Sport-News

Alle Nachrichten aus der Welt des Sports bis Ende September 2026

Transfers, Resultate, Hintergründe. Sport-News für die Schweiz und die ganze Welt finden Sie hier zum Nachlesen. An dieser Stelle: Alle Nachrichten bis Ende September 2026.

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22:50 Uhr

Mittwoch, 30. September

Lausanne mit Prestigesieg aus dem Nichts

Lausanne gewinnt das erste Léman-Derby der Saison gegen Genève-Servette nach einem 2:5-Rückstand 6:5 im Penaltyschiessen.

Lausanne zeigte in einer schwierigen Phase grosse Moral. Bereits im ersten Drittel hatte es zweimal einen Rückstand aufgeholt, doch drei Minuten vor Schluss schien der Mist beim Stand von 2:5 geführt. Dann rettete das Söldner-Trio Curtis Lazar, Ahti Oksanen und Drake Caggiula die Waadtländer in die Verlängerung.

Die letzten beiden Tore fielen mit sechs Feldspielern und ohne Goalie. Im fälligen Penaltyschiessen traf dann einzig Erik Brännström und sicherte dem Heimteam zwei völlig unverhoffte Punkte.

Bis drei Minuten vor Schluss war Servette als erster Verfolger von Leader ZSC Lions auf dem Weg zum fünften Sieg in Folge, ehe es auch den Preis für Undiszipliertheiten bezahlte. In den letzten fünf Minuten leiste sich das Team des Schweden Sam Hallam zwei Strafen, im ersten Drittel war Topskorer Jesse Puljujärvi für einen Check gegen den Kopf unter die Dusche geschickt worden.

So gelang Lausanne die Revanche für das Aus in den Playoff-Viertelfinal gegen Servette. In der Tabelle machte es einen Sprung auf den 10. Platz. (sda)

17:15 Uhr

Mittwoch, 30. September

Ein Weltmeister als neuer Trainer von Britschgi und Sierro

Die Schweizer Nationalspieler Sascha Britschgi und Vincent Sierro erhalten beim Serie-A-Klub Parma einen neuen Trainer. Es ist Alberto Gilardoni, der Weltmeister von 2006.

Anfang Woche war Carlos Cuesta als Cheftrainer des Tabellen-15. Parma freigestellt worden, nun haben die Italiener einen neuen Coach. Der ehemalige italienische Nationalmannschafts-Stürmer Alberto Gilardoni übernimmt das Team von Sascha Britschgi und Vincent Sierro, die aktuell mit dem Schweizer Nationalteam in der Nations League im Einsatz stehen.

Als Trainer hat der 44-jährige Gilardoni noch keine grossen Stricke zerrissen. Im Januar war er beim späteren Absteiger Pisa nach nur einem Sieg in 23 Spielen entlassen worden. Als Spieler wurde er mit den Azzurri 2006 in Deutschland Weltmeister. (sda)

15:58 Uhr

Mittwoch, 30. September

Entscheid über Schwimm-EM in Basel vertagt

Noch immer bleibt unklar, ob die Kurzbahn-EM der Schwimmer 2027 in Basel stattfinden wird. Die Frist für die Suche nach Geldgebern wird bis Ende Oktober verlängert.

Swiss Aquatics hatte sich um die Ausrichtung der Kurzbahn-Europameisterschaften 2027 beworben, um einen internationalen Schwimm-Grossanlass erstmals in dieser Form in die Schweiz zu holen, wie der Schweizer Verband in einer Medienmitteilung schreibt. Die Elite-Meisterschaften sollen vom 7. bis 12. Dezember 2027 in der Basler St. Jakobshalle stattfinden.

Die Finanzierung erweist sich allerdings als schwierig. Deshalb verlängert Swiss Aquatics die Frist für den definitiven Durchführungsentscheid bis Ende Oktober. Die zusätzliche Zeit soll genutzt werden, um die laufenden Gespräche mit potenziellen Partnern und Sponsoren weiterzuführen und die finanzielle Grundlage für den Grossanlass zu sichern.

«Die Meisterschaften werden nur durchgeführt, wenn die dafür erforderlichen finanziellen Voraussetzungen rechtzeitig und nachhaltig sichergestellt werden können», betont Swiss Aquatics. (sda)

15:15 Uhr

Mittwoch, 30. September

Amerikanischer Investor übernimmt Girondins Bordeaux

Der hoch verschuldete sechsmalige französische Meister Girondins Bordeaux wird für einen symbolischen Euro an Park Bench verkauft. Der amerikanische Sportinvestor übernimmt damit die Schulden des Vereins vom bisherigen Girondins-Eigentümer Gerard Lopez, teilte der Verein in Bordeaux mit. Im Rahmen des gesetzlichen Übernahmeverfahrens würden die Käufer in den kommenden Tagen von der regionalen Kontrollkommission der Fussball-Liga angehört.

Die Übernahme markiere einen wichtigen Meilenstein für die Zukunft von Girondins Bordeaux. Wegen millionenschwerer Zahlungslücken war der Ex-Klub von Zinédine Zidane im Sommer von der 4. bis mindestens in die 6. Liga zwangsrelegiert worden. Konkret wurde Girondins erst einmal aus allen nationalen Ligen ausgeschlossen. Ein sportlicher Neuanfang kann deshalb maximal in der sechstklassigen R1 gestartet werden. Wegen der Finanzprobleme stand sogar die Liquidation des Vereins im Raum.

Mit der Übernahme ist eine Abwicklung nun aber wohl abgewendet. Aktuell ging es um einen Finanzierungsbedarf von etwa zehn Millionen Euro, der unter anderem aus ausstehenden Transferzahlungen und Ausbildungsentschädigungen an andere Vereine resultiert. Wie die Zeitung «Sud Ouest» berichtet hatte, sollen die Schulden neu strukturiert und der Rückzahlungszeitraum verlängert werden. Der Traditionsklub wurde bereits 2024 von der zweit- in die vierthöchste Liga strafversetzt.

14:55 Uhr

Mittwoch, 30. September

Schweizer Beach-Duos kritisieren fehlenden Turnierkalender

33 Tage vor Beginn der Qualifikationsphase für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles steht der internationale Turnierkalender im Beachvolleyball noch immer nicht fest. Die drei Schweizer Frauen-Duos Anouk und Zoé Vergé-Dépré, Tanja Hüberli/Nina Brunner sowie Leona Kernen/Joana Mäder kritisieren die Situation scharf.

«Die offizielle Olympia-Quali-Periode beginnt in rund einem Monat und wir Athletinnen warten noch immer auf den Turnierkalender der FIVB und Volleyball World», halten die Schweizerinnen in einem gemeinsamen Statement gegenüber Keystone-SDA fest. Noch sei weder bekannt, wo noch wann in diesem Jahr Turniere stattfinden würden.

Dies verunmögliche einen professionellen Aufbau sowie eine seriöse Planung und Belastungssteuerung. «Für uns Profis geht es um unsere Jobs, um unser Ziel von Olympia. Dass dies so unprofessionell gehandhabt wird, ist für uns inakzeptabel.»

Auch diverse Schweizer Männer-Duos haben ihrem Unmut über die ausstehende Planung in den sozialen Medien bereits Ausdruck verliehen. (sda)

13:49 Uhr

Mittwoch, 30. September

Schweizerinnen gegen Schweden chancenlos

Das Eishockey-Nationalteam der Frauen startet mit einer Niederlage ins zweite Turnier der Women's Euro Hockey Tour. Zum Auftakt unterliegen die Schweizerinnen Schweden in Lahti 0:5.

Im ersten von drei Spielen beim Turnier im Süden Finnlands musste die Schweiz auf ihre angeschlagene Teamleaderin Alina Müller verzichten. Ohne die Stürmerin aus der nordamerikanischen Profiliga PWHL fehlte dem Team von Nationaltrainerin Shannon Miller in der Offensive die Durchschlagskraft, gleichzeitig präsentierten sich die Schweizerinnen defensiv anfällig. Kurz vor Spielhälfte liessen sie zwei Powerplays in Folge ungenutzt, wenig später erhöhten die Schwedinnen innert 34 Sekunden von 1:0 auf 3:0.

Auch zu Beginn des Schlussdrittels wurde die Schweiz kalt erwischt. Innert 49 Sekunden kassierte Torhüterin Andrea Brändli einen weiteren Doppelschlag. Aus dem starken schwedischen Kollektiv ragte Tilde Grillfors heraus. Der 18-jährigen Stürmerin gelang bei ihrem Länderspieldebüt mit drei Treffern gleich ein Hattrick.

Weiter geht es für die Schweizerinnen am Freitag gegen Gastgeber Finnland und am Samstag gegen Tschechien. (sda)

11:15 Uhr

Mittwoch, 30. September

Ocon verlässt das Team Haas

Im Formel-1-Team Haas wird für die kommende Saison ein Cockpit frei. Der Franzose Esteban Ocon verlässt den amerikanischen Rennstall nach zwei Jahren.

Die Verkündung von Ocons Abgang war keine Überraschung mehr. Die Zeichen hatten schon länger auf Trennung gestanden. «Ich verlasse das Team Haas mit hoch erhobenem Kopf und bin stolz auf meine Leistungen – und das unter Umständen, die aus verschiedenen Gründen und aufgrund von Faktoren, die ausserhalb meiner Kontrolle lagen, nicht immer einfach waren», schreibt der 30-jährige Franzose.

Ocon sieht das Ende der Zusammenarbeit nicht als Schlussstrich unter seine Zeit als Formel-1-Fahrer. «Ich bin nach wie vor motiviert und hungrig. Dies ist keineswegs das Ende meiner Formel-1-Karriere.»

Wer der zukünftige Teamkollege des Briten Oliver Bearman sein wird, steht noch nicht fest. (sda)

10:52 Uhr

Mittwoch, 30. September

Racioppi stösst als vierter Goalie zur Nati

Anthony Racioppi stösst als zusätzlicher Torhüter zur Schweizer Nationalmannschaft. Hintergrund ist die Belastungssteuerung im Training in der letzten Woche des Zusammenzugs, wie der Schweizerische Fussballverband SFV am Mittwoch mitteilte.

Damit umfasst das Kader vor den Nations-League-Spielen in Luzern am Samstag gegen Slowenien und am Dienstag gegen Nordmazedonien neu 25 Spieler. Mit Gregor Kobel, Yvon Mvogo, Marvin Keller und Racioppi stehen Murat Yakin nunmehr vier Torhüter zur Verfügung. Von diesem Quartett hat der 27-jährige Racioppi, der beim FC Sion unter Vertrag steht, als einziger noch kein A-Länderspiel bestritten. (sda)

08:43 Uhr

Mittwoch, 30. September

Startsieg für Viktorija Golubic

Viktorija Golubic erreicht beim WTA-1000-Turnier in Peking die 2. Runde. Die Zürcherin bezwingt die Amerikanerin Elvina Kalieva 6:3, 6:1.

Mit Kalieva, die als Nummer 117 im Ranking exakt 50 Plätze hinter ihr liegt, bezwang die Mitte Oktober 34-jährig werdende Golubic eine im Hauptfeld von WTA-Turnieren seit längerer Zeit sieglose Kontrahentin.

Nächste Gegnerin ist erneut eine Amerikanerin. Peyton Stearns erreichte zuletzt beim Turnier der Stufe 500 in Guadalajara in Mexiko den Final, den sie gegen ihre Landsfrau Iva Jovic verlor. Im bisher einzigen Vergleich mit Stearns, der Nummer 36 der Weltrangliste, zog Golubic im März dieses Jahres beim WTA-1000-Event in Miami den Kürzeren. (sda)

08:34 Uhr

Mittwoch, 30. September

Auch PSG-Chef will Infantino nicht herausfordern

Der Präsident von Paris Saint-Germain, Nasser Al-Khelaifi aus Katar, will nicht FIFA-Präsidenten werden. «Ich habe null Interesse an der FIFA und keinerlei Agenda oder Ambitionen, da zu sein», sagte er nach Angaben der Nachrichtenagentur AP.

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22:53 Uhr

Dienstag, 29. September

Yamal führt Spanien zum Sieg, auch England triumphiert

Spanien gewinnt in der Nations League nach dem 3:2-Sieg gegen England auch gegen Kroatien. Zuhause triumphiert die Mannschaft von Trainer Luis de la Fuente souverän 4:1

Einmal mehr seine Wichtigkeit unter Beweis stellte Lamine Yamal. Wie bereits vor drei Tagen traf er auch am Dienstagabend schon in der 2. Minute zum 1:0 für den Weltmeister. Auch das Tor zum 3:1 realisierte der 19-jährige Spieler des FC Barcelona, ehe Nico Williams in der 89. Minute mit dem Treffer zum 4:1 für den Schlusspunkt der Partie sorgte.

Zuvor hatten zwischen Yamals Toren Dion Beljo für Kroatien den Ausgleich realisiert (28.) und Marc Pubill nur drei Minuten später - nach Vorlage von Yamal - zum 2:1 getroffen.

England feiert nach Überzahl den Sieg

Im anderen Spiel der Gruppe 3 sicherte sich Thomas Tuchel mit England den Sieg. Gegen Tschechien, das ab der 25. Minute in Unterzahl spielte, feierte die Mannschaft des deutschen Trainers einen 2:0-Erfolg.

Dabei trafen jene beiden Spieler, die bereits gegen Spanien am vergangenen Samstag erfolgreich gewesen waren. In der 47. Minute eröffnete Anthony Gordon das Skore, ehe rund 20 Minuten vor Schluss Harry Kane erhöhte. Für den Captain war es der 87. Treffer im 123. Länderspiel und die Wiedergutmachung für den gegen Spanien verschossenen Penalty. (sda)

22:50 Uhr

Dienstag, 29. September

Slowenien erster Verfolger der Schweiz

Im zweiten Spiel der Schweizer Gruppe in der Nations League feiert Slowenien einen Heimsieg. Das Team von Trainer Bostjan Cesar gewinnt gegen Nordmazedonien 2:0.

Die Slowenen waren in ihrem Nationalstadion in Ljubljana das spielbestimmende Team. Sie mussten sich jedoch bis in die 55. Minute gedulden, ehe ihre Bemühungen in Zählbares umgewandelt wurden. Sandi Lovric erzielte aus spitzem Winkel das 1:0 und erlöste somit sein Team.

Gerade, als die Nordmazedonier ihre Bemühungen intensivierten, machte der eingewechselte Aljosa Matko mit dem 2:0 alles klar. Die Slowenen blieben nach dem 0:0 gegen Schottland erneut ohne Gegentor und stehen damit auf Platz 2 der Vierergruppe, zwei Punkte hinter der Schweiz. Am Samstag kommt es in Luzern zum Direktduell der beiden Teams. (sda)

22:20 Uhr

Dienstag, 29. September

ZSC Lions bereits neun Punkte voraus

Sieben Runden sind gespielt in der Nations League, und die ZSC Lions, der Titelfavorit Nummer eins, liegen bereits neun Punkte voraus. Am anderen Ende der Tabelle steht Lugano.

Die beiden Zürcher Klubs bewegen sich in der Tabelle der höchsten Eishockey-Liga sehr unterschiedlich. Ganz oben stehen nach einem 6:3 gegen Biel mit dem Punktemaximum die ZSC Lions. Fast am Ende findet sich Kloten wieder, das in den ersten drei Partien gepunktet hatte, bei der 0:4-Klatsche in Genf jedoch zum fünften Mal in Folge verlor. Servette ist mit neun Punkten Rückstand auf die Löwen neu Zweiter.

Der bisherige Zweite Ambri-Piotta unterlag zuhause Davos 0:3 und fiel - allerdings punktgleich mit Fribourg-Gottéron und Ajoie - auf den 5. Platz zurück.

Ajoie überrascht derweil weiter. Die Jurassier, die seit dem Aufstieg jede Saison abgeschlagen als Schlusslicht beendet haben, bezwangen nach dem SC Bern auch Lausanne (3:0). Schweizer Meister Fribourg setzte sich ebenfalls zuhause im Zähringer-Derby gegen den SCB mit 5:2 durch.

