Sport-News

Alle Sport-Nachrichten bis zum 15. Mai 2026

Transfers, Resultate, Hintergründe. Die aktuellsten Sport-News für die Schweiz und die ganze Welt finden Sie hier in unserem Ticker.

09:31 Uhr

Freitag, 15. Mai

Die Vegas Golden Knights sind eine Runde weiter

Golden Knights Stürmer Pavel Dorofeyev, links, feiert mit seinem Goalie Carter Hart, rechts.
Bild: Mark J. Terrill

Die Vegas Golden Knights stehen in den Halbfinals der NHL-Playoffs. Der 5:1-Auswärtserfolg über die Anaheim Ducks bescherte ihnen den vierten Sieg in der Best-of-7-Serie.

Der Schweizer Goalie Akira Schmid musste den Etappensieg als Zuschauer zur Kenntnis nehmen. Seit Anfang April stand er nie mehr im Aufgebot. Sein letzter Einsatz datiert vom 21. März, danach nahm der Emmentaler noch fünfmal auf der Ersatzbank Platz.

In den Halbfinals wartet auf die Knights nun der Qualifikationssieger Colorado Avalanche.

Ebenfalls auf Halbfinalkurs befinden sich die Montreal Canadiens. Der 6:3-Auswärtssieg über die Buffalo Sabres offeriert ihnen die 3:2-Führung in der Serie und somit zwei Matchpucks. (sda)

09:30 Uhr

Freitag, 15. Mai

Golf: Scheffler übernimmt den Lead

Der Weltranglistenerste und Vorjahressieger Scottie Scheffler liegt mit 67 Schlägen nach dem ersten Tag an der Spitze des Feldes der PGA-Championship in den USA.

Der Amerikaner ist zusammen mit sechs anderen Spielern ex-aequo im 1. Zwischenrang klassiert. Nicht zu ihnen zählt dagegen der Masters-Sieger Roy McIlroy. Der Weltranglisten-Zweite aus Nordirland rangiert nach einer schwachen 74er-Runde nur auf Platz 105.

Die 108. PGA Championship im Aronimink Golf Club in Newtown Square im US-Bundesstaat Pennsylvania sind das zweite von vier Major-Turnieren. Das US Masters hat bereits stattgefunden, das US Open und das Britisch Open folgen noch. (sda)

07:33 Uhr

15. Mai

Philipp Kurashev nicht an der Heim-WM

Philipp Kurashev verpasst die Eishockey Heim-WM in Zürich. Der 26-jährige Stürmer der San Jose Sharks fällt krankheitsbedingt für die heute beginnende Eishockey-Weltmeisterschaft aus. Wie der Schweizer Verband mitteilt, lassen die aktuellen medizinischen Werte keinen Einsatz zu. Kurashev hätte zum Schweizer Kader für die Titelkämpfe im eigenen Land gehört. (rem)

Philipp Kurashev ist an der Eishockey-WM nicht dabei.
Bild: Carolyn Kaster

18:35 Uhr

Donnerstag, 14. mai

3:8! YB schiesst Thun vor Pokalübergabe ab – St.Gallen ist Zweiter

Der Match vor der Pokalübergabe ist für den FC Thun eine mühsame Angelegenheit. Der neue Meister kassiert daheim gegen den Kantonsrivalen YB ein brutales 3:8. St. Gallen sichert sich mit dem 3:1 in Basel den 2. Platz.

Der FC Thun schaffte in der Startviertelstunde durch zwei Tore seines Topskorers Elmin Rastoder die zwischenzeitliche Wende zum 2:1. Doch YB war in Torstimmung und speziell Samuel Essende, der nach dem 1:0 noch die Penaltytreffer zum 2:2 und 4:2 folgen liess.

Auch weil Thuns Captain Marco Bürki in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit vom Platz flog, kassierten die Berner Oberländer nach der Pause gleich fünf Tore. Die weiteren Torschützen von YB waren Alvyn Sanches, Alan Virginius, Chris Bedia und zweimal Christian Fassnacht.

Die 3:8-Niederlage gegen YB interessiert hier niemanden mehr. Die Thuner konnten nach dem Spiel den Meisterpokal in die Höhe stemmen.
Bild: freshfocus

Der FC St. Gallen kam in Basel dank der Treffer von Aliou Baldé, Carlo Boukhalfa und Nevio Scherrer nach der Pause zum ersten Sieg in Basel seit November 2021. Damit sicherten sich die Ostschweizer den 2. Platz. Am Samstag in einer Woche stehen sie zudem im Cupfinal gegen Stade Lausanne-Ouchy.

Noch offen ist, wer sich den 3. Platz und damit die sichere Teilnahme an der Qualifikation der Conference League holt. In der besten Position ist vor der letzten Runde am Sonntag Lugano, das beim direkten Konkurrenten Sion in der 90. Minute durch Antonios Papadopoulos zum 2:2 kam und damit zwei Punkte vor den Wallisern bleibt. In der letzten Runde empfängt Lugano den FC Basel, und Sion gastiert bei den Young Boys.

Sollte St. Gallen den Cup gewinnen und dadurch in die Europa-League-Qualifikation einziehen, würden sowohl der 3. als auch der 4. Platz für die Conference League reichen. Gesichert ist schon vor der Schlussrunde, dass zum ersten Mal seit 2001 weder Basel noch YB die Schweiz im Europacup vertreten. (sda)

15:41 Uhr

Donnerstag, 14. mai

Letica wird Lausanne verlassen

Der Super-League-Klub Lausanne-Sport wird für die kommende Saison einen neuen Torhüter benötigen. Der bisherige Stammgoalie Karlo Letica wird den Verein nach der letzten Runde am Samstag gegen die Grasshoppers verlassen. Der 29-jährige Kroate war vor drei Jahren aus Rumänien zu den Waadtländern gekommen.

Carlo Letica verlässt Lausanne nach drei Jahren.
Bild: Zamir Loshi/Freshfocus

Weiter endet auch das Engagement der Leihspieler Gaoussou Diakité, Theo Bair, Gabriel Sigua und Enzo Kana-Biyik. (sda)

15:19 Uhr

Donnerstag, 14. mai

Jannik Sinner mit Masters-1000-Rekord

Jannik Sinner gewann in Rom sein 32. Spiel in Folge bei einem Masters-1000-Turnier und stellte damit die längste Siegesserie auf diesem Niveau auf, nachdem er den Russen Andrej Rublew im Viertelfinal 6:2, 6:4 besiegt hatte.

Sinner, der in Abwesenheit des verletzten Carlos Alcaraz auch in Rom in der Favoritenrolle steht, hat den Rekord gebrochen, den er seit Mittwoch gemeinsam mit Novak Djokovic gehalten hatte. Dieser hatte von März bis August 2011 31 Siege in Folge bei den nach den Grand-Slam-Turnieren wichtigsten Events eingefahren.

Jannik Sinner nach seinem Rekordsieg gegen Andrej Rublew.
Bild: Andrew Medichini/AP

Der 24-jährige Sinner hat seit dem 5. Oktober 2025 kein Masters-1000-Spiel mehr verloren-. Damals musste er in der 3. Runde in Schanghai gegen den Niederländer Tallon Griekspoor aufgeben.

Seitdem hat er fünf Masters-1000-Turniere in Folge gewonnen, die letzten fünf im Kalender (Paris 2025, Indian Wells, Miami, Monte Carlo und Madrid in diesem Jahr) - ein Novum in der Geschichte der ATP-Tour.

Das Masters 1000 in Rom ist das einzige, das in seiner Erfolgsbilanz noch fehlt. Sollte er sich am Sonntag im Final durchsetzen, würde er nach Djokovic der zweite Spieler sein, der alle neun Masters-1000-Turniere gewonnen hat. (sda/afp)

14:53 Uhr

Donnerstag, 14. mai

Nati-Trainer Cadieux kann vorerst nicht auf Reto Berra setzen

Gottéron-Goalie Reto Berra im Meisterrausch.
Bild: Martin Meienberger

Meistergoalie Reto Berra fehlte auch am Donnerstag krankheitsbedingt im Training der Schweizer. An seiner Stelle ergänzte Kevin Pasche das Goalie-Duo Leonardo Genoni und Sandro Aeschlimann. Nationaltrainer Jan Cadieux meldet für die Heim-WM vorerst nur die beiden letztgenannten. Er möchte abwarten, wie es mit Berra weitergeht. (sda)

14:45 Uhr

Donnerstag, 14. mai

Shakira, Madonna und BTS in der Halbzeitshow beim WM-Final

Erstmals wird es bei einem Final einer Fussball-WM zwischen den Halbzeiten ein Show-Programm geben. Angekündigt sind Mega-Stars aus dem Pop-Geschäft.

Die Pop-Ikonen Shakira (49) und Madonna (67) sowie die südkoreanische Band BTS werden bei der ersten Halbzeitshow in einem WM-Final auftreten, als Kurator fungiert der Coldplay-Bandleader Chris Martin.

Shakira singt nicht nur den offiziellen WM-Song, sondern tritt im Final auch in der Halbzeitshow auf.
Bild: Bruna Prado

Der Final wird im Met-Life-Stadium in East Rutherford nahe New York ausgetragen. Das Programm zur Halbzeit erinnert an die traditionellen Shows beim Super Bowl, dem Endspiel der amerikanischen Football-Liga NFL. Dort treten stets Mega-Stars auf.

Die kolumbianische Sängerin Shakira steuert auch das offizielle Lied zur WM-Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko bei. Zu Beginn des Songs «Dai Dai» läuft Shakira mit dem offiziellen WM-Ball Trionda unter dem Arm über den Rasen des legendären Maracanã-Stadions in Rio de Janeiro.  (sda)

11:36 Uhr

Donnerstag, 14. Mai

Ville Peltonen unterschreibt für zwei Jahre in Ajoie

Ville Peltonen ist der neue Trainer des HC Ajoie. Der Finne, der in den letzten Monaten Genf-Servette trainiert hatte, unterzeichnete einen Vertrag bis in den Frühling 2028. Dies teilte der Klub aus Jura mit.

Ville Peltonen trainiert in der letzten Saison Servette.

Ajoie, das die Saison als Tabellenletzter abschloss, aber gleichwohl in der höchsten Liga verbleiben darf, hatte Ende März Greg Ireland entlassen. (sda)

11:15 Uhr

Donnerstag, 14. Mai

Schweizer Nati-Duo verlässt Eintracht Frankfurt

Géraldine Reuteler (27) und Nadine Riesen (26) schlagen neue Wege ein: Die beiden Schweizer Nationalspielerinnen verlassen den deutschen Bundesligisten Eintracht Frankfurt. Das gaben beide Spielerinnen am Donnerstag auf Instagram bekannt.

Géraldine Reuteler (links) und Nadine Riesen jubeln im Nati-Trikot: Beide verlassen Eintracht Frankfurt.
Bild: ALEXANDRA WEY / Keystone

Reuteler stand seit 2018 in Frankfurt unter Vertrag – zunächst beim damaligen FFC Frankfurt und nach der Fusion bei Eintracht Frankfurt. Die 27-jährige Offensivspielerin absolvierte insgesamt 183 Pflichtspiele für die beiden Klubs und erzielte dabei 53 Tore, zudem gab sie 45 Torvorlagen.

In ihrem Abschiedspost schreibt die Nidwaldnerin: «Ich bin 2018 nach Frankfurt gekommen – als junges Mädchen. Hier durfte ich wachsen und mich weiterentwickeln, persönlich wie auch fussballerisch. Frankfurt wurde zu meinem zweiten Zuhause.»

Auch Nadine Riesen verabschiedet sich nach drei Jahren aus Frankfurt. Die 26-Jährige war nach der Weltmeisterschaft 2023 vom FC Zürich nach Deutschland gewechselt und kam für die Eintracht auf 68 Einsätze, dabei erzielte die Aussenverteidigerin einen Treffer.

Die Appenzellerin richtet emotionale Worte an den Klub: «Jetzt beginnt für mich ein neues Kapitel – ohne den Adler auf der Brust, aber für immer mit dem Adler im Herzen.»

Wohin die Wege der beiden Schweizerinnen führen, ist derzeit noch offen. Reuteler wird seit längerem mit einem Wechsel zu Arsenal in Verbindung gebracht. (rg)

08:49 Uhr

Mittwoch, 13. Mai

Buffalo gleicht aus, Golden Knights brauchen noch ein Sieg

Die Buffalo Sabres gleichen im vierten Spiel der Playoff-Viertelfinals gegen die Montreal Canadiens aus. Auswärts gewinnen sie 3:2.

Zum besten Spieler der Partie ausgezeichnet wurde der Goalie der Buffalo Sabres. Ukko-Pekka Luukkonen zeigte insgesamt 28 Paraden. Für den Finnen war es das erste Spiel seit dem 21. April, als er im dritten Drittel durch Alex Lyon ersetzt wurde.

Das fünfte Spiel findet am Donnerstagabend Ortszeit statt. Buffalo könnte den Heimvorteil nutzen, um in der Best-of-7-Serie in Führung zu gehen. Für das Weiterkommen sind vier Siege notwendig.

Im zweiten Spiel des Abends gewannen die Vegas Golden Knights in der Verlängerung 3:2 gegen die Anaheim Ducks. Pawel Dorofejew sorgte nach vier Minuten für den entscheidenden Treffer. Damit führen die Golden Knights in den Viertelfinals nach fünf Spielen 3:2 und könnten am Donnerstagabend Ortszeit mit einem Sieg in die nächste Runde einziehen.

Der Schweizer Goalie Akira Schmid war bei den Golden Knights erneut überzählig. (sda)

08:47 Uhr

Mittwoch, 13. Mai

Ricardo Rodriguez mit Betis Sevilla in der Champions League

Ricardo Rodriguez schafft mit Betis Sevilla die Qualifikation für die nächste Champions League. Die Andalusier sind nach dem 2:1-Heimsieg gegen Elche in der 36. Runde der spanischen Meisterschaft nicht mehr aus den Top 5 zu verdrängen. Rodriguez, dessen Vertrag Ende Saison ausläuft, fehlte im Kader.

Betis Sevilla spielte vor 21 Jahren zum bislang einzigen Mal in der Champions League. (sda)

08:43 Uhr

Mittwoch, 13. Mai

Sidney Crosby an der WM

Sidney Crosby wird an der kommenden WM dabei sein.
Bild: Graham Hughes

Sidney Crosby beehrt die WM in der Schweiz (15. bis 31. Mai). Der Captain der Pittsburgh Penguins verstärkt den Rekordweltmeister Kanada, der seine Vorrundenspiele in Freiburg austrägt.

Mit 38 Jahren bestreitet Crosby seine vierte WM nach 2006, 2015 und 2025. Im Februar hatte er bei den Olympischen Spielen in Mailand die Finalniederlage Kanadas verletzungsbedingt von der Tribüne aus mitverfolgt.

Das frühe Ausscheiden der Penguins in den NHL-Playoffs ermöglicht Crosby nun die Chance, nach 2015 einen zweiten WM-Titel mit Kanada zu gewinnen. Im vergangenen Jahr war Kanada bereits im Viertelfinal nach einer 1:2-Niederlage gegen Dänemark ausgeschieden.

Crosby ist das einzige Mitglied des exklusiven «Triple Gold Club», der nicht nur den Stanley Cup (2009, 2016 und 2017), Olympia-Gold (2010, 2014) und den WM-Titel gewann, sondern jeden auch als Captain. (sda)

17:16 Uhr

Dienstag, 12. Mai

Lange Zwangspause für den Waadtländer Bryan Okoh

Der Schweizer Verteidiger Bryan Okoh fällt mehrere Monate aus. Der 22-Jährige von Frankreichs Erstligisten Auxerre zog sich am Wochenende gegen Nice (2:1) einen Kreuzbandriss zu, wie der Klub mitteilte.

Okoh, der im Januar von Lausanne-Sport in die Ligue 1 gewechselt war, konnte seither bei Auxerre als Innenverteidiger überzeugen. Auxerre belegt eine Runde vor Schluss den 15. Platz und ist punktgleich mit Nice, das den Barrageplatz belegt.

Okoh fiel als 18-Jähriger wegen eines Kreuzbandrisses über ein Jahr aus. (sda)

16:07 Uhr

Dienstag, 12. Mai

Wawrinka erhält Wildcard für das French Open

Wawrinka darf bei seinen letzten French Open direkt im Hauptfeld aufschlagen.
Bild: Alejandro Garcia

Stan Wawrinka steht bei seinem letzten French Open direkt im Hauptfeld. Der 41-jährige Waadtländer erhielt für das am 24. Mai beginnende zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres, das er 2015 für sich entschieden hatte, eine Wildcard. Dies gaben die Organisatoren bekannt.

Wawrinka ist neben Amerikanern und Australiern, die durch eine Abmachung zwischen den jeweiligen Tennisverbänden und Major-Organisatoren eine Einladung für das Frauen- und Männer-Tableau zugute haben, der einzige nichtfranzösische Spieler, der eine Wildcard erhalten hat. Der französische Tennisverband vergab insgesamt 16 Einladungen für das Hauptfeld.

Als Nummer 125 der Welt hätte der Ende Jahr zurücktretende Wawrinka über die Qualifikation gehen müssen. (sda)

16:06 Uhr

Dienstag, 12. Mai

Tour de Romandie Féminin auf Sommer 2027 verschoben

Die fünfte Ausgabe der Tour de Romandie Féminin findet nicht wie geplant kommenden September, sondern erst im Sommer 2027 statt. Dies gaben die Verantwortlichen per Communiqué bekannt.

Als Gründe werden die aussergewöhnliche Dichte an Grossveranstaltungen in der Westschweiz sowie fehlende Sponsoren genannt. In den kommenden Monaten beanspruchen unter anderem die Eishockey-WM, der G7-Gipfel und der Grand Départ der Tour de France Femmes wichtige Ressourcen wie Sicherheitskräfte, Logistik und freiwillige Helfer.

Die Verschiebung soll zudem das finanzielle Gleichgewicht der Stiftung hinter dem Frauen-Event sichern und langfristig die Qualität sowie den Fortbestand der Tour de Romandie Féminin gewährleisten. Die 80. Tour de Romandie der Männer findet Ende April 2027 statt, das genaue Datum des Frauen-Rennens steht noch nicht fest. (sda)

16:05 Uhr

Dienstag, 12. Mai

Die Barrage findet unter Umständen früher statt

In der Barrage zwischen dem Vorletzten der Super League und dem Zweiten der Challenge League hat der Unterklassige im Hinspiel Heimrecht. Das ergab die Auslosung der Swiss Football League, wie diese bekannt gab.

Wer im Duell um den letzten freien Platz in der kommenden Super-League-Saison aufeinandertrifft, ist noch genauso offen wie wann sie überhaupt stattfindet. Verteidigen die Grasshoppers ihren vorletzten Platz in der Super League, findet das Hinspiel - gegen Aarau oder Vaduz - am kommenden Montag statt. Das Rückspiel im Letzigrund würde am Donnerstag in einer Woche über die Bühne gehen.

