21:54 Uhr
Mittwoch, 10. Juni
Kein Schweizer Rekord für Dominic Lobalu
Die Schweizer Leichtathleten Timothé Mumenthaler und Dominic Lobalu verpassen beim Diamond-League-Meeting in Oslo die Top-Platzierungen deutlich.
Dominic Lobalu trat in Oslo erstmals in dieser Saison über die 5000 Meter an. Sein Ziel, den Schweizer Rekord von 12:50,87 Minuten zu unterbieten, verpasste er mit einer Zeit von 13:08,78 aber deutlich. Zur Halbzeit lag Lobalu bereits mehrere Sekunden hinter seinem gewohnten Tempo. Zum Ende hin konnte er sich zwar steigern, verpasste die Top-Plätze aber dennoch.

Die Trainings seien eigentlich positiv verlaufen, sagte Lobalu nach dem Rennen im SRF-Interview. «Die Beine waren heute gut.» Wieso er im Lauf trotzdem nicht habe liefern können, wisse er nicht. «Ich habe auch viele Fragen, wieso es heute nicht funktioniert hat. Das ist mir noch nie passiert.» Den Sieg sicherte sich Addisu Yihune mit 12:47,62 Minuten vor Birhanu Yemataw Balew und Andreas Almgren
Timothé Mumenthaler, der unmittelbar vor Lobalu startete, belegte beim Diamond-League-Meeting derweil den 5. Platz über 200 Meter. Auf der Aussenbahn zeigte der Genfer seine Saisonbestleistung mit 20,58 Sekunden. «Es war okay», sagte er danach zu SRF. Gegen Ende habe er nachgelassen.
Den Sieg sicherte sich Letsile Tebogo. Der Botswaner gewann souverän mit 19,84 Sekunden, wobei Sinesipho Dambile und Jereem Richards das Podest komplettierten. Eine Enttäuschung hinnehmen musste derweil Gout Gout. Der 18-jährige Australier musste sich mit dem 6. Platz und einer Zeit von 20,60 Sekunden begnügen, nachdem er im Frühling noch 19,67 Sekunden gelaufen war. (sda)
20:25 Uhr
Mittwoch, 10. Juni
Marc Lüthi als Präsident nominiert
Die National League und die Swiss League haben beschlossen, Marc Lüthi als Präsident des Schweizer Eishockeyverbandes SIHF zu nominieren. Dies wurde anlässlich der Verwaltungsratssitzung am Mittwoch in Prag entschieden, wie aus einer Mitteilung der National League hervorgeht. Lüthis Kandidatur wird der Generalversammlung des Verbandes zur Abstimmung vorgelegt.

Der 64-jährige Berner würde damit die Nachfolge von Urs Kessler antreten, der unmittelbar nach der Heim-WM seinen Rücktritt bekannt gab. Dies, um einen «Neuanfang» möglich zu machen.
Lüthi, der bis Ende April CEO des SC Bern war, führte den Klub an die Spitze des Schweizer Eishockeys. Seit 1998 leitete er den SCB, Anfang des Jahres entschied er sich jedoch dazu, sich zurückzuziehen und seine Beteiligungen zu verkaufen. (sda)
17:49 Uhr
Mittwoch, 10. Juni
Bencic verpasst Rasenturniere in Queen's und Berlin

Die Schweizer Tennisspielerin Belinda Bencic verpasst die beiden Rasen-Vorbereitungsturniere im Londoner Queen's Club und kommende Woche in Berlin. Wie die Weltnummer 11 auf Social Media bekannt gibt, leidet sie unter einer «kleinen Verletzung am rechten Knöchel, die ein wenig Ruhe braucht, um vollständig zu verheilen.»
In London war Bencic als Nummer 4 gesetzt und hätte nach einem Freilos am Donnerstag gegen die Britin Harriet Dart antreten müssen. Ihr Hauptaugenmerk liegt nun darauf, bis zum Start des Grand-Slam-Turniers in Wimbledon am 29. Juni wieder fit zu sein. Beim Rasenklassiker erreichte Bencic letztes Jahr erstmals die Halbfinals. (sda)
13:34 Uhr
Mittwoch, 10. Juni
Car neu bei Kriens-Luzern zwischen den Pfosten
Der HC Kriens-Luzern komplettiert sein Goalie-Gespann für die kommende Saison und verpflichtet den Kroaten Moreno Car. Der Schweizer Meister stattet den 30-jährigen Torhüter mit einem Einjahresvertrag aus, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.

Car bildet künftig zusammen mit Kristian Pilipovic, dessen Engagement für die neue Saison seit Januar bekannt ist, das Duo im Tor der Luzerner. Zudem rückt Lou Wey aus dem eigenen Nachwuchs in das erweiterte Kader auf.
Car spielte seit November des vergangenen Jahres bei den Kadetten Schaffhausen, dem späteren Finalgegner von Kriens-Luzern. Dort ersetzte er ausgerechnet Pilipovic, der damals zum nordmazedonischen Klub GRK Ohrid wechselte. Mit den Schaffhausern gewann Car vor dem Jahreswechsel den Schweizer Cup.
Vor seinem Engagement in Schaffhausen stand der Keeper aus Rijeka in Kroatien im Einsatz. Seine Leistungen brachten ihm zudem drei Aufgebote für die kroatische Nationalmannschaft ein. (sda)
10:50 Uhr
Mittwoch, 10. Juni
NHL: Hurricanes gleichen gegen Golden Knights aus

Die Carolina Hurricanes gleichen im Playoff-Final der NHL gegen die Vegas Golden Knights dank eines hart erarbeiteten Sieges aus. Nach dem 5:3-Auswärtserfolg in Las Vegas steht es in der Best-of-7-Serie 2:2.
Die beiden Final-Teilnehmer haben nun immer abwechselnd gewonnen und verloren. Für die Entscheidung sorgte diesmal ein Treffer ins leere Tor 55 Sekunden vor Schluss, als die Gastgeber ohne Torhüter spielten und den Ausgleich erzwingen wollten.
Die Golden Knights streben den zweiten Titel innert vier Jahren an. In den neun Jahren seit dem NHL-Debüt steht die Franchise aus der Glücksspielmetropole sogar schon zum dritten Mal in der Final-Serie. Für die Hurricanes geht es 20 Jahre nach dem ersten Titel um den zweiten Stanley-Cup-Triumph ihrer Geschichte.
Die Partie in der Nacht zum Mittwoch verlief sehr unterhaltsam. So erzielte der Hurricane-Spieler Jordan Staal sein zweites Tor zum 4:3 im Fallen. Oder die Golden Knights hatten Pech, dass ein vermeintlicher Treffer von Brayden McNabb im ersten Drittel nicht zählte, weil der Puck die Linie erst Sekundenbruchteile nach der Pausensirene überquerte. Auch war die Partie nach dem 2:0 für Carolina nach nur dreieinhalb Minuten schnell lanciert. (sda)
10:50 Uhr
Mittwoch, 10. Juni
Spanien, Frankreich und Dänemark ebenfalls an der Frauen-WM
Nach Deutschland haben sich in der europäischen WM-Qualifikation am Dienstag auch Titelverteidiger Spanien, Frankreich und Dänemark das Ticket für die WM-Endrunde 2027 in Brasilien gesichert. Das Quartett setzte sich als Gruppensieger der Liga A durch.
Europameister England hingegen muss den Umweg über die zwei Playoff-Runden nehmen, um sich im Dezember noch für die zehnte Frauen-WM zu qualifizieren.
Gut zwölf Monate vor Turnierbeginn stehen bereits 14 der 32 Teilnehmer fest. Neben Gastgeber Brasilien sind auch Argentinien, Kolumbien, Australien, China, Japan, Nordkorea, die Philippinen, Südkorea und Neuseeland fix dabei. (sda)
15:54 Uhr
Dienstag, 9. Juni
Keine WM-Wildcard für die Schweiz
Die Schweizer Handballer werden die WM 2027 in Deutschland definitiv nur als Zuschauer verfolgen. Nach der verpassten Qualifikation geht das Team von Nationaltrainer Andy Schmid bei der Vergabe der Wildcards leer aus.
Den Zuschlag erhielten die Türkei und Saudi-Arabien, wie der Internationale Handballverband (IHF) am Dienstag mitteilte. Insgesamt hatten 13 Nationen eine Wildcard beantragt.
Für die WM 2025 war die Schweiz noch mit einer Wildcard bedacht worden, nachdem sie in den Playoffs an Slowenien gescheitert war. Diesmal bedeutete Italien in den Playoffs Endstation.
Für die Türkei ist es die erste WM-Teilnahme überhaupt, Saudi-Arabien steht zum elften Mal an einer WM im Einsatz.
Die Gruppenauslosung für das Turnier vom 13. bis 31. Januar findet am Mittwoch statt. Gespielt wird in Kiel, Hannover, Magdeburg, Stuttgart, Köln und München. (sda)
09:00 Uhr
Dienstag, 9. Juni
Spurs verkürzen im Kampf um NBA-Titel
Die San Antonio Spurs verkürzen im Final um den NBA-Titel. Nach zwei Heimniederlagen zum Auftakt der Serie gewinnen die Texaner auswärts gegen die New York Knicks 115:111.
Die San Antonio Spurs haben dem Druck im dritten Spiel der Playoffs um den NBA-Titel standgehalten. Und das, obwohl die Texaner eine zwischenzeitliche Führung von zwölf Punkten aus der Hand gaben. Doch auch die New York Knicks patzten und verspielten ihrerseits einen Vorsprung von sieben Zählern.
Dank des 115:111-Auswärtssieges gegen die Knicks in der Nacht auf Dienstag Schweizer Zeit verhinderten die Gäste, dass bereits in der vierten Partie am Mittwochabend Ortszeit eine Titelentscheidung möglich sein würde.
Im dritten Spiel schenkten sich beide Mannschaften nichts. Im Kampf um den besten Werfer der Partie glänzte bei den Spurs einmal mehr Victor Wembanyama mit 32 Punkten und acht Rebounds, während Jalen Brunson für die New Yorker auf dieselbe Anzahl Zähler, aber drei Rebounds weniger kam.
Die Niederlage der Knicks ist die erste für die New Yorker seit Ende April, seither hatten sie 13 Playoff-Spiele in Folge gewonnen. Die Spurs verkürzten dank des Sieges in der Best-of-7-Serie derweil auf 1:2 und haben in der Nacht auf Donnerstag Schweizer Zeit die Chance, die Serie wieder auszugleichen. Doch den Titel nach zwei verlorenen Heimspielen zum Auftakt doch noch zu gewinnen, ist bisher keiner Mannschaft in der Geschichte der NBA gelungen. (sda)
16:59 Uhr
Montag, 8. Juni
Roger Federer kehrt auf den Tennisplatz zurück

