura Zimmermann beantworteten die Tschechinnen bloss 73 Sekunden später mit der neuerlichen Führung. Im Schlussabschnitt führen die Osteuropäerinnen bis zur 50. Minute mit 3:1 und bis 140 Sekunden vor Schluss mit 3:2.
Alina Müller mit einem Powerplaytor und Lara Christen mit einem Weitschuss realisierten im Finish den Ausgleich.
Im Penaltyschiessen ging es aber gleich ähnlich weiter. Diesmal führten die Schweizerinnen mit 3:1, ehe die Tschechinnen nochmals ausgleichen konnten. Erst mit dem sechsten «Matchpuck» entschied Ivana Wey das Penaltyschiessen. Wey reüssierte als einzige bei zwei Penaltys.
Das Team von Colin Muller feierte den ersten Sieg über Tschechien seit einem 2:1 nach Penaltyschiessen am Heim-Vierländerturnier im August 2024. Seither verloren die Schweizerinnen neun Partien hintereinander gegen Tschechien; bei sechs dieser neun Niederlagen gelang nicht einmal ein Tor.
Für das Schweizer Frauen-Team geht das Olympiaturnier am Samstagabend mit der Partie gegen Kanada weiter. (sda)
15:53 Uhr
Freitag, 6. Februar
House of Switzerland in Cortina d'Ampezzo mit Alphorn- und Jodelklängen eröffnet
Das House of Switzerland in Contina d'Ampezzo bringt viel Swissness an die Olympischen Winterspiele. Mit Alphornbläsern und Jodlerinnen wurde das Schweizerhaus am Freitag eröffnet. Fans können hier bei Übertragungen der Wettbewerbe mitfiebern, Events besuchen oder Schweizer Spezialitäten geniessen.
15:14 Uhr
Freitag, 6. Februar
Eishockey-Frauen liegen knapp gegen Tschechien zurück
Das Schweizer Frauen-Nationalteam startete um 14.40 Uhr gegen Tschechien ins olympische Eishockey-Turnier und liegt nach dem ersten Drittel mit 1:2 zurück. Bereits nach 92 Sekunden gingen die Tschechinnen durch Kaltounkova in Führung.
Die Schweizerinnen reagierten jedoch prompt und glichen rund sechs Minuten später durch Zimmermann wieder aus. Doch keine zwei Minuten danach folgte die erneute Antwort der Tschechinnen: Nach einem Fehler in der Schweizer Defensive konnte Mlynkova den Puck im Tor von Maurer unterbringen. Während des zweiten Drittels änderte sich, trotz turbulenter Schlussphase und Powerplay zugunsten der Schweizerinnen, am Resultat nichts. (alv)
13:46 Uhr
Freitag, 6. Februar
So berichtet die SRG über die Olympischen Spiele
Mit einem Grossaufgebot berichtet die SRG von den Olympischen Spielen. 137 Mitarbeitende sind in Italien, 600 Sendestunden sind geplant. Wäre das nach einem Ja zur Halbierungsinitiative noch möglich?
13:01 Uhr
Freitag, 6. Februar
Ski alpin: Wenig aussagekräftiges Abschlusstraining
Die Schweizer Speedfahrer lassen es im wenig aussagekräftigen Abschlusstraining vor der Olympia-Abfahrt der Männer am Samstag in Bormio (11.30 Uhr) eher ruhig angehen.
Am Tag, nachdem die Würfel im internen Schweizer Ausscheidungsverfahren um die Starttickets für die Olympia-Abfahrt der Männer in Bormio gefallen sind, reihten sich die Topfavoriten Franjo von Allmen und Marco Odermatt mit fast drei und mehr als vier Sekunden Rückstand in den Rängen 7 und 11 ein.
Alexis Monney nutzte die dritte Einheit bei schwierigen Lichtverhältnissen ebenfalls primär für eine weitere schnelle Besichtigung oder für letzte Materialtests; nach der Bestzeit bei der dritten Messung schwang der Freiburger ab. Von Allmen konzentrierte sich auf eine einzelne Sektoren und gehörte in diesen zu den Schnellsten.
