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Sport-News

Dortmund auch nächste Saison in der Champions League ++ St. Gallen vertagt Thuner Meisterfeier ++ Samuel Scherrer scheitert im Kampf um EM-Bronze

Transfers, Resultate, Hintergründe. Die aktuellsten Sport-News für die Schweiz und die ganze Welt finden Sie hier in unserem Ticker.

19:54 Uhr

Sonntag, 26. April

Samuel Scherrer scheitert im Kampf um EM-Bronze

Samuel Scherrer verpasst seine dritte EM-Medaille. Der 29-jährige Willisauer Freistilringer verlor bei den Titelkämpfen in der albanischen Hauptstadt Tirana den Kampf um Bronze in der nichtolympischen Kategorie bis 92 kg gegen den Georgier Miriani Maisuradse mit 0:4.

Zuvor hatte Scherrer im Viertelfinal den Kosovaren Shaqir Bislimi deutlich bezwungen und den Halbfinal gegen den späteren Europameister Ali Magomedowitsch Tcokajew aus Aserbaidschan mit 0:6 verloren.

2020 und 2021 hatte Scherrer jeweils EM-Silber gewonnen. (sda)

19:44 Uhr

Sonntag, 26. April

Dortmund auch nächste Saison in der Champions League

Borussia Dortmund sichert sich mit einem 4:0 gegen Freiburg vorzeitig die Teilnahme an der kommenden Champions League. Stuttgart verschenkt in der 31. Runde der Bundesliga beim 1:1 gegen Bremen wertvolle Punkte im Kampf ums internationale Geschäft.

Borussia Dortmund sichert sich mit einem 4:0 gegen Freiburg vorzeitig die Teilnahme an der kommenden Champions League.
Bild: Martin Meissner

Die Freiburger tun sich in Dortmund traditionell schwer. Die neuerliche Niederlage war die achte in Folge beim BVB und die 17. aus den letzten 18. Gastspielen im Ruhrpott. Seit 2001 wartet der Sportclub auf einen Sieg in Dortmund. Dieser war am Sonntag bereits nach 31 Minuten und drei Toren des Heimteams in weiter Ferne. Gregor Kobel blieb im 1000. Bundesliga-Heimspiel des BVB ohne Gegentor - zum bereits 14. Mal in dieser Saison.

Freiburg, das am kommenden Donnerstag das Halbfinal-Hinspiel in der Europa League bestreitet, rotierte nach dem verlorenen Cup-Halbfinal unter der Woche auf einigen Positionen. Johan Manzambi etwa wurde geschont und stand gar nicht im Aufgebot, während Bruno Ogbus in der Innenverteidigung durchspielte. Zu seinem Debüt in der Bundesliga kam Rouven Tarnutzer. Der erst 18-jährige Schaffhauser wurde bei Freiburg in der 84. Minute eingewechselt.

Freiburg verbleibt auf Platz 8 direkt hinter dem punktgleichen Frankfurt, der BVB festigte Platz 2 und ist nicht mehr von einem der ersten vier Ränge zu verdrängen.

Eben jene Top-4 und damit einen Platz in der Champions League hat Stuttgart im Visier. Die Schwaben liegen drei Runden vor Schluss direkt vor den punktgleichen Hoffenheimern im 4. Rang. Gegen Bremen vergab der VfB, bei dem Luca Jaquez in der Innenverteidigung durchspielte, trotz Chancenplus zwei Zähler. An den kommenden zwei Spieltagen treffen die Schwaben in den Direktduellen erst auf Hoffenheim und dann auf Leverkusen, das mit zwei Zählern weniger im 6. Rang lauert. (sda)

19:02 Uhr

Sonntag, 26. April

Martin Fuchs belegt den 2. Platz beim GP von Fontainebleau

Martin Fuchs verpasst den Sieg beim Grand Prix des Fünfsterne-CSI von Fontainebleau knapp im Stechen. Der Zürcher musste sich in der Nähe von Paris mit seinem Wallach Conner Jei nur dem Belgier Thibaut Spits geschlagen geben.

Spits blieb als einziger der sechs Reiterinnen und Reiter im Stechen fehlerfrei. Fuchs war zwar deutlich schneller unterwegs als der spätere Sieger, patzte aber beim allerletzten Hindernis. Die weiteren zwei Schweizer, Olympiasieger Steve Guerdat auf Venard de Cerisy und Gaëtan Joliat mit Just Special VK, belegten die Plätze 13 und 35. (sda)

18:49 Uhr

Sonntag, 26. April

Winterthurs Gegentore 87 bis 91

Winterthur kann den Abstieg aus der Super League bald nur noch rechnerisch abwenden. Das Liga-Schlusslicht unterliegt bei Servette nach inferioren zehn Minuten in der ersten Halbzeit und einer Flut an Toren 3:5.

Das Liga-Schlusslicht Winterthur unterliegt bei Servette nach inferioren zehn Minuten in der ersten Halbzeit und einer Flut an Toren 3:5.
Bild: MARTIAL TREZZINI

Die vierte Niederlage in Folge von Winterthur schien schon nach einer halben Stunde praktisch besiegelt. Dreimal musste der für einmal nicht vor einem kapitalen Fehler gefeite Goalie Stefanos Kapino zwischen der 21. und der 29. Minute hinter sich greifen - das erste Mal nach einem groben Schnitzer. Auch in der Folge fielen die Tore wie Fallobst, trotz eines Aufbäumens und drei erzielten Treffern schaute für die Winterthurer bei der bis dahin stabilsten Defensive der Relegation Round nichts Zählbares mehr heraus.

Zwischenzeitlich schöpften die Winterthurer noch einmal Hoffnung. Noch vor dem Pausenpfiff brachte Nishan Burkart die Gäste mit einem Doppelschlag auf 2:3 heran; zuerst verwertete er eine Absatz-Vorlage von Théo Golliard (33.), sechs Minuten später war er mit dem Innenrist von Nahe des Strafraum-Ecks erfolgreich.

Erst Servettes fünfter Treffer durch Steve Rouiller nach gut einer Stunde war Winterthurs K.o.-Schlag. Nach der vierten Niederlage in Folge beläuft sich der Rückstand des Tabellenletzten auf den Barrageplatz auch vier Runden vor Schluss auf acht Punkte. Für die Mannschaft von Trainer Patrick Rahmen wird der Ligaerhalt damit immer unrealistischer.

Um Ursprung des Torregens stand am Sonntag Winterthurs sonst zuverlässiger Keeper Stefanos Kapino. Vor dem 0:1 wollte dieser nach einem Rückpass mit einem langen Ball befreien, schoss aber Miroslav Stevanovic an. Von diesem aus kullerte der Ball ins Tor. Auf den 12. Saisontreffer liess Stevanovic kurz darauf seinen 13. folgen, wiederum wenig später erhöhte Floran Ayé. Die Flanken zum 2:0, 3:0 und 4:2, Winterthurs Saison-Gegentore 89, 90 und 91, schlug allesamt Junior Kadile. (sda)

18:46 Uhr

Sonntag, 26. April

Kriens-Luzern gewinnt den Halbfinal-Auftakt

Die Handballer von Kriens-Luzern gewinnen das erste Spiel des Playoff-Halbfinals gegen Pfadi Winterthur. Die formstarken Innerschweizer siegen mit 38:27 und feiern den 13. Sieg in Folge.

Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit (18:17) erhöhte der Zweite der Qualifikation das Tempo und zog kontinuierlich davon. Der junge Spielmacher Luca Sigrist von Kriens-Luzern war mit zehn Treffern der beste Torschütze der Partie.

Weiter geht es in der Best-of-5-Serie am Donnerstag in Winterthur. Bereits am Mittwoch stehen die Kadetten Schaffhausen und der BSV Bern im anderen Halbfinal wieder im Einsatz. Das erste Duell der beiden endete am Samstag in Schaffhausen 38:29 für den Titelverteidiger und Qualifikationssieger Kadetten. (sda)

18:31 Uhr

Sonntag, 26. April

Wahl-Schweizerin Vollering gewinnt das Rennen in Lüttich

Ebenso souverän wie Tadej Pogacar bei den Männern dominierte Demi Vollering das Frauenrennen von Lüttich-Bastogne-Lüttich. Die in der Schweiz lebende Niederländerin entschied die 10. Ausgabe des Ardennen-Klassikers nach einem beeindruckenden Solo über 35 km für sich. Mit fast anderthalb Minuten Vorsprung auf ihre zweitplatzierte Landsfrau Puck Pieterse feierte die Europameisterin ihren dritten Sieg in Lüttich und ist damit nun alleinige Rekordhalterin.

Zu den ersten Gratulantinnen gehörte Vollerings Teamkollegin Elise Chabbey. Die Genferin unterstrich ihre starke Form und erreichte das Ziel mit knapp zwei Minuten Rückstand als hervorragende Siebte. (sda)

18:25 Uhr

Sonntag, 26. April

St. Gallen vertagt Thuner Meisterfeier

St. Gallen lässt im Meisterrennen nicht abreissen. Die Ostschweizer erfüllen ihre Pflicht und siegen in der 34. Runde der Super League bei den Young Boys glücklich mit 2:1.

Torschütze Lukas Goertler jubelt mit seinen Teamkollegen über den Sieg gegen YB.
Bild: Claudio De Capitani

In einem Spiel im Wankdorf, welches das Heimteam aufgrund von zahlreichen Chancen hätte gewinnen müssen, hatten die St. Galler das letzte Wort. Chima Okoroji sorgte mit seinem direkt verwandelten Freistoss in der 92. Minute dafür, dass der Champagner im Berner Oberland weiter im Kühlschrank bleiben muss.

Bei noch vier ausstehenden Runden beträgt der Rückstand von St. Gallen auf Leader Thun elf Punkte, womit der Premieren-Titel für die Berner Oberländer rechnerisch noch nicht feststeht. Die Meisterfeier dürfte jedoch nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben sein.

Viel wichtiger, als das Meisterrennen offen zu halten, dürfte den St. Gallern aber ohnehin die Sicherung des 2. Platzes sein. Im Kampf um die internationalen Plätze hat das Team von Enrico Maassen nun wieder drei Punkte Vorsprung auf Lugano. Sion im 4. Rang liegt bereits acht Zähler zurück. YB im 6. Rang dürfte in der kommenden Saison nicht im Europacup vertreten sein.

Besonders bitter ist der nächste Dämpfer für die Berner, da sie das Spiel über weite Strecken dominierten. Immer wieder scheiterten sie jedoch an Lawrence Ati Zigi. Bereits der St. Galler Führungstreffer fiel entgegen dem Spielverlauf. Lukas Görtler verwandelte nach 64 Minuten einen von Urs Schnyder hart gepfiffenen Handspenalty souverän. Schliesslich sah es so aus, als ob Ebrima Colley mit seinem Treffer in der 81. Minute für den Umschwung sorgen könnte. Doch die St. Galler hatten in Person von Okoroji das letzte Wort. (sda)

18:16 Uhr

Sonntag, 26. April

Michael Gwerder holt sich den ersten Kranzfestsieg

Der Schwyzer Michael Gwerder gewinnt den Auftakt in die Kranzfestsaison. Beim Ob- und Nidwaldner Kantonalschwingfest in Hergiswil kommt der 26-Jährige zu seinem ersten Kranzfestsieg.

Michael Gwerder feiert seinen Festsieg im Schlussgang gegen Christian Zemp.
Bild: Urs Flueeler / Keystone
(Hergiswil, 26. 4. 2026)

Nach fünf Siegen und einem Gestellten setzte sich Gwerder im Schlussgang gegen den Einheimischen Christian Zemp in der achten Minute mit Kurz und Nachdrücken am Boden durch. Noch vor Zemp klassierte sich der Urner Lukas Bissig auf dem 2. Platz. (sda)

17:47 Uhr

Sonntag, 26. April

Stuttgart und Bremen teilen sich die Punkte

Im ersten Sonntagsspiel der 31. Bundesliga-Runde gibt es keinen Sieger. Stuttgart kommt gegen Bremen nicht über ein 1:1 hinaus und verschenkt wertvolle Punkte im Kampf um die Champions League.

Die Gäste aus Bremen gingen in der ersten Halbzeit durch Jens Stage in Führung. Das wie gewohnt dominante Stuttgart glich nach dem Seitenwechsel durch Joker Ermedin Demirovic aus. Mehr als dieser eine Treffer wollte den Schwaben, bei denen Luca Jaquez in der Innenverteidigung durchspielte, nicht gelingen.

Stuttgart, das unter der Woche den Einzug in den Cup-Final schaffte, liegt aufgrund der besseren Tordifferenz vor Hoffenheim im 4. Rang. Am kommenden Samstag kommt es zum Direktduell um die Champions League. Leverkusen lauert mit zwei Punkten weniger auf dem 6. Platz.

Für Bremen könnte der Punkt im Kampf um den Klassenerhalt wertvoll sein. Mit 32 Zählern belegt Werder den 12. Platz mit sieben Punkte Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz. (sda)

16:04 Uhr

Sonntag, 26. April

Historischer Sieg von Sion in Basel

Sion gewinnt zum ersten Mal seit Bestehen der Super League in Basel. Beim historischen 2:0-Triumph der Walliser in der 34. Runde sind Rilind Nivokazi, Josias Lukembila und Anthony Racioppi die Matchwinner.

Sion gewinnt zum ersten Mal seit Bestehen der Super League in Basel.
Bild: Roger Albrecht/freshfocus

42 Mal in Folge versuchte Sion vergeblich, die Festung St. Jakob-Park im Rahmen eines Meisterschaftsspiels einzunehmen. Nun klappte es im 43. Anlauf.

Am Ursprung des Sieges stand Rilind Nivokazi. Der 26-jährige Kosovare traf in der 24. Minute zum 1:0 für die Gäste. Für den Stürmer, der im Sommer aus Bellinzona zu den Wallisern stiess, war es bereits der 13. Saisontreffer. Die Vorentscheidung in einer Partie mit wenigen Torraumszenen gelang Josias Lukembila nach einer Spielstunde. Er bezwang Marwin Hitz aus 16 Metern.

Moritz Broschinski verpasste es, das Spiel rund eine Viertelstunde vor dem Ende nochmals spannend zu machen. Der deutsche Stürmer in Diensten der Basler scheiterte vom Penaltypunkt an Anthony Racioppi.

Sion überholte mit dem dritten Sieg in Folge den FCB, der die verletzungsbedingte Abwesenheit von Xherdan Shaqiri nicht kaschieren konnte, erst mit dem Rücken zur Wand aufdrehte und die erste Heimniederlage gegen Sion seit beinahe 30 Jahren kassierte. Beim letzten Walliser Meisterschaftssieg am Rheinknie im August 1997 - damals noch in der NLA - traf übrigens ein gewisser Didier Tholot. Der Franzose steht bei Sion seit 2023 an der Seitenlinie. (sda)

15:36 Uhr

Sonntag, 26. April

Simona Aebersold knapp geschlagen

Simona Aebersold hat den Sieg im K.o.-Sprint zum Abschluss des Heim-Weltcups in Locarno knapp verpasst. Die 28-Jährige hatte im Schlussspurt knapp das Nachsehen gegen die Dänin Hedvig Valbjörn Gydesen.

Nach den 3. Plätzen im Einzel- und im Teamsprint an den Vortagen bog Aebersold am Sonntag als Führende auf das Zielgelände auf der Piazza Grande ein. Dort schob sich Valbjörn Gydesen auf den letzten Metern noch an ihr vorbei. Platz 3 ging an die Finnin Maija Sianoja.

Für Natalia Gämperle endete der Wettkampf wie für Tino Polsini, den Sieger am Freitag im Einzelsprint, sowie Benjamin Wey, Fabian Aebersold und Timo Suter in den Halbfinals. Den Sieg bei den Männern holte sich der norwegische Langdistanz-Weltmeister Kasper Harlem Fosser hauchdünn vor dem Finnen Tuomas Heikkilä. (sda)

15:08 Uhr

Sonntag, 26. April

Siegesserie von Bezzecchi reisst

Der Spanier Alex Marquez gewann wie vor Jahresfrist den Heim-GP in Jerez. Der MotoGP-Fahrer setzte somit dem Siegeszug des Italieners Marco Bezzecchi ein Ende.

Die Siegesserie von Bezzecchi ist gerissen.
Bild: Jose Breton

Bezzecchi, der zuvor saisonübergreifend fünf Rennen in Serie als Erster beendet hatte, wurde diesmal Zweiter. Er baute aber den Vorsprung im WM-Klassement weiter aus.

Alex Marquez gelang quasi ein Start-Ziel-Sieg, nachdem er früh im Rennen seinen Bruder Marc Marquez an der Spitze abgelöst hatte. Der ältere der Marquez-Brüder, der am Samstag den Sprint gewonnen hatte, kam in der Startphase zu Fall. In einer Kurve hatte das Vorderrad zu wenig Haftung. (sda)

14:01 Uhr

Sonntag, 26. April

Italiens Schiedsrichter-Chef unter Betrugsverdacht

Gegen den Schiedsrichter-Koordinator der italienischen Serie A und B, Gianluca Rocchi, wird wegen des Verdachts der Beteiligung an Sportbetrug ermittelt. Der 52-jährige Italiener soll Druck auf Schiedsrichter ausgeübt und Einfluss auf VAR-Entscheidungen genommen haben, wie Medien berichteten. Mehrere Spiele der vergangenen Saison sollen überprüft werden.

Rocchi kündigte in einer Mitteilung an, sein Amt niederzulegen. Er bestritt jede Beteiligung an illegalen Handlungen und erklärte, sich sicher zu sein, aus der Angelegenheit unbeschadet und gestärkt hervorzugehen. Der italienische Schiedsrichterverbands AIA teilte mit, dass sich auch der VAR-Verantwortliche Andrea Gervasoni selbst vorübergehend von seinem Amt suspendiert hat.

Konkret geht es den Berichten zufolge um die Serie-A-Spiele Udinese gegen Parma, das Udinese dank eines Penaltys gewann, sowie Inter Mailand gegen Hellas Verona, das die Mailänder mit 2:1 für sich entschieden. Rocchi soll Einfluss auf die Kollegen in einem bestimmten VAR-Zentrum genommen haben. (sda/dpa)

14:00 Uhr

Sonntag, 26. April

Verletzter Salah wohl nicht mehr für Liverpool

Die Partie gegen Crystal Palace dürfte für Mohamed Salah die letzte im Trikot von Liverpool gewesen sein. Der Ägypter musste am Samstag beim 3:1-Sieg der Reds nach einer Stunde verletzt vom Rasen, laut Angaben des ägyptischen Fussballverbandes wird er aufgrund eines Muskelrisses im Oberschenkel für den Rest der Saison ausfallen. Eine Bestätigung von Liverpool gab es zunächst nicht.

Die Partie gegen Crystal Palace dürfte für Mohamed Salah die letzte im Trikot von Liverpool gewesen sein.
Bild: Ian Hodgson

Salah wird Liverpool am Saisonende verlassen. Wie der ägyptische Nationalteam-Direktor Ibrahim Hassan gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters erklärte, benötigt der 33-Jährige vier Wochen Pause. Für die Mitte Juni startende WM soll der Stürmerstar der Nordafrikaner rechtzeitig fit sein.

