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Zug-Ticker

Zugerin des Tages ist eine Tätowiererin ++ Mehrere Festnahmen nach Ladendiebstählen in Cham und Zug ++ Wechsel in der Steuergruppe Göbli

Was passiert gerade in Zug? Im Ticker finden Sie aktuelle News aus dem Kanton und den umliegenden Gemeinden.

Haben Sie etwas Interessantes im Kanton Zug gesehen, ein Feedback zu diesem Ticker oder wollen Sie eine Zugerin oder einen Zuger des Tages nominieren? redaktion@zugerzeitung.ch

17:00 Uhr

Montag, 23. Februar 2026

Walchwiler Tätowiererin Flurina Hürlimann ist Zugerin des Tages

Mit 16 Jahren bestellte Flurina Hürlimann ihr erstes Tattoo-Kit und übte zunächst auf ihrer eigenen Haut. Heute, mit 24 Jahren, führt die Walchwilerin ihr eigenes Studio «Pachific» in Cham. Der Studioname bedeutet in ihrer Muttersprache Rätoromanisch «gemütlich» und genau diese Atmosphäre möchte sie in ihrem Studio vermitteln. Ursprünglich hat sie eine Lehre als Konditorin gemacht, eher zufällig kam sie dann zu ihrem ersten Engagement in einem Studio in Schwyz.

Flurina Hürlimann in ihrem Tattoostudio "Pachific" in Cham.
Bild: Maria Schmid (Cham, 22. 01. 2023)

Hürlimann versteht Tattoos als zeitgenössische Kunstform auf der Haut und nicht als Trend. Derzeit lädt die Kulturkommission der Gemeinde Walchwil zu ihrer Kunstausstellung «Flurir» im «KUNSchT» ein.

Nur noch am Samstag, 27. Februar, kann ihr temporäres Atelier von 18.00 bis 20.00 Uhr an der Dorfstrasse in Walchwil bewundert werden. Die anstehende Dernière ist Grund genug, die kreative Flurina Hürlimann zu unserer Zugerin des Tages zu küren. (fab)

15:45 Uhr

Montag, 23. Februar 2026

Zwei Frauen und ein Mann nach Ladendiebstählen festgenommen

Am Donnerstagmittag, 19. Februar, haben zwei Frauen in einem Verkaufsgeschäft in Cham bei insgesamt 13 Parfüms die Plastikhüllen sowie die Diebstahlsicherungen entfernt und so für einen Diebstahl vorbereitet. Dies schreiben die Zuger Strafverfolgungsbehörden in einer Medienmitteilung. Dabei seien sie  vom Verkaufspersonal beobachtet und wenig später durch die Polizei festgenommen worden.

Bei den beiden Frauen handelt es sich um zwei rumänische Staatsangehörige im Alter von 34 und 36 Jahren. Die 34-jährige Frau wurde durch den Schnellrichter der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug wegen versuchten Diebstahls mittels Strafbefehls zu einer Geldstrafe von mehreren hundert Franken verurteilt. Ihre 36-jährige Komplizin befindet sich auf Antrag der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug in Untersuchungshaft. Dies aufgrund des Verdachts auf gewerbsmässigen Diebstahl, den sie im Jahr 2024 in mehreren Kantonen begangen haben soll. Die Untersuchungen diesbezüglich sind im Gang.

Ein weiterer Ladendieb konnte am Freitagabend, 20. Februar, nach kurzer Flucht zu Fuss in der Stadt Zug festgenommen werden. Der 32-Jährige hatte zuvor in einem Verkaufsgeschäft in der Zuger Innenstadt fünf Parfüms im Wert von rund 500 Franken entwendet. Während seiner Flucht warf der Beschuldigte das Deliktsgut weg. Die weggeworfenen Parfüms wurden wenig später im Freien gefunden. Der Mann ist geständig und muss sich bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug für sein Fehlverhalten verantworten. (zim)

14:31 Uhr

Montag, 23. Februar 2026

Neuer Vertreter der Stiftung Heilsarmee in der Steuergruppe Göbli

David Schlegel wird die Stiftung Heilsarmee neu in der Steuergruppe Göbli verteten.
Bild: zvg

David Schlegel, Senior Business Controller Sozialwerke der Stiftung Heilsarmee Schweiz, wird auf Empfehlung des Departements Soziales, Umwelt und Sicherheit (SUS) und auf Beschluss des Zuger Stadtrats ab 1. März 2026 für den Rest der Legislaturperiode 2023 bis 2026 als Mitglied in die Steuergruppe Göbli gewählt, wie einer Medienmitteilung der Stadt Zug zu entnehmen ist. Schlegel folgt auf Samuel Schwyn, der aus der Stiftung Heilsarmee ausgetreten ist und damit auch als deren Verteter der Steuerungsgruppe Göbli nicht mehr zur Verfügung steht. Die Gruppe besteht aus sieben Mitgliedern. Neben vier Mitgliedern, welche durch die Stadt bestimmt und gestellt werden, vertreten drei Personen die Stiftung Heilsarmee Schweiz in der Steuergruppe. (zim)

11:20 Uhr

Montag, 23. Februar 2026

Digitalisierung und KI: Kanton Zug will Arbeitnehmende «fit machen»

Digitalisierung und Künstliche Intelligenz verändern den Arbeitsmarkt. Der Kanton Zug startet deshalb die Sensibilisierungskampagne «Mein Plus» und ruft Arbeitnehmende dazu auf, «ihr berufliches Potenzial zu stärken und sich fit für die Zukunft zu machen.»

Digitalisierung und Künstliche Intelligenz werden den Arbeitsmarkt der Zukunft prägen.
Bild: Symbolbild: Shutterstock

In der Medienmitteilung zur Kampagne zitiert die Volkswirtschaftsdirektion eine Analyse der Konjunkturforschungsstelle und der ETH. Dieser zufolge sind vor allem IT-Berufe betroffen. Der KI-Wandel wirke sich aber auch auf andere berufliche Bereiche, wie etwa die Logistik oder den Verkauf, aus. «Die Kampagne fordert uns auf, wach zu bleiben, Veränderungen wahrzunehmen und uns zu fragen, wie wir uns für die Zukunft beruflich fit halten», beschreibt Dusan Milakovic, Leiter des Amts für Berufsbildung, das Ziel der Kampagne.

Auch finanzielle Unterstützung

Teil der Kampagne ist ein Zukunftscheck, dem sich Interessierte auf der Website «mein-plus.ch» unterziehen können, um ihre «Arbeitsmarktfähigkeit» einzuschätzen. Auch eine Podcast-Reihe wurde lanciert.

In der Medienmitteilung wird überdies die Wichtigkeit von Weiterbildungen betont. Das Amt für Berufsberatung Zug (BIZ), das die Kampagne gemeinsam mit dem kantonalen Amt für Berufsbildung entwickelt hat, bietet dabei Unterstützung an. Auch finanzielle: Sind keine finanziellen Möglichkeiten vorhanden und ist eine Ausbildung arbeitsmarktrelevant, spricht der Kanton Zug entsprechende Arbeitsmarktstipendien. Diese sind ebenfalls Teil des «Mein Plus»-Programms. (red)

16:32 Uhr

Sonntag, 22. Februar 2026

Zuger des Tages ist Thomas Schläppi

Thomas Schläppi ist neu im Steinhauser Stimmbüro tätig. Er wurde von denen örtlichen Grünen und der SP gemeinsam vorgeschlagen, teilt die Gemeinde mit. Schläppi löst Levin Freudenthaler (SP) ab.

Thomas Schläppi.
Bild: zvg

Das Stimmbüro organisiert die Urnenwahlen und Abstimmungen in der Gemeinde. Die Mitglieder überwachen die Durchführung und ermitteln die Ergebnisse.

Für seinen Dienst an der Demokratie ernennen wir Thomas Schläppi zu unserem Zuger des Tages. (bier)

13:28 Uhr

Sonntag, 22. Februar 2026

Neuer VR-Präsident in KI-Firma

Die Skyquest AG, ein auf Cloud- und KI-Lösungen spezialisiertes Technologieunternehmen mit Sitz in Zug, hat Rolf Stadler zum Präsidenten des Verwaltungsrats ernannt.

Rolf Stadler.
Bild: zvg

Laut einer Mitteilung verfügt Stadler über langjährige Erfahrung im Schweizer ICT-Umfeld und im Aufbau sowie in der Führung von Technologieunternehmen. So gründete er etwa Crayon Schweiz AG, ein führendes Schweizer Cloud- und Software-Beratungsunternehmen. (bier)

12:23 Uhr

Sonntag, 22. Februar 2026

Zwei Neue für den EVZ

Die EVZ-Frauen geben zwei Neuverpflichtungen für die kommende Saison bekannt: Die Verteidigerin Mara Frey wechselt von den ZSC Lions nach Zug. Die 45-fache Schweizer Nationalspielerin steht seit 2023 in Zürich unter Vertrag und absolvierte in der laufenden Saison alle 28 Partien der Regular Season. Die Luzernerin unterrichtet neben dem Eishockey als Lehrerin.

Mara Frey (links) und Emma Lintner spielen nächste Saison in Zug.
Bild: zvg

Ebenfalls neu zum EVZ stösst die 17-jährige Österreicherin Emma Lintner. Das Talent spielt derzeit in der Canadian High School Hockey League und hat laut Mitteilung einen Vertrag für die College-Liga NCAA  ab 2027. Sie überbrückt entsprechend die Zeit in Zug. (bier)

11:42 Uhr

Sonntag, 22. Februar 2026

Chamerin leitet neue Hünenberger Migros-Filiale

Am 5. März eröffnet die Migros ihre neue Filiale in Hünenberg: an der Luzernerstrasse 101, bei der Stadtbahnhaltestelle Zythus, wo zuvor der Spar war. Geleitet wird die Filiale von der 34-jährigen Chamerin Chantal Bühlmann. Sie werde unterstützt von einem 12-köpfigen Team. Auf rund 540 Quadratmetern werden die Produkte angeboten, teilt das Unternehmen mit.

Chantal Bühlmann ist Chefin der neuen Migros.
Bild: zvg

Zur Ausstattung gehören auch eine Recycling-Station, eine Fotostation sowie eine Box für Pakete. Eine Photovoltaikanlage deckt laut Mitteilung rund 85 Prozent des Eigenverbrauchs. (bier)

19:47 Uhr

Samstag, 21. Februar 2026

Zug United gewinnt den Cup

Die Zuger Unihockeyanerinnen haben den Cupfinal gegen Emmental mit 6:5 gewonnen. Nach 21 Sekunden erzielte Denisa Ratajova nach einer raffinierten Freistossvariante mit Passgeberin Franca Hürlimann den ersten Treffer für Zug United. Ratajova sollte mit drei Toren und zwei Assists die grosse Figur der Partie werden. Der Final fand erstmals in der neuen Krienser Halle statt – 3335 Fans waren dabei.

Die Zugerinnen mitsamt der verletzten Isabelle Gerig (sitzend) feiern mit dem Pokal.
Bild: Urs Flüeler/Keystone (Kriens, 21. 2. 2026)

«Es war eine tolle Teamleistung. Letzte Woche fiel Isabelle Gerig aus und wir mussten die Linien umstellen. Es ging drunter und drüber, darum ist es umso erfreulicher, dass wir als Team so auftreten konnten», wird Nathalie Spichiger in einer Mitteilung des Unihockeyverbands zitiert.

Es ist der vierte Cup-Erfolg für Zug United nach 2023, 2014 und 2007. Ausserdem gewannen die Zuger Highlands 2003 den Cup. (bier)

Pilatus Arena, Kriens. – 3335 Zuschauende. – SR Friemel/Hasselberg. Tore: 1. Ratajova (Hürlimann) 0:1. 2. Buri (Chuda) 1:1. 2. Spichiger (Ratajova) 1:2. 18. Croneld (Ratajova) 1:3. 21. Salzmann (Buri) 2:3. 28. Ratajova (Croneld) 2:4. 30. Salzmann (Garbare) 3:4. 38. Kurz 3:5. 39. Ratajova (Croneld) 3:6. 41. Salzmann (Chuda) 4:6. 42. Hanimann (Thomi) 5:6.

16:23 Uhr

Freitag, 20. Februar 2026

Zuger des Tages ist Ernst Moos

Heute feiert Ernst Moos seinen 90. Geburtstag. Der Stadtzuger FDP-Politiker präsidierte in den Jahren 1989 und 1990 den Kantonsrat, dem er sage und schreibe 32 Jahre lang angehörte (1967 bis 1998). Im zweiten Jahr seiner Amtszeit kam sein Sohn Stefan zur Welt – der heutige Kantonsratspräsident.

Der Jubilar Ernst Moos (Mitte) mit seinem Sohn Stefan Moos und Standesweibelin Pascale Schriber.
Bild: Pius Amrein (Zug, 20. 2. 2026)

Deshalb ist sein Besuch heute nicht nur der familiären Situation geschuldet gewesen, sondern geradezu Pflicht, erklärt Stefan Moos, der ebenfalls für die FDP politisiert: «Bei runden Geburtstagen von alt Kantonsratspräsidentinnen und alt Kantonsratspräsidenten gratuliert die Person, die dieses Amt aktuell innehat, mit einer Karte. Zudem bringt die Standesweibelin ein Geschenk in Form von Wein vorbei.»