Der EV Zug feierte auswärts bei den Rapperswil-Jona Lakers einen klaren 5:2-Sieg. Die SCL Tigers gewannen zuhause gegen Lugano nach einem 0:3-Rückstand noch 4:3. Lugano bleibt damit einen Punkt hinter Kloten und Lausanne das Schlusslicht.

Noch ist alles - ausser den ZSC Lions - sehr eng beieinander. Platz 2 (Servette) und 9 (Rapperswil-Jona) liegen nur drei Punkte auseinander. (sda)

19:39 Uhr

Dienstag, 29. September

Premier League spricht Man City schuldig

Manchester City ist von einer unabhängigen Kommission in allen Anklagepunkten wegen Verstössen gegen die Finanzregeln der Premier League zwischen 2009 und 2018 für schuldig befunden worden. Dies bestätigt die Liga. Der Verein wird Berufung einlegen.

Es könnte einer der grössten Skandale in der Geschichte des englischen Fussballs werden. Der Ex-Verein von Trainer Pep Guardiola muss nun mit schweren Sanktionen rechnen, zu denen ein massiver Punktabzug oder sogar der Ausschluss aus der Premier League gehören könnten. Richard Masters, Chef der Premier League, bezeichnete das Verfahren und den Entscheid als «den bedeutendsten Fall in der Geschichte der Premier League».

Über die Strafen gegen den mehrmaligen englischen Meister soll in einer weiteren Anhörung vor der unabhängigen Kommission gesondert entschieden werden, wie die Premier League mitteilte. Manchester City reagierte enttäuscht auf die veröffentlichte Stellungnahme der Premier-League-Kommission und beteuerte seine Unschuld. Der Verein kündigte in einem Statement an, dass man Berufung einlegen werde. Der Entscheid enthalte «eindeutige wesentliche Fehler in rechtlicher Hinsicht sowie bei Grundsätzen und Tatsachen» und sei daher nicht tragfähig. (sda/dpa)

16:08 Uhr

Dienstag, 29. September

Medwedew macht das zweite Dutzend voll

Der ehemalige Weltranglistenerste Daniil Medwedew besiegte am Dienstag seinen russischen Landsmann Andrej Rublew im Final des ATP-250-Turniers in Hangzhou in China und sicherte sich damit im Alter von 30 Jahren den 24. Titel seiner Profikarriere.

Der Sieger des US Open 2021 setzte sich 7:5, 6:4 gegen die Nummer 24 der Welt durch und holte sich damit seinen dritten Titel in dieser Saison nach den Siegen in Brisbane (einem ATP-250-Turnier) im Januar und in Dubai (einem ATP-500-Turnier) im Februar.

Medwedew, derzeit die Nummer 6, realisierte auf der Tour den achten Sieg in zehn Duellen gegen Rublew. Zugleich beendete er eine Durststrecke. Es war es sein erster Sieg gegen einen Top-25-Spieler seit März. (sda/afp)

13:31 Uhr

Dienstag, 29. September

Alonso hängt weitere Formel-1-Saison an

Fernando Alonso hat noch nicht genug von der Formel 1. Der Spanier bestreitet als Fahrer des Teams Aston Martin auch die kommende Saison.

Für den seit Ende Juli 45-jährigen Alonso wird es das fünfte Jahr in Diensten des Teams Aston Martin sein. Der zweifache Weltmeister, dessen Karriere in der wichtigsten Serie des Automobil-Rennsports vor 25 Jahren begonnen hat, hat bisher 85 Grands Prix für seinen gegenwärtigen Arbeitgeber bestritten.

Die Verantwortlichen des britischen Rennstalls verlängern auch mit dem Teamgefährten Alonsos die Zusammenarbeit. Der Kanadier Lance Stroll wird mit der Equipe, deren Eigentümer sein schwerreicher Vater Lawrence ist, seine neunte Saison in der Formel 1, die elfte insgesamt, in Angriff nehmen. (sda)

12:49 Uhr

Dienstag, 29. September

Aufgebot Nationalteam Frauen bekannt: Peng bleibt die Nummer 1

Livia Peng bleibt im Schweizer Frauen-Nationalteam die Nummer 1 im Tor. Nationaltrainer Rafel Navarro setzt auch in den beiden WM-Playoffspielen gegen Israel auf die 24-jährige Chelsea-Keeperin.

Nicht dabei ist Alayah Pilgrim. Die Stürmerin der AS Roma fühle sich derzeit nicht bei 100 Prozent, erklärte Navarro. Zurück im Aufgebot ist dagegen Alisha Lehmann. Obwohl ihre Situation in England nicht optimal sei, bleibe sie für den Nationaltrainer eine wichtige Spielerin. Ramona Bachmann wurde nicht berücksichtigt, bleibt aber weiterhin ein Thema.

Navarro setzt gegen Israel auf ein offensiv ausgerichtetes Kader. Neben drei Torhüterinnen und sechs Verteidigerinnen nominierte er 14 offensiv orientierte Spielerinnen. Die Schweiz soll mutig auftreten, viel Ballbesitz haben und von Beginn weg auf den Sieg spielen.

Kaum Spielerinnen aus der heimischen Liga: Mit Coumba Sow steht nur eine Spielerin aus der Schweizer Women's Super League im Aufgebot. Laut Navarro hat sich das Niveau der Liga verbessert, liegt aber weiterhin hinter den europäischen Top-Ligen.

Das Hinspiel findet am Freitag, 9. Oktober, im ungarischen Mezökövesd statt. Vier Tage später folgt das Rückspiel in Sitten. Bei einem Weiterkommen trifft die Schweiz auf Österreich oder den Kosovo. Das Ziel ist die Qualifikation für die WM 2027 in Brasilien. (sda)

09:22 Uhr

Dienstag, 29. September

Siege für Frankreich und Italien in der Nations League

Frankreich gewinnt in der Nations League auch das zweite Spiel unter Trainer Zinédine Zidane - diesmal 1:0 in Belgien. Italien siegt in der Türkei mit 4:1.

Frankreich: Zinédine Zidane versprüht Magie, entsprechend gross sind in Frankreich die in ihn gesetzten Erwartungen. Die Partie in Brüssel gegen Belgien nutzte er dazu, neue Spieler zu testen. Im Vergleich zum 1:0-Sieg drei Tage zuvor in der Türkei veränderte er die Startelf auf neun Positionen. Dennoch hatten die Franzosen mehr vom Spiel. Es dauerte allerdings bis zur 88. Minute, ehe der Siegtreffer fiel. Dafür verantwortlich zeichnete der elf Minuten zuvor eingewechselte Michael Olise.

Italien: Der Auftakt in seine zweite Amtszeit als italienischer Nationaltrainer missglückte Roberto Mancini mit einer 0:2-Heimniederlage gegen Belgien. Drei Tage später zeigte die Squadra Azzurra mit dem 4:1 in der Türkei eine eindrückliche Reaktion. Zur Pause führten die Italiener bereits 3:0. Alessandro Bastoni (9.), Davide Frattesi (22.) und Michael Kayode (27.) nutzten Schwächen in der türkischen Defensive. Zwar verkürzte Baris Yilmaz kurz nach der Pause auf 1:3, doch Francesco Pio Esposito stellte nur drei Minuten später per Kopf den Dreitorevorsprung wieder her. (sda)

14:39 Uhr

Montag, 28. September

Erni muss weiter auf Comeback warten

Samuel Erni fällt wegen einer Unterkörperverletzung weitere zwei bis drei Monate aus. Dies melden die SCL Tigers. Der 35-jährige Verteidiger verletzte sich kurz vor Meisterschaftsbeginn im Training, nachdem er die beiden letzten Vorbereitungspartien noch gespielt hatte.

Der Thurgauer läuft seit 2017 für die Langnauer auf, zuvor war er neun Jahre beim EV Zug unter Vertrag gestanden. (sda)

14:11 Uhr

Montag, 28. September

Slowakischer Masseur muss aus Personalnot bei WM fahren

Etwas mehr als 100 km hielt er durch, dann wurde Vladimir Kovacik bei der Strassenrad-WM aus dem Rennen genommen. Der Masseur der slowakischen Nationalmannschaft musste am Sonntagabend aus Personalnot für seine Nation solo das 273,4 km lange Rennen der Männer bestreiten.

«Unsere Fahrer konnten nicht kommen, weil sie verletzt sind oder aus anderen Gründen. Also war Vladimir Kovacik unsere letzte Option», sagte der Nationaltrainer Jakub Vanco. Da die Meldefrist abgelaufen war, hatten die Slowakei keinen Fahrer mehr nominieren können.

Hätte der Verband gar keinen Starter gestellt, hätte das Konsequenzen für die Olympia-Qualifikation haben können. Der Weltverband UCI hätte die nationalen Meisterschaften zurückstufen können, so dass Fahrer dort nur halb so viele Punkte für Los Angeles 2028 sammeln könnten. Der Start von Kovacik als einziger Slowake war somit eine reine Formalität.

Der 28-Jährige hatte sein letztes Rennen 2017 bestritten. In Montreal hielt er etwas mehr als 100 km mit dem Feld mit, wurde dann von der Jury wie andere abgehängte Fahrer aus dem Rennen genommen, als es auf die schweren Schlussrunden ging. (sda/dpa)

21:08 Uhr

Sonntag, 27. September

Triathlon: Vilaca gewinnt erstmals WM-Serie

Vasco Vilaca ist erstmals Weltmeister im Triathlon. Beim Abschluss der WM-Serie in Pontevedra im Nordwesten Spaniens musste sich der Portugiese im Schlusssprint zwar dem Australier Matthew Hauser geschlagen geben, der nach 1:39:31 Stunden als Erster ins Ziel kam. Für Vilaca reicht Platz 2 dennoch zum Sieg in der Gesamtwertung und zum WM-Titel. In sechs der neun Rennen in diesem Jahr stand er auf dem Podest.

Der Schweizer Simon Westermann zeigte lange ein starkes Rennen und leistete über die olympische Distanz auf dem Velo viel Führungsarbeit. Für den einzigen Schweizer Starter resultierte schliesslich Platz 20. Er erreichte das Ziel 2:23 Minuten nach Hauser. (sda)

20:45 Uhr

Sonntag, 27. September

Niederlande feiert ersten Sieg unter Xavi

Die Niederlande kommt in der Nations League im zweiten Spiel zum ersten Sieg. Nach dem 1:1 gegen Deutschland am vergangenen Donnerstag gewinnt die Mannschaft unter Neo-Bondscoach Xavi 2:1 in Serbien.

Den Sieg verdanken die Oranje dem 23-jährigen Doppeltorschützen Mexx Meerdink. Der Stürmer traf in der 30. Minute per Penalty und rund 20 Minuten vor Schluss zum Siegtor. Dazwischen hatte Luka Jovic unmittelbar nach der Pause und seiner Einwechslung zum 1:1 getroffen.

Ebenfalls zu einem Sieg kam Dänemark beim 2:0 gegen Wales. Nach der 2:3-Niederlage gegen Norwegen auswärts vor drei Tagen verbuchten die Dänen am zweiten Spieltag ihre ersten drei Punkte. Wales ist nach der zweiten Niederlage im zweiten Spiel damit die einzige Mannschaft der Gruppe 4, die noch ohne Punkte dasteht.Zweiter Sieg für Österreich

In der Liga B kam Österreich gegen Kosovo zu einem 3:1-Heimsieg. Für die Tore der Gastgeber sorgten David Affengruber (23.) und Junior Adamu (45.) in der ersten und Carney Chukwuemeka in der zweiten Halbzeit.

Franco Foda, der ehemalige Coach Österreichs, der mittlerweile die kosovarische Nationalmannschaft trainiert, konnte mit seinem Team nach dem Sieg gegen Irland im ersten Gruppenspiel nicht die nächsten Punkte sammeln. Edon Zhegrova traf in der 83. Minute lediglich zum 1:3. (sda)

18:44 Uhr

Sonntag, 27. September

Team Europa gewinnt den Laver Cup

Das Team Europa hat zum sechsten Mal den Laver Cup gewonnen. Gegen den «Rest der Welt» siegte das Team um den deutschen US-Open-Sieger Alexander Zverev deutlich mit 13:5. Die entscheidenden Punkte holte Zverev mit einem Zweisatzsieg gegen den US-Amerikaner Learner Tien. (wro)

17:22 Uhr

Sonntag, 27. September

Eishockey: Servette setzt Aufholjagd fort

Genève-Servette kommt immer besser in Fahrt. Im einzigen Sonntagsspiel der National League gewinnen die Genfer in Biel 2:0.

Nach drei Niederlagen zum Saisonstart reihte Servette nun den dritten Sieg in Folge aneinander und machte in der Tabelle einen Sprung vom 10. auf den 3. Platz. Matchwinner war Sakari Manninen mit zwei Treffern im Schlussdrittel.

Nach dem 6:0 am Donnerstag in Kloten hielt Biels Goalie Harri Säteri seinen Kasten auch am Sonntag bis zur 46. Minute rein. Dann traf sein finnischer Landsmann Manninen zum 0:1 - mit sechs gegen fünf Feldspielern bei einer angezeigten Strafe gegen Biel. Elf Minuten später sorgte erneut Manninen für eine Vorentscheidung.

Wenig später wurde Marcus Sylvegards vermeintliches 1:2 wegen zu hohem Stock nach Ansicht der Videobilder aberkannt, so dass Stéphane Charlin mit 19 Paraden zu seinem ersten Shutout der Saison kam. (sda)

15:20 Uhr

Sonntag, 27. September

Tennis: Tschechien gewinnt zum achten Mal den Billie Jean King Cup

Tschechien verhindert das ukrainische Tennismärchen und gewinnt im Final des Billie Jean King Cups in Shenzhen. Bereits nach den Einzeln ist die Entscheidung gefallen.

Tschechien triumphierte zum achten Mal im Billie Jean King Cup, dem wichtigsten Teamwettkampf im Frauentennis. Fünfmal hatte vor 1993 bereits die Tschechoslowakei gewonnen. Spannung kam im chinesischen Shenzhen keine auf.

Das tschechische Duo Linda Noskova und Karolina Muchova, Wimbledonsiegerin und unterlegene Finalistin, setzte sich jeweils in zwei Sätzen durch. Muchova (WTA 8) gewann 6:2, 6:3 gegen Anschelina Kalinina (WTA 48), die Weltranglisten-Sechste Noskova gegen die eine Position schlechter klassierte Jelina Switolina 6:3, 7:6 (7:5).

Die Ukrainerinnen hatten erstmals überhaupt den Final des Billie Jean King Cups erreicht. (sda)

15:16 Uhr

Sonntag, 27. September

OL: EM-Gold für die Schweizer Männerstaffel

Die Schweizer Orientierungsläufer holen zum Abschluss der EM in Litauen dank einem Husarenstück von Fabian Aebersold Gold mit der Staffel. Die Frauen um Simona Aebersold gewinnen Silber.

Fabian Aebersold, Matthieu Bührer und Daniel Hubmann siegten vor Norwegen und Schweden. Grossen Anteil am Triumph hatte Teamleader Aebersold.

Aebersold, in den Tagen zuvor Zweiter und Dritter in den Einzelrennen über die Lang- respektive Mitteldistanz, übernahm als Schlussläufer nur an 10. Stelle von Bührer und setzte dann erfolgreich zur Aufholjagd an. Im Ziel verwies Aebersold Norwegens Teamleader Kasper Fosser um vier Sekunden auf den 2. Platz. Der Schwede Emil Svensk folgte weitere drei Sekunden dahinter.

Nach dem ersten Wechsel und dem Auftakt von Hubmann war Schweiz 1 nur im 16. Zwischenrang gelegen, fünf Positionen hinter Tino Polsini, dem ersten Läufer von Schweiz 2. Polsini/Martin Hubmann/Reto Egger belegten schliesslich den 12. Platz.

Die Frauen schlossen die Titelkämpfe, die zugleich das Weltcup-Finale bildeten, ebenfalls mit einer Medaille ab. Simona Aebersold - die Gewinnerin des Gesamtweltcups -, Natalia Gemperle und Sofie Bachmann sicherten sich hinter dem überlegenen schwedischen Siegertrio um Tove Alexandersson Silber.