Salah applaudierte den Fans bei seiner Auswechslung. Der «Egyptian King» spielt seit neun Jahren für Liverpool. Mit dem Klub gewann er einmal die Champions League und zweimal den Titel in der Premier League. Wohin Salah im Sommer wechselt, ist offen. Liverpools Saison in der Premier League endet am 24. Mai mit dem Heimspiel gegen Brentford. Dann soll der langjährige Leistungsträger gebührend verabschiedet werden. (sda/dpa)

13:59 Uhr

Sonntag, 26. April

Kenianer Sawe läuft Marathon unter zwei Stunden

Der Kenianer Sabastian Sawe ist in London als erster Mensch in einem offiziellen Wettkampf einen Marathon unter zwei Stunden gelaufen. Der 29-Jährige gewann bei dem prestigeträchtigen Rennen in 1:59:30 Stunden und war damit schneller als der bisherige Weltrekord seines Landsmanns Kelvin Kiptum, der 2023 in Chicago 2:00:35 Stunden benötigt hatte.

Der Kenianer Sabastian Sawe ist in London als erster Mensch in einem offiziellen Wettkampf einen Marathon unter zwei Stunden gelaufen.
Bild: NEIL HALL

Bei den Frauen verteidigte die Äthiopierin Tigst Assefa ihren Vorjahressieg erfolgreich und verbesserte dabei den Weltrekord für ein reines Frauenrennen, den sie im vergangenen Jahr aufgestellt hatte. Die 29-jährige Athletin setzte auf den letzten Metern zum Sprint an, um sich von den Kenianerinnen Joyciline Jepkosgei und Hellen Obiri abzusetzen, mit denen sie das gesamte Rennen über zusammen gelaufen war, und überquerte die Ziellinie nach 2 Stunden, 15 Minuten und 41 Sekunden - neun Sekunden schneller als der bisherige Rekord.

Die Schweiz dominierte mit einem Doppelsieg im Rollstuhlrennen. Marcel Hug setzte sich früh entscheidend ab und wiederholte damit sein taktisches Muster vom Boston-Lauf wenige Tage zuvor. Nach 10 km konnten weder der Brite David Weir noch der Chinese Luo Xingchuan das Tempo halten. Hug gewann in 1:24:13 Stunden mit über viereinhalb Minuten Vorsprung.

Bei den Frauen entschied Catherine Debrunner ein enges Duell für sich. Ab km 15 lieferte sie sich mit der Amerikanerin Tatyana McFadden ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das sie erst im Schlussspurt gewann. Debrunner siegte in 1:38:29 Stunden, rund fünf Sekunden vor McFadden. Manuela Schär komplettierte das Podest. (sda/afp/dpa)

12:35 Uhr

Sonntag, 26. April

Sandro Schärer pfeift PSG - Bayern

Die Endphase der Champions League findet zum ersten Mal seit 2010 wieder mit Beteiligung eines Schweizer Schiedsrichters statt. Sandro Schärer wurde von der UEFA für das Halbfinal-Hinspiel zwischen Vorjahressieger Paris Saint-Germain und Bayern München am Dienstagabend im Parc des Princes aufgeboten.

Schärer stand kürzlich schon im Viertelfinal der Europa League zwischen Bologna und Aston Villa im Einsatz. Anfang Monat erhielt der 37-jährige Schwyzer zudem ein Aufgebot für die WM in den USA im Sommer. Als letzter Schweizer hatte Massimo Busacca vor 16 Jahren mit der Partie Olympique Lyon - Bayern München einen Halbfinal in der Champions League gepfiffen. (sda)

12:31 Uhr

Sonntag, 26. April

Thomas Sempach verlässt das Sägemehl

Der Emmentaler Schwinger Thomas Sempach erklärte mit 41 Jahren seinen sofortigen Rücktritt vom aktiven Schwingsport. In einem offenen Brief begründet der fünffache Eidgenosse seinen Entscheid mit körperlichen Belastungen und wachsender beruflicher Beanspruchung als Landwirt. Ein geplanter letzter Einsatz am 3. Mai beim Emmentalischen Schwingfest kommt damit nicht zustande.

Thomas Sempach beim ESAF 2022. (Pratteln, 28.08.2022). Bild: swiss-image.ch/Philipp Schmidli

Sempach blickt auf eine tolle Karriere zurück: Insgesamt gewann er 125 Kränze, darunter fünf eidgenössische (2004, 2010, 2016, 2019, 2022), sowie zwei Bergkranzfeste auf der Schwägalp (2008) und am Brünig (2016). (sda)

09:39 Uhr

Sonntag, 26. April

Lian Bichsel verliert mit Dallas Stars

Die Dallas Stars mit Lian Bichsel mussten in den Playoff-Achtelfinals der NHL den 2:2-Ausgleich hinnehmen. Sie verloren auswärts gegen Minnesota Wild 2:3 nach Verlängerung. Der Stammspieler Bichsel stand als Verteidiger über 20 Minuten im Einsatz und verliess das Eis mit einer ausgeglichenen Bilanz.

Lian Bichsel (2.v.r.) im Duell mit Minnesota-Stürmer Marcus Foligno. (St. Paul, 25.04.2026)
Bild: Matt Krohn/AP

Spiel 5 findet in der Nacht auf Mittwoch im American Airlines Center in Dallas statt. Für den Viertelfinal-Vorstoss, der einem aller Voraussicht nach ein Duell gegen den Qualifikationssieger Colorado Avalanche beschert, sind in der Best-of-7-Serie vier Siege erforderlich.

Das Top-Team der Eastern Conference, die Carolina Hurricanes, stehen derweil als erster Teilnehmer der Viertelfinals fest. Die Ottawa Senators wurden mit einer vierten Niederlage und ohne Playoff-Erfolgserlebnis in die Ferien entlassen. (sda)

23:42 Uhr

Samstag, 25. April

Rychenberg nach Penaltykrimi erstmals Meister

Der HC Rychenberg Winterthur feriert den Schweizermeistertitel.
Bild: Keystone

Die Unihockeyaner von Rychenberg Winterthur sind zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins Schweizer Meister. Die in dieser Saison von der Trainer-Ikone Philippe Soutter gecoachten Zürcher setzen sich im Superfinal in Freiburg gegen Zug United im Penaltyschiessen 2:1 durch. In der regulären Spielzeit rettete sich Titelverteidiger Zug mit vier Toren zum 4:4 noch in die Verlängerung.

Nach einer hart umkämpften Verlängerung, in der sich die Teams nichts schenkten und Topchancen auf beiden Seiten ungenutzt blieben, musste das Penaltyschiessen über den neuen Schweizer Meister entscheiden. In diesem setzte sich Rychenberg Winterthur schliesslich durch - auch, weil Goalie Eric Kunz die Nerven nicht versagten und er vier der fünf Zuger Penaltys parierte.

Auf dem Papier schien die Partie im Vorfeld eigentlich wie David gegen Goliath. Der HCR hatte die Qualifikation als Siebter beendet und war noch nie Meister. Zug war als Zweiter der Qualifikation und Titelverteidiger klarer Favorit.

Doch bis kurz vor Ende des zweiten Drittels war von einer Zuger Überlegenheit nichts zu sehen. 4:0 führte Rychenberg nach einem Tor im ersten und drei im zweiten Drittel. Auch dank des starken Kunz, der seinen Kasten fast 40 Minuten lang reinhielt, fand Zug erst in der Schlussphase des zweiten Drittels richtig ins Spiel. Noch vor dem zweiten Pausenpfiff verkürzten Zugs finnische Hochkaräter Miko Kailiala und Justus Kainulainen in der Folge auf 2:4 - plötzlich war die Spannung im Superfinal zurück.

Endgültig alles wieder offen war dann 15 Minuten vor Schluss, als Zug die Partie dank zwei Treffern innert zwei Minuten ausgeglichen hatte. Bei diesem Stand blieb es dann auch, bis Kunz im Penaltyschiessen den letzten Versuch von Robin Nilsberth parierte und Rychenberg Winterthur erlöste. (sda)

23:40 Uhr

Samstag, 25. April

Samuel Scherrer kämpft um EM-Bronze

Samuel Scherrer hat an der EM der Ringer im Halbfinal verloren und kämpft nun um Platz 3.
Bild: Archivbild: Boris Bürgisser

Samuel Scherrer kämpft an den Europameisterschaften der Ringer in Tirana um seine dritte EM-Medaille. Der 19-jährige Willisauer steht in der Kategorie bis 92 kg in der Repêchage. In dieser geht es am Sonntag gegen den Russen Arjan Tsjutrin um Bronze.

Scherrer hatte an den kontinentalen Titelkämpfen 2020 und 2021 Silber gewonnen. Seinen dritten Final in der nicht-olympischen Klasse verpasste er am Samstag durch eine 0:6-Niederlage im Halbfinal gegen Ali Magomedowitsch Tcokajew.

Nils Leutert (bis 61 kg) und Umar Mavlaev (bis 86 kg) scheiterten in der Qualifikation (Leutert) respektive in den Viertelfinals. (sda)

21:37 Uhr

Samstag, 25. April

Arsenal legt vor, City zittert sich in den FA-Cup-Final

Torschütze Eberechi Eze (rechts) freut sich über den Sieg gegen Newcastle United.
Bild: EPA

Arsenal findet nach zwei Meisterschaftsniederlagen zurück in die Spur und legt im Meisterrennen vor. In der 34. Runde der Premier League siegen die Londoner gegen Newcastle United 1:0.

Den entscheidenden Treffer erzielte Eberechi Eze bereits in der 9. Minute. Die Vorlage zum einzigen Tor des Tages gab der Deutsche Kai Havertz, der nach 34 Minuten mit Leistenbeschwerden ausgewechselt werden musste.

Arsenal liegt durch den Sieg wieder drei Punkte vor Manchester City. Das Team von Trainer Pep Guardiola hat jedoch ein Spiel weniger ausgetragen und zog an diesem Samstag dank eines 2:1-Erfolgs gegen den Zweitligisten Southampton in den Final des FA-Cups ein. Der Favorit drehte die Partie in den Schlussminuten, nachdem der Aussenseiter in der 79. Minute in Führung gegangen war. Den zweiten Finalisten ermitteln am Sonntag Chelsea und Leeds United. (sda)

21:37 Uhr

Samstag, 25. April

Platz 3 für die Sprintstaffel am Heimweltcup

Die Schweizer Orientierungsläufer sind am Heimweltcup in Locarno auch am zweiten Tag auf das Podest gelaufen. Nach Tino Polsinis zweitem Weltcupsieg im Einzelsprint am Freitag belegten die Schweizer im Teamsprint den 3. Platz.

Zu verdanken hatte das Heimteam den zweiten Podestplatz auf der Piazza Grande insbesondere Simona Aebersold, die an sechster Stelle von ihrem Bruder Fabian Aebersold übernahm und eine fulminante Aufholjagd hinlegte. Den Sieg holte sich, angeführt von Langdistanz-Weltmeister Kasper Harlem Fosser, überlegen Norwegen vor Schweden.

Am Sonntag steht in Locarno noch der Knock-out-Sprint auf dem Programm. (sda)

21:35 Uhr

Samstag, 25. April

WSL: Basel in Rücklage, Servette und YB siegen

Im Hinspiel der Playoff-Viertelfinals in der Women's Super League unterliegt Basel in St. Gallen 0:1. Servette und YB werden ihrer Favoritenrolle gerecht und siegen auswärts.

Basel, das die Qualifikation auf dem 3. Platz abgeschlossen hatte, musste sich in St. Gallen (6.) mit 0:1 geschlagen geben. Yael Aeberhard sorgte nach 63 Minuten für den einzigen Treffer der Partie.

Mit einem kleinen Polster in das Rückspiel geht der Cup- und Qualifikationssieger Servette Chênois. Die Genferinnen bekundeten in Aarau mehr Mühe als erwartet und siegten lediglich mit 2:1. Ein Treffer von Alketa Rama kurz vor dem Ende lässt die Aarauer Hoffnungen auf eine faustdicke Überraschung am Leben. Es bedarf jedoch eines Exploits im Rückspiel seitens des Aussenseiters: Servette verlor in der Qualifikation keines der neun Heimspiele.

Die Red Boots schlagen sich gegen Servette tapfer und verlieren nur mit 1:2.
Bild: Alexander Wagner

YB gab sich gegen Rapperswil-Jona keine Blösse und siegte in der Ostschweiz 1:0. Maja Jelcic brachte den Meister und Cup-Finalisten kurz vor der Pause auf die Siegerstrasse.

Die Rückspiele finden am Freitag und Samstag, 1./2. Mai statt. (sda)

18:55 Uhr

Samstag, 25. April

Marc Marquez gewinnt Sprint in Jerez

Marc Marquez hat den Sprint im Grand Prix von Spanien gewonnen.
Bild: EPA

Marc Marquez hat am Samstag in Jerez den Sprint im Grand Prix von Spanien für sich entschieden. Der spanische MotoGP-Weltmeister wiederholte damit seinen Vorjahreserfolg.

Marquez gewann, obwohl er bei einsetzendem Regen wie unter anderem sein Bruder Alex Marquez zu Sturz kam. Im Anschluss daran spielte der Star der Szene seine Qualität auf nasser Strecke aus und setzte sich vor Francesco Bagnaia durch. Hinter dem Ducati-Duo wurde der Italiener Franco Morbidelli von Startplatz 18 aus auf seiner VR46 Dritter. Der Italiener Marco Bezzecchi blieb trotz seines Ausfalls Führender in der WM-Wertung vor seinem spanischen Aprilia-Markenkollegen Jorge Martin.

Vor dem Sprintsieg sicherte sich Marquez am Samstag seine erste Pole-Position seit acht Monaten. Auch da machte er sich die nassen Bedingungen zunutze. «Heute hatte ich extremes Glück», meinte der Sieger, nachdem er nach seinem Sturz auch noch das Motorrad gewechselt hatte. Der Start zum Hauptrennen erfolgt am Sonntag um 17.00 Uhr. (sda)

18:52 Uhr

Samstag, 25. April

Andres/Seitz fahren in Malaysia auf das Weltcup-Podest

Das Schweizer Bahnrad-Nationalteam präsentiert sich nach den mit drei Medaillen belohnten Auftritten an den Europameisterschaften von Anfang Februar in der Türkei auch beim Weltcup in Malaysia in hervorragender Verfassung. Michelle Andres und Aline Seitz schafften am Samstag im Madison als Dritte den Sprung auf das Podest. Die beiden Aargauerinnen mussten sich in der olympischen Disziplin lediglich den Tandems aus den Niederlanden und Neuseeland geschlagen geben.

Der Scratch-Europameister Alex Vogel lag im ebenfalls hochklassig besetzten Omnium nach drei der vier Disziplinen im 3. Rang. Im abschliessenden Punktefahren fiel der Thurgauer auf den 6. Platz zurück; die Differenz zum Podest belief sich lediglich auf acht Punkte. (sda)

18:49 Uhr

Samstag, 25. April

Mainz verspielt 3:0-Führung gegen die Bayern

Nach einer 3:0-Führung verliert Urs Fischers Mainz gegen die schon als Meister feststehenden Bayern.
Bild: AP Photo

Mainz vergibt in der 31. Runde der Bundesliga eine 3:0-Führung gegen Bayern München und unterliegt dem Meister mit 3:4. Augsburg sichert sich vorzeitig den Klassenerhalt.

Mainz liess dem Meister aus München, der zwischen Cup- und Champions-League-Halbfinal auf vielen Positionen rotierte, in der ersten Halbzeit keine Chance. Das Team des Schweizer Trainers Urs Fischer traf im Viertelstunden-Takt und führte zur Pause 3:0. Dann liess Vincent Kompany die Muskeln spielen und brachte Harry Kane, Michael Olise und Jamal Musiala, die im Verbund mit Nicolas Jackson das Spiel drehten, wodurch Mainz den vorzeitigen Klassenerhalt verpasste.

Augsburg sichert Klassenerhalt

Den Klassenerhalt sicherte sich vorzeitig Augsburg. Dem Team mit Fabian Rieder und Cédric Zesiger reichte hierfür ein 1:1 gegen Frankfurt.

Weiterhin mehr oder weniger um den Verbleib in der Bundesliga zittern müssen die Teams ab Platz 10, den Mainz belegt. Beste Aussichten, auch in der kommenden Saison im Oberhaus zu spielen, hat Borussia Mönchengladbach. Die «Fohlen» mit Abwehrchef Nico Elvedi sicherten sich beim torlosen Unentschieden in Wolfsburg einen Punkt und hielten den Konkurrenten aus Niedersachsen, der den vorletzten Platz belegt, auf Distanz.

Einen Punkt weniger auf dem Konto als Gladbach hat der Rivale aus Köln, der im Rheinischen Derby gegen Leverkusen eine unglückliche 1:2-Heimniederlage bezog.

Im Spiel der letzten Chance setzte sich der Tabellenletzte Heidenheim gegen den -drittletzten St. Pauli 2:0 durch. Das Team von Kulttrainer Frank Schmidt hat drei Runden vor Schluss noch vier Punkte Rückstand auf die Hanseaten, die den Barrage-Platz belegen. (sda)

17:42 Uhr

Samstag, 25. April

Schweizerinnen verlieren bei Mullers Derniere

Colin Muller ist mit einer Niederlage als Trainer des Schweizer Eishockey-Nationalteams abgetreten. Die Olympiadritten verloren das letzte Spiel unter Muller in Augsburg gegen Deutschland 3:5.

Für die Schweizerinnen war es der zweite Test gegen Deutschland in drei Tagen. Am Mittwoch hatte es ein 1:5 abgesetzt. Die Schützlinge von Muller, der das Team seit Sommer 2019 als Cheftrainer führte und davor als Assistent gewirkt hatte, traten beide Male nicht in Bestbesetzung an, sondern als «Prospect Team» im Hinblick auf die WM, die neu im November statt im April stattfindet. (sda)

16:16 Uhr

Samstag, 25. April

Bern-Burgdorf zum ersten Mal Unihockey-Meister

Die Wizards Bern Burgdorf jubeln mit dem Pokal nach dem Swiss Unihockey Superfinal.
Bild: Keystone

Die Frauen von Bern-Burgdorf sind zum ersten Mal Schweizer Meister im Unihockey. Sie gewinnen gegen die Kloten-Dietlikon Jets im Superfinal in Freiburg mit 4:2.

Entscheidend für den Sieg von Bern-Burgdorf war Dana Misteli, die Topskorerin des Teams. Im ersten Drittel traf sie zum Ausgleich und – viel wichtiger – rund drei Minuten vor Schluss zum Sieg. Die mit knapp 8000 Menschen gefüllte BCF-Arena kochte über, während Misteli mit ihren Mitspielerinnen jubelte. Kloten-Dietlikon musste sich derweil erstmals seit 2019 im Superfinal geschlagen geben, nachdem sie seither jedes Jahr triumphiert hatten.

