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Sport-News

Shaqiri führt Basel zu 4:3-Sieg gegen FCZ ++ Thun deklassiert YB ++ Stuttgart gewinnt gegen Gladbach

Die aktuellsten Sport-News für die Schweiz und international hier in unserem Ticker.
Federica Brignone plant ihre Rückkehr.
Bild: Imago

18:42 Uhr

Sonntag, 25. Januar

FC Basel bezwingt FCZ 4:3

Im Klassiker zwischen dem FC Zürich und Basel ging es fast über die ganze Partie drunter und drüber. Am Ende verhalf Xherdan Shaqiri dem FCB in der Nachspielzeit zu einem so verrückten wie umjubelten 4:3-Erfolg. Schon vor dem späten Siegtreffer war Shaqiri mit zwei Toren und einer Vorlage die grosse Figur des Spiels.

Xherdan Shaqiri führt Basel zum Sieg.
Bild: Freshfocus / Claudio Thoma

17:59 Uhr

Sonntag, 25. Januar

Stuttgart weiter auf Champions-League-Kurs

Der VfB Stuttgart bleibt in der Bundesliga auf Champions-League-Kurs. Die Schwaben gewinnen in der 19. Runde bei Borussia Mönchengladbach 3:0 und verteidigen den 4. Platz.

Jamie Leweling jubelt über seinen Treffer zum 1:0.
Bild: IMAGO/Julia Rahn

Jamie Leweling traf nach einer halben Stunde zur Führung, in der zweiten Halbzeit bugsierte Joe Scally einen Corner ins eigene Tor und setzte Deniz Undav den Schlusspunkt (67./74. Minute). Nico Elvedi trug an den Gegentreffern keine Schuld.

Gladbachs Chance, die Partie in andere Bahnen zu lenken, vergab Haris Tabakovic in der 13. Minute vom Penaltypunkt - wobei Alexander Nübel den platzierten Schuss des für Bosnien spielenden Schweizer Stürmers vorzüglich aus der Ecke fischte. (sda)

16:02 Uhr

Sonntag, 25. januar

Thun deklassiert YB im Berner Derby

Thun nähert sich dem sensationellen Meistertitel in der Super League weiter an. Der Aufsteiger gewinnt das Berner Derby gegen die Young Boys 4:1. Ausgerechnet Kastriot Imeri leitet den Sieg ein.

Imeri erzielte 54 Sekunden nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit das 1:0 - und lancierte damit Thuns entscheidende, überaus effiziente 15-minütige Sturm-und-Drang-Phase. Bis zur 62. Minute erhöhten Mattias Käit und der spätere Doppeltorschütze Elmin Rastoder auf 3:0. Erst dann kamen auch die Young Boys durch den eingewechselten Alan Virginius zum Torerfolg.

Ausgerechnet Imeri! Der 25-jährige Mittelfeldspieler ist bis zum Saisonende von den Young Boys ausgeliehen und blüht in Thun neu auf. 2022 liessen sich die Berner Imeris Verpflichtung von Servette kolportierte acht Millionen Franken kosten, den Durchbruch schaffte der technisch versierte Spielmacher beim Liga-Krösus jedoch nicht.

Zu einer grossen Wende war das fragile YB gegen die entfesselten Thuner nach den Gegentreffern nicht imstande. Zum vierten Mal in Folge setzte es in der Super League eine Niederlage ab. Das 0:1 gegen Olympique Lyon eingerechnet, steht die Negativserie nun bei fünf Niederlagen.

Thuns Rastoder (r.) bejubelt das zwischenzeitliche 3:0 gegen YB.
Bild: Freshfocus

Thun dagegen machte einen weiteren Schritt in Richtung der grössten Sensation in der Super-League-Historie. Der Aufsteiger aus der Challenge League baute seine jüngste Siegesserie auf vier Spiele aus und steht auch nach der 21. Runde an der Spitze der Liga. Nicht weniger als 17 Punkte trennen Thun und die inferioren Young Boys, die in den letzten vier Ligaspielen 16 Gegentore (!) kassierten und den Blick als Tabellensechste allmählich nach hinten richten sollten.

In der ersten Halbzeit fielen noch keine Tore - was nicht an der Spielweise lag. Beide Teams traten offensiv auf, lancierten immer wieder schnelle Angriffe und sorgten für einen munteren Schlagabtausch. Alvyn Sanches zielte nach einer feinen Einzelleistung mit dem schwachen rechten Fuss zu ungenau (6.), Chris Bedia wurde der 13. Saisontreffer nach einem Corner wegen einer Armberührung in der Entstehung aberkannt (25.), Ethan Meichtry, der nach dem Seitenwechsel zwei Tore auflegte, traf das Aussennetz (45.).

Für Ryan Andrews war die Partie nach einer Stunde gelaufen. Der YB-Verteidiger schied nach einem unglücklichen Zweikampf mit Verdacht auf eine Knieverletzung aus. Der Engpass in der YB-Abwehr spitzte sich damit vor dem anstehenden Europa-League-Gastspiel beim VfB Stuttgart am Donnerstag und dem «Strichkampf» beim FC Zürich am nächsten Wochenende weiter zu. (sda)

09:59 Uhr

Sonntag, 25. Januar

Zverev im Viertelfinal der Australian Open – Gauff mit Mühe

Nach Carlos Alcaraz steht auch Alexander Zverev im Viertelfinal des Australian Open. Der Deutsche gewann gegen den Argentinier Francisco Cerundolo (ATP 21) mit 6:2, 6:4, 6:4. Nach 2:12 Stunden verwandelte die Nummer 3 der Welt den zweiten Matchball. Erstmals am diesjährigen Turnier in Melbourne blieb Zverev dabei ohne Satzverlust.

Coco Gauff konnte sich ihr Viertelfinalticket erst im dritten Satz sichern.
Bild: IMAGO/ROB PREZIOSO

Die US-Amerikanerin Coco Gauff (WTA 3) musste drei Sätze spielen, ehe ihr Einzug in den Viertelfinal fix war. Gegen Karolina Muchova (WTA 19) startete Gauff überlegen und sicherte sich den ersten Satz mit 6:1. Den zweiten musste sie jedoch mit 3:6 abgeben, ehe sie im dritten wieder die Oberhand behielt und sich mit 6:3 den Sieg im Achtelfinal sicherte.

Djokovics Gegner gibt Forfait

Gar nicht erst spielen um den Einzug in die Viertelfinals muss Novak Djokovic. Jakub Mensik warf vor der Achtelfinalpartie gegen den Grand-Slam- und Australian-Open-Rekordsieger, die am Montag geplant war, das Handtuch. Der Tscheche teilte mit, seine Schmerzen auf der linken Seite der Bauchmuskulatur, die ihm schon in den letzten Spielen Probleme bereitet hatten, seien zu gross geworden. Djokovic trifft nun auf den Sieger des Duells zwischen der Nummer 5 Lorenzo Musetti und der Nummer 9 Taylor Fritz. Letztmals scheiterte er in Melbourne 2018 vor den Viertelfinals (gegen Chung Hyeon aus Südkorea), 2022 verpasste er das Turnier wegen seiner fehlenden Covid-Impfung. (sda)

09:51 Uhr

Sonntag, 25. Januar

Mauro Schmid wird Zweiter an der Tour Down Under

Mauro Schmid beendet die Tour Down Under in Australien auf dem 2. Platz. Der Schweizer musste sich nur dem Lokalmatador Jay Vine geschlagen geben.

Vine verteidigte seine Gesamtführung auf der letzten Etappe mit Start und Ziel in Stirling. Nach über 170 Kilometern erreichten Schmid und Vine gemeinsam im Feld das Ziel. Den Tagessieg sicherte sich der Engländer Matthew Brennan.

Der Zürcher Mauro Schmid wird in der zweiten Etappe der Tour Down Under Dritter.
Bild: Imago

Bereits in der zweiten Etappe hatte Schmid, der für das Team Jayco AlUla fährt, seine gute Form unter Beweis gestellt. Hinter Etappensieger Vine fuhr er als Dritter aufs Podest. Seit dieser Etappe hatte Vine die Führung im Gesamtklassement inne. Nun feierte er nach 2023 seinen zweiten Gesamtsieg bei der sechstägigen Rundfahrt. Der Vorjahressieger Jhonatan Narvaez aus Ecuador war in der vierten Etappe am Samstag schwer gestürzt.

Der zweite Schweizer im Feld, Joel Suter, belegte im Schlussklassement mit einem Rückstand von 25:29 Minuten den 108. Platz. (sda)

09:45 Uhr

Sonntag, 25. Januar

Australian Open: Alcaraz und Sabalenka ohne Probleme im Viertelfinal

Carlos Alcaraz ist im Achtelfinal des Australian Open souverän geblieben. Die Weltnummer 1 setzte sich gegen den US-Amerikaner Tommy Paul mit 7:6 (8:6), 6:4, 7:5 durch. Damit ist der 22-Jährige in Melbourne weiter ohne Satzverlust. Alcaraz, der das Australian Open als einziges Grand-Slam-Turnier noch nicht gewonnen hat, setzte sich in 2:44 Stunden durch.

Carlos Alcaraz gewinnt sein Achtelfinalspiel gegen Tommy Paul in drei Sätzen.
Bild: IMAGO/Ma Ping

Aryna Sabalenka, setzte sich in ihrem Achtelfinal gegen die Kanadierin Victoria Mboko durch. Die Erste der Weltrangliste gewann 6:1, 7:6 (7:1) und steht damit als Viertelfinalistin fest.

Gegen die 19-Jährige Mboko hatte Sabalenka erst gegen Ende des ersten Satzes leicht Mühe - die Belarussin musste ins Tiebreak und konnte erst ihren fünften Matchball verwerten. Im Viertelfinal trifft Sabalenka nun auf die US-Amerikanerin Iva Jovic. Die 18-Jährige hat in ihrem Achtelfinal mit 6:0, 6:1 gegen die Kasachin Julia Putinzewa gewonnen. (sda)

22:56 Uhr

samstag, 24. januar

Der HC Davos weit weg von Januar-Loch

Der Spengler Cup vor einem Monat - mit fünf Spielen in fünf Tagen - warf den HC Davos nicht aus dem Rhythmus. Die Davoser gewinnen auch das Spitzenspiel in Lugano mit 4:1.

Die Spieler des HCD jubeln vor ihren mitgereisten Fans.
Bild: ANDREA BRANCA

Gewiss: Es gab im Januar für den souveränen Leader auch unerwartete Niederlagen. So verlor der HC Davos in Langnau (1:3), Biel (3:4 n.P.) und Kloten (1:4). In den Partien gegen die stärksten Gegner wie Lausanne (5:1) und jetzt im Tessin gegen Lugano zeigten die Davoser aber ihr bestes Gesicht. Von einem Spengler-Cup- oder Januar-Loch ist nichts zu sehen.

Vor dem Olympia-Break wird noch eine Woche lang in der National League gespielt. Davos führt weiter mit acht Punkten Vorsprung (und einem Spiel in der Hinterhand) die Tabelle an. Dahinter deutet vieles darauf hin, dass der HC Fribourg-Gottéron (2.), Servette (3.), Lugano (4.), die ZSC Lions (5.) und Lausanne (6.) die direkte Playoff-Qualifikation schaffen werden. Gottéron gewann das Verfolgerduell bei den ZSC Lions mit 4:3 nach Penaltyschiessen; Lausanne kassierte in Bern mit 1:3 eine weitere Niederlage.

Damit mixt der Schlittschuhclub Bern im Ringen um die Play-In-Plätze wieder voll mit. Der Abstand zwischen Lausanne und den Rapperswil-Jona Lakers (7.), die am Samstag bei Christian Dubés Heimdebüt in Biel ein packendes Spiel mit 4:5 verloren, beträgt am oberen Strich bereits neun Zähler. Der EV Zug setzte sich mit Sieg in der Direktbegegnung gegen die SCL Tigers (3:1), dem zweiten Sieg innerhalb von 24 Stunden, um vier Punkte von den Langnauern ab.

Ausserdem feierte Schlusslicht Ajoie in Pruntrut im Kellerduell gegen Kloten mit 4:2 den vierten Sieg aus den letzten fünf Runden. (sda)

22:14 Uhr

samstag, 24. Januar

Lugano siegt weiter, GC holt Punkt in Lausanne

Lugano knüpft in der 21. Runde der Super League mit einem 4:1 gegen Winterthur an seine starken Auftritte der letzten Wochen an. Die Grasshoppers holen bei Lausanne-Sport einen Punkt (1:1).

Anto Grgic, Kevin Behrens und Mattia Zanotti sorgten bei Luganos ungefährdetem Heimsieg gegen das Schlusslicht mit ihren Toren bereits in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse. Zumindest vorübergehend kletterten die zum fünften Mal in Folge siegreichen Tessiner damit auf den 2. Platz, vier Punkte hinter Leader Thun. Der FC St. Gallen, der am Sonntag Servette empfängt, hat jedoch zwei Spiele weniger absolviert und liegt nur zwei Zähler hinter Lugano.

Winterthurs Rückstand auf die Grasshoppers am Tabellenende vergrösserte sich auf acht Punkte. Die Hoppers erkämpften sich mit einem 1:1 bei Lausanne-Sport den ersten Zähler in diesem Jahr. Jonathan Asp Jensen gelang in der 76. Minute der Ausgleich für die bis zum 0:1 in der 51. Minute auf Konter lauernden Zürcher. (sda)

17:33 Uhr

Samstag, 24. Januar

Bayern München mit dem ersten Fehltritt

Bayern München bezieht in der 19. Runde der Bundesliga die erste Niederlage. Der Meister unterliegt Augsburg zuhause 1:2. Im Tabellenkeller macht Mainz mit Trainer Urs Fischer weiter Boden gut.

Ungewohntes Gefühl: Die Bayern verlassen zum ersten Mal in dieser Bundesliga-Saison den Platz als Verlierer.
Bild: RONALD WITTEK

Dank eines Kopfball-Treffers von Hiroki Ito nach einem Corner in der 23. Minute befand sich Bayern München bis zum Anbruch der Schlussviertelstunde auf Kurs zum nächsten Pflichtsieg. Dann stellten Arthur Chaves und Han-Noah Massengo das Geschehen innert sechs Minuten auf den Kopf. Michael Olise traf in der Nachspielzeit nur noch die Latte für das Heimteam.

Eintracht Frankfurt verpasste im ersten Ligaspiel nach der Trennung von Trainer Dino Toppmöller einen Befreiungsschlag. Der interimistisch vom Duo Dennis Schmitt/Alexander Meier gecoachte und mit Aurèle Amenda in der Startelf angetretene Europa-League-Sieger von 2022 musste sich zuhause gegen den Tabellenvierten Hoffenheim nach Führung 1:3 geschlagen geben.

Wie den Bayern entglitt den Frankfurtern die Partie in der zweiten Halbzeit. Ab der 52. Minute kassierten sie innert 13 Minuten die Tore vom 1:0 zum 1:3. Beim dritten Gegentreffer machte auch Amenda eine unglückliche Figur. Nach einer soliden ersten Halbzeit lenkte der Schweizer Verteidiger eine Flanke von Vladimir Coufal ins eigene Tor ab.

Das Heimteam blieb damit zum fünften Mal in Folge in der Liga sieglos und kassierte auch im fünften Meisterschaftsspiel des Jahres drei Gegentore. Hoffenheim verteidigte seinen 3. Platz vor Leipzig, das sich bei Heidenheim dank Toren von Ridle Baku, Antonio Nusa und David Raum 3:0 durchsetzte.

Im Tabellenkeller setzte Mainz seine Aufholjagd unter Urs Fischer fort. Eine Woche nach dem 1:2 in Köln, der bislang einzigen Niederlage unter dem Schweizer Trainer, verwandelten die Mainzer zuhause gegen Wolfsburg ein 0:1 in den letzten 25 Minuten in ein 3:1. Phillip Tietz, Stefan Bell und Nadiem Amiri vom Penaltypunkt erzielten die Tore zur Wende. (sda)

17:28 Uhr

Samstag, 24 Januar

Biathlon-Staffel mit gutem Resultat

Die Single-Mixed-Staffel mit Amy Baserga und Sebastian Stalder belegte in Nove Mesto den 4. Schlussrang. Das Duo lief lange vorne mit - nach drei Nachladern von Baserga beim sechsten Schiessen wuchs der Rückstand auf die Podestplätze jedoch deutlich an. Auch ein guter Abschluss von Stalder konnte nichts mehr am Endresultat ausrichten.

Sebastian Stalder zeigt in Nove Moste an der Seite von Amy Baserga einen starken Wettkampf.
Bild: Authamayou/NordicFocus/freshfocus

An der Spitze setzte sich eigentlich Deutschland auf den letzten Metern gegen Finnland durch. Doch das Duo Marlene Fichtner/Leonhard Pfund wurde nachträglich disqualifiziert, weil Fichtner ihr Gewehr nach dem letzten Liegendschiessen nicht ordnungsgemäss schulterte. So erbte Finnland schliesslich den Sieg, Frankreich den zweiten und Norwegen den dritten Platz.

In der Mixed-Staffel zwei Stunden später erreichten Lena Häcki-Gross, Aita Gasparin, Jeremy Finello und Matthias Riebli den 10. Rang. Der Rückstand auf das siegreiche Italien betrug zwei Minuten. (sda)

15:59 Uhr

Samstag, 24. Januar

Skicross: Schweizer Team enttäuscht beim Heim-Weltcup

Das Schweizer Skicross-Team muss beim zweiten Weltcup-Rennen in Veysonnaz eine Enttäuschung hinnehmen. Die Finals vom Samstag finden ohne Schweizer Beteiligung statt.