Roger Federer kehrt zu den US Open zurück. Das Schweizer Tennisidol schlägt im Vorfeld des letzten Grand-Slam-Turniers des Jahres bei einem Show-Event auf. Wie der Veranstalter am Montag bekannt gab, wird Federer an der Seite des US-Open-Siegers von 2003 Andy Roddick sowie der Tennislegenden Andre Agassi und John McEnroe spielen.
Federer hat in Flushing Meadows große Erfolge gefeiert. Fünf seiner 20 Grand-Slam-Titel gewann der Schweizer in New York, von 2004 bis 2008 war er im mächtigen Arthur Ashe Stadium nicht zu schlagen gewesen. Die US Open 2026 starten am 30. August.
«So viele unvergessliche Momente meiner Karriere haben sich in New York ereignet, und das Arthur-Ashe-Stadion ist ein Ort, der mir sehr viel bedeutet», wird Federer in der Pressmitteilung zitiert. «Ich habe es vermisst, Teil dieser Atmosphäre zu sein und die unglaubliche Energie zu spüren, die die Fans jedes Jahr mitbringen.» (sid)
09:00 Uhr
Montag, 8. Juni
Florentino Perez bleibt Präsident von Real Madrid

Florentino Perez bleibt Präsident von Real Madrid. Der 79-jährige Baumagnat wird dem zuletzt kriselnden Verein nach der Wiederwahl auch die nächsten vier Jahre vorstehen.
Perez setzte sich bei der ersten Präsidentenwahl beim spanischen Rekordmeister seit 20 Jahren gegen seinen Herausforderer, den jungen Unternehmer Enrique Riquelme, klar durch. Perez hat das Amt abgesehen von einem Unterbruch von 2006 bis 2009 seit Beginn der Jahrtausendwende inne. (sda)
08:59 Uhr
Montag, 8. Juni
Van Persie bei Feyenoord entlassen

Robin van Persie ist nicht mehr Trainer von Feyenoord Rotterdam. Der frühere niederländische Internationale ist gemäss einer Medienmitteilung des Vereins freigestellt worden.
Der 42-jährige Van Persie hatte beim Meisterschaftszweiten der letzten Saison, bei dem der Schweizer Verteidiger Jordan Lotomba tätig ist, die Verantwortung für die Mannschaft im Februar vergangenen Jahres übernommen. Sein Vertrag hätte auch für die kommende Saison Gültigkeit gehabt. (sda)
00:05 Uhr
Montag, 8. Juni
U17-EM-Titel für Italien
Die Qualifikation für die WM 2026 hat Italien verpasst, doch die U17 der Azzurri lässt auf eine bessere Zukunft hoffen: Die Italiener holten am Sonntag in Tallinn den U17-EM-Titel.
Italien setzte sich im Final im Penaltyschiessen gegen Belgien durch, das zum ersten Mal den Final erreichte. Nach 90 Minuten und zwei späten Toren stand es 1:1. Ein verwandelter Penalty von Atalanta Bergamos Nachwuchsspieler Marcello Fugazzola rettete die Italiener in der 91. Minute ins Penaltyschiessen. Sechs Minuten davor hatte Belgien getroffen. (sda)
21:19 Uhr
Sonntag, 7. Juni
Eriksen erneut zusammengebrochen
Fünf Jahre nach seinem Herzstillstand an der Europameisterschaft 2021 ist Dänemarks Fussball-Star Christian Eriksen erneut auf dem Spielfeld zusammengebrochen. Der 34-Jährige sackte während des Länderspiels gegen die Ukraine in der 65. Minute zu Boden.

Mitspieler riefen sofort die dänischen Team-Ärzte herbei und bildeten einen Sichtschutz um ihren Captain. Die Zuschauer in Odense riefen lautstark « Eriksen , Eriksen ». Der Spieler des VfL Wolfsburg konnte allerdings nach einer ersten Behandlung wieder aufstehen und unter dem Applaus der Zuschauer und Spieler auf eigenen Beinen zu einem Krankenwagen laufen, das auf das Stadiongelände gefahren kam.
«Eriksen ist unter den Umständen wohlauf», sagte der Stadionsprecher nach Angaben der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau. Dasselbe teilte der Verband wenig später mit. Der Schiedsrichter brach das Spiel trotzdem beim Stand von 2:1 für die Dänen ab. (sda/dpa)
19:02 Uhr
Sonntag, 7. Juni
Audrey Werro mit drittbester 800-m-Zeit aller Zeiten

Audrey Werro gelingt beim Diamond-League-Meeting in Stockholm ein Traumlauf. Die Freiburgerin läuft über 800 m in 1:53,98 Minuten die drittbeste Zeit aller Zeiten.
Die Freiburgerin fing auf der Zielgeraden die Olympiasiegerin Keely Hodgkinson aus Grossbritannien ab und feierte innert einer Woche den zweiten Sieg in der Diamond League 2026.
Ihren Schweizer Rekord, den sie letztes Jahr bei Weltklasse Zürich mit dem Sieg im Diamond-League-Final auf 1:55,91 gesenkt hatte, verbesserte die 22-Jährige um fast zwei Sekunden.
Der Weltrekord der Tschechin Jarmila Kratochvilova aus dem Jahr 1983 steht bei 1:53,28 Minuten. Den zweitbesten Wert hält die Russin Nadeschda Olissarenki mit einem Lauf unter 1:54 Minuten im Jahr 1980. Audrey Werro ist erst die erste Läuferin seit über 40 Jahren, die unter 1:54 Minuten lief. (sda)
18:30 Uhr
Sonntag, 7. Juni
Antonelli jüngster GP-Sieger in Monaco

Kimi Antonelli reitet in der Formel 1 weiter auf einer Erfolgswelle. Der jüngste WM-Leader aller Zeiten gewinnt im Mercedes vor Lewis Hamilton im Ferrari auch den Grand Prix von Monaco.
Damit löste Antonelli Hamilton als jüngsten Grand-Prix-Sieger in Monte Carlo ab. Der Rekordweltmeister war bei seinem ersten Triumph im Jahr 2008 23 Jahre, 4 Monate und 18 Tage alt. Antonelli wird erst am 25. August 20-jährig.
Als mit Jarno Trulli vor 22 Jahren letztmals ein Italiener auf dem engen Stadtkurs im Fürstentum gewann, war Antonelli noch nicht geboren. Mit seinem fünften Sieg im sechsten Saisonrennen baute der Teenager aus Bologna seine Führung in der WM-Wertung weiter aus.
Sein erster Verfolger ist neu Hamilton, der bereits 66 Punkte Rückstand aufweist. Der 41-jährige Engländer zog mit seinem achten Podestplatz in Monaco mit Rekordhalter Ayrton Senna gleich und überholte damit seinen Landsmann George Russell in der WM-Wertung. Antonellis Teamkollege wurde aufgrund einer späten Durchfahrstrafe im Feld zurückgereicht und verpasste nach seinem Ausfall in Kanada als 13. zum zweiten Mal in Folge die Punkteränge.Antonelli klarer Sieger im Generationen-Duell
Noch vor dem Start ins Wochenende hatte die Konkurrenz Ferrari die Favoritenrolle zugeschoben. Für den Charakter der Strecke durch die Häuserschluchten schienen die Autos der Scuderia am besten geeignet. Doch Antonelli präsentierte sich erneut in bestechender Form.
So souverän der von der Pole-Position realisierte Start-Ziel-Sieg war, so sehr musste sich der Italiener an diesem Sonntagnachmittag gedulden. Doch auch ein halbstündiger Unterbruch, verursacht durch Schäden an einer neu asphaltierten Stelle, brachte den momentanen Überflieger nicht aus dem Konzept.
Beim Neustart gelang es Antonelli wiederum, den hinter ihm losgefahrenen Hamilton vom Leib zu halten. Der Rekordweltmeister wurde für den 21 Jahre jüngeren WM-Leader auch auf den verbleibenden acht Runden durch die Häuserschluchten von Monte Carlo, wo das Überholen praktisch unmöglich ist, nicht mehr zur Gefahr.Start-Drama um Verstappen
Derweil erlebte Max Verstappen nur 500 Meter von seiner Wohnung entfernt ein Debakel. Für den vierfachen Weltmeister platzte der Traum vom ersten Saisonsieg schon nach wenigen Sekunden. Der Niederländer, der von Startplatz 2 ins Rennen gegangen war, blieb beim Start aufgrund eines technischen Problems an seinem Red Bull stehen und verlor damit sofort jede Chance auf den Sieg. Auf Anweisung seines Teams parkierte er sein Auto nach einer langsamen Runde in der Box und gab das Rennen auf.
Verstappen, der 2021 und 2023 in Monaco triumphiert hatte, war nicht der einzige prominente Ausfall. Auch die Sieger der letzten beiden Jahre erwischte es. Lokalmatador Charles Leclerc krachte nach dem Ende einer Safety-Car-Phase, die durch einen Unfall von Lance Stroll im Aston Martin ausgelöst worden war, in die Streckenbegrenzung und verspielte damit einen sicher geglaubten Podestplatz. Der Ferrari-Fahrer beklagte sich über Probleme mit den Bremsen.
Vorjahressieger Lando Norris musste seinen McLaren nach 45 von 78 Runden auf Rang 7 liegend in der Boxengasse abstellen. Für den Weltmeister war es bereits der dritte Ausfall in diesem Jahr und der zweite in Folge. (sda)
18:28 Uhr
Sonntag, 7. Juni
Giro d'Italia: Vollering fängt Van der Breggen noch ab

