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Sport-News

Alle Nachrichten aus der Welt des Sports vom 1. bis zum 15. April 2026

Transfers, Resultate, Hintergründe. Die Sport-News der ersten April-Hälfte 2026 für die Schweiz und die ganze Welt finden Sie hier in unserem Ticker zum Nachlesen.

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17:35 Uhr

Mittwoch, 15. April

Curlerin Silvana Tirinzoni tritt zürück

Die Spitzencurlerin Silvana Tirinzoni beendet im Alter von 46 Jahren ihre Karriere. Einen letzten Höhepunkt feierten die vierfache Weltmeisterin und ihr Team mit der Olympia-Silbermedaille in Cortina.

Für Tirinzonis Teamkolleginnen wird es im Curlingsport weitergehen. Carole Howald will sich auf das Mixed und die Rock League konzentrieren. Alina Pätz und Selina Witschonke planen ihre sportliche Zukunft gemeinsam und prüfen derzeit ihre Optionen.

Silvana Tirinzoni in einem Gespräch mit CH Media vor den Olympischen Spielen (Aarau, 28.01.2026)
Bild: Alexander Wagner

2018 taten sich die vormaligen Konkurrentinnen Silvana Tirinzoni und Alina Pätz zusammen und entwickelten sich zu einem der erfolgreichsten Teams der Welt. Pätz wurde zur nervenstarken Spezialistin für die letzten Steine, Tirinzoni spielte als Skip auf der Nummer 3 und war hauptsächlich für die Taktik zuständig. Nach den Olympischen Spielen 2022 stiess Carole Howald zum Team, ein Jahr später Selina Witschonke.

Vier WM-Titel

Nun ist für Tirinzoni Schluss. Nach einer langen Karriere, die 1999 mit dem Titel an der Junioren-WM lanciert worden ist. In der Folge war es für die Aargauerin nicht einfach, gerade im eigenen Land war die Konkurrenz gross. Erst nach der Enttäuschung 2018 mit einem 7. Platz in Korea bei ihren ersten Olympischen Spielen wurde die studierte Betriebsökonomin und spätere Projektleiterin bei einer Bank zum Curling-Profi. Zusammen mit Pätz startete sie in der Folge richtig durch.

Von 2019 bis 2023 gewann das Team Tirinzoni vier WM-Titel in Folge und blieb sagenhafte 42 WM-Spiele lang ungeschlagen. Dazu kamen unter anderem zwei EM-Titel, zwei WM-Silbermedaillen sowie sechs Siege bei Grand-Slam-Turnieren. Einziger Wermutstropfen: Auch 2022 in Peking verpasste man nach einer überragenden Vorrunde als Vierte eine Olympiamedaille.

Olympiamedaille als Höhe- und Schlusspunkt

Diesen Makel löschte das Quartett des CC Aarau vor zwei Monaten mit dem Gewinn der Silbermedaille. Für Tirinzoni der schönste Moment ihrer Karriere, wie sie sagt. Es blieb der letzte Höhepunkt, denn an der Schweizer Meisterschaft in der Woche darauf unterlagen Tirinzoni und Co. im Final überraschend dem Team von Xenia Schwaller. Damit gab es keine letzte WM, dafür holte Schwaller für die Schweiz Gold.

Das Ende des Teams Tirinzoni kommt nicht überraschend, der Skip war in Cortina die älteste Medaillengewinnerin in der Geschichte von Winterspielen. «Wir trennen uns als Freunde und blicken mit grosser Dankbarkeit auf die gemeinsame Zeit zurück», schreiben die vier Frauen in ihrer Rücktrittsankündigung in den sozialen Medien. «Die zahlreichen Erfolge und Erinnerungen werden für uns unvergessen bleiben.» (sda)

16:14 Uhr

Mittwoch, 15. April

Ein Sextett mit Nationalmannschafts-Status

Im Nordisch- und Biathlon-Bereich verfügen bei Swiss-Ski im kommenden Winter vier Athletinnen und zwei Athleten über den Nationalmannschafts-Status.

Im Langlauf sicherte sich die zweifache Olympia-Medaillengewinnerin Nadja Kälin neu den höchstem Kaderstatus, Anja Weber und Janik Riebli bleiben Mitglied des Nationalteams.

Mit Olympia-Bronzemedaillengewinner Gregor Deschwanden verfügt im Skispringen weiterhin nur ein Athlet über den Nationalmannschafts-Status. Altstar Simon Ammann verpasste zwar seine achte Olympia-Teilnahme, er stieg jedoch vom B- ins A-Kader auf.

Im Biathlon gehören mit Amy Baserga (bisher) und Lea Meier (neu) zwei Athletinnen dem obersten Kader an. (sda)

08:49 Uhr

Mittwoch, 15. April

Kein Schweizer Abend in der NHL

Für Nico Hischier, Timo Meier und Jonas Siegenthaler endet die Saison in der NHL ohne Erfolgserlebnis. Auch Nino Niederreiter und Pius Suter bleiben in der Nacht auf Mittwoch ohne Akzente.

Das Schweizer Trio Hischier, Meier und Siegenthaler verlor mit den New Jersey Devils das letzte Spiel der Regular Season bei den Boston Bruins 0:4 und wird die Saison im enttäuschenden 13. Rang der Western Conference abschliessen.

Nino Niederreiter, der die Playoffs mit den Winnipeg Jets ebenfalls nicht mehr erreichen kann, unterlag im zweitletzten Spiel bei den Utah Mammoth 3:5. Der Bündner blieb auch im fünften Einsatz nach der gut fünfwöchigen Verletzungspause seit den Olympischen Spielen ohne Skorerpunkt.

Einziger Schweizer Sieger war Pius Suter. Der Verteidiger gewann mit den St. Louis Blues gegen die Pittsburgh Penguins nach einem 0:3- und 1:4-Rückstand 7:5. Auch für die Blues waren die Playoffs schon vor der zweitletzten Partie ausser Reichweite.

Bei den Washington Capitals liess sich Alexander Owetschkin in seinem 1734. und möglicherweise letzten NHL-Spiel beim 2:1-Sieg gegen die Columbus Blue Jackets einen Assist notieren. «Ich hoffe, es war nicht mein letztes Spiel. Ich weiss nicht, was passieren wird», sagte der 40-jährige langjährige Captain der Capitals und Liga-Rekordtorschütze (929 Tore in der Regular Season) angesprochen auf eine mögliche 22. Saison in der nordamerikanischen Profiliga. (sda)

22:14 Uhr

Dienstag, 14. April

Wawrinka nicht im French-Open-Hauptfeld

Stan Wawrinka schafft es nicht auf direktem Weg ins Hauptfeld des French Open in Paris. Als Nummer 107 der Welt ist er auf eine Wildcard angewiesen.

Darf Stan Wawrinka noch einmal in Roland Garros antreten?
Bild: Keystone

In der massgebenden Weltrangliste vom Montag liegt Stan Wawrinka vier Plätze hinter der letzten Position, die direkten Zugang zum zweiten Grand-Slam-Turniers des Jahres bietet. Der Champion von 2015 dürfte aber eine Wildcard erhalten, um bei Roland Garros ein letztes Mal antreten zu können. Die Qualifikation wird er auf keinen Fall bestreiten, da er in der Woche vor dem French Open am Geneva Open spielt.

Wawrinka könnte bei vier verletzungsbedingten Absagen auch noch regulär ins Hauptfeld rutschen. Bei den Männern schaffte dies kein Schweizer, bei den Frauen ist ein Quartett: Belinda Bencic (WTA 11), Viktorija Golubic (WTA 80), Simona Waltert (WTA 93) sowie dank einem geschützten Ranking Jil Teichmann (WTA 193). Das French Open beginnt am 18. Mai und endet mit dem Männerfinal am 7. Juni. (sda)

15:27 Uhr

Dienstag, 14. April

YB-Goalie Salchli mit erstem Profivertrag

YB-Torhüter Ruben Salchli bekommt einen Vertrag bis 2030.
Bild: Claudio De Capitani

Die Young Boys statten Ruben Salchli mit einem Profivertrag bis Sommer 2030 aus, wie der Klub mitteilt. Der 20-jährige Goalie wechselte 2018 vom FC Muri-Gümligen zu YB und durchlief seither sämtliche Juniorenstufen. Ende März debütierte Salchli im Schweizer U20-Nationalteam. (sda)

13:30 Uhr

Dienstag, 14. April

Swiss Olympic rügt Patrick Fischer

Swiss Olympic zeigt sich «überrascht und irritiert» darüber, dass der Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer im Februar 2022 ungeimpft und mit einem gefälschten Covid-Zertifikat an den Olympischen Spielen in Peking teilgenommen hat. Der Fall war am Montagabend publik geworden.

Damals wusste noch niemand Bescheid: Patrick Fischer 2022 im Training mit der Mannschaft
Bild: Salvatore di Nolfi

In einer Stellungnahme, die SRF beim Dachverband des Schweizer Sports eingeholt hat, bewertet Swiss Olympic trotz des Verständnisses für Fischers persönliche Situation das Vorgehen als erhebliches Risiko - sowohl für den Trainer selbst als auch für seine Mannschaft und die gesamte Schweizer Delegation.

Swiss Olympic betonte, dass es von Fischers Fehlverhalten keine Kenntnis hatte und auch nicht für die Überprüfung der eingereichten Covid-Zertifikate verantwortlich war. Zugleich hebt der Dachverband hervor, dass Transparenz und gegenseitiges Vertrauen zentrale Grundlagen im Austausch mit Verbänden und Teilnehmenden darstellen würden. Diese Prinzipien habe Fischer verletzt, indem er gegenüber Swiss Olympic falsche Angaben gemacht habe. (sda)

10:20 Uhr

Dienstag, 14. April

Marcel Koller wird neuer Trainer beim FC Zürich

Der FC Zürich trennt sich per sofort von Dennis Hediger. Zur neuen Saison übernimmt Marcel Koller. Bis zum Saisonende wird Carlos Bernegger die Verantwortung als Cheftrainer übernehmen. Dies gab der Klub am Dienstagmorgen bekannt.

Dennis Hediger ist per sofort nicht mehr FCZ-Trainer
Bild: Martin Meienberger

Hediger wurde erst im Dezember zum Cheftrainer berufen, nachdem er zwei Monate zuvor interimsweise auf Mitchell van der Gaag gefolgt war. Der Erfolg blieb jedoch aus. Die Formkurve zeigte nach der Bekanntgabe der Beförderung eher nach unten.

In diesem Jahr gewann der FCZ nur drei Spiele und holte in 14 Spielen nur zehn Punkte. Die Zürcher befinden sich auf dem 10. Platz und drohen fünf Runden vor Schluss gar noch einmal in den Abstiegskampf zu rutschen. Nach dem Sieg von GC am Wochenende beträgt der Vorsprung des FCZ auf den Stadtrivalen und damit dem Barrageplatz nur noch sieben Punkte. Deshalb entschied sich die Vereinsführung um Präsident Ancillo Canepa und Verwaltungsrat Claudio Cisullo für die Trennung von Hediger. (watson)

09:44 Uhr

Dienstag, 14. April

Josis Predators verpassen die Playoffs

Die Nashville Predators um Captain Roman Josi verpassen die NHL-Playoffs endgültig. Die Predators unterliegen den San Jose Sharks zu Hause 2:3 und haben keine Chance mehr, die Los Angeles Kings abzufangen.

Roman Josi (Mitte) und die Nashville Predators müssen sich schlussendlich der Konkurrenz beugen.
Bild: Mark Humphrey

Der Sieg blieb auch für San Jose folgenlos. Die Sharks, bei denen Philipp Kurashev zum zwölften Mal in Serie fehlte, können wie Nashville maximal noch 88 Punkte erreichen. Josi bereitete den Anschlusstreffer zum 2:3 eine Minute vor Schluss vor, doch der Ausgleich gelang nicht mehr.

Die Los Angeles Kings ohne den verletzten Kevin Fiala lösten ihr Playoff-Ticket dank eines starken Endspurts. Beim fünfte Sieg in Folge gegen die Seattle Kraken festigten sie mit dem 89. Punkt Platz 8 in der Western Conference. Rechnerisch liegt sogar noch der 4. Rang drin, da die Teams zwischen Platz 4 und 8 nur vier Punkte trennen.

Den 4. Rang belegen die Vegas Golden Knights. Beim 6:2 gegen die Winnipeg Jets mit Nino Niederreiter blieb das Schweizer Duell aus, weil die Knights zum elften Mal in Folge ohne Goalie Akira Schmid antraten.

Die St. Louis Blues mit Pius Suter setzten sich gegen Minnesota Wild 6:3 durch. Auch Tampa Bay Lightning mit Janis Moser, der einen Assist lieferte, sowie die Dallas Stars ohne den überzähligen Lian Bichsel feierten Siege. (sda)

09:41 Uhr

Dienstag, 14. April

Queiroz folgt bei Ghana auf Addo

Carlos Queiroz übernimmt bei Ghana den Job des Nationaltrainers des weniger als drei Monate vor der WM entlassenen Otto Addo. Der weit herumgekommene 73-jährige Portugiese nehme seine Arbeit mit den Vorbereitungen auf das am 11. Juni beginnende Turnier auf, teilte der ghanaische Fussballverband am Montagabend mit. Über die Vertragslaufzeit machte er keine Angaben.

Carlos Queiroz tröstet seinen Spieler Mehdi Taremi (R) nach dem Gruppenspiel des Iran gegen die USA am 29.11.2022. Nun übernimmt er Ghana.
Bild: José Sena Goulao

Queiroz bringt einiges an WM-Erfahrung in Ghanas Nationalteam. Der grosse Erfolg blieb jedoch aus. 2010 scheiterte er mit Portugal im Achtelfinal an Spanien, 2014, 2018 und 2022 verpasste er mit dem Iran den Vorstoss in die K.o.-Phase. Weitere Stationen als Nationaltrainer waren die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Südafrika, Kolumbien, Ägypten, Katar und Oman. In der Saison 2003/04 war Queiroz Trainer von Real Madrid.

Ghana trifft an der auf 48 Teilnehmer aufgestockten WM in den USA, Kanada und Mexiko in den Gruppenspielen auf England, Kroatien und Panama. Erster Gegner ist in der Nacht auf den 18. Juni Panama. (sda)

23:05 Uhr

Montag, 13. April

Okafor schiesst Leeds in Manchester zum Sieg

Grosser Abend für Noah Okafor in der Premier League: Der Schweizer Nationalstürmer schiesst Leeds United im Montagsspiel der 32. Runde als Doppeltorschütze zu einem 2:1-Sieg bei Manchester United.

Noah Okafor schiesst Leeds United zu einem 2:1-Sieg bei Manchester United.
Bild: Keystone

Okafor verwertete in der 5. Minute eine Hereingabe von Anton Stach zur Führung und legte nach einer Stunde mit einem Distanzschuss aus 20 Metern zum 2:0 nach, der entscheidend abgefälscht wurde. Manchester United konnte in der 69. Minute in Unterzahl durch Casemiro nur noch verkürzen und bezog seine erste Heimniederlage unter Trainer Michael Carrick. Lisandro Martinez hatte in der 56. Minute für eine Unsportlichkeit die rote Karte gesehen.

Okafors Saisontreffer 5 und 6 waren seine ersten seit dem 10. Februar. Wegen einer Oberschenkelverletzung war der 25-Jährige danach fast einen Monat ausgefallen.

Mit dem Auswärtssieg beim Tabellendritten schuf sich der letztjährige Aufsteiger Leeds ein Polster von sechs Punkten auf die Abstiegsplätze. Manchester United befindet sich auch nach der siebten Niederlage auf Champions-League-Kurs, sollte die Punktverluste in den kommenden Duellen mit den Verfolgern Chelsea (6.), Brentford (7.) und Liverpool (5.) aber im Rahmen halten. (sda)

14:43 Uhr

Montag, 13. April

Selina Egloff und Reto Mächler holen Slalom-Gold

Selina Egloff und Reto Mächler setzten sich zum Abschluss der Schweizer Meisterschaften in St. Moritz im Slalom durch.

Die Bündnerin verteidigte ihren Titel erfolgreich. Sie hielt Aline Danioth um 41 Hundertstel in Schach. Platz 3 teilten sich Eliane Christen und Aline Höpli. Wendy Holdener als Fünfte verfehlte das Podest um zwölf Hundertstel, die Weltmeisterin Camille Rast war nicht am Start.

Mit Loïc Meillard fehlte auch bei den Männern die Nummer 1. Die Goldmedaille liess sich Reto Mächler umhängen. Der 24-Jährige hatte bereits nach dem ersten Durchgang in Führung gelegen und wies am Ende 37 Hundertstelsekunden Vorsprung auf den zweitplatzierten Joel Lütolf auf. Bronze sicherte sich der siebenfache Weltcup-Sieger Daniel Yule. (sda)

13:56 Uhr

Montag, 13. April

Marc Rochat tritt zurück

Marc Rochat beendet seine Karriere als alpiner Rennfahrer. Der 33-Jährige aus Crans-Montana gab seinen Rücktritt nach dem Slalom an den Schweizer Meisterschaften in St.Moritz bekannt, wie Swiss-Ski mitteilt. Insgesamt absolvierte Rochat 105 Weltcup-Rennen, überwiegend im Slalom. Seine erfolgreichste Saison erlebte er 2023/24 mit fünf Top-Ten-Platzierungen und einem neunten Rang in der Disziplinenwertung. Den Höhepunkt seiner Karriere erreichte er 2025 an der WM in Saalbach mit Bronze in der Teamkombination.

Marc Rochat (#10) gewinnt Bronze in der Teamkombination an der WM 2025 in Saalbach, neben Alexis Monney, Tanguy Nef, Loic Meillard, Franjo von Allmen und Stefan Rogentin (von links).
Bild: Jean-Christophe Bott / Keystone

«Ich bin zutiefst dankbar – meiner Frau, meiner Familie, meinem Verband, meinen Sponsoren, meinen Teamkollegen und allen, die mich dabei unterstützt haben, diesen Kindheitstraum zu leben», wird Rochat in einem Communiqué zitiert. «Ich liebe diesen Sport und er wird immer ein Teil von mir sein.» Neben dem Sport bereitete sich Rochat bereits auf die Zeit danach vor und absolvierte ein Wirtschaftsstudium. (rem)

13:29 Uhr

Montag, 13. April

Hüslers Negativserie hält an

Marc-Andrea Hüsler unterlag beim Sandplatz-Turnier in München in den 1/16-Finals dem Niederländer Botic van de Zandschulp. Der 29-jährige Schweizer verlor beim ATP-500-Event gegen die Weltnummer 52 6:7 (7:9), 3:6.

Der Zürcher vergab im Tiebreak einen Satzball mit eigenem Aufschlag. Im zweiten Umgang blieb er hingegen chancenlos und musste drei Breaks einstecken. Hüsler, auf diese Woche hin aus den Top 300 gerutscht, dürfte kommenden Montag trotz der Niederlage wieder den Sprung unter die besten 300 schaffen. Die zwei Siege in der Qualifikation tragen ihm 25 ATP-Zähler ein.

Letztmals als Sieger in einem Hauptfeld der ATP-Tour hatte Hüsler den Platz vor zwei Jahren in München verlassen. (sda)

11:09 Uhr

Montag, 13. April

Sandra Flunger trainiert neu Deutschlands Frauen

Sandra Flunger wird Cheftrainerin der deutschen Biathletinnen. Die Österreicherin hatte vor einem Monat bei Swiss-Ski gekündigt.

In Deutschland tritt die 44-Jährige die Nachfolge von Kristian Mehringer an, wie der Deutsche Skiverband mitteilte. Die Ex-Biathletin Flunger war von 2018 bis 2024 Cheftrainerin der Schweizer Frauen gewesen, ehe sie als übergreifende Cheftrainerin des Nationalteams fungierte. (sda)

09:57 Uhr

Montag, 13. April

Cedric Itten bekommt neuen Trainer in Düsseldorf

Nach vier Niederlagen in Serie zieht Fortuna Düsseldorf mit dem Schweizer Stürmer Cedric Itten die Reissleine und beendet die Zusammenarbeit mit Trainer Markus Anfang.

Der Klub der 2. Bundesliga teilte dies am späten Sonntagabend mit und ernannte mit Alexander Ende den Nachfolger mit der Aufgabe Ligaerhalt. Düsseldorf rutschte mit 31 Punkten bis auf einen Zähler an die direkten Abstiegsplätze heran. (sda)

08:52 Uhr

Montag, 13. April

Hischier glänzt als Doppeltorschütze

Im letzten Heimspiel der Saison präsentierte sich Nico Hischier erneut in Hochform. Der Captain der New Jersey Devils steuerte beim 4:3-Sieg nach Verlängerung gegen die Ottawa Senators zwei Tore bei.

Hischier traf zum 1:0 und sicherte den Devils den Sieg mit dem entscheidenden Powerplay-Tor in der Overtime. Ausserdem bereitete der 27-Jährige einen der beiden Shorthander vor. Der Walliser steht damit bei 28 Toren und insgesamt 66 Skorerpunkten. Trotz seiner drei Skorerpunkte erreicht er die Werte der drei vorangegangenen Regular Seasons (noch) nicht: 2025 kam er auf 69 Zähler (35 Tore), 2024 auf 67 Punkte (27 Tore), 2023 gar auf 80 Punkte (31 Tore).

Auch Timo Meier liess sich einen Skorerpunkt gutschreiben. Der Appenzeller war beim ersten Treffer von Hischier entscheidend beteiligt und kommt nun auf 24 Tore und 20 Assists, also 44 Skorerpunkte. Der Verteidiger Jonas Siegenthaler stand im 81. Meisterschaftsspiel zum 81. Mal auf dem Eis.

Die Playoff-Träume der Devils platzten bereits vor über einer Woche. In der Nacht auf Mittwoch Schweizer Zeit steht auswärts bei den Boston Bruins die letzte Partie der Meisterschaft 2025/26 an. (sda)

08:51 Uhr

Montag, 13. April

Freuler schiesst Bologna zum Sieg

Remo Freuler führt Bologna in der 32. Runde der Serie A zum Sieg. Der Schweizer Nationalspieler sorgt beim 2:0 gegen Lecce für den Führungstreffer.

