23:03 Uhr
Mittwoch, 9. September
Siege für PSG, Arsenal, Liverpool und Barcelona
Der zweifache Titelverteidiger Paris Saint-Germain startet mit einem deutlichen Heimsieg in die Ligaphase der Champions League. Auch Arsenal, Barcelona und Liverpool gewinnen im eigenen Stadion.
Die erste Aufgabe auf dem Weg zum angepeilten Titel-Hattrick war für Paris Saint-Germain keine grosse Herausforderung. Slovan Bratislava war beim 6:1 im Parc des Princes chancenlos. Das von Yaya Touré trainierte Team lag schon nach einer guten halben Stunde 0:3 zurück. Für den französischen Meister, der in der Liga nur zwei Punkte in den ersten drei Partien geholt hat, trafen Ousmane Dembélé zweimal und der von Barcelona gekommene Ferran Torres dreimal.
Schwierigere Aufgaben als PSG hatten die zwei am Mittwoch im Einsatz stehenden englischen Klubs, Liverpool und Vorjahresfinalist Arsenal. Liverpool korrigierte bei der Champions-League-Premiere von Coach Andoni Iraola gegen Atlético Madrid einen frühen Rückstand in einen 2:1-Sieg. Nach dem Gegentreffer von Marcos Llorente trafen Dominik Szoboszlai und Alexis Mac Allister. Arsenal, das in der letzten Saison die Ligaphase mit dem Punktemaximum gewonnen hatte, siegte bei Napoli dank eines Treffers von Captain Martin Ödegaard eine Viertelstunde vor Schluss mit 1:0. (sda)
22:54 Uhr
Mittwoch, 9. September
Stuttgarts Demirovic trifft dreimal in zwölf Minuten
Der VfB Stuttgart startet dank eines ehemaligen St. Gallers mit einem 3:1-Heimsieg in die Ligaphase der Champions League. Ermedin Demirovic erzielt alle Tore des Bundesligisten gegen den Debütanten Viking Stavanger.

Demirovic, der sich in der Saison 2019/2020 beim FC St. Gallen für die Bundesliga empfohlen hatte, traf innerhalb von zwölf Minuten dreimal (20., 26. und 32.). Deniz Undav gab zweimal der sehenswerten letzten Pass. Der norwegische Meister Viking Stavanger schoss sein erstes Tor in einer Liga- oder Gruppenphase der Champions League in der 22. Minute durch Zlatko Tripic, den 33-jährigen Stürmer mit Erfahrungen aus der 2. Bundesliga.
Im anderen Vorabendspiel vom Mittwoch zeigte sich der FC Barcelona wie bisher immer in dieser Saison torhungrig. Raphinha (2), Lamine Yamal, Karim Adeyemi und der von Arsenal gekommene Gabriel Jesus trafen zum 5:1-Heimsieg gegen Feyenoord Rotterdam. In vier der bisherigen fünf Partien in der laufenden Spielzeit schossen die Katalanen fünf Tore. (sda)
17:31 Uhr
Mittwoch, 9. September
Der FC Basel trennt sich von Trainer Stephan Lichtsteiner
Stephan Lichtsteiner ist nicht mehr Trainer des FC Basel. Der Klub gab am Mittwoch die Trennung vom 42-jährigen Luzerner bekannt. Der langjährige Captain der Schweizer Nationalmannschaft war erst Ende Januar dieses Jahres als Nachfolger von Ludovic Magnin als FCB-Coach verpflichtet worden. (sda)

16:50 Uhr
Mittwoch, 9. September
Topskorer Boteli will für die Schweiz spielen
Sions Topskorer Winsley Boteli versichert, dass er für die Schweizer Nationalmannschaft spielen will. Und zwar auf Kosten der Demokratischen Republik Kongo, dem Herkunftsland seiner Eltern.

Der 20-Jährige schwebt seit Beginn der Saison beim FC Sion auf Wolke sieben und hat in allen Wettbewerben zusammengezählt bereits zwölf Tore erzielt. Boteli wurde sowohl vom Schweizer wie auch dem kongolesischen Verband umworben, beide bemühten sich stark um seine Dienste.
Sein Kader für die anstehenden Spiele der Nations League gegen Nordmazedonien (26. September und 6. Oktober), Schottland (29. September) und Slowenien (3. Oktober) gibt Nationaltrainer Murat Yakin am Donnerstag, 17. September, bekannt. Mit sicherlich guten Chancen für Youngster Boteli, darin vertreten zu sein. (sda)
16:43 Uhr
Mittwoch, 9. September
Auch Konietzke fehlt St. Gallen mehrere Wochen
Neben Captain Lukas Görtler muss der FC St. Gallen für mehrere Wochen auch ohne Corsin Konietzke auskommen. Der 20-jährige Mittelfeldspieler zog sich im Training bei einem Zweikampf einen Bänderriss am linken Sprunggelenk zu, wie der Ostschweizer Klub mitteilte. (sda)

11:48 Uhr
Mittwoch, 9. September
Champions League Round-Up
Die Ligaphase der Champions League ist wieder in vollem Gange. Während Yann Sommer einen schwachen Abend einzieht und mit Club Brügge 2:3 gegen Aston Villa verliert, siegt Nationalkeeper Gregor Kobel mit Borussia Dortmund 3:2 gegen Villarreal.
Real Madrid nutzt Inter Mailands Fehler aus und gewinnt 2:1. Auch Manchester City gewinnt: Sie geben sich in Porto keine Blösse und siegen mit 2:0. Auch Betis Sevilla (3:2-Sieg gegen OSC Lille) und AEK Athen (1:0-Sieg gegen LASK) fahren zum Start je drei Punkte ein.
09:40 Uhr
Mittwoch, 9. September
Alcaraz gegen Shelton ausgeschieden
Carlos Alcaraz ist bei seinem Comeback im US-Open-Viertelfinal ausgeschieden. Der Spanier unterliegt Ben Shelton in fünf Sätzen 7:6 (7:5), 1:6, 3:6, 6:1, 6:7 (7:10). Die Partie endet um 03:33 Uhr Ortszeit - ein Rekord.
Shelton bezwingt den siebenfachen Grand-Slam-Sieger in einem dramatischen Spiel, das als vorgezogener Final galt. Im fünften Satz schaffte der Amerikaner nochmals die Wende, nachdem er im vierten Umgang den 2:2 Ausgleich hinnehmen musste.
Im Halbfinal wartet nun Landsmann Frances Tiafoe. (sda)

21:14 Uhr
Dienstag, 8. September
Sommers Patzer führt zum Sieg für Aston Villa
Yann Sommer startet mit dem FC Brügge mit einer Niederlage in die Ligaphase der Champions League. Der Schweizer Goalie unterliegt mit dem formstarken belgischen Meister dem Europa-League-Sieger Aston Villa zuhause 2:3.

Auf das frühe 0:1 durch John McGinn konnte Brügge mit dem stark herausgespielten zeitnahen Ausgleich in der 19. Minute noch reagieren. Nach dem 1:2 durch Emiliano Buendia nur Minuten später konnte sich die Mannschaft von Trainer Ivan Leko nicht mehr vom Rückstand befreien. Mehr als der Anschlusstreffer durch Nicolo Tresoldi vom Penaltypunkt nach einer Stunde sprang nicht mehr heraus.
Yann Sommer, der zum 70. Mal in der Champions League auflief und in den ersten sechs Pflichtspielen für Brügge nur zweimal hinter sich hatte greifen müssen, war nicht bei allen Gegentoren machtlos. Das 1:3 durch Nicholas Jackson leitete er mit einem missratenen Ausflug aus dem Strafraum ein.
Sommers junger Teamkollege Cheveyo Tsawa wurde eine Viertelstunde vor Schluss eingewechselt. Andrej Vasovic, der dritte Schweizer im Kader der Belgier, gelangte wie der verletzte Johan Manzambi bei Aston Villa nicht zum Einsatz. Gepfiffen wurde die animierte Partie vom Schweizer WM-Schiedsrichter Sandro Schärer.
Brügge steht zum 13. Mal in der Liga- respektive Gruppenphase der Champions League - so oft wie kein anderer belgischer Klub. Bei den letzten drei Teilnahmen schaffte es der Klub jeweils in die K.o.-Phase. (sda)
14:46 Uhr
Dienstag, 8. September
Gold zum EM-Auftakt: Nora Meister gewinnt souverän
Nora Meister ist an den Para-Schwimm-Europameisterschaften in Kocaeli (Türkei) erfolgreich gestartet. Die 23-Jährige gewann über 100 m Rücken in der Klasse S6 in 1:24,53 Minuten die Goldmedaille und verwies die Deutsche Verena Schott sowie die Italienerin Emma Lancini mit fast fünf Sekunden Vorsprung auf die weiteren Podestplätze. Ebenfalls im Einsatz stand Monique Schacher, die über 50 m Brust (SB3) den fünften Rang belegte. (sda)
13:30 Uhr
Dienstag, 8. September
FC Basel verstärkt Defensive mit Clément Michelin
Der FC Basel verstärkt kurz vor Transferschluss die Defensive. Der FCB teilt mit, dass der 29-jährige Franzose Clément Michelin ablösefrei von Real Valladolid übernommen wurde.
Aussenverteidiger Michelin konnte ablösefrei wechseln, weil sein Vertrag in Spanien per 1. September in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst worden ist. In Basel erhielt er einen Vertrag bis 2028.
Michelin entstammt dem Nachwuchs von Toulouse, wo er vor zehn Jahren bei den Profis debütierte. Michelin spielte in Frankreich in den obersten zwei Divisionen, bei AEK Athen und zuletzt in Spaniens LaLiga 2. (sda)
13:22 Uhr
Dienstag, 8. September
St. Gallen muss mehrere Wochen auf Captain Görtler verzichten
Lukas Görtler wird dem FC St. Gallen voraussichtlich mehrere Wochen fehlen. Der Captain hatte sich am Sonntag beim Auswärtssieg gegen Genf an der Schulter verletzt.