Für die Bestzeit sorgte der Kanadier James Crawford, der als einer von nur wenigen Top-Athleten durchzog und dem zweitplatzierten Österreicher Daniel Hemetsberger 1,68 Sekunden abnahm.
Zu den Athleten, die 24 Stunden vor dem Saison-Highlight einen Ruhetag vorzogen, gehörten nebst anderen der Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni, Mattia Casse, der Schnellste am Donnerstag, und Stefan Rogentin. Rogentin hatte sich am Vortag in der internen Qualifikation beweisen müssen und sich gegen Niels Hintermann durchgesetzt. (sda)
11:56 Uhr
Freitag, 6. Februar
Das sind die Anwärterinnen und Anwärter für Edelmetall
Vor vier Jahren an den Olympischen Winterspielen in Peking gewann die Schweizer Delegation 15 Medaillen. Wie viele werden es dieses Mal? Wir wagen eine Prognose.
11:28 Uhr
Freitag, 6. Februar
Schwallers mit deutlicher Niederlage
Das Schweizer Mixed-Curling-Team verliert an den Olympischen Spielen 2026 in Norditalien deutlich. Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller unterliegen in der 4. Runde den Lokalmatadoren Stefania Constantini und Amos Mosaner 4:12.
Einzig nach dem dritten End, in dem die Schweiz einen Stein stehlen konnte, lag das Ehepaar Schwaller in Führung. Danach wollte dem Duo nichts mehr wirklich gelingen. Im fünften End fiel die Vorentscheidung, nachdem ein Take-Out-Versuch von Yannick Schwaller misslang, und er einen eigenen Stein aus dem Haus entfernte. Im sechsten End gaben die Schweizer auf.
Nach vier Runden weisen Schwaller-Hürlimann/Schwaller damit eine durchzogene Bilanz von zwei Siegen und zwei Niederlagen auf. Die nächste Partie bestreiten die Schweizer am Samstagmorgen gegen Schweden. (sda)
10:10 Uhr
Freitag, 6. Februar
Quartett für die Mixed-Staffel fixiert
Das Quartett, das die Schweiz in der Biathlon-Mixed-Staffel an den Olympischen Spielen vertreten wird, steht fest. Am Sonntag in Antholz an den Start gehen werden Sebastian Stalder, Niklas Hartweg, Lea Meier und Amy Baserga.
Über die 4x6 Kilometer wird Stalder Startläufer sein, Baserga macht den Schluss. Vor vier Jahren hatte die Schweizer Staffel in Peking den 8. Schlussrang belegt - Baserga und Stalder gingen bereits damals an den Start. In diesem Jahr geniesst Olympia-Debütantin Meier den Vorzug gegenüber Lena Häcki-Gross, die 2022 noch zum Staffel-Team gehörte. (sda)
09:26 Uhr
Freitag, 6. Februar
Das ist die Schweizer Olympia-Delegation
175 Schweizerinnen und Schweizer nehmen an den Olympischen Spielen teil. Wo wohnen sie? Wer sind die Jüngsten, wer die Ältesten? Wer fehlt? Hier finden Sie die grosse Übersicht zur Schweizer Olympia-Delegation.
08:15 Uhr
Freitag, 6. Februar
Eishockey-Frauen starten gegen Tschechien
Das Schweizer Frauen-Nationalteam startet am Freitag um 14.40 Uhr gegen Tschechien ins olympische Eishockey-Turnier. Die Osteuropäerinnen sind zu favorisieren. Als Nummer 5 der Weltrangliste spielen das Team von Trainer Colin Muller in der Gruppe A - neben Tschechien sind Kanada (Samstag), die USA (Montag) und Finnland (Dienstag) die Gegnerinnen. In der Vorrunde geht es darum, sich eine möglichst gute Ausgangslage für die Viertelfinals zu verschaffen, für welche die Schweizerinnen bereits qualifiziert sind. (sda)