Lisa Von Arx (Bern-Burgdorf) bejubelt ihren Treffer zum 2:2.
Bild: Keystone

Für die Bernerinnen ist der Meistertitel die Krönung einer bereits starken Saison. Zwar waren die Favoritenrollen vor dem Finalspiel der Frauen nicht klar verteilt gewesen. Mit Kloten-Dietlikon war auch für Bern-Burgdorf als Qualifikationssiegerinnen klar, dass ein starker Gegner warten würde.

Doch davon liessen sich die erstmaligen Finalistinnen nicht aus der Ruhe bringen. Mit dem Treffer von Tanja Kyburz ins leere Tor von Kloten-Dietlikon war spätestens 21 Sekunden vor dem Schlusspfiff klar, dass sich ein neues Team in die Liste der Meisterinnen eintragen würde. (sda)

14:42 Uhr

Samstag, 25. April

Bencic eine Runde weiter

Belinda Bencic steht beim WTA-1000-Turnier in Madrin im Achtelfinal.
Bild: AP Photo

Belinda Bencic (WTA 12) zieht beim WTA-1000-Turnier in Madrid in den Achtelfinals ein. Die Schweizerin besiegt die Russin Diana Shnaider (WTA 19) 6:2, 7:6 (8:6).

Bencic zog in beiden Sätzen zunächst auf 4:0 davon. Während sie den ersten Durchgang souverän nach Hause brachte, geriet sie im zweiten Satz ins Wanken und gab fünf Games in Serie ab. Die Ostschweizerin fing sich jedoch rechtzeitig, rettete sich ins Tiebreak und verwertet dort ihren dritten Matchball. Damit gewann die 29-Jährige auch das dritte Duell mit der sieben Jahre jüngeren Shnaider in zwei Sätzen.

In ihrem Achtelfinal trifft Bencic auf die 24-jährige Hailey Baptiste. Die ungesetzte Amerikanerin, aktuell die Nummer 32 der Welt, schaltete die als Nummer 8 gesetzte Italienerin Jasmine Paolini in zwei Sätzen aus (7:5, 6:3). Ihr bestes Ergebnis in Madrid erreichte Bencic 2019 mit dem Halbfinaleinzug. (sda)

14:41 Uhr

Samstag, 25. April

Rockets und Capela verlieren zum dritten Mal

Die Saison könnte für Clint Capela und seine Houston Rockets bald zu Ende gehen.
Bild: AP Photo

Die Houston Rockets stehen vor dem Playoff-Aus. Nach der 108:112-Niederlage in der Verlängerung liegt das Team mit dem Genfer Clint Capela in der Serie gegen die Los Angeles Lakers 0:3 zurück.

Der gefeierte Mann bei den Gästen aus Kalifornien war LeBron James. Er erzielte 29 Punkte, darunter einen Dreipunktewurf, mit dem er 13 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit die Partie ausglich. James stand mehr als 45 Minuten auf dem Feld. Der 41-Jährige erklärte danach, dass er angesichts der verletzungsbedingten Ausfälle der Topskorer Luka Doncic und Austin Reaves keine andere Wahl habe, als alles zu geben.

Bei den Rockets fehlte erneut Kevin Durant. Der Starspieler, der im zweiten Spiel sein Comeback nach einer Knieverletzung gegeben hatte, fehlte diesmal aufgrund einer Knöchelverstauchung. In dessen Abwesenheit kam Alperen Sengün zwar auf 33 Punkte und 16 Rebounds, was jedoch nicht zum ersten Sieg von Houston reichte. Capela (je zwei Punkte und Rebounds) musste sich mit 3:40 Einsatzminuten begnügen.

Nun benötigen die Rockets vier Siege in Folge, um erstmals seit sechs Jahren wieder in die zweite Playoff-Runde einzuziehen. (sda)

14:36 Uhr

Samstag, 25. April

Moser und die Lightning erneut in Rücklage

Die Montreal Canadiens gewinnen gegen Tampa Bay Lightning mit dem Schweizer Janis Moser mit 3:2.
Bild: AP

Auch die dritte Partie der Playoff-Serie zwischen den Tampa Bay Lightning und den Montreal Canadiens geht in die Verlängerung. Die Kanadier gewinnen ihr erstes Heimspiel 3:2.

Nach etwas mehr als zwei Minuten der Overtime war es der 22-jährige Lane Hutson, der für den Sieg der Canadiens sorgte. Dank des platzierten Weitschusses des amerikanischen Verteidigers führt Montreal in der Serie mit 2:1. Im letzten Spiel hatten die Lightning durch den Treffer des Schweizer Verteidigers Janis Moser ausgeglichen.

Das vierte Spiel zwischen den beiden Teams, die in der Qualifikation mit je 106 Punkten die Ränge 3 (Lightning) und 4 (Canadiens) der Eastern Conference belegten, findet erneut in Montreal statt. (sda)

22:31 Uhr

Freitag, 24. April

Schweiz schlägt Ungarn erneut mit 6:1

Das Eishockey-Nationalteam gewinnt in Biel auch den zweiten Test gegen Ungarn innerhalb von 24 Stunden. Die Schweizer lassen auf das 6:1 vom Donnerstag erneut ein 6:1 folgen.

Mehr zum Thema:

22:22 Uhr

Freitag, 24. April

Vaduz setzt Aarau unter Druck

Leader Vaduz legte im Aufstiegsrennen der Challenge League wieder vor. Die Liechtensteiner siegten auswärts bei Stade Nyonnais 3:1.

Der Verteidiger Niklas Lang aus Deutschland mit seinem zweiten Saisontreffer sowie zweimal der Franzose Brian Beyer, der diesen April bereits zum fünften und sechsten Mal als Torschütze jubelte, sorgten für klare Verhältnisse. Den Ehrentreffer bekamen die Westschweizer erst in der Nachspielzeit durch ein Eigentor geschenkt.

Vaduz siegt auswärts bei Stade Nyonnais 3:1.
Bild: freshfocus

Aarau, das am Samstagabend auswärts gegen Wil spielt, kann mit einem Sieg in der Ostschweiz den Rückstand wieder auf zwei Punkte verkürzen.

In der zweiten Partie vom Freitagabend setzte sich Rapperswil-Jona gegen Etoile Carouge 2:1 durch. (sda)

21:33 Uhr

Freitag, 24. April

Die FCZ-Frauen legen vor

Die Frauen des FC Zürich gewannen zum Auftakt der Viertelfinals in der Super League das Hinspiel gegen die Grasshoppers 2:0. Die Deutsche Chiara Bücher und die österreichisch-schweizerische Doppelbürgerin Amelie Roduner trafen in der ersten Halbzeit.

Die Frauen von GC sind für das Rückspiel am 1. Mai gehörig unter Druck geraten. In der vergangenen Meisterschaft waren sie bis in den Final vorgestossen (Niederlage gegen die YB-Frauen). Nun müssen sie als Qualifikations-Vierte bereits in den Viertelfinals einen starken FCZ aus dem Weg räumen, um den Meistertraum am Leben zu erhalten. (sda)

20:35 Uhr

Freitag, 24. April

Kolumbianischer Radprofi stirbt nach Sturz in Frankreich

Nach einem Sturz bei einem Rennen in Frankreich kämpft ein kolumbianischer Radprofi mehrere Tage um sein Leben. Nun ist Cristian Camilo Muñoz gestorben.

Der Sportler wurde 30 Jahre alt, wie der kolumbianische Radsport-Verband mitteilte. Der frühere Teamkollege von Tadej Pogacar starb den Folgen eines Sturzes, den er am vergangenen Samstag bei der Tour du Jura in Frankreich erlitten hatte.

Nach Angaben seines Teams Nu Colombia wurde Muñoz nach dem Unfall zunächst wegen einer Knieverletzung behandelt und anschliessend in eine Klinik im nordspanischen Oviedo verlegt. Dort wurde eine schwer zu kontrollierende Infektion festgestellt. Trotz medizinischer Versorgung verschlechterte sich sein Zustand und es kam zu Komplikationen, an denen er schliesslich starb. (sda/dpa)

19:34 Uhr

Freitag, 24. April

Carlos Alcaraz verpasst auch Rom und das French Open

Carlos Alcaraz (ATP 2), zuletzt zweimal Turniersieger in Roland-Garros, verpasst in diesem Frühjahr auch das French Open. Eine Verletzung am rechten Handgelenk bremst den Spanier aus.

Vor einer Woche gab Alcaraz das Turnier in Barcelona verletzt auf; diese Woche fehlte er an seinem Heimturnier in Madrid. «Nach den Ergebnissen der heute durchgeführten Untersuchungen haben wir beschlossen, vorsichtig zu bleiben und auch nicht in Rom und am French Open anzutreten, um zunächst die Entwicklung (der Verletzung) abzuwarten und dann zu entscheiden, wann wir auf den Platz zurückkehren“, so Alcaraz in seinen sozialen Netzwerken. (sda)

18:17 Uhr

Freitag, 24. April

Noch 15 Alpine im Schweizer Nationalteam

Marco Odermatt posiert mit Teammitgliedern von Swiss-Ski beim Saisonabschluss. Die Nationalmannschaften werden in Zukunft kleiner.
Bild: Jean-Christophe Bott

Die alpinen Nationalteams von Swiss-Ski werden auf die kommende Saison deutlich kleiner. Nur noch neun Männer und sechs Frauen verfügen neuerdings über den höchsten Kader-Status.

Auf Männer-Seite verkleinerte sich die Nationalmannschaft gleich um einen Drittel. Niels Hintermann und Marc Rochat gaben ihren Rücktritt bekannt. Mit Arnaud Boisset (ins B-Kader), Justin Murisier und Daniel Yule (beide ins A-Kader) wurde ein Trio aufgrund der Resultate zurückgestuft.

Hingegen schaffte kein Fahrer den Sprung zu den «Bisherigen» Luca Aerni, Gino Caviezel, Loïc Meillard, Alexis Monney, Tanguy Nef, Marco Odermatt, Stefan Rogentin, Thomas Tumler und Franjo von Allmen.

Gar nicht mehr einem Swiss-Ski-Kader gehört Ramon Zenhäusern an. Der 33-jährige Walliser, im vergangenen Winter noch im C-Kader, wird von Swiss-Ski an den Regionalverband «zurückgegeben». Ob der Team-Olympiasieger und Slalom-Zweite der Winterspiele 2018 seine Karriere fortsetzen wird, hat er noch nicht bekannt gegeben.

Bei den Frauen gehören Malorie Blanc, Lara Gut-Behrami, Wendy Holdener, Mélanie Meillard, Camille Rast und Corinne Suter wie bislang dem Nationalteam an. Für Jasmine Flury erfolgte die Rückstufung ins A-Kader.

Die Kader-Selektionen wurden von Hans Flatscher, Direktor Ski Alpin, mit den Cheftrainern Thomas Stauffer und Beat Tschuor sowie mit dem Chef Nachwuchs, Werner Zurbuchen, vorgenommen. (sda)

16:37 Uhr

Freitag, 24. April

Gianluca Prestianni für sechs Partien gesperrt

Um diesen Fall geht es: Im Champions League-Achtelfinale zwischen Benfica und Real Madrid soll Prestianni (Mitte) Vinicius Jr. (r.) rassistisch beleidigt haben.
Bild: Jose Sena Goulao

Der Argentinier Gianluca Prestianni von Benfica Lissabon wird wegen «diskriminierenden Verhaltens» für sechs Partien gesperrt. Dies teilt die UEFA mit. Prestianni wurde vorgeworfen, in der Champions League im Achtelfinal-Hinspiel gegen Real Madrid den Brasilianer Vinicius rassistisch beleidigt zu haben.

Allerdings verdeckte der 20-jährige Argentinier mit seinem Trikot den Mund, so dass niemand sicher wusste, was effektiv gesagt worden ist. Prestianni wurde fürs Rückspiel gesperrt und muss zwei weitere Spielsperren absitzen. Drei der sechs Sperren wurden auf Bewährung ausgesprochen.

Die UEFA erachtete den Tatbestand der «Homophobie» wegen Zeugenaussagen als erwiesen. Prestianni hatte stets behauptet, keine rassistischen Kommentare abgegeben zu haben, Vinicius hätte ihn falsch verstanden. Zwei Real-Teamkollegen von Vinicius sollen indessen gegen Prestianni ausgesagt haben: Aurélien Tchouameni sagte, dass Prestianni ihm gegenüber die Beleidigungen eingeräumt habe. Kylian Mbappé hatte ausgesagt, Prestianni hätte Vinicius fünfmal als «Affen» bezeichnet.

Laut dem amerikanischen Sportportal ESPN hatte Prestianni gegenüber der UEFA zugegeben, dass er Vinicius auf spanisch mit homophoben Sprüchen eingedeckt habe. Er hätte ihn aber nicht rassistisch beleidigt. Als homophobe Aussagen gelten abwertende, diskriminierende Äusserungen, die sich gegen Menschen aufgrund nicht-heterosexueller Orientierung richten (wie schwul, bi, queer). (sda)

16:41 Uhr

Freitag, 24. April

Endstation 2. Runde für Simona Waltert

Simona Waltert scheitert am WTA-1000-Turnier in Madrid in der 2. Runde gegen die Lettin Jelena Ostapenko.
Bild: Ali Haider

Die 25-jährige Schweizerin Simona Waltert scheidet am WTA-1000-Turnier von Madrid nach zwei Siegen in der Qualifikation und dem Startsieg im Hauptfeld in der 2. Runde aus. Waltert unterliegt der Lettin Jelena Ostapenko mit 2:6, 5:7.

Waltert führte zwar in beiden Sätzen mit einem Break, verlor aber dennoch nach 98 Minuten gegen die French-Open-Siegerin von 2017. Simona Waltert hat vor vier Jahren zwei Top-50-Spielerinnen geschlagen. Seither verlor sie aber alle elf Duelle gegen Gegnerinnen aus den ersten 50 der Weltrangliste. (sda)

15:11 Uhr

Freitag, 24. April

Allan McNish neuer Renndirektor von Audi

Der neue Audi-Mann hat eine Vergangneheit als Rennfahrer: Mit dem Dänen Tom Kristensen und dem Franzosen Loic Duval , gewann er das 90. 24-Stunden-Rennen von Le Mans im Jahr 2013. Danach beendete er seine Rennfahrer-Karriere.
Bild: Michel Spingler

Nach dem überraschenden Abschied von Jonathan Wheatley als Teamchef des Formel-1-Rennstalls Audi wird Allan McNish Renndirektor. Das bestätigte der bayerische Automobilbauer mit der Team-Basis in Hinwil.

Der 56 Jahre alte Schotte war bis zuletzt Chef des Nachwuchsprogramms des deutschen Werksteams. McNish tritt seine neue Position ab dem Grand Prix von Miami in der kommenden Woche an. «Zu seinem Aufgabenbereich gehören sportliche Themen, die Abstimmung im Engineering, das Fahrermanagement, die Rennstrategie und die Abläufe in der Garage sowie mediale und partnerbezogene Aktivitäten an der Strecke», teilte Audi mit. McNish berichtet direkt an Teamchef und Projektleiter Mattia Binotto.

Nur wenige Tage vor dem dritten Saisonrennen in Japan hatte Audi überraschend den Abschied von Wheatley «aus persönlichen Gründen» verkündet. Der Brite hatte bei dem deutschen Werksteam eine Doppelspitze mit Binotto gebildet und war nur ein Jahr im Amt. Daraufhin übernahm Binotto Wheatleys Aufgaben, zugleich kündigte er eine Neuorganisation der Teamführung an. (sda)

15:02 Uhr

Freitag, 24. April

Formel 1 kehrt nach Istanbul zurück

Nach sechs Jahren wird wieder in der Türkei gefahren.
Bild: Darko Bandic

Die Formel-1-WM gastiert 2027 erstmals seit sechs Jahren wieder in der Türkei. Gefahren wird auf dem bewährten Istanbul Park Circuit, der bereits zwischen 2005 und 2011 sowie während der Pandemie-Jahre 2020 und 2021 Austragungsort des Grand Prix war.

Die Strecke am Bosporus, in Kurtköy etwa 50 km östlich von Istanbul im asiatischen Teil des Landes gelegen, gehört für zunächst fünf Jahre wieder zum Rennplan der Formel 1, wie die Verantwortlichen der Königsklasse mitteilten. Die legendäre Kurve 8 mit ihren vier Scheitelpunkten gilt als eine der anspruchsvollsten Passagen im Kalender. (sda)

13:10 Uhr

Freitag, 24. April

Hoffenheim verlängert mit Hajdari

Albian Hajdari (mit blondierten Haaren) ist in Hoffenheim gesetzt. Nun hat er seinen Vertrag verlängert.
Bild: Ronald Wittek

Der Bundesligist TSG Hoffenheim setzt in der Abwehr auf Kontinuität und hat den Vertrag mit Albian Hajdari «langfristig» verlängert. Der für Kosovo spielende 22-jährige Basler war auf diese Saison hin vom FC Lugano nach Deutschland gewechselt. Seither stand er in 24 von möglichen 29 Meisterschaftsspielen in der Startelf. Hoffenheim kämpft im Endspurt der Bundesliga um die Champions-League-Plätze. (sda)

11:23 Uhr

Freitag, 24. April

Shaqiri fällt verletzt aus

Armin Gigovic (YB) gegen Xherdan Shaqiri (Basel). Der FCB-Captain könnte für den Rest der Saison ausfallen.
Bild: Claudio De Capitani

FCB-Captain Xherdan Shaqiri hat sich im Training eine strukturelle Muskelverletzung am rechten hinteren Oberschenkel zugezogen, wie der Verein über Instagram mitteilte.

Ein Einsatz am kommenden Heimspiel gegen den FC Sion am Sonntag wurde bereits ausgeschlossen, die Ausfallzeit könnte mehrere Wochen betragen.

09:58 Uhr

Freitag, 24. April

Jasmin Mathis und Henry Bernet gewinnen Sporthilfe-Nachwuchspreis

Die in Zürich vergebenen Schweizer Sporthilfe-Nachwuchspreise 2026 gehen an die Skirennfahrerin Jasmin Mathis und den Tennisspieler Henry Bernet.

Vor zahlreichen Olympia-Teilnehmenden und einer begeisterten Kulisse mit vielen bekannten Sportpersönlichkeiten setzten sich die Preisträgerinnen und Preisträger gegen starke Konkurrenz durch. Eine grosse Wertschätzung für ihre aussergewöhnlichen Leistungen im Jahr 2025.

Die Nidwaldnerin Mathis holte sich im letzten Jahr an der Junioren-WM Gold im Super-G und Silber in der Abfahrt. In diesem Winter kam sie zu ihrem Weltcup-Debüt. Die 22-Jährige blickt aber lieber nach vorne: Olympische Spiele, Weltmeisterschaften und Kristallkugeln sind ihre erklärten Ziele. Ihr Erfolgsrezept: unzählige Stunden im Schnee von klein auf und ihre unerschöpfliche Leidenschaft für Geschwindigkeit. «Schon die Nominierung allein war für mich eine grosse Freude. Den Sieg nun entgegenzunehmen, macht mich natürlich überglücklich. Dabei hätten alle Nominierten diese Auszeichnung verdient, denn verschiedene Sportarten miteinander zu vergleichen, ist alles andere als einfach. In den letzten Jahren habe ich gelernt, geduldiger zu sein, und das zahlt sich jetzt aus.»