Demi Vollering gewinnt zum ersten Mal den Giro d'Italia der Frauen. Die Niederländerin fängt auf der Schlussetappe ihre Landsfrau Anna van der Breggen noch ab, die mit 50 Sekunden Vorsprung ins letzte der neun Teilstücke gegangen ist.
Vollering erreichte am Sonntag das Ziel in Saluzzo als Etappenvierte und machte damit das Triple an Triumphen an Rundfahrten komplett. 2023 hatte sie die Tour de France gewonnen, 2024 und 2025 die Vuelta.
Weil die seit einem Sturz am Freitag angeschlagene Van der Breggen rund zweieinhalb Minuten hinter der vierköpfigen Spitzengruppe unterwegs war, griff Demi Vollering, die Gewinnerin der Königsetappe vom Vortag, nicht mehr in den Kampf um den Tagessieg ein. Diesen holte sich die Italienerin Elisa Longo Borghini vor der Neuseeländerin Niamh Fisher-Black und der Deutschen Antonia Niedermaier. Letztere schob sich im Gesamtklassement ebenfalls noch an Van der Breggen vorbei auf Platz 2.
Marlen Reusser musste am Schlusstag im grössten Anstieg nach rund einem Drittel der 145 Kilometer abreissen lassen und liess das Rennen danach ausklingen. Sie erreichte das Ziel als 43. mit fast einer Viertelstunde Rückstand und schloss den Giro im 13. Gesamtrang ab.
Die Bernerin hatte sich vor der Rundfahrt bei ihrem Comeback nach dem Sturz an der Flandern-Rundfahrt im April mehr erhofft. Sie musste aber erkennen, dass ihre Form ohne das sonst übliche Höhentraining im Vorfeld noch nicht ausreichte, um in den Kampf um den Gesamtsieg einzugreifen. Reussers grosses Saisonziel bleibt die Tour de France, die am 1. August beginnt. Davor tritt die Zeitfahr-Weltmeisterin ab dem 17. Juni noch an der Tour de Suisse an. (sda)
18:25 Uhr
Sonntag, 7. Juni
Schweizer Enttäuschung am Sonntag

Die Schweizer Equipe im Springreiten erwischt zum Abschluss des CSIO St. Gallen einen schwachen Tag. Einzig Pius Schwizer mit Jason qualifiziert sich für den zweiten Umgang der Top 12. Marcus Ehning gewinnt den Grand Prix nach einer Verfolgungsjagd durch einen Hund.
Schwizer nahm die Reprise des mit 500'000 Euro dotierten Events bereits mit einem Handicap von vier Strafpunkten in Angriff. Der 63-Jährige aus Oensingen schlug mit dem Wallach ein hohes Tempo an, doch das Risiko zahlte sich nicht aus. Zwei weitere Fehler kamen hinzu.
In der Pole-Position für den Sieg befand sich ein fehlerloses Quartett aus dem ersten Umgang. Der Deutsche Marcus Ehning im Sattel von Coolio blieb ebenso ein zweites Mal fehlerfrei wie die Österreicherin Katharina Rhomberg auf Colestus und die Deutsche Pia Reich auf Löwenherz.
Ehning setzte sich in diesem Trio mit der besten Zeit durch, gewann seinen 35. Grand Prix auf Fünfsterne-Niveau und feierte als 52-Jähriger seinen dritten Sieg in St. Gallen. Bereits 2002 und 2012 gelang ihm dieses Kunststück mit For Pleasure beziehungsweise Plot Blue.Hund auf dem Rasen
Der Sieg von 2026 wird ihm auch wegen einer ungewöhnlichen Szene in Erinnerung bleiben. Im Normalparcours riss sich ein Hund los, rannte über den Rasen und verfolgte Coolio mit Ehning im Sattel. Pferd und Reiter blieben cool. Manch anderes Paar hätte die Runde wohl abgebrochen.
Im zweiten Umgang nahm Ehning Katharina Rhomberg acht Zehntelsekunden ab. Die Österreicherin, die aus Dornbirn einen der kürzesten Anfahrtswege zum Turnier hatte, stand bereits im Vorjahr als Dritte auf dem Podest. Zudem hatte sie am Freitag mit ihrem zweiten Top-Pferd Cuma im Nationenpreis bereits zwei Blankoritte gezeigt.Glück nicht auf Schweizer Seite
Jason Smith, der die Schweiz am Freitag mit zwei Nullfehlerritten zum Sieg im Nationenpreis geführt hatte, bekundete diesmal im Sattel von Picobello etwas Pech. Die beiden Fehler des Schimmel-Hengsts entstanden nach leichten Berührungen. Smith verpasste den zweiten Umgang der Top 12 und belegte im Feld der 50 gestarteten Paare Platz 17. Auch seine Kollegen Steve Guerdat mit Venard und Martin Fuchs auf Lorde verpassten wegen je zwei Abwürfen den zweiten Umgang. (sda)
17:25 Uhr
Sonntag, 7. Juni
Frauen-Nationalteam reist ohne Csillag nach Nordirland

Das Nationalteam der Frauen reist ohne Aurélie Csillag zum nächsten WM-Qualifikationsspiel in Nordirland. Der Schweizerische Fussballverband nannte private Gründe für Csillags Verzicht, weitere Angaben machte er nicht.
Die Schweizerinnen hatten am Freitag mit einem 6:1-Sieg in Lugano den Gruppensieg und damit die Rückkehr in die Liga A der Nations League vorzeitig perfekt gemacht. Csillag erzielte in der 40. Minute das 4:1.
Die Partie gegen Nordirland findet am Dienstagabend in Lurgan statt. Auf dem Weg an die WM 2027 sind die Frauen in der 1. Playoff-Runde wieder gefordert. Dank des Aufstiegs gehen sie dort einem a-klassigen Gegner aus dem Weg. (sda)
15:47 Uhr
Sonntag, 7. Juni
Marc Marquez mit dem ersten Saisonsieg

Marc Marquez kehrt nach dem Sprinterfolg am Samstag auch über die volle Distanz zum Siegen zurück. Der Titelverteidiger ist in Ungarn erstmals in dieser Saison bei einem GP zuvorderst.
Marc Marquez verblüffte an diesem Wochenende auf dem Balaton Park Circuit am Plattensee alle - inklusive sich selbst. An seinem zweiten Rennwochenende nach dem Sturz in Jerez Ende April wollte er in erster Linie ein paar Punkte holen, am Ende gewann er nicht nur den Sprint, sondern auch den GP über die gesamte Distanz von 26 Runden.
Marquez triumphierte auf der Ducati mit 1,3 Sekunden Vorsprung auf den KTM-Fahrer Pedro Acosta deutlich. Dieser fuhr zum 13. Mal in der MotoGP aufs Podest, wartet aber weiter auf seinen ersten Sieg. Der siebenfache Weltmeister gewann klassenübergreifend zum 100. Mal in der WM, zum 74. Mal auf oberster Stufe. Er hatte gemutmasst, dass er gegen Ende des Rennens Mühe haben würde, zog seine Pace aber souverän durch. Nach dem er die letzte Saison nach dem Gewinn des WM-Titels frühzeitig abbrechen musste, gewann er zum ersten Mal seit September wieder.
Die beiden Spanier waren auch deshalb so überlegen, weil die Führenden in der WM, Marco Bezzecchi und Jorge Martin, bereits in der ersten Kurve in einem Massensturz ausschieden. Martin schien Bremsprobleme zu haben und räumte gleich drei Konkurrenten ab. Dadurch wurde das Feld hinter dem Spitzenduo vorentscheidend zurückgebunden.
In der Gesamtwertung führt Bezzecchi nach wie vor, der Titelverteidiger Marquez rückt aber auf den 5. Platz vor - neu noch 72 Punkte hinter dem italienischen Aprilia-Fahrer. (sda)
15:42 Uhr
Sonntag, 7. Juni
Leichtathletik Silber zum Abschluss
Die Schweizer Delegation an der Off-Road-EM im slowenischen Kamnik blickt auf ein erfolgreiches Wochenende zurück. Im Berglauf „up and down“gewann Dominik Rolli am Sonntag über 13 km Silber. Der 30-jährige Berner sicherte sich die dritte EM-Medaille seiner Karriere.
Am Samstag hatte die frühere OL-Weltmeisterin Judith Wyder im Trail-Rennen über 52 km Gold gewonnen. (sda)
12:04 Uhr
Sonntag, 7. Juni
Las Vegas im Playoff-Final nach verrücktem Spiel wieder vorne

Die Vegas Golden Knights haben in einem verrückten Spiel die Führung im Playoff-Final der NHL zurückerobert. Sie gewinnen in der zweiten Verlängerung 5:4 und liegen damit gegen die Carolina Hurricanes wieder 2:1 in Führung.
Die Hurricanes belohnten sich für eine eindrückliche Aufholjagd nicht. Sie hatten einen 0:4-Rückstand aufgeholt. Doch nach gut 25 Minuten Verlängerung setzten sich die Golden Knights schliesslich dank des Siegtreffers von Shea Theodore durch.
Mitch Marner hatte Vegas, bei dem der Schweizer Goalie Akira Schmid wie zuletzt gewohnt auf der Tribüne Platz nehmen musste, im zweiten Drittel mit einem Hattrick - dem schnellsten in der Geschichte des Stanley Cups (30:42 zu 36:52) - in eine komfortable Position gebracht. Dazu verpasste der Kanadier zu Beginn des Schlussdrittels das 5:0, als er mit einem Penalty scheiterte.
Das war der Startschuss zu Carolinas Aufholjagd. Die Hurricanes verkürzten den Rückstand innerhalb von nur 39 Sekunden auf 4:3, als in der 48. Minute drei Tore fielen (Martinook, Hall und Staal). Andrei Sweschnikow glich die Partie dann in der 59. Minute in Überzahl aus - letztlich vergebens.
21:45 Uhr
Samstag, 6. Juni
Lustrinellis Pflichtspielpremiere mit Union in Braunschweig
Thuns Meistertrainer Mauro Lustrinelli kennt seinen ersten Pflichtspiel-Gegner als Coach von Union Berlin. Der Bundesligist muss in der 1. Cuprunde der neuen Saison beim Zweitligisten Eintracht Braunschweig antreten. Das von Urs Fischer trainierte Mainz gastiert beim VfB Krieschow aus der Oberliga Süd. Das ergab die Auslosung am Samstag in Dortmund.

Der Double-Gewinner Bayern München bekam mit dem VfL Osnabrück, dem Aufsteiger in die 2. Bundesliga, keine einfache Aufgabe zugelost. Die Partien der 1. Runde werden zwischen dem 21. August und 2. September ausgetragen. (sda)
19:50 Uhr
Samstag, 6. Juni
Schwingen: Bissigs dritter Triumph am Urner Kantonalfest
Der Gewinner des Urner Kantonalschwingfests 2026 heisst Lukas Bissig. Der Eidgenosse bezwang im ersten reinen Urner Schlussgang am Heimfest seit 1988 Michael Zurfluh nach 1:16 Minuten mit einem Überwurf.

