
Kurt Heinzer (parteilos) wird neuer Gemeindepräsident von Dierikon und damit Nachfolger von Max Hess (Mitte). Heinzer erhielt bei der Präsidiums-Ersatzwahl am Sonntag 193 Stimmen, sein Konkurrent Nicolas Odermatt (FDP) deren 142. Das absolute Mehr lag bei 172 Stimmen. Die Stimmbeteiligung betrug 35 Prozent.
Heinzer ist beruflich als Leiter Finanz- und Rechnungswesen beim Luzerner Kantonsspital tätig, politisch war er in Dierikon bisher als Präsident der Rechnungskommission aktiv. Das Gemeindepräsidium wird frei, weil Max Hess Ende 2025 zurücktritt. Hess ist seit 2012 Gemeinderat, seit 2015 Gemeindepräsident.
Politisch steht er der FDP nahe
Kurt Heinzer verortet sich selbst in der Nähe der FDP, wie er sagt. «Daher ging es bei der Wahl jetzt eher um die Person und nicht unbedingt um die politische Ausrichtung, die bei meinem Konkurrenten ja in etwa gleich ist.» Was den Ausschlag zu seinen Gunsten gegeben hat, sei schwierig zu sagen. «Geholfen hat mir wohl, dass ich in Dierikon stark verwurzelt bin und schon lange hier wohne. Zudem war ich bereits in der Rechnungskommission politisch tätig. Die Leute haben gewusst, wer ich bin.»
Grosse politische Ziele setzt sich Heinzer noch nicht. «Zuerst geht es darum, mich in die Geschäfte einzuarbeiten und mich in meiner neuen Aufgabe einzufinden.» Er rechnet mit einem Arbeitsaufwand von 20 bis 30 Prozent für das Gemeindepräsidium. Sein Pensum beim Kantonsspital werde er daher reduzieren. «Das ist bereits mit meinem Arbeitgeber abgesprochen.» (std/sma/rem)



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