Jasmin Mathis setzte sich dank ihrer Goldmedaille im Super-G an der Junioren-WM durch.
Bild: Gabriele Facciotti

Der 19-jährige Basler Bernet brillierte am Australian Open 2025 mit dem Titelgewinn bei den Junioren. Seine Ambitionen sind klar formuliert – und hochgesteckt: Schritt für Schritt in die Top 150 und langfristig in die Top 10 der ATP-Weltrangliste. «Der Erfolg in Australien war natürlich grossartig. Dennoch bleiben wir auf dem Boden. Denn es ist noch ein langer Weg. Aber natürlich hoffen wir, dass er sich im Profibereich etablieren kann», sagt Vater Robert Bernet. Da Henry Bernet aufgrund eines laufenden Turniers nicht in der Schweiz war, wurde er von seinem Vater vertreten.

Henry Bernet feiert seinen Sieg über den US-Amerikaner Benjamin Willwerth beim Junior Australian Open 2025.
Bild: James Ross

In der Teamkategorie ging der Preis an die Ruderer Constantin Feuerstein, Gabriel Hars, Matteo Müller und Moritz Petry, die im Doppelvierer an den Junioren-Weltmeisterschaften in der Kategorie U19 Bronze gewannen. «Es ist eine grosse Ehre für uns, über die wir uns von natürlich sehr freuen. Bisher ist in unseren Karrieren alles nach Wunsch verlaufen und wir sind gespannt, was noch kommt. Die Zukunft ist offen – vielleicht wird dieses Team in dieser Form nicht mehr lange bestehen. Insofern dürfen wir das vergangene Jahr wohl als bisherigen Höhepunkt unserer Karriere bezeichnen», so das siegreiche Ruderteam, das das Preisgeld für Material- und Reisekosten einsetzen wird.

09:41 Uhr

Freitag, 24. April

L.A. Kings mit dem Rücken zur Wand

Den Los Angeles Kings droht in den NHL-Playoffs das schnellstmögliche Ausscheiden. Das Team von Kevin Fiala, der noch immer verletzt fehlt, verlor in der Achtelfinalserie gegen die Colorado Avalanche vor Heimpublikum auch das dritte Spiel, und zwar 2:4.

Damit dürfen sich die Kalifornier in der Best-of-7-Serie keine weitere Niederlage mehr leisten, sonst ist die Saison zu Ende. Die vierte Partie findet am Sonntag erneut in Los Angeles statt. (sda)

09:21 Uhr

Freitag, 24. April

Stuttgart fordert Bayern im DFB-Pokalfinale

Der eingewechselte Tiago Tomas erzielte das entscheidende Tor in der 119. Minute
Bild: Anna Szilagyi

Der VfB Stuttgart steht erneut im Final des DFB-Pokals. Die Schwaben setzen sich im Halbfinal daheim gegen den SC Freiburg durch ein Tor in der 119. Minute mit 2:1 durch.

Der zu Beginn der Verlängerung eingewechselte Portugiese Tiago Tomas traf mit dem Absatz herrlich zum Sieg und führte damit die Stuttgarter in den Final, den der Titelverteidiger am 23. Mai in Berlin gegen Bayern München bestreitet.

Freiburg mit Johan Manzambi und dem spät eingewechselten Bruno Ogbus ging nach einer knappen halben Stunde durch Maximilian Eggestein in Führung. Nach der Pause wurde Stuttgart kontinuierlich stärker, kam durch Topskorer Deniz Undav in der 70. Minute zum Ausgleich und war auch in der Folge dominant.

Eine zentrale Rolle bei Stuttgart spielte der marokkanische Joker Bilal El Khannouss, der nach seiner Einwechslung in der 63. Minute immer wieder brillierte und beide Tore vorbereitete. Zu einem Teileinsatz beim VfB Stuttgart kam ab der 113. Minute auch der Schweizer Luca Jaquez. (sda)

09:18 Uhr

Freitag, 24. April

Schweiz gewinnt erstes Testspiel gegen Ungarn

Nicolas Baechler (2.v.l.) feiert sein Tor mit Ken Jäger, David Aebischer und Romain Loeffel, (v.l.n.r.)
Bild: Peter Klaunzer

Das Eishockey-Nationalteam gewinnt in Biel gegen Ungarn 6:1. Die Schweizer tätigen mit der dominanten Leistung einen Schritt Richtung Normalität. Am Freitag stehen sich die beiden Teams im Seeland nochmals gegenüber.

Wohlverstanden: Die Schweizer traten gegen Ungarn dominant auf (31:10 Torschüsse). Aber sie glänzten nicht. Wirklich gut war einzig die Startphase, in der Fabrice Herzog, Nicolas Baechler und Ken Jäger das Team von Jan Cadieux in den ersten neun Minuten aus nur fünf Torschüssen 3:0 in Führung brachte.

Danach bauten die Schweizer ab. Es mischten sich zu viele Unkonzentriertheiten ein. In der 15. Minute gelang es den Ungarn durch Istvan Sofron sogar, das Skore auf 1:3 zu verkürzen.

Nur Start war optimal

Viele Schweizer Spieler verpassten es am Donnerstagabend Werbung in eigener Sache zu machen - zumal noch fast ein gesamtes Team (mit Akteuren der ZSC Lions, der Playoff-Finalisten Fribourg und Davos sowie der Söldner aus Übersee) in den nächsten Wochen einrücken wird.

Aber wir wollen im dritten Spiel unter Fischer-Nachfolger Jan Cadieux nicht zu streng sein mit den Eisgenossen. Schliesslich gelang der Start optimal: 3:0 nach neun Minuten! Zum Vergleich: An der letzten Weltmeisterschaft, als die Schweiz gegen Ungarn sogar 10:0 gewann, stand es nach 31 Minuten lediglich 2:0 für die Schweiz. Auf Ungarn trifft die Schweiz auch im Mai (am 23.5.) wieder in der WM-Gruppenphase.

Herzog skort wieder

Es gab gegen Ungarn trotz des Nachlassens nach dem tollen Start auch Positives: Fabrice Herzog scheint im Nationalteam nach der unproduktivsten Saison seiner Karriere wieder in Form zu kommen. Herzog brachte die Schweiz nach 48 Sekunden in Führung, nachdem er am Freitag schon im letzten Länderspiel - damals seinem 100. - zweimal getroffen hatte. Nicolas Baechler - die Nati-Entdeckung der letzten Saison - steuerte zum 2:0 sein zweites Länderspieltor bei. Goalie Kevin Pasche kassierte bei seinem dritten Länderspiel-Einsatz wieder nur ein Gegentor. Mit Pasche im Tor hat die Schweiz noch jedes Spiel gewonnen.

Und nicht zuletzt gelang in Biel ein Schritt in Richtung Normalität - nach den hektischsten Tagen in der Geschichte des Eishockey-Nationalteams.

Auch die Zuschauer machten mit: Sie unterstützten das Team auch unter der neuen Führung. Die Zuschauerzahl blieb im Rahmen der Erwartungen. Mit 2806 Fans kamen an einem Donnerstagabend in etwa gleich viele wie bei den letzten Länderspielen in Biel gegen Belarus (2x), Frankreich und die Slowakei. Ausgeklammert sind die beiden Länderspiele gegen Russland während der Covid-Pandemie, zu denen bloss 50 Zuschauer zugelassen waren. In Biel verlor die Schweiz die letzten sieben Länderspiele nicht mehr (6 Siege, 1 Unentschieden). (sda)

19:19 Uhr

Donnerstag, 23. April

Marwin Hitz beendet seine Karriere nach dieser Saison

Marwin Hitz zieht nach dieser Saison einen Schlussstrich unter seine Spielerkarriere. Der 38-jährige Goalie des FC Basel wird damit am 17. Mai in Lugano sein letztes Spiel bestreiten, wie sein Klub mitteilt.

Bereits Mitte Januar hatte Hitz bekannt gegeben, dass er seinen im Sommer auslaufenden Vertrag mit dem FCB nicht verlängern würde. Der Ostschweizer steht seit 2022 am Rheinknie zwischen den Pfosten und gewann 2025 mit den Baslern das Double.

Den grössten Teil seiner Karriere bestritt Hitz in Deutschland. Er spielte in der Bundesliga für Wolfsburg, Augsburg und Borussia Dortmund, wobei er oft die Rolle des Ersatzkeepers inne hatte. Für die Schweiz bestritt er 2015 seine einzigen beiden Länderspiele.

Neben der Super League und dem Cup im letzten Jahr mit dem FCB gewann Hitz die deutsche Meisterschaft mit Wolfsburg (2009 als dritter Goalie) und den deutschen Pokal 2021 mit Dortmund. Eine bemerkenswerte persönliche Auszeichnung erhielt der St. Galler im Februar 2015 mit dem vom deutschen Fernsehen vergebenen «Tor des Monats»: Damals traf Hitz in der Bundesliga für Augsburg gegen Leverkusen in der 94. Minute nach einem Eckball mit einem Schuss aus der Drehung zum 2:2-Schlussstand.

14:40 Uhr

Donnerstag, 23. April

Saisonende für Lamine Yamal

Lamine Yamal fällt mit einer Oberschenkelverletzung im linken Bein aus. Wie der FC Barcelona am Donnerstag mitteilte, kann der Spanier in dieser Saison nicht mehr ins Liga-Geschehen eingreifen. Für die WM im Juni und Juli sollte der 18-Jährige laut seinem Klub wieder zur Verfügung stehen.

Yamal zog sich die Verletzung am Mittwochabend zu. Im Heimspiel gegen Celta Vigo verwandelte er in der 40. Minute einen Penalty, nachdem er selbst gefoult worden war. Danach legte er sich noch im Strafraum auf den Boden und musste ausgewechselt werden.

Auch Real Madrid vermeldete zwei Verletzungsfälle. Spielmacher Arda Güler und Verteidiger Eder Militão fallen mit Oberschenkelproblemen aus. Der Klub machte keine Angaben zur Dauer der Absenz. Gemäss der Sportzeitung «Marca» kommen sowohl der Türke als auch der Brasilianer in dieser Saison für Real Madrid nicht mehr zum Einsatz.

13:50 Uhr

Donnerstag, 23. April

Bencic nach Startschwierigkeiten souverän

Belinda Bencic zieht am WTA-1000-Turnier in Madrid souverän in die 3. Runde ein. Beim 6:4, 6:2 gegen die Kroatin Petra Marcinko (WTA 74) bekundet die als Nummer 11 gesetzte Ostschweizerin nur zu Beginn etwas Mühe.

Zweimal liess sich Bencic (WTA 12) von ihrer 20-jährigen Widersacherin nach einem Freilos in der 1. Runde in der Anfangsphase den Service abnehmen, danach kein weiteres Mal. Von insgesamt acht Breakbällen, alle im 1. Satz, wehrte sie sechs ab. Im zweiten Satz gab sie gegen die Halbfinalistin des 125er-Turniers in Oeiras, mit der sie sich zuvor noch nie gemessen hatte, bis zum 4:0 nur zwei Punkte ab.

Nach 84 Minuten verwertete Bencic ihren ersten Matchball. Es war ihr 36. Sieg im 41. Duell mit einer Spielerin von ausserhalb der Top 50 seit 2024. Ihre nächste Gegnerin ist entweder die russische Weltnummer 19 Diana Shnaider oder die Spanierin Jessica Bouzas Maneiro (WTA 50). (sda)

09:03 Uhr

Donnerstag, 23. April

Stars gewinnen in der Verlängerung

Die Dallas Stars mit Lian Bichsel haben ein umkämpftes Spiel gegen Minnesota Wild 4:3 gewonnen und führen in den NHL-Playoffs 2:1. Der Entscheid fiel erst in der zweiten Verlängerung. Nach zwölf Minuten nutzte das Team des Solothurners Bichsel ein Powerplay aus. Wyatt Johnston, der später zum besten Spieler der Partie ernannt wurde, traf zum Sieg.

Zuvor hatten die Stars, ebenfalls im Powerplay, im dritten Drittel zum Ausgleich getroffen. Zudem überstand das Team von Bichsel, der in der Partie ohne Skorerpunkte blieb, zwei Überzahlspiele der Gastgeber aus Minnesota in der ersten Verlängerung unversehrt.

Dank des Sieges führen die Stars nach drei Spielen der Best-of-7-Achtelfinalserie 2:1. Die vierte Partie findet in der Nacht auf Sonntag Schweizer Zeit statt. (sda)

22:56 Uhr

Mittwoch, 22. April

Schertenleib erneut Meister mit dem FC Barcelona

Sydney Schertenleib feiert mit den Frauen des FC Barcelona erneut den Meistertitel in Spanien. Das Team der 19-jährigen Schweizer Internationalen ist nach dem 4:1-Sieg im Stadtderby gegen Espanyol vier Runden vor Schluss nicht mehr von der Spitze zu verdrängen. Der Vorsprung auf den Tabellenzweiten Real Madrid, gegen den die Barça-Frauen im Januar den spanischen Supercup gewonnen haben, beträgt uneinholbare 14 Punkte.

Insgesamt ist es der elfte Meistertitel für die Frauen des FC Barcelona, der siebente in Folge. Damit haben Schertenleib und ihre Teamkolleginnen weiterhin die Chance auf ein weiteres Quadruple, das ihnen in der vergangenen Saison nach der Finalniederlage in der Champions League gegen Arsenal (0:1) verwehrt geblieben war. In den Halbfinals der Champions League treffen sie auf den deutschen Meister Bayern München, und im Final des Copa de la Reina auf Atlético Madrid. (sda)

22:51 Uhr

Mittwoch, 22. April

Bayern München erster Cupfinalist

Der FC Bayern darf weiter vom Triple träumen. Vier Tage nach dem vorzeitigen Gewinn der deutschen Meisterschaft erreichen die Münchner mit einem 2:0-Sieg bei Bayer Leverkusen den Cupfinal.

Bayern München steht im Final des DFB-Pokals.
Bild: Keystone

In einer einseitigen ersten Halbzeit schoss Harry Kane Gäste in der 22. Minute verdient in Führung. Zwar hielt Leverkusens Torhüter Mark Flekken das Spiel mit einigen starken Paraden lange offen, doch das Heimteam konnte den überlegenen Bayern nichts mehr entgegensetzen. In der Nachspielzeit sorgte Luis Diaz mit dem 2:0 für den Schlusspunkt.

Bayerns Gegner im Cupfinal vom 23. Mai im Berliner Olympiastadion ermitteln am Donnerstag im zweiten Halbfinal der VfB Stuttgart und der SC Freiburg. (sda)

21:53 Uhr

Mittwoch, 22. April

Aarau wieder in Schlagdistanz mit Leader Vaduz

Der FC Aarau legt im Aufstiegsrennen der Challenge League wieder nach. Er besiegt Cupfinalist Lausanne-Ouchy im Nachholspiel zuhause 3:0 und verkürzt den Rückstand auf Leader Vaduz auf zwei Punkte.

Damit haben die Aarauer den direkten Aufstieg weiterhin in den eigenen Füssen, steht doch in der zweitletzten Runde noch das Direktduell mit Vaduz im Programm.

Der FC Aarau legt im Aufstiegsrennen der Challenge League wieder nach.
Bild: freshfocus

Aarau stellte den verdienten Heimsieg gegen Lausanne-Ouchy mit Toren durch Elias Filet (47.), Shkelqim Vladi (69.) und Daniel Afriyie (87.) in der zweiten Halbzeit sicher. Noch vor der Pause waren die Gäste vier Tage nach ihrem historischen Einzug in den Cupfinal (2:0-Sieg gegen GC) ebenbürtig gewesen.

Im zweiten Nachholspiel vom Mittwoch musste sich das drittplatzierte Yverdon-Sport drei Tage nach der Niederlage im Cup-Halbfinal gegen St. Gallen zuhause gegen Neuchâtel Xamax mit einem 2:2 begnügen. Durch das Unentschieden ist Yverdons Rückstand auf Aarau bei noch fünf ausstehenden Runden auf zwölf Punkte angewachsen, womit der Zug für das Erreichen der Barrage wohl abgefahren ist. (sda)

21:20 Uhr

Mittwoch, 22. April

Marc Hirschi erlitt Schlüsselbeinbruch

Marc Hirschi ist bei seinem Sturz im Ardennen-Klassiker Flèche Wallonne weniger glimpflich davongekommen als noch drei Tage zuvor beim Amstel Gold Race. Wie sein Team Tudor mitteilte, zog sich der Berner beim heftigen Aufprall rund 20 km vor dem Ziel einen Bruch des linken Schlüsselbeins zu. Aufgrund der Schwere der Verletzung muss sich Hirschi am Donnerstag einer Operation unterziehen.

Damit steht nicht nur ein Start bei Lüttich-Bastogne-Lüttich am Sonntag ausser Frage, sondern auch die geplante Teilnahme am Giro d’Italia im Mai. (sda)

20:09 Uhr

Mittwoch, 22. April

Chelsea stellt Trainer Liam Rosenior frei

Nach nicht einmal vier Monaten ist Liam Rosenior seinen Job als Trainer von Chelsea bereits wieder los. Wie der Premier-League-Klub aus London am Mittwoch mitteilte, wird der Engländer trotz eines bis 2032 laufenden Vertrags freigestellt.

Liam Rosenior ist nicht mehr Chelsea-Trainer.
Bild: Keystone

Chelsea reagiert damit auf die anhaltende Resultatkrise. Das 0:3 tags zuvor in Brighton war bereits die siebente Niederlage aus den letzten acht Spielen. «Es war in jeder Hinsicht inakzeptabel, sowohl was das Spiel als auch unsere Einstellung betraf», sagte Trainer Rosenior nach der Partie am Dienstagabend.

Die «Blues» haben erstmals seit 1912 fünf Meisterschaftsspiele in Folge zu null verloren und drohen, noch aus den Europacup-Plätzen zu fallen.

Bis zum Ende der Saison wird Co-Trainer Calum McFarlane die Verantwortung für das Team tragen. (sda)

18:37 Uhr

Mittwoch, 22. April

WM ohne Serge Gnabry

Deutschland muss an der WM im Sommer ohne Serge Gnabry auskommen. Der Offensivspieler von Bayern München fällt für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko aufgrund einer Adduktorenverletzung aus. «Wie der Rest des Landes werde ich die Jungs von zuhause unterstützen», bestätigte der 30-Jährige auf Instagram sein WM-Aus. (sda)

16:49 Uhr

Mittwoch, 22. April

Mauro Schmid wird Zweiter der Flèche Wallone

Mauro Schmid beweist erneut seine gute Form. Der Schweizer Meister muss sich im Ardennen-Klassiker Flèche Wallone als Zweiter einzig dem französischen Ausnahmetalent Paul Seixas geschlagen geben.

