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Baumpflege an der Reuss: Arbeiten zwischen Seedorf und Amsteg starten

Entlang der Reuss zwischen Seedorf und Amsteg werden die Bäume zurückgeschnitten. Die Arbeiten dienen dem Hochwasserschutz und können zu kurzen Behinderungen auf den Uferwegen führen.
Die im Winter durchgeführte Gehölzpflege entlang der Reuss erfüllt mehrere Aufgaben.
Bild: zvg

Entlang der Reuss im Urner Talboden stehen in den kommenden Wochen Pflegearbeiten an. Von Mitte Januar bis Ende März 2026 werden die Gehölze in der Uferböschung zwischen Seedorf und Amsteg zurückgeschnitten. Die Massnahmen dienen dem langfristigen Hochwasserschutz sowie dem Erhalt der ökologischen und landschaftlichen Funktionen des Flussraums, schreibt die Baudirektion in einer Mitteilung.

Das Ufergehölz stabilisiert die Böschungen, festigt den Boden und wirkt als natürlicher Schutz gegenüber den Kräften des Wassers. Damit diese Wirkung erhalten bleibt, ist eine regelmässige Pflege während der vegetationsarmen Zeit notwendig. Durch den Rückschnitt werden die Gebüsche verjüngt und langsam wachsende, standortgerechte Straucharten gezielt gefördert. Ohne diesen periodischen Unterhalt würden die Pflanzen an Elastizität verlieren und ihre Schutzfunktion einbüssen.

Die Arbeiten erfolgen gemäss bestehenden Pflegeplänen, welche Pflegeziele und -flächen klar definieren. Zuständig für die Ausführung sind der Forstbetrieb Attinghausen-Seedorf im Abschnitt vom Urnersee bis Erstfeld, die Korporationsbürgergemeinde Erstfeld im Dorfbereich sowie die Korporationsbürgergemeinde Silenen zwischen Erstfeld und Amsteg. Während der Arbeiten kann es auf den Uferwegen vereinzelt zu kleineren Behinderungen kommen. (rem)

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