Weil GC sein Heimstadion nach dem Donnerstag, 21. Mai, wegen des am 27. Mai stattfindenden Konzerts von Metallica und den damit verbundenen Vorbereitungen nicht zur Verfügung hat, müsste bei einer Teilnahme der Zürcher die Barrage um zwei Tage vorverlegt werden. Überholt Winterthur den Rekordmeister in der Tabellen noch, wird an den ursprünglichen Daten gespielt, mit Hinspiel am Mittwoch, 20. Mai, und Rückspiel am Samstag, 23. Mai. (sda)

13:59 Uhr

Dienstag, 12. Mai

Das vorläufige WM-Kader der Schweiz steht

Das vorläufige Schweizer Kader für die am Freitag beginnende Heim-WM steht. Cheftrainer Jan Cadieux hat im Anschluss an das letzte Turnier der Euro Hockey League weitere Anpassungen vorgenommen.

Jan Cadieux hat, zumindest vorläufig, seine Entscheidung getroffen. Von den vier Spielern hier im Bild (v.l.n.r. Calvin Thürkauf, Dario Meyer, Lorenzo Canonica und Miles Müller) hat es nur Thürkauf ins Kader geschafft.
Bild: Peter Klaunzer

Wie seit vergangener Woche bekannt, stösst der Verteidiger Janis Moser von den Tampa Bay Lightning zum Team. Nicht für die WM berücksichtigt werden die Verteidiger Giancarlo Chanton, Fabian Heldner und Simon Seiler sowie die Stürmer Yannick Frehner und Tyler Moy. Seiler und Frehner bestritten in der vergangenen Woche in Ängelholm im Rahmen der Euro Hockey Tour ihre ersten drei Länderspiele.

Moy war beim Gewinn der WM-Silbermedaille vor einem Jahr der Topskorer im Schweizer Team. Dennoch ist es keine grosse Überraschung, dass der Stürmer der Rapperswil-Jona Lakers den letzten Cut nicht überstanden hat. Er ist keiner für eine defensivere Rolle und vermochte offensiv in der Vorbereitung nicht wirklich zu überzeugen. Der Lausanner Stürmer Théo Rochette dagegen nutzte seine Chance und wird wie Attilio Biasca vom Schweizer Meister Fribourg-Gottéron erstmals an einer WM teilnehmen.

Damit umfasst das Aufgebot nunmehr drei Torhüter, acht Verteidiger und 14 Stürmer. Sechs Spieler aus der NHL stehen im Kader. Der Einsatz von Philipp Kurashev, der noch medizinische Tests abwarten muss, wird von Tag zu Tag neu beurteilt. So lange noch eine Chance besteht, dass der Stürmer der San Jose Sharks zum Team stossen kann, wird Cadieux zumindest noch einen Platz im Sturm offen lassen und nicht das volle Kontingent melden.

«Der Entscheid über das WM-Aufgebot war alles andere als einfach. Alle Spieler haben in den vergangenen vier Vorbereitungswochen enormen Einsatz gezeigt und alles für die Schweiz gegeben. Auch diejenigen, die nicht an der Heim-WM dabei sein werden, haben die Mannschaft mit ihrem Einsatz und ihrer Einstellung mitgeprägt und die Mitspieler jeden Tag gepusht», wird Jan Cadieux in einer Medienmitteilung des Verbandes zitiert. «Jeder einzelne Spieler hat seinen Teil dazu beigetragen, dass wir uns als Team weiterentwickeln konnten. Jetzt geht es in den kommenden Trainings um den letzten Feinschliff. Die Vorfreude auf den WM-Start gegen die USA und das Eishockeyfest in der Schweiz ist riesig.»

Das Schweizer Kader für die WM vom 15. bis 31. Mai in Zürich und Freiburg

Torhüter (3): Sandro Aeschlimann (HC Davos), Reto Berra (HC Fribourg-Gottéron), Leonardo Genoni (EV Zug). - Verteidiger (8): Tim Berni (Genève-Servette HC), Dominik Egli (Frölunda HC/SHL), Lukas Frick (HC Davos), Roman Josi (Nashville Predators/NHL), Sven Jung (HC Davos), Dean Kukan (ZSC Lions), Christian Marti (ZSC Lions), Janis Moser (Tampa Bay Lightning/NHL).

Stürmer (14): Sven Andrighetto (ZSC Lions), Nicolas Baechler (ZSC Lions), Christoph Bertschy (HC Fribourg-Gottéron), Attilio Biasca (HC Fribourg-Gottéron), Nico Hischier (New Jersey Devils/NHL), Ken Jäger (Lausanne HC), Simon Knak (HC Davos), Denis Malgin (ZSC Lions), Timo Meier (New Jersey Devils/NHL), Nino Niederreiter (Winnipeg Jets/NHL), Damien Riat (Lausanne HC), Théo Rochette (Lausanne HC), Pius Suter (St. Louis Blues/NHL), Calvin Thürkauf (HC Lugano). (sda)

13:58 Uhr

Dienstag, 12. Mai

Lange Pause für St. Gallens Nino Weibel

Nino Weibel vom FC St. Gallen fällt lange Zeit aus. Der 19-jährige Mittelfeldspieler muss wegen eines Kreuzbandrisses am rechten Knie mehrere Monate pausieren.

Die schwere Havarie erlitt das Eigengewächs des Vereins am Sonntag bei St. Gallens 2:1-Sieg in der Meisterschaftspartie in Lugano ohne Fremdeinwirkung. Neben dem Kreuzbandriss stellten die Ärzte eine Aussenband-Verletzung fest. Das Malheur passierte nach einer guten halben Stunde.

Die Operation erfolgt in den kommenden Tagen. (sda)

11:13 Uhr

Dienstag, 12. Mai

Ein Quintett verlässt den FC Luzern

Kevin Spadanudaist einer der fünf Abgänge des FCL. Auf sein Konto gingen in dieser Saison sechs Tore und zwei Vorlagen.
Bild: Martin Meienberger

Die Verantwortlichen des FC Luzern treiben die Kaderplanung für die nächste Saison voran. Fünf Spieler werden den Verein am Ende der laufenden Meisterschaft verlassen.

Die Verträge mit Torhüter Vaso Vasic, die Offensivkräfte Kevin Spadanuda und Sinan Karweina sowie Innenverteidiger Mauricio Willimann werden nicht verlängert.

Ausserdem verzichten die Innerschweizer auf die definitive Übernahme von Julian von Moos. Der Stürmer hat im vergangenen Juli auf Leihbasis von Liga-Konkurrent Servette zu den Innerschweizern gewechselt. (sda)

10:40 Uhr

Dienstag, 12. Mai

40-jähriger Diaz hängt noch eine Saison an

Raphael Diaz hängt noch ein Jahr an.
Bild: Mike Wiss

Raphael Diaz hat auch im Alter von 40 Jahren noch nicht genug vom Spitzen-Eishockey. Der Verteidiger hat seinen Vertrag mit dem EV Zug um eine Saison verlängert.

Diaz ist ein Zuger Urgestein. Vor 23 Jahren debütierte er in der ersten Mannschaft und reifte bei den Innerschweizern zum Nationalspieler. Vor 15 Jahren schaffte er den Sprung in die NHL. Nach fünf Saisons in Nordamerika kehrte Diaz ein erstes Mal zum EV Zug zurück und führte das Team 2019 zum Cupsieg und 2021 zum Schweizer Meistertitel.

Danach zog Diaz für vier Jahre weiter zu Fribourg-Gottéron, um sich auf die vorletzte Meisterschaft hin wieder den Zugern anzuschliessen. Die vergangene Saison war für ihn eine schwierige. Während Monate machten ihm die Folgen einer Kopfverletzung zu schaffen. (sda)

10:38 Uhr

Dienstag, 12. Mai

Stefan Abplanalp neuer Skicross-Cheftrainer

Stefan Abplanalp, spricht mit Delia Durrer vor dem Abfahrtstraining an den Olympischen Winterspielen 2026.
Bild: Bild. Jean-Christophe Bott

Stefan Abplanalp wechselt innerhalb der Organisation von Swiss-Ski sein Tätigkeitsgebiet. Der Berner Oberländer wird als Nachfolger von Enrico Vetsch Cheftrainer des Skicross-Teams.

«Wir erhoffen uns von Stefan Abplanalp frische Impulse», sagt Sacha Giger, im Verband Direktor Ski Freestyle, Snowboard und Telemark via Communiqué. «Stefan versteht es, seine positive Energie und Begeisterungsfähigkeit auf ein Team zu übertragen. Wir sind überzeugt, dass dieses Team unter der Führung von Ralph Pfäffli als Chef Skicross, Snowboardcross und Snowboard Alpin sowie Stefan Abplanalp als Cheftrainer die seit vielen Jahren andauernde Erfolgsgeschichte fortsetzen wird.»

In den Sportarten Skicross und Ski Alpin wird bei Swiss-Ski seit langem eine fruchtbare Zusammenarbeit gepflegt. Talent-Transfer, Trainingsgastspiele, Forschung, Entwicklung und Ausbildung - der Austausch und die Synergien sind vielfältig und für beide Seiten wertvoll. Die Berufung von Abplanalp zum neuen Cheftrainer passt zu dieser Strategie.

Abplanalp blickt auf eine lange und erfolgreiche Karriere als Trainer im alpinen Rennsport zurück. Zuletzt stand er als Gruppentrainer bei den Speed-Fahrerinnen in der Verantwortung. Nun stellt er sich einer neuen Herausforderung. «Ich pflege seit vielen Jahren gute Kontakte zum Skicross-Team», sagt Abplanalp. «Es reizt mich, mein Wissen und meine Erfahrung in dieser Sportart einzubringen. Ich freue mich darauf, dieses starke Team zusammen mit meinen Trainerkollegen und den weiteren Staff-Mitgliedern in die Zukunft zu führen.»

Vetsch räumt den Cheftrainer-Posten auf eigenen Wunsch. Sein Abgang nach dem letzten Olympia-Zyklus hat seit Längerem festgestanden. Der Bündner will mehr Zeit mit seiner Familie verbringen und orientiert sich deshalb beruflich neu. (sda)

09:02 Uhr

Dienstag, 12. Mai

Zweiter «Sweep» für die Thunder

Auch die Lakers mit LeBron James (r.) hatten gegen den Titelverteidiger keine Chance.
Bild: Chris Torres

Die Oklahoma City Thunder stehen in der NBA nach dem zweiten «Sweep» in den Halbfinals. Der Titelverteidiger setzt sich wie gegen die Phoenix Suns auch gegen die Los Angeles Lakers mit 4:0 Siegen durch.

Es war nichts für schwache Nerven, was sich in der Schlussphase von Spiel 4 dieser Viertelfinal-Serie in der Arena der Lakers zutrug. 40 Sekunden vor dem Ende lag das Heimteam noch knapp voran (110:109). LeBron James und seine Kollegen taten alles, um das schnellstmögliche Ausscheiden gegen den amtierenden Meister zu verhindern.

Doch es half alles nichts. 115:110 lautete das Verdikt zugunsten Oklahomas, das sich als zweites Team nach den New York Knicks für die Runde der letzten vier qualifizierte. Die Lakers mussten sich auch im achten Vergleich im Zuge dieser Meisterschaft den Thunder geschlagen geben. Saisonübergreifend war es sogar die neunte Niederlage am Stück.

Die Lakers hatten auch in den ersten drei Partien lange mit den Thunder mitgehalten. In den Spielen 2 und 3 lagen sie zur Halbzeit sogar voran, brachen dann aber ein und verliessen das Parkett deshalb stets als klarer Verlierer. Zweimal betrug die Differenz 18, einmal 23 Punkte.

Halbfinal-Gegner der Thunder werden die San Antonio Spurs oder die Minnesota Timberwolves sein. In diesem Viertelfinal haben bisher beide Mannschaften zwei Partien gewonnen.

Mehr Mühe als die Thunder bekundet die Nummer 1 der Regular Season im Osten. Die Detroit Pistons verloren im Viertelfinal gegen die Cleveland Cavaliers auch die zweite Auswärts-Partie. Nach dem 103:112 steht es in dieser Serie ebenfalls 2:2. (sda)

09:01 Uhr

Dienstag, 12. Mai

Colorado Avalanche vor Halbfinal-Qualifikation

Der Center der Avalanche Parker Kelly, Mitte, bejubelt ein Tor gegen die Minnesota Wild im gestrigen Spiel.
Bild: Abbie Parr

Die Colorado Avalanche benötigen in den NHL-Playoffs noch einen Sieg für die Halbfinal-Qualifikation. Das Team aus Denver führt in der Serie gegen die Minnesota Wild nach einem 5:2-Auswärtserfolg mit 3:1.

Mit dem Sieg in Saint Paul reagierten die Avalanche umgehend auf die erste Niederlage in diesen Playoffs, das 1:5 gleichenorts zwei Tage zuvor.

Die Entscheidung in Spiel 4 zugunsten der Nummer 1 der Regular Season fiel im dritten Drittel. Der Kanadier Parker Kelly sorgte nach gut elf Minuten mit seinem ersten Playoff-Treffer für die 3:2-Führung. Die restlichen zwei Tore erzielten Kellys Landsmann Nathan MacKinnon, der Topskorer des Teams, und der Amerikaner Brock Nelson wenige Sekunden vor Schluss ins verwaiste Gehäuse.

Die Halbfinal-Teilnahme, die erste seit dem Gewinn des Stanley Cups vor vier Jahren, können die Avalanche in der Nacht auf Donnerstag in der heimischen Arena klarmachen. (sda)

22:41 Uhr

Montag, 11. mai

Vaduz und Aarau vertagen die Entscheidung

In der Fussball-Meisterschaft der Challenge League vertagen Leader Vaduz und Verfolger Aarau die Aufstiegs-Entscheidung in die letzte Runde. Aarau gewinnt in Vaduz 2:1 und führt erstmals seit November wieder die Tabelle an.

Shkelqim Vladi, hier gegen Niklas Lang, brachte den FCA mit einem Kopfballtreffer 1:0 in Führung.
Bild: Martin Meienberger/freshfocus

Mit einem Heimsieg wären die Liechtensteiner zum vierten Mal nach 2008, 2014 und 2021 in die Super League aufgestiegen. Die vielversprechende Ausgangslage verspielten die Vaduzer: 1:1 stand es nach zwei späten Goals in der ersten Halbzeit bis weit in die Nachspielzeit. In der Nachspielzeit liess sich Vaduz aber auskontern: Verteidiger David Acquah erzielte in der 94. Minute mit einem perfekten Kopfball das «Lucky-Punch-Tor».

Aarau verdiente sich am Ende vor 5874 Zuschauern im ausverkauften Rheinpark den Auswärtssieg. Sie gestalteten die zweite Halbzeit überlegen und trafen zuvor schon die Latte.

Noch ist für den FC Vaduz nicht alles verloren. Die Liechtensteiner gastieren am Freitag in Wil (7.) und haben die vermeintlich etwas leichtere Aufgabe zu lösen als Aarau, das Yverdon (3.) empfängt. Aarau führt in der Tabelle einen Punkt vor Vaduz. Bei Punktgleichheit würde die Tordifferenz für Vaduz sprechen.

Eine Entscheidung fiel am Montag: Die AC Bellinzona verlor das Heimspiel gegen Wil mit 2:4 und kann den Klassenerhalt nicht mehr schaffen. Der Rückstand auf Stade Nyonnais (9.) beträgt vor der Schlussrunde immer noch sechs Punkte. Damit verkommt zur Randnotiz, dass Bellinzona als einziger Klub der Swiss Football League die Lizenz für die nächste Saison in erster Instanz nicht erhalten hat (aus finanziellen Gründen). (sda)

13:32 Uhr

Montag, 11. Mai

Ilves Tampere komplettiert Teilnehmerfeld des Spengler Cups

Das Teilnehmerfeld des diesjährigen Spengler Cups ist komplett. Das finnische Team Ilves Tampere kehrt nach über 50 Jahren nach Davos zurück.

Ilves Tampere blickt auf eine lange und erfolgreiche Geschichte zurück. Mit 16 Meistertiteln zählt es zu den traditionsreichsten Organisationen Finnlands - ungeachtet dessen, dass die letzte Meisterschaft vor mehr als 40 Jahren gewonnen wurde.

Noch länger zurück, nämlich 54 Jahre, liegt der bisher einzige Auftritt von Ilves Tampere am Spengler Cup. Damals haben die Finnen Platz 3 belegt.

Schon vor der Einigung mit den Verantwortlichen von Ilves Tampere standen neben Vorjahressieger Davos Adler Mannheim, die U.S. Collegiate Selects, Frölunda und die SCL Tigers als Teilnehmer des 98. Spengler Cups fest. Der offizielle Spielplan wird am 4. Juni veröffentlicht. (sda)

12:50 Uhr

Montag, 11. Mai

Drei Spielsperren gegen Tsimba

Emmanuel Tsimba verlässt den Platz nach der roten Karte.
Bild: Nico Ilic

Emmanuel Tsimba von den Grasshoppers muss für drei Spiele aussetzen. Der Stürmer wird nach seinem Platzverweis im Derby am Samstag gegen den FC Zürich belangt.

Zum Ausschluss hatte eine Tätlichkeit Tsimbas gegen Lindrit Kamberi in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit geführt. Der GC-Akteur wurde dafür mit einer Sperre für drei Partien belegt. Tsimba verpasst damit unter anderem das Duell am Dienstag gegen das Ranglisten-Schlusslicht Winterthur. (sda)

08:42 Uhr

Montag, 11. Mai

Niederlage in Spiel 4 für die Vegas Golden Knights

Jack Eichel (9) und Mitch Marner (93) nach der Niederlage gegen die Anaheim Ducks.
Bild: Scott Strazzante

Die Vegas Golden Knights müssen in der NHL im Playoff-Viertelfinal gegen die Anaheim Ducks erneut den Ausgleich hinnehmen. Das Team aus Nevada verliert das vierte Spiel der Best-of-7-Serie auswärts 3:4.

Die Entscheidung führten die Ducks gegen Ende des zweiten und zu Beginn des dritten Drittels herbei. Der 36-jährige Kanadier Alex Killorn brachte sein Team zwei Minuten vor der zweiten Pause im Powerplay 3:2 in Führung, die der Amerikaner Ian Moore knapp vier Minuten nach Wiederbeginn mit seinem ersten Treffer in den Playoffs ausbaute.

Der Seeländer Torhüter Akira Schmid war aufseiten der Golden Knights ein weiteres Mal überzählig. (sda)

08:41 Uhr

Montag, 11. Mai

Embolo mit wichtigem Treffer für Rennes, PSG auf Meisterkurs

Breel Embolo erzielt seinen neunten Saisontreffer für Rennes. Der Basler Stürmer trifft in der 33. Runde der Ligue 1 beim 2:1 gegen den Paris FC.

Embolo war eine Viertelstunde vor Schluss und nur acht Minuten nach seiner Einwechslung für den Endstand besorgt. Die Bretonen belegen eine Runde vor Schluss den 5. Platz mit drei Punkten Vorsprung auf Marseille und einem Zähler Rückstand auf Lyon. Selbst Platz 3 und damit die Champions League sind bei zwei Punkten Rückstand auf Lille noch möglich. Das Team aus Nordfrankreich setzte sich gegen Monaco dank eines Eigentors von Denis Zakaria mit 1:0 durch.

