23:27 Uhr
Sonntag, 31. Mai
Audrey Werro siegt in Rabat
Der Freiburger 800-m-Läuferin Audrey Werro gelingt beim Diamond-League-Meeting in Rabat ein eindrücklicher Sieg. Die 22-Jährige deklassiert die Konkurrenz und kommt zu ihrem zweiten Erfolg auf dieser Stufe.
Es war eine Machtdemonstration der jungen Schweizerin. In Marokkos Hauptstadt feierte sie bei ihrem ersten Rennen seit dem Gewinn der Silbermedaille an der Hallen-WM vor gut zwei Monaten einen Start-Ziel-Sieg. Mit 1:56,56 Minuten gelang ihr die viertbeste Zeit ihrer Karriere. Die beste ihrer starken Konkurrentinnen, die Äthiopierin Tsige Duguma, Zweite der Olympischen Spiele in Paris, verlor 68 Hundertstel auf Werro.
Ihr erstes Diamond-League-Rennen hatte Werro im letzten August in Zürich gewonnen, als sie mit 1:55,91 zum dritten Mal im 2025 den Schweizer Rekord verbessert hatte. Die Bestzeiten in diesem Jahr sollen erst Mitte August gelaufen werden. Dann steht mit den Europameisterschaften in Birmingham der Saisonhöhepunkt auf dem Programm.
Weltmeisterin Ditaji Kambundji ist im Formaufbau noch nicht so weit wie Werro. Die Bernerin belegte bei ihrem dritten Start in der laufenden Diamond-League-Saison über 100 m Hürden den 6. Platz. Mit 12,66 Sekunden war sie vier Hundertstel langsamer als vor zwei Wochen in Schanghai. Gewonnen wurde das Rennen von der an der letztjährigen WM von Kambundji knapp geschlagenen Nigerianerin Tobi Amusan. Die WM-Zweite zeigte sich mit der Saisonbestzeit und dem Meeting-Rekord von 12,28 Sekunden in starker Form. (sda)
23:25 Uhr
Sonntag, 31. Mai
Klarer Sieg von Deutschland gegen Finnland
Deutschland gewinnt das erste von zwei Testspielen vor der Weltmeisterschaft deutlich. Das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann schlägt in Mainz Finnland mit 4:0.
Der Stuttgarter Deniz Undav konnte Punkte für einen Einsatz in den USA sammeln, bevor er nach einer guten Stunde angeschlagen vom Platz musste. Der von Nagelsmann oft kritisch bewertete zweitbeste Torschütze der Bundesliga erzielte gegen Finnland in der 34. Minute das 1:0 und kurz vor seiner Auswechslung in der 57. Minute das 3:0. Dazwischen legte er für Florian Wirtz auf, der zum 2:0 traf. Den vierten Treffer erzielte Jamal Musiala.
Mit Ausnahme von Kai Havertz vom Champions-League-Finalisten Arsenal standen Nagelsmann alle aufgebotenen Spieler zur Verfügung. Goalie Manuel Neuer wurde geschont, sein Bayern-Teamkollege Lennart Karl, der sich einen Assist gutschreiben lassen konnte, kam zum ersten Einsatz von Beginn weg.
Den letzten Test spielen die Deutschen am kommenden Samstag in Chicago gegen Co-Gastgeber USA, bevor am 14. Juni in Houston WM-Neuling Curaçao der Startgegner ist. (sda)
19:26 Uhr
Sonntag, 31. Mai
Vingegaard komplettiert sein Grand-Tour-Palmares
Jonas Vingegaard feiert bei seiner ersten Giro-Teilnahme einen überlegenen Gesamtsieg. Seine beeindruckenden Leistungen in den italienischen Bergen sind auch eine Ansage an Tadej Pogacar, mit dem er sich im Juli an der Tour de France duellieren wird.
«Veni, vidi Vingegaard!», titelte das Online-Portal «Radsport-News», nachdem der Topfavorit in der vorletzten Etappe am Samstag auch bei der letzten Bergankunft dieser 109. Italien-Rundfahrt triumphiert und mit seinem fünften Etappensieg den letzten Schritt zum Gesamtsieg gemacht hatte.

Nach einer kurzen Nacht wegen des Flugs nach Rom war das 21. und letzte Teilstück dieser ersten Grand Tour des Jahres für Vingegaard eines zum Geniessen. Während sich der Italiener Jonathan Milan im Sprint den letzten Etappensieg sicherte, brachte der Mann im Rosa Trikot den Gesamtsieg ins Trockene.
Damit ist Vingegaard, bereits zweifacher Sieger der Tour de France sowie Gewinner der Vuelta a España, der achte Fahrer, der alle drei grossen Landesrundfahrten gewonnen hat. Er reiht sich in eine exklusive Liste mit Bernard Hinault, Eddy Merckx, Jacques Anquetil, Felice Gimondi, Alberto Contador, Vincenzo Nibali und Chris Froome ein.
Im Gesamtklassement triumphierte Vingegaard mit über fünf Minuten Vorsprung auf den zweitplatzierten Österreicher Felix Gall, der zusammen mit dem früheren Giro-Sieger Jai Hindley aus Australien das Podest komplettierte. (sda)
18:16 Uhr
Sonntag, 31. Mai
Norwegen holt sich die Bronzemedaille
Das Überraschungsteam Norwegen gewinnt an der Eishockey-WM in Zürich das Spiel um den 3. Platz gegen Kanada 3:2 nach Verlängerung und holt erstmals eine WM-Medaille.
In der Vorrunde hatten die Norweger gegen Kanada noch in der Verlängerung verloren und hinter dem Rekord-Weltmeister den zweiten Gruppenplatz belegt. Nun revanchierten sie sich und gewannen erstmals überhaupt in der WM-Geschichte eine Medaille.
Zwar verspielten sie in den letzten 76 Sekunden der regulären Spielzeit einen 2:0-Vorsprung, doch in der Verlängerung gelang Noah Steen nach dreieinhalb Minuten mit seinem siebten Tor an diesem Turnier der Lucky Punch.
Die Norweger gingen in der 8. Minute in Führung; Emilio Pettersen profitierte von einem Goaliefehler, als Jet Greaves den Puck hinter dem eigenen Tor verlor. Im Mitteldrittel erhöhte Stian Solberg mit einem abgelenkten Schuss auf 2:0 (33.). Dann bäumten sich die Kanadier noch einmal auf. Robert Thomas gelang ein Doppelpack - das 2:2 fiel sieben Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit.

Der Erfolg der spielerisch unterlegenen Norweger war etwas glückhaft, aber am Ende nicht unverdient, weil sie den Sieg mehr wollten als die Kanadier mit ihren Superstars Sidney Crosby und Macklin Celebrini. Zudem hielt Goalie Henrik Haukeland (46 Paraden) von den Straubing Tigers herausragend.
Kanada, das am Samstagabend mit 2:4 im Halbfinal an Finnland gescheitert war, misst einer Bronzemedaille traditionell wenig Bedeutung bei. Im Mutterland des Hockey gilt die Devise: Gold oder nichts. Letztmals gewannen die Kanadier 1995 ein Bronze-Spiel, seither verloren sie nun zum sechsten Mal im «kleinen» Final.
Die Norweger krönten eine herausragende WM, in der sie Tschechien und den grossen Nachbarn Schweden bezwangen, mit der unerwarteten Medaille. (sda)
17:23 Uhr
Sonntag, 31. Mai
Klarer Sieg vor Abreise in die USA
Das Schweizer Nationalteam feiert im Testspiel gegen Jordanien den ersten Sieg des Jahres. Beim 4:1 in St. Gallen ist das Team von Trainer Murat Yakin klar überlegen.
Tief in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit rennt der norwegische Schiedsrichter Rohit Saggi nochmals zum TV-Gerät an der Seitenlinie. Dort sieht er, dass die Intervention an Breel Embolo eben doch ein Foul war. Und so nimmt sich Captain Granit Xhaka den Ball und bringt die Schweiz in der zehnten(!) Minute der Nachspielzeit mit 3:0 in Führung. Es ist der Abschluss einer dominanten Halbzeit, in der die Schweiz weitgehend alles im Griff hat.
Bereits das erste Tor des Spiels fiel vom Penaltypunkt aus. Nachdem Remo Freuler vom jordanischen Goalie am Fuss getroffen worden war, trat Embolo an und erzielte seinen 24. Treffer im Nationalteam. Fünf Minuten danach erhöhte Dan Ndoye nach perfekter Vorlage von Michel Aebischer auf 2:0.

Der WM-Debütant aus Vorderasien zeigte sich in der zweiten Hälfte konkurrenzfähiger, wobei die Partie durch die vielen Wechsel auf beiden Seiten merklich an Fahrt verlor. Der eingewechselte Odeh Fakhoury sorgte in der 52. Minute für den Anschlusstreffer, als er den ebenfalls eingewechselten Marvin Keller bei seinem Debüt im Nationalteam mit einem Flachschuss überwand.
Für den Schlusspunkt sorgte Christian Fassnacht, der in der 79. Minute zum 4:1 traf. Der danach einsetzende Gewittersturm sorgte dafür, dass die Partie in der 88. Minute unterbrochen wurde, was die Spieler zunächst als Schlusspfiff interpretierten. Nach einer Pause kamen die Teams aufs Feld zurück, um die verbliebenen drei Minuten zu Ende zu spielen.
Mit dem Sieg hat die Schweiz den ersten Teil der WM-Vorbereitung abgeschlossen. Am Montag geniessen die Spieler einen freien Tag, am Dienstag wird die Mannschaft dann nach San Diego reisen und dort das Basecamp beziehen. Dort steht am Samstag, dem 6. Juni, noch ein letztes Testspiel auf dem Programm, Gegner ist Australien. Eine Woche später beginnt die WM für die Schweiz mit dem Gruppenspiel gegen Katar. (sda)
16:25 Uhr
Sonntag, 31. Mai
Eishockey: Drei Schweizer in die Hall of Fame
Acht Männer und Frauen werden in diesem Jahr in die Hall of Fame der IIHF aufgenommen. Mit Florence Schelling, Andres Ambühl und Ralph Krueger tragen gleich drei davon das Schweizer Dress.
Torhüterin Florence Schelling erhielt diese Ehre als erste Spielerin der Schweiz. Die 37-Jährige war beim Gewinn der Bronzemedaillen an den Weltmeisterschaften 2012 und den Olympischen Spielen 2014 das Gesicht des Nationalteams, bei den Winterspielen wurde sie zum MVP des Turniers gekürt. Mit der Aufmerksamkeit, die sie generierte, trug sie wesentlich zur positiven Entwicklung im hiesigen Frauen-Eishockey bei.

Normalerweise muss nach dem Karriereende mindestens eine zweijährige Wartezeit vergehen, bevor eine Aufnahme in die Hall of Fame möglich ist. Für Andres Ambühl, der nach der Rekordmarke von 20 WM-Teilnahmen erst im vergangenen Jahr zurücktrat, wurde jedoch eine Ausnahme gemacht, sodass ihm diese Ehre zu Hause zuteilwerden konnte. «Das schätze ich sehr», sagt der 42-Jährige.
Ralph Krueger trug ebenfalls ein Schweizer Dress, obwohl er in Winnipeg geboren ist und als Kanadier in die Hall of Fame aufgenommen wurde. Ein solches anzuziehen, stand für ihn ausser Frage. Er sei zwar ein Welteishockey-Bummler, «aber hier ist nun mein Zuhause, hier werden wir alt». Die ganze Familie lebe hier. (sda)
15:54 Uhr
Sonntag, 31. Mai
Bencic scheitert in Paris an Weltnummer 7
Belinda Bencic scheitert im Achtelfinal des French Open an der Weltnummer 7 Jelina Switolina. Die formstarke Ukrainerin setzt sich 4:6, 6:4, 6:0 durch.

Die vier Positionen hinter Switolina klassierte Belinda Bencic hatte sich im achten Anlauf erstmals für die Runde der letzten 16 in Paris qualifiziert. Dort war die Ukrainerin, die zuletzt das Turnier in Rom gewann und seit zehn Spielen ungeschlagen ist, im Duell zweier junger Mütter, zu stark. (sda)
15:45 Uhr
Sonntag, 31. Mai
MotoGP: Marco Bezzecchi triumphiert auf heimischem Boden
Marco Bezzecchi gewinnt den GP von Italien in Mugello. Nachdem er im Sprint am Samstag als Vierter das Podest noch knapp verpasste, setzte sich der Italiener im Heimrennen von der Pole-Position aus vor dem Spanier Jorge Martin und seinem Landsmann Francesco Bagnaia durch.

Nicht an seinen Erfolg im Sprint vom Samstag anknüpfen konnte derweil Raul Fernandez, der trotz Startplatz 2 mit etwas mehr als 13 Sekunden Rückstand auf Bezzecchi nicht über den 8. Platz hinauskam.
Davor reihte sich als Siebter Marc Marquez ein, der an diesem Wochenende sein Comeback feierte. Der amtierende Weltmeister hatte Anfang Mai nach einem schweren Sturz am Fuss und an der Schulter operiert werden müssen. (sda)
15:38 Uhr
Sonntag, 31. Mai
Lisa Baumann in Frankreich auf dem Podest
Die Mountainbikerin Lisa Baumann zeigt sich in einer guten Form. Beim zweiten Downhill-Rennen der Weltcup-Saison in Loudenvielle fährt die 24-Jährige als Dritte aufs Podest.

Der Sieg in den französischen Pyrenäen ging an die Österreicherin Valentina Höll, die überlegen mit über drei Sekunden Vorsprung auf die zweitplatzierte Gracey Hemstreet aus Kanada gewann. Baumann fehlten rund 4,3 Sekunden zum Sieg.
Der 3. Platz bedeutet für Baumann auch Wiedergutmachung. Vor einem Jahr brach sich die Downhill-Europameisterin in Loudenvielle das Schlüsselbein. (sda)
13:45 Uhr
Sonntag, 31. Mai
Viermalige French-Open-Siegerin Swiatek scheitert an Kostyuk
Iga Swiatek, die Nummer 3 der Welt, scheidet am French Open in den Achtelfinals aus. Gegen die Ukrainerin Marta Kostyuk (WTA 15) verliert die Polin in etwas über anderthalb Stunden 5:7, 1:6.
Es ist das erste Mal seit 2019, dass Swiatek in Roland Garros bereits im Achtelfinal scheitert. Seither gewann sie das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres viermal und erreichte einmal die Viertel- beziehungsweise Halbfinals.

Kostyuk, die in der dritten Runde am vergangenen Freitag Viktorija Golubic besiegte, zieht hingegen erstmals in ihrer Karriere in die Viertelfinals in Paris ein. Zudem ist die 23-Jährige auf Sand seit 15 Spielen ungeschlagen.
In der Runde der besten Acht trifft Kostyuk entweder auf Belinda Bencic oder auf ihre Landsfrau Jelina Switolina. (sda)
13:38 Uhr
Sonntag, 31. Mai
Annik Kälin fliegt fast 7 m weit
Annik Kälin überzeugt beim Mehrkampf-Meeting in Götzis auch am zweiten Tag. Die Bündnerin eröffnet den Sonntag mit 6,96 m im Weitsprung.
Somit übertraf die Siebenkämpferin ihren Schweizer Rekord von 6,90 m wie Simon Ehammer tags zuvor um sechs Zentimeter. Der Unterschied: Da der Rückenwind mit 2,2 m/s etwas zu stark war, wird die Weite von Annik Kälin nicht als Schweizer Rekord anerkannt, zählt aber für die Tageswertung.

Die Olympia-Vierte von Paris ist im Vorarlberg auf Schweizer Rekordkurs im Siebenkampf. Derzeit hat sie einen leichten Vorsprung gegenüber ihrer Bestmarke. Noch fehlt der Speerwurf und der 800-m-Lauf.
Auch Simon Ehammer bewegt sich auf die Schweizer Rekordmarke von 8700 Punkten zu. Die 13,48 Sekunden über 110 m Hürden und 41,09 m mit dem Diskus sind sehr gut, beziehungsweise zufriedenstellend. (sda)
13:34 Uhr
Sonntag, 31. Mai
Auftaktsiegerin Wiebes vom Giro ausgeschlossen
Der Giro d'Italia der Frauen beginnt mit einem Paukenschlag. Beim Comeback von Marlen Reusser wird die Auftaktsiegerin Lorena Wiebes wegen eines um 20 Gramm zu leichten Velos von der Rundfahrt ausgeschlossen
Wiebes' Team SD Worx reagierte entrüstet auf die von der Rennleitung ausgesprochene Strafe gegen die 27-jährige Niederländerin und hinterfragte die Gewichtskontrollen der Velos an der Italien-Rundfahrt.

Laut der Jury brachte Wiebes' Velo nur 6,78 statt der geforderten 6,8 Kilogramm auf die Waage. SD Worx kann sich das Messergebnis nicht erklären, schliesslich sei Wiebes in der laufenden Saison mehrmals das Velo in gleichem Aufbau gefahren und habe damit Siege errungen.
Wiebes hatte am Samstag die Auftaktetappe des Giro über 139 Kilometer von Cesenatico nach Ravenna überlegen im Sprint gewonnen. Nach ihrer Disqualifikation wurde die Italienerin Elisa Balsamo zur Siegerin und ersten Trägerin des rosafarbenen Leadertrikots erklärt.
Marlen Reusser erreichte das Ziel bei ihrem ersten Renneinsatz seit dem schweren Sturz Anfang April an der Flandern-Rundfahrt als 47. gleichzeitig mit der Siegerin. Linda Zanetti, die zweite Schweizer Starterin, mischte als Sechste im Sprint ganz vorne mit. (sda)
13:18 Uhr
Sonntag, 31. Mai
Adi Hütter wieder Trainer von Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt ist auf der Suche nach einem neuen Trainer fündig geworden. Mit dem früheren YB-Meistertrainer Adi Hütter tritt ein alter Bekannter die Nachfolge des Spaniers Albert Riera an.
Fünf Jahre nach seinem freiwilligen Abschied kehrt Adi Hütter damit zu Eintracht Frankfurt zurück. Der 56-jährige Österreicher übernimmt beim Team mit dem Schweizer Internationalen Aurèle Amenda die Nachfolge des Spaniers Albert Riera, von dem sich der Klub nach einer enttäuschenden Saison mit Platz 8 in der Bundesliga nach nicht einmal vier Monaten getrennt hatte.
Hütter, der die Hessen bereits von 2018 bis 2021 erfolgreich trainierte, erhält beim Bundesligisten einen bis im Sommer 2029 gültigen Vertrag. Zuletzt arbeitete er in Frankreich bei der AS Monaco, wo er im vergangenen Oktober entlassen wurde. Von 2015 bis 2018 hatte Hütter die Young Boys trainiert und die Berner nach zwei 2. Plätzen 2018 zum ersten Meistertitel nach 32 Jahren geführt.
In seiner ersten Amtszeit in Frankfurt erreichte Hütter mit der Eintracht 2019 die Halbfinals der Europa League. Sein freiwilliger Abgang zu Borussia Mönchengladbach im Sommer 2021 - trotz eines noch zwei Jahre gültigen Vertrages - verlief dann allerdings nicht ganz geräuschlos.
Nun soll Hütter die Eintracht nach der ebenso kurzen wie stürmischen Zeit unter seinem Vorgänger Albert Riera wieder in ruhiges Fahrwasser und vor allem zurück auf die europäische Fussball-Bühne führen. Als Tabellen-Achter hatte Frankfurt in der abgelaufenen Bundesliga-Saison einen internationalen Startplatz verpasst. (sda)
12:51 Uhr
Sonntag, 31. Mai
Mäder und Kernen spielen in Tschechien um Platz 3
Joana Mäder und Leona Kernen belegen beim Elite16-Turnier in Ostrava den 4. Schlussrang. Im Spiel um Platz 3 unterliegen sie dem brasilianischen Duo Thamela/Victoria 19:21 und 12:21.

Für Mäder und die 14 Jahre jüngere Kernen bedeutet das Abschneiden in Tschechien ein nächster Erfolg. Das Duo, das erst seit dieser Saison gemeinsam spielt, überzeugte auf Anhieb und erreichte bereits bei den Turnieren in Brasilien, wo wie in Ostrava der höchsten Turnierkategorie Elite16 gespielt wurde, die Achtel- beziehungsweise Viertelfinals.
Mäder/Kernen waren von den drei Schweizer Teams im Osten Tschechiens mit dem Halbfinalvorstoss das erfolgreichste. Zuvor waren am Samstag Tanja Hüberli und Nina Brunner in den Achtelfinals gescheitert. Zudem unterlagen die Vergé-Dépré-Schwestern Zoé und Anouk in der Runde der letzten 16 ebenfalls den Brasilianerinnen Thamela und Victoria. (sda)
11:44 Uhr
Sonntag, 31. Mai
Eishockey: Schweiz erstmals die Weltnummer 1
Unabhängig vom Ausgang des WM-Finals am Sonntagabend gegen Finnland wird die Schweiz in der Weltrangliste des Internationalen Eishockey-Verbandes nach der Heim-WM erstmals auf Platz 1 stehen.

Nach Berechnungen von Keystone-SDA verdrängen die Schweizer im Vergleich zum Ranking im Februar den Olympiasieger und entthronten Weltmeister USA von der Spitze und überholen gleichzeitig den Rekordweltmeister Kanada.
Der Sprung an die Spitze ist das Resultat konstanter Leistungen über mehrere Jahre hinweg, darunter drei WM-Finalteilnahmen in Serie. In die Berechnung der Weltrangliste fliessen die Ergebnisse der letzten vier Weltmeisterschaften sowie des olympischen Turniers in Mailand ein. (sda)
11:38 Uhr
Sonntag, 31. Mai
Spurs folgen Knicks in den NBA-Final
Die San Antonio Spurs fordern die New York Knicks im NBA-Final heraus. Die Texaner sorgen für eine Überraschung und schalten Titelverteidiger Oklahoma City Thunder mit einem 111:103-Auswärtssieg aus.
Damit haben die Spurs erstmals seit ihrem letzten Titelgewinn 2014 wieder den Final erreicht. Das junge und unbekümmerte Team um Superstar Victor Wembanyama setzte sich in einem nervenaufreibenden siebten Spiel der Playoff-Halbfinalserie gegen die Oklahoma City Thunder durch.

Der Titelverteidiger musste sich trotz einer herausragenden Vorstellung des zweimaligen MVP Shai Gilgeous-Alexander geschlagen geben. Der Kanadier erzielte 35 Punkte und verzeichnete 9 Assists. Wembanyama spielte mit 22 Punkten und 7 Rebounds eine entscheidende Rolle beim Coup der Spurs.
San Antonio hat nun vier Tage Zeit, sich auf die Finalserie gegen die Knicks vorzubereiten. Die New Yorker stehen erstmals seit 1999 wieder im Final und streben ihren ersten Titelgewinn seit 1973 an. Vor 27 Jahren mussten sie sich im Final den Spurs geschlagen geben. Nun reisen die Knicks mit viel Selbstvertrauen zum ersten Spiel nach San Antonio, haben sie doch ihre letzten elf Partien in diesen Playoffs allesamt gewonnen. (sda)
11:32 Uhr
Sonntag, 31. Mai
Freinacht in Zürich bei Schweizer WM-Titel
Falls das Schweizer Eishockey-Nationalteam am Sonntagabend im Final in Zürich den WM-Titel holt, darf in der Stadt ohne Sperrstunde gefeiert werden. Wie das Zürcher Sicherheitsdepartement bekannt gab, gilt in Innenräumen von Gastwirtschaftsbetrieben eine Freinacht. Gartenrestaurants und Boulevard-Cafés müssen sich hingegen an die normalen Öffnungszeiten halten.

Auf jeden Fall eine Medaillenfeier wird es am Montag in der Stadt Zürich geben. Diese ist gegen 17.30 Uhr geplant. Im Falle eines WM-Titels steigt auf dem Helvetiaplatz eine grosse Party, bei einer Finalniederlage wird im Theatersaal des Volkshaus Zürich gefeiert. Weitere Informationen folgen, wie der Schweizer Eishockeyverband mitteilt. (sda)
21:49 Uhr
Samstag, 30. Mai
Yverdon steigt auf Kosten von Thun auf
Yverdon schafft den Aufstieg in die Super League der Frauen. Die Waadtländerinnen belegen nach den sechs Spieltagen der Auf-/Abstiegsrunde den 2. Platz hinter Luzern, das den Klassenerhalt sicher schaffte. Als Absteiger steht der FC Thun fest. (sda)
19:57 Uhr
Samstag, 30. Mai
Kriens-Luzern krönt sich erstmals zum Meister
Der HC Kriens-Luzern ist zum ersten Mal in seiner Klubgeschichte Schweizer Meister. Die Innerschweizer nutzen ihren ersten Matchball und landen in Schaffhausen mit 39:33 den entscheidenden dritten Sieg in der Best-of-5-Finalserie gegen die Kadetten.

In einem engen Spiel liess sich keines der Teams entscheidend abschütteln. Drei Tore Vorsprung waren für die Gäste, die in der ersten Halbzeit den etwas besseren Eindruck hinterliessen, lange das Höchste der Gefühle. Das Heimteam, das mit viel Schwung aus der Pause kam, führte mit maximal zwei Längen Vorsprung.
Beim Stand von 32:31 übernahmen die Innerschweizer nach langer Zeit wieder die Führung, die sie nicht mehr hergaben. In den letzten Minuten spielte sich das Team des scheidenden Trainers Thomas Zimmermann in einen Rausch. Es resultierte nicht nur der 18. Sieg in Serie, sondern auch der erste Meistertitel der Klubgeschichte.
In der Qualifikation noch hinter den Kadetten gelandet, zeigte der HC Kriens-Luzern in der entscheidenden Phase der Meisterschaft einen wahren Steigerungslauf. In der Finalserie gegen den Meister der letzten vier Jahre liessen die Innerschweizer, die künftig von Nationaltrainer Andy Schmid in einem Doppelmandat trainiert werden, nichts anbrennen - anders als noch 2023 und 2024, als im Final die Kadetten das bessere Ende für sich behielten. (sda)
17:34 Uhr
Samstag, 30. Mai
Eissportarten in Lyon statt in Nizza
Die Olympiapläne für 2030 nehmen eine Wendung: Die Eissport-Wettbewerbe sollen nicht mehr in Nizza, sondern in Lyon stattfinden. Als Grund wird die Ablehnung einer temporären Eissporthalle genannt.
Ursprünglich sollten in der südfranzösische Stadt Nizza die Eissport-Wettbewerbe Eishockey, Eiskunstlauf, Curling und Shorttrack zur Austragung kommen. Nun sollen die Disziplinen voraussichtlich in Lyon gebündelt werden.
Die in Nizza geprüften Lösungen seien nicht tragfähig gewesen, erklärte das Organisationskomitee in einer Pressemitteilung. Lyon erscheine daher als geeignetster Standort, um die Eissportarten zentral auszurichten.
Auslöser der Neuausrichtung ist unter anderem der Entscheid des im März gewählten konservativen Bürgermeisters Éric Ciotti, sich gegen den Bau einer temporären Eissporthalle im Stadion der Stadt zu stellen. (sda/dpa)
17:17 Uhr
Samstag, 30. Mai
Kanada mit Davies, David und dem Ex-Basler Millar
Der Schweizer WM-Gegner Kanada gibt im Rahmen eines Trainingslagers in Charlotte, North Carolina, sein Kader für das Heimturnier bekannt. Die Hälfte der 26 aufgebotenen Spieler war bereits vor vier Jahren an der WM in Katar dabei.
Die bekanntesten Namen im Aufgebot von Nationaltrainer Jesse March sind Aussenverteidiger Alphonso Davies von Bayern München und Stürmer Jonathan David von Juventus Turin. Ebenfalls im Kader ist der ehemalige Basler Liam Millar von Premier-League-Aufsteiger Hull City. Das Trio gehörte schon vor vier Jahren in Katar zum kanadischen WM-Aufgebot.
Der als Captain vorgesehene Davies kuriert derzeit eine Oberschenkelverletzung aus und wird voraussichtlich am Montag zum Team des Co-Gastgebers stossen. Für das dann in Edmonton stattfindende Testspiel gegen Usbekistan wird der 25-Jährige noch nicht zur Verfügung stehen. Marsch geht sogar davon aus, dass Davies auch das erste WM-Spiel gegen Bosnien-Herzegowina am Freitag, 12. Juni, verpassen wird. Die weiteren Vorrunden-Partien stehen für Kanada am 18. Juni gegen Katar und am 24. Juni in Vancouver gegen die Schweiz an. (sda)
17:12 Uhr
Samstag, 30. Mai
Jasmin Liechti mit zweitem Profisieg
Die Schweizer Radrennfahrerin Jasmin Liechti gewann die 2. Etappe der Bretagne Ladies Tour. Die 23-jährige Bernerin nahm den anderen Fahrerinnen im 24,7 km langen Einzelzeitfahren rund um Plomodiern 27 Sekunden und mehr ab. Für Liechti, die durch ihren Triumph auch die Führung in der Gesamtwertung übernahm, war es der zweite Sieg bei den Profis. Ihre Premiere feierte sie vor etwas mehr als einem Monat beim Eintagesrennen Gran Premio Della Liberazione Donne. (sda)
15:56 Uhr
Samstag, 30. Mai
Raul Fernandez mit erstem Sprint-Sieg
Raul Fernandez gewinnt den Sprint beim Grand Prix von Italien in Mugello. Der Spanier, der von Startplatz 2 ins Rennen ging, sichert sich den ersten Sprint-Sieg seiner Karriere vor Landsmann Jorge Martin.

