22:52 Uhr
Dienstag, 31. März
Servette erzwingt nach 0:3 eine Belle
Obwohl Genève-Servette im sechsten Viertelfinalspiel gegen Lausanne auswärts mit 0:3 zurückliegt, erzwingen die Genfer eine Belle. Sie gewinnen 4:3 nach Verlängerung.
In der 21. Partie dieser Playoffs musste erstmals eine Verlängerung entscheiden - so lange dauerte es in einer K.o.-Phase der National League noch nie bis zur ersten Overtime. Das entscheidende 4:3 erzielte Jesse Puljujärvi in der 64. Minute. Es war für den Finnen der zweite Treffer in dieser Partie nach dem 2:3. Somit setzte sich in dieser Serie zum vierten Mal in Folge der Gast durch.
Nach 34 Minuten sah Lausanne wie der sichere Sieger aus, führten die Waadtländer mit 3:0. Der Österreicher Dominik Kahun schoss die Tore zum 1:0 (11.) und 2:0 (30.), ehe Drake Caggiula die Lausanner Fans ein drittes Mal jubeln liess. Bei den beiden Gegentreffern im Mitteldrittel liessen sich die Gäste viel zu einfach ausspielen.
61 Sekunden später kehrte die Hoffnung der Genfer zurück: Jimmy Vesey verkürzte in Überzahl auf 1:3. Das Powerplay von Servette funktionierte auch im letzten Drittel - fielen doch die beiden Tore zum Ausgleich ebenfalls in Überzahl. Dafür verantwortlich zeichneten Puljujärvi (47.) und Vili Saarijärvi (50.). Die Strafe vor dem 3:3 kassierte der LHC wegen zu vieler Spieler auf dem Eis.
Servette startete zwar gut in die Partie, jedoch mussten in den ersten 20 Minuten nicht weniger als drei Spieler der Genfer in die Kühlbox, was dem Qualifikationsdritten den Schwung nahm. Das 1:0 der Waadtländer fiel unmittelbar nach Ablauf einer Strafe. Zudem erwischte der Genfer Goalie Stéphane Charlin nicht den besten Abend; er wurde nach dem dritten Gegentreffer durch Robert Mayer ersetzt. Am Ende war das aus Sicht von Servette nur eine Randnotiz. (sda)
22:50 Uhr
Dienstag, 31. März
Schweden und die Türkei an der WM dabei
Schweden und die Türkei schaffen in den Playoff-Finals die Qualifikation für die WM in den USA, Mexiko und Kanada. Die anderen zwei Duelle werden in der Verlängerung oder im Penaltyschiessen entschieden.
Schweden traf daheim in Solna gegen Polen in der 88. Minute zum 3:2-Sieg. Viktor Gyökeres, der vor fünf Tagen gegen die Ukraine mit einem Hattrick brilliert hatte, wurde erneut zum Matchwinner. Zuvor hatten die Polen um Robert Lewandowski zweimal einen Rückstand wettgemacht.

Die Schweden, die in der Schweizer WM-Qualifikationsgruppe nur zwei Punkte geholt hatten und dank der Nations League eine zweite Chance bekamen, revanchierten sich für die Playoff-Niederlage vor vier Jahren gegen Polen. In der WM-Vorrunde treffen die Skandinavier auf die Niederlande, Japan und Tunesien.
Die Türkei wurde ihrer Favoritenrolle auswärts gegen Kosovo gerecht. Sieben Minuten nach der Pause traf Kerem Aktürkoglu nach einer schönen Kombination zum 1:0-Sieg. Bis dahin war es der Kosovo gewesen, der sich die beste Torchance in Pristina erspielt hatte: Der türkische Goalie Ugurcan Cakir lenkte nach einer halben Stunde einen Schuss von Fisnik Asllani rettend an die Latte. Bei der ersten WM-Teilnahme seit 2002 trifft die Türkei auf die USA, Paraguay und Australien. (sda)
22:44 Uhr
Dienstag, 31. März
Ambri schafft Ligaerhalt
Der HC Ambri-Piotta hat den Klassenerhalt in der National League im Abstiegs-Playoff gegen Ajoie auf dem kürzestmöglichen Weg geschafft. Ambri gewinnt in Pruntrut mit 3:0 auch das vierte Spiel.

3680 Zuschauer kamen in die Patinoire d'Ajoie und waren gespannt auf die Reaktion der Jurassier nach dem Trainerwechsel von Greg Ireland zu Sportchef Julien Vauclair. Der Auftakt verlief vielversprechend. Schon nach 71 Sekunden skorte Jonathan Hazen ein erstes Tor. Ambris Trainer-Staff um Jussi Tapola annullierte mit einer erfolgreichen Coach's Challenge (wegen eines verpassten Spielunterbruchs vorher) dieses frühe Ajoie-Goal.
Alex Formenton (9.) und zweimal Michael Joly in den letzten 140 Sekunden der Partie schossen Ambri daraufhin zum verdienten Sieg. Die Leventiner schossen doppelt so viel aufs Tor als Ajoie (35:17 Schüsse).
Der HC Ajoie muss nun die Ligaqualifikation gegen den Meister der Swiss League vorbereiten. Gespielt wird die Serie aber nur, wenn der HC La Chaux-de-Fonds die Meisterschaft der zweitobersten Liga gewinnt. Der HC Sierre kann in diesem Frühling (noch) nicht aufsteigen. (sda)
18:42 Uhr
Dienstag, 31. März
Roberto De Zerbi übernimmt bei Tottenham
Tottenham Hotspur verpflichtet wie erwartet Roberto De Zerbi als neuen Trainer. Der 46-jährige Italiener soll die Londoner zunächst vor dem Abstieg bewahren.

De Zerbi unterschrieb einen «langfristigen Vertrag» mit dem Europa-League-Sieger, wie der Klub mitteilte. Für den 17. der Premier League, der nur einen Punkt Reserve auf die Abstiegsplätze hat, ist De Zerbi der dritte Coach in dieser Saison nach Thomas Frank und Igor Tudor.
Von dem Dänen Frank, der im vergangenen Sommer mit grossen Hoffnungen verpflichtet worden war, hatte sich Tottenham wegen des enttäuschenden Saisonverlaufs im Februar getrennt. Sein Nachfolger Tudor, der nur als Interimscoach geholt worden war, musste schon nach sechs Wochen wieder gehen. Unter dem Kroaten holte Tottenham in der Premier League nur einen Punkt aus fünf Spielen.
De Zerbi hat sich in der Premier League als Coach bereits bei Brighton einen Namen gemacht, indem er den Verein 2023 erstmals in den Europacup führte. Zuletzt arbeitete er bis zu seiner Entlassung im Februar bei Olympique Marseille. Das Debüt für Tottenham gibt er am 12. April auswärts gegen Aufsteiger Sunderland mit Granit Xhaka. (sda/dpa)
17:08 Uhr
Dienstag, 31. März
Zakaria gegen Norwegen in der Startelf
Murat Yakin nimmt im zweiten Testspiel des WM-Jahrs einige Änderungen vor. Gegen Norwegen spielt Denis Zakaria in der Verteidigung, Granit Xhaka fehlt auf der Spielerliste.

Die elf Schweizer, die gegen Norwegen beginnen, sind bekannt. Bei ihren Positionen muss auch etwas gemutmasst werden. Es dürfte zur erwarteten Umstellung auf eine Dreierabwehr kommen. Neben Zakaria, der bei Monaco zuletzt mehrmals in einer Dreierabwehr agierte, stehen auch Manuel Akanji und Nico Elvedi in der Startaufstellung.
Im Mittelfeld ist zu erwarten, dass Ardon Jashari und Remo Freuler das Zentrum bilden, während Fabian Rieder und Michel Aebischer die Positionen auf den Aussenseiten einnehmen. Im Angriff stünden dann wie gewohnt Dan Ndoye, Breel Embolo und Ruben Vargas. Goalie ist Yvon Mvogo.
Sicher zu keinem Einsatz kommen Granit Xhaka und Noah Okafor, die im Aufgebot fehlen. «Beide kommen aus einer Verletzung, und es handelt sich um eine Vorsichtsmassnahme», lässt der Verband verlauten. Der Entscheid sei in Absprache zwischen den Spielern und dem Trainerstaff getroffen worden.
Norwegen, das sich erstmals seit 1998 wieder für eine WM-Endrunde qualifiziert hat, startet mit Superstar Erling Haaland. Der Stürmer von Manchester City wird von Alexander Sörloth (Atlético Madrid) und Antonio Nusa (RB Leipzig) unterstützt. Es kommt also einiges auf die Schweizer Defensiv zu.
Es ist die 20. Begegnung der beiden Nationalteams. Bisher hat die Schweiz sechsmal gewonnen, Norwegen achtmal. Das letzte Aufeinandertreffen fand im September 2013 ebenfalls im Ullevaal-Stadion statt, als sich die Schweizer mit 2:0 durchsetzten. Die Partie, in der es für beide Seiten darum geht, im Hinblick auf die WM wichtige Erkenntnisse zu gewinnen, wird um 18.00 Uhr angepfiffen.
Die Aufstellung der Schweiz: Mvogo; Zakaria, Akanji, Elvedi; Rieder, Jashari, Freuler, Aebischer; Ndoye, Embolo, Vargas.
Die Aufstellung von Norwegen: Nyland; Pedersen, Ajer, Östigard, Björkan; Thorstvedt, Berge, Thorsby; Sörloth, Haaland, Nusa. (sda)
13:19 Uhr
Dienstag, 31. März
FIFA lanciert Pilot-Projekt zur Änderung der Abseitsregel
Die FIFA treibt eine mögliche Revolution der Abseitsregel voran. Mit Beginn der Saison der Canadian Premier League am Samstag startet dort ein Pilotprojekt.

Gemäss einer Mitteilung der FIFA wird die bisherige Regel betreffend Abseitsstellung zugunsten der Angreifer geändert. Dies haben die Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) genehmigt. Als Teil der Testphase in Kanada wird auch ein Überprüfungssystem von Schiedsrichterentscheiden für Trainer eingeführt.
Der frühere Spitzentrainer Arsène Wenger setzt sich als Leiter der Abteilung für globale Fussballentwicklung bei der FIFA bereits seit sechs Jahren für eine geänderte Abseitsregel ein. Dabei soll ein Spieler nicht im Abseits stehen, solange sich ein Körperteil, mit dem ein Tor erzielt werden kann, auf gleicher Höhe mit dem vorletzten gegnerischen Spieler befindet. Ein Spieler wird lediglich dann in einer Abseitsstellung betrachtet, wenn zwischen ihm und dem Verteidiger eine Lücke besteht. Dies bezeichnet die FIFA als «Daylight», also «Tageslicht-Abseits». Nach derzeit gültigem Reglement steht ein Spieler im Abseits, wenn nur eines dieser Körperteile näher am Tor ist als der vorletzte Gegner.
Die neue Abseitsregel soll laut FIFA für mehr Tore sorgen. «Indem wir diese neue Auslegung in einem professionellen Wettbewerb testen, können wir ihre Auswirkungen besser verstehen, unter anderem im Hinblick auf mehr Klarheit und einen flüssigeren Spielverlauf sowie die Förderung des Angriffsspiels», sagte der Franzose Wenger zu den Tests in Kanada.
FIFA-Präsident Gianni Infantino hatte sich bereits am Ende des vergangenen Jahres offen für eine mögliche Änderung der Abseitsregel gezeigt. «Wie können wir das Spiel offensiver und attraktiver machen?», fragte Infantino damals. Unter anderem in Italien liefen seit April 2022 bereits Tests, dort in den höchsten zwei Ligen der U18-Meisterschaft.
In der höchsten nationalen Liga Kanadas gibt es keine speziellen Videoschiedsrichter. Stattdessen dürfen die Trainer eine begrenzte Anzahl von Anträgen stellen, Entscheide überprüfen zu lassen. Dies ist bei Toren, Penaltys, Roten Karten und Verwechslungen gestattet. Dazu überreichen die Trainer dem vierten Offiziellen an der Seitenlinie eine Karte. Die strittigen Entscheide werden dann am Monitor angeschaut. Das System soll kein Ersatz für den Video-Assistenten (VAR) sein, sondern den Schiedsrichtern Unterstützung bei kritischen Entscheiden bieten, teilte die FIFA weiter mit. (sda/dpa)
09:32 Uhr
Dienstag, 31. März
Odermatt-Skifirma verlängert langfristig mit Alexis Monney
Der Schweizer Skirennfahrer Alexis Monney und der Schweizer Skihersteller Stöckli Swiss Sports AG setzen ihre Partnerschaft langfristig fort: Der Vertrag mit dem Freiburger wird vorzeitig um vier Jahre bis Ende der Wintersaison 2029/2030 verlängert. Grundlage dafür ist eine enge Zusammenarbeit, die über viele Jahre gewachsen ist und auf Vertrauen, Kontinuität und einem gemeinsamen Qualitätsverständnis basiert.

Monney fährt seit seinem ersten Lebensjahr auf Stöckli-Ski. Was früh begann, hat sich zu einer langjährigen Partnerschaft mit konstant starken Resultaten entwickelt. In den vergangenen Saisons hat sich Monney Schritt für Schritt im Weltcup etabliert und gehört heute zu den stärksten Athleten im Speed-Bereich. Bei der Weltmeisterschaft 2025 in Saalbach gewann er Silber in der alpinen Team-Kombination sowie Bronze in der Abfahrt. Im Weltcup feierte er zudem seinen ersten Sieg in der Abfahrt in Bormio und stand zusätzlich sechsmal auf dem Podest. Diese Erfolge unterstreichen seine kontinuierliche Entwicklung an der Weltspitze.
Für Monney war die Vertragsverlängerung deshalb eine klare Entscheidung: «Für mich war immer klar, dass ich bei Stöckli bleiben möchte. Ich fahre seit meiner Kindheit auf Stöckli und kenne das Team und das Material inund auswendig. Genau dieses Vertrauen ist im Rennsport entscheidend. Besonders auch der Austausch mit Marco Odermatt ist wertvoll. Diese Kombination gibt mir die Sicherheit, um auf höchstem Niveau konstant Leistung zu bringen.»
Auch bei Stöckli ist die Freude über die langfristige Fortsetzung der Zusammenarbeit gross. CEO Marc Gläser betont: «Alexis Monney hat in den letzten zwei Jahren eine beeindruckende Entwicklung genommen und sich an der Weltspitze etabliert. Umso mehr freut es uns, diese erfolgreiche Partnerschaft weiterzuführen. Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam noch viel erreichen können.»
Mit der Vertragsverlängerung setzen beide Seiten auf eine langfristige Fortsetzung der Zusammenarbeit. (Pressemitteilung Stöckli Swiss Sports AG)
09:14 Uhr
Dienstag, 31. März
NHL: Sharks nähern sich Playoff-Plätzen weiter an
Die San Jose Sharks gewinnen in der NHL gegen die St. Louis Blues mit Pius Suter das Duell zweier Ranglisten-Nachbarn. Die «Haie» siegen zuhause 5:4 und machen im Kampf um einen Playoff-Platz Boden gut.

Zum Schweizer Duell kam es in San Jose nicht. Philipp Kurashev war bei den Sharks zum vierten Mal in Folge überzählig. Pius Suter tat sich vorab im dritten Drittel hervor als einer der Vorbereiter des Ausgleichs zum 4:4 im Powerplay durch den kanadischen Verteidiger Cam Fowler. Die Blues machten damit einen zwischenzeitlichen 2:4-Rückstand wett. Für die Entscheidung zugunsten der Sharks sorgte der Amerikaner Adam Gaudette 22 Sekunden vor Schluss.
Dank dem Sieg, dem ersten im dritten Vergleich mit den Blues in der laufenden Saison, näherten sich die Sharks einer Klassierung wieder an, die zur Teilnahme an den Playoffs berechtigen würde. Mit zwei Spielen weniger weisen sie in der Rangliste der Western Conference zwei Punkte Rückstand auf die Nashville Predators auf Platz 8 aus. Die Blues ihrerseits haben zwei Punkte weniger auf dem Konto als die Sharks. (sda)
09:13 Uhr
Dienstag, 31. März
Wizards noch ohne George mit weiterer Niederlage
Die Washington Wizards stehen in der NBA gegen die Los Angeles Lakers ein weiteres Mal auf verlorenem Posten. Das Team aus der Hauptstadt verliert in Kalifornien 101:120.

Kyshawn George schaffte es nach längerer Zwangspause wegen einer Sehnenverletzung am linken Ellbogen zwar wieder aufs Matchblatt, zum Einsatz kam er allerdings noch nicht. Der Kanadier aus dem Wallis verpasste seit Anfang März mittlerweile 15 Spiele seines Teams.
Die Wizards, zusammen mit den Indiana Pacers die nach Punkten schlechteste Mannschaft dieser Regular Season, bezogen die 19. Niederlage in den letzten 20 Partien. Gegen die Lakers gab es schon lange nichts mehr zu holen. Saisonübergreifend zogen die Wizards zum achten Mal hintereinander den Kürzeren.
Die Lakers ihrerseits, die derzeitige Nummer 3 im Westen, befinden sich im Hoch. Sie siegten zum dritten Mal in Folge, zum zwölften Mal in den letzten 13 Spielen. (sda)
09:10 Uhr
Dienstag, 31. März
Otto Addo nicht mehr Nationaltrainer Ghanas
Ghana tritt an der im Juni beginnenden WM mit einem neuen Trainer an. Kurz nach dem 1:2 im Testspiel gegen Deutschland haben die Zuständigen im Verband die Trennung von Otto Addo bekanntgegeben.

Der in Hamburg geborene einstige Bundesliga-Spieler stand bei Ghanas Nationalteam während zwei Jahren in der Verantwortung. Das 1:2 am Montagabend in Stuttgart war die vierte Niederlage in Folge für die «Black Stars».
Wer die Nachfolge des 50-jährigen Addo antritt, ist noch nicht bekannt. Ghana spielt an der WM in der Gruppenphase gegen England, Kroatien und Panama. (sda)
09:08 Uhr
Dienstag, 31. März
Curling: Schweizer Team mit starker Reaktion
Das Schweizer Männer-Team kommt an der WM in Ogden, Ohio, zu zwei weiteren Siegen. Die Glarner Equipe mit Skip Marco Hösli bezwingt China 8:2 und Deutschland 7:6.
Mit den Siegen 5 und 6 zeigten Marco Hösli und seine Mitstreiter Justin Hausheer, Simon Gloor und Philipp Hösli eine starke Reaktion auf das 1:7 tags zuvor gegen Italien, die bisher einzige Niederlage in diesem Turnier.
Gegen Deutschland fiel die Entscheidung im zehnten End, in dem das Schweizer Quartett den Vorteil des letzten Steins nutzte. Nach vier Ends hatten Marco Hösli und Co. 4:1 voraus gelegen, mussten die Deutschen mit Skip Marc Muskatewitz, die im November vorletzten Jahres in Lohja in Finnland Europameister wurden, wieder aufschliessen lassen.
In der Partie gegen China hatten die Schweizer von Anfang an alles im Griff. Nach sechs Ends lagen sie 6:1 voran - unter anderem dank je einem gestohlenen Stein im fünften und sechsten Abschnitt. Im achten End schrieben sie das dritte Zweierhaus in dieser Partie, worauf die Asiaten aufgaben.
Weiter geht es für das Schweizer Team am späten Dienstagabend gegen Schweden. Die Mannschaft um den hochdekorierten Skip Niklas Edin steht als einziger Teilnehmer noch ohne Niederlage da. (sda)
22:31 Uhr
30. März
Gottéron erzwingt ein siebentes Spiel
Das Warten auf eine erste Verlängerung in den Playoffs geht weiter. Dafür kommt es am Mittwoch zu einem ersten Spiel 7. Gottéron gewinnt bei den Lakers 3:1 und erzwingt ein siebentes Spiel.
Die Helden beim HC Fribourg-Gottéron sind schnell gefunden. Da wäre mal der 31-jährige amerikanische Verteidiger Michael Kapla. Dem gelang nach elf Minuten das 1:0 für die Gäste. Schon am Donnerstag hatte Kapla in Rapperswil-Jona das Skore für Gottéron eröffnet. Damals siegten die Freiburger 6:2; am Montag resultierte am Einde ein mitreissendes 3:1.
Kapla, der es in Übersee bloss für fünf Partien in die NHL geschafft hat (bei den New Jersey Devils), spielt die beste Saison seiner Karriere. Zwölf Tore (wie in dieser Spielzeit bislang für Gottéron) gelangen ihm noch nie.
Der zweite Held war wieder Goalie Reto Berra. Der Keeper der Freiburger parierte 33 von 34 Schüsse(n). Er hielt ab dem zweiten Abschnitt, als die Rapperswil-Jona Lakers pausenlos dominierten (28:4 Torschüsse), den Freiburger Sieg fest.
Die Vorentscheidung fiel in der Schlussphase des zweiten Abschnitts. Die Lakers drückten auf den Ausgleich. Dominic Lammer verfehlte das offene Tor. Victor Rask schoss in Überzahl aus bester Abschlussposition daneben. Unmittelbar nach diesen Chancen zog Jacob de la Rose mit einem Sololauf über die gesamte Eisfläche allen davon und bezwang Melvin Nyffeler (13 Paraden) zum 3:1.
De la Rose lief in Unterzahl allen davon, auch wenn die Zweiminutenstrafe in diesen Sekunden gerade auslief. Sandro Zangger, der für die Lakers nach 27 Minuten auf 1:2 verkürzte, traf zum zweiten Mal in der Serie in Unterzahl. Damit ist auch schon gesagt, dass das Powerplay bei beiden Teams vor dem siebenten Spiel vom Mittwoch die grösste Baustelle bleibt. Gottéron spielte in dieser Serie bislang 29 Mal Powerplay und hat noch nie getroffen (aber zwei Shorthander kassiert). In der Qualifikation konnte sich Gottéron auf das drittbeste Überzahlspiel der Liga verlassen.
Und die Lakers? Die waren schon während der Regular Season mit Überzahl auf dem Eis nicht gut. Aber auch ihre Statistik mit einem Powerplay-Tor aus ebenfalls 29 Chancen präsentiert sich miserabel.
Mit einem guten Powerplay hätten die Lakers am Montag in die Halbfinals erreichen können. Die letzten sechs Minuten spielten die Lakers in Überzahl, die ersten zwei Minuten davon sogar mit fünf gegen drei Feldspielern. Die Wende erschien möglich. Aber nichts wollte den Lakers gelingen. (rem)
16:20 Uhr
Montag, 30. März
Die letzten Super League-Runden sind festgelegt
Die Swiss Football League hat die letzten fünf Runden der Super League terminiert. Für alle Teams gibt es in dieser Saison gleich viele Heim- und Auswärtsspiele.
Die Teilnehmer der Championship Group und der Relegation Group stehen seit dem vorletzten Wochenende fest und die Konstellation ist so, dass diesmal alle Mannschaften nach 38 Runden je 19 Heim- und Auswärtspartien haben werden. Entsprechend spielen in den Runden 34 bis 38 jene Klubs daheim, die im gleichen Duell der Runden 23 bis 33 auswärts antreten mussten.
Die letzten Runden finden jeweils über zwei Tage verteilt statt, vom 25. April bis zum 17. Mai. An den abschliessenden zwei Spieltagen sind die drei Begegnungen der jeweiligen Gruppen um die gleiche Zeit angesetzt. Auffällig ist, dass der designierte Meister Thun zum Saisonabschluss kein Heimspiel hat, sondern beim derzeit ersten Verfolger St. Gallen antreten muss. Mit Lugano und Basel treffen an diesem Tag auch der derzeit Dritt- und Viertplatzierte aufeinander, in einem Duell, das über den letzten Europacup-Platz entscheiden könnte.
In der Relegation Group steht das brisanteste Duell in der 37. Runde an, wenn die an vorletzter Stelle klassierten Grasshoppers am 12. Mai das Schlusslicht Winterthur empfangen. (sda)
14:19 Uhr
Montag, 30. März
Pilgrim und Vallotto zurück in der Nati
Für die Schweizerinnen stehen in der WM-Qualifikation zwei wegweisende Spiele an. Gegen die nach zwei Partien ebenfalls noch makellosen Türkinnen geht es für das Team von Rafel Navarro um den Gruppensieg.
Der spanische Nationaltrainer nahm in seinem Aufgebot für das Heimspiel am 14. April in Zürich und vier Tage später im türkischen Sinop drei Änderungen vor. Im Vergleich zum Februar kehren Alayah Pilgrim und Smilla Vallotto zurück ins 23 Spielerinnen umfassende Kader.
AS-Roma-Spielerin Pilgrim hatte bei den Siegen gegen Nordirland (2:0) und Malta (4:1) wegen einer Knieverletzung pausieren müssen, Wolfsburgs Vallotto fehlte wegen einer Mandeloperation. «Beide sind wichtige Spielerinnen für uns und nun wieder fit», sagte Navarro bei der Vorstellung des Aufgebots in Zürich.
Erstes Aufgebot für 19-jährige Muratovic
Erstmals für das A-Nationalteam aufgeboten wurde Amina Muratovic. Am Sonntag in Winterthur beim Cupsieg von Servette Chênois spielte die Innenverteidigerin 90 Minuten durch. Die 19-jährige Waadtländerin steht bei den Genferinnen seit Sommer 2022 unter Vertrag. In der Schweizer U19-Nati kam sie bereits in 19 Partien zum Einsatz.
«Sie ist jung, sehr zweikampfstark und mir gefällt ihre Einstellung in der Verteidigung. Im Cupfinal habe ich beobachtet, wie sie fleissig mit ihren Mitspielerinnen kommuniziert und sie auch angetrieben hat. Diese Art Spielerin inklusive den defensiven Fähigkeiten mag ich», so das Lob von Nationaltrainer Navarro. Der am 8. April beginnende Zusammenzug sei «eine gute Gelegenheit, sie an das A-Team heranzuführen».
Türkinnen noch ohne Gegentor
Apropos Gelegenheit: Eine solche sind für den Spanier auch die beiden Spiele gegen die Türkei. Es gelte die Chance zu nutzen, «sich mit zwei Siegen in eine sehr gute Position für den Gruppensieg zu bringen.»
Die Türkinnen bewiesen allerdings auswärts gegen Nordirland (1:0) und daheim gegen Malta (3:0), dass sie in der Gruppe klar die stärksten Gegnerinnen der Schweizerinnen sind. (sda)
10:36 Uhr
Montag, 30. März
Ajoie entlässt Trainer Ireland - Sportdirektor Vauclair übernimmt
Greg Ireland ist per sofort nicht mehr Trainer des HC Ajoie, wie die Jurassier am Montag mitteilen. Sportdirektor Julien Vauclair übernimmt interimistisch bis Saisonende.
Ajoie beendete die Qualifikationsphase der National League als Letzter. In der Playout-Serie gegen Ambri-Piotta steht es 0:3. (sda)
08:56 Uhr
Montag, 30. März
Hischier krönt Jubiläum mit Sieg und zwei Assists
Die New Jersey Devils gewinnen gegen die Chicago Blackhawks 5:3. Nico Hischier krönt seine Jubiläums-Partie mit zwei Assists.
Der Walliser bestritt seine 600. NHL-Partie während der Regular Season - samt den Playoffs steht er nun bei 622 Spielen. Der nunmehr 27-Jährige wechselte auf die Saison 2017/18 zu den Devils und stieg rasch zum Stammspieler und Captain auf.
Seine Führungsqualitäten waren auch in der Nacht auf Montag zu spüren. Hischier stand über 20 Minuten auf dem Eis, das er mit einer Plus-2-Bilanz verliess. Auch seine Teamkollegen Timo Meier und Jonas Siegenthaler traten als Passgeber in Erscheinung.
Die Devils halten mit dem Sieg die Hoffnung auf eine Playoff-Teilnahme zumindest am Leben. Allerdings müssten sie in den letzten neun Spielen der Regular Season noch zehn Punkte aufholen und mehrere Teams überflügeln.
Die Nashville Predators mit Roman Josi bleiben trotz der 2:3-Niederlage gegen den Eastern-Conference-Leader Tampa Bay Lightning mit Janis Moser auf einem Playoff-Platz. Der Berner und der Bieler zählten mit 27 beziehungsweise 20 Minuten Spielzeit zu den Stammkräften. Lian Bichsel unterlag mit den Dallas Stars auswärts den Philadelphia Flyers 1:2 nach Verlängerung. (sda)
08:53 Uhr
Montag, 30. März
Sinner bleibt auf Erfolgskurs
Nach Indian Wells schafft die Weltnummer 2 Jannik Sinner das sogenannte «Sunshine Double», indem er das Masters-1000-Turnier in Miami gewinnt. Der Italiener bezwingt den Tschechen Jiri Lehecka 6:4, 6:4.
Egal ob Gegner oder Wetter, am Sonntag regnerisch, bleibt Sinner derzeit auf Kurs. Er holte wie Tags zuvor Aryna Sabalenka zum Doppelschlag aus, indem er nach dem Event in Kalifornien auch jenen in Florida gewann. Erstmals seit Roger Federer im Jahr 2017 gewann ein Spieler wieder die beiden wichtigsten Frühjahrs-Turniere in den USA.
Das «Sunshine Double» wurde seinem Namen allerdings nicht gerecht. Die Partie begann mit Verspätung und wurde dann zu Beginn des zweiten Satzes für rund anderthalb Stunden unterbrochen.
Sinner gewann das Turnier nach 2024 zum zweiten Mal. Der 24-Jährige ist nicht nur der erste Spieler seit Federer vor neun Jahren mit dem Double- Er ist zudem der Einzige, dem es gelang, in beiden Turnieren keinen einzigen Satz zu verlieren. Der ehemalige Weltranglisten-Erste sicherte sich damit den siebten Masters-1000-Titel, den dritten in Folge nach Paris Ende 2025 und Indian Wells vor zwei Wochen, und weist eine Serie von 34 gewonnenen Sätzen in Turnieren dieser Kategorie auf.
Starker Aufschläger
Die beeindruckende Serie basiert zu einem grossen Teil auf Sinners Aufschlag. Laut einer Analyse der ATP war der Italiener bereits 2025 der beste Spieler der Tour bei gewonnenen Punkten nach dem ersten Aufschlag (79,5 Prozent) und bei gewonnenen Aufschlagspielen (92 Prozent). 2026 steigerte er diese Werte sogar auf 81 Prozent beziehungsweise 94 Prozent und gehört damit zur Elite der Aufschläger.
In der Nacht auf Montag schlug er zehn Asse und gewann 92 Prozent der Punkte nach dem ersten Aufschlag. Die drei Breakbälle gegen ihn, alle im vierten Games des Matches, wehrte er souverän ab. Doch auch im Return-Spiel überzeugte er: Dank seiner Balllänge nahm er seinem Gegner die ersten beiden Aufschlagspiele des Turniers ab, jeweils eines pro Satz.
Lehecka bestritt mit 24 Jahren seine erste Finalpartie auf diesem Niveau und hoffte, seinem Landsmann Jakub Mensik in die Siegerliste zu folgen. Trotz der Niederlage hilft ihm sein starkes Turnier, um mit Platz 14 der Weltrangliste die persönliche Bestmarke zu erreichen.
Noch 1190 Punkte fehlen
Sinner, der im Vorjahr wegen einer Dopingsperre nicht teilnehmen konnte, sammelte damit 1000 Punkte für die Weltrangliste und verkürzte den Rückstand auf Carlos Alcaraz, der bereits in der dritten Runde ausgeschieden war, auf 1190 Punkte vor der Sandplatzsaison. (sda)
22:51 Uhr
Sonntag, 29. März
Marco Bezzecchi zum Fünften
Der Italiener Marco Bezzecchi setzt seinen Siegeszug in der MotoGP fort. Der 27-Jährige kommt beim Grand Prix der USA in Austin zum dritten Sieg im dritten Saisonrennen.

