Jährlich vergibt die Stadt Kriens mehrere Preise an Personen oder Organisationen, die in einem Bereich positiv in Erscheinung treten. Die Preisgelder sind aber unterschiedlich gestaltet: Der Sport- und der Kulturpreis sind jeweils mit 5000 Franken dotiert, die Anerkennungspreise für Jugendarbeit und für Umweltarbeit mit 2000 respektive 1500 Franken. Das soll sich nun ändern. Der Stadtrat plant ab 2027 einheitliche Preisgelder von jeweils 5000 Franken. Das schreibt er in seiner Antwort auf ein Postulat der Jungen Mitte und der Jungen Grünen, mit dem eine Vereinheitlichung gefordert worden ist.
Der Stadtrat anerkenne «ausdrücklich den hohen gesellschaftlichen Wert der langjährigen freiwilligen Jugendarbeit sowie der Eigeninitiativen im Bereich des Umweltschutzes», wie er ausführt. «Diese Engagements leisten einen wichtigen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt, zur Prävention sowie zur nachhaltigen Entwicklung der Stadt Kriens.» Darum habe man entschieden, die Preise in Bereichen Jugend, Umwelt, Kultur und Sport künftig gleichwertig zu behandeln.
Der Stadtrat beantragt jedoch, das Postulat abzulehnen. Dies aber nur aus formellen Gründen, da dessen Forderung bereits umgesetzt wird. (std)





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