Der Lokalmatador Fabio Di Giannantonio komplettierte als Dritter das Podest. Marco Bezzecchi, der aktuell Führende der Weltmeisterschaft, musste sich mit dem vierten Platz begnügen, nachdem er von der Pole-Position aus gestartet war.
Der amtierende Weltmeister Marc Marquez, der vor rund zwanzig Tagen im Sprint beim GP von Frankreich heftig stürzte und am Fuss und an der Schulter operiert werden musste, belegte bei seinem Comeback den 5. Platz. (sda)
14:38 Uhr
Samstag, 30. MAi
Nullnummer des zweiten Schweizer WM-Gegners Bosnien
Bosnien-Herzegowina, am 18. Juni zweiter Schweizer Gruppengegner an der WM in Nordamerika, spielte in seinem zweitletzten Vorbereitungsspiel 0:0 gegen Nordmazedonien.
In Sarajevo fanden nur vier von sechzehn Abschlüssen der Bosnier den Weg aufs Tor. Nationaltrainer Sergej Barbarez wechselte in der Pause zehn Spieler aus, der YB-Mittelfeldspieler Armin Gigovic kam in der ersten Hälfte zum Einsatz. (sda)
14:14 Uhr
Samstag, 30. Mai
Nach schwacher Saison: Liverpool und Slot trennen sich
Der englische Fussball-Rekordmeister FC Liverpool und Teammanager Arne Slot gehen nach einer schwachen Saison getrennte Wege. Wie der Klub des deutschen Nationalspielers Florian Wirtz am Samstagmittag mitteilte, habe der 47-jährige Niederländer «seine Rolle als Cheftrainer mit sofortiger Wirkung» aufgegeben, die Nachfolgersuche sei im Gange.

Als Favorit bei den Reds gilt Andoni Iraola (43), mit dem auch Bayer Leverkusen verhandeln soll. Der Spanier steht derzeit bei Liverpools Ligakonkurrenten AFC Bournemouth unter Vertrag. Slot hatte den FC Liverpool im Sommer 2024 als Nachfolger von Jürgen Klopp übernommen. (sda)
22:10 Uhr
Freitag, 29. Mai
Bencic in Paris erstmals in den Achtelfinals
Belinda Bencic steht am French Open erstmals in ihrer Karriere in den Achtelfinals. In der 3. Runde gewinnt die Weltnummer 11 souverän 6:3, 6:3 gegen die Amerikanerin Peyton Stearns (WTA 78).
Nachdem zuvor bereits Jil Teichmann gewonnen hatte, stehen in Paris erstmals seit 20 Jahren zwei Schweizerinnen in den Achtelfinals. Am Sonntag trifft Bencic auf die Ukrainerin Jelina Switolina, Nummer 7 der Weltrangliste. (sda)
20:59 Uhr
Freitag, 29. Mai
Tennis-Teenager schmeisst Djokovic raus
Einen Tag nach dem dramatischen Aus von Topfavorit Jannik Sinner hat es bei den French Open auch Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic erwischt. Der 39-jährige Serbe musste sich nach einer 2:0-Satzführung gegen den halb so alten Brasilianer João Fonseca (19) mit 6:4, 6:4, 3:6, 5:7, 5:7 geschlagen geben. Nach 4:53 Stunden stand sein überraschendes Drittrunden-Aus im Fünfsatzkrimi fest.
Djokovic muss für seinen Traum vom 25. Grand-Slam-Triumph einen neuen Anlauf nehmen. Vor 17 Jahren war er letztmals bereits in der dritten Runde in Roland Garros ausgeschieden. Sein Gegner damals war der deutsche Profi Philipp Kohlschreiber.
Fonseca, der schon länger als grosses Talent auf der Tour gilt und auf dem 30. Platz der Weltrangliste liegt, ist der erste Teenager überhaupt, der Djokovic auf der Grand-Slam-Bühne schlagen konnte. (dpa)
20:52 Uhr
Freitag, 29. Mai
Fussball: Servette Chênois zum dritten Mal Meister
Die Fussballerinnen von Servette Chênois sind zum dritten Mal Meister der Women's Super League. Nach dem 2:1 im Hinspiel gewinnen sie gegen YB auch zuhause in Genf mit 2:0.

Im Stade de Genève kam am Freitagabend vor gut 5800 Zuschauern keine Spannung mehr auf. Bereits in der 3. Minute duschte Magdalena Sobal die Hoffnungen der Bernerinnen auf ein Comeback eiskalt. Die polnische Stürmerin setzte sich im Strafraum geschickt durch und traf bereits zum 1:0. Spätestens nach dem 2:0 durch die Spanierin Paula Serrano in der 18. Minute lag ein Exploit nicht mehr drin.
Zu abgeklärt agierten die Frauen von Servette Chênois, die sich nach einem Jahr Unterbruch den dritten Meistertitel holten. Für die zweite Halbzeit wechselte YB-Trainerin Imke Wübbenhorst gleich drei frische Spielerinnen ein und stellte auf eine Dreier-Abwehr um. Am Resultat änderte dies nichts. Die Genferinnen mussten offensiv nicht mehr viel leisten, die Bernerinnen konnten es gegen die kompakte Defensive nicht. Klare Torchancen blieben Mangelware.
Damit bleibt es dabei: Die YB Frauen können in der jüngeren Vergangenheit nicht gegen Servette gewinnen. Das ist ihnen nun seit 2019 in 22 Anläufen nie mehr gelungen. Im letzten Jahr waren die Genferinnen bereits im Playoff-Viertelfinal an den Grasshoppers gescheitert, die dann im Final YB unterlagen. Da hatten die Bernerinnen eine Niederlage aus dem Hinspiel noch korrigieren können.
In dieser Saison war Servette nun aber wieder krass überlegen und gewann 27 von 30 Meisterschaftsspielen. Auch der Cup wurde ihre Beute. (sda)
19:47 Uhr
Freitag, 29. Mai
Eishockey: Timo Meier für den WM-Halbfinal gesperrt
Der Schweizer Stürmer Timo Meier wird an der Eishockey-WM in Zürich für den Halbfinal gegen Norwegen am Samstag gesperrt. Grund ist ein Check gegen das Knie im Viertelfinal gegen Schweden.
Timo Meier hatte am Donnerstag in der 35. Minute den Schweden Oskar Sundqvist in der Mittelzone heftig am Knie getroffen. Er war im Spiel mit einer Zweiminuten-Strafe davongekommen. die Schweden protestierten aber heftig. Nun wurde der Stürmer der New Jersey Devils nachträglich von der Disziplinarkommission des internationalen Verbandes IIHF für ein Spiel gesperrt.
Meier ist mit drei Toren und acht Assists in acht Spielen der viertbeste Schweizer Skorer an dieser WM. (sda)
16:34 Uhr
Freitag, 29. Mai
Teichmann steht in Paris im Achtelfinal

Jil Teichmann steht zum zweiten Mal im Achtelfinal des French Open in Paris. In der 3. Runde bezwingt die Schweizer Tennisspielerin die Weltnummer 10 Karolina Muchova 6:1, 7:5.
Teichmann, nach einer längeren Auszeit nur noch die Nummer 170 der Welt, steht erst zum zweiten Mal überhaupt im Achtelfinal eines Grand-Slam-Turniers - nach Paris vor vier Jahren. Dort trifft sie am Sonntag auf die Weltranglisten-Achte Mirra Andrejewa aus Russland. (sda)
14:54 Uhr
Freitag, 29. Mai
Finnland und Lettland erhalten grünes Licht für WM 2030

Die Eishockey-Weltmeisterschaft 2030 findet wie erwartet in Finnland und Lettland statt. Der Weltverband hat die gemeinsame Bewerbung der beiden Länder formell genehmigt. Weitere Kandidaturen lagen nicht vor.
Bereits 2023 hatten Finnland und Lettland das Turnier gemeinsam ausgerichtet. Mit dem Entscheid stand auch fest, welche finnische Stadt die Spiele austrägt. Es wird Helsinki sein - für Lettland ist es Riga. Das Turnier dauert vom 17. Mai bis 2. Juni 2030.
2027 findet die WM in Deutschland (Düsseldorf und Mannheim), 2028 in Frankreich (Paris und Lyon) und 2029 in der Slowakei (Bratislava und Kosice) statt. (sda)
14:53 Uhr
Freitag, 29. Mai
Russlands Eishockey-Zukunft wieder offen
Das Disziplinargremium des Eishockey-Weltverband (IIHF) hob den Ausschluss Russlands für die Saison 2026/27 auf. Dies bedeutet jedoch keine automatische Wiederaufnahme, wie die IIHF in einem Communiqué betont. Die Angelegenheit müsse neu beurteilt werden.
Im Januar 2026 hatte der Rat des Weltverbandes entschieden, russische Mannschaften aufgrund von Sicherheitsbedenken auch in der kommenden Saison nicht an IIHF-Wettbewerben teilnehmen zu lassen. Gegen diesen Entscheid legte der russische Eishockeyverband beim IIHF-Disziplinargremium nun erfolgreich Beschwerde ein. Das Disziplinargremium hat die Angelegenheit an den Rat zurückgewiesen, damit dieser die Situation unter Berücksichtigung von Sicherheits-, Schutz-, organisatorischen und sportlichen Aspekten erneut beurteilt.
Der IIHF-Rat wird nun alle relevanten Informationen zusammentragen und anschliessend über die Zulassung Russlands zu künftigen IIHF-Wettbewerben entscheiden. Dabei soll die Beurteilung jeweils von Veranstaltung zu Veranstaltung erfolgen. (sda)
14:52 Uhr
Freitag, 29. Mai
Golubic ausgeschieden

Viktoria Golubic verpasst beim French Open den Einzug in die Achtelfinals. Die Zürcherin verliert gegen die Ukrainerin Marta Kostjuk (WTA 15) 4:6, 3:6.
Die Schweizerin stand mit 33 Jahren und bei ihrer neunten Teilnahme zum ersten Mal in ihrer Karriere in der dritten Runde des French Open. Viktoria Golubic hat seit 2021 keine Top-15-Spielerin mehr in einem ausgespielten Match bezwungen und dies bei einem Major-Turnier noch nie geschafft. Dies änderte sich auch am Freitagmittag nicht. Und gegen Marta Kostjuk liegt sie nun in den Direktbegegnungen 0:3 im Hintertreffen.
Die Zürcherin hielt nur in der Startphase mit, als in den ersten sechs Games vier Breaks zustande kamen. Danach übernahm die Osteuropäerin die Kontrolle.
Marta Kostjuk hatte sich beim Australian Open verletzt und musste pausieren. Ihre Situation hat sich beim zweiten Major-Turnier des Jahres aber komplett verändert: Die Ukrainerin baute gegen die Schweizerin ihre Siegesserie auf 14 Matches aus. Sie fand auf europäischem Sand zu ihrer Form zurück und holte sich nacheinander die Titel in Rouen und Madrid. (sda)
14:51 Uhr
Freitag, 29. Mai
Fast eine Million TV-Zuschauer beim WM-Viertelfinal
Der WM-Viertelfinal vom Donnerstagabend zwischen der Schweiz und Schweden stiess beim TV-Publikum auf grosses Interesse. Wie SRF vermeldete, verfolgten bis zu 960'000 Personen die Partie, die in Zürich mit einem 3:1-Sieg für den WM-Gastgeber endete. Dies entspricht einem Marktanteil von 79,8 Prozent.
Zum Vergleich: Den im letzten Jahr verlorenen WM-Final gegen die USA (0:1 n.V.) hatten damals bis zu 1,04 Millionen TV-Zuschauerinnen und - Zuschauer gesehen. 2024 bei der Finalniederlage gegen Tschechien (0:2) waren es bis zu 1,12 Millionen Personen gewesen. (sda)
12:07 Uhr
Freitag, 29. Mai
Eishockey: Schweiz erhält Zuschlag für Frauen-WM 2028

Die Schweiz ist schon in zwei Jahren wieder Gastgeberin einer Eishockey-WM. Nach den Männern trifft sich im November 2028 auch die Weltelite der Frauen hierzulande.
Wie aus einem Communiqué von Swiss Ice Hockey hervorgeht, hat die Schweiz vom Internationalen Eishockeyverband IIHF den Zuschlag für die Ausrichtung des Turniers erhalten. Die Austragungsorte werden erst im Herbst feststehen.
Der Schweizer Verband sieht sich mit dem Zuschlag für die langjährige Organisationskompetenz bestätigt. Nach der U18-Männer-WM 2023 in Basel und Ajoie, der U18-Frauen-WM 2024 in Zug sowie der laufenden Männer-WM 2026 in Zürich und Freiburg folgt 2028 der nächste internationale Grossanlass auf Schweizer Eis.
Der Verband will die Weltmeisterschaft als Chance für den Sport nutzen. Die Bronzemedaille der Schweizer Frauen an den Olympischen Spielen 2026 in Mailand verleiht dem Frauen-Eishockey derzeit zusätzlichen Auftrieb. Die WM 2028 soll diesen Schwung aufnehmen und die öffentliche Aufmerksamkeit weiter erhöhen.
Marc-Anthony Anner, OK-Präsident der Männer-WM 2026 und bei Swiss Ice Hockey für Nachwuchs-, Amateur- und Frauensport zuständig, sieht das Turnier als langfristiges Vermächtnis der laufenden Weltmeisterschaft. Die Zahl der Spielerinnen steige kontinuierlich, während zahlreiche Klubs gezielt in Frauenprogramme investierten. Die Frauen-WM 2028 solle diese Entwicklung weiter fördern und neue Generationen für den Eishockeysport begeistern. (sda)
12:04 Uhr
Freitag, 29. Mai
Vanessa Bernauer wird Sportdirektorin beim VfL Wolfsburg

Vanessa Bernauer, die Sportkoordinatorin der Frauen des FC Zürich, wechselt in die deutsche Frauen-Bundesliga, wie die Stadtzürcher per Communiqué mitteilten. Sie wird ab Juli neue Sportdirektorin beim VfL Wolfsburg.
Für Bernauer ist es eine Rückkehr. Während ihrer Aktivzeit spielte die langjährige Schweizer Internationale von 2014 bis 2018 für den VfL und wurde mit dem Klub zweimal deutscher Meisterin und viermal Cupsiegerin.
Seit September 2024 war die 38-jährige Zürcherin als Sportkoordinatorin für den FCZ tätig und feierte 2025 den Cupsieg. Zuvor wurde sie mit dem Klub als Spielerin viermal Schweizer Meisterin und einmal Cupsiegerin. (sda)
09:42 Uhr
Freitag, 29. Mai
Weltmeister Argentinien fährt mit Messi zur WM

Der aktuell leicht angeschlagene Lionel Messi führt wie erwartet den Titelverteidiger Argentinien als Captain bei der WM in Nordamerika an.
Der bald 39-Jährige hatte seine sechste WM-Teilnahme lange offen gelassen. Wenige Tage nach der verletzungsbedingten Auswechslung im letzten Spiel von Inter Miami vor der WM gab Nationaltrainer Lionel Scaloni nun das Kader Argentiniens bekannt - mit Messi.
Vom Weltmeister-Team 2022 ist neben Messi unter anderem der Torhüter Emiliano Martinez dabei, der sich im Europa-League-Final von Aston Villa gegen den SC Freiburg beim Aufwärmen einen Finger gebrochen hatte. Medien in Argentinien gehen davon aus, dass er bei den Testspielen gegen Honduras und Island nicht zum Einsatz kommen wird. Bei Messi wird wegen einer Überlastung mit einer Pause von rund zehn Tagen gerechnet. Sein linker Oberschenkel hatte leichte Probleme bereitet. (sda/dpa)
09:41 Uhr
Freitag, 29. Mai
NBA: Spurs erzwingen ein Entscheidungsspiel
Die San Antonio Spurs um den französischen Ausnahme-Basketballer Victor Wembanyama haben im Playoff-Halbfinal der NBA ein entscheidendes siebtes Spiel erzwungen. Gegen Oklahoma City Thunder gewann das Team aus dem US-Bundesstaat Texas vor eigenem Publikum überlegen 118:91. Die Entscheidung fällt nun in Oklahoma City in der Nacht zum Sonntag.
Für den Titelverteidiger Oklahoma City wäre es die zweite Final-Teilnahme in Serie. Die Spurs waren seit ihrem Triumph 2014 nicht mehr in den Playoff-Final vorgestossen, für den sich bereits die New York Knicks qualifiziert haben.
Die Niederlage des Titelverteidigers in San Antonio war mit 27 Punkten Abstand die bislang klarste Begegnung der ganzen Serie. Die Gäste gingen zu keinem Zeitpunkt in Führung. OKC-Star Shai Gilgeous-Alexander hatte einen für seine Verhältnisse schwachen Abend und kam auf lediglich 15 Punkte. Er traf nur 6 seiner 18 Würfe aus dem Feld, war damit aber dennoch der gefährlichste Spieler seines Teams.
Auf der Gegenseite war Wembanyama wieder der Dreh- und Angelpunkt für die Spurs. Der 22-jährige Franzose verbuchte 28 Punkte und 10 Rebounds. (sda)
18:57 Uhr
Donnerstag, 28. Mai
Eishockey: Kanada und Finnland erste Halbfinalisten
Die ersten beiden Halbfinalisten an der Eishockey-WM in Zürich und Freiburg heissen Kanada und Finnland.
Kanada schaltete mit einem 4:0-Sieg den aktuellen Weltmeister und Olympiasieger USA aus. Macklin Celebrini brachte die Kanadier in der Neuauflage des diesjährigen Olympia-Finals in der 19. Minute mit 1:0 in Führung. Das 19-jährige Supertalent, das sein Team als Captain anführt und in der vergangenen NHL-Qualifikation mit 115 Punkten viertbester Skorer war, nutzte den ihm im Powerplay gewährten Raum und reüssierte mit einem Schuss ins Lattenkreuz. Es war für Celebrini das sechste Tor an diesem Turnier.
Vor dem 2:0 (30.) eroberte Mark Scheifele in der eigenen Zone den Puck, bediente Dylan Holloway mit einem herrlichen Pass, und dieser verwertete den selbst provozierten Abpraller. Auch im letzten Drittel waren die Amerikaner zu keiner Reaktion fähig, nicht zuletzt wegen des starken kanadischen Keepers Jet Greaves, der 34 Schüsse parierte. In der 59. Minute trafen Connor Brown und Sidney Crosby innerhalb von 40 Sekunden jeweils ins leere Tor. Für Crosby war es nach neun Assists der erste Treffer an dieser WM. Vor einem Jahr scheiterten die Kanadier im Viertelfinal an Dänemark (1:2), gegen den Erzrivalen traten sie nun deutlich konzentrierter auf.
Finnland dank starker Effizienz
Finnland setzte sich gegen Tschechien 4:1 durch. Die Nordländer präsentierten sich äusserst effizient und benötigten bloss neun Torschüsse, um nach 22 Minuten 3:0 vorne zu liegen. Das 1:0 (8.) erzielte Sakari Manninen auf Pass von Jesse Puljujärvi - beide stehen bei Genève-Servette unter Vertrag. Dem Tor ging ein Puckverlust von Jiri Tichacek voraus. In der Folge waren Anton Lundell nach einem Abpraller (15.) und Konsta Helenius nach einem Konter erfolgreich.
Danach hatten die Finnen die Partie im Griff, bis Puljujärvi und Olli Määttä kurz hintereinander zwei dumme Strafen kassierten. Die Tschechen nutzten doppelte Überzahl: Filip Hronek erzielte nach einem Pass des Zuger Stürmers Dominik Kubalik das 1:3 (31.). Eine Aufholjagd der Osteuropäer blieb aber trotz guter Chancen aus; nach dem 4:1 von Lenni Hämeenaho in der 56. Minute auf Assist von Manninen gab es über den Ausgang der Partie keine Zweifel mehr. In den letzten drei Jahren waren die Finnen jeweils im Viertelfinal gescheitert, nun kämpfen sie wieder um eine Medaille. Tschechien verlor nach dem WM-Titel 2024 zum zweiten Mal in Serie in der ersten K.o.-Runde.
Die anderen beiden Viertelfinals bestreiten um 20.20 Uhr Gastgeber Schweiz und Schweden sowie Norwegen und Lettland. (sda)
15:55 Uhr
Donnerstag, 28. Mai
Stocker wird bei Basel sportlicher Leiter
Valentin Stocker wird beim FC Basel per sofort sportlicher Leiter der ersten Mannschaft. Wie der Verein am Donnerstag mitteilt, bildet der 36-fache Internationale mit dem neuen Technischen Direktor Andreas Herrmann die sportliche Führung rund um das Team.
Stocker übernimmt laut Mitteilung die «tägliche Führung rund um die erste Mannschaft und ist erster Ansprechpartner für den Cheftrainer, dessen Staff und die Spieler». Der 37-Jährige wird diese Funktion vorerst bis zum Ende des Transferfensters übernehmen.
Nach seinem Karriereende im Jahr 2022 sollte Stocker bereits als Assistent der sportlichen Leitung an die Funktion des Sportchefs herangeführt werden. Der ehemalige Captain des FC Basel war bis anhin jedoch lediglich Mitglied der Sportkommission und FCB-Ambassador. (sda)
14:47 Uhr
Donnerstag, 28. Mai
Dominik Kahun verlässt Lausanne
Der HC Lausanne und der Stürmer Dominik Kahun gehen künftig getrennte Wege. Der 30-jährige Deutsche hätte bei den Waadtländern noch einen bis Ende Saison 2026/27 gültigen Vertrag gehabt. Dieser wird nun - im gegenseitigen Einvernehmen, wie der Klub mitteilt - aufgelöst. (sda)
09:11 Uhr
Donnerstag, 28. Mai
Carolina Hurricanes stehen vor Finaleinzug
Die Carolina Hurricanes sind in den NHL-Playoffs nur noch einen Sieg vom Einzug in den Stanley-Cup-Final entfernt. Sie gewinnen gegen die Montreal Canadiens mit 4:0 auch das zweite Auswärtsspiel.
Nachdem in den beiden vorherigen Partien die Entscheidung jeweils erst in der Verlängerung gefallen war, sorgten die Carolina Hurricanes diesmal schon im ersten Drittel für eine Vorentscheidung. Sebastian Aho, Jordan Staal und Logan Stankoven trafen innerhalb von nur 2:47 Minuten und legten damit den Grundstein zum deutlichen Auswärtssieg gegen die Montreal Canadiens.
Carolinas Goalie Frederik Andersen parierte 18 Schüsse und feierte bereits seinen dritten Shutout in diesen Playoffs. Den Schlusspunkt setzte Andrej Swetschnikow mit dem 4:0 ins leere Tor. Der in Biel aufgewachsene Nikolaj Ehlers verzeichnete zwei Assists.
Carolina dominierte die Partie deutlich, was auch das Schussverhältnis von 43:18 zugunsten der Gäste verdeutlicht. Besonders im dritten Abschnitt schnürten die Hurricanes die Canadiens phasenweise ein und verzeichneten alleine dort 19:3 Torschüsse. Montreal blieb zudem in zwei Powerplays (beim Stand von 0:0) ohne Treffer und fand während der gesamten Partie kaum ein Mittel gegen das aggressive Forechecking und das schnelle Umschaltspiel der Gäste.
Nun führt Carolina in der Best-of-7-Serie mit 3:1. In der Nacht auf Samstag kann das Team aus Raleigh im Heimspiel mit einem vierten Sieg den dritten Finaleinzug der Geschichte der Franchise perfekt machen - den ersten seit 20 Jahren nach dem Stanley-Cup-Triumph 2006 mit dem Schweizer Goalie Martin Gerber.
Als erster Finalist stehen bereits die Vegas Golden Knights fest. (sda)
09:07 Uhr
Donnerstag, 28. Mai
Crystal Palace gewinnt Conference League

Crystal Palace gewinnt seinen ersten internationalen Titel. Der FA-Cup- und englische Supercup-Sieger von 2025 setzt sich im Final der Conference League in Leipzig gegen Rayo Vallecano 1:0 durch. Für Trainer Oliver Glasner ist es das erhoffte Happy End.
Die erste nennenswerte Torchance der Engländer war sogleich die entscheidende Aktion der lange zähen Partie zwischen dem 15. der Premier League und dem 9. der spanischen Meisterschaft, die beide ihren ersten internationalen Titel anpeilten. Jean-Philippe Mateta war in der 51. Minute bei einem Abpraller zur Stelle, als Vallecanos Torhüter Augusto Batalla einen strammen Weitschuss von Adam Wharton ungenügend parierte. Weitere Treffer sahen die knapp 40'000 Zuschauer im Leipziger Stadion nicht.
Für Oliver Glasner war es das erhoffte Happy End. Der Abgang des 51-jährigen Österreichers, der 2022 mit Eintracht Frankfurt die Europa League gewonnen hatte und Crystal Palace im ersten seiner zwei Jahre zum Gewinn des FA-Cups führte, stand schon seit geraumer Zeit fest.
Der Triumph des Premier-League-Klubs aus London war verdient. Zu lange war Rayo Vallecano auf eine stabile Defensive bedacht und agierte entsprechend passiv. Erst das Gegentor zwang die Madrilenen zu einer offensiveren Spielweise. Richtig gefährlich wurden sie gleichwohl nicht.
Vielmehr hätte Crystal Palace, bei dem der ehemalige Lausanner Evann Guessand in der Schlussphase eingewechselt wurde, zeitnah den zweiten Treffer erzielen können. Unter anderem prallte ein Freistoss von Yeremi Pino via Doppelpfosten wieder nach vorne (56.).
Crystal Palace ist im fünften Jahr des Wettbewerbs der dritte englische Sieger. Im Vorjahr hatte Chelsea triumphiert, 2023 West Ham. Für Crystal Palace ist es der erste internationale Titel in der 121-jährigen Vereinshistorie. (sda)
15:03 Uhr
Mittwoch, 27. Mai
Bencic in Paris erstmals seit 2022 in der 3. Runde

Belinda Bencic und Viktoria Golubic erreichen am French Open in Paris die 3. Runde. Für die Ostschweizerin ist es das erste Mal seit vier Jahren, für die Züricherin gar eine Premiere.
Die Weltranglisten-Elfte Bencic gewann gegen die Amerikanerin Caty McNally (WTA 63) 6:4, 6:0. In der ersten Direktbegegnung mit McNally, die Ende April in Madrid auf Sand die kanadische Top-10-Spielerin Victoria Mboko bezwungen hatte und in die Achtelfinals vorgestossen war, bekundete Bencic nur anfänglich Mühe. Das entscheidende Break zum Gewinn des ersten Satzes gelang der 29-jährigen Ostschweizerin zum 5:4.
In der Folge brachte die Amerikanerin unter der grossen Pariser Hitze kaum mehr ein Bein vor das andere. Im zweiten Durchgang, der nur eine halbe Stunde dauerte, gewann McNally nur sechs von 30 gespielten Punkten. Nach knapp eineinhalb Stunden verwertete Bencic bei eigenem Service gleich den ersten Matchball.
Die nächste Gegnerin der Ostschweizerin heisst Peyton Stearns (WTA 78). Die 24-jährige Amerikanerin gewann im Februar 2026 das WTA-250-Turnier in Austin, Texas.
Golubic im Schnellzugstempo

Viktoria Golubic besiegte die Amerikanerin Alycia Parks 6:2, 6:2. Ein Sieg in der nächsten Runde gegen die Ukrainerin Marta Kostjuk (WTA 15) oder die Amerikanerin Katie Volynets würde ihr die beste Platzierung bei einem der vier Grand-Slam-Turniere einbringen. Die 33-Jährige hat es seit dem Australian Open 2024 nie mehr in eine 3. Runde geschafft.
Die Schweizerin, aktuell die Nummer 82 im Ranking, lag im ersten Satz gegen die praktisch gleich stark klassierte US-Spielerin 5:0 in Führung, ehe sie noch zwei Games abgab. Auch im zweiten Satz trat die Schweizerin ähnlich dominant auf. Gegen eine Spielerin, die 43 unerzwungene Fehler beging, hatte sie leichtes Spiel. (sda)
12:43 Uhr
Mittwoch, 27. Mai
Matthias Hüppi gewinnt den Machtkampf und bleibt Präsident