Für Bissig ist es der vierte Kranzfestsieg und der dritte in Folge am Urner Kantonalen. Nach einem Gestellten im Anschwingen gegen Roman Wandeler legte der 23-Jährige aus Attinghausen seine fünf weiteren Gegner souverän ins Sägemehl.
Der als Mifavorit gehandelte Eidgenosse Marcel Bieri musste sich nach zwei Gestellten hinter Jonas Amrhyn mit dem geteilten 3. Rang begnügen. (sda)
19:44 Uhr
Samstag, 6. Juni
Antonelli rast zur Pole-Position in Monaco
Kimi Antonelli sichert sich im Mercedes die Pole-Position für den Grand Prix von Monaco. Der WM-Leader lässt im wichtigsten Qualifying des Jahres Max Verstappen knapp hinter sich.
Kimi Antonelli verblüfft in seinem zweiten Jahr in der Formel 1 weiter. Der 19-jährige Italiener holte in Monte Carlo bereits seine vierte Pole-Position im sechsten Rennen dieser WM-Saison. Der Shootingstar von Mercedes setzte sich in einem spannenden Qualifying mit einer beeindruckenden Runde knapp vor Max Verstappen im Red Bull durch. Letztlich trennten den WM-Leader und den vierfachen Weltmeister 43 Hundertstel.

Die zuvor in den Trainings dominanten Ferraris müssen sich mit der zweiten Startreihe zufriedengeben. Lewis Hamilton wird mit 0,228 Sekunden Rückstand Dritter, Charles Leclerc verliert als Vierter drei Zehntel auf Antonelli.
Die Jagd nach den besten Startplätzen ist in Monaco noch wichtiger als bei anderen Rennen, weil Überholen auf dem engen Stadtkurs des Fürstentums fast unmöglich ist. In der WM-Wertung liegt Antonelli vor dem sechsten Saisonrennen am Sonntag (15.00 Uhr) 43 Punkte vor Teamkollege Russell an der Spitze. Zuletzt hat der Italiener viermal nacheinander gewonnen. (sda)
19:39 Uhr
Samstag, 6. Juni
Giro d'Italia: Vollering gewinnt verkürzte Königsetappe
Die Niederländerin Demi Vollering gewinnt am Giro d'Italia der Frauen die Königsetappe, die wegen einer gefährlichen Eisplatte gekürzt werden musste.
Trotz ihres zweiten Etappensiegs an der diesjährigen Italien-Rundfahrt gelang es Vollering am zweitletzten Tag nicht, den Rückstand auf ihre weiterhin führende Landsfrau Anna van der Breggen in der Gesamtwertung entscheidend zu verkürzen. Dank der Bonussekunden im Ziel machte sie lediglich zehn Sekunden auf die Trägerin des Rosa Trikots gut.

Van der Breggen war nach ihrem Sturz am Vortag angeschlagen ins Schlusswochenende gestartet, erreichte das Ziel als Vierte hinter der Kanadierin Isabella Holmgren und der Deutschen Antonia Niedermaier jedoch zeitgleich mit Vollering. Marlen Reusser konnte im Schlussanstieg ihre fehlenden Trainingskilometer in der Höhe nicht kaschieren. Die Schweizerin fiel früh zurück und büsste als Etappensechste 57 Sekunden auf die Tagessiegerin ein.
Das Ziel der 8. Etappe befand sich nicht wie geplant im Skiort Sestriere, sondern rund 28 Kilometer früher kurz vor der Bergwertung am Colle delle Finestre. Wegen einer auf die Strasse abgerutschten Eisplatte wurde der Zielstrich vorverlegt; die Abfahrt und der anschliessende Schlussanstieg nach Sestriere entfielen. (sda)
18:36 Uhr
Samstag, 6. Juni
Andrejewa gewinnt in Paris ersten Grand-Slam-Titel
Die 19-jährige Russin Mirra Andrejewa gewinnt am French Open ihren ersten Grand-Slam-Titel. Im Final in Paris lässt sie der Qualifikantin Maja Chwalinska aus Polen mit 6:3, 6:2 keine Chance.

Beide Spielerinnen standen erstmals in einem Major-Final. Dieser dauerte dann nur 82 Minuten. Chwalinska hatte als erste Qualifikantin überhaupt in Roland Garros um den Titel gespielt, blieb gegen die Weltranglisten-Achte Andrejewa aber ohne Chance. (sda)
16:21 Uhr
Samstag, 6. Juni
Eishockey: Alina Müller wechselt nach Hamilton
Alina Müller schlägt in der PWHL ein neues Kapitel auf. Nach drei Saisons bei den Boston Fleet wechselt die Schweizer Nationalstürmerin zum Expansionsteam aus Hamilton.
Die nordamerikanische Professional Women“s Hockey League (PWHL), so etwas wie das Pendant zur NHL, expandiert im vierten Jahr ihres Bestehens von acht auf zwölf Teams. Neu dabei sind Franchises in Detroit, Hamilton, Las Vegas und San Jose. Im Zuge der Ligaerweiterung dürfen die neuen Teams Spielerinnen anderer Klubs verpflichten. Jedes bestehende PWHL-Team konnte dabei drei Spielerinnen vor einem Wechsel schützen.
Müller gehörte bei Boston nicht zu diesem Trio. Die 28-jährige Winterthurerin nahm ein Vertragsangebot aus Hamilton an und unterschrieb bei der neu gegründeten Franchise aus der kanadischen Provinz Ontario einen Dreijahresvertrag. Ihr bisheriger Kontrakt in Boston wäre noch bis zum Ende der Saison 2027/28 gültig gewesen.
Aufgrund der Expansion ist davon auszugehen, dass weitere Schweizerinnen den Sprung in die PWHL schaffen könnten. So haben sich die beiden Nationaltorhüterinnen Andrea Brändli und Saskia Maurer für den PWHL-Draft angemeldet. Zudem könnte Verteidigerin Nicole Vallario, die bei den New York Sirens in der vergangenen Saison nur selten zum Einsatz kam, in New York oder bei einem anderen Team einen Standardvertrag erhalten. (sda)
15:59 Uhr
Samstag, 6. Juni
Marc Marquez zurück auf dem obersten Treppchen
Marc Marquez steht nach seiner neuerlichen Verletzungspause wieder zuoberst auf dem Podest. Der siebenfache MotoGP-Weltmeister gewinnt den Sprint des GP von Ungarn.

Bei 100 Prozent ist Marc Marquez nach seinem Sturz Ende April in Jerez noch nicht, doch für eine schnelle Runde und einen Sprint über die halbe Distanz reicht die körperliche Fitness bereits wieder. Von der Pole-Position aus gestartet, hielt der Ducati-Fahrer auf dem Balaton Park Circuit am Plattensee sämtliche Konkurrenten auf Distanz.
1,5 Sekunden hinter Marquez überquerte sein spanischer Landsmann Pedro Acosta auf der KTM als Zweiter die Ziellinie. Den 3. Platz sicherte sich der WM-Leader Marco Bezzecchi, der sich in den Sprints bisher meist schwer getan hatte, auf der Aprilia. Der Italiener führt in der WM-Wertung neu 20 Punkte vor Jorge Martin, Marquez liegt als Achter noch immer 97 Zähler hinter Bezzecchi. Der Titelverteidiger gewann seinen dritten Sprint in diesem Jahr, im GP-Rennen vom Sonntag stand er noch nie auf dem Podest. (sda)
15:28 Uhr
Samstag, 6. Juni
Flückiger mit Streckenrekord in Biel
An den Schweizer Meisterschaften über 100 km in Biel wurden Armin Flückiger und Claudia Bernasconi ihren Favoritenrollen gerecht.
Der 35-jährige Ostschweizer Flückiger stellte in 6:31:48 Stunden einen Streckenrekord auf. Er unterbot die seit 1996 bestehende Bestmarke von Peter Camenzind um mehr als sechs Minuten. Die 42-jährige Waadtländerin Bernasconi distanzierte ihre Konkurrentinnen um mehr als eine halbe Stunde und wurde zum fünften Mal Schweizer Meisterin, zum dritten Mal in Folge. (sda)
13:55 Uhr
Samstag, 6. Juni
New York Knicks zittern sich zum zweiten Sieg
Die New York Knicks gewinnen auch das zweite Spiel der Playoff-Finalserie. Beim 105:104 in San Antonio müssen sie trotz zwischenzeitlich komfortabler Führung jedoch bis zum Schluss zittern.

