Handball

Seriöser Pflichtsieg mit etwas Schlitzohrigkeit

Kriens-Luzern gewinnt bei Schlusslicht Stäfa mit 44:34. Ben Zimmermann, der Sohn des Trainers, avanciert mit zwölf Toren zum Mann des Spiels.
HC Kriens-Luzern Trainer Thomas Zimmermann.
Foto: Urs Flueeler/ Keystone

Es ist eine Szene, die zum Schmunzeln anregt. In der 43. Minute sind die Krienser in Überzahl, in ihrer Verteidigung fehlt aber ein Mann. Ben Zimmermann sitzt draussen auf der Bank. Nicht, weil er seinen Einsatz verschläft, sondern weil er ein Schlitzohr ist. Stäfas Angreifer bemerken dies nämlich nicht, und als der 16-Jährige klammheimlich auf den Platz schleicht, ist es zu spät. Zimmermann schnappt sich den Ball und wirft ihn ins leere Tor des Gegners. «Das hat er im Blut, seit er ein kleiner Bub ist, das muss ich ihm nicht sagen», sagt Thomas Zimmermann und lachend fügt er an: «Wahrscheinlich hat er es aber schon von mir, ich habe das früher auch gemacht.»

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