notifications
Olympische Spiele 2026

Enttäuschung für Britschgi ++ Eishockey-Nati verliert gegen Finnland ++ Norweger gesteht Seitensprung im Live-TV

In Mailand und Cortina gehen vom 6. bis 22. Februar die Olympischen Winterspiele über die Bühne. Mit unserem Ticker sind Sie über alle wichtigen Entscheidungen informiert.

23:10 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Enttäuschung für Britschgi

Lukas Britschgi erlebt in Mailand im Kurzprogramm eine Enttäuschung. Er muss sich mit Platz 19 begnügen. In Führung liegt wie erwartet der Amerikaner Ilia Malinin.

Lukas Britschgi ist mit seinem Programm nicht zufrieden.
Bild: Claude Diderich/freshfocus

Britschgi patzte gleich zu Beginn beim Vierfach-Toeloop, weshalb der 27-jährige Schaffhauser ihn nicht mit dem dreifachen Toeloop kombinieren konnte. Gemäss eigener Aussage agierte er zu zögerlich. Zudem gelang ihm die zweite Pirouette nicht so, wie er es kann. Dabei war er in den Trainings ausgezeichnet gelaufen.

Mit 80,87 Punkten blieb Britschgi deutlich unter seiner an der WM 2024 erzielten Bestleistung im ersten Wettkampfteil (93,41). Er muss nun am Freitag in der Kür in der ersten Gruppe starten, was es zusätzlich erschwert, die angestrebte Top-8-Platzierung und damit ein olympisches Diplom zu holen. Allerdings liegt er nur 8,08 Punkte hinter dem 8. Rang.

Auf Goldkurs befindet sich Ilia Malinin, der einen fehlerfreien Auftritt hinlegte und unter anderem die Kombination Vierfach-Lutz/Dreifach-Toeloop sowie den Vierfach-Flip zeigte. Auf den Vierfach-Axel verzichtete er. Mit 108,16 Punkten liegt der Amerikaner 5,09 Punkte vor dem Japaner Yuma Kagiyama. Dritter ist der Franzose Adam Siao Him Fa (102,55). (sda)

21:10 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Eishockey-Frauen-Nati verliert gegen Finnland

Das Schweizer Frauen-Nationalteam verliert das letzten Vorrundenspiel. Die Equipe von Trainer Colin Muller unterliegt Finnland 1:3.

Die Hoffnungen der Schweizerinnen waren gross gewesen, die Finninnen zum zweiten Mal in Folge zu bezwingen. Daraus wurde jedoch nichts, was auch an zu vielen Strafen lag. Zwei der drei Tore - das 0:1 durch Viivi Vainikka (24.) und das 1:3 von Sanni Vanhanen (38.) - kassierten sie im Boxplay. Das 1:3 fiel nur 35 Sekunden nach dem Anschlusstreffer von Alina Müller, die in Unterzahl entwischte und der finnischen Keeperin Sanni Ahola keine Chance liess. Das 2:0 der Finninnen, die in den ersten beiden Partien an diesem Turnier torlos geblieben waren, erzielte die bei Ambri-Piotta tätige Julia Liikala (30.).

In ihrem ersten Spiel an diesem Turnier hatten die Schweizerinnen gegen Tschechien (4:3 n.P.) in den letzten elf Minuten einen 1:3-Rückstand aufgeholt. Diesmal blieb eine Reaktion aber aus, waren die Nordländerinnen dem 4:1 näher - sie scheiterten im Schlussabschnitt nicht weniger als dreimal an der Torumrandung.

Das Schussverhältnis lautete 31:15 zu Gunsten der Finninnen. Bei den Schweizerinnen machte sich das Fehlen von Captain Lara Stalder bemerkbar; sie wurde beim Aufwärmen von einem Puck am Kopf getroffen.

Mit einem Sieg hätten die Schweizerinnen die Gruppe A auf dem 3. Platz abgeschlossen und wären damit im Viertelfinal auf Schweden getroffen. Nun bekommen sie es in der ersten K.o.-Runde wohl erneut mit den Finninnen zu tun - ausser diese gewinnen am Donnerstag ihre letzte Partie gegen Kanada, das im Topspiel gegen die USA gleich mit 0:5 unterging. (sda)

20:50 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Skispringen, Mixed-Team: Slowenien springt überlegen zu Gold

Topfavorit Slowenien wird seiner Favoritenrolle im Mixed-Team gerecht. Das Quartett um die Geschwister Nika und Domen Prevc setzt sich locker vor Norwegen und Japan durch.

Nachdem die Olympischen Spiele für die Überflieger Nika und Domen Prevc mit Enttäuschungen begonnen hatten - für sie reichte es auf der Normalschanze immerhin zu Silber, er kam nicht über Platz 6 hinaus -, rehabilitierten sich die Geschwister im Mixed-Team-Wettkampf. Im Verbund mit Nika Vodan und Anze Lanisek sicherten sie Slowenien überlegen die Goldmedaille. Nach insgesamt acht Sprüngen hatte das favorisierte Quartett mehr als 30 Punkte Reserve auf Platz 2.

Schon vor vier Jahren, als der Wettbewerb zum ersten Mal an Olympischen Spielen ausgetragen wurde, ging der Sieg an Slowenien. Die Schweiz stellte wie schon bei der Premiere kein Team. (sda)

20:35 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Biathlon: Sturla Holm Lägreid gesteht Seitensprung im Live-TV

Der norwegische Bronzemedaille-Gewinner Sturla Holm Lägreid hat nach seinem Gewinn im olympischen Einzel von Antholz mit einem Geständnis für Aufsehen gesorgt. Der 28-Jährige erklärte im norwegischen Fernsehen, dass er seiner Partnerin untreu gewesen sei.

Sturla Holm Laegreid nach dem Gewinn der Bronze-Medaille.
Bild: ANDREW MEDICHINI

Seiner Freundin – die er als Liebe seines Lebens beschreibt –  hatte er diese Nachricht bereits mitgeteilt, jetzt hofft er, dass sie durch das mediale Geständnis merkt, wie viel sie ihm bedeutet. Zuvor hatte Lägreid Olympia-Bronze hinter seinem Teamkollegen Johan-Olav Botn und dem Franzosen Éric Perrot gewonnen. (alv)

19:50 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Curling: Schweden gewinnt Mixed Doppel-Final

Nach Kanada (2018) und Italien (2022) sicherte sich Schweden die dritte Olympia-Goldmedaille im Mixed-Doppel im Curling. Die Geschwister Isabella und Rasmus Wrana setzten sich in einem packenden Final gegen das amerikanische Duo Cory Thiesse und Korey Dropkin mit 6:5 durch. Es war das Duell Weltmeister 2024 gegen Weltmeister 2023.

Rasmus und Isabella Wranaa aus Schweden gewinnen Gold
Bild: Misper Apawu

In den ersten sechs Ends schrieben einzig die beiden Schweden zwei Steine, weshalb sie 4:3 führten. Vor dem achten und letzten End lagen jedoch die USA 5:4 vorne. Beide Teams zeigten danach Nerven, ehe Isabella Wrana mit dem letzten Stein das aus ihrer Sicht notwendige Takeout gelang.

Die Skandinavier hatten die Round Robin auf dem 4. Platz beendet. Gegen Norwegen verloren sie mit 0:9, woraufhin sie in den heimischen Medien harsch kritisiert wurden. Doch als es darauf ankam, zeigten sie sich auf der Höhe der Aufgabe.

Bronze gewann Gastgeber Italien mit Stefania Constantini und Amos Mosaner. Die Olympiasieger von 2022 gewannen im Spiel um Rang drei gegen die Briten Jennifer Dodds und Bruce Mouat mit 5:3. Letztere hatten in der Vorrunde einzig gegen das Schweizer Team Briar Hürlimann-Schwaller und Yannick Schwaller (7.) verloren. (sda)

19:22 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Maag verpasst Olympiadiplom wieder knapp

Natalie Maag verpasst in Cortina d'Ampezzo ein Olympiadiplom knapp. Wie schon vor vier Jahren in Peking klassiert sich die Rodlerin aus dem Zürcher Oberland im 9. Schlussrang.

Natalie Maag ist mit dem 9. Rang nicht zufrieden.
Bild: Aijaz Rahi

Am zweiten Tag des Einsitzer-Wettbewerbs verbesserte sich Maag zwar um einen Rang. Zur begehrten Auszeichnung mit den fünf Ringen reichte es der EM-Bronzemedaillengewinnerin von Oberhof aber wiederum nicht. Fehlte ihr 2022 eine halbe Sekunde zu einem Olympiadiplom, war sie nun im Eiskanal von Cortina rund zwei Zehntel zu langsam.

Einen überlegenen Sieg feierte Julia Taubitz. Die Weltmeisterin aus Deutschland, die vor vier Jahren mit Rang 7 deutlich unter Wert geschlagen war, nahm der Konkurrenz beinahe eine Sekunde und mehr ab. Silber ging an die Lettin Elina Bota, Bronze sicherte sich die Amerikanerin Ashley Farquharson. Für Deutschland war es die achte Olympiagoldmedaille in diesem Wettbewerb in Folge. (sda)

18:08 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Curling: Mixed Doppel-Final gestartet

Im Curling Mixed-Doppel findet das Finale statt. Um die Goldmedaille spielt das US-amerikanische Team mit Cory Thiesse und Korey Dropkin. Die beiden setzten sich im Halbfinale gegen Gastgeber Italien durch.

Im Finale heissen die Gegner aus Schweden Isabella und Rasmus Wranaa. Die Geschwister konnten sich im Halbfinale gegen Grossbritannien durchsetzen. (alv)

17:12 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Roman Josi wie erwartet Captain der Schweiz

Roman Josi führt das Schweizer Eishockey-Nationalteam an den Olympischen Winterspielen wie erwartet als Captain an. Dies verkündete Headcoach Patrick Fischer im House of Switzerland in Mailand.

Der 35-jährige Josi hat am 22. Januar sein 1000. Spiel in der Regular Season der NHL bestritten und ist seit der Saison 2017/18 Captain der Nashville Predators. In der Schweizer Nationalmannschaft trägt der Berner Verteidiger zum zweiten Mal nach der WM 2024 in Prag das C auf der Brust. Zum zweiten Mal nach 2014 nimmt er auch an Olympischen Spielen teil. Als Assistenten von Josi figurieren Nico Hischier, Nino Niederreiter, Kevin Fiala und Andrea Glauser. (sda)

16:49 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Erster Transgender-Athlet bei Winterspielen

Der Schwede Elis Lundholm hat als erster offener Transsportler einen Wettbewerb bei den Olympischen Winterspielen bestritten. Der Ski-Freestyler identifiziert sich als Mann, startet auf der Buckelpiste aber in der Frauen-Konkurrenz. Als Transmann gilt ein Mann mit männlicher Geschlechtsidentität, dem bei der Geburt das weibliche Geschlecht zugewiesen wurde.

Der Schwede Elis Lundholm hat als erster offener Transsportler einen Wettbewerb bei den Olympischen Winterspielen bestritten.
Bild: Imago

Lundholm belegte nach einem Fahrfehler in der Qualifikation den letzten Platz. Deshalb muss Lundholm eine zweite Qualifikation am Mittwoch bestreiten, denn nur die besten zehn Starterinnen erreichten das Finale direkt.

Da Lundholm keine geschlechtsangleichenden Operationen durchführen und auch juristisch hinsichtlich des Geschlechts keine Änderung vornehmen liess, wurde der 23-Jährige gemäss der geltenden Regularien vom Schwedischen Olympia-Komitee für das Frauenteam nominiert. (dpa)

16:11 Uhr

Dienstag, 10. Februar

IOC verbietet Helm in Erinnerung an getötete Sportler

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verbietet dem ukrainischen Skeletoni Wladyslaw Heraskewytsch, bei den Winterspielen in Cortina d'Ampezzo einen Helm in Erinnerung an im Krieg getötete Sportler seines Heimatlandes zu tragen. Das erklärte IOC-Sprecher Mark Adams am Dienstag in Mailand. Stattdessen erlaubt das IOC Heraskewytsch, ein schwarzes Armband im Gedenken an die Kriegstoten zu zeigen.

Mit diesem Held will der ukrainische Skeletoni Wladyslaw Heraskewytsch die im Krieg getötete Sportler seines Heimatlandes ehren.
Bild: Instagram

Der Helm, auf dem Porträts von im Krieg von russischen Soldaten getöteten Sportlern aus der Ukraine zu sehen sind, verstosse gegen die Richtlinien des IOC. «Wir haben versucht, seinen Wünschen mit Mitgefühl und Verständnis zu begegnen», sagte Adams. Das IOC versuche immer wieder Ausnahmen von der Regel 50 der eigenen Charta, die jegliche politische Äusserung im Wettkampf verbietet, zu genehmigen.