Mit dem Weltmeister und Olympiasieger Ryan Regez sowie dem Vortages-Dritten Tobias Baur kämpfte ein Swiss-Ski-Duo zumindest um die Plätze 5 bis 8. Wie so oft scheute der Berner Oberländer das Risiko, wenn nicht um die grossen Trophäen gefahren wird. Er wich den Zweikämpfen aus und wurde Achter, Baur war als Fünfter erneut bester Schweizer. Der Top-Favorit Reece Howden aus Kanada fand zum Siegen zurück und feierte den 22. Triumph im Weltcup.

Die Rennen in Veysonnaz brachten Klarheit in Sachen Winterspiele. Romain Détraz dürfte mit der Halbfinal-Qualifikation vom Freitag das vierte Ticket geholt haben - nach Regez, Alex Fiva und Baur.

Das Start-Gate von Fanny Smith blieb leer. Der Waadtländerin macht eine Blockade im Rücken zu schaffen. Wie schon am Freitag schaffte keine Schweizerin den Vorstoss in die Halbfinals. Fanny Smith, Talina Gantenbein, Saskja Lack und Sixtine Cousin dürften die vier Olympia-Tickets erhalten.

Die Seriensiegerin Sandra Näslund erlitt die zweite Saisonniederlage. Die Schwedin konnte sich auf Startgeraden nicht absetzen. Hinzu kam noch ein Fahrfehler, der sie auf Platz 4 zurückwarf. Als Siegerin ging die Deutsche Daniela Maier hervor. (sda)

12:52 Uhr

Smastag 24. Januar

Sinner und Djokovic trotzen der australischen Hitze

Titelverteidiger Jannik Sinner hat beim Australian Open der grossen Hitze getrotzt und sich ungeachtet heftiger Krämpfe ins Achtelfinal von Melbourne gekämpft. Der Weltranglisten-Zweite aus Italien rang am bislang heissesten Tag des diesjährigen Turniers den Amerikaner Eliot Spizzirri mit 4:6, 6:3, 6:4, 6:4 nieder, geriet dabei aber an seine körperlichen Grenzen.

Jannik Sinner hatte in Melbourne bei seinem Dritt-Runden-Sieg mit den Temperaturen zu kämpfen.
Bild: Dita Alangkara

Bei Temperaturen von bis zu 38 Grad hatte Sinner grosse Probleme mit Krämpfen und konnte phasenweise kaum noch laufen. «Ich weiss nicht, was ich machen soll», sagte der 24-Jährige an sein Trainerteam gerichtet. Im dritten Satz musste Sinner seinen Aufschlag zum 1:3 abgeben, ehe die Partie wegen der grossen Hitze unterbrochen wurde, um das Dach über der Rod Laver Arena zu schliessen.

Unter dem geschlossenen Dach und bei laufender Klimaanlage hatte der Italiener zwar immer noch körperliche Probleme, bekam die Schwierigkeiten jetzt aber einigermassen in den Griff. Nach 3:45 Stunden verwandelte Sinner seinen zweiten Matchball. Im Achtelfinal trifft er nun auf Landsmann Luciano Darderi.

Novak Djokovic gewinnt in der 3. Runde des Australian Open gegen Botic van de Zandschulp. Der 38-Jährige setzte sich 6:3, 6:4, 7:6 (7:4) gegen seinen acht Jahre jüngeren Gegner durch.

Lange hatte Djokovic keine Probleme. Dann knickte er mit dem Fuss um und verlor etwas den Rhythmus. Am Ende rettete er den Sieg in drei Sätzen aber doch ins Ziel. Für Djokovic war es der 400. Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier. Das war vor ihm noch keinem Tennisspieler gelungen. In Melbourne war es der 102. Sieg von Djokovic - so viele schaffte bislang nur Roger Federer.

Bei den Frauen bleibt Vorjahressiegerin Madison Keys souverän. Die US-Amerikanerin erreichte den Achtelfinal ohne Satzverlust. Nach rund 75 Minuten hatte sie sich gegen Karolina Pliskova mit 6:3, 6:3 durchgesetzt. Nun trifft Keys auf ihre Landsfrau Jessica Pegula, die gegen die Russin Oxana Selechmetjewa in zwei Sätzen gewann.

Naomi Osaka gibt für ihre Partie, die am Samstagabend Ortszeit angesetzt war, Forfait. Die Japanerin erlitt eine Bauchverletzung, die sie bereits bei ihrem letzten Match beeinträchtigt hatte. Damit zieht Qualifikantin Maddison Inglis aus Australien kampflos in den Achtelfinal ein.

Die Polin Iga Swiatek setzte sich in drei Sätzen gegen Anna Kalinskaja durch. Im ersten, wie auch im dritten, agierte die Weltnummer 2 souverän und gewann jeweils mit 6:1. Nur im zweiten Satz brach Swiatek ein und musste ihn schliesslich 1:6 abgeben. Im Achtelfinal trifft Swiatek nun auf Inglis, die dank dem Forfait von Osaka kampflos in die nächste Runde einzog. (sda/dpa)

12:40 Uhr

Samstag, 24. Januar

Xhaka fällt mit Knochelverletzung aus

Der Schweizer Nati-Captain Granit Xhaka muss für das heutige Auswärtsspiel seines Arbeitgebers Sunderland gegen West Ham passen. Wie der Aufsteiger auf seinem Instagram-Kanal bekannt gibt, erlitt der 33-jährige am letzten Wochenende gegen Crystal Palace eine Knöchelverletzung und absolviert nun eine Rehabilitationsphase. Wie lange diese ausfällt ist noch nicht bekannt, jedoch sollte es keine langwierige Geschichte sein. (fag)

09:15 Uhr

Samstag, 24. Januar

Schweizer Trio mit den Devils erfolgreich

Die New Jersey Devils feierten in der Nacht auf Samstag Schweizer Zeit den dritten Sieg in Folge und den vierten in den letzten fünf Spielen. Auswärts setzte sich das Team mit Nico Hischier, Timo Meier und Jonas Siegenthaler mit 5:4 gegen die Vancouver Canucks durch.

Nico Hischier (rechts) zeigt sich in Skorerlaune.
Bild: ETHAN CAIRNS

Dabei waren alle drei Schweizer erfolgreich. Hischier traf in Überzahl zum 2:0 und verbuchte damit seinen 16. Saisontreffer. Beim Tor zum zwischenzeitlichen 4:2 war er zudem einer der Assistgeber. So auch Siegenthaler und Meier, die bei je einem Goal zu den Vorlagengebern gehörten.

Wie die Devils ebenfalls einen Sieg feiern durfte Janis Moser mit den Tampa Bay Lightning. Beim 2:1-Sieg nach Penaltyschiessen gegen die Chicago Blackhawks blieb der Schweizer jedoch ohne Skorerpunkte.

Goalie Akira Schmid kam im Spiel seiner Vegas Golden Knights gegen die Toronto Maple Leafs nicht zum Einsatz. Mit Adin Hill im Tor gewannen die Golden Knights schliesslich klar mit 6:3. (sda)

23:07 Uhr

Freitag, 23. Januar

Eishockey - National League: Zug gewinnt unter Benoît Groulx auf Anhieb

Beim EV Zug hat der Trainerwechsel funktioniert. Zug feiert im ersten Spiel unter Benoît Groulx auswärts in Kloten mit 2:1 den ersten Sieg im neuen Jahr. Dominik Kubalik in Überzahl und der zuletzt oftmals kritisierte Jan Kovar erzielten die goldenen Goals für die Zuger. Zuvor hatte der EVZ die ersten zehn Pflichtspiele im neuen Jahr alle verloren. Auswärts warteten die Innerschweizer sogar seit Ende Oktober (und zwölf Spielen) wieder auf einen Sieg.

Und der andere neue Chef an der Bande? Christian Dubé kam mit dem EHC Biel in Lausanne zu einem Teilerfolg. Die Seeländer rangen Lausanne einen Punkt ab, verloren aber mit 1:2 nach Verlängerung.

Leader Davos und der Genève-Servette Hockey Club standen am Freitagabend nicht im Einsatz. Die übrigen zwei Teams unter den Top 4 der Tabelle standen sich in Freiburg gegenüber. Gottéron besiegte Lugano mit 3:2 nach Penaltyschiessen. Henrik Borgström traf als einziger im Penaltyschiessen.

Der SCB feierte in Rapperswil bei den Lakers mit 2:0 den sechsten Auswärtssieg hintereinander. Langnau hingegen verspielte gegen Ajoie eine 2:0-Führung und unterlag daheim den Jurassiern mit 2:3 nach Verlängerung. Julius Nättinen erzielte die letzten zwei Tore für Ajoie.

Ausserdem verlor Ambri-Piotta gegen die ZSC Lions mit 2:4, wobei der ZSC mit drei Toren im Schlussabschnitt die Partie kippte. (sda)

23:07 Uhr

Freitag, 23. Januar

Handball-EM: Schweiz holt nach Drama Punkt gegen Ungarn

Die Schweiz spielt zum Auftakt der EM-Hauptrunde Ungarn phasenweise aus. Besonders einer ist überragend. Doch dann beginnt der Faden zu reissen. Immerhin tut er das nicht komplett.

Mehr zum Thema:

17:08 Uhr

Freitag, 23. Januar

Unfall kostete Daniel Naroditsky das Leben

Schachspieler Daniel Naroditsky kam vor drei Monaten bei einem Unfall ums Leben.
Bild: AP

Die Gerichtsmedizin stuft den Tod des USA-Grossmeisters Daniel Naroditsky (+29) vor drei Monaten als Unfall ein. Das geht aus dem Bericht der Behörden im US-Bundesstaat North Carolina hervor.

Alle Fragen vermochte die Gerichtsmedizin indessen nicht aufzuklären. Zuerst ist über einen Drogen-Cocktail spekuliert worden. Die geringe Menge an gefundenen Stimulanzmittel schloss die Gerichtsmedizin indes als Todesursache aus. Als Hauptursache werden im Bericht Herzrhythmusstörungen genannt.

Daniel Naroditsky galt als einer der bekanntesten Schachspieler. Er war auf den sozialen Medien äusserst aktiv; sein YouTube-Kanal mit einer halben Million Followern gehörte zu den beliebtesten Quellen für Schach-Fans. Der unerwartete Tod Naroditskys, der schon mit 18 den Status des Grossmeisters erlangt hat, führte auch zu massiven Beschuldigungen gegen Ex-Weltmeister Wladimir Kramnik (RUS), der Naroditsky Betrug im Online-Schach vorgeworfen hatte, was wiederum Naroditsky psychisch stark belastet hatte. (sda)

13:29 Uhr

Freitag, 23. Januar

Skikross: Baur fährt als Dritter aufs Podest

Tobias Baur rettet die Ehre für das Schweizer Skicross-Team beim ersten von zwei Heimrennen in Veysonnaz. Der 28-Jährige wird Dritter.

Tobias Baur wird in Veysonnaz Dritter.
Bild: EPA

Der Schwarzwald-Schweizer erreichte zum vierten Mal in seiner Karriere Platz 3. Der Kanadier Reece Howden schien auf dem Weg zum vierten Weltcupsieg in Folge zu sein, wurde aber auf der Zielgeraden noch vom Franzosen Youri Duplessis-Kergomard abgefangen.

Die vier Schweizer Frauen, angeführt von Fanny Smith, schieden allesamt in den Viertelfinals aus. Die Schwedin Sandra Näslund feierte derweil ihren 44. Triumph im Weltcup.

Das Rennen hatte mit einem Schreckmoment begonnen. Im ersten Achtelfinal kam Alex Fiva mit zwei weiteren Kollegen heftig zu Fall. Der Bündner erhielt als Qualifikations-Schnellster für den Zwischenfall die Gelbe Karte, er blieb aber unverletzt. Das Rennen musste wegen der Reparatur der Fangzäune für eine Viertelstunde unterbrochen werden.

Ryan Regez, Fiva und Baur dürften für die Olympischen Spiele gesetzt sein. Jonas Lenherr, Romain Détraz, Sandro Lohner und Gilles Martin kämpfen nun noch um den letzten Platz. Von diesen Kandidaten hievte sich Détraz mit der Halbfinal-Teilnahme (Platz 8) in die Pole-Position.

Bei den Frauen können mit Blick auf ein Olympia-Ticket Fanny Smith, Talina Gantenbein und Saskja Lack ohne all zu grossen Druck dem Stichtag entgegensehen. Sixtine Cousin und Isabelle Zippert kämpfen noch um das letzte Ticket. Erstere schied in den Viertelfinals aus, Letztere verpasste die K.o.-Runden.

Der Skicross-Tross stand seit Weihnachten nie mehr im Weltcup-Einsatz, weil die Rennen von Mitte Januar im italienischen Alleghe abgesagt wurden. In Veysonnaz fand am Freitag erst das sechste Weltcup-Rennen in diesem Winter statt. Am Samstag steht im Wallis ein zweites Rennen im Programm, am Montag wird das Olympia-Team offiziell bekannt gegeben. (sda)

10:41 Uhr

Freitag, 23. Januar

Mit einem jungen Team gegen Tunesien

Nach dem Abstieg aus der Weltgruppe empfängt das Schweizer Davis-Cup-Team Anfang Februar in Biel Tunesien. Captain Severin Lüthi setzt dabei auf ein junges Team.

Kehrt ins Schweizer Team zurück: Leandro Riedi.
Bild: Imago

Im Vergleich zum verlorenen Playoff-Duell im September gegen Indien kehren Leandro Riedi (ATP 180) und Dominic Stricker (ATP 361) zurück. Komplettiert wird die Equipe von Jérôme Kym (ATP 187), Henry Bernet (ATP 511) und Doppel-Spezialist Jakub Paul (ATP-Doppel 83). Das Durchschnittsalter beträgt keine 23 Jahre.

Damit die Schweiz im nächsten Jahr wieder zu den besten Nationen im Team-Wettbewerb zählt, benötigt sie am 6. und 7. Februar einen Sieg gegen Tunesien sowie einen weiteren Erfolg im September. (sda)

09:06 Uhr

Freitag, 23. Januar

Josi siegt im Jubiläumsspiel

In seinem 1000. Spiel in der Regular Season der NHL feiert Roman Josi vor Heimpublikum einen Sieg. Die Nashville Predators bezwingen die Ottawa Senators nach einer erfolgreichen Aufholjagd 5:3.

Roman Josi feierte in seinem 1000. Spiel in der Regular Season der NHL einen Sieg gegen die Ottawa Senators.
Bild: AP Photo

In der Nacht auf Freitag hat Roman Josi als zweiter Schweizer in der NHL eine historische Marke erreicht. Gut einen Monat nach seinem Freund Nino Niederreiter bestritt auch der Berner sein 1000. Spiel in der Regular Season der besten Eishockey-Liga der Welt. Josi ist zugleich der erste Spieler in der Franchise-Geschichte der Nashville Predators, der diesen Meilenstein erreicht.

Lange Zeit sah es für den Jubilar jedoch nicht nach einem erfolgreichen Abend aus. Die Predators lagen bis zur 39. Minute mit 0:3 zurück, ehe sie eine eindrückliche Aufholjagd starteten. Josi, der die Predators mittlerweile in seiner neunten Saison als Captain anführt und in seinem Jubiläumsspiel fast 30 Minuten Eiszeit schulterte, steuerte beim 3:3-Ausgleich durch Steven Stamkos gut zehn Minuten vor Schluss einen Assist bei. Der Kanadier war am Ende als dreifacher Torschütze der Matchwinner.

Nashville hat sich mit dem Sieg bis auf einen Punkt an die Playoff-Plätze herangeschoben.Schmids rabenschwarze Minute

Für die beiden anderen in der Nacht auf Freitag eingesetzten Schweizer setzte es Niederlagen ab. Nino Niederreiter verlor mit den Winnipeg Jets das Heimspiel gegen den Stanley-Cup-Sieger Florida Panthers 1:2 nach Penaltyschiessen.

Akira Schmid musste sich mit den Vegas Golden Knights auswärts den Boston Bruins 3:4 geschlagen geben. Der Emmentaler Goalie verzeichnete 24 Paraden, erlebte im Startdrittel jedoch eine rabenschwarze Minute. Die drei Treffer der Bruins zum 3:0 fielen innerhalb von 54 Sekunden. Die Aufholjagd der Knights mit drei Toren im Schlussdrittel blieb ohne Ertrag. (sda)

09:06 Uhr

Freitag, 23. Januar

Basel enttäuscht in Salzburg

Der FC Basel verpasst den dringend benötigten Sieg in der Europa League deutlich. Der Schweizer Meister verliert in Salzburg nicht zuletzt wegen einer schwachen ersten Halbzeit mit 1:3.

Basel verliert in Salzburg mit 1:3.
Bild: Imago

Die Basler Chancen auf den Vorstoss in die Sechzehntelfinals sind nicht mehr allzu gross. Es müsste in der letzten Runde am kommenden Donnerstag einiges für den FCB laufen, damit er noch in die Top 24 vorstösst. Voraussetzung ist aber auf jeden Fall ein Sieg im Heimspiel gegen die Tschechen von Viktoria Pilsen und eine krasse Leistungssteigerung im Vergleich zum Spiel gegen Salzburg.