Freuler traf in der 26. Minute nach einem Abpraller per Kopf. Für den 33-jährigen Captain war es der erste Treffer in dieser Saison und erst das dritte Tor im 116. Spiel für Bologna. Die Europacup-Plätze dürften für die Mannschaft aus der Emilia-Romagna bei neun Punkten Rückstand auf die AS Roma (6.) aber ausser Reichweite sein.

Napolis Aufholjagd erhielt nach zuvor fünf Siegen in Serie einen Dämpfer. Der amtierende Meister musste sich mit einem 1:1 bei Sascha Britschgis Parma begnügen und liegt neu neun Punkte hinter Leader Inter Mailand. Das Team mit Yann Sommer und Manuel Akanji setzte sich im Spitzenspiel auswärts in Como nach einem 0:2-Rückstand mit 4:3 durch. (sda)

23:12 Uhr

Sonntag, 12. April

Schweizer Springreiter beim Weltcup-Final geschlagen

Die Schweizer Springreiter müssen sich am Weltcupfinal in Fort Worth, Texas, geschlagen geben. Mit je zwei Abwürfen fielen Steve Guerdat und Martin Fuchs im letzten Umgang zurück.

Martin Fuchs (2022) und Steve Guerdat (sogar dreimal) gewannen den Weltcupfinal schon. Vor dem letzten Umgang in Texas belegten die beiden Schweizer die Plätze 3 und 9. Martin Fuchs auf Lorde fiel indessen vom 9. auf den 16. Platz zurück. Und Steve Guerdat auf Iashin Sitte patzte schon am zweiten Hindernis erstmals und fiel mit den acht Fehlerpunkten aus den Podesträngen auf Platz 6 zurück.

Den Weltcupsieg sicherte sich der Amerikaner Kent Farrington auf Greya vor dem Deutschen Daniel Deusser auf Otello und der Amerikanerin Katherine Dinan auf Out of the Blue. Farrington ist erst der zweite Reiter nach Steve Guerdat, der einen Weltcupfinal für sich entscheidet und dabei auf mehr als ein Pferd setzte. (sda)

Steve Guerdat fiel im letzten Umgang auf den 6. Platz zurück.
Bild: GEORGIOS KEFALAS

22:28 Uhr

Sonntag, 12. April

Fribourg-Gottéron zum fünften Mal im Playoff-Final

Fribourg-Gottéron schafft es zum fünften Mal in den Playoff-Final. Mit 6:2 ergattern die Freiburger im fünften Spiel der Halbfinalserie gegen Genève-Servette zuhause den entscheidenden vierten Sieg.

Die Gastgeber verdienten sich diesen Erfolg am Sonntag durch eine klare Leistungssteigerung. Fribourgs Trainer Roger Rönnberg konnte dabei wieder auf seinen genesenen Captain Julien Sprunger sowie den schwedischen Verteidiger Patrik Nemeth zählen, der seine lange Sperre verbüsst hat.

Fribourg-Gottéron kann über eine weitere Playoff-Final-Teilnahme jubeln.
Bild: SALVATORE DI NOLFI

Zweimal ging Gottéron in Führung, zweimal glich Servette aus. Auf das 3:2 durch Jeremi Gerber kurz nach Spielhälfte hatten die Genfer jedoch keine Antwort mehr parat. Die Vorentscheidung fiel knapp acht Minuten vor Schluss innerhalb weniger Sekunden: Zuerst scheiterte Genfs Jimmy Vesey am Pfosten, im Gegenzug erhöhte Lucas Wallmark mit seinem zweiten Tor des Abends auf 4:2. Damit versetzte er die Mehrheit der 9372 Zuschauer in der ausverkauften Arena endgültig in Feierlaune. Die Tore 5 und 6 erzielten Christoph Bertschy respektive Marcus Sörensen ins leere Genfer Tor.

Ville Peltonen setzte in seinem letzten Spiel als Servette-Coach alles auf eine Karte. Bevor ab der nächsten Saison Schwedens Nationaltrainer Sam Hallam in Genf übernimmt, schenkte Peltonen im Tor anstelle von Nationalgoalie Stéphane Charlin erstmals seit Ende Januar Robert Mayer von Anfang an das Vertrauen. Genfs Meistergoalie von 2023 liess in der 8. Minute prompt den ersten (und dazu haltbaren) Schuss auf sein Gehäuse passieren. Diesen Patzer korrigierten seine Vorderleute zwar noch, am Ende blieb der erhoffte Impuls durch den Torhüterwechsel jedoch aus.

Fribourg wird ab nächstem Samstag zum fünften Mal in seiner Klubgeschichte und zum ersten Mal seit 13 Jahren den Playoff-Final bestreiten. 1992, 1993 und 1994 verlor Gottéron zu den Zeiten von Slawa Bykow und Andrej Chomutow drei Finalserien hintereinander gegen Bern (2:3 Siege) und zweimal Kloten (zweimal 1:3). 2013 zogen die Freiburger als Qualifikationssieger erneut gegen den SCB mit 2:4 den Kürzeren. (sda)

22:11 Uhr

Sonntag, 12. April

Urs Fischers Mainz mit Heimniederlage

Nach ihren starken Vorstellungen unter der Woche im Europacup liessen es die Tabellennachbarn Mainz (9.) und Freiburg (8.) in der Bundesliga ruhig angehen. Die Gäste aus dem Breisgau siegten dank Lucas Höler 1:0.

Am Ursprung des einzigen Treffers der Partie stand ein weiter Einwurf des Schweizer Nationalspielers Johan Manzambi. Der 20-Jährige verletzte sich in der Nachspielzeit bei einem Foul seines Gegenspielers am linken Knie und wurde nach Abpfiff gestützt von Betreuern über den Platz gebracht.

Für die Mainzer und ihren Schweizer Trainer Urs Fischer war es nach zuletzt drei Siegen in Folge die erste Niederlage in der Bundesliga seit exakt zwei Monaten. (sda)

19:50 Uhr

Sonntag, 12. April

City hält Druck auf Arsenal vor Direktduell aufrecht

Manchester City nutzt den Ausrutscher von Arsenal. Nach einem souveränen 3:0 in der 32. Runde der Premier League bei Chelsea liegen die Skyblues noch sechs Punkte hinter dem Leader, der ein Spiel mehr ausgetragen hat.

Rayan Cherki (r.) feiert sein Tor mit seinen Teamkollegen. City ist wieder an Arsenal dran.
Bild: Daniel Hambury

Einen Tag nach Arsenals überraschender 1:2-Heimniederlage gegen Bournemouth und nach zuvor zwei eigenen Unentschieden stellte Manchester City in London seine Ambitionen auf den Meistertitel eindrücklich unter Beweis. Gegen Chelsea, das seine dritte Niederlage in Serie kassierte und die Champions-League-Plätze allmählich aus den Augen verliert, liess das Team von Pep Guardiola nichts anbrennen. Nico O'Reilly (51.), Marc Guéhi (57.) und Jérémy Doku (68.) sorgten in der zweiten Halbzeit innerhalb von 17 Minuten für den Unterschied. In einer Woche steht das wegweisende Direktduell zwischen City und Arsenal an.

Ebenfalls zu einem Sieg kam Granit Xhaka mit Sunderland. Der Aufsteiger schlug Tottenham mit 1:0 und verschärfte die Abstiegssorgen der Londoner. Der Rückstand des amtierenden Europa-League-Siegers auf den rettenden 17. Platz beträgt zwei Punkte. Sunderland darf sich derweil weiterhin Chancen auf den Europacup ausrechnen. Im 10. Rang liegend beträgt der Rückstand auf Chelsea und den 6. Platz lediglich zwei Punkte. (sda)

18:35 Uhr

Sonntag, 12. April

Super League: St. Gallen und YB lassen Punkte liegen

St. Gallen und die Young Boys können in der 33. Runde der Super League nicht gewinnen. Sion feiert derweil einen souveränen Sieg.

Pius Dorn, links, von Luzern im Spiel gegen Carlo Boukhalfa, mitte rechts, von St Gallen. Der FCSG spielt nur Unentschieden und macht das Tor für einen Thuner Meistertitel noch weiter auf.
Bild: Urs Flüeler

In der letzten Runde vor der Teilung der Liga trennten sich Luzern und St. Gallen 2:2. Die Innerschweizer gingen zweimal in Führung, die Ostschweizer kamen in Person von Aliou Baldé zweimal zurück. Der eine Punkt dürfte am Ende zu wenig sein für St. Gallen, um den Leader Thun noch einmal in Bedrängnis zu bringen. Im Kampf um Platz 2 könnte der Zähler jedoch viel Wert sein. Der FCSG liegt neun Punkte hinter Thun und deren drei vor Lugano.

Ebenfalls nicht gewinnen konnten die Young Boys, die gegen Servette einen Rückstand aufholten, sich am Ende aber mit einem 1:1 begnügen mussten. Für die Berner war es das dritte Unentschieden in Serie und ein weiterer Rückschlag im Kampf um die Europacup-Plätze.

Zu einem ungefährdeten Sieg kam Sion gegen Lausanne-Sport. Die Walliser siegten dank Treffern von Benjamin Kololli, Ilyas Chouaref und Franck Surdez ungefährdet 3:0 und liegen in der Tabelle im 5. Rang vier Punkte vor YB.

Am Samstag gewannen die Grasshoppers das wegweisende Duell gegen Winterthur mit 2:0. Dadurch distanzierte der Rekordmeister den Tabellenletzten wohl vorentscheidend auf acht Punkte und festigte seinen Barrage-Platz. Der FC Zürich unterlag gegen Lugano 0:1 und liegt noch sieben Punkte vor den Grasshoppers.

Das ursprünglich auch auf Samstag angesetzte Spiel zwischen Leader Thun und dem FC Basel wurde nach einem Kabinenbrand im St. Jakob-Park auf den 18. April verlegt. (sda)

18:19 Uhr

Sonntag, 12. April

Sinner schlägt Alcaraz und überholt ihn in der Weltrangliste

In Monte Carlo bestreiten Jannik Sinner und Carlos Alcaraz erstmals diese Saison einen Final gegeneinander. Sinner gewinnt und übernimmt in der Weltrangliste wieder die Führung.

Jannik Sinner (l.) und Carlos Alcaraz (r.) posieren mit ihren Trophäen.
Bild: Sebastien Nogier

Jannik Sinner (24) setzte sich bei schwierigen äusseren Bedingungen gegen Dauerrivale Carlos Alcaraz in 2:15 Stunden mit 7:6 (7:5), 6:3 durch und ist nun wieder die Nummer 1 im Männer-Tennis.

Es fühle sich «grossartig» an, sagte Sinner im Interview auf dem Court Central seiner Wahlheimat Monaco: «Aber primär bedeutet mit der Turniersieg sehr viel.» Dass er dadurch auch wieder Weltranglistenerster wird, , sei eher zweitrangig.

Sinner ist nach dem Serben Novak Djokovic und dem Spanier Rafael Nadal erst der dritte Tennisprofi der ATP-Geschichte, der vier Masters-1000-Turniere hintereinander gewann. Anfang November 2025 triumphierte Sinner in Paris, zuletzt gelang ihm vor dem Coup in Monte Carlos das sogenannte «Sunshine Double» mit Siegen in Indian Wells und Miami. (sda)

18:09 Uhr

Sonntag, 12. April

Köln mit Big Points im Abstiegskampf

Köln macht einen grossen Schritt Richtung Klassenerhalt. In der 29. Runde der Bundesliga gewinnt der FC 3:1 gegen Bremen. Stuttgart festigt den 3. Rang mit einem 4:0 gegen Hamburg.

Torschütze Ísak Jóhannesson (l, 1. FC Köln) und Luca Waldschmidt (1. FC Köln) jubeln nach dem Treffer zum 3:1.
Bild: Marius Becker

Im Duell zweier direkter Konkurrenten im Abstiegskampf in Köln wurden den Gästen aus Bremen die ersten 25 Minuten zum Verhängnis. Nach einem Penaltytreffer von Shootingstar Saïd El Mala und einer Notbremse von Captain Marco Friedl sahen sie sich nicht nur einem frühen Rückstand gegenüber, sondern mussten sie zudem in Unterzahl agieren. Dennoch hielt das dezimierte Werder, bei dem in der Schlussphase Isaac Schmidt zum Einsatz kam, die Begegnung bis zur Nachspielzeit offen. Erst in der 97. Minute gelang den Kölnern mit einem erfolgreichen Konter und dem 3:1 die Siegsicherung.

Die Kölner überholten mit dem Sieg die Bremer und liegen neu zwei Punkte vor den Hanseaten. Auf St. Pauli und den Barrage-Platz hat der FC fünf Punkte Reserve, auf Wolfsburg und den ersten direkten Abstiegsplatz deren neun.

In anderen Tabellenregionen hält sich Stuttgart auf. Die Schwaben siegten gegen Hamburg ohne Probleme 4:0 und haben die Champions League auf Platz 3 weiterhin fest im Blick. Luca Jaquez kam beim VfB nicht zum Einsatz, Miro Muheim fehlte beim HSV gesperrt. (sda)

17:21 Uhr

Sonntag, 12. April

Beachvolleyball: Endstation im Halbfinal für Brunner/Hüberli

Nina Brunner und Tanja Hüberli scheiden am Elite-16-Turnier in Saquarema in den Halbfinals aus. Die Schweizerinnen verlieren gegen Kristen Cruz/Taryn Brasher aus den USA mit 11:21, 21:14, 12:15.

Ein sehr starkes Comeback für das Duo Brunner/Hüberli
Bild: Anthony Anex

Nina Brunner und Tanja Hüberli bestritten nach einem Jahr Pause erstmals wieder gemeinsam ein Turnier. Die Olympia-Dritten von 2024 schlugen sich vorzüglich: Cruz/Brasher gewannen im März das erste grosse Turnier der neuen Saison; zudem führen die beiden Amerikanerinnen die Weltrangliste an.

Dennoch schnupperten Brunner/Hüberli am Sieg: Sie steckten den verschlafenen Start weg und führten im Entscheidungssatz mit 9:6.

Am Sonntagabend folgt für das Schweizer Team noch das Spiel um Platz Drei. (sda)

16:46 Uhr

Sonntag, 12. April

Volley Amriswil ist Schweizer Meister

Die Thurgauer machen die Titelverteidigung perfekt. Im Playoff-Final gegen den Quali-Sieger Volley Näfels gelang Amriswil der «Sweep» mit 3:0 Siegen und der insgesamt siebte Meistertitel.

Volley Amriswil jubelt mit dem Meisterpokal nach dem Sieg gegen Volley Näfels.
Bild: Walter Bieri

Nachdem die ersten beiden Spiele jeweils mit 3:0 Sätzen an Amriswil gingen, konnte Näfels im dritten Spiel den ersten Satz mit 25:20 für sich entscheiden. Die nächsten beiden Sätze starteten ausgeglichen, bis Amriswil schliesslich davonziehen und beide Sätze gewinnen konnte (25:18 und 25:17).

Im vierten Satz wurde es dann spannend: Nach der Führung von Volley Näfels kämpfte sich Amriswil zurück. Nach vielen Führungswechseln und mehreren Satzbällen für Näfels, bzw. Matchbällen für Amriswil konnten die Glarner Hausherren den Satzgewinn doch noch in trockene Tücher bringen (33:31) und einen Entscheidungssatz erzwingen.

Bis zum Stand von 12:12 war auch dieser Satz sehr ausgeglichen und eng, bis dann Amriswil alle restlichen Ballwechsel für sich entscheiden und den zweiten Meistertitel in Serie unter Dach und Fach bringen konnte. Somit holt sich Volley Amriswil in dieser Saison mit dem Meistertitel und dem Cupsieg das Double.

16:33 Uhr

Sonntag, 12. April

Wout van Aert schlägt Pogacar und gewinnt Paris-Roubaix

Er liess Pogacar hinter sich: Wout van Aert
Bild: Christophe Petit Tesson

Tadej Pogacar fehlt beim Pavé-Klassiker Paris-Roubaix nur wenig zum historischen Triumph. Der Belgier Wout van Aert schnappt dem zweifachen Weltmeister nach epischen 258 km im Zweiersprint den Sieg weg.

Die 123. Ausgabe des prestigeträchtigsten Eintagesrennens wurde erst auf den letzten Metern entschieden. Nachdem Wout van Aert mit einem Angriff 54 km vor dem Ziel eine Vorentscheidung herbeigeführt hatte, konnte nur Pogacar dem Belgier folgen. In der Folge gelang es keinem der beiden, den Kontrahenten auf den verbleibenden Pavé-Sektoren abzuschütteln. So musste die Entscheidung im legendären Velodrom von Roubaix fallen, wo der Belgier im Sprint die grösseren Kraftreserven mobilisierte.

So musste sich Pogacar wie bei seiner Premiere bei Paris-Roubaix im Vorjahr mit dem 2. Platz begnügen. Damit verpasste es der vierfache Tour-de-France-Sieger, eine der wenigen Lücken in seinem beeindruckenden Palmares zu schliessen und alle fünf Radsport-Monumente nacheinander zu gewinnen. Vor einer Woche feierte Pogacar seinen dritten Sieg an der Flandern-Rundfahrt. Schon zuvor hatte er mindestens einmal bei den anderen Radsport-Monumenten Mailand-Sanremo, Lüttich-Bastogne-Lüttich und der Lombardei-Rundfahrt triumphiert.

Die Fahrt durch die «Hölle des Nordens» entwickelte sich zu einer wahren Materialschlacht, bei der alle Favoriten mindestens einmal einen Defekt erlitten. Neben Pogacar, der gleich dreimal das Velo wechseln musste, erwischte es Mathieu van der Poel besonders hart. Der Sieger der letzten drei Jahre musste sich nach einem Reifenschaden im berüchtigten Wald von Arenberg und einer langen Aufholjagd hinter dem Belgier Jasper Stuyven mit Platz 4 begnügen.

Stefan Bissegger, im Vorjahr als Siebter bereits bester Schweizer, zeigte erneut ein starkes Rennen. Der Thurgauer erreichte das Ziel 20 Sekunden hinter dem Sieger in der ersten Verfolgergruppe, die um den 3. Platz sprintete. Am Ende fehlten Bissegger die Kräfte, weshalb er Achter wurde. (sda)

14:15 Uhr

Sonntag, 12. April

Hächler und Allenbach holen Riesen-Gold

Der als grosses Talent gehandelte Lenz Hächler wird in St. Moritz erstmals Schweizer Meister im Riesenslalom. Der 22-jährige Zuger, Gesamtsieger im Europacup und schon nach dem ersten Lauf in Führung, distanzierte den zweitplatzierten Reto Manser um 85 Hundertstel. Lenz hatte 2023 schon den Titel im Slalom geholt.

Lenz Hächler
Bild: zvg

Federico Toscano komplettierte mit einem Rückstand von neun Zehnteln das Podest. Der Bündner Daniel Sette belegte im letzten Rennen seiner Karriere den 6. Rang. Nicht am Start waren die Topfahrer Marco Odermatt, Loïc Meillard und Thomas Tumler.

Bei den Frauen sicherte sich Dania Allenbach in überlegener Manier die Goldmedaille, sie liess die zweitklassierte Juliette Fournier um 2,03 Sekunden hinter sich – Dritte wurde Simone Wild. Es war für die 19-jährige Bernerin, die Anfang Januar in Kranjska Gora ihr Debüt im Weltcup gab, der erste SM-Titel. Auch bei den Frauen fehlten die Aushängeschilder in dieser Disziplin.

Am Montag werden in St. Moritz noch die Titel im Slalom vergeben. (sda)

12:59 Uhr

Sonntag, 12. April

Selina Ummel am Zürich Marathon auf dem Podest

Die 28-jährige Aargauerin Selina Ummel schafft beim Zürich Marathon in 2:39:13 Stunden als Dritte den Sprung aufs Podest. Mit den Kenianerinnen Lydia Cheruto (2:28:25) und Anastasha Rono (2:31:58) konnte sie aber bei Weitem nicht mithalten.

Selina Ummel läuft beim Zürich-Marathon aufs Podest.
Bild: Claude Diderich/freshfocus

Auch bei den Männern gab es einen kenianischen Doppelsieg. Davis Kiplangat distanzierte Vincent Kipsang Rono in 2:09:03 Stunden um 93 Sekunden. Als bester Schweizer belegte Habtom Amaniel Soquar in 2:11:34 Stunden den 5. Platz. Die Streckenrekorde wurden deutlich verpasst - jenen der Männer hält der Schweizer Tadesse Abraham (2:06:38/2022). ‹(sda)

09:56 Uhr

sonntag, 12. April

Kings und Predators im Gleichschritt

Das Kopf-an-Kopf-Rennen um den zweiten Wildcard-Platz in der Western Conference der NHL geht weiter: Die Los Angeles Kings und die Nashville Predators trennen weiterhin nur ein Punkt.

Die Los Angeles Kings, das Team des verletzten Schweizers Kevin Fiala, siegten zu Hause gegen die Edmonton Oilers dank eines Treffers von Artemi Panarin (8.) mit 1:0. Torhüter Anton Forsberg feierte dank 27 Paraden seinen dritten Shutout der Saison. Es war für die Kings der vierte Sieg in Serie. Sie können in der Pacific Division noch auf eine Top-3-Klassierung hoffen, liegen als Vierter lediglich zwei Punkte hinter den Anaheim Ducks.

Roman Josi, hier in einem Spiel mit Nashville Predators gegen Tampa Bay, kann noch immer auf die Playoffs hoffen.
Bild: Jason Behnken

Ansonsten müssen die Kalifornier vor den Nashville Predators bleiben, um die Playoffs zu erreichen. Das Team aus dem Bundesstaat Tennessee, das wieder auf seinen Schweizer Captain Roman Josi zählen konnte, gewann ebenfalls mit 2:1 gegen die Minnesota Wild. Steven Stamkos steuerte je ein Tor und einen Assist zum Sieg bei. Josi, der die Partie zuvor wegen einer Verletzung im oberen Körperbereich verpasst hatte, blieb während gut 27 Minuten Einsatzzeit ohne Skorerpunkt. Für Nashville war es der vierte Erfolg in den letzten sechs Partien. Allerdings liegen die Predators nicht nur einen Punkt hinter den Kings, sie haben auch ein Spiel mehr ausgetragen und bestreiten nur noch zwei Begegnungen in der Qualifikation.