Sechs Minuten vor dem Ende hatten die Gäste aus New York satte 14 Punkte Vorsprung. Mit einem 14-Punkte-Lauf machten die Spurs diesen jedoch wett und gingen kurz vor dem Ende gar selber in Führung. Doch die Knicks behielten durch einen Freiwurf von Jalen Brunson 9,5 Sekunden vor der Schlusssirene das bessere Ende für sich - auch dank San Antonios Superstar Victor Wembanyama. Der 22-jährige Franzose, der am Ende mit 29 Punkten und 9 Rebounds der erfolgreichste Akteur auf dem Parkett war, spielte unmittelbar vor dem Freiwurf einen folgenschweren Fehlpass und verpasste mit einem Fehlwurf in letzter Sekunde den Siegtreffer.
So bauten die Knicks ihre beeindruckende Serie der Ungeschlagenheit auf 13 Playoff-Spiele aus. Die als Aussenseiter gehandelte Team aus New York führt in der Finalserie nach zwei Auswärtsspielen 2:0 und kann nun im heimischem Madison Square Garden mit zwei weiteren Siegen seinen dritten Titel nach 1970 und 1973 klarmachen. Das dritte Spiel der Best-of-7-Serie steht in der Nacht auf Dienstag an. (sda)
13:56 Uhr
Freitag, 5. Juni
Harold Kreis als Bundestrainer entlassen
Harold Kreis ist nicht mehr Bundestrainer. Der Deutsch-Kanadier muss nach den letzten ungenügenden Ergebnissen des deutschen Nationalteams seinen Posten räumen.
Der 67-jährige Kreis hatte das Amt während drei Jahren inne, sein Vertrag hätte auch noch für die Weltmeisterschaft im kommenden Mai in Deutschland Gültigkeit gehabt.
Nach den zuletzt dürftigen Leistungen der Mannschaft war das vorzeitige Ende der Zusammenarbeit mit dem Deutschen Eishockey-Bund keine Überraschung. Vor drei Jahren gewann Deutschland an der Weltmeisterschaft die Silbermedaille, doch an den letzten drei Turnieren, zwei Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen, scheiterte die Mannschaft bereits in der Gruppenphase.
Kreis hatte während vielen Jahren bei verschiedenen Klubs auch in der Schweiz gewirkt. Zweimal wurde er Meister, 2006 mit dem HC Lugano, 2008 mit den ZSC Lions. (sda)
11:45 Uhr
Freitag, 5. Juni
Urs Lehmann tritt als FIS-CEO zurück – Krach mit Präsident Eliasch
Knall im Skizirkus. Nicht einmal ein Jahr, nachdem der Schweizer Urs Lehmann den neu geschaffenen Posten als Geschäftsführer (CEO) beim Weltskiverband FIS übernommen hat, tritt er bereits wieder zurück.
Wie der Blick berichtet, sei es zu einem Zerwürfnis zwischen Lehmann und FIS-Präsident Johan Eliasch gekommen. Eliasch kämpft derzeit um seine Wiederwahl als Präsident und erzählt überall, dass die Finanzen beim internationalen Verband stimmen. Der ehemalige Swiss-Ski-Präsident sieht das anders. Er befürchtet, dass die FIS in zwei Jahren pleite sei, wenn man so weitermache. Eliasch hingegen habe es nicht gepasst, dass Lehmann ihm mit dieser Aussage in den Rücken gefallen sei.
Der Schweizer hofft nun, dass Eliasch die Wiederwahl als Präsident verpasst. Bei einer neuen Führung stehen die Chancen gut, dass Lehmann die Rolle als CEO erneut übernehmen kann. (abu)
10:44 Uhr
Freitag, 5. Juni
Schweiz in Düsseldorf gegen Weltmeister Finnland
Die Schweiz bestreitet ihre Vorrundenspiele an der Eishockey-Weltmeisterschaft 2027 in Düsseldorf. Dies geht aus der Gruppeneinteilung hervor, die der Internationale Eishockeyverband (IIHF) am Freitag bekannt gegeben hat.
Das Team von Trainer Jan Cadieux trifft in der Gruppe A auf Titelverteidiger Finnland, Schweden, Lettland, Österreich, Slowenien und Aufsteiger Ukraine. Zudem gehört Gastgeber Deutschland nach einem Gruppentausch mit der Slowakei zu den sieben Schweizer Gegnern in der Vorrunde.
Durch diesen Tausch könnten die Schweizer Fans in den Genuss eines besonderen Spektakels kommen. Das Turnier wird nämlich mit einem Eröffnungsspiel in der Arena auf Schalke in Gelsenkirchen am 13. Mai 2027 eröffnet - einen Tag vor dem offiziellen WM-Start.
In der Gruppe B in Mannheim messen sich Rekordweltmeister Kanada, die USA, Tschechien, die Slowakei, Norwegen, Dänemark, Ungarn und der zweite Aufsteiger Kasachstan. (sda)
10:42 Uhr
Freitag, 5. Juni
Hurricanes gleichen dank Schlussspurt aus
Die Carolina Hurricanes gleichen in der NHL in der Finalserie gegen die Vegas Golden Knights zum 1:1 aus. Sie gewinnen dank gelungenem Schlussspurt das zweite Heimspiel 4:3 nach Verlängerung.
Zwei Tage nach der 4:5-Niederlage beim Auftakt zum Finale sah es lange, sehr lange erneut nicht gut aus für die Hurricanes. Bis Mitte des dritten Drittels lag die Mannschaft aus Raleigh in North Carolina 0:2 im Hintertreffen. Der Kanadier Brett Howden, der beste Torschütze der laufenden Playoffs, hatte seine Treffer 12 und 13 markiert, die Golden Knights waren auf gutem Weg zum achten Sieg hintereinander.
Dann aber überschlugen sich im dritten Abschnitt die Ereignisse. Howdens Landsleute Logan Stankoven, Mark Jankowski, er mit seinem ersten Tor in den Playoffs für die Hurricanes überhaupt, und im Powerplay Jordan Staal sorgten innert fünf Minuten für den Umschwung zugunsten des Heimteams. Doch auch die wiederum ohne Torhüter Akira Schmid im Kader angetretenen Golden Knights hatten noch eine Antwort parat. Mark Stone, auch er Kanadier, glich 81 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit zum 3:3 aus und rettete seine Equipe in die Verlängerung.
In der Zusatzschlaufe dauerte es knapp vier Minuten bis zur Entscheidung. Seth Jarvis erlöste die Hurricanes in Überzahl und wendete so das schlimmstmögliche Szenario eines 0:2-Rückstands in der Serie ab. Ausgerechnet der Kanadier Jarvis also, der mit seinen Kollegen der ersten Sturmlinie, dem Finnen Sebastian Aho und dem Russen Andrej Swetschnikow, im bisherigen Verlauf dieser Playoffs nicht in gewünschtem Mass auf Touren gekommen war.
Der Final um den Stanley Cup wechselt nun seinen Schauplatz. Die nächsten zwei Partien in der Nacht auf Sonntag und auf Mittwoch werden in der Heimstätte der Golden Knights in Paradise ausgetragen. (sda)
17:06 Uhr
Donnerstag, 4. Juni
Mirra Andrejewa erste Finalistin

Mirra Andrejewa ist mit einer Glanzleistung in den Final beim French Open eingezogen. Die 19-jährige Russin gewinnt das brisante Duell gegen die Ukrainerin Marta Kostjuk klar mit 6:1, 6:3.
Nach Spielende verzichtete Marte Kostjuk wie erwartet auf einen Handschlag mit Mirra Andrejewa am Netz. Damit wollen ukrainische Tennisprofis ein Zeichen des Protests gegen den russischen Angriffskrieg in ihrer Heimat setzen.
Nerven gezeigt
Die an Nummer acht gesetzte Russin die von der früheren spanischen Topspielerin Conchita Martínez trainiert wird, zeigte abermals eine starke Vorstellung und ist im Final am Samstag die Favoritin. Den zweiten Halbfinal bestreiten die polnischen Qualifikantin Maja Chwalinska und die Russin Diana Schnaider.
Im Gegensatz zu Mirra Andrejewa zeigte Marta Kostjuk in ihrem ersten Grand-Slam-Halbfinal Nerven. Die 23-Jährige verlor erstmals nach 16 Siegen auf der Tour wieder ein Spiel, weil sie insgesamt 34 unerzwungene Fehler machte. Sie hatte dem Anschein nach auch Probleme mit dem Wind, ehe das Dach geschlossen wurde. Das Publikum war grösstenteils auf Seiten der Ukrainerin, doch auch diese Unterstützung half wenig.
Marta Kostjuk hatte nach ihrem Auftaktmatch in Paris öffentlich gemacht, dass hundert Meter von ihrem Elternhaus entfernt eine Rakete ein Gebäude zerstört habe. Sie zeigte an der Pressekonferenz auch ein Bild auf dem Handy, das die Zerstörung zeigen soll. Sie versuche, wann immer es geht, «an die Schrecken des Alltagslebens der Menschen» in ihrer Heimat zu erinnern, sagte Kostjuk.
Marta Kostjuk hatte im Turnierverlauf Viktoria Golubic aus dem Tableau geworfen, Mirra Andrejewa schickte Jil Teichmann nach Hause. (sda)
15:08 Uhr
Donnerstag, 4. Juni
Privitelli folgt beim FC Thun auf Lustrinelli
Der FC Thun hat einen neuen Trainer. Gian-Luca Privitelli tritt mit einem Dreijahresvertrag die Nachfolge von Mauro Lustrinelli an.

Die Verpflichtung Privitellis mag überraschen, die Verantwortlichen des Schweizer Meisters dagegen holen einen bestens Bekannten in den Verein zurück. In den Jahren 2018 bis 2021 wirkte der 48-jährige Berner mit italienischen Wurzeln bereits als Cheftrainer des U21- beziehungsweise des U18-Teams. Danach wechselte er als Ausbildungschef zum FC Basel, bei dem er interimsmässig ebenfalls Chefcoach der U21-Mannschaft war. Von Basel zog er zum Schweizerischen Fussballverband (SFV) weiter und betreute zuletzt während gut zwei Jahren die U20-Nationalmannschaft.
Beim SFV wollten sie Privitelli keine Steine in den Weg legen. Der Abgang machte eine vorzeitige Vertragsauflösung nötig. Über die Nachfolgeregelung für die Position des U20-Nationalcoachs wird der Verband gemäss eigener Meldung zu gegebener Zeit informieren.
Vertrautheit mit den Strukturen
Mit dem Engagement von Privitelli setzen die Entscheidungsträger des FC Thun bewusst auf einen Trainer, der mit den Strukturen, Werten und der Spielphilosophie des Klubs bestens vertraut ist und sich vollständig damit identifiziert. Seine grosse Expertise in der Ausbildung und Entwicklung junger Spieler und seine Teamfähigkeit entsprechen dem eingeschlagenen Weg des Vereins. Dass dem neuen Cheftrainer die Erfahrung im Spitzenfussball noch abgeht, ist bei den Verantwortlichen des Schweizer Meisters offensichtlich kein einschneidendes Kriterium.
Privitelli blickt seiner neuen Aufgabe mit grosser Vorfreude entgegen. «Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, beim FC Thun den Cheftrainer-Posten zu übernehmen. Die bevorstehende Aufgabe reizt mich enorm, und ich bin dankbar für das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird. Gemeinsam wollen wir den eingeschlagenen Weg konsequent weiterführen, unsere Spielphilosophie weiterentwickeln und den Verein nachhaltig voranbringen», wird er in einer Medienmitteilung des FC Thun zitiert.
«Ein Freund kehrt zurück»
Auch Präsident Andres Gerber freut sich auf die Zusammenarbeit. «Mit Gian-Luca kehrt ein Freund zum FC Thun zurück. Er passt menschlich und fachlich perfekt ins Profil. Wir freuen uns sehr darauf, die kommenden Herausforderungen gemeinsam mit ihm und dem eingespielten Trainerstab anzugehen.»
Lustrinelli seinerseits steht nunmehr beim Bundesligisten Union Berlin in der Verantwortung. Der Tessiner hat sich nach vier Jahren trotz eines laufenden Vertrages für den nächsten Schritt in seiner Trainer-Karriere entschieden und hat in Deutschlands Hauptstadt eine neue Herausforderung angenommen. (sda)
15:07 Uhr
Donnerstag, 4. Juni
Spanier Martinez neuer Trainer in Leverkusen
Bayer Leverkusen nimmt die kommende Saison mit einem neuen Trainer in Angriff. Der Spanier Carles Martinez folgt auf den freigestellten Dänen Kasper Hjulmand.