Matthias Hüppi bleibt Präsident des FC St. Gallen. Der 68-Jährige geht als Sieger aus dem Machtkampf zwischen dem Verwaltungsrat und dem Aktionariat hervor. Vier Aktionäre geben ihre Anteile am Klub ab.
Am Sonntag feierte der FC St. Gallen mit dem zweiten Cupsieg der Klubgeschichte den grössten Erfolg seit 26 Jahren. In den Stunden danach wurde ein Machtkampf innerhalb der Vereinsführung publik, an dessen Ende vier Aktionäre ihre Aktien abgeben und Matthias Hüppi Präsident des FC St. Gallen bleibt.
Wie anlässlich einer Pressekonferenz am Mittwoch bekannt wurde, scheidet mit Patrick Thoma jenes Mitglied aus dem Verwaltungsrat aus, das als Grossaktionär erst seit Herbst Einsitz im Gremium hatte. Thoma tritt seine Aktien an der FC St. Gallen Event AG - wie zudem auch Roland Gutjahr, Ernst Eisenhut und Martin Jäger - an die sechs verbliebenen Aktionäre ab.
Der Verwaltungsrat setzt sich künftig wie folgt zusammen: Matthias Hüppi (Präsident), Peter Germann, Patrick Gründler, Christoph Hammer und Benedikt Würth. (sda)
12:41 Uhr
Mittwoch, 27. Mai
SFV sanktioniert GC und Stade Lausanne-Ouchy
Die Zwischenfälle rund um den Cup-Halbfinal am 18. April zwischen Stade Lausanne-Ouchy und den Grasshoppers haben für beide Klubs Sanktionen zur Folge.
Die Kontroll- und Disziplinarkommission des Schweizerischen Fussballverbands belegt GC aufgrund des Fehlverhaltens seiner Fans inner- und ausserhalb des Stadions mit einer Busse von 60'100 Franken, einer Sektorensperre (Fankurve GC) für die nächsten zwei Cup-Heimspiele sowie einer bedingten Sektorensperre mit Bewährungsfrist von zwei Jahren.
Wie der SFV mitteilt, wird bei Nichteinhaltung der Bewährungsfrist oder Wiederholung eines Vorfalls ähnlicher Schwere die bedingte Sektorensperre beim ersten Cup-Heimspiel der Zürcher nach dem erneuten Verstoss vollzogen.
Gegen den FC Stade-Lausanne-Ouchy verhängte die Kontroll- und Disziplinarkommission aufgrund des Verhaltens seiner Fans innerhalb des Stadions sowie aufgrund von Verstössen des Klubs gegen Sicherheitsvorschriften eine Busse von 6400 Franken. (sda)
08:54 Uhr
Mittwoch, 27. Mai
NBA: Thunder legen gegen die Spurs vor

Die Oklahoma City Thunder sind noch einen Sieg vom erneuten Einzug in die NBA-Finals entfernt. Der amtierende Champion bezwingt im fünften Spiel der Best-of-7-Serie die San Antonio Spurs 127:114 und führt in der Serie mit 3:2.
Die Gäste aus Texas konnten in Oklahoma City den Schwung aus Spiel 4, als sie die Serie ausglichen, nicht mitnehmen. Lediglich im ersten Viertel vermochten sie mitzuhalten (27:29). Danach übernahm das Heimteam das Zepter. Die Thunder führten zwischenzeitlich mit 20 Punkten und reagierten jedes Mal, wenn die Spurs wieder etwas Hoffnung schöpften.
Bester Werfer war Shai Gilgeous-Alexander von Oklahoma City. Der MVP der Regular Season verbuchte 32 Punkte, während San Antonios Superstar Victor Wembanyama mit 20 Punkten (davon 12 Freiwürfe) und 6 Rebounds für einmal eher diskret blieb.
Spiel sechs der Serie findet in der Nacht auf Freitag in San Antonio statt. Bereits für die Finals qualifiziert haben sich die New York Knicks, die mit den Cleveland Cavaliers kurzen Prozess machten und die Serie mit 4:0 für sich entschieden. (sda)
08:53 Uhr
Mittwoch, 27. Mai
NHL: Golden Knights erster Finalist
Die Vegas Golden Knights ziehen auf kürzestem Weg in den Final um den Stanley Cup ein. Das Team aus Nevada bezwingt die Colorado Avalanche im vierten Spiel 2:1 und gewinnt die Best-of-7-Serie mit 4:0.
Die Golden Knights legten in der heimischen Arena bereits in der 5. Minute durch Mark Stone vor. Cole Smith sorgte rund fünf Minuten vor dem Ende für die Vorentscheidung. Mehr als der Anschlusstreffer durch den Schweden Gabriel Landeskog wollte den Gästen aus Colorado, die vor der Halbfinal-Serie nur eine Partie in den Playoffs verloren und die Qualifikation als bestes Team abgeschlossen hatten, nicht mehr gelingen. Akira Schmid fehlte bei den Golden Knights wie in sämtlichen bisherigen Playoff-Partien überzählig.
Die Franchise aus Las Vegas qualifizierte sich zum zweiten Mal für den Final. 2018, nur zwei Jahre nach der Gründung, blieben die Golden Knights in der Serie gegen die Washington Capitals chancenlos und unterlagen mit 1:4.
Gegner im diesjährigen Final um den Stanley Cup werden die Montreal Canadiens oder die Carolina Hurricanes. Letztere führen in der Serie mit 2:1 Siegen. (sda)
08:52 Uhr
Mittwoch, 27. Mai
Bayer wird in Genf Assistent von Hallam
Marco Bayer hat rund einen Monat nach seiner Entlassung als Cheftrainer der ZSC Lions einen neuen Job gefunden. Der 53-jährige Zürcher wechselt zu Genève-Servette und wird dort Assistent von Sam Hallam, der aktuell das schwedische Nationalteam coacht und mit seinem Team am Donnerstag im WM-Viertelfinal auf die Schweiz trifft. Wie die Genfer mitteilten, engagierten sie neben Bayer im Schweden Christer Olsson einen zweiten Assistenten. Damit sei der Trainerstab für die kommende Saison komplett. (sda)
21:49 Uhr
Dienstag, 26. Mai
Basketball: Fribourg Olympic zum 23. Mal Meister
Fribourg Olympic steht nach zwei Jahren wieder an der Spitze des Schweizer Basketballsports. Der Klub aus Freiburg gewann am Dienstag Spiel 4 des Playoff-Finals gegen Titelverteidiger Lions de Genève auswärts in Grand-Saconnex 86:66 und sicherte sich seinen 23. Meistertitel.
Die Mannschaft von Trainer Thibaut Petit verlor in dieser Saison auf nationalem Parkett nur zwei Partien - eine im Best-of-5-Final gegen Genf und eine in der Qualifikation gegen Union Neuchâtel. Wie 2007, 2018, 2022 und 2024 sicherte sich der Klub das Triple aus Meisterschaft, Cup und Ligacup. (sda)
20:42 Uhr
Dienstgag, 26. Mai
Doppel-Spezialistin Siniakova etwas besser als Waltert
Simona Waltert verpasst es am French Open, als vierte Schweizerin in die 2. Runde einzuziehen. Die 25-jährige Bündnerin unterliegt der Tschechin Katerina Siniakova (WTA 36), der Weltnummer 1 im Doppel, 4:6, 6:7. Ein Returnfehler mit der Rückhand zum 4:7 im Tiebreak des zweiten Satzes besiegelte Walterts Aus nach mehr als zweistündigem Kampf.
Damit bleibt es in der 2. Runde bei einem Schweizer Trio. Belinda Bencic, Viktorija Golubic und Jil Teichmann sind alle am Mittwoch wieder gefordert. Bencic bekommt es um 11.00 Uhr mit der Amerikanerin Caty McNally (WTA 63) zu tun, Golubic um ca. 12.30 Uhr mit Alycia Parks (WTA 79), auch sie eine Amerikanerin. Jil Teichmanns Partie gegen die Polin Magdalena Frech (WTA 46) ist die vierte des Tages auf Court 12. Auf diesem ist zuvor auch Golubics Partie angesetzt. (sda)
15:10 Uhr
Dienstag, 26. Mai
Lettland in den Viertelfinals - Deutschland draussen
Lettland steht nach einem ungefährdeten 8:1-Sieg gegen Ungarn in den WM-Viertelfinals und schickt Deutschland nach Hause. Derweil vergibt Norwegen zum Abschluss der Vorrunde gegen Dänemark die Sicherung von Platz 2.
Lettland sicherte sich in der Schweizer Gruppe dank eines souveränen 8:1 gegen Ungarn seinen Platz in den Viertelfinals. Bereits nach dem ersten Drittel führten die Letten 3:0. Durch den Sieg der Balten ist klar, dass Deutschland keine Chance mehr auf die K.o.-Runde hat. Ab 16.20 Uhr duellieren sich Österreich und die USA um das letzte verbliebene Viertelfinal-Ticket in der Gruppe A. Der Sieger zieht in die nächste Runde ein.
Das bereits vor dem letzten Gruppenspiel für die K.o.-Runde qualifizierte Norwegen setzte sich in Freiburg gegen Dänemark mit 4:3 nach Verlängerung durch. Den Ausgleich mussten die Norweger erst zwei Sekunden vor der dritten Sirene hinnehmen. Ein Sieg nach 60 Minuten hätte dem Team von Petter Thoresen den 2. Platz eingebracht. So können die Norweger noch von Tschechien überholt werden und sind weiterhin ein möglicher Viertelfinalgegner der Schweiz. Schweden und die Slowakei machen in der Gruppe B ab 16.20 Uhr den letzten Viertelfinalisten unter sich aus. Die Skandinavier brauchen einen Sieg nach 60 Minuten, um die Slowaken noch zu überholen. (sda)
08:45 Uhr
Dienstag, 26. Mai
Hurricanes mit zweitem Sieg gegen die Canadiens
In den Playoff-Halbfinals der NHL gewinnen die Carolina Hurricanes das dritte Spiel gegen die Montreal Canadiens nach Verlängerung 3:2. Der Sieg bedeutet auch die 2:1-Führung in der Best-of-7-Serie.
14 Minuten waren in der Overtime nötig, ehe Andrei Swetschnikow die Hurricanes mit seinem Treffer erlöste und zum Sieger kürte. Schon vor dem entscheidenden Tor hatten die Gäste das Spiel gegen die Canadiens mit einem Schussverhältnis von 38:13 geprägt.
Bereits die zweite Partie vor einigen Tagen hatte trotz Überlegenheit der Hurricanes in der Overtime entschieden werden müssen. Damals sorgte der in Biel aufgewachsene Nikolaj Ehlers, der im dritten Spiel ohne Skorerpunkte blieb, für das entscheidende Tor.
Das vierte Spiel findet in der Nacht auf Donnerstag Schweizer Zeit statt. (sda)
08:43 Uhr
Dienstag, 26. Mai
Wolfsburg verliert die Barrage gegen Paderborn und steigt ab

Paderborn steigt in die 1. Bundesliga auf. Der Klub aus Nordrhein-Westfalen setzt sich in der Barrage gegen Wolfsburg, den Drittletzten der 1. Bundesliga, nach Verlängerung mit 2:1 durch.
In der 100. Minute fiel der längst überfällige Führungstreffer des bis dahin krass überlegenen Zweitligisten. Laurin Curda traf mit dem 35. Schuss von Paderborn, das sich mit dem 3. Platz in der regulären Spielzeit der 2. Bundesliga die Möglichkeit zum Aufstieg über die Barrage erspielt hatte. Zum dritten Mal nach 2014/15 und 2019/20 wird Paderborn nächste Saison erstklassig sein.
Mit dem torlosen Remis in Wolfsburg hatte sich der Herausforderer im Hinspiel eine gute Ausgangslage erkämpft, die aber am Montagabend schnell dahin war. Schon nach weniger als zwei Minuten führten die Wolfsburger durch einen Treffer von Dzenan Pejcinovic. Weil aber Wolfsburgs Joakim Maehle noch in der Startviertelstunde innerhalb von vier Minuten zweimal Gelb sah, wechselte das Momentum rasch wieder. Mit einem Spieler mehr dominierte Paderborn nach Belieben, schaffte aber ausser dem Ausgleich in der 38. Minute lange Zeit keinen zweiten Treffer. Zweimal trafen die Paderborner nur die Latte.
Für Wolfsburg, das mit Diego Benaglio als Aufsichtsrat und Pirmin Schwegler als Sportdirektor zwei Schweizer Führungskräfte hat, ist der Abstieg ein Debakel. Zuletzt hatte der mit Europacup-Ambitionen in die Saison gestartete Klub, der seit 1997 ununterbrochen in der 1. Bundesliga war und 2009 Meister wurde, mit Dieter Hecking einen altgedienten Trainer als Hoffnungsträger engagiert. Aber auch der 61-jährige Routinier konnte die verunsicherte Mannschaft um den dänischen Spielmacher Christian Eriksen nicht retten.
Mit dem Aufstieg von Paderborn ist das kommende Teilnehmerfeld in der 1. Bundesliga komplett. Wolfsburg, Heidenheim und St. Pauli werden für die nächste Saison durch den Barrage-Sieger, Schalke und Elversberg ersetzt. (sda)
20:06 Uhr
Montag, 25. Mai
Norwegen schlägt auch Tschechien
Norwegen löste an der Eishockey-WM in Zürich und Freiburg das Viertelfinal-Ticket. Nach Schweden (3:2) besiegten die Norweger mit 4:1 auch Tschechien. Den Norwegern winkt nun sogar der 2. Gruppenplatz.
Die tschechische Niederlage gegen Norwegen bedeutet, dass Kanada die Freiburger Vorrundengruppe schon vor den letzten Spielen gewonnen hat. Norwegen überholte Tschechien und kann sich mit einem Sieg über Dänemark den zweiten Gruppenplatz sichern. Kritisch wird es für Schweden: Die Schweden belegen vor den letzten Spiel den 5. Platz und können einzig noch die Slowaken überholen. Schweden benötigt am Dienstag gegen den Olympia-Finalisten einen Sieg in 60 Minuten, sonst verpasst der zehnmalige Weltmeister wie 2019 die Viertelfinals.

Die Norweger hingegen erreichten erstmals seit 2012 wieder die Viertelfinals. Gegen Tschechien gewannen die Norweger erst zum zweiten Mal nach 2010. Und erstmals gegen die Hockey-Grossmacht gelangen Norwegen gegen Tschechien vier Tore. Michael Brandsegg-Nygard von den Detroit Red Wings erzielte zwei Goals.
In der Züricher Gruppe wahrten die USA ihre Chance auf die Viertelfinals. Das USA-Team besiegte Ungarn 7:3 und rückte wie Schweden auf Platz 5 vor. Der Weltmeister von 2025 kann sich wie Schweden aber aus eigener Kraft noch unter die letzten acht spielen. Die USA müssen dazu Österreich besiegen. (sda)
19:05 Uhr
Montag, 25. Mai
Milan trennt sich von Trainer Max Allegri
Die AC Milan trennt sich von Trainer Massimiliano Allegri und von diversen Führungskräften. Damit reagieren die Mailänder, bei denen die Schweizer Ardon Jashari und Zachary Athekame spielen, auf das Verpassen der Champions League.
Wie der Klub am Pfingstmontag bekannt gab, wird die Zusammenarbeit mit Allegri, Sportchef Igli Tare, CEO Giorgio Furlani und dem Technischen Direktor Geoffrey Moncada per sofort beendet. Es sei Zeit für Veränderungen und eine umfassende Umstrukturierung, liessen die amerikanischen Besitzer verlauten.

Die Vertreter der New Yorker Investmentfirma RedBird, die den Klub vor vier Jahren gekauft hat, musste am Sonntagabend miterleben, wie die AC Milan mit der 1:2-Heimniederlage gegen Cagliari die Teilnahme an der nächsten Champions League verpasste. Für die sardischen Gäste ging es am letzten Spieltag der Serie A um nichts mehr, was die Niederlage noch schmerzhafter machte.
In der abgelaufenen Saison war Milan in keinem Europacup vertreten, nächste Spielzeit dürfen die Rossoneri immerhin in der Europa League antreten. (sda)
17:57 Uhr
Montag, 25. mai
König Armon Orlik gewinnt im Glarnerland
Die Kranzfeste am Pfingstmontag in Näfels (Glarner-Bündner) und Ruswil (Luzerner) gewinnen Schwingerkönig Armon Orlik sowie das Trio Roman Wandeler, Benno Heinzer und Jonas Amrhyn.
Armon Orlik gewann das Glarner-Bündner Kantonale wie schon im Vorjahr - und zum insgesamt sechsten Mal. Im Schlussgang bodigte der Schwingerkönig den erst 17-jährigen Sales Tschudi nach sechseinhalb Minuten mit einem Wyberhaken.
Tschudi sorgte zuvor für die Sensation in Näfels. Der Glarner spedierte im fünften Gang Kilchberg-Sieger Damian Ott ins Sägemehl.
In der Innerschweiz kamen 8300 Zuschauer ans Luzernische nach Ruswil. Auch sie erlebten eine grosse Überraschung live mit. Topfavorit Sämi Giger stellte zwei seiner ersten drei Gänge (gegen Sven Schurtenberger und Samuel Schwyzer) und fiel schon vor dem Mittagessen aus der Entscheidung. Verabschiedet wurde in Ruswil König Joel Wicki, der im Januar die Karriere beendet hat.
Im Schlussgang gab es zwischen Sven Schurtenberger und Michael Gwerder keinen Sieger. Dadurch teilten sich Roman Wandeler, Benno Heinzer und Jonas Amrhyn den Festsieg. (sda)
16:53 Uhr
Montag, 25. Mai
Auch Viktoria Golubic in der 2. Runde

Auch Viktoria Golubic kam wie vor ihr schon drei Schweizerinnen zum Startsieg am French Open. Golubic (WTA 82) besiegte die Ungarin Panna Udvardy (WTA 59) in nur 67 Minuten 6:0, 6:2. Die nächste Gegnerin von Golubic am Donnerstag steht noch nicht fest. (sda)
16:51 Uhr
Montag, 25. Mai
Paris sagt Stan Wawrinka «Au revoir»

Stan Wawrinka (ATP 113), dem Turniersieger von 2015, war am French Open in Roland-Garros kein Sieg mehr vergönnt. Der 41-jährige Romand unterliegt Jesper De Jong (ATP 106) nach gut drei Stunden Spielzeit 3:6, 6:3, 3:6, 4:6.
Immerhin gewann Wawrinka diesmal einen Satz. Vor einem Jahr, als viele auch schon damit rechneten, dass es der letzte Auftritt des Schweizern an der Stätte seiner grössten Erfolge gewesen sein könnte, unterlag er dem Briten Jacob Fearnley in drei Sätzen.
Gegen Jesper De Jong lag für Wawrinka diesmal viel mehr drin. Am Anfang spielte Wawrinka zu wenig effizient. Erst seine achte Breakmöglichkeit nützte er, was ihm den zweiten Satz eintrug. In den Sätzen 3 und 4 wogten die Vorteile hin und her. Die entscheidenden Ballwechsel gewann indessen der Niederländer, der zuvor in dieser Saison auf der ATP-Tour noch kein Einzel siegreich hatte gestalten können.
Paris verabschiedete Stan Wawrinka mit einer Zeremonie. Die Fans skandierten und sagen Stans Namen. Amélie Mauresmo, die Turnierdirektorin, und Gilles Moretton, der Präsident des französischen Tennisverbands, fanden rührende Worte. Wawrinka gewann das French Open vor elf Jahren und stand in den darauffolgenden Jahren nochmals in den Halbfinals und im Final.
Stan Wawrinkas Karriere und seine Abschieds-Tournée geht weiter. Und tatsächlich gibt es eine Chance, dass er auch in Paris, wo sie ihn so lieben, nochmals antritt. Denn sollte das Masters-1000-Hallenturnier von Paris Ende Saison noch eine Wildcard für ihn haben, erscheint unvorstellbar, dass Wawrinka diese Chance nicht nochmals ergreifen würde. (sda)
16:47 Uhr
Montag, 25. Mai
Ein Schwerverletzter und acht Festnahmen in Turin
Nach den Ausschreitungen vor dem Turiner Derby hat die italienische Polizei acht Menschen festgenommen.

Drei Fans von Juventus Turin seien auf frischer Tat festgenommen worden, fünf weitere hätten nach der Auswertung von Drohnenaufnahmen identifiziert werden können, teilten die Behörden mit. Es wurden zudem mehrere Stadionverbote verhängt. Bei den Krawallen am Sonntagabend wurde ein Mann schwer am Kopf verletzt worden.
Der betroffene Juventus-Anhänger wurde vermutlich von einer Flasche getroffen. Der 36-Jährige musste bereits kurze Zeit später in einem Turiner Krankenhaus operiert und intensivmedizinisch betreut werden. Sein Zustand sei stabil geblieben, berichtete die italienische Nachrichtenagentur ANSA am Montag. Der Mann liege weiterhin intubiert und unter Beobachtung auf der Intensivstation. Entwarnung wollten die Ärzte in der Klinik bisher nicht geben.
Das Lokalduell, das 2:2 endete, hatte nach den gewalttätigen Zusammenstössen zwischen Fans und Ordnungskräften erst mit einer Stunde Verspätung begonnen. (sda)
16:46 Uhr
Montag, 25. Mai
Spanien ohne Spieler von Real Madrid
Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente verzichtet in seinem Kader für die am 11. Juni beginnende Weltmeisterschaft auf Spieler von Real Madrid. Das Rückgrat des Europameisters bilden acht Akteure des FC Barcelona. De la Fuente stellte sein 26-köpfiges Aufgebot am Montag in Madrid vor.
Angeführt wird das Team von Lamine Yamal, obwohl dieser wegen Oberschenkelbeschwerden in diesem Monat kein Spiel bestritten hat. Wenn es keine «Rückschläge» gebe, werde man den 18-Jährigen aber von Beginn an zur Verfügung haben, beruhigte De la Fuente. «Wir sind sehr entspannt.»
Zu den nicht aufgebotenen Real-Spielern, die sich Chancen ausrechnen konnten, gehören die Verteidiger Dean Huijsen und Dani Carvajal. Erstmals überhaupt geht Spanien ohne Vertreter des Rekordmeisters an einer Weltmeisterschaft. Bereits vor zwei Jahren an der EM hatte es kein Spieler von Real Madrid ins spanische Team geschafft.
Spanien startet am 15. Juni in Atlanta gegen WM-Neuling Kapverden ins Turnier. Die weiteren Gruppengegner des Weltmeisters von 2010 sind Saudi-Arabien und Uruguay. (sda)
16:22 Uhr
Montag, 25. Mai
Stan Wawrinka verliert sein letztes Spiel in Roland-Garros

Die Abschiedsvorstellung von Stan Wawrinka am French Open überdauerte die Startrunde nicht. Wawrinka unterlag dem niederländischen Lucky Loser Jesper De Jong in nahezu drei Stunden mit 3:6, 6:3, 3:6, 4:6. (sda)
16:10 Uhr
Montag, 25. Mai
Servette Chênois gewinnt das Final-Hinspiel in Bern

Servette Chênois gewinnt das Hinspiel des Playoff-Finals der Super League der Frauen auswärts gegen YB mit 2:1. Beide Genfer Treffer erzielte die Schwedin Therese Simonsson. Für YB traf Maja Jelcic mittels Penalty in der 90. Minute zum 1:2.
Das Rückspiel findet am Freitag in Genf statt. (sda)
13:51 Uhr
Montag, 25. Mai
Marlen Reusser startet beim Giro d'Italia
Marlen Reusser fährt den Giro d'Italia, der Ende Mai beginnt. Wie ihr Management am Montag mitteilt, ist die 34-Jährige nach ihrem Sturz an der Flandern-Rundfahrt wieder fit. Mitte April stürzte Reusser in Flandern und zog sich einen Wirbelbruch zu, der seither konservativ behandelt worden ist.
«Es wäre leicht vermessen zu sagen, dass ich grosse Ambitionen habe. Aber ich komme mit einer wirklich nicht schlechten Form», sagt Reusser über ihren Gesundheitszustand. «Man kann immer schauen, was kommt.» Zwar habe sie nicht in der Höhe trainieren können und auch die längerfristige Vorbereitung sei nicht ganz ideal gewesen – «aber trotzdem sehr gut».
Bereits Anfang Februar war Reusser bei der UAE Tour gestürzt und hatte eine Schulterverletzung und eine Risswunde am Knie auskurieren müssen. Das grosse Saisonziel bleibt die Tour de France. Davor wird Reusser auch noch die Tour de Suisse bestreiten. (sda)
13:21 Uhr
Montag, 25. Mai
Susan Bandecchi gewinnt ihr Grand-Slam-Debüt

Die Tessinerin Susan Bandecchi (WTA 215) gewinnt mit 27 Jahren ihr Grand-Slam-Debüt und schafft wie Jil Teichmann eine Überraschung. Die Qualifikantin schlägt die als Nummer 31 gesetzte Spanierin Cristina Bucsa mit 6:4, 2:6, 6:4. Bandecchi trifft am Donnerstag auf die Australierin Daria Kasatkina. (sda)
12:48 Uhr
Montag, 25. Mai
French Open: Jil Teichmann schlägt Ludmila Samsonowa

Jil Teichmann (WTA 170), letzte Woche Halbfinalistin in Rabat, startet mit einem 6:4, 6:4 über Ludmila Samsonowa ins French Open in Paris. In der 2. Runde trifft Teichmann auf die Polin Magdalena Frech. Samsonowa stieg als Weltnummer 27 (und einstige Nummer 12) als Favoritin ins Spiel. (sda)
12:47 Uhr
Montag, 25. Mai
Auftakt zur WM-Vorbereitung mit zwölf Spielern
Mit einer Trainingswoche in St. Gallen beginnt die WM-Vorbereitung des Schweizer Nationalteams. Allerdings sind nicht alle Spieler von Beginn an dabei.
Zum Auftakt am Pfingstmontag rückten zwölf Spieler ins Pre-Camp in der Ostschweiz ein: die Goalies Marvin Keller und Yvon Mvogo, die Defensivspieler Aurèle Amenda, Nico Elvedi, Miro Muheim, Silvan Widmer und Denis Zakaria sowie die Offensivspieler Johan Manzambi, Zeki Amdouni, Christian Fassnacht, Cedric Itten und Fabian Rieder. Ebenfalls anreisen sollte Gregor Kobel, der dies krankheitsbedingt aber verschieben musste.
Die restlichen Spieler fehlen noch, da sie am Samstag oder Sonntag mit ihren Klubs im Einsatz standen. Sie werden bis Donnerstag in St. Gallen erwartet.
Eine Ausnahme bildet Amdouni: Obwohl er am Pfingstsonntag noch mit seinem Klub im Einsatz stand, ist er bereits von Beginn an beim Nationalteam dabei. Der Offensivspieler hatte die Saison aufgrund eines Kreuzbandrisses fast komplett verpasst.
Bei Luca Jaquez, der im deutschen Cupfinal am Samstag verletzt ausgewechselt werden musste, stehen noch medizinische Untersuchungen an. Sollten diese positiv verlaufen, wird er voraussichtlich am Dienstag einrücken. Ebenfalls am Dienstag wird Noah Okafor erwartet, der die letzten drei Spiele für Leeds United aufgrund einer Verletzung verpasst hat.
Zum Abschluss der Trainingswoche in St. Gallen steht am kommenden Sonntag ein Testspiel gegen Jordanien auf dem Programm (15.00 Uhr). Am Dienstag, 2. Juni, wird das Nationalteam ins Basecamp nach San Diego reisen. (sda)
12:45 Uhr
Montag, 25. Mai
«Weltrekord» an den Doping-Spielen
Die «Enhanced Games» in Las Vegas sind Geschichte. Eine Weltrekordzeit - im Schwimmen über 50 m Crawl - wurde bei diesen Spielen, an denen Doping erlaubt und erwünscht war, unterboten.
Während im Spitzensport strenge Anti-Doping-Regeln gelten, wollten die Organisatoren der «Enhanced Games» herausfinden, zu was Athleten im Schwimmen, in der Leichtathletik und im Gewichtheben in der Lage sind, wenn sie leistungssteigernde Mittel einsetzen dürfen.
Ein Fazit ist nicht einfach zu ziehen. Die allerbesten Schwimmer, Leichtathleten und Gewichtheber waren an einem Start in Las Vegas nicht interessiert, weil ihnen Sperren angedroht wurden. Dennoch gab es am Pfingstsonntag zum Abschluss der Wettkämpfe eine Weltrekordzeit. Der Grieche Kristian Gkolomeev blieb über 50 m Crawl in 20,81 Sekunden sieben Hundertstel unter dem Weltrekord von Cameron McEvoy (AUS). Gkolomeev kassierte 250'000 Dollar für den Sieg plus 1 Million Dollar Prämie für den Weltrekord, der vom Schwimmverband natürlich nicht akzeptiert wird.
Schneller als Ponti
Gkolomeev gewann dreimal die US-College-Meisterschaften. Vor sieben Jahren holte er an den Weltmeisterschaften Silber über 50 m Crawl. Er trat von 2012 bis 2024 viermal für Griechenland an Olympischen Spielen an und holte nie eine Medaille. Schon im Vorjahr stellte er an einem Privatwettkampf unter dem Siegel der Enhanced Games einen Weltrekord auf. Gkolomeev, während seiner Karriere nie des Dopings überführt, räumte ein, dass er vor diesen Wettkämpfen leistungssteigernde Mittel eingenommen hatte.
Von den bekanntesten Athleten verfehlte Fred Kerley (gesperrt wegen verpasster Dopingkontrollen) den Weltrekord über 100 m um etwa vier Zehntel. Kerley gab an, nicht gedopt angetreten zu sein. Der britische Schwimmer Ben Proud kam über 50 m Delfin in 22,32 Sekunden nahe an den Weltrekord heran (22,27), blieb aber um 19 Hundertstel unter der Bestzeit von Noè Ponti (22,51).Unter ärztlicher Aufsicht
Thor Björnsson, auch bekannt als «Der Berg» aus «Game of Thrones» stemmte 475 kg im Gewichtheben. Der Weltrekord liegt bei 510 kg.
Nicht jeder Teilnehmer an den Enhanced Games entschied sich für den Einsatz von Dopingmitteln. Diejenigen, die es taten, standen unter ärztlicher Aufsicht. Schweizer starteten in Las Vegas keine. Der gesperrte Sprinter Alex Wilson lehnte eine Teilnahme ab, nachdem er von den Organisatoren angefragt worden ist. (sda)
12:10 Uhr
Montag, 25. Mai
Winsley Boteli bleibt bei Sion

