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YB schlägt Sion in torreichem Spiel ++ Kanu: Schweiz holt zwei WM-Medaillen

Transfers, Resultate, Hintergründe. Die aktuellsten Sport-News für die Schweiz und die ganze Welt finden Sie hier in unserem Ticker.

16:24 Uhr

Sonntag, 26. Juli

YB schlägt Sion in torreichem Spiel

Doppeltorschütze Samuel Essende jubelt nach dem Treffer zum 4:2.
Bild: Freshfocus

Die Young Boys starten mit einem Heimsieg in die neue Saison. Nach einer vergangenen Spielzeit zum Vergessen deutet schon nach dem 4:2 gegen Sion einiges auf ein besseres Fussballjahr der Stadtberner hin.

Nach einer knappen Stunde stand das Spiel im Wankdorf auf der Kippe. Es fehlte gar nicht so viel, und die ersten Schlagzeilen rund um YB in dieser Saison wären ganz anders ausgefallen. Doch nach dem verspielten 2:0-Vorsprung erhöhte die Mannschaft von Gerardo Seoane wieder das Tempo und sicherte sich den verdienten Sieg. Samuel Essende traf in der 66. Minute nach einem Eckball von Rückkehrer Kastriot Imeri mit einem wuchtigen Kopfball zum 3:2 und doppelte kurz darauf mittels Penalty nach.

Die Schwächephase von YB blieb somit ohne Konsequenzen. Nach dem guten Einstieg ins Spiel mit den Toren von Lewin Blum (22.) und Alvyn Sanches (40.) agierten die Berner eine Weile lang zu passiv und liessen das spielerisch immer stärker werdende Sion in die Partie zurückkommen. Ein Weitschuss von Jan Kronig in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit und ein von Winsley Boteli abgeschlossener Konter in der 56. Minute brachten die Walliser Tore, die aber nicht reichten, um ein elftes Super-League-Spiel in Folge ungeschlagen zu überstehen. Ein Versprechen für die nächsten Monate war der Auftritt der eingespielten Sittener nur wenige Tage nach der kräfteraubenden Europacup-Reise nach Aserbaidschan aber auf jeden Fall.

Für YB ist der Sieg umso wertvoller, als sich die Mannschaft in der letzten Saison oftmals fragil zeigte, speziell in Situationen, in denen eine Partie auf der Kippe stand. Nun bewiesen die Berner mit nur zwei Neuzugängen in der Startformation, dass sie mental bereit sind. Joël Mall im Tor und Cédric Zesiger als Abwehrchef waren im Vergleich zur Vorsaison die beiden Neuen. Noch nicht im Aufgebot standen die Schweizer WM-Teilnehmer, Stammkeeper Marvin Keller und Liga-Torschützenkönig Christian Fassnacht. (sda)

13:54 Uhr

Sonntag, 26. Juli

Malaysia rückt kurzfristig in Formel-1-Kalender

Lewis Hamilton im Jahr 2017 bei einem Rennen in Malaysia, damals noch für Mercedes.
Bild: Archivbild: EPA

Malaysia kehrt in diesem Jahr kurzfristig als Grand Prix von Bahrain in den Rennkalender der Formel 1 zurück.

Wie die Zuständigen der Motorsport-Königsklasse mitteilten, wird auf dem Sepang Circuit südlich der Hauptstadt Kuala Lumpur am ersten Oktober-Wochenende zwischen den Events in Aserbaidschan und Singapur gefahren. Der Grand Prix am 4. Oktober wird demnach als Ersatzrennen für den Grossen Preis von Bahrain betrachtet und heisst offiziell Gulf Air Bahrain Grand Prix in Malaysia.

In Malaysia machte die Formel 1 schon von 1999 bis 2017 Station. Der Veranstalter konnte sich danach die Antrittsgebühren in Millionenhöhe nicht mehr leisten.