Der Franzose Paul Seixas (Mitte) kämpft sich vor dem Schweizer Mauro Schmid (hinten links) und dem Briten Ben Tulett (hinten rechts) am Schlussaufstieg Mur de Huy in Richtung Ziellinie.
Bild: Geert Vanden Wijngaert

Seixas wurde bei der 90. Ausgabe des belgischen Eintagesrennens seiner Favoritenrolle vollends gerecht. Der erst 19-Jährige setzte sich mit einer Attacke im steilsten Stück des berüchtigten Schlussanstiegs, der Mur de Huy, rund 400 m vor dem Ziel entscheidend von der Konkurrenz ab. Die Ziellinie überquerte er mit drei Sekunden Vorsprung auf Mauro Schmid, der starker Zweiter wurde. Der Zürcher behielt im Kampf um die weiteren Podestplätze die Oberhand und verwies den Briten Ben Tulett sowie Seixas’ Landsmann Kévin Vauquelin auf die Ränge 3 und 4.

Für Schmid ist es drei Tage nach dem 6. Platz beim Gold Race bereits der elfte Podestplatz in dieser Saison, die im Januar mit dem 2. Gesamtrang an der Tour Down Under in Australien für ihn bereits erfolgreich begonnen hatte.

Derweil trug sich der siegreiche Debütant Seixas als jüngster Fahrer in die Siegerliste des Flèche Wallonne ein. Mit seinem bereits siebten Profisieg löste der 19-Jährige vom Team Decathlon den Belgier Philémon De Meersman ab, der bei der Erstaustragung im Jahr 1936 bei seinem Sieg 21 Jahre und 150 Tage alt gewesen war. Seixas gilt derzeit als das grösste französische Radsport-Talent seit Jahrzehnten.

Bitter endete der Tag für Marc Hirschi. Der Berner, der das Rennen 2020 (im Alter von 22 Jahren) gewonnen hatte, stürzte rund 20 km vor dem Ziel. Wie schon am Sonntag beim Gold Race musste er vorzeitig aufgeben. Ob Hirschi erneut glimpflich davonkam und am kommenden Sonntag bei Lüttich-Bastogne-Lüttich starten kann, ist noch offen. Dort wird das nächste mit Spannung erwartete Duell zwischen Seixas und Dominator Tadej Pogacar erwartet.

Auch im Rennen der Frauen mischten mit Elise Chabbey und Noemi Rüegg zwei Schweizerinnen im Finale vorne mit. Chabbey brachte ihre Teamkollegin Demi Vollering in der Anfahrt zur Mur de Huy entscheidend in Stellung. Während die niederländische Europameisterin die Vorarbeit erfolgreich vollendete und siegte, passierte Chabbey das Ziel als 16. knapp vor Rüegg (21.). (sda)

15:12 Uhr

Mittwoch, 22. April

Lindsey Vonn will wieder Skifahren

Hier wird Vonn nach ihrem Horror-Sturz für den Abtransport vorbereitet.
Bild: AP

Lindsey Vonn will nach einer weiteren Operation im Herbst auf jeden Fall wieder Ski fahren. «Ob auf der Rennstrecke oder nicht, ich werde es definitiv wieder tun», sagte die 41-Jährige dem «People»-Magazin.

Ob sie auch in den Weltcup zurückkehrt, lässt die Amerikanerin weiter offen. «Vielleicht finde ich ja auch irgendwo ein schnelles Auto und eine Rennstrecke», scherzte Vonn. Sie habe jedenfalls weiter ein Faible für Geschwindigkeit.

Vonn war bei den Olympischen Winterspielen in Italien im Februar schwer gestürzt. Bei ihrem verhängnisvollen Unfall in der Abfahrt von Cortina d'Ampezzo hatte sie sich eine schwere Knie- und Unterschenkelverletzung zugezogen. Seitdem wurde die Olympiasiegerin von 2010 und einstige Speed-Dominatorin bereits fünfmal operiert. Ein erneutes Comeback, das hatte sie zuletzt schon erklärt, erwägt die 84-malige Weltcup-Siegerin dennoch.

Die vergangenen zwei Monate seien hart gewesen, sagte Vonn. Sie habe aber auch das Gefühl, grosse Fortschritte gemacht zu haben. Bevor sie sich noch einer sechsten Operation unterziehen wird, wolle sie lange Sommerferien verbringen, wieder normaler leben und schöne Dinge unternehmen. (sda/dpa)

11:59 Uhr

Mittwoch, 22. April

Aargauerin Michelle Heimberg qualifiziert sich für den Weltcup-Final

Die Wasserspringerin Michelle Heimberg hat sich für den Weltcup-Final in Peking qualifiziert. An diesem «Super Final», der vom 1. bis zum 3. Mai stattfindet, dürfen die besten zwölf Athletinnen und Athleten der Weltcup-Gesamtwertung teilnehmen.

«Mit Blick auf die Qualifikation für die Olympischen Spiele, die bereits im nächsten Jahr starten, ist das eine ideale Standortbestimmung», wird die Europameisterin vom 3-Meter-Brett in einer Mitteilung des Verbands zitiert.

Beim «Super Final» sorgt ein spezielles Wettkampfformat für zusätzliche Spannung. Zwei Athletinnen treten jeweils direkt gegeneinander an, nur eine qualifiziert sich für die nächste Runde. Im vergangenen Jahr hatte Heimberg krankheitsbedingt nicht am Wettkampf teilnehmen können. (sda)

10:45 Uhr

Mittwoch, 22. April

Auch das IOC hat den Fall Fischer im Blick

Das IOC erwartet, dass der Fall Fischer "seriös angeschaut" werde. Konkrete Forderungen gibt es keine.
Bild: Salvatore di Nolfi

Auch international interessiert der Fall um den ehemaligen Schweizer Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer. Wie Roger Schnegg, der Direktor von Swiss Olympic, am Dienstag im SRF-"Club» sagte, habe sich das International Olympische Komitee bei ihm gemeldet: «Das IOC hat uns angefragt, ich habe vom Verantwortlichen ein Telefon gekriegt. Er wollte sich informieren, was hier abgeht.» Das IOC erwarte, dass «diese Sache» seriös angeschaut werde. Forderungen seien keine gestellt worden, so Schnegg.

Was hätte passieren können, wenn Fischer mit seinem gefälschten Covid-Zertifikat an den Olympischen Spielen 2022 in Peking aufgeflogen wäre, sei gemäss Schnegg nicht abschätzbar: «Er wäre ganz sicher nicht an der Bande gestanden. Wie weit Team und Delegation sanktioniert oder ausgeschlossen worden wären, ist Spekulation. Aber so strikt wie die Massnahmen in China damals waren, würde ich das nicht ausschliessen.» (sda)

09:59 Uhr

Mittwoch, 22. April

Leicester steigt in die 3. Liga ab

2016 feierte ganz Leicester ein Fussball-Märchen - jetzt herrscht nach dem Abstieg in die 3. Liga Tristesse. Wie der Verein und seine Fans mit dem absoluten Tiefpunkt umgehen und warum trotzdem Hoffnung bleibt.

Das Remis gegen Hull City besiegelt den Fall von der Premier League in die League One innert zwei Jahren für Leicester City.
Bild: Jacob King

Zehn Jahre nach dem Sensations-Titel in der englischen Premier League ist Leicester City in die Drittklassigkeit abgestürzt. Durch das 2:2 am Montagabend zuhause gegen Hull City kann der Tabellenvorletzte den Klassenerhalt in Englands 2. Liga zwei Spieltage vor Saisonende auch theoretisch nicht mehr erreichen.

«Es gibt keine Ausreden», wird Leicesters Vorsitzender Aiyawatt Srivaddhanaprabha in einem Klub-Statement zitiert: «Wir haben die grössten Höhen und nun die tiefsten Tiefen erlebt, und der Schmerz ist uns allen gemeinsam. Es tut mir aufrichtig leid für die Enttäuschung, die wir verursacht haben.»

Im Februar waren Leicester wegen Verstosses gegen die Finanzregeln im Zusammenhang mit dem Aufstieg in der Saison 2023/24 sechs Punkte abgezogen worden. Der Verein scheiterte mit seinem Antrag auf Aufhebung dieser Strafe und verblieb in der Abstiegszone.

Das macht den Fans Hoffnung

Zehn Jahre ist die Sensation mittlerweile her: Der damalige Captain Wes Morgan und Meistertrainer Claudio Ranieri recken die Trophäe in die Höhe.
Bild: Matt Dunham

Nach dem sensationellen Titelgewinn 2016 unter Trainer Claudio Ranieri mit Ausnahmespielern wie Riyad Mahrez, N'Golo Kanté oder Jamie Vardy hatten die «Foxes» auch in der Saison 2020/21 mit dem Triumph im FA Cup Grund zum Jubeln. Doch danach begann die Talfahrt, vor drei Jahren stieg der Traditionsklub aus der Premier League ab. Ein Comeback in Englands Topliga währte nur eine Saison, der erneute Abstieg traf den Verein diesmal härter.

In seiner 142-jährigen Geschichte bestritt Leicester nur eine Saison (2008/09) in der dritten englischen Spielklasse. Was den Fans Hoffnungen macht: Damals gewann der Klub den Titel in der League One und stieg anschliessend sofort wieder in die Championship auf. (sda/dpa)

09:07 Uhr

Mittwoch, 22. April

Moser trifft und gewinnt

J.J. Moser erzielte das Siegtor erst in der Overtime.
Bild: Chris O'Meara

Die Tampa Bay Lightning gleichen in den NHL-Playoffs gegen die Montreal Canadiens dank Janis Moser zum 1:1 aus. Dem Bieler Verteidiger gelingt in der Verlängerung der 3:2-Siegtreffer.

Nach fast 13 Minuten in der Overtime und einem offensiven Bully schaffte es Moser knapp, den Puck in der gegnerischen Zone zu halten. «Ich bin mit dem Puck losgelaufen und plötzlich tat sich eine Lücke auf. Da muss man sich Zeit lassen und schiessen. Wir haben darüber gesprochen, viel mehr Pucks aufs Tor zu bringen», erzählte Moser die entscheidende Aktion der Partie gegenüber «NHL.com».

«So erzielt man Tore in den Playoffs», sagte Moser weiter, der zum ersten Mal in seiner Karriere in den Playoffs traf. Für seine Leistung wurde der 25-Jährige zum besten Spieler der Partie ausgezeichnet.

Im ersten Spiel der Best-of-7-Serie gegen Montreal hatte Tampa ein Break hinnehmen müssen. Ebenfalls in der Verlängerung hatten sich die Canadiens 4:3 durchgesetzt. Das dritte Spiel findet in der Nacht auf Samstag erstmals in Montreal statt.

Die Vegas Golden Knights verloren derweil gegen Utah Mammoth 2:3, nachdem sie die erste Partie der Playoffs noch gewonnen hatten. Der Emmentaler Goalie Akira Schmid stand für die Golden Knights wie schon im ersten Playoff-Spiel nicht im Aufgebot.

Ebenfalls eine Niederlage hinnehmen mussten die Los Angeles Kings gegen die Colorado Avalanche. In der Verlängerung verlor das Team von Kevin Fiala, der verletzungsbedingt noch immer fehlt, mit 1:2. Für die Kings ist es die zweite Niederlage in der Best-of-7-Serie. (sda)

09:03 Uhr

Mittwoch, 22. April

Schweizer Duo mit Inter im italienischen Cupfinal

Inter Mailand steht nach einer spektakulären Aufholjagd im italienischen Cupfinal. Mit einem 3:2-Heimsieg zittert sich der souveräne Leader der Serie A im Halbfinal-Rückspiel gegen Como weiter.

Yann Sommer überliess das Tor seinem Ersatz Josep Martinez (r.). Manuel Akanji spielte durch.
Bild: Roberto Bregani

Der frühere Schweizer Nationalgoalie Yann Sommer sass wie immer im Cup in dieser Saison und damit auch beim torlosen Remis im Hinspiel auf der Ersatzbank und überliess das Tor seinem eigentlichen Ersatz, dem Spanier Josep Martinez. Manuel Akanji hingegen spielte bei Inter in der Dreierabwehrkette durch.

Lange Zeit sah es allerdings nicht danach aus, als würden die Nerazzurri am 13. Mai im Römer Olimpico um ihren zehnten Cupsieg spielen können. Das von Cesc Fabregas gecoachte Überraschugsteam aus Como, das in der zweiten Saison nach der Rückkehr in die Serie A als Tabellenfünfter an den Champions-League-Plätzen schnuppert, lag nicht unverdient 2:0 in Führung. Doch dann glich Inters Hakan Calhanoglu die Partie mit seinen Toren in der 69. und 86. Minute wieder aus, ehe der eingewechselte Petar Sucic auf Zuspiel von Calhanoglu kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit der viel umjubelte 3:2-Siegtreffer für das Heimteam gelang.

Damit ist für Inter, das in der Serie A vor Runden vor Schluss mit zwölf Punkten Vorsprung klar auf Meisterkurs liegt, das Double weiterhin möglich. Den Finalgegner ermitteln am Mittwoch Atalanta Bergamo und Lazio Rom. Das Hinspiel endete 2:2. (sda)

08:59 Uhr

Mittwoch, 22. April

Marquez steigt nach der WM zum mexikanischen Nationaltrainer auf

Übernimmt nach der WM das Zepter von Aguirre: Mexikos Legende Rafael Marquez (r.)
Bild: Eduardo Verdugo

Mexikos langjähriger Captain und derzeitiger Co-Trainer Rafael Marquez wird nach der WM im Sommer wie geplant zum Cheftrainer befördert. «Sein Vertrag ist unterzeichnet», teilte Sportdirektor Duilio Davino mit.

Der frühere Verteidiger des FC Barcelona tritt die Nachfolge von Javier Aguirre an, der sein Amt nach dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko abgeben wird. Aguirre war bereits bei den Weltmeisterschaften 2002 und 2010 Nationaltrainer Mexikos. Marquez soll die Auswahl nun zur WM 2030 führen. (sda)

16:41 Uhr

Dienstag, 21. April

Golubic in Madrid ausgeschieden

Viktorija Golubic (WTA 81) scheitert beim WTA-1000-Turnier in Madrid in der ersten Runde. Die Schweizerin verliert gegen die Ungarin Anna Bondar (WTA 63) 2:6, 3:6.

Beim ersten Aufeinandertreffen der beiden Spielerinnen hatte Golubic zunächst grosse Mühe bei eigenem Aufschlag. Im ersten Satz wurde die 33-jährige Zürcherin gleich viermal gebreakt und gewann ihre beiden Games ausschliesslich bei Aufschlag der Gegnerin. Im zweiten Durchgang gab es nur noch ein Break, wobei Golubic gleich sieben Chancen auf einen Servicedurchbruch ungenutzt liess.

Im Turnier in der spanischen Hauptstadt verbleiben die Schweizerinnen Belinda Bencic (WTA 12), die nach einem Freilos in der Startrunde auf die Kroatin Petra Marcinko (WTA 74) trifft, sowie Simona Waltert (WTA 97), die sich in der Qualifikation mit einem 6:0, 6:2-Sieg gegen die Tschechin Dominika Salkova (WTA 120) einen Platz im Hauptfeld gesichert hat. (sda)

15:49 Uhr

Dienstag, 21. April

SCB plant ohne Captain Untersander und Trainer Ehlers

Der SC Bern vollzieht nach dem Verpassen der Playoffs einen radikalen Umbruch. Dabei plant der Klub unter anderem ohne Captain Ramon Untersander und nimmt auf der Trainerposition einen Wechsel vor.

«Wir haben unsere Ziele in der vergangenen Saison klar verfehlt und sind uns bewusst, dass Korrekturen nötig sind. Nun haben wir erste Änderungen vorgenommen - weitere werden noch folgen», erklärt SCB-Sportdirektor Martin Plüss in einer Medienmitteilung.

Eine wichtige Mutation betrifft den Trainerposten. Wie der SCB mitteilte, wird die Zusammenarbeit mit Headcoach Heinz Ehlers nicht verlängert. Sein Nachfolger wird spätestens Mitte Mai kommuniziert. Neben Patrick Schöb, der noch über einen weiterlaufenden Vertrag besitzt, bleibt auch Pavel Rosa dem Coachingstaff für zwei weitere Jahre als Assistenztrainer erhalten.

Zu einer grossen Rochade kommt es in der Verteidigung. Ramon Untersander, der in den letzten zwei Saisons als Captain amtete, Joël Vermin und der Schwede Hardy Häman Aktell müssen den Verein trotz weiterlaufenden Verträgen verlassen. Wie der SCB schreibt, suche man mit den Spielern derzeit noch eine einvernehmliche Lösung.

Mit Ian Mitchell stösst neu ein kanadischer Abwehrspieler zum Team. Der 27-Jährige wechselt aus der NHL-Organisation der Tampa Bay Lightning für zwei Saisons zum SCB. Mitchell ist nach Verteidiger Davyd Barandun und den Stürmern Dario Rohrbach, Paul Mottard und Joel Grossniklaus der fünfte Neuzugang für die kommende Saison.

Ausserdem wird die Zusammenarbeit mit Stürmer Emil Bemström, Verteidiger Samuel Kreis und Goalie Sandro Zurkirchen verlängert. Es ist davon auszugehen, dass der SCB nebst Zurkirchen und Christof von Burg für die Saison 2026/27 noch einen weiteren Torhüter verpflichtet. (sda)

15:02 Uhr

Dienstag, 21. April

Muheim fällt länger aus

Miro Muheim bangt um die WM-Teilnahme. Der Linksverteidiger des Hamburger SV hat sich am rechten Sprunggelenk verletzt und fällt länger aus.

Der Klub geht gemäss einer Medienmitteilung davon aus, dass der 28-Jährige in dieser Saison keine Partien mehr bestreiten kann. In der Bundesliga sind noch vier Runden zu spielen - die Hamburger liegen mit fünf Punkten Vorsprung auf den Barrageplatz auf Rang 14. Muheim ist der HSV-Feldspieler mit den meisten Einsatzminuten über alle Wettbewerbe hinweg in dieser Saison.

Damit muss Muheim, der im Nationalteam bisher acht Einsätze absolviert hat, ebenfalls um die Teilnahme an der WM in den USA, Kanada und Mexiko bangen. Die Schweizer reisen Anfang Juni ins Basecamp nach San Diego; das erste Spiel findet am 13. Juni gegen Katar statt. (sda)

14:21 Uhr

Dienstag, 21. April

Tholot bleibt Trainer des FC Sion

Didier Tholot verlängert seinen Vertrag als Trainer des FC Sion. Der französische Coach unterschreibt bis Juni 2029, auch sein gesamter Trainerstab bleibt im Wallis, wie der Verein am Dienstag an einer Medienkonferenz mitteilte.

Tholot, der einst selbst für Sitten spielte, war bereits 2003, 2009 und 2015 Trainer des Westschweizer Klubs. Insgesamt betreute er den FC Sion in diesen Amtszeiten in 250 Spielen.