Winsley Boteli bleibt beim FC Sion. Der 19-Jährige Nachwuchsnationalspieler der Schweiz unterschreibt im Wallis einen Vertrag bis 2030.
Der Stürmer war in der vergangenen Saison von Borussia Mönchengladbach mit Kaufoption an den FC Sion ausgeliehen worden. Er kam hauptsächlich als Joker um Einsatz und erzielte wettbewerbsübergreifend elf Tore. (sda)
11:37 Uhr
Montag, 25. Mai
Golden Knights fehlt noch ein Sieg

Die Vegas Golden Knights sind noch einen Sieg vom Einzug in den Stanley-Cup-Final entfernt. In den Playoff-Halbfinals gegen die Colorado Avalanche gewinnt Vegas im dritten Spiel der Best-of-7-Serie 5:3.
Nach dem ersten Drittel hatte Colorado, das in der regulären Saison das beste Team der Liga war, noch den Anschein gemacht, in der Serie verkürzen zu können. 3:0 lautete der Spielstand nach rund 13 Minuten. 19 Sekunden nach dem Start des Mitteldrittels gelang es den Golden Knights im Powerplay erstmals zu treffen.
Nach rund 33 Minuten hatten die Gastgeber, bei denen Goalie Akira Schmid erneut überzählig war, die Partie ausgeglichen, ehe sie im letzten Drittel erneut zweimal trafen. Colorado wollte hingegen kein weiteres Tor mehr gelingen.
Für die Colorado Avalanche wird die Chance als erstes Team seit 2013 sowohl das beste Team der regulären Spielzeit als auch Stanley-Cup-Sieger zu sein damit immer kleiner. In der Geschichte der NHL-Playoffs haben erst vier Teams eine Best-of-7-Serie gewonnen, nachdem sie mit 0:3 zurücklagen. Zuletzt gelang das den Los Angeles Kings 2014, die in der ersten Runde San Jose besiegten.
Das vierte Spiel findet in der Nacht auf Mittwoch Schweizer Zeit statt. (sda)
11:35 Uhr
Montag, 25. Mai
Keine Champions League für Milan und Juventus

Die letzten Entscheidungen in Italiens Serie A sind in der 38. und letzten Runde am Sonntagabend gefallen. Die AS Roma und Como schaffen es neben den bereits qualifizierten Inter Mailand und Napoli in die Champions League. Cremonese steigt ab.
Während die AS Roma mit dem 2:0 bei Hellas Verona und das von Cesc Fabregas trainierte Como mit dem 4:1 bei Cremonese ihre Pflicht erfüllten, verlor die AC Milan daheim gegen Cagliari 1:2. Die Mailänder mit den Schweizern Ardon Jashari (bis 62.) und Zachary Athekame (ab 61.) hätten es in den eigenen Händen gehabt, sich für die Champions League zu qualifizieren. Doch nach dem perfekten Start in den Match mit dem frühen Tor von Alexis Saelemaekers schafften die Sarden die Wende.
Milan muss sich mit der Europa League begnügen - genauso wie Juventus Turin, dessen Match gegen Torino mit über einstündiger Verspätung begann. Rivalisierende Fangruppen waren im Vorfeld des Derbys aneinandergeraten. Dabei soll gemäss der Nachrichtenagentur AGI ein Anhänger von Juventus schwer verletzt worden sein.
Im Abstiegskampf hätte Cremonese Punkte benötigt, um noch unter Umständen an Lecce vorbeizuziehen. Gegen Como war der Aufsteiger aber chancenlos und begleitet damit Hellas Verona und Pisa in die Serie B. (sda)
11:29 Uhr
Montag, 25. Mai
Deportivo La Coruña zurück in der höchsten Liga

Deportivo La Coruña sichert sich in der vorletzten Runde als zweite Mannschaft nach Santander die Rückkehr in die höchste spanische Liga.
Die Galicier gewinnen am 41. Spieltag der La Liga 2 bei Valladolid mit 2:0 und sind nicht mehr von einem direkten Aufstiegsplatz zu verdrängen. Letztmals spielte La Coruña, 2004 Halbfinalist der Champions League, vor 14 Jahren in der höchsten Liga.
Der dritte Aufsteiger wird in Playoffs ermittelt. (sda)
11:15 Uhr
Montag, 25. Mai
Torreense gewinnt als erster Zweitligist den portugiesischen Cup
Torreense sorgt in Portugal für eine Sensation. Als erster Unterklassiger gewinnt das Team aus Torres Vedras den Cup. Im Final setzt es sich gegen Sporting Lissabon nach Verlängerung mit 2:1 durch.

Der 38-jährige Captain Stopira, der im WM-Kader der Kapverden steht, traf in der 112. Minute mittels Penalty zum Sieg. Für das Foul, das zum Elfmeter führte, sah der uruguayische Verteidiger Maximiliano Araujo auch die Rote Karte. Zu zehnt gelang Sporting der erneute Ausgleich nicht. Einen ersten frühen Rückstand hatte der 18-fache Cupsieger in der 54. Minute wettgemacht.
Für Torreense, das zum zweiten Mal nach 1956 im Cupfinal stand und damals gegen Porto verlor, könnte am Donnerstag das nächste Highlight folgen. Dann spielt der 40 Kilometer nördlich von Lissabon beheimatete Klub im Playoff-Rückspiel gegen Casa Pia um den Aufstieg in die höchste Liga. Das Hinspiel daheim endete torlos.
Ob als Erst- oder Zweitligist, Torreense wird in der nächsten Saison die Ligaphase der Europa League bestreiten. (sda)
11:13 Uhr
Montag, 25. Mai
Schwimmen: Ponti zweimal auf dem Podest
Die Schweizer Topschwimmer haben beim renommierten Mare-Nostrum-Meeting in Monaco starke Leistungen gezeigt. Roman Mityukov sicherte sich über 200 m Rücken den Sieg, während Noè Ponti über 100 m Delfin und 200 m Lagen jeweils den 2. Platz belegte.
Mityukov setzte ein Ausrufezeichen. Der Genfer entschied das Rennen in 1:56,35 Minuten souverän für sich und distanzierte den zweitplatzierten Tschechen Jan Cejka um gut sieben Zehntel. Mit Flavio Bucca vom SC Uster schwamm noch ein zweiter Schweizer als Vierter in die vordersten Ränge.
Noè Ponti bewies in einem hochkarätig besetzten Rennen über 100 m Delfin in seiner Paradedisziplin einmal mehr seine Klasse. Der Tessiner schlug nach 51,11 Sekunden als Zweiter an. Den Sieg holte sich der ungarische Olympiasieger und Meeting-Rekordhalter Kristof Milak in 50,66. Über 200 m Lagen musste sich Ponti in 2:00,07 Minuten einzig dem Italiener Alberto Razzetti (1:59,76) geschlagen geben. (sda)
20:48 Uhr
Sonntag, 24. Mai
Alayah Pilgrim gewinnt mit der AS Roma den Cup
Die Schweizer Nationalspielerin Alayah Pilgrim gewinnt mit der AS Roma das Double. Nach der Meisterschaft entschieden die Römerinnen auch den Cup für sich. Im Final in Vicenza gegen Juventus Turin sorgte ein Tor von Manuela Giugliano in der 80. Minute für den 1:0-Sieg.
Pilgrim kam in der zweiten Halbzeit zum Einsatz. Bei Juventus Turin spielte der Schweizer Naticaptain Lia Wälti im defensiven Mittelfeld durch, während Teamkollegin und Landsfrau Viola Calligaris den Final von der Ersatzbank mitverfolgen musste. (sda)
19:49 Uhr
Sonntag, 24. Mai
Xhaka mit Sunderland in der Europa League

Sunderland mit Granit Xhaka krönt seine überragende Premier-League-Saison mit der Qualifikation für die Europa League. In der 38. und letzten Runde gewinnt der Aufsteiger daheim gegen Chelsea 2:1 und löst das Ticket für den Europacup.
Gegen jegliche Prognose von Anfang der Saison beendet Sunderland die Meisterschaft in Englands höchster Liga auf dem 7. Platz und lässt unter anderem Mannschaften wie Chelsea, Newcastle oder Tottenham hinter sich. Mit Xhaka als Captain gelang im Stadium of Light der benötigte Heimsieg, um erstmals seit 53 Jahren wieder international vertreten zu sein.
Verteidiger Trai Hume und ein Eigentor brachten Sunderland 2:0 in Führung. Chelsea gelang in der 56. Minute durch Cole Palmer nur noch der Anschlusstreffer. Die letzte halbe Stunde spielten die Londoner nach dem Platzverweis gegen Wesley Fofana nur noch zu zehnt. Nächste Saison wird Chelsea von Xabi Alonso trainiert.
Neben Sunderland wird Bournemouth in der Europa League spielen. Das vom schweizerisch-deutschen Doppelbürger Fabian Hürzeler betreute Brighton tritt in der Conference League an. Für die Champions League sind Arsenal, Manchester City, Manchester United, Aston Villa und Liverpool teilnahmeberechtigt.
Im Abstiegskampf zog Tottenham den Kopf nochmals aus der Schlinge und verhinderte mit dem 1:0-Heimsieg gegen Everton den Abstieg. Den goldenen Treffer erzielte der von Bayern München ausgeliehene João Palhinha kurz vor der Pause. Eine Niederlage wäre fatal gewesen: Das unmittelbar hinter Tottenham liegende West Ham siegte gegen Leeds 3:0 und wäre im Fall eines Ausrutschers von Tottenham vorbeigezogen. So aber steht West Ham als dritter Absteiger neben Wolverhampton und Burnley fest. (sda)
19:12 Uhr
Sonntag, 24. Mai
Lettland besiegelt Grossbritanniens Abstieg
Lettland hält an der Eishockey-WM in Zürich und Freiburg Kurs auf die Viertelfinals. Mit einem souveränen 6:0-Sieg gegen Grossbritannien besiegeln die Letten gleichzeitig den sofortigen Wiederabstieg der Briten.
2023 gewannen die Letten mit Bronze ihre erste WM-Medaille, verpassten danach jedoch zweimal knapp die Runde der letzten acht. Nun dürfte ihnen in Zürich der erneute Vorstoss in die K.o.-Phase gelingen.
Nur einen Tag nach dem Überraschungssieg gegen Weltmeister USA erfüllte das Team um Captain Rudolfs Balcers die Pflichtaufgabe gegen die weiterhin punktelosen Briten problemlos. Dem Stürmer der ZSC Lions gelang beim hoch verdienten 6:0-Erfolg bereits sein sechstes Tor an diesem Turnier. Damit kann Lettland den Viertelfinaleinzug am Dienstag mit einem Sieg gegen Ungarn zum Abschluss der Vorrunde perfekt machen.
Finnland zu stark für Österreich
Den vierten Viertelfinalisten in der Schweizer Gruppe machen gleichentags im Direktduell wohl Österreich und Titelverteidiger USA unter sich aus. Die von Roger Bader gecoachten Österreicher verpassten beim 2:5 gegen Finnland den benötigten vierten Sieg erneut klar. Die Finnen steigen damit am Dienstag ebenso wie die Schweiz mit weisser Weste ins Duell um den Gruppensieg.
Am anderen Ende der Tabelle liegt Aufsteiger Grossbritannien, der - wie schon 2024 - auf direktem Weg wieder in die zweithöchste Division 1A absteigen muss. Nach sechs Spielen stehen null Punkte und ein Torverhältnis von 4:29 zu Buche.
Erster Punkt für Italien
Das gleiche Schicksal könnte in der anderen Gruppe auch Italien ereilen. Zwar holten die Italiener mit Klotens Goalie Davide Fadani zwischen den Pfosten beim 2:3 nach Penaltyschiessen gegen Dänemark im sechsten Spiel ihren ersten Punkt, doch benötigen sie am Montag gegen Slowenien einen Sieg nach 60 Minuten, um die Slowenen noch hinter sich zu lassen. Dänemark entledigte sich seinerseits mit dem zweiten Sieg im Turnier sämtlicher Abstiegssorgen.
Dänemark entledigte sich seinerseits mit dem zweiten Sieg im Turnier sämtlicher Abstiegssorgen, nachdem es im vergangenen Jahr mit dem historischen Halbfinaleinzug an der Heim-WM noch für Furore gesorgt hatte. Leidtragender damals im Viertelfinal war Rekordweltmeister Kanada.Kanadas Schlussspurt
Das Team mit den Superstars Macklin Celebrini und Sidney Crosby kam am Sonntag in Freiburg gegen die Slowakei zum sechsten Sieg im sechsten Match. In einem hochklassigen Spitzenspiel stand es nach 40 Minuten 1:1, ehe die Kanadier im Schlussdrittel mit vier Toren innert sieben Minuten durch Vilardi, Tavares, O'Reilly und Celebrini für die Entscheidung zum 5:1 sorgten. Die Slowaken haben sich das Viertelfinalticket damit noch nicht definitiv gesichert. (sda)
16:31 Uhr
Sonntag, 24. Mai
Belinda Bencic startet in Paris mit Pflichtsieg
Belinda Bencic steht an ihrem ersten French Open seit drei Jahren in der 2. Runde. Nach einem 6:2, 6:3-Sieg über die Österreicherin Sinja Kraus trifft sie am Mittwoch auf die Amerikanerin Caty McNally (WTA 63).
Vor einem Jahr fehlte Belinda Bencic in Roland-Garros. Sie verletzte sich damals in Rom und konnte erst auf Rasen wieder antreten. Entsprechend stieg Bencic nervös in die Partie. Zuletzt hatten sich überraschende Niederlagen gegen Aussenseiterinnen gehäuft; am Australian Open im Januar scheiterte Bencic in Runde 2 an der tschechischen Qualifikantin Nikola Bartunkova in drei Sätzen. Und beim letzten Auftritt am French Open verlor Bencic das Startspiel gegen die Armenierin Elina Avanesjan, damals nur die Nummer 134 der Welt.
Diesmal schaffte Bencic in Paris den Pflichterfolg gegen die 24-jährige Sinja Kraus, die ihr erstes Grand-Slam-Turnier bestritt und noch nie gegen eine Spielerin aus den Top 50 gewonnen hat. In Topform präsentierte sich die Weltnummer 11 aber noch nicht. Sie gab im zweiten Satz ein Aufschlagspiel ab und musste in zwei weiteren Servicegames Breakbälle abwehren.
In der 2. Runde trifft Bencic auf Caty McNally aus den USA, die sich gegen Ajla Tomljanovic nach 3:6, 0:3-Rückstand mit 3:6, 7:6 (7:5), 6:3 durchsetzte. McNally nahm am Italian Open in Rom Iga Swiatek (WTA 2) einen Satz ab und besiegte in Madrid die Top-10-Spielerin Victoria Mboko (CAN) mit 6:1, 6:4. (sda)
14:31 Uhr
Sonntag, 24. mai
Europas Turnverband hebt Sanktionen gegen Russland auf
Nach dem Turn-Weltverband (Fig) hat auch European Gymnastics alle Sanktionen gegen Sportler aus Russland und Weissrussland aufgehoben. Mit sofortiger Wirkung dürfen Turnerinnen und Turner wie die russische Tokio-Olympiasiegerin Angelina Melnikowa auch auf europäischer Ebene wieder unter eigener Flagge antreten und bei Siegen mit der Hymne geehrt werden. Das habe das Exekutivkomitee des Verbandes bei einem Online-Meeting entschieden. Auf einem kurzfristig angesetzten ausserordentlichen Online-Verbandstag soll der Beschluss bestätigt werden.
Damit folgt European Gymnastics einem Beschluss des Weltverbandes. Dieser hatte am 18. Mai alle seit Februar 2022 geltenden Beschränkungen für russische und belarussische Sportlerinnen und Sportler mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Die Sanktionen waren wegen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine verhängt worden. (dpa)
22:10 Uhr
Samstag, 23. Mai
Harry Kane schiesst Bayern München zum Double
Bayern München gewinnt das Double. Der deutsche Meister setzt sich im Final des DFB-Pokal in Berlin dank eines Hattricks von Harry Kane gegen Titelhalter Stuttgart mit 3:0 durch.

Harry Kane beendete seine Niederlagenserie in Finals mit den Saisontoren 59 bis 61 gleich selber. Der Engländer erzielte in der 55. Minute das 1:0 mit einem Kopfball, nachdem er von Michael Olise ideal bedient worden war, doppelte in der 80. Minute nach einer gekonnten Ballannahme im Strafraum nach und krönte seine Leistung mit dem Penaltytreffer in der Nachspielzeit.
Nebst den Toren verzeichnete Kane kurz vor dem 2:0 noch einen Schuss an die Torumrandung. Es war ein perfekter Final für den Ausnahme-Goalgetter, der zuvor alle vier Endspiele als Profispieler verloren hatte: mit Tottenham in der Champions League (2019) und im englischen Ligacup (2015 und 2021) sowie mit England bei den letzten zwei Europameisterschaften.
Trotz des deutlichen Verdikts machte Stuttgart lange Zeit keine schlechte Figur und kontrollierte die Offensive des FC Bayern bis zum Gegentor so gut wie wenige andere Gegner in dieser Saison. Teil der Stuttgarter Dreierabwehr war Luca Jaquez, der nach einer guten Stunde mit Beschwerden am dick bandagierten linken Knie ausgewechselt werden musste. Wie ernst die Verletzung ist, wird sich herausstellen müssen. Der Luzerner wird nächste Woche im WM-Camp der Schweizer Nationalmannschaft erwartet.
Für Bayern München ist es das 14. Double. Anders als in der Meisterschaft ist die Dominanz der Bayern im Cup nicht erdrückend. Seit 2020 wartete der Klub auf den nächsten Triumph im DFB-Pokal. (sda)
21:30 Uhr
Samstag, 23. Mai
Topleistungen in Zofingen
Bei der 50. Austragung des Leichtathletik-Pfingst-Meetings in Zofingen boten die Athletinnen und Athleten zahlreiche tolle Leistungen. Ajla Del Ponte (100 m), Fabienne Hoenke und Léonie Pointet (beide 200 m) erfüllten die Limite für die Europameisterschaften in Birmingham.

Ajla Del Ponte (US Ascona) sorgte im Stadion Trinermatte für einen frühen Höhepunkt. In den Vorläufen über 100 m stellte sie in 11,11 Sekunden die Topzeit des Tages auf und unterbot die Limite für die EM im August um sieben Hundertstel. Sie war damit so schnell wie letztmals 2021. Beeindruckend: In der europäischen Saison-Bestenliste reihte sich Del Ponte hinter der Italienerin Zaynab Dosso (11,07) als Zweite ein.
Über die halbe Bahnrunde sorgten die schnellsten Schweizer Sprinterinnen erneut für die Musik. Auf den letzten Metern setzte sich Fabienne Hoenke (LV Fricktal) von Léonie Pointet (CA Riviera) ab und siegte in 22,59 Sekunden. Sowohl Hoenke als auch Pointet (22,69) durften sich über die erfüllte EM-Limite und eine persönliche Bestzeit freuen. Die Aargauerin verbesserte ausserdem den Schweizer U23-Rekord von Mujinga Kambundji um 24 Hundertstel.
Eine Woche vor dem Mehrkampf-Meeting in Götzis hinterliess der Mehrkämpfer Simon Ehammer (TV Teufen) einen starken Eindruck. Zunächst stellte er in 13,71 Sekunden die beste Vorlaufzeit über 110 m Hürden auf. Danach liess er 8,18 m im Weitsprung und 42,22 m im Diskuswerfen folgen. (sda)
20:53 Uhr
Samstag, 23. Mai
Schertenleib gewinnt mit Barcelona die Champions League

Der FC Barcelona gewinnt zum vierten Mal die Champions League der Frauen. Die Spanierinnen siegten im Final in Oslo ohne Sydney Schertenleib gegen Lyon mit 4:0.
Als Lyon in den Schlussminuten alles auf eine Karte setzte, sorgte Salma Paralluelo mit zwei Treffern noch für einen deutlichen Sieg. Zuvor hatte die polnische Stürmerin Ewa Pajor Barcelona auf Siegkurs gebracht. In der 55. Minute war die 29-Jährige mit dem ersten Schuss der Katalaninnen aufs gegnerische Tor erfolgreich und eine Viertelstunde später profitierte sie von einer abgefälschten Flanke, um ihr zwölftes Saisontor in der Champions League zu erzielen.
Der achtfache Champions-League-Sieger Lyon hatte eigentlich mehr vom Spiel, war aber zu wenig effizient. Das vermeintliche 1:0 der Französinnen in der 13. Minute wurde vom VAR-Team mit dem Schweizer Fedayi San wegen Abseits aberkannt. Nach dem 0:2 bot sich der Malawierin Tabitha Chawinga die grosse Chance zum Anschlusstreffer, den der starke Barça-Goalie Cata Coll verhinderte.
Barcelona mit den Weltfussballerinnen Alexia Putellas und Aitana Bonmati stand zum siebten Mal in den letzten acht Jahren im Champions-League-Final. Mit vier Siegen und drei Niederlagen ist die Bilanz nun positiv. Im letzten Jahr hatten die Katalaninnen gegen Arsenal verloren. Lyon wartet seit 2022 auf den nächsten Titel im wichtigsten Europacup-Wettbewerb.
Die 19-jährige Zürcherin Sydney Schertenleib musste sich beim Triumph ihres Teams mit der Ersatzrolle zufrieden geben. Während die Schweizer Nationalspielerin in der Meisterschaft zu vielen Einsatzminuten gekommen ist, wurden ihr in der Champions League meistens andere Spielerinnen vorgezogen. Bereits im Halbfinal gegen Bayern München war sie in beiden Partien gar nicht eingesetzt worden. (sda)
20:52 Uhr
Samstag, 23. Mai
Zweiter ATP-Titel für Learner Tien

Learner Tien (ATP 20) gewinnt das Geneva Open. Der amerikanische Nachwuchsspieler setzt sich 3:6, 6:3, 7:5 gegen den Argentinier Mariano Navone (ATP 42) durch.
Der 20-jährige Linkshänder tritt in der Siegerliste von Genf die Nachfolge der Legende Novak Djokovic an, der im vergangenen Jahr seinen 100. Titel auf der ATP Tour geholt hatte. Mit 20 Jahren feierte Learner Tien seinen zweiten Titel auf der Tour, nachdem er im November in Metz auf Hartplatz in der Halle den ersten Titel geholt hatte.
Learner Tien, der seine beste ATP-Platzierung am Sonntag auf Rang 18 verbessern wird, schätzt das Spiel auf Sand jedoch nicht wirklich. Doch seit fast einem Jahr profitiert er von den Ratschlägen seines Landsmanns und Coachs Michael Chang, dem Roland-Garros-Sieger von 1989. (sda)
20:50 Uhr
Samstag, 23. Mai
Russell siegt im Sprint, Antonelli flippt aus
Das Mercedes-Duo liefert sich im Sprintrennen im Vorfeld des Grand Prix von Kanada ein heisses Duell. Am Ende gewinnt George Russell den packenden Zweikampf mit Teamkollege Kimi Antonelli.

