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Sport-News

Männer-Abfahrt in Courchevel bereits am Freitag ++ 318'600 Franken für Eishockey Nachwuchs

Die aktuellsten Sport-News für die Schweiz und international hier in unserem Ticker.

17:35 Uhr

Mittwoch, 11. März

318'600 Franken für Schweizer Eishockey Nachwuchs

Einen Tag vor dem Start ins Play-in der National League werden in Bern die Topskorer der Männer und Frauen geehrt. PostFinance schüttet insgesamt 318'600 Franken aus.

Lucia Haluskova (HC Davos Ladies) (l.) und Markus Granlund (Geneve-Servette HC) (r.) posieren mit den Check für die meisten Scorerpunkte bei der PostFinance Top Scorer Ehrung.
Bild: Anthony Anex

Den symbolischen Check mit dem grössten Betrag erhielt Servettes Stürmer Markus Granlund überreicht. Der Finne war mit 22 Toren und 32 Assists der beste Punktesammler der Regular Season. Seit die Qualifikation aus 52 Runden besteht, hat der Topskorer der Liga noch nie so wenig Punkte geholt. Zuvor waren 56 Punkte der tiefste Wert. Granlund fing am letzten Spieltag noch den Davoser Captain Matej Stransky (53 Punkte) ab. Der Tscheche, der die Bündner am Ende der Saison verlassen wird, war mit 28 Toren der treffsicherste Spieler.

Mit Luca Fazzini (Lugano/47 Punkte), Sven Andrighetto (ZSC Lions/41), Tyler Moy (Rapperswil-Jona Lakers/36) und Dario Meyer (Kloten/28) erhielten auch vier Schweizer einen Check überreicht.

Die Qualifikation der Women’s League beendete die Zuger Stürmerin Lara Stalder als beste Skorerin; die zweifache Olympia-Bronzemedaillengewinnerin mit der Schweiz erzielte 21 Tore und 32 Assists.

Zu Gute kommt das Geld dem Nachwuchs. PostFinance ist der wichtigste Partner von Swiss Ice Hockey und hat seit 2002 rund neun Millionen Franken an Förderbeiträgen ausgeschüttet. In der National League wird jeder Punkt der Topskorer mit 300 Franken belohnt. Bei den Frauen gibt es einen Pauschalbetrag von 150'000 Franken, der gleichmässig auf die acht Teams der höchsten Liga verteilt wird. Die Frauen werden seit der Saison 2022/23 unterstützt. (sda)

17:33 Uhr

Mittwoch, 11. März

Capela gewinnt mit den Rockets, Adebayo schreibt Geschichte

Die Houston Rockets mit Clint Capela folgen ihrem Trend der letzten Spiele und lassen auf eine Niederlage einen Sieg folgen. Derweil sorgt Miamis Bam Adebayo im Spiel gegen die Washington Wizards für eine Bestmarke.

Bam Adebayo (m.) erlebte einen magischen NBA-Abend.
Bild: Rebecca Blackwell

Die Rockets siegten gegen die Toronto Raptors 113:99 und stiessen im Westen auf Platz 3 vor. Der Genfer Clint Capela steuerte 4 Punkte und 11 Rebounds zum Sieg bei, der in der zweiten Spielhälfte zwischenzeitlich auf der Kippe stand, am Ende aber doch souverän gesichert wurde.

Kyshawn George fehlte bei den Washington Wizards mit einer Ellenbogenverletzung zum vierten Mal. Das 129:150 gegen die Miami Heat war die neunte Niederlage in Serie für die Franchise aus der Hauptstadt. Hauptverantwortlich für die neuerliche Pleite war Bam Adebayo, der mit 83 Punkten den Karriere-Bestwert von Kobe Bryant (81 Punkte) übertraf und die zweitbeste Ausbeute in der NBA-Geschichte erzielte. Nur Wilt Chamberlain hat noch mehr Punkte in einem Spiel erzielt als Adebayo. Sein Rekord von 100 Zählern besteht seit 1962.

Miamis Adebayo stellte zudem einen Doppel-Rekord für Freiwürfe auf, indem er 43 Mal an die Linie trat und 36 Versuche verwandelte. Dwight Howard hatte zuvor mit 39 Versuchen den Rekord gehalten, während Chamberlain und Adrian Dantley mit jeweils 28 versenkten Freiwürfen lange die NBA-Bestenliste anführten. (sda)

17:32 Uhr

Mittwoch, 11. März

Moser trifft und verliert, wichtiger Sieg für Predators

Janis Moser ist der einzige Schweizer, der sich in der NHL in der Nacht auf Mittwoch in die Skorerliste eintragen kann. Dennoch verliert er mit Tampa Bay. Roman Josi feiert mit Nashville einen wichtigen Sieg im Kampf um die Playoffs.

Wieder getroffen und doch wieder verloren: J.J. Moser und die Lightning sind zurzeit im Pech.
Bild: Chris O'Meara

Moser verkürzte in der Partie gegen die Columbus Blue Jackets kurz nach Spielhälfte auf 2:3. Der 25-jährige Bieler traf mittels Handgelenkschuss aus der Distanz. Es war sein 24. Skorerpunkt in dieser Saison und sein 110. insgesamt in der NHL. Zu Zählbarem reichte er nicht: Die Lightning verloren mit 2:5 und und bezogen die sechste Niederlage aus den letzten sieben Spielen.

Die Nashville Predators zeigten gegen die Seattle Kraken Comeback-Qualitäten. Das Team mit dem Schweizer Captain Roman Josi drehte im Mitteldrittel einen 0:2-Rückstand und siegte am Ende mit 4:2. In der Tabelle rückten die Predators bis auf einen Punkt an den Gegner heran, der den letzten Wild-Card-Platz im Westen belegt.

Genau gleich viele Punkte wie Nashville auf dem Konto haben die San Jose Sharks. Die Franchise aus Kalifornien bezog bei den formstarken Buffalo Sabres die dritte Niederlage am Stück. Philipp Kurashev, der zuletzt überzählig fehlte, wies beim 3:6 und einer Eiszeit von rund zwölf Minuten eine Minus-3-Bilanz aus.

Nach vier Siegen in Serie setzte es für die St. Louis Blues und Pius Suter eine Niederlage ab. Das 3:4 nach Verlängerung gegen die New York Islanders ist ein Dämpfer im Kampf um die Playoff-Plätze.

Von Sorgen dieser Art sind die Dallas Stars weit entfernt. Das 2:1 gegen die Vegas Golden Knights war für das Team aus Texas der zwölfte Sieg aus den letzten 13 Spielen. Nur Colorado liegt im Westen vor Dallas. Lian Bichsel blieb bei den Stars ohne Skorerpunkt, Akira Schmid bei den Golden Knights ohne Einsatz. (sda)

17:27 Uhr

Mittwoch, 11. März

Ski: Männer-Abfahrt in Courchevel neu am Freitag

Die in Courchevel für Samstag vorgesehene zweitletzte Männer-Abfahrt dieses Weltcup-Winters wird um einen Tag vorgezogen. Wie die FIS bekannt gab, wurde aufgrund der Wetterprognosen das Programm umgestellt.

Kann sich am Wochenende den fünften Sieg im Gesamtweltcup-Sieg sichern: Marco Odermatt.
Bild: ALESSANDRO DELLA VALLE

Die Abfahrt ist nun am Freitag (11.00 Uhr) angesetzt. Der erste der beiden Super-G soll nun am Samstag (11.00 Uhr) stattfinden, der zweite wie geplant am Sonntag (10.45 Uhr).

Marco Odermatt kann sich in Courchevel, der letzten Station vor dem Weltcup-Finale in Kvitfjell und Hafjell, den Gesamtweltcup und die Disziplinensiege in Abfahrt und Super-G sichern. (sda)

23:14 Uhr

Dienstag, 10. März

Kantersieg von Bayern München, Tottenham mit Goalie-Debakel

Bayern München macht mit einem Kantersieg schon im Achtelfinal-Hinspiel den entscheiden Schritt Richtung nächste Runde. Auch Atlético Madrid ist auf gutem Weg. Mehr Arbeit wartet noch auf Liverpool und Barcelona.

Auch ohne Harry Kane kann Bayern München eine Torflut auslösen. Das 6:1 bei Atalanta Bergamo sah der englische Stürmer wegen einer noch nicht komplett ausgestandenen Wadenprellung von der Ersatzbank aus. Josip Stanisic, Michael Olise und Serge Gnabry sorgten in den ersten 25 Minuten für die vorentscheidende 3:0-Führung.

Bayern München gewinnt das Achtelfinal-Hinspiel in Bergamo 6:1.
Bild: Keystone

Die Italiener, die auf dem Weg in die Achtelfinals Borussia Dortmund im eigenen Stadion mit 4:1 deklassiert hatten, waren gegen den Bundesliga-Leader chancenlos. Nicolas Jackson, der Ersatz von Kane als Mittelstürmer, Olise mit seinem zweiten Tor und Jamal Musiala erhöhten nach der Pause das Skore. Atalanta, der letzte italienische Vertreter im Wettbewerb, traf in der Nachspielzeit zum 1:6.

Das Horror-Debüt von Tottenhams Goalie

Weil Tottenham zuletzt fünfmal in Folge verloren hatte, entschied sich Trainer Igor Tudor für einen Goaliewechsel. Dieser ging komplett schief und war zu einem grossen Teil verantwortlich für das 2:5 bei Atlético Madrid.

Dem jungen Tschechen Antonin Kinsky, der seit Oktober keine Partie mehr bestritten hatte, unterliefen in der Startviertelstunde zwei Fehler mit dem Ball am Fuss, die zum 0:1 von Marcos Llorente und zum 0:3 von Julian Alvarez führten. Dazwischen traf Antoine Griezmann nach einem Patzer, den Kinskys Vorderleute zu verantworten hatten.

Der Europa- League -Sieger aus London gab ein blamables Bild ab. Die ersten Konsequenzen hatte Kinsky zu tragen, dessen Champions-League -Debüt kurz nach Ablauf der Startviertelstunde bereits zu Ende ging. Der bedauernswerte Keeper aus Prag, der vor einem Jahr für gut 15 Millionen Franken zu Tottenham gestossen war, musste der eigentlichen Nummer 1, Guglielmo Vicario, Platz machen. Mit ihm hielt sich der Schaden dann in Grenzen.

Liverpool und Barcelona verlieren auswärts

Tottenhams Ligakonkurrent Liverpool geht ebenfalls mit einem Handicap ins Rückspiel vor eigenem Publikum, allerdings mit einem deutlich kleineren. Der sechsfache Champions-League - und Meistercup-Sieger unterlag bei Galatasaray Istanbul mit 0:1. Der türkische Siegtreffer fiel in der 7. Minute durch Mario Lemina.

Der FC Barcelona verhinderte die Auswärtsniederlage in Newcastle in letzter Sekunde. Lamine Yamal traf in der 96. Minute mit einem Penalty zum 1:1-Schlussstand und sorgte für Ernüchterung im St. James' Park. Das Heimteam war in der 86. Minute durch Harvey Barnes verdient in Führung gegangen. Fabian Schär fehlte den Engländern weiterhin wegen einer Knöchelverletzung. (sda)

19:29 Uhr

Dienstag, 10. März

Matej Stransky zum MVP der Qualifikation gewählt

Matej Stransky wurde in der traditionellen, seit 2004 jährlich durchgeführten Tamedia-Umfrage zum wertvollsten Spieler (MVP) der am Montag zu Ende gegangenen Qualifikation gewählt.

Matej Stransky (r.) setzte sich in der Abstimmung deutlich durch.
Bild: Gaëtan Bally

Der Captain und Topskorer des Qualifikationssiegers HC Davos setzte sich in der unter Coaches und Captains der 14 National-League-Klubs durchgeführten Wahl mit grossem Abstand durch. Der tschechische Stürmer erhielt 18 von möglichen 26 Stimmen. Sein erster Verfolger, der Schwede Erik Brännström vom Lausanne HC, kam auf vier Stimmen.

Brännström wurde zum besten Verteidiger gewählt, Reto Berra von Fribourg-Gottéron zum besten Goalie. Ins All-Start-Team schafften neben Stransky, Brännström und Berra auch der Verteidiger Lukas Frick (HC Davos) sowie die Stürmer Denis Malgin (ZSC Lions) und Théo Rochette (Lausanne HC). Zum Aufsteiger der Saison wurde Attilio Biasca von Fribourg-Gottéron gewählt, als bester Trainer setzte sich Josh Holden vom HCD deutlich durch. (sda)

19:28 Uhr

Dienstag, 10. März

Kyle Walker tritt aus Nationalmannschaft zurück

Der englische Verteidiger Kyle Walker spielt nicht mehr für die Nationalmannschaft, wie er in einer Mitteilung bekannt gibt. Der 35-Jährige bestritt 96 Länderspiele und fünf Endrunden. 2021 und 2024 stand er mit England im EM-Final.

Kyle Walker (l.) wird künftig nicht mehr für die Three Lions auflaufen.
Bild: Ben Whitley

Walker steht seit dem letzten Sommer bei Burnley, dem Vorletzten der Premier League, unter Vertrag. Zuvor spielte der für seine Schnelligkeit bekannte Aussenverteidiger erfolgreich für Tottenham und Manchester City. Mit City gewann er 2023 die Champions League und sechsmal die Meisterschaft.

In der Nationalmannschaft gehörte Walker über Jahre hinweg zu den Leistungsträgern. Bei beiden verlorenen EM-Finals, 2021 gegen Italien und 2024 gegen Spanien, stand er jeweils über die ganze Spielzeit auf dem Feld. Seit dem letzten Juni wartete er aber vergeblich auf ein Aufgebot von Nationalcoach Thomas Tuchel. (sda)

19:27 Uhr

Dienstag, 10. März

Van der Poel zeigt sich in Form

Mathieu van der Poel hat die schwere zweite Etappe beim Tirreno-Adriatico gewonnen. Der Niederländer setzte sich nach 206 Kilometern von Camaiore nach San Gimignano im Sprint gegen den Mexikaner Isaac Del Toro und den Italiener Giulio Pellizzari durch. Zuvor hatte sich das Trio auf einer durchnässten Schotterpassage abgesetzt.

Mathieu Van Der Poel (l.) setzt sich gegen die Konkurrenz durch und holt sich den Etappensieg.
Bild: Massimo Paolone

Während van der Poel seinen zweiten Sieg in diesem Jahr nach dem Erfolg Ende Februar beim World-Tour-Rennen Omloop Het Nieuwsblad und den 58. insgesamt als Profi feierte, übernahm Del Toro die Führung im Gesamtklassement. Er liegt drei Sekunden vor Pellizzari. Dessen Landsmann Filippo Ganna, der am Montag das Einzelzeitfahren über 11,5 km für sich entschieden hatte, fiel auf den 8. Platz zurück.

Bester der vier Schweizer am zur World Tour zählenden Tirreno-Adriatico war der Aargauer Jan Christen, der mit einem Rückstand von 57 Sekunden auf Van der Poel als 22. das Ziel erreichte. Den gleichen Platz nimmt er im Gesamtklassement ein, in dem er 66 Sekunden hinter seinem UAE-Teamkollegen Del Toro liegt. (sda)

17:18 Uhr

Dienstag, 10. März

Eishockey: WM-Vorbereitung steht

Der Fahrplan der Schweizer Nationalmannschaft vor der Heim-WM in Zürich und Freiburg vom 15. bis 31. Mai steht. Zwei Partien absolviert das Team von Trainer Patrick Fischer vor heimischem Publikum. Am 23. und 24. April ist jeweils in Biel Ungarn der Gegner. Beim letzten Duell bei der WM vor einem Jahr siegten die Schweizer 10:0.

Zeit den Olympia-Frust abzuschütteln: Die WM-Vorbereitung steht bevor.
Bild: Claude Diderich

Die erste Woche der am 14. April beginnenden WM-Vorbereitung bestreiten die Schweizer in der Slowakei mit zwei Testspielen gegen den Olympia-Vierten. Diese finden am 16. und 17. April jeweils in Topolcany statt.

In der dritten und vierten Vorbereitungswoche stehen zwei Turniere der Euro Hockey Tour auf dem Programm. Im ersten treffen die Schweizer am 30. April im Breakout-Spiel in Jönköping auf Schweden, ehe sie nach Budweis dislozieren, wo sie am 2. und 3. Mai gegen Finnland respektive Gastgeber Tschechien antreten. Das zweite Turnier findet in Ängelholm statt, wo die Schweizer der Reihe nach auf Finnland (7. Mai), Gastgeber Schweden (9. Mai) und Tschechien (10. Mai) treffen. Fünf Tage später gilt es dann zum WM-Auftakt gegen Titelverteidiger USA ernst. (sda)

17:17 Uhr

Dienstag, 10. März

Handball: Top-Talent Niclas Mierzwa geht in die Bundesliga

Mit Niclas Mierzwa zieht es einen weiteren Schweizer nach Deutschland in die Bundesliga. Der 19-jährige Flügelspieler wechselt von Pfadi Winterthur zu den Rhein-Neckar Löwen und wird dort Teamkollege von Landsmann Gino Steenaerts, der auf der rechten Flügelseite spielt.

Niclas Mierzwa wird künftig mit Gino Steenaerts auf Torejagd gehen.
Bild: Benjamin Faes

Mierzwa steht seit 2018 bei Pfadi Winterthur im Einsatz und ist in dieser Saison in der NLA der fünftbeste Torschütze. Er besitzt auch den deutschen Pass und liebäugelt mit der DHB-Auswahl. Deshalb nahm er im vergangenen Dezember das Aufgebot des Schweizer Nationaltrainers Andy Schmid für den EM-Lehrgang und den Yellow Cup nicht an.

«Mit Niclas haben wir eines der europäischen Top-Talente für die Löwen begeistern können», lobt ihn Uwe Gensheimer, Sportlicher Leiter der Rhein-Neckar Löwen. Mierzwa sagt: «Der Wechsel in die Bundesliga ist ein besonderer Schritt und eine Herausforderung, der ich mich gerne stelle.» (sda)

13:25 Uhr

Dienstag, 10. März

Tavasci scheidet in der Qualifikation aus

Luca Tavasci blieb im Langlauf-Sprint in der Qualifikation hängen. Im Rennen, das er als Vorbereitung auf den Intervallstart über 20 Kilometer am Sonntag bestritt, belegte er den 26. Schlussrang. Die besten zwölf Athleten schafften den Sprung in die Finalläufe am Nachmittag.

Auch im Sprint war für Tavasci nichts zu holen.
Bild: Claudio Thoma

Statt dem Langlaufrennen am Mittwoch geht Tavasci nun am Freitag im Biathlon an den Start. An den diesjährigen Paralympics hat er bereits zwei Wettkämpfe im Biathlon bestritten, die er auf dem 17. beziehungsweise 15. Schlussrang beendete. (sda)

12:41 Uhr

Dienstag, 10. März

Robin Cuche scheidet in der Alpinen Kombination aus

In der Alpinen Kombination scheidet mit Robin Cuche der grösste Schweizer Trumpf im Super-G aus. Vor dem Slalom führt der Russe Alexej Bugajew.

Keine dritte Medaille für Robin Cuche: Er stürzt früh.
Bild: Claudio Thoma

Der erste Durchgang der Alpinen Kombination, bei der ein Super-G und ein Slalom gefahren werden, endet für die Schweiz mit einer Enttäuschung. Robin Cuche rutschte in einer Kurve im oberen Streckenteil weg und schied aus. Immerhin: Nach einigen Minuten konnte der 27-Jährige selbstständig ins Ziel fahren.

Nach Gold in der Abfahrt am Samstag und im Super-G am Montag kommt für Cuche also vorerst keine dritte Medaille an den Paralympics hinzu. «Ich war extrem müde heute Morgen», so Cuche. Schwer verletzt hat er sich, so zumindest der aktuelle Stand, aber nicht.

Die Führung vor dem Slalom in der Kategorie Stehend hat der Russe Alexej Bugajew inne, Thomas Grochar aus Österreich und Oscar Burnham aus Frankreich reihen sich dahinter ein. Der Schweizer Emerick Sierro zeigte einen starken Super-G und liegt aktuell auf dem 11. Platz.

Im Monoskibob fuhr Christophe Damas auf den 17. Zwischenrang. Auf einer Piste mit vielen Schlägen verlor er in der Kategorie Sitzend rund elf Sekunden auf die Bestzeit von Jeroen Kampschreur aus den Niederlanden. Pascal Christen schied aus und wird so nicht im Slalom starten. Dieser beginnt ab 13.00 Uhr mit den Frauen - im Anschluss starten die Männer. (sda)

10:27 Uhr

Dienstag, 10. März

Lebenslange Sperren für zwei Fussballer

Die nordamerikanische Fussballliga Major Soccer League greift durch und sperrt Yaw Yeboah und Derrick Jones lebenslang. Beide haben verbotenerweise Wetten abgeschlossen - auch auf ihre eigenen Teams.