Medizinische Untersuchungen ergaben immerhin, dass sich der 32-Jährige keinen Bruch im Schulterbereich zugezogen hatte, wie der Klub mitteilte. Der Captain hatte sich die Verletzung in einem Zweikampf zugezogen. (sda)
09:57 Uhr
Dienstag, 8. September
Auftakt zur Champions League
Am heutigen Dienstagabend ist der erste Spieltag der Champions League. Zwei Spiele beginnen bereits um 18.45 Uhr. Neben dem Duell zwischen AEK Athen und dem Debütanten Linzer ASK ist aus Schweizer Sicht vor allem das zweite Aufeinandertreffen interessant: Yann Sommer, Cheveyo Tsawa und Andrej Vasovic treffen mit dem belgischen Meister Club Brügge auf Johan Manzambis Aston Villa aus England.
Um 21.00 Uhr finden vier weitere Partien statt. Im Topspiel empfängt CL-Rekordsieger Real Madrid Inter Mailand. Derweil gastiert Betis Sevilla bei OSC Lille, Gregor Kobel und Borussia Dortmund treffen in Dortmund auf den FC Villarreal und der FC Porto fordert zu Hause das zu favorisierende Manchester City.
08:35 Uhr
Dienstag, 8. September
Cornerback-Krösus: Patriots verlängern mit Gonzalez
Christian Gonzalez ist künftig der bestbezahlte Cornerback der NFL. Der 24-Jährige einigte sich mit Super-Bowl-Finalist New England Patriots auf eine Vertragsverlängerung über vier Jahre und 135 Millionen Dollar, davon sollen 102 Millionen garantiert sein. Das berichteten US-Medien am Dienstagmorgen übereinstimmend.
Die Einigung erfolgte demnach nach zähen Verhandlungen, die zwischenzeitlich Zweifel an einem Einsatz Gonzalez' zum Saisonauftakt geweckt hatten. Nun steht fest, dass er in der Nacht zu Donnerstag (02.20 Uhr MESZ) gegen Super-Bowl-Sieger Seattle Seahawks auflaufen wird.
Bei der Wiederauflage des Finals vom Februar trifft Gonzalez passenderweise auf den bisherigen Bestverdiener, Devon Witherspoon. Seattles 25 Jahre alte Cornerback hatte im August einen Vierjahresvertrag über 132 Millionen Dollar unterschrieben. Gonzalez soll langfristig die wichtigste Rolle in der Passverteidigung der Patriots übernehmen. (SID)
11:40 Uhr
Montag, 7. September
GC verpflichtet einen Linksverteidiger
Die Grasshoppers präsentieren einen neuen Linksverteidiger. Der Amerikaner John Hilton unterschreibt bei den Zürchern einen Einjahresvertrag, wie der Klub mitteilt.
Der 25-jährige Hilton spielte in den letzten drei Jahren beim niederländischen Zweitligisten FC Dordrecht und war danach vertragslos. Bereits in der Saisonvorbereitung trainierte er mit dem Team von Trainer Peter Zeidler. Nun wird er mit etwas Verspätung offiziell verpflichtet.
Mit fünf Punkten aus sechs Spielen belegen die Grasshoppers derzeit Platz 11 in der Super-League-Tabelle. (sda)
09:18 Uhr
Montag, 7. September
Schweizer Para-Cycler gewinnen vier weitere WM-Medaillen
Das Schweizer Handbike-Team hat am dritten Wettkampftag der Para-Cycling-WM in Huntsville vier Medaillen gewonnen. Sandra Fuhrer verteidigt ihren Titel erfolgreich, während Fabian Recher Silber sowie Micha Wäfler und Celine van Till jeweils Bronze holen.
Sandra Fuhrer sicherte sich im Strassenrennen erneut den Weltmeistertitel. Die Glarnerin musste während des Rennens nach einer Kollision mit einer Konkurrentin kurz anhalten, kämpfte sich aber mit einer Aufholjagd zurück an die Spitze.
Fabian Recher gewann die Silbermedaille. Der Berner kam ursprünglich als Dritter ins Ziel, rückte aber nach vorne, weil der vor ihm platzierte Österreicher Thomas Frühwirth wegen eines Fahrfehlers zurückversetzt wurde.
Micha Wäfler holte in seiner Kategorie die Bronzemedaille. Es war bereits sein zweites Edelmetall an diesen Weltmeisterschaften. Auch Celine van Till wurde Dritte, obwohl sie im Zielsprint nach einer Berührung mit einer Konkurrentin stürzte.
In der Nacht auf Dienstag Schweizer Zeit enden im US-Bundesstaat Alabama die Para-Cycling-Weltmeisterschaften mit den Strassenrennen. In der Kategorie C2 will die Zürcherin Flurina Rigling ihren Weltmeistertitel erfolgreich verteidigen. (sda)
08:38 Uhr
Montag, 7. September
Shelton fordert Alcaraz im Viertelfinale

Carlos Alcaraz ist der grosse Favorit auf den Titel bei den US Open - im Viertelfinale wartet nun aber der erste echte Härtetest auf den spanischen Tennisstar. Der formstarke US-Hoffnungsträger Ben Shelton schlug im Achtelfinale den Griechen Stefanos Tsitsipas mit 6:4, 6:3, 6:2 und machte das Kracherduell am Dienstag perfekt.
Shelton verwandelte nach nur 1:51 Stunden seinen Matchball und brachte damit das gut besuchte Arthur Ashe Stadium zum Jubeln. «Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung, es macht einfach so viel Spass, hier zu spielen», sagte Shelton und blickte nach vorne. Gegen Alcaraz werde er «besonderes Tennis» brauchen, sagte der 23-Jährige: «Sein Niveau bisher war so beeindruckend.»
Für Tsitsipas hingegen endete ein gutes Turnier. Nach einer langen Leidenszeit voller Verletzungen und sportlicher Rückschläge hatte der zweimalige Grand-Slam-Finalist endlich mal wieder seine Qualität andeuten können. «So habe ich schon lange nicht mehr gespielt. Es passiert sehr leicht, dass man das Selbstvertrauen verliert, vor allem, wenn man schon lange keine Spitzenspieler mehr geschlagen hat», sagte er nach seinem Drittrundensieg. Gegen Sheltons starke Aufschläge aber fand er nun kein Mittel. (SID)
21:18 Uhr
Sonntag, 6. September
Volleyball: Türkinnen jubeln über Gold an der Heim-EM
An der Frauen-Volleyball-EM in Istanbul hat sich die Türkei im dramatischen Final den Titel gesichert und gleichzeitig das Ticket für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles gelöst. Die Gastgeberinnen bezwangen Italien in einem hochklassigen Spiel im Tiebreak mit 3:2 (16:25, 25:22, 12:25, 25:21, 15:10) und feierten nach 2023 den zweiten Europameistertitel ihrer Geschichte vor heimischem Publikum in der Sinan Erdem Sports Hall.

Für Italien, das den vierten Titel nach 2007, 2009 und 2021 knapp verpasste, endete das Turnier mit dem Gewinn der Silbermedaille – der dritten an Europameisterschaften nach 2005 und 2019.
Im kleinen Final zuvor sicherte sich Serbien die Bronzemedaille. Die Serbinnen bezwangen Polen in einer umkämpften Partie mit 3:1 (25:21, 25:19, 15:25, 25:18) und verlängerten damit ihre beeindruckende Serie auf nunmehr sechs EM-Medaillen in Folge. Nach einer Leistungssteigerung im Vergleich zum Halbfinal führte die überragende Tijana Boskovic mit 29 Punkten ihr Team zum Podestplatz, während Polen trotz starker Gegenwehr und 11 Punkten von Magdalena Stysiak den ersten Medaillengewinn seit 2009 verpasste. (sda)
21:11 Uhr
Sonntag, 6. September
Barça feiert Kantersieg bei Rodris Startelfdebüt
Der FC Barcelona lässt auch in der 4. Runde der spanischen Meisterschaft nichts anbrennen. Die Katalanen feiern mit 5:0 in Valencia den vierten deutlichen Sieg.