Im Training am Nachmittag trug Heraskewytsch den Helm noch immer. Er selbst wisse nicht, ob das Verbot nur im Wettkampf gelte. «Ich sehe jeden Tag verschiedene Statements, ich hätte gerne Klarheit von ihnen. Ich hoffe, wir kriegen bald mehr Informationen, aber jetzt werde ich den Helm nicht wechseln», sagte er dem Sport-Informations-Dienst (SID). (sid)

15:24 Uhr

Dienstag, 10. februar

Biathlon: Schweizer Männer enttäuschen

Niklas Hartweg enttäuscht im Einzel über 20 km und landet nur auf Rang 59.
Bild: AP Photo

Die Schweizer Biathleten werden im Einzel über 20 km unter Wert geschlagen. Beim Olympia-Rennen in Antholz verfehlen allesamt die Top 30.

Das Einzel ist eine schiesslastige Disziplin und somit auf die Stärken des Schweizer Teams zugeschnitten. Ein Fehler wird mit einer Strafminute sanktioniert und nicht mit einer Strafrunde, die rund 20 Sekunden ausmacht. Doch am Mittwoch wurden die ausgezeichneten Schützen ihrem Ruf nicht gerecht.

Niklas Hartweg, vor einem Jahr in Lenzerheide noch WM-Fünfter im Einzel, liess nicht weniger als sechs Scheiben stehen. Auch Joscha Burkhalter und Sebastian Stalder mussten je drei Fehler hinnehmen, Jeremy Finello erhielt sogar sieben Minuten aufgebrummt. Und in der Loipe waren die Schweizer ebenfalls Mittelmass – mit Ausnahme von Finello.

Burkhalter, als 36. bester Schweizer, wies letztlich einen Rückstand von 5:50 Minuten auf den Sieger auf. Der Norweger Johan-Olav Botn, vor dieser Saison noch ein Unbekannter, setzte sich mit 20 Treffern durch. Er hielt den Franzosen Eric Perrot und seinen Kollegen Sturla Laegreid in Schach, die je einmal das Ziel verfehlten. Die Namen von Hartweg (59.), Stalder (60.) und Finello (63.) sind gegen Ende des Klassements zu finden. (sda)

14:56 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Österreich gewinnt Teamkombi – keine Medaille für die Schweiz

Trotz eines Traumslaloms von Wendy Holdener verpasst das Schweizer Duo Holdener/Flury in der Teamkombination einen Podestplatz. Auch die restlichen Schweizerinnen können für keine Überraschung sorgen. Das österreichische Duo Rädler/Huber gewinnt die Teamkombi, Silber geht an Deutschland (Weidle-Winkelmann) und Bronze an die USA (Wiles/Moltzan). (chm)

Mehr zum Thema:

13:48 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Andri Ragettli verpasst Medaille

Keine Medaille für Andri Ragettli.
Bild: EPA

Grosse Enttäuschung für Andri Ragettli. Der 27-Jährige landet im Slopestyle-Final der Männer auf Platz 4 und verpasst damit die Medaille. Somit bleibt der Traum von einer Olympiamedaille auch 2026 unerfüllt. Auch vor vier Jahren wurde er Vierter.

Ragettli fehlten 6,5 Punkte zu Bronze. Nach den ersten beiden Runs lag Ragettli noch auf Rang 3. Im letzten Durchgang wurde er vom Neuseeländer Luca Harrington verdrängt. Ragettli hätte sich in seinem letzten Run verbessern müssen. Weil ihm aber ein Fehler auf dem dritten Rail unterlief, muss er seine Medaillenhoffnungen begraben.

Gold ging an den Norweger Birk Ruud vor dem Amerikaner Alex Hall und dem Neuseeländer Luca Harrington. Kim Gubser, der zweite Schweizer Finalist, klassierte sich auf dem 10. Platz. (chm/sda)

Mehr zum Thema:

13:34 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Auch die Schweizer Sprinter sind chancenlos

Noe Naeff (links) und Janik Riebli scheiden beide im Viertelfinal aus.
Bild: Keystone

Die Schweizer Langläufer können im Einzel-Sprint in der klassischen Technik nicht in den Kampf um ein Olympia-Diplom eingreifen. Das Trio scheitert in den Viertelfinals.

Auch Valerio Grond ging wie Nadine Fähndrich als Erster seines Heats in die Abfahrt – und reüssierte nicht. Auf der Zielgeraden, wo bei der Charakteristik dieser Strecke das Rennen nochmals neu lanciert wird, entwickelten die Konkurrenten mit den Doppelstock-Stössen mehr Schub.

Den jungen Noe Näff, der als Sechster der Qualifikation bei seiner Olympia-Premiere hatte aufhorchen lassen, ereilte das gleiche Schicksal. Der Bündner kam im Anstieg nicht entscheidend weg und wurde noch von drei Konkurrenten abgefangen. Janik Riebli, der lieber in der Skating-Technik läuft, war ebenfalls chancenlos.

Von den Schweizer Männern durfte kein Angriff auf die Medaillenränge erwartet werden. Aber nach der Qualifikation mit den Klassierungen 6, 8 und 12 wäre doch mehr möglich gewesen.

Klaebo in einer eigenen Liga

Wer soll Johannes Hösflot Klaebo an den Olympischen Spielen 2026 bezwingen? Der Ausnahme-Athlet lief in einer eigenen Liga und ist drauf und dran, wie an der WM 2025 in Trondheim alle Goldmedaillen zu gewinnen. Silber holte sich der Amerikaner Ben Ogden, Bronze ging an den Norweger Oskar Vike. (sda)

12:54 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Schweizer Snowboarderin stürzt im Halfpipe-Training

Die Schweizer Snowboarderin Lura Wick ist am Dienstag im Training in der Halfpipe gestürzt. Darüber berichtet «20 Minuten». Sie habe danach mit dem Schlitten abtransportiert werden müssen. Swiss-Ski lässt ausrichten, dass sich die 17-Jährige glücklicherweise «keine schwerwiegenden Verletzungen» zugezogen habe.

Lura Wick.
Bild: zvg

Wick ist nicht Teil des offiziellen Aufgebots von Swiss Olympic. Sie ist als Vorfahrerin dabei und hätte nachrücken können, wenn eine Athletin einer anderen Nation Forfait gegeben hätte.

11:59 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Nadine Fähndrich scheidet frühzeitig aus

Für Nadine Fähndrich ist bereits im Viertelfinal Endstation.
Bild: EPA

Grosse Überraschung im Langlauf: Die Schweizerin Nadine Fähndrich, eine der Medaillenfavoritinnen im Olympia-Sprint, ist bereits im Viertelfinal ausgeschieden. Lange sah es gut aus, doch auf der Schlussgeraden wurde sie von ihren Konkurrentinnen überholt. Auch Anja Weber und Lea Fischer scheiden im Viertelfinal aus. Alina Meier hatte die K.o.-Runden knapp verpasst. (chm)

Mehr zum Thema:

10:36 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Langlauf: Je drei Schweizer Männer und Frauen im Final

Gewinnt Nadine Fähndrich heute eine Medaille?
Bild: Keystone

Nadine Fähndrich überzeugte in der Qualifikation im Olympia-Sprint mit der fünftbesten Zeit. Auch Anja Weber (23.) und Lea Fischer (29.) stehen in Predazzo in den K.o.-Runden der Top 30.

Um eine Medaille zu gewinnen, muss Nadine Fähndrich die Phalanx der Schwedinnen durchbrechen. Linn Svahn, Jonna Sundling und Johanna Hagström belegten im Prolog in der klassischen Technik die ersten drei Plätze. Ebenfalls vor der Zentralschweizerin klassierte sich im 4. Rang die Finnin Jasmi Jönsuu.

Auch drei Schweizer Männer stehen in den Viertelfinals. Der junge Bündner Noe Näff überraschte mit dem sechstbesten Wert. Auf dem anspruchsvollen Parcours über 1,6 km büsste er knapp 7 Sekunden auf Top-Favorit Johannes Hösflot Klaebo ein. Valerio Grond als Achter und Janik Riebli als Zwölfter boten ebenfalls einen souveränen Auftritt.

Somit bestreitet mit Ausnahme von Alina Meier, die 31. wurde, die ganze Sprint-Equipe von Swiss-Ski die K.o.-Runden. Die Viertelfinals beginnen um 11.45 Uhr. (sda)

Mehr zum Thema:

10:12 Uhr

Dienstag, 10. Februar

«Ein Traum»: Jutta Leerdam und Jake Paul weinen gemeinsam

Die niederländische Eisschnnellläuferin Jutta Leerdam ist nach ihrer Goldmedaille über 1000 m sichtlich gerührt.
Bild: AP Photo

Jutta Leerdam wischte sich auf dem obersten Treppchen immer wieder die Tränen aus den Augen, für die Siegerfotos mit der Goldmedaille war gar das Make-up leicht verschmiert. Auf der Tribüne weinte ihr Verlobter Jake Paul mit, später trug sie der US-amerikanische Influencer auf Händen durch das Milano Speed Skating Stadium. «Das ist surreal. Ich kann es immer noch nicht glauben», sagte Leerdam: «Es ist einfach ein Traum, der wahr geworden ist.»

Mit olympischem Rekord von 1:12,31 Minuten sicherte sich der schillernde niederländische Eisschnelllauf-Star den Titel über 1000 m. «Wir haben einen der wichtigsten Momente der Sportgeschichte erlebt», schrieb Paul bei Instagram: «Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie stolz ich auf dich bin.» Leerdam siegte mit 28 Hundertsteln vor ihrer Landsfrau Femke Kok sowie der Japanerin Miho Takagi (+1,64 Sekunden). Und das trotz des riesigen Wirbels im Vorfeld.

Jutta Leerdam feiert ihren Sieg zusammen mit ihrem Verlobten, dem US-amerikanischen Influencer Jake Paul.
Bild: Imago

Die 27-Jährige war im Privatjet inklusive personalisierter Canapés nach Mailand gereist. In der Heimat hatte es nach diesem extravaganten Trip Kritik gehagelt, Leerdam weigerte sich daraufhin, mit der niederländischen Presse zu sprechen. Die sportliche Antwort gab das Glamour Girl mit den fünf Millionen Followern auf Instagram am Montagabend auf dem Mailänder Eis. Dass sie im richtigen Moment ihre Höchstleistung gebracht habe, sei «einfach unglaublich. Ich bin so, so glücklich». (sid)

09:56 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Teamkombi: Können die Schweizer Frauen nachlegen?

Nach dem Doppelsieg der Schweizer Männer könnte die neu geschaffene Teamkombination (Abfahrt und Slalom) auch für die Schweizer Frauen eine gute Chance auf eine Olympische Medaille darstellen. Verfolgen Sie das Rennen live im Ticker und Stream.

Mehr zum Thema:

Mehr zum Thema:

09:47 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Das ist heute Dienstag wichtig

Nach dem Doppelsieg von Franjo von Allmen/Tanguy Nef und Marco Odermatt/Loïc Meillard in der Team-Kombination sind heute die Frauen dran. Die Schweizerinnen sind anders als ihre männlichen Kollegen nicht in der Favoritenrolle, doch dank der guten Slalomfahrerinnen ist eine Medaille möglich.

Camille Rast bildet ein Team mit Corinne Suter, Wendy Holdener spannt mit Jasmine Flury zusammen. Um 10.30 Uhr steht die Abfahrt auf dem Programm, ab 14.00 Uhr sind dann die Slalom-Cracks dran.

Medaillenchancen haben auch Ski-Freestyler Andri Ragettli im Slopestyle ab 12.30 Uhr und Nadine Fähndrich im Langlauf-Sprint, wo der Final um 13.13 Uhr stattfindet. Für die Eishockey-Nati der Frauen steht um 21.10 Uhr das abschliessende Gruppenspiel gegen Finnland an. (watson)

09:43 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Weitere ehrenhafte Niederlage der Schweizerinnen

Das Eishockey-Nationalteam der Frauen bezieht an den Olympischen Spielen in Mailand im dritten Gruppenspiel die zweite Niederlage. Beim 0:5 gegen den Turnier-Mitfavoriten USA bietet die Equipe von Trainer Colin Muller zumindest zwei Drittel lang die Stirn.