Keine Chance mehr auf die Playoffs haben die St. Louis Blues mit dem Schweizer Pius Suter - dies trotz eines 5:3 bei den Chicago Blackhawks. Suter bereitete mit einem schönen Pass das 2:2 von Alexej Toroptschenko (25.) vor.

Nur noch theoretische Chancen auf die Playoffs haben die Winnipeg Jets und die San Jose Sharks, die Mannschaften der Schweizer Nino Niederreiter und Philipp Kurashev. Die Jets unterlagen den Philadelphia Flyers 1:7, die Sharks verloren gegen die Vancouver Canucks 3:4 nach Penaltyschiessen. Beide liegen nun fünf Punkte hinter den Los Angeles Kings.

Die bereits ausgeschiedenen New Jersey Devils gewannen bei den Detroit Red Wings 5:3. Nico Hischier, Timo Meier und Verteidiger Jonas Siegenthaler verbuchten je einen Assist. Letzterer punktete im dritten Spiel in Folge und war mit 22:36 Minuten der am längsten eingesetzte Spieler der Devils.

Janis Moser setzte sich mit den Tampa Bay Lightning bei den Boston Bruins 2:1 durch. Das Team aus Florida ist nun Zweiter der Atlantic Division. Lian Bichsel feierte mit den ebenfalls für die Playoffs qualifizierten Dallas Stars einen 2:0-Heimsieg gegen die New York Rangers. (sda)

06:14 Uhr

Sonntag, 12. April

Union Berlin trennt sich von Baumgart - Erste Frau als Bundesliga-Trainerin

Union Berlin hat sich überraschend von Cheftrainer Steffen Baumgart getrennt. Als Nachfolgerin übernimmt bis zum Saisonende die bisherige U19-Trainerin Marie-Louise Eta, wie der Fussball-Bundesligist kurz vor Mitternacht mitteilte. Wenige Stunden zuvor hatten die Berliner 1:3 bei Schlusslicht Heidenheim verloren. Der Vorsprung des Tabellenelften auf Relegationsplatz 16 beträgt weiter sieben Punkte.

Neben dem 54 Jahre alten Baumgart müssen auch dessen Co-Trainer Danilo de Souza und Kevin McKenna gehen. «Wir spielen bisher eine absolut enttäuschende Rückrunde und lassen uns vom Tabellenstand nicht blenden: Unsere Lage ist nach wie vor bedrohlich und wir benötigen dringend Punkte, um den Ligaverbleib zu sichern», erklärte Profifussball-Geschäftsführer Horst Heldt laut Mitteilung.

«Zwei Siege aus vierzehn Spielen seit der Winterpause und die gezeigten Leistungen in den letzten Wochen geben uns nicht die Überzeugung, dass uns eine Trendumkehr in der bisherigen Konstellation noch gelingt», so Heldt weiter. «Wir haben daher entschieden, jetzt noch einmal neu anzusetzen.»

Baumgarts sportliches Ende bei Union kommt auch deshalb überraschend, weil die Berliner erst im Januar den Vertrag mit dem früheren Union-Spieler vorzeitig verlängert hatten. Der gebürtige Rostocker hatte die Köpenicker Anfang Januar 2025 als Trainer übernommen und in der vergangenen Saison auf Platz 13 geführt.

In Eta wird erstmals eine Frau als Cheftrainerin einen Männer-Bundesligisten anleiten. Für Eta, die ab dem Sommer die Bundesliga-Frauen der Berliner übernehmen wird, ist die Aufgabe kein komplettes Neuland. Bereits von November 2023 bis Mai 2024 hatte die 34-Jährige als Co-Trainerin den Abstiegskampf der Köpenicker begleitet.

«Ich freue mich, dass Marie-Louise Eta sich bereit erklärt hat, diese Aufgabe interimistisch zu übernehmen, bevor sie im Sommer wie geplant Cheftrainerin der Profimannschaft der Frauen wird», sagte Heldt. Sie habe «die Überzeugung, dass wir mit dem Team die entscheidenden Punkte holen», ergänzte Eta. (dpa)

21:25 Uhr

Samstag, 11. April

FCZ verliert auch gegen Lugano

Der FC Zürich verliert auch das dritte Saisonspiel gegen Lugano mit 0:1. Nur gegen Lugano gelang den Zürchern in dieser Saison kein Tor.

Über 12'000 Zuschauer im Letzigrund sahen eine Partie, die selten Fahrt aufnahm. Die spektakulärsten Momente spielten sich nach einer Stunde ab und erwiesen sich als match-entscheidend. Zuerst erspielte sich der FCZ eine Chance. Anschliessend schaltete Lugano rassig um. Ein weiter Abschlag von Goalie Amir Saipi verlängerte Giorgos Koutsias mit dem Kopf in den Lauf von Renato Steffen. Dieser verwertete kaltblütig solo gegen Zürichs Keeper Silas Huber.

Enttäuschte Gesichter bei den Zürchern nach der sechsten Niederlage in den letzten sieben Spiele.
Bild: Martin Meienberger

Beide Teams dürfen sich vor Beginn der letzten fünf Meisterschaftsrunden etwas zurücklehnen. Nächste Woche stehen die Cup-Halbfinals und das Nachtragsspiel Thun - Basel auf dem Programm. Erst danach geht es für Lugano in der Champions Group in Thun und für Zürich in der Relegation Group in Lausanne weiter. Lugano behält im Rennen um die Europacup-Plätze mit Platz 3 die gute Ausgangslage. Zürich liegt bloss noch sieben Zähler vor dem Barrage-Platz. (sda)

21:20 Uhr

Samstag, 11. April

Bayern mit Kantersieg bei St. Pauli

In der Bundesliga setzen sich die Bayern sich im Abendspiel bei St. Pauli mit 5:0 durch. Jamal Musiala, Leon Goretzka, Michael Olisé, Nicolas Jackson und Raphael Guerreiro erzielten die Tore. Harry Kane wurde geschont. Die Bayern brachen in Hamburg ihren 54 Jahre alten Torrekord. Die Bayern skorten die Saisontore 101 bis 105. Die bisherige Bestmarke aus der Saison 1971/72 - ebenfalls von den Bayern aufgestellt - lag bei 101 Toren.

Auch ohne die Bayern-Tormaschinerie namens Harry Kane, die am Samstagabend geschont wurde, trafen die Münchner gegen St. Pauli fünffach.
Bild: Selim Sudheimer

Schon in einer Woche am Sonntag können sich die Bayern die Meisterschale (zum 35. Mal) sichern. Ein Heimsieg gegen Stuttgart reicht, sollte Dortmund am Samstag in Hoffenheim nicht gewinnen. (sda)

21:16 Uhr

Samstag, 11. April

Mityukov glänzt mit Jahresweltbestzeit

Roman Mityukov weiss an den Schweizer Meisterschaften in Uster weiter zu überzeugen. Der 25-jährige Genfer gewinnt die 200 m Rücken in Jahresweltbestzeit.

Roman Mityukov räumt ab an den Schweizer Meisterschaften.
Bild: Jean-Christophe Bott

Mityukov wurde in seiner Paradedisziplin nach 1:55,36 Minuten gestoppt, womit er die bisherige Jahres-Bestmarke des Südafrikaners Pieter Coetze, aufgestellt am 22. März, um 21 Hundertstel unterbot und dabei nur eine halbe Sekunde über seinem Schweizer Rekord blieb.

Bereits an den Vortagen hatte der Olympia-Bronzemedaillengewinner von Paris an den nationalen Meisterschaften seine gute Form bewiesen. Über 100 m Rücken egalisierte er seinen Schweizer Rekord, während er über 50 m Rücken mit einer persönlichen Bestzeit glänzte. (sda)

19:06 Uhr

Samstag, 11. April

Wunderkind Seixas dominiert Baskenland-Rundfahrt

Paul Seixas gewinnt die 65. Baskenland-Rundfahrt. Der erst 19-jährige Franzose feiert damit den grössten Erfolg seiner noch jungen Karriere und beendet den langjährigen Fluch einer stolzen Radsportnation.

Seit dem Triumph von Christophe Moreau im Jahr 2007 bei der Dauphiné-Rundfahrt wartete der französische Radsport auf einen Gesamtsieg bei einem Etappenrennen der World Tour. Nun setzte Paul Seixas diesem Warten mit beeindruckenden Leistungen an der Baskenland-Rundfahrt ein Ende.

Paul Seixas dominiert die Baskenland-Rundfahrt. Er gewinnt drei Etappen, inklusive der Königsetappe am Freitag, sowie die Gesamtwertung der Rundfahrt.
Bild: Villar Lopez

Tag für Tag bestätigte das französische Wunderkind, gerade einmal 19 Jahre alt, was die Radsportwelt über ihn denkt. Nachdem er die ersten beiden Etappen sowie die Königsetappe am Freitag für sich entschieden hatte, machte er am verregneten Schlusstag seinen ersten Gesamtsieg auf höchster Ebene perfekt.

Seixas erreichte das Ziel der schwierigen 6. Etappe zeitgleich mit dem Deutschen Florian Lipowitz. Während der Amerikaner Andrew August den Tagessieg feierte, verteidigte Lipowitz seinen 2. Rang im Gesamtklassement mit nur drei Sekunden Vorsprung auf den Norweger Tobias Johannessen. (sda)

18:38 Uhr

Samstag, 11. April

Beachvolleyballerinnen bei Comeback im Viertelfinal

Nina Brunner und Tanja Hüberli brauchen bei ihrem gemeinsamen Comeback in Brasilien keine Anlaufzeit. Das wiedervereinte Schweizer Duo erreichte am Elite-16-Turnier in Saquarema die Viertelfinals.

Nachdem sie im dritten und letzten Gruppenspiel gegen das brasilianische Weltklasse-Duo Thamela/Victoria die erste Niederlage hinnehmen mussten, wartete in der K.o.-Runde sogleich der nächste Härtetest. Diesen bestanden die Innerschweizerinnen, die nach dem Gewinn von Olympia-Bronze 2024 in Paris getrennte Wege gegangen waren, gegen das US-Duo Kelly Cheng/Megan Kraft mit Bravour.

Nina Brunner (links) und Tanja Hüberli sind erfolgreich in ihre Comeback-Saison als Duo gestartet.
Bild: Anthony Anex

Anders als bei der Dreisatzniederlage am Vortag nutzten die Schweizerinnen im entscheidenden Durchgang ihre Chance. Beim Stand von 15:14 verwandelte Brunner den dritten Matchball mit einem Ass zum Sieg.

In den Viertelfinals treffen Brunner/Hüberli mit Sara Hughes, die mit Cheng 2023 Weltmeisterin geworden ist, und Allysa Batenhorst erneut auf zwei Amerikanerinnen. Das US-Duo verhinderte ein Schweizer Duell in der Runde der letzten acht, indem es in den Achtelfinals Joana Mäder und Leona Kernen nach abgewehrtem Matchball knapp in drei Sätzen bezwangen. Kernen hatte letzte Saison erfolgreich mit Hüberli zusammengespannt, Mäder (geborene Heidrich) kommt wie Brunner ebenfalls aus einer Babypause zurück. (sda)

18:21 Uhr

Samstag, 11. April

Heidenheim macht Abstiegskampf nochmals spannend

Am unteren Ende der Bundesliga-Tabelle wird es noch einmal spannend. Verantwortlich dafür ist vor allem Heidenheim. Das Schlusslicht feierte gegen Union Berlin den ersten Sieg seit Dezember 2025 und liegt noch sechs Punkte hinter dem Barrage-Platz und deren acht hinter einem direkten Nicht-Abstiegsplatz.

Die Heidenheimer gewinnen ihr erstes Bundesliga-Spiel seit Dezember 2025.
Bild: Harry Langer

Zum dritten Mal blieben die Heidenheimer ungeschlagen und haben sich dadurch bis auf zwei Punkte an Wolfsburg angenähert, das seit nunmehr zwölf Partien sieglos ist und beim 1:2 gegen Frankfurt dabei zum neunten Mal in dieser Zeitspanne ohne Punkte blieb. (sda)

18:13 Uhr

Samstag, 11. April

BVB stolpert gegen Leverkusen

Borussia Dortmund erleidet einen Rückschlag bei der Verfolgung von Leader Bayern München. Der BVB unterliegt Leverkusen 0:1 und muss die Meisterträume wohl endgültig begraben.

Zwar zeigte man sich im Umfeld von Borussia Dortmund zurückhaltend, was Ambitionen auf den Meistertitel in der Bundesliga angeht. Zumindest hinter vorgehaltener Hand gab es sie aber sicher – die Träumer in Schwarz-Gelb, die sich ausmalten, wie ihr Team die übermächtigen Bayern doch noch abfangen würde.

Die Dortmunder stolpern gegen Leverkussen und müssen nun wohl auch die letzten Meisterträume begraben. Leverkusen-Captain Robert Andrich (Mitte) war der einzige Torschütze der Partie.
Bild: Martin Meissner

Am Samstag erlitten diese Träumer einen herben Rückschlag. 0:1 verlor der BVB zuhause gegen Leverkusen und liegt nun nach Verlustpunkten bereits zwölf Zähler hinter dem Rekord- und Serienmeister, der in Bälde seine 35. Meisterschale in Empfang nehmen dürfte.

Zum Matchwinner für die Leverkusener, die auf den Europa-League-Platz vorstossen, avancierte Robert Andrich, der den Schweizer Nationalgoalie Gregor Kobel im Tor des BVB kurz vor der Pause mit einem Schuss aus der Distanz bezwang. Das Heimteam hatte zwar weitgehend mehr Spielanteile und Tormöglichkeiten, Andrichs Ball war aber der einzige, der den Weg ins Netz fand. (sda)

17:47 Uhr

Samstag, 11. April

Alcaraz und Sinner spielen in Monte Carlo um die Nummer 1

Beim Masters-1000-Turnier in Monte Carlo kommt es zum Traumfinal zwischen Carlos Alcaraz und Jannik Sinner. Am Sonntag geht es auch um die Nummer 1.

Die beiden Dominatoren der Männertour gaben sich in den Halbfinals keinerlei Blösse. Carlos Alcaraz beendete den Traum des Monegassen Valentin Vacherot (ATP 23) vom Heimsieg. Der 22-jährige Spanier setzte sich 6:4, 6:4 durch.

Mit einem Sieg am Sonntag im Final des Master-1000-Turniers von Monte Carlo kann sich Jannik Sinner die Weltnummer 1 zurückholen.
Bild: Sebastien Nogier

Jannik Sinner liess der Weltnummer 3 Alexander Zverev keine Chance. Das 6:1, 6:4 war Sinners neunter Sieg in Folge gegen den Deutschen in den letzten dreieinhalb Jahren. Überhaupt befindet sich der 24-jährige Italiener in einer beneidenswerten Form. Nach dem «Sunshine Double» in Indian Wells und Miami ist er der erste Spieler seit Novak Djokovic 2015, der in den ersten drei Masters-1000-Turnieren des Jahres den Final erreicht hat.

Nun hat er am Sonntag ab 15.00 Uhr die Chance, Alcaraz wieder als Nummer 1 der Weltrangliste abzulösen. Der Spanier muss seine Punkte vom Sieg aus dem letzten Jahr verteidigen, Sinner verpasste das Turnier wegen seiner dreimonatigen Dopingsperre. In seiner Wahlheimat Monaco steht der Südtiroler erstmals im Final. (sda)

16:14 Uhr

Samstag, 11. April

Arsenal-Niederlage öffnet Manchester City die Tür im Meisterrennen

Arsenal schwächelt in der Premier League und kassiert nach acht Spielen wieder einmal eine Niederlage. Damit könnte Verfolger Manchester City am Sonntag näherrücken.

Gabriel Jesus und Arsenal erleiden gegen Bournemouth einen empfindlichen Rückschlag im Meisterrennen.
Bild: Vince Mignott

Nach acht Spielen hat Englands Tabellenführer Arsenal in der Premier League wieder eine Niederlage erlitten. Am Samstag gingen die blutleer agierenden Gunners in der 32. Runde zuhause als 1:2-Verlierer gegen Bournemouth vom Platz. Nach frühem Rückstand durch Eli Junior Kroupi (17.) konnte Viktor Gyökeres per Penalty ausgleichen (35.). Zu Beginn der Schlussphase setzte Alex Scott die Hausherren schachmatt (74.). Die Londoner hatten wie gewohnt viel Ballbesitz, konnten aber gegen die tief stehenden Gäste nur wenige gefährliche Situationen kreieren.

Arsenal hat bei zwei Spielen mehr neun Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger Manchester City. Die Citizens treten am Sonntag bei Chelsea an, ehe es eine Woche später in Manchester zum wegweisenden Direktduell mit Arsenal kommt. (sda)

16:10 Uhr

Samstag, 11. April

Billie Jean King Cup: Schweizerinnen nach Doppel in Führung

Die Schweizerinnen liegen im Billie Jean King Cup in Biel gegen Tschechien nach dem Doppel 2:1 in Führung und brauchen aus den verbleibenden zwei Einzeln noch einen Sieg für den Einzug ins Finalturnier.

Belinda Bencic und Viktorija Golubic gewannen gegen die Tschechinnen Tereza Valentova und Marketa Vondrousova ein dramatisches Doppel nach 2;21 Stunden 6:7 (4:7), 7:6 (7:0), 6:1. Sie hätten es auch einfacher haben, aber genauso gut verlieren können.

Belinda Bencic (links) und Viktorija Golubic gewinnen das Doppel gegen das tschechische Duo in drei Sätzen.
Bild: Claude Diderich/freshfocus

Im ersten Satz führten die Schweizerinnen, zweimal mit einem Break. Im Tiebreak war ein Doppelfehler von Bencic der einzige - und damit entscheidende - Punkt für die Returnspielerinnen. Im zweiten Durchgang führten Bencic und Golubic 4:2 und hatten zwei Chancen auf das 5:2, ehe sie diesmal das Tiebreak gleich mit 7:0 gewannen. Danach lief es im Entscheidungssatz etwas einfacher. Im zweiten Satz standen die Tschechinnen allerdings zwei Punkte vor dem Sieg.

Das Team von Captain Heinz Günthardt braucht damit aus den verbleibenden zwei Einzeln noch einen Sieg, um sich für das Finalturnier Mitte November in Shenzhen zu qualifizieren. Die Tschechinnen haben allerdings den Vorteil, dass ihre beiden Einzelspielerinnen Linda Noskova (WTA 14), die gegen Bencic (WTA 11) spielt, und Marie Bouzkova (WTA 24), die auf Golubic (WTA 79) trifft, noch frisch sind. Bencic stand bereits am Freitag bei ihrem Sieg gegen Bouzkova über drei Stunden auf dem Platz. (sda)

14:07 Uhr

Samstag, 11. April

Alayah Pilgrim pausiert wegen Muskelbeschwerden

Der Schweizerische Fussballverband meldet den Ausfall von Alayah Pilgrim für die kommenden WM-Qualifikationsspiele gegen die Türkei in Zürich und Sinop. Die Angreiferin der AS Roma klagt über Muskelbeschwerden und legt als Vorsichtsmassnahme eine Pause ein. Als Ersatz rückt Seraina Piubel von West Ham United nach. (sda)

13:53 Uhr

Samstag, 11. April

Corinne Suter gewinnt fünften Super-G-Schweizermeistertitel

Corinne Suter fährt in St. Moritz überlegen zum Schweizer Meistertitel im Super-G. Die Schwyzerin holt bereits zum fünften Mal an nationalen Titelkämpfen in dieser Disziplin den Sieg. Sandro Manser doppelt bei den Männern nach.

Corinne Suter, die nach den olympischen Spielen im Weltcup wieder in die Weltspitze fuhr, distanzierte Jasmine Flury um 1,67 Sekunden, die drittklassierte Daria Zurlinden büsste bereits zweieinhalb Sekunden ein.

Stefanie Grob, die am Donnerstag in der Abfahrt gewonnen hatte, kam nicht ins Ziel. Von den 52 Gestarteten schieden insgesamt 22 Fahrerinnen aus.

Im Rennen der Männer doppelte der Abfahrtsmeister Sandro Manser nach. Mit der Startnummer 1 legte er auf einer Piste, die der Belastung sehr gut stand hielt, eine starke Fahrt hin. Selbst der Olympiasieger Franjo von Allmen lag bei den Zwischenzeiten nicht in Führung, ehe er nach einem Richtungsfehler beim Sprung das Tor verfehlte. Die Top 8 klassierten sich innerhalb einer Sekunde, Silber und Bronze gingen an Gaël Zulauf und Loïc Chable.

Der 20-jährige Manser ist noch nicht Weltcup-erprobt. Dies wird sich nach einer starken Europacup-Saison aber ändern. Der Innerschweizer hat für den kommenden Winter einen Fixplatz in der Abfahrt. (sda)

13:10 Uhr

Samstag, 11. April

Kabinenbrand im St. Jakob-Park: Thun gegen Basel abgesagt

Die Swiss Football League (SFL) hat die für heute Samstag auf 20.30 Uhr angesetzte Super-League-Partie zwischen Thun und Basel verschoben. Der Auslöser ist ein Brand im Kabinentrakt der ersten Mannschaft im Basler St. Jakob-Park am Freitagabend, der erheblichen Sachschaden verursacht hat.

Der Kabinentrakt der ersten Mannschaft des FC Basel fing am Freitagabend Flammen.
Bild: Patrick Straub

Nach Angaben der Liga steht dem FC Basel derzeit kein einsatzfähiges Spiel- und Medizinmaterial zur Verfügung. Die Geschäftsleitung der SFL gab deshalb einem entsprechenden Gesuch des Klubs statt und bewilligte die Verschiebung wegen höherer Gewalt, gestützt auf einen Artikel im Spielbetriebs-Reglement.

