21:01 Uhr
Donnerstag, 30. April
Eishockey: Schweizer Debakel gegen Schweden
Dem Schweizer Nationalteam ist der Auftakt in die zweitletzte Woche der WM-Vorbereitung gründlich missglückt. Das Team von Trainer Jan Cadieux geht im Rahmen der Euro Hockey Tour in Schweden mit 1:8 unter.

Trainerassistent Marcel Jenni hatte vor der Partie in Jönköping gegenüber SRF gesagt, dass es in der aktuellen Phase keinen besseren Gegner als die Schweden gäbe. Wie auch immer nutzten die Skandinavier die Mängel im Schweizer Spiel eiskalt aus, und davon gab es in der Defensive viel zu viele. Torhüter Leonardo Genoni konnte einem leidtun, wurde er doch von seinen Vorderleuten Mal für Mal im Stich gelassen, wobei das 0:7 (53.) haltbar war. In der Folge wurde er durch Kevin Pasche ersetzt - mit einer Abwehrquote von 70,83 Prozent.
Die Hälfte der Gegentore kassierten die Schweizer im Mitteldrittel, wobei zweimal das Verteidiger-Duo Tobias Geisser und Simon Le Coultre keine gute Figur machte. Dabei kamen die Gäste nach der ersten Pause gut aus der Garderobe. In der 22. Minute scheiterte Dominik Egli beim Stand von 0:1 am Pfosten. Es war allerdings nur ein kurzes Strohfeuer der Schweizer, die auch im letzten Abschnitt zu wenig Gegenwehr zeigten, was trotz der intensiven Trainings zu denken geben muss. Immerhin gelang Geisser in der 54. Minute mit dem 1:7 noch der Ehrentreffer.
Im ersten Drittel kam Pius Suter, der einzige NHL-Spieler im Schweizer Team, in der 7. Minute dem 1:0 nahe. Die Schweden konnten auf vier Akteure aus Nordamerika zählen, in erster Linie unterstrich die Partie jedoch, über welches Reservoir an Talenten das Heimteam verfügt. Sieben der acht Treffer der Gastgeber erzielten Länderspiel-Debütanten. Als Doppeltorschütze zeichnete sich der 19-jährige Verteidiger Sascha Boumedienne aus. Mit Viggo Björck zum 4:0 (36.), Anton Frondell zum 5:0 (39.) und Ivar Stenberg zum 8:1 (57.) trafen auch drei Spieler, die gar erst 18 Jahre alt sind. Boumedienne und Stenberg erzielten wie NHL-Stürmer Liam Öhgren je drei Skorerpunkte.
So erlitten die Schweizer die höchste Niederlage in der Euro Hockey Tour. Schon im vergangenen November waren sie den Schweden deutlich unterlegen, damals mit 3:8. «Sie waren immer einen Schritt schneller», bilanzierte Suter. Am Freitag reisen die Eisgenossen nach Ceske Budejovice, wo sie am Samstag und Sonntag auf Finnland respektive Gastgeber Tschechien treffen. Dann müssen die Schweizer ein anderes Gesicht zeigen. (sda)
20:01 Uhr
Donnerstag, 30. April
Infantino versichert: Iran wird an WM in den USA teilnehmen
FIFA-Präsident Gianni Infantino hat gleich zu Beginn seiner Rede beim Kongress des Fussball-Weltverbandes versichert, dass der Iran an der WM in diesem Sommer teilnehmen wird. «Wir müssen vereinen, wir müssen die Menschen zusammenbringen. Fussball vereint die Welt», sagte der Schweizer in Vancouver. Er habe keinen Zweifel. «Der Iran wird an der WM 2026 teilnehmen. Und natürlich wird der Iran in den USA spielen», sagte Infantino.
Schon vor zwei Wochen hatte er bekräftigt, dass der Iran trotz des Kriegs mit den USA «auf jeden Fall» an der WM teilnehmen werde. US-Präsident Donald Trump hatte dem Iran erst im März von einer Teilnahme abgeraten und Sicherheitsbedenken angeführt.
Am Kongress in Vancouver nahm der iranische Fussball-Verband nicht teil. Präsident Mehdi Tadsch wurde auf dem Weg nach Vancouver laut Medienberichten bei der Einreise nach Kanada an der Grenze abgewiesen. (dpa)
17:50 Uhr
Donnerstag, 30. April
Tour de Romandie: Pogacar auch im Sprint top, Thalmann mit langer Flucht
Tadej Pogacar gewinnt auch die 2. Etappe der Tour de Romandie. Nach seinem Sieg am Mittwoch entscheidet der slowenische Gesamtleader das Teilstück Richtung Vucherens im Kanton Waadt für sich.
Auch im Sprint des Feldes war keiner Tadej Pogacar gewachsen. Der favorisierte Franzose Dorian Godon musste sich dem Alleskönner um eine Radlänge geschlagen geben. In der Gesamtwertung führt Pogacar dank der Bonifikationen nun 17 Sekunden vor dem Deutschen Florian Lipowitz.

Bevor Pogacar auf den letzten der 173 Kilometern das Geschehen im Alleingang eindrücklich kontrollierte und unter anderem auch einen Angriff des Jurassiers Yannis Voisard vereitelte, hatte eine vierköpfige Fluchtgruppe mit dem Luzerner Roland Thalmann den dritten Renntag geprägt. Fast während des ganzen Teilstücks fuhr sie an der Spitze. Erst vier Kilometer vor dem Ziel wurde mit dem Schweden Jakob Söderqvist der letzte Ausreisser vom Feld eingeholt. Für Thalmann lohnte sich der Aufwand aber trotzdem: Der 32-Jährige aus dem Entlebuch holte sich dank der gesammelten Punkte die Führung in der Bergpreiswertung.
Für einen anderen Schweizer bedeutete die 3. Etappe das abrupte Rennende. Mauro Schmid, der auf dieser hügeligen Etappe berechtigte Ambitionen auf den Sieg hatte, musste nach rund 80 Kilometern krankheitsbedingt aufgeben. Ein Husten machte das Weiterfahren für den zuletzt in den Klassikern überzeugenden Schweizer Meister unmöglich. (sda)
13:54 Uhr
Donnerstag, 30. April
Blue Sport überträgt weiter die Champions League
Swisscom blue TV sichert sich erneut die Übertragungsrechte der Champions League. Wie die Swisscom am Donnerstag mitteilt, werden auf Blue Sport auch im Zyklus der Saisons 2027/28 bis 2030/31 alle Spiele der Königsklasse live gezeigt.
Die Europa League und die Conference League wird hingegen nicht mehr auf Blue Sport zu sehen sein. Ab 2027/28 liegen die Rechte zur Übertragung bei DAZN.
12:31 Uhr
Donnerstag, 30. April
Schweizer Duo hält Hoffnung aufrecht

Das Schweizer Mixed-Doppel-Duo bleibt an der Curling-WM in Thônex im Rennen um einen Platz in den Playoffs. Stefanie Berset und Philipp Hösli gewinnen das zweitletzte Gruppenspiel gegen Finnland 8:5.
Mit dem fünften Sieg im achten Spiel belegt das Schweizer Team gemeinsam mit Südkorea den 4. Platz in Gruppe B. An der Spitze liegen Kanada mit sieben Siegen sowie Schottland und die aktuellen Weltmeister aus Italien mit je sechs Erfolgen.
Damit ist vor der letzten Runde am Abend (19.00 Uhr) noch alles offen. Klar ist lediglich, dass die Schweiz einen Sieg gegen Kanada benötigt, um weiterhin auf einen Medaillengewinn hoffen zu können. Der Gruppensieger qualifiziert sich direkt für den Halbfinal, während die Teams auf den Rängen 2 und 3 die Playoffs bestreiten.
Bei Punktgleichheit zweier Teams entscheidet das Resultat des Direktduells: Die Schweiz gewann gegen Schottland und Südkorea, verlor jedoch gegen Italien. Sollten drei oder mehr Teams punktgleich sein, entscheidet die Draw Shot Challenge (DSC).
Für den 24-jährigen Glarner und die fünf Jahre ältere Bernerin ist es die erste WM-Teilnahme in dieser Disziplin. (sda)
09:36 Uhr
Donnerstag, 30. April
Houston Rockets verkürzen weiter

Die Houston Rockets verkürzen in der NBA-Playoff-Serie gegen die Los Angeles Lakers im fünften Spiel auf 2:3. Dank eines 99:93-Siegs feiert die Mannschaft von Clint Capela den zweiten Erfolg in Serie. Die Lakers verpassen hingegen die zweite Chance, sich den Einzug in die nächste Runde zu sichern.
Capela kam in der Partie nicht zum Einsatz. Wie bereits in Spiel 4 hatte der Genfer lediglich die Ersatzrolle inne. In der ersten Playoff-Partie war Capela hingegen noch für elf Minuten, in den beiden folgenden Spielen für vier beziehungsweise drei Minuten eingesetzt worden.
Ob er in Spiel 6 wieder zum Zug kommt, zeigt sich am Freitag. Mit einem Sieg zuhause könnten die Rockets die Best-of-7-Serie zum 3:3 ausgleichen und ein Spiel 7 erzwingen. (sda)
17:28 Uhr
Mittwoch, 29. April
13 Spielsperren gegen den Goalie von Real Saragossa
Der argentinische Goalie Esteban Andrada vom spanischen Zweitligisten Real Saragossa kassiert nach einem Faustschlag eine Sperre von 13 Spielen. Das teilte der spanische Fussballverband RFEF mit.
Der 35-jährige Andrada hatte am Sonntag im Abstiegsduell bei Huesca - einem Derby der Region Aragonien - in der Nachspielzeit beim Stand von 0:1 komplett die Nerven verloren. Zunächst sah er die Gelb-Rote Karte, weil er den gegnerischen Captain Jorge Pulido weggestossen hatte. Danach rannte er nochmals auf Pulido los und schlug ihn mit einem Faustschlag nieder.
Nach der brutalen Aktion kam es zu Tumulten auf dem Platz. Zeitweise griff die Polizei ein, bevor sich die Lage nach einigen Minuten und zwei weiteren Platzverweisen beruhigte. Nach dem Spiel zeigte sich Andrada, der viermal für Argentinien auflief, reumütig: «Ich bedauere es sehr.» (sda)
13:09 Uhr
Mittwoch 29. April
Almeida und Landa sagen Teilnahme am Giro ab
Topfavorit Jonas Vingegaard (Visma) hat beim Giro d'Italia vom 8. bis 31. Mai einige Hauptkonkurrenten weniger. Denn sowohl der Portugiese Joao Almeida (UAE) als auch der Spanier Mikel Landa (Soudal) haben für die diesjährige Auflage abgesagt. Almeida war 2023, Landa das Jahr davor Gesamtdritter bei der ersten Grand Tour des Jahres.
Bei Almeida, dem Sieger der letztjährigen Tour de Suisse, waren nach einer Virusinfektion Komplikationen aufgetreten. Die Krankheit habe in den vergangenen Monaten seine Vorbereitungen zu sehr beeinträchtigt. «Das ist sehr schade, weil ich das Rennen so sehr liebe», erklärte der 27-Jährige auf Instagram.
Der 36-jährige Landa, der auch 2015 schon einmal Giro-Gesamtdritter gewesen war, muss wegen einer Beckenfraktur auf ein Antreten verzichten. (sda)
09:08 Uhr
Mittwoch, 29. April
Bichsel und die Stars verlieren erneut
Lian Bichsel und die Dallas Stars verlieren in den Playoff-Achtelfinals der NHL zuhause gegen Minnesota Wild 2:4. In der Best-of-7-Serie führt Minnesota damit 3:2.
Bei der Niederlage der Stars in der Nacht auf Mittwoch Schweizer Zeit gelang dem Solothurner Verteidiger Bichsel kein Skorerpunkt. Für die Tore der Stars sorgten hingegen Miro Heiskanen und Jason Robertson. Beide trafen je einmal und fungierten einmal als Assistgeber.
Dank des Treffers von Robertson verkürzten die Stars etwas mehr als drei Minuten vor Schluss nochmals auf 2:3, ehe Kirill Kaprissow für Minnesota zwei Minuten vor Ende des dritten Drittels das letzte Tor der Partie erzielte und ins leere Tor der Stars traf.
Das sechste Spiel der ersten Playoff-Runde findet am Donnerstag in Minnesota statt. Dort könnten die Gastgeber mit einem Sieg in die nächste Runde einziehen. Dallas hingegen muss gewinnen, um die Serie auszugleichen und ein entscheidendes siebtes Spiel zu erzwingen. (sda)
17:34 Uhr
Dienstag, 28. April
Franzose Godon Prolog-Sieger - Schmid Vierter vor Pogacar

Der Franzose Dorian Godon ist der Sieger des Prologs zum Auftakt der 79. Tour de Romandie in Villars-sur-Glâne. Mauro Schmid überzeugt als Vierter vor Tadej Pogacar.
Pogacar lancierte seine erste Teilnahme an der Westschweizer Rundfahrt mit Rang 5. Schneller als der slowenische Dominator, der wenige Tage nach seinem Triump bei Lüttich-Bastogne-Lüttich zum Abschluss der Klassiker-Saison auch an der Tour de Romandie reüssieren will, waren neben Godon und Schmid auch der zweitplatzierte Portugiese Ivo Oliveira und der zeitgleiche Schwede Jakob Söderqvist.
Der 29-jährige Godon vom Team Ineos Grenadiers war auf den 3,2 km mit Start und Ziel in Villars-sur-Glâne sechs Sekunden schneller als Oliveira und Söderqvist. Eine weitere Sekunde dahinter verwies Schmid Pogacar auf den 5. Platz. Zweitbester Schweizer war Yannis Voisard im 11. Rang.
Weiter geht es am Mittwoch mit der 1. Etappe mit Start und Ziel in Martigny. Die Schlaufe führt über 171,2 km relativ flaches Gelände, bevor das Profil am dritten Tag hügeliger wird. Zu Ende geht die Westschweizer Rundfahrt am Sonntag in Leysin. (sda)
15:45 Uhr
Dienstag, 28. April
Militão fehlt Brasilien an der WM

Brasilien muss im Sommer an der WM in den USA (11. Juni bis 19. Juli) ohne Abwehrchef Eder Militão auskommen. Der Verteidiger von Real Madrid fällt nach einer Operation aufgrund einer Oberschenkelverletzung monatelang aus.
Militão hatte sich die Verletzung letzte Woche beim 2:1-Sieg von Real Madrid gegen Deportivo Alaves zugezogen. Wie sein Klub mitteilte, handelt es sich um einen Sehnenriss am linken Oberschenkelmuskel. Der 28-Jährige wurde am Dienstag in Finnland operiert. Spanischen und brasilianischen Medienberichten zufolge beläuft die Ausfallzeit auf mindestens fünf Monate.
Für Militão ist es nicht die erste längere Zwangspause in den letzten Jahren. Unter anderem war er 2023 und 2024 wegen zweier Kreuzbandrisse ausgefallen. (sda/afp)
14:34 Uhr
Dienstag, 28. April
FCB-Sportchef Daniel Stucki verlässt den Verein im Sommer