Ernst Moos wohnt mit seiner Frau Anita in Zug und erfreut sich laut seinem Sohn «seinem Alter entsprechend» an sehr guter Gesundheit. Er treibt immer noch regelmässig Sport – auch wettkampfmässig: am Engadin Skimarathon oder auch an Orientierungsläufen.

Für seinen unermüdlichen Einsatz auf vielen Ebenen ernennen wir Ernst Moos zu unserem Zuger des Tages – zugleich unser Geburtstagsgeschenk. (bier)

15:00 Uhr

Freitag, 20. Februar 2026

Gottschalkenberg: Aussicht auf der Plattform Bellevue gesichert

Gute Nachrichten für die Aussichtsplattform Bellevue am Gottschalkenberg in Menzingen: Das Amt für Wald und Wild hat ein gezieltes Niederhalten des Waldes unterhalb der Plattform bewilligt. Damit wird die Aussicht langfristig gesichert. Das teilt der Kanton heute mit.

Wurde in der Vergangenheit oft durch zu hohe Bäume verdeckt: Die Aussicht von der Plattform Bellevue am Gottschalkenberg in Menzingen.
Bild: zvg

Der Wald unterhalb der Aussichtsplattform gehört dem Kanton Zug, ist rund 80 Jahre alt und habe in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend die Aussicht des beliebten Aussichtspunkts Bellevue verdeckt. Um die Aussicht wiederherzustellen, ersuchte der Gemeinderat Menzingen das Amt für Wald und Wild um eine Ausnahmebewilligung zur gezielten Niederhaltung der betroffenen Waldfläche. Die Ausnahmebewilligung wurde unter Beurteilung des öffentlichen Interesses und der Standortgebundenheit erteilt und anschliessend beschwerdefähig publiziert.

Die Bäume unterhalb der Plattform werden nun durch niedrigere Bäume ersetzt.
Bild: zvg

Auf Basis der rechtskräftigen Ausnahmebewilligung könnten nun die notwendigen Holzarbeiten zur Wiederherstellung der Aussicht ausgeführt werden. «Dafür werden Bäume in einem definierten Bereich entfernt, sofern sie eine festgelegte Höhe überschreiten», heisst es weiter. Die entstehenden Lücken werden mit Sträuchern und Bäumen geringer Endhöhe bepflanzt, damit in Zukunft auf einschneidende Niederhaltemassnahmen verzichtet werden könne.

Die Arbeiten werden Ende Februar durch den Staatsforstbetrieb ausgeführt. Der Eingriff werde auf das notwendige Minimum beschränkt. (stg)

14:40 Uhr

Freitag, 20. Februar 2026

Wohnraumstrategie: SVP Cham fasst vier Nein-Parolen

Am 8. März wird über die Wohnraumstrategie abgestimmt. Die SVP Cham fasste am Dienstag die Parolen für die Abstimmungen – und  beschloss einstimmig vier Nein-Parolen, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die SVP Cham beurteile die Wohnraumstrategie als politisch und finanziell riskant und lehne eine Ausweitung der gemeinderätlichen Kompetenzen und finanziellen Verpflichtungen in der vorliegenden Form klar ab.

Besonders kritisch würden die Aushebelung des Souveräns und das Instrument der Mietzinszuschüsse gesehen: Ohne Genehmigung durch die Gemeindeversammlung könne der Gemeinderat Blankoschecks in der Höhe von 40 Millionen Franken verteilen – und mit den Subventionen greife er direkt in den Mietmarkt ein. Dadurch werde das zur Verfügung stehende Angebot zusätzlich verteuert.

Die Massnahmen würden ausserdem einen weiteren Bürokratieaufwand in der Verwaltung bedeuten. Diese wachse ohnehin seit mehreren Jahren bereits überdurchschnittlich. (stg)

12:08 Uhr

Freitag, 20. Februar 2026

V-Zug: Zwei neue Managerinnen

Die V-Zug Holding AG beruft Barbara Hans und Yvonne Ongetta in die Geschäftsleitung, wie es in einer Mitteilung heisst.

Bei der Zuger Traditionsfirma gibt es einen Wechsel in der Geschäftsleitung.
Bild: Dominik Wunderli

Hans übernehme seit Mitte Februar als Chief Marketing Officer die Verantwortung für die globale Markenführung und die Weiterentwicklung des Marketings. Ongetta werde per Mitte April als Chief International Officer die internationale Expansion und die Stärkung der vier Fokusregionen Deutschland, China, Australien und Vereinigtes Königreich vorantreiben. (stg)

11:08 Uhr

Freitag, 20. Februar 2026

Regierungsrat: Mitte nominiert die Bisherigen

Die Delegierten der Mitte Kanton Zug haben ihre drei bisherigen Regierungsratsmitglieder für die Wahlen im kommenden Oktober nominiert: Silvia Thalmann-Gut, Laura Dittli und Andreas Hausheer sollen ihre Sitze verteidigen, geht aus einer Mitteilung hervor.

Die Nominierten (von links): Volkswirtschaftsdirektorin Silvia Thalmann-Gut, Gesundheitsdirektor Andreas Hausheer und Sicherheitsdirektorin Laura Dittli.
Bild: zvg

Zudem fasste die Partei die Parolen für die eidgenössischen Abstimmungen vom 8. März und beschloss viermal die Nein-Parole – zur Bargeld-Initiative, Klimafonds-Initiative, Halbierungs-Initiative sowie zur Individualbesteuerung. (bier)

08:07 Uhr

Freitag, 20. Februar 2026

Cham: Auffahrunfall im Feierabendverkehr

In Cham erlitten am Donnerstagabend zwei Personen nach einem Unfall leichte Verletzungen. Wie die Zuger Polizei mitteilt, ereignete sich der Vorfall kurz vor 18.15 Uhr auf der Autobahn A4, unmittelbar nach der Blegikurve in Fahrtrichtung Luzern.

Beim Auffahrunfall waren insgesamt vier Autos involviert.
Bild: Zuger Polizei

Im dichten Feierabendverkehr kam es auf dem Normalstreifen zu einem Auffahrunfall mit vier Autos. Zwei Personen haben sich laut der Polizei nach der Kollision über Nackenschmerzen beklagt. Sie werden sich bei Bedarf selbstständig in ärztliche Behandlung begeben.

Von den vier involvierten Autos waren drei nicht mehr fahrbar und mussten von einem privaten Abschleppunternehmen abtransportiert werden. Der Sachschaden beträgt gesamthaft mehrere Zehntausend Franken. Für die Unfallaufnahme sowie die Fahrzeugbergung musste der Normalstreifen im Bereich der Unfallstelle gesperrt werden. Dies führte zu einem längeren Rückstau. (sfr)

16:29 Uhr

Donnerstag, 19. Februar 2026

EVZ-Frauen Chiara Eggli und Sarah Mettler sind Zugerinnen des Tages

Chiara Eggli (links) und Sarah Mettler sind Zugerinnen des Tages.
Bild: Bilder: zvg

Chiara Eggli und Sarah Mettler verlängern ihr Engagement beim EV Zug. Das macht sie zu unseren Zugerinnen des Tages.

Die 20-jährige Stürmerin Chiara Eggli ist seit der Gründung im Jahr 2023 Teil des EVZ Women’s Team. Der EVZ verlängert mit der gebürtigen Zugerin vorzeitig bis und mit Saison 2027/28, so der Verein in einer Mitteilung.

Auch Sarah Mettler bleibt beim EVZ, wie es weiter heisst. Die erst 15-jährige Stürmerin kam in der laufenden Saison der PostFinance Women’s League zu 23 Einsätzen mit dem EVZ Women’s Team und unterschreibt ebenfalls für zwei weitere Jahre.

«Ich freue mich sehr. Chiara und Sarah verfügen über grosses Potenzial und haben sich in dieser Saison gut weiterentwickelt. Mit den Vertragsverlängerungen setzen wir weiter auch auf Kontinuität und bieten eine Perspektive für junge und talentierte Spielerinnen», wird Head Coach Daniela Diaz in der EVZ-Mitteilung zitiert. (stg)

13:03 Uhr

Donnerstag, 19. Februar 2026

Pilotprojekt zur Entlastung des Gesundheitssystems

Die Stadt Zug startet im März das Pilotprojekt «Organisation Pflegenotfall durch Pflegelotsen», wie sie in einer Mitteilung bekannt gibt. Spezialisierte Pflegeexpertinnen und -experten des Zuger Kantonsspitals und der Spitex Kanton Zug – die sogenannten Pflegelotsen – sollen dafür sorgen, dass ältere Menschen im Pflegenotfall schnell die passende Unterstützung erhalten. Ziel ist es, pflegerische oder soziale Unterversorgung rasch zu beheben, Angehörige zu entlasten und unnötige Spitaleintritte zu vermeiden.

Die Stadt Zug will mit dem Pilotprojekt dafür sorgen, dass Senioren nicht unnötig oder zu früh in Pflegeheime ziehen.
Bild: Stefan Kaiser (Baar, 28. 1. 2022)

Die Zuweisung an die Pflegelotsinnen und Pflegelotsen erfolge dabei durch professionelle Leistungserbringer wie Spitex, Hausarztpraxen oder Notfallstationen, heisst es weiter. Ergänzend werden zwei Pflegenotfallbetten im Alterszentrum Neustadt bereitgestellt, um Betroffene bei akutem Unterstützungsbedarf temporär aufnehmen zu können.

Die Pilotphase läuft bis 2028 und wird gemäss Mitteilung wissenschaftlich durch die Universität Luzern begleitet und evaluiert. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen als Grundlage für eine mögliche Integration des Modells in die regionale Gesundheitsversorgung dienen. (tos)

09:46 Uhr

Donnerstag, 19. Februar 2026

Fraktionen fordern Sitz- und Ruheorte in der Stadt Zug

Die Motion «beSITZbare Stadt – Bewegung für die Langsamen», eingereicht von den Fraktionen der SP, ALG-CSP und Mitte der Stadt Zug, fordert vom Zuger Stadtrat ein Konzept zur besseren Nutzbarkeit des öffentlichen Raums für Seniorinnen und Senioren und Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Die Motion schlägt ein zusammenhängendes Netz aus Sitzgelegenheiten, Ruhepunkten und kleinen Aufenthaltsorten entlang wichtiger Alltagswege vor – etwa zwischen Wohnquartieren, Einkaufsmöglichkeiten, Haltestellen, Arztpraxen oder Naherholungsräumen.

Eine idyllische Sitzgelegenheit am Zugersee
Bild: Leserbild: Hermann Stutz-Reding

Zunächst solle eine Bestandsaufnahme erfolgen, danach eine schrittweise Umsetzung mit Bericht an den Grossen Gemeinderat der Stadt Zug (GGR), wie es in der Motion heisst. Die Bevölkerung, insbesondere ältere Menschen, soll in die Planung einbezogen werden. Ziel sei es, «Wege in Etappen bewältigbar zu machen, Selbstständigkeit zu erhalten, soziale Kontakte zu fördern und Vereinsamung vorzubeugen». Mit gezielten, kostengünstigen Massnahmen soll die Stadt «generationenübergreifend zugänglicher und lebenswerter» werden. (ats)

16:46 Uhr

Mittwoch, 18. Februar 2026

Matia Birchler ist Zuger des Tages

Matia Birchler macht den nächsten Schritt in seiner Karriere: Der 19-jährige Goalie des EV Zug hat einen Zweijahresvertrag bis 2028 unterschrieben. Birchler wird damit hinter Leonardo Genoni, 38, und Neuzugang Mathieu Croce, 22, die Rolle des dritten Torhüters einnehmen. Laut dem EV Zug soll Birchler in der kommenden Saison in die Swiss League ausgeliehen werden, um möglichst viele Einsatzminuten zu sammeln. In dieser Saison spielte er im U21-Team und hat bisher 30 Spiele bestritten.

Matia Birchler wird mit einem Profivertrag ausgestattet.
Bild: Mike Wiss / Freshfocus (25. 11. 2025)

Zudem teilt der EV Zug mit, dass die Verträge von Chiara Eggli (20) und Sarah Mettler (15) verlängert werden. Eggli ist seit der Gründung im Jahr 2023 Teil des EVZ-Frauen-Teams. Der EVZ verlängert mit der gebürtigen Zugerin vorzeitig bis und mit Saison 2027/28. Ebenfalls für zwei weitere Jahre unterschreibt Sarah Mettler. Die 15-Jährige kam in der laufenden Saison zu 23 Einsätzen. (pz/rem)

16:05 Uhr

Mittwoch, 18. Februar 2026

Kommission beantragt fakultatives Behördenreferendum für Villenkauf

Ansicht von oben: Die schöne Villa Unterer Frauenstein an der Artherstrasse 6 in Zug.
Bild: Mathias Blattmann (11. 7. 2025)

Die Stadt Zug will bekanntlich die Villa Unterer Frauenstein am Zugersee für 44 Millionen Franken kaufen. Dafür beantragte der Stadtrat vergangenen Dezember beim Grossen Gemeinderat der Stadt Zug (GGR) die Zustimmung für den Kauf der Liegenschaft an der Artherstrasse 6. Über das Geschäft wird am kommenden Dienstag (24. Februar, 17 Uhr, Regierungsgebäude) an der Februar-Sitzung des GGR beraten und abgestimmt.