Der 42-jährige Martinez wechselt von Toulouse ins Rheinland. Beim Ligue-1-Verein hat er nach einer kurzen Anstellung als Trainer-Assistent während drei Jahren in der Verantwortung gestanden. Mit den Zuständigen in Leverkusen hat er sich auf eine zweijährige Zusammenarbeit geeinigt.
Die Absetzung des zwölf Jahre älteren Hjulmand, dessen Vertrag auch für die nächste Saison gültig gewesen wäre, kam nicht mehr überraschend. Über die Trennung war in den deutschen Medien schon längere Zeit spekuliert worden, zumal im sportlichen Bereich nicht alles den Erwartungen entsprechend verlaufen war. Leverkusen beendete die Meisterschaft auf Platz 6 und verpasste die Qualifikation für die Champions League. Stattdessen wird das Team des Bayer-Konzerns in der Europa League antreten.
Hjulmand hatte das Amt im vergangenen September nach der Entlassung von Erik ten Hag übernommen. Der Niederländer musste den Posten nach lediglich zwei Monaten und nur zwei Bundesliga-Spielen wieder räumen. (sda)
11:22 Uhr
Donnerstag, 4. Juni
Dänischer Spielmacher Tilsted zu den Kadetten
Die Kadetten Schaffhausen holen namhafte Verstärkung aus Dänemark. Der entthronte Meister hat den Spielmacher Frederik Tilsted für drei Saisons verpflichtet.
Der 26-jährige Tilsted wechselt vom dänischen Spitzenklub GOG Gudme nach Schaffhausen. Beim Gewinn des EM-Titels der Dänen zu Beginn des Jahres hat er zum erweiterten Kader gehört. (sda)
09:33 Uhr
Donnerstag, 4. Juni
Knicks auch beim Final-Auftakt im Hoch
Die New York Knicks spielen in der NBA ihre Hochform auch zum Auftakt der Finalserie aus. Sie bezwingen die San Antonio Spurs auswärts 105:95.

Siege in den letzten drei Spielen im Achtelfinal gegen die Atlanta Hawks, der Durchmarsch mit einem «Sweep» im Viertel- und im Halbfinal gegen die Philadelphia 76ers beziehungsweise die Cleveland Cavaliers - und nun also auch der geglückte Beginn im Final gegen die Spurs: die Knicks haben das Dutzend an ohne Unterbruch gewonnenen Playoff-Partien voll gemacht.
Im Vergleich mit dem Team um Victor Wembanyama werden die Knicks zwar als Aussenseiter gehandelt. Dass sie sich gegen die Spurs zu behaupten vermögen, haben sie allerdings in der laufenden Saison schon zuvor zweimal bewiesen. Gegen die Equipe aus Texas hatten sie sowohl das Heimspiel in der Regular Season als auch den Final des NBA-Cups Mitte Dezember in Las Vegas für sich entschieden.
Im ersten Playoff-Finalspiel war die Siegesserie zwischenzeitlich in akuter Gefahr. Im dritten Viertel lagen die Knicks mit bis zu 14 Punkten im Rückstand. Doch die Gäste liessen sich auch dadurch nicht beirren. Am Ende dieses Abschnitts hatten sie den Ausgleich bewerkstelligt, und im vierten Viertel wendeten sie das Blatt endgültig zu ihren Gunsten.
Herausragend aufseiten der Knicks war trotz Anlaufschwierigkeiten einmal mehr Jalen Brunson. Der Guard war mit 30 Punkten erfolgreichster Werfer des Abends. Er stach damit auch den ebenfalls starken Wembanyama aus. Der Franzose hatte in seiner Bilanz neben 12 Rebounds 26 Punkte stehen.
Das zweite Spiel der Best-of-7-Serie findet in der Nacht auf Samstag ebenfalls in San Antonio statt. (sda)
16:24 Uhr
Mittwoch, 3. Juni
Sabalenka ausgeschieden - überraschender Halbfinal in Paris
Die Weltnummer 1 Aryna Sabalenka muss weiter auf ihren ersten Turniersieg am French Open warten. Im Viertelfinal unterliegt sie der Russin Diana Schnaider. Diese trifft nun auf die polnische Qualifikantin Maja Chwalinska.
Das ist eine kleine Sensation, auch wenn Aryna Sabalenka auf dem Sand von Paris noch nie gewonnen hat. Diesmal scheiterte die letztjährige Finalistin aber bereits im Viertelfinal. Die Belarussin gibt gegen die Russin Diana Schnaider (WTA 23) eine klare 6:3, 5:3-Führung aus der Hand.
Danach ging bei der Siegerin von je zwei Australian und US Open nichts mehr. Sie gewann kein Game mehr und verlor den dritten Satz gegen die Linkshänderin aus dem Bezirk Samara in einer halben Stunde 0:6. 56 unerzwungene Fehler standen am Ende zu Buche. Mit 22 Jahren hatte es Schnaider erstmals in die Viertelfinal eines Grand-Slam-Turniers geschafft. Für ihre nächste Gegnerin gilt dies erst recht.
Die polnische Qualifikantin Maja Chwalinska (WTA 114) verblüffte mit einem 7:6, 6:3-Sieg gegen die als Nummer 22 gesetzte Anna Kalinskaja weiter. «Ehrlich gesagt, keiner kennt mich», hatte Chwalinska nach ihrem Einzug in die Viertelfinals im Platz-Interview lachend gesagt. Das schien ihr ganz recht zu sein, ändert sich nun aber rapide. Am Mittwoch zeigte die 24-jährige Linkshänderin aus der Nähe von Krakau eine weitere überzeugende Vorstellung.
Gegen die Russin Kalinskaja, die frühere Freundin des Weltranglistenersten Jannik Sinner, startete Chawlinska brillant, verspielte in der Folge aber eine 5:1-Führung. Die Polin liess sich davon nicht beirren, gewann den Satz noch im Tiebreak und am Ende nach knapp zwei Stunden die Partie.
Chwalinska spielt in Paris erst ihr drittes Grand-Slam-Turnier und gewann bei den ersten beiden einen Match. Nun sind es auf dem Sand der französischen Metropole inklusive Qualifikation bereits deren acht - und dabei hat sie nur einen Satz verloren. Im Halbfinal am Donnerstag trifft sie nun auf die als Nummer 25 gesetzte Diana Schnaider. Unmöglich scheint für die Polin mittlerweile nichts mehr. (sda)
14:43 Uhr
Mittwoch, 3. Juni
Thun zieht Kaufoption für Kastriot Imeri nicht
Der FC Thun zieht die Kaufoption für Kastriot Imeri nicht. Der Offensivspieler, der im August 2025 auf Leihbasis von den Young Boys nach Thun wechselte, stand in der abgelaufenen Meisterschaftssaison 19 Mal in der Startelf - sechs Tore und acht Assists gelangen dem 25-Jährigen dabei.
«Kastriot Imeri fügte sich von Beginn weg nahtlos in die Mannschaft ein und trug im starken Thuner Kollektiv seinen Teil zum Gewinn des Meistertitels bei», schreibt der FC Thun in einer Medienmitteilung. Nach einer «Analyse der Gesamtsituation» hätten die Verantwortlichen des FC Thun entschieden, die vereinbarte Kaufoption nicht zu ziehen. Bei den Young Boys hat Imeri einen Vertrag bis 2027. (sda)
14:41 Uhr
Mittwoch, 3. Juni
Qualifikantin Chwalinska im Halbfinal
Die polnische Qualifikantin Maja Chwalinska verblüfft am French Open weiter. Nach einem 7:6, 6:3-Sieg gegen die als Nummer 22 gesetzte Anna Kalinskaja steht sie im Halbfinal.
«Ehrlich gesagt, keiner kennt mich», meinte Maja Chwalinska nach ihrem Einzug in die Viertelfinals im Platz-Interview lachend. Das schien ihr ganz recht zu sein, ändert sich nun aber rapide. Am Mittwoch zeigte die 24-jährige Linkshänderin aus der Nähe von Krakau eine weitere überzeugende Vorstellung.
Gegen die Russin Anna Kalinskaja, die frühere Freundin des Weltranglistenersten Jannik Sinner, startete Chawlinska brillant, verspielte in der Folge aber eine 5:1-Führung. Die Polin liess sich davon nicht beirren, gewann den Satz noch im Tiebreak und am Ende nach knapp zwei Stunden die Partie.
Chwalinska spielt in Paris erst ihr drittes Grand-Slam-Turnier und gewann bei den ersten beiden einen Match. Nun sind es auf dem Sand der französischen Metropole inklusive Qualifikation bereits deren acht - und dabei nur einen Satz verloren. Im Halbfinal am Donnerstag trifft sie nun auf die Weltnummer 1 Aryna Sabalenka aus Belarus oder die als Nummer 25 gesetzte Diana Schnaider. Unmöglich scheint für die Polin mittlerweile nichts mehr. (sda)
12:04 Uhr
3. Juni
Sommer will mit zwei Weltmeistern bei Klub einsteigen