Yaw Yeboah spielt mittlerweile in China.
Bild: Stacy Bengs

Die MLS erklärte in einer Mitteilung, dass das Duo von Columbus Crew zwischen 2024 und 2025 «in grossem Umfang» Fussballwetten abgeschlossen und dabei «wahrscheinlich vertrauliche Informationen mit anderen Wettern geteilt» habe. Demnach wetteten die beiden Fussballer etwa im Oktober 2024 darauf, dass Jones eine Gelbe Karte erhalten würde - was tatsächlich eintraf.

Derrick Jones (am Ball) ist der zweite Täter.
Bild: Chris Katsarov

Der 28 Jahre alte Yeboah bestritt zwischen 2019 und 2021 vier Länderspiele für Ghana und wurde 2023 mit Columbus Crew Meister. Mittlerweile spielt er in China bei Qingdao Hainiu. Der ebenfalls in Ghana geborene 29-jährige Jones war genau wie Yeboah bereits im vergangenen Oktober vorläufig gesperrt worden. Nun ist er vereinslos. (sda)

10:26 Uhr

Dienstag, 10. März

NBA: Gilgeous-Alexander stellt Rekord von Chamberlain ein

Shai Gilgeous-Alexander hat am Montag in der NBA einen Rekord des legendären Wilt Chamberlain eingestellt. Der Point Guard der Oklahoma City Thunder erzielte zum 126. Mal in Folge mehr als 20 Punkte.

Shai Gilgeous-Alexander (Mitte) wird von seinen Mitspielern gefeiert.
Bild: Gerald Leong

Beim 129:126-Sieg gegen die Denver Nuggets mit dem dreifachen MVP Nikola Jokic erzielte der Kanadier 35 Punkte, 15 Assists und 9 Rebounds, ohne einen einzigen Ball zu verlieren. Er sicherte dem amtierenden Champion den Sieg mit einem erfolgreichen Wurf von der Dreipunktelinie 2,7 Sekunden vor Schluss.

Auch wenn der Rekord von 126 Spielen in Folge mit 20 oder mehr Punkten nicht der bedeutendste in der NBA ist, symbolisiert er doch die Beständigkeit von Gilgeous-Alexander auf höchstem Niveau. Am Donnerstag bietet sich dem 27-Jährigen gegen Boston die Chance, alleiniger Rekordhalter zu werden. (sda)

10:25 Uhr

Dienstag, 10. März

Bencic zieht locker in die Achtelfinals bei Indian Wells ein

Belinda Bencic steht beim WTA-1000-Turnier in Indian Wells in den Achtelfinals. Die 28-jährige Schweizerin bezwingt die Belgierin Elise Mertens locker 6:2, 6:3.

Die Ostschweizerin bekundete keine Mühe gegen ihre belgische Gegnerin.
Bild: Ali Haider

Im dritten Duell mit der Weltnummer 21 ging Bencic zum zweiten Mal in Folge als Siegerin hervor. Brauchte sie im Rahmen des United Cup drei Sätze, um die 30-Jährige zu bezwingen, war das Aufeinandertreffen in Indian Wells eine klare Angelegenheit zugunsten der Halbfinalistin von 2019.

Nur zu Beginn der Sätze bekundete Bencic etwas Mühe. In ihrem ersten Aufschlagspiel musste die Weltnummer 12 gleich zwei Breakbälle abwehren. Anschliessend gelang ihr aber direkt der Servicedurchbruch und sie kam ins Rollen. Mit einem weiteren Break sicherte sie sich nach nur 37 Minuten den ersten Satz. Im zweiten Umgang musste Bencic ihr zweites Aufschlagspiel abgeben. Sie reagierte jedoch prompt, holte sich das Re-Break und zog später vorentscheidend auf 4:2 davon. Nach lediglich 86 Minuten verwertete die Ostschweizerin ihren vierten Matchball.

Im Achtelfinal am Mittwochabend Schweizer Zeit trifft Bencic auf Jessica Pegula. Gegen die Weltnummer 5 aus den USA hat sie alle vier bisherigen Duelle gewonnen. Zuletzt trafen die beiden vor drei Jahren in Charleston auf Sand aufeinander. (sda)

22:51 Uhr

Montag, 9. März

National League: Ein Abend der Entscheidungen und Emotionen

In der 52. und letzten Runde der National League fielen die letzten Entscheidungen – und es war auch ein Abend der Abschiede. Die ZSC Lions gewannen bei den SCL Tigers 2:0 und feierten den neunten Auswärtssieg in Serie, während Langnaus Captain Harri Pesonen sein letztes Spiel absolvierte. Servette sicherte sich mit einem klaren 7:0 gegen Kloten den dritten Platz und damit souverän die Playoff-Qualifikation; für Kloten ging die Karriere von Captain Steve Kellenberger zu Ende.

Nicolas Baechler (ZSC) gegen Harri Pesonen (Langnau) und Nik Lehmann (Langnau)
Bild: Freshfocus

Lugano gewann zwar 4:1 gegen Zug, verpasste aber eine bessere Ausgangslage für die Playoffs, während Markus Granlund mit zwei Treffern die Topskorer-Krone holte. Davos schlug Biel 5:2, doch Captain Matej Stransky verpasste den Gewinn der Liga-Topskorerwertung knapp. Fribourg-Gottéron erreichte mit einem 4:3 in Bern die 100-Punkte-Marke, während der SCB vor dem Play-In schwächelt.

Die Rapperswil-Jona Lakers reisen nach einem 6:2 gegen Ambri-Piotta in starker Form ins Play-In. Schlusslicht Ajoie beendete seine Niederlagenserie mit einem 3:2-Sieg nach Penaltyschiessen in Lausanne und tankte Moral für das anstehende Playout gegen Ambri. (sda)

17:21 Uhr

Montag, 9. März

Ganna siegt vor Heimpublikum

Der zweifache Zeitfahr-Weltmeister Filippo Ganna aus Italien gewann das erste Teilstück des Etappenrennens Tirreno-Adriatico. Im Kampf gegen die Uhr über 11,5 km nahm er allen Konkurrenten mindestens 22 Sekunden ab. Jan Christen als bester Schweizer büsste 39 Sekunden ein.

Distanziert die Konkurrenz: Filippo Ganna
Bild: Roberto Bettini

Am Ende der einwöchigen Rundfahrt wird sich der 32-jährige Ganna nicht auf den vorderen Plätzen wiederfinden. Dafür sind die kommenden Etappen des «Rennens zwischen den Meeren» zu anspruchsvoll. In der Favoritenrolle stehen der Mexikaner Isaac Del Toro oder der Slowene Primoz Roglic. (sda)

15:59 Uhr

Montag, 9. März

WM-Silber für Sandro Manser

An der Junioren-WM gewinnt Sandro Manser wie im Vorjahr Silber im Super-G. Der 20-jährige Schwyzer verpasst den Sieg erneut nur knapp.

2025 in Tarvisio waren es fünf Hundertstel, in diesem Jahr in Narvik sogar nur drei - doch erneut musste Manser einem Konkurrenten den Vortritt lassen. Dieses Mal war Victor Hahighat aus Frankreich knapp schneller als der Schweizer, der im Dezember in der Abfahrt von Santa Caterina seinen ersten Sieg auf Europacup-Stufe feierte. Komplettiert wurde das Podest vom Kanadier Jake Kertesz-Knight.

Eine zweite Medaille blieb Manser verwehrt. In der am selben Tag ausgetragenen Team-Kombination konnte Slalomfahrer Giuliano Fux die gute Vorlage seines Kollegen nicht nutzen. Das Duo fiel auf den geteilten 4. Platz zurück. Auf Rang 3 fehlten lediglich vier Hundertstel. Den Sieg sicherte sich Frankreich: Nash Huot-Marchand brachte den Vorsprung aus dem Super-G ins Ziel. (sda)

15:58 Uhr

Montag, 9. März

Handball: Schlumpf erneut verletzt

Die Handballer von Kriens-Luzern, erste Verfolger von Leader Kadetten Schaffhausen, beklagen den Ausfall von Ramon Schlumpf bis Saisonende. Der Captain verletzte sich am Knorpel im Knie und wurde bereits operiert. Der 27-Jährige hatte bereits drei Monate der laufenden Meisterschaft wegen einer Lungenembolie verpasst. (sda)

13:01 Uhr

Montag, 9. März

Paralympics: Robin Cuche doppelt im Super G nach

Robin Cuche gewinnt an den Paralympics in Super G in der Kategorie Stehend erneut Gold. In Cortina d'Ampezzo holt der Neuenburger an seinen vierten Paralympics die zweite Medaille, nachdem er am Samstag schon in der Abfahrt gewonnen hat.

Robin Cuche trumpft auch im Super G gross auf.
Bild: Claudio Thoma

Der Sieg für den Neffen von Didier Cuche kommt überraschender als der Sieg in der Abfahrt. Bislang schaffte es Robin Cuche im Super G in dieser Saison zweimal als Dritter unter die ersten drei. An den Paralympics distanzierte Cuche die Konkurrenz um 0,98 und mehr Sekunden.

Von jenen Athleten, die als ärgste Konkurrenten Cuches galten, schieden der Franzose Arthur Bauchet und der Kanadier Alexis Guimond aus.

Der Schweizer Théo Gmür, der ebenfalls zu den Mitfavoriten gehörte, konnte von den Ausfällen unter den Favoriten nicht profitieren. Er verpasste die Medaillenränge als 13. um gut zweieinhalb Sekunden.

Mit den zwei Goldmedaillen von Cuche und der Bronzemedaille von Aron Fahrni im Snowboard-Cross hat die Schweizer Delegation ihr Medaillenziel schon nach drei Tagen der Paralympics erreicht.

Ausserdem wurde in Cortina d'Ampezzo erstmals seit den Paralympics in Sotschi 2014 wieder die russische Hymne gespielt. Die Russin Warwara Worontschichina holte die Goldmedaille bei den Frauen in der Kategorie Stehend. (sda)

11:22 Uhr

Montag, 9. März

Verstappen startet bei 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring

Der viermalige Formel-1-Weltmeister Max Verstappen gibt sein Debüt beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Für den Niederländer geht ein Wunsch in Erfüllung.

Wird bald am Nürburgring starten: Max Verstappen in Melbourne.
Bild: James Ross

Sein Start beim Langstrecken-Klassiker rund um das Wochenende vom 14. bis 17. Mai geht aus einer Medienmitteilung von Mercedes-AMG hervor. Dort wird Verstappen als Einsatzfahrer genannt. Für sein von Mercedes-AMG unterstütztes Team Verstappen Racing sind zudem Lucas Auer, Jules Gounon und Daniel Juncadella dabei.

«Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring steht schon seit langem auf meiner Wunschliste», wird Verstappen in der Mitteilung zitiert. «Daher bin ich sehr begeistert, dass wir es jetzt verwirklichen können.» Verpflichtungen in der Formel 1 stehen dem 28-jährigen Red-Bull-Fahrer nicht im Wege. Zwei Wochen vor dem Ausflug an den Nürburgring wird in Miami in den USA gefahren, eine Woche danach steuert er sein Auto wieder im kanadischen Montreal.

Der Nürburgring könnte vielleicht sogar nicht der einzige Ausflug für ihn auf die Langstrecke sein. Zuletzt hatte Verstappen auch darüber gesprochen, irgendwann mit Ex-Weltmeister Sebastian Vettel auch bei den ikonischen 24 Stunden von Le Mans antreten zu wollen. «Das würde ich sehr gerne machen. Aber natürlich nur, wenn wir um Siege kämpfen können», so Verstappen. (sda/dpa)

09:38 Uhr

Montag, 9. März

Buffalo Sabres gewinnen Spitzenkampf im Osten

Obwohl Janis Moser für Tampa Bay Lightning drei Skorerpunkte beisteuert, gewinnen die Buffalo Sabres das Spitzenspiel im Osten gegen Tampa Bay mit 8:7. Buffalo übernimmt von Tampa Bay die Tabellenführung.

Trotz Glanzleistung verliert Moser (r.) mit Tampa Bay Lightning gegen die Buffalo Sabres
Bild: Jeffrey T. Barnes

Josh Doan erzielte zwei Tore, darunter den Siegtreffer für Buffalo zum 8:7 in der 56. Minute. Die Buffalo Sabres feierten den siebenten Sieg hintereinander und führen erstmals seit 16 Jahren so spät in der Saison die Tabelle wieder an.

Das Spitzenspiel in der Eastern Conference und der Atlantic Division übertraf alle Erwartungen. Buffalo führte 3:0 und 4:1, ehe Tampa Bay mit fünf Goals de suite die Partie scheinbar drehte. Das Team aus Florida führte auch noch mit 7:5. Im Finish machten die Buffalo Sabres in den letzten neun Minuten aus dem 5:7 indes noch ein 8:7.

Mittendrin im Spektakel: Janis Moser. Seine Glanzleistung ging im Hin und Her fast unter. Innerhalb von etwas mehr als sechs Minuten gelangen dem Berner Verteidiger ein Tor (4:4) und zwei Assists (zum 3:4 und 5:4). Ausserdem verliess er am Ende trotz der Niederlage das Eis mit einer Plus-2-Bilanz. Zum erst vierten Mal in den letzten 30 Jahren kamen sieben Akteure in der gleichen Partie zu mindestens drei Punkten.

Tampa Bay verlor den Spitzenkampf, weil es vier Tore in Unterzahl kassierte und im Powerplay auch noch einen Shorthander zuliess.

Zwei Schweizer Akteure kamen zu Siegen: Die Dallas Stars mit Lian Bichsel (1 Assist) besiegten die Chicago Blackhawks mit 4:3 nach Verlängerung. Dallas punktete in den letzten zwölf Partien immer. Eine derart lange Serie gelang der Franchise zum ersten Mal überhaupt. Die St. Louis Blues mit Pius Suter setzten sich in Anaheim mit 4:0 durch, wobei Suter im Finish das 4:0 ins leere Tor erzielte. St. Louis verkürzte in der Western Conference den Rückstand auf die Playoff-Plätze auf acht Punkte.

Die Aufholjagd der New Jersey Devils endete nach vier Siegen in Folge mit einer 0:3-Heimniederlage gegen die Detroit Red Wings. Die Devils mit den Schweizern Nico Hischier, Timo Meier und Jonas Siegenthaler liegen weiter zehn Punkte hinter den Playoff-Plätzen zurück. (sda)

22:50 Uhr

Sonntag, 9. März

Milan wieder Derby-Sieger

Die Meisterschaft in der Serie A wird noch einmal spannend. Leader Inter mit den Schweizern Yann Sommer und Manuel Akanji verlieren das Mailänder Derby gegen Milan 0:1.

Das so genannte «Derby della Madonnina» bringt Inter kein Glück mehr. Die Nerazzurri hatten in den letzten 15 Partien 14 Mal gewonnen und einmal unentschieden gespielt. Nun verloren sie erstmals seit dem 23. November wieder. In der 12. Runde hatten sie letztmals verloren - 0:1 gegen Milan.

Den einzigen Treffer der Partie erzielte der ecuadorianische Verteidiger Pervis Estupiñan in der 35. Minute. Danach hatte Inter mehr vom Spiel, ein Treffer gelang aber keiner. Damit beträgt Milans Rückstand auf den Leader zehn Runden vor Schluss nur noch sieben Punkte.

Goalie Yann Sommer und Verteidiger Manuel Akanji kamen bei Inter über die gesamte Spielzeit zum Einsatz, Ardon Jashari und Zachary Athekame sahen den Derbysieg von der Ersatzbank. Inter hat den Stadtrivalen in Meisterschaft und den verschiedenen Cupwettbewerben seit April 2024 und mittlerweile sieben Spielen (fünf Niederlagen, 2 Remis) nicht mehr bezwungen. (sda)

18:26 Uhr

Sonntag, 9. März

Thun gewinnt auch gegen YB

Der FC St. Gallen zementiert seinen Platz als erster Verfolger des FC Thun. In der 29. Runde schlägt er den FC Basel mit 3:0. Die Thuner gewinnen das Berner Derby gegen die Young Boys mit 2:1.

St. Gallen bewies eindrücklich seinen Status als Nummer 2 der Super League. Die Ostschweizer liessen dem FC Basel daheim keine Chance und führten schon nach einer halben Stunde mit 3:0. Verteidiger Chima Okoroji war mit zwei Toren der unerwartete Matchwinner der St. Galler.

Weil Lugano am Samstag in Luzern mit 1:3 verlor, baute St. Gallen den Vorsprung auf die drittplatzierten Tessiner auf sechs Punkte aus. Basel liegt bereits acht Zähler zurück.

Die sechstplatzierten Young Boys müssen weiterhin um den Platz in der Meisterrunde kämpfen. Sie gingen im Derby gegen Thun durch Alvyn Sanches in der 7. Minute in Führung. Valmir Matoshi und Nils Reichmuth sorgten nach der Pause für die Wende im Wankdorf.

In der zweiten Tabellenhälfte sind Luzern und Lausanne-Sport noch sechs Punkte hinter YB und dem punktgleichen FC Sion, der gegen Winterthur 1:1 spielte. Lausanne-Sport feierte einen zweiten Sieg im Letzigrund innerhalb von vier Tagen. Nach dem FC Zürich wurde auch GC (3:2) geschlagen. Kevin Mouanga, Olivier Custodio und Seydou Traoré machten aus dem 0:1 das vorentscheidende 3:1.

GC verpasste es damit, dem Stadtrivalen FCZ näherzukommen, der nach dem 1:2 gegen Servette mit den Genfern die Tabellenplätze tauschte. (sda)

16:37 Uhr

sonntag, 8. märz

Schweizer Handballerinnen verlieren auch in den Niederlanden

Die Schweizer Handballerinnen verlieren in der EM-Qualifikation auch das zweite Spiel gegen die Niederlande - diesmal auswärts 22:25.

Die Schweizerinnen hielten in Almere gegen dem WM-Vierten deutlich besser mit als vor drei Tagen bei der 21:39-Niederlage in Kriens. Zur Pause lag das Team von Nationaltrainer Knut Ove Joa lediglich mit einem Treffer im Rückstand.

Der Start in die zweite Halbzeit missriet hingegen komplett. Es dauerte fünfeinhalb Minuten bis zum ersten Schweizer Tor, es schlichen sich zu viele technische Fehler ein, zu viele gute Chancen wurden vergeben. So konnte man die Niederländerinnen nicht bis zum Ende fordern, auch wenn diese nicht mehr mit letzter Konsequenz agierten. Näher als auf zwei Treffer Rückstand kamen die Schweizer Equipe nie mehr heran.

Die Niederlage ist für Schweizerinnen auf dem Weg zur EM-Endrunde im Dezember in fünf verschiedenen Ländern kein Beinbruch. Sie haben die ersten beiden Spiele gegen Italien und Bosnien-Herzegowina klar gewonnen, bleiben sie auch in den «Rückspielen» im April gegen diese beiden Gegner erfolgreich, verteidigen sie den 2. Platz in der Gruppe, der sicher zur Qualifikation reicht. (sda)

16:33 Uhr

sonntag, 8. märz

Sunderland scheitert im Cup am Drittligisten Port Vale

Für den Premier-League-Aufsteiger Sunderland endet der Cup mit einer Blamage im Achtelfinal. Die Mannschaft mit dem spät in der Partie eingewechselten Granit Xhaka unterlag beim Drittligisten Port Vale 0:1. Für den Unterklassigen aus Stoke-on-Trent traf der neuseeländische Nationalspieler Ben Waine in der 29. Minute.

Port Vale, abgeschlagenes Schlusslicht der League One, ist der letzte im FA-Cup vertretene Drittligist, nachdem am Tag zuvor Mansfield an Arsenal gescheitert ist. (sda)

16:12 Uhr

sonntag, 8. märz

Luca Tavasci mit Leistungssteigerung

Luca Tavasci wird in seinem zweiten Biathlonrennen an den Paralympics Fünfzehnter. Mit seiner Leistung ist der Bündner mehrheitlich zufrieden.

Luca Tavasci wird in seinem zweiten Biathlonrennen an den Paralympics Fünfzehnter.
Bild: CLAUDIO THOMA

Tavasci gelang bei seinem zweiten Einsatz eine Leistungssteigerung. Der Langläufer, der erstmals an Paralympics auch im Biathlon an den Start geht, belegte in Tesero im Einzel über 12,5 Kilometer den 15. Schlussrang. Im Sprint am Samstag war er Siebzehnter geworden.

«Ich konnte eine gute Antwort auf den Samstag liefern», sagte der Bündner nach dem Rennen. Mit der läuferischen Leistung sei er zufrieden, und bei den zweiten zwei Schiessen habe er ebenfalls das zeigen können, was er von sich erwarte.