Fünf Gegentore sind für die Gegner von Barça in diesen Tagen der Normaltarif. Elche (0:5) und Rayo Vallecano (2:5) mussten sich wie Valencia mit fünf kassierten Treffern geschlagen geben. Nur Athletic Bilbao hielt den Schaden mit dem 0:2 im Rahmen.
Gegen Valencia, das mit nur einem Punkt am Tabellenende klassiert ist, schoss Lamine Yamal in der 6. Minute das erste und in der 84. Minute das letzte Tor. Dazwischen waren Fermin, Raphinha und Pedri erfolgreich. Bei Valencia spielte Filip Ugrinic durch. (sda)
20:08 Uhr
Sonntag, 6. September
OL Schweizer Meisterschaften: Gemperle und Hubmann holen Gold
Natalia Gemperle und Daniel Hubmann haben auf dem Rheinfelderberg in der Königsdisziplin des OL die Goldmedaillen an den Schweizer Meisterschaften über die Langdistanz gewonnen.
Für den Routinier Daniel Hubmann war es ein gelungener Wettkampf, bei dem er nach gut 1 Stunde und 24 Minuten für die knapp 15 Kilometer mit 590 Metern Steigung als Erster im Ziel ankam und Fabian Aebersold sowie Tino Polsini auf die weiteren Podestplätze verwies.
Bei den Frauen triumphierte Natalia Gemperle mit rund eineinhalb Minuten Vorsprung vor Lilly Graber, während Sofie Bachmann in der Schweizer-Meisterschafts-Wertung den dritten Rang belegte. Der anspruchsvolle, für den Tafeljura typische Wald verlangte den Athletinnen und Athleten ein konsequentes Umsetzen der Routen ab. Bei den Junioren sicherten sich Loïc Berger und bei den Juniorinnen Leonie Mathis die ersten Ränge. (sda)
20:02 Uhr
Sonntag, 6. September
Arsenal gewinnt gegen Chelsea nach Comeback
Arsenal kommt in der Premier League im dritten Spiel zum dritten Sieg und führt nach dem 2:1-Heimerfolg im Londoner Derby gegen Chelsea die Tabelle zusammen mit Manchester City an.

Der Titelverteidiger liess sich durch einen frühen Rückstand nicht aus der Ruhe bringen. Nach dem Volleytor von Chelseas Neuzugang Morgan Rogers in der 2. Minute dominierte Arsenal die Partie mehrheitlich und schoss durch Kai Havertz (25.) und Martin Ödegaard (50.) die Tore zum verdienten Sieg.
Vor dem Duell der beiden baskischen Trainer, Arsenals Mikel Arteta und Chelseas Xabi Alonso, waren auch die «Blues» noch ohne Punktverluste. Diese belegen hinter dem Führungsduo und dem erstaunlichen Aufsteiger Hull City den 4. Platz. (sda)
19:35 Uhr
Sonntag, 6. September
Zu zehnt schlägt Sion den Meister
In Unterzahl gewinnt der FC Sion gegen den Schweizer Meister Thun. Mit dem spät zustande gekommenen 3:2-Heimsieg rücken sie auf Platz 3 vor.
Den Ruf einer etwas wankelmütigen, leicht aus dem Konzept zu bringenden Mannschaft hat der FC Sion abgelegt. Seit mehreren Monaten gehören Kampfgeist und Moral zu den Stärken der Walliser. Gegen den FC Thun überstanden sie nicht nur eine 50-minütige Unterzahl, sondern holten sich mit einem Spieler weniger sogar die drei Punkte. Das 3:2 erzielte Josias Lukembila in der 94. Minute nach einem letzten Eckball.

Als Fodé Sylla vier Minuten vor der Pause für ein Foul zu Recht die zweite Verwarnung sah, stand es 1:1. Die Sittener hatten den unglücklichen Rückstand durch einen Treffer von Jan Bamert (10.) dank Noé Sow wettgemacht (21.). Die Vorlage zum 1:1 gab Donat Rrudhani, der auch beim 2:1 entscheidend war. Er holte den Penalty heraus, den er selber verwertete.
Der FC Thun hatte die eine oder andere Torchance, die Überzahl war aber nicht augenfällig. Ausser dem 2:2, das Fabio Fehr in der 71. Minute nach einem langen Einwurf erzielte, waren Torchancen selten. Eine dieser Thuner Möglichkeiten entschärfte Sions Keeper Anthony Racioppi nach einer Stunde gegen Furkan Dursun brillant. (sda)
19:28 Uhr
Sonntag, 6. September
Basels nächste bittere Heimniederlage
Das Szenario gegen Lugano glich für die Basler Fans schmerzhaft jenem von vor drei Tagen gegen den FC Sion. Nach einer Führung des FCB reichten drei Minuten, um das Resultat auf den Kopf zu stellen. Lugano gelang durch Yanis Cimignani (59.) und Uran Bislimi (61.) die Wende. Cimignani traf volley nach einer Flanke von Renato Steffen, und Bislimi profitierte von einem Fehlpass von Goalie Mirko Salvi.
Für die Basler waren die zwei Gegentore umso mehr ein Nackenschlag, als sie in eine Phase fielen, in der sie die Partie in den Griff bekommen hatten. Mit den zur Pause eingewechselten Metinho und Xherdan Shaqiri strahlte der FCB plötzlich mehr Passsicherheit aus und ging in der 47. Minute gleich in Führung. Die ganze Herrlichkeit war aber nach dem zweiten Gegentor vorbei und die dritte Niederlage im vierten Heimspiel der Saison in der 81. Minute besiegelt, als die eingewechselten Ahmed Kendouci und Elias Pihlström mit einer schönen Kombination für das 3:1 sorgten.

Basel kann über den ungünstigen Spielverlauf klagen und über einen Pfostenschuss von Philip Otele, der mit etwas Glück zu Beginn der Schlussviertelstunde das 2:2 bedeutet hätte, aber letztlich war der Sieg der Tessiner verdient. In der ersten Halbzeit dominierten die Gäste nach Belieben, auch wenn FCB-Keeper Jonas Omlin selten gefordert wurde. Zur Pause musste der Rückkehrer angeschlagen Salvi Platz machen. Dieser spielte vor dem 2:1 den Ball ungünstig Richtung Metinho, sodass Bislimi den Ball abfangen konnte und direkt per Flachschuss traf.
Während Lugano auch nach dem Gastspiel in Basel ohne Punktverlust bleibt, muss sich der FCB rasch wieder fangen. Weiter geht es für ihn am nächsten Wochenende in Luzern. Keinen weiteren Einsatz wird derweil die Schiedsrichterin Désirée Blanco haben. Sie pfiff am Sonntagnachmittag im St. Jakob-Park ihre letzte Partie als Spitzenreferee, wie kurz vor dem Match bekannt geworden war. (sda)
19:00 Uhr
Sonntag, 6. September
Mainz mit Kantersieg in Hamburg
Mainz feiert eine Woche nach dem enttäuschenden torlosen Remis gegen Paderborn einen deutlichen Auswärtssieg. In der 2. Bundesliga-Runde gewinnt das Team von Urs Fischer beim Hamburger SV mit 5:0.
Sheraldo Becker, der schon im letzten Halbjahr für viele entscheidende Aktionen verantwortlich gewesen war, gelangen in Hamburg drei Skorerpunkte. Der Nationalspieler von Suriname erzielte in der 19. Minute das 1:0 und bereitete später die Treffer von Phillipp Mwene (41.) und Phillip Tietz (48.) vor.

In der Schlussphase erhöhten Tietz mit seinem zweiten Treffer und der auf diese Saison hin zu Mainz gewechselte langjährige HSV-Spieler Ransford Königsdörffer auf 5:0.
Beim HSV fehlte der Schweizer Nationalspieler Miro Muheim verletzt. (sda)
17:13 Uhr
Sonntag, 6. September
Antonelli krönt Aufholjagd in Monza mit Sieg
Kimi Antonelli gewinnt nach grosser Aufholjagd den Grand Prix von Italien. Der Italiener siegt von Startplatz 19 aus vor seinem Teamkollegen George Russell, der das Rennen lange angeführt hat. In der WM-Wertung baut Antonelli seine Führung weiter aus. (sda)

16:10 Uhr
Sonntag, 6. September
Schiedsrichterin Désirée Blanco tritt zurück
Désirée Blanco beendet ihre Karriere als Spitzenschiedsrichterin. Die 43-Jährige steht am Sonntagnachmittag beim Spiel zwischen Basel und Lugano zum letzten Mal im Einsatz, teilt der Schweizerische Fussballverband mit.

Eigentlich hatte Désirée Blanco geplant, noch bis Ende Saison als Referee zur Verfügung zu stehen. Gesundheitliche Überlegungen führten dazu, dass sie ihren Rücktritt vorzog. Bei der früheren Schweizer Nationalspielerin, der vor vier Jahren ein Herzschrittmacher eingesetzt worden war, zeigten sich Anfang August bei der letzten kardiologischen Kontrolle Auffälligkeiten. «Dies hat mich dazu gebracht, die Prioritäten neu zu setzen», sagte Blanco, die sich «grundsätzlich kerngesund» fühlt.
Blanco leitete bei den Männern seit 2022 Spiele in der Challenge League und seit 2024 Partien der Super League. An der Frauen-EM 2025 in der Schweiz leitete sie zwei Spiele. (sda)
16:05 Uhr
Sonntag, 6. September
St. Gallen gelingt der Befreiungsschlag
Der FC St. Gallen beendet seine Negativserie der letzten zweieinhalb Wochen in Genf. Nach vier Niederlagen gewinnen die Ostschweizer dank einer disziplinierten Leistung gegen Servette mit 2:0.
Hinten sicher stehen und vorne den möglichst direkten Weg vor das gegnerische Tor suchen: Mit simpler und bewährter Taktik fand der FC St. Gallen zurück auf die Erfolgsspur. Zuletzt hatte das Team von Trainer Enrico Maassen zweimal in der Conference League (gegen Nordsjaelland) und zweimal in der Liga (gegen Thun und GC) verloren.

