
«Vor einer solchen Konstanz auf hohem Niveau kann man nur den Hut ziehen», lässt sich der Nidwaldner Bildungsdirektor Res Schmid in einer Mitteilung des Kantons zitieren. Gemeint ist der eindrückliche Leistungsausweis von Skistar Marco Odermatt.
Den Stolz für seine unglaublichen Leistungen bringen seine Heimat Buochs, Odermatts Wohngemeinde Ennetbürgen und der Kanton Nidwalden am Sonntag, 10. Mai, gemeinsam zum Ausdruck: Sie werden den Skistar für seine Erfolge ehren. Das teilt der Kanton Nidwalden am Mittwoch mit. Der Anlass ist öffentlich und findet im Stadion des SC Buochs beim Seefeld statt. «In einem Rahmen, der die Agenda und Erholungszeit von Marco Odermatt nach einer langen Saison auf und neben der Rennstrecke respektiert», wie es weiter heisst.
Es wird ein musikalisches und sportliches Rahmenprogramm geben: Die Swiss Powerbrass sorgt für Stimmung. Die Fans können sich beim Torwandschiessen gegen Marco Odermatt messen.
Die Festwirtschaft ist ab 12 Uhr geöffnet, das Rahmenprogramm startet um 12.30 Uhr. Die Ehrungen finden um 15 Uhr statt.
Neben Marco Odermatt werden mit Speedfahrerin Delia Durrer und Skibob-Parasportler Pascal Christen zwei weitere Nidwaldner für ihre Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2026 geehrt. Wie der Kanton mitteilt, kann Pascal Christen jedoch nicht persönlich vor Ort sein, da er in Spanien im Trainingscamp weilt. (stg)
«Beeindruckend ist nicht nur, was er sportlich erreicht hat, sondern auch, dass er authentisch und bodenständig geblieben ist. Genau das macht Marco Odermatt zu einem besonderen Vorbild», wird der Buochser Gemeindepräsident Werner Zimmermann in der Mitteilung zitiert.
Im Skiweltcup hat der 28-jährige Nidwaldner zum wiederholten Mal abgeräumt und drei Kristallkugeln nach Hause gebracht: In der Abfahrt, im Super-G und in der Gesamtwertung. Total hat er nun 5 Gesamtweltcup- und 11 Disziplinensiege in seinem Palmarès (3x Abfahrt, 4x Super-G, 4x Riesenslalom). Zudem gewann Odermatt drei Medaillen an den Olympischen Winterspielen in diesem Frühjahr, als er sich in Milano-Cortina sowohl im Riesenslalom als auch in der Teamkombination Silber und im Super-G Bronze gewann. Und damit nicht genug: Er wurde in diesem Jahr zum fünftem Mal in Folge zum Sportler des Jahres gekürt. (stg)







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