Wie der Bruder führte auch Simona Aebersold ihr Team als Schlussläuferin zur Medaille. Gemperle übergab an 5. Stelle. Der Rückstand zu den Medaillenrängen belief sich zu diesem Zeitpunkt auf 22 Sekunden, jener zum Silberplatz auf mehr als eine halbe Minute. (sda)

15:15 Uhr

Sonntag, 27. September

Para-Leichtathletik: Hug und Debrunner gewinnen den Berlin-Marathon

Marcel Hug und Catherine Debrunner waren am Berlin Marathon einmal mehr eine Klasse für sich. Die Schweizer Para-Leichtathleten triumphierten am Sonntag mit grossem Vorsprung.

Hug war in 1:23:28 Stunden 5:58 Minuten schneller als der Japaner Sho Watanabe und der Niederländer Lito King Anker. Mit seinem insgesamt elften Sieg baute der 40-jährige Thurgauer seine seit 2019 anhaltende Siegesserie in Deutschlands Hauptstadt weiter aus.

Debrunner distanzierte ihre erste Verfolgerin mit der Zeit von 1:35:01 Stunden sogar um fast sieben Minuten und feierte ihren vierten Sieg in Berlin. Als Zweite sorgte Manuela Schär für einen Schweizer Doppelsieg. (sda)

15:12 Uhr

Sonntag, 27. September

Assefa verpasst Marathon-Weltrekord knapp

Die Äthiopierin Tigst Assefa hat am 52. Berlin-Marathon nach einem dramatischen Finish den Weltrekord knapp verpasst. Die 29-Jährige litt auf dem letzten Kilometer plötzlich unter Krämpfen und lief trotzdem in 2:11:04 Stunden Streckenrekord und die drittschnellste Zeit in der Geschichte.

Bei ihrem dritten Triumph in Berlin nach 2022 und 2023 verfehlte Assefa allerdings den Weltrekord von Ruth Chepngetich, die 2024 in Chicago nach 2:09:56 ins Ziel gekommen war und Assefa den Rekord abgenommen hatte. Die Kenianerin ist derzeit wegen eines positiven Dopingtests gesperrt, ihr Weltrekord hat aber Bestand.

Auch bei den Männern ging der Sieg nach Äthiopien. In Abwesenheit des verletzten kenianischen Weltrekordhalters und Vorjahressiegers Sabastian Sawe gewann der 25-jährige Guye Adola in 2:02:50 Stunden. (sda)

15:10 Uhr

Sonntag, 27. September

Buemi gewinnt 6-Stunden-Rennen in Japan

Sébastien Buemi hat mit seinen Teamkollegen Brendon Hartley und Ryo Hirakawa für Toyota das 6-Stunden-Rennen auf dem Fuji Speedway in Japan gewonnen. Nach 203 Runden fiel der Sieg hauchdünn aus –591 Tausendstel vor dem Team von Alpine.

Das Rennen in Fuji war der sechste von acht Läufen der Langstrecken-WM. Dank dem Erfolg baute Toyota seine Führung vor BMW aus, das am Sonntag Dritter wurde. In der Fahrerwertung liegen der Waadtländer Buemi, Hartley und Hirakawa neu an der Spitze. (sda)

15:07 Uhr

Sonntag, 27. September

Irlands Torhüter boykottiert Israel-Spiele

Irlands Nationalgoalie Gavin Bazunu boykottiert aus politischen Gründen die Länderspiele gegen Israel in der Nations League.

«Ich habe einen Entscheid getroffen, der mir nicht leicht gefallen ist. Ich bin ein tiefgläubiger Mann und bemühe mich nach Kräften, ein Mensch mit Charakter und Prinzipien zu sein; daher halte ich es für falsch, an den bevorstehenden Begegnungen mit Israel teilzunehmen», teilte der 24-Jährige auf Instagram mit.

Am Samstag hatte sich Irlands Nationalmannschaft nach langen internen Diskussionen gegen einen Boykott der beiden Nations-League-Duelle mit Israel entschieden. Eine Mehrheit der Spieler habe sich dafür ausgesprochen, die Partien auszutragen, teilte der irische Fussballverband mit. Beide Begegnungen finden auf neutralem Boden statt. Das Hinspiel fand am Sonntagabend im ungarischen Debrecen statt, das Rückspiel folgt am 4. Oktober in Serbien.

Hintergrund der Debatte ist die Rolle Israels im Gaza-Konflikt. Bazunu, der auf Klubebene bei Englands Zweitligist Bolton spielt, bekräftigte zugleich: «Es ist wichtig festzuhalten, dass sich meine Haltung nicht gegen das israelische Volk oder die jüdische Gemeinschaft richtet, sondern gegen die Gräueltaten in der Region.» (sda)

15:05 Uhr

Sonntag, 27. September

Swiss Olympic muss sparen

Swiss Olympic muss sparen. Wie der «SonntagsBlick» in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, klafft beim nationalen olympischen Dachverband für das Jahr 2027 ein Finanzloch von fünf Millionen Franken.

Auf der Geschäftsstelle müssten 1,7 Millionen Franken eingespart werden, das entspreche 6,6 Vollzeitstellen und erfordere drei Kündigungen, erklärte Swiss-Olympic-Sprecher Fabio Gramegna.

Die Auswirkungen auf die geplante Schweizer Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2038 und die Förderbeiträge für die Sportverbände seien noch nicht absehbar. (sda)

15:03 Uhr

Sonntag, 27. September

Volleyball: Polen verteidigt seinen EM-Titel erfolgreich

Polens Volleyballer verteidigen ihren EM-Titel von vor zwei Jahren erfolgreich. Im Final in Mailand setzt sich der nunmehr dreifache Europameister gegen Olympiasieger Frankreich mit 31:29, 25:19, 20:25, 25:16 durch.

Die Basis zum Erfolg legte die Nummer 1 der Weltrangliste etwas glückhaft im ersten Satz. Eine Challenge zeigte eine minimale Netzberührung der Franzosen bei deren Satzball. Etwas später nutzte Polen seinen eigenen Satzball zum 31:29. Danach kam der Europameister souverän zu den weiteren zwei benötigten Satzgewinnen. (sda)

15:00 Uhr

Sonntag, 27. September

Schwedin Andersson erleidet Schlüsselbeinbruch

Der bei der Strassenrad-WM in Montreal schwer gestürzten Caroline Andersson geht es den Umständen entsprechend gut. Das sagte der schwedische Nationaltrainer Lucas Persson dem Sender SVT.

«Sie ist ansprechbar und bei Bewusstsein. Das ist sehr positiv», sagte Persson. «Sie wird noch immer untersucht. Wir wissen aber, dass sie ein gebrochenes Schlüsselbein hat. Zudem ist sie hart auf den Kopf gefallen.»

Andersson war in einen Massensturz etwa 95 Kilometer vor dem Ziel verwickelt. Die 25-Jährige lag zunächst regungslos und mit Blut überströmten Gesicht auf dem Asphalt. «Als wir zu ihr kamen, war sie bewusstlos. Sie war komplett weg. Es war angsteinflössend, man weiss einfach nicht, was man in diesem Moment tun soll», berichtete Persson.

Zwei Sanitäter waren schnell am Ort des Geschehens und legten Andersson eine Halskrause an. Ihre Teamkollegin Julia Borgström war von dem Sturz so mitgenommen, dass sie das Rennen nicht fortsetzen konnte. Hemmungslos weinend stieg die 25-Jährige im Zielbereich auf der Avenue du Parc vom Rad. «Ihr geht es wieder gut. Sie ist froh, dass Caroline reden kann», sagte Persson.

Neben Andersson war auch die Australierin Lauretta Hanson ins Spital gebracht worden. Die 31-Jährige hatte nach dem Crash lange regungslos auf dem Asphalt gelegen. Über ihren Zustand gab es zunächst keine weiteren Informationen. Laut australischen Medienberichten soll Hanson später wieder bei Bewusstsein gewesen sein. (sda)

14:57 Uhr

Sonntag, 27. September

Ambri-Piotta überrascht weiter

Wer darauf gewettet hätte, dass Ambri-Piotta nach sechs Spielen den zweiten Tabellenrang belegt, hätte wohl einiges Geld verdient. Die mit wenig Kredit in die Saison gestarteten Leventiner gerieten in Lugano zwar dreimal in Rückstand. Nach dem 2:3 durch Nick Shore (28.) drehten sie die Partie jedoch mit drei Toren innerhalb von 8:15 Minuten zum 5:3. Dabei blieb es. Das 3:3 durch Nathan Borradori fiel nur 37 Sekunden nach dem dritten Gegentreffer. Anschliessend trafen Michael Joly (35.) und Lukas Landry (37.) innerhalb von 109 Sekunden. Für Ambri war es erst der zweite Sieg in den letzten neun Begegnungen in Lugano.

Labanc schiesst Lakers ins Glück

Der erfahrene, frühere NHL-Stürmer Kevin Labanc schoss die Rapperswil-Jona Lakers auswärts gegen Ajoie nach 70 Sekunden der Verlängerung zum 5:4-Sieg. Nicklas Jensen hatte die Gäste in der 52. Minute in die Verlängerung gerettet, nachdem die Lakers nach einer 2:0-Führung zur ersten Pause mit 2:3 (32.) und 3:4 (48.) in Rückstand geraten waren. Beim «ewigen» Tabellenletzten Ajoie, der im sechsten Saisonspiel zum fünften Mal punktete (drei Siege), zeichnete sich der neu verpflichtete Finne Kristian Tanus als Doppeltorschütze aus. Die Rapperswiler bezwangen Ajoie zum siebenten Mal in Folge.

ZSC Lions gewinnt glanzlos

Die ZSC Lions liessen sich trotz einer mässigen Leistung auch von Kantonsrivale Kloten nicht stoppen. Zwar kassierte die Mannschaft von Trainer Claude Julien nach 86 Sekunden durch ein Eigentor von Verteidiger Christian Marti das 0:1 - bereits in drei der fünf vorangegangenen Partien hatte sie das erste Gegentor kassiert. Im Mitteldrittel gelang jedoch dank zweier Tore innert 46 Sekunden durch Chris Baltisberger (27.) und Jesper Frödén (28.) die Wende. Das 3:1 von Sven Andrighetto (38.) fiel in einer guten Phase der Klotener, die im Schlussabschnitt dank einem Powerplay-Treffer durch Petteri Puhakka (48.) nur noch auf 2:3 verkürzen konnten. Die Lions feierten damit den achten Heimsieg in Serie gegen Kloten, das zum vierten Mal in Serie verlor.

Davos kehrt zum Siegen zurück

Davos beendete mit einem 4:2-Heimsieg gegen Lausanne eine vier Spiele dauernde Niederlagenserie - in der vergangenen Saison hatten die Bündner nie mehr als zwei Partien hintereinander verloren. Nach dem ersten Drittel lag der HCD noch 1:2 hinten. Beni Waidacher (31.) und Brendan Lemieux mit einem Tor in Überzahl (35.) brachten die Gastgeber im Mitteldrittel auf die Erfolgsstrasse. In der 58. Minute machte Valentin Nussbaumer mit einem Schuss ins leere Gehäuse alles klar. Der LHC hatte zuvor zweimal hintereinander gewonnen.

Fribourg ringt Langnau nieder

Nach vier Niederlagen in den vorangegangenen sechs Heimspielen gegen die SCL Tigers bekundete Fribourg-Gottéron auch diesmal zu Hause gegen die Emmentaler Mühe. Nach 60 Minuten stand es 3:3, ehe Sandro Schmid mit seinem bereits fünften Saisontreffer 20 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung den Titelverteidiger doch noch jubeln liess. Fribourg fehlte wenig zu drei Punkten, glich doch Emil Pettersson 58 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit aus, als die Gäste ohne Goalie agierten. Für die Fans von Fribourg gab es schon vor der Partie Grund zum Jubeln: Marcus Sörensen und Jacob de la Rose verlängerten ihre Verträge vorzeitig bis zum Ende der Saison 2028/29. (sda)

22:55 Uhr

Samstag, 26. September

England hadert mit dem Rasen und verliert gegen Spanien

England kassiert in der Nations League gegen den Weltmeister Spanien eine unglückliche 2:3-Niederlage. Nach einem verschossenen Penalty von Harry Kane schaffen die Gäste die Wende zum Sieg.

In der 54. Minute besass Harry Kane die grosse Chance auf das 3:1 der Engländer. Der Goalgetter von Bayern München konnte nach einem Foul von Rodri an Jude Bellingham vom Penaltypunkt antreten. Unmittelbar vor der Schussabgabe rutschte sein Standbein weg, und der Ball flog an die Latte. Sechs Minuten später glich Alex Baena für die Gäste aus, nachdem Englands Aussenverteidiger Nico O'Reilly den Ball in der Nähe des eigenen Strafraums verloren hatte. Und eine gute Viertelstunde vor Schluss brachte die Co-Produktion der eingewechselten Baena und Mikel Oyarzabal den 3:2-Siegtreffer.

England wurde für eine gute Leistung schlecht belohnt. Nach dem frühen 0:1, das Lamine Yamal nach rund 100 Sekunden und einem Fehler von Marc Guéhi schoss, war England auf Augenhöhe mit den Spaniern. Noch vor der Pause trafen Anthony Gordon nach einem prächtigen Konter und Harry Kane mit Hilfe von Marc Cucurella die Tore zum 2:1. Trotz des 86. Treffers im 122. Länderspiel war Kane am Ende der tragische Held im Londoner Wembley.

Im anderen Spiel der Gruppe 3 kam Kroatien zum 2:1-Auswärtssieg in Tschechien. Im ersten Spiel unter dem als Nationaltrainer zurückgekehrten Slaven Bilic schossen Routinier Luka Modric (30. Tor im 203. Länderspiel) und Marco Pasalic nach der Pause die beiden kroatischen Treffer. Für das neu vom Spanier Santi Denia trainierte Tschechien glich Adam Karabec in Prag zwischenzeitlich aus. (sda)

21:43 Uhr

Samstag, 26. September

Cassandre Beaugrand gewinnt WM-Serie zum zweiten Mal

Die französische Triathlon-Olympiasiegerin Cassandre Beaugrand gewinnt den Abschluss der WM-Serie im spanischen Pontevedra und sichert sich zum zweiten Mal nach 2024 den WM-Titel.

Beaugrand, die alle fünf bestrittenen Rennen in dieser Saison für sich entschieden hat, sorgte in Galicien über die olympische Distanz im abschliessenden Laufen für den Unterschied. Auf den zehn Kilometern distanzierte die Siegerin von Paris 2024 ihre stärksten Konkurrentinnen um mindestens 1:05 Minuten. Die Ränge unmittelbar hinter Beaugrand belegten drei Britinnen: Georgia Taylor-Brown, Kate Waugh und Beth Potter. Die beiden Schweizerinnen schafften es auf die Ränge 25 (Alissa König) und 31 (Cathia Schär).

Die Gesamtwertung der WM-Serie gewann Beaugrand mit dem Punktemaximum. Schär und König klassierten sich als beste Schweizerinnen jenseits der Top 30. (sda)

21:39 Uhr

Samstag, 26. September

Mbappé fällt mit Kapselverletzung aus

Kylian Mbappé wird Frankreich in den kommenden drei Spielen in der Nations League nicht zur Verfügung stehen. Wie sein Klub Real Madrid mitteilt, hat sich der Stürmer im Spiel gegen die Türkei eine Kapselverletzung im Knie zugezogen. Das Malheur passierte Mbappé unmittelbar vor seinem Tor beim 1:0-Sieg. Danach musste der 27-jährige Captain ausgewechselt werden.

Frankreich trifft am Montag auswärts auf Belgien, empfängt am 2. Oktober in Paris Italien und spielt drei Tage später wieder gegen Belgien. (sda)

17:23 Uhr

Samstag, 26. September

Nullnummer zwischen Slowenien und Schottland

Slowenien und Schottland trennen sich in der 1. Runde der Nations League in der «Schweizer Gruppe» der Liga B torlos. Die Gäste von der Insel sind dem Sieg deutlich näher.