Weil Bezzecchi bereits die letzten zwei Grands Prix der vergangenen Saison für sich entschieden hat, umfasst seine Erfolgsserie nun bereits fünf Rennen. Auf dem texanischen Circuit of The Americas setzte sich der Aprilia-Pilot vor den Spaniern Jorge Martin und Pedro Acosta durch.
In der Gesamtwertung zog Bezzecchi wieder an Martin vorbei, der am Vortag den Sprint gewonnen hatte. (sda)
22:29 Uhr
Sonntag, 29. März
Lausanne nach nächstem Break wieder in Führung
Lausanne geht in der Viertelfinalserie gegen Genève-Servette mit 3:2 Siegen wieder in Führung. Der Finalist der letzten beiden Jahre siegt in Genf 3:2 und kann am Dienstag zu Hause alles klar machen.
Das entscheidende 3:2 für den LHC gelang Jason Fuchs in der 44. Minute mit dem bereits siebten Powerplay-Treffer seines Teams in dieser Serie. Dabei hatte er auch etwas Glück, denn Genfs Verteidiger Tim Berni lenkte den Puck ins eigene Tor. Somit gewann zum dritten Mal hintereinander in diesem Viertelfinal der Gast.
Auf den ersten Rückstand - das Tor erzielte Austin Czarnik (9.) - hatten die Genfer noch eine Antwort. Zu Beginn des Mitteldrittels drehten sie innerhalb von 91 Sekunden ein 0:1 (9.) in ein 2:1 (24.). Zunächst traf Markus Granlund, der beste Skorer der Qualifikation, dann der erst 18-jährige Simas Ignatavicius. Letzterer war schon in der 6. Minute einem Tor nahe gekommen, als er allein vor dem starken Lausanner Keeper Kevin Pasche am Pfosten scheiterte.
Die Wende war verdient. Servette hatte das erste Drittel (13:5 Torschüsse) dominiert, zu Beginn des zweiten Drittels stimmte dann auch die Effizienz. In der Folge wurden die Gastgeber aber passiv, was sich rächte. Ken Jäger glich für die Waadtländer in der 36. Minute nach einem Konter solo vor Stéphane Charlin aus. (sda)
19:57 Uhr
Sonntag, 29. März
Jasper Philipsen siegt im Sprint
Sprintkönig Jasper Philipsen ist für seinen Teamleader Mathieu van der Poel in die Bresche gesprungen und hat den Sieg beim Klassiker In Flanders Fields gerettet.

Der Belgier Philipsen setzte sich in einem spannenden Finale bei der 88. Auflage des Rennens, das in der Vergangenheit unter Gent-Wevelgem bekannt war, im Sprint einer grösseren Gruppe durch. Die Plätze zwei und drei belegten nach 240,8 Kilometern der Däne Tobias Lund Andresen und der Franzose Christophe Laporte.
Erst gut einen Kilometer vor dem Ziel waren van der Poel und sein alter Rivale Wout van Aert nach einer langen Flucht noch eingeholt worden. Das Duo hatte sich 36 Kilometer vor dem Ziel am Kemmelberg abgesetzt, konnte den Vorsprung aber nicht ins Ziel retten.
«Das ist ein Klassiker, den ich seit vielen Jahren gewinnen wollte. Leider hatte es bisher nie gereicht», sagte Philipsen und fügte hinzu: «Es war eine ideale Situation für das Team. Mathieu hat einige Kilometer vor dem Ziel bereits mitgeteilt, dass er wegen Freitag nicht die besten Beine hatte. Ich war dagegen noch frisch.» Vor zwei Tagen hatte van der Poel beim E3-Preis eine lange Solofahrt hingelegt und mit letzter Kraft den Vorsprung ins Ziel gerettet.
Van der Poel wollte sich eigentlich mit seinem ersten Sieg bei dem Traditionsrennen auf die Flandern-Rundfahrt in einer Woche einstimmen. Dort kommt es wieder zum grossen Duell mit Tadej Pogacar. Der slowenische Ausnahmekönner, der vor einer Woche erstmals den Frühjahrsklassiker Mailand-Sanremo gewonnen hatte, liess die Rennen am Wochenende in Belgien aus. (sda/dpa)
19:00 Uhr
Sonntag, 29. März
Präsident Luc Tardif tritt im Herbst ab
Luc Tardif, der Präsident des Eishockey-Weltverbandes IIHF, stellt sich im Herbst nicht zur Wiederwahl. Der 73-jährige Franko-Kanadier erklärte in einer Medienmitteilung, er wolle seinen Platz zugunsten eines Jüngeren zur Verfügung stellen.

Der seit 25 Jahren beim Weltverband beschäftigte Tardif hatte 2021 die Nachfolge des Freiburgers René Fasel angetreten. «Die letzten fünf Jahre als Präsident gehörten zu den schwierigsten, aber auch bereicherndsten meiner Karriere», sagte der bald abtretende Präsident. Sein Mandat endet im Oktober.
Im Februar hatte Tardif den Wunsch geäussert, die seit 2022 ausgeschlossenen Teams von Russland und Belarus «so rasch wie möglich» wieder zu integrieren. (sda)
18:41 Uhr
Sonntag, 29. März
Sierre geht in der Finalserie in Führung
Qualifikationssieger Sierre legt im ersten Spiel des Playoff-Finals der Swiss League gegen La Chaux-de-Fonds vor. Die Walliser feiern einen 6:3-Heimsieg.

Die Basis zum Sieg legte das im Gegensatz zu La Chaux-de-Fonds nicht aufstiegsberechtigte Sierre in den ersten 24 Minuten, in denen das Team von Trainer Chris McSorley mit 3:0 in Führung ging, wobei Mathieu Vouillamoz zweimal erfolgreich war. Das 1:0 und 2:0 erzielten die Gastgeber in der 5. Minute innert 39 Sekunden.
Nachdem die Neuenburger auf 2:3 (33.) verkürzt hatten, zogen die Walliser in der 43. Minute durch das 5:2 von Samuel Asselin wieder auf drei Tore davon. Vouillamoz setzte mit dem 6:3 (59.) auch den Schlusspunkt.
Sierre hatte in der Qualifikation sämtliche fünf Direktduelle gegen die Neuenburger für sich entschieden, verlor jedoch den Cupfinal. Die Serie wird am Dienstag in La Chaux-de-Fonds fortgesetzt. (sda)
18:24 Uhr
Sonntag, 29. März
Seewer chancenlos
Der Motocross-Fahrer Jeremy Seewer ist auf seiner Ducati derzeit nicht konkurrenzfähig. Beim MXGP of Switzerland in Frauenfeld belegte er den 15. Schlussrang.
In den beiden Läufen fuhr der Zürcher auf die Plätze 12 und 16. Noch mehr als diese Resultate geben die Rückstände Anlass zur Sorge. Im ersten Rennen betrug der Abstand 1:50 Minuten, im zweiten Lauf wurde Seewer sogar überrundet.
Im tiefen Morast von Frauenfeld liess sich der Franzose Tom Vialle als Sieger feiern. Er profitierte vom Ausfall des jungen Belgiers Lucas Coenen im ersten Rennen nach einem Materialschaden. Der 19-Jährige ist die aufstrebende Figur im MXGP-Zirkus. In Frauenfeld gewann Coenen das zweite Rennen überzeugend und setzte sich nach drei Rennwochenenden wieder an die Spitze des WM-Klassements, in dem Seewer als 17. geführt wird. (sda)
17:36 Uhr
Sonntag, 29. März
Tudor bei Tottenham bereits wieder entlassen
Igor Tudor ist nach nur sieben Spielen nicht mehr Trainer von Tottenham Hotspur, wie der englische Verein bekannt gab. Der 47-jährige Kroate hatte Mitte Februar interimistisch die Nachfolge des entlassenen Thomas Frank übernommen. In fünf Partien in der Premier League unter seiner Führung holte Tottenham lediglich einen Punkt. Zudem schieden die Londoner in der Champions League gegen Atletico Madrid aus.

Die Spurs sind in der Premier League bis auf Platz 17 abgerutscht und warten seit 13 Spielen auf einen Sieg. Der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz beträgt nur noch einen Punkt. Wer Tudor beerben wird, ist noch offen. Laut Medienberichten gilt der Italiener Roberto De Zerbi als Wunschlösung. Auch der Österreicher Adi Hütter, der von 2015 bis 2018 bei den Young Boys tätig war und 2018 Meister wurde, soll ein Kandidat sein. (sda)
17:35 Uhr
Sonntag, 29. März
Mauro Schmid wird erneut Gesamtsieger
Mauro Schmid gewann wie im Jahr 2023 die «Settimana Internazionale Coppi e Bartali», ein Etappenrennen der Europe Tour in Italien.
Der 26-jährige Zürcher schaffte am Schlusstag nochmals die Wende, nachdem er am Samstag das Leadertrikot hatte abgeben müssen. Schmid reichten die zehn Bonussekunden für den Tagessieg in Gemona, um den Franzosen Axel Laurance zu entthronen. Dieser war mit zwei Sekunden Vorsprung in die fünfte und letzte Etappe gestartet, erhielt für Platz 2 aber nur sechs Sekunden gutgeschrieben. Schmid und Laurance hatten sich kurz vor dem Ziel abgesetzt. (sda)
16:28 Uhr
Sonntag, 29. März
Rumäniens Nationaltrainer nach Kollaps im Spital
Der rumänische Nationaltrainer Mircea Lucescu hat Medienberichten zufolge einen Zusammenbruch erlitten und wird in Bukarest wegen einer schweren Herzrhythmusstörung behandelt. Der Rumänische Fussballverband (FRF) bemühte sich vergeblich um eine Absage des Länderspiels am Dienstag in Bratislava gegen die Slowakei. Nun übernimmt Co-Trainer Ionel Gare die Betreuung der Mannschaft.

Laut FRF fühlte sich Lucescu beim letzten Training vor der Abreise unwohl. Anwesende Ambulanzteams leisteten Erste Hilfe und brachten ihn in stabilem Zustand ins Spital.
Lucescu hatte das Amt als rumänischer Nationaltrainer im Sommer 2024 erneut übernommen, nachdem er es schon von 1981 bis 1986 innegehabt hatte. 1984 führte er Rumänien zur EM. Danach war er unter anderem als Trainer bei Inter Mailand tätig. (sda/dpa)
16:27 Uhr
Sonntag, 29. März
Lobalu läuft Halbmarathon erneut unter einer Stunde
Beim Berliner Halbmarathon bestätigte Dominic Lobalu seine starke Form und rückte nahe an den Schweizer Rekord heran. Der St. Galler lief über die 21,1 km in 59:23 Minuten auf Platz 4. Damit fehlten ihm nur zehn Sekunden auf die Bestmarke von Julien Wanders.
Vor sechs Wochen hatte Lobalu in Barcelona das Ziel in 59:26 Minuten erreicht und damit einen Angriff auf den Schweizer Rekord angekündigt. Seinen Hausrekord von 59:12 Minuten hatte Lobalu 2022 aufgestellt, bevor er ab September 2023 international für die Schweiz starten durfte.
Das Rennen in Berlin begann in hohem Tempo, verlief jedoch ungleichmässig. Lobalu übernahm zwischenzeitlich selber die Führung und bildete mit dem Sieger Andrea Kiptoo (59:11) ein Duo an der Spitze. Erst in der Schlussphase musste er abreissen lassen.
Auch Matthias Kyburz überzeugte: In 1:01:29 Stunden stellte er zwei Wochen vor dem Paris Marathon eine persönliche Bestzeit auf. Bei den Frauen lief Fabienne Schlumpf in 1:10:27 Stunden auf Rang 19 und meldete sich damit solide zurück. (sda)
15:33 Uhr
Sonntag, 29. März
Gold und Silber für Xenia von Siebenthal
Xenia von Siebenthal gewinnt an der Junioren-WM im italienischen Folgaria Gold im Parallel-Slalom. Dies nachdem sie bereits am Samstag Silber im Parallel-Riesenslalom eingefahren hatte.
Die 18-jährige Davoserin vertrat die Schweizer Farben an den Olympischen Spielen mit einem 19. Rang. Im Weltcup startet sie seit Dezember 2023, ein Top-10-Platz fehlt ihr aber noch. (sda)
15:05 Uhr
Sonntag, 29. März
Vingegaard gut in Form
Der Däne Jonas Vingegaard sichert sich am Sonntag den Gesamtsieg bei der Katalonien-Rundfahrt nach der 7. und letzten Etappe, die in Barcelona im Sprint vom Australier Brady Gilmore gewonnen wurde.

In der Gesamtwertung liegt der 29-Jährige 1:22 Minuten vor dem Franzosen Lenny Martinez und 1:30 vor dem Deutschen Florian Lipowitz. Der Däne, der vor zwei Wochen Paris-Nizza gewann, feierte seinen ersten Erfolg bei der katalanischen Rundfahrt und tritt damit die Nachfolge des Slowenen Primoz Roglic an.
Vingegaard sicherte sich den Gesamtsieg, nachdem er am Freitag und Samstag die 5. und 6. Etappe gewonnen und dabei seine Dominanz in den Bergen unter Beweis gestellt hatte.
Mit 24 Jahren feierte Gilmore seinen ersten Sieg bei einem World-Tour-Rennen. Die Rundfahrt ging ohne Schweizer Beteiligung zu Ende. (sda)
13:55 Uhr
Sonntag, 29. März
Fanny Smith knapp neben dem Podest
Die Olympia-Zweite Fanny Smith verpasste bei der Weltcup-Dernière in Gällivare das Podest und wurde Vierte. Die 33-jährige Waadtländerin verfehlte somit auch im Weltcup-Gesamtklassement den Sprung aufs Podium. Nach ihrer 17. Weltcupsaison ist dies erst zum sechsten Mal der Fall.

Die Schweizerin war im Final zunächst gut auf Kurs, ehe sie im Kampf um Platz 2 hinter Sandra Näslund Tempo einbüsste und durchgereicht wurde. Die Schwedin ihrerseits erreichte mit dem 50. Weltcupsieg einen weiteren Meilenstein der Karriere. Die Französin Marielle Berger Sabbatel wurde zum Karriere-Abschluss Zweite, Platz 3 ging an die Olympiasiegerin Daniela Maier aus Deutschland.
Isabelle Zippert egalisierte zum Abschluss ihrer ersten Weltcupsaison mit Platz 5 das Karriere-Bestresultat. Ihre Konkurrentinnen im kleinen Final, unter ihnen Saskja Lack, waren allesamt in einen Sturz verwickelt.
Romain Détraz und Jonas Lenherr bleib in ihren jeweils letzten Weltcuprennen der Exploit verwehrt. Der 32-Jährige schied in den Achtelfinals aus, für den 37-Jährigen endete die Karriere in den Viertelfinals. Der Waadtländer und der St. Galler hatten unter der Woche nach einem beziehungsweise fünf Weltcupsiegen den Rücktritt erklärt. Gemäss dem SRF-Kommentator Jeroen Heijers hört auch der Schweizer Cheftrainer Enrico Vetsch auf.
Auch für alle anderen Schweizer Männer war spätestens in den Viertelfinals Schluss. Als Sieger liess sich der Italiener Simone Deromedis feiern. Er gewann vor Reece Howden. Der Kanadier hatte wie Sandra Näslund bereits als Sieger der Kristallkugel festgestanden. (sda)
13:53 Uhr
Sonntag, 29. März
WM-Test im Aztekenstadion von Todesfall überschattet
Der WM-Test zwischen Gastgeber Mexiko und Nations-League-Sieger Portugal (0:0) ist von einem Todesfall überschattet worden. Bei der Wiedereröffnung des Aztekenstadions kam ein Fan noch vor Beginn der Partie ums Leben.

Nach Angaben der lokalen Polizei war der Fan betrunken und wollte im VIP-Bereich über die Aussenbrüstung vom zweiten in den ersten Stock springen. Dabei sei er in das Erdgeschoss gefallen. Rettungsversuche der anwesenden Sanitäter seien erfolglos geblieben.
Das Aztekenstadion, Austragungsort der WM-Finals 1970 und 1986, war für Renovierungsarbeiten seit Mai 2024 geschlossen. In der historischen Spielstätte finden bei der anstehenden Weltmeisterschaft fünf Partien statt - darunter drei Vorrunden- und zwei K.-o.-Spiele. Die WM in Mexiko, Kanada und den USA wird am 11. Juni in dem Stadion in Mexiko-Stadt mit der Partie zwischen Mexiko und Südafrika eröffnet.
Sportlich sahen die Zuschauer knapp zweieinhalb Monate vor Beginn des Turniers eine Partie mit wenigen Höhepunkten. Beide Mannschaften mussten verletzungsbedingt auf zahlreiche Spieler verzichten. Auch Cristiano Ronaldo fehlte, der Superstar fällt mit einer Muskelverletzung im linken Oberschenkel bereits seit Ende Februar aus. (sda/dpa)
13:52 Uhr
Sonntag, 29. März
Schweizer mit drittem Sieg im dritten Spiel
Das Schweizer Curlingteam mit Skip Marco Hösli befindet sich an der WM in den USA weiterhin auf Erfolgskurs. Gegen Japan resultiert im dritten Spiel der dritte Sieg (8:3).
Gegen die zuvor ebenfalls ungeschlagenen Japaner stand es in Ogden, Utah, nach fünf Ends 3:3 unentschieden. Im achten End stahlen Justin Hausheer, Simon Gloor, Skip Marco Hösli und Philipp Hösli den ersten Stein der Partie und gingen 5:3 in Führung. Im nächsten End missglückte dem japanischen Skip Riku Yanagisawa der letzte Stein, worauf die Schweizer drei Steine schreiben konnten und die Asiaten beim Stand von 3:8 aufgaben.
In der Rangliste liegt die Schweiz zusammen mit den Schweden, die ihre ersten drei Partien ebenfalls gewonnen haben, an der Spitze. Alle anderen Nationen haben mindestens schon eine Niederlage einstecken müssen. Sein nächstes Spiel bestreitet das Team um Skip Marco Hösli am Sonntagabend gegen Tschechien (22.00 Uhr Schweizer Zeit). (sda)
13:50 Uhr
Sonntag, 29. März
Treffsichere Schweizer in der NHL
Die Schweizer Spieler sind in den NHL-Partien in der Nacht auf Sonntag fleissig am Skoren. Timo Meier, Lian Bichsel und Pius Suter reihen sich unter die Torschützen.

