
Dass die Rennstrecke in Kvitfjell dem Italiener Dominik Paris liegt, zeigte er bereits bei der Abfahrt am Samstag. Nun doppelt der 36-Jährige beim Super-G nach. Wieder zeigt er eine starke Fahrt und distanziert Vincent Kriechmayr auf sieben Hundertstel. Damit holt er seinen zweiten Sieg an den Wochenenden. Das Podest komplettiert der andere Österreicher, Raphael Haaser.
Der beste Schweizer ist Alexis Monney. Der Fribourger fährt mit der Startnummer zwei gleich an die Spitze, wo es ein wenig dauert, bis er dort verdrängt wird. Am Schluss muss er sich nur von den beiden Österreichern und Dominik Paris geschlagen geben. Monney wird damit Vierter. Stefan Rogentin zeigte ebenfalls eine starke Fahrt und fährt auf den sechsten Platz.
Odermatt für einmal chancenlos
Nicht so gut lief es für Marco Odermatt. Der Nidwaldner startet bereits nervös und kann nicht aufdrehen. Damit gehört er zu den geschlagenen in diesem Rennen. Er fällt sogar aus der Top-15 und kann erstmals seit Langem wieder keine Punkte holen. Doch diese Punkte benötigt er ohnehin nicht. So hat er bereits die Disziplinenwertung für sich entschieden und gleichzeitig schon vorgängig den Gesamtweltcup gewonnen.

Gut möglich, dass Odermatt Kräfte für den letzten Riesenslalom sparen wollte. Denn dort ist die Kugel noch nicht entschieden. Lucas Pinheiro Braathen lauert hinter ihm und will Odermatt die Disziplinenwertung streitig machen. Der Nidwaldner hat 48 Punkte Vorsprung. Super-G-Olympiasieger Franjo von Allmen fährt im Finalrennen in die Top-10.
Seit den Olympischen Spielen wurde dreimal der Super-G abgesagt. Zweimal konnten die Skiathleten in Courchevel und einmal in Garmisch-Partenkirchen. Für die Männer stehen am Dienstag noch der Riesenslalom und am Mittwoch der Slalom auf dem Programm.

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