Beim Leader der österreichischen Meisterschaft gab der FC Basel lange Zeit ein trauriges Bild ab. In der ersten Halbzeit wurde er regelrecht vorgeführt. Der 18-jährige Doppeltorschütze Kerim Alajbegovic sorgte für die 2:0-Führung nach einer Viertelstunde, und Frans Krätzig erhöhte in der 35. Minute auf 3:0. Die Führung der stark aufspielenden Salzburger war auch in dieser Höhe hochverdient.

Basel leistete sich viel zu viele Fehlpässe, vor dem 0:1 durch Flavius Daniliuc, den Österreicher in Reihen der Basler, und vor dem 0:3 durch Dominik Schmid. Trainer Ludovic Magnin nahm zur Pause drei Wechsel vor, unter anderem verliess Xherdan Shaqiri das Spiel frühzeitig. Die Basler fanden sich in der Folge besser zurecht und schafften durch Jeremy Agbonifo den schmeichelhaften und in der Entstehung glückhaften Anschlusstreffer. In die Nähe von Punkten kam der FCB aber nicht mehr. (sda)

09:04 Uhr

Freitag, 23. Januar

YB mit der nächsten Niederlage

Die Young Boys finden auch in der Europa League nicht zum Erfolg zurück. Die Berner kassieren am 7. Spieltag eine unglückliche 0:1-Heimniederlage gegen den Leader Lyon und müssen bis zuletzt um den Einzug in die Sechzehntelfinals bangen.

Nächste Niederlage für YB: Gegen Olympique Lyon muss man sich mit 0:1 geschlagen geben.
Bild: Keystone

YB kassierte den Gegentreffer in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit, als der Teilerfolg gegen die formstarken Franzosen schon greifbar war. Ein Ballverlust von Edimilson Fernandes gefolgt von einer passiven Verteidigung unter anderem von Captain Loris Benito führte zum Tor des Engländers Ainsley Maitland-Niles.

Weder war die Führung von Lyon angesichts des Gezeigten in den ersten 45 Minuten zwingend, noch war der Sieg der Gäste am Ende verdient. Der in diesem Jahr bisher immer siegreiche Ligue-1-Klub war technisch versierter und hatte den Ball öfters in den eigenen Reihen, doch bezüglich Torchancen gehörten die Vorteile den Bernern. Zweimal trafen sie durch Alvyn Sanches (21.) und Alan Virginius (76.) nur die Torumrandung. Zudem verfehlte Christian Fassnacht in der 79. Minute aus guter Position freistehend das Tor.

Die Berner hätten sich zumindest einen Punkt verdient gehabt. So aber ist die seit Mitte Dezember anhaltende Niederlagenserie auf vier Spiele angewachsen und die Qualifikation für die K.o.-Phase steht weiterhin auf der Kippe. Zum Abschluss der Ligaphase am kommenden Donnerstag dürften in Stuttgart Punkte nötig sein, um sich in den Top 24 zu klassieren. Zuvor aber steht am Sonntag in der Super League noch das Derby gegen Leader Thun an. (sda)

09:03 Uhr

Freitag, 23. Januar

Schweizer Biathleten enttäuschen

In Nove Mesto enttäuschen die Schweizer Biathleten im Einzel-Rennen über 15 Kilometer. Bester Schweizer zum Auftakt des Weltcup-Wochenendes in Tschechien wurde Sebastian Stalder, der das Rennen als 38. und mit vier Fehlschüssen abschloss.

Seine Teamkollegen Jeremy Finello (57.), Joscha Burkhalter (66.) und Matthias Riebli (72.) beendeten den Wettkampf weit ausserhalb der Punkteränge.

Den Sieg sicherte sich Eric Perrot. Der Franzose gewann mit 41,8 Sekunden Vorsprung auf seinen Landsmann Emilien Jacquelin. Komplettiert wurde das Podest vom Italiener Lukas Hofer. (sda)

09:02 Uhr

Freitag, 23. Januar

Simon Sohm wechselt zu Bologna

Der vierfache Schweizer Nationalspieler Simon Sohm wechselt leihweise für ein halbes Jahr innerhalb der Serie A von der Fiorentina zu Bologna. Bologna besitzt eine Kaufoption, wie Sohms neuer Klub mitteilte.

Simon Sohm wechselt leihweise von der AS Fiorentina zu Bologna.
Bild: Freshfocus

Der 24-jährige Mittelfeldspieler war erst zum Start der neuen Saison von Parma zur Fiorentina gewechselt. Bei den Toskanern, die einen katastrophalen Saisonstart hinlegten, konnte Sohm sich nicht wie zuvor in Parma als Stammspieler durchsetzen. In diesem Jahr kam er in vier Spielen nur 19 Minuten zum Einsatz.

In Bologna wird Sohm Teamkollege von Remo Freuler. (sda)

09:01 Uhr

Freitag, 23. Januar

Ski Nordisch: Schweizer Quartett übersteht Qualifikation

An der Skiflug-WM in Oberstdorf haben alle vier angetretenen Schweizer die Qualifikation überstanden. Sandro Hauswirth, der als 18. bester Schweizer wurde, segelte 176,7 Meter weit. Gregor Deschwanden (21.), Simon Ammann (22.) und Felix Trunz (34.) schafften es ebenfalls unter die besten 40.

An die Spitze des Klassements setzte sich Domen Prevc. Der Slowene zeigte mit 225,5 Metern den mit Abstand besten Sprung der Qualifikation.

Am Freitag finden die ersten beiden Wertungsdurchgänge statt – nach dem ersten am Freitag wird das Feld auf 30 Athleten verkleinert. Durchgang drei und vier werden am Samstag ausgetragen. (sda)

08:57 Uhr

Freitag, 23. Januar

Trump wird WM-Pokal überreichen

US-Präsident Donald Trump wird dem künftigen Fussball-Weltmeister nach dem Final den goldenen Siegerpokal überreichen. Das kündigte FIFA-Chef Gianni Infantino bei einer Podiumsdiskussion zur Fussball-WM beim Weltwirtschaftsforum in Davos an.

Er selbst und der Präsident des Co-Gastgebers würden die Siegerehrung am 19. Juli im Final-Stadion von East Rutherford nahe New York vornehmen, sagte Infantino, ohne Trump namentlich zu erwähnen. Inwiefern die Staats- und Regierungschefs der beiden anderen WM-Gastgeber aus Mexiko und Kanada, Claudia Sheinbaum und Mark Carney, in die Zeremonie involviert sein werden, blieb offen.

Trump und Infantino pflegen seit Monaten enge Beziehungen. Bei der Auslosung der WM-Gruppen in Washington im Dezember hatte Trump den FIFA-Friedenspreis erhalten. Dies hatte international für deutliche Kritik gesorgt.

Bei der Klub-WM im Sommer 2025 hatten Infantino und Trump gemeinsam das Siegerteam des FC Chelsea geehrt. Anschliessend hatte der US-Präsident für Verwunderung gesorgt, weil er entgegen der Tradition für das Siegerfoto mit den Fussballern auf dem Podium stehen blieb. Infantino wies ihm freundlich aber bestimmt den Weg von der Bühne.

Bei Fussball-Weltmeisterschaften ist die Teilnahme der Staatschefs an der Siegerehrung Tradition. 2022 war der Emir von Katar involviert. Argentiniens Superstar Lionel Messi bekam eine landestypische Tracht umgehängt.

2018 war Russlands Präsident Wladimir Putin beteiligt. Dass dieser im Gegensatz zu Infantino im strömenden Moskauer Regen bei der Kür der französischen Weltmeister einen Regenschirm als Schutz bekam, sorgte vielfach für belustigte oder ironische Kommentare. (sda)

16:46 Uhr

Donnerstag, 22. Januar

Alisha Lehmann kehrt auf die Insel zurück

Ein halbes Jahr nach ihrem Transfer zu Como wechselt Alisha Lehmann erneut den Verein. Am Donnerstag unterschrieb die 27-Jährige beim englischen Klub Leicester City, wie sie auf ihrem Instagram-Kanal bekanntgab.

Bei Leicester unterschreibt sie einen Vertrag bis 2028. Für Lehmann ist es eine Rückkehr auf die Insel: Zwischen 2018 und 2024 hatte sie bereits in England gespielt, für West Ham United, Everton und Aston Villa.

Am Sonntag könnte Lehmann bereits erstmals auf dem Platz stehen – ausgerechnet beim Heimspiel gegen ihren ehemaligen Verein West Ham United. (chm)

14:11 Uhr

Donnerstag, 22. Januar

Schalke verpflichtet Edin Dzeko

Der Transfer von Starstürmer Edin Dzeko zum FC Schalke 04 ist perfekt. Der frühere Bundesliga-Torschützenkönig wechselt vom Serie-A-Verein Fiorentina für den Rest der Saison zum Leader der 2. Bundesliga.

Der bosnische Captain Edin Dzeko wechselt von der AC Fiorentina zu Schalke 04.
Bild: Imago

Dzeko war 2009 mit dem VfL Wolfsburg deutscher Meister geworden und im Januar 2011 zu Manchester City gewechselt. Der 39-jährige bosnische Stürmer spielte zudem für die AS Rom, Inter Mailand, Fenerbahce Istanbul und zuletzt seit vergangenem Sommer für die Fiorentina. Dort kam er aber kaum noch zum Einsatz.

Schalke mit dem Schweizer Mittelfeldspieler Adrian Gantenbein strebt in der dritten Saison in der Zweitklassigkeit seit dem Abstieg die Rückkehr in die Bundesliga an. (sda)

14:09 Uhr

Donnerstag, 22. Januar

Zurbrügg mit zweitem Europacup-Sieg

Sandro Zurbrügg gewinnt zum zweiten Mal ein Europacup-Rennen.
Bild: Keystone

Sandro Zurbrügg hat zum zweiten Mal ein Europacup-Rennen gewonnen. Der 23-jährige Berner setzte sich im zweiten Riesenslalom im österreichischen Turnau mit 33 Hundertsteln Vorsprung vor dem Norweger Hans Grahl-Madsen durch.

Zurbrügg, tags zuvor beim Sieg von Fadri Janutin als Dritter ebenfalls auf dem Podest, baute seine Führung in der Disziplinen-Wertung mit dem zweiten Saisonsieg (nach Valloire im Dezember) auf 70 Punkte aus. Der Bündner Janutin klassierte sich am Donnerstag im 5. Rang (0,74 Sekunden zurück). (sda)

14:07 Uhr

Donnerstag, 22. Januar

Bencic unterliegt Qualifikantin aus Tschechien

Belinda Bencic scheidet am Australian Open überraschend in der 2. Runde aus. Die 28-jährige Ostschweizerin unterliegt der tschechischen Qualifikantin Nikola Bartunkova 3:6, 6:0, 4:6.

Bittere Niederlage für Belinda Bencic: Bereits in der 2. Runde ist am Australian Open Schlsus für sie.
Bild: EPA

Die Niederlage gegen die Weltnummer 126, die in Melbourne ihr erstes Grand-Slam-Turnier spielt, ist für Bencic ein herber Rückschlag. Sie hatte das Jahr exzellent begonnen und ihre ersten sechs Einzel allesamt gewonnen.

Die Weltranglisten-Zehnte tat sich gegen den 1,83 m grossen Teenager aus Prag von Anfang an schwer. Auch der 6:0 gewonnene zweite Satz brachte ihr auf dem von lautstarken Zuschauern gesäumten Aussenplatz keine Ruhe. Im Entscheidungssatz konnte Bencic zweimal - zum 2:2 und zum 4:4 - einen Breakrückstand noch aufholen, bei 5:4 servierte die junge Tschechin aber eiskalt zu null aus.

Bereits in der 1. Runde hatte Bartunkova gegen die höher eingestufte Australierin Daria Kasatkina einen 0:6 verlorenen zweiten Satzscheinbar mühelos weggesteckt. Dennoch kommt diese Niederlage für Bencic aus dem Nichts, nachdem sie das Jahr so stark - mit fünf Siegen am United Cup und dem Starterfolg in der 1. Runde - begonnen hatte.

Es ist aber auch das zweite Grand-Slam-Turnier in Folge nach dem US Open im letzten August, bei dem sie schon in der 2. Runde an einer druckvoll und unbeschwert spielenden Aussenseiterin scheitert. (sda)

14:06 Uhr

Donnerstag, 22. Januar

Zehn Schweizer Biathleten für Olympia selektioniert

Swiss Olympic hat am Donnerstag gleich 64 weitere Athletinnen und Athleten für die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d“Ampezzo (6. bis 22. Februar) selektioniert.

Die Selektionskommission nominierte je fünf Biathletinnen und Biathleten. Angeführt wird die Schweizer Equipe von Amy Baserga und Niklas Hartweg. Beide werden zum zweiten Mal an Olympischen Spielen teilnehmen.

Im Eiskunstlauf vertreten Kimmy Repond, Livia Kaiser und Lukas Britschgi die Schweizer Farben in Mailand-Cortina 2026, im Eisschnelllaufen Ramona Härdi, Kaitlyn McGregor und Livio Wenger. Für Wenger wird es bereits die dritte Teilnahme an Winterspielen sein.

Ausserdem hat Swiss Olympic die Eishockey-Teams der Männer und Frauen, die Swiss Ice Hockey bereits vor gut zwei Wochen bekanntgegeben hatte, bestätigt. Damit gehören mittlerweile 79 Athletinnen und Athleten dem Team von Swiss Olympic für die 25. Winterspiele an.

Bis Anfang nächster Woche werden weitere Selektionen bekannt, unter anderem jene im Ski alpin. Auch im Bob, Langlauf, Ski Freestyle, Snowboard und Skispringen sind noch Selektionen ausstehend. (sda)

10:41 Uhr

Donnerstag, 22. Januar

Stan Wawrinka schreibt Geschichte

Stan Wawrinka steht in der 3. Runde des Australian Open.
Bild: Imago

Stan Wawrinka (ATP 139) gewinnt die 2. Runde des Australian Open. Gegen den Franzosen Arthur Gea (ATP 198) gewinnt der Romand ein nervenaufreibendes und hart umkämpftes Spiel in fünf Sätzen (4:6, 6:3, 3:6, 7:5, 7:5). Erst nach vier Stunden und 33 Minuten darf sich der 40-Jährige als Sieger der Partie feiern lassen.

Damit schreibt «Stan the Man» bei seinem letzten Australian Open Geschichte. Er ist der älteste Spieler seit 48 Jahren, der sich für die 3. Runde eines Grand-Slam-Turniers qualifiziert. 1978 zog der damals 44-jährige Australier Ken Rosewall in die 3. Runde des Australian Open ein.

Für Wawrinka geht es am Samstag in der 3. Runde gegen die Weltnummer 9 Taylor Fritz (USA) oder den Tschechen Vit Kopriva (ATP 101) weiter. (chm/sda)

08:55 Uhr

Donnerstag, 22. Januar

Mauro Schmid sprintet aufs Podest

Mauro Schmid bestätigt an der Tour Down Under seine gute Form in der noch jungen Radsaison. Nach Rang 6 im Prolog fährt der Zürcher in der zweiten Etappe als Dritter aufs Podest.

Der Zürcher Mauro Schmid wird in der zweiten Etappe der Tour Down Under Dritter.
Bild: Imago

Den Tagessieg in der ersten Bergetappe der zur World Tour gehörenden sechstägigen Rundfahrt sicherte sich der Einheimische Jay Vine. Der Gesamtsieger von 2023 aus dem Team UAE Emirates setzte sich nach 148 km zeitgleich vor seinem ecuadorianischen Teamkollegen und Vorjahressieger Jhonatan Narvaez durch und übernahm auch die Führung im Gesamtklassement.

Schmid entschied mit 58 Sekunden Rückstand den Sprint der ersten Verfolgergruppe für sich und liegt im Gesamtklassement mit 1:05 Minuten Rückstand auf Platz 3. Joel Suter, der zweite Schweizer Starter, gehörte am Donnerstag einer Ausreissergruppe an, erreichte das Ziel aber mit über zwölf Minuten Rückstand. (sda)

08:54 Uhr

Donnerstag, 22. Januar

New York Knicks mit Rekordsieg

Die New York Knicks haben in der NBA das Stadtduell mit den Brooklyn Nets haushoch gewonnen und eine Bestmarke in ihrer langen Geschichte aufgestellt. Die 54 Punkte Vorsprung beim 120:66 waren der deutlichste Sieg in den 80 Jahren ihres Bestehens.

Kantersieg für die New York Knicks: 120:66 besiegt man die Stadtrivalen Brooklyn Nets.
Bild: AP Photo

Nach zuletzt neun Niederlagen in elf Partien war der deutliche Erfolg im Madison Square Garden eine willkommene Entschädigung für die Fans. «Ein Sieg. Das war das Wichtigste, einfach ein Weg finden, das Eis zu brechen und in der linken Spalte einen draufzupacken», sagte Knicks-Profi Karl-Anthony Towns.

Der zweifache NBA-Champion (1970 und 1973) gehört in dieser Saison zu den stärksten Teams der besten Basketball-Liga der Welt. Mit 26 Siegen aus 44 Spielen befinden sich die Knicks als drittplatziertes Team der Eastern Conference derzeit auf Playoff-Kurs. (sda)

08:54 Uhr

Donnerstag, 22. Januar

Real Madrid bleibt umsatzstärkster Klub

Real Madrid hat seinen Status als umsatzstärkster Fussball-Klub der Welt behauptet. Die Madrilenen setzten gemäss der jährlichen Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmens Deloitte im Geschäftsjahr 2024/25 1,161 Milliarden Euro um (Vorjahr: 831 Mio. Euro). Damit führt der spanische Rekordmeister die Liste vor dem FC Barcelona (975 Mio. Euro), Bayern München (861) und Paris Saint-Germain (837) an.

