
Gregor Deschwanden und Felix Trunz haben in Predazzo zum Abschluss ihres Olympia-Auftritts abermals eine starke Leistung gezeigt. Im Superteam-Event erreichten sie den siebten Rang und sicherten sich somit ein olympisches Diplom - gerade für den 19-jährigen Trunz bei seiner ersten Olympiateilnahme ein bemerkenswerter Erfolg. Im neuen Olympia-Format zeigen zwei Athleten pro Nation je drei Sprünge, die sechs Versuche werden zusammengezählt.
Besonders Deschwanden, der Bronzemedaillengewinner von der Normalschanze, zeigte phasenweise, dass er zu seiner Bestform zurückgefunden hat. Im ersten Sprung gelang ihm mit 136,5 m die drittbeste Weite aller Konkurrenten. «Diesen Sprung nehme ich mit in den Rest der Saison», sagte er.
Auch Trunz konnte auf der Grossschanze jene Leistungen zeigen, die ihm bereits in den Trainings gelungen waren. Der Ostschweizer, der dank konstanterer Leistungen auf der Grossschanze dem Berner Oberländer Sandro Hauswirth vorgezogen worden war, sprang auf 128,5 und 128, im dritten Versuch sogar auf 130 Meter.

Ein noch besseres Resultat verpassten die Schweizer, nachdem Deschwanden beim zweiten Versuch mit Rückenwind zu kämpfen gehabt hatte und nur bei 123,5 Metern landete.
Als die beiden Schweizer nach getaner Arbeit in der Interviewzone Auskunft gaben, begann das Schneetreiben: Der Wettkampf wurde abgebrochen und nach dem zweiten von drei Durchgängen gewertet: Österreich mit Jan Hoerl und Stephan Embacher gewann vor Polen und Norwegen. Besonders ärgerlich war der Abbruch für Deutschland, das mit nur 0,3 Punkten Rückstand auf Rang vier platziert war.


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