Paris Saint-Germain ist der Titel nach einem 1:0-Erfolg gegen Brest bei noch zwei ausstehenden Spielen und sechs Punkten Vorsprung auf Lens nur noch theoretisch zu nehmen, zumal der Champions-League-Sieger das deutlich bessere Torverhältnis hat. Am Mittwoch können die Pariser im Nachtragsspiel gegen den ersten Verfolger den fünften Meistertitel in Serie klarmachen. (sda)

06:03 Uhr

Montag, 11. Mai

Barça zum 29. Mal spanischer Meister

Der FC Barcelona ist vorzeitig und zum 29. Mal spanischer Meister. Die Katalanen machen den Titel ausgerechnet mit einem 2:0-Sieg im Clasico gegen Erzrivale Real Madrid klar.

Marcus Rashford mit einem direkt verwandelten Freistoss (9.) und Ferran Torres (18.) sorgten bereits in den ersten 20 Minuten für die Entscheidung. Real, das ohne den verletzten Superstar Kylian Mbappé antrat und unter der Woche mit einer Kabinenschlägerei zwischen Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni für Schlagzeilen sorgte, hätte die Partie gewinnen müssen, um das Meisterrennen weiter offen zu halten. Der Vorsprung Barças auf den ersten Verfolger beträgt drei Runden vor Schluss 14 Punkte. (sda)

23:07 Uhr

Sonntag, 10. Mai

Embolo mit wichtigem Treffer für Rennes, PSG auf Meisterkurs

Breel Embolo erzielt seinen neunten Saisontreffer mit Rennes. Der Basler Stürmer trifft in der 33. Runde der Ligue 1 beim 2:1 gegen den Paris FC.

Embolo war eine Viertelstunde vor Schluss und nur acht Minuten nach seiner Einwechslung für den Endstand besorgt. Die Bretonen belegen eine Runde vor Schluss den 5. Platz mit drei Punkten Vorsprung auf Marseille und einem Zähler Rückstand auf Lyon. Selbst Platz 3 und damit die Champions League sind bei zwei Punkten Rückstand auf Lille noch möglich. Das Team aus Nordfrankreich setzte sich gegen Monaco dank eines Eigentors von Denis Zakaria mit 1:0 durch.

Paris Saint-Germain ist der Titel bei noch zwei ausstehenden Spielen und sechs Punkten Vorsprung auf Lens nur noch theoretisch zu nehmen, zumal der Champions-League-Sieger das deutlich bessere Torverhältnis hat. Am Mittwoch können die Pariser im Nachtragsspiel gegen den ersten Verfolger den fünften Meistertitel in Serie klarmachen. (sda)

21:59 Uhr

Sonntag, 10. Mai

Kutesa mit AEK Athen Meister

Derek Kutesa hat mit AEK Athen die griechische Meisterschaft gewonnen.
Bild: EPA

AEK Athen mit dem Schweizer Dereck Kutesa ist vorzeitig und zum insgesamt 14. Mal griechischer Meister. Das Team aus der Hauptstadt siegte im Derby gegen Panathinaikos dank eines späten Treffers des Portugiesen João Mario 2:1 und ist zwei Runden vor Schluss nicht mehr von der Spitze zu verdrängen.

Kutesa, der im vergangenen Sommer von Servette in die griechische Hauptstadt wechselte, gelang in 14 Meisterschaftsspielen lediglich eine Torvorlage. Am Sonntag blieb er ohne Einsatzminuten. (sda)

19:53 Uhr

Sonntag, 10. Mai

Arsenal zittert sich zum nächsten Sieg

Grosse Erlösung bei Arsenal-Trainer Mikel Arteta und Spieler Bukayo Saka: Die Gunners holen gegen West Ham dank einem späten Treffer drei wichtige Punkte im Titelrennen.
Bild: AP Photo

Arsenal macht in der drittletzten Runde der Premier League den nächsten Schritt zum ersten Meistertitel seit 22 Jahren. Der Champions-League-Finalist gewinnt bei West Ham mit viel Mühe 1:0.

Leandro Trossard erlöste Arsenal am Sonntag mit seinem Treffer in der 83. Minute. Bis dahin und auch danach taten sich die Gunners beim Abstiegskandidaten sehr schwer. Kurz vor Trossards Tor verhinderte Goalie David Raya einen Rückstand mit einer Glanztat gegen Mateus Fernandes. In der Nachspielzeit wurde West Hams vermeintlicher Ausgleich nach minutenlanger Sichtung der Videobilder wegen eines vorangegangenen Fouls an Raya zurückgenommen.

Nach dem 3:0-Sieg von Verfolger Manchester City am Samstag gegen Brentford bauten die Gunners ihren Vorsprung damit wieder auf fünf Punkte aus. City hat jedoch noch ein Spiel weniger absolviert und kann am Mittwoch mit einem Heimsieg gegen Crystal Palace wieder auf zwei Punkte heranrücken. (sda)

18:31 Uhr

Sonntag, 10. Mai

Super League: YB reisst Basel ins Elend, Sion und St. Gallen gewinnen

Xherdan Shaqiri und sein FC Basel verlieren in Bern mit 0:3.
Bild: Freshfocus

Basel hat nach der 0:3-Niederlage in der 36. Runde der Super League gegen die Young Boys nur noch theoretische Chancen auf den Europacup. St. Gallen schlägt im Verfolgerduell Lugano, Sion bringt sich mit einem Sieg gegen Meister Thun in Position.

Für den FCB gab es in Bern – wie üblich in den vergangenen Jahren – nichts zu holen. Seit knapp zehn Jahren warten die Basler auf einen Sieg im Wankdorf. Dieser ging nach Treffern von Dominik Pech (49.), Darian Males (74.) und Christian Fassnacht (94.) an das Heimteam, das den Gegner so mit ins Elend riss. YB hatte bereits vor dieser Runde keine Chancen mehr auf den Europacup, beim FCB sind die Hoffnungen nun nur noch theoretischer Natur. Zwei Runden vor Schluss beträgt der Rückstand auf Sion und den 4. Rang fünf Punkte. Dieser berechtigt jedoch nur dann für den Europacup, wenn St. Gallen den Cup gewinnt und sich in den Top-3 hält.

Zumindest letzteres scheint nur noch Formsache. Die St. Galler setzten sich in Lugano mit 2:1 durch und liegen drei Punkte vor den Tessinern und deren fünf vor Sion. Mihailo Stevanovic (69.) und Lukas Görtler (74./Penalty) drehten die Partie für die Gäste, nachdem Mahmoud Belhadj (53.) das Heimteam kurz nach dem Seitenwechsel in Führung gebracht hatte. In der Nachspielzeit vergab Ezgjan Alioski für Lugano den Ausgleich vom Penaltypunkt.

Sion setzte sich gegen den frischgebackenen Meister Thun dank einem Doppelschlag von Winsley Boteli und Ilyas Chouaref (22./23.) mit 2:0 durch und feierte den vierten Sieg in Serie. In der Tabelle liegen die Walliser nur noch zwei Punkte hinter Lugano. (sda)

Mehr zum Thema:

18:00 Uhr

Sonntag, 10. Mai

Aeschbacher triumphiert am Mittelländischen

Matthias Aeschbacher freut sich über seinen Sieg im Schlussgang gegen Curdin Orlik beim Mittellaendischen Schwingfest.
Bild: Keystone

Matthias Aeschbacher gewinnt das Mittelländische Gauverbandsfest in Stettlen. Der Emmentaler bezwingt im Schlussgang Curdin Orlik.

Aeschbacher setzte sich im stark besetzten zweiten Gauverbandsfest des Bernern Kantonalverbandes gegen namhafte Konkurrenz durch. Im Anschwingen bezog der 34-Jährige gegen Curdin Orlik seine einzige Niederlage des Tages. Danach folgten lauter Siege. Ein Erfolg über Adrian Walther, den Sieger des Emmentalischen Fests vor einer Woche, brachte Aeschbacher in den Schlussgang. Dort nahm er mit innerem Haken erfolgreich Revanche an Curdin Orlik. Für Aeschbacher war es der 17. Kranzfestsieg, der dritte am Mittelländischen nach 2018 und 2021.

Topfavorit Fabian Staudenmann reihte sich mit einem Viertelpunkt weniger gemeinsam mit Bernhard Kämpf im 2. Rang ein. Der Mittelländer war lange auf Schlussgang-Kurs, ehe ihn ein Gestellter im 5. Gang gegen Michael Moser zurückwarf.

Beim 106. Zuger Kantonalen Schwingfest in Oberägeri schwang der Einheimische Marcel Bieri obenaus. Im Schlussgang bodigte der Topfavorit den Schwyzer Kantonalkranzer Bruno Suter. Die Hälfte seiner nunmehr sechs Kranzfestsiege feierte Bieri bei «seinem» Kantonalen, wo er bereits 2017 und 2021 obenaus schwang. (sda)

17:54 Uhr

Sonntag, 10. Mai

Freiburg in Hamburg zurückgebunden

Freiburg verpasst es in der zweitletzten Runde der Bundesliga, das Europacup-Ticket zu lösen. Der auf Platz 7 liegende Europa-League-Finalist unterliegt beim Hamburger SV 2:3.

Drei Tage nach dem 3:1-Sieg gegen Braga im Rückspiel des Europa-League-Halbfinals vermochte der SC Freiburg nur das 0:1 vorübergehend auszubügeln. Auf die weiteren Treffer durch Luka Vuskovic und Fabio Baldé nach Anbruch der letzten halben Stunde hatte die Mannschaft mit den Schweizern Johan Manzambi und Bruno Ogbus keine Antwort mehr parat.

Freiburg geht als Tabellensiebter damit mit einem Punkt Vorsprung auf Eintracht Frankfurt und Augsburg in den letzten Spieltag. Als Europa-League-Sieger könnten sich die Breisgauer auch noch ein Champions-League-Ticket sichern. (sda)

17:51 Uhr

Sonntag, 10. Mai

Magnier siegt erneut im Sprint

Der französische Rennradfahrer Paul Magnier gewinnt seine zweite Etappe am diesjährigen Giro d'Italia.
Bild: EPA

Paul Magnier gewinnt bereits seine zweite Etappe am diesjährigen Giro d'Italia. Der Franzose setzt sich im dritten Teilstück in Bulgarien wie schon zum Auftakt im Sprint des Feldes durch. Guillermo Silva bleibt im Leadertrikot.

Magnier hatte nach 175 Kilometern in der bulgarischen Hauptstadt Sofia die besten Beine und siegte knapp vor dem Italiener Jonathan Milan und dem Niederländer Dylan Groenewegen. Bester Schweizer war Robin Froidevaux im 12. Rang. Auch Jan (31.) und Fabio Christen (33.) kamen mit dem vorderen Teil des Feldes ins Ziel. Die drei Ausreisser Diego Pablo Sevilla, Alessandro Tonelli und Manuele Tarozzi wurden erst auf dem letzten Kilometer gestellt. Das Trio hatte sich bereits kurz nach dem Start in Plovdiv abgesetzt.

Im Gesamtklassement gab es an der Spitze keine Verschiebungen. Der Uruguayer Guillermo Silva führt weiterhin mit vier Sekunden Vorsprung auf den Deutschen Florian Stork vom Schweizer Team Tudor und dem Kolumbianer Egan Bernal. Jan Christen belegt mit zehn Sekunden Rückstand den 6. Platz.

Am Montag steht am Giro ein Ruhetag an, wenn sich der Tross von Bulgarien nach Italien verschiebt. Am Dienstag geht es in der 4. Etappe über 138 km von Catanzaro nach Cosenza. (sda)

16:04 Uhr

Sonntag, 10. Mai

St. Gallen schlägt Lugano und verteidigt Platz 2

Torschütze Lukas Görtler im Zweikampf mit Luganos Uran Bislimi.
Bild: Freshfocus

Der FC St.Gallen hat in Lugano den möglicherweise entscheidenden Schritt zur Sicherung von Tabellenplatz 2 gemacht. Nach schwachem Start und einem verdienten 0:1-Rückstand schlägt Grünweiss mit Toren von Mihailo Stevanovic und Lukas Görtler aus dem Nichts zurück. Und dank Lawrence Ati Zigi lassen sich die Espen den Sieg auch nach einem späten Elfmeterpfiff für die Tessiner nicht mehr nehmen. (sda)

15:40 Uhr

Sonntag, 10. Mai

Schweizer mit Kantersieg bei WM-Hauptprobe

Die Schweiz schlägt Tschechien mit 6:1.
Bild: Freshfocus

Die Schweizer schliessen die WM-Vorbereitung mit einem deutlichen Sieg ab. Das Team von Trainer Jan Cadieux bezwingt Tschechien in der dritten Partie in Ängelholm im Rahmen der Euro Hockey Tour mit 6:1. Die Schweizer Tore erzielten Simon Knak, Pius Suter, Attilio Biasca, Sven Andrighetto, Denis Malgin und Christoph Bertschy. (sda)

Mehr zum Thema:

15:32 Uhr

Sonntag, 10. Mai

Gold für Schweizer Schützinnen

Die Schwestern Emely und Vivien Jäggi haben zusammen mit Olympiasiegerin Chiara Leone an der EM im kroatischen Osijek im Liegendwettkampf mit dem Gewehr über 50 m die Goldmedaille gewonnen. Die drei Frauen, die in der Einzelwertung den Sprung auf das Podest verpasst haben, setzten sich im nicht-olympischen Format vor den Teams aus Österreich und Deutschland durch. Am Nachmittag doppelten die Schweizerinnen im Dreistellungskampf nach. In einem Krimi gegen Deutschland resultierte ein 18:16.

Bei den Männern verpassten Jan Lochbihler, Fabio Wyrsch und Christoph Dürr eine Medaille als Vierte nur knapp. (sda)

15:31 Uhr

Sonntag, 10. Mai

Adam Yates muss Giro aufgeben

Rückschlag für Adam Yates: Nach einem Massensturz am Samstag muss der Brite die dreiwöchige Rundfahrt vorzeitig aufgeben.
Bild: AP Photo

Ein heftiger Massensturz hat am Samstag beim Giro d“Italia zahlreiche Fahrer zur Aufgabe gezwungen. Besonders hart traf es dabei das Team UAE Emirates mit dem Schweizer Jan Christen.

Nach Marc Soler und Jay Vine musste am Sonntag auch Captain Adam Yates die dreiwöchige Rundfahrt vorzeitig aufgeben. Der Brite, der als Mitfavorit auf den Gesamtsieg galt, konnte zur 3. Etappe nicht mehr antreten.

Laut Teamangaben erlitt der Zwillingsbruder des Vorjahressiegers Simon Yates schwere Schürfwunden, eine Schnittverletzung am linken Ohr und eine Gehirnerschütterung. Diese Verletzungen machten eine Fortsetzung des Rennens unmöglich.

Insgesamt mussten sechs Fahrer nach dem schweren Sturz aufgeben. Yates“ Teamkollegen Marc Soler und Jay Vine zogen sich einen Beckenbruch respektive eine Gehirnerschütterung sowie eine Ellbogenfraktur zu. Damit ist UAE Emirates nach drei von 21 Renntagen nur noch mit einem Quartett vertreten. (sda)

15:26 Uhr

Sonntag, 10. Mai

Messi mit dem nächsten Rekord

Lionel Messi ist trotz seiner 38 Jahren immer noch in Topform.
Bild: AP Photo

Lionel Messi hat in der nordamerikanischen Major League Soccer einen weiteren Meilenstein erreicht. Der argentinische Weltmeister glänzte beim 4:2-Sieg von Inter Miami in Toronto mit einem Tor und zwei Vorlagen. Damit war Messi in seinen ersten 64 Spielen in der MLS an 100 Treffern direkt beteiligt; keinem anderen Fussballer gelang das in so wenigen Spielen. Der Italiener Sebastian Giovinco hielt mit 95 Partien die bisherige Bestmarke.

Messis Glanzauftritt löste auf den Zuschauerrängen grosse Begeisterung aus. Kurz vor Ende der Partie versuchten mehrere Fans, auf das Spielfeld zu gelangen, um Selfies mit dem mehrmaligen Weltfussballer zu machen. Ordnungskräfte mussten einschreiten. (sda)

15:23 Uhr

Sonntag, 10. Mai

Spielabbruch verhindert Slavia Prags Meisterparty

Slavia Prag hat den vorzeitigen Gewinn der tschechischen Meisterschaft wegen des Fehlverhaltens eigener Fans verpasst. Im Derby gegen Sparta stürmten Anhänger des Heimteams in der Nachspielzeit den Rasen und warfen Pyrotechnik in Richtung des Gästefanblocks. Offenbar wurden dabei auch Spieler des Gegners angegriffen.

Die Partie wurde beim Stand von 3:2 für Slavia abgebrochen. Zuvor hatte das Heimteam zweimal einen Rückstand aufgeholt und in der 59. sowie der 92. Minute jeweils einen Platzverweis kassiert, ehe der Platzsturm begann. Aus den Meisterfeierlichkeiten wurde nichts, stattdessen droht Slavia nun eine Forfait-Niederlage. (sda)

Mehr zum Thema:

15:21 Uhr

Sonntag, 10. Mai

Daniel Dubois ist erneut Schwergewichtsweltmeister

Daniel Dubois jubelt nach dem gewonnenen WM-Titel im Schwergewicht.
Bild: AP Photo

Im Duell der britischen Knockout-Experten kehrte Daniel Dubois eindrucksvoll auf die grosse Boxbühne zurück und gewann erneut den WM-Titel im Schwergewicht. Der 28-Jährige setzte sich in einem spektakulären Schlagabtausch gegen Titelträger Fabio Wardley durch. Er besiegte den drei Jahre älteren Kontrahenten im Kampf um den WBO-Gürtel nach elf von zwölf Runden verdient durch technischen K.o.

Für Dubois war es der 23. Sieg im 26. Profikampf, drei Niederlagen stehen in seiner Bilanz. 22 seiner Erfolge feierte er durch Knockout. Wardley hingegen kassierte in seinem ersten WM-Kampf zugleich seine erste Niederlage als Profi. Der Brite hatte sich im Oktober mit einem Überraschungssieg gegen den Neuseeländer Joseph Parker den Interimstitel der WBO gesichert. Nachdem der ukrainische Star Alexander Usyk seinen WBO-Gürtel niedergelegt hatte, wurde Wardley kurze Zeit später zum Weltmeister des Verbandes erklärt.

Usyk hält weiterhin die anderen drei namhaften WM-Titel. Im vergangenen Sommer hatte er Dubois eine K.o.-Niederlage zugefügt. Der Brite verlor damals zum zweiten Mal gegen Usyk, büsste seinen IBF-Gürtel ein und bestritt seither keinen weiteren Kampf mehr. (sda)

15:17 Uhr

Sonntag, 10. Mai

NHL: Carolina Hurricanes erster Halbfinalist

Die Carolina Hurricanes stehen im Halbfinal der NHL-Playoffs.
Bild: AP Photo

Die Carolina Hurricanes haben in den NHL-Playoffs als erstes Team die Halbfinals erreicht. Sie eliminierten die Philadelphia Flyers in der Viertelfinalserie mit 4:0 Siegen und wahrten damit ihre weisse Weste.

Die Franchise aus North Carolina ist erst das fünfte Team in der Geschichte der NHL, das seine ersten acht Playoff-Spiele gewann. Doch der achte Erfolg hing am Samstag am seidenen Faden. Die Entscheidung fiel erst in der Verlängerung. Jackson Blake erzielte das siegbringende Tor zum 3:2.