Nach einer schwachen ersten Halbzeit, in der beide Teams keinen Abschluss aufs Tor zustande brachten, steigerten sich die neu vom Belgier Sébastien Pocognoli trainierten Schotten deutlich. Ein Tor wollte ihnen in Ljubljana jedoch nicht gelingen. Immer wieder scheiterten sie am hervorragend aufgelegten Jan Oblak im Tor der Slowenen. Am Ende standen 17:4 Abschlüsse zugunsten der Briten, die am Dienstag in Glasgow die Schweizer Nationalmannschaft empfangen. (sda)

17:15 Uhr

Samstag, 26. September

Billie Jean King Cup: Ukraine steht erstmals im Final

Die Ukraine spielt erstmals im Billie Jean King Cup im Final um den Titel. Das Team um die Weltranglisten-Siebte Jelina Switolina setzte sich gegen Titelverteidiger Italien mit 2:0 durch und spielt am Sonntag im chinesischen Shenzhen gegen Tschechien.

Die Ukrainerinnen dominierten gegen die seit 2023 im Wettbewerb nicht mehr bezwungenen Italienerinnen die beiden Einzel deutlich. Switolina siegte gegen Jasmine Paolini (WTA 20) in 63 Minuten 6:2, 6:2, und Anschelina Kalinina (WTA 48) bezwang die 18-jährige Tyra Grant (WTA 150) mit 6:3, 6:4. (sda)

14:48 Uhr

Samstag, 26. September

Willy Sagnol nicht länger Georgien-Trainer

Georgien trennt sich von seinem Nationaltrainer Willy Sagnol. Der Verband gab die Trennung am Samstag bekannt, einen Tag nach der 0:1-Niederlage gegen Nordirland in der Nations League.

Sagnol war seit Februar 2021 Trainer der georgischen Nationalmannschaft. Einen historischen Erfolg erreichte er 2024, als er das Land in die K.o.-Runde der EM führte. Zuvor hatte der ehemalige französische Internationale das U21-Nationalteam Frankreichs, Bordeaux und als Interimscoach auch für kurze Zeit Bayern München gecoacht.

Bis Ende 2028 wird die georgische Nationalmannschaft nun von Ramaz Svanadze trainiert. Bis anhin war dieser Coach der U21 von Georgien, mit der er zweimal die EM-Endrunde erreichte. (sda)

14:24 Uhr

Samstag, 26. September

EM in Litauen: Fabian Aebersold holt Bronze, Simona Aebersold geht leer aus

Fabian Aebersold läuft an der EM in Litauen als Dritter auch über die Mitteldistanz aufs Podest. Eine Enttäuschung setzt es für seine Schwester Simona Aebersold ab, die im Rennen der Frauen ohne Edelmetall bleibt.

Zwei Tage, nachdem er über die Langdistanz bereits Silber gewann, doppelte der Seeländer Orientierungsläufer Fabian Aebersold in Druskininkai nach und gewann Bronze. Für den 25-Jährigen ist es erst die zweite Einzelmedaille an einem Grossanlass. Im vergangenen Jahr hatte er mit der Staffel zudem WM-Silber gewonnen.

Der Sieg ging wie bereits über die Langdistanz überlegen an Kasper Fosser. Der Norweger distanzierte Aebersold in 32:56 Minuten um 1:59 Minuten. Platz 2 sicherte sich der Schwede Anton Johansson in 34:30 Minuten.

Eine Enttäuschung setzte es für Simona Aebersold ab. Die Schwester von Fabian Aebersold ging als Titelverteidigerin und eine der grossen Favoritinnen auf Gold an den Start des Mitteldistanzrennens. Doch schon bei der ersten Zwischenzeit lag die 28-Jährige weit zurück. Am Ende resultierte der 6. Schlussrang.

Noch deutlich schlechter erging es Tove Alexandersson. Die Schwedin, die am Donnerstag über die Langdistanz ihren Titel vor Aebersold erfolgreich verteidigt hatte, kam überhaupt nicht auf Touren und klassierte sich lediglich im 39. Rang mit mehr als sieben Minuten Rückstand auf ihre Landsfrau Hanna Lundberg, die sich vor Pia Young Vik aus Norwegen und Venla Harju aus Finnland Gold sicherte. Aebersold fehlten rund zwei Minuten zu Bronze. (sda)

14:18 Uhr

Samstag, 26. September

NBA: Curry verlängert bei den Warriors

Stephen Curry hat in der NBA bislang nur für die Golden State Warriors gespielt. Und dabei bleibt es auch. Der 38-Jährige einigte sich mit der Franchise auf eine Vertragsverlängerung, wie die Warriors bekannt gaben.

Laut ESPN und der Nachrichtenagentur AP läuft der neue Vertrag bis zum Ende der Saison 2028/29 und ist 116 Millionen US-Dollar wert. Im letzten Vertragsjahr würde Curry in seine 20. Saison in der nordamerikanischen Profiliga mit den Warriors gehen.

Mit Golden State hat der Point Guard vier NBA-Meisterschaften gewonnen, zuletzt im Jahr 2022. In der Vorsaison war er auf einen Punkteschnitt von 26,6 gekommen und wurde zum zwölften Mal in seiner Karriere ins NBA All-Star Team gewählt. Er hatte wegen anhaltender Probleme mit dem rechten Knie aber auch viele Spiele verpasst. (sda)

14:14 Uhr

Samstag, 26. September

Rad-WM: Wieder Bronze für Anja Grossmann

Die Schweizerin Anja Grossmann gewinnt an den Strassenrad-Weltmeisterschaften in Montreal wie im Vorjahr die Bronzemedaille im Rennen der Juniorinnen. Die bald 18-jährige Luzernerin musste sich nach 80,4 km im Sprint einer fünfköpfigen Spitzengruppe der Spanierin Alejandra Neira und der Italienerin Matilde Rossignoli geschlagen geben.

Es ist nach dem WM-Titel von Marlen Reusser im Einzelzeitfahren und Bronze im Mixed-Teamzeitfahren bereits die dritte Schweizer Medaille an den Titelkämpfen im Osten Kanadas. (sda)

22:55 Uhr

Freitag, 25.September

Frankreich-Sieg bei Zidane-Debüt – Pleite von Italien

Zinédine Zidane ist das Debüt als neuer Nationaltrainer der französischen Nationalmannschaft geglückt. In ihrem ersten Spiel der Nations League setzte sich die «Équipe tricolore» dank Kylian Mbappé mit 1:0 (0:0) in der Türkei durch. Die italienische Nationalmannschaft zog zuhause gegen Belgien mit 0:2 (0:1) den Kürzeren.

Zidane musste mitansehen, wie sich seine Mannschaft erst kurz vor der Pause die ersten zwingenden Torchancen erspielte. In der 54. Minute erlöste Kylian Mbappé seinen Trainer, der WM-Torschützenkönig traf auf Zuspiel von Bayern-Stürmer Michael Olise zur 1:0-Führung. Mbappé verletzte sich dabei aber am linken Knie, versuchte weiterzuspielen, musste aber kurz danach ausgewechselt werden.

In der 87. Minute sah der türkische Torhüter Uğurcan Çakır Rot, als er aus dem Kasten herausstürmend den Ball mit dem Oberarm spielte. Trotz Überzahl konnten die Franzosen nicht mehr nachlegen.

Italien mit Fehlstart gegen Belgien

Die italienische Nationalmannschaft legte zum Auftakt in die Nations League einen Fehlstart hin und verlor zuhause mit 0:2 (0:1) gegen Belgien. Nach einer enttäuschenden Leistung in der ersten Hälfte wurde die «Squadra Azzurra» vor heimischem Publikum im Olympiastadtion in Rom ausgepfiffen.

Mika Godts (20.) liess bei der belgischen Führung in der ersten Hälfte drei Italiener ins Leere grätschen, Dodi Lukebakio (69.) traf elf Minuten nach seiner Einwechslung zum 2:0. Nach der Pause agierten die Italiener zwar stärker, scheiterten aber immer wieder am belgischen Torhüter Senne Lammens.

Am nächsten Freitag werden Frankreich und Italien aufeinandertreffen, dann wird Zidane in Saint-Denis sein Heimdebüt als französischer Nationaltrainer geben. (dpa)

16:35 Uhr

Freitag, 25.September

Hürdensprinterin provisorisch suspendiert

Cyréna Samba-Mayela, Olympia-Silbermedaillengewinnerin von 2024 über 100 m Hürden in Rom, wird wegen dreier Verstösse gegen die Meldepflichten vorläufig suspendiert, wie die Athletics Integrity Unit (AIU) mitteilt.

Der 25‑Jährigen droht eine Sperre von bis zu zwei Jahren, da sie sich in den vergangenen zwölf Monaten dreimal nicht bei den Anti-Doping-Behörden gemeldet hat. Dadurch könnte sie die nächsten Olympischen Spiele in Los Angeles im Juli 2028 verpassen, wo sie eine Konkurrentin der Schweizer Weltmeisterin Ditaji Kambundji sein könnte. Auf die EM in diesem Sommer in Birmingham musste sie verletzungsbedingt verzichten. (sda/afp)

16:17 Uhr

Freitag, 25. September

Antonelli patzt - Pole-Position für Russell in Baku

George Russell startet zum Grand Prix von Aserbaidschan in Baku am Samstag aus der Pole-Position. Der 28-jährige britische Mercedes-Pilot war im Qualifying gut acht Zehntel schneller als Charles Leclerc im Ferrari und Oscar Piastri im McLaren.

Für Russells Teamkollegen Kimi Antonelli, den Führenden in der WM-Wertung, lief der Freitag nicht nach Wunsch. Der 20-jährige Italiener crashte aufgrund eines Fahrfehlers früh und beschädigte die Vorderradaufhängung an seinem Wagen. Er konnte in der Folge nicht mehr ins Geschehen eingreifen und startet am Samstag von Platz 16 aus, unmittelbar vor dem Audi-Duo Gabriel Bortoleto und Nico Hülkenberg. Max Verstappen, im Abschlusstraining noch der Schnellste, geht von Position 8 aus ins Rennen.

Der Start zum 15. Rennen der laufenden WM erfolgt am Samstag um 13.00 Uhr. Antonelli führt das Gesamtklassement mit komfortablen 81 respektive 101 Punkten Vorsprung vor Russell und Lewis Hamilton (Startplatz 6) an. In Monza triumphierte Antonelli Anfang September von Startposition 19 aus. (sda)

15:52 Uhr

Freitag, 25. September

Breel Embolo stösst nicht zur Nati

Nach Granit Xhaka muss die Schweizer Nationalmannschaft in den ersten vier Spielen der Nations League auch ohne Breel Embolo auskommen.

Wie der Schweizerische Fussballverband SFV am Freitag mitteilte, entschied er, dass der seit diesem Sommer in der amerikanischen MLS bei Atlanta United tätige Stürmer «nicht wie vorgesehen zur Mannschaft stossen und die Nati den laufenden Zusammenzug ohne ihn bestreiten wird.»

Die Hintergründe für den Beschluss führte der SFV nicht aus. Ein Zusammenhang mit dem zuvor publik gewordenen Strafbefehl gegen Embolo von November 2025 wegen mehrfacher Anstiftung zu Urkundenfälschung (von Covid-Zertifikaten) liegt auf der Hand. Wie das Portal «Schweiz heute» im Zuge seiner Recherchen erfuhr, hatte Embolo für das Vergehen damals eine bedingte Geldstrafe von 20 Tagessätzen à 3000 Franken erhalten.

Das Nationalteam bestreitet am Samstagabend in Skopje gegen Nordmazedonien ihr erstes Spiel in der Nations League 2026/27. Ursprünglich war vorgesehen, dass der für diese Partie gesperrte Embolo anschliessend in Glasgow zum Team stösst und für das Spiel gegen Schottland sowie die beiden Partien in Luzern gegen Slowenien und Nordmazedonien zur Verfügung steht. (sda)

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13:30 Uhr

Freitag, 25. September

Jokanovic ist neuer FCB-Trainer

Der 58-jährige Serbe Slavisa Jokanovic ist neuer Trainer des FC Basel. Das vermeldete am Freitagmittag zuerst der «Blick», bevor der Klub die Gerüchte in einem Communiqué bestätigte. Jokanovic war zuletzt in den Vereinigten Arabischen Emiraten bei Al-Nasr tätig. Der FCB gab am 9. September die Freistellung von Trainer Stephan Lichtsteiner bekannt. Luigi Nocentini hat das Traineramt seither interimstisch übernommen.

12:01 Uhr

Freitag, 25. September

Verstappen schimpft und rast in Baku zur Bestzeit

Max Verstappen hat sich im Formel-1-Abschlusstraining zum Grand Prix von Aserbaidschan über seinen störrischen Red Bull beschwert, sich schliesslich aber doch die Bestzeit gesichert. «Wenn dieses verdammte Auto einmal nicht hüpfen würde wie ein Känguru, mein Gott!», schimpfte der viermalige Weltmeister während der einstündigen Einheit, ehe er aufdrehen konnte. Verstappen schloss das dritte Training vor der Qualifikation als Erster ab. Der Niederländer hatte in 1:43,922 Minuten aber gerade einmal 0,099 Sekunden Vorsprung auf George Russell im Mercedes.

Der Engländer hatte zuvor in den ersten beiden Trainings die Bestzeit hingelegt. Einen Schreckmoment erlebte er, als er kurz vor Ende der Einheit mit der Front seines Mercedes die Streckenbegrenzung touchierte. Russell konnte anschliessend weiterfahren, musste aber Verstappen an sich vorbeiziehen lassen.

Dritter direkt hinter Russell wurde Ferrari-Star Lewis Hamilton (+0,111 Sekunden). Auf dem vierten Platz landete Kimi Antonelli (+0,351 Sekunden) im zweiten Mercedes. Der Italiener führt die WM-Wertung an. Er hat 81 Punkte mehr als Verfolger Russell. Nico Hülkenberg wurde im Audi nur 15. (dpa)

10:35 Uhr

Freitag, 25. September

Topligen attackieren FIFA-Boss Infantino: «Ausbeuterisch»

Im Machtkampf im internationalen Fussball haben die vier einflussreichsten Ligen Europas den Weltverband FIFA und Präsident Gianni Infantino scharf attackiert und weiter unter Druck gesetzt. «Die langjährigen Grundlagen des Fussballs wurden in den vergangenen Jahren durch ein grundlegendes Führungsproblem bedroht, da der FIFA-Präsident ausbeuterische Ideen aktiv gefördert hat, anstatt sie zu verhindern», hiess es von der Bundesliga, La Liga, der Serie A und der Premier League. Explizit zum Rücktritt forderten sie ihn nicht auf.

Die Ligabosse Marc Lenz (Deutschland), Javier Tebas (Spanien), Luigi De Siervo (Italien) und Richard Masters (England) unterzeichneten den zweiseitigen Brief, der am Vormittag veröffentlicht wurde. «Jetzt ist der Moment gekommen, nicht nur zu entscheiden, wer die FIFA führen wird, sondern auch, wie die FIFA geführt werden soll. Die Ligen spielen dabei eine entscheidende Rolle, und wir wollen sicherstellen, dass die Stimme jeder Liga gehört wird», hiess es.

Infantino war nach einem Vorstoss zur Vermarktung der WM-Rechte durch externe Investoren im Sommer massiv unter Druck geraten, auch sein Führungsstil ist von Teilen der Fussball-Welt scharf kritisiert worden. Er hatte darauf zuletzt reagiert und seinen Gegnern erstmals Gespräche über mögliche Reformen in der FIFA angeboten.