08:14 Uhr
Freitag, 6. Februar
Mixed-Doppel der Curler erneut im Einsatz
Nach ihrem doppelten Einsatz vom Donnerstagnachmittag und -abend beim Turnier im Mixed-Doppel stehen Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller um 10.05 Uhr bereits wieder im Einsatz. Gegner des Schweizer Duos, das nach drei Partien zwei Siege und eine Niederlage auf dem Konto hat, ist in Cortina Gastgeber Italien. (sda)

08:13 Uhr
Freitag, 6. Februar
Einmalige Olympia-Eröffnungsfeier mit vier Standorten
Mit den Eröffnungsfeiern an vier Orten geht es am Freitagabend so richtig los mit den 25. Olympischen Winterspielen von Mailand-Cortina d'Ampezzo und Umgebung. Die Veranstalter versprechen Harmonie, Magie und olympischen Geist. Ein Fussballtempel wird dabei die Hauptrolle für den Startschuss zu den Winterspielen in Norditalien darstellen - so ist das im Land des Calcio.

Es wird eine Eröffnung, wie es sie in dieser Form noch nie gegeben hat. Waren es bei den Sommerspielen vor eineinhalb Jahren in Paris Schiffe auf der Seine, sind es diesmal vier Standorte und erstmals zwei olympische Flammen, eine in Mailand und eine in Cortina d'Ampezzo. Als «Aussenorte» am Eröffnungsabend dabei sind Livigno im Veltlin und Predazzo im Val di Fiemme.
Die Skicrosserin Fanny Smith in Livigno und der Eishockey-Nationalspieler Nino Niederreiter in Mailand führen die Schweizer Delegation als Fahnenträger an. Die offizielle Schweiz ist durch Bundespräsident Guy Parmelin vertreten. (sda)
22:30 Uhr
Donnerstag, 5. Februar
Hasler verpasst den Einzug in den Big-Air-Final
Jonas Hasler muss beim Big-Air-Final vom Samstagabend zuschauen. Der Thurgauer klassiert sich in der Qualifikation ausserhalb der für das Weiterkommen geforderten Top 12.

Für Hasler war die Hürde bereits nach zwei von drei Sprüngen zu hoch geworden. Lag er nach dem ersten Versuch noch mit sieben Punkten Rückstand auf Platz 16, vergrösserte sich die Lücke zum rettenden 12. Rang im zweiten Durchgang auf 12,5 Punkte. Im Gegensatz zu einigen Konkurrenten konnte Hasler zwar seine ersten zwei Sprünge stehen, beim dritten und letzten Versuch ging er indes zu viel Risiko ein und griff in den Schnee. Hasler beendete den Wettkampf bei 30 gestarteten Athleten im 24. Rang.
Grosse Enttäuschung dürfte beim Schweizer dennoch nicht herrschen. Hasler hatte sich im Vorfeld bewusst kein konkretes Resultat zum Ziel gesetzt. «Ich habe es hierhin geschafft. Anzutreten ist noch das Tüpfli auf dem i. Das Wichtigste ist mir, Spass zu haben und mein Bestes zu geben», hatte er vor dem Wettkampf betont.
Für den Allrounder war der Big-Air-Event ohnehin primär ein «Warmlaufen» ohne grossen Druck. Hasler wird an diesen Spielen auch noch in der Halfpipe und im Slopestyle antreten. Vor allem bei letzterem rechnet er sich grössere Chancen aus und würde sich über eine Finalqualifikation und ein Diplom «unglaublich freuen». (sda)
15:49 Uhr
Donnerstag, 5. Februar
Eishockey: Spiel der Finninnen wegen Norovirus-Ausbruch verschoben
Das für Donnerstagabend in Mailand geplante Eishockey-Frauenspiel zwischen Finnland und Kanada ist um eine Woche verschoben worden, darauf einigten sich die Teams mit den Veranstaltern. In der finnischen Equipe brach das Norovirus aus, weshalb nur noch zehn Spielerinnen - davon zwei Torhüterinnen - am Donnerstag das Training bestreiten konnten. Die übrigen 13 Spielerinnen waren einer Sprecherin zufolge in Quarantäne oder Isolation. Laut Regularien müssen aber mindestens 17 Spielerinnen einsatzfähig sein. (sda/dpa)
14:44 Uhr
Donnerstag, 5. Februar
Snoop Dogg trägt olympisches Feuer in Richtung Mailand
US-Rapper Snoop Dogg hat am Mittwoch am olympischen Fackellauf teilgenommen. Im Ort Gallarate in der Nähe von Mailand sorgte der Musiker damit für einen grossen Menschenauflauf. Bei den Olympischen Spielen ist Snoop Dogg ausserdem als Ehrencoach des US-Teams dabei.
13:53 Uhr
Donnerstag, 5. Februar
Rogentin ist der vierte Schweizer in der Männer-Abfahrt
Swiss-Ski bestätigte, was sich nach dem zweiten Abfahrtstraining abgezeichnet hatte. Stefan Rogentin komplettiert für das Rennen am Samstag das Quartett mit Marco Odermatt, Franjo von Allmen und Alexis Monney. Der Bündner war im Training vom Donnerstag zwar langsamer als Konkurrent Niels Hintermann, lag aber bei der zweiten Zwischenzeit nach rund eineinhalb Minuten Fahrzeit noch voraus. Diese Marke war entscheidend, wie die Trainer schon vor dem Lauf bekannt gegeben hatten. (stw)