Ein neuer Termin für die Begegnung steht noch nicht fest. (sda)

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22:44 Uhr

Freitag, 10. April

Fribourg dank überragendem Bertschy mit dem Break

Fribourg-Gottéron fehlt noch ein Sieg zum Einzug in den Playoff-Final. Dank einem überragenden Christoph Bertschy gewinnt es Halbfinal-Spiel 4 in Genf gegen Servette 4:3.

Vieles ist in den letzten Wochen gegen Fribourg-Gottéron gelaufen, von einer Reihe Verletzungen bis zu einem auch deshalb fast inexistenten Powerplay. Am Freitag kam im vierten Spiel der Halbfinalserie gegen Servette wie nach der letzten Partie befürchtet auch noch Captain Julien Sprunger auf das Medizinbulletin.

Fribourg-Gottéron fehlt noch ein Sieg zum Einzug in den Playoff-Final.
Bild: Keystone

Dafür springen nun andere Leistungsträger in die Bresche, allen voran Goalie Reto Berra und Nationalstürmer Christoph Bertschy. In der über sieben Spiele geführten Viertelfinalserie gegen Rapperswil-Jona war das Freiburger Urgestein noch völlig ineffizient, gegen Servette schoss Bertschy nun bereits seine Tore vier und fünf - und es waren wichtige.

Zuerst in der letzten Minute des Startdrittels das 1:0 in Unterzahl, dann im mittleren Abschnitt das 3:1. Nach zwei Dritteln führten die Freiburger 4:1, gerieten am Ende aber doch noch in Bedrängnis. Vincent Praplan im Powerplay und der junge Simas Ignatavicius acht Minuten vor Schluss brachten die Spannung in die Genfer Les-Vernets-Halle zurück.

Dass es für Gottéron noch einmal eng wurde, lag einmal mehr am schwachen Überzahlspiel. Zehn Minuten mit einem Mann mehr blieben nicht nur ohne Erfolg, sondern führten durch Jesse Puljujärvi (23.) sogar zum 1:1-Ausgleich. Hinten konnte sich das Team von Roger Rönnberg aber wieder auf einen starken Reto Berra verlassen, der das Goalieduell gegen Stéphane Charlin bisher klar für sich entscheidet. Charlin wurde in der zweiten Drittelspause durch Robert Mayer ersetzt. (sda)

22:21 Uhr

Freitag, 10. April

HCD knackt die Zürcher Playoff-Festung

Der HC Davos knackt nach drei Jahren die Festung der ZSC Lions in Zürich-Altstetten. Mit einem verdienten 5:2-Auswärtssieg gehen die Bündner in der Halbfinalserie 3:1 in Führung.

19 Mal in Folge hatten die ZSC Lions seit dem Viertelfinal-Out vor drei Jahren gegen Biel in der heimischen Arena in den Playoffs gewonnen, dann brach ein stabiles Davos den Bann. Die Zürcher starteten zwar furios und erspielten sich in den ersten zwölf Minuten Chancen im Minutentakt. Das 1:0 durch Verteidiger Dean Kukan, der HCD-Goalie Sandro Aeschlimann per Backhand-Schuss über der Fanghand erwischte, war ein magerer Lohn - und die Löwen hatten damit schon fast ausgebrüllt.

Der HCD geht mit einem verdienten 5:2-Auswärtssieg in der Halbfinalserie 3:1 in Führung.
Bild: Keystone

Noch in der zweiten Hälfte des Startdrittels nahmen die Davoser das Heft in die Hand, und als dann in der 24. Minute der Ausgleich durch Tino Kessler fiel, war dieser verdient, wenn auch in der Entstehung etwas glückhaft. Nachdem er zuerst über den Puck gehauen hatte, fiel dieser dem Bündner gleich nochmals vor den Stock. Auch die 2:1-Führung war die Folge von Präsenz vor dem gegnerischen Tor. Im Kampf um die Scheibe wischten der HCD-Vorkämpfer Brendan Lemieux und ZSC-Goalie Simon Hrubec den Puck praktisch gemeinsam über die Linie.

Eine energische Reaktion der Zürcher blieb aus, selbst in vier Minuten Überzahl resultierte ausser einem Ablenker von Vinzenz Rohrer an die Latte kaum Gefahr. Besser machten es die Gäste. Neun Minuten vor Schluss verwertete Calle Andersson einen mustergültigen Konter über Kessler eiskalt zum 3:1. Eindrücklich die Davoser Reaktion, als Juho Lammikko fünf Minuten vor Schluss mit dem 2:3 die Spannung zurückbrachte. 45 Sekunden später stellte Rasmus Asplund die Zweitore-Führung wieder her.

Der Qualifikationssieger aus Davos knüpft damit in den Playoffs nahtlos an eine bislang überragende Saison an. Am Sonntag haben die Bündner nun zuhause die Chance, sich erstmals seit dem 31. und bisher letzten Meistertitel 2015 für den Final zu qualifizieren. (sda)

22:20 Uhr

Freitag, 10. April

Vaduz stolpert im Aufstiegsrennen

Der FC Vaduz lässt im Aufstiegsrennen der Challenge League federn. Trotz früher Führung verliert der Leader in Yverdon 1:2. Captain Nicolas Hasler avanciert in der Waadt zur unglücklichen Figur.

Vaduz schien nach dem frühen Führungstor durch den Österreicher Marcel Monsberger in der 5. Minute alles im Griff zu haben, bis Captain Nicolas Hasler ein erstes Mal unfreiwillig im Rampenlicht stand: Nach seinem Einsteigen im Strafraum entschied der Schiedsrichter auf Foulpenalty, den Antonio Marchesano noch vor Ablauf der ersten halben Stunde souverän zum 1:1 verwandelte.

In der 79. Minute vollendete Routinier Hasler seinen persönlichen Albtraum, als er eine Flanke von Yverdons Captain Anthony Sauthier unglücklich ins eigene Tor köpfelte. Damit riss eine eindrückliche Serie: Erstmals nach 31 Spielen, in denen Vaduz mit 1:0 in Führung gegangen war, verliessen die Liechtensteiner den Platz wieder als Verlierer.

Die Vaduzer Niederlage bringt neue Spannung ins Aufstiegsrennen. Der erste Verfolger Aarau könnte am Samstag mit einem Auswärtssieg in Bellinzona sechs Runden vor Schluss nach Punkten gleichziehen. Der Rückstand des drittplatzierten Yverdon ist mit zwölf Punkten auf den Leader wohl zu gross: für die Waadtländer dient dieser Sieg jedoch als perfekter Moralschub für den Cup-Halbfinal gegen den FC St. Gallen am übernächsten Sonntag.

In den anderen zwei Freitagsspielen der 30. Runde feierte Neuchâtel Xamax gegen Stade Nyonnais einen klaren 4:1-Heimsieg, während sich Etoile-Carouge und Lausanne-Ouchy 1:1 unentschieden trennten. (sda)

19:50 Uhr

Freitag, 10. April

Fifa lehnt Iran-Wunsch nach WM-Spielen in Mexiko ab

Die Spiele der iranischen Fussball-Nationalmannschaft bei der Fussball-WM werden trotz des Krieges im Nahen Osten nicht von den USA nach Mexiko verlegt. Der Weltverband Fifa habe sich dagegen entschieden, erklärte die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum. Angesichts des Krieges wollte der Iran seine drei Vorrundenpartien nicht in den USA austragen, die die islamische Republik militärisch angegriffen haben.

«Die Fifa entschied schliesslich, dass die Spiele nicht von ihren ursprünglichen Austragungsorten verlegt werden können», sagte Sheinbaum auf einer Pressekonferenz. Aus Sicht der Fifa hätte dies «einen enormen logistischen Aufwand» bedeutet, sagte die Staatschefin. Der Weltverband hatte sich schon zuvor zurückhaltend zu dem Wunsch des Iran geäussert. (dpa)

17:32 Uhr

Freitag, 10. April

Stürmer Victor Ejdsell verlässt SCB

Der Schwede Victor Ejdsell setzt seine Karriere nicht in der National League fort. Nach zuletzt zwei Saisons beim SC Bern kehrt der 30-jährige Stürmer in seine Heimat zurück, wo er bei seinem vorherigen Verein Färjestad einen Dreijahresvertrag unterschrieb.

Berns Topscorer verlässt den Verein.
Bild: Gian Ehrenzeller

Mit 33 Skorerpunkten in 43 Spielen war Ejdsell der produktivste Spieler des SCB in dieser Saison, die für die Berner mit dem Verpassen der Playoffs enttäuschend verlief. (sda)

17:30 Uhr

Freitag, 10. April

U21-Coach Baldini übernimmt Italien für Juni-Testspiele

Silvio Baldini übernimmt vorerst den Posten des italienischen Nationaltrainers. Wie Italiens Fussballverband mitteilte, wird der aktuelle Coach der U21-Auswahl bei den beiden Testspielen am 3. Juni in Luxemburg und vier Tage später in Griechenland an der Seitenlinie des vierfachen Weltmeisters stehen.

Silvio Baldini wird fürs Erste die "Squadra Azzurra" übernehmen.
Bild: Marcin Bielecki

Die definitive Nachfolge von Gennaro Gattuso, der nach der verpassten Qualifikation für die WM 2026 zurückgetreten ist, soll erst im Anschluss geregelt werden. Als Favorit auf den Posten gilt Antonio Conte. Der aktuelle Trainer von Napoli betreute die «Azzurri» bereits zwischen 2014 und 2016. (sda)

16:38 Uhr

Freitag, 10. April

Billie Jean King Cup: Bencic legt für die Schweiz vor

Die Schweiz befindet sich im Billie Jean King Cup im Kampf um die Qualifikation für das Finalturnier auf Kurs. Belinda Bencic gelingt im Duell mit Tschechien im ersten Einzel der erste Punkt.

Grosser Jubel bei Belinda Bencic nach ihrem Sieg
Bild: Claudio De Capitani

Die Weltnummer 11 aus der Ostschweiz wurde in Biel ihrer Favoritenrolle gegen die tschechische Nummer 2 Marie Bouzkova (WTA 24) vollauf gerecht. Bencic siegte nach einem über drei Stunden langen Abnützungskampf 6:3, 6:7 (4:7), 6:4.

Im zweiten Einzel des ersten Tages trifft Viktorija Golubic (WTA 79) auf Linda Noskova (WTA 14). Die Entscheidung, wer sich für das Finalturnier der besten acht Nationen im November in China qualifiziert, fällt am Samstag mit dem Doppel und den beiden weiteren Einzeln. (sda)

16:17 Uhr

Freitag, 10. April

Abrashi verlängert bei GC um ein Jahr

Captain Amir Abrashi bleibt den Grasshoppers eine weitere Saison erhalten. Der 36-jährige Mittelfeldspieler und der Schweizer Rekordmeister verlängern den Ende Juni auslaufenden Vertrag um ein Jahr.

Der GC-Leitwolf Abrashi (r.) bleibt den Hoppers ein Jahr mehr erhalten.
Bild: Philipp Kresnik

Wie Sportchef Alain Sutter an einer Pressekonferenz sagte, müsse Abrashis Rolle noch definiert werden. «Wir sind sehr froh, dass sich Amir dazu entschieden hat, dabei zu bleiben - entweder als Spieler oder in einer anderen Funktion, das werden wir dann sehen.»

Für die Grasshoppers bestritt Abrashi seit 2010 283 Pflichtspiele - mehr als jeder andere Profi in der aktuellen Mannschaft, die sich in der Super League sechs Runden vor Schluss mitten im Abstiegskampf befindet. (sda)

16:13 Uhr

Freitag, 10. April

Nico Schlotterbeck verlängert beim BVB

Nach monatelangen Verhandlungen hat Nico Schlotterbeck seinen ursprünglich bis 2027 laufenden Vertrag bei Borussia Dortmund verlängert. Wie der Bundesliga-Zweite am Freitag mitteilte, ist das neue Arbeitspapier des 26-jährigen Innenverteidigers bis 2031 gültig.

Nico Schlotterbeck (r.) verlängert nun also doch. Sein neuer Vertrag läuft bis 2031.
Bild: Christopher Neundorf

Laut Medienberichten enthält der Kontrakt zudem eine Ausstiegsklausel zwischen 50 und 60 Millionen Euro. Schlotterbeck war im Sommer 2022 vom SC Freiburg zum BVB gewechselt und bestritt seither 155 Pflichtspiele für den Klub aus Nordrhein-Westfalen, bei dem mit Gregor Kobel auch der Schweizer Nationalgoalie unter Vertrag steht. (sda)

13:11 Uhr

Freitag, 10. April

Eishockey: Sgarbossa wechselt zu Rapperswil-Jona

Mike Sgarbossa (Bern, vorne) gegen Michael Kapla (Fribourg). Nun wechselt Sgarbossa an den Obersee
Bild: Claudio De Capitani

Die Rapperswil-Jona Lakers vermelden wie erwartet die Verpflichtung des kanadischen Centers Mike Sgarbossa für die kommende Saison. Der 33-Jährige bringt umfangreiche Erfahrung aus Nordamerika mit, darunter 93 NHL-Spiele. Sgarbossa war vergangenen Mai zum HC Lugano gestossen und sammelte dort in 27 Spielen 18 Skorerpunkte, ehe er leihweise zum SC Bern ging. Die Tessiner haben nun den Zweijahres-Vertrag vorzeitig aufgelöst. (sda)

10:37 Uhr

Freitag, 10. April

Wiederwahl als FIFA-Chef: Infantino erhält Unterstützung

Seit zehn Jahren führt Gianni Infantino die FIFA an. Im kommenden Jahr kann der Walliser ein letztes Mal wiedergewählt werden. Nun gibt es ein klares Signal von einem Kontinentalverband.

Gianni Infantino verfolgt ein Freundschaftsspiel zwischen Iran und Costa Rica am 31.03.2026.
Bild: Riza Ozel

Gianni Infantino darf sich der Unterstützung aus Südamerika für eine weitere Amtszeit als FIFA-Präsident sicher sein. Das Council des Kontinentalverbands Conmebol sprach sich einstimmig für den Amtsinhaber aus, sollte dieser wie erwartet im kommenden Jahr erneut als Chef des Fussball-Weltverbands kandidieren.

Rückendeckung aus Südamerika

«Vielen Dank für Ihr unermüdliches Engagement für die Entwicklung des südamerikanischen Fussballs und für Ihre globale Führungsrolle», sagte Conmebol-Präsident Alejandro Dominguez. «Wir schätzen Ihre Verbundenheit mit unserer Region und Ihre Vision, diesen Sport weltweit weiterzuentwickeln, sehr.»

Infantino war 2016 auf Sepp Blatter gefolgt und zweimal jeweils ohne Gegenkandidaten im Amt bestätigt worden. Da seine ersten knapp dreieinhalb Jahre als FIFA-Präsident nicht angerechnet werden, kann Infantino 2027 erneut für vier Jahre in eine laut Statuten letzte Amtszeit gewählt werden. Der 56-Jährige muss offiziell noch bestätigen, dass er dies anstrebt. Dies gilt als Formsache.

Kein Gegenkandidat in Sicht

Der südamerikanische Verband hatte sich im vergangenen Jahr für eine Ausweitung der WM 2030 von 48 auf 64 Teams ausgesprochen und wirbt weiter dafür. Conmebol hatte diesen Wunsch auch bei einem Treffen mit Infantino hinterlegt, die FIFA hatte eine Prüfung des Vorschlags angekündigt. Die WM in gut vier Jahren findet nach aktuellen Plänen grösstenteils in Spanien, Portugal und Marokko statt. Jeweils ein Spiel ist in Argentinien, Paraguay und Uruguay geplant.

Infantino steht zwar unter anderem wegen seiner Nähe zu US-Präsident Donald Trump immer wieder in der Kritik der Öffentlichkeit. Im internationalen Fussballkosmos gibt es allerdings kaum öffentlich geäusserten Widerspruch, ein Gegenkandidat für eine Wahl ist aktuell nicht in Sicht. (sda/dpa)

10:30 Uhr

Freitag, 10. April

Zurbrügg erleidet Kreuzbandriss

Swiss-Ski meldet eine schwere Knieverletzung von Sandro Zurbrügg. Der 23-jährige Berner Oberländer stürzte am Donnerstag bei der Abfahrt im Rahmen der Schweizer Meisterschaften in St. Moritz.

Sandro Zurbrügg verdiente sich durch seine Leistungen einen festen Startplatz im Weltcup füür die nächste Saison.
Bild: Anthony Anex

Medizinische Untersuchungen in Zürich ergeben einen Riss des vorderen Kreuzbandes sowie weitere Verletzungen im linken Knie. Zurbrügg muss sich in den kommenden Tagen operieren lassen.

Der Nachwuchsfahrer blickt zugleich auf eine erfolgreiche Saison im Europacup zurück. Mit dem Gewinn der Gesamtwertung im Riesenslalom sicherte er sich einen festen Startplatz für die Weltcup-Rennen in dieser Disziplin in der nächsten Saison. (sda)

09:33 Uhr

Freitag, 10. April

Capela überzeugt bei Sieg gegen Philadelphia

Die Houston Rockets mit Clint Capela bezwangen in der Nacht auf Freitag die Philadelphia 76ers 113:102. Der Genfer erhielt mit zwölf Minuten die kürzeste Einsatzzeit der neun Rockets-Spieler, überzeugte jedoch mit einer Plus-11-Bilanz. Nur ein Teamkollege wies einen noch besseren Wert auf.

Clint Capela, hier beim Aufwärmen, überzeugte mit einer sehr guten Punkteausbeute.
Bild: Karen Warren

Die Rockets waren schon fix für die Playoffs qualifiziert, während die 76ers nach dieser Niederlage höchstwahrscheinlich den Umweg über das Play-In-Turnier nehmen müssen.

Die Washington Wizards unterlagen ohne den verletzten Kyshawn George den Chicago Bulls 108:119. Für beide Teams ist nach der Regular Season die Meisterschaft beendet. (sda)

09:31 Uhr

Freitag, 10. April

NHL-Schweizer bleiben glücklos

In der National Hockey League herrscht in der Nacht auf Freitag Grosskampftag: 28 der 32 Klubs stehen im Einsatz. Aus Schweizer Sicht verläuft der Abend jedoch enttäuschend.

Nino Niederreiter setzt Blues-Goalie Jordan Binnington unter Druck. Er ist nur einer von zwei Schweizern, die gestern gewinnen konnten.
Bild: Connor Hamilton

Die Nashville Predators verloren auswärts gegen den Tabellennachbarn Utah Mammoth 1:4. Der Captain Roman Josi hatte sich eine Verletzung im oberen Körperbereich zugezogen und konnte kurzfristig nicht eingesetzt werden. Über eine Rückkehr werde von Tag zu Tag entschieden, liess der Klub verlauten.

Die Niederlage drängte die Predators drei Spiele vor Ende der Regular Season unter den Strich. Die Los Angeles Kings, bei denen Kevin Fiala verletzt fehlt, zogen nach dem 4:1-Sieg über die Vancouver Canucks um einen Punkten vorbei und haben zudem noch eine Partie mehr auszutragen.

Auch von hinten wächst der Druck: Die Winnipeg Jets feierten mit Nino Niederreiter, der seine zweite Partie nach langer Verletzungspause bestritt, den dritten Sieg in Serie. Die Kanadier können noch vier Spiele gewinnen und müssen drei Punkte aufholen.

Bei den San Jose Sharks erhielt Philipp Kurashev zum zehnten Mal in Folge kein Aufgebot. Seine Teamkollegen verloren gegen die Anaheim Ducks 1:6. Die Haie besitzen nur noch theoretische Chancen auf die Playoffs.

Die New Jersey Devils mit der Schweizer Fraktion um Nico Hischier unterlagen in der eigenen Arena den Pittsburgh Penguins 2:5. Jonas Siegenthaler trat als Passgeber zum 2:3 in Erscheinung, Hischier und Timo Meier liessen sich keine Skorerpunkte notieren. Die Playoff-Hoffnungen der Devils hatten sich bereits in der Runde zuvor in Luft aufgelöst.

Bei den Vegas Golden Knights stand Goalie Akira Schmid zum neunten Mal in Serie nicht im Aufgebot. Die Dallas Stars mit Lian Bichsel gewannen gegen die Minnesota Wild 5:4. Die Tampa Bay Lightning mit Janis Moser verloren derweil gegen die Montreal Canadiens 1:2. Dallas und Tampa Bay stehen bereits in den Playoffs, und auch bei den Golden Knights dürfte kaum noch etwas anbrennen. (sda)

09:29 Uhr

Freitag, 10. April

Freiburg vor Halbfinal-Einzug in der Europa League

Der SC Freiburg erspielt sich in den Viertelfinals der Europa League im Hinspiel gegen Celta Vigo, den Sechsten der La Liga, eine gute Ausgangslage. Das Team von Trainer Julian Schuster siegt zu Hause 3:0.

Johan Manzambi (r.) überzeugte mit einer starken Leistung und dem Assist zum 1:0.
Bild: Ronald Wittek

Der Schweizer Internationale Johan Manzambi zeigte bei Freiburg eine starke Leistung. Wie er vor dem 1:0 von Vincenzo Grifo in der 10. Minute an der Strafraumgrenze den Ball behauptete und anschliessend zum Torschützen passte, war schlichtweg Weltklasse. Sehenswert war auch der Schlenzer von Grifo. Kurz nach dem 2:0 von Niklas Beste (32.) scheiterte Manzambi am Pfosten. Das 3:0 schoss Matthias Ginter per Kopf (78.). Die Gäste brachten keinen einzigen Schuss auf das Tor der Breisgauer zustande. Manzambi stand beim Bundesligisten als einziger Schweizer auf dem Platz, Bruno Ogbus und Rouven Tarnutzer wurden nicht eingesetzt.

Freiburg steht zum ersten Mal überhaupt in einem europäischen Wettbewerb in den Viertelfinals. Im Falle eines Weiterkommens träfe der Bundesligist auf den Sieger des Duells zwischen Sporting Braga und Betis Sevilla, das Team von Ricardo Rodriguez. Das Hinspiel in Portugal endete 1:1.