Infantino kündigte eine unabhängige externe Überprüfung der FIFA-Governance sowie Konsultationen über eine Stärkung der Entscheidungsprozesse an, einschliesslich der Rolle des Präsidenten. Der 56-Jährige machte gleichzeitig klar, dass er die FIFA weiter anführen will. Von einem Verzicht auf eine Kandidatur für eine vierte Amtszeit beim Kongress im März 2027 ist nicht die Rede. Diesen fordern seine Kritiker um UEFA-Präsident Aleksandar Ceferin. (dpa)

09:23 Uhr

Freitag, 25. September

Harry Kanes Rekord-Trikot wird versteigert

Das Torrekord-Trikot von Stürmerstar Harry Kane wird bei einer Auktion für einen guten Zweck versteigert. Im auffälligen Wiesn-Shirt traf der Engländer beim 7:0 (3:0)-Erfolg des FC Bayern gegen Union Berlin doppelt und erzielte damit unter anderem seinen 100. Bundesligatreffer im 98. Spiel - so schnell wie niemand zuvor. Die bisherige Bestmarke von Dieter Müller, der 129 Spiele benötigt hatte, unterbot er deutlich.

Neben Kanes historischem Trikot kommen bei der Auktion des Anbieters MatchWornShirt auch signierte und getragene Trikots weiterer Bayern-Stars wie Jamal Musiala, Serge Gnabry, Michael Olise, Luis Díaz, Alphonso Davies, Min-Jae Kim, Jonathan Tah und Dayot Upamecano unter den Hammer. Die Versteigerung läuft bis zum 30. September. Der Grossteil der Erlöse geht an den FC Bayern Hilfe e. V. und unterstützt damit wohltätige Projekte. (SI)

08:37 Uhr

Freitag, 25. September

Tod einer NBA-Ikone: Bon Pettit stirbt mit 93 Jahren

Der erste sogenannte MVP der NBA ist tot. Bob Pettit starb im Alter von 93 Jahren. Seine ehemalige Universität Louisiana State University bestätigte in einer Mitteilung den Tod des früheren Basketball-Profis der St. Louis Hawks, die inzwischen in Atlanta beheimatet sind, am Mittwoch. Er bestritt elf Spielzeiten in der NBA für das damalige Team der Hawks und wurde 1956 zum ersten MVP („Most Valuable Player“), also zum wertvollsten Spieler, der Liga ausgezeichnet.

«Die NBA-Familie trauert um den Tod von Bob Pettit», teilte die Liga mit und würdigte ihn auch dafür, die Position des Power Forwards weiterentwickelt zu haben. «Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und der gesamten Organisation der Hawks.»

1958 gewann er mit den Hawks den NBA-Titel. MVP der NBA wurde er 1959 noch einmal. Zudem gewann er denselben individuellen Titel bei vier All-Star-Spielen der Liga. Dies schaffte nach ihm nur der inzwischen verstorbene Kobe Bryant. «Schlank, anmutig und stets in Topform - dank seiner körperlichen Verfassung war Bob Pettit einer der ersten grossen Spieler, die mit dem Gesicht zum Korb spielten», heisst es in Pettits Profil in der Naismith Memorial Basketball Hall of Fame. (dpa)

22:50 Uhr

24. September

Portugal siegt ohne Ronaldo-Tor - Haaland glänzt

Cristiano Ronaldo ist mit Titelverteidiger Portugal glanzlos, aber erfolgreich in die neue Saison der Nations League gestartet. Auch ohne Treffer des 41 Jahre alten Angreifers setzte sich der zweimalige Sieger der Nationenliga beim Debüt des neuen Trainers Jorge Jesus mit 1:0 (1:0) gegen Wales durch. Auch Erling Haalands Norweger sowie Österreich und der kommende DFB-Gegner Griechenland durften jubeln.

Ronaldo hatte nach dem WM-Aus im Sommer zwar an einen Rücktritt aus dem Nationalteam gedacht, gegen Wales stand der Starstürmer aber wieder in der Startelf von Jesus, mit dem er schon auf Klubebene bei Al-Nassr gearbeitet hatte. Bei der Jagd nach der 1000-Tore-Marke ließ Ronaldo (bislang 979 Tore) mehrere Chancen ungenutzt, ein Treffer blieb ihm wegen einer Abseitsposition verwehrt (59.), Joao Felix (22.) traf in Lissabon.

Im Parallelspiel der Gruppe A4 gewann das WM-Überraschungsteam einmal mehr dank Haaland mit 3:2 (2:1) gegen Dänemark. Die Norweger, die beim Turnier in Nordamerika bis ins Viertelfinale gestürmt waren, entschieden das skandinavische Duell durch einen Treffer von Oscar Bobb (14.) sowie einen Haaland-Doppelpack (18./74.) für sich. Dänemark hatte sich mit Toren von Mikkel Damsgaard (25.) und Rasmus Höjlund (60.) zurückgemeldet.

Beim 3:1 (1:0) der Österreicher in Gruppe B3 sorgte Israels Saied Abu Farchi für den kuriosesten Moment des Abends. Der Angreifer erzielte per Kopf den Ausgleich (55.), sah Augenblicke später aber Gelb-Rot, weil er beim Jubel die Eckfahne herausgenommen hatte. Das Team von Ralf Rangnick war dank des Ex-Bremers Romano Schmid (43., Foulelfmeter) in Führung gegangen - und nutzte die Überzahl spät, als der Mainzer Phillipp Mwene (90.) und Sasa Kalajdzic (90.+3) zum wichtigen Heimsieg trafen.

In der deutschen Gruppe A2 belohnte sich Griechenland, am Sonntag (20.45 Uhr/ARD) in Augsburg der nächste Gegner für die Auswahl von Bundestrainer Jürgen Klopp, in der Schlussphase. Der Ex-Düsseldorfer Christos Tzolis (74.) und Tassos Douvikas (90.+4) drehten das Spiel nach einem Fehlstart und bescherten den Griechen ein 2:1 (0:1) gegen Serbien. (si)

22:45 Uhr

23. September

Biel gnadenlos effizient zum Kantersieg

Kloten verliert zum zweiten Mal innert 48 Stunden gegen einen Gast aus dem Kanton Bern hoch. Ein äusserst effizientes Biel gewinnt 6:0.

17:34 Uhr

Donnerstag, 24. September

Nike-Kredit für neue Frauen-Bundesliga

Die vom 1. Juli 2027 an selbstständige Frauenfussball-Bundesliga kann einen Kredit von bis zu 15 Millionen Euro bei Ausrüster Nike aufnehmen. Dies geht aus einem Schreiben der neu gegründeten FBL an die Clubs hervor, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Das Unternehmen habe seine grundsätzliche Bereitschaft erklärt, dem FBL e.V. eine flexible Kreditlinie über die genannte Summe zu einem Zinssatz von 1,5 Prozent pro Jahr einzuräumen. Zuerst hatte «Bild» darüber berichtet. Diese Kreditmöglichkeit eröffne der Frauen-Bundesliga «einen erheblichen Finanzierungsspielraum für ihre Aufbau- und Entwicklungsphase», heisst es in dem Papier.

Die Partnerschaft des Deutschen Fussball-Bundes mit Adidas endet in diesem Jahr. Ab 2027 rüstet Nike die Nationalmannschaften aus. Im vergangenen April war bekanntgeworden, dass die Deutsche Fussball Liga (DFL) sich von Adidas bis zu 100 Millionen Euro leihen kann. Der Sportartikelhersteller stellt dem Ligaverband der Männer dafür einen entsprechenden Darlehensrahmen zur Verfügung.

Die Frauen-Bundesliga wird vom kommendem Sommer an nicht mehr vom DFB organisiert. Die Ausgliederung hatte der digital abgehaltene ausserordentliche DFB-Bundestag vergangene Woche einstimmig beschlossen. Damit ist der im vergangenen Dezember gegründete Ligaverband (FBL e.V.), der schon jetzt die Interessen der 14 Erstligisten vertritt, ab der Saison 2027/28 allein für die Bundesliga verantwortlich. Der DFB verständigte sich mit der FBL auf einen Pacht- und einen Grundlagenvertrag, der die rechtlichen, organisatorischen und finanziellen Beziehungen zwischen den beiden Verbänden regelt. (dpa)

16:59 Uhr

Donnerstag, 24. September

Aus vier Ligen der Nations League werden drei

Die Nations League bekommt für die nächste Austragung 2028/2029 ein neues Format mit nur noch drei anstatt wie bisher vier Ligen. Das hat bereits Auswirkungen auf die aktuelle Saison.

In der für die Schweizer Nationalmannschaft in dieser Saison relevanten Liga B ändert sich bezüglich Aufstiegsmöglichkeiten nichts. Die Gruppenersten steigen in die Liga A auf, die Gruppenzweiten bestreiten im kommenden März in Hin- und Rückspielen Playoffs für einen Platz in der höchsten Liga. Aus der Liga A steigen die zwei schlechtesten Gruppenletzten direkt ab, die anderen zwei Schlusslichter und die zwei schlechtesten Gruppendritten bestreiten die Playoffs gegen die Herausforderer aus der Liga B.

In der Liga B gibt es keine direkten Absteiger. Die Gruppenletzten der zweithöchsten Liga spielen in Playoffs gegen die Zweiten der Liga C um den Klassenerhalt. Die Gruppensieger der Gruppe C steigen genauso auf wie alle Teams der Gruppe D. Somit werden 2028 in jeder der drei verbliebenen Ligen 18 Teams vertreten sein.

Im Rennen um den Turniersieg bleibt alles beim Alten. Die zwei besten Mannschaften jeder Gruppe der Liga A schaffen es in die Viertelfinals, die Ende März in Hin-und Rückspielen ausgetragen werden. Die Sieger qualifizieren sich für das Final Four. (sda)

16:10 Uhr

Donnerstag, 24. September

Zweimal Silber für Geschwister Aebersold

Im Kampf um den EM-Titel über die Langdistanz bleibt Simona Aebersold in Litauen die Silbermedaille. Die Seeländerin muss sich der Rückkehrerin Tove Alexandersson beugen. Auch Bruder Fabian Aebersold gewinnt Silber. Das Duell zwischen Simona Aebersold und Tove Alexandersson hatte eine besondere Brisanz. Die 23-fache Weltmeisterin aus Schweden hatte heuer erneut einen Abstecher in eine andere Sportart gemacht, diesmal ins Trailrunning.

Auf das Gelände in Litauen hatte sich Alexandersson jedoch sorgfältig vorbereitet. Bei der ersten Arena-Passage nach 15 Minuten lag sie virtuell bereits 45 Sekunden vor der zweitklassierten Schweizerin. Auch ein Fehler, durch den sie zwischenzeitlich auf Platz 2 zurückfiel, brachte sie nicht aus dem Konzept. Nach anderthalb Stunden im Wald betrug ihr Vorsprung wieder 49 Sekunden. Die drittklassierte Schwedin Sanna Fast verlor 4:25 Minuten.

Damit gelang Alexandersson die Revanche für die WM 2025, als sie Aebersold über die Langdistanz Gold um neun Sekunden hatte überlassen müssen.Aebersold kann sich immerhin mit dem dritten Gewinn des Gesamtweltcups in Folge trösten. Die Bernerin klassierte sich vor der Norwegerin Pia Young Vik und kann am Samstag über die Mitteldistanz nicht mehr abgefangen werden.

Zwei Stunden nach Simona Aebersold zog Bruder Fabian nach. Der 25-Jährige musste sich einzig dem Seriensieger Kasper Fosser geschlagen geben. Aebersold verlor 1:09 Minuten auf den Norweger, verwies aber dank eines starken Endspurts den Schweden Viktor Svensk um elf Sekunden auf den 3. Platz.Der Podestplatz war aber kaum in Gefahr, der viertplatzierte Franzose Mathieu Perrin lag bereits über zwei Minuten hinter Aebersold. Für den Berner ist es die erste Einzel-Medaille bei einem Grossanlass. Mit der Staffel hatte er im letzten Jahr aber WM-Silber gewonnen. (sda)

14:36 Uhr

Donnerstag, 24. September

David Alaba unterschreibt bei Udinese

David Alaba setzt seine Karriere in der italienischen Serie A fort. Der Österreicher unterschrieb bei Udinese einen für diese Saison gültigen Vertrag. Der 34-jährige Innenverteidiger war nach dem Ende seines Vertrags bei Real Madrid vereinslos und deshalb von Österreichs Nationaltrainer Ralf Rangnick auch nicht für die ersten Spiele der Nations League nominiert worden. Bei der WM in Nordamerika war Alaba dabei und stand in allen vier Spielen von Beginn an auf dem Rasen.

Nach Deutschland und Spanien ist Italien das dritte grosse Fussball-Land, in dem Österreichs erfolgreichster Profi aktiv sein wird. Alaba gewann in seiner Laufbahn weit über 30 Titel, darunter viermal die Champions League (zweimal mit Bayern München, zweimal mit Real Madrid), wobei er im Final 2024 verletzungsbedingt fehlte. (sda/apa)

13:57 Uhr

Donnerstag, 24. September

Entscheidung über Formel-1-Finale bis Mitte Oktober

Die Formel 1 zögert eine Entscheidung über ihr Saisonfinale hinaus. Wegen des andauernden Iran-Kriegs ist weiter fraglich, ob die Grand Prix in Katar am 29. November und in Abu Dhabi am 6. Dezember planmässig stattfinden können. Eigentlich hatte Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali eine Entscheidung für Mitte September angekündigt. Nun soll bis Mitte Oktober Klarheit herrschen. Hoffentlich könne man bis dahin «die richtige Entscheidung» treffen, sagte Audi-Teamchef Mattia Binotto am Rande des Grand Prix von Aserbaidschan in Baku.

Für den Fall der Absage von Katar und Abu Dhabi gilt Imola aus aussichtsreichster Kandidat für das Saisonfinale. Im Rennkalender würde also ein Event wegfallen. Selbst erwartbar tiefe Temperaturen schrecken die Formel 1 nicht vor einem Grand Prix in Europa Ende des Jahres ab. In Imola sei es zu diesem Zeitpunkt wärmer als in Las Vegas, wo Mitte November nach Einbruch der Dunkelheit gefahren wird, sagte Binotto. «Das ist kein echter Grund zur Sorge.» (dpa)

12:28 Uhr

Donnerstag, 24. September

Saisonende für HCD-Stürmer Simon Ryfors

Simon Ryfors kann in dieser Saison nicht mehr für den HC Davos spielen. Der 29-jährige Schwede riss sich am Dienstag im Heimspiel gegen Fribourg-Gottéron das Kreuzband und erlitt am selben Knie eine Meniskusverletzung. Das teilte der HCD am Donnerstag mit. Die Verletzung zog sich der Stürmer bei einem Check von Landsmann und Fribourg-Spieler Marcus Sörensen zu. (sda)

11:17 Uhr

Donnerstag, 24. September

Shin Ohashi schwimmt Weltrekord

Der Japaner Shin Ohashi hat an den Asienspielen in Tokio den Weltrekord über 200 m Brust gebrochen. Der 17-Jährige gewann in 2:04,83 Minuten Gold und unterbot die bisherige Bestmarke des Chinesen Qin Haiyang aus dem Juli 2023 um 65 Hundertstel. Qin trat in Tokio über diese Distanz nicht an.

Ohashi hatte zuvor bereits über 100 m Brust Gold gewonnen, zeitgleich mit dem Chinesen Dong Zhihao. Als nächste Ziele nannte Ohashi WM-Gold im kommenden Jahr und Olympiagold 2028 in Los Angeles.(sda/afp)

10:21 Uhr

Donnerstag, 24. September

Berlin zieht Olympia-Bewerbung zurück

Berlin zieht seine Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele zwei Tage vor der Entscheidung um den nationalen Kandidaten offiziell zurück. Nach der Verkündung durch den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) verbleiben als Anwärter für eine Bewerbung für 2036, 2040 und 2044 nur noch München und Köln-Rhein-Ruhr. (dpa)

08:37 Uhr

Donnerstag, 24. September

FIFA-Präsident Infantino: Positive Rückmeldungen zu Vorstoss

Nach seinem Schreiben an die 211 Mitgliedsverbände zu Beginn dieser Woche hat FIFA-Präsident Gianni Infantino erneut für einen offenen Dialog über mögliche Reformen beim Fussball-Weltverband geworben. «Es muss eine Kultur des Dialogs geben, des gegenseitigen Zuhörens und des Respekts», schrieb der 56-Jährige bei Instagram.