Die Bau- und Planungskommission (BPK) hat das Geschäft nun vorgängig besprochen und beantragt, den Beschluss über den Kauf dem fakultativen Behördenreferendum zu unterstellen, also die Zuger Bevölkerung über den Kauf abstimmen zu lassen, wie die BPK in einem Bericht schreibt. Bei der Schlussabstimmung über den Antrag stimmten 8 Mitglieder mit Ja und zwei mit Nein. Einer der Gründe für den Antrag sei «der überrissene Preis», wie aus dem BPK-Bericht hervorgeht. Der  Bevölkerung müsse diese Chance der Mitsprache gegeben werden.

Die Geschäftsprüfungskommission (GPK) hingegen beantragt, die Liegenschaft, nach Massgabe des Kaufrechtsvertrages vom 18. Dezember 2025 zwischen der Einwohnergemeinde Zug und der Verwaltungsgenossenschaft Zug, zum Preis von 44 Millionen Franken zu erwerben, wie ihrem Bericht zu entnehmen ist. Das letzte Wort hierbei hat der GGR am kommenden Dienstag. (tn)

13:24 Uhr

Mittwoch, 18. Februar 2026

55 Jahre Kids-Kleiderbörse Cham

Die Kids-Kleiderbörse Cham gibt es bereits seit 55 Jahren.
Bild: zvg

Die Kids-Kleiderbörse Cham feiert ihr 55-jähriges Bestehen. Seit 1971 engagieren sich zahlreiche Helfer und Helferinnen dafür, gut erhaltene Kinderkleider, Schuhe und Spielsachen weiterzugeben, statt wegzuwerfen. Zweimal im Jahr wird der Pfarreiheimsaal Cham zum Treffpunkt für Familien – rund 7'000 Artikel finden jeweils innert kurzer Zeit neue Besitzerinnen und Besitzer. Damit ist die Börse zu einer der grössten im Kanton Zug gewachsen und steht für gelebte Nachhaltigkeit in der Region.

Die Jubiläumsbörse Frühling 2026 findet am Freitag, 20. März, (Annahme 14 bis 18 Uhr) und Samstag, 21. März, (Verkauf 9 bis 12 Uhr, Rückgabe 16.30 bis 17.30 Uhr) statt. Detailliertere Informationen sind unter www.kidskleiderboerse-cham.jimdo.com zu finden. (ats)

12:02 Uhr

Mittwoch, 18. Februar 2026

Leitungswechsel bei der GLP Steinhausen

Monia Amacker übergibt die Leitung der GLP Steinhausen an Jonas Bächli.
Bild: zvg

Nach über drei Jahren Führung übergibt Monia Amacker die Leitung der GLP Steinhausen an Jonas Bächli, wie die Partei mitteilt. Der Entscheid steht in Zusammenhang mit ihrem geplanten Wegzug aus dem Kanton Zug.

Monia Amacker baute zahlreiche Kontakte auf und pflegte diese nachhaltig. Sie prägte die Arbeit der Ortspartei sowohl inhaltlich wie organisatorisch entscheidend mit. Rückblickend sagt Amacker: «Besonders wertvoll waren für mich der offene Austausch mit den anderen Parteien in Steinhausen sowie die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat.» Sie blickt dankbar auf eine Zeit zurück, in der sie sich politisch willkommen und ernst genommen fühlte.

Mit dem Kantonswechsel von Monia Amacker verliert die GLP Kanton Zug zudem ein Mitglied des kantonalen Vorstands. Amacker war unter anderem massgeblich an den Kampagnen für die Kreislaufinitiative sowie am Auftritt der GLP an der Zugermesse beteiligt. Auch im Gemeinderatswahlkampf setzte sie sich für die Sichtbarkeit der GLP ein.

Die Mitgliederversammlung der GLP Steinhausen hat am 7. Februar 2026 die Übergabe der Leitung an Jonas Bächli beschlossen. Der ausgebildete Zweiradmechaniker ist aktives Mitglied der GLP Steinhausen und bringt durch seine Ausbildung sowie seine aktuelle Tätigkeit als Bau- und Projektleiter im Bereich Elektromobilität eine grosse Expertise in Mobilitätsfragen mit. (cb)

10:30 Uhr

Mittwoch, 18. Februar 2026

Das Schulareal Guthirt.
Bild: Archivbild: Stefan Kaiser

Schulanlage Guthirt: Stadt Zug befragt die Bevölkerung

Das Stadtzuger Quartier Guthirt wächst und die gleichnamige Schulanlage sei in den vergangenen Jahren zu klein geworden, schreibt die Stadt Zug in einer Medienmitteilung. Die Anlage müsse deshalb erweitert werden. Die Stadt will nun wissen, welche Anliegen und Erwartungen die Quartierbewohnerinnen und -bewohner haben. Sie wird deshalb in den kommenden Tagen eine Bevölkerungsbefragung durchführen lassen. Mit der Befragung beauftragt wurde das Meinungsforschungsinstitut gfs.bern. Die Online-Befragung dauere rund 15 Minuten, die Daten würden vertraulich und anonymisiert behandelt, schreibt die Stadt. Bauvorsteherin Eliane Birchmeier (FDP) hofft auf eine möglichst rege Teilnahme.

Weiter findet im Mehrzweckraum des Schulhauses Guthirt eine öffentliche Ausstellung zum geplanten Erweiterungsbau Guthirt statt. Diese ist vom 19. Februar bis am 21. März 2026, jeweils am Donnerstag und Freitag von 16 bis 19 Uhr sowie am Samstag von 9 bis 12 Uhr, zugänglich. Donnerstags seien jeweils Fachpersonen vor Ort, um Fragen zu beantworten, schreibt die Stadt. (bro)

16:23 Uhr

Dienstag, 17. Februar 2026

Zuger des Tages ist ein Migros-Kind

Stefan Zurkirchen.
Bild: zvg

Ab 1. März übernimmt Stefan Zurkirchen die Leitung der Migros im Chamer Neudorf-Center. Wie die Genossenschaft Migros Luzern mitteilt, folgt der 36-Jährige auf Bekim Shotanaj, der in die Betriebszentrale Dierikon wechselt.

Zurkirchen absolvierte laut Mitteilung vor 18 Jahren seine Lehre bei der Migros Luzern und leitete danach die Filialen Grabenstrasse und Steinhausen. Derzeit ist er noch stellvertretender Filialleiter im Surseepark.

Für sein Comeback im Kanton Zug ernennen wir Stefan Zurkirchen zu unserem Zuger des Tages. (bier)

15:14 Uhr

Dienstag, 17. Februar 2026

Kinder und KI: Kanton biete Kurse an

Die diesjährige «Hey Zug»-Kampagne stellt den Umgang von Kindern und Jugendlichen mit digitalen Medien ins Zentrum. Wie die Gesundheitsdirektion Kanton Zug mitteilt, unterstützt das Amt für Sport und Gesundheitsförderung Eltern dabei, ihre Kinder durch die digitale Welt zu begleiten.

Die Kampagne des Kantons.
Bild: zvg

Unter dem Motto «Begleite dein Kind. Auch digital.» vermittelt die Kampagne Tipps zu Bildschirmzeit, Vorbildfunktion und Alternativen wie Bewegung. 2026 finden dazu verschiedene Veranstaltungen statt, etwa zu Gaming oder KI im Familienalltag. Mehr Informationen darüber gibt es online. (bier)

13:12 Uhr

Dienstag, 17. Februar 2026

WWZ erweitert Chamer Fernwärmenetz

Ab dem 2. März startet die WWZ AG nach eigenen Angaben auf der Hünenbergerstrasse in Cham mit dem Bau eines weiteren Abschnitts des Fernwärmeverteilnetzes. Die Leitung führt von der Alpenstrasse Richtung Langweid und soll künftig mehrere Liegenschaften versorgen, eine genaue Zahl erwähnt die Mitteilung nicht.

Die WWZ AG baut.
Bild: Stefan Kaiser

Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Frühjahr 2027, der Verkehr wird im Einspurbetrieb mit Lichtsignalen geregelt. Parallel erneuere WWZ Strom-, Gas- und Wasserleitungen. Das Projekt ist Teil des Wärmeverbunds Ennetsee, der Abwärme der Renergia in Perlen nutzt. (bier)

10:40 Uhr

Dienstag, 17. Februar 2026

Aufrecht Zug sagt je zweimal Ja und Nein

Am 8. März wird abgestimmt.
Bild: Alessandro Dalle Valle/Keystone

Die sogenannte Bürgerbewegung Aufrecht Zug empfiehlt hinsichtlich der Abstimmungen am 8. März die Annahme der Initiativen «Bargeld ist Freiheit» sowie «200 Franken sind genug!». Die Klimafonds-Initiative sowie die Individualbesteuerung lehnt die Mehrheit der Mitglieder hingegen ab, ist einer Mitteilung zu entnehmen. (bier)

08:52 Uhr

Dienstag, 17. Februar 2026

Neuer Geschäftsführer bei Merck

Leif Moll ist neuer Geschäftsführer der Merck (Schweiz) AG mit Sitz in Zug und übernimmt zudem die Rolle des Country Speakers. Dies teilt das Unternehmen mit. Er folgt auf Florian Schick, der nach Deutschland wechselt. Moll verfüge über fast 20 Jahre Erfahrung in der Pharmabranche und war zuletzt Geschäftsführer von Merck in Österreich.

Leif Moll.
Bild: zvg

Merck ist ein weltweit tätiges Wissenschafts- und Technologieunternehmen mit rund 62’000 Mitarbeitenden. Es ist in den Bereichen Life Science, Healthcare und Electronics aktiv und entwickelt nach eigenen Angaben unter anderem Lösungen zur Medikamentenherstellung, Therapien zur Krankheitsbehandlung sowie Technologien für intelligente Geräte. 2024 erzielte Merck in 65 Ländern einen Umsatz von 21,2 Milliarden Euro. (bier)

16:25 Uhr

Montag, 16. Februar 2026

Noé Roth ist unser Zuger des Tages

Er gehört zu den Medaillenhoffnungen für die Olympischen Winterspiele: Der Zuger Aerials-Athlet Noé Roth. Morgen Dienstag startet er etwa um 13.30 Uhr zur Qualifikation bei den Aerials. Wir küren ihn schon heute zum Zuger des Tages und drücken ihm die Daumen.

Im Vorfeld hat er bei Tele 1 über sein Training, die chinesische Konkurrenz und Leistungsdruck gesprochen. (rem)

Mehr zum Thema:

14:14 Uhr

Montag, 16. Februar 2026

In der Metalli Ingenieurberufe kennenlernen

In der ganzen Schweiz findet am 4. März der «Engineers' Day» statt. Unternehmen, Hochschulen und Organisationen öffnen an diesem Tag ihre Türen für junge Menschen, um ihnen die Vielfalt der Ingenieur-, Mint- und Tech-Berufe näherzubringen. Gastgeberin am «Engineers' Day» ist auch die Hochschule Luzern. Unter dem Motto «Ingenieur:in werden? Klar kannst du das!» zeigt die HSLU vom 4. bis 7. März in vier Zentralschweizer Einkaufszentren, wie Ingenieurinnen und Informatiker arbeiten. «Forschung, Technik und Innovation werden dabei einfach zugänglich und interaktiv erlebbar gemacht», heisst es in einer Mitteilung der HSLU. Am Donnerstag, 5. März, findet die Veranstaltung in der Metalli in Zug statt. Sie dauert von 11 bis 20 Uhr. (rh)

10:57 Uhr

Montag, 16. Februar 2026

Das Zuger Verwaltungsgericht zügelt

Das Verwaltungsgericht befindet sich neu im Theilerhaus an der Hofstrasse.
Bild: Matthias Jurt (15. 1. 2026)

Das Verwaltungsgericht des Kantons Zug bezieht am 24. Februar seinen neuen Sitz im Theilerhaus. Ab dann ist es an der Hofstrasse 13 in Zug zu finden. Das Gebäude an der Aa 6 wird im Zuge der Arealüberbauung an der Aa abgerissen. Am Freitag, 20. Februar, ist der Schalter bis 11.45 Uhr am alten Standort geöffnet, wie das Verwaltungsgericht mitteilt. Am Montag, 23. Februar, bleibt der Schalter ganztags geschlossen. Ab dem 24. Februar gelten die normalen Schalteröffnungszeiten am neuen Standort. (rh)

08:12 Uhr

Montag, 16. Februar 2026

Zuger Curler erreichen Final

Als letzten Test vor der Junioren-WM waren die Zuger um Skip Felix Lüthold beim Swiss Cup in Arlesheim im Einsatz. Nach drei Siegen in der Vorrunde bezwangen sie Dübendorf mit 7:2.