Für Bologna wird es hingegen schwierig, die Runde der besten vier zu erreichen. Die Italiener verloren vor heimischem Publikum gegen Aston Villa 1:3. Zwar verkürzten die Gastgeber in der 90. Minute dank einem Treffer von Jonathan Rowe auf 1:2, doch vier Minuten später gelang Ollie Watkins mit seinem zweiten Tor in diesem Spiel das 3:1 für den Vierten der Premier League. Während Remo Freuler bei Bologna bis zur 90. Minute spielte, war Simon Sohm nur Ersatz.

Dan Ndoye kam beim 1:1 von Nottingham Forrest beim FC Porto nicht zum Einsatz. (sda)

20:46 Uhr

Donnerstag, 09. April

Barca legt Beschwerde bei Uefa ein

Der FC Barcelona hat wegen der Schiedsrichterleistung beim Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Atlético Madrid (0:2) offiziell Beschwerde bei der Europäischen Fussball-Union (Uefa) eingelegt. Wie die Katalanen am Tag nach der Partie mitteilten, sei das nicht geahndete Handspiel in der 54. Minute von Atléticos Marc Pubill nach einem ausgeführten Abstoss von Torhüter Juan Musso ein «gravierender Fehler».

Die Szene im Video:

«Der Verein ist der Ansicht, dass es zu einer Schiedsrichterentscheidung kam, die gegen die geltenden Regeln verstösst und direkten Einfluss auf den Spielverlauf und das Ergebnis hatte», hiess es in einem Schreiben des Klubs auf seiner Webseite. Im Fokus ist dabei nicht nur der rumänische Hauptschiedsrichter Istvan Kovacs, sondern auch Bundesliga-Referee Christian Dingert, der als Videoschiedsrichter zuständig war.

Barca fordert zudem «die Einleitung einer Untersuchung, Einsicht in die Kommunikation der Schiedsrichter sowie gegebenenfalls die offizielle Anerkennung der Fehler und die Ergreifung entsprechender Massnahmen». (sid)

20:25 Uhr

Donnerstag, 09. April

Nächster Top-Spieler aus der Klopp-Ära verlässt Liverpool

Ein weiterer Starspieler aus den erfolgreichen Jahren unter Jürgen Klopp verabschiedet sich vom FC Liverpool zum Saisonende. Aussenverteidiger Andy Robertson wird den Club mit Vertragsende im Sommer nach neun erfolgreichen Jahren verlassen. Das teilte der Verein mit. Erst vor wenigen Wochen war bekanntgeworden, das Toptorjäger Mohamed Salah im Sommer ein Jahr vor Vertragsende die Reds verlassen wird.

Robertson kam 2017 von Hull City an die Anfield Road und absolvierte seitdem 373 Pflichtspiele. Mit seinem langjährigen Coach Klopp gewann der heute 32-Jährige unter anderem die Champions League, die Meisterschaft, den Pokal und den Ligapokal. Unter dem inzwischen in der Kritik stehenden Klopp-Nachfolger Arne Slot kam im vergangenen Jahr eine weitere Meisterschaft hinzu. (dpa)

19:42 Uhr

Donnerstag, 09. April

Sandro Schärer pfeift an der WM

Zwei Jahre nach seiner EM-Premiere steht der Schweizer Schiedsrichter Sandro Schärer diesen Sommer auch bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko im Einsatz. Der 37-jährige Schwyzer wurde von der Fifa offiziell in das Aufgebot der Unparteiischen berufen.

Sandro Schärer wurde von der FIFA offiziell in das Aufgebot der Unparteiischen berufen.
Bild: freshfocus

Mit Schärer wurden zudem der 38-jährige Genfer Stéphane De Almeida als Assistent und der 43-jährige Aargauer Fedayi San als erster Schweizer WM-VAR (Video Assistant Referee) nominiert. Das Trio kam bereits an der EM 2024 in Deutschland zum Zug.

Letztmals pfiff mit Massimo Busacca an der WM 2010 ein Schweizer Schiedsrichter bei einer WM-Endrunde. Schärer gehört seit 2015 zum Kreis der FIFA-Schiedsrichter. (sda)

19:26 Uhr

Donnerstag, 09. April

Formel 1: Verstappens Vertrauter Lambiase verlässt Red Bull

Das Formel-1-Team von Max Verstappen, Red Bull Racing, verliert weiteres Spitzenpersonal. Der langjährige Renningenieur Gianpiero Lambiase schliesst sich McLaren an. Er soll spätestens mit Ablauf seines derzeitigen Vertrags 2028 als Rennleiter zum aktuellen Konstrukteurs-Weltmeister wechseln, wie McLaren bekannt gab.

Die lange, fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Verstappen (l.) und Lambiase (r.) ist nun beendet.
Bild: Nick Didlick

Der Abgang des 45-Jährigen befeuert auch die Frage nach der weiteren Zukunft von Verstappen selbst. Der 28-Jährige hat zwar bei Red Bull noch einen Vertrag bis Ende 2028, ist mit dem aktuellen Technikreglement in der Motorsport-Königsklasse jedoch unzufrieden.

Lambiase und Verstappen arbeiten bei Red Bull seit 2016 zusammen, als der Niederländer vom damaligen Schwesterteam Toro Rosso befördert wurde. Zusammen gewannen sie vier Fahrertitel.

Für Red Bull ist der bevorstehende Abschied von Lambiase ein weiterer namhafter Abgang. Auf der Liste beim einstigen Weltmeisterteam stehen bereits Christian Horner (früher Teamchef), Adrian Newey (nun bei Aston Martin), Helmut Marko (früher Motorsportberater), Jonathan Wheatley (ehemaliger Sportdirektor) sowie Rob Marshall und Will Courtenay, die zu McLaren gewechselt sind. (sda/dpa)

18:04 Uhr

Donnerstag, 09. April

Witzig und Efekele fallen beim FC St. Gallen aus

Der FC St. Gallen muss einige Wochen ohne die Offensivspieler Christian Witzig und Malamine Efekele auskommen, wie der Verein mitteilt. Witzig verletzte sich am Ostermontag im Heimspiel gegen Zürich am Sprunggelenk, Efekele erlitt in derselben Partie eine muskuläre Verletzung am rechten Oberschenkel.

Cheveyo Tsawa (FCZ), unten, stoppt Christian Witzig (SG) im Fussball Meisterschaftsspiel der Swiss Super League zwischen dem FC St. Gallen (FCSG) und dem FC Zuerich (FCZ), am Montag, 6. April 2026, im Kybunpark in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Bild: Gian Ehrenzeller

Die Ostschweizer sind in der Super League der erste Verfolger von Leader Thun, allerdings beträgt der Rückstand sechs Runden vor Schluss zwölf Punkte. Zudem steht St. Gallen im Schweizer Cup im Halbfinal, in dem am übernächsten Sonntag auswärts Yverdon aus der Challenge League der Gegner ist. (sda)

15:57 Uhr

Donnerstag, 09. April

Badminton: Für die Schweiz ist in den EM-Achtelfinals Schluss

Die EM in Huelva ist für das Schweizer Team am Donnerstag zu Ende gegangen. Alle drei Hoffnungen schieden in den Achtelfinals gegen Top-Cracks deutlich aus.

Die Schweizer Gegnerinnen und Gegner zählten an diesem Donnerstag ausnahmslos zur absoluten Elite in dieser von Asien so dominierten Weltsportart. Anders Antonsen ist die Nummer 3 in der Weltrangliste, Line Christophersen die Nummer 20 und das englische Paar Ben Lane/Sean Vendy belegt Rang 15. Dementsprechend waren die Aufgaben für alle Schweizerinnen und Schweizer enorm schwierig. In den Einzeln holten Schnider und Künzi je 23 Punkte, das Doppel erreichte die gleiche Zahl. Diesen Niederlagen zum Trotz haben die Schweizer Vertretungen in Huelva trotz der Absenz des Spitzendoppels mit Medaillenpotenzial Lucie Amiguet/Caroline Racloz und weiterer verletzungsbedingter Absenzen beachtliche Leistungen erzielt. Einzig Dänemark (17), Frankreich (9), England (8) und Deutschland (7) stellten mehr Einzel und Paare in den Achtelfinals. (sda)

14:49 Uhr

Donnerstag, 09. April

Beachvolleyball: Sieg für Brunner/Hüberli beim Comeback

Nina Brunner und Tanja Hüberli gestalten das erste Spiel nach ihrem Comeback siegreich. Beim Elite-16-Turnier in Saquarema gewinnt das Schweizer Duo zum Auftakt der Gruppenspiele locker.

Das Duo Brunner/Hüberli, hier bei ihrem Medaillengewinn in Paris vor zwei Jahren, ist zurück und greift wieder an.
Bild: Robert F. Bukaty

Im ersten gemeinsamen Spiel seit knapp zwei Jahren bekundeten Brunner/Hüberli keine Mühe mit Monika Paulikiene/Aine Raupelyte aus Litauen. Rund 70 km östlich von Rio de Janeiro siegten sie 21:12, 21:10.

Nach dem Gewinn der Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Paris 2024 hatten sich die Wege der Innerschweizerinnen getrennt. Brunner gab aufgrund ihrer Schwangerschaft den temporären Rücktritt, Hüberli fand in Leona Kernen eine neue Partnerin und zog sich später eine hartnäckige Fussverletzung zu. Nun sind die beiden wieder vereint. (sda)

14:11 Uhr

Donnerstag, 09. April

Programm und Teams der Schweiz im Billie Jean King Cup

Am Freitag und Samstag kämpfen die Schweiz und Tschechien in Biel um den Einzug ins Finalturnier des Billie Jean King Cups, dem Äquivalent zum Davis Cup im Frauentennis. Die Hoffnungen ruhen vor allem auf Belinda Bencic.

Programm:

Freitag, 13.00 Uhr: Belinda Bencic - Marie Bouzkova gefolgt von Viktorija Golubic - Linda Noskova.

Samstag, 13.00 Uhr: Doppel Rebeka Masarova/Céline Naef - Lucie Havlickova/Marketa Vondrousova, gefolgt von Bencic - Noskova und Golubic - Bouzkova.

Die Schweiz wird gegen Tschechien mit Celine Naef, Rebeka Masarova, Heinz Günthardt (Coach), Viktorija Golubic, und Belinda Bencic (v.l.n.r.).
Bild: Claude Diderich/freshfocus

Schweiz: Belinda Bencic (WTA 11), Viktorija Golubic (79), Rebeka Masarova (123), Céline Naef (207); Captain: Heinz Günthardt.

Tschechien: Linda Noskova (WTA 14), Marie Bouzkova (24), Marketa Vondrousova (45), Tereza Valentova (50), Lucie Havlickova (217); Captain: Barbora Strycova.

Die Aufstellungen vom Samstag können ohne Angabe von Gründen noch geändert werden.

Modus: Der Sieger qualifiziert sich für die Finals der besten acht im November in Shenzhen, der Verlierer spielt in den Playoffs um den Verbleib in der obersten Weltgruppe. (sda)

11:57 Uhr

Donnerstag, 09. April

Christoph Urech verlässt die Grasshoppers bereits wieder

Bei der Grasshopper Fussball AG kommt es zu einer Veränderung in der Führung des Bereichs Kommerz: Chief Business Officer Christoph Urech gibt die operative Leitung per sofort ab, wie der Klub am Donnerstag mitteilte.

Gemäss Communiqué habe sich Urech zu diesem Schritt entschieden, um «in der sportlich entscheidenden Phase der Saison zusätzliche Stabilität im Umfeld des Klubs zu schaffen, damit der Fokus verstärkt auf das sportliche Geschehen gelenkt werden kann». Urech war erst im September zum Klub gestossen und gehörte in seiner Funktion als CBO auch der Geschäftsleistung an. Im Umfeld des Klubs stand er mehrfach in der Kritik.

Interimsmässig und bis auf weiteres übernimmt Leo Lian die kommerzielle Leitung der Geschäftsstelle. Er habe das Unternehmen während der laufenden Saison bereits in operativen Belangen unterstützt, schreibt der Klub. (sda)

09:54 Uhr

Donnerstag, 09. April

Ski alpin: Sandro Manser gewinnt Gold in der Abfahrt

Sandro Manser steht in St. Moritz vor dem Schweizer Meistertitel in der Abfahrt. Der 20-jährige Innerschweizer führt nach 30 Fahrern vor den Weltcup-erprobten Alessio Miggiano und Stefan Rogentin.

Manser hatte bereits in den Trainings überzeugt. Allerdings bleibt der sportliche Wert des bevorstehenden Titels begrenzt: Zum einen fehlten mit Marco Odermatt, Franjo von Allmen und Alexis Monney die nationalen Top-3-Fahrer im Abfahrts-Weltcup. Andererseits zog beispielsweise Rogentin, der bei der letzten Zwischenzeit noch in Führung lag, das Rennen nicht voll durch. Mit diesem Vorgehen zerstört er nicht die FIS-Punkte der nachfolgenden jungen Fahrer, deren zeitlicher Rückstand massiv in die Berechnung der FIS-Zähler einfliesst.

Manser hat die Selektion für ein Weltcuprennen noch nie geschafft. Das wird sich ändern. Im Europacup holte er in der vergangenen Saison in der Abfahrt vier Podestplätze, in Saalbach beim Finale und zuvor in Santa Caterina ging er sogar als Sieger hervor. Diese Resultate bescheren ihm in der kommenden Saison einen Fixplatz im Weltcup.

Gefahren wird dieser Tage in St. Moritz auf der Corviglia-Piste, auf der jeweils auch die Weltcup-Rennen im Engadin stattfinden. Der Start befindet sich auf 2685 m ü. M., der Zielbereich liegt rund 600 m tiefer. Bei der Startzeit um 7.45 Uhr war die Piste kompakt. Allerdings hinterliessen bereits die ersten 30 der 94 gemeldeten Starter deutliche Spuren.

Auch vier Athleten aus dem Ausland nutzten die Schweizer Meisterschaften zum Formtest. Der bekannteste war der Italiener Guglielmo Bosca, der im Weltcup schon in die Top 10 gefahren ist. Mehr als Platz 13 lag für ihn diesmal nicht drin. (sda)

09:51 Uhr

Donnerstag, 09. April

Sharks verlieren ohne überzähligen Kurashev

Die San Jose Sharks erlitten im Kampf um die Playoff-Teilnahme einen Rückschlag. Die Kalifornier, bei denen Philipp Kurashev bereits zum neunten Mal in Folge überzählig fehlte, verloren das Heimspiel gegen die Edmonton Oilers 2:5

Die Kanadier verdienten sich den Sieg mit einem effizienten Powerplay. Die ersten drei Treffer erzielten sie in Überzahl. Mit den zwei Punkten dürften sich die Oilers die nötigen Zähler geholt haben, um die Playoff-Teilnahme abzusichern. Rein rechnerisch ist die Angelegenheit aber noch nicht erledigt.

Die Sharks hatten mit fünf Siegen aus den letzten sechs Partien an Fahrt aufgenommen, um die Los Angeles Kings und die Nashville Predators im Rennen um den achten und letzten Playoff-Platz der Western Conference doch noch zu verdrängen. Diese Zielsetzung bleibt trotz der Niederlage bestehen. In den noch fünf ausstehenden Spielen muss ein Rückstand von drei Zählern auf die Nashville Predators aufgeholt werden. Das Team von Roman Josi belegt derzeit Platz 8. (sda)

23:00 Uhr

Mittwoch, 8. April

In Unterzahl: Barcelona unterliegt Atletico

Nach einer bitteren Niederlage steht Hansi Flick mit dem FC Barcelona vor dem Aus im Viertelfinale der Champions League. Das Team des früheren Bundestrainers unterlag im eigenen Stadion gegen Atletico Madrid 0:2 (0:1) und braucht im Rückspiel am kommenden Dienstag eine Aufholjagd, um doch noch ins Halbfinale einzuziehen.

Unmittelbar vor der Pause hatte Pau Cubarsí (44.) nach einer Notbremse die Rote Karte gesehen, den fälligen Freistoss von der Strafraumgrenze verwertete der argentinische Weltmeister Julián Álvarez (45.) traumhaft zur Führung. In Überzahl erhöhte Alexander Sörloth (70.).

Barcelona hatte die Anfangsphase bestimmt. Marcus Rashford und Superstar Lamine Yamal sorgten immer wieder für Gefahr. In der 18. Minute jubelte Barcelona über die vermeintliche Führung, doch Torschütze Rashford stand beim Zuspiel von Yamal im Abseits. Kurz darauf scheiterte der Engländer an Atleticos Torhüter Juan Musso (30.).

Dann folgte der Schock für Barcelona: Álvarez passte den Ball auf Giuliano Simeone, der von Cubarsí zu Fall gebracht wurde. Schiedsrichter Istvan Kovacs zeigte zunächst Gelb, revidierte seine Entscheidung nach Sichtung der Videobilder und schickte den Innenverteidiger vom Platz.

Barcelona stemmte sich in Unterzahl gegen die Niederlage und war überlegen. Rashford verpasste unmittelbar nach der Pause den Ausgleich (50.). Dann wehrte Torhüter Musso einen wuchtigen Freistoss des Engländers ab (52.) - auf der Gegenseite verwehrte der frühere Leipziger Sörloth die erste Atletico-Chance in der zweiten Halbzeit. (sid)

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22:58 Uhr

Mittwoch, 8. April

PSG zu stark für Reds: Liverpool droht Aus

Der FC Liverpool umuss stark um den Einzug in den Halbfinal der Champions League bangen. Die Reds des angeschlagenen Trainers Arne Slot unterlagen im Viertelfinal-Hinspiel bei Titelverteidiger Paris Saint-Germain verdient mit 0:2 (0:1).

Ein abgefälschter Schuss von Désiré Doué brachte den Gastgebern schon in der 11. Spielminute die Führung. Chwitscha Kwarazchelia (65.) erhöhte nach dem Seitenwechsel für die überlegenen Franzosen, die bei einem Weiterkommen auf den Sieger des Duells zwischen dem FC Bayern und Real Madrid (Hinspiel 2:1) treffen würden.

Slot, der spätestens nach dem schmerzlichen 0:4 im FA Cup bei Manchester City zunehmend unter Druck steht, setzte Topstar Mohamed Salah auf die Bank. Auch mit einer defensiven Fünferkette geriet Liverpool schnell unter Druck und hatte mit den quirligen PSG-Offensivstars um Weltfussballer Ousmane Dembélé Probleme.

Auch nach dem Wechsel blieb Paris gefährlich, Dembélé liess zunächst die grosse Möglichkeit auf den zweiten Treffer aus (53.), der dann aber doch fiel. Es drohte für Liverpool gar noch schlimmer zu kommen, doch Schiedsrichter José Maria Sanchez Martinez nahm einen Foulelfmeter für das Team von Luis Enrique nach Ansicht der Videobilder zurück (72.).

In der vergangenen Saison war Liverpool im Achtelfinale an PSG gescheitert. Zwar gewannen die Reds in Frankreich 1:0, nach dem 0:1 an der Anfield Road aber setzte sich Paris im Elfmeterschiessen (4:1) durch. Slots Team muss sich im Rückspiel am kommenden Dienstag mächtig steigern, um nicht wieder gegen die Pariser auszuscheiden. (sid)

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22:27 Uhr

Mittwoch, 8. April

Gottéron siegt bei Sörensens Comeback

Fribourg-Gottéron legt in der Halbfinalserie gegen Genève-Servette wieder vor. Die Freiburger gewinnen mit 2:1 auch ihr zweites Heimspiel und führen in der Best-of-7-Serie nun ebenfalls mit 2:1.

In den letzten Tagen dominierte im eishockeyverrückten Freiburg fast nur ein Thema: Wann gibt Marcus Sörensen endlich sein Comeback? Seit Anfang Januar schlug sich Fribourgs Starstürmer mit Adduktorenproblemen herum. Am Tag nach der 3:7-Niederlage in Genf befeuerte Gottérons Trainer Roger Rönnberg die Hoffnungen mit den Worten: «Er hat das grüne Licht vom Arzt.»

Am Mittwoch war es nun endlich so weit: Sörensen bildete nach drei Monaten ohne Spielpraxis an der Seite seines kongenialen Sturmpartners Lucas Wallmark und zusammen mit Jacob de la Rose eine rein schwedische Sturmreihe.

Den Unterschied machten aber andere. Zum Beispiel Christoph Bertschy und Attilio Biasca, die zusammen mit Topskorer Henrik Borgström aktuell Fribourgs gefährlichstes Offensivtrio bilden. Biasca gelang mit dem 1:0 in der 24. Minute bereits sein drittes Tor im fünften Playoff-Spiel, nachdem er im ersten Viertelfinalspiel gegen Rapperswil-Jona verletzt ausgefallen war. Er vollendete einen tollen Querpass von Bertschy, der in dieser Serie bereits bei fünf Skorerpunkten steht.

Für das 2:0 kurz nach Spielhälfte zeichnete Borgström verantwortlich. Den Mammutanteil am erst zweiten Freiburger Powerplay-Tor in diesen Playoffs hatte aber Yannick Rathgeb, der den Schweden wunderschön freispielte.

Servette war nicht chancenlos, im Gegenteil. Die Genfer erspielten sich mit ihren immer wieder schnell vorgetragenen Vorstössen eigentlich mehr und auch die gefährlicheren Torchancen, fanden jedoch fast immer in Reto Berra (23 Paraden) ihren Meister. Fribourgs Goalie musste sich einzig in der 44. Minute Luca Hischier geschlagen geben. In den letzten eineinhalb Minuten konnte Servette im Powerplay agieren, nahm zudem Torhüter Stéphane Charlin für einen sechsten Feldspieler vom Eis, doch die Freiburger retteten das knappe 2:1 über die Zeit.