Der FC Basel braucht einen neuen Sportchef. Daniel Stucki wird den Verein zum Ende der laufenden Saison auf eigenen Wunsch verlassen, um eine neue Herausforderung anzunehmen.
Die Trennung erfolgt ein Jahr vor Vertragsende, wie der FCB am Dienstag mitteilte. Der Klub bedauere den Entscheid seines verdienstvollen Mitarbeiters, akzeptiere diesen jedoch, heisst es im Communiqué.
Stucki blickt auf eine erfolgreiche Ära bei seinem Heimatklub zurück. Der 44-Jährige stiess im Sommer 2020 zur Nachwuchsabteilung des FCB und übernahm zwei Jahre später die Gesamtverantwortung für die Männer-Nachwuchsteams. Seit Sommer 2024 fungiert er als Sportchef und Vorsitzender der Sportkommission. Unter seiner Leitung gelang dem FCB in der Saison 2024/25 mit dem Gewinn des Doubles nach einer längeren Durststrecke die Rückkehr zum sportlichen Erfolg.
«Nach sechs unglaublich intensiven Jahren beim FCB, verbunden mit sehr viel Leidenschaft und Einsatz, ist der Moment für mich gekommen, eine neue Herausforderung zu suchen», lässt sich Stucki zitieren. Ob er dem Fussball erhalten bleibt, lässt der frühere Profi, der mit dem FC Zürich zwischen 2006 und 2009 als Verteidiger dreimal Schweizer Meister wurde, offen. Vor seiner Zeit beim FCB arbeitete Stucki während zehn Jahren als Polizist.
FCB-Verwaltungsratspräsident David Degen würdigte Stucki als «sehr guten Sportchef und tollen Menschen», der im Klub sehr geschätzt ist.
Über die Nachfolgeregelung und die Organisation der sportlichen Führung der ersten Mannschaft will der FC Basel zu einem späteren Zeitpunkt informieren. (sda)
12:27 Uhr
Dienstag, 28. April
Bruno Berner trainiert künftig Neuchâtel Xamax

Bruno Berner wird Trainer bei Neuchâtel Xamax. Der 48-Jährige tritt seinen Posten am 1. Juni an, wie der Klub aus der Challenge League bekannt gab.
Über die Vertragsdauer machten die Neuenburger keine Angaben. Aktuell belegt die Mannschaft unter Anthony Braizat, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, einen Platz im Mittelfeld.
Berner, der vor zwei Jahren bei den Grasshoppers als Cheftrainer entlassen wurde und seit Juli 2025 in Australien arbeitet, übernimmt nicht zum ersten Mal einen Klub der Challenge League. Von 2017 bis 2021 hatte er erfolgreich bei Kriens gewirkt. Danach coachte er Nachwuchsmannschaften beim Schweizerischen Fussballverband, ehe er ab Juli 2022 bei Winterthur ein erstes Mal für ein Jahr in der Super League an der Seitenlinie stand. (sda)
09:51 Uhr
Dienstag, 28. April
Knights melden sich zurück

Den Vegas Golden Knights glichen in den Playoff-Achtelfinals aus. Das Team mit dem Schweizer NHL-Goalie Akira Schmid gewann gegen Utah Mammoth 5:4 n.V. Nach vier Duellen steht es 2:2.
Schmid, der seit Anfang April auch als Ersatzkeeper verdrängt wurde und somit für die vergangenen elf Partien kein Aufgebot erhielt, musste zusehen, wie sein Team nach einer 3:0-Führung vier Gegentreffer kassierte. Sein Goalie-Kollege Carter Hart zeigte mit einer Fangquote von 87 Prozent keineswegs eine überzeugende Leistung.
Doch die Knights fanden zurück in Spiel. Doppeltorschütze Brett Howden gelang der 4:4-Ausgleich und in der 20. Minuten der Verlängerung schoss Shea Theodore den Siegtreffer, nachdem Vegas zuvor schon ein Goal nach Videoüberprüfung wegen Abseits aberkannt worden war. (sda)
09:47 Uhr
Dienstag, 28. April
Meister in NBA-Playoffs eine Runde weiter

Vier Spiele, vier Siege: Die Oklahoma City Thunder haben in den NBA-Playoffs keine Mühe und kommen als erstes Team weiter. Im Osten bahnt sich dagegen eine Überraschung an.
Der Titelverteidiger Oklahoma City Thunder hat als erstes Team der NBA die zweite Runde in den Playoffs erreicht. Der Meister gewann auch das vierte Duell in der Serie gegen die Phoenix Suns und zog durch das 131:122 ungeschlagen in die Halbfinals der Western Conference ein. Dort geht es wahrscheinlich gegen die Los Angeles Lakers, die in ihrer Serie gegen die Houston Rockets mit Clint Capela mit 3:1-Siegen vorne liegen.
Während der Meister seiner Favoritenrolle vollauf gerecht wird, steht das beste Team der Eastern Conference kurz vor dem frühen Aus in der ersten Runde. Gegen die Orlando Magic verloren die Detroit Pistons im vierten Spiel zum dritten Mal. Durch das 88:94 in Orlando darf sich Detroit im fünften, allenfalls sechsten und siebenten Spiel der Serie keine Niederlage mehr leisten. Orlando fehlt nun nur noch ein Sieg, um erstmals seit 2010 wieder eine Playoff-Serie zu gewinnen. (sda)
09:44 Uhr
Dienstag, 28. April
Allyson Felix will für Los Angeles 2028 Olympia-Comeback geben