Real Madrid bleibt der umsatzstärkste Fussball-Klub der Welt.
Bild: Imago

Dahinter folgen mit Liverpool (836), Manchester City (829), Arsenal (822), Manchester United (793), Tottenham (673) und Chelsea (584) sechs Vertreter der englischen Premier League. Die 20 umsatzstärksten Klubs setzten erstmals mehr als zwölf Milliarden Euro um, womit der Vorjahreswert um elf Prozent übertroffen wurde.

Auch Europas Frauenfussball wächst weiter. Umsatzstärkster Klub ist Arsenal mit 25,6 Mio. Euro. (sda)

08:50 Uhr

Donnerstag, 22. Januar

Harry Kane mit zwei Toren und einer Seltenheit

Bayern München sichert sich in der Champions League vorzeitig den Platz in den Top 8 und damit den direkten Einzug in die Achtelfinals. Zu wichtigen Erfolgen kommen Barcelona, Juventus und Chelsea.

Harry Kane war beim 2:0-Sieg gegen Union Saint-Gilloise einmal mehr die überragende Figur – auch wenn er einen Elfmeter verschoss.
Bild: Imago

Harry Kane sorgte beim 2:0-Heimsieg gegen Union Saint-Gilloise mit einem Doppelpack in der Startviertelstunde der zweiten Halbzeit für die Highlights im Spiel von Bayern München und machte eine schwache erste Hälfte der Deutschen vergessen. Zuerst traf der Engländer mit dem Kopf nach Eckball und erhöhte vier Minuten später mittels Penalty, den er selber provoziert hatte, auf 2:0. Obwohl keine zehn Minuten später Bayerns Verteidiger Min-Jae Kim mit Gelb-Rot vom Platz flog, bekundete der FC Bayern keine Mühe mehr mit den Belgiern.

Die Gastgeber kamen dem dritten Treffer sogar ganz nahe, als Kane in der 81. Minute zum zweiten Mal zu einem Penalty antreten konnte, doch der Stürmer vergab für einmal und bleibt vorerst bei 34 Toren (in 29 Saisonspielen). Wie seine Torquote lässt sich auch seine Elfmeter-Bilanz trotz des Fehlschusses am Mittwochabend sehen. Seit Kane bei Bayern München spielt, hat er 29 von 31 Elfmeter verwertet.Barça, Chelsea und Juventus gewinnen

Zu wichtigen Siegen kamen die in der Ligaphase weniger souverän als Bayern München spielenden Schwergewichte Barcelona, Chelsea und Juventus Turin, die damit mindestens einen Platz im Sechzehntelfinal auf sicher haben. Der spanische Meister machte bei Slavia Prag nach der Pause (2:2) den Sieg klar. Dani Olmo und Robert Lewandowski trafen zum 4:2. Juventus Turin sicherte sich den 2:0-Heimsieg gegen José Mourinhos Benfica Lissabon dank Toren von Khéphren Thuram und Weston McKennie. Chelsea musste sich gegen die Zyprioten von Pafos bis zur 78. Minute gedulden, ehe Moises Caicedo den 1:0-Siegtreffer erzielte.Eintracht Frankfurt schon out

Während Bayern München ganz vorne in der Champions League mitmischt, hat Ligakonkurrent Eintracht Frankfurt schon nach der vorletzten Runde keine Chance mehr auf die K.o.-Phase. Bei Karabach Agdam setzte es im ersten Spiel nach der Entlassung von Dino Toppmöller eine 2:3-Niederlage ab. Ohne den Schweizer Aurèle Amenda machten die in diesem Jahr noch sieglosen Frankfurter zunächst aus einem 0:1 ein 2:1, bevor Aserbaidschans Meister durch Tore von Camilo Duran (80.) und Bahlul Mustafazada (94.) seinerseits die Wende schaffte.

Geleitet wurde das Spiel in Baku vom Schweizer Referee Sandro Schärer, der den Deutschen in der 76. Minute nach einem Foul des späteren Matchwinners Mustafazada einen Penalty zusprach, den Fares Chaibis zum 2:1 verwertete. (sda)

08:49 Uhr

Donnerstag, 22. Januar

Finnischer Trainer für La Chaux-de-Fonds

Der HC La Chaux-de-Fonds verpflichtet den Finnen Teppo Kivelä als neuen Trainer bis Ende Saison, wie der Verein aus der Swiss League bekannt gibt.

Kivelä tritt die Nachfolge von Louis Matte an, der am Montag entlassen wurde. Er ist auf den Schweizer Eis kein Unbekannter. Der 58-jährige Finne trainierte von Sommer 2020 bis November 2023 knapp drei Saisons lang den EHC Winterthur. Ausserdem war er als Trainer in Österreich und Italien tätig. (sda)

14:41 Uhr

mittwoch, 21. januar

Christian Dubé neuer Trainer in Biel

Christian Dubé ist der neue Trainer des EHC Biel. Der ehemalige Fribourg-Coach tritt die Nachfolge des Schweden Martin Filander an, der am Montag entlassen wurde.

Christian Dubé ist der neue Trainer des EHC Biel.
Bild: Roger Albrecht/freshfocus

Dubé unterschrieb einen Vertrag mit Gültigkeit bis zum Ende Saison 2026/27. Biel liegt in der National League derzeit auf dem 11. Platz der National League.

Die Seeländer waren unter Zeitdruck. Das nächste Spiel steht bereits am Freitag in Lausanne an. Dubé wird für die letzten elf Spiele der Qualifikation, fünf vor der Olympiapause und sechs danach, auf der Bank sitzen.

Der 48-jährige Kanadier mit Schweizer Pass steht vor einer delikaten Aufgabe. Biel liegt derzeit auf dem 11. Platz der National League und kämpft um den Einzug ins Play-in. Der Rückstand zum SC Bern im 10. Rang beträgt aktuell zwei Punkte. Nach dem Gastspiel in Lausanne am Freitag kann die Mannschaft dreimal zuhause antreten, am 24. Januar gegen die Rapperswil-Jona Lakers, am 27. Januar gegen Ajoie und am 30. Januar gegen die ZSC Lions.

Bei Fribourg-Gottéron war Dubé von 2015 bis 2024 Sportdirektor und davor ab 2011 als Spieler tätig. Im Oktober 2019 trat er zudem die Nachfolge von Mark French als Trainer an. Fast fünf Jahre übte beide Ämter aus, bevor er die sportliche Leitung an Gerd Zenhäusern übergab und das Traineramt im Mai 2024 abgeben musste.

Der Bieler Sportdirektor Martin Steinegger wird in der Pressemitteilung des Klubs mit folgenden Worten zitiert: «Christian Dubé steht für aktives, intensives und strukturiertes Eishockey. Unter seiner Verantwortung spielte Fribourg-Gottéron mehrere Saisons lang ein temporeiches Spiel mit grosser Aggressivität und klaren Prinzipien auf dem Eis. Wir sind überzeugt, dass dieser Spielstil perfekt zu unserem Kader und zur DNA des EHC Biel passt. Christian Dubé bringt zudem viel Erfahrung, ausgeprägte Führungsqualitäten und eine klare Vision der sportlichen Entwicklung mit, die wir weiterverfolgen möchten.» (sda)

13:06 Uhr

mittwoch, 21. januar

Florian Hoxha wird von GC an Etoile Carouge ausgeliehen

Die Grasshoppers leihen Linksverteidiger Florian Hoxha (24) bis Ende Saison an Etoile Carouge in die Challenge League aus. Dies teilte der Klub per Medienmitteilung mit. Die Vorrunde bestritt Hoxha als Leihgabe von GC auch bereits in der Challenge League - bei Leader Vaduz. (sda)

Florian Hoxha wechselt in die Challenge League.
Bild: Mike Wiss

08:39 Uhr

mittwoch, 21. januar

Carlos Alcaraz und Aryna Sabalenka in der 3. Runde

Die topgesetzten Carlos Alcaraz und Aryna Sabalenka erreichen am Australian Open in Melbourne die 3. Runde. Das sind die Fakten des vierten Turniertages.

Die topgesetzten Carlos Alcaraz und Aryna Sabalenka erreichen am Australian Open in Melbourne die 3. Runde.
Bild: JAMES ROSS

Einen Satz lang wurde Carlos Alcaraz vom Deutschen Yannick Hanfmann, einst Finalist in Gstaad, in arge Bedrängnis gebracht. Der 34-jährige Hanfmann aus Karlsruhe führte im ersten Satz mit einem Break; beim Stand von 5:4 fehlten ihm bloss noch zwei Punkte zum Satzgewinn. Nach 78 Minuten holte sich aber Alcaraz im Tiebreak den ersten Satz, und nach zwei Stunden und 44 Minuten stand sein 7:6 (7:4), 6:3, 6:2-Sieg fest.

Aryna Sabalenka, die Nummer 1 bei den Frauen, blieb beim 6:3, 6:1-Erfolg über Bai Zhuoxuan (CHN) ungefährdet, obwohl die Qualifikantin im ersten Satz drei Games in Folge gewinnen konnte (vom 0:5 zum 3:5). Sabalenka gewann am Australian Open 45 ihrer letzten 50 Sätze. Einzig Steffi Graf, Martina Hingis, Monica Seles und Serena Williams übten am «Happy Slam» in Australien eine ebenso grosse Dominanz aus. «Irgendwie tönt es surreal, mit diesen Grössen zusammen erwähnt zu werden», so Sabalenka. «Ich hätte nie damit gerechnet, in ihre Liga aufzusteigen. Und mir ist klar, dass Graf, Hingis, Seles und Serena alle noch viel mehr als ich gewonnen haben.» (sda)

08:38 Uhr

mittwoch, 21. januar

Wichtige Siege für New Jersey und Los Angeles

Die New Jersey Devils auswärts bei den Edmonton Oilers und die Los Angeles Kings daheim gegen die New York Rangers feiern wichtige Siege. Beide Teams kämpfen um Playoff-Plätze.

Die New Jersey Devils auswärts bei den Edmonton Oilers.
Bild: IMAGO/Perry Nelson

Die Schweizer bei New Jersey spielten diesmal nur Nebenrollen: keine Tore oder Assists und auch keine Strafminuten. Timo Meier stand beim Gegentreffer auf dem Eis. Der 24-jährige Russe Arseni Grizjuk mit je einem Goal und einem Assist sowie Goalie Jake Allen mit 19 Paraden führten die Devils zum Sieg beim Playoff-Finalisten der letzten zwei Jahre. Die Devils gewannen vier ihrer letzten fünf Partien und verkürzten so den Rückstand auf die Playoff-Plätze wieder auf vier Punkte.

Etwas besser sieht es für die Los Angeles Kings aus. Kevin Fiala mit dem Tor zum 2:1 und einem Assist zum «Gamewinner» von Andrej Kusmenko sowie Goalie Anton Forsberg (34 Paraden) führten die L.A. Kings zum 4:3-Heimsieg über die New York Rangers. Fiala und Forsberg wurden als beste Akteure ausgezeichnet.

Das Team von Fiala hatte zuvor viermal verloren und seit Anfang Dezember bloss noch fünfmal gewonnen. Mit dem Heimsieg über die Rangers hievten sie sich immerhin wieder auf Höhe des letzten Playoff-Platzes hoch.

Einen Rückschlag in dieser Hinsicht mussten die Nashville Predators hinnehmen. Gegen die formstarken Buffalo Sabres setzte es für das Team von Captain Roman Josi eine 3:5-Heimniederlage ab. Buffalo führte schon nach 24 Minuten 4:0; der 19-jährige Finne Konsta Helenius skorte in seinem zweiten NHL-Spiel die ersten drei Punkte (1 Tor, 2 Assists). Josi stand in seinem 999. NHL-Spiel während fast 30 Minuten auf dem Eis.

Keine Playoff-Sorgen haben die Tampa Bay Lightning mit Verteidiger Janis Moser. Tampa Bay punktete beim 4:1-Heimsieg über die San Jose Sharks zum 14. Mal in Folge und führt jetzt die Tabelle im Osten an. (sda)

08:38 Uhr

mittwoch, 21. januar

Sierre gewinnt packendes Walliser Derby

Der HC Sierre mit Trainer Chris McSorley marschiert weiter unbeirrbar Richtung Qualifikationssieg. Am Dienstag gewinnt Siders ein packendes Walliser Derby in Visp mit 4:2.

Bis fünf Minuten vor Schluss führte Visp, der Swiss-League-Meister der letzten Saison, gegen den Kantonsrivalen mit 2:1. Dann realisierten Marco Maurer und Léonardo Fuhrer mit seinem schon 28. Saisontor (!) innerhalb von 63 Sekunden die Wende vom 1:2 zum 3:2. Tyler Higgins machte in der Schlussminute mit einem Schuss ins leere Tor zum 4:2 für Sierre alles klar.

Der HC Sierre führt neun Runden vor Schluss der Qualifikation mit elf Punkten Vorsprung auf La Chaux-de-Fonds. Mit Sierre, La Chaux-de-Fonds, Thurgau (3.) und Visp (4.) sicherten sich bislang vier Teams rechnerisch die Playoff-Qualifikation. Im Prinzip dürfen die Top 8 schon alle mit Blick auf die Playoffs planen, denn die Differenz zwischen den GCK Lions auf Platz 8 und Winterthur auf Platz 9 beträgt schon 16 Zähler. (sda)

08:37 Uhr

mittwoch, 21. januar

Kein neuerlicher Schweizer Finalist - Zug verliert auch in Lulea

Die Dominanz der Schweizer National League in der Champions Hockey League ist beendet. Nach den Triumphen von Genève-Servette (2024) und den ZSC Lions (2025) scheidet der EV Zug gegen den schwedischen Meister Lulea mit 2:3 aus.

Der EV Zug scheidet gegen den schwedischen Meister Lulea mit 2:3 aus.
Bild: URS FLUEELER

Schon das Hinspiel in Zug hatte der EVZ mit 2:3 verloren. (sda)

06:19 Uhr

Mittwoch, 21. Januar

Real Madrid mit einer Gala, Arsenal gewinnt auch gegen Inter

Nachdem Xabi Alonso als Trainer von Real Madrid entlassen worden ist, schied die Mannschaft im Cup gegen einen Zweitligisten aus. Nun hat sie sich offenbar von der Schmach erholt und in der Champions League ihre Klasse aufgezeigt: Gegen Monaco feierten die Madrilenen einen 6:1-Sieg.

Derweil geht der Lauf von Arsenal weiter. Auswärts besiegte das Team von Mikael Arteta Inter Mailand mit den beiden Schweizern Yann Sommer und Manuel Akanji mit 3:1. Es war der siebte Sieg im siebten Spiel für die «Gunners».

Eine überraschende Niederlage musste Paris Saint-Germain hinnehmen. Der Champions-League-Sieger der vergangenen Saison verlor bei Sporting Lissabon 1:2. Zwei Tore des Kolumbianers Luis Suarez – eines davon in der letzten Minute – machten den Unterschied zugunsten der Portugiesen, die über weite Strecken deutlich weniger Spielanteile hatten.

Alle Resultate vom Dienstag:
  • Qairat Almaty – FC Brügge 1:4
  • Bodö/Glimt – Manchester City 3:1
  • Sporting Lissabon – Paris St-Germain 2:1
  • FC Kopenhagen – Napoli 1:1
  • Inter Mailand – Arsenal 1:3
  • Villarreal – Ajax Amsterdam 1:2
  • Olympiakos Piräus – Bayer Leverkusen 2:0
  • Tottenham Hotspur – Borussia Dortmund 2:0
  • Real Madrid – AS Monaco 6:1

22:58 Uhr

Dienstag, 20. Januar

Champions League: Bayer Leverkusen patzt in Piräus

Fussball-Bundesligist Bayer Leverkusen hat den verkorksten Jahresstart auch in der Champions League fortgesetzt und bei Olympiakos Piräus mit 0:2 (0:2) verloren. Der Mannschaft von Trainer Kasper Hjulmand droht damit das Aus in der Königsklasse.

Vor rund 33'000 Zuschauern erzielten Costinha (2. Minute) und Mehdi Taremi (45.+1) die Tore für den griechischen Meister. Leverkusen tat sich gegen hoch pressende Griechen schwer und blieb immer wieder in der kompakten Defensive hängen. Bayer kam zwar zu einigen Torchancen, scheiterte aber immer wieder an Torwart Konstantinos Tzolakis.

Bei nur noch einem verbleibenden Spieltag in der Ligaphase verharrt die Werkself damit bei neun Punkten und steht im letzten Spiel gegen Villareal unter Zugzwang. Im vergangenen Jahr brauchte es mindestens elf Punkte für einen Platz unter den ersten 24 und die Teilnahme an den Play-offs. Auch in der Bundesliga hatte Bayer die ersten beiden Spiele des neuen Jahres verloren. (dpa)

20:41 Uhr

Dienstag, 20. Januar

Haaland und Manchester City blamieren sich in Norwegen

Manchester City hat sich in der Champions League bei Aussenseiter FK Bodö/Glimt blamiert. Das Starensemble von Trainer Pep Guardiola verlor bei den Norwegern völlig verdient mit 1:3 (0:2). Kasper Høgh (22. und 24. Minute) hatte die Mannschaft von Trainer Kjetil Knudsen schon vor der Pause mit einem Doppelschlag in Führung gebracht. Nach dem Seitenwechsel legte der ehemalige Frankfurter Jens Petter Hauge (58.) nach einem schönen Solo sogar zum 3:0 nach.