Die Schweizerinnen schlagen sich gegen die USA tapfer, bleiben aber chancenlos.
Bild: Imago

41 Minuten lang hielten die Schweizerinnen in der Mailänder Santa Giulia Ice Hockey Arena das Geschehen halbwegs offen, erst im Schlussdrittel wurde das Resultat doch noch deutlicher, als das 0:4 zwei Tage zuvor gegen den zweiten grossen Favoriten Kanada. Nach dem ersten Drittel stand es 0:1, nach dem zweiten 0:2.

Andrea Brändli, die für Saskie Maurer ins Tor rückte, parierte 45 von 50 Schüssen. Offensivspielerinnen des Spiels war Joy Dunne und Caroline Harvey mit je einem Tor und zwei Assists.

Zum Abschluss der Vorrunde treffen die Schweizerinnen am Dienstag auf Finnland. Alle fünf Teams der Gruppe A (mit den besten fünf Nationen) sind für die Viertelfinals gesetzt. (sda)

09:43 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Erstes Olympia-Gold für Kokomo Murase

Kokomo Murase ist mit 21 Jahren zum ersten Mal Olympiasiegerin. Die Freestyle-Snowboarderin aus Japan triumphierte am Montagabend im Big Air vor der Neuseeländer Zoi Sydowski Synnott und der Südkoreanerin Yu Seungeun.

Die japanische Freestyle-Snowboarderin Kokomo Murase ist mit 21 Jahren zum ersten Mal Olympiasiegerin.
Bild: Imago

Murase machte den Sieg nach einem missratenen zweiten erst im letzten Sprung perfekt. An den Winterspielen vier Jahren in Peking war sie als 17-Jährige bereits Dritte im Big Air. Im Vorjahr holte sie zudem im Engadin den WM-Titel (und Silber im Slopestyle).

Im Januar machte Murase Schlagzeilen, als sie an den X-Games als erste Frau einen «1620er», einen Sprung mit viereinhalb Drehungen um die eigenen Achse, in einem Wettkampf stand. Eine Woche zuvor war sie auch am Laax Open eine Klasse für sich.

Ariane Burri, die einzige Schweizerin im Wettbewerb, blieb am Sonntag als 19. in der Qualifikation hängen. (sda)

09:43 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Leerdam gewinnt Gold, McGregor ohne Diplom

Die Schweizer Eisschnellläuferin Kaitlyn McGregor klassierte sich bei ihrem zweiten Auftritt an den diesjährigen Winterspielen über 1000 m auf dem 17. Platz. Die im Kanton Luzern wohnhafte Zürcherin verpasste am Mittwochabend ein Olympisches Diplom um sieben Zehntel.

Hat das Olympische Diplom knapp verpasst: Kaitlyn McGregor.
Bild: Imago

Es siegte Jutta Leerdam. Die Niederländerin, die aufgrund ihrer Anreise mit dem Privatjet und verweigerten Interviews bereits im Vorfeld für Schlagzeilen gesorgt hatte, wurde ihrer Favoritenrolle gerecht. Sie unterbot den von ihrer Landsfrau Femke Kok unmittelbar zuvor aufgestellten Olympischen Rekord noch einmal und siegte in 1:12,31 Minuten. Bronze ging an die Japanerin Miho Takagi, die vor vier Jahren in Peking siegte.

Für McGregor stehen in Mailand mit der Königsdisziplin 1500 m (20. Februar) und dem Massenstart (21. Februar) noch zwei Wettbewerbe auf dem Programm. (sda)

06:12 Uhr

Dienstag, 10. Februar

Lindsey Vonn meldet sich erstmals zu Wort

Erstmals seit ihrem verheerenden Sturz in der Abfahrt vom Sonntag hat sich auch Lindsey Vonn zu Wort gemeldet. Die 41-Jährige liegt noch immer im Spital in Treviso. Auf Instagram schrieb sie: «Mein Olympischer Traum endete nicht so wie erträumt.»

Lindsey Vonn liegt noch im Spital.
Bild: AP

Allerdings habe der Kreuzbandriss, den sie eine Woche zuvor in Crans-Montana erlitten hatte, nichts mit dem Sturz zu tun. Sie sei lediglich einige Zentimeter zu hoch gefahren, als sie mit dem Arm am Tor eingehängt habe.

Vonn schrieb auch, dass sie einen komplexen Bruch des Schienbeins erlitten habe. Es brauche mehrere Operationen, um alles wieder in Ordnung zu bringen. Und weiter schrieb die US-Amerikanerin: «Auch wenn der Sonntag nicht so endete, wie ich es mir erhofft hatte, und trotz der starken körperlichen Schmerzen, die er verursacht hat, bereue ich nichts.»

22:07 Uhr

Montag, 9. Februar

Vonns Vater: «Das Ende ihrer Karriere»

Geht es nach ihrem Vater, ist die Laufbahn von Lindsey Vonn beendet. «Sie ist 41 Jahre alt, und das ist das Ende ihrer Karriere», sagte Alan Kildow am Montag der Nachrichtenagentur AP. «Solange ich da noch ein Wörtchen mitzureden habe, wird Lindsey Vonn keine Skirennen mehr fahren.» Mehrere Medien melden eine erneute Operation bei der verletzten Athletin.

Alan Kildow mit seiner Tocher Lindsey Vonn im Jahr 2019.
Bild: Marco Trovati/AP

«Sie ist eine sehr starke Persönlichkeit», sagte Kildow über seine Tochter. «Sie kennt körperliche Schmerzen und versteht ihre Situation. Und sie kommt gut damit zurecht.» Die viermalige Gesamtweltcupgewinnerin und Olympiasiegerin von 2010 sei «wirklich sehr, sehr stark», so Kildow, der die Nacht von Sonntag auf Montag im Spitalzimmer seiner Tochter verbracht hat, gegenüber AP. Sie mache das gut. Zu den diesjährigen Winterspielen werde sie jedoch auch als Fan nicht mehr zurückkehren. Sie befinde sich nicht in der Lage dazu.

Von Vonn selbst gab es seit ihrem heftigen Abflug auf der Piste Olimpia delle Tofane in Cortina d'Ampezzo am Sonntag noch kein Statement. (sda/dpa/apa)

20:27 Uhr

Montag, 9. Februar

Ukrainischer Olympionike ehrt mit Helm gefallene Athleten

Der ukrainische Skeleton-Fahrer Wladislaw Heraskewytsch erinnert mit einem besonderen Helm-Design an durch den Krieg gefallene Sportkollegen. Auf dem Kopfschutz sind die Bilder von rund einem halben Dutzend Athletinnen und Athleten zu sehen, die bei russischen Anschlägen ums Leben gekommen sind. Heraskewytsch trug den Helm im offiziellen Training am Montag und hofft, dass er diesen auch im Wettkampf Ende der Woche aufsetzen darf.

«Wir haben keine Regeln verletzt, und ich sollte mit diesem Helm antreten dürfen», sagte Heraskewytsch der Nachrichtenagentur AP und ergänzte: «Ich kann nicht verstehen, wie dieser Helm irgendjemanden verletzen könnte. Er ist eine Hommage an Athleten und einige von ihnen waren Medaillengewinner bei den Olympischen Jugendspielen. Das bedeutet, sie gehören zur olympischen Familie.»

Fraglich ist nun, wie das Internationale Olympische Komitee entscheiden wird. Das IOC untersagt in ihren Statuten politische Botschaften und ist für eine Reaktion angefragt. (dpa)

16:13 Uhr

Montag, 9. Februar

Die Schweiz im Gold-Fieber

Der Montagnachmittag verkommt an den Winterspielen in Norditalien zur Schweizer Glücksstunde. Keine 60 Minuten nachdem sich Freestylerin Mathilde Gremaud im Slopestyle erneut zur Olympiasiegerin gekrönt hatte, legten Franjo von Allmen und Tanguy Nef mit dem Sieg in der alpinen Team-Kombination nach.

Zwei Schweizer Goldmedaillen am gleichen Tag gab es zuletzt 2014 in Sotschi, als Abfahrtssiegerin Dominique Gisin und Snowboarder Iouri Podladtchikov in der Halfpipe triumphierten. Vier Jahre zuvor in Vancouver hatten Dario Cologna (15 km Langlauf) und Didier Défago (Abfahrt Männer) am selben Tag auf der Medals Plaza ihre goldenen Auszeichnungen erhalten.

Mit vier Goldmedaillen führt Cologna zusammen mit Simon Ammann die Liste der erfolgreichsten Schweizer Winter-Olympioniken an. Gremaud liegt mit ihren nunmehr zwei Goldmedaillen sowie je einer Silber- und Bronzemedaille auf Rang 6 - als zweitbeste Schweizerin hinter Vreni Schneider (3x Gold, 1x Silber, 1x Bronze).

Derweil avancierte Franjo von Allmen nur zwei Tage nach seinem Abfahrtssieg mit Gold in der Team-Kombination zum ersten alpinen Doppel-Olympiasieger der Schweiz. In der Bestenliste belegt er den 10. Rang. (sda)

12:58 Uhr

Montag, 9. Februar

Lindsey Vonn ein zweites Mal operiert

Die Amerikanerin Lindsey Vonn hat nach ihrem Sturz und dem damit verbundenen Unterschenkelbruch offenbar ein zweites Mal operiert werden müssen. Dies geht aus mehreren Medienberichten am Montag hervor. Demnach sollen die Eingriffe dazu beitragen, ihren Zustand zu stabilisieren und Komplikationen im Zusammenhang mit Schwellungen und Durchblutungsstörungen vorzubeugen. (chm)

12:11 Uhr

Montag, 9. Februar

Teamkombi Frauen: Die Schweizer Duos

Einen Tag vor der Teamkombination der Frauen hat Swiss-Ski die Duos bekannt gegeben. Das nominell stärkste Team bilden dabei Corinne Suter und Camille Rast.

Daneben stehen auch Jasmine Flury und Wendy Holdener, Janine Schmitt und Mélanie Meillard sowie Delia Durrer und Eliane Christen zusammen am Start. Die Abfahrt beginnt am Dienstag um 10.30 Uhr und der Slalom um 14.00 Uhr.

12:09 Uhr

Montag, 9. Februar

Curling: Ehepaar Schwaller verliert letzte Partie

Das Ehepaar Schwaller beendet das olympische Mixed-Turnier in Cortina mit einer Niederlage. Im Duell zweier vorzeitig gescheiterter Teams verliert es gegen Kanada 4:8.

Die Entscheidung zu Ungunsten von Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller fiel im siebten End, in dem Jocelyn Peterman und Brett Gallant ein Dreierhaus schrieben und den Spielstand auf 8:4 stellten.

Die Partie, in dem es für beide Teams nur noch um einen versöhnlichen Abschluss ging, brachte ein Spiegelbild der Leistungen des Schweizer Duos in diesem Turnier. Die Schwallers liessen abermals die Konstanz vermissen. Auf sehr gute Steine folgten (zu) viele Ungereimtheiten.

Briar Schwaller-Hürlimann etwa unterlief gegen Kanada zum zweiten Mal innert vier Tagen das Missgeschick einer zu späten Stein-Abgabe. Die Folge davon im fünften End war, dass sich die Kanadier einen gestohlenen Stein sicherten. Gleiches war der Schweizerin zu Beginn der klar verlorenen Partie gegen Italien widerfahren.

Die Hoffnung des Schweizer Paars, die Halbfinals trotz durchzogener Bilanz in der Round Robin - am Ende stehen vier Siege fünf Niederlagen gegenüber - doch noch zu erreichen, hatte sich bereits am Sonntagabend nach der 3:6-Niederlage gegen Norwegen in Luft aufgelöst. Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller beendeten das Turnier auf Platz 7. (sda)

11:32 Uhr

Montag, 9. Februar

Das neue amerikanische Traumduo Shiffrin/Johnson

Die Team-Kombination der Frauen kennt einen haushohen Favoriten: das Weltmeister-Duo Breezy Johnson/Mikaela Shiffrin aus den USA.

Breezy Johnson (Mitte) ist der neue Stern bei amerikanischen Skizirkus.
Bild: Imago

Die Olympischen Spiele 2022 waren für die erfolgsverwöhnte Mikaela Shiffrin ein sportlicher Albtraum. Als Kandidatin für sechs Medaillen gehandelt, kehrte sie mit leeren Händen aus China nach Hause. In ihren Spezialdisziplinen Slalom und Riesenslalom schied sie schon im ersten Lauf nach wenigen Toren aus. «Danke, dass Ihr ein Bild genommen habt, das mich stehend zeigt», meinte sie bei einer Medienkonferenz in Cortina - und klagte, für den Spruch hätte sie mehr Lacher verdient.