Zudem zeigte er sich erfreut über die Rückmeldungen auf sein Schreiben an den FIFA-Rat sowie die Präsidenten der Verbände. Darin hatte er Gespräche über Veränderungen vorgeschlagen. «Es geht nicht darum, positive Schlagzeilen zu produzieren, sondern darum, das Richtige für den Fussball zu tun», schrieb der FIFA-Boss. Er sei dabei «noch nie so entschlossen und engagiert» gewesen.

In seinem Schreiben ging es unter anderem um eine unabhängige Überprüfung der FIFA-Governance sowie um Konsultationen über eine Stärkung der Entscheidungsprozesse, einschliesslich der Rolle des Präsidenten. Beim nächsten Treffen des FIFA-Rats im Oktober sollen die Reformvorschläge weiter diskutiert werden.

Seinen Instagram-Beitrag veröffentlichte Infantino am Rande des Arabian Gulf Cup. Er war zum Start des erstmals in Saudi-Arabien ausgetragenen Turniers in Dschidda zu Gast. An dem Wettbewerb nehmen acht Nationalmannschaften aus der Golf-Region teil. Der Schweizer war nach einem Vorstoss zur Vermarktung der WM-Rechte durch externe Investoren im Sommer massiv unter Druck geraten. Nun betonte Infantino, die FIFA müsse weiter nach Möglichkeiten suchen, ihre Einnahmen zu steigern und mehr Geld in die Entwicklung des Fussballs zu investieren. (dpa)

08:33 Uhr

Donnerstag, 24. September

Baumgartner fehlt dem SC Bern erneut

Der SC Bern muss einen schmerzhaften personellen Rückschlag hinnehmen. Die Berner müssen vorerst ohne Benjamin Baumgartner auskommen.

Der 26-jährige Österreicher mit Schweizer Lizenz hat sich am vergangenen Freitag beim 5:2-Heimsieg gegen den HC Davos eine Verletzung am Oberkörper zugezogen. Der Stürmer fehlte somit bereits am Dienstag beim 4:1-Auswärtssieg in Kloten. Österreichs Nationalspieler dürfte gemäss dem SCB vier Wochen ausfallen.

Für Baumgartner setzt sich damit eine bittere Serie fort. Bereits in der vergangenen Saison verpasste er wegen zweier längerer Verletzungspausen einen Grossteil der Spielzeit und kam lediglich auf 26 Meisterschaftseinsätze. (sda)

17:19 Uhr

Mittwoch, 23. September

Christian Eriksen bleibt in Dänemark

Christian Eriksen wird nicht mehr zum VfL Wolfsburg zurückkehren. Der noch bis zum 30. Juni 2027 laufende Vertrag des Dänen beim Zweitligisten wurde einvernehmlich aufgelöst.

Der 34-Jährige war Anfang Juni während eines Länderspiels der dänischen Nationalmannschaft gegen die Ukraine auf dem Spielfeld zusammengebrochen. Obwohl Eriksen schnell wieder bei Bewusstsein war und aus eigener Kraft zu einem Krankenwagen ging, wurden Erinnerungen an die EM 2021 wach.

Vor fünf Jahren musste er noch auf dem Rasen nach einem Herzstillstand wiederbelebt werden und bekam kurz danach einen Herzschrittmacher implantiert. Nach seinem erneuten Zusammenbruch hatte Eriksen in seiner dänischen Heimat mit der Reha begonnen, eine Rückkehr nach Wolfsburg aber offengelassen.

Ob das Ende seiner Zeit in Niedersachsen auch das Ende seiner Karriere bedeutet, liess Eriksen offen. (sda/dpa)

14:00 Uhr

Mittwoch, 23. September

Hadjar verlängerte Vertrag bei Red Bull

Red Bull setzt auch in Zukunft auf Isack Hadjar als Teamkollegen von Max Verstappen. Wie der Formel-1-Rennstall vor dem Grand Prix von Aserbaidschan in Baku mitteilte, hat der 21-jährige Franzose seinen Vertrag verlängert. Damit fährt Hadjar 2027 weiter an der Seite des vierfachen Weltmeisters aus den Niederlanden.

Hadjar wurde auf diese Saison hin vom Schwesterteam Racing Bulls befördert. In der WM-Wertung liegt er hinter den Duos von Mercedes, Ferrari und McLaren sowie Verstappen auf Platz 8. Die vergangenen drei Rennen in Zandvoort, Monza und Madrid musste Hadjar wegen einer Verletzung am Handgelenk auslassen. In Baku kehrt er in den Rennwagen zurück. (sda/dpa)

13:44 Uhr

Mittwoch, 23. September

Lausannes Czarnik und Ajojes Gerber fallen aus

Austin Czarnik wird dem Lausanne HC für sechs bis acht Wochen nicht zur Verfügung stehen. Wie der Klub aus der National League mitteilte, unterzog sich der amerikanische Center am Mittwoch einer Operation am Handgelenk.

Zudem gibt der HC Ajoie den Ausfall von Jeremi Gerber für acht bis zwölf Wochen bekannt. Der 26-jährige Stürmer hat sich am Unterkörper verletzt. Gerber ist erst auf diese Saison hin vom Meister HC Fribourg-Gottéron zu den Jurassiern gestossen und bestritt bislang zwei Partien für seinen neuen Klub. (sda)

09:12 Uhr

Mittwoch, 23. September

Servette Chênois startet in die Champions League

Die Spielerinnen von Servette Chênois starten am Mittwochabend in die Champions League. Ab 18.45 Uhr empfangen die Genferinnen mit OL Lyonnes den Rekordsieger des Wettbewerbs. Zum zweiten Mal nach 2021 steht der Schweizer Meister und Cupsieger in der Liga- oder Gruppenphase der Champions League.

Die anstehende Ligaphase umfasst sechs Spieltage. Zu den weiteren Gegnern von Servette gehören unter anderem auch Titelverteidiger Barcelona, die AS Roma und Paris FC. (sda)

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17:30 Uhr

Dienstag, 22. September

Wieder WM-Bronze für die Schweiz im Mixed-Teamzeitfahren

Nach dem goldenen Auftakt von Marlen Reusser im Einzelzeitfahren gewinnt die Schweiz an den Strassenrad-Weltmeisterschaften in Montreal eine weitere Medaille. Das Sextett von Swiss Cycling holt im Mixed-Teamzeitfahren hinter Italien und Frankreich Bronze.

Die Hoffnungen auf den dritten WM-Titel nach 2022 und 2023 erhielten nach einem Defekt bei Stefan Küng früh einen Dämpfer. Stefan Bissegger und Mauro Schmid fuhren zu zweit weiter. Dank einer Aufholjagd der Frauen mit Reusser, Noemi Rüegg und Jasmin Liechti reichte es wie im Vorjahr zu Platz 3. (sda)

15:48 Uhr

Dienstag, 22. September

Martin Andermatt nicht mehr Trainer von Yverdon

Yverdon-Sport wird nach der Länderspielpause mit einem neuen Trainer antreten. Der Tabellendritte der Challenge League gab bekannt, dass Martin Andermatt per sofort nicht mehr Trainer der ersten Mannschaft ist. Der 64-jährige Zuger bleibt dem Klub jedoch erhalten und kehrt in seine ursprüngliche Funktion als Technischer Direktor zurück.

Andermatt hatte das Traineramt beim Cup-Halbfinalisten der Vorsaison im vergangenen März nach der Freistellung von Adrian Ursea übernommen. Als Technischer Direktor war er im Juni 2025 zu Yverdon gestossen. Wer die Nachfolge an der Seitenlinie antritt, will der Klub demnächst bekannt geben. (sda)

14:40 Uhr

Dienstag, 22. September

Alexander Blessin ist neuer Trainer von Mönchengladbach

Borussia Mönchengladbach gibt seinen neuen Trainer bekannt. Der 53-jährige Deutsche Alexander Blessin übernimmt den Posten beim Schlusslicht der Bundesliga.

Borussia Mönchengladbach legte in dieser Saison einen historisch schwachen Start hin und entliess schon nach drei Spieltagen seinen Trainer Eugen Polanski. Nach nunmehr vier Runden stehen die Borussen ohne Punkte und mit bereits 16 Gegentoren da.

Alexander Blessin trainierte zuletzt zwei Jahre lang den FC St. Pauli. Nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga musste er den Hamburger Klub in diesem Sommer verlassen. Zuvor hatte sich der Schwabe ausserhalb von Deutschland einen Namen als Chefcoach gemacht, in Italien bei Genoa und vor allem in Belgien bei Ostende sowie Union Saint-Gilloise. Mit Letzteren wurde er 2024 Cupsieger.

Bei Mönchengladbach steht Alexander Blessin nach der Länderspielpause am 11. Oktober erstmals in der Verantwortung. Dann spielt sein neues Team im rheinischen Derby beim 1. FC Köln. Blessin ist nach Adi Hütter, Daniel Farke, Gerardo Seoane und Polanski der fünfte Gladbacher Coach seit Sommer 2021. (sda)

13:15 Uhr

Dienstag, 22. September

Red Bull in Aserbaidschan wieder mit Hadjar

Isack Hadjar sitzt am Grand Prix von Aserbaidschan nach seiner Zwangspause wieder am Steuer des zweiten Red Bull neben Max Verstappen. Das gab der Formel-1-Rennstall am Dienstag bekannt.

Der Franzose, der am Montag seinen 22. Geburtstag feiert, verpasste die letzten drei Rennen aufgrund einer Verletzung am linken Handgelenk. Im Zuge seiner Rückkehr ins Cockpit wechselt der Neuseeländer Liam Lawson zurück zu Racing Bull. Der Japaner Yuki Tsunoda kehrt dort wieder in seine Rolle als Ersatzfahrer zurück. (sda)

11:49 Uhr

Dienstag, 22. September

Rune und Ruud treten an den Swiss Indoors an

Das Teilnehmerfeld der diesjährigen Swiss Indoors in Basel wird durch zwei prominente Namen ergänzt. Wie die Organisatoren am Dienstag bekannt gaben, werden Holger Rune und Casper Ruud im Oktober am ATP-500-Turnier am Rheinknie aufschlagen.

Rune, vor vier Jahren als Teenager zwischenzeitlich die Weltnummer 4, kommt aus einer elfmonatigen Wettkampfpause aufgrund einer Verletzung an der Achillessehne. Als aktuelle Nummer 142 tritt er in Basel mit einem geschützten Ranking (ATP 14) an. Der 28-jährige Norweger Casper Ruud (ATP 17) ist dreifacher Grand-Slam-Finalist und ehemalige Weltnummer 2. Wegen einer Rückenverletzung musste er zuletzt am US Open forfait geben.

Das Turnier findet heuer vom 26. Oktober bis 1. November statt und steht zu Beginn im Zeichen von Stan Wawrinkas Abschiedsvorstellung. Angeführt wird das Feld von Ben Shelton (USA/ATP 4), Félix Auger-Aliassime (CAN/5), Taylor Fritz (USA/10), Arthur Fils (FRA/11) und Rafael Jodar (ESP/14). Titelverteidiger ist der brasilianische Hoffnungsträger João Fonseca. (sda)

08:55 Uhr

Dienstag, 22. September

Renndistanz der Formel 1 wird ab 2027 verringert

Formel-1-Rennen werden ab der Saison 2027 geringfügig kürzer. Dies entschied die Formel-1-Kommission des Automobilweltverbandes FIA am Montag in London. Künftig wird die Renndistanz nicht mehr rund 305 Kilometer betragen, sondern etwa 290. Dies mache je nach Strecke eine Reduzierung von zwei bis drei Runden aus.

In separaten Erklärungen bezeichneten die FIA und die Formel 1 diesen Schritt als unvermeidliche Folge einer früheren Entscheidung, den Kraftstoffdurchfluss in den Motoren zu reduzieren. Zudem wurden die Pläne für eine Getriebe-Homologation - also eine Vereinheitlichung der Bauteile bei allen Fahrzeugen - verworfen, um «den Zulieferern weiterhin Spielraum für Entwicklungen zu lassen».

Die Kommission änderte auch die Regeln für das auf drei Stunden begrenzte Zeitfenster bei Regenunterbrechungen, «um sicherzustellen, dass die Zuschauer bei Unterbrechungen bestmögliche Chancen haben, ein volles Rennen zu erleben».

Laut der FIA-Mitteilung hat die Kommission auch Änderungen an den sportlichen und finanziellen Regularien der laufenden Saison vorgenommen, jedoch ohne Einzelheiten zu nennen. (sid)

08:41 Uhr

Dienstag, 22. September

André Heim ab nächster Saison bei Genève-Servette

Genève-Servette plant schon über die eben begonnene Meisterschaft in der National League hinaus. Die Genfer melden die ab der nächsten Saison greifende Verpflichtung des Centers André Heim.

Heim unterzeichnete mit den Grenat einen für drei Jahre gültigen Vertrag. Derzeit bestreitet der 28-jährige Stürmer seine sechste Saison mit Ambri-Piotta.

Heim hatte einst das Nachwuchsprogramm beim SC Bern durchlaufen und vor neun Jahren für das Team aus der Hauptstadt in der höchsten Liga debütiert. (sda)

19:10 Uhr

Montag, 21. September

Untersander fehlt Servette sechs bis acht Wochen

Ramon Untersander fehlt Genève-Servette während längerer Zeit. Der Verteidiger muss gemäss Mitteilung auf der Website des Vereins wegen einer Verletzung am Unterkörper sechs bis acht Wochen pausieren.

Der 35-jährige Untersander erlitt die Verletzung am vergangenen Dienstag bei der 3:6-Niederlage im Meisterschaftsspiel in Lugano. (sda)

19:04 Uhr

Montag, 21. September

Spektakuläre Flucht im Teambus eines 2.-Liga-Klubs

Einem minderjährigen Migranten ist eine spektakuläre Flucht aus Ceuta auf das spanische Festland gelungen - dank eines Verstecks im Teambus des 2.-Liga-Klubs Real Valladolid.

Der Jugendliche versteckte sich nach der Partie zwischen AD Ceuta und Valladolid (1:1) am Sonntag im Bereich der Fahrzeugunterseite und überquerte so mit dem Bus auf der Fähre nach Algeciras die Strasse von Gibraltar.

Spieler und Mitarbeiter hören Hilferufe

Nach der Ankunft auf dem Festland fuhr der Bus weiter Richtung Valladolid, ehe Spieler und Mitarbeiter des Vereins Geräusche und Hilferufe wahrnahmen. Bei Jerez de la Frontera wurde der Bus angehalten und der Jugendliche entdeckt.

Der Minderjährige war nach übereinstimmenden Berichten bei Bewusstsein, wurde aber ins Spital gebracht.

Tausende Migranten harren weiterhin in Ceuta aus

Ende Juli waren mehr als 70'000 Menschen zu Fuss oder schwimmend aus Marokko nach Ceuta gelangt. Nach spanischen Angaben gab es bei dem Andrang Dutzende Tote. Die meisten Migranten kehrten kurz danach zurück oder wurden zurückgebracht, Tausende Migranten harren aber weiterhin in Ceuta aus.

Viele von ihnen leben seit Wochen unter prekären Bedingungen in Zelten oder selbst errichteten Behelfsunterkünften an den Stränden von Ceuta. (sid)

17:03 Uhr

Montag, 21. September

Früherer Beginn der Partie Lugano - Luzern

Der Beginn der Partie der 10. Runde in der Super League zwischen dem FC Lugano und dem FC Luzern vom Samstag, 10. Oktober, wird von 20.30 Uhr auf 18 Uhr vorverlegt. Grund für die Anpassung sind gemäss den Zuständigen der Swiss Football League Sicherheitsbedenken aufgrund der fehlenden Rückreisemöglichkeit für die Luzerner Fans mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. (sda)

16:49 Uhr

Montag, 21. September

Koné für drei, Sylla für zwei Spiele gesperrt

Zwei Spieler von Super-League-Vereinen müssen nach Platzverweisen aussetzen. Sékou Koné von Lausanne-Sport wird für drei, Fodé Sylla vom FC Sion für zwei Partien gesperrt.