Das Team Zug-Dübendorf (von rechts): Skip Felix Lüthold, Leon Wittich, Jonas Feierabend, Livio Ernst und Nils Freimann.
Bild: zvg

Im Halbfinal wartete das Team von Skip Ryne Fisher aus Kanada. Die Partie war ausgeglichen. Mit zwei Steinen Vorsprung ging Lüthold ins letzte End, jedoch konnten die Kanadier zum 6:6 ausgleichen. Dank dem Vorteil des letzten Steins konnten die Zuger das Zusatzend für sich entscheiden. Auch der andere Halbfinal musste in die Verlängerung, dort unterlag Deutschland (Skip Leonhard Angrick) dem Team Interlaken-Bern (Timo Zingg).

Im schweizerischen Final fiel die Entscheidung im vierten End, als die Berner drei Punkte machten. Zwar kamen die Zuger im siebten End bis auf einen Stein heran. In der Folge schrieb Zingg noch einen Stein – Zug verlor mit 4:6.

Die Junioren-WM in Kopenhagen beginnt am 24. Februar und dauert bis zum 3. März. (bier)

18:32 Uhr

Sonntag, 15. Februar 2026

Die Damen der Frauengemeinschaft Cham sind Zugerinnen des Tages

Die Frauengemeinschaft Cham spendet für ein Ferienlager für Kinder und Jugendliche. Von links: Veronica Noguerol (HZH)  Margit Conrad (FG), Yvonne Truttmann (FG), Lucia Geisshüsler (HZH) und Elisabeth Ems (FG).
Bild: zvg

Die Chamer Frauengemeinschaft (FG) hat im November 2025 am «Chomer Märt» eine «Märt Beiz» geführt und dabei Geld für das Heilpädagogische Zentrum Hagendorn (HZH) gesammelt. Unterstützt wird damit gemäss Mitteilung des Vereins ein Ferienlager für Kinder und Jugendliche mit kognitiven Beeinträchtigungen. 7000 Franken sind zusammengekommen – dies laut den Verantwortlichen auch dank des Engagements von Helferinnen, Kuchenbäckerinnen und des «Strickhöcks».

Kürzlich haben Margit Conrad, Yvonne Truttmann und Rota Regez von der Frauengemeinschaft Cham den Check in Hagendorn übergeben. Für so viel Engagement verleihen wir der Frauengemeinschaft Cham den Titel als Zugerin des Tages. (cro)

11:23 Uhr

Sonntag, 15. Februar 2026

Grosses Interesse der Schule am Museum Burg Zug

Das Museum Burg Zug blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück.
Bild: Matthias Jurt (Zug, 24. 3. 2021)

Insgesamt besuchten 13'891 Personen das Museum Burg Zug. Unter ihnen waren 8’575 Erwachsene und 5’316 Kinder unter 16 Jahren und dies, obwohl keine grossen Veranstaltungen wie das Mittelalterfest in diesem Jahr stattfanden und die neue Sonderausstellung erst im Herbst eröffnete. Das ist der Jahresmedienmitteilung 2025 des Museums zu entnehmen.

Das Interesse der Schulen erreichte einen neuen Höhepunkt: 1’852 Schülerinnen und Schülern aus 119 Klassen sowie 12 Ferienbetreuungsangebote nutzten die Führungen und Workshops. Besonders gefragt waren das Format «Leben im Mittelalter» sowie die im November eröffnete Sonderausstellung «hûs, stat, fëld - Mittelalter in der Zentralschweiz».

Die Programme biete zahlreiche Anknüpfungspunkte an den Unterricht und bestätigen die wichtige Rolle des Museums in der kulturellen Bildungsarbeit, ist weiter zu lesen. Sehr guten Anklang habe auch das neu entwickelte Format der «Handling Collection» mit ausgewählten Original- und Replikobjekten, die von den Kindern berührt und aus der Nähe untersucht werden dürfen, gefunden. Geschichte werde damit buchstäblich begreifbar.

Neben den Schulklassen führte das Team des Museums total 25 Gruppen durch die Ausstellungen, leitete 54 Kindergeburtstage und bot 53 öffentliche Veranstaltungen an. Grossen Zuspruch fand die neue Taschenlampenführung «Galgen, Rad und Scheiterhaufen», die in schummrigem Licht ein düsteres Kapitel der Zuger Rechtsprechung beleuchtet. Premiere feierte auch ein Spielenachmittag für Kinder, der zahlreiche Familien anlockte.

Zu den bewährten Klassikern gehörten die Formate des «Bestimmungstags», an dem Zugerinnen und Zuger alte Objekte ins Museum bringen und ihre Herkunft und ihren Wert bestimmen lassen können oder die Teilnahme am Bundesfeiertag, der Chornacht, den Europäischen Tagen des Denkmals, dem Schlössertag und dem Märlisunntig. (cro)

16:51 Uhr

Freitag, 13. Februar 2026

Zuger des Tages sind drei Fasnachtsoberhäupter mit verwirrender Verwandtschaft

Zuger des Tages (von links): Räbevater Silvan Hotz-Rust, Legorenvater Martin Rust und Hudivater Gregor Bochsler-Rust.
Bild: zvg

Ein verwandtschaftlich verstricktes Trio ist heuer an der Spitze der Zuger Fasnacht, wie Fasnächtler Hans-Peter Schweizer aus Walchwil berichtet. Und zwar verhält sich das folgendermassen: Räbevater Silvan Hotz-Rust ist der Schwager von Legorenvater Martin Rust. Dieser wiederum ist der Cousin von Hudivater Gregor Bochsler-Rusts Ehefrau Sonja. Legorenvater Martin Rust und Räbevater Silvan Hotz-Rusts Frau Andrea sind die Kinder des Bäckers Paul Rust. Dieser wiederum ist der Bruder von Käser Arnold Rust, welcher der Vater von Hudivater Gregor Bochsler-Rusts Frau Sonja ist.

Bäcker Rust und Käser Rust haben einen weiteren Bruder, Alois Rust, gelernter Metzger und ehemaliger Wirt im Pfaffenboden und 1993 Hudivater in Walchwil. Heute amtet er als Althudivater in der Zunft zur Walachei.

Da soll mal einer sagen, das Fasnachtsgen vererbe sich nicht weiter! Für so viel verwirrende Verwandtschaft ernennen wir die drei aktuellen Fasnachtsoberhäupter zu den heutigen Zugern des Tages. (cb)

15:33 Uhr

Freitag, 13. Februar 2026

Betreuungsgebäude Herti ist eröffnet

Mit der Eröffnung des neuen Betreuungsgebäudes im Schulareal Herti stünden nun genügend Plätze für alle interessierten Familien in Zug zur Verfügung. Wie die Stadt mitteilt, bietet das sanierte Gebäude moderne Räume zum Essen, Spielen und Lernen, darunter Bewegungs- und Hausaufgabenräume sowie gedeckte Terrassen und einen neu gestalteten Aussenbereich. Heute erhielt die Bevölkerung beim Tag der offenen Tür Einblick. Laut Stadtrat Etienne Schumpf stärkt das Angebot die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Insgesamt entstanden Räumlichkeiten für sieben Betreuungsgruppen.

Stadtrat Etienne Schumpf (Zweiter von rechts) mit Stadträtin Eliane Birchmeier, Kai Bruhnsen (ganz rechts), Standortleiter Betreuung und Remo Krummenacher, Rektor Stadtschulen.
Bild: zvg

Auch die Erweiterung der Schulanlage Herti in unmittelbarer Nachbarschaft erfolgt laut Mitteilung termingerecht. Der Innenausbau und die Aussenanlage sollten bis Dezember fertiggestellt sein. Vorgesehen sei, dass die neue Schulanlage wie geplant nach den Sportferien 2027 in Betrieb genommen werden könne. (bier)

13:32 Uhr

Freitag, 13. Februar 2026

Auszeichnung für den Zuger Musiker Sven Müller

Sven Müller alias The Delta Magpie ist ein versierter Multiinstrumentalist, der sich dem Delta Blues verschrieben hat.
Bild: zvg

An der Preisverleihung «Swiss Blues Award» in der Mühle Hunziken gewann Seven Müller alias The Delta Magpie den Preis für den «Best Emerging Act of the year», wie der Künstler selbst mitteilt. Der Musiker aus Allenwinden gab eine Kostprobe seines Könnens und begeisterte damit das Publikum.

Der Preis ist eine von mehreren namhaften Auszeichnungen der Swiss Blues Society, mit welcher herausragende Leistungen von Künstlerinnen, Veranstaltenden und Förderern der einheimischen Bluesszene gewürdigt und gefördert werden.

Als Multi-Instrumentalist mit Fokus auf Ragtime und Root Blues hat er sich eine unverwechselbare Handschrift angeeignet. Seine Vorliebe für diese Musikstile des frühen 20. Jahrhunderts orientiert sich klar an deren traditionellen Wurzeln. Mit Gesang und virtuosem Spiel verarbeitet The Delta Magpie auch seine eigene Biografie in seiner Musik. (cb)

09:40 Uhr

Freitag, 13. Februar 2026

Handball-Akademie der Männer im OYM eröffnet im Sommer 2026

Die Verantwortlichen der Handball-Akademie im OYM, von links: Pascal Jenny, Präsident Schweizer Handball-Verband, Andy Schmid, Operative Leitung Handball-Akademie Männer, Hans-Peter Strebel, Chairman of the Board OYM, Knut Ove Joa, A-Nationaltrainer Frauen und Cheftrainer Handball-Akademie Frauen, Lukas von Deschwanden, Operative Leitung Handball-Akademie Männer und Mick Ravenshorst, COO OYM.
Bild: zvg

Der Schweizerischer Handball-Verband baut seine Nachwuchsstrukturen weiter aus und eröffnet ab Sommer 2026 die Concordia Handball-Akademie Männer im Spitzensportzentrum OYM AG in Cham, wie das OYM in einer Mitteilung schreibt. Die neue Männer-Akademie ergänzt die seit 2020 bestehende Frauen-Akademie am selben Standort.

Die tägliche Leitung der Männer Akademie übernimmt Lukas von Deschwanden. Verantwortlich ist Andy Schmid. Gemeinsam mit Torhütertrainer Milos Cuckovic bilden sie die sportliche Leitung. Der Selektionsprozess startete im Mai 2025 und wird in Zusammenarbeit mit den Regionalauswahl-Trainern sowie dem U17-Nationaltrainer Valentin Bay durchgeführt.

Namenssponsorin ist – wie bei den Frauen – die Krankenkasse Concordia, die ihr langjähriges Engagement im Schweizer Handball weiter ausbaut. In der ersten Saison 2026/27 soll die Akademie zehn bis zwölf Spieler umfassen. Trainiert wird von Montag bis Donnerstag im OYM. Parallel besteht die Möglichkeit, das OYM College zu besuchen.

Die Nachwuchsförderung im Männer-Leistungssport basiere künftig auf drei Säulen, heisst es weiter. Die bestehenden Akademien in Schaffhausen und Bern würden zentrale und erfolgreiche Standorte bleiben und stünden nicht in Konkurrenz zum neuen Angebot. (cro)

16:23 Uhr

Donnerstag, 12. Februar 2026

Zuger des Tages ist ein Zunftpaar

Das diesjährige Zunftpaar der Schiissigässlizunft (SGZ) besteht aus Martina Weber als Zunftmutter Martina I. die Unterworfene und Roland Hotz als Zunftvater Roland I. der Werfer. Erstmals in der Geschichte der Zuger Zunft stammt die Zunftmutter aus einer Berggemeinde, teilt die SGZ mit.

Martina Weber und Roland Hotz.
Bild: zvg

Die Menzingerin habe das Schiissigässli bereits als Kantonsschülerin kennengelernt. Nach Studienjahren in der Romandie und in Schottland arbeitet sie heute als Juristin. Roland Hotz aus Zug absolvierte eine kaufmännische Lehre bei der Stadt und arbeitet seit 26 Jahren für die AHV/IV des Kantons. Der frühere Leichtathlet engagiere sich seit Jahren in der Fasnacht, unter anderem bei der «Fruchtbaar»

Für seine Unerschrockenheit, diese grosse Bürde auf sich zu nehmen, ernennen wir das Zunftpaar zu unserem Zuger des Tages. (bier)

15:23 Uhr

Donnerstag, 12. Februar 2026

Herti-Leerkündigung: SP legt nach

Die SP Kanton Zug stellt in einer zweiten Interpellation an den Regierungsrat weitere Fragen im Zusammenhang mit der Leerkündigung von vier Häusern im Hertizentrum durch die Zuger Pensionskasse und die WWZ: beispielsweise zu den ursprünglichen Investitionen und der heutigen Bilanzierung der Liegenschaften, zu den erwarteten Sanierungs- und Erweiterungskosten sowie zur geplanten Rendite nach dem Umbau.