Eine Beinahe-Kollision zwischen Teamkollegen und wütende Funksprüche: Das dritte Sprintrennen des Jahres bot jede Menge Spektakel. Am Ende setzte sich der von der Pole-Position gestartete George Russell, der vor einem Jahr in Montreal bereits den Grand Prix gewonnen hatte, knapp vor Weltmeister Lando Norris im McLaren durch. WM-Leader Antonelli musste sich nach harten Rad-an-Rad-Duellen mit Russell mit Platz 3 begnügen. Der junge Italiener führt die WM-Wertung nun noch 18 Punkte vor Russell an.
Mercedes war in den ersten Monaten der WM-Saison 2026 das dominierende Team. Am fünften Rennwochenende erreichte der teaminterne Zweikampf zwischen den beiden «Silberpfeilen» seinen vorläufigen Höhepunkt. In der 6. von 23 Runden krachten die beiden Teamkollegen beinahe zusammen.
Antonelli setzte nach der Start-Ziel-Geraden zu einem Überholmanöver an, musste gegen den hart verteidigenden Russell jedoch aufs Gras ausweichen. Kurz darauf geriet der 19-Jährige bei einem weiteren Angriff erneut neben die Strecke. Was folgte, sind wütende Funksprüche.
Mercedes' Teamchef schlichtet
«Er hat mich rausgedrückt», monierte Antonelli, der nach seinem übermotivierten Manöver hinter Norris zurückfiel. «Das muss eine Strafe geben», forderte der Teenager mit Blick auf seinen Teamkollegen. Mercedes-Teamchef Toto Wolff musste beruhigend eingreifen. «Kimi, konzentriere dich aufs Fahren und nicht aufs Beschweren am Funk», sagte der Österreicher.
In der Folge drehten Russell, Norris und Antonelli mit geringem Abstand auf dem Circuit Gilles Villeneuve ihre Runden. Russell blieb an der Spitze fehlerlos und fuhr seinen zweiten Sprint-Sieg in dieser Saison souverän ins Ziel. Dahinter scheiterte Antonelli mit einem weiteren Überholversuch an Norris.
Qualifying am Samstagabend
Oscar Piastri belegte im zweiten McLaren Platz 4 vor dem Ferrari-Duo Charles Leclerc und Lewis Hamilton. Max Verstappen kam im Red Bull nicht über Rang 7 hinaus. Am späten Samstagabend steht in Montreal noch das Qualifying (22.00 Uhr) für den Grand Prix vom Sonntag (22.00 Uhr) an. (sda)
19:06 Uhr
Samstag, 23. Mai
Hull City gewinnt das Millionenspiel und ist in der Premier League
Hull City ist der dritte Aufsteiger in die englische Premier League. Im Playoff-Final im Londoner Wembley gegen Middlesbrough gelingt Oliver McBurnie das entscheidende 1:0 in der fünften Minute der Nachspielzeit.
Mit Hull City steigt der Sechste der regulären Championship-Saison auf. Die anderen beiden Aufsteiger sind Coventry und Ipswich, die sich als Erst- und Zweitplatzierte den Platz in der Premier League ohne Umweg über die Playoffs sicherten.
Für Hull City mit dem ehemaligen Basler Liam Millar im Kader kommt der Erfolg, der Mehreinnahmen von über 200 Millionen Franken sichert, überraschend. In der letzten Saison hatte der Klub den Abstieg in die 3. Liga nur dank des besseren Torverhältnisses verhindert. Letztmals spielte Hull City 2016/2017 in der Premier League. (sda)
18:28 Uhr
Samstag, 23. Mai
Celtic Glasgow zum 43. Mal schottischer Cupsieger
Celtic Glasgow gewinnt eine Woche nach der Meisterschaft auch den Cup. Das Team von Trainer Martin O'Neill setzt sich im Final gegen den Zweitligisten Dunfermline mit 3:1 durch. Dunfermline hatte sich unter anderem dank eines Erfolgs gegen den letztjährigen Cupsieger Aberdeen für den Final qualifiziert.
Im Glasgower Hampden Park trafen der Japaner Daizen Maeda, der Belgier Arne Engels und der Nigerianer Kelechi Iheanacho, bevor dem Aussenseiter in der Schlussviertelstunde der Ehrentreffer gelang.
In den letzten 15 Jahren gingen 30 von 45 nationalen Titeln (Meisterschaft, Cup und Ligacup) an Rekordchampion Celtic Glasgow, das nun bei 43 Cupsiegen und 56 Meistertiteln steht. Der Erzrivale Rangers hat 34 Cupsiege und 55 Meistertitel. (sda)
18:27 Uhr
Samstag, 23. Mai
Zwei Emmentaler dominieren am Oberaargauischen
Der Emmentaler Michael Moser aus Biglen gewinnt in Niederbipp das Oberaargauer Gauverbands-Schwingfest. Im Schlussgang gewinnt Moser gegen Fabio Hiltbrunner aus Schmidigen-Mühleweg.
Moser siegte am Oberaargauischen zum zweiten Mal hintereinander. Er feierte seinen fünften Sieg an einem Kranzfest.
Im Schlussgang zwischen den beiden 21-Jährigen fiel die Entscheidung nach zweieinhalb Minuten. Moser warf Hiltbrunner mit Kurz-Lätz ins Sägemehl und drückte ihn am Boden auf die Schulterblätter. Im fünften Gang hatte Michael Moser, der Sieger zweier Teilverbandsfeste in der letzten Saison (Nordostschweiz, Berner Kantonales), auch erstmals Curdin Orlik besiegen können. (sda)
18:26 Uhr
Samstag, 23. Mai
Vingegaard mit drittem Etappensieg zur Maglia Rosa
Jonas Vingegaard macht in der schweren Bergetappe im Aostatal einen wichtigen Schritt Richtung seines ersten Giro-Triumphs. Der Däne übernimmt mit seinem dritten Etappensieg das Leadertrikot von Afonso Eulalio.
In der ersten klassischen Hochgebirgsetappe liess Vingegaard keinen Zweifel daran, dass der Gesamtsieg an diese Italien-Rundfahrt nur über ihn führt. Den ganzen Tag über ging es bergauf und bergab. Auf nur 133 km mussten die Fahrer nicht weniger als 4350 Höhenmeter bewältigen. Im 16,5 km langen Schlussanstieg nach Pila konnte Vingegaard dann keiner mehr folgen. Das Ziel der 14. Etappe auf knapp 1800 Metern über Meer erreichte der Captain des Teams Visma Lease-a-Bike 49 Sekunden vor dem zweitplatzierten Österreicher Felix Gall.
Mit seinem 51. Sieg als Profi, dem dritten in den letzten neun Tagen, übernahm Vingegaard bei seinem Giro-Debüt erstmals auch das Trikot des Gesamtführenden. Ein zehntes Mal bekam Afonso Eulalio die Maglia Rosa nicht mehr angezogen. Der junge Portugiese musste in der Mitte des Schlussanstiegs abreissen lassen, als sich Vingegaard und seine Helfer in hohem Tempo den Ausreissern näherten. Eulalio verlor bis ins Ziel 2:46 Minuten auf den Dänen, verteidigte aber immerhin Rang 2 im Gesamtklassement. Sein Rückstand beträgt nun 2:26 Minuten. Als Gesamtdritter folgt Gall mit 2:50 Minuten Rückstand.
Mit Jan Christen gehörte auch ein Schweizer zur Ausreissergruppe des Tages, die sich kurz nach dem Start vom Feld abgesetzt hatte und ursprünglich fast 30 Fahrer umfasste. Der Aargauer, der bei seiner ersten Grand Tour einen Etappensieg anvisiert, wurde jedoch rund 50 km vor dem Ziel am drittletzten Anstieg des Tages wieder eingeholt.
Zum Abschluss der zweiten Giro-Woche folgt am Sonntag das flachste Teilstück dieser 109. Ausgabe. Die 15. Etappe über 157 km von Voghera nach Mailand führt durch die Lombardei und endet auf einem schnellen Rundkurs. Es deutet alles auf einen Massensprint hin. (sda)
18:25 Uhr
Samstag, 23. Mai
Wieder neuer Gegner für Wawrinka
Wie vor einer Woche in Genf trifft Stan Wawrinka in Roland-Garros auf einen Lucky Loser. Arthur Fils (ATP 19) zieht sich am Samstag aus dem Turnier zurück. Stattdessen trifft Wawrinka am Montag auf Jesper de Jong (ATP 109).
Stan Wawrinka wird sich über diese Planänderung sicher nicht beschweren - auch wenn nun nicht mehr sicher ist, dass der 40-jährige Waadtländer auf dem Court Central, dem Court Philippe Chatrier, spielen kann.
Gegen Jesper de Jong (25) winkt Stan Wawrinka ein Sieg. Wawrinka ist als Nummer 119 der Welt zwar zehn Plätze schlechter klassiert als De Jong, der Niederländer hat in diesem Jahr aber noch an keinem ATP-Turnier eine Runde überstanden. Seine beste Klassierung in der Weltrangliste war Platz 71.
Fils verkündete sein Forfait am Tag vor Turnierbeginn an einer Medienkonferenz im Stade Roland-Garros. In Rom gab Fils am Masters-1000-Turnier wegen Hüftbeschwerden auf. Zuvor erreichte er in Miami (ATP-1000) und Madrid (ATP-1000) die Halbfinals und gewann das Turnier von Barcelona (ATP-500). «Ich will kein Risiko eingehen», so Fils. «Ich muss hart arbeiten, um auf Rasen wieder spielen zu können.»
Und vor allem will Fils nicht den gleichen Fehler machen wie vor einem Jahr. Damals spielte er am French Open, obwohl es ihm im Rücken zwickte. Daraufhin verpasste Fils nach einem Ermüdungsbruch im Rücken acht Monate auf der Tour. (sda)
18:24 Uhr
Samstag, 23. Mai
Lettland überrascht auch die USA
Lettland gewinnt an der Eishockey-WM in Zürich und Freiburg gegen die USA mit 4:2. Weltmeister USA bangt um die Viertelfinals.
Der lettische Goalie Kristers Gudlevskis, der schon gegen die Schweiz geglänzt und gegen Deutschland gehext hatte, brachte mit 45 Paraden auch das USA-Team zum Verzweifeln. Sandis Vilmanis erzielte ausserdem zwei Goals ins leere Tor und steuerte im dritten Abschnitt einen Assist bei.
Die Letten halten damit weiter Viertelfinalkurs. Sie gewannen in der Gruppe A in Zürich bislang sechs Punkte und treffen zum Abschluss der Vorrunde noch auf Grossbritannien und Ungarn. Die Amerikaner holten als Titelverteidiger bislang erst fünf Zähler und treffen noch auf Ungarn und Österreich. Die Schweiz und Finnland qualifizierten sich in der Gruppe A bereits fix für die K.o.-Phase, derweil Österreich vor dem Duell am Samstagabend gegen Deutschland auch schon neun Punkte auf dem Konto hat.
Die USA, zum zweiten Mal mit NHL-Star Matthew Tkachuk (1 Tor und 1 Assist gegen Lettland), dominierten die Partie mit 47:22 Torschüssen. (sda)
18:23 Uhr
Samstag, 23. Mai
Joseph und Kambundji in China im Fahrplan
Jason Joseph und Ditaji Kambundji verbessern am zweiten Diamond-League-Meeting der Saison im chinesischen Xiamen wie angepeilt ihre Saisonbestleistungen.
Joseph lief über die 110 m Hürden in 13,24 Sekunden ein und war damit 27 Hundertstel schneller als vor einer Woche beim Auftakt in Schanghai. Die Weltmeisterin Kambundji belegte im 100-m-Hürdenrennen der Frauen in 12,62 Sekunden den 5. Platz und unterbot ihre Leistung von vor einer Woche um zwei Zehntel.
Die Siege gingen in den besagten Rennen an die USA. Kambundjis Konkurrentin Russell Masai, die 25-jährige Olympiasiegerin, kam in 12,14 bis auf zwei Hundertstel an den Weltrekord heran. Ihr Landsmann Jamal Britt setzte sich in 13,07 durch. Joceline Wind, die dritte Schweizerin im Teilnehmerfeld am Meeting in China, klassierte sich über die 1500 m in 4:01,41 Minuten auf dem 10. Platz und war gut fünfeinhalb Sekunden schneller als in Schanghai.
Bei den Speerwerferinnen knackte die 18-jährige Chinesin Yan Ziyi mit der Weite von 71,74 m den U20-Weltrekord. Über die 200 m war die Jamaikanerin Shericka Jackson in 21,87 s wie in Schanghai eine Klasse für sich. Über die 100 m der Männer gewann der Kenianer Ferdinand Omanyala in 9,94 s. (sda)
18:22 Uhr
Samstag, 23. Mai
Bayard bester Schweizer beim Heimweltcup
Alexis Bayard beendet den Einzelwettkampf am Heim-Weltcupturnier der Degenfechter in Bern als bester Schweizer. Die grosse Erfolgsmeldung bleibt aus.
Bayard scheiterte am Grand Prix de Berne in Gümligen als letzter Einheimischer in den Achtelfinals. Der 29-jährige Walliser unterlag dem Ungar Tibor Andrasfi denkbar knapp mit 10:11. In der Runde zuvor feierte Bayard noch einen 15:5-Erfolg gegen den als Nummer 3 gesetzten Gergely Siklosi, ein Landsmann Andrasfis.
Neben Bayard, der in Bern vor drei Jahren den Final erreichte und dort das Nachsehen gegen Landsmann Lucas Malcotti hatte, schafften es auch Théo Brochard und Gabriel Bonferroni über zwei Qualifikationsrunden in die Direktausscheidung. Der Waadtländer und der Genfer scheiterten indessen am Samstagvormittag in der ersten K.o.-Runde.
Lucas Malcotti und Ian Hauri, beide Mitglieder der A-Nationalmannschaft, blieben in der Qualifikation hängen und gehen am Sonntag ausgeruht in den Teamwettkampf. (sda)
18:19 Uhr
Samstag, 23. Mai
Nils Reichmuth in Chiles Nationalteam
Nils Reichmuth steht vor seinem Debüt für die chilenische Nationalmannschaft. Der 24-jährige Mittelfeldspieler des FC Thun wurde von Nationalcoach Nicolas Cordova für den anstehenden Zusammenzug aufgeboten.
Chile ist das Heimatland von Reichmuths Mutter. Beim FC Thun gehörte der ehemalige Junior des FC Zürich und Schweizer U-Nationalspieler in der Meistersaison zum Stammpersonal. In 32 Ligaspielen erzielte er vier Tore und bereitete drei vor.
Chile testet am 6. und 9. Juni gegen die WM-Teilnehmer Portugal und DR Kongo. Selbst haben die Südamerikaner die Qualifikation für die Endrunde 2026 in den USA, Kanada und Mexiko als Zehnter und Letzter der CONMEBOL-Qualifikation deutlich verpasst. (sda)
12:24 Uhr
Samstag, 23. Mai
Nicole Koller Dritte im Short Track, Neff und Keller räumen sich gegenseitig ab
Auch bei der zweiten Station im Mountainbike-Weltcup schaffen es zwei Schweizer im Short Track auf das Podest. Nicole Koller und Dario Lillo werden in Nove Mesto Dritte. Alessandra Keller und Jolanda Neff stürzen.
Koller musste sich im tschechischen Mountainbike-Mekka im Sprint des Kurzformats nur der Niederländerin Puck Pieterse und der Österreicherin Laura Stigger geschlagen geben. Lillo, der Sieger beim Auftakt vor drei Wochen in Südkorea, hatte knapp das Nachsehen gegen den Franzosen Mathis Azzaro und den britischen Weltmeister Tom Pidcock.
«Die beiden vor mir waren im Finish spritziger. Mit drei Podestplätzen in den ersten drei Rennen kann ich sehr zufrieden sein mit dem Saisonstart», befand der 24-jährige Lillo, der erst seine zweite Saison bei der Elite bestreitet.
Mit Sina Frei (5.), der Zweifachsiegerin von Yongpyong, und Ronja Blöchlinger (6.) klassierten sich zwei weitere Schweizerinnen in den Top 6. Zweitbester Schweizer bei den Männern war Lars Forster im 11. Rang, gefolgt von Filippo Colombo (13.) und Fabio Püntener (15.).
Jolanda Neff und die Short-Track-Weltmeisterin Alessandra Keller, die wie Pieterse auf Starts beim Saisonauftakt in Südkorea verzichtet hatte, konnten nicht in die Entscheidung um die Podestplätze eingreifen. Beide waren zu Beginn der zweitletzten Runde in einen Sturz verwickelt. Keller, die den Schuh der diagonal vor ihr fahrenden Koller touchierte und hart in eine Bande prallte, setzte das Rennen in der Folge nicht fort, Neff rollte als 33. im Ziel ein.
Die Rennen im olympischen Cross-Country stehen am Sonntag auf dem Programm (Frauen 12.00 Uhr/Männer 15.00 Uhr). (sda)
12:22 Uhr
Samstag, 23. Mai
Freiburg verpflichtet Goalie Backhaus
Der 22-jährige deutsche U21-Nationalgoalie Mio Backhaus wechselt innerhalb der Bundesliga von Werder Bremen zum Europa-League-Finalisten SC Freiburg. Backhaus erhält nach übereinstimmenden Medienberichten einen Vertrag bis 2031 und kostet eine Ablöse von rund 15 Millionen Euro. Die Klubs machten dazu keine Angaben.
Neue Nummer 1 in Bremen ist Karl Hein. Der Bundesligist zog nach eigenen Angaben die Kaufoption für den Nationaltorhüter Estlands, der bei Arsenal unter Vertrag war. Derzeitige Nummer 1 in Freiburg ist Noah Atubolu. Seit einiger Zeit wird über Wechselabsichten des Torhüters spekuliert. Seine Zukunft ist derzeit offen. (sda)
11:03 Uhr
Samstag, 23. Mai
Kongos WM-Team soll sich 21 Tage isolieren
Die Fussball-Nationalmannschaft der Demokratischen Republik Kongo soll sich vor der Weltmeisterschaft in den USA 21 Tage lang isolieren. Andernfalls würde das Team die Einreise riskieren, erklärte Andrew Giuliani, Leiter der Task Force des Weissen Hauses für die WM, beim Fernsehsender ESPN. Bislang plant das Team, sein Quartier ab dem 11. Juni in Houston aufzuschlagen.
Wegen des Ebola-Ausbruchs im Osten des Landes hatte die DR Kongo unter der Woche bereits ein geplantes dreitägiges Trainingslager sowie eine Abschiedsveranstaltung mit Fans in der Hauptstadt Kinshasa abgesagt. Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge gibt es in der DR Kongo inzwischen mehr als 700 Verdachtsfälle und fast 180 vermutete Ebola-Todesfälle. Einige Dutzend Fälle wurden bislang im Labor bestätigt.
Die DR Kongo ist erstmals seit 1974 wieder bei einer WM dabei und trifft in der Gruppe K auf Portugal, Kolumbien und Usbekistan. Alle Nationalspieler sowie der französische Trainer Sébastien Desabre leben und arbeiten ausserhalb des zentralafrikanischen Landes, die meisten Profis stehen bei französischen Klubs unter Vertrag. Aktuell trainiert das Team in Belgien und bestreitet zwei Vorbereitungsspiele. (sda/dpa)
11:01 Uhr
Samstag, 23. Mai
NHL: Golden Knights mit dem zweiten Break
Die Vegas Golden Knights gewinnen in der NHL auch das zweite Spiel des Playoff-Halbfinals bei den Colorado Avalanche, diesmal mit 3:1.
Titelfavorit Colorado führte dank Ross Coltons Treffer im Startdrittel bis zur 50. Minute, kassierte dann aber noch drei Treffer. Matchwinner für die Golden Knights war der Russe Ivan Barbaschew, der den Ausgleich vorbereitete und die weiteren Tore erzielte. «Der Schlüssel war das zweite Drittel. Wir hatten unsere Probleme, und doch gingen wir nur mit einem 0:1 in die Kabine», befand Vegas-Coach John Tortorella.
Colorado, das beste Team der Regular Season, musste wie schon im ersten Spiel ohne Starverteidiger Cale Makar auskommen. Bei den Golden Knights war Goalie Akira Schmid erneut überzählig. Spiel 3 findet in der Nacht auf Montag in Las Vegas statt. (sda)
11:00 Uhr
Samstag, 23. Mai
NBA: Thunder nach Kaltstart wieder auf Kurs
Die Oklahoma City Thunder gehen im Playoff-Halbfinal der NBA gegen die San Antonio Spurs zum ersten Mal in Führung. Der Titelverteidiger gewinnt Spiel 3 in San Antonio nach katastrophalem Beginn 123:108.
Oklahoma, das Spiel 1 der Best-of-7-Serie verloren und den Heimvorteil bei der ersten Gelegenheit aus der Hand gegeben hatte, handelte sich in den ersten vier Minuten einen 0:15-Rückstand ein - ein Fehlstart, wie er in den rund 30 Jahren der Play-by-play-Erfassung der Liga noch keinem Team in einem Conference-Final passiert ist. Bereits zu Beginn des zweiten Viertels hatte der amtierende NBA-Champions die Hypothek aber ausgemerzt.
Mitentscheidend für die erfolgreiche Wende waren die von der Bank kommenden Spieler. Die Thunder-Bank um Alex Caruso und Jared McCain steuerte 76 Punkte zum Erfolg bei - San Antonios Ersatzspieler kamen gerade mal auf 23 Zähler. Die besten Skorer der Partie waren Shai Gilgeous-Alexander und Victor Wembanyama mit je 26 Punkten.
Spiel 4 steigt in der Nacht auf Montag in San Antonio. Im zweiten Halbfinal führen die New York Knicks 2:0 gegen die Cleveland Cavaliers. (sda)
21:15 Uhr
Freitag, 22. Mai
DiDomenico wechselt nach Schweden
Der langjährige National-League-Stürmer Chris DiDomenico setzt seine Karriere im Norden Europas fort. Wie Fribourgs Meisterschütze Lucas Wallmark wechselt auch der 37-jährige Kanadier zum schwedischen Aufsteiger Björklöven.
Beim Klub aus der Stadt Umea unterschrieb DiDomenico einen Vertrag für die kommende Saison. Der eigenwillige Center spielte - mit Ausnahme eines kurzen Abstechers nach Nordamerika - während der letzten elf Jahre für die SCL Tigers, Fribourg-Gottéron, den SC Bern und Ambri-Piotta in der National League.
Anfang März wurde sein Vertrag bei Ambri noch während der laufenden Saison aufgelöst, obwohl DiDomenico zu diesem Zeitpunkt Topskorer der Leventiner war. (sda)
19:39 Uhr
Freitag, 22. Mai
Lukas Podolski hängt die Fussballschuhe an den Nagel
Lukas Podolski beendet seine Karriere als Profifussballer. Der Weltmeister von 2014, der seit 2021 in Polen bei Gornik Zabrze spielt, hört in diesem Sommer auf. «Ein Kapitel endet, eine neue Ära beginnt», teilte Podolski und sein Club auf Instagram mit.
In einem Videoclip packt der 40-jährige Offensivspieler seine Sachen und lässt dort noch einmal seine Karriere Revue passieren. «So, Feierabend», sagt er am Schluss. Dann schliesst er eine Tür, auf der in sechs Sprachen «Danke Fussball» steht. Am Samstag steht für Gornik Zabrze noch das letzte Ligaspiel gegen Radomiak Radom an, dabei dürfte Podolski gewürdigt werden. (dpa)
18:42 Uhr
Freitag, 22. Mai
David Alaba verlässt Real Madrid
Der österreichische Verteidiger David Alaba verlässt Real Madrid nach dieser Saison. Wie die Spanier bekannt geben, wird der auslaufende Vertrag mit dem zuletzt oft verletzten 33-Jährigen nicht verlängert.
Alaba war im Sommer 2021 von Bayern München zum spanischen Rekordmeister gewechselt. Seither gewann er mit den Madrilenen elf Titel, darunter 2022 und 2024 die Champions League.
Wo Alaba seine Karriere fortsetzt, ist noch offen. Am Samstag wird er im Rahmen des Meisterschaftsspiels daheim gegen Athletic Bilbao verabschiedet. (sda)
17:34 Uhr
Freitag, 22. Mai
Teichmann verpasst den Final in Marokko
Jil Teichmann verpasst beim WTA-250-Turnier in Rabat den Einzug in den Final. Die Schweizer Linkshänderin scheitert in Marokkos Hauptstadt an der Kroatin Petra Marcinko 6:7 (2:7), 3:6.
Auch einen Tag nach dem kräftezehrenden, über drei Stunden dauernden Viertelfinal gegen die Marokkanerin Yasmine Kabbaj kämpfte Teichmann bis zuletzt. Die im WTA-Ranking auf Platz 207 geführte Seeländerin machte im ersten Satz ein 1:4 wett, ehe sie sich im Tiebreak doch noch geschlagen geben musste. Im zweiten Umgang kam sie nach einem abgewehrten Matchball von 1:5 auf 3:5 heran. Erneut wurde sie für den Effort gegen die 20-jährige Weltranglisten-76. aber nicht belohnt.
Teichmann nimmt aus Rabat aber zum einen wertvolle Weltranglistenpunkte mit, die sie im Ranking auf Platz 170 bringen werden, und zum anderen Selbstvertrauen für das anstehende French Open, bei dem sie dank ihres nach Verletzungspause geschützten Rankings antreten kann. Erste Gegnerin in Paris ist die Russin Ludmila Samsonowa (WTA 20). (sda)
17:32 Uhr
Freitag, 22. Mai
Alberto Bettiol sorgt am Giro für den nächsten Heimsieg
Dritter Heimsieg am diesjährigen Giro d'Italia: Der 32-jährige Toskaner Alberto Bettiol gewinnt solo die 13. Etappe, die von Alessandria an die Küste des Lago Maggiore nach Verbania führt.
Bettiol setzte sich beim einzigen längeren Anstieg rund 15 Kilometer vor dem Ziel von den letzten Konkurrenten ab und kam zu einem souveränen Sieg. Der Norweger Andreas Leknessund verlor als Zweiter 26 Sekunden auf den Italiener, der drittplatzierte Belgier Jasper Stuyven kam mit 44 Sekunden Rückstand ins Ziel.
Das Trio war Teil der 15-köpfigen Ausreissergruppe, die sich bereits früh im Rennen gebildet hatte und sich über zehn Minuten Vorsprung erarbeitete. Mit Johan Jacobs war auch ein Schweizer ganz vorne dabei. Der 29-jährige Zürcher, einer von drei aus dem Team Groupama-FDJ in der Fluchtgruppe, fiel rund 18 Kilometer vor dem Ziel aus der Entscheidung, nachdem er für den auserkorenen Leader Josh Kench Führungsarbeit verrichtet hatte. Der Neuseeländer musste sich aber mit dem 6. Platz zufrieden geben, Jacobs belegte mit 4:13 Minuten Rückstand in Verbania, nahe der Schweizer Grenze, den 15. Rang.
In die Schweiz kommt das Fahrerfeld am Dienstag, wenn die 16. Etappe von Bellinzona nach Cari führt. Zuvor steht am Samstag bereits eine schwere Bergetappe auf dem Programm, die dem Portugiesen Afonso Eulalio voraussichtlich das Leadertrikot kosten wird. Über 133 Kilometer geht es von Aosta nach Pila. Dabei müssen drei Anstiege der ersten Kategorie bewältigt werden, unter anderem jener hinauf ins Etappenziel. Topfavorit Jonas Vingegaard liegt in der Gesamtwertung 33 Sekunden hinter Eulalio.(sda)
17:31 Uhr
Freitag, 22. Mai
Joël Mall wechselt zu YB
Joël Mall wechselt innerhalb der Super League von Servette zu den Young Boys. Der 35-Jährige, der für Zypern 20 Länderspiele bestritten hat, wird in Bern die Rolle des Ersatzgoalies übernehmen, wie YB mitteilt.
Der bisherige Ersatz von Stammkeeper Marvin Keller, Heinz Lindner, spielt kommende Saison für den FC Zürich. (sda)
13:19 Uhr
Freitag, 22. Mai
Pep Guardiola tritt als Trainer von Manchester City zurück
Pep Guardiola verlässt Manchester City zum Ende der Saison, wie der Verein am Freitag mitteilt. Sein Vertrag wäre noch bis 2027 gelaufen.
Mit Guardiola tritt der erfolgreichste Trainer der Vereinsgeschichte ab. Der Spanier stiess im Juli 2016 zu Manchester City und gewann in den vergangenen zehn Jahren 20 Titel mit dem Klub. Dazu gehören unter anderem sechs Meistertitel und ein Triumph in der Champions League.
«Fragt mich nicht, wieso ich gehe. Es gibt keinen Grund, aber tief in mir drin weiss ich, dass es Zeit ist zu gehen. Nichts ist ewig, sonst wäre ich noch hier», wird Guardiola in der Mitteilung des Vereins zitiert. Ewig blieben hingegen die Gefühle, die Menschen, die Erinnerungen und die Liebe zu «seinem» Manchester City.
Guardiola war 2016 nach drei Spielzeiten beim FC Bayern München nach England gekommen. Bereits in seiner zweiten Saison führte er City zum Sieg in der Meisterschaft. In den vergangenen beiden Jahren endete die Dominanz von Manchester City in der englischen Premier League jedoch. 2025 krönte sich Liverpool zum Meister und vor wenigen Tagen sicherte sich Arsenal den Titel in dieser Saison.
Die Ära von Guardiola endet am Sonntag mit einem Heimspiel gegen Aston Villa. Ganz verlassen wird Guardiola den Verein aber nicht. In Zukunft wird er der City Football Group als globaler Botschafter erhalten bleiben. In dieser Rolle wird er die Vereine die zu dieser Gruppe gehören laut Mitteilung technisch beraten und an spezifischen Projekten und Kooperationen mitwirken. (sda)