Im Stade de Genève profitierten die St. Galler auch von den erstaunlichen defensiven Schwächen der Gastgeber, die bisher in dieser Saison zumindest in diesem Bereich überzeugt hatten. Der trickreiche Aliou Baldé kam schon nach sechs Minuten viel zu leicht zum Abschluss und traf gekonnt mit einem Schlenzer. Nach der Pause dauerte es sogar nur fünf Minuten, bis sich der eingewechselte Nevio Scherrer mit Leichtigkeit gegen Marco Burch durchsetzte und das 2:0 erzielte.
Servette, das kurz vor der Pause Spielmacher Timothé Cognat mit einer Knöchelverletzung verloren hatte, wurde in der zweiten Halbzeit etwas besser und zwingender in seinen Offensivaktionen. Aber zittern musste der FCSG um seine drei Punkte nicht. Einziger Wermutstropfen der Gäste war der verletzungsbedingte Ausfall von Captain Lukas Görtler mit einer lädierten Schulter.
Durch die Niederlage rutschte Servette ans Tabellenende. (sda)
15:25 Uhr
Sonntag, 6. September
Schwerer Unfall von Charles Leclerc in Monza
Schon in der 2. Runde des GP von Italien verunfallt Charles Leclerc schwer. Am Ausgang der Parabolica setzt ihn Piastri unter Druck, dann verliert der Ferrari-Pilot bei hohem Tempo das Heck und kracht seitlich in die Barriere.
Der Monegasse kann selbstständig aussteigen, wirkt nach dem Einschlag aber benommen und deutet auf sein Gesicht. Das Rennen wurde unterbrochen. Wegen der Schäden am Auto und Strecke wurde das Rennen unterbrochen. Es geht um 15.39 Uhr weiter. (res)
15:01 Uhr
Sonntag, 6. September
Infantino tritt zur Wiederwahl an
Der massiv unter Druck stehende FIFA-Präsident Gianni Infantino wird sich im kommenden Jahr zur Wiederwahl stellen. «Der FIFA-Präsident hat im April angekündigt, dass er 2027 zur Wiederwahl antreten wird. Natürlich hat sich daran nichts geändert», sagte eine Sprecherin des Weltfussballverbands. «Herr Infantino wird zur Wiederwahl antreten.»

Infantino ist in den vergangenen Monaten extrem unter Druck geraten und steckt in der grössten Krise seiner Ära. Besonders seine publik gewordenen und mittlerweile zurückgenommenen Pläne über die Einbindung von Investoren für zukünftige WM-Geschäfte sorgten für Entrüstung in der Fussball-Welt.
Obwohl die Pläne inzwischen vom Tisch sind, bleibt Infantino umstritten. Die Europäische Fussball-Union UEFA will Infantinos Wiederwahl beim FIFA-Kongress im kommenden März verhindern. UEFA-Boss Aleksander Ceferin gilt als einer der schärfsten Kritiker Infantinos. Der Slowene selbst hatte aber angekündigt, den 56-Jährigen nicht herauszufordern. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 18. November. Infantino hat das Amt seit 2016 inne. (sda)
14:47 Uhr
Sonntag, 6. September
Nach verbalen Attacke: FCZ löst Vertrag mit Perea auf
Nach dem Derby gegen GC (2:2) teilt der FC Zürich mit, dass der Vertrag mit Juan Perea aufgelöst wird. Der 26-jährige Kolumbianer verlässt den Stadtklub per sofort.

Zur Trennung kam es, nachdem der Angreifer vor einer Woche seinen Trainer Marcel Koller verbal attackiert hatte. Gegenüber «Blick» hatte der Klub die Suspendierung bestätigt. Nun ist das Kapitel Perea beim FCZ definitiv beendet.
Perea stiess 2024 als Leihspieler zu den Zürchern und überzeugte mit sieben Treffern, worauf der FCZ den Stürmer definitiv verpflichtete. An seine früheren Leistungen konnte er jedoch, auch aufgrund von Verletzungen, nicht mehr anknüpfen. (sda)
10:50 Uhr
Sonntag, 6. September
Breel Embolo trifft beim Debüt
In seinem ersten Spiel für Atlanta United trifft Breel Embolo sogleich auf Inter Miami mit Lionel Messi. Mit dem Treffer zum 2:2 sichert der Schweizer seinem neuen Team einen Punkt.
Der Einstand des Schweizer Nationalstürmers in der Major League Soccer verzögerte sich zunächst wegen eines Unwetters. Danach bekam es Embolo neben dem 39-jährigen Messi auch mit weiteren Stars wie dem 34-jährigen Casemiro und dem 39-jährigen Luis Suarez zu tun. Die drei Südamerikaner standen bei den Toren im Mittelpunkt. Casemiro traf auf einen Corner von Messi per Kopf, Suarez sorgte kurz vor der Pause für den zweiten Treffer des Heimteams.
Bei Atlanta hatte der Paraguayer Miguel Almiron zwischenzeitlich für den Ausgleich gesorgt, scheiterte in der zweiten Halbzeit aber vom Penaltypunkt. Embolo machte es in der 87. Minute besser: Nachdem der Basler den Penalty herausgeholt hatte, verwertete er diesen souverän zum 2:2.
Damit sicherte der Stürmer, für den Atlanta United 18 Millionen Dollar Ablöse an Rennes zahlte, seinem neuen Team einen Punkt. In der Tabelle der Eastern Conference bleibt Atlanta United jedoch auf dem zweitletzten Platz. Bis zu den Playoffs sind noch elf Runden zu spielen. (sda)
10:43 Uhr
Sonntag, 6. September
Flurina Rigling holt Silber im Zeitfahren
Am zweiten Tag der Para-Cycling-Weltmeisterschaften in Huntsville fährt Flurina Rigling zu Silber im Einzelzeitfahren. Das Regenbogentrikot der Zürcher Weltmeisterin geht an die Britin Amelia Cass.
Mit rund 10 Sekunden Rückstand auf die neue britische Weltmeisterin fuhr Flurina Rigling auf dem 14 Kilometer langen Rundkurs in Huntsville ins Ziel. Grosse Enttäuschung über den verlorenen Titel zeigt sie jedoch nicht. «Ich hatte ein gutes Pacing und konnte die Hitze gut bewältigen. Silber ist für mich auch eine gute Leistung und es zeigt, dass sich der Para-Sport entwickelt», so Rigling.
Die Jagd auf das Regenbogentrikot im Zeitfahren ist ein Ansporn für die UCI Radsport-Weltmeisterschaften 2027 in Haute-Savoie, wo auch Para-Cycling Teil des Programms sein wird. Am Montag startet Flurina Rigling als Titelverteidigerin im Strassenrennen. Ihr Ziel: das Regenbogentrikot verteidigen. (sda)
22:35 Uhr
Samstag, 5. September
Ausgleich in extremis: GC und FCZ trennen sich 2:2
Das 295. Zürcher Derby zwischen GC und dem FCZ endete mit einem 2:2-Remis. Bujar Pllana traf in der 96. Minute nach einem letzten Freistoss der Partie für die Grasshoppers zum 2:2. Zuvor war der FC Zürich durch Kevin Spadanuda und Umeh Emmanuel zweimal in Führung gegangen. (sda)

20:24 Uhr
Samstag, 5. September
Abwehrschlacht in Gelsenkirchen: Bayern patzt auf Schalke
Der FC Bayern ist beim leidenschaftlich kämpfenden Aufsteiger FC Schalke 04 überraschend gestolpert. Die Münchner kamen bei den Königsblauen nicht über ein 0:0 hinaus und verpassten damit den elften Bundesliga-Sieg gegen die Schalker hintereinander. Auch die Rückkehr von Nationalspieler Jamal Musiala konnte den kleinen der Bayern-Rückschlag nicht verhindern.
Im ersten Bundesliga-Heimspiel seit mehr als drei Jahren nach der Rückkehr ins Fussball-Oberhaus feierten die Schalker Anhänger in der ausverkauften Veltins-Arena den Punktgewinn mit lautstarker Unterstützung und einer grossen Chorgeografie in der Schalker Nordkurve. (dpa)
20:03 Uhr
Samstag, 5. September
Sechs-Tore-Spektakel ohne Sieger in Bern
Die Young Boys verhindern durch ein spätes Tor die erste Saisonniederlage. In der 7. Super-League-Runde trennen sich die Berner vom FC Luzern 3:3. Vaduz feiert den zweiten Saisonsieg.