Vier von fünf Hertizentrum-Hochhäuser werden geleert, um sie zu sanieren.
Bild: Matthias Jurt

Ebenso verlangt sie laut einer Mitteilung Auskunft zum künftigen Wohnungsmix, zur konkreten Höhe der vorgesehenen Marktmieten und zu allfälligen Auflagen der Korporation Zug als Baurechtsgeberin. Schliesslich will sie wissen, ob der Regierungsrat bereit ist, auf die Sicherung von 68 preisgünstigen Wohnungen hinzuwirken. Diese sollen in den sanierten Häusern dereinst als bezahlbarer Wohnraum erhalten bleiben. Ein einfacherer Ausbaustandard könne helfen, die Mieten tragbar zu halten.

In einer ersten Interpellation Anfang Februar stellten die Interpellanten grundsätzliche Fragen zur Pensionskasse Zug sowie zur Mietpreisentwicklung der Wohnungen in deren Eigentum. (bier)

11:23 Uhr

Donnerstag, 12. Februar 2026

Brüngger wird Pro-Senectute-Chefin

Carina Brüngger-Ebinger wird per 1. August neue Geschäftsleiterin der Pro Senectute Kanton Zug. Sie tritt die Nachfolge von Martin Kolb an, der sich künftig auf die Leitung des Wohnfonds konzentriere, geht aus einer Mitteilung hervor.

Carina Brüngger.
Bild: zvg

Brüngger ist seit 2019 Geschäftsführerin der Spitex Zug mit rund 300 Mitarbeitenden und verfüge über breite Führungserfahrung im Sozial- und Gesundheitswesen. Zuvor war sie unter anderem als CFO in der Privatwirtschaft tätig. Politisch ist sie als Zuger Kantonsrätin aktiv und war zwölf Jahre Gemeinderätin in Steinhausen. Sie strebte vergeblich einen Sitz im Regierungsrat an. (bier)

10:23 Uhr

Donnerstag, 12. Februar 2026

Di Tizio-Frey bestätigt WM-Limite

Géraldine Di Tizio-Frey hat gut lachen.
Bild: Stefan Kaiser

Géraldine Di Tizio-Frey ist beim Hallenmeeting in Belgrad die 60 Meter in 7,19 Sekunden gelaufen und wurde Dritte. Mit dieser Zeit hat die Unterägererin die WM-Limite (7,20 Sekunden) nach dem Meeting am letzten Wochenende in Magglingen erneut unterboten. (bier)

09:06 Uhr

Donnerstag, 12. Februar 2026

Cham fällt markanten Baum

Im Rahmen einer Kontrolle der Gemeinde Cham sei vor längerer Zeit festgestellt worden, dass die Rotbuche direkt neben dem Spielplatz auf dem Rigiplatz von einem Brandkrustenpilz befallen sei. Dabei handelt es sich laut einer Mitteilung um einen holzabbauenden Pilz, der ganze Wurzelstöcke befallen und die Tragfähigkeit des Baums erheblich beeinträchtigen kann.

Die Rotbuche auf dem Rigiplatz ist nach Angaben der Gemeinde von einem holzabbauenden Pilz befallen.
Bild: zvg

«In den vergangenen Jahren wurden an der betroffenen Buche gezielt baumpflegerische Massnahmen durchgeführt, mit dem Ziel, den Baum möglichst lange zu erhalten. Aktuelle fachliche Beurteilungen zeigen jedoch, dass die Standsicherheit inzwischen leider nicht mehr gewährleistet ist», wird Markus Schuler, Bereichsleiter Gartenbau, zitiert. Die Buche werde deshalb im Verlauf des Februars gefällt. Ob ein Ersatz gepflanzt wird, werde «geprüft». (bier)

17:20 Uhr

Mittwoch, 11. Februar 2026

Sketch-Künstlerin ist Zugerin des Tages

Florence Lebeau Masoch veröffentlicht unter dem Instagram-Profil @dollymacaroni regelmässig selbstgemalte Bilder aus Zug und Umgebung. Im neuesten Bild zeigt sie eine wunderschöne Winterlandschaft in Walchwil. Sie nennt sich selbst eine «Urban Sketcher». Auch der Kirchturm Baar war schon mal ihr Sujet. Ihre Bilder laden zum Träumen ein. Dafür ist sie unsere Zugerin des Tages. (zfo)

Hier ist Schlittelspass garantiert: Schneelandschaft in Walchwil.
Bild: Instagram @dollymacaroni/ Florence Lebeau Masoch

16:39 Uhr

Mittwoch, 11. Februar 2026

Warnung vor falschen Gemeinde-Mitarbeitenden

Die Zuger Polizei informiert, dass in Steinhausen derzeit Personen von Tür zu Tür gehen und sich fälschlicherweise als Mitarbeitende der Gemeinde ausgeben. Sie geben an, im Namen der Gemeinde Gesundheitsberatungen durchzuführen. Die betreffenden Personen sprechen Hochdeutsch.

«Diese Personen stehen in keinem Auftrag der Gemeinde und sind keine Angestellten der Gemeinde Steinhausen», so die Gemeinde in einer Mitteilung auf ihrer Website. Bei der Polizei liegen inzwischen bereits zwei Anzeigen vor.

Die Behörden schreiben weiter: «Falls solche Personen auffallen oder bei Ihnen an der Tür klingeln, kontaktieren Sie bitte umgehend die Polizei unter der Telefonnummer 117. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Mithilfe.» (zfo)

13:23 Uhr

Mittwoch, 11. Februar 2026

Neue Regenwassergebühr in Risch

Die Gemeinde Risch revidiert ihr Abwasserreglement umfassend. Wie sie mitteilt, wird das neue Reglement vom 12. Februar bis 13. März öffentlich aufgelegt. Grundlage sei das kantonale Musterreglement 2021. Vorgesehen seien «ein verursachergerechtes Tarifzonenmodell» sowie neu Regenwassergebühren für alle Grundstücke. Wer Regenwasser versickern lässt oder nutzt, soll Gebühren sparen können.

Regenwasser soll genutzt werden.
Bild: Stefan Kaiser

Ziel des neuen Reglements seien mehr Kostengerechtigkeit, ökologische Lenkungseffekte und eine rechtlich klare Grundlage. Während der Auflagefrist finden zudem öffentliche Sprechstunden im Zentrum Dorfmatt in Rotkreuz statt: am Freitag, 27. Februar, von 13.30 bis 15 Uhr, Montag, 2. März, von 17.30 bis 19 Uhr sowie Donnerstag, 5. März, von 17.30 Uhr bis 19 Uhr. Anmelden ist erwünscht und online möglich. (bier)

11:23 Uhr

Mittwoch, 11. Februar 2026

Baarer Firma will Aktienkapital erhöhen

Die Real Unit Schweiz AG mit Sitz in Baar erhöht ihr Aktienkapital um bis zu 10 Millionen neue Aktien oder Aktientoken zum Preis von 1,42 Franken. Dies teilt das Unternehmen mit. Neben kotierten Inhaberaktien (BX Swiss) können auch tokenisierte Namenaktien auf der Ethereum-Blockchain gezeichnet werden.

Die Firma hat Schweizer Anlagen im Fokus.
Bild: Philipp Schmidli

Die 2017 gegründete Investmentgesellschaft verfolge das Ziel, «Kapital zu schützen und die reale Kaufkraft ihrer Aktionäre langfristig zu erhalten», mit Fokus auf Schweizer Anlagen und direkte Sachwerte. (bier)

10:23 Uhr

Mittwoch, 11. Februar 2026

Neue Referatsreihe der Burg Zug

Das Museum Burg Zug lädt im Rahmen der Sonderausstellung «hûs, stat, fëld – Mittelalter in der Zentralschweiz» zu einer vierteiligen Referatsreihe ein. Experten beleuchten dabei verschiedene Facetten des Mittelalters zwischen 1200 und 1550. Den Auftakt macht am 26. Februar laut einer Mitteilung der «Alpenhistoriker» Romed Aschwanden mit einem Vortrag über Handel und Alpenüberquerungen, insbesondere zur Bedeutung der Gotthardroute.

Das Museum Burg Zug.
Bild: Matthias Jurt

Am 23. April spricht Stadtarchivar Thomas Glauser über den Konflikt zwischen Eidgenossen und Habsburgern sowie die Belagerung Zugs (1352–1415). Sport im Mittelalter thematisiert Michael Jucker am 28. Mai, er zeigt, «dass körperliche Wettkämpfe auch damals verbreitet waren». Den Abschluss bildet am 11. Juni ein Referat der Bauforscherin Ulrike Gollnick über Volksglauben und religiöse Zeichen an historischen Holzbauten.

Die Vorträge finden jeweils um 19 Uhr im Dachraum der Bibliothek Zug statt, der Eintritt ist frei. Tickets und Informationen sind unter www.burgzug.ch erhältlich. (bier)

09:37 Uhr

Mittwoch, 11. Februar 2026

Stadt Zug gewinnt Preis

Der digitale Jahresbericht der Stadt Zug ist mit Gold beim «German Design Award 2026» ausgezeichnet worden. Wie die Stadt mitteilt, erhielt das Projekt in Frankfurt die höchste Auszeichnung in der Kategorie «Excellent Communications Design/Web». Der Bericht wurde von der Zuger Agentur Norr Design umgesetzt und als interaktive, multimediale Website konzipiert.

An der Preisverleihung.
Bild: zvg

Die internationale Jury lobte insbesondere «die klare Struktur» und «die eindrucksvolle Datenvisualisierung», heisst es weiter. Insgesamt wurden aus über 3900 Einreichungen aus 57 Ländern 54 Projekte mit Gold prämiert. Wer sich selbst ein Bild machen will, wird hier fündig. (bier)

17:10 Uhr

Dienstag, 10. Februar 2026

Geburtstagskind ist Zugerin des Tages

Annemarie Arnold mit Urs Raschle.
Bild: Fotozug/Christian Herbert Hildebrand

Unsere Zugerin des Tages wird zwar heute gekürt, doch ihren Ehrentag feierte sie bereits vor drei Tagen. Am 7. Februar nämlich ist Annemarie Arnold 103 Jahre alt geworden.

Bei der Feier in ihrer Zuger Stadtwohnung schaute neben ihrer Familie auch Stadtrat Urs Raschle vorbei, um Glückwünsche und ein Geschenk zu überbringen.

Das Alter von 103 Jahren erreichen nicht viele. Grund genug für uns, Annemarie Arnold zur Zugerin des Tages zu machen und ihr – wenn auch etwas verspätet – für das kommende Lebensjahr alles Gute zu wünschen! (sig)

12:52 Uhr

Dienstag, 10. Februar 2026

Unterägeri: Sportgeschäft mit neuem Namen

Im Jahr 2000 startete das Ägeritaler Sportgeschäft, jetzt folgt die Umbenennung: Aus Sport Planet wird ROC Cycling Ägeri, wie aus dem «Ägeritaler» hervorgeht. Damit schlage das Team «ein neues Kapitel» auf, das am 28. Februar 2026 im Rahmen der Neueröffnung gefeiert wird.

René Hürlimann steht seit 2009 als Geschäftsführer im Laden. Der Name ist nicht die einzige Neuerung: seit 2025 steht ihm Fluri Dermont zur Seite. (sig)

11:01 Uhr

Dienstag, 10. Februar 2026

Cham Swiss Properties: Neue Verwaltungsräte vorgeschlagen

Im Verwaltungsrat der Immobiliengesellschaft Cham Swiss Properties kommt es zu zwei Wechseln, nachdem Felix Thöni und Annelies Häcki Buhofer sich an der Generalversammlung vom 4. Mai 2026 nicht mehr zur Wahl stellen werden. Der Verwaltungsrat empfiehlt Annelis Lüscher Hämmerli und Urs Simeon als Nachfolger, wie das Unternehmen mitteilt.

Annelis Lüscher Hämmerli war während mehrerer Jahre bei Swiss Life Asset Managers tätig, während drei Jahre verantwortete sie als Chief Risk Officer das Risikomanagement aller Geschäftsbereiche, einschliesslich des schweizerischen und europäischen Immobilienportfolios. Von 2020 bis 2025 war sie CFO und stellvertretende CEO der Helvetia-Gruppe. Zudem ist sie Verwaltungsrätin der Berner Kantonalbank und designierte Verwaltungsratspräsidentin. Seit 2014 gehört sie dem obersten Leitungsgremium vom Internationalen Komitee des Roten Kreuzes an.

Urs Simeon ist seit über 20 Jahren Partner und Geschäftsleitungsmitglied beim Unternehmen Fanzun, das auf Generalplanung, Architektur, Baumanagement und Bauherrenvertretung spezialisiert ist. Seit 2019 ist er Verwaltungsrat des Energiedienstleisters Rhiienergie. (sig)

16:59 Uhr

Montag, 9. Februar 2026

Zugerberg: Auto in steiler Böschung gelandet

Sieben Meter unterhalb der Strasse kam der Wagen zerstört zum Stillstand.
Bild: Zuger Polizei

Totalschaden und ein Mann mit erheblichen Verletzungen: Das waren die Folgen eines Autounfalls am Zugerberg am Montag, 9. Februar, kurz vor Mittag. Warum der 40-jährige Autolenker die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hat, ist gemäss Mitteilung der Zuger Polizei noch nicht geklärt.

