Wenige Monate nach der Gründung sah es für Gaisbock düster aus. Das Obwaldner Start-up erhielt Ende 2022 unangenehme Post vom deutschen Fussballclub 1. FC Köln. Grund: Das Markenzeichen des Jungunternehmens – ein Geissbock mit Anzug und Fliege – ist das Wappentier des Bundesliga-Clubs. Der 1. FC Köln hat in der EU gar den Begriff «Gaisbock» registriert. Es folgten monatelange Verhandlungen. «Der Kredit war schon aufgenommen. Wir hatten Angst und das hätte uns sehr weh getan», sagte Firmengründer Ramon Riebli ein knappes Jahr später der Obwaldner Zeitung erleichtert. Denn der Fussballclub kam dem Start-up schliesslich entgegen: Gaisbock darf in der EU Kosmetikprodukte verkaufen, jedoch keine Lifestyle-Produkte.
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