Im Wankdorf lieferten sich YB und Luzern ein verrücktes Spiel mit unzähligen Torszenen. Der Berner Goalgetter Samuel Essende und der Luzerner Aussenverteidiger Andrejs Ciganiks trafen bis zur 52. Minute jeweils doppelt. Ein Penalty von Matteo Di Giusto brachte die Gäste in der 65. Minute mit 3:2 in Front. Kaly Sène sicherte YB in der 88. Minute den einen Punkt.
Der FC Vaduz kam durch das 3:1 gegen Lausanne-Sport zum zweiten Saisonsieg. Milos Cocic und Juan Cabrera trafen in der Startviertelstunde der zweiten Halbzeit nach Kontern und Abwehrfehlern der Lausanner und machten aus dem 1:1 ein 3:1. Der 20-jährige Lutfi Dalipi schoss für die Liechtensteiner das 1:0 und war an den anderen beiden Toren mit der Vorlage beteiligt. (sda)
19:37 Uhr
Samstag, 5. September
Infantino weicht Fragen zu seiner Zukunft aus
Fifa-Präsident Gianni Infantino hat vor der Eröffnung der U20-WM der Frauen in Polen auf Fragen zu seiner Zukunft ausweichend reagiert. «Es wird viel zu sagen geben, aber es wird den richtigen Ort und den richtigen Zeitpunkt dafür geben. Heute ist nicht dieser Tag, und hier ist nicht der richtige Ort. Hier und heute geniessen wir den Fussball», sagte Infantino dem Sender britischen Pay-TV-Sender Sky News bei seiner Ankunft in Katowice.
«Wir arbeiten bei der Fifa natürlich weiter daran, jedem Winkel der Welt eine Chance, eine Möglichkeit und Würde zu geben und Wege und Mittel zu finden, damit sich die Menschen dort weiterentwickeln, teilhaben und den Fussball feiern können, den wir alle lieben», sagte Infantino.
Als ein Journalist ihn fragte, ob er definitiv zur Wahl antreten werde, verliess er lächelnd die Runde, hob dabei aber den Daumen. Infantino sah sich in Katowice das Eröffnungsspiel von Polen gegen Argentinien an, das die Gastgeberinnen mit 3:0 gewannen. (dpa)
17:57 Uhr
Samstag, 5. September
Elversberg und Dortmund nach Zweitore-Rückstand zum Sieg
Gregor Kobel kam mit Borussia Dortmund angesichts des Spielszenarios unverhofft zu einem 3:2-Auswärtssieg gegen Hoffenheim. Der BVB drehte in der letzten halben Stunde das Spiel nach einem 0:2-Rückstand. Serhou Guirassy erzielte das 1:2 und bereitete das 2:2 des kurz zuvor eingewechselten Fabio Silva herrlich vor.

Den dritten Treffer steuerte der frühere Schweizer Junioren-Internationale Albian Hajdari unglücklich mit einem Eigentor bei. Hoffenheim war durch den ehemaligen Basler Leon Avdullahu kurz vor der Pause mit 1:0 in Führung gegangen und schien nach dem 2:0 in der 54. Minute die Partie im Griff zu haben.
Neben Dortmund und Freiburg, das in Paderborn 1:0 gewann, hat nach den frühen Samstagsspielen der 2. Runde nur noch Elversberg (4:3 in Mönchengladbach) sechs Zähler auf dem Konto. Der erstaunliche Aufsteiger machte in Mönchengladbach einen 1:3-Rückstand wett und traf in der Nachspielzeit sogar noch zum Sieg. Der von Hertha Berlin gekommene 21-Jährige Maurice Krattenmacher erzielte das 4:3, nachdem er in der 66. Minute schon das 2:3 geschossen hatte.
Der Thuner Meistertrainer Mauro Lustrinelli ging mit Union in Leverkusen chancenlos mit 0:4 unter. Nach 43 Sekunden lagen die Gäste schon mit 0:1 zurück. Auf den Treffer von Ezequiel Fernandez liess das in allen Belangen hoch überlegene Leverkusen weitere drei Tore folgen: Facundo Medina, Patrick Schick und Ibrahim Maza waren erfolgreich.
Leverkusen gelang damit eine eindrückliche Antwort auf die Niederlage von letzter Woche gegen Elversberg. Bei Union spielte Michel Aebischer durch, während der vor kurzem verpflichtete Kastriot Imeri verletzt noch nicht zur Verfügung stand. (sda)
17:09 Uhr
Samstag, 5. September
Überraschung in Monza: Aussenseiter schnappt sich die Pole-Position
Beim GP von Italien gibt es im Qualifying eine grosse Überraschung: Pierre Gasly startet am Sonntag aus der Pole-Position.
Der 30-jährige Alpine-Fahrer setzte sich ganz zum Schluss knapp vor George Russell im Mercedes durch. Damit bewies Gasly, dass er sich auf der Rennstrecke in Monza, wo er 2020 seinen bisher einzigen GP-Sieg feierte, besonders wohl fühlt.

Eine Genugtuung ist der Erfolg im Qualifying auch deshalb, weil der Franzose mit Wahlheimat Mailand tags zuvor eine Enttäuschung erlebt hatte: Nach Einsprüchen mehrerer Teams verlor Gasly drei Monate nach dem Rennen seinen 3. Platz beim GP von Monaco und wurde auf Rang 7 zurückversetzt.
Hinter Gasly und Russell klassierte sich McLaren-Fahrer Oscar Piastri auf Platz 3, gefolgt vom Ferrari-Duo Charles Leclerc und Lewis Hamilton. Vorjahressieger Max Verstappen startet am Sonntag aus der sechsten Position.
WM-Leader Kimi Antonelli muss sein Heimrennen trotz Platz 7 im Qualifying von ganz hinten in Angriff nehmen. Weil an seinem Fahrzeug mehrere Anpassungen vorgenommen wurden, unter anderem ein Motorwechsel, erhielt der sechsfache Saisonsieger im Mercedes eine Strafversetzung um theoretisch 30 Plätze. (sda)
23:10 Uhr
Freitag, 4. September
Stuttgart mit deutlichem Heimsieg
Der VfB Stuttgart hat gut auf die Auftaktniederlage in der Bundesliga gegen Bayern München reagiert. Eine Woche nach dem 1:5 beim Meister siegten die Schwaben daheim gegen den 1. FC Köln mit 4:1.

Der Marokkaner Bilal El Khannouss brachte die Stuttgarter sechs Minuten vor der Pause mit einer schönen Einzelaktion verdient in Führung. Das 2:0 nach einer Stunde fiel in die stärkste Phase der Gäste. Grischa Prömel profitierte von der Vorarbeit von Maximilian Mittelstädt und El Khannouss. Ermedin Demirovic und Josha Vagnoman schossen die weiteren Stuttgarter Tore in der Schlussviertelstunde. Köln kam dank eines Eigentores zum zwischenzeitlichen 1:3.
Die Schweizer blieben in diesem Spiel ohne Einsatzminuten. Luca Jaquez fehlt Stuttgart weiterhin verletzt, während sein Teamkollege Leonidas Stergiou genauso wie der Kölner Joël Schmied auf der Ersatzbank blieb. (sda)
22:32 Uhr
Freitag, 4. September
Servette und Davos starten siegreich
Der Genève-Servette HC und der HC Davos starten erfolgreich in die neue Saison der Champions Hockey League. Die Genfer bezwingen die Eisbären Berlin vor 4567 Zuschauern mit 6:2. Im ersten Pflichtspiel unter dem neuen schwedischen Trainer Sam Hallam überzeugte das Heimteam in der Offensive. Servette führte durch Vili Saarijärvi (3.) und Markus Granlund (5.) früh. Die Berliner glichen durch Fontaine (19.) und Ronning (31.) zwar aus, doch Sakari Manninen brachte Genf kurz vor der zweiten Pause wieder in Führung (40.). Im Schlussabschnitt sorgten Granlund mit seinem zweiten Treffer (49.), Chase Vesey (54.) und Noah Rod (58.) für klare Verhältnisse.

Auch der HC Davos feiert einen Heimsieg, benötigt gegen Storhamar Hamar jedoch die Verlängerung. Die Bündner setzen sich vor 2696 Zuschauern mit 3:2 durch. In einer turbulenten Startphase konterte Filip Zadina (5./7.) die frühe norwegische Führung durch Cangelosi (5.) mit einem schnellen Doppelpack. Nach dem 2:2-Ausgleich durch Gatenby (12.) fielen in der regulären Spielzeit keine weiteren Tore. In der Schlussphase brachte Enzo Corvi den HCD mit einer vierminütigen Strafe wegen hohen Stocks in Bedrängnis, doch die Norweger liessen das Powerplay ungenutzt. In der Verlängerung kassierte Storhamar eine Strafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis. Dies nutzten die Davoser eiskalt aus: Ausgerechnet Corvi bediente Rasmus Asplund, der in der 65. Minute im Powerplay zum 3:2-Siegtreffer traf. (sda)
18:01 Uhr
Freitag, 4. September
Belgischer Sieg bei der 13. Vuelta-Etappe
Wout van Aert gewinnt die 13. Etappe der Vuelta. Der Belgier entscheidet nach 193 Kilometern im andalusischen Loja den Zweiersprint gegen den Franzosen Valentin Paret-Peintre für sich.