Nun hat Tavasci einen Tag Zeit, um sich zu erholen, ehe es mit Langlauf-Wettkämpfen weitergeht. Als Langläufer hat Tavasci bereits 2018 und 2022 an Paralympics teilgenommen. (sda)

16:03 Uhr

sonntag, 8. märz

Keine Chance für den FC Basel in St. Gallen

Nach zwei Siegen in Folge erlebt der FC Basel einen bitteren Rückschlag. Er verliert das Verfolgerduell in St. Gallen deutlich. Die Ostschweizer feiern einen unerwarteten Doppeltorschützen.

Der FC Basel verliert gegen den FC St. Gallen mit 0:3.
Bild: Philipp Kresnik/freshfocus

Innerhalb der ersten halben Stunde entschied der FC St. Gallen die Partie und bewies eindrücklich, dass er hinter dem designierten Meister Thun die Nummer 2 der Super League ist. Für das frühe Feuerwerk der Ostschweizer in ihrem eigenen Stadion war überraschend Chima Okoroji hauptverantwortlich. Der 28-jährige Defensivspieler brillierte mit zwei Toren, einem Volley (9.) und einem direkten Freistoss (15.).

Nur wenige Minuten vor seinem Doppelschlag war Okoroji für 100 Spiele mit dem FC St. Gallen geehrt worden. In den über zweieinhalb Jahren, in denen der Deutsche für Grün-Weiss im Einsatz steht, waren es die ersten zwei Tore, die er erzielte. Beide sehenswert und beide brutale Nackenschläge für den FC Basel, der sich davon nicht mehr erholte. Die Latte und Goalie Marwin Hitz verhinderten, dass in der Folge nur noch Carlo Boukhalfa (29.) für den FCSG traf.

FCB-Trainer Stephan Lichtsteiner, der auf den angeschlagenen Xherdan Shaqiri verzichten musste, nahm in der Pause die ersten zwei Wechsel vor und nach einer Stunde die nächsten zwei. Etwas besser wurde der Auftritt vom Schweizer Meister und Cupsieger, aber nie so gut und zwingend, als dass er hätte auf eine Wende hoffen können. Am nächsten an einen Basler Treffer kam der eingewechselte Albian Ajeti mit einem Lattenschuss in der 80. Minute.

Das über die gesamte Spielzeit regelmässig gefährlich vor Hitz auftauchende St. Gallen gab das Spiel auch nach der Pause nie aus der Hand und liegt jetzt mit Reserve auf dem 2. Platz. Lugano liegt fünf Punkte zurück, der Rückstand des FC Basel beträgt nun acht Zähler. (sda)

14:38 Uhr

Sonntag, 8. März

Podestplatz für Snowboarderin Noemi Wiedmer

Die Olympia-Vierte Noemi Wiedmer stand am Sonntag als Dritte auf dem Weltcup-Podest. Im Boardercross im türkischen Erzurum lag die 18-jährige Berner Oberländerin wie schon im Olympia-Final zwischenzeitlich in Führung, büsste aber noch Positionen ein.

Aline Albrecht schaffte den Vorstoss in den kleinen Final. Die restlichen Frauen und Männer der Schweizer Teams blieben spätestens in den Viertelfinals hängen. (sda)

13:37 Uhr

Sonntag, 8. März

Zweite Schweizer Medaille an den Paralympics

Die Schweizer Delegation sichert sich an den Paralympics in Mailand-Cortina am zweiten Tag die zweite Medaille. Aron Fahrni gewinnt im Snowboardcross Bronze.

Aron Fahrni gewinnt im Snowboardcross Bronze.
Bild: CLAUDIO THOMA

Der 27-jährige Emmentaler stiess in der Klasse mit Einschränkungen der oberen Extremitäten souverän in den Final vor und musste sich dort den Chinesen Ji Lijia und Zhu Yonggang geschlagen geben. (sda)

11:52 Uhr

sonntag, 8. märz

Bonnet und Gay feiern Doppelsieg zum Abschluss

Die Schweizer trumpften zum Abschluss der Skitourenrennen-EM in Aserbaidschan im nicht-olympischen Vertikal-Rennen gross auf. Rémi Bonnet siegte vor seinem Landsmann Aurélien Gay und dem Österreicher Christoph Hochenwarter. Robin Bussard (4.) und Ludovic Lattion (6.) rundeten das tolle Schweizer Teamergebnis ab.

Im Rennen der Frauen sicherte sich Caroline Ulrich Bronze. Die 24-jährige Westschweizerin musste sich einzig der Österreicherin Sarah Dreier und der Italienerin Giulia Murada geschlagen geben. Thibe Deseyn (4.) fehlte etwas mehr als eine halbe Minute auf ihre Landsfrau respektive zu Bronze. Marianne Fatton (5.), die an Olympia gross abgeräumt und auch an der EM zweimal Gold und einmal Silber gewann, ging für einmal leer aus. (sda)

11:51 Uhr

sonntag, 8. märz

Nadine Fähndrich beste Schweizerin

Im 10-km-Lauf in klassischer Technik mit Einzelstart war Nadine Fähndrich in Lahti mit Platz 11 für das beste Resultat bei den Schweizer Frauen besorgt. Mit 38 Sekunden Rückstand auf die Siegerin Frida Karlsson setzte sie sich teamintern gegen Anja Weber (19.) und Nadja Kälin (24.) durch. (sda)

Im 10-km-Lauf in klassischer Technik mit Einzelstart war Nadine Fähndrich in Lahti mit Platz 11 für das beste Resultat bei den Schweizer Frauen besorgt.
Bild: NordicFocus

10:57 Uhr

sonntag, 8. märz

Bauer muss bei Wolfsburg gehen

Was sich bereits am Samstag nach der Niederlage gegen den Hamburger SV angedeutet hat, ist nun Tatsache: Der VfL Wolfsburg zieht die Reissleine und trennt sich von Trainer Daniel Bauer.

Der VfL Wolfsburg zieht die Reissleine und trennt sich von Trainer Daniel Bauer.
Bild: MARTIN DIVISEK

Dies gab der Klub, bei dem der Schweizer Pirmin Schwegler seit Dezember als Sportdirektor amtet, am Sonntag bekannt. Nachfolger wird der 61-jährige Dieter Hecking, der Wolfsburg bereits von 2013 bis 2016 trainierte.

Bauer hatte im November die Nachfolge von Paul Simonis angetreten und war kurz vor Weihnachten zum Cheftrainer befördert worden. Zuvor war er seit Sommer 2016 in verschiedenen Funktionen im Nachwuchsbereich des VfL tätig. (sda)

10:09 Uhr

sonntag, 8. märz

Rüesch und Werro beim Engadin-Skimarathon auf dem Podest

Jason Rüesch und Giuliana Werro verpassen den Sieg am 56. Engadin-Skimarathon knapp. Beide klassieren sich im 2. Rang.

Jason Rüesch und Giuliana Werro verpassen den Sieg am 56. Engadin-Skimarathon knapp. Beide klassieren sich im 2. Rang.
Bild: GIAN EHRENZELLER

Der 32-jährige Rüesch musste sich im Schlusssprint in S-chanf nach 42 km einzig dem Norweger Einar Hedegart geschlagen geben. Werro klassierte sich beim Langlauf-Klassiker hinter der Deutschen Anna Endress zum dritten Mal in Folge auf Platz 2. (sda)

09:18 Uhr

sonntag, 8. märz

Bencic trifft in der 3. Runde auf Elise Mertens

Belinda Bencic (WTA 12) trifft am Montag in der 3. Runde des WTA-1000-Turniers in Indian Wells auf Elise Mertens (WTA 21). Es ist das dritte Duell zwischen der St. Gallerin und der Belgierin.

Belinda Bencic (WTA 12) trifft am Montag in der 3. Runde des WTA-1000-Turniers in Indian Wells auf Elise Mertens (WTA 21).
Bild: ALI HAIDER

Bencic, die am Samstag bei ihrem Auftakt in der kalifornischen Wüste einen leichten Sieg (6:3, 6:2) gegen die Australierin Storm Hunter (WTA 234) errang, verlor das erste Aufeinandertreffen mit Mertens am Australian Open 2021 deutlich (2:6, 1:6). Zu Beginn dieses Jahres revanchierte sich die Schweizerin im Rahmen des United Cup in drei Sätzen und siegte 6:3, 4:6, 7:6 (7:0). (sda)

09:17 Uhr

sonntag, 8. märz

Messi mit 899. Tor der Karriere

Lionel Messi hat beim 2:1-Sieg von Inter Miami gegen DC United in der MLS erneut getroffen. Sein Tor zum 2:0 war das 899. seiner glanzvollen Karriere.

Lionel Messi hat beim 2:1-Sieg von Inter Miami gegen DC United in der MLS erneut getroffen.
Bild: Stephanie Scarbrough

Nach seinen zwei Treffern gegen Orlando in der vergangenen Woche traf der 38-jährige Argentinier in der US-Hauptstadt mit einem gefühlvollen Heber. Den Pass auf den Weltmeister konnte der Schweizer Aussenverteidiger bei DC United, Silvan Hefti, nicht verhindern.

Für Messi war es das 80. Tor im Dress von Miami, wo er seit Sommer 2023 spielt, und sein 899. in seiner Karriere. Sein grosser Rivale Cristiano Ronaldo, der mit 41 Jahren immer noch aktiv ist, hat bereits die 900-Tore-Marke überschritten. (sda/afp)

09:15 Uhr

sonntag, 8. märz

Devils mit viertem Sieg in Serie

Die New Jersey Devils kommen in der NHL wieder in Fahrt. Das Team mit dem Schweizer Trio Nico Hischier, Timo Meier und Jonas Siegenthaler feiert den vierten Sieg in Serie.

Das Team mit dem Schweizer Trio Nico Hischier, Timo Meier und Jonas Siegenthaler feiert den vierten Sieg in Serie.
Bild: Adam Hunger

Beim 6:3-Erfolg im Derby über die New York Rangers erzielte Captain Hischier seinen 21. Saisontreffer. Der Walliser sorgte zwölf Minuten vor dem Ende für das siegbringende 4:3. In Überzahl traf er mit einem Handgelenkschuss. Meier und Siegenthaler blieben ohne Skorerpunkt. Mann des Spiels war Jack Hughes: Der Amerikaner, Held des Olympiafinals, erzielte am Samstag in Newark drei Tore und einen Assist. Trotz der Siegesserie finden sich die Devils mit neun Punkten Rückstand weiterhin deutlich ausserhalb der Playoff-Plätze.

Die Nashville Predators bezogen gegen die formstarken Buffalo Sabres eine 2:3-Niederlage - es war die vierte aus den letzten fünf Spielen. Der Anschlusstreffer, bei dem Captain Roman Josi seinen Stock im Spiel hatte, kam für die Gäste vier Minuten vor dem Ende zu spät.

Den Negativtrend gestoppt haben die Tampa Bay Lightning. Das Team mit dem Schweizer Janis Moser siegte nach zuvor vier Niederlagen am Stück gegen die Toronto Maple Leafs 5:2 und festigte Platz 2 im Osten. Moser gelang in knapp 19 Minuten Eiszeit keine Torbeteiligung.

Kevin Fiala fehlte bei den Los Angeles Kings (3:4 gegen Montreal) ebenso verletzt wie Nino Niederreiter beim 3:2-Sieg nach Verlängerung der Winnipeg Jets gegen Vancouver. Philipp Kurashev war bei den San Jose Sharks (1:2 n.V. gegen die New York Islanders) überzählig. (sda)

09:12 Uhr

sonntag, 8. märz

Biel kann aufatmen und Pflichtsieg für Servette

Die Ausgangslage in der wegweisenden Partie zwischen Biel und den SCL Tigers war klar: Gibt es nach 60 Minuten einen Sieger, steht dieser in den Play-Ins. Die Bieler drückten dem Spiel klar den Stempel auf. Im ersten Drittel lautete das Schussverhältnis 12:2 zu ihren Gunsten, dennoch führten die Gäste. Dario Rohrbach brachte die Langnauer im Powerplay mit 1:0 in Führung.

Die Bieler bezwangen die Tigers im vierten Aufeinandertreffen in der laufenden Meisterschaft zum dritten Mal und dürfen sich auf ein Play-In-Duell gegen Bern freuen.
Bild: ZamirLoshi/freshfocus

Auch im Mittelabschnitt (16:8 Torschüsse) waren die Seeländer das klar aktivere Team, und nun zahlte sich die Überlegenheit aus. Jere Sallinen glich in der 29. Minute aus, in der 36. Minute gelang Fabio Hofer in Überzahl mit seinem 19. Saisontreffer das 2:1. In der 43. Minute vergab Patrick Petrini eine gute Chance zum 2:2, eine Minute später erhöhte Gaëtan Haas auf 3:1. Nach dem 4:1 (53.) für das ebenfalls Haas verantwortlich zeichnete, gab es über den Ausgang des Derbys keine Zweifel mehr. Den Schlusspunkt zum 5:1 setzte Luca Christen 56 Sekunden vor dem Ende mit einem Empty Netter. Die Langnauer brachten im letzten Drittel trotz 18 Torschüssen keinen Treffer zustande.

Die Bieler bezwangen die Tigers im vierten Aufeinandertreffen in der laufenden Meisterschaft zum dritten Mal und dürfen sich auf ein Play-In-Duell gegen Bern freuen. Dass die Saison für die Langnauer am Montag zu Ende geht, entbehrt nicht einer gewissen Logik, kamen sie doch nach der Olympia-Pause nicht mehr auf Touren - fünf Niederlagen in fünf Spielen.

Lausanne wendet 0:1 in 4:1

Lausanne sicherte sich die direkte Playoff-Qualifikation mit einem 4:3-Sieg bei Fribourg-Gottéron. Ahti Oksanen im Powerplay (19.) und Antti Suomela (20.) drehten kurz vor der ersten Pause innert 85 Sekunden einen 0:1-Rückstand (13.) in eine 2:1-Führung. Nach 21 Sekunden im Mitteldrittel gelang Drake Caggiula das 3:1, in der 25. Minute erhöhte Fabian Heldner auf 4:1. Diese Hypothek konnte Fribourg, das erst zum fünften Mal in dieser Saison zu Hause verlor, nicht mehr aufholen. Gottéron hatte zuvor neun Heimspiele in Serie gewonnen. Für den LHC war es in der 16. Partie in diesem Jahr erst der sechste Sieg.

Davos dank gutem ersten Drittel

Davos legte die Basis zum 2:1-Sieg bei den ZSC Lions im ersten Drittel, das die Bündner dank Toren von Valentin Nussbaumer (2.) und Rasmus Asplund (18.) 2:0 gewannen. Mehr als der Anschlusstreffer durch Derek Grant nach 69 Sekunden im Mittelabschnitt gelang den Lions anschliessend nicht. Der Davoser Keeper Sandro Aeschlimann überzeugte mit 35 Paraden. Der HCD hatte bereits im ersten Auswärtsspiel dieser Saison gegen die Lions (5:2) gesiegt. Die Bilanz der Zürcher im eigenen Stadion beträgt 13 Siege und 13 Niederlagen.

Kloten dank Sieg gerettet

34 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung schoss Axel Simic Kloten mit seinem zehnten Saisontor zum Heimsieg gegen Lugano. Die zwei Punkte reichen den Zürchern, um sicher vor dem Vorletzten Ambri-Piotta zu bleiben. Den Assist zum 2:1 gab die 39-jährige Klublegende Steve Kellenberger, der sein vorletztes Spiel bestritt. Lugano verlor zum dritten Mal hintereinander.

Nutzloser Sieg für Ambri

Ambri-Piotta kam gegen Bern zum nutzlosen 4:1-Heimsieg. Michael Joly zeichnete sich bei den Leventinern als Doppel-Torschütze aus: Der Kanadier erzielte im letzten Drittel das 3:1 (45.) und 4:1 (58.). Trotz der drei Punkte muss Ambri das Abstiegs-Playoff gegen Ajoie bestreiten.

Servette mit Pflichtsieg

Genève-Servette ist auf gutem Weg, sich das Heimrecht in den Playoff-Viertelfinals zu sichern. Servette gab sich auswärts gegen den Tabellenletzten Ajoie keine Blösse und siegte 6:2. Zwar gerieten die Genfer nach einem Tor von Julius Nättinen (9.) in Rückstand, nach 36 Minuten lagen sie dann aber 5:1 vorne. Das 3:1 und 4:1 erzielten Josh Jooris respektive Markus Granlund in der 31. Minute innert 49 Sekunden. Granlund traf auch noch zum 6:2 (39.). Im vierten Saisonduell dieser beiden Teams gab es den ersten Auswärtssieg. Die Genfer gewannen zum vierten Mal in Folge und sind nun Dritter.

Wetter schiesst Lakers zum Sieg

Die Rapperswil-Jona Lakers gaben in Zug im letzten Drittel einen 2:0-Vorsprung preis, dennoch siegten sie: Gian-Marco Wetter traf 25 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung zum 3:2. Die Lakers hatten schon das erste Saisonduell in Zug (6:0) gewonnen. In den Play-Ins treten die beiden Teams erneut gegeneinander an. (sda)

23:07 Uhr

Samstag, 7. März

Luzern hält Anschluss zu den Top 6

Luzern hält die Hoffnung auf einen Platz in der Meisterrunde aufrecht. Die Innerschweizer gewinnen in Lugano 3:1 und liegen momentan sechs Punkte hinter der Top 6.

Oscar Kabwit bestätigte seine überragende Form in diesem Jahr. Der 20-Jährige aus der Demokratischen Republik Kongo erzielte in der 63. Minute mit einem Schuss von der Strafraumgrenze das wegweisende 2:1. Seit Anfang Februar hat Kabwit sieben Tore und drei Assists verbucht. Damit ist er der Toptorschütze der Liga im 2026.

Oscar Kabwit war auch gegen Lugano wieder erfolgreich.
Bild: Martin Meienberger

Bester Skorer der Luzerner bleibt aber Matteo Di Giusto. Dem Spielmacher gelang nicht nur der elfte Assist beim Treffer von Kabwit, sondern in der Nachspielzeit mittels Fallrückzieher auch noch das zehnte Tor. Für das 1:0 der Luzerner sorgte der 18-jährige Andrej Vasovic in der 44. Minute mit einem starken Kopfball. Weitere Treffer verpasste der Teenager in der Schlussphase mit einem Pfostenschuss und einem misslungenen Abschluss aus bester Position nur knapp.

Dem FC Lugano, der seit Ende November daheim nicht mehr verloren hatte, fehlte gegen Luzern die Durchschlagskraft und die Präzision. Die beste Phase der Tessiner unmittelbar nach der Pause führte zum 1:1 durch den ersten Treffer von Neuzugang Hannes Delcroix, der in seinem fünften Super-League-Spiel für einige Impulse sorgte. (sda)

20:28 Uhr

Samstag, 7. März

Achtes Spiel ohne Sieg für Winterthur

Der FC Winterthur spielt zum zweiten Mal in Folge unentschieden. Das 1:1 in Sitten ermöglicht Andrin Hunziker mit einem frühen Tor.

In der 5. Minute ging eine Eckball-Variante des Schlusslichts perfekt auf. Nishan Burkhardt fand mit einer halbhohen Flanke Andrin Hunziker, der mittels Volley seinen neunten Saisontreffer erzielte. Dass eine Führung noch nicht die halbe Miete ist für den FC Winterthur, zeigt der bisherige Saisonverlauf. Letztmals spielten die Zürcher im Mai, also in der vergangenen Spielzeit, zu null.

Für Numa Lavanchy und den FC Sion war das Remis gegen Winterthur bereits das siebte sieglose Spiel in Serie.
Bild: Pascal Muller/freshfocus

Auch in Sitten hielt die Verteidigung dem nach der Pause zunehmenden Druck der Walliser nicht komplett stand. Winsley Boteli traf in der 66. Minute und damit nur kurz nach seiner Einwechslung zum Ausgleich. Für den 19-Jährigen war es schon das fünfte Joker-Tor. Damit ist er hinter Chris Bedia in dieser Wertung die Nummer 2 der Super League.

Sion blieb zum dritten Mal in Folge sieglos. Der FC Winterthur wartet seit acht Partien auf einen Sieg. (sda)

20:18 Uhr

Samstag, 7. März

Nächste späte Niederlage: FCZ verliert in Genf

Servette kommt nach fünf Unentschieden in Folge zum 2:1-Sieg gegen den FC Zürich. Der Franzose Junior Kadile traf zweimal.

Erst am letzten Tag der vergangenen Transferperiode stiess Junior Kadile aus der Niederlande zu Servette. Das Leihgeschäft mit Almere hat sich für die Genfer spätestens jetzt ausbezahlt. Der 23-Jährige war mit seinen ersten zwei Super-League-Toren fast im Alleingang dafür verantwortlich, dass die Serie von fünf Unentschieden am Samstagabend endete und nicht zum Ligarekord anwuchs.