Jedenfalls kam er dabei von der Strasse ab, als er talwärts Richtung Zug fahren wollte. Er durchbrach eine Holzabschrankung und rutschte sieben Meter die steile Böschung dahinter hinab. Die Rutschfahrt endete, als das Auto gegen einen Baum prallte. Der Mann konnte sein Fahrzeug gemäss Polizei selbständig verlassen, erlitt jedoch erhebliche Verletzungen und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Das völlig zerdepperte Auto wurde von einem Abschleppunternehmen geborgen. (fae)

16:45 Uhr

Montag, 9. Februar 2026

70 Jahre Treue und Engagement: Gottfried Zürcher ist Zuger des Tages

Jubilar Gottfried Zürcher (Mitte), wird von Obman Adrian Britschgi (links) und Altobmann Roland Kälin geehrt.
Bild: zvg

Die Berufszunft Meisterschaft Menzingen (Brüderlicher Verein der achtbaren Meister von Menzingen) ist seit über 200 Jahren ein fester Bestandteil in Menzingen und steht «für gelebte Tradition, Gemeinschaft und Brauchtum». So die Zunft in einer Mitteilung. Im Rahmen der kürzlich durchgeführten Hauptversammlung der Meisterschaft wurde Altobman Gottfried Zürcher für 70 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Der 96-jährige Gottfried Zürcher könne auf ein aussergewöhnliches und tief verwurzeltes Wirken innerhalb der Meisterschaft Menzingen zurückblicken. «Mit seinen beeindruckenden 70 Jahren Mitgliedschaft gehört er zu den prägenden Persönlichkeiten unserer Gemeinschaft und ist ein lebendiges Zeugnis von Beständigkeit, Engagement und Kameradschaft», liess die Berufszunft verlauten.

Zum Zeitpunkt seiner Aufnahme in die Meisterschaft im Januar 1956 war Gottfried Zürcher beruflich als Posthalter tätig – ein Beruf, der bereits damals für Verlässlichkeit, Pflichtbewusstsein und Nähe zu den Menschen stand. Werte, die ihn auch während seines jahrzehntelangen Wirkens in der Meisterschaft stets begleiteten.

Heute lebt Gottfried Zürcher im Heim Elisabeth in Walchwil. Aus gesundheitlichen Gründen war es ihm nicht möglich, an der diesjährigen Hauptversammlung teilzunehmen. Der amtierende Obmann Adrian Britschgi sowie sein Vorgänger, Altobmann Roland Kälin, liessen es sich nicht nehmen, Gottfried Zürcher persönlich zu besuchen und dem Jubilar die Glückwünsche und den Dank der gesamten Meisterschaft zu überbringen. Auch wir sind beeindruckt von der Treue und dem jahrzehntelangen Engagement von Martin Zürcher für die Meisterschaft und küren ihn dafür zum Zuger des Tages. (zim)

14:15 Uhr

Montag, 9. Februar 2026

Während der Olympischen Winterspiele Curling live in Zug erleben

In der Curlinghalle Zug erwartet die Interessierten viele Angebote rund ums Thema Curling.
Bild: zvg

Die Zuger Curlerin Briar Schwaller-Hürlimann und ihr Ehemann Yannick Schwaller beendeten das olympische Mixed-Turnier in Cortina nach einer 4:8-Niederlage im letzten Spiel der Round Robin auf dem 7. Schlussrang. Die Wettkämpfe bei den Frauen (Skip Silvana Tirinzoni) und Männer (Skip Yannick Schwaller) beginnen bald und dauern bis zum 21. Februar an. Interessierte können Live-Wettkämpfe beim Public Viewing im Curling Restaurant auf Grossleinwand und mit Kommentaren von Taktik-Experten des Curling Clubs Zug (CCZ) erleben.

Am 22. Februar, dem Finaltag der Olympischen Spiele, kann Curling im Rahmen des Tages der offenen Tür in der Curlinghalle Zug live erlebt werden. Jeweils um 9, 10, 14 und 15 Uhr kann man kostenlos und ohne Anmeldung unter fachkundiger Anleitung in einer Stunde den Umgang mit Stein und Besen lernen. Das Final-Spiel der Frauen kann live ab 11 Uhr auf Grossleinwand mit dem Kommentar eines Experten des CCZ miterlebt werden. (zim)

10:35 Uhr

Montag, 9. Februar 2026

Überparteiliches Komitee gegen Individualbesteuerung gegründet

Mit der Gründung eines Komitees bilden Mitte, SVP und EDU eine Allianz gegen das Bundesgesetz über die Individualbesteuerung und die Lancierung der Webseite www.nein-zum-steuerschwindel.ch, wie die drei Kantonalparteien in einer gemeinsamen Medienmitteilung festhalten. Im Bundesgesetz über die Individualbesteuerung, über die das Stimmvolk am 8. März zu befinden hat, sieht das Komitee «eine Vorlage, die Familien und den Mittelstand massiv bestraft und das bewährte Modell der Ehe als Wirtschaftsgemeinschaft zerschlägt». Besonders gewichtig sei, dass der Zuger Regierungsrat, der Schweizer Bauernverband, der Schweizer Gewerbeverband sowie die FDP Kanton Zug das «Bürokratiemonster» des Parlaments ebenfalls ablehnen würden.

Die Zahlen sind aus Sicht des Komitees «erschreckend»: Während reiche Akademiker-Doppelverdiener von der Reform massiv profitieren würden, müssten Einverdiener-Ehepaare oder Paare mit grossen Lohnunterschieden die Zeche zahlen. Wie Berechnungen zeigen würden, müssten Familien je nach Arbeitsteilung bis zu zehnmal mehr Bundessteuern bezahlen als heute. So müsse beispielsweise ein Haushalt mit einem Einkommen von 150’000 Franken, das von einem Partner allein erwirtschaftet wird, künftig 5700 Franken Steuern zahlen, während ein Paar mit dem exakt gleichen Einkommen, das sich dieses hälftig teilt, nur 520 Franken berappen müsse.

Auch das Argument der Befürworter, die Reform würde den Fachkräftemangel beheben, lässt das Komitee nicht gelten. So würden mit 0,15 Prozent der Beschäftigten lediglich marginal Vollzeitstellen geschaffen. Demgegenüber stünden aber jährliche Steuerausfälle von 620 Millionen Franken. (zim)

16:23 Uhr

Sonntag, 8. Februar 2026

Zugerin das Tages ist 100 Jahre alt

Am Samstag wurde im Alterszentrum Herti in Zug ein besonderer Anlass gefeiert: Doris Spieser wurde 100 Jahre alt, schreibt die Institution. Wie es weiter heisst, ist Spieser am 7. Februar 1926 in Bern geboren, sie wuchs mit ihren Geschwistern in der Stadt auf.

Die Jubilarin Doris Spieser.
Bild: zvg

Nach der Schulzeit absolvierte Doris Spieser die Handelsschule und erweiterte ihren Horizont mit mehreren Sprachaufenthalten im In- und Ausland. Sie lernte Französisch im Waadtland, verbrachte ein Jahr in England und lebte später auch in den USA.

1956 heiratete Doris Spieser und zog später mit ihrem Mann drei Kinder gross. Heute ist sie stolze Urgrossmutter und blickt laut dem Alterszentrum Herti auf ein erfülltes und bewegtes Leben zurück. (bier)

13:23 Uhr

Sonntag, 8. Februar 2026

Playoff-Aus für den EVZ

Die 2.-Liga-Eishockeyaner des EV Zug sind auf dem schnellsten Weg aus den Playoffs ausgeschieden. Im Viertelfinal kassierte das Team von Trainer Sandro Ebener gegen die Dürnten Vikings zwei Niederlagen. Auf die 3:7-Schlappe im ersten Match folgte ein knappes 2:3 im zweiten.

Verteidiger Philipp Arnold aus Steinhausen sagt nach dem Saisonende: «Ein frühes Aus schmerzt immer. Die Meisterschaft so zu beenden, ist frustrierend.» Die Zuger rechneten sich laut dem Routinier Chancen aus gegen die Vikings. «Wenn der Vierte gegen den Fünften spielt, ist immer alles möglich. Mit den Playoffs beginnt auch eine komplett neue Saison, daher sind wir schon enttäuscht.»

Die Zürcher Oberländer, die sämtliche Saisonduelle mit den Zugern gewannen, waren in den letzten beiden Matches effizienter und nutzten die Fehler der Zuger eiskalt aus. «Wir hatten unsere Möglichkeiten, scheiterten aber in der Chancenauswertung. Wir waren einfach nicht kaltblütig genug. Es gilt aus diesen Fehlern zu lernen, damit wir es in der kommenden Saison besser machen», sagt der 32-jährige Philipp Arnold.

Auch der EHC Sursee ist im Viertelfinal gescheitert. Das Team von Ex-EVZ-Profi Michael Kress und seinem Assistenten Franz Wunderlin verlor gegen Bucheggberg mit 0:5 und 2:5. (mwy)

Mehr zum Thema:

12:23 Uhr

Sonntag, 8. Februar 2026

Millionenteure Baupläne in Buonas

Auf der Buonaser Halbinsel plant Roche eine Erweiterung ihres Tagungszentrums Forum Buonas sowie den Bau einer neuen, CO₂-neutralen Energieversorgung. Das berichtet das Onlineportal «Zentralplus». Vorgesehen seien zusätzliche Seminar- und Begegnungsräume, um der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden. Parallel dazu soll bis 2030 eine neue Wärme- und Kälteversorgung mit Seewasser entstehen, welche die bisherigen Holzschnitzel ersetzt und die CO₂-Emissionen deutlich senkt.

Die Bauarbeiten sollen im kommenden Sommer beginnen und Ende 2027 abgeschlossen sein. Die Investitionen belaufen sich laut dem Portal auf rund 26,6 Millionen Franken. (bier)

11:07 Uhr

Sonntag, 8. Februar 2026

Nominationsfrist für «Kulturschärpe» läuft

Die Zuger Kulturkommission würdigt jährlich besonderes kulturelles Engagement durch die Vergabe der sogenannten Kulturschärpe. Es wird ein Preis für einen Verein oder ein Kollektiv in Höhe von 15'000 Franken und ein Preis an eine Einzelperson in Höhe von 5000 Franken vergeben.

Nominationen für die beiden Preise können ab sofort bis zum 1. März 2026 per Mail an kultur@stadtzug.ch eingereicht werden, teilt die Stadt Zug mit. (bier)

08:06 Uhr

Sonntag, 8. Februar 2026

Géraldine Di Tizio-Frey unterbietet WM-Limite

Beim Hallenmeeting in Magglingen hat Géraldine Di Tizio-Frey vom LK Zug über 60 Meter in 7,19 Sekunden die Limite für die Hallen-Weltmeisterschaft unterboten. Die Sprinterin aus Unterägeri, die unlängst den Zuger Sportpreis 2025 erhielt, gewann mit dieser Zeit im Finallauf das Meeting.

Di Tizio-Frey ist für das Meeting vom kommenden Mittwoch in Belgrad gemeldet. Die Weltmeisterschaft findet Ende März im polnischen Torun statt. (bier)

11:25 Uhr

Samstag, 7. Februar 2026

Neuer Sponsor bei Zug 94

Der kürzlich nach Baar gezogene Warenprüfkonzern SGS ist neuer «Gold Sponsor» beim Fussballklub Zug 94, teilt der Verein mit. In den nächsten zwei Jahren werde das Logo des Unternehmens auf den Trikots der ersten Mannschaft von Zug 94 (derzeit in der 1. Liga), im Stadion und auf den digitalen Kanälen des Vereins zu sehen sein. (bier)

16:13 Uhr

Freitag, 6. Februar 2026

Zugerin des Tages ist Ella Vogt

Die langjährige und beliebte Pächterin des Hünenberger Strandbads, Ella Vogt, hat dafür gesorgt, dass ihr auch in der kalten Jahreszeit nicht langweilig wird: Sie eröffnete im «Freihof» in Knonau ein Pop-up-Restaurant mit thailändischer Ausrichtung, das «Kaeng Sup Thai».

Mit von der Partie sind auch ihre gute Freundin und Geschäftspartnerin Regula Strebel sowie die aus der Hünenberger Badi bekannte Köchin Oh Dallavalle, berichtet der «Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern».

So viel Frauenpower auch im Winter – stellvertretend für die drei ist Ella Vogt unsere Zugerin des Tages. (bier)

14:24 Uhr

Freitag, 6. Februar 2026

Yara Keller und Leonie Kutzer verlängern beim EVZ

Der Kader der EVZ-Frauen für die kommende Saison nimmt weiter Form an. Goalie Yara Keller (20) und Verteidigerin Leonie Kutzer (20) unterschreiben neue Verträge bis Frühjahr 2028, wie der EVZ mitteilt.