11:57 Uhr
Freitag, 22. Mai
Alvaro Arbeloa bleibt nicht Trainer von Real Madrid
Alvaro Arbeloa bleibt nicht Cheftrainer von Real Madrid. Wie der 43-Jährige am Freitag an einer Pressekonferenz bekanntgibt, wird das Spiel am Samstag gegen Athletic Bilbao das letzte mit ihm als Trainer sein. Der Vertrag des Spaniers wäre ursprünglich noch bis 2027 gelaufen.
«Real ist seit zwanzig Jahren mein Zuhause, in verschiedenen Funktionen. Es wird mein letztes Spiel in dieser Saison auf der Bank sein. Ich weiss nicht, ob es das letzte meines Lebens sein wird, denn man weiss ja nie», so Arbeloa.
Im Januar hatte er die Nachfolge von Xabi Alonso angetreten, bei den Königlichen aber nicht für den gewünschten Aufschwung gesorgt. So beendet Real Madrid die Saison ohne Titel - in der Meisterschaft setzte sich der Erzrivale Barcelona durch. (sda)
11:24 Uhr
Freitag, 22. Mai
Young-Jun Lee für drei Spiele gesperrt
GC-Spieler Young-Jun Lee wird nach einer Roten Karte im Barrage-Rückspiel gegen den FC Aarau für drei Spiele gesperrt. Grund dafür ist eine Tätlichkeit gegen Aaraus Leon Frokaj.
Nach einem Zweikampf konnte sich Lee nicht beherrschen und ging mit seinem Knie ins Gesicht von Frokaj. Wie die Swiss Football League am Freitagmorgen mitteilt, ist eine Provokation, die zu Lees Tätlichkeit führte, berücksichtigt worden.
Aaraus Linus Obexer, der in der Verlängerung nach einem Foulspiel an Amir Abrashi und VAR-Intervention ebenfalls vom Platz musste, wurde mit zwei Spielsperren belegt. (sda)
09:11 Uhr
Freitag, 22. Mai
Montreal gelingt das Break - 6:2-Auswärtssieg gegen Carolina
Die Montreal Canadiens gewinnen Spiel 1 in der Halbfinalserie gegen die zuvor in den NHL-Playoffs ungeschlagenen Carolina Hurricanes. Auswärts setzen sich die Kanadier mit 6:2 durch.
Dabei gelang den Hurricanes, der besten Mannschaft der Regular Season in der Eastern Conference, ein Traumstart. Nur 33 Sekunden nach Spielbeginn sorgte Seth Jarvis für die 1:0-Führung. Diese hatte allerdings nicht lange Bestand: Wiederum nur 27 Sekunden später glich Cole Caufield für die Gäste aus.
Phillip Danault (5.), Alexandre Texier (9.) und Iwan Demidow (12.) erhöhten noch im Startdrittel auf 4:1 für Montreal. Beste Skorer für die Canadiens waren Juraj Slafkovsky, der Caufields 1:1 vorbereitet hatte und im letzten Abschnitt zweimal traf, und Nick Suzuki mit drei Assists.
Für die Hurricanes war es die erste Niederlage in diesen Playoffs. Zuvor hatten sie sich in den Best-of-7-Serien gegen die Ottawa Senators und die Philadelphia Flyers jeweils mit 4:0-Siegen durchgesetzt.
Spiel 2 des Halbfinals gegen die Canadiens findet in der Nacht auf Sonntag Schweizer Zeit wiederum in Raleigh, North Carolina, statt. (sda)
09:07 Uhr
Freitag, 22. Mai
Wolfsburg muss nach torlosem Remis weiter zittern
Nach halbem Pensum in der Barrage ist zwischen Wolfsburg und Paderborn alles offen. Die beiden Teams trennen sich im Hinspiel 0:0.
Wolfsburg kämpft um den Verbleib in der ersten Bundesliga. Im Heimspiel gegen den Zweitligisten Paderborn tat sich der Favorit aus Niedersachsen jedoch schwer – wenn auch nicht spielerisch, so doch im Abschluss. Trotz drückender Überlegenheit, 63 Prozent Ballbesitz und einem deutlichen Chancenplus von 16:2 Abschlüssen fand der Bundesligist keinen Weg am Abwehrbollwerk der Gäste vorbei.
Paderborn verteidigte solidarisch, klärte zahlreiche Bälle und konnte sich in den entscheidenden Momenten auf seinen stark parierenden Goalie Dennis Seimen verlassen. Die Nullnummer schmeichelt dem Unterklassigen, der offensiv kaum in Erscheinung trat (nur ein Schuss aufs Tor), das torlose Remis aber erfolgreich über die Zeit rettete.
Damit ist vor dem Rückspiel am Montag in Paderborn alles offen. Der Traum des Zweitligisten vom neuerlichen Aufstieg in die höchste Spielklasse lebt weiter, während Wolfsburg im Kampf um den Ligaerhalt mehr denn je unter Druck steht. (sda)
09:05 Uhr
Freitag, 22. Mai
Teichmann wehrt drei Matchbälle ab und steht im Halbfinal
Jil Teichmann (WTA 207) ist beim WTA-250-Turnier in Rabat in die Runde der letzten Vier eingezogen. Die Seeländerin rang die Marokkanerin Yasmine Kabbaj (WTA 334) am Donnerstag in einem hochspannenden Viertelfinal mit 6:1, 5:7, 7:6 (8:6) nieder. Für den Sieg benötigte sie 3:07 Stunden.
Die 28-jährige Linkshänderin erlebte gegen die 22-jährige Lokalmatadorin, die dank einer Wildcard im Hauptfeld stand, ein Wechselbad der Gefühle. Nach einem souveränen ersten Satz, in dem sie bei eigenem Aufschlag nur gerade drei Punkte abgab, schien die Partie auf einem guten Weg zu sein. Beim Stand von 6:1, 5:4 und 0:30 bei gegnerischem Aufschlag fehlten Teichmann, die kurz zuvor zehn Punkte in Serie gewonnen hatte, nur noch zwei Punkte zum Sieg.
Doch die Schweizerin verpasste es in diesem Moment, den Sack zuzumachen. In der Folge kippte das Momentum, und im Entscheidungssatz wurde es richtig eng: Beim Stand von 4:5 und 40:15 für Kabbaj musste Teichmann zwei Matchbälle in Folge abwehren. Einen dritten Matchball rettete sie bei 5:6 im entscheidenden Tiebreak, bevor sie das Blatt mit den letzten drei gewonnenen Punkten des Matches endgültig wendete.
Rückkehr in die Top 200 und intakte Titelchancen
Für Teichmann ist es der erste Halbfinal-Einzug auf der WTA-Tour seit Juli 2025 im rumänischen Iasi, wo die ehemalige Weltnummer 21 auf Sand bis in den Final vorstiess. Dank des hart erkämpften Erfolgs in Marokko wird sie in der Weltrangliste einen Sprung nach vorne machen und voraussichtlich auf Position 170 klettern.
Nun ist beim Turnier in Rabat alles möglich. Ihre nächste Gegnerin, die Kroatin Petra Marcinko (WTA 76), liegt sportlich absolut in ihrer Reichweite. Dasselbe gilt für die möglichen Kontrahentinnen aus dem anderen Halbfinal: die Ungarin Panna Udvardy (WTA 68) und die Ukrainerin Anhelina Kalinina (WTA 84). (sda)
14:59 Uhr
Donnerstag, 21. Mai
Wawrinka gegen Fils, Bencic gegen eine Qualifikantin
Stan Wawrinka trifft bei seinem letzten French Open auf den Franzosen Arthur Fils. Bei den Frauen startet die als Nummer 11 gesetzte Belinda Bencic gegen eine Qualifikantin.
Das Los hält für Stan Wawrinka beim Turnier, das er 2015 gewann eine reizvolle, aber schwierige Aufgabe bereit. Gegner ist in der 1. Runde der junge Franzose Arthur Fils, die Nummer 19 der Welt.
Die aussichtsreichste Schweizerin Belinda Bencic muss noch einen Tag warten, ehe sie ihre Gegnerin kennt. (sda)
14:10 Uhr
Donnerstag, 21. Mai
DR Kongo muss wegen Ebola umdisponieren
Die Nationalmannschaft der Demokratischen Republik Kongo muss umdisponieren. Wegen des Ausbruchs des Ebola-Virus im Osten des Landes sagt die Teamleitung ein Trainingslager ab.
Neben den drei Tagen WM-Vorbereitung im eigenen Land sagten die Verbands-Oberen auch eine Veranstaltung mit Fans in der Hauptstadt Kinshasa ab. Wie ein Sprecher der Nachrichtenagentur AP mitgeteilt hat, wird das Trainingslager nun im Ausland abgehalten. Die Testspiele gegen Dänemark am 3. Juni in Lüttich und gegen Chile am 9. Juni in Spanien sollen stattfinden.
Alle für die WM aufgebotenen Spieler und der französische Trainer Sébastien Desabre leben und arbeiten ausserhalb des zentralafrikanischen Landes, die meisten Profis stehen bei französischen Vereinen unter Vertrag. Mitarbeiter des Teams mit Sitz im Kongo würden das Land zeitnah verlassen, hiess es weiter.
Die Demokratische Republik Kongo ist erstmals seit 1974 wieder bei einer WM dabei, Gruppengegner sind Portugal, Kolumbien und Usbekistan. (sda/dpa)
14:10 Uhr
Donnerstag, 21. Mai
Manuel Neuer steht im WM-Aufgebot
Was sich in den letzten Wochen herauskristallisiert hat, steht nun fest: Manuel Neuer gibt sein Comeback in der deutschen Nationalmannschaft und fährt an die WM in Nordamerika.
Der deutsche Nationaltrainer Julian Nagelsmann bestätigte die Rückkehr des Rekordnationaltorhüters bei der Kaderbekanntgabe in Frankfurt. Der 40-jährige Neuer, der nach der Heim-EM 2024 den Rücktritt aus dem Nationalteam gegeben hat, will nochmals ein Grossturnier bestreiten. Der Weltmeister von 2014 steht damit vor seiner fünften WM-Teilnahme.
Über das mögliche Comeback des fünfmaligen Welt-Torhüters des Jahres wurde in den letzten Wochen ausgiebig spekuliert. Der Goalie selbst hatte bis zum Schluss festgehalten, sich auf seine Aufgaben bei Bayern München fokussieren zu wollen und erst danach zu entscheiden. Nach dem Meistertitel streben die Münchner am Samstag im Cupfinal gegen Stuttgart das Double an.
Das sich anbahnende Comeback von Neuer und die damit verbundene Degradierung von Oliver Baumann sorgten in Deutschland auch für Kritik. Denn Trainer Julian Nagelsmann hatte zunächst auf Fragen zu einem möglichen Comeback genervt reagiert, weil für ihn doch alles klar schien. Baumann wurde der Nummer-eins-Status zugesprochen - nun ist das wieder hinfällig.
Am Turnier trifft Deutschland in der Gruppe E auf die Elfenbeinküste, Ecuador und WM-Debütant Curaçao. (sda)
13:50 Uhr
Donnerstag, 21. Mai
Mauro Lustrinelli wird Trainer von Union Berlin
Der FC Thun verliert seinen Meistertrainer. Mauro Lustrinelli wechselt in die Bundesliga zu Union Berlin.
Erfolg hat seinen Preis - nicht nur im finanziellen, sondern auch im personellen Bereich. Spieler und Trainer rücken mit erfolgreichem Tun in den Fokus. Sie wecken das Interesse anderer, grösserer Vereine, auch in grösseren, bedeutenderen Ligen.
Der 50-jährige Lustrinelli hat mit seiner Arbeit in Thun selbstredend dieses Interesse geweckt. Wer aus einem Aufsteiger mit bescheidenen Mitteln ohne Verzögerung einen Meister macht, der kann was, der hat seine Fähigkeiten. Diese Fähigkeiten machen sie sich nun bei Union Berlin zunutze, beim Bundesligisten, der mit Urs Fischer als Trainer in jüngster Vergangenheit seinerseits einen Aufschwung selten gesehenen Ausmasses erlebt hat. Auch der in Zürich-Affoltern aufgewachsene gebürtige Luzerner hat den Weg in Deutschlands Hauptstadt unter anderem nach einem Engagement in Thun gefunden.
Wechsel trotz laufendem Vertrag
Die mögliche Liaison zwischen Union Berlin und Lustrinelli kam schnell einmal über den Wert eines Gerüchts hinaus. Der Tessiner selber, dessen Vertrag im Berner Oberland noch eine Laufzeit von zwei Saisons gehabt hätte, hatte mit Aussagen die Möglichkeit der Luftveränderung befeuert. «Bezüglich meiner beruflichen Zukunft stehe ich mit den Leuten des FC Thun und meinem Umfeld im Austausch. Mehr gibt es zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu sagen.» Die Sätze sind am Mittwoch auf Internet-Portalen publik gemacht worden.
Schon am Donnerstag hatte Lustrinelli dann mehr zu sagen, vor allem viele Dankesworte. «Danke von Herzen an meine Spieler, für euren Willen, eure Leidenschaft und die Energie, mit der ihr jeden einzelnen Tag gelebt habt. Danke auch an den Staff für eure Hingabe, euren Einsatz und die vielen Momente voller Freude und Spass. Danke zudem an den Verein, der mir in jeder Situation grosses Vertrauen und Unterstützung geschenkt hat», lässt sich Lustrinelli in der Medienmitteilung des FC Thun zitieren.
Im Hinblick auf seine neue Aufgabe in Berlin hielt Lustrinelli fest: «Union ist ein besonderer Verein mit klaren Werten und ehrlichen Menschen. Mit Zusammenhalt, Leidenschaft, ehrlicher Arbeit und Mut können wir zusammen erfolgreich sein.»
Das Trainerteam um Lustrinelli wird durch Michel Renggli ergänzt, der beim FC Luzern als Nachfolger des abgetretenen Cheftrainers Mario Frick gehandelt wurde. Ausserdem stossen Sascha Stauch, wie Lustrinelli ein ehemaliger Schweizer U21-Nationaltrainer, sowie Enrico Schirinzi, der zuletzt die U17 der Young Boys trainierte, zu Union Berlin.
«Eine Ehre für den FC Thun»
Trotz des laufenden Vertrages wollte die Führungsriege in Thun Lustrinelli keine Steine in den Weg legen. Sie ist dessen Wunsch nach beruflicher Veränderung, dem Willen, den nächsten Schritt zu tun, ohne Umschweife nachgekommen. «Wir haben Mauro sehr viel zu verdanken. Es ist eine Ehre für den FC Thun, dass der Trainer den direkten Sprung in die Bundesliga machen darf - das gab es noch nie», lässt Klub-Präsident Andres Gerber ausrichten. Über die Modalitäten des Wechsels haben die beiden Parteien Stillschweigen vereinbart.
An der Alten Försterei folgt Lustrinelli auf Marie-Louise Eta. Die Deutsche hatte das Amt in der Schlussphase der Bundesliga-Saison von ihrem freigestellten Landsmann Steffen Baumgart übernommen. Eta steht nunmehr wie schon länger geplant beim Frauen-Team von Union Berlin in der Verantwortung.
Wer in Zukunft beim FC Thun auf dem Trainerstuhl sitzt, ist noch nicht bekannt. (sda)
12:05 Uhr
Donnerstag, 21. Mai
Stürmer Schreiber zum HC Davos
Der HC Davos verstärkt seine Offensiv-Abteilung. Die Bündner verpflichten gemäss Medienmitteilung den 24-jährigen Stürmer Harrison Schreiber für zwei Saisons.
In der vergangenen Meisterschaft lief Schreiber für die ZSC Lions und für den EHC Kloten auf. Der deutsch-amerikanische Doppelbürger spielt seit der Saison 2018/19 in der Schweiz und verfügt über eine Schweizer Lizenz. (sda)
09:44 Uhr
Donnerstag, 21. Mai
Neue Konzepte für Nations League und EM-Qualifikation
Nach der Europameisterschaft 2028 müssen sich die nationalen Fussball-Verbände auf ein paar Veränderungen bei den Wettbewerben auf Länderspiel-Ebene einstellen.
Die Zuständigen der UEFA haben ein neues Konzept für die Nationalmannschafts-Turniere der Männer nach der Europameisterschaft im übernächsten Jahr auf den Weg gebracht. Die Pläne sollen in den kommenden Monaten verfeinert und bei der nächsten Sitzung des Exekutivkomitees im September zur endgültigen Verabschiedung vorgelegt werden, teilt die UEFA mit.
Änderungen gibt es bei der Nations League, die ab der Ausgabe 2028/29 von den derzeitigen vier Ligen auf drei mit jeweils 18 Mannschaften umgestellt werden soll. Jede Liga besteht aus drei Gruppen zu je sechs Teams, die sechs Spiele gegen fünf verschiedene Gegner bestreiten - vier Spiele (zwei zuhause, zwei auswärts) gegen vier Nationen aus anderen Töpfen sowie je ein Heim- und Auswärtsspiel gegen einen Gegner aus dem eigenen Topf. Unverändert bleibt das Format für die Viertelfinals, das Final Four und die Playoffs um den Auf- und Abstieg.
Die EM-Qualifikation bleibt mit der Nations League verknüpft, erhält aber ebenfalls eine neue Struktur mit zwei Ligen: Liga 1 mit den 36 Teams der Nations-League-Ligen A und B, Liga 2 mit den verbleibenden Nations-League-Teams.
In Liga 1 werden drei Gruppen mit je 12 Teams gebildet. Diese Mannschaften spielen um die direkte Qualifikation. Die verbleibenden Plätze werden über ein Playoff-System vergeben, das laut UEFA «auch den Mannschaften der Liga 2 faire Qualifikations-Chancen» garantieren soll. Der EM-Gastgeber nimmt trotz eines festen Startplatzes an der Qualifikation teil, da die Platzierung mit der nächsten Ausgabe der Nations League verknüpft ist.
«Die neuen Formate werden das sportliche Gleichgewicht verbessern, die Anzahl der bedeutungslosen Spiele verringern und den Fans einen attraktiveren und dynamischeren Wettbewerb bieten», sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin nach der Sitzung des Exekutivkomitees in Istanbul. (sda)
09:43 Uhr
Donnerstag, 21. Mai
Junger Honduraner zum FC Lugano
Der FC Lugano ergänzt sein Kader mit dem 18-jährigen Honduraner Dereck Moncada. Der Offensivspieler hat einen Fünfjahresvertrag unterzeichnet.
Moncada stammt aus der Nachwuchsabteilung von Deportivo Olimpia, einem der erfolgreichsten Vereine in Honduras. Sein Profidebüt gab er am 1. Februar 2024 im Alter von nur 16 Jahren. Für Olimpia absolvierte er mehr als 40 Pflichtspiele und erzielte dabei sieben Tore.
Das Talent wechselt aus Kolumbien ins Tessin. Im vergangenen Januar hatte er sich Internacional de Bogota angeschlossen, einem Klub aus der höchsten Liga des Landes. (sda)
09:41 Uhr
Donnerstag, 21. Mai
Troicki neuer Trainer von Djokovic
Novak Djokovic hat wieder einen Trainer. Der am Freitag 39 Jahre alt werdende Serbe spannt nunmehr mit seinem Landsmann Viktor Troicki zusammen.
«Willkommen an meinen Freund, Teamkollegen und jetzt Trainer Viktor Troicki», schrieb der ehemalige Weltranglisten-Erste auf seinem Instagram-Profil. Der ein Jahr ältere Troicki, in der Weltrangliste einst auf Platz 12 klassiert und früher Captain von Serbiens Davis-Cup-Team, gehörte bereits zum Trainerstab, als Djokovic bei den Olympischen Spielen im vorletzten Sommer in Paris in Roland Garros die Goldmedaille gewann.
Offiziell war Djokovic ein Jahr ohne Chefcoach gewesen. Im vergangenen Mai beendete er die Zusammenarbeit mit dem Schotten Andy Murray. (sda)
09:40 Uhr
Donnerstag, 21. Mai
Golden Knights siegen in Denver
Die Vegas Golden Knights starten in der NHL erfolgreich in die Playoff-Halbfinal-Serie gegen die Colorado Avalanche. Das Team aus der Spielerstadt gewinnt in Denver 4:2.
Die Vorentscheidung führten die abermals ohne den überzähligen Torhüter Akira Schmid angetretenen Golden Knights im zweiten Drittel mit zwei Treffern innert zweieinhalb Minuten herbei. Das 1:0 erzielte Dylan Coghlan, ein Verteidiger, der sich seit sechs Jahren bemüht, in der NHL Fuss zu fassen. Der Kanadier, der bei seinem jetzigen Arbeitgeber in der Liga debütiert hatte, unternahm danach weitere Versuche bei den Carolina Hurricanes und den Winnipeg Jets, um auf diese Saison hin zu den Golden Knights zurückzukehren.
In der Regular Season kam Coghlan allerdings nur dreimal zum Einsatz; die meiste Zeit verbrachte er in der AHL beim Farmteam Henderson Silver Knights. In seiner fünften Partie in den Playoffs schaffte er mit seinem Tor den ersten Skorerpunkt in dieser Phase der Meisterschaft.
Die Torschützen der Golden Knights zum 2:0 und 3:0 weisen sehr gute Werte in diesen Playoffs aus. Der Russe Pawel Dorofejew schaffte im Powerplay seinen bereits zehnten Treffer, Coghlans Landsmann Brett Howden steht nunmehr bei neun Toren.
Waleri Nitschuschkin, auch er ein Russe, und der Schwede Gabriel Landeskog in Überzahl vermochten für die Avalanche im dritten Drittel auf 2:3 zu verkürzen und die Spannung in der Schlussphase zurückzubringen, doch der Amerikaner Nic Dowd machte 45 Sekunden vor dem Ende mit einem Schuss ins verwaiste Tor für die Golden Knights alles klar. Der Fehlstart der Avalanche war perfekt, die Nummer 1 der Regular Season musste sich in diesen Playoffs erstmals im heimischen Stadion geschlagen geben. (sda)
09:38 Uhr
Donnerstag, 21. Mai
Thunder reagieren auf Auftaktniederlage
Die Oklahoma City Thunder gleichen in der NBA im Halbfinal gegen die San Antonio Spurs zum 1:1 aus. Der Titelverteidiger gewinnt das zweite Heimspiel 122:113.
Bei den Thunder hatten sie sich einiges vorgenommen nach dem missglückten Auftakt in die Best-of-7-Serie zwei Tage zuvor in diesem Duell der Nummern 1 und 2 der Qualifikation. Nach dem 115:122, das nach der zweiten Verlängerung Tatsache war, sollten die Kreise von Victor Wembanyama eingeengt werden. Der Franzose hatte am Montag mit 41 Punkten und 24 Rebounds brilliert. Dazu hofften sie aufseiten der Thunder, Shai Gilgeous-Alexander möge zu seiner gewohnten Treffsicherheit zurückfinden. In Spiel 1 hatte es der Kanadier, Anfang Woche zum zweiten Mal in Folge zum wertvollsten Spieler der Regular Season gewählt, nach ungewohnt vielen Fehlversuchen auf 24 Punkte gebracht.
Die Umsetzung des Plans glückte. Wembanyama wies wohl mit 21 Punkten und 17 Rebounds sehr gute Werte aus. Der 2,24 m lange Center war als Skorer dieses Mal hinter Stephon Castle (25 Punkte) und Devin Vassell (22) aber lediglich Drittbester seines Teams. Gilgeous-Alexander hatte in seiner persönlichen Bilanz als erfolgreichster Werfer des Spiels 30 Punkte stehen.
Die Partie verlief wie erwartet ausgeglichen. Die Thunder lagen zwar über weite Strecken vorne, zu distanzieren vermochten sie die Spurs allerdings nicht. Die grösste Differenz betrug 13 Punkte. (sda)
22:58 Uhr
Mittwoch, 20. Mai
Aston Villa gewinnt Europa League – Freiburg chancenlos
Der SC Freiburg mit dem Schweizer Nationalspieler Johan Manzambi verpasst die Krönung seiner aussergewöhnlichen Europa-League-Saison. Die Deutschen verlieren den Final in Istanbul gegen Aston Villa mit 0:3.
20:14 Uhr
Mittwoch, 20. Mai
Stan Wawrinka verabschiedet sich vom Geneva Open
Die Dernière von Stan Wawrinka beim ATP-Turnier in Genf endet in der 2. Runde. Der Lausanner verliert gegen den Amerikaner Alex Michelsen mit 6:7 (1:7), 6:7 (4:7).
Ein zweiter Sieg im Parc des Eaux-Vives lag für Wawrinka im Bereich des Möglichen. Der 41-Jährige war aber zu wenig konstant, um die Vorteile gegen den Weltranglisten-41. aus Kalifornien zu nutzen. Im ersten Satz verspielte er nach dem Break zum 5:4 bei eigenem Service einen Satzball und verlor etwas später das Tiebreak mit 1:7. Auch im zweiten Umgang führte der im ATP-Ranking an Nummer 119 geführte Schweizer mit Break, das Michelsen aber erneut bei erster Gelegenheit wettmachte. Erneut ging es ins Tiebreak, in welchem Wawrinka von Beginn weg einem Rückstand hinterherlief.
An Kampfgeist fehlte es Wawrinka nicht. Der dreifache Grand-Slam-Turniersieger fand bei schöner Genfer Abendsonne für seinen letzten Auftritt am Turnier, das er 2016 und 2017 gewonnen hatte, eine sympathische Mischung zwischen Lockerheit und dem nötigen Biss. Er hielt mit dem deutlich besser klassierten, aber in den vergangenen Wochen wenig erfolgreichen jungen Amerikaner gut mit. Bloss folgten beim Routinier auf starke Punktgewinne oft unerzwungene Fehler.
Nach dem Match wurde Wawrinka von Marc Rosset geehrt. Auf dem Grossbildschirm liefen einige der besten Momente seiner Karriere, die er mit feuchten Augen verfolgte. Der Clip endete mit den Worten «Merci Stan». (sda)
14:29 Uhr
Mittwoch, 20. Mai
Teichmann in Rabat in den Viertelfinals
Jil Teichmann (WTA 207) gewinnt in den Achtelfinals des WTA-Turniers in Rabat gegen Alycia Parks (WTA 80). Gegen die als Nummer 8 gesetzte US-Amerikanerin setzt sich die Schweizerin mit 6:3, 6:4 durch.
Am Montag hatte Teichmann ihren ersten Sieg auf der Tour seit neun Monaten gefeiert, nun folgte gleich der zweite hintereinander. Dies gelang der Seeländerin letztmals im Juli 2025, als sie im rumänischen Iasi gar in den Final vorstiess. Im Herbst beendete sie ihre Saison vorzeitig wegen grosser Erschöpfung.
Im Viertelfinal in Marokko trifft Teichmann auf die Siegerin der Partie zwischen Yasmine Kabbaj (WTA 334) und Tatjana Maria (WTA 42). Für das am Sonntag beginnende French Open ist Teichmann dank eines geschützten Rankings bereits qualifiziert. (sda)
10:39 Uhr
Mittwoch, 20. Mai
Schwedischer Verteidiger für Biel
Der EHC Biel verpflichtet den Schweden Victor Söderström. Der 25-jährige Verteidiger erhält einen bis April 2028 gültigen Vertrag, wie der Seeländer National-League-Klub mitteilt.
Söderström, 2019 mit Schweden U18-Weltmeister, spielte zuletzt in der AHL für Providence, das Farmteam der NHL-Franchise der Boston Bruins. In der Saison 2025/26 verzeichnete er in 57 AHL-Spielen neun Tore und 21 Assists. (sda)
08:57 Uhr
Mittwoch, 20. Mai
Österreich setzt Siegesserie fort - Slowakei nicht mehr makellos
Österreich gewinnt mit 3:1 gegen Lettland auch sein drittes Spiel an der WM in Zürich und Freiburg. Nun verkommt das Nachbarduell gegen die Schweiz am Mittwoch (16.20 Uhr) zum Spitzenspiel.
Die ebenfalls noch unbesiegten Schweizer treffen in ihrem vierten Vorrundenspiel auf einen Gegner, dem es nicht an Selbstvertrauen fehlt. Mit dem Ziel «Klassenerhalt» ins Turnier gestartet, dürfen die vom Schweizer Roger Bader gecoachten Österreicher wie schon vor einem Jahr von der Teilnahme an der K.o.-Phase träumen. Damals qualifizierte sich Österreich erstmals seit 1994 wieder für die Viertelfinals, war dann im Duell mit der Schweiz (0:6) allerdings chancenlos.
In Zürich sind die Österreicher nun erstmals mit drei Siegen in eine WM gestartet. Nach dem 5:2 gegen Aufsteiger Grossbritannien und dem 4:2 gegen Ungarn liessen sie sich auch von Lettland nicht stoppen. Tim Harnisch (28.), Benjamin Nissner (45./im Powerplay) und Vinzenz Rohrer (60./ins leere Tor) sorgten mit ihren Goals für eine Fortsetzung der Siegesserie. Die Letten, für die ZSC-Stürmer Rudolfs Balcers mit seinem vierten Turniertor zu Beginn des Schlussdrittels zum 1:1 ausgeglichen hatte, verzeichneten fast doppelt so viele Torschüsse.
Im Abendspiel der Schweizer Gruppe feierte Ungarn mit 5:0 gegen den weiterhin punktelosen Aufsteiger Grossbritannien den ersten Sieg im Turnier.
Slowakei mit Punktverlust bei Pflichtsieg
Im Gegensatz zum Trio Schweiz/Finnland/Österreich steht in der Gruppe B in Freiburg nur noch Rekordweltmeister Kanada mit einer weissen Weste da. Die Slowakei stand gegen Slowenien kurz vor dem dritten Sieg, ehe der Underdog 31 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit zum dritten Mal ausgleichen konnte.