Pius Suter gelang beim 5:1-Auswärtssieg der St. Louis Blues in Toronto der persönlich zwölfte Treffer der Saison. Das 3:1 im Schlussdrittel war ein Shorthander. Für die Blues war es der vierte Sieg in Serie, womit sie ihre Hoffnungen auf die Teilnahme an den Playoffs aufrechterhalten. Der Rückstand auf die Nashville Predators mit Roman Josi, die zuhause gegen die Montreal Canadiens 1:4 verloren, beträgt nur noch vier Punkte.
Für New Jersey setzte es auswärts gegen Carolina eine 2:5-Niederlage ab. Timo Meier hatte die Devils kurz nach Beginn der Partie mit seinem 22. Saisontreffer 1:0 in Führung gebracht. Zu diesem Tor gab Nico Hischier den zweiten Assist.
Dallas' Verteidiger Lian Bichsel erzielte beim 6:3-Auswärtssieg gegen die Pittsburgh Penguins sein viertes Saisontor im Mitteldrittel zum 4:2. Für die Stars, das zweitbeste Team der Western Conference, war es nach vier Niederlagen in Serie der erste Sieg. (sda)
11:12 Uhr
Sonntag, 29. März
Skistar Odermatt steigt bei Innerschweizer Start-up ein
Marco Odermatt beteiligt sich an der Innerschweizer Firma Gaisbock, die eine neue Sportpflegelinie lanciert. Der 28-Jährige zieht Parallelen zur Erfolgsstory von Roger Federer und der Laufschuhfirma On. «Ich glaube an diese Geschäftsidee», sagt er der «SonntagsZeitung». «Mir ist wichtig, mein Geld in etwas Greifbares zu investieren.» (has)
22:24 Uhr
Samstag, 28. März
Auch Davos in den Halbfinals
Nach den ZSC Lions steht auch Davos in den Playoff-Halbfinals. Der souveräne Qualifikationssieger gewinnt gegen Zug zu Hause 4:1 und entscheidet die Best-of-7-Viertelfinalserie mit 4:1 für sich.
Die Davoser wendeten in den zweiten 20 Minuten ein 0:1 (17.) in ein 2:1 (39.) - völlig verdient. Sie dominierten den Mittelabschnitt quasi nach Belieben, was das Schussverhältnis von 14:1 unterstreicht. Matej Stransky glich nach 71 Sekunden mit seinem 31. Saisontreffer aus. Es war für den HCD bereits das sechste Tor im Powerplay in dieser Serie. Das entscheidende 2:1 erzielte Tino Kessler nach einer schönen Einzelaktion. Die Zuger monierten eine Goaliebehinderung, doch die Schiedsrichter sahen es anders. Die Tore zum 3:1 (48.) und 4:1 (59.) erzielte jeweils Adam Tambellini.
Im ersten Drittel hatten die Zuger den Schwung vom 5:2-Heimsieg zwei Tage zuvor mitgenommen. Sie traten sehr diszipliniert auf und hatten die Davoser weitgehend im Griff. In der 17. Minute traf Sven Senteler mit einem Ablenker in Überzahl zum 1:0. Dem EVZ fehlte es aber einmal mehr in dieser Saison an der nötigen Konstanz, und sie konnten das hohe Niveau nicht halten. Auch nach der zweiten Pause kam zu wenig von den Zentralschweizern. So feierten die Davoser den siebenten Heimsieg in Serie gegen die Zuger. Auf wen die Bündner im Halbfinal treffen, ist noch nicht bekannt. (sda)
19:25 Uhr
Samstag, 28. März
Senegal mit Pokal-Parade in Saint-Denis
Senegal lässt sich von der Aberkennung des Afrika-Cup-Triumphs nicht vom Feiern abhalten.

Die Spieler präsentierten vor der Testpartie im Pariser Vorort Saint-Denis gegen Peru den Pokal ihren Fans auf einer Art Ehrenrunde. Auch auf der Tribüne und im Kabinengang des Stade de France präsentierten die Senegalesen die Trophäe mit ausgelassener Freude.
Derzeit kämpfen Senegal und Marokko auf juristischer Ebene um den Titel. Der afrikanische Verband hatte zuletzt den im Final siegreichen Senegalesen den Erfolg aberkannt und den Marokkanern zugesprochen. Dagegen wehren sich die Westafrikaner nun vor dem Sportgerichtshof CAS. (sda)
19:20 Uhr
Samstag, 28. März
Schweizer Curler starten mit zwei Siegen in die WM
Das Schweizer Curlingteam um Skip Marco Hösli startet mit zwei Siegen in die Weltmeisterschaft in Ogden, Utah. Auf ganz unterschiedliche Weise gewinnen sie gegen Polen und Norwegen.
Justin Hausheer, Simon Gloor, Skip Marco Hösli und Philipp Hösli bekundeten in ihrem zweiten WM-Match keine Mühe. Souverän schlugen sie Norwegen mit 8:1. Die Glarner WM-Debütanten stahlen in den ersten sechs Ends fünf Steine, und führten 5:1, ehe sie für das achte End erstmals den Vorteil des letzten Steines hatten. Diesen nutzten sie, um auf 8:1 davonzuziehen und die einseitige Partie frühzeitig zu entscheiden.
Spielerisch und emotional anspruchsvoller war der erste WM-Auftritt von Marco Hösli und Co. verlaufen. Gegen Polen verspielten sie in einer wilden Partie einen 5:1-Vorsprung, lagen 5:8 zurück, führten wiederum 9:8 und gewannen am Ende mit 11:9.
Weiter geht es für die Schweizer in der Nacht auf Sonntag gegen das nach zwei Spielen ebenfalls noch makellose Japan. (sda)
19:19 Uhr
Samstag, 28. März
Trotz Podestplatz verliert Mauro Schmid das Leadertrikot
Mauro Schmid verliert die Gesamtführung beim italienischen Etappenrennen Settimana Internazionale Coppi e Bartali. Der Schweizer Meister sprintete zwar im vierten Teilstück als Zweiter zum dritten Mal aufs Podest, musste aber dennoch das Leadertrikot an den französischen Etappensieger Axel Laurance abgeben.
Laurance überholte Schmid in der Gesamtwertung dank der Bonifikationen. Am Vortag war es umgekehrt gewesen, da hatte Schmid sich durch die zusätzlich gewonnenen Sekunden vor Laurance gesetzt. Das Duell zwischen den beiden geht am Sonntag in die letzte Runde. Die abschliessende fünfte Etappe führt über 165,5 Kilometer von Cormons nach Gemona del Friuli. (sda)
17:03 Uhr
Samstag, 28. März
Britschgi in den Top 10, Titel-Hattrick von Malinin

Lukas Britschgi belegt an den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Prag den 9. Platz. Der Europameister 2025 konnte sich in der Kür nicht verbessern. Der Titel ging zum dritten Mal in Folge an Ilia Malinin.
Britschgi gelang keine perfekte Kür, die ihn weiter nach vorne hätte bringen können. Nachdem er im Kurzprogramm den 9. Platz belegt hatte, erhielt er mit 163,60 die zehntbeste Punktzahl in der Kür. Der 28-Jährige blieb damit wie schon in diesem Jahr an den Olympischen Spielen und im letzten Jahr an der WM in Boston deutlich unter seiner Kür-Bestmarke. Diese erreichte er auf dem Weg zum EM-Titel mit 184,19 Punkten.
In der Prager O2-Arena misslang Britschgi eine Vierfach-Dreifach-Toeloop-Kombination. Später kam er beim Dreifach-Axel zu Fall. Der Schaffhauser hatte nach dem guten Kurzprogramm, das er so gut bestritt wie noch nie in dieser Saison, mehr erwartet. Seine beste WM-Klassierung bleibt damit der 6. Platz von vor zwei Jahren in Montreal.Malinins Revanche
Eine Klasse für sich war Ilia Malinin. Der Amerikaner überstrahlte anderthalb Monate nach dem Olympia-Debakel mit dem 8. Platz alle. Fast zehn Punkte Vorsprung nahm der nunmehr dreifache Weltmeister aus dem Kurzprogramm mit. Von der Reserve musste er nicht zerren. Im Gegenteil: Der 21-Jährige aus Virginia brillierte auch in der Kür mit unter anderem fünf Vierfach-Sprüngen. An den Olympischen Spielen war er nach dem gewonnenen Kurzprogramm noch auf den 8. Platz zurückgefallen.
In Prag baute Malinin seinen Vorsprung auf den Rest noch weiter aus und erreichte 329,40 Punkte. Der zweitplatzierte Yuma Kagiyama, der sich gegenüber dem Kurzprogramm um vier Ränge verbesserte, lag fast 23 Zähler hinter dem Sieger zurück. Dritter wurde Kagiyamas japanischer Landsmann Shun Sato. (sda)
17:01 Uhr
Samstag, 28. März
Amriswil zum dritten Mal in Folge Cupsieger
Die Volleyballer von Amriswil gewinnen zum zehnten Mal den Schweizer Cup. Die Thurgauer siegen im Final in Winterthur gegen Näfels mit 25:17, 21:25, 25:18, 25:20.
Amriswil setzte seine Dominanz im Cup fort: Für den Meister war es der dritte Cupsieg in Serie. Besonders eindrücklich verlief der Schlussspurt von Amriswil am Samstagnachmittag. Nach einem 10:16-Rückstand gewannen die Titelhalter den vierten Satz noch mit 25:20 und verhinderten damit den Showdown.
Näfels bietet sich schon bald die Möglichkeit zur Revanche. Ab dem nächsten Samstag spielen die beiden Teams im Playoff-Final um den Meistertitel. (sda)
09:55 Uhr
Samstag, 28. März
Pole-Position für Kimi Antonelli
Nach seinem ersten Formel-1-Sieg in China macht Kimi Antonelli in Japan im gleichen Stil weiter. Dagegen kassiert Superstar Max Verstappen den nächsten Dämpfer.

Teenager Kimi Antonelli startet in seinem Mercedes auch das Formel-1-Rennen in Suzuka aus der vordersten Startposition. Wie schon zuletzt vor seinem ersten GP-Sieg in China verwies der Italiener seinen Teamkollegen George Russell im Qualifying auf Platz 2. Der 19-jährige Antonelli hatte sich in Schanghai als jüngster Fahrer in der Geschichte der Königsklasse den besten Startplatz gesichert. Zwei Wochen später fuhr Antonelli am Tag vor dem Rennen wieder schneller als die gesamte Konkurrenz.
Auf den dritten Platz fuhr der australische McLaren-Pilot Oscar Piastri. Max Verstappen kassierte im Red Bull den nächsten Dämpfer. Der viermalige Weltmeister aus den Niederlanden kam nicht über Platz 11 hinaus - und haderte mit dem «plötzlich unfahrbaren» Wagen. Die Rekordserie des 28-Jährigen, der zuletzt vier Mal in Folge in Japan siegte, dürfte am Sonntag reissen.
Gabriel Bortoleto (21) im Audi - dem ehemaligen Sauber-Team - schaffte es in den dritten Teil des Qualifying und auf den neunten Startplatz. Bortoleto erzielte im zweiten Teil die um vier Zehntel bessere Zeit als Nico Hülkenberg (13.). Auch in anderen Teams gab es ungewohnt grosse Unterschiede zwischen Teamkollegen.
Vor dem dritten Rennen, das am Sonntagmorgen um 7.00 Uhr Schweizer Zeit gestartet wird, führt der Brite Russell die WM-Wertung mit vier Punkten Vorsprung vor Antonelli an. (sda)
09:53 Uhr
Samstag, 28. März
Curling: Schweizer Auftaktsieg gegen Polen
Das Glarner Curlingteam um Skip Marco Hösli gewinnt das erste WM-Spiel an den Titelkämpfen in Ogden (USA) gegen Polen mit 11:9. Die Partie bot ein wildes Auf und Ab.
Justin Hausheer, Simon Gloor, Skip Marco Hösli und Philipp Hösli mussten sich im WM-Eröffnungsspiel zuerst finden. Die Schweizer führten nach vier Ends mit 5:1. Dann verkürzten die Polen auf 4:5 und gingen mit einem gestohlenen Viererhaus sogar 8:5 in Führung. Im siebenten End gelang den Schweizern aber ihrerseits ein Viererhaus zur neuerlichen Führung (9:8). Diese gaben sie nicht mehr ab.
Das zweite WM-Spiel bestreiten die Schweizer am Samstagnachmittag (16.00 Uhr) gegen Norwegen. (sda)
09:52 Uhr
Samstag, 28. März
Jannik Sinner vor Turniersieg auch in Miami
Jannik Sinner, zuletzt vor zwei Wochen grosser Sieger in Indian Wells, steht auch am Masters-1000-Turnier von Miami wieder im Final. Sinner (ATP 2) schlägt im Halbfinal den Deutschen Alexander Zverev (ATP 3) mit 6:3, 7:6 (7:4).

Dass er in Miami erneut im Final stehe, bedeute ihm maximal-viel, sagte der Italiener. Vor einem Jahr verpasste Sinner wegen seiner Einigung mit den Dopingbehörden um seine positiven Dopingtests das Frühlings-Double Indian Wells/Miami.
Zuletzt gelang Roger Federer von neun Jahren der Durchmarsch beim sogenannten «Sunshine Double» in Indian Wells und Miami. Im Final trifft Sinner am Sonntag auf den Tschechen Jiri Lehecka, der sich erstmals an einem derart grossen Turnier für den Final qualifizierte.
Gegen Zverev siegte Sinner zum siebenten Mal in Folge. (sda)
09:50 Uhr
Samstag, 28. März
Houston Rockets gewinnen in Memphis
Nach zuletzt zwei Niederlagen kehrten die Houston Rockets in Memphis gegen die Grizzlies zum Siegen zurück. Houston gewann 119:109, wobei Clint Capela zwei Punkte beisteuerte.
Der 31-jährige Schweizer Center spielte fast 15 Minuten lang und damit markant mehr als zuletzt. Houston geriet in Memphis lediglich in der Startphase in Rückstand (9:15), gab die Führung aber ab der achten Minute nicht mehr ab.
Die Houston Rockets belegen neun Spiele vor Schluss der Regular Season in der Western Conference den sechsten Platz, den letzten direkten Playoff-Platz. Der Vorsprung auf Platz 7 (Phoenix) beträgt vier Siege. (sda)
09:44 Uhr
Samstag, 28. März
Inter Miami benennt Stadiontribüne nach Lionel Messi
Grosse Ehre für Fussball-Superstar Lionel Messi: Sein MLS-Club Inter Miami hat eine Tribüne des neuen Stadions nach ihm benannt.

«Jemanden zu würdigen bedeutet nicht immer, ein Kapitel abzuschliessen. Manchmal geht es darum, zu erkennen, dass man Zeuge von etwas Einzigartigem ist», schrieb der Verein in einer Mitteilung.
Im Stadion, in dem der Club der amerikanischen Major Soccer League künftig spielen wird, können Zuschauerinnen und Zuschauer die Auftritte des argentinischen Weltmeisters von der Leo-Messi-Tribüne aus verfolgen. Sie erstreckt sich über die Blöcke 117-121 im unteren Rang und 217-223 im oberen Rang - und soll den Fans besondere Erlebnisse bieten. Es seien dort «Überraschungen und besondere Momente in diesem besonderen und historischen Bereich geplant», hiess es. Das erste Spiel im Nu Stadium, das 26'700 Zuschauende fasst, findet am 4. April statt.Weltstar Messi wurde auch in Miami zur Clublegende
Neben seinen zahlreichen grossen Erfolgen in seiner langen internationalen Karriere wurde Messi auch bei Inter Miami zur Legende. Er gewann mit dem Team 2025 den MLS-Cup und kam in bislang 94 Einsätzen auf 82 Tore und 53 Vorlagen - natürlich Club-Rekord.
Es ist übrigens nicht die erste Tribüne, die nach Messi benannt ist: Der argentinische Club Newell's Old Boys benannte 2025 eine Tribüne nach dem Weltmeister von 2022. Messi hatte in jungen Jahren für den Verein gespielt, bevor er 2000 im Alter von 13 Jahren zum FC Barcelona wechselte und seine Weltkarriere startete. (sda)
09:40 Uhr
Samstag, 28. März
Eishockey: Kein Walliser Final
La Chaux-de-Fonds erreicht in der Swiss League zum dritten Mal in den letzten vier Jahren den Playoff-Final. Die Neuenburger entscheiden die Belle auswärts gegen den Titelverteidiger Visp mit 3:2 für sich.
Das Siegtor im siebten und entscheidenden Spiel dieser Halbfinalserie fiel erst in der Verlängerung. Nach knapp 77 Minuten führte Toms Andersons mit seinem Tor zum 3:2 die Entscheidung zugunsten der Gäste herbei und verhinderte damit einen reinen Walliser Final.
Der Gegner ab Sonntag in der Best-of-7-Serie ist Qualifikationssieger Sierre. Die Unterwalliser haben sich bereits am letzten Sonntag mit einem Heimsieg gegen Olten am 64. Geburtstag ihres Cheftrainers und Mitbesitzers Chris McSorley für den Playoff-Final qualifiziert.
Sierre ist klarer Favorit, hat es doch in den 50 Runden der Qualifikation 16 Punkte mehr gesammelt als La Chaux-de-Fonds und dabei alle fünf Saisonduelle gewonnen. Allerdings gewann La Chaux-de-Fonds Anfang Februar zuhause gegen Sierre den Cupfinal.
Der Klub aus dem Neuenburger Jura war 2023 und 2024 auch Meister in der zweithöchsten Spielklasse. Nun gewann er im Playoff-Halbfinal gegen den letztjährigen Champion Visp das Duell der einzigen beiden zum Aufstieg berechtigten Teams.
Sollte La Chaux-de-Fonds auch den Final gewinnen, dürfte es die Ligaqualifikation gegen den Verlierer des Abstiegs-Playoff zwischen dem Dreizehnten (Ambri-Piotta) und Vierzehnten (Ajoie) der National League bestreiten und hätten damit die Möglichkeit, zum ersten Mal seit dem Abstieg 2001 in die höchste Spielklasse aufzusteigen. (sda)
22:20 Uhr
Freitag, 27. März
ZSC Lions erster Playoff-Halbfinalist

Die ZSC Lions qualifizieren sich als erstes Team und dazu auf schnellstem Weg für die Playoff-Halbfinals der National League. Der Titelverteidiger gewinnt mit 2:1 auswärts auch das vierte Viertelfinalspiel gegen den HC Lugano. Der Zürcher Halbfinalgegner ist noch nicht bekannt, da die restlichen drei Viertelfinal-Serien noch nicht entschieden sind.
Derweil endet für Lugano die Saison mit einer herben Enttäuschung. Seit dem verlorenen Final gegen den ZSC im Jahr 2018 haben die Tessiner keine Playoff-Serie mehr gewonnen.
Im Léman-Derby beginnt hingegen wieder alles von vorn. Genève-Servette gleicht mit einem 4:2-Auswärtssieg in Lausanne die Playoff-Viertelfinalserie zum 2:2 aus. (sda)
21:24 Uhr
Freitag, 27. März
US-Golfstar Tiger Woods in Autounfall verwickelt
US-Golfstar Tiger Woods ist laut US-Medienberichten in einen Autounfall verwickelt worden. Das Fahrzeug überschlug sich am Freitagnachmittag (Ortszeit) in der Stadt Jupiter Island im Bundesstaat Florida, wie unter anderem ABC News und NBC News unter Berufung auf das örtliche Sheriff-Büro berichteten. Zum Gesundheitszustand von Woods gab es zunächst keine Informationen.
Woods ist nach dem Unfall wegen Drogenverdachts festgenommen worden. Ein Atemalkoholtest habe zwar einen Wert von null angezeigt, sagte John Budensiek vom Martin County Sheriff's Office in Florida bei einer Pressekonferenz. Einen Urintest habe Woods aber nicht machen wollen. Die Ermittler vermuten, dass er «irgendein Medikament oder eine Droge» zu sich genommen habe.

Der US-Amerikaner war bereits im Februar 2021 in Los Angeles mit dem Auto von der Strasse abgekommen, hatte sich mehrfach überschlagen und dabei komplizierte Brüche am Bein erlitten. Er lag drei Wochen im Krankenhaus und danach nach eigenen Angaben weitere drei Monate in einem Krankenbett bei sich zu Hause in Florida.
Zuletzt hiess es in Berichten, der 50-jährige Woods könnte beim ab dem 9. April stattfindenden US-Masters in Augusta sein Comeback feiern. (dpa)
09:57 Uhr
Freitag, 27. März
Tennis - WTA 1000 Miami: Vorjahressiegerin Aryna Sabalenka erneut im Final
Aryna Sabalenka steht beim WTA-1000-Turnier in Miami erneut im Final, in dem sie auf die Amerikanerin Coco Gauff trifft. Die Vorjahressiegerin bezwingt im Halbfinal die Kasachin Jelena Rybakina 6:4, 6:3.
Es war bereits das dritte Duell innert zwei Monaten zwischen der Belarussin und der gebürtigen Russin, die seit acht Jahren für Kasachstan antritt. Rybakina, die Nummer 2 im Ranking, hatte Sabalenka im Final des Australian Open bezwungen, die Weltranglisten-Erste revanchierte sich vor zwei Wochen im Final des WTA-1000-Turniers in Indian Wells, Kalifornien, ein erstes Mal für ihre bisher einzige Niederlage in der laufenden Saison.
Der Halbfinal-Sieg in Miami war für Sabalenka ein kleines Jubiläum. Beim 17. Aufeinandertreffen mit Rybakina kam sie zum zehnten Sieg. Ausgeglichen ist Sabalenkas Bilanz gegen ihre Kontrahentin im Final. Von den bisherigen zwölf Partien haben sie und Gauff, die Nummer 4 der Welt, je sechs für sich entschieden. (sda)
09:55 Uhr
Freitag, 27. März
Eishockey - NHL: Hischier Doppeltorschütze gegen die Predators
Die New Jersey Devils mit einem starken Schweizer Trio beenden in der NHL die Siegesserie der Nashville Predators mit Roman Josi. Nico Hischier trifft beim 4:2 doppelt, Timo Meier sorgt für den Schlusspunkt.
Wieder Hischier! Der Walliser hatte gegen die Predators bereits Ende Januar beim 3:2 nach Verlängerung vor heimischer Kulisse die Entscheidung herbeigeführt. Hischier traf in der zusätzlichen Spielzeit nach 42 Sekunden.
Im zweiten Duell in der laufenden Saison gegen die Predators musste Hischier nicht so lange auf sein persönliches Erfolgserlebnis warten. Mitte des zweiten Drittels erhöhte er auf 2:0. Mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend sechs Minuten vor Schluss im Powerplay brachte er seine Mannschaft wieder in Front, nachdem die Predators zum 2:2 ausgeglichen hatten. Mit seinen Treffern 25 und 26 untermauerte Hischier seine Rolle als erfolgreichster Schweizer Punktesammler und als bester Torschütze der Devils in der laufenden Meisterschaft.
Meier war 33 Sekunden vor dem Ende mit einem Schuss ins verwaiste Gehäuse für den Abschluss eines gelungenen Auftritts der Devils besorgt. Verteidiger Jonas Siegenthaler trug sich zum zweiten Mal hintereinander als zweifacher Vorbereiter in die Skorerliste ein. Der Zürcher hatte sowohl beim 1:0 des Schweden Jesper Bratt, der sich seinerseits zusätzlich zwei Assists gutschreiben liess, als auch bei Meiers 4:2 den Stock im Spiel.
Wohl zu grosser Rückstand der Devils
Trotz des zweiten Sieges in Folge, dem fünften in den letzten sechs Spielen, dürften die Devils die Playoffs verpassen. Der Rückstand auf Platz 8 in der Rangliste der Eastern Conference beträgt bei elf verbleibenden Partien elf Punkte. Die Predators dagegen halten Kurs auf die K.o.-Phase. Auch nach der ersten Niederlage nach fünf Siegen nimmt die Equipe mit Captain Josi im Klassement der Western Conference Position 8 ein.
Im Kampf um eine Beteiligung an den Playoffs mischen weiter auch die Vegas Golden Knights sowie die Los Angeles Kings und die Winnipeg Jets mit, die beide weiterhin ohne ihre verletzten Schweizer Stürmer Kevin Fiala beziehungsweise Nino Niederreiter auskommen müssen. Die Golden Knights, bei denen Torhüter Akira Schmid ein weiteres Mal die Ersatzrolle blieb, nehmen nach dem 3:4 nach Verlängerung vor Heimpublikum gegen die Edmonton Oilers weiterhin Platz 7 ein. Die Kings liegen nach dem 4:0 beim Liga-Schlusslicht Vancouver Canucks einen Punkt hinter den Predators, die Jets nach dem 2:3 zuhause gegen die Colorado Avalanche, die gegenwärtige Nummer 1 der Regular Season, fünf Punkte.
Ein wenig Hoffnung auf die Playoff-Teilnahme dürfen auch die St. Louis Blues hegen. Das Team mit Pius Suter bezwang in der heimischen Arena die San Jose Sharks 2:1 nach Verlängerung. Die Blues, die noch elf Spiele vor sich haben, weisen wie die Sharks sechs Punkte Rückstand auf die Predators aus. Philipp Kurashev war bei den Sharks ein weiteres Mal überzählig.
Stars in der Krise
Die Dallas Stars haben ihren Platz in den Playoffs bereits auf sicher. Derzeit macht die Mannschaft mit Lian Bichsel allerdings eine Schwächeperiode durch. Das 1:2 bei den New York Islanders war die vierte Niederlage am Stück. Als Verlierer mussten in der Nacht auf Freitag auch die Tampa Bay Lightning mit Janis Moser vom Eis. Die Mannschaft aus Florida, im Osten nach wie vor die Nummer 3, unterlag den Seattle Kraken zuhause 3:4 nach Verlängerung. (sda)
22:58 Uhr
Donnerstag, 26. März
Italien noch ein Sieg von der WM entfernt
Italien hat in den Playoffs den halben Weg Richtung WM 2026 geschafft. Der vierfache Weltmeister gewinnt den Playoff-Halbfinal in Bergamo gegen Nordirland mit 2:0.

Die Italiener warten seit 2014 auf eine WM-Teilnahme. Zweimal scheiterten sie zuletzt in den Playoffs: 2017 gegen Schweden und 2022 gegen Nordmazedonien. Dementsprechend nervös agierte die Squadra Azzurra am Donnerstagabend. Für die Erlösung sorgte Sandro Tonali, der in der 56. Minute mit einem Schuss von der Strafraumgrenze erfolgreich war. Die Siegsicherung gelang Moise Kean in der 80. Minute.
Für das Team von Nationaltrainer Gennaro Gattuso geht es nun am Dienstag um das WM-Ticket. Die Aufgabe wird noch etwas komplizierter werden - auswärts gegen Bosnien-Herzegowina.
Aus Schweizer Sicht ist das Duell zwischen Bosnien-Herzegowina gegen Italien von ganz besonderem Interesse. Der Sieger kommt in die Schweizer Vorrundengruppe und spielt am 18. Juni in Los Angeles gegen das Team von Nationalcoach Murat Yakin.
Kosovos Traum lebt weiter
Weiterhin im Rennen um einen der letzten vier europäischen WM-Plätze ist auch der Kosovo. Dieser setzte sich in Bratislava gegen die Slowakei mit 4:3 durch. Den vierten kosovarischen Treffer erzielte Kreshnik Hajrizi, der Verteidiger des FC Sion. Für die erste WM-Teilnahme benötigte Kosovo noch einen (Heim-)sieg am Dienstag gegen die Türkei.
Die von Vincenzo Montella trainierten Türken gewannen dank eines Treffers des Aussenverteidiger Ferdi Kadioglu in Istanbul gegen Rumänien 1:0. Den schönen Pass zum Tor acht Minuten nach der Pause schlug Arda Güler, der 21-jährige Spielmacher von Real Madrid.
Schweden und Dänemark souverän
Auch Schweden, der zweite WM-Qualifikationsgegner der Schweiz, der neben Kosovo in den Playoffs steht, spielt im Playoff-Final. Viktor Gyökeres erzielte beim 3:1 gegen die Ukraine im spanischen Valencia einen Hattrick. Am Dienstag spielen die Skandinavier daheim gegen Polen den Playoff-Final. Die Polen gewannen daheim in Warschau gegen Albanien nach Rückstand mit 2:1. Robert Lewandowski und Piotr Zielinski sorgten mit ihren Toren (63. und 73.) für die Wende.
Das vierte WM-Ticket machen Dänemark und Tschechien unter sich aus. Die Dänen bekundeten gegen Nordmazedonien nach der Pause keine Mühe mehr. Alle vier Tore zum 4:0 fielen nach der Pause. (sda)
17:29 Uhr
Donnerstag, 26. März
Eiskunstlauf-WM: Britschgi in den Top Ten
Lukas Britschgi belegt an den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Prag nach dem Kurzprogramm den guten 9. Rang. Eine Klasse für sich ist Titelverteidiger Ilia Malinin.