Ganz abgeschlossen hat Shiffrin, die von den Spielen 2014 und 2018 bereits zwei Goldmedaillen und eine silberne Auszeichnung in ihrem olympischen Palmarès hat, mit dem Misserfolg noch nicht, doch die 30-jährige Amerikanerin will auch die Relationen zurechtrücken. «Ich kann euch sagen, ich würde Peking jederzeit einem Sturz in Killington mit einer Bauchverletzung vorziehen.» Sie war am 30. November 2024 auf dem Weg zu ihrem 100. Weltcupsieg gestürzt und hatte sich eine Stichwunde im Bauch zugezogen, deren Genesung lange dauerte.

Am Dienstag soll nun der Auftakt zu erfolgreicheren Spielen 2026 glücken - und die Chancen stehen in der Team-Kombination hervorragend. Lange war spekuliert worden, ob es zum Traumduo der Superstars Shiffrin und Lindsey Vonn kommen würde. Shiffrin hatte sich aus den Diskussionen rausgehalten. «Ich bin froh, habe ich mit dem Entscheid nichts zu tun. Ich freue mich über jede Teamkollegin.»

Mit dem Sturz und Beinbruch Vonns in der Abfahrt am Sonntag ist sowieso alles klar. Shiffrin wird wie an der WM vor einem Jahr mit Breezy Johnson als absolute Favoritin antreten. Damals, vor dem gemeinsamen Gold-Gewinn, war Johnson zuvor Abfahrts-Weltmeisterin geworden, nun Olympiasiegerin. Die USA haben ein neues Traumduo, das nicht minder stark ist - und helfen sollte, Shiffrins Olympia-Dämonen zu vertreiben. (sda)

08:28 Uhr

Montag, 9. Februar

Das ist heute Montag wichtig

An der Ski-WM 2025 gewannen die Schweizer Männer in der Team-Kombination Gold, Silber und Bronze. Nun steht die Disziplin erstmals bei den Olympischen Spielen auf dem Programm – und natürlich zählen die Schweizer zu den Favoriten, allen voran das Duo Marco Odermatt und Loïc Meillard. Um 10.30 Uhr steht die Abfahrt auf dem Programm, ab 14.00 Uhr fällt im Slalom-Durchgang die Entscheidung (zum Liveticker).

Schon vorher könnte es die erste Schweizer Frauen-Medaille dieser Spiele geben. Um 12.30 Uhr beginnt der Final im Ski-Slopestyle der Frauen. Mathilde Gremaud, letztes Jahr Weltmeisterin und 2022 Olympiasiegerin, war in der Qualifikation die Beste.

«Ich habe zwei verschiedene Pläne, vor allem für die Sprünge. Ich werde mit den Trainern eine Strategie zurechtlegen und einen Lauf wählen, mit dem ich mich am wohlsten fühle», sagte Gremaud. Ihre erste Herausforderin ist wohl die Chinesin Eileen Gu. Mit Giulia Tanno steht eine zweite Schweizerin in diesem Final. (watson)

21:34 Uhr

Sonntag, 8. Februar

Kein Finalplatz für Ariane Burri im Big Air

Beim zweiten Sprung stürzt die Schweizerin Ariane Burri.
Bild: PETER KLAUNZER

Die Schweizer Snowboarderin Ariane Burri verpasst den Einzug in den Big-Air-Final der zwölf besten Athletinnen. Die 26-jährige Luzernerin muss beim dritten und entscheidenden Qualifikationssprung mit der Hand in den Schnee greifen und erreicht letztlich lediglich nur Platz 19 von 29 Startenden. (chm)

21:12 Uhr

Sonntag, 8. Februar

Kein Halbfinal für Curling-Ehepaar Schwaller

Family Time anstatt Halbfinals für Yannick Schwaller and Briar Schwaller-Hürlimann.
Bild: Misper Apawu

Die Curler Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller verpassen im Mixed-Doppel den Einzug in die Halbfinals. Nach dem 7:6-Sieg gegen das bis dahin ungeschlagene Grossbritannien unterlagen sie am Sonntagabend Norwegen 3:6 und können den Sprung in die Top 4 vor dem letzten Spiel gegen Kanada am Montagmorgen nicht mehr schaffen. (sda)

16:45 Uhr

Sonntag, 8. Februar

Wichtiger Sieg für die Schwallers

Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller feiern im Mixed-Doppel einen wichtigen Sieg im Kampf um die Halbfinal-Teilnahme. Sie gewinnen gegen das zuvor ungeschlagene Grossbritannien mit 7:6.

Yannick Schwaller und Briar Schwaller-Hürlimann siegen gegen Grossbritanien.
Bild: David J. Phillip

Das Schweizer Duo legte gegen Jennifer Dodds und Bruce Mouat einen Topstart hin. Im zweiten End stahl das Ehepaar zwei Steine und im dritten einen, sodass es mit 4:0 in Führung ging. Jedoch liessen die beiden in der Folge etwas nach, weshalb sie vor dem achten und letzten End mit 5:6 hinten lagen. Briar Schwaller-Hürlimann zeigte dann aber beim letzten Stein keine Nerven, als sich ihr die gute Chance bot, den Sieg sicherzustellen.

Das Schweizer Mixed-Doppel hat nun vier Siege und drei Niederlagen auf dem Konto. Damit belegt es aktuell den 5. Platz. Am Abend bekommen es Briar Hürlimann-Schwaller und Yannick Schwaller mit Norwegen zu tun, das bisher erst zweimal gewonnen hat. Ein weiterer Sieg ist Pflicht. (sda)

16:12 Uhr

Sonntag, 8. Februar

Ski-Star Vonn womöglich schwer verletzt

Ski-Star Lindsey Vonn hat sich beim Sturz in der Olympia-Abfahrt womöglich schwer verletzt. «Anscheinend soll es ein Bruch im Unterschenkel sein», sagte der Speed-Trainer der US-Amerikanerinnen, Alex Hödlmoser, dem Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Man wisse aber noch nichts Genaueres, die 41-Jährige werde weiter untersucht.

Vonn war nach ihrem heftigen Sturz auf der Piste Olimpia delle Tofane in Cortina d'Ampezzo vor Schmerzen schreiend liegen geblieben, lange behandelt und schliesslich per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht worden. (dpa)

15:14 Uhr

Sonntag, 8. Februar

Kein Schweizer Exploit in der Mixed-Staffel

Die Schweizer Mixed-Staffel klassiert sich an den Olympischen Spielen deutlich neben dem Podest. Das Quartett mit Sebastian Stalder, Niklas Hartweg, Lea Meier und Amy Baserga belegte zum Auftakt der Biathlon-Wettkämpfe in Antholz Rang 10.

Sebastian Stalder fuhr mit seinen drei Teamkollegen auf Platz zehn.
Bild: Martin Metelko/EPA

Es siegte wie schon an der WM im vergangenen Jahr in der Lenzerheide Frankreich. Silber ging an Italien, Bronze sicherte sich das deutsche Quartett. (sda)

13:43 Uhr

Sonntag, 8. Februar

Schweizer Parallel-Slalomkünstler sind geschlagen

Die Schweizer Alpin-Snowboarder bleiben auch 2026 ohne Olympiamedaille. Julie Zogg scheidet in ihrem letzten Olympiarennen in den Achtelfinals aus, wie auch Dario Caviezel bei den Männern.

Julie Zogg (rechts) muss sich im Snowboard Parallel-Slalom geschlagen geben.
Bild: Lindsey Wasson

Der Wettkampf ist noch im Gang. Die übrigen Schweizer, darunter Ladina Caviezel, die wie Zogg nach der Saison zurücktritt, schieden am Morgen in der Qualifikation aus. (sda)

13:37 Uhr

Sonntag, 8. Februar

Schweizer Langlauf-Neuling in Top-30

Johannes Klaebo ist erstmals Olympiasieger in einem Distanz-Rennen. Der Norweger gewinnt in Tesero im Val di Fiemme den Skiathlon. Der erste von sechs geplanten Einsätzen verlief für Klaebo wie gewünscht - und mit weniger Konkurrenten am Ende als erwartet. In den Kampf um die Medaillen waren lediglich noch fünf Athleten involviert, unter ihnen mit Martin Nyenget nur noch einer der drei Teamkollegen von Klaebo.

Johannes Hoesflot Klaebo gewinnt die erste Goldmedaille an diesen Spielen.
Bild: Kirsty Wigglesworth/ap

Der Dominator der Szene kontrollierte das Geschehen in der Loipe, in der jeweils zehn Kilometer in der klassischen und der Skating-Technik zu absolvieren waren, mit steter Präsenz an der Spitze, um dann im Finale mit einem unwiderstehlichen Angriff an der letzten Steigung die entscheidende Differenz zu schaffen.

Klaebo sicherte sich seinen ersten olympischen Triumph in einer Distanz-Prüfung vor dem Franzosen Mathis Desloges und Nyenget. Insgesamt war es der sechste Olympiasieg für den Norweger. Bisher hatte er je zweimal im Sprint und im Team-Sprint sowie einmal mit der Staffel unter den fünf Ringen gewonnen.

Mehr zum Thema:

Mehr zum Thema:

Der bessere der zwei Schweizer Teilnehmer, von zwei Neulingen bei Olympischen Spielen, war Nicola Wigger. Der Zürcher Oberländer, Sohn der einstigen Langläufer Jeremias Wigger und Sylvia Honegger, belegte mit einem Rückstand von zwei Minuten und 40 Sekunden Platz 30. Der Toggenburger Beda Klee musste sich mit Rang 45 bescheiden. (sda)

12:49 Uhr

Sonntag, 8. Februar

Auch Odermatt bei der Team-Kombination dabei

Die Ski-WM in Saalbach im vergangenen Winter dürfte noch vielen in den Köpfen sein. Die Schweiz holte in der Team-Kombination bei den Männern gleich einen ganzen Medaillensatz ab. Über Gold, Silber und Bronze feierten die Schweizer. Dieses Jahr gehört die Team-Kombination neu zur olympischen Disziplin.

Bei der Weltmeisterschaft in Saalbach räumten die Schweizer bei der Team-Kombination ab.
Bild: Anna Szilagyi

Am Montag um 10:30 Uhr starten die Abfahrer in Bormio, ab 14 Uhr folgen die Slalomfahrer. Die schnellsten drei Duos erhalten eine Medaille. Swiss-Ski hat am Sonntagmittag die Teams bekannt gegeben:

- Marco Odermatt und Loïc Meillard
- Franjo von Allmen und Tanguy Nef
- Alexis Monney und Daniel Yule
- Stefan Rogentin und Matthias Iten

12:30 Uhr

Sonntag, 8. Februar

Petra Vlhovas feiert bei Olympia das Comeback

Petra Vlhova kehrt nach langer Zwangspause auf grösstmöglicher Bühne auf die Rennpiste zurück. Die Slowakin wird an den Olympischen Spielen die Team-Kombination und den Slalom bestreiten. Mehr als zwei Jahre sind es her, dass Vlhova letztmals ein Skirennen bestritten hat. Damals, im Januar 2024, hatte sie vor heimischem Publikum in Jasna bei einem Sturz im Riesenslalom einen Kreuzband- und Innenbandriss im rechten Knie erlitten.

Die lange Absenz liegt in Komplikationen beim Heilungsprozess begründet. Im März vergangenen Jahres hat sich Vlhova am verletzten Knie nochmals einer Operation unterziehen müssen. «Mit diesem Knie zu leben, hat sogar den Alltag zu einem Kampf gemacht. Es ist hart. Aber ich bin bereit, wieder zu kämpfen», schrieb die mittlerweile 30-jährige Vlhova damals in den sozialen Medien. Vor vier Jahren war sie Olympiasiegerin im Slalom geworden. (sda)

11:38 Uhr

Sonntag, 8. Februar

Eiskunstläuferin mit guter Ausrede bei Schularbeit

Die Kanadierin Madeline Schizas ist nicht nur Eiskunstläuferin, sondern auch Schülerin. Momentan nimmt die 20-Jährige an ihren ersten Olympischen Spielen Teil. Sie vertritt ihr Land im Team-Event wo sie am Freitag auf dem Eis performte. Gleichzeitig studiert sie Soziologie an der McMaster Universität von Ontario. Und wie sie in ihrer Instagram-Story zeigt, ist Sport und Studium nicht immer perfekt vereinbar.