Philippe Kény war an diesem Abend um den einzigen Zürcher Treffer besorgt.
Bild: Claudio De Capitani

Der wirblige Kadile, der bei Almere in dieser Saison mit je sechs Toren und Assists auf sich aufmerksam gemacht hatte, traf nach 67 Sekunden zum 1:0 und in der 88. Minute zum 2:1. Der Siegtreffer der Genfer war verdient, weil sie nach dem Ausgleich der Zürcher wieder einen Gang hoch geschaltet hatten und in der Schlussphase mehr Druck zustande brachten als der FCZ.

Die Zürcher, die in der Tabelle auf den drittletzten Rang zurückgefallen sind, zeigten sich einmal mehr über die gesamte Partie zu wenig konstant. Nach einer Leistungssteigerung nach der Pause waren sie eher glücklich zum 1:1 gekommen. Ein Ball flog im Genfer Strafraum an den Arm von Gaël Ondoua, der mit dem Rücken zum Spielgeschehen stand. Philippe Kény verwertete den Penalty in der 74. Minute. Danach war dann wieder nicht mehr viel zu sehen von der Offensive des FCZ. (sda)

19:57 Uhr

Samstag, 7. März

Lobalu gewinnt 10-km-Strassenlauf in Bilbao

Der St. Galler Langstreckenläufer Dominic Lobalu hat den internationalen 10-km-Lauf in Bilbao (ESP) gewonnen. In der Streckenrekordzeit von 27:36 Minuten unterbot der 10'000-Europameister die Limite für die EM in Birmingham (GBR) um 14 Sekunden.

Dominic Lobalu (LC Brühl) war der einzige Elite-Starter, der dem Tempo der Pacemaker zu folgen vermochte. Die ersten 3 Kilometer absolvierte der Schweizer Hallenmeister deutlich schneller als bei seinem 3000-m-Titelgewinn sechs Tage zuvor im Athletik Zentrum St. Gallen.

Der Schweizer Hallenmeister über 3000 Meter, Dominic Lobalu, gewinnt den 10-km-Strassenlauf in Bilbao.
Bild: Andreas Becker

Die 5-km-Marke auf dem leicht welligen Kurs passierte der Führende in 13:41 Minuten. Auf sich allein gestellt, begnügte sich der Schweizer Rekordhalter (26:54) allerdings nicht damit, den Sieg nach Hause zu laufen. In 27:36 Minuten, seiner fünftbesten Zeit über die Distanz, brach Lobalu den Streckenrekord (28:06) deutlich – und hatte sogar noch die Muse, die zahlreichen Zuschauer in der Innenstadt zu grüssen.

Seinen nächsten Auftritt wird der Zweitplatzierte des Barcelona-Halbmarathons am 29. März beim Berlin-Halbmarathon haben. (sda)

19:47 Uhr

Samstag, 7. März

Thomas Bührer wird Präsident von Swiss Orienteering

Der bisherige Vizepräsident Thomas Bührer wurde an der Delegiertenversammlung in Stans einstimmig zum Präsidenten von Swiss Orienteering gewählt. Der vierfache Weltmeister im Orientierungslauf, 58 Jahre alt, tritt die Nachfolge von Konrad Graber an. Der 67-jährige Luzerner gibt sein Amt nach sechs Jahren ab. Vizepräsidentin ist Doris Keller, die Turnierdirektorin der letztjährigen Frauen-EM im Fussball in der Schweiz. (sda)

18:35 Uhr

Samstag, 7. März

Wolfsburg muss nächsten Rückschlag einstecken

Der VfL Wolfsburg gerät in der 25. Bundesliga-Runde noch etwas tiefer in den Abstiegsstrudel. Die Niedersachsen kassieren in Hamburg die sechste Niederlage in den letzten sieben Spiel.

Die beiden Schweizer Exponenten in Wolfsburg, Sportdirektor Pirmin Schwegler und Aufsichtsrat Diego Benaglio, mussten mitansehen, wie ihre Mannschaft einen 1:0-Vorsprung verspielte. Nachdem Christian Eriksen den Vorletzten der Bundesliga in Front geschossen hatte, bekam der HSV mit Captain Miro Muheim zwei Penaltys zugesprochen, die Luka Vuskovic (33.) und Jean-Luc Dompé (58.) verwandelten.

Die Wolfsburger verspielen gegen den HSV eine 1:0-Führung. Hier mit dem Brasilianer Vinicius Souza.
Bild: Andreas Gora

Für Wolfsburgs Trainer Daniel Bauer könnte es am Samstagnachmittag die Niederlage zu viel gewesen sein. Seit er im vergangenen November das Amt übernommen hat, gewann der Meister von 2009 nur eines von zehn Spielen. Auch wenn die Lage der Wolfsburger noch längst nicht hoffnungslos ist, so drücken die schwachen Resultate der letzten Wochen massiv auf die Stimmung. Nach dem Spiel flogen aus dem Fanblock Feuerwerkskörper auf den Rasen, und die beiden Teams gerieten im Mittelkreis aneinander.

Im Rennen um die Champions-League-Plätze hiessen die Sieger der Runde Hoffenheim und Leipzig. Hoffenheim gewann unter anderem dank zweier Tore des Österreichers Alexander Prass beim Schlusslicht Heidenheim mit 4:2. Die Leipziger sicherten sich die drei Punkte gegen das formstarke Augsburg (2:1) in der Nachspielzeit durch ein Eigentor von Keven Schlotterbeck. Stuttgart musste sich in Mainz mit einem 2:2 begnügen, und Leverkusen spielte in Freiburg, wo Johan Manzambi für die Gastgeber nach seiner drei Spiele langen Rotsperre wieder im Einsatz stand, 3:3.

Hoffenheim (49 Punkte) liegt als Dritter zwei Punkte vor Stuttgart und Leipzig, die beide 47 Zähler haben. Leverkusen steht bei 44 Punkten. (sda)

17:21 Uhr

Samstag, 17. März

Strade Bianche: Pogacar löst Cancellara als Rekordhalter ab

Tadej Pogacar gewinnt zum vierten Mal nach 2022, 2024 und 2025 den italienischen Eintagesklassiker Strade Bianche. Damit ist der Slowene nun alleiniger Rekordhalter vor dem Schweizer Fabian Cancellara. Auch Jan Christen überzeugt.

Pogacar zeigte in seinem ersten Rennen in dieser Saison, dass er nichts von seiner Dominanz verloren hat, und liess der Konkurrenz auf der anspruchsvollen Strecke über 203 km mit rund 64 km Schotterstrassen keine Chance. Der 26-Jährige griff knapp 80 km vor dem Ziel in Siena an und distanzierte den zweitplatzierten Franzosen Paul Seixas um eine Minute. Dritter wurde Pogacars mexikanischer Teamkollege Isaac Del Toro, Sechster der Schweizer Jan Christen, der ebenfalls für das Team UAE Emirates fährt.

Tadej Pogacar zeigt sich zum Auftakt in die Saison so stark wie eh und je.
Bild: Vincent Kalut/Imago

Es war für Pogacar der 109. Sieg als Profi. Schon beim Triumph an der Strade Bianche 2024 hatte er mit einem Solo über 80 Kilometer beeindruckt. Sein Ziel ist es, alle grossen Rennen mindestens einmal gewonnen zu haben. Siege bei den Klassikern Mailand - San Remo (21. März) und Paris-Roubaix (12. April) fehlen noch in seinem Palmarès. Diese Lücken möchte er in diesem Jahr schliessen, wobei er 2026 vorhat, mehr auf seine Energie zu achten. Deshalb lässt er den Giro d'Italia aus. Bis zur Tour de France sei er an 16 Tagen im Sattel, das sei moderat, so Pogacar.

Kurz vor der entscheidenden Attacke von Pogacar hatte Jan Christen Tempo gemacht und dafür gesorgt, dass nur noch wenige Fahrer mithalten konnten. Der 21-jährige Aargauer unterstrich seine gute Form und erreichte das Ziel 2:07 Minuten nach Pogacar. Ende Januar hatte Christen die AlUla Tour, eine Rundfahrt der zweithöchsten Kategorie, für sich entschieden. In der letzten Etappe der Andalusien-Rundfahrt belegte er ebenso den 2. Platz wie Ende Februar beim französischen Eintagesrennen Faun-Ardèche Classic. (sda)

17:15 Uhr

Samstag, 7. März

Paralympics: Tavasci bei Biathlon-Premiere 17.

Am Samstag standen an den Paralympics mehrere Schweizer im Einsatz. Luca Tavasci bestritt sein erstes Paralympics-Rennen im Biathlon, Aron Fahrni die Setzungsläufe im Snowboardcross.

Luca Tavesci beendet seine Paralympics-Premiere im Biathlon auf dem 17. Schlussrang.
Bild: Claudio Thoma

Luca Tavasci beendete seine Biathlon-Premiere an den Paralympics auf dem 17. Platz. Der Bündner, der 2018 und 2022 bereits im Langlauf an den Paralympischen Winterspielen gestartet war, konnte im Sprint über 7.5 Kilometer nicht mit den Besten mithalten. Er kam schliesslich als Drittletzter ins Ziel.

Den Sieg sicherte sich der Chinese Cai Jiayun vor seinem Landsmann Liu Xiaobin. Bronze ging an den deutschen Marco Maier. (sda)

16:11 Uhr

Samstag, 7. März

Dario Caviezel in Spindlermühle Vierter

Der Alpin-Snowboarder Dario Caviezel belegte im Parallelslalom im tschechischen Spindlermühle Platz 4. Der Bündner war im Halbfinal am späteren Sieger Maurizio Bormolini gescheitert, im kleinen Final war mit Mirko Felicetti ein anderer Italiener schneller. Bei den Frauen sorgte Julie Zogg mit dem Vorstoss in die Viertelfinals für das beste Schweizer Resultat. (sda)

Dario Caviezel verpasst das Podest in Tschechien knapp.
Bild: Gian Ehrenzeller

14:56 Uhr

Samstag, 7. März

Elise Chabbey gewinnt den Klassiker Strade Bianche

Elise Chabbey gewann in Siena die Frauenausgabe der Strade Bianche, die von den Rückschlägen der Favoritinnen geprägt war.

Die Genferin setzte sich nach einem spannenden Finale vor der Polin Kasia Niewiadoma, die zum vierten Mal ihrer Karriere in Siena Zweite wurde, und der Deutschen Franziska Koch, die Dritte wurde, durch.

Elise Chabbey gewinnt den italienischen Klassiker Strade Bianche.
Bild: Marco Alpozzi

Die 32-jährige Schweizerin, die aufgrund der Angriffe der Italienerin Elisa Longo Borghini, die schliesslich Vierte wurde, zeitweise zurückfiel, schloss sechs Kilometer vor dem Ziel wieder zur Spitzengruppe auf.

Elise Chabbey machte auf den letzten Metern des Anstiegs zur Via Santa Caterina den Unterschied und setzte sich kurz vor dem Ziel auf dem Kopfsteinpflaster der Piazza del Campo an die Spitze.

Chabbey sollte, wie ihre Teamkollegin Koch, nicht um den Sieg fahren, da sie als Helferin für Demi Vollering vorgesehen war. Aber die Niederländerin, Siegerin des italienischen Klassikers in den Jahren 2023 und 2025, wurde zunächst durch einen Reifenschaden 38 km vor dem Ziel und dann durch einen Routenfehler ausgebremst.

Die Gruppe, zu der auch die Belgierin Lotte Kopecky gehörte, die 2022 und 2024 gekrönt wurde, kam bis auf eine Minute an die Spitzenreiterinnen heran, folgte jedoch einem Motorradfahrer auf einem Weg, der nicht zur Strecke gehörte. (sda)

14:52 Uhr

Samstag, 7. März

Langlauf: Nadja Kälin erstmals in den Sprint-Halbfinals

Nadja Kälin überrascht weiterhin. Die zweifache Medaillengewinnerin der Olympischen Spiele stand in Lahti im Skating-Sprint erstmals in den Halbfinals. In der Vorschluss-Runde des Skating-Rennens wurde die Frau aus dem Engadin allerdings in der Zielkurve eingeklemmt und konnte nicht wie erhofft auf der Innenbahn ihre Endschnelligkeit unter Beweis stellen.

Nadja Kälin ist seit den Olympischen Spielen schnell unterwegs.
Bild: Salvatore di Nolfi

Nadine Fähndrich, Anja Weber und Alina Meier, die in der Qualifikation allesamt schneller unterwegs gewesen waren, blieben in den Viertelfinals hängen. Somit hat Nadine Fähndrich ihre Chancen auf den Gewinn der kleinen Kristallkugel arg limitiert. Den Sieg holte sich die Weltmeisterin Jonna Sundling vor der Olympiasiegerin Linn Svahn. (sda)

14:42 Uhr

Samstag, 7. März

Langlauf: Schweizer Sprinter verpassen das Podest knapp

Janik Riebli verpasste als Vierter im Skating-Sprint von Lahti das Weltcup-Podest nur um sieben Hundertstel. Auf der Zielgeraden wurde der Obwaldner noch vom Franzosen Jules Chappaz abgefangen. Vorne waren die Norweger Johannes Hösflot Klaebo und Lars Heggen enteilt. Es wäre für den Skating-Spezialist der dritte Weltcup-Podestplatz als Sprinter gewesen.

Janik Riebli verpasst als Vierter in Lahti sein dritter Sprint-Podestplatz.
Bild: Thibaut/NordicFocus/freshfocus

Auch Valerio Grond stand im Final. Er hielt sich wie in den Runden zuvor etwas zurück, um dann in der Abfahrt zum Ziel mit Schuss an den Konkurrenten vorbei zu ziehen. Im Endlauf klappte diese Taktik nicht, Grond wurde Sechster. Der Bündner stand wie Riebli zum dritten Mal in dieser Saison im Final eines Weltcup-Sprints. (sda)

12:06 Uhr

Samstag, 7. März

Paralympics: Gold für Robin Cuche in der Abfahrt

Robin Cuche gewinnt an den Paralympics in der Abfahrt Kategorie Stehend Gold. In Cortina d'Ampezzo holt der Neuenburger an seinen bereits vierten Paralympics die erste Medaille unter den fünf Ringen.

Der Sieg für den Neffen von Didier Cuche ist verdient. Der 27-jährige Robin Cuche hat in dieser Saison die Abfahrts-Wertung gewonnen.

Robin Cuche gewinnt in Cortina seine erste Medaille an den Paralympics.
Bild: Claudio Thoma

Die Startnummer 13 brachte Cuche im Rennen, das oben am legendären Tofana-Schuss gestartet wurde, Glück. Er hielt seine ärgsten Konkurrenten, den Franzosen Arthur Bauchet und den Russen Alexej Bugajew, um 0,61 beziehungsweise 1,15 Sekunden in Schach. Theo Gmür, der 2018 Gold und 2022 Bronze in der Abfahrt gewonnen hatte, klassierte sich im 6. Rang. Der 19-jährige Emerick Sierro verpasste die Top Ten.

Im Para-Skisport wird die effektive Laufzeit mit einem Faktor je nach Behinderungsgrad verrechnet, um unterschiedliche Behinderungsgrade auszugleichen. (sda)

07:49 Uhr

Samstag, 7. März

GP Australien: Pole Position für George Russell

Das Mercedes-Duo nutzt das erste Qualifying der neuen Formel-1-Saison zur Machtdemonstration. George Russell sichert sich für den Grand Prix von Australien die Pole-Position vor Teamkollege Kimi Antonelli.

George Russell (links) und Kimi Antonelli freuen sich über die Startplätze 1 und 2.
Bild: AP

Das Resultat bestätigt die Tendenz, die sich bereits bei den Testfahrten abgezeichnet hatte. Eine der zentralen Erkenntnisse aus den Wintertests war die sich anbahnende Dominanz von Mercedes. Die Eindrücke täuschten nicht. Russell und Antonelli untermauerten bei erster Gelegenheit mit Nachdruck die ihnen zugeschobene Favoritenrolle. Weltmeister Lando Norris startet am Sonntag von Platz 6. (sda)

14:10 Uhr

Freitag, 6. märz

Operation und vorzeitiges Saisonende für Niederhäuser

Der Freiburger Rookie Yanic Konan Niederhäuser muss seine erste Saison in der NBA vorzeitig beenden. Der 22-jährige Center der Los Angeles Clippers muss sich laut Medienberichten nach einer Verletzung am rechten Fuss einer Operation unterziehen.

Für Yanic Niederhäuser ist die Saison vorzeitig vorbei.
Bild: Wally Skalij

Niederhäuser hatte sich die Verletzung am Mittwoch im Heimspiel gegen die Indiana Pacers zugezogen, als er versuchte, einen Wurf eines Gegners zu blocken. Nach der Aktion griff er sich sofort an den Knöchel und konnte das Spielfeld nur mit Hilfe verlassen. Er wird nach einer Operation erst in der nächsten Saison aufs Parkett zurückkehren. (sda)

14:10 Uhr

Freitag, 6. märz

Fabrice von Grünigen im Training gestürzt

Fabrice von Grünigen stürzt im ersten offiziellen Snowboardcross-Training am Tag der Eröffnungsfeier der Paralympischen Winterspiele. Wie Swiss Paralympic mitteilt, wurde der Berner Oberländer, der bei einem Sprung zu Fall kam, von Einsatzkräften vor Ort versorgt.

Fabrice von Grünigen wird nach seinem Sturz von Hilfskräften versorgt.
Bild: Claudio Thoma

Derzeit besteht der Verdacht auf eine Gehirnerschütterung. Für weitere medizinische Abklärungen wurde von Grünigen zusammen mit der Teamärztin Marion Grögli ins Spital in Cortina gebracht. Ob er im Snowboardcross antreten wird, ist noch nicht klar. Die Qualifikation findet am Samstag, die Finals am Sonntag statt. (sda)

12:58 Uhr

Freitag, 6. märz

GC-Captain Abrashi für drei Spiele gesperrt

Amir Abrashi wird den Grasshoppers für drei Spiele fehlen. Der Captain der Zürcher wird nach seinem Platzverweis am Donnerstagabend in der verlorenen Partie auswärts gegen den FC Basel belangt.

Amir Abrashi beschwert sich nach der roten Karte bei Schiedsrichter Luca Cibelli.
Bild: Philipp Kresnik/Freshfocus

Der in der 61. Minute eingewechselte Abrashi erhielt drei Spielsperren aufgrund einer Tätlichkeit in der Nachspielzeit gegen Basels Koba Koindredi. Nachdem er im Spielaufbau am eigenen Strafraum von Koindredi in den Rücken gestossen worden war, drehte sich Abrashi um die eigene Achse und schlug seinerseits dem Basler Spieler in den Rücken. Beim Festsetzen des Strafmasses sei diese Provokation berücksichtigt worden, hält die Swiss Football League auf ihrer Website fest. (sda)

09:40 Uhr

Freitag, 6. März

Formel 1: Piastri mit erster Richtzeit

Die neue Zeitrechnung in der Formel 1 beginnt mit einer Tagesbestzeit von Oscar Piastri. Der Lokalmatador im McLaren ist im zweiten Training auf dem Albert Park Circuit in Melbourne der Schnellste.

Oscar Piastri setzte die erste Bestzeit auf.
Bild: Joel Carrett

Hinter dem WM-Dritten der vergangenen Saison reihten sich mit einem Rückstand von gut zwei respektive drei Zehnteln Kimi Antonelli und George Russell in den Autos von Mercedes ein.

Die Ferraris von Rekordweltmeister Lewis Hamilton und Charles Leclerc, der im ersten Training das Klassement vor Hamilton angeführt hatte, belegten vor dem vierfachen Weltmeister Max Verstappen im Red Bull die Plätze 4 und 5. Der zweite McLaren-Fahrer Lando Norris, der vor knapp drei Monaten Verstappen als Weltmeister entthront hatte, musste sich nach Getriebeproblemen im ersten Training schliesslich mit dem 7. Rang begnügen.

Das befürchtete Chaos nach den umfassenden Regeländerungen blieb vorerst aus. Die neu kürzeren, schmaleren und leichteren Autos werden von einem Motor angetrieben, der rund 50 Prozent der Leistung über Verbrennungskraftstoff liefert, der Rest stammt aus der Batterie. Da die elektrische Energie nicht für Vollgas auf der gesamten Runde reicht, sind die Fahrer zu permanentem Energie-Management gezwungen.