Mitte März waren die im April vorgesehenen Rennen in Bahrain und in Saudi-Arabien wegen der Sicherheitslage nach Ausbruch des Iran-Kriegs aus dem Kalender genommen. Damit schrumpfte die Welttournee von 24 auf 22 Grands Prix. Mit der Rückkehr von Sepang, das logistisch günstig am internationalen Flughafen Kuala Lumpur liegt, wächst der Kalender vorerst wieder auf 23 Veranstaltungen. (sda)

13:05 Uhr

Sonntag, 26. Juli

Fechten: Malcotti kämpft um WM-Gold

Lucas Malcotti  (rechts) steht im Final der Fecht-WM.
Bild: Keystone

Lucas Malcotti kämpft an den Fecht-Weltmeisterschaften in Hongkong um Gold. Der Walliser besiegt in den Halbfinals im Einzelwettbewerb im Degenfechten Khalifah Alomairi aus Saudi-Arabien.

Gegen den Aussenseiter und Überraschungs-Halbfinalisten lag Malcotti mehrmals zurück. Schliesslich sicherte er sich den Sieg wie bereits in den Runden zuvor nur knapp. In der Runde der besten Acht setzte er sich so in der Verlängerung gegen den Russen Dmitrii Shvelidze 12:11 durch. Und im Achtelfinal hatte Malcotti, der erstmals auf dem Podium eines internationalen Einzelwettbewerbs steht, für eine Überraschung gesorgt, indem er den Ungaren Gergely Siklosi 15:11 besiegte.

Im Final trifft Malcotti nun auf den Italiener Davide Di Veroli, der sich in seinem Halbfinal gegen den Japaner Masaru Yamada durchgesetzt hat. Malcotti ist der erste Schweizer seit Basil Hoffmann 2001, der die Chance auf WM-Gold hat - gelungen ist der Triumph noch keinem Schweizer im Einzelwettbewerb. (sda)

12:59 Uhr

sonntag, 26. juli

Kanu: Schweiz holt zwei WM-Medaillen

An der Kanu-Slalom-WM in Oklahoma City holt die Schweiz im Kajak-Cross gleich zwei Medaillen. Alena Marx wird Weltmeisterin in der olympischen Disziplin, ihr älterer Bruder Dimitri Marx holt Silber.

Die 25-jährige Marx sicherte sich damit ihren zweiten WM-Titel, nachdem sie vor einem Jahr bereits Gold im Kajak-Cross-Einzelzeitfahren geholt hatte. Vor zwei Tagen war die Bernerin im ebenfalls olympischen Kajak-Einer zudem Vierte geworden.

Kurz nach dem Triumph von Alena Marx glänzte auch ihr zwei Jahre älterer Bruder Dimitri, der hinter dem Tschechen Vit Prindis Silber gewann. Für Dimitri Marx ist es die erste WM-Einzelmedaille. Martin Dougoud, der im Teamwettkampf mit Jan Rohrer und Gelindo Chiarello vor einigen Tagen WM-Silber feierte, beendete den Wettkampf auf dem 7. Platz.

Damit zeigte die Schweiz auf der Anlage, auf der 2028 die olympischen Slalom-Wettkämpfe stattfinden werden, eine gute Leistung. Die WM in Oklahoma City war der erste Anlass, der für das Qualifikationsranking der Olympischen Spiele in Los Angeles in zwei Jahren zählt. (sda)

22:32 Uhr

Samstag, 25. Juli

Meister Thun startet mit Auswärtssieg

Der FC Thun startet mit einem 3:1-Erfolg beim FC Luzern in die neue Super-League-Saison. Dabei gehen die Gastgeber bereits in der 2. Minute durch Stefan Knežević in Führung. Nur sechs Minuten später gleicht Neuzugang Nico Maier nach Vorarbeit von Marc Gutbub für den Meister aus. Gutbub selbst dreht die Partie kurz nach der Pause mit dem 2:1. Luzern bemüht sich danach um den Ausgleich, bleibt offensiv jedoch zu harmlos. In der 84. Minute entscheidet Nicolas Bürgy die Partie mit einem Kopfballtor endgültig.

Nicolas Bürgy, Zweiter von rechts, erzielt mit seinem Kopfball das Tor zum 3:1 für den FC Thun in Luzern.
Bild: Philipp Schmidli/Keystone

20:05 Uhr

Samstag, 25. Juli

Basel startet in Genf mit Sieg, GC rettet gegen Lausanne spät einen Punkt

Der FC Basel gewinnt zum Auftakt der neuen Super-League-Saison mit 1:0 bei Servette. Die Grasshoppers sichern sich derweil dank eines späten Ausgleichs ein 1:1 bei Lausanne-Sport.