Lukas Britschgi ballte die Fäuste, als er nach dem ersten Wettkampfteil sein Punktetotal sah. Mit 88,30 verbesserte er seine Saisonbestleistung um 4,14 Punkte, und dies, obwohl der Europameister von 2025 den Vierfach-Toeloop nur mit einem doppelten Toeloop kombinieren konnte - seine Bestmarke beträgt 93,41 Punkte. Es war der einzige Makel an seinem Auftritt, bei dem zu sehen war, mit welcher Freude er lief.
An den Olympischen Spielen in Mailand (14.) wie auch zuvor an der EM (4.) war es Britschgi nicht nach Wunsch gelaufen. Dennoch trat der 28-jährige Schaffhauser mit einem sehr guten Gefühl zur WM an; er fühlte sich physisch und mental bereit. Nun erhielt er die Bestätigung dafür. Das lässt für die Kür am Samstag einiges hoffen. Britschgis beste WM-Klassierung ist der 6. Platz vor zwei Jahren.
Einsam an der Spitze thront der Amerikaner Ilia Malinin, der eine atemberaubende Leistung mit der Kombination Vierfach-Flip/Dreifach-Toeloop als Höhepunkt zeigte. Mit 111,29 Punkten blieb er nur knapp unter der höchsten je erzielten Punktzahl in einem Kurzprogramm (113,97), aufgestellt von seinem Landsmann Nathan Chen vor vier Jahren.
Malinins Vorsprung auf den ebenfalls fehlerlos gebliebenen zweitplatzierten Franzosen Adam Siao Him Fa (101,85) beträgt 9,44 Punkte. Die Weichen für den dritten WM-Titel in Serie sind also gestellt. Malinin ist allerdings gewarnt: An den Olympischen Spielen ging er ebenfalls als Erster in die Kür, in der dann nichts mehr zusammenpasste. Er fiel noch auf den 8. Platz zurück und siegte erstmals seit November 2023 nicht. (sda)
17:32 Uhr
Donnerstag, 26. März
Badminton: Olympiasiegerin Carolina Marin tritt zurück
Carolina Marin, eine der erfolgreichsten Badmintonspielerinnen aller Zeiten, hat im Alter von 32 Jahren ihren Rücktritt bekannt gegeben. Die Einzel-Olympiasiegerin von Rio 2016 wird durch eine im Halbfinal der Olympischen Spiele 2024 in Paris erlittene schwere Knieverletzung zu diesem Schritt gezwungen.

Die Spanierin hatte gehofft, Anfang April bei der Europameisterschaft in ihrer Heimatstadt Huelva noch einmal auf den Court zurückzukehren. Letztlich entschied sie sich jedoch, ihre Gesundheit nicht zu riskieren. «Ich hätte mir gewünscht, dass meine Karriere anders endet, aber im Leben läuft nicht immer alles so, wie man es sich wünscht - und das muss man akzeptieren», schrieb sie auf Instagram.
Marin ist die einzige Nicht-Asiatin, die im Frauen-Einzel olympisches Gold gewonnen hat. Zu ihren Erfolgen zählen zudem drei WM-Titel (2014, 2015, 2018) sowie sieben EM-Titel zwischen 2014 und 2024. (sda/afp)
16:31 Uhr
Donnerstag, 26. März
Servette findet einen Sportchef
Servette verpflichtet fast ein Jahr nach dem Abgang von René Weiler einen neuen Sportchef. Der Engländer John Williams stösst vom französischen Zweitligisten Amiens zu den Genfern.
Williams übernimmt seinen neuen Posten ab sofort und wird in einer ersten Phase eng mit der Sportkommission des Klubs zusammenarbeiten, wie Servette in einer Medienmitteilung informiert. Die Kommission um Alain Geiger war im letzten Mai nach der Trennung von Weiler installiert worden.
Die enttäuschende laufende Saison von Servette mit dem derzeit 8. Platz in der Super League führte zur Reorganisation. Mit Williams steht dabei ein Fussballkenner im Mittelpunkt, der die letzten zwölf Jahre als Sportchef in Amiens tätig war. Der 50-Jährige aus Liverpool, der auch als Spielervermittler tätig gewesen ist, führte die Nordfranzosen von der dritthöchsten in die höchste Liga. Von 2017 bis 2020 spielte Amiens in der Ligue 1.
In dieser Saison ist der aktuelle Zweitligist in akuter Abstiegsgefahr. Williams geriet zuletzt wegen einiger unbefriedigender Transfers bei den Fans unter Druck. Der Klub hielt in einem am Donnerstag veröffentlichten Communiqué aber fest: «Durch sein Engagement und seiner Vision hat er zur Entwicklung und Strukturierung des Klubs beigetragen.» (sda)
14:41 Uhr
Donnerstag, 26. März
IOC verlangt künftig Geschlechtertests von Sportlerinnen
Nach dem Willen des IOC sollen sich künftig alle Sportlerinnen einem Geschlechtertest unterziehen, um an internationalen Frauenwettbewerben teilnehmen zu dürfen. Transfrauen soll ein Start in der Frauenkategorie künftig untersagt sein, wie das IOC mitteilte. Die neue Richtlinie ist das Ergebnis einer von IOC-Präsidentin Kirsty Coventry eingesetzten Arbeitsgruppe zum «Schutz der Frauenkategorie».

Auslöser für die verschärfte Politik der olympischen Dachorganisation war der Wirbel um Wettbewerbe im Frauenboxen bei den Sommerspielen in Olympische Sommerspiele 2024. Im Zentrum der Geschlechterdebatte standen die Olympiasiegerinnen Imane Khelif und Lin Yu-Ting. Beide waren zuvor vom Weltverband IBA von der WM ausgeschlossen worden, da sie auf der Basis eines nicht näher erklärten Geschlechtertests angeblich die Teilnahmekriterien nicht erfüllt hatten. Bei den Olympischen Spielen durften beide starten. Der damalige IOC-Präsident Thomas Bach sagte unter Verweis auf die damals geltenden Regeln: «Es bestand nie ein Zweifel daran, dass sie Frauen sind.»
Laut der neuen IOC-Richtlinie müssen sich Athletinnen nur einmal testen lassen, sofern es keine Zweifel am Ergebnis gibt. Danach seien sie dauerhaft für Wettbewerbe zugelassen, hiess es. (sda/dpa)
10:48 Uhr
Donnerstag, 26. März
EVZ Frauen holen sich das Double
Die Frauen des EV Zug sind Schweizer Meister. Sie gewinnen gegen den SC Bern auch das dritte Spiel der Playoff-Finalserie und nehmen erfolgreich Revanche.

Der EV Zug ist wieder die Nummer 1 im Schweizer Frauen-Eishockey. Mit einem 6:3-Erfolg im dritten Spiel der Best-of-5-Serie gegen den entthronten Titelverteidiger SC Bern machten die Zugerinnen den «Sweep» im Playoff-Final perfekt. Vor 3824 Zuschauerinnen und Zuschauern liess der Qualifikationssieger in der eigenen Arena keine Zweifel aufkommen und revanchierte sich eindrucksvoll für die Finalniederlage im Vorjahr. Gleichzeitig machte das Team von Cheftrainerin Daniela Diaz zwei Monate nach dem Cupsieg auch den Gewinn des Doubles perfekt.
Dass der Titel nur über Zug führen würde, zeichnete sich bereits in der Qualifikation ab, welche die Zugerinnen mit 20 Punkten Vorsprung auf den SCB dominiert hatten. Während der EVZ im Vorjahr als Aufsteiger noch Lehrgeld zahlen musste und die Finalserie gegen den SCB glatt mit 0:3 Siegen verlor, traten die Zentralschweizerinnen diesmal mit der Abgeklärtheit eines Favoriten auf. (sda)
10:36 Uhr
Donnerstag, 26. März
Ski: Schweiz schwingt zum vierten Mal in Folge obenaus
Zum vierten Mal in Folge und zum sechsten Mal in den letzten sieben Jahren entscheidet die Schweiz im Ski alpin die Nationenwertung für sich. Insgesamt ist es der 13. Triumph seit Einführung des Weltcups.

Im vergangenen Winter schwang Swiss-Ski in der Nationenwertung mit 10'823 Punkten und einem Vorsprung von mehr als 3300 Punkten auf Österreich obenaus. Alles andere als ein weiterer Sieg in dieser Saison wäre angesichts der Dominanz der vergangenen Jahre eine Enttäuschung gewesen.
Doch nach dem frühen verletzungsbedingten Ausfall von Punktegarantin Lara Gut-Behrami, die in den drei vorangegangenen Wintern jeweils mehr als 1000 Zähler beisteuerte, hing der Sieg in der Schwebe, zumal auch die Punkte von Michelle Gisin ab Mitte Dezember und ihrem Sturz in St. Moritz fehlten.
Die Aufholjagd der Männer
Nach der ersten Abfahrt der Frauen im Engadin am 12. Dezember lag Österreich in der Nationenwertung 637 Punkte vor der Schweiz. Doch schon am folgenden Tag bliesen die Schweizer Männer mit dem Dreifachsieg von Loïc Meillard, Luca Aerni und Marco Odermatt im Riesenslalom in Val d'Isère zur Aufholjagd. Nach den Rennen von Adelboden und Zauchensee Mitte Januar hatten die Athletinnen und Athleten von Swiss-Ski das Bild wieder zurechtgerückt und die Führung übernommen. Am Ende der Saison betrug der Vorsprung auf den östlichen Nachbarn 706 Punkte.
Hauptverantwortlich hierfür waren die Männer, die 1312 Punkte mehr holten als ihre Konkurrenten aus Österreich und insbesondere die Abfahrer, die 1381 Zähler mehr erzielten als die Athleten des ÖSV. Mit 2188 Punkten holten sie fast ein Viertel aller Schweizer Punkte für die Nationenwertung. Auch im Riesenslalom waren die Schweizr die Nummer 1. Im Super-G mussten sie hingegen den Österreichern den Vortritt lassen, im Slalom klassierten sie sich im 4. Rang.
Frauen zuletzt vor elf Jahren schlechter
Bei den Frauen belegte die Schweiz in der Gesamtwertung lediglich den 4. Platz hinter den USA, Österreich und Italien. Schlechter klassiert waren die Schweizerinnen zuletzt 2015, als es nur zum 5. Rang reichte. Die Verletzungen von Lara Gut-Behrami und Michelle Gisin sowie der zwischenzeitliche Ausfall von Corinne Suter wogen zu schwer. Doch auch die Konkurrenz hatte gewichtige Absenzen - Italien etwa mit Federica Brignone, der Gesamtweltcupsiegerin des vorangegangenen Winters. Bei den Amerikanerinnen fiel die stark fahrende Lindsey Vonn nach den Olympischen Spielen aus.
Gut möglich, dass es auch im nächsten Winter wieder die Schweizer Männer braucht, um Österreich zum dann fünften Mal in Folge in Schach zu halten. Von einer Rekordserie ist die Schweiz indes noch weit entfernt: Österreich dominierte die Nationenwertung zwischen 1990 und 2019 und holte 30 Mal hintereinander (!) den Sieg. (sda)
09:26 Uhr
Donnerstag, 26. März
Zweite Niederlage in Folge für Capela und die Rockets
Die Houston Rockets mit Clint Capela beziehen in der NBA die zweite Niederlage in Folge. Gegen die Minnesota Timberwolves resultiert ein 108:110 nach Verlängerung.

Die Rockets lagen praktisch während der gesamten regulären Spielzeit im Hintertreffen, konnten den Rückstand gegen Ende des vierten Viertels jedoch minimieren und retteten sich schliesslich in die Verlängerung. Dort starteten sie besser. Die Gäste führten zeitweise mit 13 Punkten Vorsprung, mussten sich am Ende aber wegen eines 15-Punkte-Laufs der Timberwolves doch noch knapp geschlagen geben.
Kevin Durant und Alperen Sengün erzielten je 30 Punkte für die Rockets. Capela kam in knapp zehn Minuten Einsatzzeit auf vier Rebounds. Punkte erzielte er keine.
Die Rockets sind bereits sicher für das Playin qualifiziert. Momentan belegen sie im Westen den letzten direkten Playoff-Platz. Bei noch zehn ausstehenden Spielen haben sie drei Siege mehr auf dem Konto als die direkt hinter ihnen liegenden Phoenix Suns.
Die Los Angeles Clippers, bei denen der Freiburger Yanic Konan Niederhäuser bis zum Ende der Saison verletzungsbedingt ausfällt, liegen nach dem 119:94-Erfolg gegen die Toronto Raptors - dem dritten Sieg in Folge - noch sechs Siege hinter Houston.
Bereits seit längerem keine Chance mehr auf die Playoffs haben die Washington Wizards. Immerhin: Das Team aus der Hauptstadt feierte ohne den nach wie vor verletzten Kyshawn George den ersten Sieg nach zuvor 16 Niederlagen am Stück. Gegen die Utah Jazz resultierte ein 133:110. (sda)
22:49 Uhr
Mittwoch, 25.März
ZSC lässt Lugano keine Chance und führt 3:0 – Lausanne gelingt das Break
Die ZSC Lions sind in den Playoffs weiter nicht zu stoppen: Der Titelverteidiger feiert gegen Lugano einen ungefährdeten 4:0-Heimsieg und führt in der Best-of-7-Viertelfinalserie mit 3:0. Es war für die Zürcher der siebente Heimsieg in Serie gegen die Bianconeri, und dies mit einem Torverhältnis von 31:8.
Dennoch war es nicht der perfekte Abend für das Heimteam, prallte doch Andrighetto in der 38. Minute unglücklich mit seinem Teamkollegen Balcers zusammen und kehrte danach nicht mehr aufs Eis zurück. Würde er länger ausfallen, wäre das ein herber Dämpfer für den ZSC.

Die beiden Teams spielen zum achten Mal in den Playoffs gegeneinander. Einen Sweep gab es bisher noch nie. Damit sich das nicht ändert, ist Lugano am Freitag zum Siegen verdammt.
Lausanne gelingt das Break
Im Léman-Derby zwischen Genève-Servette und Lausanne gibt es das erste Break. Die Waadtländer gewinnen in Genf 5:2 und führen nun in der Viertelfinalserie mit 2:1.
Zuvor hatte Servette den LHC viermal in Serie vor heimischem Publikum bezwungen. Damit liegt der Heimvorteil nun auf Seiten von Lausanne. Vom Qualifikationsdritten Servette ist am Freitag auswärts eine Reaktion gefordert. (sda)
13:51 Uhr
Mittwoch, 25.März
Ski alpin - Europacup, Finale Schladming: Zenhäusern mit Ausrufezeichen im Europacup
Ramon Zenhäusern gewinnt den Slalom beim Europacup-Finale in Schladming. Für den Walliser Weltcup-Fahrer ist es der versöhnliche Abschluss eines schwierigen Winters.
Zenhäusern hat eine Saison zum Vergessen hinter sich. Nur viermal schaffte er es im Weltcup in die Punkte, nur einmal klassierte er sich in den Top 15. Seinen Kaderstatus könnte der Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele 2018 und siebenfache Weltcupsieger im Hinblick auf den nächsten Winter verlieren.
Beim Europacup-Finale in Schladming machte er Werbung in eigener Sache. Im zweiten Lauf machte er drei Ränge gut und fing den Führenden Franzosen Hugo Desgrippes noch ab. Das Podest komplettierte der Österreicher Adrian Pertl, der sich im zweiten Lauf um 13 Ränge verbesserte.
Für den mittlerweile 33-jährigen Zenhäusern war es der vierte Erfolg auf zweithöchster Stufe, der erste seit mehr als acht Jahren. (sda)
08:53 Uhr
Mittwoch, 25.März
Tennis - WTA Miami: Belinda Bencic scheitert an Coco Gauff
Belinda Bencic verliert am WTA-1000-Turnier in Miami den Viertelfinal gegen Coco Gauff mit 3:6, 6:1, 3:6, obwohl sie mehr Ballwechsel gewinnt als die Gegnerin (88:86).
Damit ist auch schon gesagt, dass für Belinda Bencic in Miami mehr möglich gewesen wäre. Die 29-jährige Ostschweizerin verpasste im ersten Satz, in dem ihr mit der Vorhand viel zu viele Fehler unterliefen, den Start. Nach dem souveränen Gewinn des zweiten Satzes führte Bencic auch im Entscheidungssatz mit einem Break mit 3:2. Dann erzwang die Amerikanerin mit vier Spielgewinnen in Folge die Wende.
Coco Gauff, 22, erreichte als jüngste Amerikanerin seit Serena Williams vor 22 Jahren, in Miami die Halbfinals - trotz vielen Problemen. Vor zwei Wochen in Indian Wells gab Gauff wegen Schmerzen im Oberarm verletzt auf; in Miami gewann sie ihre bisherigen vier Partien gegen Bencic und drei Aussenseiterinnen alle in drei Sätzen.
Wegen Gauffs Problemen startete Bencic als Favoritin in die Partie - zumal nach dem imponierenden 6:2, 6:2 in den Achtelfinals gegen Amanda Anisimova, die Weltnummer 6. Bencic hatte in ihren drei Partien gegen Zeynep Sonmez, Diana Shnaider und Anisimova in keinem Satz mehr als drei Games abgegeben und hervorragend aufgeschlagen. Gegen Gauff gab sie in den Sätzen 1 und 3 aber vier Mal den Aufschlag ab.
In den Direktbegegnungen führt Coco Gauff jetzt 5:2 gegen Bencic. Die beiden spielten seit Januar 2025 fünf Mal gegeneinander, vier Mal (zuvor in Melbourne 2025, Madrid und Peking) setzte sich die Amerikanerin knapp durch. (sda)
22:47 Uhr
Dienstag, 24. März
Fribourg mit erstem Viertelfinalsieg gegen die Lakers
Fribourg-Gottéron verkürzt in der Best-of-7-Viertelfinalserie gegen die Rapperswil-Jona Lakers auf 1:2. Der Qualifikationszweite siegt zu Hause mit 4:0.
Das wichtige 1:0 schoss Fribourgs Topskorer Henrik Borgström in der 10. Minute in Unterzahl nach einem schönen Pass von Jeremi Gerber. Davor hatte der Rapperswiler Malte Strömwall im gegnerischen Drittel den Puck verloren. Hatte Gottéron zwei Tage zuvor in Rapperswil-Jona nach einer 1:0-Führung zur ersten Pause noch 1:2 verloren, machte es die Mannschaft diesmal besser: Jacob de la Rose (31.) und Maximilian Streule (39.) erhöhten im Mittelabschnitt auf 3:0. Nach dem 4:0 von Jeremi Gerber (52.) gab es über den Ausgang der Partie keine Zweifel mehr.
Fribourg gewann im vierten Heimspiel in dieser Saison gegen die Lakers zum ersten Mal, wobei Reto Berra dank 18 Paraden seinen sechsten Shutout in der laufenden Meisterschaft feierte. Allerdings muss das Team von Trainer Roger Rönnberg befürchten, dass nach Marcus Sörensen, Sandro Schmid und Attilio Biasca der nächste Schlüsselspieler ausfällt. Verteidiger Andrea Glauser knickte in der 28. Minute nach einem Zweikampf mit Tanner Fritz um. Zwar schaltete er sich danach noch in den Angriff ein, in der Folge konnte er aber nicht mehr weiterspielen.
Zudem muss Fribourg trotz des Sieges im Powerplay über die Bücher. In den drei Viertelfinalspielen gegen die Rapperswiler brachten sie während 32:49 Minuten in Überzahl nichts Zählbares zustande und kassierten bei der 2:5-Niederlage im ersten Heimspiel sogar einen Shorthander. (sda)
22:23 Uhr
Dienstag, 24. März
Davos fehlt noch ein Sieg zum Halbfinaleinzug
Der souveräne Qualifikationssieger Davos benötigt noch einen Sieg zum Einzug in die Playoff-Halbfinals. Mit 7:3 gewinnt er auch das dritte Spiel der Viertelfinalserie gegen Zug.
Die ersten beiden Partien dieses Duells hätten gerade so gut auch die Zuger gewinnen können. Im ersten Spiel (3:4) führten sie in der 54. Minute 3:1, bei der 0:2-Heimniederlage betrieben sie Chancenwucher. Diesmal aber sorgten die Davoser schon früh für klare Verhältnisse. Sie durften in den ersten neun Minuten dreimal Powerplay spielen - und sie trafen jedes Mal: Die Tore erzielten Valentin Nussbaumer (4.), Matej Stransky (6.) und Yannick Frehner (9.).

In der 14. Minute erhöhte Simon Ryfors gar noch auf 4:0. Damit war der Arbeitstag des Zuger Torhüters Leonardo Genoni bereits zu Ende. Der siebenfache Meistergoalie wurde bereits im Vorjahr im Viertelfinal gegen Davos ausgewechselt - damals im zweiten Spiel beim Stand von 0:5. 2025 gewannen die Bündner die Serie mit 4:0 Siegen. Nun droht den Zentralschweizern der dritte Sweep in Serie: Schon 2018 blieben sie im Halbfinal gegen die ZSC Lions ohne Sieg.
Im Mitteldrittel fielen dann sogar fünf Tore. Nach dem 0:5 durch Klas Dahlbeck (25.) kamen die Zuger dank Colin Lindemann (30.) und Elia Riva auf 2:5 (34.) heran. Letzteren Treffer überprüften die Schiedsrichter nach einer Coaches Challenge der Davoser, die eine Torhüterbehinderung gesehen hatten, lange. Weil das Tor zählte, gab es eine Strafe gegen den HCD. Doch statt weiter zu verkürzen, kassierten die Gäste 14 Sekunden nach dem 2:5 einen Shorthander durch Ryfors, der nun in dieser Serie je drei Treffer und Assists erzielt hat. Das passte zum insgesamt gebrauchten Abend der Zuger. (sda)
20:26 Uhr
Dienstag, 24. März
Liverpool-Star Mohamed Salah verlässt Club zum Saisonende
Mohamed Salah wird den FC Liverpool am Ende der laufenden Saison verlassen. Dies gab der 33-jährige Starstürmer aus Ägypten am Dienstagabend in den sozialen Medien bekannt.

Seit Sommer 2017 spielt Salah, der einst beim FC Basel gross wurde, für Liverpool. In 435 Pflichtspielen traf er 255 Mal für die «Reds» und steht damit an dritter Stelle der treffsichersten Spieler in der Klubgeschichte.
Afrikas zweimaliger Fussballer des Jahres war viermal Torschützenkönig der Premier League, gewann 2019 die Champions League, zweimal die Meisterschaft und einmal den englischen Cup. Zu seiner sportlichen Zukunft äusserte sich Salah nicht. (sda)
13:27 Uhr
Dienstag, 24. März
Europacup: Sieg im Finale und drei weitere fixe Startplätze im Weltcup
Die Schweizerinnen trumpfen in Schladming beim Europacup-Finale im Riesenslalom noch einmal gross auf. Sue Piller siegt, Dania Allenbach belegt Platz 3 und gewinnt die Disziplinen-Wertung.