Allyson Felix plant ein aussergewöhnliches Comeback. Die erfolgreichste Leichtathletin der olympischen Geschichte will sich für die Spiele 2028 in Los Angeles qualifizieren - in ihrer Heimatstadt, mit dann 42 Jahren.
Die Sprinterin, die 2022 zurückgetreten war, gewann in ihrer Karriere elf olympische Medaillen, sieben davon in Gold. Nur Los Angeles habe sie zu dieser Rückkehr bewegen können, sagte sie im Interview mit dem «Time Magazin». «Es ist eine einzigartige Rückkehr zu den Wurzeln. Meine Heimatstadt ist das Einzige, was mich dazu bewegen kann, zurückzukehren.»
Um diese «Liebesgeschichte mit Los Angeles» zu erleben, muss die 200- und 400-m-Läuferin die unerbittlichen nationalen Ausscheidungen bestehen: «Ich weiss dass ich mit 40 nicht mehr in Topform bin, da mache ich mir keine Illusionen», räumte sie ein. «In diesem Alter sollte ich wahrscheinlich zu Hause bleiben und mich um meine Kinder kümmern, aber warum eigentlich nicht? Drehen wir den Spiess um! Stürmen wir vor, zeigen wir uns verletzlich.»
Die Athletin, Mutter von zwei Kindern im Alter von sieben und zwei Jahren, strebt keine regelmässige Teilnahme an Meetings an. Dennoch muss sie ein Mindestmass an Wettkämpfen bestreiten, um sich für die US-Auswahl zu qualifizieren. Zusammen mit ihrem langjährigen Trainer Bob Kersee muss sie im kommenden Oktober ein Trainingsprogramm für ein Comeback im Jahr 2027 aufstellen.
Los Angeles wäre die sechste Olympiade für Allyson Felix, die neben ihren elf olympischen Medaillen 18 Medaillen bei Weltmeisterschaften vorweisen kann. Ihr letzter grosser Wettkampf war im Sommer 2022 bei der Heim-WM in Eugene. Dort holte sie Bronze mit der Mixed-Staffel über 4x400 m. (sda/afp)
14:10 Uhr
Montag, 27. April
Belinda Bencic von Hailey Baptiste gestoppt
Belinda Bencic kassiert beim WTA-1000-Turnier in Madrid eine Achtelfinal-Niederlage. Die Schweizerin verliert gegen den US-Shootingstar Hailey Baptiste mit 1:6, 7:6 (16:14), 3:6.
Die als Nummer 11 gesetzte Schweizerin unterlag der Spielerin aus Washington im ersten Aufeinandertreffen nach hartem Kampf in 2:45 Stunden. Zunächst wurde Belinda Bencic regelrecht überfahren. Hailey Baptiste führte sogleich 5:0, ehe Belinda Bencic die Höchststrafe abwendete und den eigenen Aufschlag durchbrachte.
Satz 2 hätte auf beide Seiten kippen können. Doch Belinda Bencic wehrte sechs Matchbälle ab und benötigte ihrerseits sechs Satzbälle, um letztlich den 1:1-Ausgleich zu erzielen. Im dritten Satz gelang Hailey Baptiste das entscheidende Break zum 4:2.
Die Konstanz half Belinda Bencic diesmal nicht. Sie hatte zuvor 21 ihrer letzten 22 Matches gegen Spielerinnen ausserhalb der Top 20 gewonnen. Jetzt sind es 21 von 23. Bei Hailey Baptiste zeigt die Kurve dagegen steil nach oben: Fünf von acht Siegen gegen Top-20-Spielerinnen stammen nun aus dem Jahr 2026.
Belinda Bencic, die mit den Achtelfinals in Madrid und Indian Wells sowie den Viertelfinals in Miami und Charleston ihre Position in den Top 20 gefestigt hat, muss ihren Angriff auf die Top Ten verschieben. Hailey Baptiste hingegen kann weiter an ihrem Vormarsch arbeiten. Sie hatte in der spanischen Hauptstadt die Weltnummer 9 Jasmine Paolini ausgeschaltet und sich so das Duell gegen Belinda Bencic sowie den erstmaligen Vorstoss in die Top 30 gesichert.
Hailey Baptiste blickt mit dem Halbfinal in Abu Dhabi, dem Viertelfinal in Miami sowie der dritten Runde beim Australian Open auf einen gelungenen Saisonstart zurück. Nun wartet aller Voraussicht nach ein Duell gegen die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka. Die Belarussin muss dafür noch Naomi Osaka bezwingen. (sda)
13:09 Uhr
Montag, 27. April
Eishockey: Marco Bayer nicht mehr ZSC-Trainer
Knall bei den ZSC Lions. Gut zwei Wochen nach dem Out im Playoff-Halbfinal gegen den HC Davos (1:4 in der Serie) gibt der Klub die Entlassung von Trainer Marco Bayer bekannt. Der Verein sei zur Überzeugung gelangt, dass die Mannschaft neue Impulse braucht.
«Ich möchte mich bei Marco herzlich für die gute Zusammenarbeit bedanken und gratuliere ihm nochmals zu den beiden Titeln in der Meisterschaft und Champions Hockey League, die er mit uns letztes Jahr erreicht hat», sagt Sportchef Sven Leuenberger. «Ich wünsche Marco auf seinem weiteren Karriereweg als Trainer viel Erfolg!».
Ende 2024 übernahm Bayer das Amt von Marc Crawford, nachdem dieser aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten war. Der 53-jährige Bayer führte den ZSC danach sowohl zum Titel wie auch zum Triumph in der Champions League.
Wer Bayers Nachfolge antritt, ist offen. Die Evaluation hat nun begonnen. Die Assistenten Fabio Schwarz und Andreas Lilja, sowie Goalietrainer Magnus Wennström und Athletiktrainer Mattia Stendahl dürfen bleiben. (ewu)
09:04 Uhr
Montag, 27. April
Simons verpasst die WM
Der niederländische Nationalspieler Xavi Simons fällt wegen einer schweren Knieverletzung für die Fussball-WM im Sommer aus. Das bestätigte der Offensivspieler selbst in einem emotionalen Beitrag auf Instagram.
Seine Saison sei abrupt beendet, er sei «untröstlich» und habe Mühe, die Situation zu begreifen. Simons hatte sich die Verletzung am Samstag beim 1:0-Sieg von Tottenham Hotspur bei den Wolverhampton Wanderers zugezogen. Besonders schmerzt ihn neben dem Saison-Aus das Verpassen der Weltmeisterschaft, bei der er sein Land hätte vertreten wollen.
Der 23-Jährige, der vergangenen Sommer vom Bundesligist Leipzig nach London gewechselt war, bestritt bislang 34 Länderspiele für die Niederlande und erzielte dabei sechs Tore. Bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada trifft die Niederlande in Gruppe F auf Japan, Schweden und Tunesien. (sda)
18:25 Uhr
Sonntag, 26. April
St. Gallen vertagt Thuner Meisterfeier
St. Gallen lässt im Meisterrennen nicht abreissen. Die Ostschweizer erfüllen ihre Pflicht und siegen in der 34. Runde der Super League bei den Young Boys glücklich mit 2:1.
In einem Spiel im Wankdorf, welches das Heimteam aufgrund von zahlreichen Chancen hätte gewinnen müssen, hatten die St. Galler das letzte Wort. Chima Okoroji sorgte mit seinem direkt verwandelten Freistoss in der 92. Minute dafür, dass der Champagner im Berner Oberland weiter im Kühlschrank bleiben muss.
Bei noch vier ausstehenden Runden beträgt der Rückstand von St. Gallen auf Leader Thun elf Punkte, womit der Premieren-Titel für die Berner Oberländer rechnerisch noch nicht feststeht. Die Meisterfeier dürfte jedoch nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben sein.
Viel wichtiger, als das Meisterrennen offen zu halten, dürfte den St. Gallern aber ohnehin die Sicherung des 2. Platzes sein. Im Kampf um die internationalen Plätze hat das Team von Enrico Maassen nun wieder drei Punkte Vorsprung auf Lugano. Sion im 4. Rang liegt bereits acht Zähler zurück. YB im 6. Rang dürfte in der kommenden Saison nicht im Europacup vertreten sein.
Besonders bitter ist der nächste Dämpfer für die Berner, da sie das Spiel über weite Strecken dominierten. Immer wieder scheiterten sie jedoch an Lawrence Ati Zigi. Bereits der St. Galler Führungstreffer fiel entgegen dem Spielverlauf. Lukas Görtler verwandelte nach 64 Minuten einen von Urs Schnyder hart gepfiffenen Handspenalty souverän. Schliesslich sah es so aus, als ob Ebrima Colley mit seinem Treffer in der 81. Minute für den Umschwung sorgen könnte. Doch die St. Galler hatten in Person von Okoroji das letzte Wort. (sda)
18:16 Uhr
Sonntag, 26. April
Michael Gwerder holt sich den ersten Kranzfestsieg
Der Schwyzer Michael Gwerder gewinnt den Auftakt in die Kranzfestsaison. Beim Ob- und Nidwaldner Kantonalschwingfest in Hergiswil kommt der 26-Jährige zu seinem ersten Kranzfestsieg.
Nach fünf Siegen und einem Gestellten setzte sich Gwerder im Schlussgang gegen den Einheimischen Christian Zemp in der achten Minute mit Kurz und Nachdrücken am Boden durch. Noch vor Zemp klassierte sich der Urner Lukas Bissig auf dem 2. Platz. (sda)
17:47 Uhr
Sonntag, 26. April
Stuttgart und Bremen teilen sich die Punkte
Im ersten Sonntagsspiel der 31. Bundesliga-Runde gibt es keinen Sieger. Stuttgart kommt gegen Bremen nicht über ein 1:1 hinaus und verschenkt wertvolle Punkte im Kampf um die Champions League.
Die Gäste aus Bremen gingen in der ersten Halbzeit durch Jens Stage in Führung. Das wie gewohnt dominante Stuttgart glich nach dem Seitenwechsel durch Joker Ermedin Demirovic aus. Mehr als dieser eine Treffer wollte den Schwaben, bei denen Luca Jaquez in der Innenverteidigung durchspielte, nicht gelingen.
Stuttgart, das unter der Woche den Einzug in den Cup-Final schaffte, liegt aufgrund der besseren Tordifferenz vor Hoffenheim im 4. Rang. Am kommenden Samstag kommt es zum Direktduell um die Champions League. Leverkusen lauert mit zwei Punkten weniger auf dem 6. Platz.
Für Bremen könnte der Punkt im Kampf um den Klassenerhalt wertvoll sein. Mit 32 Zählern belegt Werder den 12. Platz mit sieben Punkte Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz. (sda)
16:04 Uhr
Sonntag, 26. April
Historischer Sieg von Sion in Basel
Sion gewinnt zum ersten Mal seit Bestehen der Super League in Basel. Beim historischen 2:0-Triumph der Walliser in der 34. Runde sind Rilind Nivokazi, Josias Lukembila und Anthony Racioppi die Matchwinner.
42 Mal in Folge versuchte Sion vergeblich, die Festung St. Jakob-Park im Rahmen eines Meisterschaftsspiels einzunehmen. Nun klappte es im 43. Anlauf.
Am Ursprung des Sieges stand Rilind Nivokazi. Der 26-jährige Kosovare traf in der 24. Minute zum 1:0 für die Gäste. Für den Stürmer, der im Sommer aus Bellinzona zu den Wallisern stiess, war es bereits der 13. Saisontreffer. Die Vorentscheidung in einer Partie mit wenigen Torraumszenen gelang Josias Lukembila nach einer Spielstunde. Er bezwang Marwin Hitz aus 16 Metern.
Moritz Broschinski verpasste es, das Spiel rund eine Viertelstunde vor dem Ende nochmals spannend zu machen. Der deutsche Stürmer in Diensten der Basler scheiterte vom Penaltypunkt an Anthony Racioppi.
Sion überholte mit dem dritten Sieg in Folge den FCB, der die verletzungsbedingte Abwesenheit von Xherdan Shaqiri nicht kaschieren konnte, erst mit dem Rücken zur Wand aufdrehte und die erste Heimniederlage gegen Sion seit beinahe 30 Jahren kassierte. Beim letzten Walliser Meisterschaftssieg am Rheinknie im August 1997 - damals noch in der NLA - traf übrigens ein gewisser Didier Tholot. Der Franzose steht bei Sion seit 2023 an der Seitenlinie. (sda)
15:36 Uhr
Sonntag, 26. April
Simona Aebersold knapp geschlagen
Simona Aebersold hat den Sieg im K.o.-Sprint zum Abschluss des Heim-Weltcups in Locarno knapp verpasst. Die 28-Jährige hatte im Schlussspurt knapp das Nachsehen gegen die Dänin Hedvig Valbjörn Gydesen.
Nach den 3. Plätzen im Einzel- und im Teamsprint an den Vortagen bog Aebersold am Sonntag als Führende auf das Zielgelände auf der Piazza Grande ein. Dort schob sich Valbjörn Gydesen auf den letzten Metern noch an ihr vorbei. Platz 3 ging an die Finnin Maija Sianoja.
Für Natalia Gämperle endete der Wettkampf wie für Tino Polsini, den Sieger am Freitag im Einzelsprint, sowie Benjamin Wey, Fabian Aebersold und Timo Suter in den Halbfinals. Den Sieg bei den Männern holte sich der norwegische Langdistanz-Weltmeister Kasper Harlem Fosser hauchdünn vor dem Finnen Tuomas Heikkilä. (sda)
15:08 Uhr
Sonntag, 26. April
Siegesserie von Bezzecchi reisst
Der Spanier Alex Marquez gewann wie vor Jahresfrist den Heim-GP in Jerez. Der MotoGP-Fahrer setzte somit dem Siegeszug des Italieners Marco Bezzecchi ein Ende.
Bezzecchi, der zuvor saisonübergreifend fünf Rennen in Serie als Erster beendet hatte, wurde diesmal Zweiter. Er baute aber den Vorsprung im WM-Klassement weiter aus.
Alex Marquez gelang quasi ein Start-Ziel-Sieg, nachdem er früh im Rennen seinen Bruder Marc Marquez an der Spitze abgelöst hatte. Der ältere der Marquez-Brüder, der am Samstag den Sprint gewonnen hatte, kam in der Startphase zu Fall. In einer Kurve hatte das Vorderrad zu wenig Haftung. (sda)
14:01 Uhr
Sonntag, 26. April
Italiens Schiedsrichter-Chef unter Betrugsverdacht
Gegen den Schiedsrichter-Koordinator der italienischen Serie A und B, Gianluca Rocchi, wird wegen des Verdachts der Beteiligung an Sportbetrug ermittelt. Der 52-jährige Italiener soll Druck auf Schiedsrichter ausgeübt und Einfluss auf VAR-Entscheidungen genommen haben, wie Medien berichteten. Mehrere Spiele der vergangenen Saison sollen überprüft werden.
Rocchi kündigte in einer Mitteilung an, sein Amt niederzulegen. Er bestritt jede Beteiligung an illegalen Handlungen und erklärte, sich sicher zu sein, aus der Angelegenheit unbeschadet und gestärkt hervorzugehen. Der italienische Schiedsrichterverbands AIA teilte mit, dass sich auch der VAR-Verantwortliche Andrea Gervasoni selbst vorübergehend von seinem Amt suspendiert hat.
Konkret geht es den Berichten zufolge um die Serie-A-Spiele Udinese gegen Parma, das Udinese dank eines Penaltys gewann, sowie Inter Mailand gegen Hellas Verona, das die Mailänder mit 2:1 für sich entschieden. Rocchi soll Einfluss auf die Kollegen in einem bestimmten VAR-Zentrum genommen haben. (sda/dpa)
14:00 Uhr
Sonntag, 26. April
Verletzter Salah wohl nicht mehr für Liverpool
Die Partie gegen Crystal Palace dürfte für Mohamed Salah die letzte im Trikot von Liverpool gewesen sein. Der Ägypter musste am Samstag beim 3:1-Sieg der Reds nach einer Stunde verletzt vom Rasen, laut Angaben des ägyptischen Fussballverbandes wird er aufgrund eines Muskelrisses im Oberschenkel für den Rest der Saison ausfallen. Eine Bestätigung von Liverpool gab es zunächst nicht.
Salah wird Liverpool am Saisonende verlassen. Wie der ägyptische Nationalteam-Direktor Ibrahim Hassan gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters erklärte, benötigt der 33-Jährige vier Wochen Pause. Für die Mitte Juni startende WM soll der Stürmerstar der Nordafrikaner rechtzeitig fit sein.
Salah applaudierte den Fans bei seiner Auswechslung. Der «Egyptian King» spielt seit neun Jahren für Liverpool. Mit dem Klub gewann er einmal die Champions League und zweimal den Titel in der Premier League. Wohin Salah im Sommer wechselt, ist offen. Liverpools Saison in der Premier League endet am 24. Mai mit dem Heimspiel gegen Brentford. Dann soll der langjährige Leistungsträger gebührend verabschiedet werden. (sda/dpa)
13:59 Uhr
Sonntag, 26. April
Kenianer Sawe läuft Marathon unter zwei Stunden
Der Kenianer Sabastian Sawe ist in London als erster Mensch in einem offiziellen Wettkampf einen Marathon unter zwei Stunden gelaufen. Der 29-Jährige gewann bei dem prestigeträchtigen Rennen in 1:59:30 Stunden und war damit schneller als der bisherige Weltrekord seines Landsmanns Kelvin Kiptum, der 2023 in Chicago 2:00:35 Stunden benötigt hatte.
Bei den Frauen verteidigte die Äthiopierin Tigst Assefa ihren Vorjahressieg erfolgreich und verbesserte dabei den Weltrekord für ein reines Frauenrennen, den sie im vergangenen Jahr aufgestellt hatte. Die 29-jährige Athletin setzte auf den letzten Metern zum Sprint an, um sich von den Kenianerinnen Joyciline Jepkosgei und Hellen Obiri abzusetzen, mit denen sie das gesamte Rennen über zusammen gelaufen war, und überquerte die Ziellinie nach 2 Stunden, 15 Minuten und 41 Sekunden - neun Sekunden schneller als der bisherige Rekord.
Die Schweiz dominierte mit einem Doppelsieg im Rollstuhlrennen. Marcel Hug setzte sich früh entscheidend ab und wiederholte damit sein taktisches Muster vom Boston-Lauf wenige Tage zuvor. Nach 10 km konnten weder der Brite David Weir noch der Chinese Luo Xingchuan das Tempo halten. Hug gewann in 1:24:13 Stunden mit über viereinhalb Minuten Vorsprung.
Bei den Frauen entschied Catherine Debrunner ein enges Duell für sich. Ab km 15 lieferte sie sich mit der Amerikanerin Tatyana McFadden ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das sie erst im Schlussspurt gewann. Debrunner siegte in 1:38:29 Stunden, rund fünf Sekunden vor McFadden. Manuela Schär komplettierte das Podest. (sda/afp/dpa)
12:35 Uhr
Sonntag, 26. April
Sandro Schärer pfeift PSG - Bayern
Die Endphase der Champions League findet zum ersten Mal seit 2010 wieder mit Beteiligung eines Schweizer Schiedsrichters statt. Sandro Schärer wurde von der UEFA für das Halbfinal-Hinspiel zwischen Vorjahressieger Paris Saint-Germain und Bayern München am Dienstagabend im Parc des Princes aufgeboten.
Schärer stand kürzlich schon im Viertelfinal der Europa League zwischen Bologna und Aston Villa im Einsatz. Anfang Monat erhielt der 37-jährige Schwyzer zudem ein Aufgebot für die WM in den USA im Sommer. Als letzter Schweizer hatte Massimo Busacca vor 16 Jahren mit der Partie Olympique Lyon - Bayern München einen Halbfinal in der Champions League gepfiffen. (sda)
12:31 Uhr
Sonntag, 26. April
Thomas Sempach verlässt das Sägemehl
Der Emmentaler Schwinger Thomas Sempach erklärte mit 41 Jahren seinen sofortigen Rücktritt vom aktiven Schwingsport. In einem offenen Brief begründet der fünffache Eidgenosse seinen Entscheid mit körperlichen Belastungen und wachsender beruflicher Beanspruchung als Landwirt. Ein geplanter letzter Einsatz am 3. Mai beim Emmentalischen Schwingfest kommt damit nicht zustande.
Sempach blickt auf eine tolle Karriere zurück: Insgesamt gewann er 125 Kränze, darunter fünf eidgenössische (2004, 2010, 2016, 2019, 2022), sowie zwei Bergkranzfeste auf der Schwägalp (2008) und am Brünig (2016). (sda)
23:42 Uhr
Samstag, 25. April
Rychenberg nach Penaltykrimi erstmals Meister
Die Unihockeyaner von Rychenberg Winterthur sind zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins Schweizer Meister. Die in dieser Saison von der Trainer-Ikone Philippe Soutter gecoachten Zürcher setzen sich im Superfinal in Freiburg gegen Zug United im Penaltyschiessen 2:1 durch. In der regulären Spielzeit rettete sich Titelverteidiger Zug mit vier Toren zum 4:4 noch in die Verlängerung.
Nach einer hart umkämpften Verlängerung, in der sich die Teams nichts schenkten und Topchancen auf beiden Seiten ungenutzt blieben, musste das Penaltyschiessen über den neuen Schweizer Meister entscheiden. In diesem setzte sich Rychenberg Winterthur schliesslich durch - auch, weil Goalie Eric Kunz die Nerven nicht versagten und er vier der fünf Zuger Penaltys parierte.
Auf dem Papier schien die Partie im Vorfeld eigentlich wie David gegen Goliath. Der HCR hatte die Qualifikation als Siebter beendet und war noch nie Meister. Zug war als Zweiter der Qualifikation und Titelverteidiger klarer Favorit.
Doch bis kurz vor Ende des zweiten Drittels war von einer Zuger Überlegenheit nichts zu sehen. 4:0 führte Rychenberg nach einem Tor im ersten und drei im zweiten Drittel. Auch dank des starken Kunz, der seinen Kasten fast 40 Minuten lang reinhielt, fand Zug erst in der Schlussphase des zweiten Drittels richtig ins Spiel. Noch vor dem zweiten Pausenpfiff verkürzten Zugs finnische Hochkaräter Miko Kailiala und Justus Kainulainen in der Folge auf 2:4 - plötzlich war die Spannung im Superfinal zurück.
Endgültig alles wieder offen war dann 15 Minuten vor Schluss, als Zug die Partie dank zwei Treffern innert zwei Minuten ausgeglichen hatte. Bei diesem Stand blieb es dann auch, bis Kunz im Penaltyschiessen den letzten Versuch von Robin Nilsberth parierte und Rychenberg Winterthur erlöste. (sda)
23:40 Uhr
Samstag, 25. April
Samuel Scherrer kämpft um EM-Bronze
Samuel Scherrer kämpft an den Europameisterschaften der Ringer in Tirana um seine dritte EM-Medaille. Der 19-jährige Willisauer steht in der Kategorie bis 92 kg in der Repêchage. In dieser geht es am Sonntag gegen den Russen Arjan Tsjutrin um Bronze.
Scherrer hatte an den kontinentalen Titelkämpfen 2020 und 2021 Silber gewonnen. Seinen dritten Final in der nicht-olympischen Klasse verpasste er am Samstag durch eine 0:6-Niederlage im Halbfinal gegen Ali Magomedowitsch Tcokajew.
Nils Leutert (bis 61 kg) und Umar Mavlaev (bis 86 kg) scheiterten in der Qualifikation (Leutert) respektive in den Viertelfinals. (sda)
21:37 Uhr
Samstag, 25. April
Arsenal legt vor, City zittert sich in den FA-Cup-Final
Arsenal findet nach zwei Meisterschaftsniederlagen zurück in die Spur und legt im Meisterrennen vor. In der 34. Runde der Premier League siegen die Londoner gegen Newcastle United 1:0.
Den entscheidenden Treffer erzielte Eberechi Eze bereits in der 9. Minute. Die Vorlage zum einzigen Tor des Tages gab der Deutsche Kai Havertz, der nach 34 Minuten mit Leistenbeschwerden ausgewechselt werden musste.
Arsenal liegt durch den Sieg wieder drei Punkte vor Manchester City. Das Team von Trainer Pep Guardiola hat jedoch ein Spiel weniger ausgetragen und zog an diesem Samstag dank eines 2:1-Erfolgs gegen den Zweitligisten Southampton in den Final des FA-Cups ein. Der Favorit drehte die Partie in den Schlussminuten, nachdem der Aussenseiter in der 79. Minute in Führung gegangen war. Den zweiten Finalisten ermitteln am Sonntag Chelsea und Leeds United. (sda)
21:37 Uhr
Samstag, 25. April
Platz 3 für die Sprintstaffel am Heimweltcup
Die Schweizer Orientierungsläufer sind am Heimweltcup in Locarno auch am zweiten Tag auf das Podest gelaufen. Nach Tino Polsinis zweitem Weltcupsieg im Einzelsprint am Freitag belegten die Schweizer im Teamsprint den 3. Platz.
Zu verdanken hatte das Heimteam den zweiten Podestplatz auf der Piazza Grande insbesondere Simona Aebersold, die an sechster Stelle von ihrem Bruder Fabian Aebersold übernahm und eine fulminante Aufholjagd hinlegte. Den Sieg holte sich, angeführt von Langdistanz-Weltmeister Kasper Harlem Fosser, überlegen Norwegen vor Schweden.
Am Sonntag steht in Locarno noch der Knock-out-Sprint auf dem Programm. (sda)
21:35 Uhr
Samstag, 25. April
WSL: Basel in Rücklage, Servette und YB siegen
Im Hinspiel der Playoff-Viertelfinals in der Women's Super League unterliegt Basel in St. Gallen 0:1. Servette und YB werden ihrer Favoritenrolle gerecht und siegen auswärts.
Basel, das die Qualifikation auf dem 3. Platz abgeschlossen hatte, musste sich in St. Gallen (6.) mit 0:1 geschlagen geben. Yael Aeberhard sorgte nach 63 Minuten für den einzigen Treffer der Partie.
Mit einem kleinen Polster in das Rückspiel geht der Cup- und Qualifikationssieger Servette Chênois. Die Genferinnen bekundeten in Aarau mehr Mühe als erwartet und siegten lediglich mit 2:1. Ein Treffer von Alketa Rama kurz vor dem Ende lässt die Aarauer Hoffnungen auf eine faustdicke Überraschung am Leben. Es bedarf jedoch eines Exploits im Rückspiel seitens des Aussenseiters: Servette verlor in der Qualifikation keines der neun Heimspiele.
YB gab sich gegen Rapperswil-Jona keine Blösse und siegte in der Ostschweiz 1:0. Maja Jelcic brachte den Meister und Cup-Finalisten kurz vor der Pause auf die Siegerstrasse.
Die Rückspiele finden am Freitag und Samstag, 1./2. Mai statt. (sda)
18:55 Uhr
Samstag, 25. April
Marc Marquez gewinnt Sprint in Jerez
Marc Marquez hat am Samstag in Jerez den Sprint im Grand Prix von Spanien für sich entschieden. Der spanische MotoGP-Weltmeister wiederholte damit seinen Vorjahreserfolg.
Marquez gewann, obwohl er bei einsetzendem Regen wie unter anderem sein Bruder Alex Marquez zu Sturz kam. Im Anschluss daran spielte der Star der Szene seine Qualität auf nasser Strecke aus und setzte sich vor Francesco Bagnaia durch. Hinter dem Ducati-Duo wurde der Italiener Franco Morbidelli von Startplatz 18 aus auf seiner VR46 Dritter. Der Italiener Marco Bezzecchi blieb trotz seines Ausfalls Führender in der WM-Wertung vor seinem spanischen Aprilia-Markenkollegen Jorge Martin.
Vor dem Sprintsieg sicherte sich Marquez am Samstag seine erste Pole-Position seit acht Monaten. Auch da machte er sich die nassen Bedingungen zunutze. «Heute hatte ich extremes Glück», meinte der Sieger, nachdem er nach seinem Sturz auch noch das Motorrad gewechselt hatte. Der Start zum Hauptrennen erfolgt am Sonntag um 17.00 Uhr. (sda)
18:49 Uhr
Samstag, 25. April
Mainz verspielt 3:0-Führung gegen die Bayern