Das Duo hatte sich wenige Kilometer vor dem Ziel von einer neunköpfigen Ausreissergruppe gelöst und den Sieg unter sich ausgemacht. Der Sprint war eine klare Sache für den Klassiker-Spezialisten Van Aert.
In der Gesamtwertung gab es keine Veränderungen auf den vorderen Plätzen. Der Spanier Enric Mas, der die Führung nach dem Ausfall von Tadej Pogacar übernommen hatte, liegt noch immer 1:45 Minuten vor dem viermaligen Vuelta-Sieger Primoz Roglic.
Am Samstag steht die nächste schwere Bergankunft auf dem Programm. Der Gesamtführende Mas geht als Favorit auf den 154,9 Kilometer langen Weg zur Sierra de La Pandera. Der 11,8 Kilometer lange Schlussanstieg weist eine durchschnittliche Steigung von 7,5 Prozent auf. (sda)
16:07 Uhr
Freitag, 4. September
Sierro wechselt nach Italien
Der zuletzt vertragslose Vincent Sierro wechselt in die italienische Serie A. Der Schweizer Mittelfeldspieler unterschreibt bei Parma Calcio einen Vertrag bis Ende der Saison.
Sierro wurde beim FC Sion ausgebildet und landete nach den Stationen Freiburg, St. Gallen und YB beim FC Toulouse. Beim Ligue-1-Klub wurde er Captain, debütierte mit 28 Jahren in der Schweizer Nationalmannschaft und kam in dieser zu bisher 15 Einsätzen. Vor einem Jahr entschied er sich für den Wechsel zum saudischen Klub Al-Shabab, was ihn möglicherweise die Teilnahme an der WM in Nordamerika kostete.
Nun versucht der 30-Jährige sein Glück in Norditalien. Parma stieg 2024 in die Serie A auf und belegte in der vergangenen Saison den 13. Platz. Mit dem jungen Luzerner Aussenverteidiger Sascha Britschgi steht ein zweiter Schweizer beim Klub unter Vertrag. (sda)
15:58 Uhr
4. September 2026
Servette Chênois empfängt den Rekordsieger
Servette Chênois kennt seine sechs Gegner für die Ligaphase der Champions League. Den Genferinnen werden grosse Namen, darunter der FC Barcelona gegenüber stehen. Dies ergab die Auslosung am Freitag in Nyon.
Das grösste Highlight für die Schweizer Meisterinnen aus Genf in der Ligaphase der Königsklasse dürfte das Auswärtsspiel gegen den FC Barcelona sein. In Spanien trifft Servette nicht nur auf den Sieger der Champions League 2026, sondern auch auf die Schweizer Nationalspielerin Sydney Schertenleib.
Ebenfalls auswärts spielt Servette gegen die AS Roma und Alayah Pilgrim. Das dritte Auswärtsspiel wird in Dänemark mit dem HB Köge als Gegner stattfinden. Zuhause empfangen die Genferinnen den Rekordsieger Olympique Lyon, den Paris FC und OH Leuven. (sda)
13:54 Uhr
Freitag, 4. August
Anspielzeiten bis zur Winterpause stehen fest
Die Swiss Football League (SFL) hat die nächsten Spielrunden der Super League und Challenge League zeitlich angesetzt. In der Super League stehen damit die Anspielzeiten der Runden 11 bis 22 fest. Diese werden zwischen dem 24. Oktober 2026 und dem 7. Februar 2027 ausgetragen, wie der Verband in einer Mitteilung schreibt.
Nach der 18. Runde vom 19./20. Dezember geht die Super League in die Winterpause. Weiter geht es am 16./17. Januar 2027. Die Ansetzungen der Runden 23 bis 33 sollen noch vor der Winterpause veröffentlicht werden.
In der Challenge League wurden die Runden 10 bis 18 angesetzt. Einzig die Anspielzeiten der 16. Runde vom 4. bis 6. Dezember sind noch offen. Grund dafür sind die unmittelbar zuvor stattfindenden Achtelfinals im Schweizer Cup. Die definitiven Termine werden nach der zweiten Cup-Hauptrunde Mitte Oktober festgelegt. Die Challenge League verabschiedet sich nach der 18. Runde vom 18./19. Dezember in die Winterpause.
09:40 Uhr
Freitag, 4. September

Zverev erneut mit Mühe
Alexander Zverev zittert sich am US Open in die nächste Runde. Dem Deutschen gelingt gegen Quentin Halys erst nach fünf Sätzen der Sieg. Der in Abwesenheit des verletzten Jannik Sinner als Nummer 1 gesetzte Zverev, der als Mitfavorit auf den Turniersieg gilt, bezwang seinen Kontrahenten schliesslich nach 2.00 Uhr nachts 6:4, 4:6, 7:6 (7:3), 6:7 (3:7), 6:3.
Bereits in der 1. Runde hatte Zverev Mühe bekundet. Gegen den italienischen Aussenseiter Lorenzo Sonego hatte der Sieger des French Open sich erst nach vier Stunden und 53 Minuten in fünf Sätzen durchgesetzt. (sda)
08:55 Uhr
Freitag, 4. September
Jordan Lotomba wechselt zu Celtic
Jordan Lotomba verlässt nach zwei Jahren Feyenoord Rotterdam. Der 27-jährige Schweizer Rechtsverteidiger unterschreibt bei Celtic Glasgow einen Vertrag bis Ende Saison, wie der schottische Serienmeister bekannt gibt.
In Rotterdam kam Lotomba in den gut zwei Jahren zu 41 Einsätzen. Eine tragende Rolle nahm er in den Niederlanden aber nie ein, auch weil er bald nach seinem Wechsel von Nizza zu Feyenoord mit einem Unterschenkelbruch längere Zeit ausfiel.
Beim 56-fachen schottischen Meister Celtic Glasgow wird Lotomba von Martin O'Neill trainiert, der auf der vereinsinternen Webseite die Polyvalenz und technische Stärke des achtfachen Schweizer Internationalen hervorhebt. Das letzte Länderspiel bestritt der Waadtländer, der mit YB dreimal Schweizer Meister wurde, im Oktober 2023. (sda)
22:32 Uhr
Donnerstag, 3. September
Sions Boteli ist auch von Basel nicht zu stoppen
Der FC Sion gewinnt zum zweiten Mal in Folge in Basel. Die Walliser kehren das Spiel dank zweier Tore von Winsley Boteli und siegen mit 2:1.

37 Mal hatte der FC Sion in der Super League erfolglos versucht, beim FC Basel zu gewinnen. Nun gelang es gleich zweimal in Serie. Auf die Premiere im letzten April folgte ein Erfolg, den der Sittener Shootingstar fast im Alleingang ermöglichte. Winsley Boteli traf in der 76. Minute mit einem abgefälschten Schuss etwas glücklich zum 1:1 und doppelte drei Minuten später mittels Volley nach.
Botelis Torquote in dieser Saison ist überragend. Nach elf Spielen steht der Schweizer U21-Nationalspieler bei zwölf Toren. In der Super League hat er mit nunmehr fünf Treffern zu Samuel Essende, dem Leader der Torschützenliste, aufgeschlossen.
Den beiden Toren von Boteli ging ein Platzverweis gegen den FC Basel voraus. Linksverteidiger Moussa Cissé sah nach einer guten Stunde innerhalb kurzer Zeit für Fouls an Donat Rrudhani zweimal die Gelbe Karte und brachte sein Team damit unnötig in Bedrängnis.
Basel war bis dahin gut auf Kurs gewesen. Zan Celar hatte in der 40. Minute nach einem weiten Pass von Asane Sow mit einem herrlichen kleinen Lupfer das 1:0 erzielt. Kurz darauf wurde dem Slowenen ein zweiter Treffer nach Freistoss des erstmals seit Anfang August von Beginn weg aufgestellten Xherdan Shaqiri wegen Offsides aberkannt. (sda)
20:23 Uhr
Donnerstag, 3. September
Nächstes Slowenen-Wunderkind: Omrzel siegt wie einst Pogacar
In der Manier seines verletzt ausgeschiedenen Vorbilds Tadej Pogacar hat das slowenische Radsport-Talent Jakob Omrzel bei der Spanien-Rundfahrt einen rauschenden Sieg bei der schweren Bergankunft auf dem 2168 m hohen Calar Alto gefeiert. Der erst 20 Jahre alte Omrzel triumphierte am Donnerstag nach einem fulminanten Solo mit großem Vorsprung. Der Spanier Enric Mas hängte unterdessen seine Rivalen im Kampf um den Gesamtsieg ab und baute seinen Vorsprung aus.

«Ich habe mich supergut gefühlt und hatte einfach Spaß», sagte Omrzel und klang dabei fast wie der große «Pogi». Wie Landsmann Pogacar bei der Vuelta 2019 wurde auch Omrzel als 20-Jähriger erstmals Etappensieger einer großen Rundfahrt - Omrzel war nun sogar ein paar Tage jünger. Im Ziel nach 166,6 km und 4475 Höhenmetern lag das Supertalent vom Team Bahrain Victorious als stärkster Fahrer einer großen Ausreißergruppe 1:56 Minuten vor dem Spanier Urko Berrade. Mit dem Vuelta-Gesamtsieg hat Omrzel wohl (noch) nichts zu tun.
Der dreimalige Vuelta-Zweite Mas (Movistar), der das Rote Trikot des Gesamtführenden nach dem bösen Sturz-Aus von Topfavorit Pogacar übernommen hatte, kam 2:56 Minuten nach dem Sieger ins Ziel und nahm seinen Kontrahenten Primoz Roglic (Slowenien/Red Bull-Bora-hansgrohe) und Felix Gall (Österreich/Decathlon-CMA CGM) 27 Sekunden ab. In der Gesamtwertung führt Mas nun mit 1:45 Minuten vor Roglic und 2:06 Minuten vor Gall. Omrzel rückte auf Platz sechs (+4:59) vor.
Lennard Kämna, der auf den Tag genau drei Jahre zuvor nicht weit entfernt eine Vuelta-Etappe gewonnen hatte, gehörte wie der frühere deutsche Meister Marco Brenner zu einer großen Spitzengruppe. Diese fiel in der letzten Rennstunde auseinander, die beiden Deutschen verabschiedeten sich noch vor dem Schlussanstieg aus der Führungsgruppe und fielen weit zurück.
Die 13. Etappe am Freitag ist mit 192,8 km zwar etwas länger, mit einer Bergwertung der 1. und zwei der 2. Kategorie aber nicht ganz so anspruchsvoll. Am Samstag folgt dann die nächste schwere Bergankunft auf 1816 m Höhe in der Sierra de la Pandera. Die Vuelta endet am 13. September in Granada. (sid)
16:57 Uhr
Donnerstag, 3. September
Ricardo Rodriguez kehrt zu Torino zurück