Ein Wermutstropfen trübte den Sieg für Gottéron jedoch: Mit dem Ende Saison zurücktretenden Julien Sprunger fiel der Captain im Mitteldrittel verletzungsbedingt aus. Ob er am Freitag in Genf seinem Team wieder dabei helfen kann, sich mit dem ersten Auswärtssieg in der Serie drei Matchpucks für den Finaleinzug zu erarbeiten, ist offen. (sda)

22:24 Uhr

Mittwoch, 8. April

Barandun schiesst Davos wieder in Führung

Davos geht in der Halbfinalserie gegen den Titelverteidiger ZSC Lions mit 2:1 Siegen wieder in Führung. Der Rekordmeister gewinnt zu Hause 1:0.

Wie schwer die Davoser in dieser Saison vor heimischem Publikum zu bezwingen sind, zeigt die Statistik: In der Qualifikation gewannen sie 23 von 26 Begegnungen in der eigenen Arena. Nun siegten sie in der entscheidenden Meisterschaftsphase auch im fünften Heimspiel. Das goldene Tor erzielte in der 13. Minute Verteidiger Davyd Barandun, für den es in seiner 39. Partie in den Playoffs der erste Treffer war.

Es war zu sehen, warum die zwei Teams in der Regular Season am wenigsten Gegentore kassiert hatten. Gute Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Und als beispielsweise der Davoser Verteidiger Calle Andersson (8.) aus bester Position zum Abschluss kam, fehlte die Präzision. In der 14. Minute scheiterte ZSC-Topskorer Denis Malgin mit der Backhand allein vor Goalie Sandro Aeschlimann. Im Mitteldrittel hatten die Lions bloss zwei gute Phasen, ansonsten war der HCD spielbestimmend, das 2:0 lag allerdings nicht in der Luft.

Im letzten Abschnitt konnten die Zürcher nicht davon profitieren, dass die Davoser zwei Strafen hintereinander kassierten. Vielmehr hatte während des Powerplays der Davoser Filip Zadina (51.) die beste Chance, als er allein vor Keeper Simon Hrubec scheiterte. Die beiden Top-Stürmer Sven Andrighetto und Jesper Frödén fehlten dem ZSC sichtlich. Die Davoser brachten ihrerseits wenig zustande, als Vinzenz Rohrer (55.) wegen hohen Stocks für vier Minuten auf die Strafbank musste. Der eine Treffer reichte jedoch. Sandro Aeschlimann kam dank 20 Paraden zu seinem zweiten Shutout in den laufenden Playoffs.

Weiter geht die Serie am Freitag in Zürich-Altstetten. Auch der ZSC ist äusserst heimstark und hat zu Hause 19 Playoff-Spiele in Serie für sich entschieden. (sda)

21:27 Uhr

Mittwoch, 8. April

Handball: Favoritensiege zum Playoff-Auftakt

Der Qualifikationssieger Kadetten Schaffhausen und der Zweite Kriens-Luzern starten mit überzeugenden Heimsiegen in die Viertelfinals der Handball-Playoffs.

Die Kadetten lagen gegen GC Amicitia, das als Achter auf den letzten Drücker den Sprung in die Playoffs geschafft hatte, nie im Rückstand und führten bereits zur Pause 17:12. Am Ende resultierte ein ungefährdetes 32:28.

Etwas länger kämpfen musste Kriens-Luzern gegen den RTV Basel. Erst zu Beginn der zweiten Hälfte konnten sich die Zentralschweizer mit drei Treffern vom 25:25 zum 28:25 etwas absetzen und gerieten danach nicht mehr ins Zittern. Mit 42:35 feierten sie ein richtiges Schützenfest.

Am Donnerstag starten dann die anderen beiden Viertelfinals zwischen Pfadi Winterthur (3.) und St. Otmar St. Gallen (6.) respektive BSV Bern (4.) und Wacker Thun (5.). (sda)

17:47 Uhr

Mittwoch, 8. April

Neuer Trainer für die Schweizer Speedfahrerinnen

Silvan Epp wird auf die kommende Skisaison neuer Trainer der Schweizer Speedfahrerinnen und löst in dieser Funktion Stefan Abplanalp ab. Der 44-jährige Epp war bereits von 2016 bis 2018 in gleicher Funktion bei Swiss-Ski tätig. Zuletzt war er an der Sportmittelschule in Engelberg Leiter Ski alpin.

Abplanalp war vor einem Jahr zu Swiss-Ski zurückgekehrt und erlebte als Chef der Speedfahrerinnen eine herausfordernde Saison mit den gravierenden Verletzungen von Lara Gut-Behrami und Michelle Gisin sowie zwischenzeitlich auch von Corinne Suter. Mit dem erfahrenen Berner Oberländer laufen Gespräche, um ihn in anderer Funktion weiterzubeschäftigen. (sda)

16:32 Uhr

Mittwoch, 8. April

Eishockey: Blessing und Müller erstmals im Nationalteam

Parallel zur heissen Phase in den Playoffs startet die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft die Vorbereitung auf die Heim-WM. Erstmals im Kader sind Niklas Blessing vom EHC Biel und Miles Müller von Ambri-Piotta.

Das endgültige Kader für die WM in Zürich (und Freiburg) wird am Ende deutlich anders aussehen. Vorerst nimmt Nationalcoach Patrick Fischer die Vorbereitung aber mit einem Kader von drei Goalies, acht Verteidigern und dreizehn Stürmern der nicht mehr in den Playoffs engagierten National-League-Teams in Angriff.

Erstmals ein Aufgebot erhielten der 19-jährige Verteidiger Niklas Blessing vom EHC Biel und der 21-jährige Stürmer Miles Müller von Ambri-Piotta. Vier WM-Silbermedaillengewinner von 2025 - Leonardo Genoni, Dominik Egli, Grégory Hofmann und Ken Jäger - sind ebenfalls bereits dabei.

Die Vorbereitung beginnt mit zwei Spielen am 15. und 17. April in Topolcany gegen die Slowakei. Danach folgen Heimspiele in Biel gegen Ungarn (23./24. April) sowie die letzten beiden Stationen der Euro Hockey Tour in Tschechien und Schweden. WM-Auftakt ist am 15. Mai in Zürich gegen die USA.

Das Schweizer Aufgebot für die erste Phase der WM-Vorbereitung:

Torhüter (3): Leonardo Genoni (Zug), Kevin Pasche (Lausanne), Ludovic Waeber (Kloten).

Verteidiger (8): David Aebischer (Lugano), Niklas Blessing (Biel), Rodwin Dionicio (Biel), Dominik Egli (Frölunda), Tobias Geisser (Zug), Fabian Heldner (Lausanne), Romain Loeffel (Bern), Dario Wüthrich (Ambri-Piotta).

Stürmer (13): Lorenzo Canonica (Lugano), Gaëtan Haas (Biel), Fabrice Herzog (Zug), Grégory Hofmann (Zug), Ken Jäger (Lausanne), Dario Meyer (Kloten), Miles Müller (Ambri-Piotta), Théo Rochette (Lausanne), Dario Rohrbach (SCL Tigers), Tristan Scherwey (Bern), Sven Senteler (Zug), Jonas Taibel (Rapperswil-Jona Lakers), Calvin Thürkauf (Lugano). (sda)

15:06 Uhr

Mittwoch, 08. April

Leichtathletik: Auftakt der Diamond League in Doha verschoben

Der Auftakt der Diamond League in Doha ist aufgrund des Nahost-Konflikts vom 8. Mai auf den 19. Juni verschoben worden. Das gaben die Organisatoren am Mittwoch bekannt.

Dadurch fungiert Shanghai am 16. Mai als erste Station der Top-Veranstaltungsserie der Leichtathletik. Die Athletissima und Weltklasse Zürich werden am 21. beziehungsweise 27. August ausgetragen. (sda/dpa)

08:53 Uhr

Mittwoch, 08. April

Rockets bezwingen Suns erneut

Die Houston Rockets bleiben in der NBA im Hoch. Das für die Playoffs qualifizierte Team aus Texas kommt mit dem 119:105 bei den Phoenix Suns zum siebten Sieg am Stück.

Die Suns sind seit längerer Zeit ein Lieblingsgegner der Rockets. Die Rockets bezwangen die Mannschaft aus Arizona saisonübergreifend zum achten Mal hintereinander. In der laufenden Regular Season war es der vierte Erfolg. Die letzte Niederlage liegt mehr als zwei Jahre zurück.

Vorerst deutete allerdings nichts auf die Fortsetzung der Erfolgsserien hin. Im ersten Viertel lagen die Rockets mit bis zu 21 Punkten Differenz im Hintertreffen. Verspätet fanden die Gäste aber den Tritt doch noch. Bei Halbzeit hatten sie bis auf drei Punkte zu den Suns aufgeschlossen, im dritten Abschnitt lagen sie erstmals nach der Startphase wieder vorne, um im vierten Viertel das Blatt endgültig zu ihren Gunsten zu drehen. Clint Capela kam bei den Rockets bei knapp zehn Minuten Einsatzzeit auf zwei Punkte und drei Rebounds.

In der Rangliste der Western Conference liegen die Rockets auf Platz 5. Die Suns haben nach dieser Niederlage die Gewissheit, die direkte Qualifikation für die Playoffs zu verpassen und das Playin bestreiten zu müssen. (sda)

08:50 Uhr

Mittwoch, 08. April

Devils verpassen Playoffs

Die zuletzt nur noch ganz leisen Hoffnungen der New Jersey Devils lösen sich endgültig in Luft auf. Die Mannschaft mit dem Schweizer Trio verpasst in der NHL die Teilnahme an den Playoffs.

Das Saisonende für die Devils nach der Qualifikation hatte sich seit längerer Zeit abgezeichnet. Die Entlassung von General Manager Tom Fitzgerald am Ostermontag war ein untrügliches Zeichen, dass sie auch in der Führungsetage der Franchise aus Newark den Glauben an die wundersame Wende im Kampf ums Dabeisein in der entscheidenden Phase der Meisterschaft verloren hatten.

Mit der 1:5-Niederlage zuhause gegen die Philadelphia Flyers steht das bittere Verdikt für das Team mit Nico Hischier, Timo Meier und Jonas Siegenthaler nunmehr auch rechnerisch fest. Bei vier ausstehenden Spielen beträgt der Rückstand auf Platz 8 in der Rangliste der Eastern Conference neun Punkte. Ebendiesen Rang nehmen derzeit die Flyers ein.

Die Devils, die gegen die Flyers auch das vierte Duell in der laufenden Saison verloren, verschliefen den Beginn der Partie vollends. Nach gut dreieinhalb Minuten lagen sie bereits 0:2 zurück. Der Kanadier Cody Glass sorgte zwar nach zwölf Minuten für den Anschlusstreffer, bei dem Siegenthaler einer der Vorbereiter war. Doch Glass' Landsmann Tyson Foerster baute den Vorsprung der Gäste mit einem Doppelschlag in den ersten fünf Minuten des zweiten Drittels entscheidend aus.

Einer der Gründe für das Scheitern der Devils ist die fehlende Konstanz. Bezeichnend dafür sind die Ergebnisse in den letzten acht Partien, in denen sich Sieg und Niederlage abwechselten.

Die Nashville Predators verbesserten ihre Ausgangslage im Endspurt um die Verlängerung der Saison. Die Mannschaft mit Roman Josi schlug die im Klassement der Western Conference knapp vor ihr liegenden Anaheim Ducks auswärts 5:0 und stiess auf Kosten der Los Angeles Kings wieder auf Platz 8 vor. Josi war Assistent beim 2:0, das der Schwede Filip Forsberg im zweiten Drittel im Powerplay erzielte.

Ebenfalls besser als die Predators stehen die Vegas Golden Knights da. Das Team aus Nevada, bei dem Torhüter Akira Schmid im achten Spiel hintereinander nicht zum Einsatz kam, mühte sich beim abgeschlagenen Liga-Schlusslicht Vancouver Canucks zu einem 2:1-Erfolg.

Etwas weiter in die Ferne rückten die Playoffs dagegen wieder für St. Louis und Pius Suter. Die Blues mussten sich den Colorado Avalanche vor Heimpublikum 1:3 geschlagen geben - zwei Tage nach einem 3:2 gegen den gleichen Kontrahenten in Denver. Bei fünf ausstehenden Spielen beträgt der Rückstand auf die Predators sechs Punkte. Die Avalanche sicherten sich dank den zwei Punkten den Nummer-1-Status im Westen.

Dabei sein in den Playoffs werden mit Sicherheit die Dallas Stars mit Lian Bichsel und die Tampa Bay Lightning und mit Janis Moser. Daran ändert auch die 2:6-Niederlage der Lightning bei den Ottawa Senators nichts. In Kanadas Hauptstadt musste die Equipe aus Florida fünf der sechs Gegentore im dritten Drittel hinnehmen. Die Stars bezwangen in der heimischen Arena die Calgary Flames 4:3 nach Verlängerung. (sda)

23:18 Uhr

Dienstag, 7. April

Bayern München siegt bei Real Madrid

Bayern München verschafft sich mit einem 2:1-Auswärtssieg bei Real Madrid eine gute Option für die Champions-League-Halbfinals. Arsenal gewinnt bei Sporting Lissabon 1:0.

Die Bayern gehen mit einem kleinen Polster ins Viertelfinal-Rückspiel am kommenden Mittwoch in München, es hätte aber noch mehr sein können. Real gelang es nicht, wie in der Vergangenheit oft sein zuletzt graues Meisterschaftskleid gegen das strahlende Champions-League-Gewand zu tauschen. Erst nach einer Stunde blühten die Spanier auf. Bis da waren die Bayern eine Klasse besser.

Mit der bereits dritten guten Torchance brachte der formstarke Kolumbianer Luis Diaz den deutschen Meister vier Minuten vor der Pause nach einem brillanten Pass von Serge Gnabry in Führung. In der zweiten Hälfte dauerte es dann nur 20 Sekunden, ehe Topskorer Harry Kane nachdoppelte. Der nach einer Sprunggelenksverletzung gerade noch rechtzeitig genesene Engländer traf bereits zum elften Mal in dieser Champions-League-Saison.

Einzig Kylian Mbappé hat mehr, und auch der Franzose kam nach seiner Knieverletzung zurück und auch er war noch erfolgreich. Mit seinem vierten vielversprechenden Abschluss verkürzte Mbappé auf 1:2 und brachte etwas Hoffnung für Real zurück. Via Lattenunterkante bezwang er den starken Manuel Neuer und verbuchte seinen 14. Treffer in der laufenden Saison. Es war aber von Real am Ende zu spät und zu wenig.

Erst mit der Einwechslung von Eder Militão und vor allem Jude Bellingham kam etwas mehr Leben in ihr lange lethargisches und passives Spiel. In einer wilden Schlussphase gelang es den Bayern dann aber nicht mehr, die Partie zu kontrollieren. Am Ende wäre sowohl der Ausgleich als auch ein 3:1 noch möglich gewesen.

Den ersten Sieg gegen Real seit 2012 brachten sie aber über die Zeit. In en letzten Jahren war der spanische Rekordmeister ein eigentliches Schreckgespenst für sein deutsches Pendant. Alle vier Direktduelle in der Champions League gingen seither verloren.

Während die europäischen Kolosse Real und Bayern ein Spektakel mit je 20 Torschüssen boten, sahen die Zuschauer in Lissabon deutlich weniger Erbauliches. Sporting hielt Arsenal 90 Minuten in Schach. In der Nachspielzeit schoss Kai Havertz den Leader der Premier League aber doch noch zum letztlich glückhaften Sieg. Die beste Chance auf für die Portugiesen vergab Maxi Araujo in der 6. Minute mit einem Knaller an die Latte.

Nachdem Arsenal zuletzt in England in beiden Pokalwettbewerben, Ligacup und FA-Cup, verloren haben, bleiben die Londoner in der Champions League gut im Rennen für die Halbfinals. (sda)

23:16 Uhr

Dienstag, 7. April

Sierre ist B-Meister

Der HC Sierre ist am Ziel: 13 Jahre nach dem Konkurs und dem Rückzug in die 3. Liga sind die Walliser Meister in der Swiss League. Damit ist auch klar: Ajoie verbleibt eine weitere Saison erstklassig.

Mit einem 4:1-Heimsieg in der mit 3648 Zuschauern ausverkauften Grabenhalle macht der souveräne Qualifikationssieger Sierre am Dienstagabend gegen La Chaux-de-Fonds den letzten Schritt zum Meistertitel in der zweithöchsten Schweizer Eishockey-Liga. Der Traditionsverein entscheidet die Playoff-Finalserie mit 4:1 Siegen klar für sich und sorgt dafür, dass der Meisterpokal ein Jahr nach dem Titelgewinn von Kantonsrivale Visp im Wallis bleibt. Für Sierre ist es nach 1967 und 1968 der dritte Meistertitel in der zweithöchsten Liga.

Während also im Wallis die grosse Meisterparty steigt, herrscht im Jura kollektive Erleichterung. Denn damit steht fest: Der HC Ajoie verbleibt erneut kampflos in der höchsten Spielklasse - bereits zum dritten Mal seit dem Aufstieg im Jahr 2021. Einzig 2023 gegen La Chaux-de-Fonds und 2025 gegen Visp mussten die Jurassier den Ligaerhalt auf sportlichem Weg sicherstellen. (sda)

17:34 Uhr

Dienstag, 7. april

Saison für Servette-Goalie Joël Mall zu Ende.

Servette muss für den Rest der Saison auf Joël Mall verzichten. Wie der Genfer Super-League-Klub mitteilte, zog sich der Torhüter am Ostermontag beim 3:0-Heimsieg gegen Luzern mehrere Rippenbrüche zu. Die Verletzung resultierte aus einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler in der 50. Minute, woraufhin Mall das Feld vorzeitig verlassen musste. (sda)

15:57 Uhr

Dienstag, 7. April

New Jersey Devils entlassen General Manager Tom Fitzgerald

Die New Jersey Devils haben die Hoffnung auf die Playoffs aufgegeben - und General Manager Tom Fitzgerald nach Ostern entlassen.

Fitzgerald arbeitete seit elf Jahren für die New Jersey Devils mit der Schweizer Fraktion Nico Hischier, Timo Meier und Jonas Siegenthaler. Vor sechs Jahren wurde er zum General Manager (CEO) befördert. Die Entlassung des GM deutet darauf hin, dass New Jersey im Sommer den gesamten sportlichen Führungsstab auswechseln wird (House Cleaning).

Die Eigentümer der Devils teilten mit, dass man sich mit Fitzgerald in gegenseitigem Einvernehmen geeinigt habe, in eine neue Richtung zu gehen. Unter GM Fitzgerald holten die Devils so viele Punkte in einer Saison wie noch nie in der Geschichte der Franchise (112 Punkte in der Saison 2022/23).

2023 scheiterten die Devils in den Playoff-Achtelfinals an Carolina. Auch zwei Jahre später scheiterte New Jersey in der ersten Playoff-Runde an den Hurricanes. In der Saison 23/24 verpassten die Devils die Playoffs - was sich in dieser Saison wohl wiederholen wird (aktuell 7 Punkte Rückstand auf den letzten Playoff-Platz). (sda)

09:03 Uhr

Dienstag, 7. April

Niederreiter mit Sieg beim Comeback, Moser verliert

Nino Niederreiter gibt beim 6:2-Sieg der Winnipeg Jets gegen die Seattle Kraken sein Comeback nach mehr als einmonatiger Verletzungspause. Janis Moser unterliegt mit den Tampa Bay Lightning den Buffalo Sabres 2:4.

Niederreiter, der seinem Team seit Ende Februar gefehlt hatte, feierte eine gelungene Rückkehr. Zwar konnte sich der Bündner keine Skorerpunkte gutschreiben lassen. Er verliess das Eis bei etwas mehr als elf Minuten Eiszeit aber mit einer Plus-2-Bilanz.

Für die Jets war es ein eminent wichtiger Sieg im Kampf um die Playoffs. Dank dem sechsten Erfolg aus den letzten acht Spielen darf sich das Team aus der kanadischen Provinz Manitoba weiterhin Chancen ausrechnen, auch in der entscheidenden Phase der Meisterschaft dabei zu sein. Winnipeg liegt bei noch fünf ausstehenden Partien einen Punkt hinter den Nashville Predators, die im Westen den letzten Wild-Card-Platz belegen.

Buffalo hatte im Duell zweier bereits für die Playoffs qualifizierten Teams gegen die Tampa Bay Lightning den längeren Atem. Die zweimalige Führung des Heimteams wussten die Gäste um Janis Moser noch auszugleichen. Auf das 3:2 durch Jason Zucker kurz vor Spielhälfte hatten sie jedoch keine Antwort mehr. Moser wies nach knapp 20 Minuten Eiszeit eine Minus-1-Bilanz aus. (sda)

09:01 Uhr

Dienstag, 7. April

Napoli gewinnt das Verfolgerduell

Sieben Runden vor Schluss der italienischen Serie A übernimmt Napoli den ersten Verfolgerplatz hinter Leader Inter Mailand. Napoli gewinnt das Verfolgerduell gegen die AC Milan mit 1:0.

Matteo Politano (32), einem der italienischen Nationalmannschafts-Versager, gelang in der 79. Minute das Siegtor gegen Milan. Der Stürmer traf für Napoli zum zweiten Mal innerhalb von drei Wochen. Ansonsten hat er in dieser Saison noch nie getroffen.

Mit dem Heimsieg näherte sich Napoli bis auf sieben Punkte an Leader Inter Mailand heran, der am Ostersamstag gegen AS Rom 5:2 gewonnen hatte. In den verbleibenden sieben Runden kommt es zu keiner Direktbegegnung mehr. Die AC Milan liegt neu neun Zähler hinter dem Stadtrivalen zurück. Auch ein Mailänder Derby gibt es in dieser Saison keines mehr. (sda)

22:15 Uhr

Montag, 6. April

Eishockey: ZSC Lions und Servette Genf mit Ausgleich in Halbfinal-Serie

Nach der 2:4-Niederlage am Samstag in Davos zum Start in die Halbfinal-Serie treten die ZSC Lions zuhause dominant auf. Das Team von Trainer Marco Bayer gewinnt mit 3:1 und bewerkstelligt damit den Ausgleich. Für die Zürcher treffen Rudolfs Balcers, Chris Baltisberger und Vinzenz Rohrer. Für Davos kann einzig Yannick Frehner reüssieren.