Mainz vergibt in der 31. Runde der Bundesliga eine 3:0-Führung gegen Bayern München und unterliegt dem Meister mit 3:4. Augsburg sichert sich vorzeitig den Klassenerhalt.
Mainz liess dem Meister aus München, der zwischen Cup- und Champions-League-Halbfinal auf vielen Positionen rotierte, in der ersten Halbzeit keine Chance. Das Team des Schweizer Trainers Urs Fischer traf im Viertelstunden-Takt und führte zur Pause 3:0. Dann liess Vincent Kompany die Muskeln spielen und brachte Harry Kane, Michael Olise und Jamal Musiala, die im Verbund mit Nicolas Jackson das Spiel drehten, wodurch Mainz den vorzeitigen Klassenerhalt verpasste.
Augsburg sichert Klassenerhalt
Den Klassenerhalt sicherte sich vorzeitig Augsburg. Dem Team mit Fabian Rieder und Cédric Zesiger reichte hierfür ein 1:1 gegen Frankfurt.
Weiterhin mehr oder weniger um den Verbleib in der Bundesliga zittern müssen die Teams ab Platz 10, den Mainz belegt. Beste Aussichten, auch in der kommenden Saison im Oberhaus zu spielen, hat Borussia Mönchengladbach. Die «Fohlen» mit Abwehrchef Nico Elvedi sicherten sich beim torlosen Unentschieden in Wolfsburg einen Punkt und hielten den Konkurrenten aus Niedersachsen, der den vorletzten Platz belegt, auf Distanz.
Einen Punkt weniger auf dem Konto als Gladbach hat der Rivale aus Köln, der im Rheinischen Derby gegen Leverkusen eine unglückliche 1:2-Heimniederlage bezog.
Im Spiel der letzten Chance setzte sich der Tabellenletzte Heidenheim gegen den -drittletzten St. Pauli 2:0 durch. Das Team von Kulttrainer Frank Schmidt hat drei Runden vor Schluss noch vier Punkte Rückstand auf die Hanseaten, die den Barrage-Platz belegen. (sda)
17:42 Uhr
Samstag, 25. April
Schweizerinnen verlieren bei Mullers Derniere
Colin Muller ist mit einer Niederlage als Trainer des Schweizer Eishockey-Nationalteams abgetreten. Die Olympiadritten verloren das letzte Spiel unter Muller in Augsburg gegen Deutschland 3:5.
Für die Schweizerinnen war es der zweite Test gegen Deutschland in drei Tagen. Am Mittwoch hatte es ein 1:5 abgesetzt. Die Schützlinge von Muller, der das Team seit Sommer 2019 als Cheftrainer führte und davor als Assistent gewirkt hatte, traten beide Male nicht in Bestbesetzung an, sondern als «Prospect Team» im Hinblick auf die WM, die neu im November statt im April stattfindet. (sda)
16:16 Uhr
Samstag, 25. April
Bern-Burgdorf zum ersten Mal Unihockey-Meister

Die Frauen von Bern-Burgdorf sind zum ersten Mal Schweizer Meister im Unihockey. Sie gewinnen gegen die Kloten-Dietlikon Jets im Superfinal in Freiburg mit 4:2.
Entscheidend für den Sieg von Bern-Burgdorf war Dana Misteli, die Topskorerin des Teams. Im ersten Drittel traf sie zum Ausgleich und – viel wichtiger – rund drei Minuten vor Schluss zum Sieg. Die mit knapp 8000 Menschen gefüllte BCF-Arena kochte über, während Misteli mit ihren Mitspielerinnen jubelte. Kloten-Dietlikon musste sich derweil erstmals seit 2019 im Superfinal geschlagen geben, nachdem sie seither jedes Jahr triumphiert hatten.

Für die Bernerinnen ist der Meistertitel die Krönung einer bereits starken Saison. Zwar waren die Favoritenrollen vor dem Finalspiel der Frauen nicht klar verteilt gewesen. Mit Kloten-Dietlikon war auch für Bern-Burgdorf als Qualifikationssiegerinnen klar, dass ein starker Gegner warten würde.
Doch davon liessen sich die erstmaligen Finalistinnen nicht aus der Ruhe bringen. Mit dem Treffer von Tanja Kyburz ins leere Tor von Kloten-Dietlikon war spätestens 21 Sekunden vor dem Schlusspfiff klar, dass sich ein neues Team in die Liste der Meisterinnen eintragen würde. (sda)
14:42 Uhr
Samstag, 25. April
Bencic eine Runde weiter

Belinda Bencic (WTA 12) zieht beim WTA-1000-Turnier in Madrid in den Achtelfinals ein. Die Schweizerin besiegt die Russin Diana Shnaider (WTA 19) 6:2, 7:6 (8:6).
Bencic zog in beiden Sätzen zunächst auf 4:0 davon. Während sie den ersten Durchgang souverän nach Hause brachte, geriet sie im zweiten Satz ins Wanken und gab fünf Games in Serie ab. Die Ostschweizerin fing sich jedoch rechtzeitig, rettete sich ins Tiebreak und verwertet dort ihren dritten Matchball. Damit gewann die 29-Jährige auch das dritte Duell mit der sieben Jahre jüngeren Shnaider in zwei Sätzen.
In ihrem Achtelfinal trifft Bencic auf die 24-jährige Hailey Baptiste. Die ungesetzte Amerikanerin, aktuell die Nummer 32 der Welt, schaltete die als Nummer 8 gesetzte Italienerin Jasmine Paolini in zwei Sätzen aus (7:5, 6:3). Ihr bestes Ergebnis in Madrid erreichte Bencic 2019 mit dem Halbfinaleinzug. (sda)
14:41 Uhr
Samstag, 25. April
Rockets und Capela verlieren zum dritten Mal

Die Houston Rockets stehen vor dem Playoff-Aus. Nach der 108:112-Niederlage in der Verlängerung liegt das Team mit dem Genfer Clint Capela in der Serie gegen die Los Angeles Lakers 0:3 zurück.
Der gefeierte Mann bei den Gästen aus Kalifornien war LeBron James. Er erzielte 29 Punkte, darunter einen Dreipunktewurf, mit dem er 13 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit die Partie ausglich. James stand mehr als 45 Minuten auf dem Feld. Der 41-Jährige erklärte danach, dass er angesichts der verletzungsbedingten Ausfälle der Topskorer Luka Doncic und Austin Reaves keine andere Wahl habe, als alles zu geben.
Bei den Rockets fehlte erneut Kevin Durant. Der Starspieler, der im zweiten Spiel sein Comeback nach einer Knieverletzung gegeben hatte, fehlte diesmal aufgrund einer Knöchelverstauchung. In dessen Abwesenheit kam Alperen Sengün zwar auf 33 Punkte und 16 Rebounds, was jedoch nicht zum ersten Sieg von Houston reichte. Capela (je zwei Punkte und Rebounds) musste sich mit 3:40 Einsatzminuten begnügen.
Nun benötigen die Rockets vier Siege in Folge, um erstmals seit sechs Jahren wieder in die zweite Playoff-Runde einzuziehen. (sda)
14:36 Uhr
Samstag, 25. April
Moser und die Lightning erneut in Rücklage

Auch die dritte Partie der Playoff-Serie zwischen den Tampa Bay Lightning und den Montreal Canadiens geht in die Verlängerung. Die Kanadier gewinnen ihr erstes Heimspiel 3:2.
Nach etwas mehr als zwei Minuten der Overtime war es der 22-jährige Lane Hutson, der für den Sieg der Canadiens sorgte. Dank des platzierten Weitschusses des amerikanischen Verteidigers führt Montreal in der Serie mit 2:1. Im letzten Spiel hatten die Lightning durch den Treffer des Schweizer Verteidigers Janis Moser ausgeglichen.
Das vierte Spiel zwischen den beiden Teams, die in der Qualifikation mit je 106 Punkten die Ränge 3 (Lightning) und 4 (Canadiens) der Eastern Conference belegten, findet erneut in Montreal statt. (sda)
22:31 Uhr
Freitag, 24. April
Schweiz schlägt Ungarn erneut mit 6:1
Das Eishockey-Nationalteam gewinnt in Biel auch den zweiten Test gegen Ungarn innerhalb von 24 Stunden. Die Schweizer lassen auf das 6:1 vom Donnerstag erneut ein 6:1 folgen.
22:22 Uhr
Freitag, 24. April
Vaduz setzt Aarau unter Druck
Leader Vaduz legte im Aufstiegsrennen der Challenge League wieder vor. Die Liechtensteiner siegten auswärts bei Stade Nyonnais 3:1.
Der Verteidiger Niklas Lang aus Deutschland mit seinem zweiten Saisontreffer sowie zweimal der Franzose Brian Beyer, der diesen April bereits zum fünften und sechsten Mal als Torschütze jubelte, sorgten für klare Verhältnisse. Den Ehrentreffer bekamen die Westschweizer erst in der Nachspielzeit durch ein Eigentor geschenkt.