In der Western Conference sind die Colorado Avalanche hingegen nicht mehr ungeschlagen. Das Team aus Denver, das nach einem «Sweep» gegen die Los Angeles Kings in der ersten Runde und zwei Siegen zu Beginn gegen Minnesota in der Viertelfinalserie mit 2:0 geführt hatte, verlor Spiel 3 am Samstag auswärts bei den Wild deutlich mit 1:5. Besonders Kirill Kaprissow glänzte für Minnesota mit einem Tor und zwei Assists. (sda)

15:14 Uhr

Sonntag, 10. Mai

Masarova kassiert «Brille»

Rebeka Masarova bleibt gegen die US-Amerikanerin Jessica Pegula chancenlos.
Bild: AP Photo

Mit Rebeka Masarova scheidet am WTA-1000-Turnier in Rom auch die letzte von ursprünglich vier Schweizerinnen aus. Die 26-jährige Baslerin wird in der 3. Runde von Jessica Pegula deklassiert. Auch Belinda Bencic und Viktorija Golubic waren am Samstag in der 3. Runde ausgeschieden – beide verloren gegen Russinnen.

Masarova, die sich beim Sandplatzturnier in Italiens Hauptstadt als Nummer 160 der Weltrangliste über die Qualifikation ins Hauptfeld gespielt hatte, war im Duell mit der Weltnummer 5 aus den USA absolut chancenlos und gewann kein einziges Game. Nach genau einer Stunde stand die 0:6, 0:6-Niederlage – eine sogenannte «Brille» – fest.

Damit war Masarova zwei Tage nach ihrem überraschenden Dreisatzsieg gegen die als Nummer 25 gesetzte Kanadierin Leylah Fernandez meilenweit von einem weiteren Exploit entfernt. Im ersten Satz gewann sie gegen Pegula lediglich sieben Punkte. Im zweiten nahm ihre Gegenwehr etwas zu, und sie konnte immerhin fünf von acht Breakbällen abwehren. (sda)

22:18 Uhr

Samstag, 9. Mai

Harry Kane schludert vom Penaltypunkt

Im ersten Spiel nach dem bitteren Champions-League-Aus gegen PSG, findet Bayern München zum Siegen zurück. 1:0 setzte sich der Serienchampion der Bundesliga in Wolfsburg durch. Michael Olise gelang nach 56 Minuten der einzige Treffer, womit die Wolfsburger punktgleich mit St. Pauli auf dem Barrage-Platz verbleiben.

Ein ungewohntes Bild: Harry Kane setzt einen Elfmeter über das Tor.
Bild: Filip Singer

Vielmehr für Schlagzeilen sorgte aber Harry Kane. Nach 36 Minuten konnte der Engländer für Bayern vom Penaltypunkt aus anlaufen. Normalerweise ein sicherer Wert. Seit seinem Wechsel aus Tottenham hatte Kane alle seine 24 Versuche in der Liga für die Münchner verwandelt. Diesmal setzte er seinen Penalty aber nach einem leichten Ausrutscher über das Tor. (sda)

22:07 Uhr

Samstag, 9. Mai

Golubic scheitert in Rom an Andrejewa

Viktorija Golubic scheidet beim WTA-1000-Turnier in Rom in der 3. Runde aus. Die Zürcherin scheitert in drei Sätzen mit 1:6, 6:4, 0:6 an der russischen Weltranglisten-Siebten Mirra Andrejewa.

Das Foro Italico hatte Golubic bislang kein Glück gebracht. Erst in diesem Jahr, nachdem sie kurzfristig ins Hauptfeld gerutscht war, feierte die 33-jährige Zürcherin auf der Römer Anlage ihre ersten Siege, gegen die Italienerin Federica Urgesi und die Australierin Maya Joint.

Viktorija Golubic scheitert in Rom an der Russin Mirra Andrejewa.
Bild: Peter Schneider

Mirra Andrejewa war am Samstag eine Gegnerin von einem anderen Kaliber. Anfang Monat scheiterte die von Conchita Martinez trainierte 19-Jährige in Madrid erst im Final. Viktorija Golubic hielt aber auch gegen die Top-10-Spielerin zumindest im zweiten Satz gut dagegen. Im Entscheidungssatz war Golubic chancenlos.

Auch die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka scheiterte in der 3. Runde. Die Belarussin verlor gegen die Rumänin Sorana Cirstea (WTA 27) mit 6:2, 3:6, 5:7. Bereits in Madrid war die bis zum Start der Sandsaison in diesem Jahr nur einmal bezwungene Sabalenka gegen die Amerikanerin Haley Baptiste für ihre Verhältnisse früh und überraschend gescheitert. (sda)

18:54 Uhr

Samstag, 9. Mai

Euro Hockey Tour: Nächste Niederlage gegen Schweden

Zwei Tage nach dem 5:4-Sieg nach Penaltyschiessen gegen Finnland verliert das Schweizer Nationalteam das zweite Spiel in Ängelholm im Rahmen der Euro Hockey Tour. Es unterliegt Schweden mit 0:3.

Am vorletzten Donnerstag hatten die Schweizer gegen Schweden gleich mit 1:8 verloren. Diesmal stimmte die Leistung in der Defensive weitgehend, insbesondere im Boxplay überzeugte die Mannschaft von Trainer Jan Cadieux. Sie liess während 7:57 Minuten, davon 55 Sekunden in doppelter Unterzahl, kein Gegentor zu.

Christoph Bertschy und die Schweizer Eishockey-Nati verlieren erneut gegen Schweden. Es war die fünfte Niederlage in Serie gegen die Skandinavier.
Bild: Mathilda Schuler/freshfocus

Vorne fehlte es jedoch an Durchschlagskraft, Entschlossenheit und der nötigen Präzision. Die Schweizer kamen zwar einige Male in gute Abschlusspositionen, vermochten den schwedischen Keeper Magnus Hellberg jedoch nicht zu bezwingen. Bei den Gastgebern machte es der bei den Detroit Red Wings engagierte Albert Johansson mit zwei Treffern besser. Beim zweiten, einem Abschluss von hinter der Torlinie, profitierte er davon, dass Reto Berra den Puck mit dem Blocker ins eigene Gehäuse lenkte. Kurz darauf verhinderte Fribourgs Keeper mit einem Big Save das 0:3. Dieses fiel dann 19,7 Sekunden vor dem Ende doch noch durch Gottérons Stürmer Jacob de la Rose, der ins leere Tor traf. Es war für die Schweizer die fünfte Niederlage in Serie gegen die Schweden.

In der letzten Partie vor der Heim-WM treffen sie am Sonntag um 12.00 Uhr auf Tschechien, das sie eine Woche zuvor 1:0 nach Penaltyschiessen bezwungen hatten. Ein weiterer Sieg wäre wichtig für ein gutes Gefühl, bevor es am Freitag gegen Titelverteidiger USA in der Neuauflage des letztjährigen WM-Finals in Zürich erstmals ernst gilt. (sda)

18:50 Uhr

Samstag, 9. Mai

Lobalu triumphiert beim GP Bern

Dominic Lobalu gewinnt zum dritten Mal nach 2023 und 2024 den GP Bern. Der für die Schweiz startende gebürtige Südsudanese setzte sich über 10 Meilen in 46:58 Minuten vor dem Kenianer Geoffrey Kamworor und dem Berner Dominik Rolli durch. Der mehrfache OL-Weltmeister Matthias Kyburz absolvierte die gut 16 Kilometer in 50:58 Minuten und belegte den 8. Platz.

Dominic Lobalu gewinnt den Grand Prix von Bern zum dritten Mal.
Bild: Claudio De Capitani

Bei den Frauen ging der Sieg in 55:50 an die Walliserin Oria Liaci. Die Läuferin aus Martigny war 1:45 Minuten schneller als die zweitplatzierte Kenianerin Rebecca Chepkwemoi. Dritte wurde Céline Aebi vom LV Langenthal. (sda)

18:42 Uhr

Samstag, 9. Mai

Bundesliga: Stuttgart jubelt über Europa, St. Pauli zittert um Klassenerhalt

Am 33. und vorletzten Spieltag der Bundesliga fallen wegweisende Entscheidungen. Stuttgart nimmt im Kampf um die Champions League durch ein 3:1 gegen Leverkusen einen Schritt, während St. Pauli auf einem direkten Abstiegsplatz verbleibt.

Das Direktduell um die Königsklasse bot in Stuttgart reichlich Spektakel. Bayer Leverkusen erwischte durch Aleix Garcia (1. Minute) zwar einen Blitzstart, doch der VfB antwortete prompt durch Ermedin Demirovic (5.). Maximilian Mittelstädt per Penalty tief in der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45.+7) und Deniz Undav (58.) drehten die Partie schliesslich komplett zum 3:1-Endstand. Stuttgart klettert durch den Heimsieg mit 61 Punkten auf Rang 4.

Stuttgart-Captain Deniz Undav jubelt über seinen 19. Saisontreffer in der Bundesliga.
Bild: Ronald Wittek

Punktgleich auf Platz 5 liegt nun die TSG Hoffenheim. Die Kraichgauer profitierten gegen Werder Bremen von einer frühen Roten Karte gegen Yukinari Sugawara (5.) und brachten den personellen Vorteil dank des goldenen Treffers von Bilal Touré (26.) mit einem 1:0 über die Zeit. Leverkusen (58 Punkte) rutscht vor dem finalen Spieltag auf Rang 6 ab.

Im Tabellenkeller wird die Lage für St. Pauli kritisch. Bei Leipzig kassierten die stark kämpfenden Hamburger eine 1:2-Niederlage. Xaver Schlager (45.) und Willi Orban (55.) trafen für die dominanten Sachsen, der späte Anschlusstreffer durch den eingewechselten Abdoulie Ceesay (86.) reichte nicht mehr für die Wende. Damit fällt St. Pauli auf den 17. Platz zurück.

Einen versöhnlichen Heimabschluss feierte derweil Augsburg. Die Augsburger bezwangen Borussia Mönchengladbach mit 3:1. Matchwinner war Michael Gregoritsch mit einem Doppelpack (24./72.), zudem traf Robin Fellhauer (42.). Aus Schweizer Sicht erfreulich: Cedric Zesiger und Fabian Rieder spielten beide durch. (sda)

17:45 Uhr

Samstag, 9. Mai

EM-Bronze für Emely Jäggi und Christoph Dürr

Der 30-jährige Christoph Dürr und die 17-jährige Emely Jäggi gewinnen gemeinsam im Mixed-Team-Wettkampf Gewehr 50 m Dreistellung für die Schweiz EM-Bronze. Im kroatischen Osijek setzten sie sich im Duell um Bronze gegen Anna Nagybanyai-Nagy und Istvan Peni aus Ungarn souverän durch. Das zweite Schweizer Duo Vivien Jäggi/Jan Lochbihler belegte den 11. Platz. (sda)

17:35 Uhr

Samstag, 9. Mai

Giro: Jan Christen mischt beim uruguayischen Überraschungssieg vorne mit

Der Uruguayer Guillermo Silva feiert in der 2. Etappe des Giro d'Italia in Bulgarien einen Überraschungssieg. Der 24-Jährige vom Astana-Team übernimmt nach seinem Erfolg im Sprint in Veliko Tarnovo auch das Leadertrikot.

Als erster Uruguayer überhaupt nimmt der 24-Jährige Guillermo Silva am Giro teil und kommt gleich in der 2. Etappe zum wichtigsten Sieg seiner Karriere. Im Massensprint setzte er sich vor dem Deutschen Florian Stock aus dem Schweizer Tudor-Team und Giulio Ciccone durch. Der bisherige Gesamtleader und Gewinner der 1. Etappe, Paul Magnier, konnte im letzten Anstieg des Tages nicht mithalten und verlor über zwei Minuten auf die Besten.

Guillermo Silva (links) setzte sich im Zielsprint in Veliko Tarnovo durch und feiert den wichtigsten Sieg seiner bisherigen Karriere.
Bild: Gian Mattia d'Alberto

Ganz anders der Schweizer Jan Christen, der sich zusammen mit Topfavorit Jonas Vingegaard, Giulio Pellizzari und Lennert van Eetvelt bis 300 Meter vor dem Ziel an der Spitze befand, aber schliesslich noch vom heranbrausenden Feld abgefangen wurde.

Wie schon das Teilstück am Freitag wurde auch die 221 Kilometer lange 2. Etappe von einem Massensturz geprägt. 23 Kilometer vor dem Ziel musste das Rennen deswegen kurzzeitig neutralisiert werden, weil diverse Fahrer medizinische Pflege benötigten. Der zum Favoritenkreis gehörende Adam Yates konnte nach seinem Sturz zwar weiterfahren, kam aber mit über 13 Minuten Rückstand in Veliko Tarnovo an.

Auch die 3. Etappe findet am Sonntag in Bulgarien statt. Von Plovdiv geht es über 175 Kilometer in die Hauptstadt Sofia. (sda)

17:09 Uhr

Samstag, 9. Mai

Lugano trennt sich von vier Spielern

Der FC Lugano verabschiedet Ende Saison vier Spieler, deren Verträge auslaufen. Wie die Tessiner mitteilen, stehen Mohamed Belhadj Mahmoud, Hicham Mahou, Zachary Brault-Guillard und Serif Berbic vor dem Abgang. (sda)

17:01 Uhr

Samstag, 9. Mai

Tsitsipas erhält Wildcard fürs Geneva Open

Der Grieche Stefanos Tsitsipas nimmt erstmals am Geneva Open teil. Der 27-Jährige, der im ATP-Ranking nur noch die Nummer 75 ist, erhielt eine Wildcard, wie die Organisatoren bekannt gaben.

Stefanos Tsitsipas wird heuer erstmals am Geneva Open teilnehmen.
Bild: Chema Moya

Tsitsipas blickt auf eine schwierige Zeit zurück, geprägt von Rückenschmerzen. Zuletzt scheiterte die frühere Nummer 3 der Welt in Rom in der 1. Runde. Beim Masters-1000-Turnier in Madrid überzeugte er kurz vor Rom mit dem Einzug in die Achtelfinals. Er verlor dort erst nach zwei vergebenen Matchbällen gegen den dreifachen Geneva-Open-Sieger Casper Ruud.

Tsitsipas, der zweimal in einem Grand-Slam-Final stand und 2019 die ATP Finals gewann, ist nach Stan Wawrinka der zweite Wildcard-Empfänger. Wer die dritte Einladung erhält, ist noch offen. Mit Taylor Fritz (ATP 7), Alexander Bublik (ATP 11), Cameron Norrie (ATP 19), Learner Tien (ATP 21) und Casper Ruud (ATP 25) sind fünf Spieler aus den Top 25 gemeldet. (sda)

16:51 Uhr

Samstag, 9. Mai

MotoGP: Jorge Martin gewinnt nach Blitzstart – Marc Marquez stürzt heftig

Der Spanier Jorge Martin gewinnt den Sprint beim Grand Prix von Frankreich in Le Mans. Der MotoGP-Weltmeister von 2024 setzt sich nach einem Blitzstart vor den Italienern Francesco Bagnaia und Marco Bezzecchi durch.

Jorge Martin feiert im Sprint des Grand Prix in Le Mans seinen ersten Saisonsieg.
Bild: Yoan Valat

Martin war auf seiner Aprilia als Achter ins Rennen gestartet und überholte bis zur zweiten Kurve alle vor ihm liegenden Konkurrenten. Schmerzhaft endete der Sprint für den in dieser Saison bislang glücklosen amtierenden Weltmeister Marc Marquez. Der 33-jährige Katalane stürzte gegen Rennende heftig und zog sich eine Fussverletzung zu, die eine Operation nötig macht, wie sein Team bekannt gab. (sda)

15:52 Uhr

Samstag, 9. Mai

Petra Stiasny gewinnt die Königsetappe der Vuelta

Die Zürcherin Petra Stiasny kommt an der Vuelta Femenina zum bislang bedeutendsten Sieg ihrer Karriere. Die 24-jährige Zürcherin gewinnt zum Abschluss der Spanien-Rundfahrt die Königsetappe hinauf auf den berüchtigten Angliru.

Mit teilweise über 20 Prozent Steigung forderte die letzte Schwierigkeit der sieben Teilstücke umfassenden Vuelta den Fahrerinnen nochmals alles ab. Stiasny übernahm rund sechs Kilometer vor dem Ziel und damit mitten in der letzten Steigung den Lead im Favoritenfeld. Die letzten Ausreisserinnen wurden eingeholt. Die entscheidende Tempoverschärfung für den Sieg gelang der 1,60 m grossen Wädenswilerin gut zwei Kilometer vor der Ziellinie, als sie in einer steilen Haarnadelkurve die Spanierin Paula Blasi stehen liess.

Blasi, die mit 23 Sekunden Rückstand auf Stiasny am Angliru ankam, sicherte sich den Gesamtsieg vor der 36-jährigen Niederländerin Anna van der Breggen. Der 3. Platz ging an die Französin Marion Bunel. Stiasny belegte den 30. Schlussrang.

Noemie Rüegg, die andere Schweizerin im Starterfeld, musste in der 2. Etappe mit einem Schulterbruch aufgeben. Zuvor hatte sie mit dem Gewinn der 1. Etappe für ein erstes Schweizer Ausrufezeichen in Spanien gesorgt. (sda)

13:07 Uhr

Samstag, 9. Mai

Wembanyama bringt die Spurs auf Halbfinal-Kurs

Victor Wembanyama bringt die San Antonio Spurs in den NBA-Playoffs auf Halbfinal-Kurs. Die Spurs gewinnen Spiel 3 der Best-of-7-Viertelfinalserie gegen die Minnesota Timberwolves auswärts mit 115:108 und holen sich mit dem zweiten Sieg den Heimvorteil zurück.

Victor Wembanyama (links) war im dritten Spiel gegen die Timberwolves kaum zu stoppen.
Bild: Abbie Parr

Wembanyama, der mit 22 Jahren seine ersten Playoffs bestreitet, war mit 39 Punkten, 15 Rebounds und 5 Blocks der herausragende Akteur auf dem Parkett. Mindestens 35 Punkte, 15 Rebounds und 5 Blocks waren vor dem baumlangen Franzosen erst Kareem Abdul-Jabbar, Hakeem Olajuwon und Shaquille O'Neal geglückt.

Im Osten holten die New York Knicks mit einem 108:94-Sieg bei den Philadelphia 76ers den dritten Punkt. Das Team um Spielmacher Jalen Brunson (33 Punkte) besitzt somit vier Matchbälle, um zum zweiten Mal in Folge den Final der Eastern Conference einzuziehen. Ein 0:3 hat in der Geschichte der NBA-Playoffs noch keine Franchise aufgeholt. (sda)

22:52 Uhr

Freitag, 8. Mai

Vaduz und Aarau vor dem Aufstiegsfinal im Gleichschritt

Der FC Aarau hat es auch nach der drittletzten Runde der Challenge League in der eigenen Hand, den direkten Aufstieg zu schaffen. Mit dem 5:1 gegen Nyon verdient er sich einen kleinen Final am Montag in Vaduz.

Weil Vaduz bei Etoile Carouge mit 2:1 ebenfalls gewann, bleiben die Liechtensteiner an der Tabellenspitze zwei Punkte vor den Aarauern klassiert und haben für die letzten beiden Runden die bessere Ausgangslage. Am Montag um 20.15 Uhr empfangen sie den FC Aarau und würden sich mit einem Sieg vorzeitig den Aufstieg in die Super League sichern. (sda)

22:51 Uhr

Freitag, 8. Mai

Dortmund sichert sich den 2. Platz

Borussia Dortmund (mit Gregor Kobel) gewinnt in der zweitletzten Runde der Bundesliga gegen Eintracht Frankfurt nach frühem Rückstand 3:2 und sicher sich definitiv den 2. Platz.