Vereinspräsident Christian Constantin sagte zur Vertragsverlängerung: «Er hat es geschafft, die Mannschaft zu strukturieren und weiterzuentwickeln. Ich hoffe, dass sich dieser Weg fortsetzt.» Neben Tholot wurde auch der Vertrag von Generaldirektor Marco Degennaro verlängert, er unterschrieb bis Juni 2031.

In der Tabelle liegt Sion derzeit auf dem 5. Platz und darf darauf hoffen, in der kommenden Saison europäisch zu spielen. (sda)

11:17 Uhr

Dienstag, 21. April

Letzte Spiele der WM-Qualifikation angesetzt

Das Schweizer Frauen-Nationalteam bestreitet das letzte Heimspiel im Rahmen der ersten Tranche der WM-Qualifikation im Tessin. Gegen Malta eröffnet die Equipe von Trainer Rafel Navarro am 5. Juni gleichzeitig auch das neue Stadion in Lugano. Anpfiff ist um 19.30 Uhr. Vier Tage später steht dann zum Abschluss ein Auswärtsspiel in Nordirland in Lurgan an (19.00 Uhr Schweizer Zeit).

Sowohl gegen Malta (4:1) als auch gegen Nordirland (2:0) setzte sich das Nationalteam bereits im März während des ersten Zusammenzugs des Jahres durch. (sda)

08:57 Uhr

Dienstag, 21. April

Dallas gewinnt das zweite Playoff-Spiel

Die Dallas Stars mit Lian Bichsel gleichen in den Playoffs gegen Minnesota Wild aus. Zuhause setzte sich das Team des Solothurner Verteidigers 4:2 durch. Entscheidend für den Sieg war neben Goalie Jake Oettinger, der 28 Paraden zeigte, vor allem Wyatt Johnston.

Der Kanadier erzielte das erste und das letzte Tor der Partie. Johnstons zweiter Treffer fiel kurz vor Schluss in einem Powerplay der Gastgeber. Direkt zuvor hatten die Stars ein Überzahlspiel von Minnesota unversehrt überstanden. Bichsel gelangen keine Skorerpunkte.

Dank des Sieges steht es nach dem zweiten Spiel der Best-of-7-Serie 1:1. In der ersten Partie, die mit einer 1:6-Niederlage endete, waren die Stars noch deutlich unterlegen gewesen. (sda)

22:21 Uhr

Montag, 20. April

National League: HCD schlägt Fribourg 3:1

Der HC Davos gleicht die Playoff-Finalserie gegen Fribourg-Gottéron aus. Nach der Heimniederlage zum Auftakt gewinnen die Bündner in Freiburg 3:1 und holen sich den Vorteil zurück.

Wichtiger Sieg: Der HC Davos gleicht die Finalserie gegen Fribourg aus.
Bild: Keystone

Davos legt früh den Grundstein: Tino Kessler (3.) und Klas Dahlbeck (4.) treffen mit den ersten Schüssen. Nach dem Anschlusstreffer von Simon Seiler (12.) stellt Lukas Frick noch im ersten Drittel in Überzahl den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her.

Fribourg leistet sich zu viele Fehler und kommt offensiv zu wenig zwingend auf. Trotz einiger Chancen – unter anderem durch Julien Sprunger – bleibt es im weiteren Spielverlauf torlos. Besonders das Powerplay der Gastgeber enttäuscht.

Mit dem ersten Auswärtssieg in Freiburg in dieser Saison dreht Davos die Serie wieder zu seinen Gunsten. Spiel 3 findet am Mittwoch in Davos statt. (sda)

21:37 Uhr

Montag, 20. April

Laureus Awards: Alcaraz, Sabalenka und Kroos ausgezeichnet

Carlos Alcaraz und Aryna Sabalenka sind bei den Laureus Awards in Madrid als Weltsportler und Weltsportlerin des Jahres ausgezeichnet worden. Die beiden Tennisstars erhielten den «Sport-Oscar» bei der Gala im Palacio de Cibeles.

Der spanische Tennisspieler Carlos Alcaraz mit der Auszeichnung «Sportler des Jahres» bei den Laureus World Sports Awards Madrid 2026 in Madrid.
Bild: EPA

Überraschend wurde auch Toni Kroos geehrt: Der ehemalige deutsche Fussballstar erhielt für seine Karriere den «Sporting Inspiration Award». Kroos hatte 2024 seine Laufbahn beendet und unter anderem fünfmal die Champions League mit Real Madrid gewonnen.

Alcaraz ist mit 22 Jahren der jüngste Gewinner der Hauptkategorie. Sabalenka dominierte die Weltrangliste und feierte ihren ersten Laureus-Titel.

Als Team des Jahres wurde Paris Saint-Germain ausgezeichnet. Formel-1-Weltmeister Lando Norris erhielt den Preis für den Durchbruch des Jahres, Golfer Rory McIlroy jenen für das Comeback des Jahres.

21:19 Uhr

Montag, 20. April

Servette erneuert kompletten Trainerstaff

Mit der Ankunft des neuen schwedischen Cheftrainers Sam Hallam setzt der Genève-Servette HC auf einen komplett neuen Trainerstab. Wie die Genfer am Montag mitteilten, werden die Finnen Ville Peltonen, Pekka Kangasalusta und Samuel Tilkanen den Klub verlassen.

Das Trio war erst seit dieser Saison für den Klub tätig. Peltonen war Anfang Oktober nach der Freistellung von Yorick Treille zum Headcoach aufgestiegen. Unter seiner Leitung erreichten die Genfer die Playoff-Halbfinals und qualifizierten sich als Qualifikations-Dritte für die Champions Hockey League. (sda)

16:25 Uhr

Montag, 20. April

Eishockey-WM: Österreich muss auf namhafte Akteure verzichten

Vinzenz Rohrer ist nach dem Ausscheiden gegen den HCD bereits wieder auf dem Eis.
Bild: Roger Albrecht/freshfocus

Österreichs Eishockey-Nationalteam muss an der WM in der Schweiz ohne Marco Rossi und Marco Kasper auskommen. Die beiden NHL-Söldner fallen für das Turnier verletzungsbedingt aus.

Die Stürmer der Vancouver Canucks (Rossi) und der Detroit Red Wings (Kasper) erhielten von ihren Klubs nach den obligatorischen Medizinchecks nach Saisonende kein grünes Licht für die Titelkämpfe vom 15. bis 31. Mai. «Das ist natürlich schade, ändert aber nichts an unseren Zielen», sagte ÖEHV-Coach Roger Bader. Der Schweizer hatte Österreich im Vorjahr erstmals seit 1994 wieder in einen WM-Viertelfinal geführt.

Damit fehlen Bader nach David Reinbacher, der mit den Montreal Canadiens die NHL-Playoffs bestreitet, und Vinzenz Rohrer, der nach dem Saisonende mit den ZSC Lions in Montreals Farmteam Laval Rocket in die AHL beordert wurde, zwei weitere wichtige Leistungsträger.

Österreich ist am 20. Mai in Zürich einer der sieben Schweizer Vorrundengegner. (sda)

14:43 Uhr

Montag, 20. April

Nur Bellinzona ohne Lizenz für die nächste Saison

Aus finanziellen Gründen erhalten die Tessiner keine Lizenz für die Challenge League.
Bild: Michela Locatelli/freshfocus

Die Swiss Football League (SFL) hat 21 der 22 Super-League- und Challenge-League-Klubs die Spielberechtigung für die kommende Saison erteilt. Einzig der akut abstiegsbedrohte Challenge-Ligist Bellinzona hat die Vorgaben in erster Instanz nicht erfüllt.

Als Grund für die verweigerte Lizenz nennt die SFL in der Mitteilung finanzielle Gründe. Dem Liga-Schlusslicht hatte im Dezember wegen fehlender Unterlagen bereits der Lizenzentzug für diese Saison gedroht. Die zuständige Rekursinstanz der SFL hiess Bellinzonas Einspruch schliesslich gut, womit die Tessiner den Spielbetrieb fortsetzen konnten.

Insgesamt prüfte die Kommission 26 Dossiers. Neben den 21 SFL-Klubs erhielten auch die drei Promotion-League-Vereine Kriens, Brühl und Biel-Bienne die Lizenz. Sie sind damit zum Aufstieg berechtigt. Der FC Schaffhausen zog sein Gesuch «auf Grund der sportlichen Ausgangslage» zurück. (sda)

10:29 Uhr

Montag, 20. April

Sechs Verstärkungen für die Heimspiel-WM-Vorbereitungswoche in Biel

Stéphane Charlin wird mit fünf weiteren Spielern für die Tests gegen Ungarn nachnominert.
Bild: Salvatore di Nolfi

Mit Torhüter Stéphane Charlin, den Verteidigern Tim Berni, Giancarlo Chanton und Simon Le Coultre von Genève-Servette sowie den beiden ZSC-Spielern Sven Andrighetto und Nicolas Bächler verstärken in dieser Woche sechs neue Akteure das Schweizer Nationalteam.

Andrighetto, der sich in den Playoffs mit den ZSC Lions verletzt hat, wird vorerst nur reduziert trainieren und seinen Aufbau fortsetzen. In den beiden Testspielen gegen Ungarn wird er noch nicht zum Einsatz kommen.

Weitere Spieler bereits ausgeschiedener Teams werden zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls nominiert.

Nicht mehr zum Kader gehören Torhüter Ludovic Waeber sowie die Verteidiger Rodwin Dionicio und Dario Wüthrich.

Zwei Heimspiele gegen Ungarn

Nach fünf Jahren kehrt die Schweizer Herren-Nationalmannschaft nach Biel zurück. Das Team von Head Coach Jan Cadieux trifft am Donnerstag, 23. April 2026, und Freitag, 24. April 2026, jeweils um 19:45 Uhr in der Tissot Arena zweimal auf Ungarn. Die letzten beiden Partien der Schweiz in der Tissot Arena wurden im Mai 2021 ausgetragen. Damals siegte die Schweiz gegen Russland mit 3:1 und 1:0.

Die beiden Begegnungen sind zugleich die einzigen Vorbereitungsspiele auf heimischem Eis vor der Heim-WM. (Medienmitteilung SIHF)

08:59 Uhr

Montag, 20. April

Favorisiertes Tampa Bay kassiert sofort das Break

Janis Moser (l.) kann die Niederlage auch nicht mehr abwenden. Tampa Bay ist nun gefordert.
Bild: Chris O'Meara

Die Tampa Bay Lightning mit dem Bieler Janis Moser kassierten zum Auftakt der NHL-Playoffs gleich ein Break. Sie verloren die erste Achtelfinal-Partie gegen die Montreal Canadiens 3:4 n.V.

Moser stand als Stammspieler über 22 Minuten auf dem Eis, das er mit einer Minus-1-Bilanz verliess. Der 25-jährige Verteidiger bestritt die sechste Playoff-Partie seiner Karriere.

Die Los Angeles Kings ohne den verletzten Kevin Fiala bezogen zum Auftakt ihrer Playoff-Spiele in der Western Conference eine 1:2-Niederlage gegen den Qualifikationssieger Colorado Avalanche. Die Kalifornier schafften zwei Minuten vor Ende der Partie den Anschlusstreffer, mehr lag nicht mehr drin.

Ebenfalls zuschauen musste der Schweizer Goalie Akira Schmid. Der Emmentaler figurierte bei den Vegas Golden Knights nicht im Aufgebot. Im Tor stand Carter Hart, der seinen Job mit einer Fangquote von 94 Prozent gut erledigte und so sein Team zu einem 4:2-Sieg über Utah Mammoth führte. Als Ersatz wäre Adin Hill zum Einsatz gekommen. (sda)

21:36 Uhr

Sonntag, 19. April

Ian Hauri beim Grand Prix in Budapest auf dem Podest

Der Genfer Degenfechter Ian Hauri meldet sich beim Grand Prix in Budapest mit Platz 3 eindrücklich zurück. Für den 23-jährigen Schweizer Teamleader war es der erste Podestplatz im Einzel-Weltcup, seit er vor einem Jahr - ebenfalls in der ungarischen Hauptstadt - Zweiter wurde.

Der Wettkampftag begann für den von Schulterproblemen genesenen Hauri mit einem denkbar knappen 15:14 im Auftaktgefecht gegen den Spanier Manuel Bargues. In den folgenden Runden zeigte sich der Westschweizer deutlich souveräner und dominierte seine Gegner, ehe er im Halbfinal auf den Kasachen Yerlik Sertay traf, dem er mit 12:15 unterlag.

Auch die weiteren Schweizer Athleten überzeugten im stark besetzten Teilnehmerfeld: Hadrien Favre belegte den 12. Platz, Alexis Bayard klassierte sich im 20. Rang. Bei den Frauen sorgte Angeline Favre mit Platz 6 für das beste Schweizer Resultat.

Der Weltcup macht nun Halt in der Schweiz: Vom 22. bis 24. Mai trifft sich die internationale Fechtelite in Bern. (sda)

20:56 Uhr

Sonntag, 19. April

Alkmaar ist niederländischer Cupsieger

Alkmaar gewinnt zum fünften Mal den niederländischen Cup. Im Final in Rotterdam setzte sich das Team aus Nordholland gegen NEC Nijmegen mit 5:1 durch.

Für Nijmegen, das in der Meisterschaft auf dem 3. Platz und damit drei Ränge vor Alkmaar klassiert ist, war es die sechste Niederlage im sechsten Final. (sda)

20:48 Uhr

Sonntag, 19. April

Buemi und Co. siegen zum Auftakt der Langstrecken-WM

Sébastien Buemi und seine Teamkollegen Brendon Hartley und Ryo Hirakawa starten mit einem Erfolg in die Langstrecken-WM. Das Trio gewinnt zum Auftakt das 6-Stunden-Rennen in Imola.

In der ersten Prüfung der neuen Saison setzte sich die Equipe von Toyota mit dem Waadtländer, dem Neuseeländer und dem Japaner am Steuer gegen Ferrari durch. Nach 213 Runden hatte Schlussfahrer Buemi 13 Sekunden Vorsprung auf die Weltmeister der letzten Saison um James Calado, Antonio Giovinazzi und Alessandro Pier Guidi. Platz 3 ging ebenfalls an Toyota.

Für den japanischen Autobauer war es im 100. Langstrecken-Rennen der 50. Sieg. (sda)

20:06 Uhr

Sonntag, 19. April

Embolo trifft und ist auf Europa-Kurs

Breel Embolo erzielt seinen achten Saisontreffer mit Rennes. Der Basler Stürmer trifft in der 30. Runde der Ligue 1 beim 3:0 in Strassburg zum 2:0.

Embolo musste nach einem Eckball in der 50. Minute nur noch ins leere Tor einschieben. Zwei Minuten später fiel mit dem 3:0 die Entscheidung in der Partie der Bretonen gegen den Conference-League-Halbfinalisten.

Rennes ist dank des dritten Sieges in Folge gut auf Kurs Richtung Europacup-Platz. (sda)

19:56 Uhr

Sonntag, 19. April

Manchester City lanciert das Meisterrennen neu

Das Meisterrennen in England ist wieder komplett offen. Durch den 2:1-Heimsieg im Spitzenspiel der 33. Runde der Premier League gegen Leader Arsenal rückt Manchester City bis auf drei Punkte an die Londoner heran.

Manchester City hat ein Spiel weniger ausgetragen und würde mit einem Sieg in der noch nicht terminierten Nachtragspartie gegen Crystal Palace punktgleich mit Arsenal dastehen. Derzeit hat der Leader die um einen Treffer bessere Tordifferenz.

Im Spitzenspiel vom Sonntag trafen Rayan Cherki (16.) und Erling Haaland (65.) für Manchester City zum Sieg. Arsenal hatte nach einem Fehler von Goalie Gianluigi Donnarumma zwischenzeitlich durch Kai Havertz ausgeglichen. Für den Deutschen war es das erste Premier-League-Tor seit über einem Jahr. In der zweiten Halbzeit vergab Havertz zwei gute Möglichkeiten für einen weiteren Treffer, unter anderem in der 90. Minute mit einem Kopfball aus idealer Position.

Ein Punkt von Arsenal wäre nicht gestohlen gewesen. Nach der Pause hatten die Gunners, die 2004 letztmals Meister waren, nicht nur die vergebenen Torchancen von Havertz zu beklagen, sondern auch zwei Pfostenschüsse. (sda)

Mehr zum Thema:

19:24 Uhr

Sonntag, 19. April

Bayern München ist zum 35. Mal deutscher Meister

Bayern München nutzt die erste Gelegenheit, sich den 35. Meistertitel zu sichern. Das Team von Vincent Kompany ist nach dem 4:2 gegen Stuttgart bereits vier Runden vor Saisonende nicht mehr vom 1. Platz zu verdrängen.

Obwohl eine ganze Reihe von Topcracks nicht in der Startformation stand, nutzte Bayern München das Heimspiel gegen Stuttgart zu einer weiteren Demonstration seiner Stärke. Nachdem die unter anderem zunächst ohne Michael Olise, Harry Kane, Manuel Neuer, Jonathan Tah oder Dayot Upamecano angetretenen Münchner nach 21 Minuten in Rückstand geraten waren, drehten sie die Partie innerhalb von rund sechs Minuten. Raphaël Guerreiro, Nicolas Jackson und Alphonso Davies trafen zwischen der 31. und 37. Minute. Den letzten Münchner Treffer erzielte der nach der Pause eingewechselte Harry Kane, der nun bei 32 Bundesliga-Toren steht.

Bayern München strebt diese Saison das Triple an. Da kommt die vorzeitige Meisterschaftsentscheidung gelegen. Kompany, der auch im zweiten Jahr als Bayern-Trainer den Meistertitel holte, kann sich auf die anstehenden Aufgaben in den anderen Wettbewerben konzentrieren. Am Mittwoch bestreitet der FC Bayern den Cup-Halbfinal in Leverkusen, bevor es in den zwei Wochen darauf gegen Paris Saint-Germain um den Einzug in den Final der Champions League geht. (sda)

Mehr zum Thema:

17:48 Uhr

Sonntag, 19. April

Manzambi mit fünftem Saisontor

Johan Manzambi erzielt sein fünftes Saisontor in der Bundesliga. Der 20-jährige Genfer trifft beim 2:1-Heimsieg des SC Freiburg gegen Heidenheim.

Ein abgefälschter Schuss von Manzambi nach einem Konter führte Mitte der ersten Halbzeit zum 1:0. Den Freiburger Sieg sicherte nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich des Schlusslichts Maximilian Eggestein in der 83. Minute.

Neben Manzambi stand auch der Schweizer U21-Nationalspieler Bruno Ogbus in der Startformation des Europa-League-Halbfinalisten. (sda)

17:31 Uhr

Sonntag, 19. April

Remco Evenepoel gewinnt das Amstel Gold Race

Remco Evenepoel gewinnt die 60. Ausgabe des Amstel Gold Race. Der Belgier setzt sich beim ersten Ardennen-Klassiker der Saison im Sprint gegen Vorjahressieger Mattias Skjelmose durch. Mauro Schmid wird starker Sechster.