Aarau, das am Samstagabend auswärts gegen Wil spielt, kann mit einem Sieg in der Ostschweiz den Rückstand wieder auf zwei Punkte verkürzen.
In der zweiten Partie vom Freitagabend setzte sich Rapperswil-Jona gegen Etoile Carouge 2:1 durch. (sda)
21:33 Uhr
Freitag, 24. April
Die FCZ-Frauen legen vor
Die Frauen des FC Zürich gewannen zum Auftakt der Viertelfinals in der Super League das Hinspiel gegen die Grasshoppers 2:0. Die Deutsche Chiara Bücher und die österreichisch-schweizerische Doppelbürgerin Amelie Roduner trafen in der ersten Halbzeit.
Die Frauen von GC sind für das Rückspiel am 1. Mai gehörig unter Druck geraten. In der vergangenen Meisterschaft waren sie bis in den Final vorgestossen (Niederlage gegen die YB-Frauen). Nun müssen sie als Qualifikations-Vierte bereits in den Viertelfinals einen starken FCZ aus dem Weg räumen, um den Meistertraum am Leben zu erhalten. (sda)
20:35 Uhr
Freitag, 24. April
Kolumbianischer Radprofi stirbt nach Sturz in Frankreich
Nach einem Sturz bei einem Rennen in Frankreich kämpft ein kolumbianischer Radprofi mehrere Tage um sein Leben. Nun ist Cristian Camilo Muñoz gestorben.
Der Sportler wurde 30 Jahre alt, wie der kolumbianische Radsport-Verband mitteilte. Der frühere Teamkollege von Tadej Pogacar starb den Folgen eines Sturzes, den er am vergangenen Samstag bei der Tour du Jura in Frankreich erlitten hatte.
Nach Angaben seines Teams Nu Colombia wurde Muñoz nach dem Unfall zunächst wegen einer Knieverletzung behandelt und anschliessend in eine Klinik im nordspanischen Oviedo verlegt. Dort wurde eine schwer zu kontrollierende Infektion festgestellt. Trotz medizinischer Versorgung verschlechterte sich sein Zustand und es kam zu Komplikationen, an denen er schliesslich starb. (sda/dpa)
19:34 Uhr
Freitag, 24. April
Carlos Alcaraz verpasst auch Rom und das French Open
Carlos Alcaraz (ATP 2), zuletzt zweimal Turniersieger in Roland-Garros, verpasst in diesem Frühjahr auch das French Open. Eine Verletzung am rechten Handgelenk bremst den Spanier aus.
Vor einer Woche gab Alcaraz das Turnier in Barcelona verletzt auf; diese Woche fehlte er an seinem Heimturnier in Madrid. «Nach den Ergebnissen der heute durchgeführten Untersuchungen haben wir beschlossen, vorsichtig zu bleiben und auch nicht in Rom und am French Open anzutreten, um zunächst die Entwicklung (der Verletzung) abzuwarten und dann zu entscheiden, wann wir auf den Platz zurückkehren“, so Alcaraz in seinen sozialen Netzwerken. (sda)
18:17 Uhr
Freitag, 24. April
Noch 15 Alpine im Schweizer Nationalteam

Die alpinen Nationalteams von Swiss-Ski werden auf die kommende Saison deutlich kleiner. Nur noch neun Männer und sechs Frauen verfügen neuerdings über den höchsten Kader-Status.
Auf Männer-Seite verkleinerte sich die Nationalmannschaft gleich um einen Drittel. Niels Hintermann und Marc Rochat gaben ihren Rücktritt bekannt. Mit Arnaud Boisset (ins B-Kader), Justin Murisier und Daniel Yule (beide ins A-Kader) wurde ein Trio aufgrund der Resultate zurückgestuft.
Hingegen schaffte kein Fahrer den Sprung zu den «Bisherigen» Luca Aerni, Gino Caviezel, Loïc Meillard, Alexis Monney, Tanguy Nef, Marco Odermatt, Stefan Rogentin, Thomas Tumler und Franjo von Allmen.
Gar nicht mehr einem Swiss-Ski-Kader gehört Ramon Zenhäusern an. Der 33-jährige Walliser, im vergangenen Winter noch im C-Kader, wird von Swiss-Ski an den Regionalverband «zurückgegeben». Ob der Team-Olympiasieger und Slalom-Zweite der Winterspiele 2018 seine Karriere fortsetzen wird, hat er noch nicht bekannt gegeben.
Bei den Frauen gehören Malorie Blanc, Lara Gut-Behrami, Wendy Holdener, Mélanie Meillard, Camille Rast und Corinne Suter wie bislang dem Nationalteam an. Für Jasmine Flury erfolgte die Rückstufung ins A-Kader.
Die Kader-Selektionen wurden von Hans Flatscher, Direktor Ski Alpin, mit den Cheftrainern Thomas Stauffer und Beat Tschuor sowie mit dem Chef Nachwuchs, Werner Zurbuchen, vorgenommen. (sda)
16:37 Uhr
Freitag, 24. April
Gianluca Prestianni für sechs Partien gesperrt

Der Argentinier Gianluca Prestianni von Benfica Lissabon wird wegen «diskriminierenden Verhaltens» für sechs Partien gesperrt. Dies teilt die UEFA mit. Prestianni wurde vorgeworfen, in der Champions League im Achtelfinal-Hinspiel gegen Real Madrid den Brasilianer Vinicius rassistisch beleidigt zu haben.
Allerdings verdeckte der 20-jährige Argentinier mit seinem Trikot den Mund, so dass niemand sicher wusste, was effektiv gesagt worden ist. Prestianni wurde fürs Rückspiel gesperrt und muss zwei weitere Spielsperren absitzen. Drei der sechs Sperren wurden auf Bewährung ausgesprochen.
Die UEFA erachtete den Tatbestand der «Homophobie» wegen Zeugenaussagen als erwiesen. Prestianni hatte stets behauptet, keine rassistischen Kommentare abgegeben zu haben, Vinicius hätte ihn falsch verstanden. Zwei Real-Teamkollegen von Vinicius sollen indessen gegen Prestianni ausgesagt haben: Aurélien Tchouameni sagte, dass Prestianni ihm gegenüber die Beleidigungen eingeräumt habe. Kylian Mbappé hatte ausgesagt, Prestianni hätte Vinicius fünfmal als «Affen» bezeichnet.
Laut dem amerikanischen Sportportal ESPN hatte Prestianni gegenüber der UEFA zugegeben, dass er Vinicius auf spanisch mit homophoben Sprüchen eingedeckt habe. Er hätte ihn aber nicht rassistisch beleidigt. Als homophobe Aussagen gelten abwertende, diskriminierende Äusserungen, die sich gegen Menschen aufgrund nicht-heterosexueller Orientierung richten (wie schwul, bi, queer). (sda)
16:41 Uhr
Freitag, 24. April
Endstation 2. Runde für Simona Waltert

Die 25-jährige Schweizerin Simona Waltert scheidet am WTA-1000-Turnier von Madrid nach zwei Siegen in der Qualifikation und dem Startsieg im Hauptfeld in der 2. Runde aus. Waltert unterliegt der Lettin Jelena Ostapenko mit 2:6, 5:7.
Waltert führte zwar in beiden Sätzen mit einem Break, verlor aber dennoch nach 98 Minuten gegen die French-Open-Siegerin von 2017. Simona Waltert hat vor vier Jahren zwei Top-50-Spielerinnen geschlagen. Seither verlor sie aber alle elf Duelle gegen Gegnerinnen aus den ersten 50 der Weltrangliste. (sda)
15:11 Uhr
Freitag, 24. April
Allan McNish neuer Renndirektor von Audi

Nach dem überraschenden Abschied von Jonathan Wheatley als Teamchef des Formel-1-Rennstalls Audi wird Allan McNish Renndirektor. Das bestätigte der bayerische Automobilbauer mit der Team-Basis in Hinwil.
Der 56 Jahre alte Schotte war bis zuletzt Chef des Nachwuchsprogramms des deutschen Werksteams. McNish tritt seine neue Position ab dem Grand Prix von Miami in der kommenden Woche an. «Zu seinem Aufgabenbereich gehören sportliche Themen, die Abstimmung im Engineering, das Fahrermanagement, die Rennstrategie und die Abläufe in der Garage sowie mediale und partnerbezogene Aktivitäten an der Strecke», teilte Audi mit. McNish berichtet direkt an Teamchef und Projektleiter Mattia Binotto.
Nur wenige Tage vor dem dritten Saisonrennen in Japan hatte Audi überraschend den Abschied von Wheatley «aus persönlichen Gründen» verkündet. Der Brite hatte bei dem deutschen Werksteam eine Doppelspitze mit Binotto gebildet und war nur ein Jahr im Amt. Daraufhin übernahm Binotto Wheatleys Aufgaben, zugleich kündigte er eine Neuorganisation der Teamführung an. (sda)
15:02 Uhr
Freitag, 24. April
Formel 1 kehrt nach Istanbul zurück

Die Formel-1-WM gastiert 2027 erstmals seit sechs Jahren wieder in der Türkei. Gefahren wird auf dem bewährten Istanbul Park Circuit, der bereits zwischen 2005 und 2011 sowie während der Pandemie-Jahre 2020 und 2021 Austragungsort des Grand Prix war.
Die Strecke am Bosporus, in Kurtköy etwa 50 km östlich von Istanbul im asiatischen Teil des Landes gelegen, gehört für zunächst fünf Jahre wieder zum Rennplan der Formel 1, wie die Verantwortlichen der Königsklasse mitteilten. Die legendäre Kurve 8 mit ihren vier Scheitelpunkten gilt als eine der anspruchsvollsten Passagen im Kalender. (sda)
13:10 Uhr
Freitag, 24. April
Hoffenheim verlängert mit Hajdari

Der Bundesligist TSG Hoffenheim setzt in der Abwehr auf Kontinuität und hat den Vertrag mit Albian Hajdari «langfristig» verlängert. Der für Kosovo spielende 22-jährige Basler war auf diese Saison hin vom FC Lugano nach Deutschland gewechselt. Seither stand er in 24 von möglichen 29 Meisterschaftsspielen in der Startelf. Hoffenheim kämpft im Endspurt der Bundesliga um die Champions-League-Plätze. (sda)
11:23 Uhr
Freitag, 24. April
Shaqiri fällt verletzt aus

FCB-Captain Xherdan Shaqiri hat sich im Training eine strukturelle Muskelverletzung am rechten hinteren Oberschenkel zugezogen, wie der Verein über Instagram mitteilte.
Ein Einsatz am kommenden Heimspiel gegen den FC Sion am Sonntag wurde bereits ausgeschlossen, die Ausfallzeit könnte mehrere Wochen betragen.
09:58 Uhr
Freitag, 24. April
Jasmin Mathis und Henry Bernet gewinnen Sporthilfe-Nachwuchspreis
Die in Zürich vergebenen Schweizer Sporthilfe-Nachwuchspreise 2026 gehen an die Skirennfahrerin Jasmin Mathis und den Tennisspieler Henry Bernet.
Vor zahlreichen Olympia-Teilnehmenden und einer begeisterten Kulisse mit vielen bekannten Sportpersönlichkeiten setzten sich die Preisträgerinnen und Preisträger gegen starke Konkurrenz durch. Eine grosse Wertschätzung für ihre aussergewöhnlichen Leistungen im Jahr 2025.
Die Nidwaldnerin Mathis holte sich im letzten Jahr an der Junioren-WM Gold im Super-G und Silber in der Abfahrt. In diesem Winter kam sie zu ihrem Weltcup-Debüt. Die 22-Jährige blickt aber lieber nach vorne: Olympische Spiele, Weltmeisterschaften und Kristallkugeln sind ihre erklärten Ziele. Ihr Erfolgsrezept: unzählige Stunden im Schnee von klein auf und ihre unerschöpfliche Leidenschaft für Geschwindigkeit. «Schon die Nominierung allein war für mich eine grosse Freude. Den Sieg nun entgegenzunehmen, macht mich natürlich überglücklich. Dabei hätten alle Nominierten diese Auszeichnung verdient, denn verschiedene Sportarten miteinander zu vergleichen, ist alles andere als einfach. In den letzten Jahren habe ich gelernt, geduldiger zu sein, und das zahlt sich jetzt aus.»

Der 19-jährige Basler Bernet brillierte am Australian Open 2025 mit dem Titelgewinn bei den Junioren. Seine Ambitionen sind klar formuliert – und hochgesteckt: Schritt für Schritt in die Top 150 und langfristig in die Top 10 der ATP-Weltrangliste. «Der Erfolg in Australien war natürlich grossartig. Dennoch bleiben wir auf dem Boden. Denn es ist noch ein langer Weg. Aber natürlich hoffen wir, dass er sich im Profibereich etablieren kann», sagt Vater Robert Bernet. Da Henry Bernet aufgrund eines laufenden Turniers nicht in der Schweiz war, wurde er von seinem Vater vertreten.