Die kanadische Eiskunstläuferin bittet um Nachsicht.
Bild: Screenshot: Instagram

Sie zeigt in den sozialen Medien nicht nur vom Olympia-Alltag, sondern auch Einblicke in ihr Studium. Mit einer Instagram-Story geht sie momentan viral, weil sie einen ihrer Dozenten gebeten hat, dass sie noch Aufschub bei der Deadline einer Arbeit bekommt.

Madeline Schizas war bereits im Freitag im Einsatz.
Bild: Mikhail Tereshchenko/Imago

Eigentlich hätte sie diese bis am Freitag einreichen müssen. «Am Freitag stand ich bei Olympia im Einsatz und ich dachte, ich hätte bis Sonntag Zeit», schrieb sie ihrem Dozenten als Ausrede. Ob ihrer Bitte nachgekommen ist, bleibt unklar. (sos)

11:15 Uhr

Sonntag, 8. Februar

Hält das Knie von Lindsey Vonn?

Gleich beginnt die Abfahrt der Frauen in Cortina. Hält das Knie von Lindsey Vonn? Das ist eine der grössten Fragen vor dem Rennen. Aber auch, wie Corinne Sutter den Schalter umlegen kann. Die älteste Schweizer Olympiasiegerin blickt zudem zurück. Diese drei Artikel bringen Sie in die Stimmung für die Olympia-Abfahrt.

Mehr zum Thema:

Mehr zum Thema:

Mehr zum Thema:

09:35 Uhr

Sonntag, 8. Februar

Meloni: Demonstranten in Mailand sind «Feinde Italiens»

Nach Krawallen in Mailand rund um die Olympischen Winterspiele hat Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni scharfe Kritik geübt. Beteiligte an den Ausschreitungen nannte sie in den sozialen Medien «Feinde Italiens und der Italiener». Sie sorgten dafür, dass die Bilder der Krawalle «im Fernsehen auf der halben Welt» gezeigt werden, schrieb die rechte Regierungschefin weiter und stellte einen Beitrag des US-Senders Fox dazu.

Am Samstagabend hatte sich in der norditalienischen Metropole ein Protestmarsch von mehr als 3000 Menschen in Richtung des olympischen Dorfes aufgemacht. Dabei warfen Teilnehmer Rauchbomben und Molotow-Cocktails in Richtung der Sicherheitskräfte. Die Polizei setzte Schlagstöcke, Wasserwerfer und Tränengas ein. Es gab dabei sechs Festnahmen.

Meloni erwähnte auch einen Vorfall auf dem Streckennetz der italienischen Eisenbahn im Norden des Landes. An drei Stellen des Netzes waren am Samstag Beschädigungen entdeckt worden, was für erhebliche Probleme im Bahnverkehr sorgte. Ermittler schliessen nicht aus, dass es sich wie zu Beginn der Sommerspiele 2024 in Paris dabei um Sabotageakte handeln könnte. (dpa)

23:35 Uhr

Samstag, 7. Februar

Eishockey: Schweizerinnen scheitern an Kanada

Das Eishockey-Nationalteam der Frauen überrascht an den Winterspielen in Mailand weiter positiv. Nach dem Sieg über Tschechien verlieren die Schweizerinnen gegen Kanada ehrenvoll 0:4.

Wohlverstanden: Von einer Sensation gegen die Kanadierinnen waren die Schweizerinnen weit entfernt. Das unterstreicht alleine schon das Schussverhältnis von 55:6 zu Gunsten der Nordamerikanerinnen. Weil aber Goalie Saskia Maurer (51 Paraden!) wiederum grossartig hielt, und weil die Schweizerinnen mit Leidenschaft verteidigten, resultierte eine der knappsten Niederlagen überhaupt gegen das Frauenteam Kanadas.

Nach dem Sieg über Tschechien verlieren die Schweizerinnen gegen Kanada ehrenvoll 0:4.
Bild: Claude Diderich/freshfocus

27 Minuten lang verteidigten die Schweizerinnen mit Erfolg das 0:0. Die ersten drei Gegentore kassierte das Schweizer Team von Coach Colin Muller alle in Unterzahl. Zum vierten Mal nacheinander gelang der Schweiz bei den Frauen gegen Kanada kein Tor. Andererseits stellten bis vor vier Jahren in Peking Stängeli-Niederlagen gegen die kanadischen Frauen die Regel dar. In Peking verloren die Schweizerinnen gegen Kanda 1:12 und 3:10.

Die erfreulichen Leistungen auf dem Eis trösten das Schweizer Team darüber hinweg, dass es am Freitagabend die Eröffnungsfeier verpasste. Denn unmittelbar nach dem 4:3 nach Penaltyschiessen über Tschechien wurde das Schweizer Team wegen der Norovirus-Diagnose von Andrea Brändli isoliert. Es wurden indes bei keiner weiteren Spielerin Symptome erkannt, sagte Hanspeter Betschart, der Chefmediziner des Schweizer Olympia-Teams. Am Samstagmittag durften die Schweizerinnen wieder aus der Isolation raus.

Zum Abschluss der Vorrunde treffen die Schweizerinnen nach einem wohlverdienten Ruhetag auf die USA und am Dienstag auf Finnland. Alle fünf Teams der Gruppe A (mit den besten fünf Nationen) sind für die Viertelfinals gesetzt. (sda)

21:29 Uhr

Samstag, 7. Februar

Curling Mixed: Ehepaar Schwaller bangt um die Playoffs

Das Ehepaar Schwaller kommt am olympischen Mixed-Turnier wieder zu je einem Sieg und einer Niederlage. Auf ein 7:13 gegen Schweden folgt ein 10:3 über Tschechien.

Die Niederlage gegen das schwedische Team ärgerte die Schwallers. Denn das Schlussergebnis täuschte: Bis zum sechsten der acht Ends hatten Briar und Yannick Schwaller gegen die Geschwister Isabella und Rasmus Wrana die Partie ausgeglichen gestalten können. Nach dem Zwischenstand von 7:7 schaffte das skandinavische Duo aber noch zweimal ein Dreierhaus.

Die Niederlage gegen das schwedische Team ärgerte die Schwallers.
Bild: Keystone

Am Abend gegen das limitierte tschechische Team dominierten Briar und Yannick Schwaller. Sie stahlen im ersten End zwei Steine und sorgten mit einem Viererhaus im fünften End (zum 7:2) und einem Dreierhaus im siebenten End (zum 10:3-Schlussresultat) für klare Verhältnisse.

Mit nunmehr drei Siegen und drei Niederlagen lebt der Medaillentraum für die Schwallers weiter. Nach sechs von neun Vorrundenpartien fehlt dem Schweizer Mixed-Doppel aber ein Sieg zu den Top 4. Und das Restprogramm mit Partien gegen den souveränen Leader Grossbritannien, Norwegen (beide am Sonntag) und Kanada (am Montag) präsentiert sich durchaus anspruchsvoll. (sda)

21:11 Uhr

Samstag, 7. Februar

Skispringen: Nika Prevc «nur» mit Silber – Sina Arnet landet auf Rang 28

Zur Olympiasiegerin von der Normalschanze krönte sich in Predazzo überraschend nicht die Slowenin Nika Prevc, sondern die Norwegerin Anna Ström. Bronze ging an Japans Skispringerin Nozomi Maruyama.

1,1 Punkte, umgerechnet ein halber Meter, betrug am Schluss die Differenz. Die Norwegerin hatte damit das Glück auf ihrer Seite und wurde für das Pech der Vorjahre belohnt. Im Dezember 2023 hatte ihr Sturz die Weltcup-Premiere der Frauen auf der Grossschanze in Engelberg überschattet. Sie stürzte damals bei der Landung, blieb kurzzeitig regungslos liegen und erlitt eine Knieverletzung. Und an den Weltmeisterschaften 2023 in Planica und 2025 in Trondheim reichten ihre Leistungen von der Normalschanze jeweils für Bronze, aber nicht für Gold.

Klare Steigerung: Die Schweizer Skispringerin Sina Arnet erreicht Rang 28.
Bild: Keystone

Nika Prevc zeigte mit ihren 20 Jahren Nerven. Sie bot für ihre Verhältnisse gute, aber eben nicht sehr gute Sprünge. Vor einem Jahr, als die damals 19-jährige Slowenin Weltmeisterin geworden war, hatte sich die gleichaltrige Sina Arnet im 48. Rang klassiert. Nun zeigte die Engelbergerin im Zeichen der fünf Ringe eine klare Steigerung und erreichte mit Platz 28 ein ordentliches Resultat. Die Zentralschweizerin hatte nach Umgang 1 und dem 23. Zwischenrang mit den Top 20 geliebäugelt. In der Reprise gelang ihr insbesondere die Landung nicht nach Wunsch. (sda)

18:00 Uhr

Samstag, 7. Februar

Skispringen: Sina Arnet die einzige Schweizerin

Seit 2014 werden im Frauen-Skispringen Olympia-Medaillen vergeben. Dennoch haben es bis heute nur zwei Schweizerinnen auf olympische Schanzen geschafft. Swiss Ski erhofft sich Verbesserung bis zu den Winterspielen 2030. Das tut auch die Engelbergerin Sina Arnet, die heute Abend ihre Olympia-Premiere erlebt.

17:52 Uhr

Samstag, 7. FEbruar

Die erste Goldmedaille für die Gastgeber

Die Eisschnellläuferin Francesca Lollobrigida gewinnt über 3000 m in Olympia-Rekordzeit.
Bild: Imago

Francesca Lollobrigida sorgt in Mailand für eine Sensation. Die Eisschnellläuferin gewinnt über 3000 m in Olympia-Rekordzeit das erste Gold für die italienischen Gastgeber.

Francesca Lollobrigidas Sieg entsprach einer Sensation. Die 35-Jährige siegte in 3:54,28 Minuten vor Ragne Wiklund aus Norwegen (3:56,54 Minuten) und der Kanadierin Valérie Maltais (3:56,93 Minuten). Lollobrigida, die Grossnichte der berühmten Schauspielerin Gina Lollobrigida, gewinnt als erste Italienerin Olympia-Gold im Eisschnelllauf.

Die Topfavoritin, die Niederländerin Joy Beune, landete auf dem undankbaren 4. Platz.

Die Schweizer Starterin Kaitlyn McGregor überraschte äusserst positiv. Sie lief als Nummer 17 der Bestenliste auf Platz 11. Sie lief so gut, dass sie sich am Ende gar nicht mehr an ihr ganzes Rennen erinnern konnte.

Kaitlyn McGregor schaffte es auf Rang 11.
Bild: EPA

Position 11 bezeichnete McGregor als «wahnsinnig». Die Leistung in ihrem allerersten Olympiarennen stimmt sie zuversichtlich für jene Rennen, in denen sie sich mehr ausrechnet. (sda)

17:48 Uhr

Samstag, 7. Februar

Die schönsten Bilder von der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele

17:30 Uhr

Samstag, 7. Februar

Das sind die Social-Media-Stars bei Olympia

Welche Teilnehmenden sind auch online eine Macht? Ein Schweizer ist ganz vorne mit dabei...

Mehr zum Thema:

16:40 Uhr

Samstag, 7. Februar

Ragettli und Gubser stehen im Final

Andi Ragettli hat sich für das Final qualifiziert.
Bild: Keystone

Andri Ragettli nahm die erste Hürde auf dem Weg zur erhofften ersten Olympia-Medaille. Der Ski Freestyler schaffte in der Qualifikation Slopestyle als Fünfter den Sprung in den Final vom Dienstag.

Dem 27-jährigen Bündner blieb das Zittern nach einem starken ersten Durchgang mit 75,00 Punkten und dem 3. Zwischenrang erspart. Im zweiten Umgang kam er zu Fall, was aber weder gesundheitlich noch mit Blick auf die Finalqualifikation Folgen hatte. Es zählt der bessere der beiden Runs.

Bei der Medaillenvergabe mit dabei ist auch Kim Gubser, der den 12. und letzten Startplatz mit 0,07 Punkten Vorsprung holte. Fabian Bösch, der Slopestyle-Weltmeister von 2015, wurde 22. Nils Rhyner musste mit Platz 25 vorliebnehmen.