Wie es für Yann Sommer auf dem Rasen weitergeht, ist unklar. Sein Vertrag bei Inter Mailand läuft aus, dem FC Basel hat er eine Absage erteilt. Neben dem Platz jedoch scheinen sich seine Pläne zu konkretisieren: Wie die «Bild» schreibt, soll der frühere Nati-Goalie gemeinsam mit den Weltmeistern Mats Hummels und Thomas Müller als Investor beim portugiesischen Klub Estrela Amadora einsteigen. Der Verein aus einem Vorort von Lissabon spielt seit drei Saison in der höchsten Liga, jedoch nur mit überschaubarem Erfolg. Das Ziel sei es, Estrela in den Top 8 der Liga festzusetzen. (cfe)
10:18 Uhr
Mittwoch, 3. Juni
Claude Julien wird Trainer bei den ZSC Lions
Claude Julien wird neuer Trainer der ZSC Lions. Wie der Verein am Mittwoch mitteilt unterschreibt der Kanadier einen Zweijahresvertrag bis 2028.
Julien war während mehreren Jahren in der NHL als Coach tätig. 2011 führte der die Boston Bruins zum Stanley Cup. Unterstützt wird er in Zürich von René Matte, der als Assistent zum Klub stösst. (sda)
09:23 Uhr
Mittwoch, 3. Juni
Golden Knights gewinnen erstes Spiel auswärts
Die Vegas Golden Knights entscheiden den Auftakt des Playoff-Finals für sich. Auswärts gewinnen sie gegen die Carolina Hurricanes 5:4.
Für das entscheidende fünfte Tor sorgte Tomas Hertl dreieinhalb Minuten vor dem Ende des dritten Drittels. Der Tscheche traf wenige Minuten, nachdem Shayne Gostisbehere für die Carolina Hurricanes zum 4:4 ausgeglichen hatten.
Schnellstes Tor im Final seit 1976
Eigentlich waren die Gastgeber besser in die Partie gestartet. Der in der Schweiz aufgewachsene ehemalige Junior des EHC Biel Nikolaj Ehlers traf nur 25 Sekunden nach dem Start des ersten Drittels. Es war das drittschnellste Eröffnungstor im ersten Spiel eines Stanley-Cup-Finals überhaupt, das schnellste seit 1976. Damals traf Reggie Leach für die Philadelphia Flyers nach 21 Sekunden.
Zwölf Minuten später erhöhte Ehlers für Carolina auf 2:0, ehe die Golden Knights die Partie drehten. Daran massgeblich beteiligt war Shea Theodore. Ihm gelang das erste Tor für Vegas in der Partie, bei den beiden Toren im letzten Drittel agierte er jeweils als Assistgeber. Für seine Leistung wurde der Verteidiger zum besten Spieler des Spiels ausgezeichnet.
Vegas mit siebtem Sieg in Folge
In der ersten Partie im Kampf um den Stanley Cup konnten die Carolina Hurricanes ihren Heimvorteil also nicht nutzen. Vegas baut seine Serie an Siegen in Folge derweil auf sieben aus.
Die Chance, um die Playoff-Finals wieder auszugleichen, bietet sich den Hurricanes, die letztmals vor zwanzig Jahren in den Playoff-Finals dabei waren und damals auch triumphierten, in der Nacht auf Freitag Schweizer Zeit. Carolina wird erneut Gastgeber sein.
Bei den Golden Knights stand Akira Schmid - wie bereits während der gesamten Playoffs - nicht im Kader. (sda)
09:19 Uhr
Mittwoch, 3. Juni
Lugano verpflichtet Joel Bichsel

Der FC Lugano vermeldet seinen dritten Transfer in der Sommerpause. Die Tessiner verstärken mit Joel Bichsel die Verteidigung. Der 24-jährige Oltner kommt vom deutschen Drittligisten Saarbrücken und unterschreibt einen Vertrag bis 2029.
Der bei YB ausgebildete Bichsel, der Einsätze für das Schweizer U21-Nationalteam vorweisen kann, spielt in der Innenabwehr oder als linker Aussenverteidiger.
Mit dem Kolumbianer Beckham Castro und dem Honduraner Dereck Moncada verpflichtete Lugano im Mai zwei Flügelspieler. (sda)
09:16 Uhr
Mittwoch, 3. Juni
Fabian Schär bleibt bei Newcastle

Fabian Schär bleibt mindestens eine weitere Saison bei Newcastle United. Der 34-jährige Innenverteidiger verlängert seinen Ende Monat auslaufenden Vertrag um ein Jahr bis 2027, wie der englische Premier-League-Klub mitteilt.
Damit geht Schär, der bis zu seinem Nati-Rücktritt nach der letzten EM 86 Länderspiele für die Schweiz bestritten hatte, in seine neunte Saison für Newcastle und ist die Nummer 2 unter den dienstältesten Spielern bei den Magpies.
Seit seinem Wechsel von La Coruña zu Newcastle im Juli 2018 bestritt Schär 251 Partien für den von Eddie Howe trainierten Klub. Zweimal erreichte er mit Newcastle die Champions League und 2025 gewann er den Ligacup. Seit Anfang Januar fiel der Ostschweizer mit einer Knöchelverletzung aus. (sda)
09:11 Uhr
Mittwoch, 3. Juni
Zverev steht im Halbfinal und spielt gegen den nächsten Youngster

Alexander Zverev besteht den ersten Härtetest beim French Open und steht zum elften Mal im Halbfinal eines Grand-Slam-Turniers. Der Deutsche schlägt den jungen Spanier Rafael Jodar nach Anfangsschwierigkeiten sicher mit 7:6 (7:3), 6:1, 6:3.
Mit 19 Jahren wird Jodar als neuer Rafa betitelt. Allerdings ist der Teenager aus Madrid offensiver eingestellt als Nadal und noch nicht so erfolgreich wie sein Landsmann im gleichen Alter. Nichtsdestotrotz wusste Jodar in dieser Saison speziell auf Sand zu überzeugen.
In seinem ersten Grand-Slam-Viertelfinal forderte der Weltranglisten-29. dem neuen Turnierfavoriten Zverev zu Beginn einiges ab und führte 5:2. Danach brach der Aussenseiter etwas ein. In den folgenden drei Games gewann er nur noch einen Punkt und bis zum Ende des Matches nur noch fünf Games.
Zverev hat nun drei Tage Pause, ehe er am Freitag im Halbfinal gegen den nächsten Youngster antreten muss. Der 20-jährige Tscheche Jakub Mensik (ATP 27) stoppte im Viertelfinal den Lauf des 19-jährigen Brasilianers João Fonseca (ATP 30), der in den letzten beiden Runden Casper Ruud und Novak Djokovic bezwungen hatte. Mensik siegte mit 6:4, 6:3, 7:6 (7:3).
Erneut wird der deutsche Olympiasieger als Favorit auf den Platz gehen. Seine bisherige Halbfinal-Bilanz wird ihm aber eine Warnung sein. Von den bisherigen zehn Major-Halbfinals gewann der Hamburger nur drei. Auf einen Grand-Slam-Titel wartet er noch. Mensik kam in Paris zum ersten Mal an einem Major über den Achtelfinal hinaus. (sda)
09:10 Uhr
Mittwoch, 3. Juni
Österreich muss auf Christoph Baumgartner verzichten

Österreich muss bei der Weltmeisterschaft auf Offensivspieler Christoph Baumgartner verzichten. Der 26-Jährige erlitt beim Aufwärmen für das Testspiel vom Montag in Wien gegen Tunesien (1:0) eine Oberschenkelverletzung, wie der österreichische Verband in einer Mitteilung vermeldete.
Für die Österreicher, die ihre erste WM seit 1998 bestreiten werden, ist der Ausfall ein herber Schlag. Der für Leipzig spielende Baumgartner war mit 13 Toren und 9 Assists der fünftbeste Skorer der abgelaufenen Bundesliga-Saison und mit 40 Millionen Euro Marktwert der wertvollste Spieler im 26-Mann-Kader von Teamchef Ralf Rangnick.
Für Österreich beginnt die WM am 16. Juni mit dem Match gegen Jordanien. Die weiteren Gruppengegner sind Algerien und Weltmeister Argentinien. (sda)
09:09 Uhr
Mittwoch, 3. Juni
Marlen Reusser im Giro-Einzelzeitfahren auf dem Podest
Marlen Reusser belegt beim Einzelzeitfahren des Giro d'Italia den 2. Platz. Die 34-jährige Schweizerin musste sich im norditalienischen Belluno nur der an diesem Tag unantastbaren Niederländerin Anna van der Breggen geschlagen geben.
Auf den 12,7 Kilometern und 700 zu überwindenden Höhenmetern verlor Reusser auf die Olympiasiegerin und frühere Weltmeisterin Van der Breggen 1:04 Minuten. Dritte der 4. Etappe wurde mit Demi Vollering eine weitere Niederländerin.
Im Gesamtklassement liegt Reusser, die in diesen Tagen ihre ersten Renneinsätze seit dem schweren Sturz Mitte April bei der Flandern-Rundfahrt bestreitet, mit dem am Dienstag eingehandelten Rückstand hinter Van der Breggen auf dem 2. Platz.
Die Rundfahrt führt in den nächsten Tagen in Norditalien von Osten nach Westen bis nach Saluzzo im Piemont, wo am Sonntag die neunte und letzte Etappe stattfindet. (sda)
09:06 Uhr
Mittwoch 3. Juni
Thuns Valmir Matoshi spielt neu für Kosovo

Der frühere Schweizer U21-Nationalspieler Valmir Matoshi spielt neu für den Kosovo. Der 22-jährige Mittelfeldspieler des FC Thun kam am Sonntag im Testspiel in Tschechien zu seinem ersten Einsatz mit dem A-Nationalteam Kosovos.
Der in Thun geborene Matoshi sorgte in dieser Saison als Leistungsträger des Aufsteigers und Sensationsmeisters für Aufsehen. In 34 Spielen gelangen ihm sechs Tore und vier Assists. Für die Schweizer Junioren-Nationalteams war er 2023 und 2024 zu zehn Einsätzen gekommen.
Mit dem Wechsel seiner Fussball-Nationalität von der Schweiz zum Kosovo folgt Matoshi den jüngsten Beispielen von Albian Hajdari und Leon Avdullahu. Am Sonntag standen fünf Spieler im Kader von Kosovo, die ihre Karriere im Nationalteam in Schweizer Juniorenauswahlen begonnen hatten. (sda)
15:55 Uhr
Dienstag, 2. Juni
Schweizer Bezwingerinnen in den Halbfinals

Die Ukrainerin Marta Kostyuk, die im Turnierverlauf Viktoria Golubic aus dem Tableau geworfen hat, und die Russin Mirra Andrejewa, die Jil Teichmann nach Hause schickte, stehen beim French Open in den Halbfinals.
Marta Kostyuk, die Nummer 15 der Weltrangliste, ging am Dienstag als Siegerin aus dem rein ukrainischen Duell gegen Jelina Switolina, der Top-Ten-Spielerin und Bezwingerin von Belinda Bencic, hervor. Sie siegte 6:3, 2:6, 6:2 und qualifizierte sich für ihren ersten Grand-Slam-Halbfinal. Das erste Duell zwischen zwei Ukrainerinnen im Viertelfinal eines Grand-Slam-Turniers ging somit zugunsten der Jüngeren aus.
Die 23-jährige Marta Kostyuk trifft nun auf die 19-jährige Russin Mirra Andrejewa (WTA 8), die zuvor auf dem Center Court, dessen Dach an diesem regnerischen Tag geschlossen war, die Rumänin Sorana Cirstea 6:0, 6:3 besiegte. (sda)
15:54 Uhr
Dienstag, 2. Juni
Bologna hat neuen Trainer gefunden