In der Teamkategorie ging der Preis an die Ruderer Constantin Feuerstein, Gabriel Hars, Matteo Müller und Moritz Petry, die im Doppelvierer an den Junioren-Weltmeisterschaften in der Kategorie U19 Bronze gewannen. «Es ist eine grosse Ehre für uns, über die wir uns von natürlich sehr freuen. Bisher ist in unseren Karrieren alles nach Wunsch verlaufen und wir sind gespannt, was noch kommt. Die Zukunft ist offen – vielleicht wird dieses Team in dieser Form nicht mehr lange bestehen. Insofern dürfen wir das vergangene Jahr wohl als bisherigen Höhepunkt unserer Karriere bezeichnen», so das siegreiche Ruderteam, das das Preisgeld für Material- und Reisekosten einsetzen wird.
09:41 Uhr
Freitag, 24. April
L.A. Kings mit dem Rücken zur Wand
Den Los Angeles Kings droht in den NHL-Playoffs das schnellstmögliche Ausscheiden. Das Team von Kevin Fiala, der noch immer verletzt fehlt, verlor in der Achtelfinalserie gegen die Colorado Avalanche vor Heimpublikum auch das dritte Spiel, und zwar 2:4.
Damit dürfen sich die Kalifornier in der Best-of-7-Serie keine weitere Niederlage mehr leisten, sonst ist die Saison zu Ende. Die vierte Partie findet am Sonntag erneut in Los Angeles statt. (sda)
19:19 Uhr
Donnerstag, 23. April
Marwin Hitz beendet seine Karriere nach dieser Saison
Marwin Hitz zieht nach dieser Saison einen Schlussstrich unter seine Spielerkarriere. Der 38-jährige Goalie des FC Basel wird damit am 17. Mai in Lugano sein letztes Spiel bestreiten, wie sein Klub mitteilt.
Bereits Mitte Januar hatte Hitz bekannt gegeben, dass er seinen im Sommer auslaufenden Vertrag mit dem FCB nicht verlängern würde. Der Ostschweizer steht seit 2022 am Rheinknie zwischen den Pfosten und gewann 2025 mit den Baslern das Double.
Den grössten Teil seiner Karriere bestritt Hitz in Deutschland. Er spielte in der Bundesliga für Wolfsburg, Augsburg und Borussia Dortmund, wobei er oft die Rolle des Ersatzkeepers inne hatte. Für die Schweiz bestritt er 2015 seine einzigen beiden Länderspiele.
Neben der Super League und dem Cup im letzten Jahr mit dem FCB gewann Hitz die deutsche Meisterschaft mit Wolfsburg (2009 als dritter Goalie) und den deutschen Pokal 2021 mit Dortmund. Eine bemerkenswerte persönliche Auszeichnung erhielt der St. Galler im Februar 2015 mit dem vom deutschen Fernsehen vergebenen «Tor des Monats»: Damals traf Hitz in der Bundesliga für Augsburg gegen Leverkusen in der 94. Minute nach einem Eckball mit einem Schuss aus der Drehung zum 2:2-Schlussstand.
14:40 Uhr
Donnerstag, 23. April
Saisonende für Lamine Yamal
Lamine Yamal fällt mit einer Oberschenkelverletzung im linken Bein aus. Wie der FC Barcelona am Donnerstag mitteilte, kann der Spanier in dieser Saison nicht mehr ins Liga-Geschehen eingreifen. Für die WM im Juni und Juli sollte der 18-Jährige laut seinem Klub wieder zur Verfügung stehen.
Yamal zog sich die Verletzung am Mittwochabend zu. Im Heimspiel gegen Celta Vigo verwandelte er in der 40. Minute einen Penalty, nachdem er selbst gefoult worden war. Danach legte er sich noch im Strafraum auf den Boden und musste ausgewechselt werden.
Auch Real Madrid vermeldete zwei Verletzungsfälle. Spielmacher Arda Güler und Verteidiger Eder Militão fallen mit Oberschenkelproblemen aus. Der Klub machte keine Angaben zur Dauer der Absenz. Gemäss der Sportzeitung «Marca» kommen sowohl der Türke als auch der Brasilianer in dieser Saison für Real Madrid nicht mehr zum Einsatz.
13:50 Uhr
Donnerstag, 23. April
Bencic nach Startschwierigkeiten souverän
Belinda Bencic zieht am WTA-1000-Turnier in Madrid souverän in die 3. Runde ein. Beim 6:4, 6:2 gegen die Kroatin Petra Marcinko (WTA 74) bekundet die als Nummer 11 gesetzte Ostschweizerin nur zu Beginn etwas Mühe.
Zweimal liess sich Bencic (WTA 12) von ihrer 20-jährigen Widersacherin nach einem Freilos in der 1. Runde in der Anfangsphase den Service abnehmen, danach kein weiteres Mal. Von insgesamt acht Breakbällen, alle im 1. Satz, wehrte sie sechs ab. Im zweiten Satz gab sie gegen die Halbfinalistin des 125er-Turniers in Oeiras, mit der sie sich zuvor noch nie gemessen hatte, bis zum 4:0 nur zwei Punkte ab.
Nach 84 Minuten verwertete Bencic ihren ersten Matchball. Es war ihr 36. Sieg im 41. Duell mit einer Spielerin von ausserhalb der Top 50 seit 2024. Ihre nächste Gegnerin ist entweder die russische Weltnummer 19 Diana Shnaider oder die Spanierin Jessica Bouzas Maneiro (WTA 50). (sda)
09:03 Uhr
Donnerstag, 23. April
Stars gewinnen in der Verlängerung
Die Dallas Stars mit Lian Bichsel haben ein umkämpftes Spiel gegen Minnesota Wild 4:3 gewonnen und führen in den NHL-Playoffs 2:1. Der Entscheid fiel erst in der zweiten Verlängerung. Nach zwölf Minuten nutzte das Team des Solothurners Bichsel ein Powerplay aus. Wyatt Johnston, der später zum besten Spieler der Partie ernannt wurde, traf zum Sieg.
Zuvor hatten die Stars, ebenfalls im Powerplay, im dritten Drittel zum Ausgleich getroffen. Zudem überstand das Team von Bichsel, der in der Partie ohne Skorerpunkte blieb, zwei Überzahlspiele der Gastgeber aus Minnesota in der ersten Verlängerung unversehrt.
Dank des Sieges führen die Stars nach drei Spielen der Best-of-7-Achtelfinalserie 2:1. Die vierte Partie findet in der Nacht auf Sonntag Schweizer Zeit statt. (sda)
22:56 Uhr
Mittwoch, 22. April
Schertenleib erneut Meister mit dem FC Barcelona
Sydney Schertenleib feiert mit den Frauen des FC Barcelona erneut den Meistertitel in Spanien. Das Team der 19-jährigen Schweizer Internationalen ist nach dem 4:1-Sieg im Stadtderby gegen Espanyol vier Runden vor Schluss nicht mehr von der Spitze zu verdrängen. Der Vorsprung auf den Tabellenzweiten Real Madrid, gegen den die Barça-Frauen im Januar den spanischen Supercup gewonnen haben, beträgt uneinholbare 14 Punkte.
Insgesamt ist es der elfte Meistertitel für die Frauen des FC Barcelona, der siebente in Folge. Damit haben Schertenleib und ihre Teamkolleginnen weiterhin die Chance auf ein weiteres Quadruple, das ihnen in der vergangenen Saison nach der Finalniederlage in der Champions League gegen Arsenal (0:1) verwehrt geblieben war. In den Halbfinals der Champions League treffen sie auf den deutschen Meister Bayern München, und im Final des Copa de la Reina auf Atlético Madrid. (sda)
22:51 Uhr
Mittwoch, 22. April
Bayern München erster Cupfinalist
Der FC Bayern darf weiter vom Triple träumen. Vier Tage nach dem vorzeitigen Gewinn der deutschen Meisterschaft erreichen die Münchner mit einem 2:0-Sieg bei Bayer Leverkusen den Cupfinal.

In einer einseitigen ersten Halbzeit schoss Harry Kane Gäste in der 22. Minute verdient in Führung. Zwar hielt Leverkusens Torhüter Mark Flekken das Spiel mit einigen starken Paraden lange offen, doch das Heimteam konnte den überlegenen Bayern nichts mehr entgegensetzen. In der Nachspielzeit sorgte Luis Diaz mit dem 2:0 für den Schlusspunkt.
Bayerns Gegner im Cupfinal vom 23. Mai im Berliner Olympiastadion ermitteln am Donnerstag im zweiten Halbfinal der VfB Stuttgart und der SC Freiburg. (sda)
20:09 Uhr
Mittwoch, 22. April
Chelsea stellt Trainer Liam Rosenior frei
Nach nicht einmal vier Monaten ist Liam Rosenior seinen Job als Trainer von Chelsea bereits wieder los. Wie der Premier-League-Klub aus London am Mittwoch mitteilte, wird der Engländer trotz eines bis 2032 laufenden Vertrags freigestellt.

Chelsea reagiert damit auf die anhaltende Resultatkrise. Das 0:3 tags zuvor in Brighton war bereits die siebente Niederlage aus den letzten acht Spielen. «Es war in jeder Hinsicht inakzeptabel, sowohl was das Spiel als auch unsere Einstellung betraf», sagte Trainer Rosenior nach der Partie am Dienstagabend.
Die «Blues» haben erstmals seit 1912 fünf Meisterschaftsspiele in Folge zu null verloren und drohen, noch aus den Europacup-Plätzen zu fallen.
Bis zum Ende der Saison wird Co-Trainer Calum McFarlane die Verantwortung für das Team tragen. (sda)
18:37 Uhr
Mittwoch, 22. April
WM ohne Serge Gnabry
Deutschland muss an der WM im Sommer ohne Serge Gnabry auskommen. Der Offensivspieler von Bayern München fällt für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko aufgrund einer Adduktorenverletzung aus. «Wie der Rest des Landes werde ich die Jungs von zuhause unterstützen», bestätigte der 30-Jährige auf Instagram sein WM-Aus. (sda)
16:49 Uhr
Mittwoch, 22. April
Mauro Schmid wird Zweiter der Flèche Wallone
Mauro Schmid beweist erneut seine gute Form. Der Schweizer Meister muss sich im Ardennen-Klassiker Flèche Wallone als Zweiter einzig dem französischen Ausnahmetalent Paul Seixas geschlagen geben.

Seixas wurde bei der 90. Ausgabe des belgischen Eintagesrennens seiner Favoritenrolle vollends gerecht. Der erst 19-Jährige setzte sich mit einer Attacke im steilsten Stück des berüchtigten Schlussanstiegs, der Mur de Huy, rund 400 m vor dem Ziel entscheidend von der Konkurrenz ab. Die Ziellinie überquerte er mit drei Sekunden Vorsprung auf Mauro Schmid, der starker Zweiter wurde. Der Zürcher behielt im Kampf um die weiteren Podestplätze die Oberhand und verwies den Briten Ben Tulett sowie Seixas’ Landsmann Kévin Vauquelin auf die Ränge 3 und 4.
Für Schmid ist es drei Tage nach dem 6. Platz beim Gold Race bereits der elfte Podestplatz in dieser Saison, die im Januar mit dem 2. Gesamtrang an der Tour Down Under in Australien für ihn bereits erfolgreich begonnen hatte.
Derweil trug sich der siegreiche Debütant Seixas als jüngster Fahrer in die Siegerliste des Flèche Wallonne ein. Mit seinem bereits siebten Profisieg löste der 19-Jährige vom Team Decathlon den Belgier Philémon De Meersman ab, der bei der Erstaustragung im Jahr 1936 bei seinem Sieg 21 Jahre und 150 Tage alt gewesen war. Seixas gilt derzeit als das grösste französische Radsport-Talent seit Jahrzehnten.
Bitter endete der Tag für Marc Hirschi. Der Berner, der das Rennen 2020 (im Alter von 22 Jahren) gewonnen hatte, stürzte rund 20 km vor dem Ziel. Wie schon am Sonntag beim Gold Race musste er vorzeitig aufgeben. Ob Hirschi erneut glimpflich davonkam und am kommenden Sonntag bei Lüttich-Bastogne-Lüttich starten kann, ist noch offen. Dort wird das nächste mit Spannung erwartete Duell zwischen Seixas und Dominator Tadej Pogacar erwartet.
Auch im Rennen der Frauen mischten mit Elise Chabbey und Noemi Rüegg zwei Schweizerinnen im Finale vorne mit. Chabbey brachte ihre Teamkollegin Demi Vollering in der Anfahrt zur Mur de Huy entscheidend in Stellung. Während die niederländische Europameisterin die Vorarbeit erfolgreich vollendete und siegte, passierte Chabbey das Ziel als 16. knapp vor Rüegg (21.). (sda)
15:12 Uhr
Mittwoch, 22. April
Lindsey Vonn will wieder Skifahren

Lindsey Vonn will nach einer weiteren Operation im Herbst auf jeden Fall wieder Ski fahren. «Ob auf der Rennstrecke oder nicht, ich werde es definitiv wieder tun», sagte die 41-Jährige dem «People»-Magazin.
Ob sie auch in den Weltcup zurückkehrt, lässt die Amerikanerin weiter offen. «Vielleicht finde ich ja auch irgendwo ein schnelles Auto und eine Rennstrecke», scherzte Vonn. Sie habe jedenfalls weiter ein Faible für Geschwindigkeit.
Vonn war bei den Olympischen Winterspielen in Italien im Februar schwer gestürzt. Bei ihrem verhängnisvollen Unfall in der Abfahrt von Cortina d'Ampezzo hatte sie sich eine schwere Knie- und Unterschenkelverletzung zugezogen. Seitdem wurde die Olympiasiegerin von 2010 und einstige Speed-Dominatorin bereits fünfmal operiert. Ein erneutes Comeback, das hatte sie zuletzt schon erklärt, erwägt die 84-malige Weltcup-Siegerin dennoch.
Die vergangenen zwei Monate seien hart gewesen, sagte Vonn. Sie habe aber auch das Gefühl, grosse Fortschritte gemacht zu haben. Bevor sie sich noch einer sechsten Operation unterziehen wird, wolle sie lange Sommerferien verbringen, wieder normaler leben und schöne Dinge unternehmen. (sda/dpa)
11:59 Uhr
Mittwoch, 22. April
Aargauerin Michelle Heimberg qualifiziert sich für den Weltcup-Final
Die Wasserspringerin Michelle Heimberg hat sich für den Weltcup-Final in Peking qualifiziert. An diesem «Super Final», der vom 1. bis zum 3. Mai stattfindet, dürfen die besten zwölf Athletinnen und Athleten der Weltcup-Gesamtwertung teilnehmen.
«Mit Blick auf die Qualifikation für die Olympischen Spiele, die bereits im nächsten Jahr starten, ist das eine ideale Standortbestimmung», wird die Europameisterin vom 3-Meter-Brett in einer Mitteilung des Verbands zitiert.
Beim «Super Final» sorgt ein spezielles Wettkampfformat für zusätzliche Spannung. Zwei Athletinnen treten jeweils direkt gegeneinander an, nur eine qualifiziert sich für die nächste Runde. Im vergangenen Jahr hatte Heimberg krankheitsbedingt nicht am Wettkampf teilnehmen können. (sda)
10:45 Uhr
Mittwoch, 22. April
Auch das IOC hat den Fall Fischer im Blick

Auch international interessiert der Fall um den ehemaligen Schweizer Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer. Wie Roger Schnegg, der Direktor von Swiss Olympic, am Dienstag im SRF-"Club» sagte, habe sich das International Olympische Komitee bei ihm gemeldet: «Das IOC hat uns angefragt, ich habe vom Verantwortlichen ein Telefon gekriegt. Er wollte sich informieren, was hier abgeht.» Das IOC erwarte, dass «diese Sache» seriös angeschaut werde. Forderungen seien keine gestellt worden, so Schnegg.
Was hätte passieren können, wenn Fischer mit seinem gefälschten Covid-Zertifikat an den Olympischen Spielen 2022 in Peking aufgeflogen wäre, sei gemäss Schnegg nicht abschätzbar: «Er wäre ganz sicher nicht an der Bande gestanden. Wie weit Team und Delegation sanktioniert oder ausgeschlossen worden wären, ist Spekulation. Aber so strikt wie die Massnahmen in China damals waren, würde ich das nicht ausschliessen.» (sda)
09:59 Uhr
Mittwoch, 22. April
Leicester steigt in die 3. Liga ab
2016 feierte ganz Leicester ein Fussball-Märchen - jetzt herrscht nach dem Abstieg in die 3. Liga Tristesse. Wie der Verein und seine Fans mit dem absoluten Tiefpunkt umgehen und warum trotzdem Hoffnung bleibt.