Die im Mai 21 Jahre alt werdende Piller errang ihren zweiten Sieg auf zweithöchster Ebene. Im Januar hatte die Freiburgerin in Sestriere im Piemont ebenfalls im Riesenslalom dominiert.
Allenbach sicherte sich dank Platz 1 in der Riesenslalom-Wertung einen fixen Startplatz in der kommenden Weltcup-Saison. Im Weltcup sorgte die 19-jährige Berner Oberländerin schon in diesem Winter für Aufsehen. Bei ihren ersten vier Starts in dieser Disziplin fuhr sie dreimal in die Punkteränge.
Die in Schladming nach dem ersten Lauf führende 20-jährige Shaienne Zehnder fiel im Schlussklassement auf Platz 4 zurück. Die 20-jährige Berner Oberländerin muss damit weiter auf ihren ersten Podestplatz im Europacup warten. Janine Mächler, Simone Wild und Stefanie Grob rundeten mit den Plätzen 7, 9 und 10 das ausgezeichnete Abschneiden der Schweizer Fahrerinnen ab.
Weltcup-Startplätze auch für Zurbrügg und Janutin
Im abschliessenden Riesenslalom der Männer gab es keine weiteren Schweizer Spitzenklassierungen. Als Beste des Swiss-Ski-Teams belegten Fadri Janutin und Oberländer Sandro Zurbrügg die Plätze 7 und 11. Der Norweger Hans Grahl-Madsen siegte vor dem Franzosen Guerlain Favre.
Auf die Disziplinen-Wertung hatte das Abschneiden des Bündners und des Berner Oberländers keinen Einfluss mehr. Zurbrügg sicherte sich den Sieg vor Janutin. Das Duo hat damit in der kommenden Saison Startplätze in den Weltcup-Riesenslaloms auf sicher. (sda)
13:17 Uhr
Dienstag, 24. März
Wettskandal im tschechischen Fussball
Ein Wettskandal erschüttert den tschechischen Fussball. Bei einer gross angelegten Razzia nimmt die Polizei mehrere Dutzend Personen fest.
Gemäss einem Vertreter der Staatsanwaltschaft hat es an verschiedenen Orten Hausdurchsuchungen sowie Verhöre der Verdächtigen gegeben. Es gehe um den Verdacht der Spielmanipulation und des Wettbetrugs.
Weitere Informationen könnten derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gegeben werden, hiess es weiter. Zuerst hatte das Nachrichtenportal «iSport.cz» über den Fall berichtet. Es sprach von der «grössten Polizeirazzia in der Geschichte des tschechischen Fussballs». Der nationale Fussballverband FACR berief eine ausserordentliche Sitzung seines Vorstands ein.
Man arbeite von Anfang an mit den Ermittlungsbehörden zusammen, sagte Verbandspräsident David Trunda. Die Ethikkommission habe 47 Disziplinarverfahren eingeleitet. «Ich tue alles, damit die Wettmafia aus dem Umfeld des tschechischen Sports verschwindet», betonte Trunda.
In den Fall seien mehr als 40 Spieler, Funktionäre, Schiedsrichter und Vereinsvertreter verwickelt - von der vierten bis zur ersten Liga, berichtete «iSport.cz». Auch Nachwuchs-Wettbewerbe seien betroffen. Der Aktion seien dreijährige Ermittlungen vorausgegangen, die auch in Zusammenarbeit mit Europol und Interpol erfolgt seien. Es gehe um verdächtige Spiele im Zeitraum seit dem Jahr 2023.
Erst im vergangenen Herbst war ein Skandal um Wettbetrug in der Türkei publik geworden und hatte den dortigen Fussball in eine schwere Krise gestürzt. (sda/dpa)
12:22 Uhr
Dienstag, 24. März
Pontus Aberg bleibt in Kloten

Der Schwede Pontus Aberg spielt auch die nächsten zwei Jahre für den EHC Kloten. Der 32-jährige Stürmer hat eine feste Anstellung erhalten. In den vergangenen zwei Saisons war Aberg jeweils gegen Ende der Spielzeit auf Leihbasis von den Rapperswil-Jona Lakers beziehungsweise von den ZSC Lions zu Kloten gestossen. (sda)
11:39 Uhr
Dienstag, 24. März
Colin Wili tritt zurück
Der Freeski-Fahrer Colin Wili hat genug vom Spitzensport. Der 27-jährige Appenzeller beendet seine Karriere.

Wilis Rücktritt kommt nicht aufgrund von Resultaten oder wegen der verpassten Qualifikation für die Olympischen Spiele zustande. Den Entscheid hat er schon vor der zu Ende gehenden Saison gefällt. «Es ist einfach Zeit für einen Wechsel und etwas anderes zu machen.» Wili wird der Szene verbunden bleiben. In Zukunft will er sich verstärkt auf Filmprojekte konzentrieren.
Wili nahm an den Olympischen Spielen 2022 in Peking teil und startete dort sowohl im Big Air als auch im Slopestyle. Zudem stand er viermal an Weltmeisterschaften im Einsatz und absolvierte 61 Weltcup-Wettkämpfe. Zu seinen grössten Erfolgen zählen zwei 2. Plätze im Slopestyle, die er 2017 auf der Seiser Alm im Südtirol und 2022 in Bakuriani in Georgien erreichte. (sda)
10:33 Uhr
Dienstag, 24. März
Zidane soll Nati-Coach von Frankreich werden
Der neue Nationaltrainer Frankreichs ist offenbar bekannt. Zinédine Zidane soll nach der Weltmeisterschaft im Sommer die Nachfolge von Didier Deschamps antreten.
Die Wortmeldungen hatten sich zuletzt gehäuft. Im Umlauf waren Meinungen, die den Wert von Gerüchten überstiegen. Die Zweifel über das Engagement Zidanes dürften endgültig beseitigt sein, seit Philippe Diallo, der Präsident des nationalen Fussballverbandes, sich zu dieser Personalie geäussert hat. «Ja, ich kenne seinen Namen», antwortete Diallo in einem Interview mit der Zeitung «Le Figaro» auf die Frage nach dem Nachfolger von Deschamps. Dass es der dreifache Welt-Fussballer sein wird, scheint in Frankreich ein offenes Geheimnis.
Der 57-jährige Deschamps, mit dem zusammen Zidane als Spieler 1998 Weltmeister geworden war, verkündete seinen Abgang schon im Januar vergangenen Jahres. Er hatte das Amt vor 16 Jahren antreten und die Equipe Tricolore 2018 zum WM-Titel und vier Jahre danach in den WM-Final geführt.
Mit der Anstellung als Nationalcoach würde Zidane eine fünfjährige Pause als Trainer beenden. Zwischen 2016 und 2018 sowie 2019 bis 2021 stand er bei Real Madrid in der Verantwortung. Mit den Königlichen gewann er als Chefcoach unter anderem dreimal die Champions League.
In der Vergangenheit hatte der 53-jährige Zidane mehrfach sein Interesse am wichtigsten Trainerjob in Frankreich bekundet. «Ich fühle mich in der französischen Nationalmannschaft zu Hause, bei der ich mehr als zehn Jahre Spieler war. Natürlich ist das ein Traum. Ich freue mich darauf», sagte Zidane. Es tönt auch bei ihm nach einem bereits gefallenen Entscheid. (sda)
10:29 Uhr
Dienstag, 24. März
Bencic steht in Miami in den Viertelfinals
Belinda Bencic stürmt beim WTA-1000-Turnier in Miami in die Viertelfinals. Die Ostschweizerin fegt die Amerikanerin Amanda Anisimova 6:2, 6:2 vom Platz.

Lediglich 78 Minuten benötigte Bencic, die Nummer 12 der Welt, für den dritten Sieg im fünften Vergleich mit Anisimova, der Nummer 6 der Welt. In Miami war es der dritte souveräne Auftritt ohne Satzverlust. Nach einem Freilos in der 1. Runde hatte Bencic auch der Türkin Zeynep Sönmez und der Russin Diana Schnaider keine Chance gelassen.
In der unerwartet einseitigen Partie gegen Anisimova, die vor neun Jahren in Miami als Nummer 512 im Ranking und Wildcard-Empfängerin ihr allererstes Turnier auf Stufe WTA bestritt (und in der 1. Runde an ihrer Landsfrau Taylor Townsend scheiterte), sorgte Bencic mit je zwei Servicedurchbrüchen in den zwei Sätzen für klare Verhältnisse. Sie selber lief ein einziges Mal Gefahr, ihren Aufschlag abzugeben, machte die Möglichkeit Anisimovas beim Stand von 4:1 im zweiten Durchgang aber zunichte.
Bencic erreichte bei ihrem dritten Start bei einem Event der Serie 1000 nach zwei Achtelfinals erstmals in diesem Jahr die Runde der letzten acht. In Dubai hatte sie gegen die Ukrainerin Jelina Switolina verloren, in Indian Wells, Kalifornien, gegen die Amerikanerin Jessica Pegula. In Miami war Bencic zuvor erst einmal über die Achtelfinals hinaus gekommen. Vor vier Jahren schaffte sie es in die Halbfinals, in denen sie gegen die Japanerin Naomi Osaka den Kürzeren zog.
Viertelfinal-Gegnerin in der Nacht auf Freitag ist eine weitere Amerikanerin, Coco Gauff. Gegen die Nummer 4 der Weltrangliste hat Bencic von den bisherigen sechs Duellen zwei für sich entschieden. (sda)
22:48 Uhr
Montag, 23. März
ZSC führt nach Spektakelsieg 2:0 – Lausanne gleicht Serie zum 1:1 aus
Nach dem 3:0-Heimsieg gewinnen die ZSC Lions mit 5:4 auch in Lugano und führen in der Viertelfinalserie mit 2:0.
Die Geschehnisse in der 34. Minute passten zum Spiel: Luganos Topskorer Luca Fazzini scheiterte aus guter Position am starken Zürcher Goalie Simon Hrubec, im Gegenzug erhöhte Nicolas Baechler auf 4:2 für die Gäste. Während die Bianconeri einen grossen Aufwand betrieben, präsentierten sich die Lions in den ersten 40 Minuten äusserst abgeklärt und effizient.

Dabei waren die Luganesi in der 6. Minute durch Einar Emanuelsson in Führung gegangen. Der ZSC reagierte jedoch noch im ersten Drittel. In der 8. Minute glich Jesper Frödén im Powerplay zum 1:1 aus. Damit ging eine mehr als eindrückliche Serie zu Ende, hatten doch die Tessiner zuvor 13 Partien in Folge kein Tor in Unterzahl zugelassen. Frödén zeichnete auch für das 2:1 (17.) verantwortlich, 98 Sekunden später gelang Dean Kukan mit einem nicht unhaltbaren Schuss das 3:1.
Die Luganesi steckten auch nach dem 2:5 von Sven Andrighetto (38.) nicht auf. In der 42. Minute verkürzte Jesper Peltonen auf 3:5. Zwei Minuten später vergab Dario Simion eine Topchance zum Anschlusstreffer. In der 58. Minute fiel dann das 4:5 doch noch - Fazzini erzielte seinen 200. Treffer in der höchsten Liga. Dabei blieb es allerdings, sodass die Lions den zehnten Auswärtssieg in Folge feierten.
Lausanne gleicht Serie zum 1:1 aus
Lausanne reagiert auf die 0:1-Niederlage am Samstag in Genf mit einem 5:1-Heimsieg und gleicht die Viertelfinalserie gegen Servette zum 1:1 aus. Den Ausschlag gibt das Powerplay.
Die grosse Rivalität dieser beiden Teams war von Beginn an spürbar, die Intensität enorm. Allerdings gipfelten die Emotionen in zahlreichen Strafen: In den ersten zwei Dritteln wurde lediglich während 21:57 Minuten bei numerischem Gleichstand gespielt. Die Genfer konnten zwischen der 9. und 11. Minute gar während 152 Sekunden in doppelter Überzahl agieren, doch dabei schaute ebenso nichts Zählbares heraus wie während der Fünfminuten-Strafe gegen Lausannes Verteidiger Aurélien Marti (18.).
Besser machte es Lausanne in seinem zweiten Powerplay des Spiels, als Théo Rochette in der 14. Minute zum 1:0 traf. Es war für ihn bereits das neunte Tor in Überzahl in der laufenden Meisterschaft. Nachdem Servette doch noch im Powerplay durch Josh Jooris zum 1:2 (28.) getroffen hatte, brachte Jake Caggiula die Gastgeber während der nächsten Strafe der Genfer erneut mit zwei Toren in Führung (39.).
Das 5:1 durch Doppel-Torschütze Dominik Kahun - der Österreicher erzielte auch das 2:0 (25.) - fiel während einer Fünfminuten-Strafe gegen Noah Rod ins leere Gehäuse. Einen grossen Anteil am Sieg hatte auch Goalie Kevin Pasche, der 36 Schüsse parierte. (sda)
13:04 Uhr
Montag, 23. März
Mathilde Gremaud bricht Saison ab
Mathilde Gremaud bricht ihre Saison endgültig ab. Die Olympiasiegerin im Slopestyle hat noch immer mit den Folgen ihres Sturzes vor dem Big-Air-Final bei Milano Cortina, als sie sich eine starke Hüftprellung zugezogen hatte, zu kämpfen. Deshalb wird die Freiburgerin nicht am letzten Weltcup in Silvaplana teilnehmen.

Schon letzte Woche erklärte sie für den Weltcup in Tignes Forfait. Gremaud führte muskulär bedingte Rückenschmerzen als Grund an und wollte ihre Energie für den Auftritt vor heimischem Publikum zum Saisonabschluss aufsparen. Obwohl sich der Zustand in den letzten Tagen laut Swiss-Ski verbessert habe, wolle sie kein Risiko eingehen. (srf)
12:45 Uhr
Montag, 23. März
Noah Okafor rückt für Filip Ugrinic nach
Noah Okafor kehrt ins Nationalteam zurück. Der 25-jährige Angreifer von Leeds United wird von Nationaltrainer Murat Yakin für die Länderspiele gegen Deutschland und Norwegen nachnominiert, weil Filip Ugrinic verletzungsbedingt den Zusammenzug verpasst.

Okafor stand letztmals im Herbst 2024 im Schweizer Aufgebot, danach war er von Yakin wegen teilweise mangelnder Einstellung nicht mehr ins Nationalkader berufen worden. Mittlerweile fand zwischen dem Stürmer, der am Samstag nach einer überstandenen Oberschenkelverletzung erstmals wieder mit Leeds auf dem Platz stand, und Yakin ein klärendes Gespräch statt.
Die Schweiz trifft am Freitag in Basel auf Deutschland (Spielbeginn 20.45 Uhr) und am Dienstag, 31. März, in Oslo auf Norwegen (18.00 Uhr). (sda)
09:19 Uhr
Montag, 23. März
Josi mit Nashville endlich auf Playoff-Kurs
Die Nashville Predators feiern in der National Hockey League (NHL) mit 3:2 nach Verlängerung in Chicago den vierten Sieg in Folge. Das Team um Captain Roman Josi hält (endlich) Playoff-Kurs.

Im Herbst 2024 starteten die Nashville Predators nach mehreren Königstransfers als Mitfavorit in die NHL - und beendeten die Saison auf dem drittletzten Platz in der Western Conference. Auch in dieser Saison startete Nashville wieder miserabel in die Saison und schien die Playoff-Plätze schon Ende November aus den Augen verloren zu haben.
Seit diesem Wochenende belegen die Predators im Westen wieder Platz 8, den letzten Playoff-Platz. Das 3:2 nach Verlängerung auswärts gegen die Chicago Blackhawks war der vierte Sieg hintereinander nach einem 4:3 n.V. in Winnipeg, einem 3:1-Heimsieg über Seattle und einem 4:1 daheim gegen Las Vegas.
Roman Josi steuerte in Chicago die Vorarbeit zum 2:2-Ausgleich in der 50. Minute bei (sein 36. Assist in dieser Saison). In der Overtime schoss Filip Forsberg mit seinem zweiten Goal im Spiel die Predators zum Sieg.
In der Tabelle liegt Nashville zwei Punkte vor den Los Angeles Kings (9.).
Die Dallas Stars um den Solothurner Lian Bichsel sicherten sich trotz einer 2:3-Niederlage gegen Las Vegas das definitive Playoff-Ticket. (sda)
09:24 Uhr
Montag, 23. März
Alcaraz scheitert früh
Carlos Alcaraz scheidet beim ATP-1000-Turnier in Miami bereits in der 3. Runde aus. Der Weltranglistenerste aus Spanien verliert gegen den US-Amerikaner Sebastian Korda 3:6, 7:5, 4:6.

Alcaraz, der im Januar das Australian Open gewonnen hatte, wurde vom Weltranglisten-36. überrascht, gegen den er zuvor nur einmal in fünf Duellen verloren hatte. Trotz der Niederlage bleibt seine Position an der Spitze der Weltrangliste ungefährdet, selbst wenn Verfolger Jannik Sinner das Turnier gewinnen sollte.
Nach Turniersiegen in Melbourne und Doha bleibt Alcaraz damit ohne Titel beim sogenannten «Sunshine Double» in den USA. In der Vorwoche war er beim Turnier in Indian Wells in den Halbfinals am Russen Daniil Medwedew gescheitert. (sda/afp)
18:30 Uhr
Sonntag, 22. März
Auch YB in der Meisterrunde trotz Luzerns Heimsieg
Die Plätze in der Championship- und Relegation Group sind schon nach der 31. Runde verteilt. YB schafft es mit dem 1:1 daheim gegen Lugano sicher in die Top 6.

Zwei Runden vor der Zäsur in der Super League beträgt der Abstand zwischen den sechstplatzierten Sion und YB sowie dem siebtplatzierten Luzern entscheidende sieben Punkte. Den Innerschweizern brachte der souveräne 4:0-Heimsieg gegen das vor dieser Runde punktgleiche Lausanne nichts mehr. Luzerns Topskorer Matteo Di Giusto war am Sieg mit je einem Tor und Assist beteiligt, Pius Dorn traf zweimal.
Für die Young Boys erzielte Alvyn Sanches in der 5. Minute das 1:0. Die Luganesi sicherten sich den wichtigen Punkt beim Konkurrenten um einen Europacup-Platz durch einen von Anto Grgic verwandelten Penalty in der 65. Minute. (sda)
18:05 Uhr
Sonntag, 22. März
Smith erneut auf dem Podest
Fanny Smith steht auch am zweiten Renntag in Craigleith auf dem Podest. Nach dem Sieg am Samstag folgt am Sonntag ein 3. Platz. Die Westschweizerin musste sich im Final der Saisondominatorin Sandra Näslund aus Schweden sowie Marielle Berger Sabbatel aus Frankreich geschlagen geben. Gleichwohl durfte sich die 33-Jährige über ihr 90. Einzel-Podest im Weltcup freuen. Saskja Lack (6.) und Talina Gantenbein (7.) rundeten das starke Schweizer Ergebnis bei den Frauen ab.

Für Näslund war es bereits der neunte Sieg in diesem Winter. Die 29-Jährige, die sich nur für das zweite der beiden Rennen in Kanada qualifiziert hatte, dürfte sich kommende Woche beim Saisonabschluss in Gällivare vor heimischem Publikum ihre fünfte Kugel sichern. Die letzte Verfolgerin, Olympiasiegerin Daniela Maier aus Deutschland, hat 175 Punkte Rückstand.
Bei den Männern gewann der Italiener Federico Tomasoni, der seinen ersten Sieg überhaupt im Weltcup feierte. An den Olympischen Spielen war der 28-Jährige Zweiter geworden. Der beste Schweizer war wie am Vortag Ryan Regez, der jedoch bereits im Viertelfinal scheiterte. (sda)
17:44 Uhr
Sonntag, 22. März
Urs Fischers Mainz nähert sich der oberen Tabellenhälfte
Mainz macht in der Bundesliga einen weiteren Schritt weg von der gefährlichen Zone. Nach dem 2:1-Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt beträgt die Mainzer Reserve auf einen direkten Abstiegsplatz neun Punkte.

Seit Urs Fischer in Mainz Trainer ist, hat sich der Klub kontinuierlich aus dem Tabellenkeller hinaufgearbeitet. In 18 Partien unter dem Zürcher Coach verloren die Mainzer nur zweimal. Dabei hatte Fischer das Team im Dezember als Schlusslicht mit nur einem Saisonsieg übernommen. Nun ist Mainz mit Captain Silvan Widmer in der Meisterschaft auf Kurs Richtung vordere Tabellenhälfte und steht in der Conference League im Viertelfinal.
Gegen Eintracht Frankfurt brillierte Paul Nebel mit zwei Toren. Der 23-jährige deutsche Mittelfeldspieler brachte die Mainzer zweimal in Führung, das zweite Mal in der 89. Minute nach einer Aktion, die von einer Flanke von Widmer ausging. Nebel hatte am letzten Wochenende schon beim 2:0 gegen Werder Bremen mit einem Flugkopfball getroffen. Bei den Frankfurtern spielte Aurèle Amenda durch. (sda)
16:58 Uhr
Sonntag, 22. März
Botn und Vittozzi siegen beim Massenstart
Bei den Frauen gewann Lisa Vittozzi in Oslo den Massenstart über 12,5 km. Die Italienerin distanzierte die Schwedin Hanna Öberg im Schlussaufstieg und setzte sich vor ihr sowie der Tschechin Tereza Vobornikova durch.

Die Französin Julia Simon sicherte sich mit dem 6. Rang den Gewinn der kleinen Kristallkugel in der Massenstart-Wertung. Als beste Schweizerin klassierte sich Lena Häcki-Gross im 17. Rang. Sie lag zwischenzeitlich an dritter Stelle, fiel aber nach insgesamt vier Fehlschüssen zurück. Amy Baserga belegte den 29. Platz.
Bei den Männern gewann Johan-Olav Botn das letzte Rennen der Saison. Für den Norweger, der im Februar in Antholz Olympiasieger im Einzel geworden war, war es der vierte Weltcup-Sieg in dieser Saison. Botn distanzierte über 15 km den zweitplatzierten Deutschen Philipp Nawrath, der im Schiessen ebenfalls fehlerlos blieb, um 3,7 Sekunden. Dritter wurde der Franzose Eric Perrot, der sich schon am Freitag den Gesamtsieg im Weltcup gesichert hatte.