Der 20-jährige Koné, Mittelfeldspieler aus Mali, muss in der Meisterschaft wegen «eines groben Foulspiels mit erhöhter Gesundheitsgefährdung» bei der 0:4-Heimniederlage gegen Leader Lugano dreimal zuschauen.

Der gleichaltrige Franzose Sylla, auch er Mittelfeldspieler, wird wegen eines groben Foulspiels beim 1:1 gegen den FC Zürich suspendiert.(sda)

16:23 Uhr

Montag, 21. September

13-jährige Chinesin nahe am Weltrekord

Die 13-jährige Chinesin Yu Zidi sorgt in Tokio im Rahmen der Asien-Spiele ein weiteres Mal für Furore. Das Ausnahmetalent verpasst über 200 m Lagen den Weltrekord nur knapp.

Im Stadion, in dem vor fünf Jahren die Schwimm-Wettkämpfe der Olympischen Spiele stattfanden, schlug Yu nach 2:06,10 Minuten an und verpasste den Weltrekord um lediglich vier Zehntelsekunden. Die globale Bestmarke hält seit Juni vergangenen Jahres die dreifache Olympiasiegerin Summer McIntosh aus Kanada.

Am Sonntag hatte Yu bereits Gold über 200 m Delfin gewonnen. (sda)

14:26 Uhr

Montag, 21. September

De la Fuente bis 2032 Spaniens Nationaltrainer

Spaniens Fussballverband setzt langfristig auf Weltmeistertrainer Luis de la Fuente. Der 65-Jährige erhält nach dem WM-Triumph einen Vertrag bis zum Ende der Europameisterschaft 2032.

Das Exekutivkomitee des spanischen Fussballverbands RFEF beschloss die Vertragsverlängerung am Montag bei einer Sitzung in Madrid. Damit soll De la Fuente die Nationalmannschaft durch die nächsten drei grossen Turniere führen.

Der Spanier hatte das Nationalteam 2024 zum EM-Titel geführt. Im Sommer folgte bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika der nächste grosse Erfolg mit dem Gewinn des WM-Titels.

Auch die Bilanz unter De la Fuente spricht für Kontinuität. In 50 Partien mit dem 65-Jährigen an der Seitenlinie verlor Spanien lediglich zweimal, wobei Niederlagen nach einem Elfmeterschiessen nicht berücksichtigt sind. Aktuell ist das Team seit 38 Spielen ungeschlagen.

De la Fuentes neuer Vertrag umfasst zunächst die EM 2028 in Grossbritannien und Irland. Danach folgen die Heim-WM 2030, die Spanien gemeinsam mit Portugal und Marokko austrägt, sowie die EM 2032 in der Türkei und Italien.

12:10 Uhr

Montag, 21. September

Nach Sierro: auch Schmidt und Monteiro für Nations-League-Partien aufgeboten

Neben Granit Xhaka fallen auch Denis Zakaria und Aurèle Amenda für die kommenden Länderspiele aus. Der Mittelfeldspieler Zakaria verletzte sich am Sonntag im Meisterschaftspiel der AS Monaco. Amenda, Verteidiger beim Premier-League-Aufsteiger Coventry, zog sich seine Blessur am vergangenen Mittwoch zu und war von Anfang an fraglich.

Nun hat Trainer Murat Yakin für das Nationalmannschaftscamp in Belek von der Pikettliste YB-Verteidiger Isaac Schmidt, den aus Saudi-Arabien zu Parma gewechselten Mittelfeldspieler Vincent Sierro und den seit Kurzem ebenfalls in der Serie A bei Lecce spielenden Angreifer Joël Monteiro nachnominiert.

Im Anschluss an den Zusammenzug in der Türkei trifft die Schweiz in der Nations League auswärts auf Nordmazedonien (26. September) und Schottland (29. September), gefolgt von den Heimspielen in Luzern gegen Slowenien (3. Oktober) und Nordmazedonien (6. Oktober). (sda)

11:50 Uhr

Montag, 21. September

Nach zwei deutlichen Niederlagen: GC-Trainer Peter Zeidler wird entlassen

Der Grasshopper Club Zürich trennt sich von Trainer Peter Zeidler. Dies bestätigen die Zürcher am Montagmittag. Erst im Mai wurde Zeidler verpflichtet und half dabei mit, den Abstieg zu verhindern.

Zuletzt kassierten die Hoppers in der Meisterschaft zwei Klatschen. Am Samstag verloren die Hoppers mit 1:5 beim FC Luzern. Bereits am Dienstag gab es eine 2:5-Niederlage gegen Sion.

Davor lief es aber für kurze Zeit sehr gut für die Zürcher und sie sammelten in drei Spielen sieben Punkte. Mittlerweile sind die Hoppers auf den zehnten Platz zurückgefallen und liegen nur noch zwei Punkte vor Schlusslicht Vaduz. (watson)

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11:19 Uhr

Montag, 21. September

Kloten verpflichtet finnischen Stürmer

Der EHC Kloten hat auf seine Verletzungssorgen im Sturm reagiert und den Finnen Joona Luoto verpflichtet.

Das Engagement des 28-Jährigen ist eine Reaktion auf die Ausfälle von Brandon Gignac und Pontus Aberg, wie der EHC Kloten am mitteilte. Luoto unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. November 2026. Dieser enthält eine gegenseitige Option für eine Verlängerung bis zum Saisonende.

Luoto ist in der National League kein Unbekannter. In der Saison 2023/24 stand er für den SC Bern auf dem Eis. In 52 Partien erzielte der Stürmer 30 Skorerpunkte, davon 20 Tore. Zudem absolvierte Luoto insgesamt 23 Spiele in der NHL für die Winnipeg Jets und die Columbus Blue Jackets. Hinzu kamen 74 Einsätze in der AHL.

Der in Tampere geborene Luoto verbrachte einen Grossteil seiner Karriere bei seinem Heimatclub Tappara Tampere. Mit diesem gewann er zweimal die finnische Meisterschaft. Zuletzt war er für den Klub HV71 in der schwedischen SHL aktiv.

09:39 Uhr

Montag, 21. September

Sierro ersetzt den verletzten Zakaria

Für die vier anstehenden Nations-League-Spiele der Nati rückt Vincent Sierro in das Kader von Murat Yakin und ersetzt den verletzten Denis Zakaria. Das berichtet der «Blick». Zuvor mussten bereits Rubén Vargas und Aurèle Amenda verletzungsbedingt auf ein Aufgebot verzichten.

Für Sierro bedeutet die Nachnominierung eine Rückkehr in die Schweizer Nati. An der Weltmeisterschaft im Sommer fehlte er im definitiven Kader.

Seit dieser Saison kickt der 30-Jährige Sittener bei Parma in der italienischen Serie A. Zuvor stand er in Saudi-Arabien bei Al-Shabab unter Vertrag. Bei Parma ist Sierro Teamkollege von Nati-Debütant Sascha Britschgi, der durch den Ausfall von Zakaria auf der Rechtsverteidigerposition möglicherweise zum Handkuss kommen könnte.

08:44 Uhr

Montag, 21. September

Frei auf dem Podest, Schweizer Männer ohne Top-10-Platz

Sina Frei muss sich beim Mountainbike-Weltcup in Soldier Hollow im Cross-Country erstmals seit zwei Monaten geschlagen geben. Als Dritte steigt sie aber erneut auf das Podest.

Frei musste in der Höhenlage des Skiorts Soldier Hollow in der vierten von sechs Runden ein Duo ziehen lassen, das bis zum Ende ungefährdet blieb. Am Ende setzte sich die Italienerin Martina Berta zum zweiten Mal nach dem Heimrennen in La Thuile durch. Die Kalifornierin Gwendalyn Gibson feierte als Zweite den ersten Podestplatz ihrer Karriere.

Frei sicherte sich 48 Sekunden hinter Berta im Sprint den 3. Platz, Alessandra Keller wurde starke Fünfte. Auf den Rängen 16 und 17 klassierten sich Ronja Blöchlinger und Jolanda Neff.

Die Schweizer Männer verpassen beim Cross-Country-Rennen in Soldier Hollow die Top 10 knapp. Luca Schätti fährt trotz eines Sturzes auf Platz 11 und klassiert sich unmittelbar vor Fabio Püntener.

Den Sieg sicherte sich Martin Vidaurre Kossmann. Der Chilene verwies den Kanadier Cole Punchard um fünf und den Franzosen Mathis Guay um sieben Sekunden auf die weiteren Podestplätze. (sda)

19:13 Uhr

Sonntag, 20. September

Real verliert das Madrider Derby

Real Madrid verliert ein hitziges Stadtderby gegen Atlético 1:2 und droht, den Anschluss an den Spitzenreiter Barcelona früh zu verlieren.

Das Team von Startrainer José Mourinho musste sich bei Atlético Madrid nach langer Unterzahl mit 1:2 geschlagen geben und den Stadtrivalen in der Tabelle an sich auf Platz 2 vorbeiziehen lassen. Auf Spitzenreiter FC Barcelona fehlen den Königlichen nun schon sechs Zähler.

Die Tore im Estadio Metropolitano von Atlético erzielten Alejandro Grimaldo (53.) mit einem Foulpenalty und der Kanadier Jonathan David (59.). Der Anschlusstreffer durch den deutschen Abwehrspieler Antonio Rüdiger (89.) kam für Real zu spät.

Real schwächte sich selbst, weil Innenverteidiger Dean Huijsen vor dem Penalty zum 0:1 nach der Videokonsultation wegen einer Notbremse Rot kassierte. Doch auch die hochgelobte Offensive um Kylian Mbappé, Jude Bellingham und Vinicius Junior enttäuschte. (sda)

18:34 Uhr

Sonntag, 20. September

FCB zuhause weiter schwach, Lugano bleibt ungeschlagen

Auch ohne Coach Stephan Lichtsteiner kommt der FC Basel zuhause nicht vom Fleck. Gegen das zuletzt schwächelnde St. Gallen gibt es eine 1:3-Niederlage. Lugano zieht als Leader einsam seine Bahnen.

Sechstes Heimspiel, fünfte Niederlage - das ist nicht das, was die verwöhnten Anhänger im Basler St. Jakob-Park erwarten. Im zweiten Spiel unter Interimstrainer Luigi Nocentini lief es genau so weiter wie zuvor unter Stephan Lichtsteiner. In der 5. Minute brachte Aliou Baldé den Gast aus St. Gallen bereits in Führung, am Ende setzten sich die Ostschweizer 3:1 durch. Dabei hatte St. Gallen zuvor zweimal in Folge deutlich (0:3, 1:4) verloren und war im Europacup ausgeschieden.

Als klar bestes Team der Super League geht Lugano in die Länderspielpause. Gegen das Schlusslicht feierten die Tessiner mit 4:0 den achten Sieg im neunten Spiel. Der haitianische Verteidiger Hannes Delcroix zeichnete sich als dreifacher Torschütze aus. Saisonübergreifend ist Lugano seit 18 Pflichtspielen in Folge ungeschlagen, das ist Vereinsrekord. Lausanne belegt punktgleich mit Vaduz den letzten Platz.

Das Duell zwischen dem Aufsteiger und dem Meister ging an den Meister. Thun, dem in Vaduz vor der dreiwöchigen Pause die vierte Niederlage in Folge drohte, gewann in Liechtenstein dank Toren von Furkan Dursun und Nils Reichmuth 2:1.

Erster Verfolger von Leader Lugano sind nach Sions Heimremis gegen den FC Zürich (1:1) am Samstag wieder die Young Boys. Die Berner drehten gegen Servette dank Doppeltorschütze Samuel Essende ein 0:2 in ein 3:2. Luzern holte mit eine 5:1 gegen die Grasshoppers den dritten Saisonsieg. (sda)

18:44 Uhr

Sonntag, 20. September

Springreiten: Schweiz nicht am Final in Barcelona

Die Schweizer Springreiter enttäuschen am Nationenpreis in Saint-Tropez mit Platz 10. Damit verpassen sie in der Nations League die Teilnahme am lukrativen Finale in Barcelona Anfang Oktober.

Keiner der vier Schweizer Reiter blieb in der ersten Runde des vierten und letzten Qualifikationsturniers fehlerfrei. Mit 20 Punkten belegte das Quartett mit Alain Jufer (auf Chaccoo de l’Escant), Janika Sprunger (Orelie), Barbara Schnieper (Canice) und Martin Fuchs (Lorde) im mit 700'000 Euro dotierten Nationenpreis des Fünfsterne-CSI den letzten Platz unter den zehn Nationen und konnte somit nicht zum zweiten Umgang antreten.

Der Sieg ging an Gastgeber Frankreich vor Brasilien und Belgien. Die Schweiz fiel in der Gesamtwertung vom 4. auf den 9. Platz zurück. Damit ist es ihr wie schon im Vorjahr nicht gelungen, sich für den hochdotierten Final in Barcelona zu qualifizieren. Neben der Schweiz wird auch die Niederlande in der spanischen Metropole nicht vertreten sein. (sda)

18:38 Uhr

Sonntag, 20. September

Leverkusen gewinnt gegen Leipzig

Bayer Leverkusen feiert in der vierten Runde der Bundesliga den zweiten Sieg. Der Meister von 2024 gewinnt zuhause gegen Leipzig 2:0.

Matchwinner waren die Torschützen Patrik Schick und Miguel Gutierrez, der zudem Schicks 1:0 vorbereitete. Schick hat nun an allen vier Liga-Spieltagen jeweils einmal getroffen.

Vor dem Anpfiff gedachten beide Teams dem langjährigen Leverkusener Spieler, Co- und Interimstrainer Peter Hermann nach dem Bekanntwerden von dessen Tod am Vorabend mit einer Schweigeminute. Die Fans der Werkself zeigten eine Choreographie mit dem Spruchband «Eine treue Seele des Fussballs - Ruhe in Frieden Peter Hermann». Die Spieler liefen mit Trauerflor auf.

Schalke 04, ohne und Elversberg trennten sich im Aufsteigerduell trotz einiger guter Chancen torlos. Trotz der Nullnummer können sowohl Schalke als auch und vor allem Elversberg mit ihren Saisonstarts zufrieden sein. Schalke hat, ohne Adrian Gantenbein, der nach einer Sprunggelenksverletzung bislang nicht zurück ins Team gefunden hat, in vier Spielen fünf Punkte gesammelt, das Überraschungsteam Elversberg sogar sieben. (sda)

17:30 Uhr

Sonntag, 20. September

Xhaka verliert 8-Tore-Spektakel in Manchester

Trotz einer Triplette von Stürmer Brian Brobbey hat Sunderland in der 5. Runde der Premier League die dritte Niederlage bezogen. Die Mannschaft von Granit Xhaka unterlag bei Manchester City spektakulär mit 3:5.

Zweimal glich Brobbey in der ersten Halbzeit für Sunderland aus. Antoine Semenyos Doublette vor und nach der Pause zum 4:2 bedeutete schliesslich die Vorentscheidung. Den Schlusspunkt setzte Erling Haaland in der 81. Minute mit seinem fünften Ligatreffer. Granit Xhaka, dem wegen des Verdachts auf ein gefälschtes Impfzertifikat juristisches Ungemach droht, spielte bei Sunderland wie üblich als Captain durch.

Die seit dieser Saison von Enzo Maresca gecoachten Citizens sind damit nach fünf Spielen noch makellos und führen die Tabelle neu drei Punkte vor Arsenal an. Der Titelhalter bezog am Samstag mit einem 0:3 in Brighton die erste Niederlage. (sda)

17:22 Uhr

Sonntag, 20. September

Marlen Reusser verteidigt ihren WM-Titel im Zeitfahren

Die 35-Jährige zeigte an ihrem Geburtstag erneut eine Meisterleistung im Zeitfahren. Mit einem perfekt eingeteilten Rennen weist sie die gesamte Konkurrenz in die Schranken. Im Ziel hat sie einen Vorsprung von 40 Sekunden auf die junge Britin Zoe Bäckstedt, welche das Rennen lange an der Spitze prägte. Mitfavoritin Demi Vollering konnte nicht überzeugen und muss sich mit dem achten Schlussrang begnügen.