Derweil gewinnt auch Servette Genf sein Heimspiel gegen Fribourg, nachdem es zum Auftakt noch eine Pleite gegeben hatte. Die Genfer liegen bereits mit 4:0 in Front, ehe sie noch drei Gegentore innert sechs Minuten hinnehmen müssen. Doch am Ende bringt das Team von Ville Peltonen die Führung über die Zeit, erzielt fünf Minuten vor Ende das 5:3 und gewinnt dank Empty Netters von Jan Rutta und Vincent Praplan sogar 7:3. (cri)

18:37 Uhr

Montag, 6. April

St. Gallen schlägt Zürich und rückt Thun etwas näher

Im zweiten Teil der 32. Runde in der Super League gewinnt St. Gallen gegen Zürich mit 2:1. Die St. Galler reduzieren den Rückstand auf Leader Thun auf zwölf Punkte.

Stürmer Alessandro Vogt schoss St. Gallen in der 75. Minute zum Sieg über Zürich. Der U21-Internationale erwischte Zürichs Torhüter Silas Huber mit seinem Abschluss zwischen den Beinen.

Was bedeutet das Aufholen des FC St. Gallen für die Meisterschaft? Der FC Thun, der am Ostersamstag in Lugano 0:1 verlor, kann mit Heimsiegen gegen den FC Basel (nächsten Samstag) und Lugano (am 25. April) nur Meister werden, wenn St. Gallen in der Auswärtspartie in Luzern (am nächsten Sonntag) Punkte abgibt. Wenn Thun beide Heimspiele gewinnt, kann der Aufsteiger in der 34. Runde dennoch Meister werden - nämlich auf dem Sofa, sollte St. Gallen am 26. April bei den Young Boys nicht gewinnen.

Ganz hinten blieb alles unverändert. Weil die Grasshoppers gegen Sion (0:4) zum sechsten Mal in Folge verloren - und zum dritten Mal hintereinander sogar hoch verloren (1:5, 0:5, 0:4) - bleiben sie fünf Zähler vor Winterthur auf Platz 11. Der FC Zürich (10.) liegt weiter zehn Punkte vor dem Barrage-Platz. Die Grasshoppers und Winterthur spielen noch zweimal gegeneinander.

Im ziemlich bedeutungslosen Spiel zwischen Servette und Luzern setzten sich die Genfer mit 3:0 durch. Schon am Ostersamstag gab es im spektakulären Klassiker zwischen Basel und den Young Boys ein 3:3. Lausanne besiegte Winterthur mit 2:1. (sda)

18:36 Uhr

montag, 6. April

Bieler Junioren gewinnen Finalissima

Die Junioren des EHC Biel sind Schweizer Meister in der U21-Kategorie. Die Seeländer setzten sich im fünften und entscheidenden Spiel des Playoff-Finals gegen die GCK Lions vor der beeindruckenden Kulisse von 5843 Zuschauern mit 5:1 durch.

Angeführt vom erst 17-jährigen Jonah Neuenschwander (1 Tor, 2 Assists), der in dieser Saison in der National League in 32 Spielen 12 Skorerpunkte erzielt hat, machte Biel die Enttäuschung des Vorjahres wett, als die Zürcher das entscheidende fünfte Spiel in Biel noch mit 5:3 gewonnen hatten. Diesmal jedoch nutzte das Team von Guido Pfosi ein überragendes Überzahlspiel, um die Lions zu bezwingen. Nach einem frühen 0:1-Rückstand nach 76 Sekunden bestraften sie Undiszipliniertheiten der Gäste eiskalt und erzielten aus den ersten drei Powerplay-Chancen drei Treffer. (sda)

15:59 Uhr

Montag, 6. April

GC geht auch gegen Sion unter

Die Grasshoppers kommen in der Super League weiter nicht vom Fleck. Im Heimspiel gegen Sion resultiert mit 0:4 die fünfte Niederlage hintereinander.

Seit dem 4:3 nach Verlängerung in den Viertelfinals des Schweizer Cup gegen Sion gewannen die Grasshoppers bloss noch eines von zehn Spielen. Der Trainerwechsel von Gerald Scheiblehner zu Gernot Messner (45) brachte auch im zweiten Spiel keine Steigerung - obwohl Messner insbesondere in der Abwehr kein Stein auf dem anderen liess.

Im ersten Spiel unter Messner bei Servette kassierte GC innerhalb von zehn Minuten bis zur 18. Minute vier Gegentore. Gegen Sion gab es in der Startphase bloss einen Gegentreffer, den dafür schon in der 3. Minute. Wenn Messner Positives sucht, dann findet er womöglich, dass es für sein Team diesmal nicht mehr fünf Gegentreffer absetzte (wie beim 1:5 gegen Thun und beim 0:5 gegen Servette), sondern bloss noch vier. Und dass GC ohne Rote Karte davon kam, was in drei der letzten sechs Partien auch nicht gelang.

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In der Tabelle verlieren die Zürcher den 10. Platz, mit dem sie sich die Barrage ersparen könnten, immer mehr aus den Augen. Und der FC Winterthur liegt weiterhin bloss fünf Zähler zurück. Gegen Winterthur spielt GC noch zweimal: am 11. April (a) und am 12. Mai (h).

Das Geschehen im Letzigrund lässt sich schnell zusammenfassen. Rilind Nivokazi brachte die Walliser mit dem ersten Angriff mittels eines Kopfballs in Führung. Nivokazi hatte seit Ende November bloss noch gegen die Young Boys (4 Tore in 2 Spielen) getroffen. In der zweiten Halbzeit stellten Liam Chipperfield (66.) und Ali Kabacalman (74.) innerhalb von acht Minuten Sions Sieg sicher. Kabacalman verwandelte einen Penalty. Die Grasshoppers erhielten nach 17 Minuten trotz VAR-Konsultation keinen Hands-Elfmeter, obwohl der Ball dem Sittener Kreshnik Hajrizi im Strafraum an den Arm geflogen war. (sda)

15:08 Uhr

Montag, 6. April

Wawrinka verpasst in Monte Carlo Altersrekord

Stan Wawrinka verpasst in Monte Carlo die Chance, als ältester Tennisspieler der Geschichte eine Partie auf Masters-1000-Niveau zu gewinnen. Der 41-Jährige unterliegt Sebastian Baez 5:7, 5:7.

Mit seinem Erstrundenspiel in Fürstentum wurde Stan Wawrinka (ATP 104) neun Tage nach seinem 41. Geburtstag zum ältesten Spieler im Hauptfeld eines Masters-1000-Turnier. Zum ältesten Seger reichte es ihm aber nicht.

Zwölf Jahre, nachdem er in Monte Carlos mit einem Finalsieg gegen Roger Federer seinen einzigen Titel auf Masters-1000-Stufe gewonnen hatte, startete Wawrinka gegen den argentinischen Sandspezialisten Sebastian Baez (ATP 64) überzeugend, baute dann aber deutlich ab. Der Lausanner führte schnell 4:1, agierte danach gegen den mit 1,70 m kleinsten Spieler in den Top 100 zu fehlerhaft.

Dennoch hätte er am Ende die grosse Wende in seinen Händen gehabt. Im zweiten Satz kämpfte sich Wawrinka von 1:5 auf 5:5 und 40:15 bei eigenem Aufschlag zurück, ehe erneut ein schwer zu erklärender Einbruch erfolgte. Am Ende behielt der Argentinier nach gut eindreiviertel Stunden die Oberhand.

Schon im ersten Satz hatte Wawrinka die Partie ziemlich fahrlässig aus der Hand gegeben. Das Break zum 4:3 im ersten Satz ermöglichte er dem Südamerikaner mit vier Rückhandfehlern, dasjenige zum 5:6 mit zwei Doppelfehlern. Der zweite Durchgang verlief genau umgekehrt, aber erneut mit dem besseren Ende für den Argentinier. Bereits Anfang Jahr hatte Wawrinka am United Cup in Australien gegen Baez verloren.

Besonders ärgern wird sich der dreifache Grand-Slam-Champion, der auf Ende dieses Jahres den Rücktritt angekündigt hat, dass er nun das Duell mit der Weltnummer 1 Carlos Alcaraz verpasst. Der Spanier, gegen den er noch nie gespielt hat, wäre in der 2. Runde der Gegner gewesen. In den letzten Tagen hatten die beiden zusammen trainiert und auch in den sozialen Medien ein mögliches Duell angeheizt. (sda)

10:56 Uhr

Montag, 6. April

Leeds nach Cup-Drama im Halbfinal – Okafor glänzt als Vorbereiter

Leeds steht zum ersten Mal seit 1987 wieder im Halbfinal des FA Cups. Das Team setzt sich in einem hochdramatischen Viertelfinal bei West Ham im Penaltyschiessen mit 4:2 durch. Der Schweizer Internationale Noah Okafor bereitete den Führungstreffer der Gäste vor.

Lange Zeit sah Leeds United wie der sichere Sieger aus, nicht zuletzt dank der starken Vorarbeit von Noah Okafor. Der offensive Mittelfeldspieler glänzte in der 26. Minute mit dem Assist zum 1:0-Führungstreffer durch Ao Tanaka. Okafor verzeichnete 41 Ballkontakte und wurde in der 69. Minute beim Stand von 1:0 für den früheren FCZ-Akteur Wilfried Gnonto ausgewechselt.

Nachdem Dominic Calvert-Lewin in der 75. Minute per Penalty auf 2:0 für Leeds erhöht hatte, schien der historische Halbfinal-Einzug endgültig gesichert. Doch West Ham schlug in einer verrückten Nachspielzeit zurück: Mateus Fernandes (93.) und Axel Disasi (96.) retteten das Heimteam mit einem späten Doppelschlag unerwartet noch in die Verlängerung.

Da in den zusätzlichen 30 Minuten keine Tore mehr fielen, musste die Entscheidung vom Penaltypunkt fallen. Dort bewies Leeds auch ohne den bereits ausgewechselten Okafor die besseren Nerven: Während bei West Ham Jarrod Bowen und Pablo mit ihren Versuchen scheiterten, trafen für Leeds nach einem anfänglichen Fehlschuss von Joël Piroe gleich vier Schützen in Folge. Pascal Struijk verwandelte den entscheidenden Penalty zum 4:2-Endstand im Shootout und besiegelte damit den ersten Halbfinal-Einzug von Leeds seit 39 Jahren. Damals, 1987, war man in der Vorschlussrunde nach Verlängerung am späteren Cupsieger Coventry City gescheitert.

Im Halbfinal bekommt es Leeds am 25. oder 26. April mit Chelsea zu tun. Den anderen Halbfinal bestreitet Manchester City gegen das Überraschungsteam Southampton, das am Samstag Topfavorit Arsenal ausschaltete. (sda)

10:53 Uhr

Montag, 6. April

Die New Jersey Devils gewinnen in Montreal

Die New Jersey Devils wahren in der NHL ihre kleine Chance auf die Playoffs. Die Devils gewinnen an Ostern in Montreal 3:0; Timo Meier steuert den «Gamewinner» bei.

Nachdem sie 24 Stunden vorher in Newark im Penaltyschiessen gegen den gleichen Gegner noch verloren hatten, feierte New Jersey den 12. Sieg aus den letzten 18 Spielen und liegt weiter sieben Zähler hinter dem letzten Playoff-Platz in der Eastern Conference. Die Devils beendeten zugleich die Serie von acht Erfolgen hintereinander der Canadiens, die sich trotz der Niederlage das Ticket für die Playoffs sicherten.

Es war Timo Meier, der nach elf Minuten mit einem Schuss aus kurzer Distanz den ersten Treffer erzielte. Der Appenzeller nutzte eine hervorragende Vorarbeit von Jack Hughes (2 Assists) und erzielte sein 24. Saisontor, das 7. in den letzten zwölf Partien.

New Jersey darf sich im Kampf um einen Playoff-Platz keine Fehler mehr leisten. Die Devils haben noch fünf Spiele in der Qualifikation ausstehend und treffen dabei ausnahmslos auf direkte Playoff-Konkurrenten: die Philadelphia Flyers, Pittsburgh Penguins, Detroit Red Wings, Ottawa Senators und die Boston Bruins.

Auch die St. Louis Blues mit dem Zürcher Center Pius Suter können die Playoffs noch erreichen. St. Louis holte zwei wertvolle Punkte bei Leader Colorado Avalanche setzte sich dank eines Hattricks von Robert Thomas mit 3:2 durch. St. Louis rückte bis auf drei Zähler an die Nashville Predators heran, die aktuell den letzten Playoff-Platz belegen. (sda)

10:49 Uhr

Montag, 6. April

Sechster Sieg in Serie der Houston Rockets

Die Houston Rockets legen weniger als zwei Wochen vor Beginn der Playoffs in der NBA einen Gang zu. Houston gewinnt an Ostern bei den Golden State Warriors mit 117:116 und feiert den sechsten Sieg in Serie.

Das texanische Team entschied das Spiel dank eines erfolgreichen Abschlusses von Alperen Sengun elf Sekunden vor Schluss für sich. Stephen Curry, der Star der Golden States Warriors, der nach mehr als zweimonatiger Verletzungspause sein Comeback gab, verfehlte daraufhin bei seinem letzten Dreipunktewurf 2,1 Sekunden vor der Schlusssirene das Ziel.

Kevin Durant war mit 31 Punkten, 8 Rebounds, 8 Assists und 3 Blocks erneut der herausragende Akteur im Lager der Rockets. Der Genfer Center Clint Capela spielte beim hauchdünnen Erfolg keine Hauptrolle. Capela gelangte nur während vier Minuten zum Einsatz.

Die Houston Rockets spielen in den letzten Partien der Qualifikation noch um Platz 3 im Westen. Mit 49 Siegen und 29 Niederlagen belegen die Rockets derzeit Platz 5 hinter den Los Angeles Lakers und den Denver Nuggets (beide 50:28 Siege). (sda)

10:46 Uhr

Montag, 6. April

Vallotto schiesst Wolfsburg in den Final – Mühlemann scheidet aus

Dank Smilla Vallotto steht der VfL Wolfsburg im Final des deutschen Cups. Die Genfer Internationale verwandelte im Halbfinal gegen Carl Zeiss Jena im Penaltyschiessen den entscheidenden Versuch zum 5:4-Sieg. Auf der Verliererseite stand mit Elena Mühlemann ebenfalls eine Schweizerin.

Nachdem die Partie auch nach 120 Minuten noch 0:0 gestanden hatte, musste die Entscheidung vom Penaltypunkt fallen. Während die Schweizerin Elena Mühlemann bei Jena über die vollen 120 Minuten auf dem Platz stand, wurde Smilla Vallotto bei Wolfsburg erst in der 106. Minute für Vivien Endemann eingewechselt. Am Ende avancierte Letztere jedoch zur umjubelten Matchwinnerin für die Favoritinnen.

Im Penaltyschiessen befand sich der VfL zunächst im Hintertreffen, da Lineth Beerensteyn mit dem zweiten Versuch scheiterte. Für Jena traf Mühlemann als vierte Schützin souverän und hielt die Hoffnungen des Aussenseiters am Leben. Weil bei den Thüringerinnen in der Folge jedoch die fünfte und sechste Schützin (Strasser und Gaisser) ihre Penaltys vergaben, wendete sich das Blatt. Nachdem Svenja Huth zum 4:4 ausgeglichen hatte, trat Vallotto als sechste Schützin an und behielt die Nerven: Die Genferin traf zum 5:4-Endstand und sicherte ihrem Team das begehrte Finalticket.

Im Final, der am 14. Mai in Köln ausgetragen wird, trifft der VfL Wolfsburg auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen Bayern München und der SGS Essen. (sda)

18:22 Uhr

Sonntag, 5. April

Vollering triumphiert nach Solo, Reusser stürzt

Demi Vollering hat die diesjährige Ausgabe der Flandern-Rundfahrt der Frauen gewonnen. Die Niederländerin setzte sich als Solistin durch, während die Berner Mitfavoritin Marlen Reusser das Rennen nach einem Sturz aufgeben musste.

Die Niederländerin Demi Vollering feierte nach 164 Kilometern in Oudenaarde ihren ersten Triumph bei diesem prestigeträchtigen Monument. Sie hatte das Finale 18 Kilometer vor dem Ziel mit einem unwiderstehlichen Antritt im legendären Anstieg des Oude Kwaremont lanciert. Aus der ehemals hochkarätigen Spitzengruppe konnte ihr niemand mehr folgen. Bis ins Ziel fuhr Vollering einen souveränen Vorsprung von 42 Sekunden heraus.

Den Sprint der Verfolgerinnen um Platz 2 entschied die Französin Pauline Ferrand-Prévot knapp vor der Niederländerin Puck Pieterse für sich. Die belgische Vorjahressiegerin Lotte Kopecky verpasste das Podest und musste sich mit über einer Minute Rückstand mit dem 4. Platz begnügen. Für Vollering war es bereits der fünfte Saisonsieg, nachdem sie zuvor unter anderem schon bei Klassikern wie Lüttich-Bastogne-Lüttich, Strade Bianche und dem Amstel Gold Race triumphiert hatte.

Für die Schweizerinnen endete das Rennen mit einem herben Rückschlag. Marlen Reusser kam in der entscheidenden Phase 34 Kilometer vor dem Ziel zu Fall und musste die Flandern-Rundfahrt mit Schmerzen vorzeitig aufgeben. Die 34-jährige Emmentalerin zog sich einen Lendenwirbelbruch zu, der allerdings konservativ behandelt wird. Wie ihr Management am Sonntagabend mitteilte, soll sie zur Beobachtung im Spital bleiben.

Die Hoffnungen ruhten danach auf Noemi Rüegg, die lange Zeit in einer aussichtsreichen Verfolgergruppe mitfuhr. Die Zürcherin beendete das Rennen schliesslich mit 1:48 Minuten Rückstand auf dem ansprechenden 12. Platz. Elise Chabbey erreichte das Ziel als 15. (+4:38). (sda)

15:50 Uhr

Sonntag, 5. April

Schweizer Mixed-Staffel beendet Saison auf Rang 5

Zum Abschluss des Skitouren-Weltcups in Villars-sur-Ollon hat das Schweizer Duo in der Mixed-Staffel das Podest verpasst. Der Sieg im letzten Rennen des Winters ging an Italien.

Im olympischen Mixed-Relay-Wettbewerb klassierten sich Caroline Ulrich und Jon Kistler auf dem 5. Schlussrang. Das Schweizer Gespann benötigte für den Wettkampf 35:12,8 Minuten. Nach seinem starken Auftritt und dem Heimsieg im Sprint vom Samstag musste sich Kistler an der Seite von Ulrich damit neben den Podestplätzen einreihen, der Rückstand auf die Top 3 betrug gut 36 Sekunden.

Den Tagessieg sicherte sich das italienische Duo Alba De Silvestro und Michele Boscacci mit einer Zeit von 34:08,4 Minuten. Sie verwiesen die Franzosen Celia Perillat-Pessey und Thibault Anselmet mit rund fünf Sekunden Vorsprung auf Platz 2 (34:13,7 Minuten). Das Podest wurde vom österreichischen Gespann Paul Verbnjak und Johanna Hiemer komplettiert (34:36,4 Minuten). (sda)

23:34 Uhr

Samstag, 4. April

Lewandowski erlöst Barcelona mit Schulter-Tor

Barcelona gewinnt die Generalprobe zum Champions-League-Duell gegen Atlético Madrid mit 2:1.

Der Tabellenvierte Atlético ging in der 39. Minute durch Giuliano Simeone in Führung. Nur drei Minuten später glich Marcus Rashford für die Katalanen aus. Atlético verlor noch vor der Pause einen Mann. Nicolás Gonzáles sah nach einem Foul an Barça-Star Lamine Yamal die Rote Karte.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit nahm der Schiedsrichter Rot für Barcelonas Gerard Martin nach VAR-Check wieder zurück und gab nur Gelb. Die Katalanen drängten in der Folge auf den Sieg und hatten Glück, als der Ball nach einer Abwehr von Torwart Juan Musso an Lewandowskis linke Schulter prallte und von dort ins Tor.

Die Chance auf Revanche bietet sich Atlético Madrid bereits am Mittwoch. Dann treffen die Colchoneros im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League bereits wieder auf den FC Barcelona.

Nach dem Patzer von Real Madrid bei Mallorca am Nachmittag, führt Barcelona die Liga-Tabelle nun mit sieben Punkten Vorsprung auf die Königlichen an. (res)

23:24 Uhr

Samstag, 4. April

Blamage im FA Cup: Arsenal scheitert an Zweitligist

Kai Havertz und der FC Arsenal sind im Viertelfinale des FA Cup an einem Zweitligisten gescheitert. Beim FC Southampton verlor der Spitzenreiter der englischen Premier League völlig überraschend mit 1:2 (0:1).

Ross Steward (35.) und Shea Charles (85.) trafen für den Underdog um den deutschen Teammanager Tonda Eckert, der seine Ungeschlagen-Serie auf 15 Spiele ausbaute. Der eingewechselte Viktor Gyökeres sorgte nach starker Vorarbeit von Havertz zwischenzeitlich für den Ausgleich der Gunners (68.), die Teammanager Mikel Arteta keinesfalls mit einer B-Elf aufbot.

Drei Tage vor dem Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Sporting Lissabon war Arsenal zwar spielbestimmend, die Saints jedoch zielstrebiger. Der ehemalige Heidenheimer Leo Scienza verpasste mit seinem Lattenschuss das 2:0 (62.), Bayern-Leihgabe Daniel Peretz hielt mehrmals glänzend, auch der ehemalige Nürnberger Caspar Jander spielte stark.

Bereits am Nachmittag hatte Florian Wirtz mit dem FC Liverpool ein Debakel erlebt und 0:4 (0:2) bei Manchester City um Dreierpacker Erling Haaland verloren. Zudem gewann der FC Chelsea deutlich mit 7:0 gegen den Drittligisten Port Vale, den letzten Halbfinalisten ermitteln am Montag West Ham United und das von Daniel Farke trainierte Leeds United. (sid)

23:05 Uhr

Samstag, 4. April

Spekakulärer Klassiker endet 3:3

Basel und die Young Boys trennen sich in einem packenden Spiel 3:3. Der Berner Ausgleich durch Ebrima Colley fällt in der 90. Minute.