Ricardo Rodriguez kehrt zu Torino zurück. Der 34-jährige Verteidiger unterschreibt einen bis Sommer 2027 gültigen Vertrag mit Option auf eine weitere Saison, wie der Serie-A-Verein mitteilt.
Rodriguez bestritt von 2020 bis 2024 für die Turiner 129 Partien. Danach wechselte der 144-fache Schweizer Nationalspieler zu Betis Sevilla. Sein Vertrag mit den Andalusiern lief in diesem Sommer aus.
Bei Torino trifft Rodriguez auf Landsmann Eray Cömert, der vor einigen Wochen ebenfalls von Spanien in die Serie A gewechselt ist. Die ersten zwei Meisterschaftspartien hat Torino verloren: jeweils 1:2 gegen Sassuolo und Milan.
Für Rodriguez stand zwischenzeitlich auch eine Rückkehr in die Schweiz zur Diskussion. Seit seinem Transfer von Zürich in die Bundesliga im Winter 2012 spielte der gelernte Linksverteidiger für Wolfsburg, Milan und PSV Eindhoven, bevor er ein erstes Mal zu Torino wechselte. (sda)
16:35 Uhr
Donnerstag, 3. September
Kabashi verlässt GC in Richtung Schottland
Leart Kabashi verlässt die Grasshoppers. Der 18-jährige Mittelfeldspieler wechselt nach Schottland zu Heart of Midlothian. Mit dem Meisterschaftszweiten der vergangenen Saison könnte der Schweizer Nachwuchs-Internationale auch europäisch spielen. Die Hearts sind in der Ligaphase der Conference League einer der Gegner von Schweizer Meister Thun.
Mit GC kam Kabashi zu fünf Einsätzen in der Super League. In der laufenden Saison wurde er lediglich in der zweiten Mannschaft eingesetzt. (sda)
13:00 Uhr
Donnerstag, 3. September
Lange Pause für Klotens Stürmer Gignac
Der Kanadier Brandon Gignac vom EHC Kloten ist schon wieder verletzt. Der Stürmer muss gemäss einem Eintrag auf der Homepage des Vereins wegen einer Ellbogen-Verletzung rund zwölf Wochen pausieren.
Gignac musste bereits während der Saisonvorbereitung eine Zwangspause einlegen. Ihm machte eine Verletzung im Unterkörper zu schaffen.
Kloten trifft zum Auftakt der Meisterschaft in der National League am Dienstag, 15. September, auswärts auf die Rapperswil-Jona Lakers. (sda)
11:26 Uhr
Donnerstag, 3. September
Französischer Innenverteidiger für Lausanne-Sport
Lausanne-Sport ergänzt sein Kader mit dem Innenverteidiger Etienne Youté Kinkoué. Der Franzose unterschreibt gemäss Mitteilung einen bis zum 30. Juni 2029 gültigen Vertrag.
Der 24-jährige fast zwei Meter grosse Kinkoué spielte zuletzt in der Ligue 1 bei Le Havre, bei jenem Verein, bei dem auch Luka Elsner, der heutige Trainer von Lausanne-Sport, tätig war. (sda)
10:23 Uhr
Donnerstag, 3. September
Ronaldo Dantas auf Leihbasis zu Stade Lausanne-Ouchy
Ronaldo Dantas vom FC Luzern spielt weiterhin auf Leihbasis. Gemäss Mitteilung der Innerschweizer läuft der Mittelfeldspieler bis zum Ende der Saison für Stade Lausanne-Ouchy in der Challenge League auf.
Der 21-jährige Dantas kehrte in diesem Sommer vom FC Vaduz zu den Innerschweizern zurück. Auch bei den Liechtensteinern war er auf Leihbasis tätig gewesen. Den Vertrag mit dem FC Luzern verlängerte er im Juli vorzeitig um zwei Jahre. Die neue Vereinbarung ist bis Sommer 2029 gültig. (sda)
08:56 Uhr
Donnerstag, 3. September
Alcaraz nach Fehlstart souverän

Carlos Alcaraz erreichte nach einem Fehlstart auf souveräne Art die 3. Runde. Der Titelverteidiger aus Spanier schlug den Portugiesen Jaime Faria, der im Juli beim Turnier in Gstaad Stan Wawrinka in der 1. Runde bezwungen hatte, 4:6, 6:0, 6:3, 6:2. Mit dem klaren Erfolg gegen die Nummer 72 der Welt unterstrich Alcaraz, dass er sich nach der langen Zwangspause wegen einer Handgelenkverletzung wieder auf einem guten Weg zurück befindet. Nächster Gegner ist der Chinese Wu Yibing, im Ranking die Nummer 113. (sda)
23:01 Uhr
Mittwoch, 2. September
GC - St. Gallen: Erster Saisonsieg vor den Augen von Nuñez
Die Grasshoppers haben sich zum 140-jährigen Vereinsjubiläum selbst das schönste Geschenk gemacht. Die Mannschaft von Trainer Peter Zeidler feierte im heimischen Letzigrund einen 2:0-Erfolg gegen den FC St. Gallen und sicherte sich den ersehnten ersten Saisonsieg. Für die Ostschweizer setzt sich die Negativspirale hingegen fort: Das Team kassierte wettbewerbsübergreifend bereits die vierte Niederlage in Serie.
Vor den Augen der emotional gefeierten GC-Legende Richard Nuñez zeigten die Zürcher von Beginn an viel Engagement. In der 36. Minute belohnten sich die Hoppers: Nach einem Corner landete der Ball bei Captain Amir Abrashi, der im Stile eines Torjägers zum 1:0 einschoss. Für den Routinier, der kürzlich seine elfjährige Torflaute in der Super League beendet hatte, war es bereits der zweite Saisontreffer.
St. Gallen zeigte sich bemüht, sündigte aber im Abschluss. Kurz vor der Pause verpasste Christian Witzig den Ausgleich, als er den Ball an den Pfosten setzte (43.). Auch der wirblige Aliou Baldé scheiterte mehrfach an der GC-Defensive oder am stark aufspielenden Liga-Debütanten Marvin Hübel im Zürcher Tor.
In der zweiten Halbzeit machten die Gastgeber den Deckel drauf. Der erst kurz zuvor eingewechselte Südkoreaner Young-jun Lee traf in der 69. Minute aus spitzem Winkel zum 2:0-Endstand. (sda)
23:00 Uhr
Mittwoch, 2. September
Luzern - Vaduz: Toggenburger schiesst Luzern zum Sieg
Luzern schlägt Vaduz in der 6. Runde der Super League mit 2:1. Der Siegtreffer für die Innerschweizer fällt erst in der Nachspielzeit.
In Luzern lief alles auf eine Punkteteilung hinaus. Bis der eingewechselte Nando Toggenburger aus dem Gewühl heraus den Ball über die Linie drückte. Es war der Schlusspunkt einer Partie, bei der zahlreiche Chancen auf beiden Seiten ausgelassen wurden.
Wie schon am Sonntag, als Vaduz den ersten Sieg in der laufenden Meisterschaft einfuhr, hatte auch am Mittwochabend Lufti Dalipi seine Füsse bei den gefährlichen Aktionen der Liechtensteiner im Spiel. Nach einer eher dürftigen ersten Halbzeit leitete die 20-jährige Leihgabe der Young Boys mit einer schönen Einzelaktion die zu diesem Zeitpunk schmeichelhafte Führung für die Gäste ein. Julian Stark musste in der Mitte 26 Sekunden nach Wiederanpfiff nur noch den Fuss hinhalten.
Die Luzerner belohnten sich noch vor Ablauf der Spielstunde für den betriebenen Aufwand. Rechtsverteidiger Ruben Dantas Fernandes traf mit einem Schlenzer sehenswert. Schliesslich jubelten die Luzerner nur fünf Minuten nach dem Ausgleich über das vermeintliche 2:1. Weil dem Treffer von Toggenburger jedoch ein Foulspiel vorausgegangen war, zählte der Treffer nicht. Jubeln konnte der Luzerner Joker am Ende trotzdem.
Und so geht die schwarze Serie von Vaduz gegen Luzern weiter. Der letzte Sieg der Liechtensteiner gegen die Innerschweizer datiert vom September 2008. (sda)
22:59 Uhr
Mittwoch, 2. September
Thun – Lausanne-Sport: Drei Tore, doch am Ende steht die Null
Der FC Thun und der FC Lausanne-Sport trennen sich in der 6. Runde der Super League torlos. In einer intensiven Partie fehlten am Ende die gültigen Treffer.
Die Gäste erwischten den besseren Start und jubelten früh zweimal. Doch sowohl der vermeintliche Treffer von Enzo Molebe (5.) als auch ein Eigentor von Thuns Simon Lengen (7.) wurden vom Schiedsrichter korrekterweise annulliert. Lausanne prüfte Keeper Steffen danach nochmals gefährlich, bevor die Berner das Zepter zunehmend übernahmen.
Nach dem Seitenwechsel drückte Thun auf die Führung. In der 63. Minute liess Brighton Labeau die Heimfans jubeln, doch der Video-Schiedsrichter griff ein: Der Stürmer hatte den Ball mit der Hand mitgenommen. In der Schlussphase verteidigte Lausanne leidenschaftlich gegen die anrennenden Thuner. Da die Oberländer den Abwehrriegel trotz der frischen Kräfte von Fabio Saiz und Nils Reichmuth nicht mehr knacken konnten, blieb es beim leistungsgerechten 0:0. Damit verpassen beide Teams den erhofften Sprung in die obere Tabellenhälfte. (sda)
18:21 Uhr
Mittwoch, 2. September
Dritter Etappensieg von Matthew Brennan