Haaland konnte nicht brillieren.
Bild: Fredrik Varfjell

City konnte kurz darauf zwar durch Rayan Cherki (60.) verkürzen. Weil Kapitän Rodri aber innerhalb weniger Minuten nach zwei taktischen Fouls Gelb-Rot sah (62.), mussten die Engländer den Rest der Partie in Unterzahl spielen. Bei der Rückkehr von Star-Angreifer Erling Haaland nach Norwegen hätte City mit einem Sieg einen grossen Schritt in Richtung Achtelfinale machen können. Bodö/Glimt wahrte mit dem überraschenden Erfolg die Chance auf die Playoffs. (dpa)

13:43 Uhr

dienstag, 20. januar

Fussball: Frauen-Nati zuerst im neuen Lugano-Stadion

Das Schweizer Frauen-Nationalteam bestreitet das dritte Heimspiel im Rahmen der Qualifikation für die nächstjährige WM im Tessin. Die Partie gegen Malta am Freitag, 5. Juni, markiert gleichzeitig die Eröffnung des neuen Stadions in Lugano.

Wälti, Reuteler und Co. werden in Lugano gegen Malta spielen.
Bild: IMAGO/Priscila Bütler / SPP

Lange ists her, seit das Nationalteam der Frauen letztmals im Tessin angetreten ist. Im Februar vor 20 Jahren wars, als sich die Schweiz gegen Dänemark in einem Testspiel 1:1 getrennt hat.

Bereits bekannt waren die Termine der ersten zwei Qualifikationsspiele vor heimischem Publikum. Am Dienstag, 3. März, tritt die Equipe von Coach Rafel Navarro in Lausanne gegen Nordirland an. Am Dienstag, 14. April, spielen die Schweizerinnen in Zürich gegen die Türkei. Dazwischen sind sie am Samstag, 7. März, auf Malta zu Gast. (sda)

11:37 Uhr

dienstag, 20. januar

Mauro Schmid startet mit Rang 6 in die Saison

Mauro Schmid startet gut in die neue Saison. Der Zürcher belegt im Prolog der Tour Down Under in Australien Platz 6.

Beim Auftakt der zur World Tour zählenden sechstägigen Rundfahrt büsste Schmid auf einer 3,6 Kilometer langen Schleife in Adelaide viereinhalb Sekunden auf den Schnellsten Samuel Watson ein. Der Brite hatte im vergangenen April bereits den Prolog der Tour de Romandie in Saint-Imier gewonnen.

Im Süden Australiens setzte sich Watson mit 59 Hundertsteln Vorsprung vor seinem Landsmann Ethan Vernon durch. Der zweite Schweizer Teilnehmer, der Berner Oberländer Joel Suter, fand sich im Klassement mit 13 Sekunden Rückstand auf Platz 46 wieder. (sda)

10:41 Uhr

dienstag, 20. januar

Belinda Bencic steht in der 2. Runde der Australian Open

Nach Stan Wawrinka erreicht am Australian Open auch Belinda Bencic die 2. Runde. Die Ostschweizerin zeigt sich bei ihrem 6:0, 7:5-Sieg gegen Katie Boulter souverän.

Belinda Bencic ist eine Runde weiter bei den Australian Open.
Bild: IMAGO/LUKAS COCH

Die Weltnummer 10 Bencic musste gegen die Britin Boulter (WTA 113) ihren Aufschlag nur einmal abgeben und behielt auch im engeren zweiten Satz jederzeit die Kontrolle. Die Olympiasiegerin von 2021 und junge Mutter ist damit in diesem Jahr auch nach sechs Partien ungeschlagen.

Gespielt habe sie für die Schweiz: «Ich habe die Schweizer Flagge auf meinem Rucksack und in meinem Herzen. Ich versuche die Australian Open für die Schweiz zu spielen.»

Nach einem komplett einseitigen Startsatz fand Boulter, die vor einem Jahr noch die Nummer 23 der Welt war, deutlich besser ins Spiel. Zum 4:4 gelang ihr das einzige Break gegen den Aufschlag von Bencic. Die 28-jährige Ostschweizerin liess sich jedoch nicht aus der Spur bringen. Nach einem weiteren Break zum 6:5 servierte sie im Anschluss souverän zum Sieg - nach weniger als eineinhalb Stunden.

Bencic ist in der Weltrangliste den umgekehrten Weg gegangen zu Boulter, die Verlobte des australischen Top-Ten-Stars Alex de Minaur. Vor einem Jahr, beim ersten Grand-Slam-Turnier nach der Geburt von Tochter Bella, war die Schweizerin selber noch die Nummer 294 des WTA-Rankings.

In der 2. Runde trifft Bencic am Donnerstag auf die seit einem Jahr für Australien startende Russin Daria Kasatkina (WTA 43) oder die tschechische Qualifikantin Nikola Bartunkova (WTA 126). (sda/chm)

10:40 Uhr

dienstag, 20. januar

Basels Verteidiger Barisic leihweise nach Portugal

Adrian Barisic spielt zumindest vorerst nicht mehr für den FC Basel. Der 24-jährige Innenverteidiger schliesst sich auf Leihbasis dem portugiesischen Verein SC Braga an.

Gemäss einer Meldung des FC Basel gilt das Leihgeschäft bis im Sommer. Danach haben die Portugiesen die Möglichkeit zur definitiven Übernahme von Barisic. Der in Stuttgart geborene Bosnier ist während zweieinhalb Jahren für den Schweizer Meister und Cupsieger tätig gewesen.

Braga liegt in der Rangliste der höchsten Liga Portugals auf Platz 5. (sda)

08:32 Uhr

dienstag, 20. januar

Lisa Rüedi ersetzt verletzte Noemi Ryhner

Das Kader des Schweizer Frauen-Nationalteams für die Olympischen Spiele in Mailand erfährt eine Änderung. Stürmerin Lisa Rüedi von den ZSC Lions ersetzt die verletzte Noemi Ryhner vom EV Zug.

Stürmerin Lisa Rüedi von den ZSC Lions ersetzt die verletzte Noemi Ryhner vom EV Zug.
Bild: Pascal Muller/freshfocus

Ryhner erlitt am vergangenen Freitag beim 7:1-Sieg im Halbfinal des Schweizer Cups gegen die ZSC Lions einen Wadenbeinbruch. Sie wurde bereits operiert. (sda)

08:31 Uhr

dienstag, 20. januar

Auswärtssieg für die Devils

Die New Jersey Devils kommen in der NHL zu einem knappen Auswärtssieg. Die Mannschaft mit dem Schweizer Trio gewinnt bei den Calgary Flames 2:1 nach Verlängerung.

Die New Jersey Devils kommen in der NHL zu einem knappen Auswärtssieg.
Bild: IMAGO/Sergei Belski

Jonas Siegenthaler stand im Saddledome am Ursprung der erstmaligen Führung der Devils. Der Zürcher Verteidiger war im zweiten Drittel einer der Vorbereiter des 1:0 durch den Kanadier Dawson Mercer. Für Siegenthaler war es der sechste Assist in der laufenden Saison.

Der Vorteil hielt nicht lange. Knapp zwei Minuten später glich Mercers Landsmann Nazem Kadri für die Flames aus. Für die Entscheidung sorgte Simon Nemec, ein Verteidiger-Kollege Siegenthalers. Der Slowake traf in der Verlängerung nach 78 Sekunden und bescherte seiner Mannschaft den dritten Sieg in den letzten vier Spielen. Nico Hischier und Timo Meier waren an beiden Toren der Devils nicht beteiligt.

Die Winnipeg Jets mussten sich im Kellerduell in Chicago 0:2 geschlagen geben. Das Team mit Nino Niederreiter liegt in der Rangliste der Liga weiterhin auf dem zweitletzten Platz, die Blackhawks verbesserten sich dank dem ersten Sieg nach drei Niederlagen um eine Position in den viertletzten Rang.

Für die Vegas Golden Knights ging eine längere Phase der Ungeschlagenheit zu Ende. Die Equipe aus Paradise, Nevada, bei der Torhüter Akira Schmid nicht zum Einsatz kam, musste mit dem 1:2 in der heimischen Arena gegen die Philadelphia Flyers nach sieben Siegen wieder einmal als Verlierer vom Eis. Die Gäste ihrerseits hatten zuletzt sechsmal hintereinander verloren. (sda)

08:31 Uhr

dienstag, 20. januar

Golubic in drei Sätzen ausgeschieden

Viktorija Golubic scheitert am Australian Open bereits in der 1. Runde. Die 33-jährige Zürcherin unterliegt der Französin Varvara Gracheva 1:6, 6:2, 1:6.

Viktorija Golubic scheitert am Australian Open bereits in der 1. Runde.
Bild: Dar Yasin

Die beiden in der Weltrangliste nahe beieinander klassierten Golubic (WTA 83) und Gracheva (WTA 77) lieferten sich um die Mittagszeit ein Duell mit viel Hin und Her. Am Ende behielt aber die gebürtige Russin in knapp eindreiviertel Stunden die Oberhand.

Golubic verpasste den Start bei sommerlichen Temperaturen komplett und verlor gleich die ersten fünf Games. Der zweite Satz verlief ausgeglichen bis zum 2:2, ehe die Schweizerin vier Spiele in Folge gewann. Dann riss der Faden allerdings plötzlich wieder. Im Entscheidungssatz musste sie in einem langen Game gleich ihr erstes Aufschlagsspiel abgeben und gewann am Ende kein Game mehr bei eigenem Service.

Gracheva belohnte sich für ihr risikoreicheres Spiel und gewann im vierten Duell der beiden zum dritten Mal - zum dritten Mal in drei Sätzen. Die acht Jahre jüngere Französin schlug doppelt so viele Winner (40:20) wie Golubic und machte damit die ebenfalls deutlich mehr unerzwungenen Fehler (35:23) wett.

Damit endet die Reise nach Down Under für die Schweizerin enttäuschend. Beim einzigen Vorbereitungsturnier in Hobart hatte sie in der 1. Runde der Qualifikation verloren. Im letzten Jahr hatte sie im achten Anlauf erstmals die 3. Runde des Australian Open erreicht, nun scheiterte sie zum achten Mal an der Startaufgabe. (sda)

16:18 Uhr

montag, 19. januar

Biel trennt sich von Trainer Martin Filander

Der EHC Biel trennt sich per sofort von Headcoach Martin Filander. Bis ein Nachfolger gefunden ist, übernehmen die beiden Assistenten Mathias Tjärnqvist und Beat Forster interimistisch, teilt der Klub mit.

Der EHC Biel trennt sich per sofort von Headcoach Martin Filander.
Bild: Claudio De Capitani

Den Bielern droht zum zweiten Mal in Folge das Verpassen der Playoffs. Derzeit sind die Seeländer wie schon am Ende der letzten Qualifikation auf Platz 11 klassiert, ausserhalb der Play-In-Ränge. In diesem Jahr ist die Bilanz mit vier Siegen und drei Niederlagen positiv, zuletzt gab es vor zwei Tagen allerdings ein 1:6 auswärts gegen Fribourg-Gottéron.

Die Klubführung bedauert in ihrer Erklärung zur Trennung, dass «trotz einzelner positiver Entwicklungen nicht die gewünschte Gesamtentwicklung» erreicht wurde. Die Resultate und das Auftreten der Mannschaft hätten nicht immer den Erwartungen entsprochen.

Im letzten Juli war der Vertrag von Filander trotz der Enttäuschung in der vergangenen Saison bis 2027 verlängert worden, auch weil der 44-jährige Schwede wie gefordert junge Spieler erfolgreich ins Team integrieren konnte. (sda)

15:56 Uhr

montag, 19. januar

Aurélie Csillag wechselt zum FC Liverpool

Nach nur sechs Monaten beim SC Freiburg setzt Nati-Spielerin Aurélie Csillag bereits den nächsten Schritt in ihrer Karriere. Die 22-jährige Offensivspielerin wechselt per sofort vom Bundesliga-Team in die englische Women's Super League zum FC Liverpool. Csillag kam erst im Sommer vom FC Basel.

Aurélie Csillag wechselt vom SC Freiburg zum FC Liverpool.
Bild: IMAGO/JOERAN STEINSIEK

Der Wechsel zu Liverpool bedeutet für die Nationalspielerin die Erfüllung eines langen Traums. Schon als Kind wollte sie in der Women's Super League spielen, die sie als stärkste Liga der Welt bezeichnet. Besonders beeindruckt zeigte sie sich von der Grösse des Klubs, seiner Tradition und den professionellen Trainingsbedingungen. (chm)

13:27 Uhr

montag, 19. januar

Mambwa und Beka müssen zweimal zuschauen

Ein Trio muss in der Super League nach Platzverweisen zuschauen. Olivier Mambwa von den Young Boys und Ismajl Beka von den Grasshoppers sind für zwei Spiele gesperrt.

Olivier Mambwa von den Young Boys (Bild) und Ismajl Beka von den Grasshoppers sind für zwei Spiele gesperrt.
Bild: Claudio De Capitani

Verteidiger Mambwa wurde am Samstag im Heimspiel gegen Lausanne-Sport (1:3) kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit nach einem groben Foul ausgeschlossen. Beka, auch er Abwehrspieler, wurde am Sonntag für ein ähnliches Vergehen in der Partie gegen Leader Thun (1:3) des Feldes verwiesen.

Einmal aussetzen muss Lindrit Kamberi. Für den Verteidiger des FC Zürich war in Genf gegen Servette (1:1) ebenfalls am Sonntag nach einer Notbremse eine gute Viertelstunde vor Spielende Schluss. (sda)

13:15 Uhr

montag, 19. januar

Schweizer Team gegen Tschechien

Das Schweizer Team bekommt es im Billie Jean King Cup in der Qualifikation fürs Finalturnier mit Tschechien zu tun. Die Begegnung findet in der Zeit vom 10. bis 12. April an zwei Tagen in der Schweiz statt.

Mit Tschechien hat die Equipe von Captain Heinz Günthardt eine hohe Hürde vor sich. Derzeit verfügen die Osteuropäerinnen über acht Spielerinnen in den ersten 100 der Weltrangliste, angeführt von Linda Noskova und Karolina Muchova auf den Plätzen 13 und 19.

Wo die Schweizerinnen vor Heimpublikum antreten werden, steht noch nicht fest. Der Gewinner der Begegnung nimmt am Finalturnier teil, das in der Woche ab dem 21. September in China stattfindet. Das unterlegene Team bestreitet im November das Playoff um den Verbleib in der Weltgruppe.

Im vergangenen Jahr sicherte sich die Schweizer Equipe die Zugehörigkeit zur Weltgruppe in den Playoffs. In Cordoba in Argentinien bezwang sie sowohl die Slowakei als auch die Gastgeberinnen. Grosse Figur war in Abwesenheit von Belinda Bencic, Viktorija Golubic und Jil Teichmann Simona Waltert. Die Bündnerin gewann ihre beiden Einzel und an der Seite von Céline Naef auch die zwei Doppel. (sda)

12:53 Uhr

montag, 19. januar

Luzern längere Zeit ohne Spadanuda

Kevin Spadanuda steht dem FC Luzern längere Zeit nicht zur Verfügung. Der Mittelfeldspieler muss wegen eines Teilrisses einer Adduktorensehne während vier bis sechs Wochen pausieren.

Kevin Spadanuda bei seiner verletzungsbedingten Auswechslung gegen Altach.
Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Luzern, 10.1.2026)

Gemäss Mitteilung des Vereins erlitt Spadanuda die Verletzung am Samstag bei der 2:5-Heimniederlage im Meisterschaftsspiel gegen den FC Lugano. Er musste nach einer Stunde ausgewechselt werden. (sda)

11:59 Uhr

montag, 19. januar

Starke Schweizer Abfahrer in Pass Thurn

Die Schweizer Abfahrer überzeugen in den zwei Europacup-Abfahrten in Pass Thurn in Österreich. Gaël Zulauf siegt erstmals auf dieser Stufe.

Der 25-jährige Zulauf gewann im Gebiet am Übergang, der das Bundesland Tirol mit dem Salzburger Land verbindet, das erste Rennen mit knappem Vorsprung vor dem Franzosen Ken Caillot. Gleichenorts hatte der Waadtländer im vergangenen Jahr Platz 2 hinter Landsmann Alessio Miggiano und Rang 3 belegt.

Auch am Montag in der zweiten Abfahrt gab es einen Schweizer Podestplatz. Lenz Hächler musste sich einzig Caillot geschlagen geben. Der 22-jährige Zuger gewann im Europacup schon viermal, in einer Abfahrt reichte es ihm bisher jedoch noch nie für eine Klassierung unter den ersten drei. Zulauf auf Platz 5 war zweitbester Fahrer von Swiss-Ski. (sda)

11:30 Uhr

montag, 19. januar

Giandomenico von GC leihweise zu Rapperswil-Jona

Verteidiger Loris Giandomenico wechselt auf Leihbasis von den Grasshoppers zu Rapperswil-Jona in die Challenge League. Die Vereinbarung hat bis Ende Saison Gültigkeit.

Der 20-jährige Giandomenico gehört seit dieser Saison dem Kader der ersten GC-Mannschaft an. Für die Zürcher hat das Eigengewächs bisher 16 Spiele absolviert. Sein Vertrag ist bis Sommer 2028 datiert. (sda)

11:11 Uhr

montag, 19. januar

HC La Chaux-de-Fonds entlässt Trainer Matte

Der HC La Chaux-de-Fonds stellt seinen Trainer Louis Matte frei. Die Assistenten Loïc Burkhalter und Santeri Matikainen übernehmen beim Swiss-League-Verein interimsmässig die Verantwortung für die erste Mannschaft.