Im Final stehen den Top 12 drei Läufe zur Verfügung. Ragettli wird, wie er gegenüber SRF betonte, den Schwierigkeitsgrad noch erhöhen. Welche Elemente er einbauen wird, entscheidet er nach dem Video-Studium aller Qualifikations-Läufe. Diese Analyse wird ergeben, wie hoch die Jury die jeweiligen Elemente und ihre Ausführungen bewertet. (sda)

15:20 Uhr

Samstag, 7. Februar

Vonn meldet Ambitionen an

Lindsey Vonn scheint bereit, auch mit gerissenem Kreuzband um eine Olympia-Medaille zu kämpfen. Im letztlich abgebrochenen Abschlusstraining belegt sie den 3. Platz. Die Schweizerinnen verlieren viel Zeit.

Lindsey Vonn will um eine Olympia-Medaille kämpfen.
Bild: Keystone

Eine Schweizer Medaille in der Frauen-Abfahrt wie vor vier Jahren mit dem Gold von Corinne Suter wäre am Sonntag in Cortina d'Ampezzo eine grosse Überraschung. Zu viel lief in diesem Winter schief, gerade auch wegen Verletzungsproblemen. Solche kennt auch Lindsey Vonn. Die Amerikanerin lässt sich aber augenscheinlich kaum bremsen.

Das Abschlusstraining wurde erneut durch schlechte Sicht und Nebel beeinträchtigt und nach 21 Fahrerinnen lange unter- und schliesslich abgebrochen. Lindsey Vonn überzeugte aber mit einer soliden Fahrt auf den 3. Platz - mit nur 37 Hundertsteln Rückstand auf Landsfrau und Weltmeisterin Breezy Johnson. Die 41-jährige Vonn fasziniert mit ihrem Comeback und strebt den zweiten Abfahrts-Olympiasieg nach jenem von 2010 in Vancouver an.

Mehr zum Thema:

Der Plan schien nach dem Sturz im abgebrochenen Rennen am Freitag vor einer Woche in Crans-Montana, bei dem sich Vonn einen Kreuzbandriss zuzog, zum Scheitern verurteilt, doch sie entschied sich gegen eine Operation und will es tatsächlich versuchen.

Schweizerinnen weit zurück

Die Amerikanerinnen hinterliessen in den Trainings einen herausragenden Eindruck, die Schweizerinnen dagegen liegen weit zurück. Auch wenn die Verhältnisse am Sonntag mit prognostiziertem Sonnenschein anders sein dürften und die Trainings wohl nicht sehr grosse Aussagekraft haben, gibt es kaum Grund zu Optimismus. Im zweiten und letzten Training war Jasmine Flury zum Zeitpunkt des Abbruchs als Vierzehnte mit 1,5 Sekunden Rückstand die Beste, Malorie Blanc und Corinne Suter klassierten sich mit 2,48 respektive 2,81 Sekunden als Dritt- und Zweitletzte.

Janine Schmitt konnte mit Startnummer 24 gar nicht erst starten. Die restlichen Fahrerinnen durften den unteren Teil der Strecke aber noch befahren. Für das Rennen am Sonntag ist die fehlende Trainingsfahrt im Renntempo aber sicher ein klarer Nachteil. (sda)

14:52 Uhr

Samstag, 7. Februar

Nadja Kälin verpasst sensationelle Medaille nur knapp

Die Engadinerin Nadja Kälin läuft an den Olympischen Spielen im Val di Fiemme im Skiathlon über 20 km auf den hervorragenden 4. Platz. Gold geht an die Schwedin Frida Karlsson.

Nadja Kälin verpasst das Podest nur knapp.
Bild: Freshfocus

Nadja Kälin zeigte wie schon bei der WM vor einem Jahr in Trondheim, wo sie Sechste geworden war, ein herausragendes Rennen. Die 24-jährige Engadinerin hatte nach der Hälfte als Siebte auf die Skatingski gewechselt und durfte sogar ein wenig mit einer sensationellen Medaille liebäugeln.

Die lange drittplatzierte Astrid Slind fiel zurück, doch es war mit Heidi Weng eine andere Norwegerin, die profitieren konnte. Am Ende war Kälin aber die Stärkste des Verfolgerfeldes und kam solo als Vierte ins Ziel. Zur ersten Olympiamedaille einer Schweizer Langläuferin in einem Einzelrennen fehlten nur knapp 25 Sekunden. Gleich gut war in einem Olympiarennen einzig Christina Gilli-Brügger 1988 über 20 km. 2002 gewann die Frauenstaffel Bronze.

Erstaunlich: Im Weltcup war Nadja Kälin noch nie besser als Siebte, an Olympia und WM nun aber Vierte und Sechste. Auch Nadjas zwei Jahre jüngere Schwester Marina zeigte als Neunzehnte ein starkes Rennen. Anja Weber wurde 25., Fabienne Alder 46. (sda)

Mehr zum Thema:

14:30 Uhr

Samstag, 7. Februar

Sabotage? Schäden in italienischem Bahnnetz zum Olympia-Start entdeckt

Mit Beginn der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo sind auf dem Streckennetz der italienischen Eisenbahn im Norden des Landes an drei Stellen Beschädigungen entdeckt worden. Derzeit laufen Ermittlungen, ob es einen Zusammenhang gibt. Nach einem Bericht der italienischen Nachrichtenagentur Ansa schliessen Ermittler nicht aus, dass es sich wie zu Beginn der Sommerspiele 2024 in Paris um Sabotage handeln könnte. Es kam zu erheblichen Verspätungen.

Auf der Strecke zwischen der Grossstadt Bologna und Padua im Norden wurde nach Angaben der Behörden ein «rudimentärer Sprengkörper» auf einer Weiche gefunden. Auf derselben Strecke wurde entdeckt, dass Stromkabel in einem Schacht durchtrennt wurden. Auf der Strecke zwischen Bologna und Ancona geriet in der Nähe des Bahnhofs von Pesaro eine Stromkabine in Brand. Die Verspätungen summierten sich auf bis zu eineinhalb Stunden.

In die Ermittlungen seien auch Anti-Terror-Experten eingeschaltet, hiess es. Zumindest in Pescara wird vermutet, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde. In Frankreich hatten Unbekannte kurz vor Eröffnung der Spiele im Juli 2024 koordinierte Brandanschläge auf das Netz der TGV-Hochgeschwindigkeitszüge verübt. Durch zerstörte Signalanlagen und Kabel wurden drei der vier Hauptstrecken lahmgelegt. (dpa)

13:27 Uhr

Samstag, 7. Februar

Franjo von Allmen ist Olympiasieger

Franjo von Allmen holt sich in der «Königsdisziplin» Abfahrt Gold. Die anderen Medaillen gehen an die beiden Italiener Giovanni Franzoni (Silber) und Dominik Paris (Bronze). Marco Odermatt und Alexis Monney fahren knapp an einer Medaille vorbei.

Mehr zum Thema:

12:48 Uhr

Samstag, 7. Februar

Mathilde Gremaud als Qualifikations-Beste in den Final

Mathilde Gremaud wird bei der Qualifikation Erste und steht souverän im Final im Slopestyle.
Bild: AP Photo

Mathilde Gremaud nimmt den olympischen Final im Slopestyle als Nummer 1 in Angriff. Die Freiburgerin gewinnt die Qualifikation.

Gremaud, vor vier Jahren in dieser Disziplin der Sparte Ski Freestyle Olympiasiegerin geworden, konnte praktisch bereits nach halbem Pensum mit der Teilnahme am Final der besten zwölf am Montag planen. Die am Sonntag 26-jährig werdende Freiburgerin war beim von vielen Stürzen geprägten ersten Durchgang der Qualifikation die klar Beste. Im zweiten Versuch vermochte sie sich punktemässig noch zu steigern und verteidigte die Spitzenposition.

Ebenfalls dabei in der Entscheidung ist Giulia Tanno. Die Bündnerin, die erstmals an Olympischen Spielen dabei ist, sicherte sich die Qualifikation mit Rang 10. Im ersten Run hatte sie zu den Gestürzten gehört.

Der grosse Pechvogel dieses Vorwettkampfs war Sarah Höfflin. Die Genferin, vor acht Jahren Olympiasiegerin, scheiterte beim ersten Versuch auf kuriose Weise. Sie verlor bei einem Sprung den linken Ski - und stürzte heftig. Den zweiten Run brachte sie ins Ziel, verpasste den Final aber um einen Rang und 16 Hundertstelpunkte. (sda)

12:07 Uhr

Samstag, 7. Februar

Curling: Dritte Niederlage für das Ehepaar Schwaller

Das Ehepaar Schwaller verliert im Mixed-Doppel-Turnier zum dritten Mal.
Bild: AP Photo

Das Ehepaar Schwaller muss sich im olympischen Mixed-Doppel-Turnier zum dritten Mal geschlagen geben. Gegen Schweden setzt es eine 7:13-Niederlage ab.

Das Schlussergebnis täuscht etwas. Bis zum sechsten der acht Ends hatten Briar und Yannick Schwaller gegen die Geschwister Isabella und Rasmus Wrana die Partie ausgeglichen gestalten können. Nach dem Zwischenstand von 7:7 schaffte das skandinavische Duo aber noch zweimal ein Dreierhaus.

Mit nunmehr zwei Siegen und drei Niederlagen werden sich die Schwallers in den restlichen Begegnungen steigern müssen, wollen sie die Halbfinals noch erreichen. Die nächste Gelegenheit, die Ausgangslage zu verbessern, bietet sich ihnen bereits am Samstagabend. Gegner wird das tschechische Team sein, das seine ersten vier Partien allesamt verloren hat. (sda)

11:09 Uhr

Samstag, 7. Februar

Trotz Norovirus-Fall: Gruppenspiel gegen Kanada findet statt

Die erste Partei gegen Tschechien gewannen die Schweizerinnen. Nun folgt am Samstag das zweite Gruppenspiel gegen Kanada.
Bild: Keystone

Das Schweizer Eishockey-Nationalteam der Frauen kann das zweite Gruppenspiel an den Olympischen Spielen gegen Kanada am Samstagabend wie geplant bestreiten. Wie Swiss Olympic am Morgen des Spieltags mitteilte, sind nach einem bestätigten Norovirus-Fall bei einer Spielerin keine weiteren Symptome im Team aufgetreten.

Direkt nach dem mit 4:3 nach Penaltyschiessen gewonnenen Spiel gegen Tschechien mussten sich die Schweizerinnen am Freitagabend isolieren. Dadurch verpassten sie die Eröffnungszeremonie in Mailand. (sda)

09:55 Uhr

Samstag, 7. Februar

Bald startet die Königsdisziplin

Um 11:30 Uhr steht die erste Medaillen-Entscheidung an den Olympischen Spielen an: die Abfahrt der Männer. Die Schweizer gehören zu den Topfavoriten, allen voran Marco Odermatt und Franjo von Allmen. Verfolgen Sie die Königsdisziplin live im Stream und Ticker. (chm)

Mehr zum Thema:

Mehr zum Thema:

Mehr zum Thema:

09:35 Uhr

Samstag, 7. Februar

Eine magische Eröffnungsfeier: Stil und Eleganz statt Spektakel und Pomp

Am Freitag fand die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele statt. Unser Reporter war vor Ort und findet: «Mailand hat die Magie in die Eröffnungsshow der Olympischen Winterspiele zurückgebracht. Die beste Eröffnungsfeier des 21. Jahrhunderts.»

Mehr zum Thema:

09:27 Uhr

Samstag, 7. Februar

Norovirus-Fall auch bei den Schweizer Hockey-Frauen

Das Schweizer Eishockey-Nationalteam der Frauen, das mit einem 4:3 nach Penaltyschiessen über Tschechien erfolgreich ins Olympiaturnier gestartet ist, beklagt ebenfalls einen positiven Norovirus-Fall.

Deshalb nahmen die Schweizerinnen am Freitagabend nicht an der Eröffnungszeremonie in Mailand teil. Das Team sei sofort nach dem Sieg über Tschechien isoliert worden, teilte Swiss Olympic mit.

Die betroffene Athletin war seit der Ankunft im olympischen Dorf letzten Montag in einem Einzelzimmer untergebracht. Sie wurde vom Team isoliert. Seit Freitagmorgen ist sie wieder symptomfrei.

Schon bei Finnlands Hockey-Frauen sorgte das Norovirus für Ungemach. Das erste Spiel der Finninnen gegen Kanada wurde verschoben, weil 13 Finninnen infiziert waren.