Die Mannschaft von Niko Kovac feierte den 13. Heimsieg dieser Bundesliga-Saison. Frankfurt bleibt durch die erneute Pleite ausserhalb der Europapokalplätze und droht die Teilnahme am internationalen Geschäft zu verpassen. (sda)

16:53 Uhr

Freitag, 8. Mai

Vincent Kriechmayr macht weiter

Österreichs Speed-Ass Vincent Kriechmayr hat den Entscheid über seine sportliche Zukunft gefällt. Der frühere Abfahrts- und Super-G-Weltmeister hängt nochmals eine Saison an.

Das kündigte der 34-jährige Oberösterreicher gegenüber dem Sender LT1 an. «Meine Karriere geht weiter. Ich möchte noch eine Saison anhängen, wo ich noch mal alles, was ich habe, reinlege», sagte Kriechmayr.

In der vergangenen Saison hatte er seine Weltcuprennen Nummer 19 und 20 gewonnen, war bei den Olympischen Spielen in den Einzelrennen aber einmal mehr leer ausgegangen. (sda)

14:54 Uhr

Freitag, 08. Mai

Kanadas Captain mehrere Wochen out

Davies im Einsatz im Halbfinal-Rückspiel der Champions League gegen Paris St. Germain.
Bild: Anna Szilagyi

Bayern München muss für den Rest der Saison ohne Linksverteidiger Alphonso Davies auskommen. Den Kanadier plagen erneut muskuläre Probleme.

Davies zog sich im Halbfinal-Rückspiel der Champions League gegen Paris Saint-Germain, das gleichzeitig das Ausscheiden der Münchner aus der Königsklasse bedeutete, eine Muskelverletzung im linken hinteren Oberschenkel zu. Das teilten die Bayern am Freitag mit. Der 25-Jährige fällt mehrere Wochen aus.

Damit steht auch Davies’ Teilnahme an der WM im eigenen Land auf der Kippe. Der Captain von Co-Gasteber Kanada wäre beim dritten Schweizer Vorrundengegner einer der wichtigsten Leistungsträger.

Davies war zuletzt immer wieder verletzt. In der vergangenen Saison fiel er nach zunächst zwei Muskelfaserrissen aufgrund eines Kreuzbandrisses über sieben Monate aus. In diesem Frühjahr bremsten ihn erneut ein Muskelfaserriss sowie eine Oberschenkelzerrung aus. (sda)

13:47 Uhr

Freitag, 08. Mai

Mauro Lustrinelli verpasst erstes Spiel der neuen Saison

Beim Spiel gegen Basel wurde der Trainer verwarnt. Nun hat der Vorfall noch weitere Konsequenzen.
Bild: Claudio Thoma

Mauro Lustrinelli wird für drei Spiele gesperrt. Der Trainer des Schweizer Meisters FC Thun wird damit wegen «beleidigender Äusserungen gegenüber dem Schiedsrichter» sanktioniert, wie die Swiss Football League (SFL) mitteilte.

Die Situation ereignete sich in der Schlussphase des Auswärtsspiels der Thuner am vergangenen Samstag in Basel. Laut SFL hat der Disziplinarrichter Lustrinellis Entschuldigung bei seinem Entscheid berücksichtigt.

Da Lustrinelli am kommenden Sonntag gegen Sion bereits aufgrund einer Sperre wegen vier Gelber Karten fehlt, hat die Sanktion zur Folge, dass der Tessiner nicht nur die letzten drei Spiele dieser Saison, sondern auch das erste der kommenden Spielzeit verpassen wird.

An der Pokalübergabe im Anschluss an das Heimspiel am nächsten Donnerstag gegen die Young Boys darf Lustrinelli teilnehmen. Die Sperre gilt ausschliesslich vor und während des Spiels.

Innerhalb von zwei Tagen kann beim amtierenden Präsidenten der Disziplinarkommission Einsprache eingereicht werden. (sda)

13:46 Uhr

Freitag, 08. Mai

Svenja Fölmli wechselt zu Hoffenheim

Svenja Fölmli wechselt auf die kommende Saison innerhalb der Bundesliga vom SC Freiburg zur TSG Hoffenheim. Wie am Freitag bekannt wurde, zog die 23-jährige Stürmerin nach fünf Jahren bei Freiburg eine Ausstiegsklausel.

Fölmli wechselte im Sommer 2021 vom FC Luzern nach Freiburg und absolvierte in den folgenden fünf Spielzeiten 67 Pflichtspiele, in denen sie 23 Tore erzielte. Zu mehr Einsätzen kam die Schweizer Nationalspielerin während ihrer Zeit bei Freiburg auch wegen zwei Kreuzbandrissen nicht. In Hoffenheim, wo sie einen über drei Jahre gültigen Vertrag unterschrieb, trifft Fölmli mit Naomi Luyet auf eine andere Schweizer Nationalspielerin. (sda)

13:46 Uhr

Freitag, 08. Mai

Lugano verpflichtet früheren Erstrunden-Draft

Der HC Lugano nimmt einen zweiten ausländischen Verteidiger für die kommende Saison unter Vertrag. Der Finne Lassi Thomson wechselt aus Nordamerika ins Tessin.

Der 25-jährige Thomson stand zuletzt bei den Ottawa Senators unter Vertrag, die ihn 2019 in der ersten Runde an 19. Stelle gedraftet hatten. Den Durchbruch in der NHL schaffte der offensiv ausgerichtete Verteidiger jedoch nicht. Seit seinem Debüt im Januar 2022 absolvierte er 30 Spiele für die Senators und kam überwiegend beim Farmteam in der AHL zum Einsatz. 2018 wurde Thomson mit Finnland U18-Weltmeister.

Der schwedische Stürmer Einar Emanuelsson verlässt Lugano hingegen. Er wechselt auf die kommende Saison hin zum finnischen Klub SaiPa Lappeenranta. Damit stehen beim HC Lugano derzeit sechs ausländische Spieler unter Vertrag. (sda)

10:38 Uhr

Freitag, 08. Mai

Moser erhält grünes Licht für die WM

Janis Moser wird nun definitiv an der WM dabei sein.
Bild: Salvatore di Nolfi

Das Schweizer Nationalteam erhält für die Heim-WM weitere Verstärkung aus der NHL. Janis Moser stösst wie erwartet zum Team.

Der 25-jährige Verteidiger der Tampa Bay Lightning hat nach dem Ausscheiden in den NHL-Playoffs von seinem Klub grünes Licht für die Teilnahme am Heimturnier erhalten.

«Gerade nach den gewichtigen Ausfällen von Andrea Glauser, Michael Fora und Jonas Siegenthaler ist JJ eine umso wertvollere Stütze für unsere Defensive», freut sich Nationalmannschafts-Direktor Lars Weibel über Mosers Zusage.

Für Moser ist es die fünfte WM-Teilnahme seit seiner Premiere im Jahr 2019. Im vergangenen Jahr gehörte er jenem Team an, das sich im WM-Final den USA nach Verlängerung geschlagen geben musste. (sda)

09:20 Uhr

Freitag, 08. Mai

Ronaldo mit 100. Tor in Saudi-Arabien

Cristiano Ronaldo trifft auch in Saudi-Arabien munter weiter.
Bild: Ali Haider

Cristiano Ronaldo hat sein 100. Tor in der saudi-arabischen Liga erzielt und kommt dem Meilenstein von 1000 Treffern in seiner Karriere immer näher. Beim 4:2-Sieg seines Klubs Al-Nassr gegen Al-Shabab traf der 41-jährige Portugiese eine Viertelstunde vor dem Abpfiff zum zwischenzeitlichen 3:1. Für Ronaldo war es das 26. Saisontor in der Liga und der insgesamt 971. Treffer seiner Profilaufbahn.

Seine Mannschaft führt in der Tabelle mit fünf Punkten vor Al-Hilal, das ein Spiel weniger absolviert hat und am kommenden Dienstag nächster Gegner von Ronaldos Team ist. In Saudi-Arabien ist der einstige Weltfussballer seit Dezember 2022 aktiv und wartet dort noch auf einen grossen Titelgewinn. (sda)

09:18 Uhr

Freitag, 08. Mai

Neuer Spielmodus für höchste Schweizer Handball-Liga

In der höchsten Schweizer Handball-Liga der Männer wird ab der kommenden Saison einen neuer Modus eingeführt. Neu beginnt die Meisterschaft mit einer Hauptrunde, die aus 18 Runden besteht. Die sechs besten Team qualifizieren sich anschliessend für die Finalrunde, während die Teams auf den Plätzen 7 bis 10 die Abstiegsrunde bestreiten.

In der Finalrunde werden zehn Runden gespielt, die Punkte aus der Hauptrunde werden mitgenommen. Nach Abschluss der Finalrunde bestreiten die Mannschaften auf den Plätzen 1 bis 4 die Playoffs. Sowohl die Halbfinals wie auch der Final werden in einer Best-of-5-Serie gespielt. Für die beiden Teams, welche die Halbfinals nicht erreichen, ist die Saison beendet.

Die Abstiegsrunde umfasst derweil zwölf Spiele pro Team, wobei die Punkte aus der Hauptrunde ebenfalls mitgenommen werden. Das letztplatzierte Team der höchsten Liga trifft dann auf das beste Team der NLB und spielt in der Barrage - ebenfalls im Best-of-5-Modus - um den Ligaerhalt.

Neben dem Moduswechsel strebt der Verband langfristig auch eine Aufstockung der Liga von zehn auf zwölf Teams an. (sda)

09:17 Uhr

Freitag, 08. Mai

Carolina Hurricanes stehen vor Halbfinaleinzug

Die Carolina Hurricanes gewinnen gegen die Philadelphia Flyers 4:1 und sichern sich in den Playoff-Viertelfinals damit den dritten Sieg im dritten Spiel. Der Mannschaft des in Biel aufgewachsenen Nikolaj Ehlers fehlt in der Best-of-7-Serie damit noch ein Sieg zum Einzug in die Halbfinals.

Die entscheidenden Treffer gelangen den Hurricanes im letzten Drittel. Zuerst erhöhte Andrej Swetschnikow auf 3:1, ehe Ehlers zum späteren Endstand traf. Bereits im zweiten Spiel der Playoff-Serie am vergangenen Montag hatte der ehemalige Junior des EHC Biel getroffen.

Den Halbfinaleinzug kann sich Carolina, das in den gesamten Playoffs noch kein Spiel verlor, mit einem Auswärtssieg am Samstagabend Ortszeit sichern. (sda)

23:00 Uhr

Donnerstag, 7. Mai

Der SC Freiburg steht erstmals in einem Europacup-Final

Der deutsche Fussball-Bundesligist SC Freiburg hat erstmals in der Vereinsgeschichte ein europäisches Finale erreicht. Die Breisgauer schafften durch ein 3:1 (2:0) gegen Sporting Braga im Halbfinal-Rückspiel der Europa League das Weiterkommen. Der Schweizer Nationalspieler Johan Manzambi sorgte mit einem sehenswerten Schlenzer in der 41. Minute für das zwischenzeitliche 2:0. Bruno Ogbus, der zweite Schweizer in den Reihen der Freiburger, wurde in der 81. Minute eingewechselt.

Johan Manzambi schoss das 2:0.
Bild: EPA

Im Final trifft Freiburg auf Aston Villa. Die Engländer setzten sich im Rückspiel furios mit 4:0 gegen Nottingham Forest (Dan Ndoye ohne Einsatz auf der Bank) durch.

Palace und Vallecano vor Premiere

Eine Stufe tiefer kommt es in der Conference League zum finalen Duell zwischen Crystal Palace und Rayo Vallecano. Der englische Cupsieger und der Elfte der spanischen Liga liessen nach ihren Hinspielerfolgen nichts mehr anbrennen und setzten sich auch in den Rückspielen gegen Schachtar Donezk respektive Strasbourg durch. Beide greifen am 27. Mai in Leipzig nach ihrem ersten europäischen Titel. (dpa/sda/fan)

21:30 Uhr

Donnerstag, 7. Mai

Reals Valverde nach Streit in der Garderobe im Spital

Kurz vor dem Clasico kracht es bei Real Madrid: Nach einer Kabinenschlägerei mit Aurélien Tchouaméni landet Federico Valverde Berichten zufolge mit einer Kopfverletzung im Krankenhaus.

Die Fehde zwischen Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni von Real Madrid ist einem Bericht zufolge eskaliert. Nach einer Rangelei zwischen dem Franzosen und dem Uruguayer in der Garderobe der Königlichen musste Valverde mit einer Platzwunde am Kopf in einem Spital behandelt werden, berichteten spanische Sportmedien wie «Marca» oder «AS».

Der Klub nehme den Vorfall sehr ernst, habe eine Untersuchung eingeleitet und Disziplinarmassnahmen gegen beide Spieler ergriffen, die kurz vor dem Clasico gegen den Tabellenersten Barcelona am Sonntag zu einer Suspendierung führen könnten, schrieb AS. Der Verein selbst äusserte sich zunächst nicht. Die Nerven liegen beim Rekordmeister derzeit wegen sportlicher Misserfolge blank.

Intern hätten mehrere Spieler des Teams den Vorfall als «den schwerwiegendsten, den es je in Valdebebas gegeben hat» bezeichnet, schrieb «Marca». Valverde habe Tchouaméni am Morgen den Handschlag verweigert. Dies habe zu einer sehr feindseligen Trainingseinheit geführt, die in einer heftigen Auseinandersetzung in der Kabine gipfelte.

Bei der darauffolgenden Auseinandersetzung zwischen den beiden habe der Uruguayer unbeabsichtigt und nicht durch einen Schlag von Tchouaméni verursacht eine Platzwunde an einer Tischkante erlitten. Schon am Mittwoch waren die beiden im Training aneinandergeraten. (sda/dpa)

18:57 Uhr

Donnerstag, 7. Mai

Hürzeler bis 2029 Chefcoach von Brighton

Fabian Hürzeler verlängert seinen Vertrag als Chefcoach des Premier-League-Vereins Brighton um drei Jahre bis 2029. Der erst 33 Jahre alte, schweizerisch-deutsche Doppelbürger war zuletzt auch bei mehreren Bundesligisten ein Thema. (sda)

08:58 Uhr

Donnerstag, 7. Mai

Ex-Nationalspieler Süle beendet Karriere mit 30 Jahren

Mit dem FC Bayern wurde er fünfmal Meister und gewann die Champions League. Nun hört Borussia Dortmunds Abwehrspieler Niklas Süle auf. Die Entscheidung trifft er nach bangen Momenten um sein Knie.

Der ehemalige deutsche Fussball-Nationalspieler Niklas Süle hat das Ende seiner aktiven Laufbahn angekündigt. «Ich möchte bekanntgeben, dass ich meine Karriere im Sommer beenden werde», sagte der 30 Jahre alte Innenverteidiger von Borussia Dortmund im Podcast «Spielmacher» von «360Media». (dpa)

16:42 Uhr

Mittwoch, 6. Mai

Gross und Bundi stossen zum Biathlon-Trainerteam

Das Trainerteam der Schweizer Biathleten bekommt für die kommende Saison namhafte Verstärkung, wie Swiss-Ski bekannt gibt. Der mehrfache deutsche Olympiasieger Ricco Gross stösst für den Bereich Schiessen zur Weltcup-Equipe. Der Bündner Athletikcoach Gion-Andrea Bundi wird verantwortlicher Trainer der Männer.

Bei den Frauen steht der Este Kein Einaste als Coach in der Hauptverantwortung. Der 41-Jährige ist bereits seit vier Jahren Athletiktrainer. Für das Schiesstraining sind Gross und der Italiener Andreas Kuppelwieser sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern zuständig.

Nach dem Abgang von Sandra Flunger, die während zwei Jahren Cheftrainerin war und jetzt die deutschen Biathletinnen betreut, wurde die Struktur angepasst und wurden die Aufgaben neu verteilt.

Die beiden neuen Coaches bringen viel Fachwissen mit. Der 55-jährige Ricco Gross war viermal Olympiasieger und neunmal Weltmeister. Als Trainer war er in Deutschland, Russland, Österreich und Slowenien tätig sowie zuletzt am Stützpunkt Ostschweiz in Lenzerheide. Der 49-jährige Bundi war unter anderem Biathlon-Nachwuchschef bei Swiss-Ski, bevor er die letzten vier Jahre im Oberengadin als Technischer Leiter im Regionalen Leistungszentrum tätig war. (sda)

15:57 Uhr

Mittwoch, 6. Mai

Gianluca Prestianni wäre auch an der WM gesperrt

Die FIFA hat die von der UEFA verhängte Sperre gegen den Argentinier Gianluca Prestianni auf die Weltmeisterschaft ausgeweitet. Dies teilte der Weltverband am Donnerstag mit.

Sollte der Flügelspieler von Benfica Lissabon für die argentinische Nationalmannschaft nominiert werden, würde er bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada die ersten beiden Spiele verpassen. Titelverteidiger Argentinien startet am 17. Juni gegen Algerien ins Turnier und trifft fünf Tage später auf Österreich. Komplettiert wird die Gruppe durch WM-Neuling Jordanien.

Der europäische Verband UEFA hatte Prestianni vor zwei Wochen für sechs Partien gesperrt, drei davon auf Bewährung. Der 20-Jährige war im Champions-League-Spiel gegen Real Madrid Mitte Februar mit Real Madrids Vinicius Junior aneinandergeraten. Dabei soll sich Prestianni homophob geäussert haben. Bei seiner verbalen Entgleisung hatte er seinen Mund mit dem Trikot verdeckt.

Nach dem Vorfall hatte das International Football Association Board (IFAB) vergangene Woche einen Vorschlag der FIFA als Regeländerung beschlossen. Demnach kann das Verdecken des Mundes bei Beleidigungen künftig als Platzverweis gewertet werden.

Ob Prestianni von Argentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni in den WM-Kader berufen wird, ist offen. Prestianni kam bislang nur einmal bei einem Testspiel im November für die Albiceleste zum Einsatz. Wird er nicht für die WM berücksichtigt, sitzt er die restlichen Spiele seiner Sperre in einem UEFA-Wettbewerb der kommenden Saison ab. (sda)

15:29 Uhr

Mittwoch, 6. Mai

Golubic meistert erste Runde souverän

Viktorija Golubic in Aktion im Training für den Billie Jean King Cup im April 2026. Nun stösst sie in Rom in die zweite Runde vor.
Bild: Peter Schneider

Viktorija Golubic erreicht beim WTA-1000-Turnier in Rom problemlos die zweite Runde. Die Schweizerin besiegt die Italienerin Federica Urgesi 6:1, 6:1.

Golubic (WTA 90) bekundete gegen Urgesi, die in der Weltrangliste 320 Plätze hinter ihr liegt, keinerlei Mühe. Die 21-jährige Qualifikantin brachte keines ihrer sieben Aufschlagspiele durch. Ihre beiden Ehrenpunkte realisierte sie jeweils mit einem Break.

