Von Allmen war der Einzige, der mit dem entfesselten Italiener mithalten konnte. Am Ende fehlten dem dreifachen Olympiasieger 19 Hundertstel zum Sieg, er stand aber zum 15. Mal in seiner Karriere auf einem Weltcup-Podest.

Der strahlende Sieger war Paris, der die Abfahrt in Kvitfjell bereits zum fünften Mal für sich entschied. Zuletzt hatte er dort vor einem Jahr sowohl die Abfahrt als auch den Super-G auf der Piste Olympiabakken gewonnen. In dieser Saison stand er bei den Abfahrten in Gröden (3.) und Crans-Montana (2.) auf dem Podest, ein Sieg war ihm bis zum Saisonfinale jedoch nicht gelungen.
Mit seinem 20. Abfahrtserfolg belegt er nun allein den 2. Platz in der Bestenliste, den er zuvor mit Peter Müller geteilt hatte. Vor ihm liegt nur noch Franz Klammer mit 25 Abfahrtssiegen.
Dritter wurde Vincent Kriechmayr, der bis zuletzt offengelassen hatte, ob er seine Karriere fortsetzen wird. Der Österreicher lag 60 Hundertstel hinter Paris und blieb damit sechs Hundertstel vor dem viertklassierten Alexis Monney. Drittbester Schweizer war Stefan Rogentin auf Platz 6.
Dass Marco Odermatt zum dritten Mal in Folge die Disziplinenwertung gewinnen würde, stand bereits vor dem letzten Rennen fest. In Kvitfjell erzielte der Saisondominator mit Rang 7 sein schlechtestes Abfahrtsresultat der Saison. Seine Bilanz mit sieben Podestplätzen in neun Rennen bleibt dennoch überragend, ebenso wie sein Punkteschnitt von 78,4.
Als Letzter der 24 Startenden nahm Niels Hintermann die Piste Olympiabakken in Angriff. Der 30-jährige Zürcher, der seinen Rücktritt vom Profisport schon eine Woche zuvor angekündigt hatte, blickt auf eine Karriere mit sieben Weltcup-Podestplätzen zurück, darunter drei Siege. Seine beiden Abfahrtserfolge feierte er am Ort seines Abschieds. (sda)


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