Zehn Jahre nach dem Sensations-Titel in der englischen Premier League ist Leicester City in die Drittklassigkeit abgestürzt. Durch das 2:2 am Montagabend zuhause gegen Hull City kann der Tabellenvorletzte den Klassenerhalt in Englands 2. Liga zwei Spieltage vor Saisonende auch theoretisch nicht mehr erreichen.
«Es gibt keine Ausreden», wird Leicesters Vorsitzender Aiyawatt Srivaddhanaprabha in einem Klub-Statement zitiert: «Wir haben die grössten Höhen und nun die tiefsten Tiefen erlebt, und der Schmerz ist uns allen gemeinsam. Es tut mir aufrichtig leid für die Enttäuschung, die wir verursacht haben.»
Im Februar waren Leicester wegen Verstosses gegen die Finanzregeln im Zusammenhang mit dem Aufstieg in der Saison 2023/24 sechs Punkte abgezogen worden. Der Verein scheiterte mit seinem Antrag auf Aufhebung dieser Strafe und verblieb in der Abstiegszone.
Das macht den Fans Hoffnung

Nach dem sensationellen Titelgewinn 2016 unter Trainer Claudio Ranieri mit Ausnahmespielern wie Riyad Mahrez, N'Golo Kanté oder Jamie Vardy hatten die «Foxes» auch in der Saison 2020/21 mit dem Triumph im FA Cup Grund zum Jubeln. Doch danach begann die Talfahrt, vor drei Jahren stieg der Traditionsklub aus der Premier League ab. Ein Comeback in Englands Topliga währte nur eine Saison, der erneute Abstieg traf den Verein diesmal härter.
In seiner 142-jährigen Geschichte bestritt Leicester nur eine Saison (2008/09) in der dritten englischen Spielklasse. Was den Fans Hoffnungen macht: Damals gewann der Klub den Titel in der League One und stieg anschliessend sofort wieder in die Championship auf. (sda/dpa)
16:41 Uhr
Dienstag, 21. April
Golubic in Madrid ausgeschieden
Viktorija Golubic (WTA 81) scheitert beim WTA-1000-Turnier in Madrid in der ersten Runde. Die Schweizerin verliert gegen die Ungarin Anna Bondar (WTA 63) 2:6, 3:6.
Beim ersten Aufeinandertreffen der beiden Spielerinnen hatte Golubic zunächst grosse Mühe bei eigenem Aufschlag. Im ersten Satz wurde die 33-jährige Zürcherin gleich viermal gebreakt und gewann ihre beiden Games ausschliesslich bei Aufschlag der Gegnerin. Im zweiten Durchgang gab es nur noch ein Break, wobei Golubic gleich sieben Chancen auf einen Servicedurchbruch ungenutzt liess.
Im Turnier in der spanischen Hauptstadt verbleiben die Schweizerinnen Belinda Bencic (WTA 12), die nach einem Freilos in der Startrunde auf die Kroatin Petra Marcinko (WTA 74) trifft, sowie Simona Waltert (WTA 97), die sich in der Qualifikation mit einem 6:0, 6:2-Sieg gegen die Tschechin Dominika Salkova (WTA 120) einen Platz im Hauptfeld gesichert hat. (sda)
15:02 Uhr
Dienstag, 21. April
Muheim fällt länger aus
Miro Muheim bangt um die WM-Teilnahme. Der Linksverteidiger des Hamburger SV hat sich am rechten Sprunggelenk verletzt und fällt länger aus.
Der Klub geht gemäss einer Medienmitteilung davon aus, dass der 28-Jährige in dieser Saison keine Partien mehr bestreiten kann. In der Bundesliga sind noch vier Runden zu spielen - die Hamburger liegen mit fünf Punkten Vorsprung auf den Barrageplatz auf Rang 14. Muheim ist der HSV-Feldspieler mit den meisten Einsatzminuten über alle Wettbewerbe hinweg in dieser Saison.
Damit muss Muheim, der im Nationalteam bisher acht Einsätze absolviert hat, ebenfalls um die Teilnahme an der WM in den USA, Kanada und Mexiko bangen. Die Schweizer reisen Anfang Juni ins Basecamp nach San Diego; das erste Spiel findet am 13. Juni gegen Katar statt. (sda)
14:21 Uhr
Dienstag, 21. April
Tholot bleibt Trainer des FC Sion
Didier Tholot verlängert seinen Vertrag als Trainer des FC Sion. Der französische Coach unterschreibt bis Juni 2029, auch sein gesamter Trainerstab bleibt im Wallis, wie der Verein am Dienstag an einer Medienkonferenz mitteilte.
Tholot, der einst selbst für Sitten spielte, war bereits 2003, 2009 und 2015 Trainer des Westschweizer Klubs. Insgesamt betreute er den FC Sion in diesen Amtszeiten in 250 Spielen.
Vereinspräsident Christian Constantin sagte zur Vertragsverlängerung: «Er hat es geschafft, die Mannschaft zu strukturieren und weiterzuentwickeln. Ich hoffe, dass sich dieser Weg fortsetzt.» Neben Tholot wurde auch der Vertrag von Generaldirektor Marco Degennaro verlängert, er unterschrieb bis Juni 2031.
In der Tabelle liegt Sion derzeit auf dem 5. Platz und darf darauf hoffen, in der kommenden Saison europäisch zu spielen. (sda)
11:17 Uhr
Dienstag, 21. April
Letzte Spiele der WM-Qualifikation angesetzt
Das Schweizer Frauen-Nationalteam bestreitet das letzte Heimspiel im Rahmen der ersten Tranche der WM-Qualifikation im Tessin. Gegen Malta eröffnet die Equipe von Trainer Rafel Navarro am 5. Juni gleichzeitig auch das neue Stadion in Lugano. Anpfiff ist um 19.30 Uhr. Vier Tage später steht dann zum Abschluss ein Auswärtsspiel in Nordirland in Lurgan an (19.00 Uhr Schweizer Zeit).
Sowohl gegen Malta (4:1) als auch gegen Nordirland (2:0) setzte sich das Nationalteam bereits im März während des ersten Zusammenzugs des Jahres durch. (sda)
22:21 Uhr
Montag, 20. April
National League: HCD schlägt Fribourg 3:1
Der HC Davos gleicht die Playoff-Finalserie gegen Fribourg-Gottéron aus. Nach der Heimniederlage zum Auftakt gewinnen die Bündner in Freiburg 3:1 und holen sich den Vorteil zurück.
Davos legt früh den Grundstein: Tino Kessler (3.) und Klas Dahlbeck (4.) treffen mit den ersten Schüssen. Nach dem Anschlusstreffer von Simon Seiler (12.) stellt Lukas Frick noch im ersten Drittel in Überzahl den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her.
Fribourg leistet sich zu viele Fehler und kommt offensiv zu wenig zwingend auf. Trotz einiger Chancen – unter anderem durch Julien Sprunger – bleibt es im weiteren Spielverlauf torlos. Besonders das Powerplay der Gastgeber enttäuscht.
Mit dem ersten Auswärtssieg in Freiburg in dieser Saison dreht Davos die Serie wieder zu seinen Gunsten. Spiel 3 findet am Mittwoch in Davos statt. (sda)
21:37 Uhr
Montag, 20. April
Laureus Awards: Alcaraz, Sabalenka und Kroos ausgezeichnet
Carlos Alcaraz und Aryna Sabalenka sind bei den Laureus Awards in Madrid als Weltsportler und Weltsportlerin des Jahres ausgezeichnet worden. Die beiden Tennisstars erhielten den «Sport-Oscar» bei der Gala im Palacio de Cibeles.
Überraschend wurde auch Toni Kroos geehrt: Der ehemalige deutsche Fussballstar erhielt für seine Karriere den «Sporting Inspiration Award». Kroos hatte 2024 seine Laufbahn beendet und unter anderem fünfmal die Champions League mit Real Madrid gewonnen.
Alcaraz ist mit 22 Jahren der jüngste Gewinner der Hauptkategorie. Sabalenka dominierte die Weltrangliste und feierte ihren ersten Laureus-Titel.
Als Team des Jahres wurde Paris Saint-Germain ausgezeichnet. Formel-1-Weltmeister Lando Norris erhielt den Preis für den Durchbruch des Jahres, Golfer Rory McIlroy jenen für das Comeback des Jahres.
21:19 Uhr
Montag, 20. April
Servette erneuert kompletten Trainerstaff
Mit der Ankunft des neuen schwedischen Cheftrainers Sam Hallam setzt der Genève-Servette HC auf einen komplett neuen Trainerstab. Wie die Genfer am Montag mitteilten, werden die Finnen Ville Peltonen, Pekka Kangasalusta und Samuel Tilkanen den Klub verlassen.
Das Trio war erst seit dieser Saison für den Klub tätig. Peltonen war Anfang Oktober nach der Freistellung von Yorick Treille zum Headcoach aufgestiegen. Unter seiner Leitung erreichten die Genfer die Playoff-Halbfinals und qualifizierten sich als Qualifikations-Dritte für die Champions Hockey League. (sda)
14:43 Uhr
Montag, 20. April
Nur Bellinzona ohne Lizenz für die nächste Saison
Die Swiss Football League (SFL) hat 21 der 22 Super-League- und Challenge-League-Klubs die Spielberechtigung für die kommende Saison erteilt. Einzig der akut abstiegsbedrohte Challenge-Ligist Bellinzona hat die Vorgaben in erster Instanz nicht erfüllt.
Als Grund für die verweigerte Lizenz nennt die SFL in der Mitteilung finanzielle Gründe. Dem Liga-Schlusslicht hatte im Dezember wegen fehlender Unterlagen bereits der Lizenzentzug für diese Saison gedroht. Die zuständige Rekursinstanz der SFL hiess Bellinzonas Einspruch schliesslich gut, womit die Tessiner den Spielbetrieb fortsetzen konnten.
Insgesamt prüfte die Kommission 26 Dossiers. Neben den 21 SFL-Klubs erhielten auch die drei Promotion-League-Vereine Kriens, Brühl und Biel-Bienne die Lizenz. Sie sind damit zum Aufstieg berechtigt. Der FC Schaffhausen zog sein Gesuch «auf Grund der sportlichen Ausgangslage» zurück. (sda)
10:29 Uhr
Montag, 20. April
Sechs Verstärkungen für die Heimspiel-WM-Vorbereitungswoche in Biel
Mit Torhüter Stéphane Charlin, den Verteidigern Tim Berni, Giancarlo Chanton und Simon Le Coultre von Genève-Servette sowie den beiden ZSC-Spielern Sven Andrighetto und Nicolas Bächler verstärken in dieser Woche sechs neue Akteure das Schweizer Nationalteam.
Andrighetto, der sich in den Playoffs mit den ZSC Lions verletzt hat, wird vorerst nur reduziert trainieren und seinen Aufbau fortsetzen. In den beiden Testspielen gegen Ungarn wird er noch nicht zum Einsatz kommen.
Weitere Spieler bereits ausgeschiedener Teams werden zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls nominiert.
Nicht mehr zum Kader gehören Torhüter Ludovic Waeber sowie die Verteidiger Rodwin Dionicio und Dario Wüthrich.
Zwei Heimspiele gegen Ungarn
Nach fünf Jahren kehrt die Schweizer Herren-Nationalmannschaft nach Biel zurück. Das Team von Head Coach Jan Cadieux trifft am Donnerstag, 23. April 2026, und Freitag, 24. April 2026, jeweils um 19:45 Uhr in der Tissot Arena zweimal auf Ungarn. Die letzten beiden Partien der Schweiz in der Tissot Arena wurden im Mai 2021 ausgetragen. Damals siegte die Schweiz gegen Russland mit 3:1 und 1:0.
Die beiden Begegnungen sind zugleich die einzigen Vorbereitungsspiele auf heimischem Eis vor der Heim-WM. (Medienmitteilung SIHF)
20:06 Uhr
Sonntag, 19. April
Embolo trifft und ist auf Europa-Kurs
Breel Embolo erzielt seinen achten Saisontreffer mit Rennes. Der Basler Stürmer trifft in der 30. Runde der Ligue 1 beim 3:0 in Strassburg zum 2:0.
Embolo musste nach einem Eckball in der 50. Minute nur noch ins leere Tor einschieben. Zwei Minuten später fiel mit dem 3:0 die Entscheidung in der Partie der Bretonen gegen den Conference-League-Halbfinalisten.
Rennes ist dank des dritten Sieges in Folge gut auf Kurs Richtung Europacup-Platz. (sda)
19:56 Uhr
Sonntag, 19. April
Manchester City lanciert das Meisterrennen neu
Das Meisterrennen in England ist wieder komplett offen. Durch den 2:1-Heimsieg im Spitzenspiel der 33. Runde der Premier League gegen Leader Arsenal rückt Manchester City bis auf drei Punkte an die Londoner heran.
Manchester City hat ein Spiel weniger ausgetragen und würde mit einem Sieg in der noch nicht terminierten Nachtragspartie gegen Crystal Palace punktgleich mit Arsenal dastehen. Derzeit hat der Leader die um einen Treffer bessere Tordifferenz.

Im Spitzenspiel vom Sonntag trafen Rayan Cherki (16.) und Erling Haaland (65.) für Manchester City zum Sieg. Arsenal hatte nach einem Fehler von Goalie Gianluigi Donnarumma zwischenzeitlich durch Kai Havertz ausgeglichen. Für den Deutschen war es das erste Premier-League-Tor seit über einem Jahr. In der zweiten Halbzeit vergab Havertz zwei gute Möglichkeiten für einen weiteren Treffer, unter anderem in der 90. Minute mit einem Kopfball aus idealer Position.
Ein Punkt von Arsenal wäre nicht gestohlen gewesen. Nach der Pause hatten die Gunners, die 2004 letztmals Meister waren, nicht nur die vergebenen Torchancen von Havertz zu beklagen, sondern auch zwei Pfostenschüsse. (sda)
19:24 Uhr
Sonntag, 19. April
Bayern München ist zum 35. Mal deutscher Meister
Bayern München nutzt die erste Gelegenheit, sich den 35. Meistertitel zu sichern. Das Team von Vincent Kompany ist nach dem 4:2 gegen Stuttgart bereits vier Runden vor Saisonende nicht mehr vom 1. Platz zu verdrängen.
Obwohl eine ganze Reihe von Topcracks nicht in der Startformation stand, nutzte Bayern München das Heimspiel gegen Stuttgart zu einer weiteren Demonstration seiner Stärke. Nachdem die unter anderem zunächst ohne Michael Olise, Harry Kane, Manuel Neuer, Jonathan Tah oder Dayot Upamecano angetretenen Münchner nach 21 Minuten in Rückstand geraten waren, drehten sie die Partie innerhalb von rund sechs Minuten. Raphaël Guerreiro, Nicolas Jackson und Alphonso Davies trafen zwischen der 31. und 37. Minute. Den letzten Münchner Treffer erzielte der nach der Pause eingewechselte Harry Kane, der nun bei 32 Bundesliga-Toren steht.
Bayern München strebt diese Saison das Triple an. Da kommt die vorzeitige Meisterschaftsentscheidung gelegen. Kompany, der auch im zweiten Jahr als Bayern-Trainer den Meistertitel holte, kann sich auf die anstehenden Aufgaben in den anderen Wettbewerben konzentrieren. Am Mittwoch bestreitet der FC Bayern den Cup-Halbfinal in Leverkusen, bevor es in den zwei Wochen darauf gegen Paris Saint-Germain um den Einzug in den Final der Champions League geht. (sda)
17:48 Uhr
Sonntag, 19. April
Manzambi mit fünftem Saisontor
Johan Manzambi erzielt sein fünftes Saisontor in der Bundesliga. Der 20-jährige Genfer trifft beim 2:1-Heimsieg des SC Freiburg gegen Heidenheim.
Ein abgefälschter Schuss von Manzambi nach einem Konter führte Mitte der ersten Halbzeit zum 1:0. Den Freiburger Sieg sicherte nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich des Schlusslichts Maximilian Eggestein in der 83. Minute.
Neben Manzambi stand auch der Schweizer U21-Nationalspieler Bruno Ogbus in der Startformation des Europa-League-Halbfinalisten. (sda)
17:13 Uhr
Sonntag, 19. April
GC-Fans attackieren eigenen Teambus: «Dieses Verhalten ist beschämend»
Nach Spielschluss des Cup-Halbfinals vom Samstag zwischen Stade Lausanne-Ouchy und den Grasshoppers (2:0) wurde der Mannschaftsbus der Zürcher von rund 30 Personen attackiert. Nun meldet sich der Klub zu Wort.
Gemäss der Mitteilung bewarfen die Personen den Bus mit Petarden und Absperrgittern. Ein Teil der Mannschaft befand sich zu diesem Zeitpunkt demnach bereits im Bus, konnte aber noch rechtzeitig in den Garderobentrakt flüchten. In der Folge hätten besagte Personen versucht, in die Garderoben vorzudringen. Der Grossteil habe vom Sicherheitspersonal gestoppt werden können. Einzelne Personen seien jedoch kurzzeitig in den Trakt gelangt, aber daran gehindert worden, bis zu den Spielern vorzudringen. Wie der Klub schreibt, sei der Buschauffeur hingegen durch den Einsatz von Pfefferspray leicht verletzt worden. Im Anschluss an diesen Vorfall konnte die Mannschaft der Grasshoppers die Rückreise planmässig antreten.