Den Zusatzpunkt sicherten sich nach dem 4:4 nach 65 Minuten im Penaltyschiessen dennoch die jungen Slowaken. Slowenien verpasste nach dem Overtime-Sieg gegen Tschechien damit nur knapp eine zweite Überraschung.
Aufsteiger Italien kassierte beim 0:4 gegen das nunmehr zweimal siegreiche Norwegen die dritte Niederlage im dritten Spiel, die zweite ohne eigenen Treffer. (sda)
22:53 Uhr
Dienstag, 19. Mai
Arsenal erstmals seit 22 Jahren englischer Meister
Weil Verfolger Manchester City in Bournemouth nur 1:1 unentschieden spielt, ist Arsenal eine Runde vor Schluss englischer Meister. Es ist der 14. Meistertitel für die Londoner, der erste seit 22 Jahren.
Arsenal hatte am Montagabend mit einem 1:0-Heimsieg gegen Absteiger Burnley seine Pflicht erfüllt und Manchester City damit unter Siegzwang gesetzt. Diesem Druck hielten die Citizens drei Tage nach dem Sieg im Final des FA Cup gegen Chelsea nicht stand.
Beim formstarken Tabellensechsten Bournemouth kam das Team von Trainer Pep Guardiola nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Nach dem Ausgleichstreffer von Starstürmer Erling Haaland keimte bei City in der Nachspielzeit zwar kurz nochmals Hoffnung auf, das dringend benötigte zweite Tor wollte den Gästen gegen den nunmehr seit 17 Partien in Folge ungeschlagenen Gegner aber nicht mehr gelingen.
Bei vier Punkten Rückstand in der Tabelle kann Manchester City den Leader Arsenal am letzten Spieltag am Sonntag nicht mehr einholen. Die Londoner, die zuletzt 2004 unter Trainer Arsène Wenger englischer Champion wurden, feierten auf dem Sofa ihren 14. Meistertitel. Am 30. Mai hat das Team von Trainer Mikel Arteta die Chance, im Champions-League-Final gegen Titelverteidiger Paris-Saint-Germain seine starke Saison noch zu krönen. (sda)
20:53 Uhr
Dienstag, 19. Mai
Spionage: Liga wirft Southampton aus Aufstiegsfinale
Der Traum des FC Southampton von der Rückkehr in die Premier League ist geplatzt. Die Saints wurden wegen der Spionage-Affäre von der English Football League (EFL) aus dem Aufstiegsfinale gegen Hull City geworfen. Ausserdem wurde der Klub für die nächste Zweitliga-Saison mit einem Abzug von vier Punkten bestraft.
Um den letzten der drei Aufstiegsplätze kämpft nun am Samstag in Wembley der FC Middlesbrough gegen Hull City. Boro war im Halbfinale an Southampton gescheitert (0:0, 1:2 n.V.). Vor dem Hinspiel war jedoch ein Klubmitarbeiter der Saints dabei beobachtet worden, wie er das Training von Middlesbrough ausspioniert hatte. (sid)
19:33 Uhr
Dienstag, 19. Mai
Carlos Alcaraz verpasst auch Wimbledon
Das Comeback von Carlos Alcaraz lässt weiter auf sich warten. Der Weltranglistenzweite, der bereits wegen einer Verletzung am rechten Handgelenk seine Teilnahme am French Open (24. Mai bis 7. Juni) absagen musste, gab am Mittwoch bekannt, dass er auch für das übernächste Grand-Slam-Turnier in Wimbledon Ende Juni/Anfang Juli Forfait erklären muss.
«Meine Genesung verläuft gut und ich fühle mich deutlich besser, aber leider bin ich noch nicht bereit für den Wettkampf. Deshalb muss ich auch auf die Rasenturniere im Londoner Queen’s Club und in Wimbledon verzichten», schrieb der 23-jährige Spanier in den sozialen Netzwerken.
Alcaraz’ letzter Ernstkampf liegt fünf Wochen zurück. Beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres machte der siebenfache Major-Sieger am Australian Open als bisher jüngster Spieler der Geschichte den Karriere-Grand-Slam perfekt. (sda/afp)
19:30 Uhr
Dienstag, 19. Mai
Drei Abgänge beim FC Zürich
Der FC Zürich trennt sich zum Saisonende von drei Spielern. Matthias Phaëton und Nelson Palacio kehren nach einjährigen Leihgeschäften zu ihren Stammvereinen ZSKA Sofia beziehungsweise Real Salt Lake zurück. Ivan Cavaleiro sucht eine neue Herausforderung im Ausland.
Phaëton absolvierte während seiner Zeit beim FCZ 27 Pflichtspiele und erzielte dabei acht Tore. Palacio kam während seiner einjährigen Leihe auf 34 Einsätze im Trikot des Stadtklubs. Cavaleiro brachte es seit Februar in 13 Partien auf drei Treffer. (sda)
16:10 Uhr
Dienstag, 19. Mai
Gregor Kobel im Bundesliga-Team der Saison
Das Fachmagazin «Kicker» wählt traditionell nach jeder Bundesliga-Saison die besten elf Spieler. Zur Mannschaft der Saison gehört nach 2024 zum zweiten Mal auch der Schweizer Nationaltorhüter Gregor Kobel.
Der 27-jährige Goalie von Borussia Dortmund blieb in 34 Einsätzen 15 Mal ohne Gegentor und kassierte insgesamt nur 34 Treffer. Unter allen Stammtorhütern wies Kobel zudem die beste Quote an Paraden auf.
Neben Kobel wurde mit Innenverteidiger Nico Schlotterbeck ein zweiter BVB-Spieler in die Elf der Saison gewählt. Meister Bayern München ist mit sechs Spielern am häufigsten vertreten. Johan Manzambi, das aufstrebende Schweizer Talent des SC Freiburg, das immerhin dreimal den Sprung in die Elf des Spieltags schaffte, gehört dagegen nicht zur Top 11. (sda)
16:09 Uhr
Dienstag, 19. Mai
Ronaldo schreibt WM-Geschichte
Jetzt ist es offiziell: Cristiano Ronaldo wird im Sommer zum sechsten Mal an einer Fussball-Weltmeisterschaft teilnehmen. Der 41 Jahre alte Topstar steht im Aufgebot von Portugal wie Trainer Roberto Martinez an einer Pressekonferenz mitteilte.
Sofern sie von Verletzungen verschont bleiben, würden Ronaldo und auch Argentiniens Superstar Lionel Messi bei dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko die ersten Spieler mit dann sechs WM-Teilnahmen werden.
Portugal, der Europameister von 2016, geht klar favorisiert in die Gruppe K, in der mit Kolumbien am 28. Juni der stärkste Gegner wartet. Zudem treffen Ronaldo und Co. auf Usbekistan (23. Juni) und zum Auftakt am 17. Juni auf die Demokratische Republik Kongo. (sda)
12:54 Uhr
Dienstag, 19. Mai
SFV und SRG verlängern Partnerschaft
Der Schweizerische Fussballverband (SFV) und die SRG spannen weiter zusammen. Vor allem die Ausstrahlung und Produktion im Bereich Frauenfussball wird ausgebaut.
Neu sollen in den kommenden Jahren doppelt so viele Live-Spiele in der Women's Super League kommentiert werden. Ausserdem wird die SRG dank einer Vereinbarung der European Broadcasting Union (EBU) mit der FIFA die Frauen-WM 2027 in Brasilien umfassend übertragen. «Die Sichtbarkeit ist ein entscheidender Faktor für die Entwicklung des Frauenfussballs», lässt sich Marion Daube, SFV-Direktorin Frauenfussball, in einer gemeinsamen Mitteilung des SFV und der SRG zitieren.
Ausserdem umfasst die SRG-Partnerschaft die Übertragung der Heimspiele des Frauen-Nationalteams sowie weiterer U-Nationalteams der beider Geschlechter. Der Schweizer Cup der Männer bleibt ebenfalls von der ersten Runde bis zum Final fester Bestandteil der SRG-Berichterstattung.
Über Vertragsinhalte wie die Dauer und finanzielle Abgeltung der Verlängerung erteile man auf gemeinsamen Wunsch der Vertragspartner keine weiterführenden Auskünfte, teilte Adrian Arnold, Leiter Unternehmenskommunikation des SFV, auf Anfrage von Keystone-SDA mit.
Die Übertragungsrechte an der Super League und des A-Nationalteams der Männer hält die SRG dank bestehenden Vereinbarungen mit der Schweizer Fussballliga respektive der UEFA. (sda)
09:28 Uhr
Dienstag, 19. Mai
Montreal Canadiens komplettieren das Halbfinalfeld
Die Montreal Canadiens komplettieren das Halbfinalfeld in der NHL. Das kanadische Team setzte sich im entscheidenden siebten Spiel der Serie gegen die Buffalo Sabres mit 3:2 nach Verlängerung durch.
Alex Newhook vollendete in der 12. Minute der Overtime einen Konter erfolgreich und sorgte damit für den insgesamt fünften Auswärtssieg in dieser Serie. Zuvor hatten die Canadiens eine 2:0-Führung verspielt und schienen das Momentum im Stadion der Sabres verloren zu haben.
Damit stehen die letzten vier verbliebenen Teams der NHL-Playoffs fest: Die Canadiens treffen auf die Carolina Hurricanes, während die Colorado Avalanche gegen die Vegas Golden Knights spielt.
Mit dem Erfolg von Montreal lebt auch die Hoffnung auf den ersten kanadischen Stanley-Cup-Sieger seit 1993 weiter. Damals hatten die Canadiens den bislang letzten Triumph eines kanadischen NHL-Teams gefeiert. (sda)
09:27 Uhr
Dienstag, 19. Mai
Wembanyama führt San Antonio zum Sieg
Zwei Verlängerungen sind nötig, um im ersten Spiel der NBA-Halbfinalserie zwischen den Oklahoma City Thunder und den San Antonio Spurs einen Sieger zu finden. Am Ende gewinnen die Spurs 122:115.
Victor Wembanyama, mit 41 Punkten und 24 Rebounds der Mann des Spiels, rettete die Gäste mit einem Dreipunktewurf in die zweite Verlängerung, in der er ihm weitere neun Punkten gelangen. Damit sorgte der 22-jährige Franzose fast im Alleingang für den erfolgreichen Halbfinalauftakt von San Antonio.
Für Oklahoma war es die erste Niederlage in den laufenden Playoffs. Zuvor hatte der letztjährige Champion sowohl die Phoenix Suns als auch die Los Angeles Lakers jeweils per «Sweep» ausgeschaltet.
Das zweite Spiel der Halbfinalserie findet in der Nacht auf Donnerstag ebenfalls in Oklahoma City statt. (sda)
12:51 Uhr
Montag, 18. Mai
Heinz Lindner zum FC Zürich
Torhüter Heinz Lindner bleibt in der Schweiz. Der Österreicher hat sich beim FC Zürich für zwei Jahre verpflichtet.
Der Stadtklub wird Lindners fünfte Station in der Schweiz sein. Der einstige Internationale ist auch schon bei den Grasshoppers, beim FC Basel, beim FC Sion und zuletzt bei den Young Boys tätig gewesen.
Beim FC Zürich wird der 35-jährige Lindner mit dem 15 Jahre jüngeren Silas Huber das Torhüter-Duo bilden. (sda)
08:37 Uhr
Montag, 18. Mai
Eintracht Frankfurt sucht wieder einen Trainer
Eintracht Frankfurt trennt sich nach der Bundesliga-Saison von Trainer Albert Riera und dessen Assistenten. Die Eintracht beendete die Saison auf Platz 8. Eintracht Frankfurt informierte über die einvernehmliche Trennung auf der eigenen Homepage. Das Trainerteam hatte die Verantwortung erst im Februar dieses Jahres übernommen. (sda)
22:42 Uhr
Sonntag, 17. Mai
Lettland und Norwegen mit wichtigen Siegen
Die Deutschen suchen vor dem Duell gegen die Schweiz am Montagabend noch ihre Form. Gegen Finnland (1:3) und Lettland (0:2) erzielte das Team von Trainer Harold Kreis erst ein Goal. Bei der Niederlage gegen die Letten bissen sich die Deutschen an Goalie Kristers Gudlevskis (25 Paraden) die Zähne aus.
Der 33-jährige Nummer-2-Goalie von Bremerhaven wiederholte seine Topleistung vom Samstagabend. Schon gegen die Schweiz kam Gudlevskis mit 39 Paraden auf eine Fangquote von über 90 Prozent. Gegen Deutschland musste Gudlevskis bloss 25 Schüsse abwehren - und feierte diesmal den Shutout. Martins Dzierkals (Sparta Prag) und der ZSC-Stürmer Rudolfs Balcers brachten die Letten in den ersten 25 Minuten 2:0 in Führung.
Die zweite Niederlage kompliziert für Deutschland die WM-Mission. Die Schweiz, Finnland und die USA gelten als Favoriten in der Gruppe A. Gegen Lettland fighteten die Deutschen um einen Viertelfinalplatz. Und da sind da noch die Österreicher, die nach Siegen gegen Grossbritannien (5:2) und Ungarn (4:2) nach drei Tagen die Tabelle sogar anführen. Peter Schneider (ex-Biel), Dominic Zwerger (Ambri), Vinzenz Rohrer (ex-ZSC) skorten gegen Ungarn alle für die Equipe von Roger Bader.
Nach der 1:3-Auftaktniederlage gegen die Schweiz gewannen die Amerikaner ihr zweites Spiel gegen Grossbritannien mit 5:1. Das Duell zwischen dem Weltmeister und dem Aufsteiger blieb lange eng. Nach 40 Minuten führte der Favorit lediglich 2:1. Erst mit einem Doppelschlag innert 15 Sekunden zu Beginn des Schlussdrittels sorgte die USA für klare Verhältnisse.
Im anderen Duell liess Norwegen den Slowenen keine Chance. Sander Dilling Hurrod (8.) und dreimal Jacob Berglund (26., 30., 37.) machten den Unterschied und liessen nie wirklich Gefahr aufkommen. (sda)
Die Resultate des heutigen WM-Tages in der Übersicht
Gruppe A:
Grossbritannien - USA 1:5 (0:1, 1:1, 0:3)
Österreich - Ungarn 4:2 (1:1, 0:0, 3:1)
Deutschland - Lettland 0:2 (0:1, 0:1, 0:0)
Gruppe B:
Italien - Slowakei 1:4 (0:1, 0:1, 1:2)
Dänemark - Schweden 2:6 (0:2, 1:3, 1:1)
Norwegen - Slowenien 4:0 (1:0, 3:0, 0:0) (sda)
20:38 Uhr
Sonntag, 17. Mai
Christian Fassnacht ist Torschützenkönig
Zum zweiten Mal nacheinander ist der Torschützenkönig der Super League ein Schweizer. Christian Fassnacht folgt auf Xherdan Shaqiri und sorgt dafür, dass zumindest ein Spieler der Young Boys einen Titel holt.
An Christian Fassnacht lag es nicht, dass YB auch heuer nicht Meister wurde, sondern die Saison lediglich im 6. Rang abschloss - schlechter klassiert waren die Berner seit Bestehen der Super League erst ein Mal (2012/13). Fassnacht erzielte in der abgelaufenen Saison 18 Tore und damit eines mehr als sein Teamkollege und erster Verfolger Chris Bedia, der nach der Verpflichtung von Samuel Essende jedoch nicht mehr erste Wahl im Sturmzentrum war.
Die 18 Tore sind verglichen mit anderen Super-League-Saisons kein herausragender Wert. In den letzten gut 30 Jahren hatte nur zweimal ein Torschützenkönig weniger Treffer: vorletzte Saison das Trio Zan Celar, Kevin Carlos und Chadrac Akolo (je 14) und 2018 Albian Ajeti vom FC Basel (17 Tore). Xherdan Shaqiri sicherte sich den Sieg vor einem Jahr ebenfalls mit 18 Treffern.
An die 21 Vorlagen von Shaqiri aus dem Vorjahr kommt Fassnacht nicht annähernd heran. Der 32-Jährige steuerte sieben Assist bei. Spitze in dieser Kategorie war Matteo Di Giusto. Der Mittelfeldspieler vom FC Luzern traf nicht nur selber zwölf Mal, sondern gab auch zwölf Assists - so viele wie kein anderer Spieler in der Super League. (sda)
19:40 Uhr
Sonntag, 17. Mai
Schweizer Rekord und EM-Limite für Leonie Hügli
Die Speerwerferin Leonie Hügli (LC Kirchberg) hat beim Werfermeeting im westfalischen Halle Schweizer Leichtathletikgeschichte geschrieben: Mit einem Wurf auf 61,94 m übertraf sie als erste Schweizerin die 60-m-Marke, verbesserte den Schweizer Rekord von Géraldine Ruckstuhl (58,31 m) und erfülle die Limite für die Europameisterschaften in Birmingham (60,80 m).
In der europäischen Saison-Bestenliste liegt die 21-jähriger Bernerin nach diesem Exploit an der Spitze. Weltweit haben in diesem Jahr nur zwei Athletinnen den 600-Gramm-Speer weiter geworfen. (sda)
19:39 Uhr
Sonntag, 17. Mai
Sinners nächster Sieg für die Geschichtsbücher
Jannik Sinner zieht seinen Siegeszug weiter. Er gewinnt das Italian Open in Rom mit einem 6:4, 6:4 im Final über den Norweger Casper Ruud.
Es war für den erfolgsverwöhnten Italiener ein Sieg für die Geschichtsbücher. Jannik Sinner gewann nicht nur zum ersten Mal sein Heimturnier, das Italian Open, er komplettierte mit erst 24 auch seine Masters-1000-Trophäensammlung. Sinner hat alle Masters-1000-Events - also die Turniere von Indian Wells, Miami, Monte Carlo, Madrid, Rom, Kanada, Cincinnati, Schanghai und Paris - mindestens einmal gewonnen.
Roger Federer schaffte das nie. Die Schweizer Legende triumphierte nie in Rom. Nur Novak Djokovic gewann ebenfalls alle Masters-1000-Turniere - der Serbe komplettierte diese Challenge aber erst mit 31. Alle grossen Sandturniere vor Roland-Garros (Monte Carlo, Madrid, Rom) im gleichen Jahr zu gewinnen, schaffte selbst Rafael Nadal, der Sandplatzkönig schlechtin, bloss einmal.
Im Final gegen Casper Ruud geriet Sinner bloss zu Beginn des Spiels mit 0:2 in Rückstand. Der Dominator aus Italien glich aber umgehend zum 2:2 aus. Mit Breaks zum 5:4 im ersten Satz und zum 1:0 im zweiten Satz realisierte Sinner noch vor Ablauf der ersten Stunde mehr als eine Vorentscheidung. Nach 1:45 Stunden nützte Sinner gleich den ersten Matchball. (sda)
18:48 Uhr
Sonntag, 17. Mai
Di Giannantonio gewinnt Rennen mit schweren Stürzen
Fabio Di Giannantonio (Ducati) gewinnt am Sonntag auf der Rennstrecke Barcelona-Catalunya in Montmelo den MotoGP-Grand Prix von Katalonien. Das sechste Saisonrennen verlief ereignisreich mit sechs Stürzen, einem Rennabbruch, dann einem Neustart mit gleich wieder einem schweren Unfall und prominenten Verletzten.
Der Italiener Di Giannantonio kam zum zweiten GP-Sieg im MotoGP.
Das Rennen war zunächst in der 12. von 24 Rennrunden nach einem schweren Sturz des Spaniers Alex Marquez (Ducati) unterbrochen worden. Alex Marquez wurde in ein Spital gebracht; diagnostiziert wurden ein Schlüsselbeinbruch (rechts) und ein Halswirbelbruch. Alex Marquez wurde noch am Sonntag operiert. Bei seinem Sturz brachte Alex Marquez auch Di Giannantonio zu Fall, der eine Stunde später und nach zwei Neustarts das Rennen dennoch gewinnen konnte.
Beim zweiten Start kam es in der ersten Kurve zu einem weiteren Sturz, diesmal war Johann Zarco (Honda), der älteste Fahrer im Rennen (35), betroffen. Zarco wurde minutenlang im Kiesbett medizinisch versorgt und schliesslich auch ins Spital gebracht. Zarco zog sich Verletzungen am linken Bein zu, soll aber gemäss ersten Untersuchungen Glück im Unglück gehabt haben. (sda)
18:41 Uhr
Sonntag, 17. Mai
Zweiter Etappensieg von Topfavorit Vingegaard
Topfavorit Jonas Vingegaard lässt am Giro d'Italia auch bei der zweiten Bergankunft seine Muskeln spielen. Der Däne gewinnt nach der 7. auch die 9. Etappe und kommt der Maglia Rosa einen Schritt näher.
Jonas Vingegaard hat den 109. Giro weiter fest im Griff. Nach der ersten von drei Wochen führt der zweifache Gewinner der Tour de France das Gesamtklassement zwar nicht an, es dürfte aber nur eine Frage der Zeit sein, bis der Captain des Teams Visma-Lease a Bike dem jungen Portugiesen Afonso Eulalio das rosafarbenen Leadertrikot entreissen wird
Eulalio büsste vor dem zweiten Ruhetag weitere 41 Sekunden auf Vingegaard ein, verfügt aber noch über einen Vorsprung von 2:24 Minuten auf den Dänen.
Dieser liess sich am Sonntag auch bei der zweiten schweren Bergankunft dieser Italien-Rundfahrt als wohlverdienter Sieger feiern. Er erreichte das Ziel im Skigebiet Corno alle Scale mit einem Vorsprung von zwölf Sekunden auf den Österreicher Felix Gall, der bereits bei der Bergankunft zum Blockhaus hinauf am Freitag den 2. Platz belegt hatte. Vingegaards Polster auf seinen ärgsten Konkurrenten um den Gesamtsieg ist damit auf 35 Sekunden angewachsen.
Die Entscheidung um den Tagessieg fiel auf dem letzten des knapp elf Kilometer langen Schlussanstiegs, als Vingegaard die entscheidende Attacke setzte. Gall konnte nicht mehr reagieren. Zuvor hatte das Duo den italienischen Ausreisser Giulio Ciccone eingeholt.
Nach dem Ruhetag geht es am Dienstag in der Toskana mit dem Einzelzeitfahren über 42 km von Viareggio nach Massa weiter. (sda)
18:37 Uhr
Sonntag, 17. Mai
Elversberg in der Bundesliga, Düsseldorf steigt ab
In einem packenden letzten Spieltag in der 2. Bundesliga sichert sich die SV Elversberg den erstmaligen Aufstieg in die Bundesliga. Derweil müssen Cedric Itten und Fortuna Düsseldorf in den sauren Abstiegsapfel beissen.
Die kleine SV Elversberg, die im vergangenen Jahr den Aufstieg in die höchste Spielklasse gegen Heidenheim dramatisch vergeben hatte, folgt Meister Schalke in die Bundesliga. Am letzten Spieltag liess die Mannschaft aus dem Saarland nichts mehr anbrennen und siegte 3:0 gegen Absteiger Preussen Münster. Die Barrage gegen den Bundesligisten Wolfsburg bestreitet Paderborn, das Hannover noch überholte.
Fortuna Düsseldorf mit dem Schweizer Stürmer Cedric Itten war im Abstiegskrimi der grosse Verlierer. Die Nordrhein-Westfalen unterlagen bei Greuther Fürth 0:3 und mussten den Gegner in der Tabelle wegen dem um ein Tor schlechteren Torverhältnis den Vortritt lassen. Während Fürth mit den Schweizern Jan Elvedi und Aaron Keller den Klassenerhalt in der Barrage gegen Rot Weiss Essen sichern kann, bedeutet Platz 17 für Düsseldorf den Abstieg. (sda)
17:20 Uhr
Sonntag, 17. Mai
Linz gewinnt zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte das Double
Der Linzer ASK sichert sich zum zweiten Mal in seiner Klubgeschichte das Double. Auf den Cupsieg liess das Team von Trainer Dietmar Kühbauer mit einem 3:0 bei Austria Wien den Meistertitel folgen. Bereits in der Saison 1964/65 gewann der LASK das Double. Seither blieb der Klub aus Oberösterreich ohne Titel. (sda)
17:18 Uhr
Sonntag, 17. Mai
Wawrinka trifft in Genf auf Lucky Loser statt auf Gesetzten
Stan Wawrinka (ATP 125) trifft in der Startrunde des Geneva Open am Montag ab 18 Uhr auf den Italiener Raul Brancaccio (ATP 240). Sein designierter Startgegner, die Weltnummer 35 Alejandro Tabilo, sagte seine Teilnahme am Sonntag ab.
Der Waadtländer sieht die Programmänderung sicherlich positiv: Raul Brancaccio schied in der zweiten Runde der Qualifikation gegen den Franzosen Clément Tabur (ATP 168) mit 6:0, 2:6, 2:6 aus und rutschte als Lucky Loser ins Hauptfeld nach. Der Chilene Alejandro Tabilo wäre der weitaus stärkere Gegner gewesen: Tabilo stand im Februar auf Sand im Final des ATP-500-Turniers von Rio de Janeiro.
Raul Brancaccio hat keine derartigen Ergebnisse vorzuweisen: Der bereits 29-Jährige hat als beste Platzierung Platz 121 im Jahr 2023 vorzuweisen. Bislang hat er erst eine einzige Partie im Hauptfeld eines ATP-Turniers - im Mai 2021 in Parma. Im letzten Monat gewann er jedoch das Challenger-Turnier von Menorca.
Stan Wawrinka steht als einziger Schweizer im Hauptfeld im Parc des Eaux-Vives. Der 20-jährige Genfer Kilian Feldbausch (ATP 355) unterlag in der 2. Runde der Qualifikation, für die er eine Wildcard erhalten hatte, dem Amerikaner Nihesh Basavareddy (ATP 154) mit 3:6, 2:6. (sda)
17:18 Uhr
Sonntag, 17. Mai
Lindner und Valery verlassen die Young Boys
Die Young Boys trennen sich von Goalie Heinz Lindner und Verteidiger Yan Valery. Dies gaben die Berner kurz vor dem letzten Spiel der Saison gegen Sion bekannt.
Lindner war vor einem Jahr von Sion zu YB gewechselt. Wo der 37-fache österreichische Nationalgoalie seine Karriere fortsetzt, ist noch nicht bekannt.
Valery, der im WM-Aufgebot der tunesischen Nationalmannschaft steht, kam im Februar leihweise von Sheffield Wednesday zu den Young Boys. Der Leihvertrag läuft nun aus und wird nicht verlängert, wie der Klub mitteilt. (sda)
15:04 Uhr
Sonntag, 17. Mai
USA und Slowakei mit Favoritensiegen gegen die Aufsteiger
Titelverteidiger USA feiert an der WM in Zürich und Freiburg den ersten Sieg. Nach der 1:3-Auftaktniederlage gegen die Schweiz gewinnen die Amerikaner ihr zweites Spiel gegen Grossbritannien 5:1.
Das Duell zwischen dem Weltmeister und dem Aufsteiger blieb lange eng. Nach 40 Minuten führte der Favorit lediglich 2:1. Erst mit einem Doppelschlag innert 15 Sekunden zu Beginn des Schlussdrittels sorgte die USA für klare Verhältnisse.
In der Gruppe B in Freiburg gewann die Slowakei 4:1 gegen den anderen Aufsteiger Italien auch ihre zweite Partie an diesem Turnier. (sda)
14:59 Uhr
Sonntag, 17. Mai
Alex Marquez stürzt schwer beim MotoGP von Katalonien
Beim Großen Preis von Katalonien in der MotoGP gab es in der zwölften Runde des Rennens einen Schockmoment. KTM-Star Pedro Acosta hatte Probleme, wodurch sich sein Tempo überraschend senkte. Durch den Geschwindigkeitsunterschied krachte Verfolger Alex Marquez ins Heck des jungen Spaniers, kam von der Strecke ab und flog durch die Luft.
Auch Fabio Di Giannantonio erwischte es bei diesem Zwischenfall. Der Italiener erwischte Trümmerteile und kam so zu Fall. Das Medical-Car musste zu Marquez ausrücken. Die wichtigste Meldung: Laut ersten Informationen ist der gestürzte Spanier bei Bewusstsein und mittlerweile in einem Krankenhaus. An ein Weiterfahren war aber nicht mehr zu denken.
Das Rennen wurde für einige Minuten unterbrochen. Nach dem schweren Unfall zählte die Startreihenfolge aus der vorangegangenen Runde, somit hat Acosta weiterhin Chancen auf seinen ersten Grand-Prix-Sieg in der MotoGP. Direkt nach dem Re-Start kam es zu einem erneuten Rennabbruch. Johann Zarco, Francesco Bagnaia und Luca Marini flogen in Kurve eins ab und sorgten erneut für eine Rote Flagge. Johann Zarco muss ebenfalls vom Medical-Car behandelt werden.
14:49 Uhr
Sonntag, 17. Mai
Athekame bringt Milan auf Champions-League-Kurs
Zachary Athekame erzielt beim wichtigen 2:1-Sieg der AC Milan in Genoa seinen zweiten Saisontreffer. Eine Runde vor Schluss liegen die Rossoneri auf Platz 3 und haben die Champions League fest im Visier.
Athekame, der wie Ardon Jashari der Startelf angehörte, traf in der 81. Minute zum vorentscheidenden 2:0 für die Gäste.
Eine empfindliche Niederlage im Kampf um die Champions-League-Plätze musste Juventus Turin hinnehmen. Der einstige Serienmeister unterlag vor Heimpublikum der Fiorentina 0:2 und rutschte - da sämtliche Konkurrenten ihre Spiele gewinnen konnten - auf Platz 6 ab. Napoli sicherte sich durch ein 3:0 in Pisa erneut das Ticket für die Teilnahme an der Königsklasse. Die AS Roma befindet sich nach dem 2:0 im Derby gegen Lazio punktgleich mit Milan im 4. Rang, zwei Zähler vor Como und Juve. (sda)
15:14 Uhr
Sonntag, 17. Mai
GC mit über 50'000 Franken gebüsst
Die Grasshoppers müssen wegen der unrühmlichen Vorkommnisse beim Meisterschaftsspiel am 21. Februar gegen den FC Zürich eine Busse von 52'300 Franken bezahlen. Besonders ins Gewicht fällt der Wurf einer Knallpetarde in Richtung Spielfeld, wie die Disziplinarkommission der Swiss Football League (SFL) per Communiqué mitteilte.