Den Schweizern gelang zum Abschluss kein Exploit: Niklas Hartweg, am Vortag in der Verfolgung Achter, klassierte sich mit drei Strafrunden im 20. Rang, während Joscha Burkhalter den 27. Platz belegte. (sda)
16:49 Uhr
Sonntag, 22. März
Alessandra Keller triumphiert am Cape Epic
Alessandra Keller startet erfolgreich in die neue Saison. Die Schweizer Short-Track-Weltmeisterin gewinnt mit der Einheimischen Candice Lill das Mountainbike-Etappenrennen Cape Epic in Südafrika.
Das schweizerisch-südafrikanische Duo entschied sieben von acht Etappen der «Tour de France des Mountainbike-Sports» für sich. Nach 707 km und 15'900 m Höhendifferenz hatten die 30-jährige Keller und die vier Jahre ältere Lill einen Vorsprung von beinahe 53 Minuten auf die ersten Verfolgerinnen.
Für Keller klappte es beim ersten Start am prestigeträchtigen Etappenrennen gleich mit dem Sieg. Für ihre Teamkollegin Lill war es im zehnten Anlauf der erste Sieg nach zuvor fünf 2. Plätzen. Bei den Männern waren die Schweizer Vorjahressieger, der zurückgetretene Nino Schurter und Filippo Colombo, nicht am Start. (sda)
16:00 Uhr
Sonntag, 22. März
Keine Punkte für den FC Winterthur gegen Basel
Der FC Winterthur kann den Rückstand auf die Grasshoppers nicht weiter verkürzen. Das Schlusslicht verliert daheim gegen den FC Basel mit 0:2. Die Winterthurer verpassten es, sich für eine anfänglich gute Leistung gegen den FC Basel zu belohnen. In der Startphase der Partie hatte der mutig aufspielende Aussenseiter exzellente Torchancen. Zuerst traf Bafodé Dansoko nur die Latte (5.), bevor Roman Buess mit einem Penalty an FCB-Keeper Marwin Hitz scheiterte (7.). Noch vor der Pause vergab Andrin Hunziker eine weitere gute Möglichkeit der Gastgeber.
Die fehlende Winterthurer Effizienz wurde bestraft. Basel kam mit dem ersten nennenswerten Angriff in der 15. Minute zum 1:0. Ibrahim Salah musste nach einem schönen Vorstoss von Bénie Traoré nur noch einschieben. Die Pausenführung der in den ersten 45 Minuten spielerisch nur sehr sporadisch überzeugenden Gäste war glücklich. Basels Trainer Stephan Lichtsteiner nahm nicht umsonst im Hinblick auf die zweite Halbzeit drei Wechsel vor. Mit den Neuen, unter ihnen Xherdan Shaqiri, verbesserte sich der Auftritt der Basler, die durch Traoré in der 71. Minute zum 2:0 kamen. (sda)
12:49 Uhr
Sonntag, 22. März
Dortmund trennt sich per sofort von Sportdirektor Kehl
Borussia Dortmund trennt sich mit sofortiger Wirkung von Sportdirektor Sebastian Kehl. Der 46 Jahre alte frühere BVB-Kapitän muss den Klub nach über 20 Jahren verlassen. «Die Trennung von Sebastian Kehl bedeutet natürlich einen Einschnitt in unserer sportlichen Führungsebene», teilte Klubchef Carsten Cramer mit. An Kehl und seinen Personalplanungen gab es schon seit längerer Zeit Kritik. Überraschend kommt die Trennung zum jetzigen Zeitpunkt dennoch.
«In einem sehr offenen Gespräch sind Sebastian Kehl, Carsten Cramer und ich zu der gemeinsamen Überzeugung gelangt, dass im Sommer der richtige Zeitpunkt für Veränderungen gekommen ist», sagte Sportchef Lars Ricken. «Damit sich beide Seiten darauf vorbereiten können, haben wir uns einvernehmlich auf eine sofortige Beendigung von Sebastians Tätigkeit verständigt.» Ricken und Kehl waren 2002 zusammen als Spieler deutscher Meister mit dem BVB geworden. (sda/dpa)
11:47 Uhr
Sonntag, 22. März
Annik Kälin unter Wert geschlagen
Annik Kälin musste an der Hallen-WM in Torun im Weitsprung eine Enttäuschung verkraften. Sie schied nach drei Versuchen als 16. vorzeitig aus dem Wettkampf aus. Die Bündnerin, vor einem Jahr noch WM- und EM-Zweite in der Halle mit Weiten gegen 6,90 m, traf beim ersten Versuch auf 6,31 m den Balken nicht. Danach übertrat sie zweimal.
Die Bündnerin musste sich vergangenen November einer Operation am Fuss unterziehen und nutzte die Hallensaison zur Standortbestimmung. Die Bilanz fällt trotz Torun positiv aus. Die Verletzung ist auskuriert, der Fuss verträgt der Belastung, einem erfolgreichen Sommer, primär als Siebenkämpferin, steht nicht im Weg. (sda)
10:18 Uhr
Sonntag, 22. März
Lenz Hächler gewinnt die Europacup-Gesamtwertung
Der Zuger Lenz Hächler steht zwei Rennen vor dem Saisonende als Europacup-Gesamtsieger fest. Damit ist er im nächsten Winter für alle Weltcuprennen startberechtigt. Die letzten Schweizer Gesamtsieger auf kontinentaler Stufe vor Hächler waren der St. Galler Josua Mettler in der Saison 2022/23, der Zürcher Gilles Roulin 2016/17 und der Bündner Thomas Tumler 2013/14.
Während Lars Rösti den für den Fixplatz nötigen 3. Rang in der Disziplinenwertung um lediglich sechs Punkte verpasste, hatte sich Hächler den Disziplinensieg und somit einen fixen Startplatz für die Weltcuprennen im Super-G in der kommenden Saison bereits frühzeitig gesichert. In der Abfahrt verpasste er die Top 3 um die Winzigkeit eines Punktes. Das spielt nun aber keine Rolle mehr. Als Gewinner des Gesamteuropacups ist er im nächsten Winter in allen Disziplinen des Weltcups startberechtigt.
Bisher bestritt Hächler 13 Weltcuprennen, elf davon im Riesenslalom. In der Basisdisziplin hatte er sich mit dem Sieg in der letztjährigen Europacup-Wertung für diesen Winter einen fixen Startplatz im Weltcup gesichert. (sda)
09:05 Uhr
Sonntag, 22. März
Schweizerinnen bei WM-Premiere im Final
Die Schweizerinnen stehen an der Curling-WM in Calgary im Final. Nach dem 8:5 im Halbfinal gegen Schweden spielen sie am späten Sonntagabend gegen Gastgeber Kanada um Gold.
Ziemlich gross war die Aufregung vor einem Monat, als beide Schweizer Curling-Olympiateams an den Schweizer Meisterschaften die Qualifikation für die WM verpassten. Das Schweizer Team um Skip Xenia Schwaller mit Selina Rychiger, Fabienne Rieder und Selina Gafner bewies aber, dass es in der Schweiz mehrere Teams gibt, die Weltklasse aufs Eis bringen können.
Das Team Schwaller vom CC Grasshoppers zeigte im Halbfinal eine starke Leistung - und bezwang Schweden erneut - nach dem 7:3 in der Vorrunde diesmal mit 8:5. Bei Halbzeit nach fünf Ends stand die Partie noch 3:3. Dann machten Xenia Schwaller und Konsorten in den Ends 6 und 8 mit einem Dreierhaus (vom 3:3 zum 6:3) und einem Zweierhaus (vom 6:4 zum 8:4) alles klar.
Im Final treffen die Schweizerinnen auf Kanada, das den anderen Halbfinal gegen Japan mit 11:3 gewann. In der Vorrunde besiegten die Schweizerinnen den WM-Gastgeber mit 6:5. (sda)
08:53 Uhr
Sonntag, 22. März
Pius Suter trifft gegen sein Ex-Team
In der NHL gewannen die St. Louis Blues mit 3:1 bei den Vancouver Canucks. Pius Suter erzielte sein elftes Saisontor. Suter markierte gegen seinen Ex-Klub das 1:0.
Erstmals wieder einen Playoff-Platz belegen die Nashville Predators mit dem Schweizer Captain Roman Josi. Nashville feierte am Samstag am frühen Nachmittag mit 4:1 gegen die Vegas Golden Knights den dritten Sieg in Folge. Nashville (8.), die Los Angeles (9.), Seattle (10.) und San Jose (11.) sind im Rennen um Platz 8 derzeit bloss durch drei Punkte getrennt. Zu spielen sind noch 13 Runden. (sda)
10:30 Uhr
Samstag, 21. März
Nervenflattern mit Happy-End für Ambri
Erst in einem chaotischen Schlussdrittel wendet Ambri-Piotta einen Fehlstart ins Playout gegen Ajoie ab. Der 5:3-Sieg ist hart erkämpft. Innert dreieinhalb Minuten vom 1:2 zum 3:2, eineinhalb Minuten später der Ausgleich und weitere 63 Sekunden danach die neuerliche Führung zum 4:3. Die Zuschauer erlebten in der Schlussphase ein Spektakel, das zeigte, warum die beiden Teams in der abgelaufenen Qualifikation das Ende der Tabelle zierten. Das 4:3 durch Dominic Zwerger hatte aber am Ende Bestand, es folgte noch ein weiterer Treffer ins leere Tor.
Das Playout zwischen dem in diesem Jahr von Turbulenzen durchgeschüttelten Ambri-Piotta und dem notorischen Tabellenletzten Ajoie dürfte zu einem Nervenspiel werden. Zum Auftakt der Best-of-7-Serie konnten die Leventiner in der Gottardo Arena ihre grössere spielerische Klasse kaum ausspielen. Am Ende zeigten sie aber Moral und eine klare Leistungssteigerung im Schlussdrittel. Ein Selbstläufer ist das Playout, in dem es darum geht, nicht in einer Ligaqualifikation gegen den Abstieg spielen zu müssen, alles andere als ein Selbstläufer. (sda)
21:32 Uhr
samstag, 21. märz
Schweizer Handballer mit Unentschieden gegen Kroatien
Zwei Tage nach der 26:34-Niederlage ringt die Schweiz dem WM-Zweiten und EM-Dritten Kroatien im zweiten Testspiel ein 35:35 ab.
Zur Halbzeit lagen die Schweizer in Osijek 16:17 hinten. Im zweiten Durchgang leistete sich das Team von Trainer Andy Schmid nur wenige Ballverluste und noch weniger Fehlwürfe. Regisseur Manuel Zehnder glich kurz vor dem Ende mit seinem dritten Tor in diesem Spiel zum 35:35 aus.
Die Flügelspieler Samuel Zehnder (10 Treffer) und Gino Steenaerts (5) erzielten zusammen 15 Tore, Kreisläufer Lukas Laube war sechsmal erfolgreich. Das Resultat gewinnt noch an Wert, da mit Luca Sigrist, Mehdi Ben Romdhane, Lukas Maros, Samuel Röthlisberger und Noam Leopold wichtige Spieler nicht zur Verfügung standen.
«Wir können richtig stolz sein. Auswärts vor voller Halle gegen den EM-Dritten ein Unentschieden zu erspielen, ist nicht selbstverständlich», freute sich Schmid. «Wir haben über 60 Minuten ein gutes Spiel gezeigt, das Tempo hochgehalten und im Vergleich zu Donnerstag bessere Lösungen gefunden.»
Weiter geht es für die Schweizer im Mai. Dann treffen sie in der Qualifikation für die WM 2027 in Deutschland zweimal auf Italien - das Heimspiel findet am 13. Mai im Zürcher Hallenstadion statt. Setzt sich die SHV-Auswahl gegen den südlichen Nachbarn durch, wäre es die erste sportliche Qualifikation für eine WM seit 1995. (sda)
21:14 Uhr
samstag, 21. märz
Bryan Okoh trifft doppelt
Dem Schweizer Innenverteidiger Bryan Okoh gelingen die ersten Tore in der Ligue 1. Der frühere Lausanner erzielte beim 3:0-Heimsieg von Auxerre gegen Brest die ersten zwei Treffer.
Okoh war zweimal nach Standardsituationen erfolgreich und trug damit entscheidend zum unverhofften Sieg bei, den Auxerre in Unterzahl bewerkstelligte. Bereits in der 6. Minute sah Auxerres Goalie Donovan Léon die Rote Karte. Auxerre belegt in der Ligue 1 den Barrageplatz. (sda)
21:06 Uhr
samstag, 21. märz
Marc Márquez gewinnt MotoGP-Sprint
Marc Marquez gewinnt den Sprint beim Grand Prix von Brasilien in Goiânia. Es ist der erste Sieg in dieser Saison für den amtierenden Weltmeister.
Beim ersten Sprintrennen in diesem Jahr beim Grand Prix von Thailand musste sich Marc Marquez auf seiner Ducati hinter seinem Landsmann Pedro Acosta mit Platz 2 begnügen. Diesmal übernahm er in der 13. von 15 Runden vom aus der Pole Position gestarteten Italiener Fabio Di Giannantonio die Führung und behauptete diese bis zur Ziellinie. Der Vorsprung betrug winzige 0,213 Sekunden. Der Spanier Jorge Martin komplettierte als Dritter das Podest.
Der Start des Sprints hatte sich um fast eineinhalb Stunden verzögert, um dringende Reparaturen an der Strecke vorzunehmen. Es hatte sich ein Loch gebildet, vermutlich infolge der sintflutartigen Regenfälle, die in den letzten Tagen über Goiânia niedergingen. (sda)
21:04 Uhr
samstag, 21. märz
Verstappens Team nach Sieg auf der Nordschleife disqualifiziert
Max Verstappen ist in der Formel-1-Pause nach dem Sieg beim Vier-Stunden-Rennen der Nürburgring-Langstreckenserie (NLS) disqualifiziert worden. Statt der erlaubten sechs Reifensätze waren sieben Sätze verwendet worden, das Team um den viermaligen Weltmeister wurde nach dem Regelverstoß nachträglich aus der Wertung genommen. Einen Mercedes-AMG GT3 hatte Verstappen sich beim nächsten Ausflug auf die Nordschleife mit Daniel Juncadella (Spanien) und Jules Gounon (Frankreich) geteilt.
«Eine wirklich gute Erfahrung für mich. Ich habe mich sehr wohlgefühlt im Auto», sagte Verstappen nach seinem vermeintlichen Erfolg. Der «alte Schauplatz» sei verblüffend, die Nordschleife einer der «verrücktesten Kurse der Welt - auf eine gute Art. Ich bin glücklich, dass ich dabei sein konnte.»
Sein GT3-Debüt auf der etwa 25 Kilometer langen Variante in der Eifel hatte Verstappen im September 2025 gewonnen - allerdings war die Konkurrenz dieses Mal noch deutlich größer als im vergangenen Jahr. Der Sieg war am Samstag aber gar nicht das wichtigste Ziel, auch dieses Rennen war in erster Linie Training für den großen Traum: Am 14. und 15. Mai wird Verstappen erstmals die legendären 24 Stunden in der Eifel fahren, «das steht schon lange auf meiner Wunschliste», sagt er.
In der Formel 1 durchlebt der einstige Serienweltmeister momentan schwierigere Zeiten, unter dem neuen Reglement fährt er im Red Bull nur hinterher. Am kommenden Wochenende (29. März) steht in Japan das dritte Saisonrennen an.
Auf der Nordschleife hatte Verstappen im Qualifying die schnellste Runde gedreht, nach dem rollenden Start verteidigte er die Führung zunächst souverän - musste sie allerdings noch vor Ende der ersten Runde abgeben. Auf der Döttinger Höhe, einer gut zwei Kilometer langen Geraden, saugte sich Audi-Pilot Christopher Haase im Windschatten heran und hatte keine Mühe vorbeizuziehen.
Im oft dichten Verkehr der deutlich langsameren Fahrzeuge aus den leistungsschwächeren Klassen fand Verstappen dann lange keinen Weg vorbei an Haase. Nach etwa einer Stunde gelang es dann doch, unmittelbar danach gingen beide an die Box und gaben das Auto weiter.
Juncadella und Gounon verteidigten die Führung anschließend teils mit größter Mühe, vor allem Gounon hatte mit dem auf Platz zwei vorgefahrenen BMW-Pilot Dan Harper zu kämpfen. Nach einer Berührung mit einem überrundeten Porsche Cayman bei einem Überholmanöver wurde der Brite aber mit einer Longlap-Strafe belegt und fiel zurück. Verstappen hatte bei seinem zweiten Stint danach keine Probleme, die komfortable Führung in der letzten Stunde zu verteidigen - und baute sie sogar auf rund eine Minute aus. Letztlich umsonst. (sid)
20:55 Uhr
samstag, 21. märz
Bencic in Miami im Achtelfinal
Belinda Bencic steht am Masters-1000-Turnier in Miami in den Achtelfinals. Die Nummer 12 der Welt besiegt in der 3. Runde die Russin Diana Schnaider (WTA 20) 6:3, 6:3.
Bencic nahm Schnaider gleich im ersten Spiel den Aufschlag ab und zum 6:3 ein zweites Mal. Im zweiten Satz gewann sie die letzten drei Games - nach 84 Minuten verwertete sie den ersten Matchball. Während die Ostschweizerin drei ihrer vier Breakchancen nutzte, wehrte sie sämtliche sechs Breakbälle ihrer Gegnerin ab.
Somit gewann Bencic auch das zweite Duell gegen Schnaider, nachdem sie im vergangenen Jahr in Indian Wells ebenfalls in zwei Sätzen gesiegt hatte. Die Olympiasiegerin von 2021 überstand beim prestigeträchtigen Hartplatzturnier im Süden Floridas erst zum dritten Mal nach 2015 (Achtelfinal) und 2022 (Halbfinal) die dritte Runde.
Die nächste Gegnerin von Bencic wird die Siegerin der Partie zwischen der Amerikanerin Amanda Anisimova (WTA 6) und der Ukrainerin Julia Starodubzewa (WTA 108) sein. (sda)
20:47 Uhr
samstag, 21. märz
Bayern München siegt souverän, Dortmund mühevoll
Bayern München macht einen weiteren Schritt Richtung 35. Meistertitel. Die Mannschaft um Liga-Topskorer Harry Kane gewinnt in der 27. Runde daheim gegen Union Berlin 4:0 und verteidigt die neun Punkte Vorsprung.
Doppeltorschütze Serge Gnabry, Michael Olise und Harry Kane sorgten zwischen der 43. und 67. Minute für den ungefährdeten Heimsieg. Für Kane war es der 31. Treffer in der laufenden Bundesliga-Saison - das sind gleich viele wie Union Berlin. Zehn Tore fehlen dem Engländer noch auf den Rekord von Robert Lewandowski von 2020/21, als dieser für Bayern München 41 Mal erfolgreich war.
Der erste Verfolger Dortmund sicherte sich die drei Punkte mit dem 3:2-Heimsieg gegen Hamburg erst in den letzten gut 15 Minuten. Die von Miro Muheim als Captain angeführten Hamburger gingen in der ersten Halbzeit unter anderem dank des ersten Bundesliga-Treffers des ehemaligen Baslers Philip Otele mit 2:0 in Führung. In der Schlussphase trafen für den BVB Ramy Bensebaini (73. und 84.) und Serhou Guirassy (78.). Bensebaini war zweimal vom Penaltypunkt erfolgreich, beim zweiten Mal nach einem Handspiel von Muheim. In der ersten Halbzeit hatte Dortmund durch Felix Nmecha einen Elfmeter verschossen.
Während das Meisterrennen entschieden scheint, bleibt der Kampf um die Plätze in der nächsten Champions League spannend. Leipzig, Stuttgart und Hoffenheim belegen mit jeweils 50 Punkten die Ränge 3 bis 5. Das sechstplatzierte Leverkusen hätte bis auf zwei Zähler an das Trio heranrücken können, leistete sich aber beim Schlusslicht Heidenheim trotz zweier Tore von Patrik Schick ärgerliche Punktverluste. Beim 3:3 verspielte der Meister 2024 einen 2:0-Pausenvorsprung und ein 3:2.
Im Abstiegsrennen ist neben Heidenheim der VfL Wolfsburg in der schlechtesten Position. In seinem zweiten Match nach der Rückkehr zu Wolfsburg sah Trainer Dieter Hecking eine 0:1-Heimniederlage gegen Bremen. Justin Njinmah traf in der 68. Minute für das Team mit dem Lausanner Cameron Puertas. Wolfsburg, das seit 1997 ununterbrochen in der 1. Bundesliga spielt, hat in den letzten zehn Spielen nur drei Punkte geholt. (sda)
20:00 Uhr
samstag, 21. märz
Ende der Thuner Erfolgsserie, GC geht in Genf unter
Thun kassiert in der Super League die erste Niederlage seit Mitte Dezember. Der Leader verliert in der 31. Runde beim FC Zürich 1:2. Die Grasshoppers gehen mit dem neuen Trainer bei Servette mit 0:5 unter.
Nach einer Serie mit zwölf Siegen und einem Remis kam Thun ausgerechnet beim formschwachen FC Zürich zu Fall. Der FCZ traf zweimal etwas aus dem Nichts heraus, zuerst durch Damienus Reverson zum 1:0 (15.) und schliesslich durch Ivan Cavaleiro (77.) zur Entscheidung. Leonardo Bertone schoss in der 38. Minute das 1:1.
Die Grasshoppers erlebten im ersten Spiel unter Coach Gernot Messner einen Horrorstart. Nach 18 Minuten lagen sie bereits mit 0:4 zurück. Junior Kadile und Miroslav Stevanovic trafen für die Genfer je zweimal. (sda)
19:44 Uhr
samstag, 21. märz
Verstappen siegt im Mercedes auf dem Nürburgring
Der vierfache Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat seine Pause in der Königsklasse am Wochenende zu einem Sieg auf dem Nürburgring genutzt. Zum Auftakt der Langstrecken-Serie auf der Nordschleife gewann der 28-jährige Niederländer im Mercedes-AMG GT3 gemeinsam mit Daniel Juncadella und Jules Gounon den vierstündigen Lauf in seiner Klasse überlegen mit einer Minute Vorsprung.
Der nächste Einsatz von Verstappen in Rheinland-Pfalz steht schon fest. Beim legendären 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring wird der Red-Bull-Pilot während des Wochenendes vom 14. bis 17. Mai ebenfalls einen Mercedes steuern. «Der Nürburgring ist ein besonderer Ort», so Verstappen. «Es gibt keine andere Rennstrecke, die ihm gleicht. Das 24-Stunden-Rennen steht schon seit langem auf meiner Wunschliste.» (sda/apa/dpa)
19:44 Uhr
samstag, 21. märz
Zug legt im Playoff-Final der Frauen vor
Die Frauen des EV Zug legen im Playoff-Final der Eishockeyanerinnen mit einem 7:1-Heimsieg gegen den Titelverteidiger Bern vor.
Die Zugerinnen sorgten in der Neuauflage des letztjährigen Finals früh für klare Verhältnisse. Noemi Neubauerova und Ivana Wey im ersten Drittel sowie Lara Stalder und Laura Fuoco brachten das Heimteam bis Spielmitte 4:0 in Führung.
Am Ende fiel die Rechnung mit 7:1 - darunter zwei Treffer in Unterzahl - gesalzen aus. Wie schon in der Qualifikation mit unter anderem einem 7:0 und einem 8:2 gegen den ersten Verfolger.
Im zweiten Jahr nach ihrem Aufstieg sind die Zugerinnen die klaren Favoritinnen auf den ersten Meistertitel. Den Cup haben die Spielerinnen von Chefcoach Daniela Diaz bereits gewonnen, in der Qualifikationen entschieden sie drei von vier Duellen mit Bern für sich.
Die zweite Partie der Best-of-5-Serie findet bereits am Sonntagnachmittag um 13.00 Uhr in Bern statt. (sda)
19:36 Uhr
samstag, 21. märz
Fähndrich verpasst die kleine Kristallkugel im Sprint
Nadine Fähndrich läuft im letzte Weltcup-Sprint der Saison und ihrer Karriere in Lake Placid auf den 4. Platz. Das reicht nicht zum erstmaligen Gewinn der kleinen Kristallkugel.
Fähndrich musste sich in den USA im Final nur den drei Schwedinnen Linn Svahn, Jonna Sundling und Maja Dahlqvist geschlagen geben. Dahlqvist sicherte sich damit den Gesamtsieg im Sprint, Fähndrich beendet die Saison als Gesamt-Dritte. (sda)
17:29 Uhr
samstag, 21. märz
Fanny Smith siegt in Craigleith
Bei ihrer Rückkehr in den Weltcup feiert Fanny Smith ihren 36. Einzelsieg. Für die Westschweizerin ist der Sieg in Craigleith der erste der Saison.
Smith erwischte im Final keinen guten Start, holte danach jedoch kontinuierlich auf und fing am Ende auch noch die Kanadierin Hannah Schmidt ab. Die Italienerin Jole Galli wurde Dritte, während Smiths Teamkollegin Saskja Lack als Vierte ihren fünften Podestplatz der Karriere knapp verpasste.
Die 33-jährige Smith, die während der Saison immer wieder mit Blessuren zu kämpfen hatte, hatte sich nach ihrem Olympia-Silber in Livigno eine Pause gegönnt und das Rennen in Montafon ausgelassen. Für die beiden Rennen in Kanada kehrte sie jedoch zurück - nicht zuletzt, weil sie an diesen Ort gute Erinnerungen hat: Bei vier Starts hatte sie dreimal gewonnen und einmal den 4. Platz belegt. Nun verbesserte Smith ihre Bilanz weiter und feierte ihren vierten Sieg in Craigleith. Es war zugleich ihr 89. Einzel-Podestplatz im Weltcup.
Dabei profitierte Smith auch von der Abwesenheit der Weltcup-Leaderin Sandra Näslund. Die Schwedin, die in dieser Saison bereits acht Siege gefeiert hatte, war in der Qualifikation ausgeschieden und musste deshalb zuschauen.
Bei den Männern ging der Sieg an den Franzosen Youri Duplessis-Kergomard. Nach seinen Erfolgen in Veysonnaz und auf der Reiteralm war es bereits sein fünfter Weltcupsieg. Ryan Regez klassierte sich als bester Schweizer auf Rang 6.
Am Sonntag finden erneut Rennen in Craigleith statt. (sda)
16:40 Uhr
samstag, 21. märz
Kein Schweizer auf dem Podest
Der Genfer Edoardo Mortara klassierte sich im Rennen der Formel E in Madrid als bester Schweizer auf dem 5. Platz unmittelbar vor dem Waadtländer Sébastien Buemi. Der Berner Nico Müller erreichte den 8. Rang. Den Sieg holte sich der Portugiese Antonio Félix da Costa vor dem Neuseeländer Mitch Evans und dem Deutschen Pascal Wehrlein. (sda)
15:57 Uhr
samstag, 21. märz
Danny Welbeck sorgt für Liverpooler Niederlage
Liverpool gerät im Rennen um einen Top-4-Platz in der Premier League weiter mehr unter Druck. Der Meister verliert in der 31. Runde in Brighton 1:2.
Drei Tage nach ihrem Galaauftritt gegen Galatasaray Istanbul kassierten die Liverpooler in der Meisterschaft die bereits zehnte Niederlage. Für Brighton, das vom Deutsch-Schweizer Fabian Hürzeler trainiert wird, war Routinier Danny Welbeck zweimal erfolgreich.
Der 34-jährige Stürmer ist damit in dieser Saison mit nunmehr zwölf Toren so erfolgreich wie noch nie in seiner langen Karriere. Selbst über eine Rückkehr ins englische Nationalteam des 42-fachen Internationalen war in den letzten Wochen spekuliert worden. Für die Länderspiele im März wurde er allerdings nicht aufgeboten.