In den ersten beiden Trainings klagten die Fahrer zwar über fehlende Power, zudem sorgten Dreher für Safety-Car-Phasen, grössere Zwischenfälle blieben aber aus. Das könnte sich im Qualifying am Samstag (6.00 Uhr) und im Grand Prix am Sonntag (5.00 Uhr) noch ändern. (sda)

09:39 Uhr

Freitag, 6. März

Boxen: Hiseni geht in Montreal spektakulär K.O.

Der aufstrebende Schweizer Mittelgewichtsboxer Ramadan Hiseni muss in Kanada eine empfindliche Niederlage einstecken.

In der Nacht auf Freitag verlor der Zürcher im Casino Montreal gegen den leicht favorisierten Lokalmatadoren Steven Butler durch einen spektakulären Knockout in der zweiten Runde. Nach einem wuchtigen linken Haken des Kanadiers, der in seiner Laufbahn schon zwei WM-Kämpfe bestritten hat, ging Hiseni zu Boden.

Für den 29-Jährigen aus Volketswil mit Wurzeln im Kosovo war es im 27. Profikampf die dritte Niederlage, die erste durch K.o. Der WBC-Juniorenweltmeister von 2019 bestritt in Montreal seinen zweiten internationalen Hauptkampf, nachdem er im Dezember in Kanada den zuvor ungeschlagenen Lokalmatadoren Alexandre Gaumont nach Punkten besiegt hatte. (sda)

09:39 Uhr

Freitag, 6. März

Capela verliert mit Houston

Die Houston Rockets müssen sich in der NBA knapp geschlagen geben. Das Team von Clint Capela verliert das Heimspiel gegen die Golden State Warriors nach Verlängerung 113:115.

Der Kampf hat sich am Ende nicht gelohnt: Houson mit Capela (l.) verlieren knapp.
Bild: Eric Christian Smith

Capela verbuchte in knapp zwölf Minuten Einsatzzeit vier Punkte und drei Rebounds. Mit +11 wies der Genfer die beste Plus/Minus-Bilanz seines Teams auf. Bester Werfer der Rockets war Reed Sheppard mit 30 Punkten. Kevin Durant kam auf 23 Zähler.

Die Gäste traten erneut ohne Superstar Stephen Curry an, der wegen einer Knieverletzung bereits das zwölfte Spiel hintereinander verpasste.

Die Washington Wizards verloren ohne Kyshawn George gegen Utah Jazz 112:122 und kassierten damit die siebente Niederlage in Serie. Der Walliser fehlte im zweiten Spiel in Folge wegen einer Ellbogenverletzung. (sda)

09:38 Uhr

Freitag, 6. März

Josi mit Nashville zurück in der Erfolgsspur

Die Nashville Predators um Captain Roman Josi schöpfen im Kampf um die Playoff-Plätze in der NHL wieder Hoffnung. Mit einem 6:3-Heimsieg gegen Boston beenden sie eine Serie von drei Niederlagen.

Josi (l.) im Duell mit Bruins Spieler Fraser Minten
Bild: George Walker IV

Die Predators stellten die Weichen mit vier Toren im Mitteldrittel. Beim 5:1 in der 35. Minute zeichnete sich Josi als Vorbereiter für den Doppeltorschützen Matthew Wood aus.

Mit dem zweiten Sieg im fünften Spiel seit der Olympiapause hält Nashville den Anschluss an die Playoff-Ränge. Der Rückstand auf einen Wildcard-Platz in der Western Conference beträgt drei Punkte. In den noch 20 ausstehenden Partien der Regular Season sind maximal 40 Punkte zu gewinnen. (sda)

09:36 Uhr

Freitag, 6. März

Walid Regragui als Nationalcoach Marokkos zurückgetreten

Drei Monate vor Beginn der Weltmeisterschaft ist Walid Regragui als Nationalcoach von Marokko zurückgetreten. Der 50-Jährige hatte die Marokkaner bei der WM 2022 als erstes afrikanisches Team in den Halbfinal geführt.

Anfang Jahr verpasste Regragui mit seinem Team im eigenen Land den erwarteten Sieg beim Afrika-Cup durch eine spektakuläre Finalniederlage gegen Senegal. Bereits nach dem Turnier hatte er über einen möglichen Rücktritt gesprochen.

Laut Medienberichten soll der bisherige U20-Nationaltrainer Mohamed Ouahbi auf Regragui folgen. Marokko trifft bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada in der Gruppe C auf Brasilien, Schottland und Haiti. (sda/apa)

09:36 Uhr

Freitag, 6. März

Tottenham gerät immer tiefer in die Krise

Für den Europa-League-Sieger Tottenham wird die Lage in der Premier League immer unangenehmer. Nach der 1:3-Heimniederlage gegen Crystal Palace beträgt die Reserve auf die Abstiegsränge nur noch einen Punkt.

Ein Platzverweis gegen den Niederländer Micky van de Ven in der 38. Minute leitete die fünfte Niederlage in Folge von Tottenham ein. In Überzahl machte Crystal Palace noch vor der Pause aus dem 0:1 ein 3:1. Der Senegalese Ismaila Sarr war zweimal erfolgreich. Tottenham hatte drei Minuten vor dem Platzverweis gegen Van de Ven das Skore eröffnet.

Der Mitte Februar vollzogene Trainerwechsel - von Thomas Frank zu Igor Tudor - hatte bisher nicht die erhoffte Wirkung. Unter Tudor verloren die Spurs, die eine ganze Reihe von grossen Namen in ihren Reihen haben, alle drei Partien. (sda)

22:55 Uhr

Donnerstag, 5. März

Witzig rettet St. Gallen einen Punkt gegen Thun

Nach zehn Siegen endet die Thuner Erfolgsserie. Das 2:2 gegen St. Gallen wird die Berner Oberländer aber kaum schmerzen - sie bleiben 14 Punkte vor dem ersten Verfolger.

Christian Witzig sorgte für den späten Ausgleich. Dies ist einerseits glücklich, kann aber auch als Lohn für eine engagierte Leistung in der ersten Halbzeit gesehen werden. Lukas Görtler brachte die Gäste per Penalty verdient in Führung.

Am Ursprung der Thuner Aufholjagd stand erneut ein Penalty. Leonardo Bertone übernahm die Verantwortung und erzielte bereits seinen neunten Treffer der Saison. Danach zirkelte Kastriot Imeri den Ball von der Cornerfahne in die Strafraummitte, wo Innenverteidiger Genis Montolio hochstieg und per Kopf zum 2:1 traf.

Dass am Schluss nicht der elfte Sieg in Serie zu Buche stand, lag am späten Ausgleich, der die Feierlichkeiten ein wenig trübte. Allerdings ist klar: Der FC Thun steht zehn Runden vor Schluss hervorragend da und darf weiter vom Meistertitel träumen. (sda)

22:50 Uhr

Donnerstag, 5. März

Der FCB siegt wieder einmal zu null

Der FC Basel schlägt die Grasshoppers im St. Jakob-Park mit 1:0. Bénie Traoré erzielt in der 51. Minute per Kopf nach Vorarbeit von Ibrahim Salah das entscheidende Tor – es ist sein siebtes der Saison. Für Trainer Stephan Lichtsteiner ist es der erste zweite Sieg in Folge. Basel bleibt erstmals seit Mitte Dezember ohne Gegentor. GC-Captain Amir Abrashi sieht in der Nachspielzeit Rot. (sda)

22:46 Uhr

Donnerstag, 5. März

Der SC Bern erreicht Play-In: Die National Leauge-Resultate des 50. Spieltag

Der Schlittschuhclub Bern ist der grosse Sieger der drittletzten Runde der Qualifikation in der Eishockey-Meisterschaft. Die Berner schlagen Zug mit 2:1 nach Penaltyschiessen und sichern sich den Platz im Play-In.

Kloten verlor nach vier Siegen hintereinander bei den Rapperswil-Jona Lakers trotz eines guten Starts mit 4:6. Und auch der EHC Biel, der aus den letzten sieben Runden vier Siege geholt und in sechs der letzten acht Partien gepunktet hatte, ging in Genf mit fliegenden Fahnen 3:5 unter.

Die SCL Tigers verpassten es im Heimspiel gegen Fribourg-Gottéron (3:4) ebenfalls, ihre Ausgangslage aufzubessern.

Am Tabellenende wahrte der HC Ambri-Piotta mit einem 3:2 nach Penaltyschiessen in Pruntrut gegen Ajoie seine minimale Chance, Kloten noch zu überholen und dem Abstiegs-Playoff noch zu entgehen.

Lausanne verlor am Donnerstag gegen den HC Davos daheim mit 2:6. Die ZSC Lions gewannen das Duell zweier Playoff-Teams auswärts gegen Lugano mit 4:1. (sda)

13:28 Uhr

Donnerstag, 5. März

Fatton gewinnt mit Bussard auch Staffel-Gold

Olympiasiegerin Marianne Fatton gewinnt an der EM in Shahdag in Aserbaidschan zum zweiten Mal Gold. Die Neuenburgerin siegt in der Mixed-Staffel zusammen mit dem Freiburger Thomas Bussard.

Der Sieg des Schweizer Duos zeichnete sich früh ab. Fatton, die vor zwei Wochen in Bormio an den Olympischen Spielen Gold im Sprint und gemeinsam mit dem Zürcher Jon Kistler Silber in der Mixed-Staffel geholt hatte, setzte sich als Startläuferin nach ihrem zweiten Abschnitt an die Spitze und baute in Zusammenarbeit mit Bussard den Abstand auf die Konkurrenz stetig aus. Im Ziel betrug die Marge 53,9 Sekunden auf die zweitplatzierten Alba De Silvestro und Michele Boscacci aus Italien und 1:17 Minuten auf die drittklassierten Deutschen Tatjana Paller und Finn Hösch.

Fatton, die am Mittwoch bereits im Sprint triumphiert hatte, gewann ihre vierte Medaille an Europameisterschaften. Vor zwei Jahren dominierte sie ebenfalls im Sprint und sicherte sie zudem in der Mixed-Staffel an der Seite von Rémi Bonnet Bronze. Bonnet, auch er ein Freiburger, wurde an jener Veranstaltung in Flaine in Hochsavoyen zudem Europameister in den Disziplinen Einzel und Vertical. Bussard, der für die Olympischen Spiele nicht nominiert worden war, war am Mittwoch im Sprint Zweiter geworden. (sda)

12:02 Uhr

Donnerstag, 5. März

Etappen für Tour de Suisse bekannt, Küng, Rüegg und Vollering dabei

Nach Sondrio in Italien, Bad Ragaz und Villars-sur-Ollon sind mit Locarno und Aarburg auch die weiteren Etappenorte der Tour de Suisse 2026 bekannt. Stefan Küng, Noemi Rüegg und Demi Vollering bestätigen ihre Teilnahme.

Wie die Veranstalter am Donnerstag mitteilten, sind Locarno und Aarburg Start- und Zielort der zweiten respektive vierten Etappe. Wie beim Auftakt in Sondrio sowie in Bad Ragaz und Villars-sur-Ollon werden die Fahrer Rundkurse absolvieren, Aarburg ist Schauplatz eines Einzelzeitfahrens.

Drei weitere namhafte Akteure haben ihre Teilnahmen bestätigt. Stefan Küng peilt an seiner Heimrundfahrt sein Comeback nach dem am letzten Samstag erlittenen Oberschenkelbruch an, ist dafür allerdings auf einen guten Heilungsverlauf angewiesen. Bei den Frauen wird es auch die Zürcherin Noemi Rüegg mit der in der Zentralschweiz wohnhaften niederländischen Weltnummer 1 Demi Vollering aufnehmen, der Tour-de-Suisse-Siegerin von 2024. Bereits zuvor bekannt waren die Teilnahmen von Tadej Pogacar und Marlen Reusser.

Die Tour de Suisse 2026 findet vom 17. bis 21. Juni statt. Erstmals in der Geschichte finden die Frauen- und Männerrennen am selben Tag und auf der gleichen Strecke statt. (sda)

09:39 Uhr

Donnerstag, 5. März

Klarer Sieg für Clippers, Niederhäuser fällt bis auf weiteres aus

Die Los Angeles Clippers gewinnen in der NBA die dritte Partie in Folge. Die Equipe mit Yanic Konan Niederhäuser siegt gegen die Indiana Pacers 130:107.

Die Clippers kamen gegen das Schlusslicht der Eastern Conference zum erwarteten Sieg. Beim Blick auf die Statistik war der Erfolg aber alles andere als selbstverständlich. Die letzten drei Vergleiche, zwei in der letzten, einen in der vorletzten Saison, hatten die Pacers für sich entschieden.

Im ersten von zwei Duellen in der laufenden Regular Season lagen die Clippers nur zu Beginn im Rückstand. Einmal in Führung, bauten sie ihren Vorsprung schon im ersten Viertel markant aus und lagen im zweiten Abschnitt mit bis zu 23 Punkten voraus. Auf eine schwächere Phase im dritten Viertel, in dem der Gegner nochmals bis auf sechs Punkte aufschliessen konnte, reagierten die Clippers mit dem neuerlich deutlichen Ausbau der Differenz, die der Vorentscheidung gleichkam.

Kawhi Leonard brachte es als bester Werfer der Clippers auf 29 Punkte. Der Freiburger Niederhäuser steuerte während seiner Einsatzzeit von gut acht Minuten sechs Punkte und vier Rebounds bei. Die kurze Präsenz ist einer Verletzung am rechten Fuss geschuldet, die sich der Romand im zweiten Viertel eingehandelt hat. Er wird bis auf Weiteres ausfallen.

Die Clippers liegen in der Rangliste der Western Conference nach wie vor auf einem Platz, der ihnen die Teilnahme am Play-In sichern würde. (sda)

09:37 Uhr

Donnerstag, 5. März

Dritter Sieg in Folge für die Devils

Die New Jersey Devils kommen in der NHL zum dritten Sieg in Folge. Das Team mit Torschütze Timo Meier und dem zweifachen Vorbereiter Nico Hischier bezwingt die Toronto Maple Leafs 4:3 nach Penaltyschiessen.

Gegen Toronto, das seine fünfte Niederlage hintereinander bezog, mussten die Devils in der heimischen Arena dreimal einem Rückstand nachrennen. Den erstmaligen Ausgleich erzielte Timo Meier nach knapp acht Minuten im ersten Drittel. Für den Appenzeller war es Treffer Nummer 17 in der laufenden Saison. Nico Hischier war einer der Assistenten. Der Captain stand auch am Ursprung des 2:2 durch den Russen Arseni Grizjuk im zweiten Abschnitt.

Hischier ist mit nunmehr 45 Skorerpunkten nicht mehr nur der produktivste Schweizer in dieser Meisterschaft. Er ist es jetzt zusammen mit Jesper Bratt auch teamintern. Der Schwede war wie der Amerikaner Paul Cotter im Penaltyschiessen erfolgreich und sicherte den Devils im dritten Duell in dieser Saison gegen die Maple Leafs den zweiten Sieg.

Trotz des neuerlichen Erfolgs liegt New Jersey in der Rangliste der Eastern Conference an drittletzter Stelle. Die leise Hoffnung auf die Teilnahme an den Playoffs halten die Devils gleichwohl aufrecht - ungeachtet des Rückstands auf einen Rang, der einen Platz in der entscheidenden Phase der Meisterschaft garantieren würde. Die Boston Bruins auf Position 8 haben derzeit neun Punkte mehr auf dem Konto. Hischier, Meier, Jonas Siegenthaler und Co. haben in der Regular Season noch 20 Spiele vor sich.

Noch düsterer ist die Ausgangslage der St. Louis Blues, das Saisonende nach der Qualifikation abzuwenden. Die Mannschaft mit Pius Suter verbleibt trotz dem 3:2 bei den Seattle Kraken, dem zweiten Sieg innert sechs Tagen gegen den Kontrahenten von der Westküste, auf dem zweitletzten Rang im Klassement der Western Conference. Die Kraken auf Platz 8 stehen im Moment um zwölf Punkte besser da. Suter, der vor einer Woche beim 5:1 mit einem Tor und zwei Assists einer der Hauptdarsteller war, blieb diesmal ohne Skorerpunkt. (sda)

22:35 Uhr

Mittwoch, 4. März

Manchester City patzt im Titelrennen – Arsenal siegt

Manchester City hat im Kampf um die englische Fussball-Meisterschaft einen unerwarteten Rückschlag hinnehmen müssen. Das Team von Star-Trainer Pep Guardiola kam gegen Abstiegskandidat Nottingham Forest trotz zweimaliger Führung nur zu einem 2:2 (1:0). Damit wuchs der Rückstand des Tabellenzweiten auf Spitzenreiter FC Arsenal auf sieben Punkte an. City hat aber ein Spiel weniger absolviert.

Arsenal gab sich hingegen keine Blösse. Die Nord-Londoner setzten sich beim von Fabian Hürzeler trainierten Brighton & Hove Albion knapp mit 1:0 (1:0) durch. Bukaya Saka (9. Minute) sorgte früh für das Tor des Abends. Sein harmloser Schuss von der Strafraumgrenze landete allerdings nur durch einen Patzer von Brightons Torhüter Bart Verbruggen im Netz.

City hatte gegen Nottingham eigentlich alles unter Kontrolle. Das Star-Ensemble bestimmte das Spiel, führte zur Halbzeit durch Antoine Semenyo (31.) allerdings nur mit einem Tor. Morgan Gibbs-White (56.) brachte die Gäste nach einem Konter per Hacke zurück ins Spiel, doch nur sechs Minuten später traf Rodri per Kopf für City. Forest steckte aber nicht auf und kam erneut zurück, Elliot Anderson (76.) traf aus dem Nichts. (dpa)

22:33 Uhr

Mittwoch, 4. März

Young Boys, Lugano und Lausanne mit wichtigen Punkten

Durch den 2:1-Sieg in Luzern distanzierte YB nicht nur den Gegner auf neun Punkte, sondern überholte in der Tabelle auch den FC Sion und hat auf Platz 5 die Championship Group fest im Blick. Edimilson Fernandes und Darian Males trafen nach dem Seitenwechsel für die Berner, Sinan Karweina verkürzte für die Luzerner kurz vor dem Ende vom Penaltypunkt. Zu diesem Zeitpunkt agierten die Luzerner nach der Gelb-Roten Karte gegen Lucas Ferreira (25./42.) längst in Unterzahl.

Lugano kehrte nach der Niederlage gegen die Grasshoppers auf die Siegerstrasse zurück. Die Tessiner bezwangen durch Tore von Renato Steffen und Kevin Behrens den FC Sion mit 2:1. Ali Kabacalman hatte die Gäste aus dem Wallis nach zehn Minuten in Führung gebracht.

Ebenfalls als Sieger ging Lausanne-Sport vom Platz. Die Waadtländer setzten sich in Zürich mit 2:1 durch. Der Siegtreffer gelang Karim Sow in der Nachspielzeit. Durch den Sieg überholte Lausanne den FCZ und schloss zum FC Luzern im 7. Rang auf.

Ohne zu spielen hat sich St. Gallen für die Championship Group qualifiziert. Ebenfalls nicht mehr von den ersten sechs Plätzen zu verdrängen ist Lugano, das im 3. Rang einen Punkt weniger auf dem Konto hat als die Ostschweizer.

Bereits am Dienstag trennten sich Schlusslicht Winterthur und Servette 1:1. (sda)

19:09 Uhr

Mittwoch, 4. März

Ehemaliger Bundesliga-Torwart Koch gestorben

Der frühere Bundesliga-Torwart Georg Koch ist im Alter von 54 Jahren gestorben. Der Ex-Profi von Fortuna Düsseldorf war an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt. Den Tod Kochs bestätigte ein Fortuna-Sprecher der dpa unter Berufung auf die Familie.

«Die Fortuna nimmt in grosser Trauer Abschied von Georg Koch und wird ihm allzeit ein ehrendes Andenken bewahren. Die Anteilnahme und das Mitgefühl aller Fortunen gelten seiner Familie, seinen Freunden und allen, die Georg Koch kannten und schätzten», teilte der Club mit. Für Düsseldorf bestritt Koch mit 118 Spielen so viele wie für keinen anderen Verein. Auch der MSV Duisburg und der 1. FC Kaiserslautern trauerten in den sozialen Medien um ihren ehemaligen Torwart.

2023 war die Krebserkrankung bei Koch diagnostiziert worden, ein Jahr später machte er die Diagnose öffentlich. Festgestellt worden sei «der ganze Mist bei einer Routine-Untersuchung. Mir ging es zuvor schon nicht so gut, und meine Blutwerte waren auffällig schlecht», sagte Koch damals der «Bild am Sonntag». (dpa)

18:28 Uhr

Mittwoch, 4. März

Nadine Fähndrich kündigt ihren Rücktritt an

Mit Nadine Fähndrich tritt die aktuell beste Schweizer Langläuferin Ende Saison zurück.