Bologna hat einen neuen Trainer gefunden. Wie der italienische Klub am Dienstag mitteiltt, wird künftig Domenico Tedesco an der Seitenlinie des Serie-A-Vereins stehen.
Der 40-Jährige folgt auf Vincenzo Italiano, von dem sich Bologna kurz nach Saisonende trennte, und unterschrieb einen Vertrag bis im Juni 2028. Zuletzt war Tedesco vereinslos, nachdem der türkische Verein Fenerbahce ihn Ende April freigestellt hatte. Mit dem RB Leipzig, den er von 2021 bis 2023 trainierte, gewann er 2022 den deutschen Cup.
Ob der Schweizer Nationalspieler Remo Freuler unter Tedesco auflaufen wird, wird sich zeigen. Der diesen Sommer auslaufende Vertrag wurde bis anhin noch nicht verlängert. Mit Simon Sohm spielte zuletzt ein zweiter Schweizer bei Bologna - der von Florenz ausgeliehene Mittelfeldspieler wechselte auf Leihbasis zum Verein. Bologna besitzt eine Kaufoption. (sda)
11:38 Uhr
Dienstag, 2. Juni
Mirjam Puchner beendet ihre Karriere
Die Österreicherin Mirjam Puchner beendet ihre Karriere. Wie die Speed-Spezialistin im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt gab, tritt sie nach 14 Jahren im Abfahrts- und Super-G-Weltcup zurück.
Puchner gehört in den Speed-Disziplinen mit einer Silbermedaille von den Olympischen Spielen 2022 und von den Weltmeisterschaften 2025 zu den erfolgreichsten Österreichischen Skifahrerinnen der letzten Jahre.
«Um im Weltcup ganz vorne mitzufahren, muss man bereit sein, das absolute Maximum an Risiko einzugehen. Im vergangenen Winter habe ich jedoch gespürt, dass sich etwas in mir verändert hat. Die dafür nötige letzte Konsequenz und bedingungslose Risikobereitschaft waren nicht mehr so ausgeprägt wie in den Jahren zuvor», begründet Puchner ihren Rücktritt.
Ihr Debüt im Weltcup hatte sie im Januar 2013 in St. Anton gegeben, ihren ersten Sieg feierte die 34-Jährige drei Jahre später. Insgesamt bestritt Puchner 178 Weltcuprennen - neun Mal fuhr sie dabei aufs Podest, zweimal reichte es zum Sieg. (sda)
09:15 Uhr
Dienstag, 2. Juni
Siebter Sieg in Folge für die Polin Maja Chwalinska
Die Polin Maja Chwalinska steht als erste Qualifikantin seit sechs Jahren beim French Open im Viertelfinal. Die 24-Jährige setzt sich gegen die Französin Diane Parry ohne Mühe mit 6:3, 6:2 durch.
Der Höhenflug von Chwalinska in Paris kommt ohne Ankündigung. Die nur 164 Zentimeter grosse Linkshänderin hatte vor Roland Garros auf der WTA-Tour nur zwei Matches auf Sand gewonnen und war in diesem Jahr fast ausschliesslich auf der zweithöchsten Turnierstufe angetreten.
Innerhalb von zwei Wochen spielte sich Chwalinska in einen kleinen Rausch. Sie überstand zum ersten Mal in Paris die Qualifikation, feierte ihren Premierensieg gegen eine Top-50-Spielerin (6:4, 6:0 gegen Elise Mertens in der 2. Runde) und steht nun als dritte Polin beim bedeutendsten Sandturnier der Tour unter den letzten acht. In der nächsten Weltrangliste wird sie vom 133. Platz in die Top 50 vorstossen.
Gegen die letzte im Turnier vertretene Französin, Diane Parry (WTA 92), agierte Chwalinska mit dem Selbstvertrauen von mittlerweile sieben Siegen in Folge. Nur einen Breakball musste die Überraschungsfrau auf dem Court Philipp-Chatrier abwehren. Ihrerseits nahm sie der Einheimischen dreimal den Service ab.
Weiter geht es für Chwalinska im Viertelfinal gegen die Russin Anna Kalinskaja (WTA 24), die sich gegen die Österreicherin Anastasia Potapova im Super-Tiebreak mit 10:7 durchsetzte. Potapova hatte in der Runde zuvor Titelverteidigerin Coco Gauff bezwungen.
Eine Runde weiter ist die andere Finalistin aus dem Vorjahr: Die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka setzte sich im ersten Frauen-Match in der Pariser Night Session seit drei Jahren gegen die Japanerin Naomi Osaka (WTA 16) mit 7:5, 6:3 durch. Im Viertelfinal trifft die Belarussin auf die Russin Diana Schnaider (WTA 23).
Berrettini schlägt den Sinner-Bezwinger
Im Männer-Tableau ist Matteo Berrettini als Nummer 105 der Welt der Überraschungsgast im Viertelfinal. Der 30-jährige, verletzungsanfällige Italiener setzte sich im Achtelfinal gegen den Argentinier Juan Manuel Cerundolo, den Bezwinger von Jannik Sinner, mit 6:3, 7:6 (7:2), 7:6 (8:6) durch. Zusammen mit Alexander Zverev ist der frühere Top-10-Spieler aus Rom der einzig verbliebene ehemalige Grand-Slam-Finalist (Wimbledon 2021).
Im Viertelfinal trifft Berrettini entweder auf seinen Landsmann und Ranking-Nachbarn Matteo Arnaldi (ATP 104) oder auf den Amerikaner Frances Tiafoe (ATP 22). (sda)
09:13 Uhr
Dienstag, 2. Juni
Serena Williams kündigt Comeback an
Serena Williams kündigt rund vier Jahre nach ihrem Rücktritt ihr Comeback auf der WTA-Tour an.
Die 23-fache Grand-Slam-Siegerin aus den USA erhält für das Turnier in der nächsten Woche im Londoner Queen's Club eine Wildcard für das Doppel, wie die Veranstalter mitteilten. «Die Königin kehrt zurück», hiess es unter einem entsprechenden Beitrag in den sozialen Medien.
«Der Queen's Club fühlt sich wie der perfekte Ort an, um dieses nächste Kapitel zu beginnen. Auf Rasen habe ich einige der bedeutendsten Momente meiner Karriere erlebt, und ich freue mich darauf, wieder auf einer der ikonischsten Bühnen des Sports anzutreten», erklärte Williams. In London soll die 44-Jährige an der Seite der 25 Jahre jüngeren Kanadierin Victoria Mboko spielen.
Es ist wahrscheinlich, dass die frühere Weltranglistenerste und 73-fache WTA-Turniersiegerin auch beim Höhepunkt der Rasensaison in Wimbledon, wo sie siebenmal im Einzel triumphiert hat, aufschlägt. Darüber, ob Serena Williams auch Turnierteilnahmen im Einzel plant, ist nichts bekannt. (sda)
16:12 Uhr
Montag, 1. Juni
Premier-League-Rekordspieler James Milner beendet Karriere
James Milner beendet nach 24 Saisons in der Premier League seine Karriere. Der in Leeds geborene 40-jährige Mittelfeldspieler gibt seinen Entschluss auf Instagram bekannt.
Milner ist mit 658 Partien der Spieler mit den meisten Einsätzen in der Premier League. Mit Manchester City und Liverpool wurde er insgesamt dreimal Meister, zudem gewann er mit den Reds 2019 die Champions League. Zuletzt spielte der 61-fache englische Internationale für Brighton, das in der abgelaufenen Saison mit dem 8. Platz überzeugte. (sda)
16:07 Uhr
Montag, 1. Juni
Carlo Ancelottis Sohn wird Trainer von Lille

Davide Ancelotti, der 36-jährige Sohn von Carlo Ancelotti, wird ab nächster Saison Trainer des französischen Champions-League-Teilnehmers Lille. Wie der Tabellendritte der Ligue 1 mitteilte, unterschrieb Ancelotti junior einen Zweijahresvertrag bis Sommer 2028. Er wird Nachfolger von Bruno Génésio, der nach zwei Jahren in Nordfrankreich zurückgetreten ist.
Derzeit ist Davide Ancelotti Teil des brasilianischen Trainerstabs rund um Nationalcoach Carlo Ancelotti. Der Vater holte seinen Sohn im letzten Dezember zurück in die Seleçao, nachdem dieser nach einem halben Jahr als Cheftrainer von Brasiliens Erstligisten Botafogo entlassen worden war. In Lille wird Davide Ancelotti seinen Posten übernehmen, wenn für Brasilien die WM beendet ist. (sda)
10:40 Uhr
Montag, 1. Juni
Luka Elsner wird Trainer bei Lausanne-Sport
Lausanne-Sport hat einen neuen Trainer gefunden. Wie der Super-League-Klub am Montag mitteilt, übernimmt Luka Elsner die Mannschaft ab der kommenden Saison als Cheftrainer.
Der Slowene hat bei Lausanne-Sport einen Vertrag bis Ende Juni 2028 unterschrieben. Bereits mit 31 Jahren übernahm er erstmals eine Mannschaft als Trainer - damals, im August 2013, beim slowenischen Klub NK Domzale. Seither trainierte er unter anderem Union Saint-Gilloise und Pafos.
Elsner ersetzt in Lausanne Markus Neumayr und Migjen Basha, die das Team seit April interimistisch geführt hatten. Dies, nachdem die Waadtländer Peter Zeidler wegen «als unzureichend bewerteten Ergebnissen in der zweiten Saisonhälfte» entlassen hatten.
«Wir sind überzeugt, dass Luka Elsner der ideale Mann ist, um unser Ziel zu erreichen: den Verein dauerhaft unter den Top 6 des Schweizer Fussballs zu etablieren und im Schweizer Cup eine wichtige Rolle zu spielen», wird Vincent Steinmann, CEO von Lausanne-Sport, in der Mitteilung des Vereins zitiert. Elsner selbst sagt zu seiner Verpflichtung: «Ich hatte sofort Lust, mit diesen Menschen und dieser Gruppe von Spielern zu arbeiten.»
Unterstützt wird Elsner dabei von Dejan Kopasic, der als Assistenztrainer aktiv sein wird. Die beiden Slowenen arbeiteten bereits in der Vergangenheit bei unterschiedlichen Vereinen zusammen. (sda)
09:18 Uhr
Montag, 1. Juni
Urs Kessler tritt als Präsident zurück
Urs Kessler tritt als Verwaltungsratspräsident zurück. Wie der Schweizer Eishockeyverband am Tag nach dem Abschluss der Heim-WM mitteilt, will er damit den Weg für einen Neuanfang freimachen.
Kessler hatte das Amt des Präsidenten erst im vergangenen August angetreten. Laut Mitteilung habe er sich zum Rücktritt entschieden, da ihm «fortwährende Diskussionen» gezeigt hätten, dass er nicht die richtige Person für den nötigen Neuanfang sei, den der Verband «dringend brauche». (sda)



Kommentare
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien, die Kommentare werden von uns moderiert.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.