In einer Mitteilung begründet die Klubspitze den Entscheid mit den zuletzt enttäuschenden Ergebnissen und dem allgemeinen Zustand des Teams. La Chaux-de-Fonds liegt in der Rangliste hinter Sierre und dem punktgleichen Thurgau auf Platz 3.

Der 53-jährige Matte hatte das Traineramt bei den Neuenburgern nach langer Vergangenheit bei Genève-Servette in seiner vierten Saison inne gehabt. (sda)

10:49 Uhr

montag, 19. januar

Schwedischer Verteidiger für Lausanne-Sport

Die Zuständigen von Lausanne-Sport melden die Verpflichtung des Schweden Theo Bergvall. Der bisher in seiner Heimat bei Djurgarden tätige 21-jährige Verteidiger hat mit den Waadtländern einen bis Sommer 2029 datierten Vertrag unterschrieben. (sda)

09:20 Uhr

montag, 19. januar

Australian Open: Wawrinka mit erstem Sieg seit fünf Jahren

Stan Wawrinka steht bei seinem 20. und letzten Australian Open erstmals seit fünf Jahren in der 2. Runde. Zum Auftakt gewinnt der Waadtländer 5:7, 6:3, 6:4, 7:6 (7:4) gegen den Serben Laslo Djere (ATP 92).

Stan Wawrinka feiert seinen Sieg beim Happy-Slam.
Bild: Asanka Brendon Ratnayake

Der 40-jährige Wawrinka, der seine Karriere Ende Jahr beenden wird, war nach dem auf ärgerliche Weise verlorenen Startsatz klar der bessere Spieler und setzte sich in 3:20 Stunden durch. In den letzten drei Jahren hatte er in Melbourne jeweils in der 1. Runde verloren, 2022 war er verletzt.

Dank einem soliden Tiebreak gelang es Wawrinka, einen fünften Satz zu vermeiden, nachdem er 2023 und 2024 über die Maximaldistanz und vor einem Jahr 7:5 im vierten Satz verloren hatte. Bereits im ersten Satz hatte der Champion von 2014 einen Satzball, den er nicht nutzen konnte. Danach reduzierte er das Risiko - und die Fehlerquote - ein wenig und wurde dafür belohnt.

Da er gut aufschlug, auch wenn der erste Service nicht ganz so oft kam wie erhofft (nur 50 Prozent), reichten im zweiten und dritten Durchgang jeweils ein Break. Im vierten Satz nutzt er seine ersten Chancen nicht und geriet zwischenzeitlich 2:4 in Rückstand.

Generell war die Quote bei den Breakbällen miserabel - nur drei von achtzehn konnte er verwerten. Damit machte sich Wawrinka das Leben schwerer, als nötig, zeigte sich aber am Ende auch physisch stark und stabil. Das freute auch die 5000 Fans auf dem viertgrössten Court im Melbourne Park.

Nun bekommt der dreifache Grand-Slam-Sieger, der als Nummer 139 der Welt von einer Wildcard profitiert, einen zweiten Auftritt bei seinem Abschied von Australien. Gegner ist der als Nummer 17 gesetzte Jiri Lehecka oder der französische Qualifikant Arthur Gea. (sda)

08:42 Uhr

montag, 19. januar

Noemi Rüegg wiederholt Vorjahressieg

Noemi Rüegg startet erneut optimal in die Rad-Saison. Die Zürcherin gewinnt im Rahmen der World Tour wie im Vorjahr die Tour Down Under in Australien.

Die 24-jährige Rüegg sorgte in der dritten und letzten Etappe auf überzeugende Art für die Wende zu ihren Gunsten. Sie gewann das über 126 Kilometer von Norwood nach Campbelltown führende Teilstück vor Mavi Garcia und entschied mit elf Sekunden Vorsprung auf die Spanierin auch die Gesamtwertung für sich.

Nach zwei Etappen hatte die Olympia-Siebte des Strassenrennens der Spiele im vorletzten Jahr in Paris auf Platz 3 gelegen. (sda)

08:40 Uhr

montag, 19. januar

Rams und Patriots letzte Halbfinalisten

Die Los Angeles Rams und die New England Patriots dürfen sich weiter Hoffnung auf den Gewinn der Super Bowl machen. Die beiden Teams komplettieren in der NFL die Playoff-Halbfinals.

Die Los Angeles Rams gewinnen gegen die Chicago Bears und komplettieren zusammen mit den New England Patriots die Playoff-Halbfinals.
Bild: IMAGO/David Banks

Die Rams setzten sich in einem dramatischen Duell im Schneetreiben bei den Chicago Bears 20:17 nach Verlängerung durch. Deutlicher fiel das Verdikt zugunsten der Patriots aus. Sie bezwangen die Houston Texans 28:16. Halbfinal-Gegner der Rams sind die Seattle Seahawks, die Patriots bekommen es mit den Denver Broncos zu tun.

«Es war verrückt. Es ging hin und her. Wir haben in der Offensive nicht so überragend gespielt. Unsere Abwehr war sensationell», sagte Rams-Quarterback Matthew Stafford. «Das ist Playoff-Football. Wir haben viel, was wir besser hätten machen können, aber wir haben zusammengehalten und einen Weg gefunden, dieses Spiel zu gewinnen.»

Staffords Gegenüber Caleb Williams hatte mit einem irren Wurf für einen Touchdown Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit die Verlängerung erzwungen. Vor dem Pass war er fast bis zum Logo in der Mitte des Spielfelds vor den Rams-Verteidigern geflohen und war dann bei seinem erfolgreichen Abschlussversuch nach hinten abgesprungen. Weil beide Teams ihren ersten Ballbesitz in der Verlängerung nicht nutzen konnten, entschied am Ende ein Field Goal aus 42 Yards die Partie.

Die Patriots schafften erstmals seit dem Abschied von Tom Brady wieder den Einzug in die Halbfinals. «Ich bin stolz auf die Jungs. Wir haben uns gegen die Witterung gestemmt», sagte Quarterback Drake Maye, der als ein Nachfolger Bradys die so lange von Erfolgen verwöhnten Patriots in seiner zweiten NFL-Saison wieder zu einem Titelkandidaten gemacht hat. Mit Brady hatte das Team von 2002 bis 2019 neun Mal die Super Bowl erreicht und sie sechs Mal gewonnen. (sda)

22:13 Uhr

Sonntag, 18. Januar

Guerdat gewinnt Weltcupspringen in Leipzig

Springreiter Steve Guerdat feiert in Leipzig einen Weltcupsieg.

Steve Guerdat gewann auf Iashin Sitte die mit 205'000 Euro dotierte Weltcup-Prüfung von Leipzig. Der gebürtige Jurassier war somit die dominierende Figur des Wochenendes. Im Sattel von Is-Minka hatte er am Samstag bereits im Championat triumphiert.

Elf Paare hatten das Stechen erreicht, Guerdat blieb auch da fehlerlos. In 42,21 war er etwas mehr als eine Sekunde schneller als der zweitplatzierte Franzose Simon Delestre. Der zweite Schweizer Starter Bryan Balsiger auf C-Mistral landete nach einem Abwurf auf Platz 19.

Mit dem Sieg holte Guerdat in der neunten von 13 Qualifikations-Prüfungen für das Weltcupfinale im April in den USA weitere 20 Qualifikationspunkte und ist nun als bester Schweizer mit 29 Zählern an zehnter Position klassiert. Jedoch hat der Olympiasieger im Rahmen des CSI-Basel bestätigt, dass er heuer auf die Teilnahme am Weltcupfinal in Übersee wegen der hohen Belastung der Pferde verzichten wird. (sda)

18:28 Uhr

Sonntag, 18. Januar

Thun ist nicht zu bremsen, Basel nur mit Remis

Der FC Thun startet mit einem überzeugenden Sieg in die Rückrunde der Super League. Der Leader schlägt GC auswärts mit 3:1, während der FC Basel sich daheim gegen Sion mit einem 1:1 begnügen muss. Keine neun Minuten benötigte der Wintermeister Thun, um das Spiel bei den Grasshoppers vorzuentscheiden. Zwar gelang den Zürchern kurz nach der Pause eine kleine Antwort auf die Tore von Elmin Rastoder und Kastriot Imeri in Form des 1:2. Doch Thun stellte den Zweitore-Vorsprung in der 69. Minute durch Fabio Fehr wieder her.

Der FC Thun feiert einen weiteren Sieg.
Bild: Martin Meienberger

Die Basler gingen durch Flavius Daniliuc zwar schon in der 4. Minute in Führung, kassierten aber nach der Pause das 1:1. Torschütze der Walliser war Liam Chipperfield, der gebürtige Basler und Sohn von FCB-Ikone Scott Chipperfield.

Keinen Sieger gab es zwischen Servette und Zürich (1:1). Die Genfer gingen nach einem Eckball durch Marco Burch in der 20. Minute in Führung. Der FCZ glich dank Damienus Reverson noch vor Ablauf der ersten halben Stunde aus. In der letzten Viertelstunde konnte Servette von der Überzahl nach dem Platzverweis gegen Lindrit Kamberi nicht profitieren.

Zürcher und Genfer konnten damit nicht wesentlich von der Niederlage der Young Boys profitieren, die den letzten Platz der Top 6 belegen. Nach der 1:3-Heimpleite gegen Lausanne-Sport am Samstag beträgt der Vorsprung der Berner auf die unmittelbar dahinter liegenden Waadtländer nur noch zwei Punkte. (sda)

18:28 Uhr

Sonntag, 18. Januar

Thürkauf Luganos Penalty-Held

Lugano gelingt die fast perfekte Woche. Mit 4:3 nach Penaltyschiessen gegen die SCL Tigers feiern die Südtessiner ihren dritten Sieg in Folge. Matchwinner beim Heimteam war Captain Calvin Thürkauf, der alle vier seiner Penaltys verwertete. Der Nationalstürmer lieferte sich dabei ein Privatduell mit Langnaus Julian Schmutz, der erst mit seinem vierten Versuch an Luganos Goalie Niklas Schlegel scheiterte.

Calvin Thürkauf bringt sein Team zum Sieg.
Bild: Marusca Rezzonico

Auf die Auswärtssiege am Mittwoch in Zug (3:2) und am Freitag in Bern (4:1) liess Lugano einen weiteren Heimerfolg folgen, den sechsten in Folge und der zehnte in den letzten elf Spielen. Dabei verspielte das Team von Trainer Tomas Mitell gegen die Langnauer zunächst eine 2:0-Führung, ehe Dario Simion die Bianconeri mit dem 3:3 gut dreieinhalb Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit in die Verlängerung rettete.

Auch die Rapperswil-Jona Lakers siegten erst nach über 60 Minuten. Die Lakers holten sich in der Verlängerung gegen den Lausanne HC dank Victor Rask den Extrapunkt. Im ersten Drittel wurde den Lausanner ein Tor wegen Offside aberkannt. Die zählenden Tore begannen im zweiten Drittel. Das dritte Drittel begann mit 2:2. Rapperswil schoss zuerst die Führung, ehe die Lausanner mit Ahti Oksanen ausglichen. (sda)

17:30 Uhr

Sonntag, 18. Januar

Rohner bringt dritten Bob-Quotenplatz

Im Viererbob der Männer blieben die Schweizer in Altenberg in Abwesenheit von Michael Vogt ohne Top-Klassierung. Timo Rohner sicherte der Schweiz im Schlitten mit Cyril Bieri, Pascal Moser und Mathieu Hersperger mit Rang 13 aber einen dritten Quotenplatz für die Olympischen Spiele und darf mit etwas Goodwill mit einer Selektion rechnen.

Der Viererbob mit dem Schweizer Team mit Timo Rohner holen den Quotenplatz.
Bild: Imago

Cédric Follador wurde mit seinen Hinterleuten Achter. Der Vierer von Kilian Rohn (16.) überquerte die Ziellinie im zweiten Lauf liegend, das Quartett blieb jedoch unverletzt. Die Deutschen feierten bei der letzten Weltcup-Station einen weiteren Dreifachsieg. Europameister Adam Ammour hatte die Nase knapp vor dem Gesamtweltcupsieger Johannes Lochner und Francesco Friedrich. (sda)

16:10 Uhr

Sonntag, 18. Januar

Jonas Hasler guter Sechster

Jonas Hasler gelingt am Laax Open wie im Vorjahr ein Top-Resultat. Der 19-jährige Thurgauer springt im Slopestyle-Final der Snowboarder auf den 6. Platz. Hasler, der sich als einziger Schweizer für den Final der besten zwölf qualifizierte, glänzte vor allem bei den Sprüngen. Ein noch besseres Ergebnis vergab er am vergleichsweise einfachen Rail. Als Sechster stand er seinem 5. Rang von letzter Saison gleichwohl nur minim nach und egalisierte sein drittbestes Karriere-Resultat.

Jonas Hasler wird Sechster in Laax.
Bild: Nico Ilic

Hasler gehört zu den nur noch wenigen Athleten, die sowohl in der Halfpipe und im Slopestyle mitmischen. Auch im Big Air will er an den Olympischen Spielen antreten.

Den Sieg holte sich am Sonntag der Franzose Romain Allemand vor dem Japaner Yuto Kimura und dem chinesischen Big-Air-Olympiasieger Su Yiming. Bei den Frauen gewann die Japanerin Kokomo Murase vor der Amerikanerin Lily Dhawornvej und der Österreicherin Anna Gasser. (sda)

16:07 Uhr

Sonntag, 18. Januar

Je ein Punkt für Zürich und Genf, der nicht viel bringt

Zürich holt sich bei Servette in Unterzahl einen Punkt. Das 1:1 hilft aber vorerst keinem der beiden Teams wirklich weiter. Die grosse Initialzündung nach einer enttäuschenden ersten Saisonhälfte war das Spiel in Genf weder für die Servettien noch für die Zürcher. Der FCZ kann immerhin für sich beanspruchen, den einen Punkt auswärts und trotz einer gut viertelstündigen Unterzahl geholt zu haben.

Miguel Reichmuth (links) im Zweikampf mit Servettes Timothe Cognat.
Bild: Martial Trezzini/Keystone

Nachdem Lindrit Kamberi für ein Notbremse-Foul an Florian Ayé vom Platz gestellt worden war, verteidigten die solidarisch kämpfenden Gäste das 1:1 ohne grössere Probleme. In der Nachspielzeit verpasste Umeh Emmanuel sogar den Zürcher Lucky Punch nur knapp. (sda)

14:40 Uhr

Sonntag, 18. Januar

Schweizer Biathleten überzeugen

Amy Baserga wusste in Ruhpolding zu überzeugen. Im 10 Kilometer langen Verfolgungsrennen belegte sie den 5. Platz, nachdem sie als 22. ins Rennen gestartet war. Auch Lea Meier gelang als Zwölfte ein gutes Rennen. Den Sieg sicherte sich die Französin Lou Jeanmonnot vor Hanna Öberg und Camille Bened.

Amy Baserga fährt auf den fünften Rang.
Bild: Freshfocus

Weniger erfolgreich verlief der Wettkampf für Lena Häcki-Gross. Bei der letzten Gelegenheit, die Selektionskriterien für Olympia zu erfüllen, lief Häcki-Gross nur in den 40. anstatt den benötigten 25. Rang. Sie muss nun darauf hoffen, selektioniert zu werden, obschon sie nur die halbe Selektion geschafft hat.

Im Verfolgungsrennen der Männer wusste Sebastian Stalder zu überzeugen. Der Zürcher Oberländer, der den Sprint als 32. beendet hatte, arbeitete sich dank einer fehlerfreien Leistung am Schiessstand bis auf Rang 18 vor. Es war sein bestes Resultat in diesem Winter.

Niklas Hartweg (44.) und Joscha Burkhalter (46.) verpassten beim Sieg des Norwegers Johannes Dale-Skjevdal die Weltcuppunkteränge. Für Hartweg war es der letzte Wettkampf vor den Olympischen Spielen. Der in dieser Saison gesundheitlich angeschlagene Schwyzer verzichtet auf die Rennen der kommenden Woche in Nove Mesto, um sich optimal auf die Winterspiele vorzubereiten. (sda)

14:33 Uhr

Sonntag, 18. Januar

Brignone vor Comeback im Weltcup

Federica Brignone steht vor ihrem Comeback in den Weltcup. Die 35-jährige Italienerin ist für den Riesenslalom in Kronplatz am Dienstag gemeldet, wird sich laut dem italienischen Skiverband aber kurzfristig entscheiden, ob sie am Rennen teilnimmt, oder nicht.

Damit erhöhen sich die Chancen auf eine Olympia-Teilnahme der Dominatorin der Vorsaison weiter. Brignone hatte sich Anfang April an den italienischen Meisterschaften einen doppelten Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen. Zudem riss sie sich das Kreuzband.

Davor war Brignone die grosse Figur der letzten Saison gewesen. Sie gewann den Gesamtweltcup, zehn Weltcuprennen und wurde Weltmeisterin im Riesenslalom. (sda/afp)

14:09 Uhr

Sonntag, 18. Januar

Toppmöller ist nicht mehr Trainer von Frankfurt

Der Bundesligist Eintracht Frankfurt und Trainer Dino Toppmöller gehen getrennte Wege. Das bestätigte der Klub des Schweizer Verteidigers Aurèle Amenda am Sonntag. Interimistisch übernehmen U21-Trainer Dennis Schmitt sowie U19-Coach Alexander Meier.