Für Golubic war es erst der zweite Sieg auf der WTA-Tour in diesem Jahr. In der nächsten Runde trifft die 33-jährige Zürcherin auf die 20-jährige Australierin Maya Joint (WTA 34). Die bisherigen zwei Begegnungen mit ihr, darunter das letztjährige Duell in der Qualifikation von Rom, verlor Golubic jeweils in drei Sätzen. (sda)

13:20 Uhr

Mittwoch, 6. Mai

Nicolas Müller unterschreibt bei Servette

Nicolas Mueller, rechts, zieht es in die Westschweiz.
Bild: Peter Klaunzer

Genève-Servette gibt einen Zugang für die kommende Saison bekannt. Nicolas Müller unterschreibt bei den Grenats für zwei Jahre, wie der Verein am Mittwoch mitteilt.

Bis anhin war der 26-jährige Stürmer beim EHC Biel unter Vertrag gestanden. Ab 2024 bestritt er für die Seeländer 68 Spiele, in denen ihm sieben Tore und neun Assists gelangen.

Davor war Müller, der in Basel und Zürich ausgebildet wurde, bereits früh in seiner Karriere nach Schweden gewechselt, wo er ab 2015 für vier Jahre spielte. Danach folgten fünf Spielzeiten in einer nordamerikanischen College-Liga, ehe Müller in die Schweiz zurückkehrte.

12:37 Uhr

Mittwoch, 6. Mai

Dominik Schlumpf und der EV Zug gehen getrennte Wege

Mit dem EVZ feierte Dominik Schlumpf (hier im Duell mit ZSC-Spieler Hollenstein) 2021 und 2022 zwei Meistertitel.
Bild: Patrick Straub/freshfocus

Dominik Schlumpf und der EV Zug gehen nach zwölf Jahren getrennte Wege, wie der Klub am Mittwoch mitteilt. Der Vertrag des 35-Jährigen lief per Ende der Saison aus.

Ursprünglich war Schlumpf im Rahmen eines Tauschgeschäfts zum EVZ gestossen. Alessio Bertaggia und Calle Andersson wechselten 2014 von Zug nach Lugano, Schlumpf von Lugano nach Zug. In der Folge bestritt Schlumpf 660 Spiele für die Zuger, in denen ihm 22 Tore und 96 Assists gelangen. Er feierte zudem einen Cupsieg und zwei Schweizer Meistertitel.

Ob der frühere Schweizer Nationalspieler und Olympia-Teilnehmer von 2018 seine Karriere weiterführt, ist offen. (sda)

10:23 Uhr

Mittwoch, 6. Mai

Curling: Team Schwaller bleibt unverändert

Die diesjährigen Gewinner der Bronzemedaille Yannick Schwaller, Sven Michel, Benoit Schwarz-van Berkel und Pablo Lachat-Couchepin (vordere Reihe, v.ln.r.) nimmt einen weiteren Zyklus gemeinsam in Angriff.
Bild: Jean-Christophe Bott

Olympia-Bronze in Cortina soll für das Curling-Team um Skip Yannick Schwaller noch nicht das Ende der Geschichte sein. Die Equipe tritt auch in der kommenden Saison in unveränderter Besetzung an.

Den Entscheid gaben Yannick Schwaller, Benoît Schwarz-van Berkel, Sven Michel und Pablo Lachat-Couchepin in einer gemeinsamen Mitteilung bekannt. «Wir sind überzeugt von unserem Weg. Dieses Team hat das Potenzial, seine bisherigen Resultate zu übertreffen», wird Skip Schwaller darin zitiert. Langfristig stehen die Winterspiele 2030 in den französischen Alpen im Fokus.

Die Formation spielt seit 2022 in dieser Zusammensetzung. Seither gewann sie neben Olympia-Bronze im Februar drei EM-Medaillen (Silber 2022 und 2025, Bronze 2023) sowie zwei WM-Medaillen (Silber 2025, Bronze 2023).

Die diesjährige WM verpasste das Team nach einer Niederlage im Final der Schweizer Meisterschaft gegen das Team Glarus um Skip Marco Hösli. (sda)

08:58 Uhr

Mittwoch, 6. Mai

Colorado führt gegen Minnesota 2:0

Die Colorado Avalanche gewinnen gegen die Minnesota Wild auch das zweite Spiel der Viertelfinals und bleiben in den Playoffs damit weiter ungeschlagen. Zuhause sicherte sich Colorado einen klaren 5:2-Sieg. Als bester Spieler der Partie wurde Nathan MacKinnon ausgezeichnet. Der Kanadier war bei den ersten zwei Toren für den Gastgeber jeweils einer der Assistgeber. Zum zwischenzeitlichen 4:1 im letzten Drittel traf er selbst.

Minnesota, das in der ersten Playoff-Runde die Dallas Stars mit dem Solothurner Lian Bichsel besiegte, geht mit einem 0:2-Rückstand in die beiden anstehenden Heimspiele. Das erste davon steht in der Nacht auf Sonntag Schweizer Zeit an. In der Best-of-7-Serie sind für das Weiterkommen vier Siege notwendig. (sda)

08:56 Uhr

Mittwoch, 6. Mai

Vaduz müht sich zum 52. Cupsieg

Der FC Vaduz gewinnt zum 52. Mal den Liechtensteiner Cup und sichert sich damit die Teilnahme an der Qualifikation für die Conference League. Der Leader der Challenge League setzte sich am Dienstag im heimischen Rheinpark im Final gegen die USV Eschen-Mauren aus der 1. Liga 4:3 durch.

Der 79. Cupfinal war nicht die erwartet klare Angelegenheit. Vaduz gab - wie schon vor 14 Jahren - einen 2:0-Vorsprung aus der Hand. Damals unterlag der Favorit der USV Eschen-Mauren im Penaltyschiessen und verpasste zum bisher letzten Mal den Cupsieg. Nun konnte das Team von Marc Schneider das gleiche Schicksal abwenden. Mats Hammerich (66.) und Brian Beyer (77.) sorgten nach dem Ausgleich des Aussenseiters für die Entscheidung. (sda)

19:32 Uhr

Dienstag, 5. Mai

BVB laut Medien vor Verpflichtung von Abwehrtalent Gadou

Borussia Dortmund steht übereinstimmenden Medienberichten zufolge vor einer Verpflichtung von Talent Joane Gadou von Red Bull Salzburg. Mit dem 19 Jahre alten Abwehrspieler sei sich der BVB bereits einig, hiess es beim TV-Sender Sky. Auch die «Salzburger Nachrichten» berichteten über den möglichen Transfer, auf den sich demnach nun noch die beiden Clubs einigen müssten.

Im Gespräch soll eine Ablösesumme von 20 Millionen Euro für den Franzosen sein, dazu könnten noch Boni in Höhe von mehreren Millionen kommen. Gadou war vor zwei Jahren aus der Jugend von Paris Saint-Germain nach Salzburg gewechselt und ist dort Stammspieler. Sollte er nach Dortmund kommen, wäre dies der erste Transfer unter der Regie des neuen Sportdirektors Ole Book. (dpa)

15:21 Uhr

Dienstag, 5. Mai

Ex-Dortmund-Trainer Terzic geht nach Spanien

Knapp zwei Jahre nach seinem freiwilligen Abschied beim Bundesligisten Borussia Dortmund hat Edin Terzic einen neuen Job. Der 43-Jährige wird Trainer von Athletic Bilbao.

Wie der Tabellenachte der spanischen La Liga mitteilte, unterschrieb Terzic einen Vertrag bis zum Juni 2028. Bei den Basken tritt er die Nachfolge von Ernesto Valverde an, der den Verein am Saisonende verlässt.

Terzic, der vor zwei Jahren mit dem BVB den Champions-League-Final erreichte, soll zum Beginn der neuen Spielzeit offiziell vorgestellt werden. Bilbao hat noch Chancen, sich für den Europacup zu qualifizieren. (sda)

11:43 Uhr

Dienstag, 5. Mai

Forfait von Wawrinka in Rom

Stan Wawrinka kann in der zweiten Runde der Qualifikation von Rom nicht antreten. Der Waadtländer hätte gegen den Spanier Pablo Carreño Busta um einen Platz im Hauptfeld des Masters spielen sollen.

Der ehemalige Weltranglisten-Dritte zahlte einen hohen Preis für die mehr als zwei Stunden Einsatz am Montag in seiner Erstrundenpartie gegen Stefano Travaglia. Der 41-jährige Waadtländer wirkte nach dieser Partie angeschlagen.

Wawrinka soll noch am Geneva Open (17. bis 23. Mai) und möglicherweise am Challenger-Turnier in Bordeaux (12. bis 17. Mai) teilnehmen, bevor er Ende des Monats sein letztes French Open bestreitet. (sda)

10:45 Uhr

Dienstag, 5. Mai

Zwei neue Ausländer für Ambri

Der HC Ambri-Piotta gibt die Verpflichtung zweier Stürmer bekannt. Der Kanadier Nate Schnarr und der Finne Roby Järventie unterschreiben bei den Tessinern jeweils einen Zweijahresvertrag.

Der 27-jährige Schnarr wechselte 2023 aus der nordamerikanischen AHL zunächst nach Finnland, wo er zwei Saisons absolvierte. In der vergangenen Saison spielte er bei den Kölner Haien, für die er in 47 Partien 44 Skorerpunkte sammelte.

Der 23-jährige Järventie wurde 2020 in der zweiten Runde von den Ottawa Senators gedraftet, konnte sich in der NHL aber nicht durchsetzen. Zuletzt lief er für die Bakersfield Condors in der AHL auf.

Zudem verlängerte Ambri den Vertrag mit Michael Joly um zwei weitere Jahre. Der 31-jährige Kanadier war nach Chris DiDomenico der beste Skorer des Teams, das die Saison mit einem 4:0 in der Playout-Finalserie gegen Ajoie beendete. (sda)

08:54 Uhr

Dienstag, 5. Mai

Carolina siegt nach Aufholjagd

Die Carolina Hurricanes holen im zweiten Spiel des Playoff-Viertelfinals gegen die Philadelphia Flyers ein 0:2 auf. Auch dank Nikolaj Ehlers gewinnt das Heimteam 3:2 und führt in der Serie 2:0.

Nach gleich zwei Gegentreffern in der fünften Minute verkürzte der in der Schweiz aufgewachsene Ehlers auf 1:2. Beim Ausgleich in der 52. Minute gab der ehemalige Junior des EHC Biel den Assist. Damit rettete sich der Qualifikationssieger der Eastern Conference in die Verlängerung, in der der Kanadier Taylor Hall für die Entscheidung sorgte.

Das Team aus dem US-Bundesstaat North Carolina bleibt damit in den diesjährigen Playoffs ungeschlagen und nimmt ein Polster für die nun folgenden zwei Auswärtspartien mit.

Im zweiten Spiel des Abends setzen sich die Vegas Golden Knights daheim mit 3:1 gegen die Anaheim Ducks durch, es war das erste Duell der Serie. Der Schweizer Goalie Akira Schmid stand beim Heimteam erneut nicht im Aufgebot. (sda)

08:52 Uhr

Dienstag, 5. Mai

Wallmark zu Björklöven

Dass Lucas Wallmark, der Schütze des Siegestors im siebenten Playoff-Final gegen Davos, trotz laufendem Vertrag den HC Fribourg-Gottéron verlassen will, war bekannt. Nun steht fest, wohin es den Schweden zieht: Wallmark unterzeichnete einen Sechsjahresvertrag bei seinem schwedischen Stammklub Björklöven, wie der schwedische Klub mitteilte.

Wallmark wechselte vor drei Jahren zu Gottéron, war zuletzt Topskorer bei den Freiburgern und besass noch einen Vertrag bis 2028. Wegen Differenzen mit Trainer Roger Rönnberg drängte Wallmark auf einen vorzeitigen Abgang. Schon vor drei Jahren hatte Wallmark von den ZSC Lions nach Freiburg gewechselt, weil er sich mit Coach Marc Crawford überworfen hatte.

Björklöven stieg in diesem Frühling in die schwedische Elitserien auf. (sda)

16:10 Uhr

Montag, 04. Mai

Serge Aubin wird neuer Trainer des SC Bern

Der SC Bern wird bei der Trainersuche in Deutschland fündig. Serge Aubin stösst mit einem grossen Leistungsausweis von den Eisbären Berlin zum SCB. Der Kanadier unterschreibt einen Dreijahresvertrag.

Für Aubin ist es eine Rückkehr in die Schweiz. Auf die Saison 2018/19 übernahm der frühere NHL-Stürmer, der von 2004 bis 2011 mit Genève-Servette und Fribourg-Gottéron 243 Partien in der höchsten Schweizer Liga absolviert hatte, als Cheftrainer bei den ZSC Lions. Nach nicht einmal einem halben Jahr wurde er Mitte Januar durch Arno Del Curto ersetzt. Die Zürcher verpassten danach als Titelverteidiger die Playoffs.

Aubin zog nach Deutschland weiter, wo er mit den Eisbären Berlin eine äusserst erfolgreiche Zeit erlebte. Unter seiner Leitung gewann der Klub in den vergangenen sieben Saisons fünfmal die deutsche Meisterschaft.

Erst am Sonntagabend fuhr er mit den Eisbären den dritten Titel in Serie ein. Dabei zahlte sich aus, dass der Klub 2023 trotz dem Verpassen der Playoffs am 51-jährigen Franko-Kanadier festhielt. Nun zieht es Aubin, der in der deutschen Hauptstadt noch über einen bis 2028 gültigen Vertrag verfügte, zurück in die Schweiz.

Beim SCB hat Aubin einen Dreijahresvertrag unterzeichnet. «Mit Serge Aubin konnten wir unsere schon länger verfolgte Wunschlösung realisieren», lässt sich Sportdirektor Martin Plüss in der Medienmitteilung zitieren. Er stehe für eine klare und fordernde Leistungskultur und überzeuge zugleich mit Empathie und einer hohen Sozialkompetenz, so Plüss weiter. «Über Jahre hat er gezeigt, dass er Teams erfolgreich weiterentwickeln und konstant auf hohem Niveau führen kann.»

Beim SCB tritt Aubin die Nachfolge von Heinz Ehlers an, der im letzten Oktober nach der Freistellung von Jussi Tapola übernommen hatte. Nach dem Verpassen der Playoffs steht der 16-fache Schweizer Meister vor einem grossen Umbruch. So muss unter anderen Captain Ramon Untersander den Klub trotz weiterlaufendem Vertrag verlassen. (sda)

16:16 Uhr

Montag, 04. Mai

Rhodin wird neuer Cheftrainer in La Chaux-de-Fonds

La Chaux-de-Fonds verpflichtet für die kommende Saison Thomas Rhodin als neuen Trainer. Der Schwede übernimmt vom Finnen Teppo Kivelä.

Rhodin wechselt von MoDo Hockey in die zweithöchste Schweizer Liga. Vor seiner Zeit bei MoDo war der 55-Jährige in verschiedenen Funktionen bei Färjestad tätig - unter anderem als Assistenztrainer der ersten Mannschaft, als General Manager und Trainer in der Nachwuchsabteilung.

Als Spieler verbrachte Rhodin einige Zeit in der Schweiz und spielte von 2003 bis 2005 für Fribourg-Gottéron. (sda)

13:35 Uhr

Montag, 04. Mai

Eishockey-WM-Vorbereitung mit den NHL-Stars Josi, Hischier, Meier und Niederreiter

Das Schweizer Kader für die Heim-WM nimmt Formen an. Die NHL-Stars Roman Josi, Nico Hischier, Timo Meier und Nino Niederreiter erhält die Freigabe und stösst diese Woche zum Nationalteam.

Zusammen mit Pius Suter (St. Louis Blues), der bereits letzte Woche in der Euro Hockey Tour zum Einsatz kam, steht mit Josi (Nashville Predators), Hischier, Meier (beide New Jersey Devils) und Niederreiter (Winnipeg Jets) nun ein Quintett aus Nordamerika als Fixstarter an der WM fest.

Verteidiger Jonas Siegenthaler von den New Jersey Devils wird die WM verpassen, bei Philipp Kurashev, Stürmer der San Jose Sharks, besteht noch Hoffnung. Es laufen bei ihm medizinische Abklärungen. Ein Thema dürfte auch noch Janis Moser sein, der in der Nacht auf Montag mit den Tampa Bay Lightning aus den NHL-Playoffs ausschied.

Von den beiden Playoff-Finalisten stossen neun Spieler neu zum Team. Von Meister Fribourg-Gottéron sind dies Goalie Reto Berra, der Verteidiger Simon Seiler und die Angreifer Christoph Bertschy und Attilio Biasca. Von Davos erhielten Goalie Sandro Aeschlimann, die Verteidiger Lukas Frick und Sven Jung sowie die Stürmer Simon Knak und Yannick Frehner ein Aufgebot. Seiler und Frehner stehen erstmals in der A-Nationalmannschaft.

Nicht mehr im Aufgebot stehen die beiden Torhüter Stéphane Charlin und Kevin Pasche, die Verteidiger David Aebischer, Tobias Geisser, Simon Le Coultre und Romain Loeffel sowie die Stürmer Gaëtan Haas, Fabrice Herzog, Grégory Hofmann, Dario Meyer, Dario Rohrbach, Tristan Scherwey und Sven Senteler. Aktuell umfasst das Kader 29 Spieler, für die WM gemeldet werden können 25.

In der letzten Phase der WM-Vorbereitung trifft die Schweiz im Rahmen der Euro Hockey Tour in Ängelholm am Donnerstag auf Finnland, am Samstag auf den Gastgeber Schweden und am Sonntag auf Tschechien. Der Auftakt zur WM erfolgt am 15. Mai in Zürich gegen die USA. (sda)

12:31 Uhr

Montag, 04. Mai

Celestini in Moskau freigestellt

Fabio Celestini ist seinen Job nach nicht ganz einer Saison bereits wieder los. ZSKA Moskau gab in den sozialen Medien bekannt, dass man sich vom ehemaligen Basler Meistertrainer getrennt habe. Der russische Verein steht zwei Runden vor Schluss der Meisterschaft auf dem enttäuschenden 8. Platz.

Celestini hatte den FCB im vergangenen Sommer nach dem Gewinn des Doubles auf eigenen Wunsch verlassen. Zuvor war der ehemalige Internationale in der Schweiz auch bei Sion, Luzern, Lugano und Lausanne als Trainer tätig gewesen. (sda)

10:43 Uhr

Montag, 04. Mai

GC drei Spiele ohne Arigoni

Die Grasshoppers müssen den Abschluss der Relegation Group ohne Allan Arigoni bestreiten. Der Aussenverteidiger wird wegen seiner Roten Karte vom Sonntag für drei Spiele gesperrt.

Der 27-Jährige wurde im Spiel gegen Servette (0:2-Niederlage) nach einem groben Einsteigen vom Platz gestellt. Die Liga wertete dies als «grobes Foulspiel mit erhöhter Gefährdung». Bei einer allfälligen Barrage wäre Arigoni wieder spielberechtigt. (sda)

08:54 Uhr

Montag, 04. Mai

Moser und die Lightning ausgeschieden

Enttäuschung für die Tampa Bay Lightning und den Schweizer Verteidiger Janis Moser. Das Team aus Florida verliert Spiel 7 der Playoff-Serie gegen die Montreal Canadiens 1:2 und scheidet damit aus.