Evenepoel revanchierte sich mit seinem Sieg für die Niederlage, die er im letzten Jahr mit Platz 3 an selber Stätte hinnehmen musste. Damals setzte sich Skjelmose im Dreiersprint gegen die Favoriten Tadej Pogacar und Evenepoel durch. Nun hatte der Däne das Nachsehen gegenüber dem Belgier, der den Sprint rund 200 Meter vor dem Ziel aus dem Windschatten heraus in Angriff nahm und seinen Kontrahenten stehen liess.

Platz 3 sicherte sich im Sprint der Verfolgergruppe, zu der auch Mauro Schmid gehörte, der Franzose Benoit Cosnefroy. Er büsste knapp zwei Minuten auf den Sieger ein. Schmid, der ein starkes Rennen zeigte, nach 257 km in Valkenburg jedoch eine schlechte Positionierung hatte, klassierte sich als bester Schweizer im 6. Rang.

Ein Rennen zum Vergessen erlebte das Schweizer Team Tudor. Teamleader Marc Hirschi, der vor zwei Jahren den Sieg als Zweiter nur knapp verpasste, stürzte rund 40 km vor dem Ziel und musste das Rennen aufgeben. Das Amstel Gold Race ist der erste von drei Ardennen-Klassikern. Am Mittwoch folgt Flèche Wallone, kommenden Sonntag das Monument Lüttich-Bastogne-Lüttich (sda)

17:13 Uhr

Sonntag, 19. April

GC-Fans attackieren eigenen Teambus: «Dieses Verhalten ist beschämend»

Nach Spielschluss des Cup-Halbfinals vom Samstag zwischen Stade Lausanne-Ouchy und den Grasshoppers (2:0) wurde der Mannschaftsbus der Zürcher von rund 30 Personen attackiert. Nun meldet sich der Klub zu Wort.

Gemäss der Mitteilung bewarfen die Personen den Bus mit Petarden und Absperrgittern. Ein Teil der Mannschaft befand sich zu diesem Zeitpunkt demnach bereits im Bus, konnte aber noch rechtzeitig in den Garderobentrakt flüchten. In der Folge hätten besagte Personen versucht, in die Garderoben vorzudringen. Der Grossteil habe vom Sicherheitspersonal gestoppt werden können. Einzelne Personen seien jedoch kurzzeitig in den Trakt gelangt, aber daran gehindert worden, bis zu den Spielern vorzudringen. Wie der Klub schreibt, sei der Buschauffeur hingegen durch den Einsatz von Pfefferspray leicht verletzt worden. Im Anschluss an diesen Vorfall konnte die Mannschaft der Grasshoppers die Rückreise planmässig antreten.

«Wir verstehen die grosse Enttäuschung über die gestrige Cup-Niederlage. Die Mannschaft, der Klub sowie das ganze Umfeld teilen diese ebenfalls», schreibt der Klub. Dennoch sei mit diesem Vorfall eine klare Grenze überschritten worden: «Dieses Verhalten ist beschämend und in keiner Weise akzeptabel. Wir verurteilen diesen Angriff aufs Schärfste.»

Gemäss Mitteilung sei eine detaillierte Aufarbeitung gemeinsam mit den Fanvertretern bereits eingeleitet worden, zudem stehe der Klub in engem Kontakt mit den Sicherheitsbeauftragten, um den Vorfall näher aufzuklären und etwaige rechtliche Schritte einzuleiten. (sda)

16:53 Uhr

Sonntag, 19. April

St. Gallen sichert sich das Cupfinal-Ticket

Der FC St. Gallen gewinnt beim Challenge-League-Klub Yverdon mit 2:0. Lukas Görtler früh in der Partie und Alessandro Vogt in der Schlussphase trafen für den Favoriten. Am 24. Mai trifft St. Gallen in seinem siebten Cupfinal auf Stade Lausanne-Ouchy. (sda)

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16:41 Uhr

Sonntag, 19. April

Riedi mit Turniersieg in Busan

Nach einem schwierigen Start ins Jahr feiert Leandro Riedi (ATP 169) einen wichtigen Erfolg. Der Zürcher sicherte sich beim Hartplatz-Challenger in Busan seinen fünften Titel in dieser Kategorie.

Im Final setzte sich Riedi mit 3:6, 6:3, 6:2 gegen den Chinesen Yunchaokete Bu (ATP 175) durch. Dank dieses Triumphs wird der 24-Jährige im kommenden ATP-Ranking gleich 40 Plätze gutmachen.

Zuvor war Riedi einmal mehr durch Verletzungen gebremst worden und konnte den Schwung seines Achtelfinal-Einzugs am US Open im vergangenen September nicht wie erhofft mitnehmen. Der Sieg in Südkorea könnte ihm nun den nötigen Auftrieb für die kommenden Aufgaben geben. (sda)

07:39 Uhr

Sonntag, 19. April

Dallas verliert zum Playoff-Auftakt

Die Playoffs beginnen für die Dallas Stars und Lian Bichsel denkbar schlecht. Gegen die Minnesota Wild resultiert eine 1:6-Heimniederlage. Der Verteidiger aus Solothurn trägt allerdings keine grosse Schuld an der deutlichen Pleite. In etwas mehr als 15 Minuten Einsatzzeit kam er auf eine ausgeglichene Bilanz. Die Gäste führten dagegen bereits zur Spielhälfte mit 4:0.

Das zweite Spiel der Best-of-7-Serie findet erneut in Texas statt. Für Dallas gibt es dabei keinen Spielraum für Fehler mehr - das Team hat nur eines der letzten acht Playoff-Heimspiele gewonnen. Die Philadelphia Flyers, die seit 2020 nicht mehr in den Playoffs vertreten waren, sorgten derweil für eine Überraschung. Sie gewannen mit 3:2 bei den Pittsburgh Penguins dank des entscheidenden Treffers des 19-jährigen Rookies Travis Sanheim. (sda)

07:27 Uhr

Sonntag, 19. April

Real Sociedad gewinnt den spanischen Cup

Real Sociedad gewinnt den spanischen Cup. In Sevilla siegen die Basken gegen Atlético Madrid mit 4:3 im Penaltyschiessen. Zwei Paraden von Goalie Unai Marrero gegen die Atlético-Stars Alexander Sörloth und Julian Alvarez gleich zum Auftakt des finalen Akts waren für die Mannschaft von Langzeittrainer Diego Simeone zu viel. Aufseiten des Aussenseiters vergab lediglich Orri Oskarsson.

Zuvor hatten die Madrilenen das Geschehen zweimal ausgeglichen. Alvarez erzielte in der 83. Minute das 2:2 und rettete sein Team so in die Verlängerung. In dieser traf der Atlético-Stürmer nur das Lattenkreuz. Für Real Sociedad war es nach 1909, 1987 und 2020 der vierte Cupsieg der Klubgeschichte. (sda)

06:02 Uhr

Sonntag, 19. April

DFB-Vize verurteilt Sexismus gegen Eta

Die sexistischen Anfeindungen gegen Union Berlins Trainerin Marie-Louise Eta haben auch den Deutschen Fussball-Bund (DFB) auf den Plan gerufen. «Diese Kommentare sind inakzeptabel», sagte DFB-Vizepräsidentin Celia Sasic dem Nachrichtenportal t-online mit Blick auf die Reaktionen in den Sozialen Medien. Es sei daher «absolut richtig und wichtig», dass Union «klar Haltung» gezeigt habe.

Die Anfeindungen richteten sich schliesslich «nicht nur gegen eine einzelne Person, sondern stellen Werte infrage, die für unseren Sport zentral sind: Respekt, Fairness und Gleichwertigkeit», ergänzte die Ex-Nationalspielerin. Die zuständigen Stellen seien sensibilisiert, die Regeln dazu eindeutig: «Es gibt null Toleranz gegenüber sexistischen oder diskriminierenden Vorfällen.»

Auch für den Fall von Beleidigungen gegen Eta während eines Spiels sei der DFB gewappnet. Sasic verwies darauf, dass der Verband «klare und erprobte Abläufe» habe, «um beleidigende oder strafbare Kommentare auszublenden, zu melden und, wenn nötig, auch an die Staatsanwaltschaft weiterzugeben». Grundsätzlich schaue der DFB bei jedem Spiel «sehr genau hin, wenn es um Diskriminierung oder Grenzüberschreitungen geht - unabhängig vom Anlass oder von der Person», sagte Sasic. (sid)

22:52 Uhr

Samstag, 18. April

Fribourg-Gottéron gelingt das Break

Fribourg-Gottéron legt im Playoff-Final vor und gewinnt auswärts die erste Partie der Best-of-7-Serie in Davos 3:2. Spiel 2 findet kommenden Montag in der Westschweiz statt.

Jan Dorthe, Henrik Borgström und Samuel Walser schiessen Fribourg-Gottéron 3:0 in Führung. Diese gerät in Gefahr, als Yannick Frehner und Julian Parrée im Schlussdrittel mit einem Doppelschlag innert 12 Sekunden (!) auf 2:3 verkürzen. In der hektischen Schlussphase wird Davos noch ein Tor aberkannt. (sda)

22:33 Uhr

Samstag, 18. April

Thun nimmt den vorletzten Schritt

Thun gewinnt gegen Basel 3:1 und kann bereits am nächsten Wochenende seinen historischen Meistertitel perfekt machen.

So richtig glaubte niemand daran, aber es gab sie doch, die Beobachtenden, die sich fragten, ob der FC Thun kurz vor dem Ziel doch noch das Nervenflattern ereilen würde. Zweimal hatte die Mannschaft von Mauro Lustrinelli zuletzt verloren und Verfolger St. Gallen immerhin vier Punkte auf die Berner Oberländer gut gemacht. Und obwohl der Vorsprung des Aufsteigers nach wie vor komfortabel war, hegten Ostschweizer Optimisten leise Hoffnungen auf ein grünweisses Wunder.

Am Samstag nun werden wohl auch diese verflogen sein. 3:1 gewinnt der FC Thun das in der letzten Woche abgesagte Spiel gegen den FC Basel. Den Grundstein zum wegweisenden Sieg legte Christopher Ibayi in der 28. Minute, der eine Vorarbeit von Elmin Rastoder zum 1:0 verwertete.

Kurz nach der Pause zeigte Thuns Aussenverteidiger Michael Heule seine Klasse: Nach einem weiten Ball von Kastriot Imeri setzte sich der Verteidiger im direkten Duell gegen Basels Julien Duranville durch und traf zum 2:0 (53.). Für Heule war es sein erstes Tor in der Super League überhaupt.

Zwar gelang dem jungen Belgier Duranville der Anschlusstreffer. Doch die Hoffnung der Basler währte nicht lange. Die Thuner reagierten abgebrüht und nutzten die Räume mit einem blitzschnell vorgetragenen Gegenstoss in der 64. Minute. Diesmal glänzte Torschütze Heule als Vorbereiter: Er bediente Elmin Rastoder, und der nordmazedonische Nationalspieler bezwang FCB-Keeper Marwin Hitz eiskalt zum 3:1-Endstand. Für Rastoder war es bereits das 13. Saisontor.Meister-Party am nächsten Wochenende?

Dank dieses Erfolgs nimmt der Aufsteiger den wohl vorletzten Schritt zum historischen ersten Meistertitel. Die Berner Oberländer weisen nun 74 Punkte auf und haben das Polster auf den FC St. Gallen weiter vergrössert. Bereits am kommenden Samstag im Heimspiel gegen den FC Lugano können die Thuner aus eigener Kraft den Titel fixieren. Alternativ könnte die Entscheidung auch am Sonntag auf dem Sofa fallen, falls St. Gallen gegen die Young Boys nicht gewinnt.

Während in Thun die Feierlichkeiten geplant werden können, bedeutet die Niederlage für den FC Basel einen herben Dämpfer. Auf Platz 4 liegend verlieren die Basler im engen Kampf um die Europacup-Plätze wichtige Punkte und müssen nun aufpassen, dass ihnen die Konkurrenz nicht enteilt. (sda)

19:57 Uhr

Samstag, 18. April

Okafor mit Tor und Assist

Noah Okafor trägt ein Tor und einen Assist zum 3:0-Heimsieg von Leeds gegen Wolverhampton bei. Damit kommt der Aufsteiger dem Klassenerhalt in der Premier League einen Schritt näher.

Okafor bereitete in der 18. Minute den Fallrückzieher-Treffer von Verteidiger James Justin vor und war keine drei Minuten später selber erfolgreich. Im April läuft es bisher für den Schweizer Nationalstürmer. In den bisherigen drei Spielen in diesem Monat gelangen ihm fünf Skorerpunkte.

Leeds hat acht Punkte Reserve auf den ersten Abstiegsplatz, den weiterhin Tottenham belegt. Der Londoner Europa-League-Sieger verpasste beim 2:2 gegen Brighton den ersten Sieg in diesem Jahr knapp. Im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Roberto De Zerbi gelang dem Niederländer Xavi Simons in der 77. Minute das 2:1. Georginio Rutter glich in der 95. Minute für Brighton, den Ex-Klub von De Zerbi, aus. (sda)

18:45 Uhr

Samstag, 18. April

Bundesliga: Bayern München fehlt noch ein Punkt, Rieder Doppeltorschütze

Wenige Tage nach dem Fussballfest in der Champions League gegen Real Madrid spricht einiges dafür, dass es in München am Sonntag auch zur Meisterparty kommt. Der erste Verfolger Dortmund mit Gregor Kobel im Tor kassierte durch zwei Penaltys von Andrej Kramaric (41. und 98.) die zweite Niederlage in Folge und liegt weiterhin zwölf Punkte hinter Bayern München. Mit einem Punkt am Sonntag ist der Titelverteidiger in den danach verbleibenden vier Runden auch rechnerisch nicht mehr einzuholen.

Eine Glanzvorstellung gelang am Samstagnachmittag Fabian Rieder. Der Schweizer Internationale erzielte beim 2:1-Sieg der Augsburger in Leverkusen beide Tore. In der 15. Minute war er mit einem abgefälschten Schuss erfolgreich und tief in der Nachspielzeit verwertete er einen Penalty. Der ehemalige YB-Mittelfeldspieler steht nun bei sechs Saisontoren in der Meisterschaft. Leverkusen, das am Mittwoch im Cup-Halbfinal Bayern München fordert, war früh dank eines von Patrik Schick gegen Cédric Zesiger gewonnenen Kopfballduells in Führung gegangen.

Im hitzigen Nordderby zwischen Werder Bremen und Hamburg (3:1) musste der Schweizer Nationalspieler Miro Muheim eine Viertelstunde vor Schluss verletzt ausgewechselt werden. Das rechte Knie des Aussenverteidigers wurde bei einem Zweikampf in Mitleidenschaft gezogen. Wie schwer es den Zürcher erwischt hat, ist noch unklar. (sda)

17:22 Uhr

Samstag, 18. April

Gaia Rasmussen schwimmt Schweizer Rekordzeit

Gaia Rasmussen verbesserte bei den Schweizer Vereinsmeisterschaften in Sursee ihren eigenen Schweizer Rekord über 200 m Rücken im 25-m-Becken. Die 22-jährige Genferin schlug nach 2:07,11 Minuten an und unterbot damit die Bestmarke, die sie ein Jahr zuvor bei demselben Wettkampf aufgestellt hatte, um 11 Hundertstel. (sda)

16:13 Uhr

Samstag, 18. April

Judo-EM: Zwei Schweizerinnen holen Bronze

Die Schweiz hat bei den Europameisterschaften in Tiflis innerhalb von zwei Tagen zwei Medaillen gewonnen. Beide Triumphe kamen durch junge Waadtländerinnen.

April Lynn Fohouo sicherte sich am Samstag in der Gewichtsklasse bis 70 kg die Bronzemedaille, 24 Stunden nachdem Binta Ndiaye in der Gewichtsklasse bis 57 kg dieselbe Medaille gewonnen hatte. (sda)

16:10 Uhr

Samstag, 18. April

Inter siegt weiter

Inter Mailand gewinnt gegen Cagliari im San Siro 3:0 und baut den Vorsprung in der Tabelle auf den ersten Verfolger Napoli zumindest temporär auf zwölf Punkte aus.

Die letzten zehn Heimspiele überstand Inter ungeschlagen (8 Siege, 2 Unentschieden). Marcus Thuram, Nicolo Barella und Piotr Zielinski erzielten in der zweiten Halbzeit die Tore für die Mailänder. Von den beiden Schweizern bei Inter spielte nur Manuel Akanji in der Verteidigung. Im Tor erhielt erstmals wieder seit Anfang März Josep Martinez den Vorzug gegenüber Yann Sommer. (sda)

16:08 Uhr

Samstag, 18. April

Coventry City zurück in der Premier League

Coventry City mit Trainer Frank Lampard hat nach 25 Jahren die Rückkehr in die englische Premier League geschafft. Der Klub, der zwischenzeitlich bis in die vierte Liga abgestürzt war, machte den Aufstieg am Freitagabend mit einem 1:1 bei Blackburn Rovers perfekt. Dank eines Vorsprungs von 13 Punkten auf den drittplatzierten FC Millwall ist Spitzenreiter Coventry nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze zu verdrängen.

Für den 106-fachen Nationalspieler Lampard, der seit November 2024 in Coventry tätig ist, ist dies der bislang grösste Erfolg seiner Trainerkarriere. Zuvor blieben seine Engagements in der Premier League beim FC Chelsea, für den er den Grossteil seiner aktiven Laufbahn absolvierte, sowie beim FC Everton ohne grössere Erfolge. (sda)

16:05 Uhr

Samstag, 18. April

Lausanne verlängert Vertrag mit Pasche

Kevin Pasche verlängert seinen Vertrag beim Lausanne HC um vier Saisons bis 2030. Der 23-jährige Goalie, der aktuell im Kader der Schweizer Nationalmannschaft steht, ist ein Eigengewächs des Klubs.

Seit 2023, als er aus der amerikanischen Juniorenliga in die Schweiz zurückgekehrt ist, hat er sich in der National League zu einer festen Grösse entwickelt und war ein Schlüsselspieler beim Einzug in den Playoff-Final im vergangenen Jahr. In der laufenden Saison scheiterten die Waadtländer im Viertelfinal an Genève-Servette. (sda)

16:00 Uhr

Samstag, 18. April

Keine «Swiss Football Night» in diesem Jahr

Der Fussballverband (SFV) und die Swiss Football League (SFL) haben entschieden, die nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana abgesagte Swiss Football Night nicht nachzuholen. Die Gewinnerinnen und Gewinner erhielten ihre Trophäen persönlich überreicht.

In der Kategorie «Male National Player» setzte sich mit Granit Xhaka zum vierten Mal hintereinander der gleiche Spieler durch. Xhaka (33) führte die Schweiz als Captain zur sechsten WM-Teilnahme in Folge. Auch beim «Female National Player» setzte sich mit Géraldine Reuteler (26) die Vorjahressiegerin durch.