Matthew Brennan setzt seinen Siegeszug an der Vuelta fort. Der Brite feierte in der elften Etappe in der südspanischen Stadt Lorca seinen bereits dritten Tagessieg. Gesamtleader bleibt der Spanier Enric Mas.
Erneut profitierte Brennan von der perfekten Vorarbeit seiner Teamkollegen Wout van Aert und Christophe Laporte, die den 21-Jährigen optimal auf die Zielgerade führten. Dort gab es für die Sprint-Konkurrenz kein Vorbeikommen mehr am jungen Engländer, der seine erste dreiwöchige Rundfahrt bestreitet. Bereits die zweite und fünfte Etappe hatte Brennan im Massensprint für sich entschieden.
Im Gesamtklassement bleibt Enric Mas mit 1:18 Minuten Vorsprung auf den Slowenen Primoz Roglic und 1:39 Minuten an der Spitze.
Nach zwei leichteren Teilstücken geht es in der zwölften Etappe am Donnerstag wieder in die Berge. Bei der Sternwarte von Calar Alto wartet auf 2210 m Höhe die nächste Bergankunft. Auf den 167 km muss das Feld mit den Schweizern Stefan Küng, Fabian Weiss und Roland Thalmann mehr als 4500 Höhenmeter bewältigen. (sda)
18:27 Uhr
Mittwoch, 2. September
FIS macht Weg für Rückkehr von Russen und Belarussen frei
Athletinnen und Athleten aus Russland und Belarus dürfen unter bestimmten Voraussetzungen ab der kommenden Saison wieder an den Weltcuprennen der FIS teilnehmen. Der Internationale Ski- und Snowboard-Verband hat an einer Sitzung seines Rats in Thun den Weg für die Rückkehr freigemacht, knüpft diese aber an strikte Bedingungen.
Sportlerinnen, Sportler und Betreuer aus beiden Ländern müssen eine individuelle Neutralitätserklärung unterzeichnen. Deren Einhaltung wird von der FIS laufend überwacht, bei Verstössen drohen Sanktionen. Zudem müssen die geltenden Anti-Doping-Bestimmungen erfüllt werden. (sda)
14:08 Uhr
Mittwoch, 2. September
Chris Kablan mit schwerer Knieverletzung

Der FC Zürich muss lange auf Chris Kablan verzichten. Der Verteidiger hat am Dienstag beim 2:4 im Heimspiel gegen die Young Boys ohne gegnerische Einwirkung eine schwere Knieverletzung erlitten. Die medizinischen Abklärungen haben unter anderem einen Kreuzband- und Seitenbandriss ergeben. Kablan ist bereits operiert worden. Er wird rund neun Monate ausfallen. (sda)
15:53 Uhr
Mittwoch, 2. September
Servette verstärkt die Offensive
Servette reagiert auf den harzigen Saisonstart und verpflichtet den sambischen Stürmer Kingstone Mutandwa. Der 23-Jährige stösst leihweise mit Kaufoption zu den Genfern, wie der Klub bekannt gibt.
Mutandwa steht noch bis 2030 beim Serie-A-Klub Cagliari Calcio unter Vertrag, war in der vergangenen Saison aber an den SV Ried ausgeliehen. Für den österreichischen Bundesligisten erzielte er in 29 Meisterschaftsspielen 14 Treffer und beendete die Saison damit als zweitbester Torschütze der Liga. (sda)
11:35 Uhr
Mittwoch, 2. September
Jamie Roche geht nach Belgien

Der Schwede Jamie Roche setzt seine Karriere in Belgien fort. Der Mittelfeldspieler wechselt von Lausanne-Sport zum 1.-Liga-Klub Kortrijk.
Der 25-jährige Roche hatte sich den Waadtländern vor drei Jahren angeschlossen. Davor war er bei seinem Stammverein Sirius in seiner Heimatstadt Uppsala tätig gewesen. Beim neuen Arbeitgeber hat sich Roche ebenfalls für drei Saisons verpflichtet. (sda)
09:15 Uhr
Mittwoch, 2. September
Enzo Fernandez wechselt zu Manchester City

Der argentinische Nationalspieler, der unter anderem auch dabei war, als sein Team die Schweizer-Nati im WM-Viertelfinal besiegte, unterschreibt bei den Skyblues einen Vertrag bis 2031. Wie englische Medien berichten, fliessen dafür rund 145 Millionen Euro. Vergangene Saison spielte der 25-Jährige Mittelfeldspieler beim Ligarivalen FC Chelsea und erzielte zehn Tore.
08:53 Uhr
Mittwoch, 2. September
Gescheiterter Medizintest: Fazliji wechselt nicht zum FCZ

Betim Fazliji wechselt doch nicht vom FC St.Gallen zum FC Zürich. Ancilo Canepa, Vereinspräsident des Zürcher Clubs bestätigte dies am Dienstagabend in einem Interview mit Blue Sports.
Grund dafür ein scheitern eines Medizintests des 27-jährige Mittelfeldspielers. Die Ergebnisse seien nicht dramatisch, es werde jedoch mehrere Wochen dauern, bis es wieder topfit ist. Der FCZ suche jedoch aktuell einen Spieler der direkt einsatzfähig ist. Fazliji riss sich in der vergangenen Saison bereits zum zweitenmal das Kreuzband. (niz)
22:33 Uhr
Dienstag, 1. September
YB schlägt FCZ dank Jubilar Fassnacht
Christian Fassnacht hat seinen Torinstinkt wiedergefunden. Mit einem Hattrick führt der Stürmer die Young Boys nach frühem Rückstand im Alleingang zu einem 4:2-Sieg beim FC Zürich.
Dabei erwischten die Berner einen Kaltstart. Der FCZ ging nach elf Minuten durch Miguel Reichmuth 1:0 in Führung. Doch die Antwort der Gäste liess nicht lange auf sich warten. Fassnacht drehte die Partie mit seinen ersten beiden Toren in der laufenden Meisterschaft noch vor der Pause. Bei beiden Abschlüssen mit seinem schwächeren linken Fuss kam die Vorarbeit von Sturmpartner Samuel Essende.

Nach dem Seitenwechsel traf Fassnacht auch mit rechts. In der 55. Minute bediente Kaly Sène den 31-Jährigen, der kaltschnäuzig zum 3:1 einschob und damit seinen zweiten Hattrick in der Super League perfekt machte. Gleichzeitig war es ein besonderes Tor: Fassnacht erzielte seinen 100. Treffer in der Super League. Damit gehört er zusammen mit Marco Streller, Marco Schneuwly, Guillaume Hoarau und Jean-Pierre Nsame zu einem exklusiven Kreis von nur fünf Spielern mit einer dreistelligen Trefferzahl.
Mit einer schönen Einzelleistung stellte Alan Virginius in der 73. Minute auf 4:1 für YB. Dank eines Freistosstores von Lindrit Kamberi kamen die Zürcher in der 86. Minute zwar noch einmal heran, am klaren Sieg der Berner änderte dies jedoch nichts mehr. (sda)
16:29 Uhr
Dienstag, 1. September
Herzoperation bei McTominay

Der schottische Internationale Scott McTominay muss am Herzen operiert werden. Der 29-jährige Mittelfeldspieler von Napoli müsse sich wegen einer «leichten, gutartigen Herzrhythmusstörung» in den kommenden Tagen einem «korrigierenden Eingriff mittels Ablation (PFA)» unterziehen, teilte sein Verein mit. McTominay wird voraussichtlich für gut einen Monat ausfallen und nach der Länderspielpause zurückkehren. (Watson/SDA)
16:18 Uhr
Dienstag, 1. September
Matias Fernandez-Pardo für 60 Millionen nach Newcastle
Der 21-Jährige der in der vergangenen Saison für Lille OSC in der französischen Liga auflief, unterschreibt bei Newcastle United. Bis wann der Vertrag gilt, ist noch unklar. Der Transfer des Belgiers kostet insgesamt 60 Millionen Euro, plus mögliche Boni, wie das deutsche Sportmagazin «Kicker» berichtet.
10:26 Uhr
Dienstag, 1. September
Koba Koindredi ist zurück in der Super League

Koba Koindredi kehrt zu Lausanne-Sport zurück. Der 24-jährige französische Mittelfeldspieler unterschreibt beim Super-League-Klub einen Vertrag bis Sommer 2029. Er stand bereits in der Saison 2024/25 für die Welsch-Schweizer im Einsatz.
Zuletzt gehörte Koindredi Sporting Lissabon an. In der vergangenen Saison lief er leihweise für den FC Basel auf. (sda)





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