Die beiden Teams boten den 30'859 Zuschauern einiges an Spektakel: Der Spielverlauf lautete 0:1, 2:1, 2:2, 3:2, 3:3. Die Basler benötigten nach den ersten beiden Gegentoren nicht lange für eine Reaktion. Das 1:1 (36.) fiel neun Minuten nach dem 0:1 von Edimilson Fernandes, der den Basler Keeper Marwin Hitz mit einem nicht unhaltbaren Weitschuss bezwang. Allerdings war der Ausgleich ein Eigentor von Sandro Lauper. Nach dem 2:2 der Berner, ebenfalls ein Eigentor von Flavius Daniliuc, dauerte es gar bloss vier Minuten, ehe Bénie Traoré das Heimteam mit 3:2 erneut in Führung brachte. Der Ivorer profitierte von einem Aussetzer von YB-Verteidiger Saidy Janko.

In der Folge schienen die Young Boys zu keiner Reaktion mehr fähig zu sein, bis Colley in der 90. Minute mit seinem ersten Saisontor das 3:3 gelang. Eine Augenweide war das 2:1 der Basler durch Xherdan Shaqiri (41.). Sie schalteten rasch um, nachdem Metinho in der eigenen Platzhälfte den Ball gewonnen hatte. Über Traoré kam er zu Xherdan Shaqiri, der mit dem linken Aussenrist traf. Zuvor war der Captain des Schweizer Meisters in sieben Spielen in Folge ohne Skorerpunkt geblieben.

Aufgrund des späten 3:3 hat der FCB weiterhin nur ein Heimspiel in der laufenden Meisterschaft gegen eine Mannschaft aus den Top 6 gewonnen (4:1 gegen YB). Der Titelverteidiger ist nun in der Tabelle nur noch Vierter und liegt einen Punkt hinter Lugano, das Thun 1:0 bezwang. Für die Berner wiegt das Unentschieden jedoch schwerer. Sie liegen weiterhin sechs Punkte hinter den Baslern und brauchen nun in den letzten sechs Partien einen Effort, um nächste Saison europäisch zu spielen. Einen Platz auf sicher haben die Top 3; je nach Ausgang des Cups reicht auch der 4. Rang. (sda)

22:02 Uhr

Samstag, 4. April

Breel Embolo trifft bei Rennes-Sieg

Sieben Tore fielen in der Ligue-1-Partie zwischen Brest und Rennes, die mit 3:4 endete. Auch Breel Embolo reihte sich in die Torschützenliste ein: Der Schweizer Nationalspieler traf in der 63. Minute zum zwischenzeitlichen 3:2 für Rennes.

Die Führung hielt jedoch nicht lange nur sieben Minuten später glich Rémy Labeau Lascary wieder aus. Der Siegtreffer für die Gäste fiel rund 15 Minuten vor Schluss. Esteban Lepaul verwandelte einen Penalty, nachdem er bereits in der ersten Halbzeit vom Punkt erfolgreich gewesen war. (sda)

21:56 Uhr

Samstag, 4. April

Sierre nur ein Sieg vom Swiss-League-Titel entfernt

Das wird den HC Ajoie freuen: Der HC Sierre gewinnt in La Chaux-de-Fonds mit 5:0 und führt im Playoff-Final der Eishockey-Swiss-League mit 3:1 Siegen. Dem HC Sierre fehlt bloss noch ein Sieg zum Titel.

Weil der HC Sierre für diese Saison kein Aufstiegsgesuch für die National League einreichte, verbleibt der HC Ajoie in der obersten Liga, wenn die Walliser die Swiss-League-Meisterschaft gewinnen. Siders will sich in naher Zukunft in Richtung National League orientieren, muss aber dafür noch ein Stadion-Projekt vorantreiben.

Sierre liess vor 5225 Zuschauern in der ausverkauften Les-Mélèzes-Eishalle in Spiel 4 nichts anbrennen, nachdem sie die erste Finalpartie im Neuenburger Jura nach einer Führung bis kurz vor Schluss noch mit 4:5 nach Verlängerung verloren hatten. Roberts Cjunskis brachte Sierre in Unterzahl schon im ersten Abschnitt in Führung; Jayden Halbgewachs erhöhte mit zwei Goals bis zur 28. Minute auf 3:0. (sda)

21:10 Uhr

Samstag, 4. April

Curling-WM: Schottland holt Bronze

An der Curling-WM der Männer in Ogden, Utah, ist die erste Medaille vergeben. Im Spiel um Bronze setzte sich Schottland nach neun Ends mit 11:6 gegen die USA durch.

In der Nacht auf Ostersonntag Schweizer Zeit kommt es zum Final zwischen Schweden und Kanada.

Nachdem Gastgeber USA das Schweizer Team um Skip Marco Hösli im Viertelfinal nach Zusatzend 9:8 bezwungen hatte, mussten sich die Amerikaner im Halbfinal Schweden um den hochdekorierten Skip Niklas Edin geschlagen geben; beim 6:8 fiel die Entscheidung erneut im Zusatzend. Im anderen Halbfinal setzte sich Kanada gegen Schottland 9:7 durch. (sda)

20:14 Uhr

Samstag, 4. April

Winterthur verliert in Lausanne trotz Führung

Der Tabellenletzte Winterthur verpasst es, die vor ihnen klassierten Grasshoppers weiter unter Druck zu setzen. In Lausanne kassiert er trotz einer 1:0-Führung noch eine 1:2-Niederlage.

Lausanne präsentierte sich spielfreudig und erzielte in der 67. Minute dank eines fantastischen Weitschusses von Sékou Fofana das siegbringende 2:1. Zuvor hatten die Waadtländer sieben Heimspiele in Folge nicht gewonnen, darunter vier Unentschieden.

Winterthur ging in der 39. Minute nach einem souverän verwandelten Penalty von Luca Zuffi in Führung. Der Elfmeter wurde von Lausannes Verteidiger Morgan Poaty völlig unnötig verursacht; er rempelte Theo Golliard im Strafraum ohne Not. Den Ausgleich der Gastgeber erzielte Omar Janneh in der Nachspielzeit der ersten Hälfte nach einem Einwurf, als er den Ball per Schuss an die Lattenunterkante der nahen Ecke setzte. Dabei verteidigten die Winterthurer viel zu passiv.

Damit kassierten sie auch im 32. Saisonspiel einen Gegentreffer und bauten damit den bestehenden Negativrekord weiter aus - Stade-Lausanne-Ouchy war 2023/24 30 Spiele ohne weisse Weste geblieben.

Winterthur liegt nach dieser Niederlage weiterhin fünf Punkte hinter GC, das am Montag Sion empfängt. Am kommenden Samstag kommt es dann in Winterthur zum Direktduell zwischen den beiden Teams. (sda)

20:03 Uhr

Samstag, 4. April

Thun verliert wegen Lugano-Traumtor

Der souveräne Leader Thun kassiert zum dritten Mal in dieser Saison zwei Niederlagen in Folge. Das Team von Trainer Mauro Lustrinelli verliert in Lugano mit 0:1.

Das entscheidende 1:0 erzielte Daniel Dos Santos in der 59. Minute mit einem herrlichen Treffer - er zirkelte den Ball knapp innerhalb des Strafraums ins Lattenkreuz. Beim Jubeln hielt er sich zurück, da er bereits in der Jugend für Thun gespielt hatte, ehe er 2024 ins Tessin wechselte.

Die Berner Oberländer haben in der laufenden Meisterschaft schon 22 Punkte nach einem Rückstand geholt - Ligabestwert. Unter anderem hatten sie in der ersten Runde in Lugano nach einem 0:1 noch mit 2:1 gesiegt. Diesmal allerdings blieb eine Reaktion aus. Es war erst das dritte Mal in dieser Saison, dass Thun kein Tor erzielte - das zweite Mal gegen Lugano, zuvor hatten sie auch zu Hause 0:1 verloren.

Der Leader kann die Niederlage jedoch verschmerzen: Selbst wenn St. Gallen am Montag zu Hause gegen Zürich gewinnen sollte, würde der Vorsprung auf die Ostschweizer immer noch zwölf Punkte betragen. Für Lugano war es der erste Sieg nach drei Spielen mit nur zwei Zählern, ein Ergebnis, das insgesamt in Ordnung ging. Schon in der 6. Minute hätten die Tessiner in Führung gehen können, als der auffällige Renato Steffen aus bester Position am Pfosten scheiterte. Auf Thuner Seite schoss Kastriot Imeri in der 21. Minute an die Lattenoberkante. (sda)

19:04 Uhr

Samstag, 4. April

Real Madrid mit bitterer Niederlage auf Mallorca

Trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichs in der 88. Minute verliert Real Madrid gegen Mallorca 1:2. Die Königlichen verpassten es, wichtige drei Punkte im Kampf um den Titel zu sammeln. Leader ist derzeit Barcelona mit einem Spiel weniger und vier Zählern Vorsprung.

Für Mallorca sind die drei Punkte, die Vedat Muriqi seiner Mannschaft dank eines Treffers in der 92. Minute sicherte, viel wert. Das Team befindet sich derzeit auf dem viertletzten Tabellenplatz - nur zwei Punkte von den Abstiegsplätzen entfernt. (sda)

18:57 Uhr

Samstag, 4. April

Mainz verabschiedet sich endgültig aus Abschiedskampf

Mainz dürfte sich endgültig aus dem Abstiegskampf verabschiedet haben. Als der Schweizer Urs Fischer am 7. Dezember das Traineramt übernahm, lag das Team mit sechs Punkten aus 13 Spielen auf dem letzten Tabellenplatz. Seither gewann Mainz in 15 Partien 27 Zähler und verlor bloss zweimal.

Beide Tore zum 2:1 beim fünftplatzierten Hoffenheim, dem wettbewerbsübergreifend vierten Sieg in Folge, erzielte Philipp Tietz - das entscheidende 2:1 in der 79. Minute. Mainz ist nun Neunter mit einem Vorsprung von neun Punkten auf Platz 16 (St. Pauli).

Muheim sieht Rot beim HSV

Zu einem Schweizer Duell kam es auch in der Partie zwischen Hamburg und Augsburg, die 1:1 endete. Allerdings kassierte Miro Muheim auf Seiten des HSV in der 64. Minute nach einem Foul die Rote Karte. Die Schweizer von Augsburg, Fabian Rieder und Cédric Zesiger, sahen Gelb. (sda)

18:50 Uhr

Samstag, 4. April

Bayern siegt dank Youngsters in Extremis

Bayern München verhindert in der 28. Runde der Bundesliga in extremis die zweite Niederlage der Saison. Der Leader dreht in Freiburg ein 0:2 in ein 3:2.

Im Hinspiel in München führte Freiburg nach 17 Minuten mit 2:0 und verlor 2:6. Auch diesmal lagen die Breisgauer mit zwei Toren vorne, wobei das 2:0 erst in der 71. Minute fiel. Dennoch gingen die Münchner als Sieger vom Platz. Die ersten beiden Treffer der Gäste zum Ausgleich erzielte der 20-jährige Tom Bischof mit Weitschüssen in der 81. und 92. Minute. Der Siegtreffer der Bayern gelang dem erst 18-jährigen Lennart Karl in der 99. Minute.

Für die Münchner, die ohne ihren verletzten Top-Torschützen antraten, waren es die Saisontore 94 und 95 in der laufenden Bundesliga. Damit fehlen ihnen noch zwei Treffer zum Torrekord aus der Saison 1971/72, den sie selber aufgestellt haben.

Im November schoss der Schweizer Johan Manzambi das zweite Tor der Freiburger in München. Im Heimspiel traf er nun kurz nach der Pause nach einem Ballgewinn der Gastgeber auf der linken offensiven Seite mit einem Schuss aus rund 25 Metern zum 1:0. Damit hat Manzambi die Hälfte seiner Treffer in dieser Saison gegen die Bayern erzielt. In der 52. und 54. Minute vergab Lucas Höler zwei gute Möglichkeiten zum 2:0. Das Verpasste holte er in der 71. Minute nach einem Eckball nach. (sda)

17:47 Uhr

Samstag, 4. April

Ulisses Garcia trifft erstmals für Sassuolo

Der Schweizer Nationalspieler Ulisses Garcia erzielte am Samstag sein erstes Tor in der Serie A für Sassuolo. Der 30-jährige Genfer traf beim 2:1-Sieg seiner Mannschaft gegen Cagliari zum Ausgleich in der 50. Minute.

Garcia, der bis 2028 bei Olympique Marseille unter Vertrag steht, wurde im Februar 2026 bis zum Ende der laufenden Saison mit Kaufoption an Sassuolo ausgeliehen. Der Linksverteidiger hatte seit Januar 2025 kein Tor mehr erzielt. (sda)

16:28 Uhr

Samstag, 4. April

Manchester City zerpflückt Liverpool im FA Cup

Manchester City besiegt Liverpool im Viertelfinal des FA Cup mit 4:0 und zieht in die nächste Runde ein. Drei der vier Tore, zwei vor der Pause, erzielte Erling Haaland. Das 3:0 schoss Antoine Semenyo. Das Schussresultat stand bereits nach 57 Minuten fest, weil Liverpools Mohamed Salah noch einen Penalty (64.) verschoss.

Der amtierende Meister, der in der Premier League aktuell 21 Punkte hinter dem führenden Arsenal liegt, konnte somit kein Selbstvertrauen für das Hinspiel des Viertelfinals in der Champions League am kommenden Mittwoch tanken. Dann trifft Liverpool auf Titelverteidiger Paris Saint-Germain. (sda)

15:57 Uhr

Samstag, 4. april

Rémi Bonnet überstrahlt am Skitouren-Weltcupfinale alle

Rémi Bonnet ist der grosse Abräumer im Skitouren-Weltcup dieses Winters. Der Freiburger gewinnt die Gesamtwertung und belegt auch in den Klassementen der Disziplinen Vertical und Individual Platz 1.

Der Sieg im Gesamtweltcup ist für Bonnet eine Premiere. Dagegen hat der Romand, der neben WM-Titeln in Skitourenrennen auch schon WM-Gold im Trailrunning gewonnen hat, in den Disziplinen-Wertungen bereits in den Vorjahren den Ton angegeben.

In der Sparte Vertical siegte Bonnet vor dem Walliser Aurélien Gay. In der Gesamt- und in der Individual-Wertung belegte Thomas Bussard, auch er ein Freiburger, Platz 3.

Die Neuenburger Olympiasiegerin Marianne Fatton musste sich am Samstag mit einem 4. Platz begnügen. Der Weltcupfinal endet am Sonntag mit der ebenfalls olympischen Mixed-Staffel. (sda)

13:11 Uhr

Samstag, 4. April

Fribourgs Nemeth verpasst weitere Playoff-Spiele

Fribourg-Gottéron muss in den ersten vier Partien des Playoff-Halbfinals gegen Genève-Servette definitiv auf Patrik Nemeth verzichten. Der schwedische Verteidiger hatte sich im sechsten Spiel der Viertelfinalserie gegen die Rapperswil-Jona Lakers wegen eines doppelten Crosschecks eine Spieldauer-Disziplinarstrafe eingehandelt.

Die Liga sperrte ihn daraufhin für fünf Partien. Den Rekurs der Freiburger gegen diesen Entscheid hat das Verbandssportgericht (VSG) nun abgelehnt, wie die National League am Samstag mitteilte. Damit bleiben die fünf Spielsperren sowie die Busse von 6780 Franken bestehen. Eine Sperre hat der 34-Jährige bereits verbüsst. (sda)

13:03 Uhr

Samstag, 4. April

Lehmann und Fuchs fallen für WM-Quali-Spiele aus

Das Schweizer Frauen-Nationalteam muss übernächste Woche in den zwei wegweisenden WM-Qualifikationsspielen gegen die Türkei ohne Alisha Lehmann und Irina Fuchs auskommen. Die Stürmerin von Leicester City und die Torhüterin des 1. FC Köln fallen mit Muskelverletzungen aus.

Als Ersatz hat Nationaltrainer Rafel Navarro Leela Egli vom SC Freiburg und Nadine Böhi von Union Berlin für das Heimspiel am 14. April in Zürich und die Auswärtspartie vier Tage später im türkischen Sinop nachnominiert. Gegen die nach zwei Partien in der Qualifikation für die WM 2027 ebenfalls noch makellosen Türkinnen geht es für die Schweizerinnen um den Gruppensieg. (sda)

12:56 Uhr

Samstag, 4. April

Teenager schreibt NBA-Geschichte

Cooper Flagg schafft in der NBA Historisches. Der 19-jährige Rookie und Nummer-1-Draftpick von 2025 erzielte bei der 127:138-Niederlage der Dallas Mavericks gegen die Orlando Magic 51 Punkte. Noch nie zuvor in der Geschichte der besten Basketball-Liga der Welt sind einem Teenager in einem Spiel mehr als 50 Zähler gelungen.

Flagg ist neben Michael Jordan nun der einzige Spieler, der in seiner ersten NBA-Saison mehrfach mindestens 45 Punkte erzielt hat. Der Forward traf 19 seiner 30 Würfe aus dem Feld sowie alle sieben Versuche von der Dreipunktelinie. Die 14. Heimniederlage der Mavericks in Serie konnte allerdings auch seine historische Leistung nicht verhindern. (sda)

12:41 Uhr

Samstag, 4. April

Capelas Houston Rockets feiern Playoff-Einzug

Die Houston Rockets feiern in der NBA ihren fünften Sieg in Folge. Das Team von Clint Capela, dem die Playoff-Teilnahme bereits vor dem Heimspiel sicher war, bezwingt die Utah Jazz deutlich 140:106.

Möglich wurde die vorzeitige Qualifikation für die NBA-Playoffs durch eine entscheidende Niederlage der Phoenix Suns tags zuvor im Kampf um einen Platz unter den ersten sechs Teams im Westen; damit stand Houstons zweite Playoff-Teilnahme in Folge bereits vor der Partie fest.

Die Texaner traten entsprechend selbstbewusst auf und lagen stets in Führung. Angeführt von einem starken Kevin Durant (25 Punkte, 6 Assists, 5 Rebounds) fügte Houston den Jazz die achte Niederlage in Folge zu. Capela kam auf 13 Minuten Einsatzzeit. (sda)

12:35 Uhr

Samstag, 4. April

Curling-WM: Schweden gegen Kanada im Final

An der Curling-WM der Männer in Ogden, Utah, kommt es in der Nacht auf Ostersonntag Schweizer Zeit zum Final zwischen Schweden und Kanada.

Nachdem Gastgeber USA das Schweizer Team um Skip Marco Hösli im Viertelfinal nach Zusatzend 9:8 bezwungen hatte, mussten sich die Amerikaner im Halbfinal Schweden um den hochdekorierten Skip Niklas Edin geschlagen geben; beim 6:8 fiel die Entscheidung erneut im Zusatzend. Im anderen Halbfinal setzte sich Kanada gegen Schottland 9:7 durch. (sda)

16:42 Uhr

Freitag, 3. April

Gennaro Gattuso nicht mehr Nationaltrainer Italiens

Gennaro Gattuso ist nach nicht einmal einem Jahr als Trainer der italienischen Nationalmannschaft zurückgetreten. Er zieht damit die Konsequenzen daraus, dass die «Squadra Azzurra» nach der Playoff-Niederlage gegen Bosnien-Herzegowina zum dritten Mal in Folge eine Weltmeisterschaft verpasst hat.

Bereits am Vortag hatten Verbandspräsident Gabriele Gravina und Delegationschef Gianluigi Buffon nach der sportlichen Enttäuschung ihre Ämter niedergelegt. Gattuso hatte den Posten erst im vergangenen Juni von Luciano Spalletti übernommen, um die Qualifikation nach einem anfänglichen Fehlstart doch noch zu retten.

In einer Mitteilung des Verbandes betonte er nun, dass er den Weg schweren Herzens freimache, um rechtzeitig die Weichen für einen Neuanfang zu stellen. (sda)

11:38 Uhr

Freitag, 3. April

Simone Rapp beendet die Aktivkarriere

Der FC Wil verabschiedet sich im Sommer von Simone Rapp. Der 33-Jährige beendet seine Aktivkarriere. Beim FC Thun übernimmt der Tessiner künftig die Rolle des Kaderplaners.

Rapp spielte zwischen 2015 und 2018 sowie in der Saison 2019/20 für die Berner Oberländer. Ab Sommer wird er Sportchef Dominik Albrecht zur Seite stehen.

Seit seinem Wechsel nach Wil im Sommer 2024 habe Rapp das Team mit Erfahrung, körperlicher Präsenz und Effizienz im Abschluss geprägt, schreibt der FC Wil in einer Medienmitteilung. Mit sechs Treffern ist der Stürmer in der laufenden Saison aktuell bester Torschütze des Challenge-League-Teams.

Die Beziehung war nicht immer einfach

Dabei war die Beziehung nicht immer einfach: Noch im vergangenen Sommer hatten ihm die Vereinsverantwortlichen nahegelegt, sich einen neuen Klub zu suchen. Als es Wil aber nicht lief und auch noch reihenweise Stürmer verletzungsbedingt ausfielen, nutzte Rapp die Chance und kämpfte sich zurück in die Mannschaft.

In seiner Laufbahn absolvierte der Angreifer insgesamt 479 Pflichtspiele, dabei erzielte er 125 Tore. Zu seinen Stationen zählen neben Wil und Thun unter anderem auch Wohlen, Lausanne-Sport, St.Gallen, Vaduz und Xamax. Auslandserfahrung sammelte Rapp beim Karlsruher SC in der 2. Bundesliga sowie in Rumänien.

Sportlich stehen für Rapp noch neun Meisterschaftspartien mit Wil an. Am Freitagabend fehlt er im Spiel gegen Lausanne-Ouchy angeschlagen, dürfte jedoch gegen Xamax wieder einsatzbereit sein. (red)

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