Auch die Tatsache, dass im Stadion Letzigrund diverse pyrotechnische Gegenstände aus dem GC-Fansektor abgebrannt wurde, flossen ins Urteil ein. GC wurde zum die Auflage erteilt, diesen Beschluss öffentlich bekannt zu geben. Insbesondere sollen die Fanclubs über die Konsequenzen eines solchen Verhaltens informiert werden.
Die Grasshopper Fussball AG weist in der Medienmitteilung der SFL darauf hin, dass sie die Aufklärung der Vorfälle unterstützt und das vorhandene Videomaterial zur Identifikation der handelnden Personen sichtet, um Massnahmen wie Stadionverbote durchzusetzen. Dabei kooperiert der Klub mit den zuständigen Sicherheitsbehörden auch in allfälligen strafrechtlichen Verfahren. (sda)
11:10 Uhr
Sonntag, 17. Mai
Fussball: 4-Jahres-Vertrag für Alonso bei Chelsea
Chelsea hat einen neuen Trainer gefunden. Wie der Klub informierte, übernimmt der 44-Jährige Xabi Alonso ab der kommenden Saison die Geschicke bei den Blues. Der Spanier unterschrieb für vier Jahre.
Alonso, der einst selbst für Real Madrid gespielt hatte, war im Sommer 2025 als Nachfolger von Carlo Ancelotti zu den Königlichen gestossen. Im Januar 2026 wurde der Vertrag nach etwas mehr als einem halben Jahr aufgelöst. Vor seinem Engagement in Spanien hatte er zweieinhalb Jahre Bayer Leverkusen trainiert und 2024 ungeschlagen das Double mit Meisterschaft und Cup geschafft.
Chelsea hat eine schwache Saison hinter sich. Enzo Maresca wurde am 1. Januar auf Tabellenplatz 5 entlassen, unter Nachfolger Liam Rosenior wurde es nicht besser. Vergangenen Samstag ging der Cupfinal verloren, eine verkorkste Saison wurde somit nicht versöhnlich abgeschlossen. (sda)
21:49 Uhr
Samstag, 16. Mai
Switolina triumphiert in Rom
Jelina Switolina gewinnt im Final des WTA-1000-Turnier in Rom gegen Coco Gauff 6:4, 6:7 (3:7), 6:2. Damit feiert die Ukrainerin nach 2017 und 2018 den bereits dritten Turniersieg in Italiens Hauptstadt.
Im entscheidenden dritten Satz gelangen Switolina gleich zwei Breaks hintereinander. Beim Stand von 5:2 und bei eigenem Aufschlag liess sie Gauff nicht mehr aufschliessen, sondern sicherte sich den Sieg nach beinahe drei Stunden. Zuvor hatte die Amerikanerin den zweiten Durchgang im Tiebreak gewonnen und damit einen Entscheidungssatz erzwungen.
Auf ihrem Weg zum Titel besiegte Switolina Jelena Rybakina (WTA 2), Iga Swiatek (WTA 4) und schliesslich Coco Gauff (WTA 3). Die aktuelle Weltnummer 10 setzte sich in den vergangenen vier Tagen also gegen drei besser klassierte Gegnerinnen durch. (sda)
20:38 Uhr
Samstag, 16. Mai
Racing Santander steigt in die La Liga auf
Racing Santander steht als erster Aufsteiger in die La Liga fest. Zwei Runden vor Saisonende kann das Team aus Nordspanien nicht mehr von den ersten beiden Tabellenplätzen verdrängt werden.
Für Santander ist es die Rückkehr nach langer Abwesenheit. 2012 stieg der Klub aus der La Liga ab und wurde ein Jahr später direkt in die dritte Liga durchgereicht. Nun kehrt der Verein, der 1929 zu den Gründungsmitgliedern der spanischen Liga gehörte, in die höchste Spielklasse zurück. (sda)
19:23 Uhr
Samstag, 16. Mai
YB folgt Servette in den Final
Im Playoff-Final der Women's Super League kommt es zum Duell zwischen den YB Frauen und Servette Chênois. Die Bernerinnen setzen sich im Halbfinal gegen St. Gallen durch.
Den Grundstein hatten die YB Frauen bereits mit dem 3:1-Auswärtssieg im Hinspiel gelegt. Vor heimischem Publikum verteidigten die Bernerinnen ihren Vorsprung problemlos und kamen durch Giulia Schlups Treffer in der 81. Minute zum 1:0-Erfolg.
Damit bietet sich YB weiterhin die Chance auf die erfolgreiche Titelverteidigung. Im vergangenen Jahr holte sich der Klub dank eines Sieges im Penaltyschiessen gegen GC den ersten Meistertitel seit 2011.
In den Finalspielen vom 25. und 29. Mai sind die Genferinnen jedoch zu favorisieren. Die Qualifikationssiegerinnen holten elf Punkte mehr als das zweitplatzierte YB, entschieden beide Ligaduelle für sich und setzten sich im März auch im Cupfinal mit 1:0 durch. (sda)
19:22 Uhr
Samstag, 16. Mai
WM-Silber für Kite-Surfer Stragiotti
Schöner Erfolg für Gian Stragiotti an der WM im Kitesurfen vor Viana do Castelo in Portugal: Der 18-jährige Zürcher gewann in der olympischen Disziplin Formula Kite die Silbermedaille. Weltmeister wurde zum dritten Mal Max Maeder aus Singapur. Bronze ging an den Österreicher Valentin Bontus. (sda)
18:24 Uhr
Samstag, 16. Mai
Nächster Titel für Manchester City
Bei seiner vierten Finalteilnahme in Folge gewinnt Manchester City zum zweiten Mal den FA Cup. Das Team von Trainer Pep Guardiola setzt sich gegen Chelsea 1:0 durch.
Den einzigen Treffer der Partie erzielte Antoine Semenyo auf kunstvolle Weise: Nach einem Pass von Erling Haaland lenkte der 26-jährige Ghanaer den Ball per Hacke ins Tor. Damit feierte der Klub seinen insgesamt achten FA-Cup-Titel.
Für City ist es der zweite Titel in dieser Saison, nachdem das Team zuvor schon den Ligacup mit einem 2:0 gegen Arsenal gewonnen hatte. Auch das Triple ist weiterhin möglich: In der Liga liegt Manchester City zwei Runden vor Schluss nur zwei Punkte hinter Arsenal.
Während Chelsea die Chance verpasste, eine verkorkste Saison versöhnlich abzuschliessen, revanchierte sich City für die Finalniederlagen der beiden vergangenen Jahre. 2024 verlor Manchester City gegen den Stadtrivalen Manchester United, im Jahr danach überraschend gegen Crystal Palace. (sda)
18:23 Uhr
Samstag, 16. Mai
Narvaez mit dem zweiten Etappensieg
Jhonatan Narvaez doppelt am Giro d'Italia nach. Der Ecuadorianer gewinnt nach der 4. auch die 8. Etappe. Während Afonso Eulalio im Leadertrikot bleibt, muss Fabio Christen nach einem Sturz die Rundfahrt aufgeben.
Narvaez erwies sich am Samstag auf den 156 km zwischen Chieti und Fermo als der Stärkste einer dreiköpfigen Ausreissergruppe. Der Puncher vom Team UAE Emirates siegte mit rund 30 Sekunden Vorsprung vor dem Norweger Andreas Leknessund. Die beiden hatten sich mehr als 70 km vor dem Ziel gemeinsam mit Narvaez Teamkollegen Mikkel Bjerg vom Feld abgesetzt.
Im anspruchsvollen Finale mit mehreren kurzen, aber steilen Anstiegen spielte Narvaez seine Stärken aus. 10,5 km vor dem Ziel setzte er die entscheidende Attacke und fuhr zu seinem insgesamt 17. Profisieg, den vierten am Giro, womit er mit seinem Landsmann Richard Carapaz gleichzog.
Eulalio weiter in Rosa
Topfavorit Jonas Vingegaard machte am Tag nach seinem Sieg am Blockhaus im Schlusssprint zwei Sekunden auf Leader Afonso Eulalio gut. Dem Portugiesen bleiben in der Gesamtführung aber 3:15 Minuten Vorsprung auf den Dänen.
Vingegaard will am Giro nach der Tour de France und der Vuelta a España auch die dritte grosse Landesrundfahrt gewinnen. Das schafften erst sieben Fahrer. Am Sonntag hat Vingegaard bei der nächsten Bergankunft die Chance, dem Rosa Trikot des Spitzenreiters näherzukommen.
Fabio Christen nach Sturz out
Im Schweizer Lager wurde die Etappe durch die Abruzzen und Marken vom Ausstieg des Aargauers Fabio Christen geprägt. Der Fahrer des Schweizer Teams Q36.5 Pro Cycling Team stürzte zu Beginn des Teilstücks und musste die Rundfahrt aufgeben.
Sein Bruder Jan Christen, ein Teamkollege von Narvaez bei UAE Emirates, erreichte das Ziel in einer grösseren Verfolgergruppe und verbesserte sich dadurch im Gesamtklassement um vier Positionen. Mit knapp sieben Minuten Rückstand liegt er als bester Schweizer auf neu auf Platz 19. (sda)
17:44 Uhr
Samstag, 16. Mai
Heidenheim und St. Pauli steigen ab
Mainz mit Trainer Urs Fischer schickt Heidenheim mit einem 2:0 in die 2. Bundesliga. Als zweiter Absteiger steht St. Pauli fest, während Wolfsburg die Barrage bestreiten wird.
Heidenheim konnte sich damit nicht für den starken Schlussspurt mit zehn Punkten aus den fünf Runden davor belohnen. Die Mainzer, bei denen Silvan Widmer die Captainbinde trug, sorgten mit zwei Toren in der ersten Hälfte früh für klare Verhältnisse.
Im Direktduell gegen den Abstieg setzte sich Wolfsburg bei St. Pauli mit 3:1 durch. Damit steigen die Hamburger nach zwei Saisons in der höchsten deutschen Liga wieder ab, während die Wolfsburger das Auf-/Abstiegsspiel gegen den Dritten der 2. Bundesliga bestreiten werden.
Stuttgart in der Champions League
Platz 4 und damit die Teilnahme an der Champions League sicherte sich Stuttgart mit einem 2:2 bei Eintracht Frankfurt. Für das Team mit dem eingewechselten Schweizer Verteidiger Luca Jaquez steht noch eine Höhepunkt bevor: der Cupfinal vom kommenden Samstag gegen Bayern München.
Während sich Hoffenheim und Bayer Leverkusen für die Europa League qualifizierten, ging der letzte Europacup-Platz an Freiburg. Beim 4:1 gegen RB Leipzig konnte sich Johan Manzambi unter anderem als Vorlagengeber auszeichnen. Die Saison ist auch für Freiburg noch nicht zu Ende: Am Mittwoch bestreitet das Team den Europa-League-Final gegen Aston Villa. Holen sich die Freiburger in Istanbul den Titel, spielen sie kommende Saison sogar in der Champions League.
Tabakovic trifft doppelt
Einen speziellen Nachmittag erlebte Haris Tabakovic. Der Solothurner verabschiedete sich mit seinem 13. Ligatreffer von Borussia Mönchengladbach - und das ausgerechnet gegen Hoffenheim, den Verein, zu dem er nach seiner Leihe zurückkehren wird. Der ehemalige Schweizer U-Internationale trifft an der WM im Sommer mit Bosnien auf die Schweiz.
Während der überlegene Meister Bayern München mit einem 5:1 gegen Köln den 28. Sieg einfuhr, verabschiedete sich auch Marie-Louise Eta mit einem klaren Erfolg. Das 4:0 von Union Berlin gegen Augsburg war das vorläufig letzte Spiel der ersten Trainerin in der Bundesliga. Eta wird ab kommender Saison Trainerin des Unioner Frauenteams. (sda)
16:33 Uhr
Samstag, 16. Mai
Sinner baut Rekord weiter aus
Jannik Sinner ist weiter nicht zu stoppen. Nach einem Dreisatz-Sieg gegen Daniil Medwedew steht die Weltnummer 1 im Final des Masters-1000-Turniers in Rom.
Mit seinem 33. Sieg in Folge baute Jannik Sinner seinen Masters-1000-Rekord weiter aus. Im Final am Sonntag ist der Italiener beim Heimturnier in Rom auch gegen den Norweger Casper Ruud klarer Favorit. Es wäre sein sechster Titel in Folge auf dieser Stufe.
Sinner musste im Halbfinal gegen den wiedererstarkten Daniil Medwedew allerdings härter kämpfen als meist. Die Weltnummer 9 sicherte sich den zweiten Satz, unterlag am Ende aber 2:6, 7:5, 6:4.
Der 24-jährige Sinner hat seit dem 5. Oktober 2025 kein Masters-1000-Spiel mehr verloren - damals musste er in Schanghai gegen den Niederländer Tallon Griekspoor aufgeben. Seitdem hat er fünf Masters-1000-Turniere in Folge gewonnen (Paris 2025, Indian Wells, Miami, Monte Carlo und Madrid in diesem Jahr) - ein Novum in der Geschichte der ATP-Tour.
Im Final kommt es im Foro Italico nicht zu einem rein italienischen Duell. Der aufstrebende Luciano Darderi (ATP 20) blieb gegen Casper Ruud chancenlos. (sda)
16:19 Uhr
Samstag, 16. Mai
Alex Marquez Sprintsieger in Barcelona
Alex Marquez gewinnt den Sprint beim Grand Prix von Katalonien in Montmeló.
In Abwesenheit seines verletzt ausfallenden Bruders Marc Marquez setzte sich der Spanier auf der Strecke nordöstlich von Barcelona hauchdünn vor Landsmann Pedro Acosta auf KTM durch. Am Ende trennten die beiden nur 41 Tausendstel. Der 3. Platz ging an den Italiener Fabio Di Giannantonio, der wie Marquez auf einer Ducati fährt.
Aprilia erlebte derweil ein Rennen zum Vergessen. Während Jorge Martin stürzte, musste sich WM-Leader Marco Bezzecchi mit Platz 9 begnügen. (sda)
15:43 Uhr
Samstag, 16. Mai
Celtic fängt die Hearts noch ab
An einem dramatischen letzten Spieltag fängt Celtic Glasgow den Spitzenreiter Heart of Midlothian noch ab. Dank eines 3:1-Siegs ist das Team nun alleiniger Rekordmeister.
Zum Helden im mit über 60'000 Fans gefüllten Celtic Park avancierte der Japaner Daizen Maeda. Er erzielte den Siegtreffer in der 88. Minute, nachdem das Heimteam lange erfolglos angerannt war. Dass das Tor zunächst wegen eines vermeintlichen Offsides aberkannt, nach Videostudium jedoch gegeben wurde, verlieh der Partie zusätzliche Dramatik.
Zuvor waren die Hearts in der 43. Minute durch Captain Lawrence Shankland in Führung gegangen. Den Ausgleich mussten sie nach einem Handspenalty jedoch noch vor dem Halbzeitpfiff hinnehmen. In der zweiten Hälfte hielten die Gäste dem Druck des Heimteams lange stand, mussten sich am Ende aber doch geschlagen geben. Der letzte Treffer fiel ins verlassene Tor, nachdem der Hearts-Goalie bei einem Corner mit nach vorne geeilt war.
Durch den anschliessenden Platzsturm mussten die Gäste das Spielfeld fluchtartig verlassen, was dem Titelgewinn einen bitteren Nachgeschmack verlieh.
Für Celtic war es der fünfte Titel in Serie, der 14. in den vergangenen 15 Saisons und der insgesamt 56. Meistertitel. Damit überholt der Klub den Stadtrivalen Rangers (55 Titel) und steht nun allein an der Spitze der ewigen Rangliste.
Auf der anderen Seite verpassten die Hearts die Sensation auf bittere Weise. Das Team aus Edinburgh hatte eine herausragende Saison gespielt und in 38 Runden 80 Punkte gesammelt - was am Ende jedoch knapp nicht reichte. Damit bleibt es dabei: Seit 1985 und dem Titelgewinn des FC Aberdeen kommt der schottische Meister stets aus Glasgow. (sda)
15:26 Uhr
Samstag, 16. Mai
Joseph und Ditaji Kambundji mit Steigerungspotenzial
Weltmeisterin Ditaji Kambundji und Jason Joseph zeigen beim Diamond-League-Meeting in Schanghai einen verhaltenen Saisonauftakt. Beide können nicht in den Kampf ums Podest eingreifen.
Die Bernerin und der Basler sind im Gegensatz zur Konkurrenz noch weit von der WM-Form von Tokio 2025 entfernt. In 12,82 Sekunden über 100 m Hürden und 13,51 im Hürdensprint der Männer gelang den beiden nur ein mittelmässiger Wert. Der Weltmeisterin als Fünfte fehlten vier Zehntel zum Podest, Joseph als Siebentem gut drei Zehntel. Ihre Läufe sahen technisch zwar sauber aus, waren aber nicht sehr schnell.
Insbesondere im Rennen der Frauen, das top besetzt war, fiel die Siegerzeit hochklassig aus. Die Olympiasiegerin Masai Russell aus den USA siegte in 12,25 Sekunden - Ditaji Kambundji hatte WM-Gold mit 12,24 gewonnen.
Der WM-Finalist Joseph konnte ab Mitte des Rennens nicht wie gewohnt Plätze gutmachen. Den Wettkampf gewann Jamal Britt in Josephs Schweizer Rekordzeit von 13,07 Sekunden. Der Amerikaner setzte sich überraschend gegen den Landsmann und Weltmeister Cordell Tinch durch.
Joceline Wind hatte im 1500-m-Lauf der Frauen einen schweren Stand. Das Feld schlug eine hohe Pace an, letztlich blieben sechs Athletinnen unter vier Minuten. Die Bielerin war früh auf sich alleine gestellt und erreichte das Ziel in 4:06,55 Minuten.
Kommenden Samstag im chinesischen Xiamen bietet sich dem Trio bereits die Gelegenheit zur Verbesserung. Ihre Disziplinen stehen wieder im Programm. (sda)
15:02 Uhr
Samstag, 16. Mai
Österreich startet mit wichtigem Sieg
Erstmals seit elf Jahren startet Österreichs Eishockey-Team mit einem Sieg in eine A-WM. In Zürich besiegt das Team von Roger Bader Grossbritannien 5:2 (3:2,2:0,0:0).
Österreich machte somit einen ersten grossen Schritt Richtung Klassenerhalt. Am Sonntag soll gegen Ungarn, den zweiten Konkurrenten um den Verbleib unter den besten 16 Nationen, soll der zweite Sieg folgen.
Die Partie vor rund 8000 Zuschauern begann ganz nach Wunsch der Truppe der Schweizer Trainers. Nach einer 3:0-Führung nach zehn Minuten schien die Sache klar zu sein. Doch der Spielfluss riss und mit einem Doppelpack innerhalb von 37 Sekunden kamen die Briten zurück. Erst im Mitteldrittel erlangten die Österreicher wieder die Kontrolle über das Spiel. (sda)
14:18 Uhr
Samstag, 16. Mai
Keine Vertragsverlängerung für Lewandowski in Barcelona
Die Zeit von Robert Lewandowski beim FC Barcelona ist vorbei. Der Pole erhält beim spanischen Meister keinen neuen Vertrag. «Kam als Star, geht als Legende», schrieb Barcelona in den sozialen Medien.
Der polnische Nationalspieler spielte vier Jahre für Barcelona und gewann in der Zeit dreimal die spanische Meisterschaft. Noch unklar ist, was der 37-Jährige nun macht.
Lewandowski erzielte in dieser Saison bislang 13 Tore. In der spanischen La Liga stehen noch zwei Spieltage an. (sda/dpa)
12:52 Uhr
Samstag, 16. Mai
Busse von 100'000 Dollar gegen die Golden Knights
Weil ihr Trainer nicht mit Reportern sprechen wollte und die Kabine für Medienvertreter geschlossen blieb, sind die Vegas Golden Knights hart bestraft worden. Wie die NHL mitteilte, wurde Coach John Tortorella mit einer Busse von 100'000 Dollar belegt, weil er sich nach dem 5:1-Sieg bei den Anaheim Ducks und dem Einzug in die Halbfinals am Donnerstag nicht äussern wollte.
Zudem muss das Team mit dem Schweizer Goalie Akira Schmid bei der alljährlichen Vergabe der grössten Talente beim nächsten Mal in der zweiten Runde zuschauen und verliert damit das Zugriffsrecht auf einen neuen Spieler. Gegen beide Sanktionen sei noch ein Einspruch möglich, hiess es weiter.
Die NHL begründete die Strafen mit eklatanten Verstössen gegen die Medienrichtlinien. Normalerweise sind in Nordamerika die Kabinen für Interviews zugänglich. Die Liga erklärte, das Team aus Las Vegas sei bereits zuvor verwarnt und aufgefordert worden, die Richtlinien einzuhalten. (sda/apa/dpa)
08:37 Uhr
Samstag, 16. Mai
Die Spurs stehen in den Halbfinals
Die Spurs um Victor Wembanyama stehen in den NBA-Halbfinals. San Antonio besiegte in der Nacht auf Samstag die Minnesota Timberwolves 139:109 und gewann die Best-of-7-Serie 4:2.
Nach sechs Meisterschaften ohne Playoffs erlebt San Antonio dank einer jungen Generation einen spektakulären Aufschwung mit dem ersten Halbfinal seit 2017. Hinter ihrem riesigen Juwel, dem Franzosen Wembanyama (2,24 m), können die Texaner unter anderen auf De'Aaron Fox (21 Punkte am Freitag), aber auch auf Stephon Castle (32 Punkte) und Dylan Harper (15 Punkte) sowie weitere junge Talente zählen.
Der nächste Gegner heisst ab Montag Oklahoma City. Wembanyama, der mit 22 Jahren seine ersten Playoffs bestreitet, trifft somit auf den aktuellen MVP Shai Gilgeous-Alexander. Die beiden Mannschaften gehören der Western Conference an.
Im Osten wird ein siebtes Spiel nötig sein, um zwischen den Detroit Pistons und den Cleveland Cavaliers den Sieger zu ermitteln. Nach drei Niederlagen in Folge setzte sich Detroit in Spiel 6 mit 115:94 Punkten in Cleveland durch und bleibt damit im Rennen. Beide Teams hatten bereits ein Spiel 7 benötigt, um ihre erste Runde zu beenden. Der Sieger dieser Serie trifft im Finale der Eastern Conference auf die New York Knicks. (sda/afp)
08:36 Uhr
Samstag, 16. Mai
Aston Villa qualifiziert sich für die Champions League
Aston Villa gewinnt gegen Liverpool 4:2. Damit sichert sich das Team aus Birmingham den Platz in der Champions League.
Auch dank einem Doppelpack von Ollie Watkins eroberte Aston Villa in der zweitletzten Meisterschaftsrunde Rang 4 in der Tabelle. Damit ist dem Team von Trainer Unai Emery die Teilnahme an der Königsklasse bereits fünf Tage vor dem Europa-League-Final nicht mehr zu nehmen. Am Mittwoch trifft Aston Villa, das in der Ligaphase des zweithöchsten europäischen Wettbewerbs Basel und YB jeweils 2:1 besiegt hatte, beim Final in Istanbul auf Freiburg.
Liverpool, das aus den letzten drei Runden nur einen Punkt geholt hat, hat ebenfalls gute Chancen auf die Qualifikation für die Champions League. Verfolger Bournemouth liegt vier Punkte hinter dem Fünftplatzierten zurück und trifft am Dienstag auf Titelanwärter Manchester City. (sda)
08:36 Uhr
Samstag, 16. Mai
Kanada gewinnt Spektakel gegen Schweden
Zum Auftakt der Eishockey-WM gibt es zwei Favoritensiege. In Freiburg gewinnt Kanada das Topspiel gegen Schweden 5:3, in Zürich Finnland gegen Deutschland 3:1.
Die Stars aus Kanada und Schweden, zwei der Favoriten auf den WM-Titel, zelebrierten in Freiburg ein wahres Hockeyfest. Defensiv stimmte die Zuordnung noch überhaupt nicht, so dass die Offensivkünstler so richtig brillieren konnten. In einem Spiel fielen gleich viele Tore wie an gleicher Stätte in drei Playoff-Finalspielen zwischen Fribourg und Davos.
Es waren nicht die kanadischen Superstars Macklin Celebrini oder Sidney Crosby, die brillierten, sondern die jungen Spieler aus der dritten und vierten Linie. Auffallend: Der erst 19-jährige Celebrini ist anstelle des doppelt so alten und als «Captain Canada» bekannten Crosby Captain.
Die beiden Teams zeigten drei komplett unterschiedliche Drittel. Im ersten war Kanada überlegen und ging 2:0 in Führung, im zweiten glich Schweden völlig verdient zum 3:3 aus, im dritten dominierte dann wieder der Rekordweltmeister.
Auch Tschechien kam dank «Schweizer» Power zu einem standesgemässen 4:1-Sieg gegen Dänemark. Die beiden Zuger Dominik Kubalik und Daniel Vozenilek sorgten für eine schnelle 2:0-Führung.
In Zürich, wo er 2008 mit den ZSC Lions Schweizer Meister war, verlor Harold Kreis als Cheftrainer Deutschlands 1:3 gegen Finnland. Den Siegtreffer zum 2:0 erzielte Servettes Jesse Puljujärvi. (sda)
08:35 Uhr
Samstag, 16. Mai
Servette Chênois zieht in den Final
Im fünften Jahr seit der Einführung der Playoffs zieht Servette Chênois zum vierten Mal in den Final ein. Nach dem 4:0 im Hinspiel endet das Rückspiel gegen den FC Zürich 2:0.
Dank des komfortablen Vorsprungs aus dem Auswärtsspiel geriet das Weiterkommen der Genferinnen nie ernsthaft in Gefahr. Servette kontrollierte die Partie über weite Strecken und hatte in der zweiten Hälfte einzig etwas Glück, dass nicht zwei Spielerinnen mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurden. Die beiden Tore fielen in der Schlussphase durch die eingewechselten Laura Tufo (85. Minute) und Maëva Salomon (89.).
Damit bietet sich dem Klub die Chance, nach 2021 und 2024 zum dritten Mal Schweizer Meister zu werden. 2022 und 2023 hatte Servette den Final jeweils gegen den FC Zürich verloren, in der vergangenen Saison scheiterten die Genferinnen überraschend bereits im Viertelfinal an GC.
Der Gegner im Kampf um den Titel wird am Samstag im Duell zwischen YB und St. Gallen ermittelt. Die Bernerinnen gewannen das Hinspiel 3:1. Die Finalspiele finden am 25. und 29. Mai statt. (sda)
08:34 Uhr
Samstag, 16. MAi
Silvan Widmer weiter in Mainz
Silvan Widmer bleibt bei Mainz 05. Der Schweizer Nationalspieler verlängert seinen Vertrag beim Bundesliga-Team. Über die Laufzeit des neuen Vertrags machte der Verein jedoch keine Angaben.
Widmer wechselte 2021 vom FC Basel nach Mainz. Dort stieg der Rechtsverteidiger zum Leistungsträger und Captain auf. In dieser Saison kam der 33-Jährige auf 39 Pflichtspieleinsätze, in denen er drei Tore erzielte. (sda)
08:33 Uhr
Samstag, 16. MAi
Lange Sperre für Thun-Captain Bürki
Für seine Tätlichkeit im Spiel vom Donnerstag wird Marco Bürki von der Liga für fünf Spiele gesperrt. Damit verpasst der Captain des FC Thun den Saisonabschluss sowie die ersten vier Spiele der neuen Saison.
Bürki ging im Kantonsderby gegen die Young Boys kurz vor der Pause mit dem Ellbogen in ein Luftduell mit Alvyn Sanches, der nach kurzer Pflege weiterspielen konnte. Der 32-Jährige musste in dieser Saison bereits zwei Gelbsperren absitzen.
Jan Bamert, der bei der 3:8-Niederlage des Schweizer Meisters ebenfalls die Rote Karte sah, verpasst lediglich das kommende Duell mit St. Gallen. (sda)
08:33 Uhr
Samstag, 16. Mai
Manuel Neuer hängt eine weitere Saison an
Manuel Neuer wird seine Karriere am Saisonende nicht beenden. Wie der Klub mitteilt, verlängert der 40-jährige Goalie seinen Vertrag bei Bayern München bis in den Sommer 2027.
Neuer wechselte 2011 von Schalke 04 zum deutschen Rekordmeister und bestritt seither fast 600 Pflichtspiele. Neben 13 Meistertiteln gewann er mit Bayern München auch zweimal die Champions League (2013 und 2020). Durch die Vertragsverlängerung muss der 22-jährige Jonas Urbig vorerst weiter auf den Aufstieg zur Nummer eins warten.
Neuers grösster Erfolg mit dem Nationalteam war der Weltmeistertitel 2014 in Brasilien. In den vergangenen Wochen war immer wieder über ein Nationalmannschafts-Comeback für die anstehende WM in Kanada, Mexiko und den USA spekuliert worden. Neuer wiegelte aber bislang ab. (sda)
08:32 Uhr
Samstag. 16. Mai
Schlegel fällt zwei Wochen aus
Der Nordostschweizer Schwinger Werner Schlegel wird das Zürcher Kantonalfest am Sonntag in Mettmenstetten und den Glarner-Bündner Schwingertag am Pfingstmontag in Näfels nicht bestreiten können. Wie der Schlussgangteilnehmer des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests in Mollis am Freitag auf seinem Instagram-Kanal bekanntgab, zwingt ihn «eine muskuläre Blessur im Rippenbereich» zu einer zweiwöchigen Wettkampfpause. (sda)






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