Liverpool bleibt nach dem dritten Ligaspiel ohne Sieg knapp ausserhalb der Top 4, während Brighton nur noch sechs Punkte hinter dem Champions-League-Viertelfinalisten klassiert ist. (sda)
15:43 Uhr
samstag, 21. märz
Zogg verabschiedet sich mit Platz 4
Im letzten Rennen ihrer Karriere verpasste Julie Zogg das Podest ganz knapp. Im Parallelslalom von Winterberg war die Schweizerin im Kleinen Final vier Hundertstel langsamer als die Niederländerin Michelle Dekker.
Die 33-jährige Zogg blickt auf eine äusserst erfolgreiche Laufbahn zurück: Insgesamt feierte sie 12 Weltcupsiege und stand 43 Mal auf dem Podest. Zudem sicherte sie sich zwei Gesamtweltcup-Kugeln sowie sechs kleine Kugeln im Parallelslalom.
Neben Zogg tritt auch Ladina Caviezel vom Profisport zurück. Für sie endete der Tag als 23. bereits in der Qualifikation. Ihr Ehemann Dario Caviezel kam bei den Männern nicht über die Achtelfinals hinaus. Bei den Frauen gewann Lucia Dalmasso aus Italien, bei den Männern siegte Sangho Lee aus Südkorea. (sda)
14:46 Uhr
samstag, 21. märz
Noemi Rüegg glänzt wieder in Sanremo
Nach Platz 3 im Vorjahr beendet die 25-jährige Schweizerin Noemi Rüegg das Frauenrennen von Mailand nach Sanremo auf Platz 2. Im Schlussspurt musste sich Rüegg nur Lotte Kopecky geschlagen geben.
Rüegg blieb im Finish nach 156 km nur wenige Zentimeter hinter der Belgierin Kopecky. Die Enttäuschung war der Schweizerin bei der Zieleinfahrt anzusehen. Rüegg gewann in dieser Saison schon die Tour Down Under. Mit ihren Qualitäten beim Klettern und im Finish ist das Profil des Rennens auf Rüegg zugeschnitten.
Die Vorentscheidung fiel im Anstieg zum Poggio Sanremo kurz vor Schluss. Eine Fünfergruppe konnte sich absetzen, rettete den geringen Vorsprung ins Ziel und machte den Sieg unter sich aus.
Lotte Kopecky triumphierte in Sanremo zum ersten Mal. Die zweimalige Weltmeisterin hat indessen die Flandern Rundfahrt schon dreimal gewonnen. (sda)
12:27 Uhr
samstag, 21. märz
Japan gewinnt Asien-Meisterschaft der Frauen
Die Asien-Meisterschaft der Fussballerinnen gewann Japan mit einem 1:0 im Final in Sydney gegen Australien. Den einzigen Treffer vor 74'357 Zuschauer gelang Maika Hamano schon nach 17 Minuten mit einem Weitschuss. Die Japanerinnen gewannen die Asien-Meisterschaft zum dritten Mal nach 2014 und 2018 - und zum dritten Mal mit einem 1:0 über Australien im Final. (sda)
10:43 Uhr
samstag, 21. märz
Aufholjagd der Devils gestoppt
Die New Jersey Devils werden im Kampf um die Playoff-Plätze zurückgebunden. Nach drei Siegen in Folge verliert das Team mit der Schweizer Fraktion um Captain Nico Hischier gegen die Washington Capitals 1:2.
Zuletzt stemmten sich die Devils gegen das drohende vorzeitige Saisonende. Aus den letzten neun Spielen resultierten sieben Siege, zuletzt gewann die Franchise mit den Schweizern Hischier, Timo Meier und Jonas Siegenthaler dreimal in Folge.
In der Hauptstadt erhielt die Aufholjagd der Devils einen Dämpfer. Die Gäste handelten sich einen frühen Rückstand ein, den sie nicht mehr wettmachen konnten. Als sie in der Schlussphase alles auf eine Karte setzten und ihren Goalie Jake Allen gegen einen weiteren Feldspieler tauschten, trafen die Capitals zur Vorentscheidung ins leere Tor. Mehr als der Anschlusstreffer durch Jesper Bratt 43 Sekunden vor der Schlusssirene gelang den Devils nicht mehr.
Besonders bitter ist die Niederlage, da die Washington Capitals ein direkter Konkurrent von New Jersey im Kampf um die Playoff-Plätze sind. Diese rücken nach der Niederlage in weite Ferne. Der Rückstand der Devils auf die Detroit Red Wings, die den letzten Wild-Card-Platz im Osten belegen, beträgt 13 Spiele vor Ende der Regular Season zwölf Punkte. (sda)
10:43 Uhr
samstag, 21. märz
Schweizerinnen gewinnen die Round Robin
Das Schweizer Frauen-Team gewinnt die Round Robin an der WM in Calgary. Zum Abschluss feiert das Team um Skip Xenia Schwaller gegen Schweden einen ungefährdeten Sieg.
Die Halbfinalqualifikation war dem Schweizer Quartett mit Selina Rychiger, Fabienne Rieder, Selina Gafner und Schwaller schon vor dem letzten Spiel der Round Robin nicht mehr zu nehmen. Das 6:4 gegen Italien war bereits der zehnte Sieg in Folge am Turnier in Kanada nach der Auftaktniederlage gegen Japan (3:6).
Auch gegen Schweden gaben sich die Schweizerinnen keine Blösse. Die Vorentscheidung brachte das sechste End, in welchem das Quartett des CC Grasshopper Club Zürich ein Dreierhaus schreiben konnte. Nach acht Ends gaben die Skandinavierinnen beim Stand von 7:3 für die Schweiz auf, die sich mit dem elften Sieg in Folge den Gewinn der Round Robin sicherte.
Den Halbfinal bestreiten die Schweizerinnen am Samstagabend (23.00 Uhr Schweizer Zeit). Der Gegner steht noch nicht fest. (sda)
10:41 Uhr
samstag, 21. märz
Davos verhindert Break in extremis
Der souveräne Qualifikationssieger Davos verhindert im ersten Viertelfinal-Spiel gegen Zug in extremis ein Break. Das Team von Trainer Josh Holden wendet in den letzten sieben Minuten ein 1:3 in ein 4:3.
Nur eine Minute nach dem Anschlusstreffer der Davoser zum 1:2 durch Simon Ryfors (51.) brachte Fabrice Herzog die Zuger erneut mit zwei Toren in Führung. Der HCD zeigte jedoch, wie schon mehrmals in der Regular Season, Comeback-Qualitäten.
Nachdem Michael Fora auf 2:3 (54.) verkürzt hatte, ersetzte Holden 112 Sekunden vor dem Ende Goalie Sandro Aeschlimann durch einen sechsten Feldspieler. Das zahlte sich aus: 25 Sekunden später gelang Brendan Lemieux mit einem Ablenker das 3:3. Und es kam noch besser für die Davoser, gelang doch Yannick Frehner 54 Sekunden vor dem Ende noch der Siegtreffer - er erwischt EVZ-Goalie Leonardo Genoni aus kurzer Distanz zwischen den Schonern. Die Vorarbeit leistete Ryfors, der mit drei Skorerpunkten der Mann der Partie war.
Das 2:0 nach 40 Minuten für den EVZ war nicht unverdient. Die Zuger präsentierten sich im Mitteldrittel sehr stark. In der 23. Minute gelang Mike Künzle aus kurzer Distanz das 1:0, obwohl er von Davoser Spielern umzingelt war. Der Treffer fiel nach einer Druckphase der Zentralschweizer. Für das zweite Tor zeichnete Verteidiger Lukas Bengtsson (37.) im ersten Powerplay der Gäste in dieser Partie verantwortlich.
Am Ende verloren die Zuger zum neunten Mal in Serie in den Playoffs. 2024 unterlagen sie im Halbfinal den ZSC Lions mit 0:4 Siegen, vor einem Jahr kassierten sie gegen Davos einen Sweep. Derweil feierte der Rekordmeister im 27. Heimspiel der laufenden Meisterschaft den 24. Sieg. (sda)
10:41 Uhr
samstag, 21. märz
Lakers gelingt zum Auftakt ein Break
Fribourg-Gottéron muss zum Playoff-Auftakt einen herben Dämpfer hinnehmen. Der Qualifikations-Zweite geht gegen die Rapperswil-Jona Lakers zu Hause mit 2:5 unter.
Vor den Playoffs wird stets betont, dass nun eine neue Saison beginnt. Doch auch im ersten Viertelfinalspiel dieser beiden Teams setzte sich das Auswärtsteam durch - in der Qualifikation hatte Fribourg zwei der fünf Heimniederlagen gegen die Lakers erlitten.
Der Sieg der Rapperswiler war nicht gestohlen; Gottéron liess in der ersten Partie der Mission «erster Meistertitel» einiges vermissen. Vor allem das Powerplay, in der Regular Season noch eine der Stärken, funktionierte alles andere als gewünscht. In den ersten zwei Dritteln konnte Fribourg nicht weniger als zehn Minuten in Überzahl agieren, doch anstatt ein Tor zu erzielen, bekam das Heimteam einen Gegentreffer: Sandro Zangger traf in der 25. Minute in einer 3:2-Situation per Direktschuss nach einem Querpass von Verteidiger Jacob Larsson zum 2:0. Beim 1:0 (14.) hatte sich der Freiburger Keeper Reto Berra von Gian-Marco Wetter von hinter der Torlinie erwischen lassen.
Vor dem 0:1 vergab Henrik Borgström die grosse Chance zur Führung für die Gastgeber, scheiterte jedoch mit seinem Penalty an Melvin Nyffeler. In der 30. Minute brachte Ty Rattie den Puck allein vor dem Rapperswiler Keeper nicht im Tor unter, und in der 43. Minute vergab Nathan Marchon in Unterzahl eine gute Möglichkeit. Vier Sekunden nach Ablauf der Strafe gegen Fribourg erhöhte Victor Rask auf 3:0 für die Lakers. Nach dem 4:0 von Malte Strömwall (46.) gab es über den Ausgang der Partie keine Zweifel mehr. (sda)
10:40 Uhr
samstag, 21. märz
Leipzig mit Kantersieg im Verfolgerduell
Vier Tore in einer Halbzeit - Leipzig feiert, Hoffenheim taumelt. Mit einem 5:0 gegen den direkten Konkurrenten um die Champions-League-Plätze gibt man ein klares Statement ab.
Brajan Gruda bewies gleich zweimal ein Torjäger-Näschen, Christoph Baumgartner machte es mit Wucht und Eleganz. Und Benjamin Henrichs sorgte für einen Moment der Emotionen. RB Leipzig hat mit einem furiosen Auftritt den direkten Konkurrenten Hoffenheim gedemütigt und elt.
Gegen die desolaten Kraichgauer mit ihrem bemitleidenswerten Nationaltorwart Oliver Baumann trafen Gruda (17./44.) und Baumgartner (21./30.) schon in der ersten Halbzeit jeweils doppelt. Den fünften Treffer besorgte in der Schlussphase der eingewechselte Henrichs (78.). Sein erstes Tor nach ewig langer Verletzungspause wurde kollektiv bejubelt.
Durch den klaren Sieg zogen die Sachsen in der Fussball-Bundesliga nach Punkten mit Hoffenheim gleich und durch die bessere Tordifferenz auch gleich noch am VfB Stuttgart sogar auf Platz drei vorbei. Die Champions League ist für das Team von Trainer Ole Werner wenige Tage nach dem schmerzhaften 0:1 in Stuttgart wieder ein realistischeres Glücks-Szenario. (sda)
10:39 Uhr
samstag, 21. märz
Vaduz dank Doppelschlag zurück in der Spur
Der FC Vaduz legt im Rennen um den Aufstieg in die Super League vor. Dank einem Doppelschlag vor der Pause gewinnt er das Spitzenspiel der 27. Runde gegen Yverdon 2:1.
Vaduz verhinderte damit einen dritten Rückschlag nach dem 0:0 in Rapperswil-Jona und vor allem der 0:2-Niederlage beim direkten Aufstiegskonkurrenten Aarau. Bevor die Aargauer am Samstag gegen Xamax spielen, beträgt der Vorsprung der Liechtensteiner wieder drei Punkte.
Die entscheidenden Szenen spielten sich im Rheinparkstadion kurz vor der Pause ab. In der 38. Minute brachte Elias Pasche den Gast aus Yverdon in Führung, doch Luca Mack und Ronaldo Dantas Fernandes konterten postwendend. In der zweiten Hälfte liess das Team von Coach Marc Schneider kein Gegentor mehr zu.
Im Kampf gegen den Abstieg schöpft das Schlusslicht Bellinzona nach einem 2:1-Sieg gegen Stade Lausanne-Ouchy nochmals etwas Hoffnung. Der Rückstand auf Etoile Carouge beträgt - bei einem Spiel mehr - noch sieben Punkte.
Neun Zähler vor Bellinzona liegt Stade Nyonnais, das mit 2:1 gegen Rapperswil-Jona ebenfalls einen wichtigen Sieg feierte. (sda)
10:38 Uhr
samstag, 21. märz
Bencic trotzt dem Regen
Der hartnäckige Regen ist in Miami der einzige ernsthafte Gegner von Belinda Bencic. Mit einem 6:3, 6:2-Sieg gegen Zeynep Sönmez zieht die Ostschweizerin in die 3. Runde ein.
Erst musste sie bei ihrem Einstieg ins prestigeträchtige Masters-1000-Turnier im Süden Floridas auf das Ende das Regens warten, dann gab es nach eineinhalb Games den ersten, weitere zwei Games später den nächsten Unterbruch. Spielerisch kannte Belinda Bencic (WTA 12) mit der Türkin Sönmez (WTA 83) aber keinerlei Probleme. Mit 6:3, 6:2 verlor Bencic nur drei Games mehr als im ersten Duell mit Sönmez vor einem Jahr auf Sand in Madrid.
Damit ist sie beim Hartplatzturnier im und um das Footballstadion der Miami Dolphins bereits eine Runde weiter als im letzten Jahr. Gegnerin in der 3. Runde ist die Russin Diana Schnaider (WTA 20). Das bisher einzige Duell gewann die Olympiasiegerin von 2021 vor gut einem Jahr in Indian Wells. (sda)
10:36 Uhr
samstag, 21. märz
Beben bei Audi: Formel-1-Teamchef geht
Beim Formel-1-Team von Audi gibt es einen überraschenden Wechsel an der Spitze. Der scheidende Teamchef Jonathan Wheatley wird schon bei einem Konkurrenten gehandelt.
Das neue Formel-1-Werksteam von Audi muss sich schon nach zwei Saisonrennen einen neuen Teamchef suchen. Der Brite Jonathan Wheatley werde den in Hinwil domizilierten Rennstall mit sofortiger Wirkung verlassen, teilte der Autobauer mit. Mattia Binotto, Leiter des Formel-1-Projekts von Audi, werde nun auch die Aufgaben des Teamchefs übernehmen. Der 56-Jährige war auch schon Teamchef bei Ferrari.
Der Abschied von Wheatley trifft Audi mitten im weiteren Aufbauprozess des Teams. Der 58-Jährige hatte das Amt vor knapp einem Jahr übernommen, als der Rennstall noch unter dem vorherigen Namen Sauber unterwegs war. Davor hatte Wheatley lange für Red Bull gearbeitet und in verschiedenen Führungspositionen WM-Titel mit dem Team gefeiert.
Spekuliert wird, dass er zum Konkurrenten Aston Martin wechselt und dort die Aufgaben von Adrian Newey als Teamchef übernimmt. Bei dem Team konnte in dieser Saison wegen Problemen mit Motorenpartner Honda noch keiner der beiden Piloten ein Rennen zu Ende fahren. Der in der Formel 1 als Design-Genie verehrte Newey soll sich daher noch mehr auf die Entwicklung eines konkurrenzfähigen Wagens konzentrieren.
Aston-Martin-Teambesitzer Lawrence Stroll stärkte Newey in einem Statement den Rücken. Newey konzentriere sich vor allem auf die strategische und technische Führung des Rennstalls und erbringe dort herausragende Leistungen. «Wir werden regelmässig von Führungskräften anderer Teams kontaktiert, die zu Aston Martin wechseln möchten. Gemäss unserer Unternehmensrichtlinie kommentieren wir jedoch keine Gerüchte und Spekulationen», fügte Stroll hinzu. (sda/dpa)
10:34 Uhr
samstag, 21. märz
Skicrosserin von Moos Junioren-Weltmeisterin
Die Schweizerinnen feierten bei der Junioren-WM im Skicross zuhause einen Doppelsieg. In St. Moritz setzte sich die 20-jährige Obwaldnerin Chiara von Moos im Final vor der gleichaltrigen Walliserin Valentine Lagger durch. «Perfektes Wetter, gute Vibes, perfekte Läufe», resümierte von Moos. «Ich bin stolz, mit Valentine auf dem Podest zu stehen.»
Bei den Junioren siegte der Deutsche Sebastian Machl. Als bester Schweizer schied Noa Galliano in den Viertelfinals aus. (sda)
13:56 Uhr
Freitag, 20.März
Ski alpin - Europacup, Final Saalbach: Dreifach-Erfolg, Sieg und drei Weltcup-Startplätze
Die Schweizer dominieren die letzten Europacup-Abfahrten des Winters im grossen Stil. Beim Finale in Saalbach sorgen die Männer für einen Dreifach-Erfolg und bei den Damen gewinnt Stefanie Grob das Rennen.
Den grandiosen Abschluss auf Männer-Seite bewerkstelligten Sandro Manser, Lenz Hächler und Philipp Kälin. Der 20-jährige Schwyzer Manser war bei seinem zweiten Sieg im Europacup nach jenem im Dezember in der Abfahrt in Santa Caterina im Veltlin neun beziehungsweise 18 Hundertstel schneller als der Zuger Hächler und Kälin, auch er ein Fahrer aus dem Kanton Schwyz. Arnaud Boisset, Delio Kunz und Loïc Chable, die gemeinsam Platz 6 belegten, rundeten das herausragende Abschneiden der Athleten von Swiss-Ski ab.
Das Glück diesmal auf Zulaufs Seite
Manser belegt in der Abfahrts-Schlusswertung hinter dem Franzosen Ken Caillot und vor dem fünf Jahre älteren Waadtländer Gaël Zulauf Rang 2. Manser und Zulauf, der sich im Pinzgau mit Rang 32 bescheiden musste, sicherten sich damit einen fixen Startplatz für die Weltcup-Abfahrten im kommenden Winter.
In der vergangenen Saison hatte Zulauf dieses Ziel auf ärgerliche Weise verpasst. Zu Rang 3 fehlte ihm ein Punkt. Dieses Mal hatte der Romand das Glück auf seiner Seite. Weil er in Saalbach leer ausging, weist er lediglich einen Punkt Vorsprung auf Hächler aus, der dank den am Freitag gewonnenen 80 Punkten noch auf Platz 4 vorstiess.
Auch Grob mit fixem Weltcup-Startplatz
Auch Stefanie Grob siegte zum zweiten Mal im Europacup. In Saalbach gewann sie vor der Österreicherin Lisa Grill und der überraschenden, mit Nummer 40 gestarteten Amerikanerin Haley Cutler. Die Premiere hatte sie zwei Monate zuvor in der Abfahrt in Pass Turn in den Kitzbüheler Alpen gefeiert. Die bald 22-jährige Appenzellerin unterstrich mit dem neuesten Erfolg ihre sehr gute Form. Im Weltcup überzeugte sie zuletzt mit sechs Klassierungen in den Punkterängen.
Wie Manser und Zulauf hat Grob im nächsten Winter ihren Startplatz in den Weltcup-Abfahrten auf sicher. In der Disziplinen-Wertung überflügelte sie die Österreicherin Anna Schilcher und stiess ganz an die Spitze vor. Grob eroberte zum bereits dritten Mal einen fixen Platz im Weltcup. Vor zwei Jahren hatte sie dies im Riesenslalom geschafft, im letzten Winter im Super-G. Beide Male belegte sie im Europacup-Klassement Rang 2. (sda)
09:22 Uhr
Freitag, 20.März
Eishockey - NHL: Wichtiger Sieg für Predators und Josi
Die Nashville Predators kommen in der NHL im Kampf um einen Playoff-Platz zu einem wichtigen Sieg. Die Mannschaft mit Captain Roman Josi bezwingt die Seattle Kraken 3:1.
Dank dem Erfolg vor heimischer Kulisse schlossen die Predators in der Rangliste der Western Conference zu den Kraken auf. Die Equipe aus Seattle, die von den Los Angeles Kings von den Wildcard-Plätzen verdrängt wurde, geriet zuletzt ins Straucheln. Aus den letzten acht Partien resultierten lediglich zwei Siege.
Das entscheidende Tor erzielte der erfolgreichste Skorerpunkte-Sammler der Predators in der laufenden Saison. Der Kanadier Ryan O'Reilly traf nach sieben Minuten im zweiten Drittel im Powerplay zum 2:1. Den Schlusspunkt setzte Filip Forsberg. Der Schwede, bei den ersten zwei Treffern Vorbereiter, erzielte das 3:1 knapp zwei Minuten vor Ende des Spiels ins verwaiste Gehäuse.
Roman Josi, der während knapp 26 Minuten zum Einsatz kam, war an keinem der drei Tore beteiligt und stand auch beim Gegentreffer nicht auf dem Eis.
Zu den Gewinnern des Abends gehörte auch der Seeländer Janis Moser. Die Tampa Bay Lightning, im Osten derzeit die Nummer 3, schlugen das Liga-Schlusslicht Vancouver Canucks auswärts 6:2. Moser war einer der Assistenten beim 6:2 des Kanadiers Brandon Hagel Mitte des dritten Drittels.
Eine Niederlage setzte es dagegen für die Vegas Golden Knights mit Torhüter Akira Schmid ab. Das Team aus Nevada unterlag den Utah Mammoth im Duell zweier (bisheriger) Ranglisten-Nachbarn mit guten Chancen auf die Playoff-Teilnahme 0:4. Schmid kam zu seinem ersten (Teil-)Einsatz seit zwei Wochen, während denen ihm in fünf Spielen nur die Ersatzrolle geblieben war.
Der Berner wurde nach gut acht Minuten für den Kanadier Adin Hill eingewechselt. Zu jenem Zeitpunkt lagen die Golden Knights bereits 0:3 im Hintertreffen. Schmid wehrte 14 Schüsse ab und blieb unbezwungen. Das 4:0 erzielte Hills Landsmann Barrett Hayton ins leere Tor. (sda)
22:23 Uhr
Donnerstag, 19. März
Zwei Schweizer erstmals im Europa Leauge Viertelfinale
Mainz 05 mit dem Schweizer Trainer Urs Fischer steht erstmals in einem Europapokal-Viertelfinale und besiegte Sigma Olmütz im Conference-League-Rückspiel mit 2:0 nach dem 0:0 im Hinspiel. Posch (46.) und Sieb (82.) trafen, Olmütz spielte nach Gelb-Rot für Barath (76.) in Unterzahl. Mainz war über weite Strecken überlegen und nutzte die Chancen letztlich konsequent.
Mit Johan Manzambi schafft ein weiterer Schweizer den Einzug in Viertelfinale erstmals. Der SC Freiburg besiegte Genk im Rückspiel klar mit 5:1, womit die 0:1-Hinspielniederlage gedreht wurde. Ginter, Matanovic, Grifo, Suzuki und Eggestein trafen, für Genk war zwischenzeitlich Smets erfolgreich. Freiburg dominierte nach kurzer Schwächephase und machte den Einzug souverän klar. (jbl)
19:13 Uhr
Donnerstag, 19. März
Klare Niederlage für Handballer in Kroatien
Das Schweizer Handball-Nationalteam verliert das erste von zwei Testspielen gegen Kroatien. In Zadar resultiert gegen den dem EM-Dritten ein 26:34.
An der Adriaküste trafen die Schweizer Handballer auf altbekannte Gesichter. Bereits im Herbst war Kroatien zweimal Gegner im Rahmen von Testspielen. Dabei gelang den Schweizern mit dem ersten Sieg über den WM-Zweiten von 2025 Historisches.
Am Donnerstag zeigte sich jedoch wieder ein ähnliches Bild wie an der EM in diesem Jahr, als die Schweiz vor knapp zwei Monaten in Malmö in der Hauptrunde nach gutem Start mit 24:28 unterlag. In Zadar blieb das aufgrund vieler Absenzen neu formierte Team von Andy Schmid chancenlos. Bis zur Pause (14:15) hielten die Schweizer gut mit, ehe der Favorit in der zweiten Halbzeit für klare Verhältnisse sorgte.
Am Samstag bietet sich den Schweizern in Osijek die Chance, es besser zu machen und Selbstvertrauen zu tanken für die bevorstehenden Aufgaben. Im Mai stehen mit den Playoffs gegen Italien die entscheidenden Partien in der WM-Qualifikation an. (sda)
19:11 Uhr
Donnerstag, 19. März
Noch ein Sieg für die Curlerinnen
Die Schweizerinnen bauen ihre Siegesserie an der WM in Calgary aus. Nach dem 10:1-Kantersieg gegen Australien lässt das Team von Skip Xenia Schwaller auch beim 8:4 gegen Norwegen nichts anbrennen.
Mit den Siegen 7 und 8 nähert sich die junge und bei ihrer WM-Premiere einzig im Startspiel bezwungene Equipe des CC Grasshopper Club Zürich ihrem ersten Zwischenziel, als eines der besten zwei Teams nach der Round Robin direkt die Halbfinals zu erreichen.
Mit Aussenseiter Australien machten Xenia Schwaller und ihre Teamkolleginnen Selina Rychiger, Fabienne Rieder und Selina Gafner kurzen Prozess. Nach vier Ends lagen sie bereits 8:0 vorne. Dem Schweizer Quartett gelang das Kunststück, im zweiten, dritten und vierten End ohne den Vorteil des letzten Steins drei, zwei beziehungsweise einen Stein zu schreiben. Die Partie war kurz darauf bereits zu Ende. Nach sechs Ends gaben die überforderten Australierinnen auf.
Beim 8:4 gegen Norwegen stellten die Schweizerinnen ihren achten aufeinanderfolgenden Sieg dank einem exzellenten Start sicher. Im ersten und dritten End gelang ihnen ein Zweierhaus, nach einem weiteren gaben die in diesem Turnier erst zweimal siegreichen Norwegerinnen nach neun Ends auf.
Das Team Schweiz steht am Donnerstag gegen die USA noch ein zweites Mal im Einsatz. Die Amerikanerinnen haben wie Australien erst einen Sieg auf dem Konto. (sda)
17:00 Uhr
Donnerstag, 19. März
Thibaut Courtois fehlt gegen Bayern München
Thibaut Courtois, belgischer Torhüter von Real Madrid, zog sich am Dienstag im Achtelfinal-Rückspiel bei Manchester City eine Muskelverletzung zu und muss gemäss spanischen Medien sechs Wochen lang pausieren.
Damit wird Courtois die Viertelfinalpartien gegen Bayern München am 7. April (in Madrid) und am 15. April in München beide verpassen. Die Nummer 2 bei Real Madrid ist der Ukrainer Andrej Lunin. (sda)
10:08 Uhr
Donnerstag, 19. März
Messi erzielt 900. Tor als Fussball-Profi
Lionel Messi erreicht einen weiteren Meilenstein in seiner Karriere. Der Argentinier erzielt sein 900. Tor als Fussball-Profi. Inter Miami scheidet im CONCACAF Champions Cup trotzdem aus.
Messi traf beim 1:1 im Rückspiel des Achtelfinals gegen Nashville vor heimischem Publikum zum 1:0. Weil das Hinspiel torlos geendet hatte, reichte das neuerliche Unentschieden wegen der Auswärtstore-Regel nicht fürs Weiterkommen.
Nach offizieller Zählart erzielte Messi 672 seiner 900 Tore für den FC Barcelona. Dazu kommen 115 Treffer für Argentiniens Nationalteam, 32 für Paris Saint-Germain und nunmehr 81 für Miami.
Die 900 Tore schaffte Messi schneller als der etwas ältere Cristiano Ronaldo. Messi feiert seinen 39. Geburtstag im Juni, der mittlerweile 41-jährige Ronaldo war bei seinem Jubiläumstreffer bereits 39 Jahre alt. Der Argentinier brauchte auch deutlich weniger Partien als der Portugiese.