Toppmöller war im Sommer 2023 als Nachfolger von Oliver Glasner nach Frankfurt gekommen, unter dem die Eintracht 2022 die Europa League gewonnen hatte. Mit Toppmöller qualifizierte sich der Klub in der vergangenen Saison zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte über die Bundesliga für die Champions League. In der laufenden Spielzeit ging es aber bergab. Aus den jüngsten sieben Ligaspielen gelang dem Champions-League-Teilnehmer nur ein Sieg. (sda(apa)

12:18 Uhr

Sonntag. 18. Januar

Olympia ohne Schweizer Bob-Fahrerin Inola Blatty

Die Olympischen Spiele finden ohne Inola Blatty statt. Die 27-jährige Aargauer stürzte am Sonntag beim Weltcup in Altenberg im Zweierbob mit Muswama Kambundji im ersten Lauf und konnte sich damit keinen dritten Quotenplatz für die Schweiz mehr erkämpfen.

Blatty hätte in dem relevanten World Ranking die Kanadierin Bianca Ribi überholen und hierfür vier Plätze besser abschneiden müssen. Beim Malheur auf der gefährlichen Bahn im Erzgebirge überschlug es Blatty/Kambundji nach rund 50 Sekunden. Von schweren Verletzungen blieben die Pilotin und ihre Anschieberin verschont. Nach dem Stillstand konnten sie sich eigenständig aufrappeln.

Kambundji dürfte nun als Ersatz-Anschieberin für die Bobs von Europameisterin Melanie Hasler und Debora Annen an die Winterspiele reisen. Hasler, die wegen Sicherheitsbedenken auf Starts in Altenberg verzichtete, und Annen hatten ihren Olympia-Platz bereits auf sicher. Annen wurde am Sonntag mit Salomé Kora beim Sieg der Deutschen Laura Nolte Achte. (sda)

11:37 Uhr

Sonntag, 18. Januar

Noemi Rüegg nach zwei Etappen auf Rang 3

Noemi Rüegg überzeugt beim Saisonstart in der World Tour der Frauen. Die Zürcherin aus dem Team EF Education-Oatly beendete die zweite Etappe der Tour Down Under über rund 130 Kilometer von Magill nach Paracombe auf dem 2. Platz.

In der ersten Etappe hatte Rüegg am Samstag den 4. Rang belegt. Somit liegt sie vor dem letzten Tag der Tour in der Gesamtwertung auf dem 3. Platz. Vor der 24-Jährigen liegen Ally Wollaston und Josie Nelson. 2025 hatte Rüegg die Tour Down Under gewonnen und ihren ersten Gesamtsieg in einer Rundfahrt gefeiert. (sda)

07:46 Uhr

Sonntag, 18. Januar

Akira Schmid gewinnt, weitere Schweizer mit Niederlagen

Akira Schmid gewann das Schweizer Duell mit den Vegas Golden Knights gegen Roman Josi und die Nashville Predators. Der Goalie, der als einer der drei besten Spieler der Partie ausgezeichnet wurde, zeigte 27 Paraden und verhalf seiner Mannschaft so zu einem klaren 7:2-Sieg. Josi erlebte nur einen Tag nach dem souveränen 7:3-Sieg der Predators gegen die Colorado Avalanche eine durchzogene Partie. Bei der Niederlage war er bei beiden Toren der Predators Assistgeber.

Nino Niederreiter verlor mit den Winnipeg Jets in der Verlängerung mit 3:4 gegen die Toronto Maple Leafs. Er selbst traf zu Beginn des dritten Drittels zum letzten Tor der Jets - der zwischenzeitlichen 3:1-Führung. Für Niederreiter, der zum zweitbesten Spieler der Partie ausgezeichnet wurde, war es das erste Goal seit Ende November.

Timo Meier reihte sich in der Nacht auf Sonntag Schweizer Zeit ebenfalls unter die Torschützen. Für die New Jersey Devils erzielte er das einzige Tor seines Teams. Das Spiel gegen die Carolina Hurricanes ging schliesslich 1:4 verloren. Zuvor hatten die Devils, bei denen auch Nico Hischier und Jonas Siegenthaler unter Vertrag stehen, zwei Spiele gewonnen.

Ebenfalls eine Niederlage hinnehmen musste Kevin Fiala mit den Los Angeles Kings. Gegen die Anaheim Ducks verloren die Kings in der Verlängerung mit 1:2. Beim einzigen Tor der Kings agierte Fiala als einer der Assistgeber. (sda)

22:37 Uhr

Samstag, 17. Januar

Super League: Negativserie der Young Boys geht weiter

Neues Jahr, ähnliche Probleme: Auch bei der dritten Niederlage in Folge der Young Boys steht am Ursprung ein früher Gegentreffer und erschwert ein Platzverweis eine mögliche Wende. Gegen Lausanne-Sport war es der Engländer Nathan Bulter-Oyedeji, der nach gut zwölf Minuten von der schwächelnden Berner Defensive profitierte. Und die Rote Karte kassierte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte der 17-jährige YB-Verteidiger Olivier Mambwa für ein gefährliches Tackling, auf welches der Videoschiedsrichter aufmerksam gemacht hatte.

Noch vor der Pause wurde das dezimierte YB, das zwischenzeitlich durch Ligatopskorer Chris Bedia zum Ausgleich gekommen war, auch noch mit dem zweiten Gegentor bestraft. Erneut war es der VAR, der ein Handspiel von Loris Benito im eigenen Strafraum erkannte. Gaoussou Diakité erzielte vom Penaltypunkt das 2:1. Zum Schlussstand traf der Spanier Omar Janneh in seinem ersten Super-League-Spiel in der 88. Minute, nachdem die Lausanner die eine oder andere gute Chance zuzm dritten Treffer ungenutzt gelassen hatten. Die beste Möglichkeit auf Seiten von YB vergab Alan Virginius im verlorenen Direktduell mit Lausannes Goalie Karlo Letica (68.).

Für YB war das 1:3 gegen Lausanne auch die zweite Niederlage in Folge im Wankdorf. Letztmals hatten die Berner im April 2017 zwei Heimspiele in der Super League nacheinander verloren. Die nächste Aufgabe des Teams von Gerardo Seoane wartet am Donnerstag mit dem Heimspiel in der Europa League gegen Lyon, bevor es in der Meisterschaft am Sonntag beim Leader Thun weitergeht. (sda)

22:25 Uhr

Samstag, 17. Januar

National League: Zug 2026 weiterhin sieglos

Zugs Niederlagenserie in der National League reisst nicht ab. Beim 1:4 in Genf verliert der Halbfinalist der Champions Hockey League in der heimischen Meisterschaft zum achten Mal in Folge.

Eine derart unrühmliche Serie hat der Schweizer Meister von 1998, 2021 und 2022 in der Playoff-Ära (seit 1985/86) erst einmal erlebt - und das ist noch nicht lange her. Vor zwei Saisons kassierte der EV Zug gegen Ende der Qualifikation ebenfalls acht Niederlagen am Stück, erreichte als Vierter jedoch problemlos die Playoffs, in denen er im Halbfinal mit 0:4 Siegen gegen den späteren Meister ZSC Lions ausschied.

Aktuell müssen die in der Tabelle auf Platz 9 abgerutschten Zuger gar um die Teilnahme am Play-In (Plätze 7 bis 10) zittern. Da auch Biel (11.) bei Fribourg-Gottéron 1:6 verlor, beträgt Zugs Vorsprung auf den unteren Strich weiterhin sieben Punkte. Allerdings spürt der EVZ den SC Bern im Nacken, der bei den ZSC Lions 4:3 nach Verlängerung gewann.

Wie die direkten Verfolger Fribourg und Servette kam auch Leader Davos beim 5:2 auswärts gegen Ajoie zu drei Punkten. Derweil beendete Kloten mit einem 5:2-Erfolg im Kellerduell in Ambri eine Serie von vier Niederlagen am Stück. (sda)

20:41 Uhr

samstag, 17. januar

Bayern München mit starker Reaktion, BVB mit spätem Glück

Bayern München gewinnt das Spitzenspiel der 18. Bundesliga-Runde in Leipzig nach Rückstand mit 5:1. Der erste Verfolger Borussia Dortmund kommt spät gegen St. Pauli zum 3:2-Sieg.

Leipzig schaffte, was in dieser Bundesliga-Saison noch keinem Team gelungen war: Es führte gegen den Meister zur Pause - dank eines Tores von Romulo in der 20. Minute. Für den noch grösseren Exploit fehlte in der zweiten Halbzeit dann aber einiges. Nach der Einwechslung von Michael Olise nach einer knappen Stunde erhöhte Bayern München das Tempo merklich und überforderte die Gastgeber.

Serge Gnabry (50.), Harry Kane (67.), Jonathan Tah (83.) und Aleksandar Pavlovic (85.) machten aus dem 0:1 ein 4:1, bevor der dreifache Assistgeber Olise zum 5:1-Schlussstand traf. Der Franzose profitierte dabei von einer Vorlage von Jamal Musiala, der zum ersten Teileinsatz seit seinem Wadenbeinbruch vor sechs Monaten kam.

Cans Penalty und Burgers Flanke

Bayern München bleibt elf Punkte vor Borussia Dortmund klassiert. Ein Foul am äussersten Rand von St. Paulis Strafraum rettete dem ersten Verfolger des Meisters den Sieg. Den fälligen Penalty verwertete Emre Can in der 95. Minute zum 3:2 und liess die Aufholjagd von St. Pauli vergessen. Die Hamburger hatten zuvor durch James Sands und Ricky-Jade Jones, der später den entscheidenden Elfmeter verursachte, ein 0:2 wettgemacht. Der Schweizer Nationalkeeper Gregor Kobel war zweimal ohne Abwehrchance.

Neben Penaltyschütze Can konnte sich vor allem auch der in den ersten beiden Spielen des Jahres nur spärlich eingesetzte Karim Adeyemi beim BVB in den Vordergrund spielen. Dem 23-Jährigen gelangen ein schöner Assist zum 1:0 von Julian Brandt (45.) und der Treffer zum 2:0 (54.).

Das drittplatzierte Hoffenheim kam zum sechsten Heimsieg in Folge. Beim 1:0 gegen Leverkusen war der ehemalige Basler Wout Burger der einzige Torschütze. Nach neun Minuten landete ein wohl als Flanke gedachter Freistoss herrlich im gegnerischen Tor. (sda)

20:39 Uhr

samstag, 17. januar

Zugs Frauen erneut mit dem Cupsieg

Der EV Zug ist erneut Cupsieger der Frauen. Den Innerschweizerinnen gelingt mit einem 4:0-Sieg im Final gegen den HC Davos die erfolgreiche Titelverteidigung.

Grossen Anteil am Cupsieg des EV Zug hat Lara Stalder, die im Final die ersten drei Tore ihres Teams erzielte. Die Topskorerin der Women's League und die Kapitänin des EVZ hatte bereits tags zuvor beim 7:1-Erfolg im Halbfinal gegen die ZSC Lions als Doppeltorschützin geglänzt.

Das Spiel um Platz 3 entschieden die ZSC Lions gegen Langenthal mit 4:2 für sich. (sda)

19:59 Uhr

samstag, 17. januar

Dank Bislimi bleibt Lugano im Höhenflug

Lugano setzt seinen erfolgreichen Lauf auch im neuen Jahr fort. Die Tessiner deklassieren Luzern auswärts mit 5:2.

Die grosse Figur beim FC Lugano war Uran Bislimi. Der zweifache Schweizer Nationalspieler sorgte in den letzten paar Minuten vor der Pause mit zwei sehenswerten Schüssen für die Wende zum 2:1 und machte kurz vor Ablauf der ersten Stunde den Hattrick mit dem 4:1 perfekt. Die anderen zwei Tessiner Tore schoss der Deutsche Kevin Behrens, der nun bei acht Saisontreffern angelangt ist.

Lugano bewies, dass der spektakuläre Aussetzer von Behrens mit der Attacke gegen den Sturmkollegen Georgios Koutsias im letzten Testspiel vor der Rückrunde keine folgenreichen Spuren hinterlassen hat - oder zumindest noch keine. Koutsias stand in Luzern nicht im Kader und wurde nicht vermisst, weil seine Teamkollegen nach einem mässigen Start in die Partie zwei Gänge hochschalteten. Innerhalb von fünf Minuten vor der Pause machten sie aus dem 0:1 ein entscheidendes 3:1.

Mario Frick musste in seinem 150. Super-League-Spiel als Trainer von Luzern mitansehen, wie innerhalb kürzester Zeit 40 gute Minuten seiner Mannschaft mit einer verdienten Führung durch Matteo Di Giusto (25.) jeglichen Wert verloren. Immerhin brachen die Luzerner nach dem 5:1 (61.) nicht komplett ein, sondern betrieben noch Resultatkosmetik durch einen Treffer von Bung Freimann.

Punkte gab es dafür aber keine und diese fehlen den Innerschweizern vor allem vor eigenem Publikum mit nur einem Sieg nach zehn Heimspielen. Lugano hingegen rückt vorerst bis auf vier Punkte an Leader Thun heran. (sda)

18:36 Uhr

samstag, 17. januar

Britschgi verpasst knapp dritte EM-Medaille

Der als Titelverteidiger angetretene Lukas Britschgi verpasst in Sheffield als Vierter eine dritte EM-Medaille um 1,37 Punkte. Gold geht an den Georgier Nika Egadze.

Vor einem Jahr verbesserte sich Britschgi in der Kür vom 8. auf den 1. Platz. Daher durfte er sich nach dem 6. Rang im Kurzprogramm noch einiges ausrechnen. Zwar rückte der 27-jährige Schaffhauser noch um zwei Positionen nach vorne, doch das lag mehr an der schwächelnden Konkurrenz. Denn auch Britschgi blieb einiges unter seinen Möglichkeiten. Deshalb war es für ihn mehr als ärgerlich, dass er nach Gold 2025 und Bronze 2023 nicht zum dritten Mal den Sprung aufs EM-Podest schaffte.

Schon der Auftakt der Kür mit starkem orientalischen Einfluss lief nicht wunschgemäss: Britschgi drehte den Toelopp nur drei- statt vierfach, weshalb die Vierfach-Dreifach-Kombination nicht zustande kam. Beim Versuch den zweiten Toelopp mit vier Umdrehungen zu zeigen, stürzte er, weil der Sprung unterrotiert war. Beim zweiten Dreifach-Axel berührte er nach der Landung mit der Hand das Eis. Und die letzte Kombination war nur Zweifach-Zweifach. Das war umso mehr schade, als er sehr ausdrucksstark gelaufen ist, weshalb er bei den Programmkomponenten den zweithöchsten Wert erhielt.

Die Enttäuschung nach dem Auftritt stand Britschgi ins Gesicht geschrieben. Mit dem Kür-Total von 154,78 Punkten blieb er um 15,58 Punkte unter der persönlichen Saison-Bestleistung. Seine an der letztjährigen EM erzielte Bestmarke liegt gar bei 184,19 Punkten. Eine weitere EM-Medaille wäre also quasi auf dem Serviertablett gelegen. Der zweite Schweizer, der 18-jährige Ean Weiler, fiel in der Kür um sechs Plätze zurück und beendete seine erste EM als 21.

Von der letzten Gruppe überzeugten nur zwei der sechs Läufer: Der georgische Sieger Nika Egadze und der Italiener Matteo Rizzo, der zum dritten Mal auf dem EM-Podest stand. Für Egadze, der drei Vierfach-Sprünge landete, war es die erste Medaille an Europameisterschaften - ebenso wie für den drittklassierten Tschechen Georgii Reshtenko. Letzterer verbesserte sich in der Kür vom 8. auf den 3. Platz; die zuvor beste EM-Klassierung war der 9. Rang gewesen. (sda)

18:35 Uhr

samstag, 17. januar

Grond im Skating-Sprint im Final

Valerio Grond zeigte beim Skating-Sprint in Oberhof einen eindrücklichen Steigerungslauf. Im Prolog qualifizierte sich der Bündner als 30. nur hauchdünn für die K.-o.-Runde, zog danach jedoch als Zweiter seines Viertel- und Halbfinallaufs zum zweiten Mal in dieser Saison in den Final der besten sechs ein. Dort ging Grond früh in die Offensive, musste dem hohen Tempo in der zweiten Rennhälfte jedoch Tribut zollen und klassierte sich als Sechster.

In Abwesenheit von Landsmann Johannes Hösflot Kaebo feierte der junge Norweger Lars Heggen seinen ersten Weltcupsieg. Janik Riebli, der zweite Schweizer Sprint-Spezialist, scheiterte bereits im Prolog, nachdem ihn ein Sturz zurückgeworfen hatte.

Bei den Frauen schieden Nadine Fähndrich sowie Lea Fischer und Alina Meier in den Viertelfinals aus. Den Sieg sicherte sich zum dritten Mal in dieser Saison die schwedische Olympiasiegerin Jonna Sundling. (sda)

17:38 Uhr

samstag, 17. januar

EM-Bronze für Natalie Maag

Die Rodlerin Natalie Maag sorgte an den Europameisterschaften in Oberhof für eine positive Überraschung. Die Zürcher Oberländerin gewann beim parallel ausgetragenen Weltcup die EM-Bronzemedaille.

Auf ihrer Heimbahn in Oberhof, wo sie während der Saison ihr temporäres Zuhause hat, büsste Maag knapp 28 Hundertstel auf die deutsche Europameisterin Merle Fräbel ein. Zu Silber, das an die Österreicherin Lisa Schulte ging, fehlten der Schweizerin lediglich zwei Tausendstel.