Weitere Ehrungen gingen an Johan Manzambi (National Youngster Male), Leila Wandeler (National Youngster Female), Xherdan Shaqiri (Super League Player), Iman Beney (Women's Super League) und Valon Fazliu (Challenge League Player). Einen Preis erhielten auch der FC Concordia Lausanne (Spirit of Football Award) und der SC Nebikon (Fairplay Trophy). (sda)

15:57 Uhr

Samstag, 18. April

Carlos Alcaraz verpasst Heimturnier in Madrid

Carlos Alcaraz (ATP 2), der am Mittwoch wegen Handgelenkproblemen aus dem ATP-500-Turnier von Barcelona ausstieg, verzichtet ab nächster Woche auf den Masters-1000-Event in Madrid.

Alcaraz teilte den Verzicht auf sein Heimturnier auf seinen sozialen Medien mit: «Madrid ist mein Zuhause, es ist einer der ganz besonderen Orte im Kalender für mich, und deshalb tut es mir weh, dass ich hier zum zweiten Mal in Folge nicht spielen kann.» (sda)

15:48 Uhr

Freitag, 17. April

Arfaoui verstärkt die Schweizer Delegation in Freiburg

Amira Arfaoui verlässt Werder Bremen nach zwei Jahren und wechselt innerhalb der Bundesliga nach Freiburg. Dies vermelden die Klubs am Freitag.

Im Breisgau trifft die 26-jährige Mittelfeldspielerin, die bisher zu drei Länderspieleinsätzen für die Schweiz kam, auf zahlreiche Landsfrauen. Mit Alena Bienz, Leela Egli, Svenja Fölmli und Julia Stierli stehen beim aktuellen Tabellensiebten der Bundesliga bereits vier Schweizerinnen unter Vertrag. (sda)

14:36 Uhr

Freitag, 17. April

Djokovic auch nicht in Madrid

Novak Djokovic fühlt sich weiterhin nicht bereit für wettkampfmässiges Tennis. Der Serbe hat die Teilnahme an dem in der kommenden Woche beginnenden ATP-1000-Turnier in Madrid abgesagt.

«Madrid, leider kann ich dieses Jahr nicht dabei sein. Ich setze meine Reha fort und hoffe, bald wieder spielen zu können», schrieb der 38-jährige Djokovic auf der Internet-Plattform Instagram. Djokovic macht eine Schulterverletzung zu schaffen, die ihn bereits am Mitmachen an den Turnieren der Kategorie 1000 in Miami und Monte Carlo gehindert hat.

Seine letzte Partie bestritt Djokovic vor gut einem Monat in Indian Wells, Kalifornien, bei einer weiteren Veranstaltung gleicher Stufe. Den Achtelfinal gegen den Briten Jack Draper verlor er in drei Sätzen. (sda)

09:50 Uhr

Freitag, 17. April

Alexis Monney an der Hand operiert

Alexis Monney hat sich bei den Schweizer Meisterschaften in St.Moritz eine Verletzung am rechten Handgelenk zugezogen. Der 26-jährige Freiburger stürzte und erlitt eine Fraktur des Mondbeins, wie Untersuchungen in der Hirslanden-Klinik in Zürich ergaben. Monney wurde am Mittwoch operiert, wie Swiss-Ski mitteilt. Er muss nun rund zwei Monate eine Schiene tragen, dürfte aber für die Vorbereitung auf die kommende Wintersaison wieder einsatzbereit sein. Vor zwei Wochen wurde bekannt, dass Monney bei Stöckli bis 2030 verlängert. (rem)

09:01 Uhr

Freitag, 17. April

Schlusstag der Regular Season mit enttäuschten Schweizern

Die Regular Season in der NHL geht in der Nacht auf Freitag mit sechs Spielen in der Western Conference zu Ende. Aus Schweizer Sicht ist es eine Derniere der Enttäuschten.

Roman Josi, Nino Niederreiter, Pius Suter, Philipp Kurashev - für sie alle endete die Meisterschaft vor der entscheidenden Phase, den Playoffs.

Am Schlusstag der Qualifikation gehörten Suter und Kurashev immerhin nochmals zu den Gewinnern. Die St. Louis Blues mit Suter bezwangen Playoff-Teilnehmer Utah Mammoth auswärts 5:3 und beendeten die Saison damit mit dem vierten Sieg hintereinander. Der Zürcher war einer der Vorbereiter des 1:0 des Russen Pawel Butschnewitsch nach knapp vier Minuten im ersten Drittel. Herausragend aufseiten der Blues war der Kanadier Robert Thomas als dreifacher Torschütze.

Kurashev durfte nach rund einem Monat und 13 Partien, in denen er überzählig war, bei den San Jose Sharks beim 6:1 bei den Winnipeg Jets wieder mittun. Der Berner entschied damit das Duell gegen Nino Niederreiter klar für sich. Kurashev blieb wie der Bündner ohne Skorerpunkt. Die Jets bezogen die vierte Niederlage am Stück.

Die Nashville Predators, bei denen Josi nicht zum Team gehörte, zogen vor heimischem Publikum gegen die Anaheim Ducks den Kürzeren. Sie verloren gegen den zuletzt aus dem Tritt geratenen Playoff-Starter 4:5. Die Los Angeles Kings beendeten ihr Pensum in der Regular Season mit einer 1:3-Niederlage bei den Calgary Flames. Die Kings ohne den verletzten Kevin Fiala bekommen es zum Auftakt der Playoffs mit den Colorado Avalanche zu tun, der Nummer 1 der Qualifikation. (sda)

23:16 Uhr

Donnerstag, 16. April

SC Freiburg zum ersten Mal in einem europäischen Halbfinal

Der SC Freiburg mit den Schweizern Johan Manzambi und Bruno Ogbus steht zum ersten Mal in den Halbfinals eines europäischen Wettbewerbs. Auch Dan Ndoye setzt sich mit Nottingham in den Viertelfinals der Europa League durch.

Freiburg liess gegen Celta Vigo nach dem 3:0 zuhause auch in der Fremde nichts anbrennen und gewann das Rückspiel 3:1. Nottingham behauptete sich mit Ndoye in der Startelf zuhause gegen den mehr als 80 Minuten lang in Unterzahl spielenden FC Porto nach dem 1:1 in Portugal 1:0.

Igor Matanovic und zweimal Yuito Suzuki erzielten in Vigo die Tore für die glänzend aufspielenden Freiburger. Mit einem Doppelschlag in der 33. und 39. Minute nahmen die Breisgauer der Partie nach dem 3:0 im Hinspiel früh die letzte Spannung.

Wenig fehlte, und das 3:0 wäre auf Manzambis Konto gegangen. Der Schweizer Allrounder tankte sich in der 51. Minute über die rechte Seite in den Strafraum und liess Vigos Goalie Ionut Radu mit einem Haken aussteigen. Sein Abschluss aus kurzer Distanz wurde noch geblockt und ermöglichte Suzuki im Nachsetzen den zweiten Treffer. Nach 70 Minuten kam Ogbus für Manzambi ins Spiel.

Freiburgs Gegner im ersten Europacup-Halbfinal der Vereinsgeschichte ist am 30. April und 7. Mai Sporting Braga, das Betis Sevilla mit Ricardo Rodriguez eliminierte. Die Portugiesen lagen beim 4:2-Sieg in Spanien nach 26 Minuten 0:2 zurück, ehe sie das Spiel noch drehten. Im Hinspiel hatten sich die Teams 1:1 getrennt. Vor Sevillas Gegentreffer zum 2:2 verlor Rodriguez ein Kopfballduell gegen den Assistgeber Ricardo Horta.

Im zweiten Halbfinal misst sich Ndoyes Nottingham mit dem englischen Ligakonkurrenten Aston Villa, der dem FC Bologna (in der ersten mit Remo Freuler, in der zweiten mit Simon Sohm) auch im Rückspiel keine Chance liess (4:0). (sda)

23:01 Uhr

Donnerstag, 16. April

Mainz' Europacup-Höhenflug gestoppt

Urs Fischer und Silvan Widmer verpassen mit Mainz 05 den erstmaligen Vorstoss in die Halbfinals der Conference League. Auch für Dereck Kutesa bedeuten die Viertelfinals mit AEK Athen Endstation.

Mainz verlor das Rückspiel bei Racing Strasbourg 0:4 und gab so das 2:0 aus dem Hinspiel aus der Hand. Bereits zur Halbzeit hatte Strasbourg die Zweitore-Hypothek wettgemacht. Am entscheidenden dritten Gegentreffer in der 69. Minute trug der im Anschluss ausgewechselte Silvan Widmer eine Mitschuld.

Für Mainz wäre es der erste Europacup-Halbfinal der Vereinshistorie gewesen. Die Enttäuschung über die verpasste Chance dürfte sich dennoch im Rahmen halten, immerhin hat Trainer Urs Fischer die nach 13 Bundesliga-Runden abgeschlagen am Tabellenende gestandene Mannschaft seit seiner Ankunft ins gesicherte Mittelfeld geführt.

Auch für Dereck Kutesa ist das Europacup-Abenteuer mit AEK Athen nach den Viertelfinals vorbei. Der 3:1-Heimsieg und Kutesas Vorlage zum zwischenzeitlichen 3:0 in der 51. Minute reichten im Rückspiel gegen Rayo Vallecano nicht ganz, um das 0:3 aus dem Hinspiel auszumerzen. (sda)

20:13 Uhr

Donnerstag, 16. April

Handball: Schweizerinnen an EM gegen Norwegen

Die Schweizerinnen bekommen es an der Handball-Europameisterschaft in diesem Jahr (3. bis 20. Dezember) mit Rekordsieger Norwegen, Co-Gastgeber Rumänien und Nordmazedonien zu tun. Dies ergab die Auslosung der Vorrunde am Donnerstag im polnischen Katowice.

Mit Norwegen trifft die Schweiz in der Vorrunde auf das beste Nationalteam der Welt, das in den letzten sechs Jahren dreimal Europameister und zweimal Weltmeister geworden ist. Aus Topf 2 wurde dem Team von Nationalcoach Knut Ove Joa Rumänien zugelost, das in Cluj-Napoca, wo alle Spiele der Schweizer Gruppe B bestritten werden, vom Heimvorteil profitiert. Auch in Polen, Tschechien, der Slowakei und der Türkei werden im Dezember EM-Partien ausgetragen.

Um sich für die Hauptrunde zu qualifizieren, muss die Schweiz einen der ersten zwei Vorrunden-Plätze erreichen. Ein schweres Unterfangen: Gegen Norwegen unterlag die Schweiz an der EM 2024 mit 24:40, und Rumänien ging aus dem Duell an der WM 2025 mit 36:24 ebenfalls deutlich als Sieger hervor. (sda)

19:14 Uhr

Donnerstag, 16. April

Lionel Messi kauft sich einen spanischen Fünftligisten

Lionel Messi hat den spanischen Fussball-Fünftligisten UE Cornella gekauft. Der 38-jährige Argentinier habe den Kauf offiziell abgeschlossen, teilte der Verein aus der Nähe von Barcelona mit.

Über das finanzielle Engagement Messis machte UE Cornella keine Angaben. Bei dem Projekt gehe es um eine langfristige Vision.

Messi, der aktuell in den USA bei Inter Miami unter Vertrag steht, spielte insgesamt 21 Jahre lang für den FC Barcelona. Zunächst in der berühmten Jugendakademie «La Masia», später erfolgreich für die Profis. Dass er nun einen katalanischen Club übernehme, wertete UE Cornella als Zeichen seiner Verbundenheit mit der Region.

Der 1951 gegründete Fünftligist hat sich in der Nachwuchsarbeit einen guten Ruf erarbeitet. So spielten spätere Profis wie Spaniens Europameister von 2012 Jordi Alba , der aktuelle Barça-Verteidiger Gerard Martin oder Arsenals Goalie David Raya zumindest für die Junioren von UE Cornella. (sda/dpa)

15:59 Uhr

Donnerstag, 16. April

Österreichs Ex-Goalie Alexander Manninger stirbt bei Verkehrsunfall

Der frühere österreichische Nationalgoalie Alexander Manninger ist am Donnerstag bei einem schweren Verkehrsunfall in Salzburg ums Leben gekommen. Der 48-Jährige verunglückte bei einer Kollision mit einer Lokalbahn.

Manninger spielte während seiner erfolgreichen Karriere 33 Mal für Österreich, mit Arsenal gewann er 1998 das Double aus Meisterschaft und FA Cup. Später stand er unter anderem auch bei Juventus Turin und Liverpool unter Vertrag.

Laut Polizei wurde das Auto von Manninger um 8.20 Uhr beim Überqueren der Eisenbahnkreuzung in Nussdorf am Haunsberg (Flachgau) vom Zug erfasst und mitgeschleift. Ersthelfer befreiten den Salzburger, der allein unterwegs war, aus dem Wrack. Die Wiederbelebungsmassnahmen waren erfolglos. Der Lokführer blieb unverletzt. Die Unfallursache wird noch erhoben. (sda/dpa)

13:48 Uhr

Donnerstag, 16. April

Ekitiké verpasst die WM

Der Franzose Hugo Ekitiké wird bei der WM in rund zwei Monaten nicht mit von der Partie sein. Der 23-jährige Stürmer von Liverpool zog sich im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen seinen ehemaligen Klub Paris Saint-Germain einen Riss der Achillessehne im rechten Bein zu, wie sein Verein am Donnerstag mitteilte.

Über die genaue Ausfalldauer machte Liverpool keine Angaben. Klar ist aber, dass Ekitiké die diesen Sommer stattfindende Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko verpassen wird. Für ihn wäre es das erste grosse Turnier mit der Nationalmannschaft gewesen. (sda)

12:03 Uhr

Donnerstag, 16. April

Dario Truttmann wechselt zurück ins Seeland

Dario Trutmann kehrt zum EHC Biel zurück, wie der National-League-Klub per Communiqué bekannt gab. Der 33-jährige Verteidiger wechselt von den ZSC Lions ins Seeland, wo er bereits zwischen 2012 und 2014 gespielt hat. Trutmann unterschrieb bei den Bielern einen bis April 2028 datierten Vertrag. (sda)

11:54 Uhr

Donnerstag, 16. April

Letzter Schliff wird gegen Australien geholt

Die Schweizer Nationalmannschaft bestreitet ihr letztes Testspiel vor der WM am 6. Juni gegen Australien. Die Partie zwischen den beiden Endrunden-Teilnehmern findet im Snapdragon Stadium in San Diego statt und wird um 21.00 Uhr Schweizer Zeit angepfiffen, wie der Schweizerische Fussballverband mitteilte.

Der abschliessende Formcheck vor der WM ist das zweite Aufeinandertreffen zwischen der Schweiz und Australien. 2010 in St. Gallen trennten sich die beiden Teams torlos. Vor der Abreise Richtung Übersee testet die Nationalmannschaft auch noch gegen Jordanien. Das Spiel findet am 31. Mai in St. Gallen statt.

An der WM in den USA trifft die Schweiz in den Gruppenspielen am 13. Juni auf Katar, am 18. Juni auf Bosnien und Herzegowina und am 24. Juni auf Kanada. (sda)

09:50 Uhr

Donnerstag, 16. April

Peter Zeidler bei Lausanne-Sport per sofort entlassen

Peter Zeidler ist nicht mehr länger Trainer von Lausanne-Sport. Der Klub aus dem Waadtland gibt am Donnerstag die sofortige Trennung bekannt.

Man habe beschlossen «die Zusammenarbeit mit dem deutschen Trainer zu beenden, da die Ergebnisse in der zweiten Saisonhälfte als unzureichend bewertet wurden», begründete der Klub den Entscheid in einem Communiqué. Sowohl auf kollektiver als auch auf individueller Ebene seien keine Fortschritte zu verzeichnen gewesen. Nun wolle man «neue Impulse setzen und mit Klarheit und Ehrgeiz in die Zukunft blicken».

Bis zum Saisonende übernehmen der bisherige Co-Trainer Markus Neumayr und der Talentmanager Migjen Basha die Leitung der ersten Mannschaft.

Zeidler war erst im Sommer zu Lausanne gestossen. Unter dem 63-jährigen Deutschen verpassten die Waadtländer in dieser Saison die Qualifikation für die Championship Group und liegen aktuell mit 39 Punkten auf dem 9. Platz der Super League. In der Conference League scheiterte Lausanne in den Sechzehntelfinals an Sigma Olomouc, im Cup am unterklassigen Kantonsrivalen Yverdon.

Vor seinem kurzen Engagement in der Bundesliga bei Bochum (Juli bis Oktober 2024) arbeitete Zeidler während sechs Jahren erfolgreich in St. Gallen. (sda)

09:47 Uhr

Donnerstag, 16. April

Keine Playoffs für die Los Angeles Clippers

Die Playoffs in der NBA finden ohne die Los Angeles Clippers statt. Das Team von Yanic Konan Niederhäuser unterliegt im Play-in den Golden State Warriors 121:126.

Die Clippers, die ohne den nach wie vor verletzten Niederhäuser antraten, sahen sich lange auf der Siegerstrasse. Im letzten Viertel führten sie zwischenzeitlich mit 13 Punkten Vorsprung, ehe die Gäste aus San Francisco aufdrehten und das Blatt wendeten. Während die Saison für die Clippers zu Ende ist, hat der Champion von 2022 die Chance, sich mit einem Sieg gegen die Phoenix Suns für die Playoffs zu qualifizieren.

Einen Platz in der entscheidenden Phase der Meisterschaft sicherten sich die Philadelphia 76ers. Sie setzten sich gegen die Orlando Magic 109:97 durch und treffen in den Achtelfinals auf die Boston Celtics. Den unterlegenen Magic bietet sich gegen die Charlotte Hornets eine zweite Möglichkeit auf die Playoffs. (sda)

09:44 Uhr

Donnerstag, 16. April

Siegesserie von Dallas hält an

Die Dallas Stars mit Lian Bichsel gehen mit einem guten Gefühl in die Playoffs. Zum Abschluss der Regular Season bezwingen sie die Buffalo Sabres und feiern den fünften Sieg in Serie.

Im Duell der zweitbesten Teams der Eastern und Western Conference behielten die Stars das bessere Ende für sich. Nachdem es in der regulären Spielzeit 3:3 hiess und in der Verlängerung keine Tore fielen, zeigten sich die Schützen beider Teams im Penaltyschiessen treffsicher. Während aufseiten der Heimmannschaft die ersten beiden Versuche im Netz landeten, trafen aufseiten der Gäste aus Dallas der erste und der dritte Schütze. Wyatt Johnston sicherte seinem Team schliesslich den fünften Sieg in Serie. Lian Bichsel verbuchte in etwas mehr als 20 Minuten Eiszeit keinen Skorerpunkt.

Bichsel war der einzige Schweizer, der in der Nacht auf Donnerstag zum Einsatz kam. Janis Moser fehlte bei der 2:4-Niederlage der Tampa Bay Lightning gegen die New York Rangers ebenso überzählig wie Philipp Kurashev bei der 2:5-Pleite der San Jose Sharks gegen die Chicago Blackhawks. Akira Schmid ist bei den Vegas Golden Knights auf dem Abstellgleis. Der Berner Goalie fehlte beim 4:1-Sieg gegen die Seattle Kraken zum siebten Mal in Folge im Kader der Golden Knights, die sich wie die Lightning für die Playoffs qualifiziert haben. (sda)

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