Die 30-jährige Luzernerin krönte ihre Karriere an den Olympischen Spielen in Mailand-Cortina vor zwei Wochen mit der Silbermedaille im Teamsprint. Im Weltcup feierte Fähndrich bislang im Einzel sechs Siege und 14 weitere Podestplätze. (sda)

17:10 Uhr

Mittwoch, 4. März

Ambrì-Piotta verlängert mit Tapola und holt neuen Center

Ambri-Piotta verlängert den Vertrag mit Trainer Jussi Tapola um drei Saisons. Zudem verpflichten die Leventiner für die kommenden zwei Spielzeiten den tschechischen Center Petr Kodytek.

Einen Tag nach der Trennung von Topskorer Chris DiDomenico gaben die Tessiner bekannt, langfristig auf den Ende Januar verpflichteten Tapola zu zählen. Der 51-Jährige, der mit Tappara Tampere viermal die finnische Meisterschaft gewann und 2023 in der Champions Hockey League triumphierte, passe perfekt zum sportlichen Projekt. «Ziel ist es, wieder eine attraktive Adresse für junge Talente zu werden und erneut als Ausbildungsklub aufzutreten - mit kontinuierlich wachsenden sportlichen Ambitionen», heisst es in der Mitteilung des Tabellen-Vorletzten der National League.

Für die freigewordene Ausländer-Position engagierte Ambri-Piotta mit Petr Kodytek einen erfahrenen Stürmer, der die letzten drei Saisons in Finnland spielte. Dem 27-Jährigen gelangen für Ilves und HIFK in 165 Partien 104 Skorerpunkte. Für die tschechische Nationalmannschaft bestritt er bislang 57 Länderspiele (20 Skorerpunkte). (sda)

17:09 Uhr

Mittwoch, 4. März

Stierli fällt mit Gehirnerschütterung aus

Die Schweizer Nationalspielerin Julia Stierli verpasst das zweite WM-Qualifikationsspiel am Samstag in Malta. Wie der Verband am Mittwoch mitteilte, verliess die Verteidigerin des SC Freiburg das Nationalteam aufgrund einer leichten Gehirnerschütterung.

Diese zog sich die 28-Jährige am Dienstag im Spiel gegen Nordirland (2:0) zu. Gemäss Mitteilung wird anstelle von Stierli niemand nachnominiert. Demnach werden 23 Spielerinnen die Reise auf die Mittelmeerinsel antreten. (sda)

15:28 Uhr

Mittwoch, 4. März

Bundesrätin reist für die Paralympics nach Italien

Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider wird dem Start der Paralympics in Italien vor Ort beiwohnen. Wie ihr Departement mitteilt, nimmt die Vorsteherin des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) an der Eröffnungsfeier der Schweizer Delegation im House of Switzerland am 6. März teil. Einen Tag später wird Baume-Schneider die Abfahrtsrennen mitverfolgen.

Mit ihrem Besuch in Cortina d’Ampezzo wolle sie den Athleten im Namen des Bundesrats ihre Unterstützung zusichern, schreibt ihr Departement. Als Vorsteherin des EDI ist Bundesrätin Baume-Schneider unter anderem für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung zuständig. (sda)

13:33 Uhr

Mittwoch, 4. März

Feller bricht Weltcup-Saison ab

Der Slalom-Spezialist Manuel Feller beendet die laufende Weltcup-Saison vorzeitig und legt den Fokus auf die gesundheitliche Regeneration. Wie der Tiroler via Ski Austria mitteilte, wird er weder beim Rennen in Kranjska Gora noch beim Weltcup-Final in Hafjell an den Start gehen.

Die Saison sei für ihn mental und körperlich sehr fordernd gewesen, erklärte Feller. Nach den Olympischen Spielen hätten ihm Körper und Geist klar signalisiert, dass eine Pause notwendig sei. Neben anhaltenden Ischias-Beschwerden infolge mehrerer Bandscheibenvorfälle kämpfte Feller zuletzt auch mit einem Leistenbruch sowie einer Entzündung des Schambeins.

Die Pause will er für einen operativen Eingriff am Rücken sowie voraussichtlich auch für eine Operation an der Leiste nutzen. Ziel sei eine vollständige Genesung und eine optimale Vorbereitung auf die kommende Saison. Sportlich setzte Feller in diesem Winter dennoch ein Ausrufezeichen: Beim Slalom in Kitzbühel feierte der 33-Jährige einen viel beachteten Sieg vor Olympiasieger und Weltmeister Loïc Meillard. (sda)

13:32 Uhr

Mittwoch, 4. März

Schiessen: EM-Silber für Vivien Jäggi

Die Schweizer Sportschützin Vivien Jäggi gewann bei der 10-m-EM in Jerewan in Armenien die Silbermedaille mit dem Luftgewehr.

Im Final lieferte sich die Solothurnerin ein spannendes Duell mit der Türkin Damla Kose und verpasste den Titel nur hauchdünn. Der Abstand zwischen den beiden Athletinnen blieb während des gesamten Finals minimal und überschritt nie mehr als einen Punkt. Am Ende setzte sich Damla Kose 15:14 durch.

Mit Silber sorgte Vivien Jäggi für den versöhnlichen Abschluss aus Schweizer Sicht. Die Medaille bleibt die einzige für das Schweizer Gewehr-Team bei dieser 10-m-EM.

Für ihre Teamkolleginnen verlief der Wettkampf weniger erfolgreich. Ihre Schwester Emely Jäggi sowie Audrey Gogniat, die Olympia-Dritte von Paris, schieden bereits in der Qualifikation aus. Auch die Schweizer Männer verpassten in der Solo-Disziplin die Entscheidung um die Medaillen deutlich: Fabio Wyrsch belegte den 41. Rang, Jan Lochbihler klassierte sich auf Platz 53.

Bereits zuvor hatte das Schweizer Team in Armenien dennoch Edelmetall gewonnen: Am Sonntag sicherte sich Jason Solari mit der Luftpistole die Bronzemedaille. Damit kehrt die Schweizer Delegation mit insgesamt zwei Medaillen von den kontinentalen Titelkämpfen zurück. (sda)

12:25 Uhr

Mittwoch, 4. März

Olympiasiegerin Marianne Fatton auch Europameisterin

Zwei Wochen nach ihrem Olympiasieg gewann Marianne Fatton den Sprint bei den Europameisterschaften in Shahdag in Aserbaidschan. Die Neuenburgerin hatte bereits 2024 Gold gewonnen.

Die erste Olympiasiegerin in der Geschichte des Skitourenrennens setzte sich vor der Italienerin Giulia Morada und der Deutschen Tatjana Paller durch, während die Waadtländerin Caroline Ulrich knapp das Podium verpasste. Marianne Fatton fügte ihrer reichhaltigen Erfolgsbilanz einen weiteren Titel hinzu. Sie ist somit aktuell Olympiasiegerin, Welt- und Europameisterin.

Bei den Männern belegte Thomas Bussard hinter dem Russen Nikita Filippow Platz 2. Der Freiburger, der nicht für die Olympischen Spiele ausgewählt worden war, schnitt besser ab als sein Landsmann Jon Kistler (4.), der in Bormio zusammen mit Marianne Fatton Silber in der Mixed-Staffel hatte. (sda)

12:25 Uhr

Mittwoch, 4. März

Zibung verlässt Gladbach

David Zibung, seit dem Sommer 2024 Sportkoordinator Lizenz bei Borussia Mönchengladbach, wird den Bundesligisten im Sommer verlassen, wie der Klub mitteilte. Gemäss dem Sportchef Rouven Schröder stehe der Abgang des 42-Jährigen im Zusammenhang mit der Umstrukturierung.

Im Zuge der Neuaufteilung wurde Zibung ebenfalls eine Funktion angeboten. Der Luzerner sehe seine berufliche Zukunft jedoch weniger im administrativen, sondern mehr im sportlichen Bereich, liess sich Schröder im Communiqué zitieren. Man werde sich per 30. Juni im gegenseitigen Einvernehmen trennen. Zibung war zusammen mit Gerardo Seoane an den Niederrhein gestossen und war unter dem mittlerweile wieder bei YB tätigen Trainer auf dem Trainingsplatz präsenter gewesen. (sda)

11:12 Uhr

Mittwoch, 4. März

Eishockey: Zwerger muss mehrere Wochen pausieren

Ambri-Piotta muss in den nächsten zwei bis drei Wochen auf den Stürmer Dominic Zwerger verzichten. Der Österreicher verletzte sich im oberen Körperbereich, wie der Klub mitteilte. Zwerger ist diese Saison mit 15 Toren und 11 Assists der drittbeste Skorer der Leventiner.

Ambri-Piotta dürfte das Abstiegs-Playoff gegen den Tabellenletzten Ajoie bestreiten müssen. Um sich noch vorzeitig den Klassenerhalt zu sichern, müssten sie in den restlichen drei Partien der Qualifikation einen Rückstand von sieben Zählern auf den Drittletzten Kloten wettmachen. (sda)

10:00 Uhr

Mittwoch, 4. März

Schweizer NHL-Fraktion meist ohne Skorerpunkt

Die Schweizer NHL-Spieler stehen in der Nacht auf Mittwoch mehrheitlich im Einsatz. Einen Skorerpunkt sammelt nur Philipp Kurashev.

Die San Jose Sharks mit Kurashev jubelten am Ende doch noch, obwohl sie im Schlussdrittel eine 5:2-Führung preisgaben. In der 57. Minute erhielten die Sharks ein Powerplay. Der Schweizer bereitete dabei das 6:5 gegen die Montreal Canadiens vor. Nach einem Empty-Net-Treffer stand der 7:5-Sieg endgültig fest.

Die Dallas Stars mit Lian Bichsel feierten den zehnten Sieg in Serie. Sie dominierten die Calgary Flames mit 6:1 Toren. Der Solothurner, am Vortag noch Doppel-Torschütze, ging diesmal leer aus. Die Tampa Bay Lightning mit Janis Moser kassierten derweil gegen die Minnesota Wild die dritte Niederlage in Serie (1:5). Sowohl den Stars mit Bichsel als auch den Lightning mit Moser ist die Playoff-Teilnahme kaum mehr zu nehmen.

Die New Jersey Devils mit der Schweizer Fraktion um Captain Nico Hischier holten im Kellerduell gegen die Florida Panthers einen nötigen 5:1-Sieg, damit die Playoff-Teilnahme weiterhin ein Thema bleiben kann. Weder Hischier noch Jonas Siegenthaler oder Timo Meier liessen sich einen Skorerpunkt notieren.

Bei den Vegas Golden Knights stand Akira Schmid im Tor. Der Keeper konnte mit einer Fangquote von 90 Prozent die 2:3-Niederlage gegen die Buffalo Sabres jedoch nicht verhindern. Der Emmentaler kam in den vergangenen zehn Partien der Knights viermal zum Einsatz und ging dabei nur einmal als Sieger vom Eis. Mit Blick auf die Playoffs wurde die Situation für sein Team schwieriger. Nach drei Niederlagen in Serie rutschte die Mannschaft aus der Spielermetropole ins Mittelfeld ab.

Die Nashville Predators mit Roman Josi verlieren nach der dritten Niederlage in Serie etwas den Anschluss an die Playoff-Plätze. Gegen die Columbus Blue Jackets setzte es auswärts eine 2:3-Niederlage ab. Wie schon am Tag zuvor bei der Niederlage gegen die Detroit Red Wings entschied ein Powerplay die Partie. Statt die Führung auf 3:1 auszubauen, kassierten die Predators einen Shorthander zum 2:2. Josi stand in dieser Szene auf dem Eis. Mit einer Minus-3-Bilanz erlebte der Berner erneut einen schwachen Abend. (sda)

09:59 Uhr

Mittwoch, 4. März

Liverpool stolpert beim Schlusslicht

Liverpool ist im Kampf um die Rückkehr in die Top 4 der Premier League wieder zurückgebunden worden. Die Mannschaft von Trainer Arne Slot unterlag in der 29. Runde beim abgeschlagenen Schlusslicht Wolverhampton 1:2.

Der Brasilianer André Trindade erzielte den Siegtreffer in der 94. Minute. Zehn Minuten zuvor hatte Mohamed Salah für Liverpool ausgeglichen. Auch das 1:0 durch Rodrigo Gomes fiel in der Schlussviertelstunde.

Durch die neunte Saisonniederlage in der Liga verpasste es der Tabellenfünfte, zumindest bis Mittwochabend auf einen Champions-League-Platz zu klettern. (sda)

09:58 Uhr

Mittwoch, 4. März

Barça verpasst «Remontada» knapp

Der FC Barcelona hat das Aus in den Halbfinals des spanischen Cups im Rückspiel gegen Atlético Madrid nicht mehr abwenden können. Nach dem 0:4 im Hinspiel machte es der Leader der Meisterschaft mit einem 3:0-Sieg im Rückspiel zuhause noch einmal spannend. Ein Tor fehlte schliesslich zur Verlängerung.

Marc Bernal nach Vorlage von Lamine Yamal (29.) und der als Captain aufgelaufene Raphinha vom Penaltypunkt (45.) liessen die Katalanen mit ihren Toren bis zur Halbzeitpause wieder hoffen. Als der 18-jährige defensive Mittelfeldspieler Bernal in der 72. Minute erneut traf, lag eine «Remontada» wie im 2017 im Champions-League-Achtelfinal gegen Paris Saint-Germain (6:1-Heimsieg nach 0:4 im Hinspiel) in der Luft. Doch dazu kam es nicht mehr.

Atlético Madrid trifft am 25. April im Final in Sevilla auf den Sieger des Duells zwischen Real Sociedad und Athletic Bilbao. Real Sociedad gewann das Hinspiel in Bilbao 1:0. (sda)

09:56 Uhr

Mittwoch, 4. März

Handball: Kadetten verlieren auch auswärts bei Hannover-Burgdorf

Die Kadetten Schaffhausen verlieren auch das zweite Spiel in der European League gegen Hannover-Burgdorf. Der Schweizer Meister und Cupsieger muss sich auswärts mit 27:32 geschlagen geben.

Letzte Woche leisteten die Kadetten eine gute halbe Stunde lang starken Widerstand gegen den Bundesligisten, bevor sie sich doch noch deutlich geschlagen geben mussten (24:36). Diesmal hielten sie das Spiel bis zur Schlussviertelstunde ausgeglichen. In der 44. Minute gingen die Schweizer durch Dimitrij Küttel noch ein letztes Mal in Führung (22:21). Nach dem 24:24 gelangen Hannover-Burgdorf vier Tore in Folge und damit die Vorentscheidung.

Die Kadetten, die in Odinn Rikhardsson (9 Tore) ihren besten Skorer hatten, fielen durch die Niederlage in der Tabelle auf den letzten Platz zurück. Am kommenden Dienstag geht es zum Abschluss der Hauptrunde daheim gegen die Dänen von Fredericia um einen Platz in den Achtelfinals. (sda)

09:55 Uhr

Mittwoch, 4. März

Swiss League: Sierre und Thurgau verlieren

Qualifikationssieger Sierre vergibt im Playoff-Viertelfinal der Swiss League den ersten Matchpuck. Die Walliser müssen im vierten Spiel gegen die GCK Lions mit 3:5 die erste Niederlage hinnehmen. Zur Spielmitte lagen die Favoriten in Küsnacht bereits mit 0:4 zurück.

Thurgau, der Zweite der Qualifikation, kassierte in Olten die dritte Niederlage. 2:2 steht es in den Duellen zwischen Basel und Visp sowie zwischen Chur und La Chaux-de-Fonds. Die Basler gewannen daheim 3:1, die Bündner 7:2.

Visp und La Chaux-de-Fonds sind als einzige Swiss-League-Teams aufstiegsberechtigt. (sda)

22:25 Uhr

Dienstag, 3. März

Frölunda zum 5. Mal Sieger der Champions Hockey League

Frölunda Göteborg gewinnt zum fünften Mal die Champions Hockey League. Im rein schwedischen Final setzt sich der Rekordsieger im eigenen Stadion gegen Lulea in der Overtime mit 3:2 durch.

Elf Jahre nach dem ersten Final der wiederbelebten Champions League standen sich erneut Frölunda und Lulea gegenüber. Diesmal mit dem besseren Ende für das Team aus Göteborg, bei dem der Schweizer Dominik Egli nicht zum Einsatz kam.

Der entscheidende Treffer fiel nach 4:56 Minuten in der Overtime durch Jere Innala. Der Finne schloss im Powerplay eine Passfolge über die beiden ehemaligen National-League-Spieler Henrik Tömmernes und Arttu Ruotsalainen mit einem wuchtigen Schuss ab.

Lulea, der Halbfinal-Bezwinger von Zug, hatte zuvor zweimal durch seine Finnen ausgeglichen. Eetu Koivistoinen traf kurz nach der zweiten Pause zum 1:1, und Otto Leskinen schoss den schwedischen Meister 15 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit in die Overtime.

Bester Skorer der Champions Hockey League wurde der Schweizer Grégory Hofmann mit 6 Toren und 7 Assists. (sda)

17:20 Uhr

Dienstag, 3. März

Real Madrids Rodrygo verpasst WM

Der brasilianische Flügelstürmer Rodrygo verpasst die WM im kommenden Sommer. Der 25-Jährige von Real Madrid fällt mit einem Kreuzband- und Meniskusriss im rechten Knie monatelang aus, wie sein Klub mitteilt.

Rodrygo zog sich die schwere Verletzung am Montagabend in der spanischen Meisterschaft gegen Getafe (0:1) zu, nachdem er zuvor einen Monat verletzungsbedingt hatte pausieren müssen. Real Madrid muss derzeit auch auf Jude Bellingham und Kylian Mbappé verzichten.

Für Brasilien stand Rodrygo bisher 35 Mal im Einsatz und gehörte 2022 in Katar dem WM-Kader der Südamerikaner an. Unter Nationalcoach Carlo Ancelotti kam er zuletzt immer zum Einsatz und wäre bei der WM in den USA, Kanda und Mexiko (11. Juni bis 20. Juli) wohl gesetzt gewesen. (sda/afp)

17:19 Uhr

Dienstag, 3. März

Chris DiDomenico verlässt Ambrì-Piotta

Mit Chris DiDomenico lässt Ambri-Piotta seinen Topskorer per sofort ziehen. Man habe sich einvernehmlich getrennt, heisst es in der Medienmitteilung der Tessiner.

«Der Entscheid ist Teil des strategischen Weges, den der Klub in den letzten Wochen eingeschlagen hat», begründete der 13. der National League die Trennung vom zehntbesten Skorer der Liga (10 Tore und 31 Assists). «Im Verlauf der Gespräche zeigte sich eine unterschiedliche Auffassung hinsichtlich der operativen Prioritäten im kurzfristigen Bereich.»

DiDomenico, der im Oktober 2024 von Fribourg-Gottéron zu Ambri gewechselt war, stand bereits am Samstag bei der Niederlage in Zug nicht mehr im Aufgebot von Ambris Coach Jussi Tapola.

Rodrygo zog sich die schwere Verletzung am Montagabend in der spanischen Meisterschaft gegen Getafe (0:1) zu, nachdem er zuvor einen Monat verletzungsbedingt hatte pausieren müssen. Real Madrid muss derzeit auch auf Jude Bellingham und Kylian Mbappé verzichten.

Für Brasilien stand Rodrygo bisher 35 Mal im Einsatz und gehörte 2022 in Katar dem WM-Kader der Südamerikaner an. Unter Nationalcoach Carlo Ancelotti kam er zuletzt immer zum Einsatz und wäre bei der WM in den USA, Kanda und Mexiko (11. Juni bis 20. Juli) wohl gesetzt gewesen. (sda)

17:19 Uhr

Dienstag, 3. März

Joana Hählen tritt Ende Saison zurück

Joana Hählen beendet ihre Karriere als Skirennfahrerin nach dieser Saison. Die 34-jährige Bernerin feierte im Weltcup fünf Podestplätze und erlitt vier Kreuzbandrisse.

«Mein Rücktritt war kein spontaner Entschluss, sondern das Ende eines langen Prozesses», wird Hählen in der Medienmitteilung von Swiss-Ski zitiert. «Nach meiner Verletzung vor zwei Jahren habe ich alles gegeben, mental und körperlich, um noch einmal ans Limit zu kommen. Doch Kopf und Körper wollten das Risiko nicht immer tragen.»

Ihr 166. Weltcup-Rennen bestritt Hählen von zwei Tagen in Soldeu und belegte dort den 43. Platz. «Im Ziel wusste ich es: Es ist richtig aufzuhören. Ich habe noch einmal alles versucht, und darauf bin ich stolz.»