In Genf neutralisieren sich Servette und Basel lange weitgehend. Nach der Pause erhöhen die Gastgeber den Druck, doch FCB-Goalie Mirko Salvi verhindert gegen Miroslav Stevanovic den Rückstand. Auch die Basler bleiben gefährlich: Žan Celar setzt einen Kopfball zunächst knapp neben das Tor, ehe er in der 78. Minute doch noch trifft. Servettes Houboulang Mendes foult Coleen Louis im Strafraum, Celar verwandelt den fälligen Penalty sicher. Basel verteidigt den Vorsprung anschliessend diszipliniert und beschert Trainer Stephan Lichtsteiner einen Sieg zum Saisonauftakt.

Basels Zan Celar verlädt Servette-Goalie Léo Besson und erzielt per Penalty das entscheidende 1:0.
Bild: Pierre Albouy/Keystone

In Lausanne gehen die Gastgeber in der 33. Minute durch Ibrahim Bah Mendes in Führung. Nach der Pause tritt GC deutlich offensiver auf. In der 73. Minute trifft Luka Mikulic zunächst nur den Pfosten, auch Luke Plange bringt den Nachschuss nicht im Tor unter. Zehn Minuten vor Schluss gelingt dem eingewechselten Samuele Bengondo nach einem schnell ausgeführten Einwurf doch noch der verdiente Ausgleich. Damit nimmt Peter Zeidler bei seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte mit GC einen Punkt mit. (mlb)

17:15  Uhr

Samstag, 25. Juli

Erstmals kein Mercedes: Norris durchbricht Pole-Dominanz

Weltmeister Lando Norris ist zur letzten Pole Position vor der Sommerpause in der Formel 1 gerast. Der Engländer verwies in der Qualifikation zum Grand Prix von Ungarn Ferrari-Fahrer Lewis Hamilton ganz spät mit der Winzigkeit von 0,012 Sekunden auf den zweiten Platz. Damit steht erstmals in dieser Saison kein Mercedes in der Startaufstellung ganz vorne. Für Norris war es die 17. Pole in seiner Karriere und die erste seit Las Vegas im vergangenen Herbst.

Dritter bei einer Gelb-Phase auf den letzten Metern wurde Hamiltons Teamkollege Charles Leclerc direkt vor WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli im Mercedes. Der einzige deutsche Fahrer im Feld, Nico Hülkenberg, landete für Audi auf Platz zehn. Erstmals in dieser Saison schaffte es ein Aston Martin in die zweite K.-o.-Runde. Fernando Alonso wurde in seinem mit 16 Bauteilen runderneuerten Wagen 16. In der WM-Wertung hat Antonelli nach zehn von 22 Rennen 45 Punkte Vorsprung auf Hamilton. (dpa)

16:21 Uhr

Samstag, 25. Juli

GC-Fans sorgen für Zug-Chaos

Die neue Super-League-Saison ist noch nicht einmal gestartet und die Fans des Grasshopper Club Zürich sorgen bereits für Ärger. Weil sie mit dem normalen Regelzug statt einem Extrazug anreisen müssen, entschieden sie sich dazu, auf ihre Art dagegen zu protestieren.

GC-Fans protestieren am Samstag auf ihre eigene Art.
Bild: Symbolbild: Andy Mueller/freshfocus

Ein Newsscout meldet gegenüber 20 Minuten, dass auf der Strecke zwischen Zürich und Bern gleich dreimal die Notbremse gezogen wurde. Zusätzlich zündeten die GC-Fans Rauchpetarden und rauchten im Zug. Dies führte gemäss den SBB dazu, dass die Klimaanlage ausfiel.

An die Passagiere wurden daraufhin Flugblätter verteilt und in diesen erklärte die Fangruppe Sektor IV, dass es sich um eine Protestaktion handelt. Die SBB bestätigen gegenüber «20 Minuten» den Vorfall. Der IC 81 konnte seine Fahrt fortsetzen. Aufgrund der Hitze und der ausgefallenen Klimaanlage wurde am Bahnhof Bern die Ambulanz aufgeboten, falls Fahrgäste medizinische Hilfe benötigen. (riz/watson)

15:49 Uhr

Samstag, 25. Juli

LeBron James wechselt nach Philadelphia – Trump: «Vielleicht ein Rassist»

LeBron James setzt seine aussergewöhnliche NBA-Karriere bei den Philadelphia 76ers fort. Der 41-Jährige gab seinen Entscheid am Freitag bekannt. Für den besten Punktesammler der NBA-Geschichte wird es die 24. Saison – ein weiterer Rekord.

