Papst Leo XIV. ist auf der Suche nach Beratern für die katholische Kirche unter anderem in Luzern fündig geworden. Er beruft Peter G. Kirchschläger in die vatikanische Entwicklungsbehörde, wie die Universität Luzern mitteilt. Kirchschläger ist dort Professor für Theologische Ethik und leitet das Institut für Sozialethik.
Es sei eine «ausserordentliche Ehre», lässt sich Kirchschläger in der Mitteilung zitieren, – und gleichzeitig eine grosse Verantwortung, die er sehr gerne wahrnehme. Kirchschläger wird das Gremium bei gesellschaftlichen und sozialethischen Fragen beraten und insbesondere seine Expertise in Sachen ethische Regulierung von künstlicher Intelligenz einbringen. Das ist einer seiner Forschungsschwerpunkte.
Die Entwicklungsbehörde, das sogenannte Dikasterium für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen, ist eines von mehreren Dikasterien der katholischen Kirche. Nebst Kirchschläger wurden elf weitere Fachleute in das Gremium gewählt, das die Förderung von Frieden, Gerechtigkeit, Gesundheit und Menschenrechten zum Ziel hat. Kirchschlägers Amt ist auf fünf Jahre befristet. (sig)




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