Die ausgeglichene Serie zwischen den beiden Teams, die in der Qualifikation je 106 Punkte geholt hatten, wurde ihrem Ruf auch im entscheidenden letzten Spiel gerecht. Im intensiven Schlagabtausch fiel die Entscheidung bereits zum siebten Mal in Folge mit nur einem Tor Unterschied.

Matchwinner der auswärts angetretenen Canadiens war Alex Newhook. Der Kanadier, der 2022 mit der Colorado Avalanche den Stanley Cup gewann, erzielte den entscheidenden Treffer in der 52. Minute. Nach einem Abpraller von der Bande beförderte er den Puck via Rücken des Goalies ins Netz.

Janis Moser stand gut 22 Minuten auf dem Eis. Beim 0:1 prallte der abgelenkte Puck unglücklich an sein Bein und von dort ins eigene Tor. Der 25-jährige Seeländer könnte nun ein Thema für das Schweizer Nationalteam werden, das ab Mitte Mai die Heim-WM bestreitet.

Mit den Canadiens, die nun auf die Buffalo Sabres treffen, sind die Playoff-Viertelfinals in der NHL komplett. Aus Schweizer Sicht ist einzig noch Akira Schmid mit den Vegas Golden Knights vertreten, wobei dieser als dritter Goalie seit Längerem von der Tribüne aus zuschauen muss. (sda)

08:50 Uhr

Montag, 04. Mai

Akanji und Sommer vorzeitig Meister mit Inter

Inter Mailand mit den Schweizern Manuel Akanji und Yann Sommer sichert sich in der Serie A vorzeitig den Meistertitel. Nach dem 2:0 in der 35. Runde gegen Parma sind die Nerazzurri nicht mehr von der Spitze zu verdrängen.

Marcus Thuram in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit und Henrich Michitarjan zehn Minuten vor dem Ende sorgten im Giuseppe-Meazza-Stadion für die umjubelten Treffer des Heimteams, das zum 17. Mal in der Meisterschaft ohne Gegentreffer blieb.

Massgeblichen Anteil daran und an der erfolgreichen Titelverteidigung hatten Innenverteidiger Manuel Akanji und Goalie Yann Sommer. Sie gehörten wie Aussenverteidiger Federico Dimarco, der eine Vergangenheit beim FC Sion hat, zu den Eckpfeilern im Team von Christian Chivu, das mit nur 31 Gegentreffern die viertbeste Defensive der Liga stellt. Kombiniert mit der mit Abstand besten Offensive der Liga (82 Tore) war der Titel die logische Konsequenz - auch wenn der Start in die Saison mit zwei Niederlagen aus den ersten drei Spielen alles andere als gut war.

Drei Runden vor Schluss führt Inter die Tabelle mit zwölf Punkten Vorsprung auf Napoli an. Die Süditaliener hatten sich vor einem Jahr den Scudetto gesichert und folgten damals auf Inter, das sich die Meisterehren nun zurückholte. Für die Lombarden ist es der 21. Meistertitel, der dritte in den letzten sechs Jahren. Zu Rekordmeister Juventus Turin (36 Titel) klafft nach wie vor eine grosse Lücke.

Inter hat noch die Chance auf das Double. Am 13. Mai geht es im Final der Coppa Italia in Rom gegen Lazio. (sda)

19:26 Uhr

Sonntag, 3. Mai

Manchester United zurück in der Champions League

Manchester United spielt in der nächsten Saison wieder in der Champions League. Der 20-fache Meister sichert sich die Rückkehr in die Königsklasse in der 35. Runde der Premier League mit dem 3:2-Heimsieg gegen Liverpool.

Nach zwei Jahren Absenz feierte Manchester United den Sprung zurück unter die besten Mannschaften Europas auf die schönste Art: mit einem Sieg gegen den Erzrivalen und Co-Rekordmeister. In der 79. Minute gelang dem Eigengewächs Kobbie Mainoo der Siegtreffer.

Zuvor hatte Liverpool durch Dominik Szoboszlai und Cody Gakpo einen 0:2-Pausenrückstand wettgemacht. Die ersten zwei Tore Manchester Uniteds hatten Matheus Cunha und Benjamin Sesko in der Startviertelstunde geschossen. (sda)

19:00 Uhr

Sonntag, 3. Mai

Schertenleib mit Barcelona wieder im Champions-League-Final

Sydney Schertenleib steht mit dem FC Barcelona wie im letzten Jahr im Final der Women's Champions League. Die Spanierinnen setzten sich ohne die Schweizerin im Halbfinal-Rückspiel daheim gegen Bayern München mit 4:2 durch und qualifizierten sich nach dem 1:1 im Hinspiel sicher für ihren fünften Champions-League-Final in Folge.

Im letzten Jahr scheiterte Barcelona an Arsenal. Diesmal heisst der Gegner am 23. Mai in Oslo Lyon. Die französischen Rekordsiegerinnen eliminierten im Halbfinal Arsenal. (sda)

18:50 Uhr

Sonntag, 3. Mai

Schweiz gewinnt gegen Tschechien im Penaltyschiessen

Das Schweizer Eishockey-Nationalteam gewinnt das letzte von drei Spielen der Euro Hockey Tour in Ceske Budejovice gegen Tschechien 1:0 nach Penaltyschiessen.

Nach 65 Minuten stand es zwischen dem Gastgeber und den Schweizern, die gegen Schweden (1:8) und Finnland (3:5) dreizehn Gegentore zugelassen hatten, 0:0. Im Penaltyschiessen trafen dann für die Schweiz Tyler Moy und Théo Rochette. (sda)

18:48 Uhr

Sonntag, 3. Mai

Nichts Neues bei GC

Die Grasshoppers verpassen eine weitere Möglichkeit, sich dem Stadtrivalen FC Zürich etwas zu nähern und damit womöglich der Barrage aus dem Weg zu gehen. GC verliert daheim gegen Servette 0:2.

Die 33. Minute im Heimspiel gegen Servette resümiert die Saison der Grasshoppers gut. Allan Arigoni leistete sich zunächst ein Foul, das via Umweg über die Videobilder mit Rot bestraft wurde, bevor in der gleichen Minute Maximilian Ullmann eine Flanke von Miroslav Stevanovic ins eigene Tor lenkte. Ab da wechselt das Momentum im letzten Spiel von GC unter Trainer Gernot Messner.

Schon kurz nach der Pause doppelten die Genfer, die in dieser Saison nichts mehr zu gewinnen oder zu verlieren haben, durch den jungen Thomas Lopes nach und gerieten nicht mehr in Bedrängnis. GC brachte nach der Pause keinen Schuss auf das Tor von Servettes Keeper Jérémy Frick.

Ab Montag trägt bei den Grasshoppers Peter Zeidler die Verantwortung und wird auf die Barrage hinarbeiten. Daran, dass das Ziel Klassenerhalt über die Spiele gegen den Zweiten der Challenge League erreicht werden muss, bestehen so gut wie keine Zweifel mehr. (sda)

14:59 Uhr

Sonntag, 3. Mai

Noemi Rüegg gewinnt 1. Etappe

Noemi Rüegg verzeichnete an der Vuelta España Femenina einen Einstand nach Mass. Die 25-jährige Zürcherin gewann am Sonntag die erste Etappe und feierte ihren bislang grössten Karriereerfolg.

Rüegg, im Januar Gesamtsiegerin der Tour Down Under, setzte sich nach coupierten 114 km von Marin nach Salvaterra de Miño im Nordwesten des Landes im Sprint vor der zweifachen belgischen Strassen-Weltmeisterin Lotte Kopecky und der Deutschen Franziska Koch durch. Sie geht damit am Montag im Trikot der Gesamtführenden in die zweite von insgesamt sieben Etappen.

Petra Stiasny, die zweite Schweizerin im noch 108-köpfigen Teilnehmerfeld, erreichte das Ziel mit mehr als zwei Minuten Rückstand im 89. Rang. (sda)

13:52 Uhr

Sonntag, 3. Mai

Vier Medaillen für die Schweizer 300-m-Schützen

Die Schweizer Schützen haben am Sonntag an der 300-m-EM im kroatischen Osijek abgeräumt. Anja Bachmann-Senti und Marta Szabo Bouza gewannen im nicht-olympischen Gewehr-Liegendschiessen Gold und Bronze. Bei den Männern sicherte sich Pascal Bachmann-Senti Bronze, zudem triumphierte er im Teamwettkampf mit Gilles Dufaux und Simon Maag. Wegen der geringen Teilnehmerzahl wurde der Frauen-Wettkampf nur als Grand Prix und nicht als offizielle Europameisterschaft gewertet.

Als Zweiter mit dem Standardgewehr hatte der Zürcher Pascal Bachmann-Senti schon am Samstag für das Schweizer Highlight des Tages gesorgt. (sda)

11:00 Uhr

Sonntag, 3. Mai

Erster Weltcupsieg für Dario Lillo

Dario Lillo feiert beim Saisonauftakt der Mountainbiker seinen ersten Weltcupsieg im olympischen Cross-Country. Der 24-jährige St. Galler gewinnt bei der Premiere im südkoreanischen Yongpyong vor dem Franzosen Luca Martin und dem Briten Charlie Aldridge.

Lillo feierte am Ort der Olympischen Winterspiele 2018 einen Start-Ziel-Sieg. Nach einer langen Solofahrt distanzierte der WM-Zweite von 2024 in der U23-Kategorie die ersten Verfolger im Schlamm von Yongpyong um mehr als eineinhalb respektive zweieinhalb Minuten.

Lillo bestreitet erst seine zweite Saison bei der Elite. Am Freitag hatte er schon als Dritter im Short Track geglänzt, seinem ersten Podestplatz bei der Elite.

Dass auch am Sonntag etwas Besonderes in der Luft lag, spürte der auch im Radquer versierte Athlete aus Eschenbach bereits an den Vortagen: «Als ich Anfang der Woche die Wetterprognose sah, dachte ich schon, der Sonntag würde mein Tag. Als ich am Sonntag aufwachte und sah, dass es in der Nacht regnete, wusste ich: Heute ist der Tag.» Sein Team habe einen Plan gehabt, und er habe diesen durchgezogen, ohne gross nachzudenken, befand Lillo. «Es ist alles einfach passiert.»

Auch hinter Lillo starteten die Schweizer vielversprechend in die Ära nach Nino Schurter. Filippo Colombo, Fabio Püntener, Finn Treudler, Mathias Flückiger und Lars Forster belegten die Ränge 8, 10, 13, 15 und 17.

Der 22-jährige Treudler, der in den letzten Jahren auf U23-Stufe Erfolg an Erfolg reihte, hätte in seinem ersten Elite-Weltcuprennen auch direkt aufs Podest fahren können, wäre er nicht nur technische Probleme gebremst worden. Der Zürcher lag mit einer ordentlichen Reserve an zweiter Stelle, als ihn ein Kettenproblem das erste Mal vom Sattel zwang. (sda)

09:43 Uhr

Sonntag, 3. Mai

Premierensieg für Sina Frei bei Schlammschlacht

Sina Frei gelingt ein perfekter Auftakt in die Mountainbike-Saison. Die 28-jährige Schweizerin gewinnt nach dem Short Track auch im olympischen Cross-Country - es ist ihr erster Weltcup-Sieg in dieser Disziplin.

Frei kämpfte sich bei durch den starken Regen erschwerten Bedingungen durch den Schlamm. Nachdem sie zwischenzeitlich hinter die Schwedin Jenny Rissveds zurückgefallen war, schloss sie vor der letzten Runde gemeinsam mit der US-Amerikanerin Madigan Munro zur Spitzenfahrerin auf und zog anschliessend davon. Den Unterschied machte die Schweizerin nicht zuletzt zu Fuss: Für die steilen Aufstiege auf dem nassen Boden mussten die Fahrerinnen jeweils vom Bike absteigen.

Im Ziel hatte Frei einen Vorsprung von 26 Sekunden auf Rissveds, die sich noch knapp vor der 24-jährigen Munro Platz 2 sicherte. Mit Ronja Blöchlinger und Jolanda Neff auf den Plätzen 7 und 8 schafften es zwei weitere Schweizerinnen in die Top 10.

Frei war im Weltcup zuvor zweimal aufs Cross-Country-Podest gefahren. 2024 wurde die Zürcherin in Lake Placid Zweite und eine Woche später in Mont-Sainte-Anne Dritte. Nun holte sie auch den Sieg in dieser Disziplin und komplettierte damit ihr eindrückliches Palmarès. Ihr bisher erfolgreichstes Jahr erlebte Frei 2021, als sie in Tokio Olympia-Silber gewann und danach an der WM im italienischen Val di Sole, wo auch in diesem Jahr die WM stattfinden wird, Weltmeisterin im Short Track sowie Dritte im Cross-Country wurde. (sda)

23:16 Uhr

Samstag, 02. Mai

Schalke 04 kehrt in die 1. Bundesliga zurück

Schalke 04 mit dem Schweizer Verteidiger Adrian Gantenbein steht als erster Aufsteiger in die Bundesliga fest. Der Klub aus Gelsenkirchen ist nach dem 1:0-Heimsieg gegen Fortuna Düsseldorf nicht mehr von einem der ersten zwei Tabellenplätze zu verdrängen. Letztmals spielte Schalke in der Saison 2022/2023 in der 1. Bundesliga.

Um den zweiten direkten Aufstiegsplatz und um die Teilnahme an den Relegationsspielen kämpfen in den letzten drei Runden Paderborn (58 Punkte), Hannover (57), Elversberg (56) und Darmstadt (51). (sda)

23:14 Uhr

Samstag, 02. Mai

Barcelona ist dem Meistertitel nahe

Der FC Barcelona könnte bereits am Sonntag den 29. Meistertitel feiern. Die Katalanen leisteten die Vorarbeit dafür am Samstag mit dem 2:1-Auswärtssieg gegen Osasuna. Robert Lewandowski und Ferran Torres trafen in den letzten zehn Minuten für Barça.

Sollte der erste Verfolger Real Madrid am Sonntagabend bei Espanyol Barcelona Punkte abgeben, wäre dem Erzrivalen der Titel nicht mehr zu nehmen. Die Stars von Real müssten dann am kommenden Wochenende, wie es die Tradition will, vor dem Clasico für den neuen Meister Spalier stehen.Der FC Barcelona könnte bereits am Sonntag den 29. Meistertitel feiern. Die Katalanen leisteten die Vorarbeit dafür am Samstag mit dem 2:1-Auswärtssieg gegen Osasuna. Robert Lewandowski und Ferran Torres trafen in den letzten zehn Minuten für Barça.

Sollte der erste Verfolger Real Madrid am Sonntagabend bei Espanyol Barcelona Punkte abgeben, wäre dem Erzrivalen der Titel nicht mehr zu nehmen. Die Stars von Real müssten dann am kommenden Wochenende, wie es die Tradition will, vor dem Clasico für den neuen Meister Spalier stehen. (sda)

22:10 Uhr

Samstag, 02. Mai

Zwei Schweizer Duos in den Viertelfinals

Am Elite16-Turnier in Brasilia mischen gleich zwei Schweizer Frauen-Duos vorne mit. Sowohl Tanja Hüberli/Nina Brunner wie auch Joana Mäder/Leona Kernen haben in Brasiliens Hauptstadt die Viertelfinals erreicht.

Hüberli/Brunner konnten nach ihrem erfolgreichen Comeback auch bei ihrem zweiten Turnier überzeugen und gaben in den ersten vier Spielen nur einen Satz ab. Im Viertelfinal gegen das italienische Gespann Valentina Gottardi/Reka Orsi Toth haben sie nun die Chance, wie schon beim 3. Platz vor drei Wochen in Saquarema, unter die besten vier einzuziehen.

Mäder/Kernen treffen im Viertelfinal auf die Einheimischen Salgado/Rebecca. Dabei bietet sich dem neu formierten Duo die Gelegenheit, sich für die einzige Niederlage an diesem Turnier zu revanchieren; im zweiten Gruppenspiel unterlagen die Schweizerinnen 18:21, 20:22.

Für das dritte Schweizer Frauen-Duo, Anouk und Zoé Vergé-Dépré, war bereits in den Achtelfinals Endstation. Bei ihrem ersten Turnier seit der Enttäuschung an der WM im letzten November, als sie bereits in den Sechzehntelfinals ausschieden, gewannen die Berner Schwestern nur eines ihrer vier Spiele. (sda)

22:08 Uhr

Samstag, 02. Mai

Ukrainerin Kostjuk gewinnt in Madrid

Marta Kostjuk gewinnt das WTA-1000-Turnier in Madrid und feiert den grössten Erfolg ihrer bisherigen Karriere mit einem spektakulären Rückwärtssalto.

Die Ukrainerin setzte sich im Final mit 6:3, 7:5 gegen Mirra Andrejewa durch. Für den Sieg benötigte Kostjuk nur 81 Minuten. «Es fühlt sich unglaublich an, jetzt hier zu stehen», sagte die 23-Jährige bei der Siegerehrung. «Ich habe viele Jahre gebraucht, um diesen Punkt zu erreichen, und das einzige Wort, das mir gerade in den Sinn kommt, ist Beständigkeit.»

Die Noch-Nummer 23 der Weltrangliste hatte jüngst ein Turnier in Rouen gewonnen. Mit dem Sieg in Madrid machte sie sich vor dem French Open - ebenfalls auf Sand - noch mal auf sich aufmerksam. Das Grand-Slam-Turnier in Roland Garros startet in drei Wochen.

Beständigkeit bedeute, jeden Tag da zu sein, egal wie schwer es sei, egal wie sehr man das, was man tue liebe oder hasse, sagte sie nach dem Sieg über die Russin Andrejewa (WTA 8). In Richtung ihres Teams ergänzte Kostjuk: «Ich glaube, nur wir wissen, wie viel wir durchgemacht haben und wie oft ich aufgeben wollte, aber ihr habt mich über Wasser gehalten und mich dazu gebracht, weiterzumachen.»

Durch den Erfolg in Madrid wird sie in der Weltrangliste einige Plätze nach oben klettern und sich am Montag an Position 15 einreihen. Von den bisher 21 Partien in diesem Jahr hat die Ukrainerin 17 gewonnen. Drei der vier Niederlagen erlitt sie gegen die Weltranglisten-Erste Aryna Sabalenka. (sda)

21:13 Uhr

Samstag, 02. Mai

Kadetten Schaffhausen erster Playoff-Finalist

Die Kadetten Schaffhausen gewinnen im Playoff-Halbfinal gegen den BSV Bern auch das dritte Spiel. In der eigenen Halle setzt sich der Qualifikationssieger mit 31:30 durch und zieht in den Final ein.

Wie drei Tage zuvor beim 29:28-Auswärtssieg der Kadetten war auch Spiel 3 hart umkämpft. Zwar führten die Gastgeber nach einem Blitzstart mit 3:0 und später auch 11:7 (19.). Die Berner fanden jedoch zunehmend besser ins Spiel und gingen kurz nach der Pause ihrerseits in Führung - 16:15 in der 34. Minute. Es sollte das einzige Mal in dieser Partie sein, in welchem die Gäste vorne lagen.

Letztmals unentschieden stand es zehn Minuten vor Schluss (25:25). 30 Sekunden vor Spielende kam der BSV beim Stand von 30:31 aufgrund eines technischen Fehlers der Schaffhauser nochmals in Ballbesitz - ein erfolgreicher Abschluss gelang ihnen jedoch nicht mehr. Vielmehr resultierte die 19. Niederlage in Serie der Berner gegen den 15-fachen Schweizer Meister.