LeBron James verlässt die Los Angeles Lakers nach acht Jahren und schliesst sich den Philadelphia 76ers an.
Bild: Jae C. Hong/AP

Gemäss dem US-Sportsender ESPN erhält James einen Zweijahresvertrag über insgesamt acht Millionen Dollar. Das zweite Jahr ist mit einer Spieleroption versehen. In Philadelphia trifft der viermalige NBA-Champion unter anderem auf Joel Embiid, Tyrese Maxey und Jaylen Brown. James erklärte, er wolle noch einmal um den Titel spielen.

Kurz nach Bekanntwerden des Wechsels wurde James auch im Weissen Haus zum Thema. Ein Reporter wollte von Donald Trump wissen, ob er LeBron James oder Michael Jordan für den besten Basketballspieler der Geschichte halte. «Ich glaube, LeBron ist – vielleicht ist er ein Rassist, aber vielleicht mag er Trump auch einfach nicht. Ich weiss es nicht. Ich mag nur Leute, die mich mögen», sagte der US-Präsident. «Ich würde sagen: Michael Jordan, ohne Frage.»

Warum er James Rassismus vorwirft, erläuterte Trump nicht. Die gegenseitige Abneigung ist allerdings seit Jahren bekannt. James unterstützte bei den vergangenen drei Präsidentschaftswahlen jeweils Trumps Gegenkandidaten. (dpa/mlb)

15:26 Uhr

Samstag, 25. Juli

NHL-Goalie Akira Schmid unterschreibt für zwei Jahre in Florida

Der Schweizer Eishockey-Goalie Akira Schmid hat sich mit den Florida Panthers auf einen Zweijahresvertrag geeinigt. Damit umgehen der 26-Jährige und das NHL-Team ein Schiedsverfahren zur Festlegung des Gehalts.

Akira Schmid im Schweizer Tor an der WM 2024 in Prag.
Bild: Petr David Josek/AP

Der Emmentaler verdient künftig zwei Millionen Dollar pro Saison. Sein bisheriges Jahressalär von 875'000 Dollar wird damit mehr als verdoppelt. Die als Titelanwärter gehandelten Panthers hatten sich Ende Juni die Rechte an Schmid gesichert. Im Gegenzug erhielten die Vegas Golden Knights einen Draft-Pick. (sda)

19:24 Uhr

Freitag, 24. Juli

Medien: Pirlo wird neuer Nationaltrainer in Italien

Der frühere Fussball-Weltmeister Andrea Pirlo wird nach Medienberichten Italiens neuer Nationaltrainer. Der 47-Jährige werde die Nachfolge seines einstigen Mitspielers Gennaro Gattuso antreten, der nach der erneut verpassten WM-Qualifikation im April zurücktreten musste, berichtete unter anderem die Sportzeitung «La Gazzetta dello Sport». Nach der Absage des Wunschkandidaten Pep Guardiola seien sich Pirlo und der nationale Fussballverband FIGC schnell handelseinig geworden. Offiziell gab es dafür zunächst keine Bestätigung.

Der frühere Fussball-Weltmeister Andrea Pirlo wird nach Medienberichten Italiens neuer Nationaltrainer.
Bild: AP

Der 116-fache Nationalspieler - einer der wichtigsten Leistungsträger beim Titelgewinn der Italiener 2006 in Deutschland - soll einen Vier-Jahres-Vertrag mit dem Ziel WM 2030 bekommen. Derzeit steht er noch beim United FC Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten unter Vertrag. Nach dem Ende seiner Spielerkarriere mit Stationen bei den beiden Mailänder Vereinen Inter und AC sowie bei Juventus Turin arbeitete Pirlo als Trainer unter anderem bei Juve und bei Sampdoria Genua, wenn auch mit mittlerem Erfolg. (dpa)

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