Mit dem zweiten Medaillengewinn an einem Grossanlass bestätigte die WM-Zweite von 2024 im Sprint, dass der Formaufbau im Hinblick auf die olympischen Wettkämpfe in Cortina d’Ampezzo in drei Wochen stimmt. Nach einem starken Schlussspurt in der vergangenen Saison mit zwei Podestplätzen sowie Rang 5 im Gesamtweltcup und an der WM in Whistler war Maag mit grossen Ambitionen in die Olympiasaison gestartet.

Bislang blieben die erhofften Resultate jedoch aus. In den ersten fünf Weltcup-Rennen klassierte sie sich auf den Rängen 7, 7, 11, 15 und 8. (sda)

16:52 Uhr

samstag, 17. januar

Biathleten ohne Exploit

Beim Weltcup-Sprint der Biathleten in Ruhpolding klassierte sich Niklas Hartweg als bester Schweizer im 26. Rang. Der Teamleader büsste über die 10 km mit einem Schiessfehler fast eineinhalb Minuten auf den schwedischen Sieger Sebastian Samuelsson ein, der dank einer fehlerfreien Leistung am Schiessstand vor dem Italiener Tommaso Giacomel gewann. Giacomel hatte zuletzt dreimal in Folge triumphiert und führt den Gesamtweltcup weiterhin an.

Vom gestarteten Schweizer Quintett qualifizierten sich neben Hartweg auch Joscha Burkhalter und Sebastian Stalder als 31. beziehungsweise 36. für die Verfolgung der Top 60 am Sonntag. (sda)

16:51 Uhr

samstag, 17. januar

Dritter Schweizer Quotenplatz zum Greifen nah

Bei den Männern sorgte Timo Rohner mit Anschieber Mathieu Hersperger als Neunter im Zweierbob für eine Schweizer Erfolgsmeldung. Dank der Top-10-Klassierung genügen Rohner am Sonntag im grossen Schlitten zwei sturzfreie Fahrten, damit die Schweiz für die Olympischen Spiele 2026 in Cortina einen dritten Quotenplatz im Zweier- und Viererbob erhält.

In Abwesenheit von Michael Vogt, der die Rennen in Altenberg nach seinem Sturz vor zwei Jahren aus Sicherheitsbedenken ausliess und stattdessen am Samstag im Europacup im Viererbob siegte, war Cédric Follador als Siebter der bestklassierte Schweizer. Die Deutschen feierten im siebten und letzten Zweierbob-Rennen dieser Weltcup-Saison, angeführt von dem nach Saisonende zurücktretenden Johannes Lochner, ihren sechsten Dreifach-Erfolg. (sda)

16:23 Uhr

samstag, 17. januar

Ragettli und Gremaud neben dem Podest

Andri Ragettli, Mathilde Gremaud und die weiteren Schweizer Freeskier bleiben am Laax Open in den Slopestyle-Finals ohne Podestplatz.

Sowohl Ragettli als auch Gremaud sprangen auf den 7. Platz. Beide patzten im ersten der zwei Final-Heats und holten im zweiten Anlauf nicht ausreichend viele Punkte, um noch in den Kampf um die vordersten Ränge einzugreifen. Nils Rhyner und Kim Gubser belegten die Ränge 12 und 13.

Bei den Männern siegte der Norweger Birk Ruud vor dem Österreicher Matej Svancer und dem Kanadier Evan McEachran. Bei den Frauen lieferte die chinesische Halfpipe- und Big-Air-Olympiasiegerin Eileen Gu rund einen Monat vor den olympischen Freestyle-Wettbewerben in Livigno eine Machtdemonstration ab. Die zweitplatzierte Amerikanerin Marin Hamill wies knapp 14 Punkte weniger vor, die Österreicherin Lara Wolf mehr als 17 Punkte weniger.

Mathilde Gremaud, die Laax-Siegerin von 2024, wird sich vom Resultat am hochkarätig besetzten Heim-Weltcup kaum beunruhigen lassen. Um sich optimal auf die Winterspiele vorzubereiten, nahm sie sich in den Wochen vor Laax eine Auszeit vom Wettkampf-Geschehen - ein Rezept, das sich 2022 (Olympia-Gold im Slopestyle und -Bronze im Big Air) und 2018 (Silber im Slopestyle) bewährt hat und an dem sie festhält. Nächste Woche dürfte sie sich an den X-Games in Aspen wieder näher ans Niveau von Eileen Gu herantasten.

Auch der Flimser Andri Ragettli, der 2023 vor seinem Heimpublikum triumphiert hat, blickt ungeachtet des nicht wunschgemäss verlaufenen Finals am Samstag mit breiter Brust auf seine bevorstehende dritte Olympia-Teilnahme. Mit Blick auf die angepeilte erste olympische Medaille - der hoch ambitionierte 27-jährige Bündner will selbstredend Gold und konzentriert sich deshalb gänzlich auf den Slopestyle - arbeitete er in den letzten Monaten intensiv an seinen Rail-Künsten. Vor einer Woche erhielt er im ersten Slopestyle-Weltcup der Saison in Snowmass die Bestätigung, dass sich die Bemühungen auszahlen. «Ich fühle mich top und fahre so gut wie noch nie», sagte er im Vorfeld seines Heim-Weltcups.

Auch Ragettli tritt nächste Woche an den X-Games an. (sda)

16:22 Uhr

samstag, 17. januar

Real Madrid kann etwas aufatmen

Wenige Tage nach der Cup-Blamage gegen den Zweitligisten Albacete kommt Real Madrid zum ersten Sieg unter dem neuen Coach Alvaro Arbeloa. In der 20. Runde gewinnen die Madrilenen gegen Levante 2:0.

Dem Nachfolger des entlassenen Xabi Alonso kam zugute das beim Heimsieg der zuletzt verletzte Kylian Mbappé wieder mittun konnte. Der Topskorer der Liga provozierte nach einer knappen Stunde den Penalty, den er zu seinem 19. Saisontor nutzte. Den zweiten Treffer erzielte Verteidiger Raul Asensio sieben Minuten später nach einem Eckball mit dem Kopf. (sda)

16:20 Uhr

samstag, 17. januar

Manchester United gewinnt das Stadtderby

Michael Carrick erlebt einen perfekten Start in seine zweite Periode als Interimscoach von Manchester United. Der ehemalige Mittelfeldspieler führt die Red Devils zum 2:0-Heimsieg gegen Manchester City.

Der vom Afrika-Cup zurückgekehrte Kameruner Bryan Mbeumo und der Däne Patrick Dorgu gelangen nach der Pause die Treffer zum Sieg. Daneben vergaben die Gastgeber eine Reihe guter Torchancen, weil Gianluigi Donnarumma im Tor von City mehrfach brillant hielt.

Carrick beeindruckt weiter mit seiner guten Bilanz als Interimstrainer von Manchester United. Im November und Dezember 2021 hatte er nach der Entlassung von Ole Gunnar Solskjaer als Trainer ein erstes Mal ausgeholfen und nach drei Spielen sieben Punkte vorweisen können. Trotzdem musste er damals Ralf Rangnick nach kurzer Zeit Platz machen. Diesmal dürfte der 44-Jährige als Nachfolger von Ruben Amorim mindestens bis zum der Ende Saison im Amt bleiben. (sda)

15:28 Uhr

samstag, 17. januar

Winterthur - St. Gallen fällt der Kälte zum Opfer

Der Super-League-Match zwischen Winterthur und St. Gallen, der am Samstag um 18.00 Uhr hätte stattfinden sollen, musste verschoben werden. Wie die Swiss Football League mitteilte, stufte Schiedsrichter Alessandro Dudic den Rasen auf der Schützenwiese als unbespielbar ein.

Der Boden ist gefroren und stellt damit ein Sicherheitsrisiko für die Akteure dar. Wann die Partie nachgeholt wird, steht noch nicht fest. (sda)

14:51 Uhr

samstag, 17. januar

Petra Vlhova will an Olympia dabei sein

Zwei Jahre nach ihrem Kreuzbandriss kann Petra Vlhova in diesen Tagen wieder voll ins Ski-Training einsteigen. «Es mag ein bisschen verrückt klingen angesichts dessen, wie wenig Zeit bis zu den Olympischen Spielen bleibt. Doch ich habe mich dazu entschieden, um die Chance einer Teilnahme zu kämpfen», sagte Vlhova in sozialen Medien. Den Entscheid über einen Start werde sie 48 Stunden vor dem Olympia-Slalom am 18. Februar treffen, erklärte die Slowakin.

Die Heilung des Kreuzbandrisses im rechten Knie war wegen Knorpelproblemen nicht wie gewünscht vorangeschritten. Im März 2025 musste Vlhova erneut operiert werden. «Ich hatte kein Leben mehr. Ich konnte nichts mehr machen, nicht laufen, nicht Radfahren, nicht Skifahren», schilderte sie damals. Auch psychisch sei die Situation sehr belastend gewesen. In dem am Samstag veröffentlichten Video sprach die 31-fache Weltcupsiegerin freudestrahlend in die Kamera. Ihrer Ankündigung war ein erfolgreicher medizinischer Test vorangegangen. (sda/apa)

12:49 Uhr

samstag, 17. januar

Annen und Blatty ausserhalb der Top 10

Debora Annen und Inola Blatty schafften es im Monobob-Weltcup in Altenberg in Abwesenheit von Europameisterin Melanie Hasler nicht in die Top 10. Die beiden Schweizerinnen belegten am Samstag die Ränge 12 und 13. Annen büsste 1,63 Sekunden auf die Siegerin Kailie Humphries ein, Blatty 1,75 Sekunden. (sda)

11:28 Uhr

samstag, 17. januar

Start der Lauberhorn-Abfahrt nach unten verschoben

Der Start des legendären Lauberhornrennens wurde aufgrund von starkem Wind nach unten verschoben. Ab 12 Uhr werden die Athleten die Abfahrt beim Super-G-Start beginnen, gleich oberhalb des Hundschopfs. (chm)

10:52 Uhr

samstag, 17. januar

Trunz empfiehlt sich - Prevc zum Achten

Sandro Hauswirth war am Weltcup der Skispringer in Sapporo der beste Schweizer. Der 25-jährige Berner Oberländer, der die Selektionsvorgaben für die Winterspiele in Norditalien bereits erfüllt hat, sprang auf der Olympiaschanze von 1972 auf den 20. Platz. Drei Ränge dahinter klassierte sich in Abwesenheit des pausierenden Gregor Deschwanden Felix Trunz, der sich mit seinem zweiten Top-25-Resultat des Winters in die Pole-Position für das dritte Schweizer Olympiaticket brachte. Killian Peier (35.), Simon Ammann (41.) und Juri Kesseli (42.) schafften es nicht in die Top 30. Die letzte Möglichkeit, sich noch entscheidend aufzudrängen, ist das zweite Sapporo-Springen in der Nacht auf Sonntag.

Der slowenische Vierschanzentournee-Gewinner Domen Prevc feierte seinen achten Saisonsieg und verhinderte einen japanischen Doppelsieg durch Naoki Nakamura und Ren Nikaido. (sda)

10:11 Uhr

samstag, 17. januar

Ab Sommer mit einem 24-jährigen Trainer

Der Handball-NLA-Klub Wacker Thun verpflichtet ab Juli den Spanier Oscar Carreño als Cheftrainer. Remo Badertscher, der Trainer in dieser Saison, bleibt Wacker als Assistent erhalten.

Oscar Carreño ist erst 24-jährig. Damit bleibt Wacker Thun auch auf der Trainerbank seiner Strategie treu - nämlich auf junge Talente zu setzen. Carreño erlangte vor zwei Jahren die höchste europäische Trainerlizenz. Seit 2024 trainiert er GC Amicitia Zürich in der NLB. Er wird von Zürich nach Thun umziehen und unterschrieb bei Wacker einen Dreijahresvertrag. (sda)

10:05 Uhr

samstag, 17. januar

Kein Top-Resultat für Siegenthaler

Im chinesischen Dongbeiya fuhren die Schweizer Snowboardcrosserinnen klar an einem Top-Ergebnis vorbei. Die beste Schweizerin war Sina Siegenthaler, die im Viertelfinal ausschied und schliesslich den 10. Platz belegte. Die weiteren Schweizerinnen waren bereits in der Qualifikation gescheitert. Der Sieg in China ging an Charlotte Bankes, die vor Josie Baff und Chloe Trespeuch gewann.

Bei den Männern lief es etwas besser. Wie bei den Frauen fand der Weltcup in Dongbeiya in China statt. Kalle Koblet fuhr dabei auf den 6. Platz, im kleinen Final war nur der Italiener Lorenzo Sommariva schneller. Das Rennen für sich entscheiden konnte Jakob Dusek. Der Österreicher triumphierte vor Eliot Grondin und Adam Lambert. Valerio Jud, der zweite Schweizer, war in der Qualifikation ausgeschieden.

10:01 Uhr

samstag, 17. januar

Roman Josi liefert bei Sieg der Predators drei Assists

Die Nashville Predators feierten in der NHL einen 7:3-Sieg gegen die Colorado Avalanche. Roman Josi zeigte sich dabei erneut in Bestform. Bereits vor wenigen Tagen hatte der 35-Jährige beim 4:3-Sieg nach Verlängerung gegen die Edmonton Oilers mit zwei Treffern geglänzt.

Während ihm das am Freitagabend Ortszeit zwar nicht gelang, so war Josi dennoch bei drei der sieben Tore einer der Assistgeber. Für die Predators, für die Ryan O'Reilly drei der sieben Tore erzielte, ist es der dritte Sieg in Folge.

Weniger erfolgreich war hingegen Janis Moser mit Tampa Bay Lightning. Bei der 2:3-Niederlage im Penaltyschiessen gegen die St. Louis Blues konnte Moser weder ein Tor, noch einen Assist beitragen. Pius Suter, der eigentlich für die St. Louis Blues spielt, fehlte seinem Team weiter verletzt.

Ebenfalls im Shootout geschlagen geben musste sich Kevin Fiala. Er und die Los Angeles Kings verloren gegen die Anaheim Ducks mit 3:2. Fiala, der während der Partie ohne Skorerpunkte blieb, scheiterte im Penaltyschiessen an Lukas Dostal. (sda)

10:00 Uhr

samstag, 17. januar

Keine Medaille für die Schweiz

Mit leisen Medaillenhoffnungen stiegen die Schweizerinnen Kimmy Repond und Livia Kaiser aus den Positionen 6 und 9 an den Europameisterschaften in Sheffield in die Kür. Letztlich fallen aber beide noch zurück.

Livia Kaiser zeigte keine gute Kür. Ihr gelang von den Dreifachsprüngen bloss der Rittberger zweimal. Alle übrigen Dreifachen, der Flip oder der Toeloop, endeten mit Eisberührungen oder Unterdrehungen. Sie fiel vom 9. auf den 17. Platz zurück.

Komplizierter fällt die Analyse der Leistung von Kimmy Repond aus. Sie hat an Europameisterschaften schon Bronze gewonnen (2023) und schaffte es an Weltmeisterschaften schon auf Platz 4 (2025). Repond bestritt in Sheffield den ersten Wettkampf nach achtmonatiger Verletzungspause. Vor diesem Hintergrund zeigte Repond eine Super-Leistung, obwohl sie letztlich ebenfalls um eine Position vom 6. auf den 7. Platz zurückfiel. Einzig zwei Elemente ihrer Kür führten zu geringen Abzügen. Entsprechend freute sich Kimmy Repond am Ende ihrer Kür. Ihr Ziel, die Kür bis zum Schluss durchzuziehen, erfüllte sie voll und ganz.

An den kommenden Grossanlässen, den Olympischen Winterspielen und den Weltmeisterschaften, kann sich die Schweizerin noch steigern.

Den EM-Titel sicherte sich Niina Petrokina aus Estland, die schon nach dem Kurzprogramm geführt hatte. Loena Hendrickx (BEL) und Lara Gutmann (ITA) holten Silber und Bronze. (sda)

09:59 Uhr

samstag, 17. januar

Frankfurt kommt in letzter Minute zum Ausgleich

Schon wieder ein Torspektakel am Freitagabend in der Bundesliga: Nach dem 3:3 vor einer Woche gegen Dortmund spielte die Eintracht Frankfurt im ersten Spiel der 18. Runde wieder 3:3, diesmal in Bremen.

Erst trifft Eintracht-Neuzugang Kalimuendo schon in der Startminute zum 1:0, letztlich muss Knauff in der fünften Minute der Nachspielzeit den Hessen das Unentschieden retten. (sda)

09:45 Uhr

samstag, 17. januar

Gina Zehnder und Beda Leon Sieber verpassen Eistanz-Final

Im Eistanz verpasste das Schweizer Duo Gina Zehnder (20) und Beda Leon Sieber (21) die Qualifikation für den Final vom Samstag. Zehnder/Sieber beendeten das Kurzprogramm auf Platz 21 - nur die Top 20 dürfen die Kür noch bestreiten. Diesen 20. Platz verpasste das Team aus Zürich um die Winzigkeit von 0,12 Punkten. Vor einem Jahr belegten Zehnder/Sieber die Europameisterschaften auf Platz 23. (sda)

09:44 Uhr

samstag, 17. januar

St. Gallens Ambrosius leihweise nach Deutschland

Der FC St. Gallen leiht seinen Abwehrspieler Stephan Ambrosius leihweise nach Karlsruhe aus. Wie der Ostschweizer Super-Ligist mitteilt, wechselt der deutsch-ghanaische Doppelbürger bis Ende Saison in die Zweite Bundesliga.

Ambrosius wechselte im Sommer 2024 vom Hamburger SV nach St. Gallen, kam in der laufenden Saison jedoch nur zu vier Teileinsätzen. (sda)

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