Bei den Schweizerinnen wurden am Freitag nur Torhüterin Andrea Brändli nicht aufgestellt. (sda)

17:26 Uhr

Freitag, 6. Februar

Eishockey: Schweizerinnen gewinnen Auftaktspiel gegen Tschechien

Jubel bei den Schweizerinnen: Nach einer Aufholjagd gewinnen sie in der ersten Partie an den Olympischen Spielen gegen die Tschechinnen.
Bild: Keystone

Für das Eishockey-Nationalteam der Frauen ist die Olympia-Welt in Mailand in Ordnung. Die Schweizerinnen dürfen mit einem 4:3-Erfolg nach Penaltyschiessen über Tschechien an die Eröffnungsfeier ins San Siro.

Aber die Partie kostete Nerven: Die Schweizerinnen gerieten früh in Rückstand. Den 1:1-Ausgleich durch Laura Zimmermann beantworteten die Tschechinnen bloss 73 Sekunden später mit der neuerlichen Führung. Im Schlussabschnitt führen die Osteuropäerinnen bis zur 50. Minute mit 3:1 und bis 140 Sekunden vor Schluss mit 3:2.

Alina Müller mit einem Powerplaytor und Lara Christen mit einem Weitschuss realisierten im Finish den Ausgleich.

Im Penaltyschiessen ging es aber gleich ähnlich weiter. Diesmal führten die Schweizerinnen mit 3:1, ehe die Tschechinnen nochmals ausgleichen konnten. Erst mit dem sechsten «Matchpuck» entschied Ivana Wey das Penaltyschiessen. Wey reüssierte als einzige bei zwei Penaltys.

Das Team von Colin Muller feierte den ersten Sieg über Tschechien seit einem 2:1 nach Penaltyschiessen am Heim-Vierländerturnier im August 2024. Seither verloren die Schweizerinnen neun Partien hintereinander gegen Tschechien; bei sechs dieser neun Niederlagen gelang nicht einmal ein Tor.

Für das Schweizer Frauen-Team geht das Olympiaturnier am Samstagabend mit der Partie gegen Kanada weiter. (sda)

15:53 Uhr

Freitag, 6. Februar

House of Switzerland in Cortina d'Ampezzo mit Alphorn- und Jodelklängen eröffnet

Das House of Switzerland in Contina d'Ampezzo bringt viel Swissness an die Olympischen Winterspiele. Mit Alphornbläsern und Jodlerinnen wurde das Schweizerhaus am Freitag eröffnet. Fans können hier bei Übertragungen der Wettbewerbe mitfiebern, Events besuchen oder Schweizer Spezialitäten geniessen.

15:14 Uhr

Freitag, 6. Februar

Eishockey-Frauen liegen knapp gegen Tschechien zurück

Das Schweizer Frauen-Nationalteam startete um 14.40 Uhr gegen Tschechien ins olympische Eishockey-Turnier und liegt nach dem ersten Drittel mit 1:2 zurück. Bereits nach 92 Sekunden gingen die Tschechinnen durch Kaltounkova in Führung.

Die Schweizerinnen reagierten jedoch prompt und glichen rund sechs Minuten später durch Zimmermann wieder aus. Doch keine zwei Minuten danach folgte die erneute Antwort der Tschechinnen: Nach einem Fehler in der Schweizer Defensive konnte Mlynkova den Puck im Tor von Maurer unterbringen. Während des zweiten Drittels änderte sich, trotz turbulenter Schlussphase und Powerplay zugunsten der Schweizerinnen, am Resultat nichts. (alv)

13:46 Uhr

Freitag, 6. Februar

So berichtet die SRG über die Olympischen Spiele

Mit einem Grossaufgebot berichtet die SRG von den Olympischen Spielen. 137 Mitarbeitende sind in Italien, 600 Sendestunden sind geplant. Wäre das nach einem Ja zur Halbierungsinitiative noch möglich?

Mehr zum Thema:

13:01 Uhr

Freitag, 6. Februar

Ski alpin: Wenig aussagekräftiges Abschlusstraining

Die Schweizer Speedfahrer lassen es im wenig aussagekräftigen Abschlusstraining vor der Olympia-Abfahrt der Männer am Samstag in Bormio (11.30 Uhr) eher ruhig angehen.

Am Tag, nachdem die Würfel im internen Schweizer Ausscheidungsverfahren um die Starttickets für die Olympia-Abfahrt der Männer in Bormio gefallen sind, reihten sich die Topfavoriten Franjo von Allmen und Marco Odermatt mit fast drei und mehr als vier Sekunden Rückstand in den Rängen 7 und 11 ein.

Alexis Monney nutzte die dritte Einheit bei schwierigen Lichtverhältnissen ebenfalls primär für eine weitere schnelle Besichtigung oder für letzte Materialtests; nach der Bestzeit bei der dritten Messung schwang der Freiburger ab. Von Allmen konzentrierte sich auf eine einzelne Sektoren und gehörte in diesen zu den Schnellsten.

Für die Bestzeit sorgte der Kanadier James Crawford, der als einer von nur wenigen Top-Athleten durchzog und dem zweitplatzierten Österreicher Daniel Hemetsberger 1,68 Sekunden abnahm.

Zu den Athleten, die 24 Stunden vor dem Saison-Highlight einen Ruhetag vorzogen, gehörten nebst anderen der Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni, Mattia Casse, der Schnellste am Donnerstag, und Stefan Rogentin. Rogentin hatte sich am Vortag in der internen Qualifikation beweisen müssen und sich gegen Niels Hintermann durchgesetzt. (sda)

11:56 Uhr

Freitag, 6. Februar

Das sind die Anwärterinnen und Anwärter für Edelmetall

Vor vier Jahren an den Olympischen Winterspielen in Peking gewann die Schweizer Delegation 15 Medaillen. Wie viele werden es dieses Mal? Wir wagen eine Prognose.

Mehr zum Thema:

11:28 Uhr

Freitag, 6. Februar

Schwallers mit deutlicher Niederlage

Das Schweizer Mixed-Curling-Team verliert an den Olympischen Spielen 2026 in Norditalien deutlich. Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller unterliegen in der 4. Runde den Lokalmatadoren Stefania Constantini und Amos Mosaner 4:12.

Einzig nach dem dritten End, in dem die Schweiz einen Stein stehlen konnte, lag das Ehepaar Schwaller in Führung. Danach wollte dem Duo nichts mehr wirklich gelingen. Im fünften End fiel die Vorentscheidung, nachdem ein Take-Out-Versuch von Yannick Schwaller misslang, und er einen eigenen Stein aus dem Haus entfernte. Im sechsten End gaben die Schweizer auf.

Nach vier Runden weisen Schwaller-Hürlimann/Schwaller damit eine durchzogene Bilanz von zwei Siegen und zwei Niederlagen auf. Die nächste Partie bestreiten die Schweizer am Samstagmorgen gegen Schweden. (sda)

10:10 Uhr

Freitag, 6. Februar

Quartett für die Mixed-Staffel fixiert

Das Quartett, das die Schweiz in der Biathlon-Mixed-Staffel an den Olympischen Spielen vertreten wird, steht fest. Am Sonntag in Antholz an den Start gehen werden Sebastian Stalder, Niklas Hartweg, Lea Meier und Amy Baserga.

Über die 4x6 Kilometer wird Stalder Startläufer sein, Baserga macht den Schluss. Vor vier Jahren hatte die Schweizer Staffel in Peking den 8. Schlussrang belegt - Baserga und Stalder gingen bereits damals an den Start. In diesem Jahr geniesst Olympia-Debütantin Meier den Vorzug gegenüber Lena Häcki-Gross, die 2022 noch zum Staffel-Team gehörte. (sda)

09:26 Uhr

Freitag, 6. Februar

Das ist die Schweizer Olympia-Delegation

175 Schweizerinnen und Schweizer nehmen an den Olympischen Spielen teil. Wo wohnen sie? Wer sind die Jüngsten, wer die Ältesten? Wer fehlt? Hier finden Sie die grosse Übersicht zur Schweizer Olympia-Delegation.

Mehr zum Thema:

08:15 Uhr

Freitag, 6. Februar

Eishockey-Frauen starten gegen Tschechien

Das Schweizer Frauen-Nationalteam startet am Freitag um 14.40 Uhr gegen Tschechien ins olympische Eishockey-Turnier. Die Osteuropäerinnen sind zu favorisieren. Als Nummer 5 der Weltrangliste spielen das Team von Trainer Colin Muller in der Gruppe A - neben Tschechien sind Kanada (Samstag), die USA (Montag) und Finnland (Dienstag) die Gegnerinnen. In der Vorrunde geht es darum, sich eine möglichst gute Ausgangslage für die Viertelfinals zu verschaffen, für welche die Schweizerinnen bereits qualifiziert sind. (sda)

Die Schweizer Eishockey-Nati der Frauen rund um Lara Stalder möchte an den Olympischen Spielen eine Medaille holen.
Bild: Keystone

08:14 Uhr

Freitag, 6. Februar

Mixed-Doppel der Curler erneut im Einsatz

Nach ihrem doppelten Einsatz vom Donnerstagnachmittag und -abend beim Turnier im Mixed-Doppel stehen Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller um 10.05 Uhr bereits wieder im Einsatz. Gegner des Schweizer Duos, das nach drei Partien zwei Siege und eine Niederlage auf dem Konto hat, ist in Cortina Gastgeber Italien. (sda)

Bestreiten heute ihre dritte Partie: Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller.
Bild: JURE MAKOVEC

08:13 Uhr

Freitag, 6. Februar

Einmalige Olympia-Eröffnungsfeier mit vier Standorten

Mit den Eröffnungsfeiern an vier Orten geht es am Freitagabend so richtig los mit den 25. Olympischen Winterspielen von Mailand-Cortina d'Ampezzo und Umgebung. Die Veranstalter versprechen Harmonie, Magie und olympischen Geist. Ein Fussballtempel wird dabei die Hauptrolle für den Startschuss zu den Winterspielen in Norditalien darstellen - so ist das im Land des Calcio.

Die Eröffnungsfeier von den Olympischen Winterspielen in Turin 2006. Damals waren letztmals Olympische Spiele in Zentraleuropa ausgetragen.
Bild: imago sportfotodienst

Es wird eine Eröffnung, wie es sie in dieser Form noch nie gegeben hat. Waren es bei den Sommerspielen vor eineinhalb Jahren in Paris Schiffe auf der Seine, sind es diesmal vier Standorte und erstmals zwei olympische Flammen, eine in Mailand und eine in Cortina d'Ampezzo. Als «Aussenorte» am Eröffnungsabend dabei sind Livigno im Veltlin und Predazzo im Val di Fiemme.

Die Skicrosserin Fanny Smith in Livigno und der Eishockey-Nationalspieler Nino Niederreiter in Mailand führen die Schweizer Delegation als Fahnenträger an. Die offizielle Schweiz ist durch Bundespräsident Guy Parmelin vertreten. (sda)

22:30 Uhr

Donnerstag, 5. Februar

Hasler verpasst den Einzug in den Big-Air-Final

Jonas Hasler muss beim Big-Air-Final vom Samstagabend zuschauen. Der Thurgauer klassiert sich in der Qualifikation ausserhalb der für das Weiterkommen geforderten Top 12.

Jonas Hasler verpasste den Einzug für den Big-Air-Final.
Bild: Sergei Ilnitsky

Für Hasler war die Hürde bereits nach zwei von drei Sprüngen zu hoch geworden. Lag er nach dem ersten Versuch noch mit sieben Punkten Rückstand auf Platz 16, vergrösserte sich die Lücke zum rettenden 12. Rang im zweiten Durchgang auf 12,5 Punkte. Im Gegensatz zu einigen Konkurrenten konnte Hasler zwar seine ersten zwei Sprünge stehen, beim dritten und letzten Versuch ging er indes zu viel Risiko ein und griff in den Schnee. Hasler beendete den Wettkampf bei 30 gestarteten Athleten im 24. Rang.

Grosse Enttäuschung dürfte beim Schweizer dennoch nicht herrschen. Hasler hatte sich im Vorfeld bewusst kein konkretes Resultat zum Ziel gesetzt. «Ich habe es hierhin geschafft. Anzutreten ist noch das Tüpfli auf dem i. Das Wichtigste ist mir, Spass zu haben und mein Bestes zu geben», hatte er vor dem Wettkampf betont.