Yara Keller stiess vergangenen Frühling vom HC Innerschwyz zum EVZ und bildet seither zusammen mit Chiara Pfosi das Goalie-Duo. Die junge Zentralschweizerin hütete in der Regular Season während acht Partien das EVZ-Tor und erhielt lediglich sechs Gegentore. Überdies wurde Keller unlängst auch für das Prospect Women’s National Team aufgeboten.

Die österreichische Nationalspielerin Leonie Kutzer bestritt in der Regular Season sämtliche Partien für die EVZ-Frauen und strebt mit ihren Teamkolleginnen ab März nun nach dem Double. Kutzer wechselte ursprünglich vom SC Rheintal an den Zugersee und ist seit der Gründung des Frauen-Teams Bestandteil des EVZ-Kaders. (zim)

13:33 Uhr

Freitag, 6. Februar 2026

Wiesel gesucht und im Kanton Zug gefunden

Es ist klein, flink, und man bekommt es nur selten zu Gesicht. Die Rede ist vom Wiesel, dem kleinsten Raubtier der Schweiz. Wie die Tierschutzorganisation WWF mitteilt, wurden in den letzten Jahren im Kanton Zug 315-mal Wiesel gesichtet und gemeldet. Doch obschon es noch Hermeline und Mauswiesel zu finden gibt, nehmen ihre Bestände schweizweit ab.

Deswegen sucht der WWF mithilfe der Bevölkerung die letzten verbleibenden Wiesel in der Zentralschweiz. Die Tierschutzorganisation ruft die Bevölkerung zur Mithilfe auf und bittet sie, Wieselsichtungen zu melden auf: «wildenachbarn.ch/melden».

Um die Lebensräume der natürlichen Feinde von Wühlmäusen zu verbessern, unterstützt der WWF Zentralschweiz Landwirtinnen, Landwirte und Privatpersonen in den Kantonen Nidwalden, Obwalden und Zug finanziell und durch Freiwilligeneinsätze. Im Rahmen des WWF-Förderprogramms können Heckenpflanzungen, Natursteinmauern sowie Stein- und Asthaufen erstellt und finanziell entschädigt werden. Bei Interesse kann man sich unverbindlich bei Urs Handschin melden: urs.christian@wwf.ch / 041 417 07 27. Mehr Informationen unter: wwf-zentral.ch/wiesel. (cb)

10:10 Uhr

Freitag, 6. Februar 2026

400'000 Franken für neue Bushäuschen

Der Zuger Stadtrat bewilligt in Eigenkompetenz als gebundene Ausgabe 400'000 Franken für die Sanierung, Planung und Realisierung von neuen Bushäuschen im Zusammenhang mit Strassensanierungen, Strassenumbauten und zusätzlichen Buswarteunterständen.  Dies geht aus einer Mitteilung des Departements Soziales, Umwelt und Sicherheit (SUS) hervor. Der Betrag werde zulasten der Investitionsrechnung, die bereits im Dezember 2025 vom Grossen Gemeinderat bewilligt wurde, unter Investitionsprogramm 2026 bis 2035 verbucht.

Ergänzend zum behindertengerechten Ausbau werde laut der Mitteilung im Bereich von Bushaltestellen jeweils auch geprüft, ob bestehende Unterstände sanierungsbedürftig seien oder ob neue, zusätzliche Unterstände erforderlich würden. Da die Infrastruktur der Buswarteunterstände aus den 1970er- und 1980er-Jahren stamme, hätten diese teilweise das Ende ihres Lebenszyklus’ erreicht.

Für den Ersatz und den Neubau von Busunterständen habe der Stadtrat zuletzt im Februar 2019 300'000 Franken bewilligt. Dieser Kredit sei mittlerweile beinahe aufgebraucht, steht weiter in der Mitteilung. Sanierungen und Neubauten von Buswarteunterständen würden jedoch auch in den kommenden Jahren anstehen. (tn)

17:20 Uhr

Donnerstag, 5. Februar 2026

Uhr vom Handgelenk gerissen: Unbekannte überfallen Mann in Zug

In der Stadt Zug ereignete sich am Donnerstag ein gewaltsamer Raubüberfall, wie die Zuger Polizei in einer Meldung informiert. Das Opfer, ein 68-jähriger Mann, wurde kurz vor 13.30 Uhr an der Dammstrasse zunächst von einem Unbekannten angesprochen, woraufhin sofort ein zweiter Täter hinzukam und dem Mann Reizstoffspray ins Gesicht sprühte.

Unter Anwendung von Körpergewalt rissen die beiden Täter dem Mann anschliessend eine wertvolle Armbanduhr vom Handgelenk. Danach flüchteten sie zu Fuss in unbekannte Richtung. Das Opfer blieb körperlich unverletzt. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei blieb bisher ergebnislos. Die Zuger Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die im Bereich der Dammstrasse oder am Bahnhof verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 041 595 41 41 zu melden. (luz)

16:00 Uhr

DonnerstaG, 5. Februar 2026

Shirin Burkart ist Zugerin des Tages

Der Branchenverband «Carrosserie Suisse Zentralschweiz» führt jeweils  einen Projektwettbewerb für angehende Carrosserielackierer und -lackiererinnen EFZ im dritten von vier Lehrjahren durch. Dieser soll den jungen Berufsleuten wie auch ihren Berufsbildnern als Standortbestimmung und Probelauf im Hinblick auf das Qualifikationsverfahren dienen.

Beim diesjährigen Wettbewerb holte sich die Steinhauserin Shirin Burkart mit einer Note von 5,1 den starken zweiten Platz. Sie absolviert ihre Ausbildung bei der Amag Zug in Cham.

Nur knapp hat es nicht für den ersten Platz gereicht. Diesen holte sich Céline Wicki aus Attinghausen mit der Note 5,2. Sie absolviert ihre Lehre bei der Brand Automobile AG in Schattdorf. Auf Rang 3 folgt Nelio Fuchs (Malters) von der Fuchs GmbH Carrosserie + Spritzwerk in Schachen (Note 5,0). (sfr)

14:35 Uhr

DonnerstaG, 5. Februar 2026

EVZ: Leihe von Samuel Guerra verlängert

Samuel Guerra wird die laufende Saison 2025/26 beim EVZ zu Ende spielen. Das schreibt der EV Zug in einer Mitteilung. Kurz nach Saisonstart war der Verteidiger als Leihspieler vom HC Lugano zum EVZ gestossen und hat mittlerweile 24 Meisterschaftsspiele im Dress der Zuger absolviert. Die Leihe, die Ende Januar ausgelaufen wäre, haben der Verein und Guerra nun verlängert.

Der 32-jährige Verteidiger bleibt somit bis Saisonende und darüber hinaus beim EVZ. Wie die Zuger bereits Mitte Januar informierten, wird Guerra ab der Spielzeit 2026/27 mit einem Vertrag für eine Saison plus Option ausgestattet. (sfr)

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13:40 Uhr

DonnerstaG, 5. Februar 2026

Anti-Schnarchschiene soll Abhilfe bei nächtlichem Lärm schaffen

Schnarchen ist nicht nur ein nächtliches Ärgernis, sondern kann auch Beziehungen belasten. Eine mögliche Lösung hierfür kommt nun von einem Unternehmen aus der Zahnmedizin. Das Fachlabor Orthos, das auch einen Standort in Baar betreibt, präsentiert eine Anti-Schnarchschiene. Das Produkt namens «LunaSol» setzte laut Mitteilung des Unternehmens an der häufigsten Ursache des Schnarchens an: dem Zurückfallen des Unterkiefers im Schlaf, wodurch die Atemwege verengt werden. Um an die Anti-Schnarchschiene zu kommen, kann man gemäss den Verantwortlichen direkt den eigenen Zahnarzt oder die eigene Zahnärztin auf das Produkt ansprechen.(sfr)

11:05 Uhr

DonnerstaG, 5. Februar 2026

Polizei sucht mutmasslichen Unfallverursacher

Nach einem unvorsichtigen Fahrmanöver ist es am Mittwochabend auf der Autobahn 4 zu einer Kollision mit vier involvierten Fahrzeugen gekommen. Wie die Zuger Polizei mitteilt, ereignete sich der Unfall kurz vor 18 Uhr, unmittelbar vor der Ausfahrt Affoltern am Albis. Aufgrund eines Rückstaus auf dem Pannenstreifen kam der Verkehr in diesem Bereich ins Stocken.

Gemäss den bisherigen Ermittlungen der Polizei hat ein Fahrzeuglenker oder eine Fahrzeuglenkerin, ohne auf den nachfolgenden Verkehr zu achten, plötzlich vom Pannenstreifen auf den Normalstreifen gewechselt. In der Folge hätten mehrere Fahrzeuge auf dem Normal- und Überholstreifen abrupt bremsen sowie ausweichen müssen, was zu mehreren Kollisionen geführt habe. Insgesamt seien vier Fahrzeuge beschädigt worden – zwei davon erlitten Totalschaden. Verletzt wurde nach aktuellem Kenntnisstand niemand.

Die Person, welche den Unfall verursacht hatte, entfernte sich in der Folge von der Örtlichkeit. Personen, die Angaben zum Unfallhergang oder zum verursachenden Fahrzeug machen können, werden gebeten, sich bei der Zuger Polizei zu melden unter 041 595 41 41 zu melden. (sfr)

09:23 Uhr

DonnerstaG, 5. Februar 2026

Annic Büchi verlängert Vertrag mit EVZ

Annic Büchi bleibt dem EVZ Women’s Team erhalten. Die 20-jährige Verteidigerin hat ihren Vertrag um zwei weitere Jahre bis 2028 verlängert, wie der Klub mitteilt. Büchi spielt seit 2023 für den EVZ und habe massgeblich zur positiven Entwicklung und zur Erfolgsgeschichte des Teams beigetragen, schreibt der Verein.

Head Coach Daniela Diaz freue sich über die Verlängerung. «Annic hat sich enorm weiterentwickelt und ist zu einer wichtigen Schlüsselspielerin auf und neben dem Eis gereift. Sie passt perfekt ins Team und dass sie sich langfristig zum EVZ bekennt, freut mich sehr», wird die Trainerin zitiert.

Neben Annic Büchi haben auch Lara Stalder, Rahel Enzler, Nina Harju, Luisa Waser und Alina Marti ihre Verträge verlängert. (ats)

15:55 Uhr

Mittwoch, 4. Februar 2026

Zuger des Tages sind die Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Rotkreuz

«KSR-Wünsche für Crans-Montana und die betroffenen Menschen» steht auf einem Mega-Banner am Eingang der Kantonsschule Rotkreuz (KSR). Geschmückt ist dieses Banner mit bunten Zetteln voller guter Wünsche, auch bunte selbstgebastelte Herzen sind auf das Mega-Plakat geklebt. Auf den Wunschzetteln steht etwa: «Alles Gute! Ich hoffe, es geht euch bald besser!» oder «Dass alle Familien, Freunde und Angehörigen der Opfer sich von diesem Schock erholen können.» Es sind unzählige gute und hoffnungsvolle Genesungswünsche, aber auch Beileidsbekundungen wurden handschriftlich zu Papier gebracht.

Das Banner am Eingang der KSR zeugt von tiefem Respekt für alle Menschen, die bei der Brandkatastrophe von Crans-Montana einen geliebten Menschen verloren haben – oder die Familien, die noch um das Leben ihrer Liebsten bangen müssen. Aber die Wunschzettel spenden auch Hoffnung für die Überlebenden.

Der Aushang zeigt, dass die KSR-Schülerinnen und Schüler tief betroffen sind von der Tragödie, die sich in der Walliser Bar «Le Constellation» am 1. Januar 2026 zugetragen hat. Dass sie diese Betroffenheit öffentlich bekunden, macht für uns die KSR-Schülerinnen und Schüler zu unseren Zugern des Tages. (stg)

14:51 Uhr

Mittwoch, 4. Februar 2026

V-Zug wählt neue Verwaltungsräte

Laut einer Mitteilung schlägt der Verwaltungsrat der V-Zug der GV vom 14. April zwei Neubesetzungen vor. Petra Rumpf, Tobias Knechtle und Jürg Werner treten nicht zur Wiederwahl an, neu ins Gremium gewählt werden sollen Ivo Wechsler und René Zahnd.

Der Verwaltungsrat würde damit wie geplant von sieben auf sechs Mitglieder verkleinert und «zugleich in den Bereichen Finanzen, Corporate Governance, strategische Führung und Immobilien gezielt gestärkt». Wechsler bringe Industrie- und Finanzexpertise ein, Zahnd langjährige Erfahrung in Unternehmensführung und Immobilien. (ats)

14:08 Uhr

Mittwoch, 4. Februar 2026

«Quai Pasa» bleibt bis 2031

Die Buvette Quai Pasa bleibt fixer Bestandteil des Zuger Seeufers. Die Stadt Zug hat die Sondernutzungskonzession für die Buvette auf dem Kiesplatz Schützenmatt erneut an die bisherigen Betreiber vergeben, wie sie mitteilt. «Aus dem Stadtbild ist die Buvette nicht mehr wegzudenken und ist ein beliebter Treffpunkt für alle Generationen», wird die zuständige Stadträtin Barbara Gysel zitiert.