Schaffhausen trifft im Playoff-Final, der aufgrund der WM-Qualifikationsspiele der Schweiz gegen Italien erst am 24. Mai beginnt, entweder auf Kriens-Luzern oder Pfadi Winterthur. Die Innerschweizer führen in der Best-of-5-Halbfinalserie nach zwei Partien mit 2:0 Siegen. (sda)

20:44 Uhr

Samstag, 02. Mai

Vaduz kommt nur zu einem Remis

Der Challenge-League-Leader FC Vaduz bleibt für den FC Aarau in Schlagdistanz. Die Liechtensteiner kommen in der 33. Runde daheim gegen den Cupfinalisten Stade Lausanne-Ouchy nur zu einem 2:2.

Alle Tore fielen in der ersten Halbzeit. Stade Lausanne-Ouchy reagierte auf die Vaduzer Führung durch Brian Beyer mit einem Doppelschlag. Bastien Conus (21.) und Issa Kaloga (29.) trafen für die Waadtländer, die die zwei Ligaspiele nach dem gewonnenen Cup-Halbfinal gegen GC jeweils mit 0:3 verloren hatten. Im dritten stellten sie Vaduz nun ein Bein, denn die Gastgeber kamen nur noch zum Ausgleich. Marcel Monsberger traf in der 37. Minute.

Drei Runden stehen für Vaduz und Aarau noch auf dem Programm. Dabei kommt es am vorletzten Spieltag im Ländle zum Direktduell. Derzeit sind die beiden Teams durch zwei Punkte getrennt. Der Erste steigt direkt in die Super League auf, der Zweite bestreitet die Barrage. (sda)

20:23 Uhr

Samstag, 02. Mai

Winterthur nähert sich weiter der Challenge League

Der FC Winterthur beendet zwar seine Niederlagenserie, doch das 2:2 gegen den FC Zürich ist dennoch ein weiterer Rückschlag im Abstiegskampf.

Sieben Punkte beträgt der Rückstand des Schlusslichts auf den Vorletzten GC. Als Erstes müssen die Winterthurer nun hoffen, dass GC am Sonntag daheim gegen Servette keinen Sieg holt. Mit drei weiteren Zählern auf dem Konto wären die bald von Peter Zeidler trainierten Grasshoppers nicht mehr einzuholen. Zumindest bezüglich Motivation dürften die Hoppers den Genfern am Sonntag einiges voraus haben: Sie könnten mit einem Sieg nicht nur den FCW definitiv distanzieren, sondern sich auch noch dem FCZ bis auf fünf Punkte annähern. Für Servette geht es um nichts mehr.

Der FC Zürich verspielte den Sieg in Winterthur in der Schlussphase. Nach dem Penaltytor von Philippe Kény in der 69. Minute liess sich das Team von Carlos Bernegger, dem Platzhalter für den nach der Saison kommenden Marcel Koller, weit zurückdrängen. In der 96. Minute verwertete Winterthurs Topskorer Andrin Hunziker einen Elfmeter zum 2:2.

Bereits in der ersten Halbzeit hatten die kämpferisch tadellosen Winterthurer einen Rückstand wettgemacht. Nur zwei Minuten nach dem 0:1 durch Juan Perea traf Pajtim Kasami zum Ausgleich. Moral allein reicht aber nicht für den Verbleib in der Super League. Das Team von Patrick Rahmen ist in der Defensive zu anfällig. Die zwei Gegentore gegen den FCZ schraubten das Total auf 93. Mehr hat noch keine Mannschaft in einer Super-League-Saison kassiert.

In der anderen Partie der Relegation Group vom Samstag, in der Lausanne-Sport und Luzern um die Ehre spielten, siegten die Innerschweizer nach Pausenrückstand mit 3:1. Tyron Owusu (53.) und zweimal Andrej Vasovic (66. und 93.) sorgten mit ihren Toren für die Wende. (sda)

19:26 Uhr

Samstag, 02. Mai

EM-Silber für Schweizer Squash-Team

Nach zuletzt dreimal EM-Bronze erreicht das Schweizer Squash-Nationalteam der Männer im kontinentalen Titelkampf in Amsterdam den Final. In diesem resultiert eine 1:3-Niederlage gegen die seit Jahren dominierenden Engländer.

Im Halbfinal der Team-EM hatten sich die Schweizer gegen Frankreich, das in den vergangenen drei Jahren jeweils die EM-Silbermedaille gewonnen hatte, mit 3:1 durchgesetzt.

Swiss Squash trat in Amsterdam in der Besetzung Dimitri Steinmann, Nicolas Müller, Yannick Wilhelmi, David Bernet, Louai Hafez und Robin Gadola an. In der Gruppenphase bezwangen die Schweizer den Gastgeber Niederlande und Tschechien jeweils mit 4:0, im Viertelfinal gegen Schottland blieben sie ebenfalls makellos.

Squash steht 2028 in Los Angeles erstmals im olympischen Programm. Allerdings werden nur im Einzel Medaillen vergeben. (sda)

19:20 Uhr

Samstag, 02. Mai

Auch YB im Playoff-Halbfinal

Die Titelverteidigerinnen stehen in den Playoff-Halbfinals der Women's Super League. Im letzten Viertelfinal-Rückspiel machten die YB Frauen das Weiterkommen mit dem 4:1-Heimsieg gegen Rapperswil-Jona perfekt. Die Bosnierin Maja Jelcic traf zweimal. Bereits das Hinspiel hatte YB mit 1:0 gewonnen.

Die anderen, am Freitag qualifizierten Halbfinalisten sind Servette Chênois, Basel und der FC Zürich. Ein Fragezeichen steht hinter der Qualifikation der Baslerinnen. Ein Protest der im Viertelfinal nach Penaltyschiessen geschlagenen St. Gallerinnen ist hängig. (sda)

17:16 Uhr

Samstag, 02. Mai

Nico Müller mit erstem Formel-E-Sieg

Nico Müller feiert seinen ersten Sieg in der Formel E. Der Berner Porsche-Fahrer gewinnt in Berlin überlegen das erste von zwei Rennen.

Von Position 6 gestartet, hielt sich Müller über weite Strecken des auf 38 Runden angesetzten Rennens zurück. Dabei sparte er entscheidend Energie, die ihm dafür in der Schlussphase noch zur Verfügung stand.

Am Ende triumphierte der 34-jährige Berner Oberländer, der seit dieser Saison für Porsche fährt, mit mehr als vier Sekunden Vorsprung auf den Neuseeländer Nick Cassidy.

«Es war ein grossartiger Tag. Ich danke dafür, dass mir Porsche das Vertrauen schenkt. Auch ist es eine grosse Ehre, dieses Fahrzeug hier in Berlin beim 75-Jahr-Motorsport-Jubiläum von Porsche und vor diesen Zuschauern zu fahren. Zudem ist auch meine Familie hier, mein Sohn, meine Tochter und auch meine Frau. Ich bin gerade ein bisschen emotional», freute sich Müller im Sieger-Interview.

Hinter dem Briten Oliver Rowland klassierte sich Edoardo Mortara im Mahindra im 4. Rang. Der aus der Pole-Position gestartete Genfer übernahm in der Gesamtwertung die Führung vor dem Deutschen Pascal Wehrlein, dem Formel-E-Champion von 2024 und Dritten der letzten Meisterschaft. (sda)

16:18 Uhr

Samstag, 02. Mai

Pogacar Solo-Sieger der Königsetappe - Rang 6 für Voisard

Der Kampf um den Gesamtsieg bei der Tour de Romandie hat sich nach der 4. Etappe auf ein Duell reduziert. Nach seinem dritten Tagessieg bei dieser Rundfahrt geht Tadej Pogacar mit 35 Sekunden Vorsprung auf Florian Lipowitz in die Schlussetappe vom Sonntag.

Bei der dritten Überquerung des Jaunpasses gelang es Pogacar mit einem neuerlichen Antritt gut einen Kilometer vor der Passhöhe, seinen letzten Begleiter Lipowitz zu distanzieren. Der Deutsche kam auch in der Abfahrt nicht mehr an den slowenischen Dominator heran. Pogacar erreichte nach den knapp 150 km von Broc nach Charmey das Ziel um 14 Sekunden vor Lipowitz.

Dieser ist der letzte verbliebene Konkurrent um den Triumph bei der sechstägigen Westschweizer Rundfahrt. Der in der Gesamtwertung drittklassierte Franzose Lenny Martinez liegt bereits fast zweieinhalb Minuten hinter dem vierfachen Tour-de-France-Sieger Pogacar zurück.

Bester Schweizer der 4. Etappe am Samstag war Yannis Voisard, der das Ziel in Charmey mit der ersten Verfolgergruppe erreichte und Sechster wurde. Im Gesamtklassement verbesserte sich der Jurassier um eine Position in den 15. Rang. Voisards Rückstand auf Pogacar beträgt 4:12 Minuten.

Die Tour de Romandie geht am Sonntag mit einer Bergankunft zu Ende. Die 5. Etappe führt über 178 km von Lucens nach Leysin. (sda)

16:18 Uhr

Samstag, 02. Mai

Verband prüft Beschwerde des FC St. Gallen

Der Schweizerische Fussballverband prüft einen möglichen regelwidrigen Einsatz einer Baslerin im Playoff-Viertelfinal-Rückspiel gegen den FC St. Gallen. Wie der SFV mitteilte, wurde der Einspruch der Ostschweizerinnen fristgerecht eingereicht. Nach Eingang der Stellungnahme wird die Direktion Frauenfussball des SFV den Fall prüfen und beurteilen.

Der FC Basel hatte am Freitag daheim im Rückspiel das in St. Gallen eingehandelte 0:1-Handicap wettgemacht und sich im Penaltyschiessen die Halbfinal-Qualifikation gesichert. Dabei sollen die Baslerinnen aber in der Verlängerung mit Lena Bubendorf eine Spielerin eingewechselt haben, die nicht auf dem Matchball stand. (sda)

14:35 Uhr

Samstag, 02. Mai

Schweiz unterliegt auch Finnland

In der Euro Hockey Tour in Ceske Budejovice verliert die Schweiz auch gegen Finnland. Nach einem 0:5-Rückstand fällt das Resultat am Ende mit 3:5 immerhin etwas versöhnlicher aus. Der Eindruck bleibt zwiespältig.

Erst im Schlussdrittel trat das Team von Chefcoach Jan Cadieux wie ein Team auf, das seinen Platz im Kreis der Elite und der WM-Favoriten verdient. Innerhalb von zwei Minuten verkürzten Tyler Moy, der nach seiner im Playoff-Viertelfinal erlittenen Verletzung zurückkehrte, und Denis Malgin auf 3:5. Erfreulich: Beides waren Tore, bei denen der gegnerische Goalie bedrängt wurde und die Treffer erzwungen wurden. Mehr lag danach aber nicht mehr drin.

Bei Spielhälfte und nach dem 5:0 der Finnen musste man eine weitere ganz üble Klatsche wie am Donnerstag beim 1:8 gegen Schweden befürchten. Offensiv mehrheitlich harmlos, glich die Schweizer Hintermannschaft einem eigentlichen Hühnerhaufen, ohne Ordnung, ohne Intensität und mit haarsträubenden individuelle Fehlern. Es fehlte ein Leader, der sich aufbäumte. Gerade in der neutralen Zone konnte man die Räume nicht eng machen, die Finnen kamen mit zu viel Tempo.

Einziger Lichtblick war das Überzahlspiel - und in diesem traf Ken Jäger noch vor der zweiten Pause zum 1:5 und weckte damit die Schweizer. Das Fazit von Verteidiger Christian Marti fällt zwiespältig aus. «Natürlich haben wir noch etwas Zeit und können noch Sachen verbessern», stellte er im Interview mit SRF fest. «Aber es ist schon nicht so cool.»

Am Ende stand zwar eine weitere Niederlage, aber eine, die zumindest etwas positiver auf den Abschluss am Sonntag gegen Gastgeber Tschechien (16.00 Uhr), das letzte Turnier der Euro Hockey Tour kommende Woche in Schweden und natürlich die Heim-WM ab dem 15. Mai blicken lässt. Das Kader wird bereits am Montag noch mal deutliche Modifikationen erfahren. Viele Wackelkandidaten konnten in den zwei Spielen gegen Schweden und Finnland keine Werbung für ein WM-Aufgebot. (sda)

13:43 Uhr

Samstag, 02. Mai

Saison für Houston und Capela beendet

Die NBA-Saison von Clint Capela geht in der Nacht auf Samstag zu Ende. Er scheitert mit den Houston Rockets in der 1. Runde der Playoffs gegen die Los Angeles Lakers.

Houston, das die ersten drei Spiele der Best-of-7-Serie verloren hatte, unterlag in der sechsten Partie zuhause mit 78:98. Die Hoffnung auf ein richtiges Comeback nach den zwei Siegen in Folge schwand sehr schnell, da die Rockets zur Halbzeit bereits 18 Punkte zurücklagen.

Ohne Kevin Durant bezahlte Houston teuer für seine mangelnde Treffsicherheit. Die Rockets verwerteten bloss 5 von 28-Dreipunktewürfen, während die Lakers 12 ihrer 28 Versuche von jenseits der Dreipunktelinie verwandelten. Mann des Spiels war mit 28 Punkten, 8 Assists und 7 Rebounds der 41-jährige LeBron James.

Clint Capela, der in den beiden vorangegangenen Spielen auf der Bank geblieben war, kam diesmal zum Einsatz, allerdings erst 2:07 Minuten vor Spielende. Der Genfer Center, der noch einen Zweijahresvertrag bei den Rockets hat, erzielte zwei Punkte und holte einen Rebound.

Die Lakers treffen somit in den Viertelfinals auf den amtierenden Meister Oklahoma City. (sda)

13:40 Uhr

Samstag, 02. Mai

Moser und Tampa Bay wenden Ausscheiden ab

Die Tampa Bay Lightning und ihr Schweizer Verteidiger Janis Moser wenden das Ausscheiden in der 1. Runde der NHL-Playoffs in der Verlängerung ab. Gegen Montreal gibt es ein entscheidendes siebtes Spiel.

Moser und Tampa Bay setzten sich im sechsten Spiel in der Nacht auf Samstag in Montreal 1:0 durch. Das einzige Tor erzielte Gage Gonçalves, der nach 69:03 Minuten seinen eigenen Abpraller verwerteten konnte. Die Lightning hatten gerade eine Strafe gegen ihren russischen Stürmer Nikita Kutscherow überstanden.

Janis Moser stand auf dem Eis, als Gonçalves die Partie entschied und die Saison des Teams aus Florida um mindestens eine Partie verlängerte. Die grosse Figur war Goalie Andrei Wassilewski. Der Russe parierte 30 Schüsse und feierte damit seinen achten Shutout in den Playoffs.

Das entscheidende siebte Spiel dieser Serie findet in der Nacht auf Montag in Tampa statt. Der Sieger trifft in den Playoff-Viertelfinals auf die Buffalo Sabres. Diese setzten sich gegen die Boston Bruins mit 4:1 Siegen durch und gewannen damit zum ersten Mal seit 2007 eine Playoff-Serie. (sda)

17:57 Uhr

Freitag, 1. Mai

Rad: Dorian Godon besiegt Pogacar

Dorian Godon schlägt an der Tour de Romandie erneut zu. Nach seinem Sieg im Prolog gewinnt der Franzose im Sprint auch die 3. Etappe. Der nunmehr vierfache Etappensieger der Westschweizer Rundfahrt setzte sich nach 176 km in Orbe vor dem Neuseeländer Finn Fisher-Black und Landsmann Valentin Paret-Peintre durch. Als Vierter überquerte Tadej Pogacar die Ziellinie. Der Gewinner der 1. und 2. Etappe behält damit das Leadertrikot. (sda)

17:21 Uhr

Freitag, 1. Mai

Eishockey: Traumquoten für CH Media

Die soeben zu Ende gegangene Eishockey-Saison markiert für die Sender 3+ und TV24 einen neuen Rekord. Bis zu 412'000 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten vorgestern die entscheidende Finalpartie zwischen Fribourg-Gottéron und Davos im Free-TV – so viele wie noch nie bei einer National-League-Übertragung der Sender. Im Schnitt sahen 234'000 Personen das Finalspiel, wie CH Media mitteilt. In der Zielgruppe der 15- bis 49-Jährigen erreichten 3+ und TV24 einen Marktanteil von 48,7 Prozent. Über die gesamte Finalserie lag dieser bei 31,5 Prozent – ein Plus von 128 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt erzielten die Sender mit ihrem Eishockeyprogramm eine Nettoreichweite von über 1,5 Millionen Personen. Das Medienunternehmen wertet dies als wachsende Bedeutung der Plattform für den Schweizer Sport. Auch in der Saison 2026/27 übertragen 3+ und TV24 wieder Spiele der National League live. (saw)

14:22 Uhr

Freitag, 1. Mai

GC steht vor Verpflichtung von Peter Zeidler

Die Grasshoppers haben für den Saisonendspurt wohl einen neuen Trainer verpflichtet. Peter Zeidler soll am Montag übernehmen und GC zum Ligaerhalt führen. Dies berichtet der Blick. Die Zürcher müssen höchst wahrscheinlich den Gang in die Barrage antreten, wo sie auf den Zweiten der Challenge League treffen würden. (Watson/nih)

09:04 Uhr

Freitag, 1. Mai

Freiburg verliert durch einen späten Treffer in Braga

Der SC Freiburg mit Johan Manzambi kassiert im Halbfinal-Hinspiel der Europa League eine knappe Niederlage in Braga. Die Portugiesen treffen in der 92. Minute zum 2:1-Erfolg.

Auf das frühe 0:1 in der 8. Minute durch den jungen türkischen Mittelfeldspieler Demir Ege Tiknaz konnten die Freiburger kurz nach Ablauf der Startviertelstunde rasch reagieren. Vincenzo Grifo traf, nachdem zwei portugiesische Verteidiger durch ein Missverständnis einen Freiburger Konter ermöglicht hatten.

Danach war es unter anderem Goalie Noah Atubolu zu verdanken, dass das Remis bis in die Nachspielzeit Bestand hatte. Der 23-Jährige hielt in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit einen Penalty von Rodrigo Zalazar stark. Gegen das 2:1 des Ivorers Mario Dorgeles war Atubolu machtlos.

Von den drei Schweizern im Freiburger Kader kam nur Manzambi zum Einsatz. Bruno Ogbus und der 18-jährige Rouven Tarnutzer blieben auf der Ersatzbank.

Im zweiten, rein englischen Halbfinal setzte sich Nottingham Forest ohne den verletzten Dan Ndoye daheim gegen Aston Villa 1:0 durch.

In der Conference League machte der englische Cupsieger Crystal Palace einen grossen Schritt Richtung Final. Die Londoner gewannen im polnischen Krakau das Auswärtsspiel gegen die Ukrainer von Schachtar Donezk 3:1. Ismaila Sarr gelang dabei für die Engländer nach 21 Sekunden das schnellste Tor in der Geschichte des Wettbewerbs. Im zweiten Halbfinal erspielte sich Rayo Vallecano daheim gegen Strasbourg einen 1:0-Vorteil. (sda)

Mehr zum Thema:

Kommentare (0)