12:02 Uhr
Donnerstag, 5. Februar
Fanny Smith und Nino Niederreiter tragen die Schweizer Fahne
Swiss Olympic hat sich festgelegt, wer am Freitag die Schweizer Fahne an der Eröffnung der Olympischen Winterspiele 2026 tragen darf: Die Ehre wird Fanny Smith (Skicross) und Nino Niederreiter (Eishockey) zuteil.

Niederreiter wird die Schweizer Delegation ins Stadion San Siro in Mailand führen, Smith trägt die Fahne in Livigno, wo die Freestyle-Wettkämpfe stattfinden.

Eishockeyspieler Niederreiter hat bisher erst einmal an den Olympischen Spielen teilgenommen, nämlich 2014 in Sotschi. Damals erreichte die Eishockey-Nati den 9. Rang.
Derweil wird Smith ihre fünften Spiele bestreiten. 2018 und 2022 holte sie sich jeweils die Bronzemedaille. Bis sie das Edelmetall vor vier Jahren endlich in der Hand halten durfte, vergingen einige Tage des Bangens. Das hatte mit einem Rekurs zu tun, den die Schweiz (erfolgreich) einlegte.
11:47 Uhr
Donnerstag, 5. Februar
Vierter Abfahrts-Startplatz geht wohl an Stefan Rogentin
Stefan Rogentin dürfte sich den vierten Schweizer Startplatz für die Abfahrt der Männer vom Samstag sichern. Der Bündner duellierte sich im zweiten Training mit Niels Hintermann um den letzten Platz. Im Ziel war Hintermann zwar 45 Hunderstel schneller als Rogentin. Doch bei der zweitletzten Zwischenzeit, war Rogentin noch voraus. Und diese Zwischenzeit nach rund 1:25 Minuten Fahrzeit galt als entscheidend im Ausscheidungsrennen. Offiziell ist der Entscheid noch nicht. (stw)