Laut Stadt trage die Buvette zur Belebung des Alpenquais bei und stärke das Sicherheitsgefühl, zudem seien Vandalismus und Littering zurückgegangen. Die Konzession für die Jahre 2027 bis 2031 wurde öffentlich ausgeschrieben; eingegangen sei einzig die Bewerbung der bisherigen Betreiberin Quai Pasa. Die Wiedereröffnung erfolgt am 27. März, ab 2027 ist laut der Mitteilung ein mobiler Neubau geplant. (ats)

12:23 Uhr

Mittwoch, 4. Februar 2026

Baar will mehr Wertschätzung für Angestellte

Die Gemeinde Baar setzt laut einer Mitteilung verschiedene Massnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Verwaltung um. Sie bezieht sich damit auf eine Mitarbeitendenbefragung, deren Ergebnisse im Sommer 2025 vorlagen und seither ausgewertet wurden. Geplant seien unter anderem eine verbesserte interne Kommunikation mit regelmässigen schriftlichen Informationen über das Intranet, mehr Präsenz und «aktive Wertschätzung» durch Führungskräfte sowie eine Überprüfung und Vereinfachung der Lohnentwicklungsprozesse mit mehr Transparenz.

Zusätzlich würden der Gesundheitsschutz und die Sicherheit am Arbeitsplatz ausgebaut, etwa durch klarere Notfallprozesse, Schulungen und ein Sicherheitshandbuch. «Mittel- bis langfristig» sollen zudem Führungskompetenzen gezielt gestärkt werden. Führungskräfte würden durch Trainings und Coachings weiterentwickelt.

Unsere Zeitung hätte sich gern selbst ein Bild von den Ergebnissen gemacht. Auf Anfrage teilt die Gemeinde Baar mit, dass sich der Gemeinderat gegen eine Veröffentlichung ausgesprochen hat. Die Begründung dafür ist nicht bekannt. (bier)

11:23 Uhr

Mittwoch, 4. Februar 2026

Zug kauft für über 1 Million zusätzliche ÖV-Leistungen

Der Stadtrat Zug hat laut einer Mitteilung die zusätzlichen Angebote im öffentlichen Verkehr für das laufende Jahr beschlossen. Ergänzend zum kantonalen Grundangebot werden bei der Zugerbergbahn von Montag bis Freitag täglich 27 sowie samstags und sonntags je 25 zusätzliche Fahrten bestellt. Dafür sind Kosten von maximal rund 996’000 Franken vorgesehen.

Zudem werde auf der Buslinie 605 zwischen Zug Bahnhof und Walchwil in den Hauptverkehrszeiten weiterhin ein Halbstundentakt angeboten, was mit maximal rund 156’000 Franken zu Buche schlage. Die Ausgaben wurden laut der Mitteilung mit dem Budget 2026 genehmigt und gelten als gebundene Ausgaben, müssen also nicht vom Parlament bewilligt werden. (bier)

10:23 Uhr

Mittwoch, 4. Februar 2026

EM-Selektion für Zuger Fechter

Der Zuger Fechter Louis Regnat hat sich dank konstant starken Leistungen für die U17-Europameisterschaften 2026 in Tiflis qualifiziert, teilt der Zuger Fechtclub mit. Regnet steigerte sich in dieser Saison nochmals deutlich und belegte souverän den dritten Platz in der Qualifikationsrangliste, womit die Selektion als Formsache galt.

Er werde die Schweiz sowohl im Einzel- als auch im Teamwettbewerb der Degenfechter vertreten. Damit ist er der erste Zuger Fechter seit Stavros Itsanis im Frühjahr 2024, der an einem internationalen Grossanlass teilnimmt. Regnat tritt laut Mitteilung am 20. Februar im Einzel und am 22. Februar im Teamwettkampf an. (bier)

09:04 Uhr

Mittwoch, 4. Februar 2026

Steinhauser Gemeinderat soll Schwimmunterricht abklären

Die FDP in Steinhausen regt an, eine Zusammenarbeit mit der Stadt Zug im Bereich Schulschwimmen zu prüfen. Der FDP-Politiker Mario Reinschmidt hat eine Interpellation dazu eingereicht. Der Gemeinderat soll abklären, ob der Schwimmunterricht künftig im neuen Hallenbad nördlich des Zuger Eisstadions stattfinden könnte. Das Hallenbad mit 50-Meter-Becken wird derzeit von der Stadt Zug realisiert.

Die FDP verweist auf die Bedeutung des Schwimmunterrichts sowie darauf, dass Steinhausen den Unterricht bereits heute in einer Nachbargemeinde durchführt. Der Gemeinderat soll prüfen, ob eine Leistungsvereinbarung mit Zug sowie ein Transportkonzept für die Schülerinnen und Schüler möglich wären. (bier)

16:23 Uhr

Dienstag, 3. Februar 2026

Zuger des Tages ist der Bäcker- und Konditornachwuchs

Beim traditionellen Bäckermöhli würdigte die Zunft und Bruderschaft der Müller, Bäcker und Zuckerbäcker der Stadt Zug die drei besten Lehrabgänger des Kantons. Dies mit einem Check über 500 Franken und einer Flasche Champagner.

In der Sparte Bäckerei-Konditorei überzeugte Florin Eichler (Bäckerei Rust Hotz AG) mit der Note 5,1. Mit Finesse und Können brillierte zudem Jasmin Schmuki (Café-Konditorei Schlüssel in Menzingen); sie holte die Note 5,4. Eine bemerkenswerte Reise unternahm Anna-Maria Sommerfeld (Bäckerei Nussbaumer), die als beste Detailhandelsfachfrau (Note 5,4) ausgezeichnet wurde. Sie unterbrach extra ihren Bildungsurlaub im fernen Südkorea, um diesen Moment der Anerkennung in Zug zu erleben.

Diese grosse Hingabe motiviert uns zu einer grossen Auszeichnung: Der Bäcker- und Konditornachwuchs ist unser Zuger des Tages. (bier)

14:43 Uhr

Dienstag, 3. Februar 2026

Baar will neue «Weihnachtsbeleuchtung»

Die Gemeinde Baar setzt gemäss einer Mitteilung 2026 Schwerpunkte bei Digitalisierung, Infrastruktur sowie Umwelt- und Gesellschaftsthemen. Der Katalog der Jahresziele umfasse 198 Vorhaben. Eines davon ist ein sehr konkretes: «Die Weihnachtsbeleuchtung am Christbaum» soll erneuert werden.

Darüber hinaus liegt ein besonderer Fokus auf der digitalen Transformation: Zahlreiche Dienstleistungen sollen künftig vollständig elektronisch abgewickelt werden, darunter die Postverarbeitung, die Dokumentenbewirtschaftung oder eine interaktive Bauordnung. Zudem sei eine neue Gemeindewebsite geplant. Auch die Schulen treiben die Digitalisierung voran und bereiteten Lehrpersonen gezielt auf den Einsatz von künstlicher Intelligenz im Unterricht vor.

Im Umweltbereich seien unter anderem der Ausbau von LED-Strassenbeleuchtung und E-Ladestationen vorgesehen. Gesellschaftliche Themen wie Nachbarschaftshilfe, Vereinsförderung und Wohnangebote für Seniorinnen und Senioren ergänzen den Zielkatalog.

2025 habe die Verwaltung rund 92 Prozent der Ziele erfüllt. Welche genau nicht erfüllt wurden, geht aus der Mitteilung nicht hervor. (bier)

14:23 Uhr

Dienstag, 3. Februar 2026

Unterägeri: Müller tritt wieder an

Die SVP Unterägeri vermeldet: Gemeinderat Roland Müller stellt sich für die kommende Legislaturperiode 2027 bis 2030 zur Wiederwahl zur Verfügung. Vorbehalten ist die offizielle Nomination durch die Mitgliederversammlung der SVP Unterägeri «im Frühjahr». (bier)

12:23 Uhr

Dienstag, 3. Februar 2026

«Pfaffenboden» schliesst bald

«Das Pachtverhältnis für das Restaurant Pfaffenboden endet am 28. Februar. Die bisherigen Pächter haben sich darauf verständigt, den Betrieb zu diesem Zeitpunkt zu beenden», teilt die Korporation Walchwil mit. Wie das Pächterpaar Clara Cortés und Luca Zarrelli gegenüber dem Onlineportal «Zentralplus» mitteilt, wird es bereits am 22. Februar den letzten Betriebstag haben.

Die Korporation werde «die kommende Zeit nutzen, um die Neuausrichtung und Wiederverpachtung des Restaurants Pfaffenboden sorgfältig vorzubereiten». Ziel bleibe es, «diesen besonderen Ort wieder als attraktiven Treffpunkt für die Bevölkerung sowie für Gäste aus der Region zu etablieren».

Cortés und Zarrelli übernahmen das Lokal erst vor einem Jahr. Bald wurde Kritik an der modernen Ausrichtung des Ausflugsrestaurants laut, Gleiches gilt für die mehrmals angepassten Öffnungszeiten. (bier)

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10:23 Uhr

Dienstag, 3. Februar 2026

Grosse Buche wird gefällt

Auf dem Areal der Kantonsschule Menzingen und des Klosters Maria von Berg muss eine grosse Buche «aus Sicherheitsgründen» gefällt werden, teilt die kantonale Baudirektion mit.

Der Baum sei von einem Pilz befallen. «Trotz dem Anbringen von Baukronenankern und der Vornahme von Entlastungsschnitten in den vergangenen Jahren ist die Standsicherheit des Baumes nicht mehr gewährleistet», heisst es weiter. Einer Ersatzbepflanzung sei zurzeit nicht vorgesehen. Weshalb, geht aus der Mitteilung nicht hervor. (bier)

08:45 Uhr

Dienstag, 3. Februar 2026

Neue Schreiberin bei Steinhauser Bürgergemeinde

Per 1. Januar hat Sandrine Hauenstein ihr Amt als Bürgerschreiberin in Steinhausen angetreten. Die Dikasterien der Bürgergemeinde wurden laut einer Mitteilung wie folgt zugeteilt: Peter Hausheer amtet als Präsident, Carina Brüngger als Vizepräsidentin und für das Ressort Einbürgerungen verantwortlich. Zudem bleibt Samuel Müller für das Ressort Liegenschaften zuständig, Andreas Rüttimann übernimmt das Ressort Sozialwesen, und Ralf Hüsler ist verantwortlich für das Ressort Finanzwesen. (bier)

08:36 Uhr

Dienstag, 3. Februar 2026

SVP sagt zweimal Ja und zweimal Nein

An ihrer Versammlung in der Linde-Schüür in Steinhausen hat die SVP Kanton Zug kürzlich ihre Parolen zu den vier nationalen Abstimmungsvorlagen vom 8. März gefasst: Ja sagt sie sowohl zur Bargeld-Initiative (inklusive Gegenvorschlag und Strichfrage Initiative) als auch zur SRG-Initiative. Nein sagt sie zur Individualbesteuerung sowie zum Klimafonds.

Philip C. Brunner, Präsident der SVP Kanton Zug, zeigt sich in einer Mitteilung erfreut: «Die praktische Einstimmigkeit bei allen Parolen beweist: Wir kämpfen für einen schlanken Staat, tiefere Gebühren und echte Eigenverantwortung. Mit dieser Geschlossenheit gehen wir mit voller Kraft in den Wahlherbst.» (bier)

16:30 Uhr

Montag, 2. Februar 2026

Zuger des Tages ist der CEO der Zuger Kantonalbank

Trotz einem schwierigen internationalen Umfeld befindet sich die Zuger Kantonalbank auf Erfolgskurs. CEO Hanspeter Rhyner hat am Montag das Jahresergebnis 2025 präsentiert. Die Bank konnte ihren Geschäftsertrag steigern und der Konzerngewinn ist gewachsen. «Ich freue mich, dass wir in einem anspruchsvollen Umfeld ein starkes operatives Ergebnis erzielen», wird Rhyner in der Mitteilung zum Ergebnis zitiert. Profitieren sollen davon auch die Aktionäre: Die Dividende soll sich um 10 Franken auf 230 Franken pro Aktie erhöhen. Als Gesicht der erfolgreichen Kantonsbank küren wir Hanspeter Rhyner zu unserem heutigen Zuger des Tages. (rh)

16:23 Uhr

Montag, 2. Februar 2026

Verliebt an der Fasnacht: Wir suchen eure Liebesgeschichte

Wir suchen Paare, die sich an der Fasnacht kennengelernt und dort ineinander verliebt haben. Vielleicht war es ein zufälliger Blick im Gedränge, ein gemeinsamer Tanz oder ein Gespräch zwischen Konfetti und Guggenmusik – und daraus ist mehr geworden. Ob jung oder alt, frisch verliebt oder seit Jahren zusammen: Wer seine Liebesgeschichte an der Fasnacht begonnen hat, darf sich gerne bei uns melden oder auch jemanden vorschlagen: redaktion-zugerzeitung@chmedia.ch Wir freuen uns auf eure Geschichte. (rem)

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