Für den Allrounder war der Big-Air-Event ohnehin primär ein «Warmlaufen» ohne grossen Druck. Hasler wird an diesen Spielen auch noch in der Halfpipe und im Slopestyle antreten. Vor allem bei letzterem rechnet er sich grössere Chancen aus und würde sich über eine Finalqualifikation und ein Diplom «unglaublich freuen». (sda)

15:49 Uhr

Donnerstag, 5. Februar

Eishockey: Spiel der Finninnen wegen Norovirus-Ausbruch verschoben

Das für Donnerstagabend in Mailand geplante Eishockey-Frauenspiel zwischen Finnland und Kanada ist um eine Woche verschoben worden, darauf einigten sich die Teams mit den Veranstaltern. In der finnischen Equipe brach das Norovirus aus, weshalb nur noch zehn Spielerinnen - davon zwei Torhüterinnen - am Donnerstag das Training bestreiten konnten. Die übrigen 13 Spielerinnen waren einer Sprecherin zufolge in Quarantäne oder Isolation. Laut Regularien müssen aber mindestens 17 Spielerinnen einsatzfähig sein. (sda/dpa)

14:44 Uhr

Donnerstag, 5. Februar

Snoop Dogg trägt olympisches Feuer in Richtung Mailand

US-Rapper Snoop Dogg hat am Mittwoch am olympischen Fackellauf teilgenommen. Im Ort Gallarate in der Nähe von Mailand sorgte der Musiker damit für einen grossen Menschenauflauf. Bei den Olympischen Spielen ist Snoop Dogg ausserdem als Ehrencoach des US-Teams dabei.

13:53 Uhr

Donnerstag, 5. Februar

Rogentin ist der vierte Schweizer in der Männer-Abfahrt

Swiss-Ski bestätigte, was sich nach dem zweiten Abfahrtstraining abgezeichnet hatte. Stefan Rogentin komplettiert für das Rennen am Samstag das Quartett mit Marco Odermatt, Franjo von Allmen und Alexis Monney. Der Bündner war im Training vom Donnerstag zwar langsamer als Konkurrent Niels Hintermann, lag aber bei der zweiten Zwischenzeit nach rund eineinhalb Minuten Fahrzeit noch voraus. Diese Marke war entscheidend, wie die Trainer schon vor dem Lauf bekannt gegeben hatten. (stw)

Stefan Rogentin holte sich den letzten Schweizer Startplatz für die Männer-Abfahrt.
Bild: Alessandro Della Valle

12:02 Uhr

Donnerstag, 5. Februar

Fanny Smith und Nino Niederreiter tragen die Schweizer Fahne

Swiss Olympic hat sich festgelegt, wer am Freitag die Schweizer Fahne an der Eröffnung der Olympischen Winterspiele 2026 tragen darf: Die Ehre wird Fanny Smith (Skicross) und Nino Niederreiter (Eishockey) zuteil.

Fanny Smith darf in Livigno die Schweizer Fahne tragen.
Bild: Keystone

Niederreiter wird die Schweizer Delegation ins Stadion San Siro in Mailand führen, Smith trägt die Fahne in Livigno, wo die Freestyle-Wettkämpfe stattfinden.

Nino Niederreiter führt die Schweizer Delegation ins San Siro.
Bild: Imago

Eishockeyspieler Niederreiter hat bisher erst einmal an den Olympischen Spielen teilgenommen, nämlich 2014 in Sotschi. Damals erreichte die Eishockey-Nati den 9. Rang.

Derweil wird Smith ihre fünften Spiele bestreiten. 2018 und 2022 holte sie sich jeweils die Bronzemedaille. Bis sie das Edelmetall vor vier Jahren endlich in der Hand halten durfte, vergingen einige Tage des Bangens. Das hatte mit einem Rekurs zu tun, den die Schweiz (erfolgreich) einlegte.

11:47 Uhr

Donnerstag, 5. Februar

Vierter Abfahrts-Startplatz geht wohl an Stefan Rogentin

Stefan Rogentin dürfte sich den vierten Schweizer Startplatz für die Abfahrt der Männer vom Samstag sichern. Der Bündner duellierte sich im zweiten Training mit Niels Hintermann um den letzten Platz. Im Ziel war Hintermann zwar 45 Hunderstel schneller als Rogentin. Doch bei der zweitletzten Zwischenzeit, war Rogentin noch voraus. Und diese Zwischenzeit nach rund 1:25 Minuten Fahrzeit galt als entscheidend im Ausscheidungsrennen. Offiziell ist der Entscheid noch nicht. (stw)

Stefan Rogentin war im Training im relevanten Teil schneller als Niels Hintermann.
Bild: Keystone

11:30 Uhr

Donnerstag, 5. Februar

Wer holt sich den vierten Abfahrts-Startplatz bei den Schweizer Männern?

Neben Marco Odermatt und Franjo von Allmen ist auch Alexis Monney für die Abfahrt vom Samstag gesetzt. Im 2. Training bestreiten deshalb Stefan Rogentin und Niels Hintermann die teaminterne Qualifikation um den vierten Startplatz. Das Training läuft aktuell.

09:19 Uhr

Donnerstag, 5. Februar

Die Entschuldigung von Niels Hintermann

Er sorgte für Unruhe im Schweizer Team der Abfahrer. Nun rudert Niels Hintermann zurück und entschuldigt sich für seine Aussagen.

Mehr zum Thema:

21:15 Uhr

Mittwoch, 4. Februar

Auftaktsieg für die Schweizer Mixed-Curler

Briar Schwaller-Huerlimann und Yannick Schwaller zittern sich zum Auftaktsieg.
Bild: Keystone

Das Schweizer Mixed-Curling-Team lanciert die Olympischen Spiele 2026 in Norditalien mit einem Auftaktsieg. Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller gewinnen ihr erstes Spiel der Round Robin gegen Estland - nach einem Stromausfall - 9:7 nach Zusatz-End.

Ein missratener letzter Stein der Esten brachte dem Schweizer Duo am Mittwochabend in Cortina d'Ampezzo im 4. End einen vermeintlich vorentscheidenden 4:1-Vorteil. Mit einem fehlerbehafteten letzten End machten es Schwaller-Hürlimann/Schwaller aber noch einmal spannend. Anstatt einen Vierpunktevorsprung ins Trockene zu bringen, ermöglichten sie den Esten Marie Kaldvee/Harri Lill im achten End noch den Ausgleich zum 7:7. Erst im Zusatz-End setzte sich das Schweizer Team schliesslich 9:7 durch.

Die ersten Spiele der Round Robin bildeten zwei Tage vor der offiziellen Eröffnungsfeier den wettkampfmässigen Auftakt zu den 25. Olympischen Winterspielen. Neben der Schweiz gewannen auch Schweden (10:3 gegen Südkorea), Grossbritannien (8:6 gegen Norwegen) und Kanada (10:5 gegen Tschechien) ihr erstes Spiel. (sda)

19:08 Uhr

Mittwoch, 4. Februar

Olympische Wettbewerbe starten mit Curling – und Schweizer Beteiligung

Zwei Tage vor der Eröffnungsfeier haben die Wettbewerbe der 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo begonnen. Den Anfang machten die Curler, die erste Session des Mixed-Turniers begann um 19.05 Uhr im Cortina Curling Stadium mit den Duellen Estland - Schweiz, Kanada - Tschechien, Grossbritannien - Norwegen und Schweden - Südkorea.

Damit läuft der erste von drei Wettbewerben im Curling, insgesamt gibt es in Norditalien 116 Entscheidungen. Die erste Goldmedaille wird am Samstag vergeben, wenn die alpinen Skirennläufer in der Abfahrt antreten (11.30 Uhr). Am ersten Wochenende werden 13 Olympiasieger bzw. Olympiasiegerinnen gekürt.

Im Curling fallen die Medaillenentscheidungen am 10. (Mixed), 21. (Männer) und 22. Februar (Frauen). (sda)

18:58 Uhr

Mittwoch, 4. Februar

Norovirus-Alarm in Finnlands Eishockey-Team

Vier Spielerinnen des finnischen Eishockey-Nationalteams sind vor den Olympischen Winterspielen am Norovirus erkrankt. Dieses ist hochansteckend und verursacht plötzlichen Brechdurchfall. Die betroffenen Spielerinnen seien isoliert worden, heisst es von offizieller Seite. Die Namen der Erkrankten werden nicht genannt.

Training und Medienauftritte am Mittwoch wurden vorsichtshalber abgesagt. Am Donnerstagabend sollten die Finninnen in Mailand ihr Auftaktspiel gegen Kanada bestreiten. Dafür muss das Team aber laut den Regularien aus 17 Spielerinnen – davon zwei Torhüterinnen – bestehen. Das Auftaktspiel steht deshalb auf der Kippe und auch eine Verschiebung ist faktisch unmöglich. Finnland spielt zum Abschluss der Vorrunde am 10. Februar gegen die Schweiz. (watson/dpa)

18:38 Uhr

Mittwoch, 4. Februar

Schnee verunmöglicht Abfahrtstraining

Das erste Training zur Olympia-Abfahrt der Frauen vom Sonntag kann nicht stattfinden. Wie die Organisatoren am Mittwoch mitteilen, verunmöglicht der anhaltende Schneefall die Durchführung am Donnerstag. Gemäss Prognosen dürfte es bis am Donnerstagmorgen schneien. Zwei weitere Gelegenheiten folgen noch: Auch am Freitag und am Samstag sind Trainings angesetzt. (cza)

14:45 Uhr

Mittwoch, 4. Februar

Olympiasiegerin Tanja Frieden im Interview

Vor 20 Jahren gewann Tanja Frieden an den Olympischen Spielen in Turin Gold im Boardercross. Ein Gespräch darüber, wie sich das Leben nach so einem Erfolg verändert.

Mehr zum Thema:

12:30 Uhr

Mittwoch, 4. Februar

Odermatt und Co. überzeugen – Hintermann genervt

Beim Abfahrtstraining der Männer zeigen sich viele Schweizer von ihrer guten Seite und wissen zu überzeugen. Die Tagesbestzeit stellt jedoch der Amerikaner Ryan Cochran-Siegle auf. Der grosse Favorit auf den Sieg, Marco Odermatt, fährt auf Rang 3. Hinter ihm ist Alexis Monney auf dem vierten Rang platziert. Franjo von Allmen und Stefan Rogentin sind auf Platz acht und neun vorzufinden. Derweil fährt Niels Hintermann auf Platz 18.

Marco Odermatt, Franjo von Allmen und Alexis Monney sind für die Olympia-Abfahrt bereits gesetzt. Stefan Rogentin und Niels Hintermann machen am Donnerstag im 2. Training den vierten Schweizer Startplatz unter sich aus. Dieses vorgehen gefällt Hintermann gar nicht: «Ich habe mich sehr gefreut bei der Anreise, gestern Abend wurde mir die Laune von meinen drei Chefs verdorben», erzählt er im Interview nach dem 1. Training bei SRF.

Ein bitteres Ende nahm das Training für den Norweger Fredrik Möller. Dieser stürzte und verletzte sich dabei an der Schulter. Anschliessend musste er mit dem Helikopter abtransportiert werden. Am Donnerstag und Freitag sind noch zwei weitere Trainings geplant. Am Samstag ab 11:30 Uhr wird in Bormio dann um die Medaillen gefahren. (alv)

Mehr zum Thema:

11:30 Uhr

Mittwoch, 4. Februar

Abfahrtstraining der Männer gestartet

Es geht los: Daniel Hemetsberger ist der erste Trainingsfahrer von den Olympischen-Spielen 2026 und eröffnet damit das Vorprogramm. (alv)

05:10 Uhr

Mittwoch, 4. Februar

Einblick ins Doping-Labor

Vor Beginn der Olympischen Spiele hat unser Reporter einen exklusiven Blick in einen streng geschützten Bereich werfen dürfen. Nämlich in das Innenleben des einzigen Antidoping-Labors der Schweiz in Lausanne.

Mehr zum Thema:

05:05 Uhr

Mittwoch, 4. Februar

Erste Athletinnen und Athleten aus der Schweiz im Einsatz

Offiziell werden die Spiele erst am Freitag, 6. Februar, eröffnet. Doch bereits heute Mittwoch finden die ersten Wettkämpfe statt.

Im Curling kommt es in der Mixed-Doppel-Konkurrenz zu den ersten Spielen. Für die Schweiz sind Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller im Einsatz. Sie spielen um 19.05 Uhr gegen Estland.

Zudem findet bei den Männern das erste Abfahrts-Training der Alpinen statt. Dieses startet um 11.30 Uhr.

05:00 Uhr

Mittwoch, 4. Februar

Herzlich willkommen

Liebe Leserinnen und Leser

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker zu den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina. Erstmals nach 2006 (Turin) finden die Winterspiele wieder in Zentraleuropa statt.

Mehr zum Thema:

Kommentare (0)