«Wir verstehen die grosse Enttäuschung über die gestrige Cup-Niederlage. Die Mannschaft, der Klub sowie das ganze Umfeld teilen diese ebenfalls», schreibt der Klub. Dennoch sei mit diesem Vorfall eine klare Grenze überschritten worden: «Dieses Verhalten ist beschämend und in keiner Weise akzeptabel. Wir verurteilen diesen Angriff aufs Schärfste.»
Gemäss Mitteilung sei eine detaillierte Aufarbeitung gemeinsam mit den Fanvertretern bereits eingeleitet worden, zudem stehe der Klub in engem Kontakt mit den Sicherheitsbeauftragten, um den Vorfall näher aufzuklären und etwaige rechtliche Schritte einzuleiten. (sda)
16:53 Uhr
Sonntag, 19. April
St. Gallen sichert sich das Cupfinal-Ticket
Der FC St. Gallen gewinnt beim Challenge-League-Klub Yverdon mit 2:0. Lukas Görtler früh in der Partie und Alessandro Vogt in der Schlussphase trafen für den Favoriten. Am 24. Mai trifft St. Gallen in seinem siebten Cupfinal auf Stade Lausanne-Ouchy. (sda)
16:41 Uhr
Sonntag, 19. April
Riedi mit Turniersieg in Busan
Nach einem schwierigen Start ins Jahr feiert Leandro Riedi (ATP 169) einen wichtigen Erfolg. Der Zürcher sicherte sich beim Hartplatz-Challenger in Busan seinen fünften Titel in dieser Kategorie.
Im Final setzte sich Riedi mit 3:6, 6:3, 6:2 gegen den Chinesen Yunchaokete Bu (ATP 175) durch. Dank dieses Triumphs wird der 24-Jährige im kommenden ATP-Ranking gleich 40 Plätze gutmachen.
Zuvor war Riedi einmal mehr durch Verletzungen gebremst worden und konnte den Schwung seines Achtelfinal-Einzugs am US Open im vergangenen September nicht wie erhofft mitnehmen. Der Sieg in Südkorea könnte ihm nun den nötigen Auftrieb für die kommenden Aufgaben geben. (sda)
07:27 Uhr
Sonntag, 19. April
Real Sociedad gewinnt den spanischen Cup
Real Sociedad gewinnt den spanischen Cup. In Sevilla siegen die Basken gegen Atlético Madrid mit 4:3 im Penaltyschiessen. Zwei Paraden von Goalie Unai Marrero gegen die Atlético-Stars Alexander Sörloth und Julian Alvarez gleich zum Auftakt des finalen Akts waren für die Mannschaft von Langzeittrainer Diego Simeone zu viel. Aufseiten des Aussenseiters vergab lediglich Orri Oskarsson.
Zuvor hatten die Madrilenen das Geschehen zweimal ausgeglichen. Alvarez erzielte in der 83. Minute das 2:2 und rettete sein Team so in die Verlängerung. In dieser traf der Atlético-Stürmer nur das Lattenkreuz. Für Real Sociedad war es nach 1909, 1987 und 2020 der vierte Cupsieg der Klubgeschichte. (sda)
06:02 Uhr
Sonntag, 19. April
DFB-Vize verurteilt Sexismus gegen Eta
Die sexistischen Anfeindungen gegen Union Berlins Trainerin Marie-Louise Eta haben auch den Deutschen Fussball-Bund (DFB) auf den Plan gerufen. «Diese Kommentare sind inakzeptabel», sagte DFB-Vizepräsidentin Celia Sasic dem Nachrichtenportal t-online mit Blick auf die Reaktionen in den Sozialen Medien. Es sei daher «absolut richtig und wichtig», dass Union «klar Haltung» gezeigt habe.
Die Anfeindungen richteten sich schliesslich «nicht nur gegen eine einzelne Person, sondern stellen Werte infrage, die für unseren Sport zentral sind: Respekt, Fairness und Gleichwertigkeit», ergänzte die Ex-Nationalspielerin. Die zuständigen Stellen seien sensibilisiert, die Regeln dazu eindeutig: «Es gibt null Toleranz gegenüber sexistischen oder diskriminierenden Vorfällen.»
Auch für den Fall von Beleidigungen gegen Eta während eines Spiels sei der DFB gewappnet. Sasic verwies darauf, dass der Verband «klare und erprobte Abläufe» habe, «um beleidigende oder strafbare Kommentare auszublenden, zu melden und, wenn nötig, auch an die Staatsanwaltschaft weiterzugeben». Grundsätzlich schaue der DFB bei jedem Spiel «sehr genau hin, wenn es um Diskriminierung oder Grenzüberschreitungen geht - unabhängig vom Anlass oder von der Person», sagte Sasic. (sid)
22:52 Uhr
Samstag, 18. April
Fribourg-Gottéron gelingt das Break
Fribourg-Gottéron legt im Playoff-Final vor und gewinnt auswärts die erste Partie der Best-of-7-Serie in Davos 3:2. Spiel 2 findet kommenden Montag in der Westschweiz statt.
Jan Dorthe, Henrik Borgström und Samuel Walser schiessen Fribourg-Gottéron 3:0 in Führung. Diese gerät in Gefahr, als Yannick Frehner und Julian Parrée im Schlussdrittel mit einem Doppelschlag innert 12 Sekunden (!) auf 2:3 verkürzen. In der hektischen Schlussphase wird Davos noch ein Tor aberkannt. (sda)
19:57 Uhr
Samstag, 18. April
Okafor mit Tor und Assist
Noah Okafor trägt ein Tor und einen Assist zum 3:0-Heimsieg von Leeds gegen Wolverhampton bei. Damit kommt der Aufsteiger dem Klassenerhalt in der Premier League einen Schritt näher.
Okafor bereitete in der 18. Minute den Fallrückzieher-Treffer von Verteidiger James Justin vor und war keine drei Minuten später selber erfolgreich. Im April läuft es bisher für den Schweizer Nationalstürmer. In den bisherigen drei Spielen in diesem Monat gelangen ihm fünf Skorerpunkte.
Leeds hat acht Punkte Reserve auf den ersten Abstiegsplatz, den weiterhin Tottenham belegt. Der Londoner Europa-League-Sieger verpasste beim 2:2 gegen Brighton den ersten Sieg in diesem Jahr knapp. Im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Roberto De Zerbi gelang dem Niederländer Xavi Simons in der 77. Minute das 2:1. Georginio Rutter glich in der 95. Minute für Brighton, den Ex-Klub von De Zerbi, aus. (sda)
18:45 Uhr
Samstag, 18. April
Bundesliga: Bayern München fehlt noch ein Punkt, Rieder Doppeltorschütze
Wenige Tage nach dem Fussballfest in der Champions League gegen Real Madrid spricht einiges dafür, dass es in München am Sonntag auch zur Meisterparty kommt. Der erste Verfolger Dortmund mit Gregor Kobel im Tor kassierte durch zwei Penaltys von Andrej Kramaric (41. und 98.) die zweite Niederlage in Folge und liegt weiterhin zwölf Punkte hinter Bayern München. Mit einem Punkt am Sonntag ist der Titelverteidiger in den danach verbleibenden vier Runden auch rechnerisch nicht mehr einzuholen.
Eine Glanzvorstellung gelang am Samstagnachmittag Fabian Rieder. Der Schweizer Internationale erzielte beim 2:1-Sieg der Augsburger in Leverkusen beide Tore. In der 15. Minute war er mit einem abgefälschten Schuss erfolgreich und tief in der Nachspielzeit verwertete er einen Penalty. Der ehemalige YB-Mittelfeldspieler steht nun bei sechs Saisontoren in der Meisterschaft. Leverkusen, das am Mittwoch im Cup-Halbfinal Bayern München fordert, war früh dank eines von Patrik Schick gegen Cédric Zesiger gewonnenen Kopfballduells in Führung gegangen.
Im hitzigen Nordderby zwischen Werder Bremen und Hamburg (3:1) musste der Schweizer Nationalspieler Miro Muheim eine Viertelstunde vor Schluss verletzt ausgewechselt werden. Das rechte Knie des Aussenverteidigers wurde bei einem Zweikampf in Mitleidenschaft gezogen. Wie schwer es den Zürcher erwischt hat, ist noch unklar. (sda)
17:22 Uhr
Samstag, 18. April
Gaia Rasmussen schwimmt Schweizer Rekordzeit
Gaia Rasmussen verbesserte bei den Schweizer Vereinsmeisterschaften in Sursee ihren eigenen Schweizer Rekord über 200 m Rücken im 25-m-Becken. Die 22-jährige Genferin schlug nach 2:07,11 Minuten an und unterbot damit die Bestmarke, die sie ein Jahr zuvor bei demselben Wettkampf aufgestellt hatte, um 11 Hundertstel. (sda)
16:13 Uhr
Samstag, 18. April
Judo-EM: Zwei Schweizerinnen holen Bronze
Die Schweiz hat bei den Europameisterschaften in Tiflis innerhalb von zwei Tagen zwei Medaillen gewonnen. Beide Triumphe kamen durch junge Waadtländerinnen.
April Lynn Fohouo sicherte sich am Samstag in der Gewichtsklasse bis 70 kg die Bronzemedaille, 24 Stunden nachdem Binta Ndiaye in der Gewichtsklasse bis 57 kg dieselbe Medaille gewonnen hatte. (sda)
16:10 Uhr
Samstag, 18. April
Inter siegt weiter
Inter Mailand gewinnt gegen Cagliari im San Siro 3:0 und baut den Vorsprung in der Tabelle auf den ersten Verfolger Napoli zumindest temporär auf zwölf Punkte aus.
Die letzten zehn Heimspiele überstand Inter ungeschlagen (8 Siege, 2 Unentschieden). Marcus Thuram, Nicolo Barella und Piotr Zielinski erzielten in der zweiten Halbzeit die Tore für die Mailänder. Von den beiden Schweizern bei Inter spielte nur Manuel Akanji in der Verteidigung. Im Tor erhielt erstmals wieder seit Anfang März Josep Martinez den Vorzug gegenüber Yann Sommer. (sda)
16:08 Uhr
Samstag, 18. April
Coventry City zurück in der Premier League
Coventry City mit Trainer Frank Lampard hat nach 25 Jahren die Rückkehr in die englische Premier League geschafft. Der Klub, der zwischenzeitlich bis in die vierte Liga abgestürzt war, machte den Aufstieg am Freitagabend mit einem 1:1 bei Blackburn Rovers perfekt. Dank eines Vorsprungs von 13 Punkten auf den drittplatzierten FC Millwall ist Spitzenreiter Coventry nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze zu verdrängen.
Für den 106-fachen Nationalspieler Lampard, der seit November 2024 in Coventry tätig ist, ist dies der bislang grösste Erfolg seiner Trainerkarriere. Zuvor blieben seine Engagements in der Premier League beim FC Chelsea, für den er den Grossteil seiner aktiven Laufbahn absolvierte, sowie beim FC Everton ohne grössere Erfolge. (sda)
16:05 Uhr
Samstag, 18. April
Lausanne verlängert Vertrag mit Pasche
Kevin Pasche verlängert seinen Vertrag beim Lausanne HC um vier Saisons bis 2030. Der 23-jährige Goalie, der aktuell im Kader der Schweizer Nationalmannschaft steht, ist ein Eigengewächs des Klubs.
Seit 2023, als er aus der amerikanischen Juniorenliga in die Schweiz zurückgekehrt ist, hat er sich in der National League zu einer festen Grösse entwickelt und war ein Schlüsselspieler beim Einzug in den Playoff-Final im vergangenen Jahr. In der laufenden Saison scheiterten die Waadtländer im Viertelfinal an Genève-Servette. (sda)
16:00 Uhr
Samstag, 18. April
Keine «Swiss Football Night» in diesem Jahr
Der Fussballverband (SFV) und die Swiss Football League (SFL) haben entschieden, die nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana abgesagte Swiss Football Night nicht nachzuholen. Die Gewinnerinnen und Gewinner erhielten ihre Trophäen persönlich überreicht.
In der Kategorie «Male National Player» setzte sich mit Granit Xhaka zum vierten Mal hintereinander der gleiche Spieler durch. Xhaka (33) führte die Schweiz als Captain zur sechsten WM-Teilnahme in Folge. Auch beim «Female National Player» setzte sich mit Géraldine Reuteler (26) die Vorjahressiegerin durch.
Weitere Ehrungen gingen an Johan Manzambi (National Youngster Male), Leila Wandeler (National Youngster Female), Xherdan Shaqiri (Super League Player), Iman Beney (Women's Super League) und Valon Fazliu (Challenge League Player). Einen Preis erhielten auch der FC Concordia Lausanne (Spirit of Football Award) und der SC Nebikon (Fairplay Trophy). (sda)
15:57 Uhr
Samstag, 18. April
Carlos Alcaraz verpasst Heimturnier in Madrid
Carlos Alcaraz (ATP 2), der am Mittwoch wegen Handgelenkproblemen aus dem ATP-500-Turnier von Barcelona ausstieg, verzichtet ab nächster Woche auf den Masters-1000-Event in Madrid.
Alcaraz teilte den Verzicht auf sein Heimturnier auf seinen sozialen Medien mit: «Madrid ist mein Zuhause, es ist einer der ganz besonderen Orte im Kalender für mich, und deshalb tut es mir weh, dass ich hier zum zweiten Mal in Folge nicht spielen kann.» (sda)
15:48 Uhr
Freitag, 17. April
Arfaoui verstärkt die Schweizer Delegation in Freiburg
Amira Arfaoui verlässt Werder Bremen nach zwei Jahren und wechselt innerhalb der Bundesliga nach Freiburg. Dies vermelden die Klubs am Freitag.
Im Breisgau trifft die 26-jährige Mittelfeldspielerin, die bisher zu drei Länderspieleinsätzen für die Schweiz kam, auf zahlreiche Landsfrauen. Mit Alena Bienz, Leela Egli, Svenja Fölmli und Julia Stierli stehen beim aktuellen Tabellensiebten der Bundesliga bereits vier Schweizerinnen unter Vertrag. (sda)






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