Die fünf Weltcup-Podestplätze (dreimal Zweite und zweimal Dritte) erreichte sie zwischen Januar 2020 und Dezember 2023 in Abfahrt und Super-G. Ein weiterer sportlicher Höhepunkt war der Gewinn eines olympischen Diploms bei den Winterspielen 2022 in Peking (6. Rang in der Abfahrt). (sda)

15:30 Uhr

Dienstag, 3. März

Bronze für Nachwuchs-Sprinter Roman Alder

Roman Alder liess sich an der U23-WM in Lillehammer nach dem Sprint die Bronzemedaille umhängen. Der 21-jährige Langläufer aus dem Engadin stand letztlich unverhofft auf dem Podest, denn der klar in Führung liegende Norweger Oskar Vike, der an den Olympischen Spielen in dieser Disziplin Bronze gewonnen hatte, stürzte in der Abfahrt zur Zielgeraden. Das Rennen wurde in der Skating-Technik gelaufen.

Alder erreichte sein Karriere-Bestresultat im Weltcup Mitte Januar im Sprint von Oberhof mit einem 13. Rang. Die Selektion für die Olympischen Spiele blieb ihm verwehrt. (sda)

15:26 Uhr

Dienstag, 3. März

Landkarte-Design der Ukraine unerwünscht

Die ukrainischen Athletinnen und Athleten dürfen bei den Paralympischen Winterspielen in Italien nicht in ihrer Team-Kleidung antreten. Der Grund: Auf den Anzügen ist eine Landkarte der Ukraine zu sehen. Die ursprünglich geplante Kleidung zeigte das Land in den Grenzen von 1991, also einschliesslich der Krim und der aktuell von Russland besetzten Gebiete.

«Gemäss den IPC-Regeln für Paralympics-Uniformen sind Texte von Nationalhymnen, motivierende Worte, öffentliche/politische Botschaften oder Slogans, die sich auf die nationale Identität beziehen verboten», teilte ein Sprecher des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) mit.

Die Landkarte eines Landes falle unter diese Kategorie. «Im Dialog mit dem Ukrainischen Paralympischen Komitee wurde innerhalb von 24 Stunden eine Alternative vorgelegt, die vom IPC genehmigt wurde», hiess es weiter. (sda/dpa)

13:56 Uhr

Dienstag, 3. März

Saisonende für Luca Hollenstein

Der HC Davos muss für den Rest der Saison auf Torhüter Luca Hollenstein verzichten. Wie der Klub mitteilte, erlitt der Goalie beim Spiel gegen den EHC Kloten am vergangenen Samstag einen Riss des Innenbands im rechten Knie. In den kommenden Tagen steht für den bald 26-Jährigen, der in dieser Spielzeit zu 20 Einsätzen gekommen ist, eine Operation an.

Die Bündner, die schon länger als Qualifikationssieger feststehen, reagierten umgehend auf den verletzungsbedingten Ausfall und verpflichteten den finnischen Keeper Roope Taponen bis zum Ende der laufenden Saison. Der 24-Jährige spielte von 2021 bis 2025 bei IFK Helsinki und stand unter anderem am Spengler Cup 2022 im Einsatz. In der aktuellen Spielzeit war Taponen bei Ilves Tampere engagiert und absolvierte zudem Partien in der zweithöchsten finnischen Liga. (sda)

13:53 Uhr

Dienstag, 3. März

Iran drohen bei WM-Rückzug Konsequenzen

Falls Iran die WM-Teilnahme absagt, drohen Bussen und Rückzahlungen. Eine Millionen-Prämie wäre ebenfalls futsch, und auch die WM 2030 stünde auf der Kippe.

Angesichts der Eskalation im Nahen Osten ist die WM-Teilnahme des Iran ungewiss. Ein freiwilliger Rückzug hätte vor allem finanzielle Folgen, schreibt die deutsche Nachrichtenagentur DPA und bezieht sich dabei auf Artikel 6.2 des FIFA-Reglements für das XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada.

250'000 Schweizer Franken kostet es, mehr als 30 Tage vor der WM abzusagen. Eine halbe Million ist fällig, wenn es noch kurzfristiger geschieht. Ausserdem müsste der Iran die von der FIFA erhaltenen Vorbereitungsgelder für die Mannschaft sowie alle anderen turnierspezifischen Beitragszahlungen zurückerstatten.

Bei Boykott droht Ausschluss für 2030

Nach Angaben des Weltverbandes erhält jedes qualifizierte Team 1,5 Millionen Dollar, um die Vorbereitungskosten zu decken. Zudem gibt es ein Preisgeld von mindestens neun Millionen Dollar für die Mannschaften, die bei der WM die Plätze 33 bis 48 belegen. Dem Iran würden also gewichtige Einnahmen entgehen. Ausserdem würde das Land einen Ausschluss von der WM 2030 riskieren, wie aus dem Regelwerk der FIFA hervorgeht.

Andererseits könnte auch der FIFA-Rat mit seinen 32 Mitgliedern über einen Ausschluss des Iran abstimmen.

Welches Team würde nachrücken?

Der Iran soll in den USA in einer Gruppe mit Belgien, Neuseeland und Ägypten spielen. «Sicher ist, dass nach diesem Angriff nicht zu erwarten ist, dass wir hoffnungsvoll auf die WM blicken», hatte der iranische Fussballpräsident Mehdi Taj am Wochenende gesagt. Die Situation werde sicherlich auch in den sportlichen Betrachtungen ein Thema sein und erfordere eine Entscheidung.

Falls der Iran seine Teilnahme absagen sollte, könnte vermutlich eine andere asiatische Mannschaft den Platz einnehmen. Als mögliche Nachrücker gelten vor allem der Irak und die Vereinigten Arabischen Emirate, da diese beide im Kampf um den letzten WM-Platz in den interkontinentalen Playoffs gegeneinander gespielt hatten. (sda/dpa)

11:13 Uhr

Dienstag, 3. März

Personelle Änderung bei Skihersteller Stöckli

Der Schweizer Skihersteller Stöckli mit Aushängeschild Marco Odermatt stellt zur kommenden Saison die Leitung der Rennsportabteilung neu auf. Wie das Unternehmen in Malters mitteilte, übernimmt Jörg Roten die Funktion des Rennsportleiters von Marc Gisin.

Roten hat sich als Trainer im Weltcup einen Namen gemacht. Der Walliser betreute unter anderen Daniel Albrecht, Carlo Janka, Henrik Kristoffersen und zuletzt Wendy Holdener. Das Unternehmen hebt insbesondere Rotens tiefes Rennsport-Know-how, seine technische Expertise sowie sein Gespür für Material und Athleten hervor.

Der scheidende Rennsportleiter Marc Gisin, bis 2020 selbst zehn Jahre im Weltcup aktiv, tritt kommenden Sommer nach drei Jahren als Rennsportleiter ab. (sda)

11:10 Uhr

Dienstag, 3. März

Wawrinka spielt noch einmal in Genf

Der am Ende der Saison zurücktretende Stan Wawrinka tritt noch einmal in der Romandie an. Der bald 41-jährige Waadtländer bestreitet erstmals seit sieben Jahren wieder das ATP-Turnier in Genf.

Die Organisatoren des Geneva Open, eines Events der Kategorie 250, haben die Teilnahme von Wawrinka, im gegenwärtigen Ranking die Nummer 92, im Parc des Eaux-Vives bestätigt. Der dreifache Grand-Slam-Champion kehrt damit an jenen Ort zurück, an dem er das Turnier zweimal, vor zehn und vor neun Jahren, gewonnen hat. Der zweite Erfolg in Genf ist Wawrinkas letzter seiner bisher 16 Turniersiege auf Stufe ATP.

Das Geneva Open findet vom 16. bis 23. Mai, in der Woche vor dem Beginn des French Open, statt. (sda)

11:07 Uhr

Dienstag, 3. März

Capela gewinnt Schweizer Duell

Die Houston Rockets mit Clint Capela bezwingen auswärts die Washington Wizards samt Kyshawn George 123:118. In der Person von Yanic Konan Niederhäuser steht in der Nacht auf Dienstag auch der dritte Schweizer NBA-Spieler im Einsatz.

George stand im Team der Verlierer und erwischte im Schweizer Duell gegen Capela ebenfalls keinen starken Abend. Zwar gehörte der Walliser zur Stammformation, stand doppelt so lange auf dem Parkett wie Capela und lag mit 16:4 Punkten vor dem Genfer. Andererseits setzte Capela mit acht Rebounds in nur elf Minuten ein deutliches Zeichen. Zudem wies er mit einer Plus-6-Bilanz den klar besseren Wert aus als George, der bei minus 5 lag.

Die Wizards kassierten die fünfte Niederlage in Serie und besitzen nur noch theoretische Chancen auf einen Play-In-Platz. Die Rockets hingegen stehen mit 38 Siegen bei 22 Niederlagen komfortabel da.

Den Los Angeles Clippers gelang mit dem 114:101-Auswärtssieg gegen den Tabellennachbarn Golden State Warriors ein wichtiger Erfolg im Rennen um die Playoff-Plätze. Niederhäuser überzeugte in den Reihen der Clippers. Der Freiburger liess sich elf Punkte und neun Rebounds notieren. (sda)

11:03 Uhr

Dienstag, 3. März

Bichsel trifft doppelt

Lian Bichsel meldet sich eindrucksvoll in der NHL zurück. Im dritten Spiel nach seiner langen Verletzungspause erzielt der Verteidiger der Dallas Stars gleich zwei Tore.

Beim 6:1-Auswärtssieg über die Vancouver Canucks gelangen dem Solothurner zwei sehenswerte Treffer. Zur 2:1-Führung vollendete er einen präzise herausgespielten Angriff mit einem Schuss in die hohe Ecke auf der Fanghandseite des Torhüters. Das 6:1 glich einer Kopie: Erneut krönte der Zweimeter-Mann einen flüssig vorgetragenen Spielzug mit einem Schuss unter die Latte. Es war sein dritter Saisontreffer und zugleich der Schlusspunkt beim neunten Sieg in Serie der Dallas Stars.

Die Nashville Predators um Captain Roman Josi steckten derweil im Rennen um die Playoff-Plätze einen Dämpfer ein. Sie verloren das Heimspiel gegen die Detroit Red Wings 2:4. Die spielentscheidende Szene ereignete sich in der 37. Minute. Statt das Powerplay zur erneuten Führung zu nützen, kassierte Nashville einen Shorthander zum 2:3. Das letzte Tor erzielten die Gäste mit einem Emptynetter in der Schlussminute.

Josi erlebte keinen guten Abend. Der 35-Jährige stand bei jedem Gegentreffer auf dem Eis. Andererseits bereitete er im Powerplay einen Treffer vor.

Nach 60 von 82 Partien belegen die Predators Platz 11 der Western Conference. Verloren ist noch nichts, denn das Rennen um die Top-8-Plätze bleibt eng. Das viertplatzierte Team weist lediglich acht Punkte mehr auf. (sda)

11:01 Uhr

Dienstag, 3. März

Real verliert ohne verletzten Mbappé

Real Madrid kassiert in La Liga die zweite Niederlage in Serie. Nach dem 1:2 in Osasuna verlieren die Königlichen das Heimspiel gegen Getafe mit 0:1.

Das einzige Tor der Partie erzielte Martin Satriano in der 39. Minute mit einem herrlichen Schuss. Der Treffer des Tabellenelften fiel aus dem Nichts. Die Madrilenen hatten 77 Prozent Ballbesitz. In der 13. Minute vergab Vinicius Junior eine Topchance zum 1:0 für das Heimteam, er scheiterte jedoch an Getafes starkem Torhüter David Soria. Auch nach der Pause fand die Mannschaft von Trainer Alvaro Arbeloa kein Rezept gegen die defensiv stabilen Gäste.

Nach der erneuten Niederlage beträgt der Rückstand auf den Tabellenführer FC Barcelona, der am Samstag Villarreal mit 4:1 bezwang, weiterhin vier Punkte.

Mbappé fehlte spürbar

Real trat wie schon zuletzt in der Champions League ohne Kylian Mbappé an. Der Topstürmer leidet an einer Verletzung im linken Knie und liess sich in Paris von französischen Fachspezialisten untersuchen. Diese diagnostizierten eine Verstauchung. Die konservative Behandlung wird fortgesetzt. Nicht kommuniziert wurde, wie lange Mbappé ausfällt, nur dass er genügend Zeit für die Genesung erhält. Der 27-Jährige führt die Torschützenliste der spanischen Liga mit 23 Treffern klar an und fehlte gegen Getafe spürbar. (sda)

22:04 Uhr

Montag, 2. März

Murat Yakin trainiert die Junioren des FC Lutry

Die vom Drama in Crans-Montana schwer getroffenen Junioren des FC Lutry erhielten am Montagabend Besuch von Murat Yakin. Der Trainer der Schweizer Nationalmannschaft kam mit seinem Assistenten Davide Calla und Torwarttrainer Patrick Foletti, um ihnen ein Überraschungstraining zu geben. Sie leiteten vor zahlreichen Eltern das Training der Junioren A und B des Vereins.

Der Besuch war weder vom Schweizerischen Fussballverband (SFV) noch vom FC Lutry im Voraus angekündigt worden. «Wir wollten den Mannschaften, die junge Spieler verloren haben, einen Moment der Freude bereiten», sagte SFV-Sprecher Adrian Arnold gegenüber Keystone-SDA.

Der FC Lutry war besonders betroffen vom Drama in Crans-Montana, bei dem in der Neujahrsnacht 41 Menschen ums Leben kamen und 115 verletzt wurden. Viele junge Spieler des Vereins gehören zu den Opfern. (sda)

20:58 Uhr

Montag, 2. März

Freuler mit Assist bei Sieg von Bologna

Remo Freuler gab beim 1:0-Sieg von Bologna in der Serie A in Pisa den Assist zum einzigen Tor der Partie. Dieses erzielte in der 90. Minute Jens Odgaard, der den Pass des Schweizers annahm, sich drehte und mit links herrlich von ausserhalb des Strafraums traf.

Der Däne kam in der 64. Minute für Freulers Landsmann Simon Sohm aufs Feld. Auch bei Pisa stand mit Michel Aebischer ein Schweizer in der Startelf, zudem wurde Filip Stojilkovic in der 63. Minute eingewechselt. Während Bologna zum dritten Mal in Serie gewann und den 8. Tabellenplatz belegt, blieb Pisa zum 16. Mal hintereinander sieglos (zehn Niederlagen), sodass es nach wie vor gleich viele Punkte wie das Schlusslicht Verona hat. (sda)

16:43 Uhr

montag, 2. märz

Lausannes Jamie Roche fällt mehrere Wochen aus

Lausanne-Sport, der Neunte der Super League, muss vier bis sechs Wochen ohne Jamie Roche auskommen, wie der Waadtländer Verein bekannt gab. Der schwedische Mittelfeldspieler hat sich am vergangenen Mittwoch im Training am Knöchel verletzt. (sda)

16:15 Uhr

montag, 2. märz

SFV hält sich mit Kritik zurück

100 Tage vor Beginn der Fussball-WM dreht sich erneut vieles um politische Fragen. Der Schweizerische Fussballverband (SFV) äussert sich zu den jüngsten Entwicklungen zurückhaltend.

Die Beteiligung der USA am Krieg im Nahen Osten ändert für den SFV vorerst nichts. «Wir werden diese neue Entwicklung beobachten und tauschen uns dazu regelmässig mit dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten aus», sagt Adrian Arnold, Kommunikationsverantwortlicher des SFV, gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Die Planungen rund um die Teilnahme am im Juni beginnenden Turnier würden wie vorgesehen fortgeführt.

Damit schliesst sich der Schweizer Verband den offiziellen Verlautbarungen der FIFA an, wonach die Ereignisse weiterhin im Blick behalten werden. «Es wäre zu früh, die Nachrichten bereits jetzt im Detail zu kommentieren», sagte Generalsekretär Mattias Grafström am Samstag am Rande eines Meetings in Wales.

Sportverband kein Akteur der Weltpolitik

Bereits vor der jüngsten Eskalation sorgte die US-Politik unter Präsident Donald Trump wiederholt für Diskussionen. Der SFV sah sich deshalb schon im Januar zu einer Stellungnahme veranlasst. Darin hielt der Verband fest: «Der SFV lehnt jede Form von menschenverachtenden, diskriminierenden oder kriegerischen Handlungen ab - unabhängig davon, wo auf der Welt sie geschehen und von wem sie ausgehen.»

Gleichzeitig betont der Verband, kein Akteur der Weltpolitik zu sein und nicht in der Position zu sein, rechtlich oder politisch zu beurteilen, ob ein Staat oder eine Regierung gegen das Völkerrecht verstossen hat. «Der SFV nimmt an dieser Weltmeisterschaft teil, um Fussball zu spielen. Politische Bewertungen liegen nicht in der Rolle eines Sportverbands.» Sie würden sich an der Haltung der Schweiz als Staat orientieren.

Trennung von Sport und Politik kaum mehr möglich

Dies sei aber nicht mit einer stillschweigenden Akzeptanz der Trumpschen Politik oder der allgemeinen Zustände im Gastgeberland gleichzusetzen. «Unsere Spieler sind keine politischen Funktionsträger, sondern Sportler, die unser Land auf dem Spielfeld vertreten. Pauschale moralische Urteile über Haltung aus der sportlichen Teilnahme abzuleiten, halten wir für unangemessen.»

Dass eine strikte Trennung von Sport und Politik kaum noch möglich ist, räumt der Verband jedoch ebenfalls ein - insbesondere, wenn die FIFA die Gruppenauslosung im Dezember dazu nutzt, dem Präsidenten der USA einen neu geschaffenen Friedenspreis zu überreichen. Unabhängig davon, wie surreal dies angesichts der aktuellen Entwicklungen erscheinen mag, hält der SFV fest: «Für uns war die Gewichtung an einem Tag, an dem es um Fussball gehen sollte, nicht sportgerecht.» (sda)

16:12 Uhr

montag, 2. märz

Saisonende für Priska Ming-Nufer

Priska Ming-Nufer muss die Weltcup-Saison vorzeitig beenden. Die 34-Jährige erlitt bei der Abfahrt in Soldeu einen Teilabriss des Aussenmeniskus, der eine Operation erforderlich macht.

Die Obwaldnerin, die mit ihrem Abfahrtssieg in Crans-Montana 2022 bisher einmal auf dem Weltcup-Podest stand, blickt auf eine schwierige Saison zurück: In zehn Speed-Rennen war ein 23. Platz in der Abfahrt von St. Moritz ihr bestes Resultat. Für die Olympischen Spiele in Cortina wurde die 34-Jährige nicht selektioniert. (sda)

16:11 Uhr

montag, 2. märz

Eishockey: Roger Bader bleibt bis 2028 österreichischer Nationaltrainer

Roger Bader bleibt bis Herbst 2028 Cheftrainer des österreichischen Eishockey-Nationalteams. Das gab der ÖEHV am Montag bekannt. Der Schweizer verlängerte seinen Vertrag um zwei weitere Jahre und bleibt zudem Sportdirektor.

«Das österreichische Eishockey hat in den vergangenen zehn Jahren einen grossen Schritt nach vorne gemacht. Mein Ziel ist es, diese Entwicklung weiterzuführen“, erklärte Bader in einer Mitteilung.

Im Mai steht die Weltmeisterschaft in der Schweiz an. Österreich trifft in Gruppe A unter anderem auf den Gastgeber. «Wir wollen erneut eine starke Leistung zeigen. Oberstes Ziel bleibt jedoch der Klassenerhalt», betonte der 61-Jährige.

Bader ist seit 2014 beim ÖEHV tätig. Ende 2016 übernahm er das Amt des Cheftrainers, 2017 wurde er zusätzlich Sportdirektor. Im vergangenen Jahr feierte Österreich mit dem ersten Einzug in den WM-Viertelfinal seit mehr als 30 Jahren einen der grössten Erfolge der Verbandsgeschichte. (sda/apa)

15:02 Uhr

montag, 2. märz

FCZ-Verteidiger Kamberi für drei Spiele gesperrt

Lindrit Kamberi vom FC Zürich muss für drei Spiele aussetzen. Der Verteidiger wird nach seinem Platzverweis am Sonntag in der Partie bei den Young Boys belangt.

Kamberi erhielt zwei Spielsperren aufgrund eines Fouls als letzter Mann, das «eine Gefahr für die körperliche Unversehrtheit seines Gegners darstellte», wie die Zuständigen der Swiss Football League wissen lassen.

Eine zusätzliche Spielsperre kommt hinzu, da es sich um Kamberis zweiten direkten Platzverweis in dieser Saison handelt. (sda)

14:59 Uhr

montag, 2. märz

Federica Brignone beendet ihre Saison vorzeitig

Federica Brignone fährt in diesem Winter keine Rennen mehr. Die Italienerin zieht sich zwecks Regeneration vorzeitig aus dem Weltcup zurück.