11:30 Uhr
Donnerstag, 5. Februar
Wer holt sich den vierten Abfahrts-Startplatz bei den Schweizer Männern?
Neben Marco Odermatt und Franjo von Allmen ist auch Alexis Monney für die Abfahrt vom Samstag gesetzt. Im 2. Training bestreiten deshalb Stefan Rogentin und Niels Hintermann die teaminterne Qualifikation um den vierten Startplatz. Das Training läuft aktuell.
09:19 Uhr
Donnerstag, 5. Februar
Die Entschuldigung von Niels Hintermann
Er sorgte für Unruhe im Schweizer Team der Abfahrer. Nun rudert Niels Hintermann zurück und entschuldigt sich für seine Aussagen.
21:15 Uhr
Mittwoch, 4. Februar
Auftaktsieg für die Schweizer Mixed-Curler

Das Schweizer Mixed-Curling-Team lanciert die Olympischen Spiele 2026 in Norditalien mit einem Auftaktsieg. Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller gewinnen ihr erstes Spiel der Round Robin gegen Estland - nach einem Stromausfall - 9:7 nach Zusatz-End.
Ein missratener letzter Stein der Esten brachte dem Schweizer Duo am Mittwochabend in Cortina d'Ampezzo im 4. End einen vermeintlich vorentscheidenden 4:1-Vorteil. Mit einem fehlerbehafteten letzten End machten es Schwaller-Hürlimann/Schwaller aber noch einmal spannend. Anstatt einen Vierpunktevorsprung ins Trockene zu bringen, ermöglichten sie den Esten Marie Kaldvee/Harri Lill im achten End noch den Ausgleich zum 7:7. Erst im Zusatz-End setzte sich das Schweizer Team schliesslich 9:7 durch.
Die ersten Spiele der Round Robin bildeten zwei Tage vor der offiziellen Eröffnungsfeier den wettkampfmässigen Auftakt zu den 25. Olympischen Winterspielen. Neben der Schweiz gewannen auch Schweden (10:3 gegen Südkorea), Grossbritannien (8:6 gegen Norwegen) und Kanada (10:5 gegen Tschechien) ihr erstes Spiel. (sda)
19:08 Uhr
Mittwoch, 4. Februar
Olympische Wettbewerbe starten mit Curling – und Schweizer Beteiligung