Unklar ist, auf wie viele Treffer der Brasilianer Pelé in seiner Karriere tatsächlich kam. Manche Fussball-Historiker verorten ihn jenseits der 1000-Tore-Marke und zählen auch die Tore in Partien gegen unterklassige Mannschaften. Andere Quellen kommen auf nur etwa 650 Treffer. (sda/dpa)
10:04 Uhr
Donnerstag, 19. März
Rockets verlieren Duell gegen Ranglisten-Nachbarn
Die Houston Rockets müssen sich im Duell mit Ranglisten-Nachbar Los Angeles Lakers geschlagen geben. Die Mannschaft mit «Kurzarbeiter» Clint Capela verliert zuhause 116:124.
Die Rockets lagen im zweiten Viertel zwischenzeitlich zwar mit 13 Punkten Differenz im Hintertreffen, konnten die Partie aber trotzdem bis kurz vor Schluss offen zu halten. Nach drei Vierteln lagen sie noch knapp mit 92:89 vorne. Die Entscheidung fiel erst in den letzten 80 Sekunden, während denen sich die Lakers wieder abzusetzen vermochten.
Überragend aufseiten der Lakers war einmal mehr Luka Doncic. Der Slowene steuerte 40 Punkte bei und hatte in seiner Bilanz zudem 10 Assists und 9 Rebounds stehen. LeBron James brachte es auf 30 Punkte. Der Einfluss von Clint Capela bei den Rockets war dagegen bescheiden. Der Genfer stand lediglich während knapp drei Minuten auf dem Parkett.
In der Rangliste der Western Conference liegen die Lakers weiterhin auf Platz 3. Die Rockets rutschten um einen Rang auf Position 5 ab. (sda)
10:00 Uhr
Donnerstag, 19. März
Devils halten leise Playoff-Chance aufrecht
Die New Jersey Devils halten in der NHL ihre kleine Chance auf die Teilnahme an den Playoffs aufrecht. Das Team mit den Torschützen Nico Hischier und Timo Meier bezwingt die New York Rangers 6:3.
Der Blick auf die Rangliste der Eastern Conference löst bei den Devils auch nach dem dritten Sieg in Folge keine grosse Begeisterung aus. Der Rückstand auf einen Platz in der K.o.-Phase der Meisterschaft beträgt immer noch zehn Punkte - bei 14 ausstehenden Spielen in der Regular Season eine immense Hypothek.
Im Derby gegen die Rangers, das Schlusslicht im Osten, mussten die Devils den Erfolg erdauern. Bis sieben Minuten vor Schluss führten die Gäste im Madison Square Garden lediglich 4:3. Erst dann sorgten der Amerikaner Jack Hughes und der Schwede Jesper Bratt für die klare Differenz.
Nico Hischier traf im ersten Drittel zum 1:1. Der Walliser war mit seinem Saisontor Nummer 24 im Powerplay erfolgreich. Im zweiten Abschnitt war Hischier zudem einer der Assistenten beim 3:2, das der Kanadier Connor Brown ebenfalls in Überzahl erzielte.
Timo Meier, mit nunmehr 19 Treffern hinter Hischier der zweitbeste Torschütze des Teams und aller Schweizer in der NHL in dieser Saison, erhöhte im dritten Drittel auf das zwischenzeitliche 4:2. Verteidiger Jonas Siegenthaler, der dritte Schweizer in Diensten der Devils, war an keinem der sechs Tore beteiligt.
Lian Bichsel befindet sich mit den Dallas Stars weiterhin im Hoch. Die Equipe aus Texas, die Nummer 2 der Liga, entschied das Gipfeltreffen gegen die Nummer 1, die Colorado Avalanche, auswärts mit 2:1 nach Penaltyschiessen für sich. Die Stars, die 15 ihrer letzten 17 Partien gewonnen haben, liegen in der Rangliste der Western Conference mit einem Spiel mehr noch zwei Punkte hinter der zuletzt schwächelnden Mannschaft aus Denver zurück. Die Avalanche bezogen die dritte Niederlage hintereinander.
Eine weitere Niederlage mussten auch die St. Louis Blues mit Pius Suter hinnehmen. Sie verloren das Duell zweier Teams aus den hinteren Ranglisten-Regionen bei den Calgary Flames 1:2 nach Penaltyschiessen. Die Blues mussten sich den Flames, punktemässig derzeit die zweitschlechteste Mannschaft in der laufenden Meisterschaft, nach saisonübergreifend acht Siegen wieder einmal geschlagen geben. (sda)
06:36 Uhr
Donnerstag, 19. März
Curling: Schweizerinnen gegen Aussenseiter Australien ohne Probleme
Die Schweizerinnen bauen ihre Siegesserie an der WM in Calgary aus. Die Equipe mit Skip Xenia Schwaller macht mit Aussenseiter Australien kurzen Prozess und gewinnt 10:1.
Xenia Schwaller und ihre Teamkolleginnen Selina Rychiger, Fabienne Rieder und Selina Gafner ebneten den Weg zum siebten Sieg hintereinander im frühesten Stadium der Partie. Nach vier Ends lagen sie bereits 8:0 vorne. Dem Schweizer Quartett gelang das Kunststück, im zweiten, dritten und vierten End ohne den Vorteil des letzten Steins drei, zwei beziehungsweise einen Stein zu schreiben. Die Partie war kurz darauf bereits zu Ende. Nach sechs Ends gaben die überforderten Australierinnen auf.
Das Team Schweiz steht am Donnerstag zweimal im Einsatz. Erster Gegner wird Norwegen sein, das von seinen bisherigen acht Spielen zwei gewonnen hat. Die USA, der übernächste Kontrahent, hat wie Australien erst einen Sieg auf dem Konto. (sda)
23:19 Uhr
Mittwoch, 18. März
Bayern mit nächstem Torfestival – jetzt wartet Real Madrid
Bayern München bestätigt seine starke Form und schlägt Atalanta Bergamo auch im Rückspiel klar mit 4:1. Nach dem 6:1 im Hinspiel ziehen die Münchner souverän in den Viertelfinal ein. Angeführt wird das Team von Doppelpacker Harry Kane, der einmal per Penalty und einmal sehenswert trifft.
Nach der Pause sorgen Lennart Karl und Luis Díaz für die Entscheidung, ehe Atalanta noch verkürzt. Insgesamt dominiert Bayern die Partie klar und lässt kaum Zweifel am Weiterkommen aufkommen.
Im Viertelfinale kommt es nun zum Kracher gegen Real Madrid. Bayern zeigt sich selbstbewusst – und sieht sich für das Duell mit dem Rekordsieger bereit. (dpa)
23:07 Uhr
Mittwoch, 18. März
Liverpool dreht auf – Atlético zittert sich ins Viertelfinale
Liverpool schafft nach der Hinspiel-Niederlage die Wende und zieht mit einem klaren 4:0 gegen Galatasaray ins Viertelfinale ein. Szoboszlai gleicht den Rückstand aus, in der zweiten Halbzeit entscheiden Ekitiké und Gravenberch die Partie mit einem Doppelschlag. Salah trifft ebenfalls und stellt mit seinem 50. Champions-League-Tor als erster Afrikaner einen Meilenstein auf. Nun wartet mit Paris Saint-Germain der Titelverteidiger.
Atlético Madrid bringt seinen komfortablen Vorsprung aus dem Hinspiel über die Zeit, obwohl es auswärts bei Tottenham 2:3 verliert. Tottenham kommt zwar mehrfach heran, doch Atlético bleibt insgesamt souverän. Damit steht das Team verdient im Viertelfinale. (dpa)
22:08 Uhr
Mittwoch, 18. März
SC Rapperswil-Jona Lakers in den Playoffs - Bern muss in die Ferien
Die SC Rapperswil-Jona Lakers stehen in den Playoff-Viertelfinals. Die St.Galler gewinnen das Playin-Rückspiel gegen den SC Bern 4:0 und setzen sich mit dem Gesamtskore von 6:1 durch. Die Lakers treffen nun ab dem Freitag im Playoff-Viertelfinal auf Fribourg-Gottéron, der EV Zug spielt gegen den HC Davos. (rem)
21:27 Uhr
Mittwoch, 18. März
7:2-Offensivgala gegen Newcastle: Barcelona im Viertelfinale
Barcelona schlägt Newcastle im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League klar mit 7:2 und zieht nach dem 1:1 im Hinspiel ins Viertelfinale ein. Überragend sind Raphinha (2 Tore) und Lamine Yamal, die Newcastles Defensive immer wieder überfordern. Anthony Elanga trifft zweimal für Newcastle.
Nach einer zunächst ausgeglichenen Partie entscheidet Barcelona das Spiel nach der Pause deutlich. Im Viertelfinale droht nun ein spanisches Duell mit dem Sieger aus Atlético Madrid gegen Tottenham. (dpa)
13:47 Uhr
Mittwoch, 18. März
World Baseball Classic Final: Venezuela schlägt USA in brisantem Duell
Venezuelas Baseball-Team kommt zu einem politisch brisanten Erfolg. Die Südamerikaner bezwingen im Final der World Baseball Classic in Miami die USA 3:2.
Der Triumph, der erste Venezuelas in der World Classic, löste auch auf oberster Regierungsstufe besondere Emotionen aus. Die geschäftsführende Staatspräsidentin Delcy Rodríguez erklärte den Mittwoch umgehend zum nationalen Feiertag. «Lang lebe Venezuela», sagte sie nach dem Spiel. «Dieser Sieg ist ein Beweis für die Leidenschaft, das Talent und die Einheit, die uns Venezolaner auszeichnen. Eine Errungenschaft, die für immer im Herzen unserer Nation weiterleben wird.»
US-Präsident Donald Trump hatte das Spiel im Vorfeld politisch zusätzlich angeheizt. Nach dem Finaleinzug Venezuelas schrieb er auf seiner Plattform Truth Social, dass in Venezuela zuletzt viele gute Dinge passiert seien, und implizierte, dass das Land der 51. Bundesstaat der USA werden könnte.
Das Duell Venezuela - USA war vor dem Hintergrund der politischen Lage aufgeladen. Anfang dieses Jahres hatte das US-Militär den autoritären venezolanischen Staatschef Nicolas Maduro und dessen Ehefrau bei einem Angriff auf das südamerikanische Land gefangengenommen und ausser Landes gebracht. Beide befinden sich inzwischen in New York, wo ihnen wegen angeblicher Verwicklung ins internationale Drogengeschäft der Prozess gemacht werden soll.
Venezuela befindet sich seit Maduros Sturz in einer Phase des politischen Umbruchs. Rodríguez, die zuvor Maduros Stellvertreterin war, übernahm als geschäftsführende Präsidentin die Führung.
In der World Baseball Classic treffen alle drei Jahre die besten Nationalteams der Welt aufeinander. Venezuela stand das erste Mal überhaupt im Final. «Mein Land brauchte diesen Titel», sagte Ronald Acuña, venezolanischer Outfielder de MLB-Teams Atlanta Braves, mit Tränen in den Augen. «Ich wollte einfach nur unsere Leute stolz machen. Das haben wir heute geschafft.» In der Hauptstadt Caracas feierten Tausende Menschen auf der Strasse und sangen die Nationalhymne. (sda/dpa)
13:32 Uhr
Mittwoch, 18. März
Eishockey - NHL: Predators rücken Playoff-Platz wieder näher
Die Nashville Predators rücken in der NHL wieder näher an die Playoff-Plätze heran. Das Team mit Roman Josi bezwingt mit den Winnipeg Jets einen Mitkonkurrenten 4:3 nach Penaltyschiessen.
Nach zwei Niederlagen kehrten die Predators zum Erfolg zurück - gegen einen Kontrahenten, der sich ebenfalls noch Hoffnungen auf die Teilnahme an der K.o.-Phase der Meisterschaft machen darf und der die ersten zwei Duelle dieser Regular Season für sich entschieden hatte.
In der Rangliste der Western Conference liegen die Predators nunmehr zwei Punkte hinter einem Playoff-Rang zurück, die Jets vier Punkte. Beide Mannschaften haben noch 15 Spiele zu absolvieren.
Wenig fehlte, und die Predators hätten sich die Verlängerung beziehungsweise das Penaltyschiessen ersparen können. 61 Sekunden vor Schluss lagen sie 3:2 voran, ehe der Kanadier Jonathan Toews für die weiterhin ohne den verletzten Nino Niederreiter spielenden Jets ausglich. Captain Josi war im ersten Drittel beim 1:0 des Finnen Erik Haula im Powerplay einer der Vorbereiter. Im Penaltyschiessen traf als Einziger Toews' Landsmann Ryan O'Reilly.
Auf gutem Weg Richtung Playoffs befinden sich die Tampa Bay Lightning mit Janis Moser. Die Equipe aus Florida liegt nach dem 6:2 bei den Seattle Kraken im Klassement der Eastern Conference weiterhin auf Platz 3. Überragend aufseiten der Lightning waren der Russe Nikita Kutscherow mit drei Treffern und zwei entscheidenden Zuspielen und der Kanadier Brendon Hagel mit einem Tor und drei Assists. (sda)
23:09 Uhr
Dienstag, 17. März
Real und Paris im Viertelfinale - Lissabon glückt Aufholjagd
Paris St. Germain und Real Madrid sind ihrer Favoritenrolle nach einem Drei-Tore-Polster aus dem Hinspiel gerecht geworden und haben problemlos das Viertelfinale der Champions League erreicht. Titelverteidiger PSG gewann sein Achtelfinal-Rückspiel beim FC Chelsea mit 3:0 (2:0), Real setzte sich mit 2:1 (1:1) bei Manchester City durch.
Sporting Lissabon vollbrachte dagegen ein kleines Fussball-Wunder gegen FK Bodö/Glimt. Nach der 0:3 Niederlage im Hinspiel, schafft die portugiesische Mannschaft mit einem 5:0 Sieg den Schritt in die nächste Runde.
Bayer Leverkusen ist von einer Überraschung in London weit entfernt. Arsenal dominiert und lässt der Werkself mit 2:0 kaum eine Chance. (dpa)
23:03 Uhr
Dienstag, 17. März
Weil sie das Spielfeld verliessen: Senegal wird der Afrika-Cup-Titel aberkannt
Der afrikanische Fussballverband (CAF) vermeldet am Dienstag, dass Senegal nicht der Sieger vom Afrika-Cup ist. Stattdessen darf sich Marokko über den Titel freuen. Das Endspiel wird mit einem 3:0-Sieg für Marokko gewertet. (watson.ch)
09:44 Uhr
Dienstag, 17. März
Lakers erarbeiten sich gute Ausgangslage
Die Rapperswil-Jona Lakers erspielen sich in der zweiten Play-In-Runde eine gute Ausgangslage. Sie gewinnen das Hinspiel in Bern mit 2:1.
In der 16. Minute zog der Berner Stürmer Marco Lehmann allein auf Melvin Nyffeler los, vermochte den Keeper der Lakers aber nicht zu bezwingen. Eine Minute später nutzte auf der anderen Seite Victor Rask den ihm im Slot gewährten Platz und brachte die Gäste zum zweiten Mal in dieser Partie in Führung. Auf den erneuten Rückstand hatten die Berner keine Antwort. Sie blieben einiges schuldig. Zuvor waren ihnen sechs Siege in Folge vor heimischem Publikum gegen die Rapperswiler gelungen.
Auf das erste Tor mussten die bloss 13'965 Zuschauer nicht lange warten. Nach 103 Sekunden lenkte der Rapperswiler Topskorer Tyler Moy einen Schuss von Verteidiger Mauro Dufner herrlich ab. Die Reaktion des SC Bern liess nicht lange auf sich warten: In der 6. Minute glich Miro Aaltonen zum 1:1 aus.
Der Finne hatte zuvor zwölf Partien in Folge nicht getroffen und steht damit sinnbildlich für die Offensivprobleme seines Teams in dieser Meisterschaft. In der vergangenen Saison hatte er bis zu seiner einmonatigen Sperre wegen eines positiven Tests auf Kokain in 36 Partien für Kloten 20 Tore erzielt. Nach seiner Rückkehr gelangen Aaltonen - inzwischen beim SCB - in elf Begegnungen sieben Treffer. In dieser Spielzeit jedoch war das 1:1 erst sein sechstes Tor in der 46. Partie.
Das Rückspiel in Rapperswil-Jona findet am Mittwoch statt. (sda)
09:30 Uhr
DIenstag, 17. März
Curling - WM in Kanada, Frauen: Siegesserie hält an
Die Schweizerinnen bleiben an der Curling-WM in Calgary auf Kurs. Das Team um Skip Xenia Schwaller besiegte in der Nacht auf Dienstag die Türkei 8:5 und feierte den vierten Sieg im fünften Spiel der Round Robin.
Xenia Schwaller, Selina Rychiger, Fabienne Rieder und Selina Gafner sorgten mit einem Zweierhaus im 9. End für die vorzeitige Entscheidung. Die Türkinnen, die nun wie die Schweizerinnen mit vier Siegen und einer Niederlage dastehen, entschieden sich nach dem Dreipunkte-Rückstand für den Handschlag.
Das junge Team aus Zürich geriet nur zu Beginn der Partie in Bedrängnis. Die Türkinnen stahlen im 3. End einen Stein zur 2:1-Führung. Mit einem Dreierhaus fanden die Spielerinnen um Xenia Schwaller umgehend die passende Antwort.
Die WM-Debütantinnen vom Grasshopper Club stehen am Dienstag in Calgary noch ein zweites Mal im Einsatz. Um 21 Uhr Schweizer Zeit spielen sie gegen die Däninnen. (sda)
21:15 Uhr
Montag, 16. März
Trainerwechsel bei GC: Scheiblehner muss gehen
Der Grasshopper Club Zürich hat Cheftrainer Gerald Scheiblehner per sofort freigestellt. Auch die beiden Assistenztrainer Alexander Zellhofer und Toni Mestrovic verlassen den Klub. Das teilte der Zürcher Traditionsverein am Montag mit.
Bis zum Ende der Saison übernimmt U21-Cheftrainer Gernot Messner interimistisch die Verantwortung an der Seitenlinie, heisst es weiter. Unterstützt wird er weiterhin von seinem bisherigen Assistenten in der U21, Shkelzen Gashi.
Wie Sportchef Alain Sutter erklärte, sei dem Club die Entscheidung nicht leicht gefallen. Das Trainerteam habe in den vergangenen Monaten professionell gearbeitet und sich mit grossem Einsatz für GC engagiert, so Sutter. Nach einer sorgfältigen Analyse sei man jedoch zum Schluss gekommen, für die verbleibende Phase der Saison einen neuen Impuls setzen zu wollen. (cam)
20:50 Uhr
Montag, 16. März
WM ohne Neymar? Stürmerstar fehlt im Brasilien-Kader
Die Fussball-WM wird in diesem Jahr wahrscheinlich ohne Brasiliens Stürmerstar Neymar stattfinden. Nationaltrainer Carlo Ancelotti berief den noch immer teuersten Spieler der Welt nicht in sein Aufgebot für die USA-Reise mit zwei Länderspielen gegen Frankreich und Kroatien am 26. und 31. März.
Die beiden Spiele sind die letzten Härtetests der Brasilianer vor der Bekanntgabe des WM-Kaders. Und Neymars letztes von bislang 128 Länderspielen für den Rekord-Weltmeister ist mittlerweile zweieinhalb Jahre her: Im Oktober 2023 erlitt der 34-Jährige bei der 0:2-Niederlage gegen Uruguay in der WM-Qualifikation einen Kreuzbandriss im Knie und musste kurz vor der Halbzeit ausgewechselt werden. (dpa)
16:30 Uhr
Montag, 16. März
Chelsea muss eine hohe Busse bezahlen
Der FC Chelsea muss wegen früherer Verstösse gegen Regeln der englischen Premier League eine Busse von umgerechnet rund 11,26 Millionen Franken (10,75 Millionen Pfund) zahlen.
Zudem belegte die Liga den Londoner Klub mit einer Transfersperre im Profibereich, die für ein Jahr zur Bewährung ausgesetzt wurde. Eine neunmonatige Transfersperre für den Akademiebereich tritt dagegen sofort in Kraft.
Wie die Premier League mitteilte, betreffen die Verstösse den Zeitraum von 2011 bis 2018, als Chelsea noch dem russischen Milliardär Roman Abramowitsch gehörte. Demnach wurden in dieser Zeit Zahlungen von Dritten, die mit dem Klub in Verbindung standen, an Spieler, nicht registrierte Berater und weitere Dritte geleistet, ohne dass diese offengelegt wurden.
Dass Chelsea die Verstösse nach der Übernahme durch ein Konsortium um den Schweizer Hansjörg Wyss und den Amerikaner Todd Boehly selbst gemeldet hatte, wertete die Liga strafmildernd. (sda/dpa)
14:49 Uhr
Montag, 16.März
Handball - NLA, Personelles: Marvin Lier tritt nach Saison zurück
Marvin Lier (33) von den Kadetten Schaffhausen beendet nach dieser Saison nach 19 Jahren im Spitzenhandball seine Karriere. Dies teilen die Kadetten per Medienmitteilung mit.
Die letzten fünf Saisons bestritt Lier für die Kadetten am Flügel. Zuvor spielte er für Ehrendingen, Endingen, Pfadi Winterthur und den Bundesligisten Flensburg-Handewitt. Lier bestritt jetzt schon 505 NLA-Partien und 105 Länderspiele.
Im Frühling möchte er die Karriere mit einem fünften Meistertitel (alle mit den Kadetten) beenden. «Einem Spitzensportler fällt der Rücktritt nie leicht», so Marvin Lier, «der Sport wird mir sehr fehlen.» (sda)
14:39 Uhr
Montag, 16. März
Roland Assinger hört als Frauen-Cheftrainer des ÖSV auf
Österreichs alpines Frauen-Team erhält in der kommenden Saison einen neuen Cheftrainer. Wie der ÖSV am Montag mitteilte, verlängert Roland Assinger seinen auslaufenden Vertrag nicht.
«Nach drei intensiven, emotionalen und vor allem erfolgreichen Jahren habe ich nach langen Überlegungen beschlossen, meine Funktion als Cheftrainer mit Saisonende zurückzulegen und das Angebot für einen neuen Zweijahresvertrag nicht anzunehmen», wird der 52-jährige Kärntner in der Mitteilung zitiert.
Assinger war von 2008 bis 2020 in verschiedenen Trainerfunktionen beim ÖSV tätig, ehe er im April 2023 zum Cheftrainer der Frauen aufstieg. Er soll dem Verband in einer anderen Rolle erhalten bleiben.
Wie der ÖSV weiter mitteilte, wurde der Vertrag mit Männer-Cheftrainer Marko Pfeifer um zwei Jahre verlängert. (sda)
11:30 Uhr
Montag, 16. März
Noè Ponti: «Alle meine Entscheidungen sind auf Los Angeles ausgerichtet»
Nach einem aussergewöhnlichen Jahr will Noè Ponti 2026 seine Medaillenserie fortsetzen. Der Tessiner hat grosse Pläne – und blickt weit in die Zukunft: Die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles zeichnen sich bereits am Horizont ab.
09:51 Uhr
Montag, 16. März
Biathlon-Cheftrainerin Sandra Flunger verlässt den Verband
Innerhalb des Schweizer Biathlon-Teams kommt es im Hinblick auf die nächste Saison zu einer Zäsur: Sandra Flunger gibt ihre Tätigkeit als Cheftrainerin nach acht Jahren ab.
Wie Swiss-Ski am Montag mitteilte, stellt sich die 43-Jährige einer neuen Herausforderung im Ausland. Nach zwei Olympia-Zyklen sei sie zum Schluss gekommen, «dass neue Impulse und Reize für beide Seiten - für das Team wie für mich selbst - gewinnbringend und entsprechend sinnvoll sind», lässt sich Flunger in der Mitteilung zitieren.
Die Salzburgerin stiess 2018 als verantwortliche Weltcup-Trainerin für die Schweizer Biathletinnen zu Swiss-Ski. In den vergangenen beiden Jahren zeichnete sie auf Weltcup-Stufe teamübergreifend als Cheftrainerin für das Komplextraining verantwortlich.
Unter ihrer Leitung erreichte das Schweizer Biathlon-Team zahlreiche Meilensteine - unter anderem die ersten Weltcup-Podestplätze einer Frauen-Staffel, den ersten Weltcup-Sieg einer Single-Mixed-Staffel sowie nach mehr als zehn Jahren Unterbruch wieder Weltcup-Siege in Einzelrennen.
Wer die Nachfolge von Flunger antritt, ist noch unklar. (sda)
09:35 Uhr
Montag, 16. März
Schweizer in der NHL auf verlorenem Posten
Die Nashville Predators beziehen bei den Edmonton Oilers die zweite Niederlage in Serie. Auch Philipp Kurashev und Pius Suter verlieren mit ihren Teams.
Nashville mit dem Schweizer Captain Roman Josi musste sich in Edmonton mit 1:3 geschlagen geben. Der Deutsche Leon Draisaitl mit seinem 35. Saisontreffer und Connor McDavid mit seinen Assists Nummer 75, 76 und 77 sorgten für den Unterschied. Josi stand knapp 29 Minuten auf dem Eis und damit so lange wie kein anderer Feldspieler. Am Ende wies er eine Minus-1-Bilanz aus.
Nach der zweiten Niederlage in Serie beträgt der Rückstand der Predators auf den von Seattle belegten letzten Wild-Card-Platz im Westen vier Punkte. Lediglich einen Punkt hinter den Kraken sind die San Jose Sharks klassiert. Das Team mit Philipp Kurashev bezog bei den Ottawa Senators eine 4:7-Niederlage, obwohl die Gäste kurz nach Spielhälfte noch mit 3:2 führten. Kurashev, der zuletzt überzählig fehlte, kam während 13 Minuten zum Einsatz.
Auch Pius Suter ging in der Nacht auf Montag als Verlierer vom Eis. Mit den St. Louis Blues unterlag er in Winnipeg 2:3. Der 29-Jährige hatte seinen Stock beim Anschlusstreffer zum 1:2 im Spiel. Es war sein zwölfter Assist in der laufenden Saison. Auch die Blues und die Jets, bei denen Nino Niederreiter weiterhin verletzt fehlte, tummeln sich in der Western Conference hinter den Playoff-Plätzen. Winnipeg muss in den verbleibenden 16 Partien fünf Punkte aufholen, St. Louis in einem Spiel weniger deren sieben. (sda)
06:37 Uhr
Montag, 16. März
Curling: Erneut ein knapper Sieg für die Schweizerinnen
Auf die Niederlage zum Auftakt in die WM in Calgary lassen die Schweizer Curlerinnen zwei knappe Siege folgen. In der Nacht auf Montag bezwingt das Team um Skip Xenia Schwaller Südkorea 7:6.
Wie schon beim 6:5-Sieg gegen China fiel die Entscheidung zugunsten des jungen Schweizer Quartetts mit Schwaller, Selina Rychiger, Fabienne Rieder und Selina Gafner im letzten End. Mit einem Zweierhaus drehte die Equipe vom CC Grasshoppers die ausgeglichene Partie.
Für die Südkoreanerinnen war es die zweite Niederlage im laufenden Turnier. Die Schweizerinnen rückten mit dem zweiten Sieg auf den geteilten vierten Rang vor. In der 6. Round Robin geht es für Schwaller und ihre Kolleginnen ab 16.00 Uhr Schweizer Zeit gegen Schottland. Die Britinnen konnten erst eine von drei Partien gewinnen. (sda)


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