Sie hatte auch nach den vor elf Monaten im linken Knie erlittenen schweren Verletzungen das grosse Ziel nie aus den Augen verloren. Sie wollte bei den Olympischen Spielen in der Heimat unbedingt dabei sein. Sie tat alles, um den Wettlauf gegen die Zeit zu gewinnen.

Die Schinderei trotz anhaltender Schmerzen sollte sich auszahlen. Brignone war in Cortina nicht nur dabei. Sie sorgte mit den Siegen im Super-G und im Riesenslalom für grosse Momente. Sie war die wohl überraschendste Doppel-Olympiasiegerin an diesen Spielen.

Im Weltcup trat Brignone nur viermal an, je zweimal vor und nach ihren grossartigen Auftritten unter den fünf Ringen. Das sollte es dann gewesen sein. Die 35-jährige Italienerin entschied sich nach dem verspäteten Saisonstart für den vorzeitigen Ausstieg aus dem sportlichen Alltag.

«Ich glaube, ich habe meinem Körper in den letzten Monaten viel zugemutet», erklärt Brignone in einem Artikel des italienischen Wintersport-Blatts «Sciare Magazine». «Vom Tag meiner Verletzung an habe ich mich voll und ganz dem Ziel verschrieben, an den diesjährigen Spielen teilzunehmen und zwei Ziele zu erreichen - die italienische Flagge zu tragen und auf dem Podium zu stehen. Ich habe es sogar zweimal geschafft und stand ganz oben auf dem Treppchen. Ich habe versucht, die Saison fortzusetzen, aber mein Körper macht sich nun bemerkbar. Deshalb nutze ich das Saisonende, um mir eine Pause zu gönnen und meine Rehabilitation so gut wie möglich fortzusetzen.» (sda)

13:12 Uhr

montag, 2. märz

Carlos Bernegger wird Co-Trainer beim FC Zürich

Der FC Zürich ergänzt das Trainer-Team der Super-League-Mannschaft mit einem prominenten Zuzug. Carlos Bernegger wirkt ab sofort als Assistent von Chefcoach Dennis Hediger.

Der 56-jährige argentinisch-schweizerische Doppelbürger Bernegger hat als Co-Trainer einen Vertrag unterzeichnet, der ihn bis zum 30. Juni 2027 an den Stadtklub bindet. Er ist seit über 30 Jahren in verschiedenen Funktionen im Profifussball tätig und verfügt über entsprechend grosse Erfahrung.

In der Schweiz hat Bernegger als Cheftrainer beim FC Winterthur, bei den Grasshoppers, beim FC Luzern und beim FC Thun gearbeitet. (sda)

09:20 Uhr

montag, 2. märz

Sharks nähern sich wieder den Playoffplätzen

Die San Jose Sharks nähern sich in der NHL wieder den Playoff-Plätzen. Das Team mit Philipp Kurashev bezwingt die Winnipeg Jets zuhause 2:1 nach Verlängerung.

Im Stadion in San Jose hatten vorerst die Gäste das Sagen. Die Jets, die lange auf den verletzten Nino Niederreiter verzichten müssen, gingen nach knapp drei Minuten durch den Kanadier Morgan Barron in Führung und hielten den Vorsprung bis zu Beginn des dritten Drittels.

Zwei junge Akteure sorgten dann aber für den Umschwung zugunsten der Sharks. Der bald 21-jährige Amerikaner Will Smith erzielte den Ausgleich, der 19-jährige Kanadier Michael Misa traf nach exakt 100 Sekunden in der Verlängerung zur Entscheidung. Kurashev war an beiden Toren nicht beteiligt.

Misa, im letztjährigen Draft als Nummer 2 hinter seinem Landsmann Matthew Schaefer gezogen, hat in seiner ersten Saison in der NHL eine schwierige Phase hinter sich. Wegen einer Anfang November erlittenen Verletzung am rechten Knöchel musste er mehr als zwei Monate pausieren.

Dank dem zweiten Sieg in Folge nehmen die Sharks vor den punktgleichen Nashville Predators und Los Angeles Kings im Klassement der Western Conference Rang 9 ein. Der Rückstand auf die vor ihnen liegenden Seattle Kraken beträgt drei Punkte. Die Jets haben sechs Punkte weniger auf dem Konto als die Sharks.

Zu den Gewinnern des Abends gehörte ein weiterer Schweizer Olympia-Teilnehmer. Die St. Louis Blues mit Pius Suter siegten bei den Minnesota Wild 3:1. Der Zürcher blieb wie Kurashev ohne Skorerpunkt. In den ersten zwei Partien nach der Rückkehr aus Mailand hatte Suter mit einem Tor und zwei Assists beziehungsweise einer Vorlage überzeugt. Trotz des Sieges verbleiben die Blues in der hintersten Tabellenregion. (sda)

09:15 Uhr

montag, 2. märz

Clippers und Niederhäuser siegen wieder

Die Los Angeles Clippers mit Yanic Konan Niederhäuser kehren in der NBA zum Siegen zurück. Das Team aus Kalifornien schlägt die New Orleans Pelicans im heimischen Stadion 137:117.

Beim ersten Erfolg nach drei knappen Niederlagen lagen die Clippers gegen einen Kontrahenten, der mit vier Siegen zuletzt Aufwärtstendenz gezeigt hatte, stets vorne. Im dritten Viertel mussten sie die Pelicans nach klarer Führung mit bis zu 18 Punkten Vorsprung zwar bis auf einen Punkt aufschliessen lassen. Sie bauten die Marge danach aber wieder auf eine komfortable Grösse aus.

Bester Werfer aufseiten der Clippers war einmal mehr Kawhi Leonard. Der Forward, der drei Tage zuvor beim 88:94 gegen die Minnesota Timberwolves wegen einer Knöchelblessur gefehlt hatte, steuerte 23 Punkte bei. Der Freiburger Niederhäuser hatte in seiner Bilanz sieben Punkte und sechs Rebounds stehen. (sda)

19:57 Uhr

Sonntag, 1. März

Super G von Garmisch wird in Courchevel nachgeholt

Der am Sonntag abgesagte Super G von Garmisch Partenkirchen wird am 13. März in Courchevel nachgeholt.

Für Courchevel präsentiert sich das Programm neu wie folgt: Am Mittwoch und Donnerstag stehen die Trainings für die Abfahrt auf dem Programm. Am Freitag wird der Super G von Garmisch nachgeholt. Übers Wochenende stehen dann die geplanten Rennen von Courchevel, eine Abfahrt (Samstag) und ein Super G (Sonntag) im Kalender. (sda)

18:44 Uhr

Sonntag, 1. März

10-Mann-GC düpiert Lugano

Die Grasshoppers mussten daheim gegen Lugano gut 70 Minuten lang mit einem Spieler weniger auskommen. Abdoulaye Diaby holte sich in der 19. Minute die Rote Karte ab. Zu diesem Zeitpunkt führte der Vorletzte der Liga aber durch ein Tor von Luke Plange in der 12. Minute bereits mit 1:0. Die Führung brachte GC über die Zeit und hat jetzt zehn Punkte Vorsprung auf das Schlusslicht Winterthur. (sda)

18:34 Uhr

Sonntag, 1. März

Lauper-Traumtor leitet YB-Sieg gegen den FCZ ein

Die Young Boys sichern sich mit Toren in der letzten halben Stunde den 3:0-Heimsieg gegen den FC Zürich. Sandro Lauper steht mit einem Weitschuss am Ursprung des hochverdienten Sieges.

Es war ein Nervenspiel für die Young Boys, die ab Mitte der ersten Halbzeit regelmässig eine Art Powerplay aufzogen und Chance um Chance vergaben. Der 24. Schuss brachte schliesslich das Berner Glück. Sandro Lauper fasste sich in der 64. Minute ein Herz und traf aus rund 20 Metern. Für die restlichen Tore sorgte der eingewechselte Chris Bedia, der nun mit 15 Toren zusammen mit Teamkollege Christian Fassnacht die Torschützenliste der Liga anführt.

Das von Beginn weg recht einseitige Spiel wurde gänzlich zum Berner Offensivlauf, nachdem Lindrit Kamberi in der 22. Minute für ein Foul als letzter Verteidiger die Rote Karte gesehen hatte. Mit bemerkenswert vielen Strafraum-Aktionen drückte YB auf das Führungstor. Der Neuzugang Samuel Essende alleine hätte mit seinen Torchancen das Spiel entscheiden können. Unter anderem verzeichnete der beeindruckende Stürmer noch vor der Pause einen Pfostenschuss.

Was der FCZ offensiv zustande brachte, war kaum der Rede wert. Einzig die Abwehrreihe mit Goalie Silas Huber als eindeutig Bester seines Teams war auf der Höhe, auch wenn in vielen Aktionen vor dem 0:1 auch das Glück helfend zur Seite stand. Die Zürcher haben nun acht Punkte Rückstand auf die Top 6 und dürften auch angesichts der zwiespältigen Leistungen der letzten Wochen die Qualifikation für die Meisterrunde bald mal abschreiben.

Für die Berner und Zürcher geht es am Mittwoch weiter: YB trifft auswärts auf Luzern und Zürich empfängt Lausanne-Sport. (sda)

18:04 Uhr

Sonntag, 1. März

Domen Prevc segelt auf eigener Flughöhe

Je grösser die Schanze, desto besser für Domen Prevc. Der Olympiasieger und Skiflug-Weltmeister aus Slowenien gewann am Sonntag das Skifliegen am Kulm hoch überlegen. Obwohl zum Ende des zweiten Durchgangs der Anlauf noch um zwei Luken verkürzt wurde, segelte er auf die Schanzen-Rekordweite von 245,5 m .

Sandro Hauswirth überzeugte mit Platz 13 und dem Karriere-Bestresultat im Weltcup. Der Olympia-Teilnehmer aus dem Berner Oberland flog 214 und 216,5 m weit. Gregor Deschwanden wurde 18., Simon Ammann holte als 30. einen Weltcuppunkt. (sda)

17:57 Uhr

Sonntag, 1. März

Nadja Kälin läuft in Falun in die Top 10

Nadja Kälin bestätigte ihre tolle Form. Beim Skiathlon in Falun wurde die Frau aus dem Engadin Siebente und egalisierte somit ihr Karriere-Bestresultat im Weltcup - ohne Staffeln. Die 24-Jährige biss sich lange in der achtköpfigen Spitzengruppe fest. Auf der letzten Runde lieferten sich die spätere Siegerin Heidi Weng, Jessie Diggins und Frida Karlsson einen harten Abnützungskampf. Die Schweizerin hielt wie die restlichen Verfolgerinnen nicht mit, teilte aber im Nassschnee ihre Kräfte im Rennen über 10 km klassisch und 10 km Skating gut ein.

Eine Woche nach dem Coup mit Olympia-Bronze über 50 km und zehn Tage nach Silber im Team-Sprint als Partnerin von Nadine Fähndrich lief die Olympia-Vierte im Skiathlon zum vierten Mal im Weltcup als Einzelstarterin in die Top Ten. Anja Weber erreichte Platz 16. (sda)

17:50 Uhr

Sonntag, 1. März

Guerdat siegt im Weltcup-Springen von Helsinki

Steve Guerdat im Sattel von Iashin gewann das mit 250'000 Euro dotierte Weltcupspringen in Helsinki und qualifizierte sich souverän für den Weltcup-Final in Texas.

Im Stechen gegen sechs weitere Paare sicherten sich der Jurassier und der zwölfjährige Wallach ihren bereits zweiten Weltcupsieg der Saison - bereits Mitte Januar in Leipzig hatten die beiden triumphiert.

Helsinki bildete die letzte der 13 Stationen, um sich für den Weltcup-Final zu qualifizieren. Die besten sieben Resultate kamen in die Wertung, die Top 18 dürfen im April nach Ostern zum Final in Fort Worth antreten. Guerdat, Alain Jufer und Martin Fuchs haben diese Kriterien erfüllt.

Fuchs hatte am CSI Basel erklärt, dass er mit Blick auf die WM in Aachen auf die Reise in die USA verzichtet. Auch Jufer hat gemäss «Le Cavalier Romand» abgesagt. Guerdat hingegen bestätigte gegenüber der «Pferdewoche» einen Start in den USA. Er könnte als erster Reiter die prestigeträchtige Weltcup-Trophäe zum vierten Mal gewinnen. (sda)

17:42 Uhr

Sonntag, 1. März

Dario Caviezel fährt in Polen aufs Podest

Dario Caviezel stand am Sonntag in Krynica-Zdroj beim zweiten Parallel-Riesenslalom des Wochenendes als Dritter auf dem Podest. Der 30-Jährige setzte sich im kleinen Final gegen den Olympiasieger Benjamin Karl durch. Den Sieg sicherte sich wie schon am Vortag der Italiener Maurizio Bormolini. Caviezel stand bereits zum dritten Mal in diesem Weltcupwinter auf dem Podest.

Seine Frau Ladina Caviezel und Julie Zogg schieden in den Viertelfinals gegen hochkarätige Gegnerinnen aus. Julie Zogg unterlag in diesem Lauf der späteren Siegerin Sabine Payer aus Österreich, Ladina Caviezel der Finalistin Lucia Dalmasso aus Italien. (sda)

16:35 Uhr

Sonntag, 1. März

Teenager Koloto schiesst den FCB zum Sieg gegen Lausanne

Der FC Basel kommt in Lausanne zum wichtigen zweiten Sieg in diesem Jahr. Beide Tore zum 2:1 schiesst der 18-jährige Giacomo Koloto.

Anfang Februar, nur wenige Tage nach seinem 18. Geburtstag, unterschrieb Koloto seinen ersten Profivertrag. Der junge Stürmer, der vor zwei Jahren von der Nachwuchsabteilung des FC Zürich zu jener des FCB gewechselt war, benötigte nicht lange, um Stephan Lichtsteiner von seinen Qualitäten zu überzeugen. Seit er seine Unterschrift unter dem bis 2030 gültigen Vertrag gesetzt hat, kam er in jedem Spiel zum Einsatz, am Sonntagnachmittag stand er schon zum vierten Mal in der Startformation.

In Lausanne zeigte Koloto sein erfolgreichstes Spiel mit den zwei ersten Toren in der Super League. Das erste erzielte er nach 40 Sekunden und einem idealen Zuspiel von Andrej Bacanin. Beim 2:1 in der 68. Minute bewies er ein gutes Timing. Die Offsidefalle der Waadtländer griff ins Leere, Koloto konnte nach der Überprüfung durch den VAR über das Siegtor jubeln.

Lausanne-Sport gelang keine Reaktion mehr. Das am Donnerstag im Europacup gescheiterte Team von Peter Zeidler ist nun in der Super League seit neun Spielen ohne Sieg. Zu wenig konstant sind die Leistungen in den letzten Wochen, zu schwer wiegen auch gewisse Absenzen, wie jene von Jamie Roche und Théo Blair gegen Basel. Der Lichtblick ist der 19-jährige, im Winter verpflichtete Omar Janneh, der in der 55. Minute zum 1:1 traf.

Den Baslern nimmt der zweite Sieg unter Lichtsteiner, zu dem Xherdan Shaqiri erst ab der 70. Minute seinen Beitrag leistete, einigen Druck von den Schultern. Weiter geht es für den Meister am Donnerstag im Heimspiel gegen die Grasshoppers. (sda)

15:55 Uhr

Sonntag, 1. März

Klaebo gewinnt auch Skiathlon in Falun

Johannes Hösflot Klaebo doppelte in Falun nach dem Sieg im Sprint vom Samstag nach und gewann am Sonntag den Skiathlon. Der Dominator setzte sich im kommenden WM-Ort souverän vor seinen Team-Kollegen Harald Östberg Amundsen und Martin Nyenget durch.

Eine ansprechende Leistung zeigte der Freiburger Antonin Savary, der mit der Startnummer 57 in den 28. Rang vorstiess. Die höher eingestuften Beda Klee und Cyrill Fähndrich erwischten hingegen einen schwachen Tag und verpassten die Top 50. (sda)

13:17 Uhr

Sonntag, 1. März

Nach über 400 Rennen: Romed Baumann beendet seine Karriere

Mehr als zwei Jahrzehnte ist Romed Baumann im Weltcup aktiv - zunächst für Österreich, dann für Deutschland. Nun zieht der WM-Silbergewinner von 2021 den Schlussstrich.

Der deutsch-österreichische Skirennfahrer Romed Baumann beendet im Alter von 40 Jahren seine Karriere - nach der Absage des Super-G in Garmisch am Sonntag ohne eigentliches Abschiedsrennen. Fast 22 Jahre nach Baumanns Debüt im Weltcup - damals noch für sein Geburtsland Österreich - und insgesamt mehr als 400 Rennen bei Weltcups, Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen endet eine der längsten Karrieren der Ski-Geschichte.

Der Rücktritt hatte sich angebahnt. Der Routinier schaffte es in dieser Saison nicht mehr unter die Top 15, deshalb durfte er auch nicht zu den Olympischen Winterspielen nach Italien. Am Samstag stand Baumann zum 167. Mal in einer Abfahrt am Start und wurde damit alleiniger Disziplin-Rekordhalter im Weltcup.

Baumann stand im März 2004 erstmals im Weltcup am Start. Für das österreichische Team holte er in den Jahren danach zwei Siege und acht weitere Podestplätze sowie WM-Bronze 2013 in der Kombination. 2019 wechselte der Rennfahrer dann zum Deutschen Skiverband (DSV). 2021 feierte er in Cortina mit WM-Silber im Super-G seinen grössten Erfolg. Eine weitere Podestplatzierung im Weltcup vor knapp drei Jahren kam noch dazu. (sda)

12:32 Uhr

Sonntag, 1. März

Super-G der Männer in Garmisch abgesagt

Der Weltcup-Super-G der Männer in Garmisch kann nicht stattfinden. Nebel und Regen verhindern eine Durchführung.

Nach zweimaliger Verschiebung entschied die Jury, das Rennen in den bayerischen Alpen aufgrund der eingeschränkten Sicht abzusagen. Ob und wo der drittletzte Super-G der Saison nachgeholt wird, ist noch unklar. (sda)

12:29 Uhr

Sonntag, 1. März

Kosgei gewinnt Tokio-Marathon mit Topzeit

Die Kenianerin Brigid Kosgei hat am Sonntag den Tokio-Marathon mit Streckenrekord von 2:14:29 Stunden gewonnen. Die 32-Jährige verpasste ihre persönliche Bestzeit, den ehemaligen Weltrekord von 2:14:09 aus dem Jahr 2019, nur knapp, lieferte aber die siebtbeste Zeit der Geschichte ab. Kosgei siegte vor den Äthiopierinnen Bertukan Welde (2:16:36) und Hawi Feysa (2:17:39).

Das Rennen der Männer entschied der Äthiopier Tadese Takele in 2:03:37 für sich. (sda)

10:40 Uhr

Sonntag, 1. März

MotoGP-Auftakt: Bezzecchi siegt in Thailand – Nuller für Marquez

Aprilia mit dem Sieger Marco Bezzecchi dominiert den Auftakt der MotoGP-WM in Thailand. Der Titelverteidiger und Topfavorit Marc Marquez fährt nach einem platten Hinterreifen einen Nuller ein.

Ducati könnte in diesem Jahr nicht mehr so dominant sein wie in der vergangenen Saison. Zumindest beim Grand Prix von Thailand auf dem Circuit von Buriram sahen die Kräfteverhältnisse komplett anders aus. Mit Sieger Marco Bezzecchi und allen vier Aprilia-Fahrern in den Top 5 setzte der Hersteller aus dem Veneto ein dickes Ausrufezeichen.

88 MotoGP-Rennen in Folge hatte ein Ducati-Pilot auf dem Podest gestanden, diesmal reichte es gerade mal zu Platz 6 (Fabio di Giannantonio). Ob die Vorherrschaft damit zu Ende ist, wird sich zeigen müssen. Ducati bekundete auch Pech. Marc Marquez schied auf Platz 4 liegend fünf Runden vor Schluss mit einem platten Hinterreifen aus, sein jüngerer Bruder und letztjährige WM-Zweite Alex Marquez stürzte wenig später.

Um den Sieg hätten die beiden aber ohnehin nicht mitfahren können. Den sicherte sich überlegen Marco Bezzecchi, der bereits die letzten beiden GP der letzten Saison gewonnen hatte, als Marc Marquez bereits als Weltmeister feststand und verletzungshalber fehlte. Der Italiener hätte wohl bereits den Sprint am Samstag für sich entschieden, wenn er nicht zu viel riskiert hätte und als Führender gestürzt wäre.

So reist der erst 21-jährige Pedro Acosta als WM-Leader nach Brasilien, wo in drei Wochen die zweite von 22 Runden ansteht. Der spanische Jungstar konnte mit dem eigentlich unterlegenen KTM-Motorrad als Einziger in die Phalanx von Aprilia eindringen und liess dem Sieg im Sprint den 2. Platz folgen. (sda)

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