Zwei Tage vor der Eröffnungsfeier haben die Wettbewerbe der 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo begonnen. Den Anfang machten die Curler, die erste Session des Mixed-Turniers begann um 19.05 Uhr im Cortina Curling Stadium mit den Duellen Estland - Schweiz, Kanada - Tschechien, Grossbritannien - Norwegen und Schweden - Südkorea.
Damit läuft der erste von drei Wettbewerben im Curling, insgesamt gibt es in Norditalien 116 Entscheidungen. Die erste Goldmedaille wird am Samstag vergeben, wenn die alpinen Skirennläufer in der Abfahrt antreten (11.30 Uhr). Am ersten Wochenende werden 13 Olympiasieger bzw. Olympiasiegerinnen gekürt.
Im Curling fallen die Medaillenentscheidungen am 10. (Mixed), 21. (Männer) und 22. Februar (Frauen). (sda)
18:58 Uhr
Mittwoch, 4. Februar
Norovirus-Alarm in Finnlands Eishockey-Team
Vier Spielerinnen des finnischen Eishockey-Nationalteams sind vor den Olympischen Winterspielen am Norovirus erkrankt. Dieses ist hochansteckend und verursacht plötzlichen Brechdurchfall. Die betroffenen Spielerinnen seien isoliert worden, heisst es von offizieller Seite. Die Namen der Erkrankten werden nicht genannt.
Training und Medienauftritte am Mittwoch wurden vorsichtshalber abgesagt. Am Donnerstagabend sollten die Finninnen in Mailand ihr Auftaktspiel gegen Kanada bestreiten. Dafür muss das Team aber laut den Regularien aus 17 Spielerinnen – davon zwei Torhüterinnen – bestehen. Das Auftaktspiel steht deshalb auf der Kippe und auch eine Verschiebung ist faktisch unmöglich. Finnland spielt zum Abschluss der Vorrunde am 10. Februar gegen die Schweiz. (watson/dpa)
18:38 Uhr
Mittwoch, 4. Februar
Schnee verunmöglicht Abfahrtstraining
Das erste Training zur Olympia-Abfahrt der Frauen vom Sonntag kann nicht stattfinden. Wie die Organisatoren am Mittwoch mitteilen, verunmöglicht der anhaltende Schneefall die Durchführung am Donnerstag. Gemäss Prognosen dürfte es bis am Donnerstagmorgen schneien. Zwei weitere Gelegenheiten folgen noch: Auch am Freitag und am Samstag sind Trainings angesetzt. (cza)
14:45 Uhr
Mittwoch, 4. Februar
Olympiasiegerin Tanja Frieden im Interview
Vor 20 Jahren gewann Tanja Frieden an den Olympischen Spielen in Turin Gold im Boardercross. Ein Gespräch darüber, wie sich das Leben nach so einem Erfolg verändert.
12:30 Uhr
Mittwoch, 4. Februar
Odermatt und Co. überzeugen – Hintermann genervt
Beim Abfahrtstraining der Männer zeigen sich viele Schweizer von ihrer guten Seite und wissen zu überzeugen. Die Tagesbestzeit stellt jedoch der Amerikaner Ryan Cochran-Siegle auf. Der grosse Favorit auf den Sieg, Marco Odermatt, fährt auf Rang 3. Hinter ihm ist Alexis Monney auf dem vierten Rang platziert. Franjo von Allmen und Stefan Rogentin sind auf Platz acht und neun vorzufinden. Derweil fährt Niels Hintermann auf Platz 18.
Marco Odermatt, Franjo von Allmen und Alexis Monney sind für die Olympia-Abfahrt bereits gesetzt. Stefan Rogentin und Niels Hintermann machen am Donnerstag im 2. Training den vierten Schweizer Startplatz unter sich aus. Dieses vorgehen gefällt Hintermann gar nicht: «Ich habe mich sehr gefreut bei der Anreise, gestern Abend wurde mir die Laune von meinen drei Chefs verdorben», erzählt er im Interview nach dem 1. Training bei SRF.
Ein bitteres Ende nahm das Training für den Norweger Fredrik Möller. Dieser stürzte und verletzte sich dabei an der Schulter. Anschliessend musste er mit dem Helikopter abtransportiert werden. Am Donnerstag und Freitag sind noch zwei weitere Trainings geplant. Am Samstag ab 11:30 Uhr wird in Bormio dann um die Medaillen gefahren. (alv)
11:30 Uhr
Mittwoch, 4. Februar
Abfahrtstraining der Männer gestartet
Es geht los: Daniel Hemetsberger ist der erste Trainingsfahrer von den Olympischen-Spielen 2026 und eröffnet damit das Vorprogramm. (alv)
05:10 Uhr
Mittwoch, 4. Februar
Einblick ins Doping-Labor
Vor Beginn der Olympischen Spiele hat unser Reporter einen exklusiven Blick in einen streng geschützten Bereich werfen dürfen. Nämlich in das Innenleben des einzigen Antidoping-Labors der Schweiz in Lausanne.
05:05 Uhr
Mittwoch, 4. Februar
Erste Athletinnen und Athleten aus der Schweiz im Einsatz
Offiziell werden die Spiele erst am Freitag, 6. Februar, eröffnet. Doch bereits heute Mittwoch finden die ersten Wettkämpfe statt.
Im Curling kommt es in der Mixed-Doppel-Konkurrenz zu den ersten Spielen. Für die Schweiz sind Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller im Einsatz. Sie spielen um 19.05 Uhr gegen Estland.

Zudem findet bei den Männern das erste Abfahrts-Training der Alpinen statt. Dieses startet um 11.30 Uhr.
05:00 Uhr
Mittwoch, 4. Februar
Herzlich willkommen
Liebe Leserinnen und Leser
Herzlich willkommen zu unserem Liveticker zu den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina. Erstmals nach 2006 (Turin) finden die Winterspiele wieder in Zentraleuropa statt.



















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