16:09 Uhr

Sonntag, 20. September

Meister Thun gewinnt bei Aufsteiger Vaduz

Der FC Thun verabschiedet sich mit einem guten Gefühl in die dreiwöchige Länderspielpause. Der Meister gewinnt das Super-League-Duell beim Aufsteiger Vaduz dank Effizienz 2:1.

Zweimal schlugen die Thuner im Ländle nach Vaduzer Druckphasen zu. Das erste Mal nach gut einer halben Stunde und einem Lattentreffer von Niklas Lang, das zweite Mal zu Beginn der zweiten Halbzeit, nachdem ein Tor der Liechtensteiner wegen eines vorangegangenen Foulspiels (und Abseits) nicht anerkannt worden war. Spieler des Spiels war Furkan Dursun, der das 1:0 erzielte und das 2:0 von Nils Reichmuth vorbereitete.

Dass Marcel Monsberger eine Viertelstunde vor Schluss auf eine Flanke von Latfi Dalipi zum Anschlusstreffer verwertete, half den über weite Strecken spielbestimmenden Gastgebern gegen die effizienten Thuner auch deshalb nicht mehr, weil Milos Cocic in der 90. Minute die grösste Chance zum Ausgleich vergab. Für Dalipi war es im neunten Spiel die achte Torvorlage und der elfte Skorerpunkt.

Der Meister, dem nach 22 Gegentoren in acht Spielen der Fall ans Tabellenende drohte, geht damit mit dem erhofften Erfolgserlebnis in die nach den kräftezehrenden englischen Wochen herbeigesehnte Länderspielpause.

Einfach, simpel wolle man spielen, nicht zu viel studieren, sagte Thuns Präsident Andres Gerber am Rande der Partie im Volksparkstadion. Genau so erzielten die wiederum ohne den gesperrten Captain Marco Bürki angetretenen Thuner ihre Tore: Der Führungstreffer entstand aus einem langen Ball und einer Kopfballverlängerung von Brighton Labeau, das 2:0 nach einem simplen Querpass und einem platzierten Schuss von Reichmuth mit einer Ballberührung. (sda)

15:33 Uhr

Sonntag, 20. September

MotoGP: Pedro Acosta holt ersten Sieg

Der Spanier Pedro Acosta gewann - endlich - sein erstes MotoGP-Rennen. Der 22-Jährige setzt sich nach fünf Podestplätzen allein in dieser Saison am Grossen Preis von Österreich in Spielberg durch.

Im 56. MotoGP-Rennen schaffte Acosta endlich den ersten Sieg. KTM feierte in Spielberg den ersten Heimsieg seit fünf Jahren.

Jorge Martin, der WM-Leader und Sprintsieger vom Samstag, wurde Zweiter. Marco Bezzecchi komplettierte das Podest. Marc Marquez, der erste Verfolger von Jorge Martin in der WM-Wertung, kam über Platz 5 nicht hinaus und büsst weiter an Terrain ein.

In der Fahrerwertung führt Jorge Martin neu mit zwölf Punkten Vorsprung auf Marc Marquez, zuvor waren es bloss drei Punkte. Bezzecchi liegt 42 Zähler zurück, Acosta 72. (sda)

14:29 Uhr

Sonntag, 20. September

Leichtathletik: Neuer Weltrekord im Halbmarathon

Die Kenianerin Agnes Ngetich stellte in 1:05:15 Stunden einen Halbmarathon-Weltrekord auf und holte so an den Strassenlauf-Weltmeisterschaften in Kopenhagen ihren zweiten WM-Titel in diesem Jahr.

Die Schweiz war in Kopenhagen durch die 24-jährige Oria Liaci vom CABV Martigny vertreten. Liaci verlor genau fünf Minuten auf die Siegerin, lief in 1:10:15 Stunden aber eine persönliche Bestleistung, was ihr zu Platz 29 unter 107 Teilnehmerinnen verhalf.

Im Rampenlicht stand aber Agnes Ngetich, welche die Konkurrenz um 50 und mehr Sekunden distanzierte und nach dem Weltmeistertitel im Cross-Lauf, den sie im Januar in Tallahassee errungen hatte, zum zweiten Mal WM-Gold gewann. Ngetich hält nun drei Weltrekorde: zu den zwei Rekorden über 10 km (28:46 Minuten in gemischten Rennen und 29:27 in Frauenrennen) kommt nun die Leistung von Kopenhagen dazu.

«Nach einem Kilometer dachte ich mir: ‹Ich versuche mal, das Tempo zu erhöhen›, denn ich sah eine Chance, den Weltrekord zu brechen» kommentierte Agnes Ngetich ihr Rennen. «Schon bei der 15-km-Marke war ich so glücklich, denn ich ahnte: ‹Das schaffe ich.›»

Im nächsten Jahr strebt die Kenianerin mindestens eine weitere Goldmedaille an, dann aber an den regulären Weltmeisterschaften, denn «auf der Bahn habe ich noch keine Goldmedaille gewonnen.» (sda)

10:45 Uhr

Sonntag, 20. September

Motocross: Jeremy Seewer Achter in Australien

Der Schweizer Motocross-Pilot Jeremy Seewer belegte an MXGP-WM-Rennen im australischen Darwin zweimal Platz 8. Das sind seine besten Ergebnisse in dieser Saison.

Der Zürcher, der 2019 und 2020 die Motocross-WM auf Platz 2 abschloss, beendete Ende Mai die (erfolglose) Zusammenarbeit mit Ducati. Danach verpasste er fünf Rennwochenende; seit Ende Juli startet Seewer wieder auf einer KTM. In Australien holte er mit zwei 8. Plätzen plus fünf Punkten aus dem Qualifikationsrennen 31 WM-Zähler, so viele wie noch nie in dieser Saison.

Der Niederländer Jeffrey Herlings (Honda), der auch in Darwin wieder beide Rennen gewann, steht bereits als Weltmeister fest. Jeremy Seewer belegt Platz 17. Die Saison endet in zwei Wochen in Ernée in Frankreich. (sda)

10:44 Uhr

Sonntag, 20. September

Frankreich und USA aus Davis Cup ausgeschieden

Österreich, Tschechien, Kanada und Südkorea werden nebst Italien am Final-8-Turnier des Davis Cup Ende November in Bologna teilnehmen. Die letzten drei Viertelfinalisten werden am Sonntag ermittelt.

Mit Südkorea qualifizierte sich erstmals ein asiatisches Land für das Finalturnier. Mit Österreich schaffte es ein Land ans Finale, obwohl es (wie die Schweiz, die den Wiederaufstieg in die Weltgruppe in Brasilien verpasste) aktuell ohne Top-100-Spieler auskommt. Österreich besiegte unter freiem Himmel vor ausverkauften Rängen im Wiener Prater Belgien mit 3:1.

Mit den USA und Frankreich scheiterten in den Achtelfinals zwei grosse Davis-Cup-Nationen. Die USA unterlagen in Prag Tschechien mit 2:3, wobei Jiri Lehecka das entscheidende Einzel gegen Learner Tien gewann. Frankreich scheiterte mit 1:3 in Québec City an Kanada.

Die letzten drei Final-Teilnehmer werden am Sonntag in den Partien Grossbritannien - Ecuador (Zwischenstand 2:0), Chile - Spanien (0:2) und Deutschland - Kroatien (1:1) ermittelt. (sda)

10:42 Uhr

Sonntag, 20. September

Baseball: Therwil Flyers zum 18. Mal Schweizer Meister

Die Therwil Flyers bleiben der Krösus im Schweizer Baseballsport. Die vom ehemaligen mexikanischen Nationalspieler Ferlon Jesus Gijsbertha Perez gecoachten Baselländer gewannen am Samstag das fünfte und entscheidende Spiel des Playoff-Finals gegen die Zürich Barracudas 4:1.

Für die Flyers ist es der 18. Meistertitel der Vereinshistorie und der dritte in Folge. Seit 2016 hiess der Meister nur zweimal nicht Therwil. (sda)

22:52 Uhr

19. September

Schweizer Davis-Cup-Team unterliegt in Brasilien

Das Schweizer Davis-Cup-Team muss seine Ambitionen auf die Teilnahme an der Finalrunde 2027 auf schnellstem Weg begraben. Jakub Paul und Dominic Stricker schaffen in Brasilien die Überraschung im Doppel nach den verlorenen Einzeln nicht.

Paul/Stricker unterlagen dem eingespielten brasilianischen Doppel Orlando Luz/Rafael Matos in Rio de Janeiro 6:7 (1:7), 2:6. Nach der dritten Partie des Nationenduells liegen die Schweizer damit mit 0:3 Siegen unaufholbar im Hintertreffen. (sda)

19:06 Uhr

19. September

Fabian Rieder mit Assist, aber ohne Punkte

Fabian Rieder kassiert mit Augsburg die erste Saisonniederlage. In der 4. Bundesliga-Runde verspielt das Team des Schweizer Captains beim 2:3 in Bremen eine 2:0-Führung. Mit einem schönen Assist ermöglichte Fabian Rieder Augsburg in der 18. Minute das 1:0 von Robin Fellhauer. Nach einer knappen Stunde doppelte Calvin Brackelmann für die Gäste nach. Der Rest der Partie gehörte dann den Bremern, die durch Marco Grüll (66.), Niclas Füllkrug (86.) und Mitchell Weiser (93.) das Spiel noch verdientermassen wendeten. Für Füllkrug war es der bereits dritte Treffer seit seiner Rückkehr nach Bremen und für Weiser das erste Tor seit April 2025 in seinem zweiten Kurzeinsatz nach über einjähriger Absenz wegen eines Kreuzbandrisses.

Der Hamburger SV kam im vierten Spiel zu den ersten Toren und Punkten. Der Argentinier Nicolas Capaldo nach einem Eckball und der Däne Yussuf Poulsen nach einem Konter schossen die Hamburger Treffer zum 2:1-Heimsieg gegen den 1. FC Köln. Zuvor hatte der HSV die ersten drei Ligaspiele mit einem Torverhältnis von 0:12 verloren.

Kein Befreiungsschlag gab es vorerst für Borussia Mönchengladbach, das gegen Mainz mit 3:4 die vierte Saisonniederlage kassierte, die erste nach der Entlassung von Eugen Polanski. Für Urs Fischers Mainzer machten Eric Martel und Danny Da Costa in der Schlussviertelstunde aus dem 2:2 ein 4:2. (sda)

16:30 Uhr

19. September

Dominic Lobalu geht leer aus

Dominic Lobalu bleibt an den Strassen-Weltmeisterschaften in Kopenhagen ohne Medaille. Der St. Galler belegt in 13:29 über 5000 m den 18. Platz. Jonas Raes, der zweite Schweizer im Feld, wird 22.

Lobalu, der Mitte August an der EM in Birmingham über 10'000 m Silber gewonnen hatte, fehlten in der dänischen Hauptstadt auf das Podest 29 Sekunden. Gold und Bronze gingen an Dawit Seare und Saymon Amanuel aus Eritrea. Dazwischen klassierte sich der Norweger Jakob Ingebrigtsen. (sda)

15:54 Uhr

19. September

Jorge Martin gewinnt und übernimmt WM-Führung

Jorge Martin übernimmt nach dem Sieg beim Sprintrennen vom GP Österreich wieder die WM-Führung. Der Spanier setzte sich in Spielberg nach einer eindrücklichen Aufholjagd vor Landsmann Marc Marquez und dem Italiener Marco Bezzecchi durch.

Martin profitierte bei seinem Sieg auch von einem Fehler von Pedro Acosta, der vier Runden vor Schluss mit über zwei Sekunden führte, als er in der Schikane stürzte. Durch den Erfolg hat der Aprilia-Fahrer und Weltmeister von 2024 in der WM-Wertung wieder drei Punkte Vorsprung auf Marc Marquez. Das grosse Rennen findet am Sonntag um 14.00 Uhr statt. (sda)

15:43 Uhr

Johan Manzambi trifft erstmals für Aston Villa

Johan Manzambi erzielt sein erstes Tor in der Premier League. Der 20-jährige Genfer trifft beim 3:1-Erfolg von Aston Villa bei Tottenham in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit zum 1:0.

Zum ersten Mal nach der ausgeheilten Knieprellung und zwei Teileinsätzen in den letzten Tagen durfte Manzambi mit seinem neuen Klub von Beginn weg spielen. Der für 60 Millionen Euro von Freiburg nach Birmingham gewechselte Schweizer Internationale nutzte die letzte Gelegenheit vor der Länderspiel-Pause, um sich den Fans zu zeigen.

Zuerst verwertete Manzambi eine Hereingabe von Boubacar Kamara aus fünf Metern zum 1:0, bevor er sich beim 2:0 von Nicolas Jackson in der 67. Minute einen Assist gutschreiben lassen konnte. Das 3:0 erzielte der Argentinier Emiliano Buendia in der 79. Minute, kurz nachdem Manzambi ausgewechselt worden war.

Während Aston Villa in der 5. Runde zum ersten Erfolg kam, bleibt Tottenham, das spät noch auf 2:3 verkürzte, weiterhin sieglos. (sda)

23:03 Uhr

Freitag, 18. September

Union Berlin und Mauro Lustrinelli kassieren Klatsche gegen Bayern

Union Berlin geht im Auswärtsspiel gegen Bayern München unter. Beim 0:7 fällt das Team von Mauro Lustrinelli komplett auseinander – und muss auch Harry Kanes Jubiläumstreffer hinnehmen.

Die Mannschaft aus der Hauptstadt versuchte, den klaren Favoriten mit einer kompakten Abwehr aus dem Konzept zu bringen. Das funktionierte aber nur gut eine Viertelstunde, ehe Jamal Musiala das Heimteam in Führung brachte. Diese bauten die Münchner bis zur Halbzeit um zwei weitere Tore aus, darunter der Penalty-Treffer von Harry Kane. Der Engländer doppelte in der zweiten Hälfte nach und steht damit bei 101 Treffern in 98 Bundesliga-Spielen.

Neben Kane brillierte der Franzose Michael Olise mit drei Toren, während die Berliner, bei denen Michel Aebischer durchspielte, komplett chancenlos blieben. Damit dürfte die Lage für Lustrinelli, der im Sommer nach dem Meistertitel mit dem FC Thun in die Bundesliga wechselte, zunehmend ungemütlich werden.

Mit nur einem Punkt aus vier Runden ist der Meisterschaftsstart für den Elften der letzten Saison klar missraten. Zu denken geben muss aus Unioner Sicht vor allem die Defensive: In jeder Partie gab es mindestens drei Gegentore, insgesamt beträgt das Torverhältnis 4:17. Sollten die Klubverantwortlichen Geduld mit Lustrinelli haben, kommt es nach der Länderspielpause wohl zu einem Spiel der Wahrheit für den Tessiner: Union empfängt den überraschend stark gestarteten Aufsteiger Elversberg. (sda)

22:37 Uhr

Freitag, 18. September

Verkehrte Welt in der National League?

Verkehrte Welt im Schweizer Eishockey: Kloten und Ambri-Piotta belegen nach zwei Spieltagen zwei der ersten drei Plätze in der Tabelle. Servette und Lausanne, zwei Favoriten, belegen dagegen die letzten zwei Plätze.

Als Leader grüssen mit den ZSC Lions ein Meisteranwärter. Die Zürcher gewannen nach 0:2- und 2:3-Rückständen auswärts gegen die SCL Tigers mit 4:3.

Weiter auf den ersten Punkt wartet Lausanne. Schon nach der Startrunde vom Dienstag (0:5 daheim gegen Zug) belegten die Waadtländer den letzten Platz – zum ersten Mal seit Februar 2003.

Die unerwarteten Positionierungen in der Tabelle sind die Folge überraschender Ergebnisse: Ajoie setzte sich in Genf gegen Servette mit 4:3 nach Penaltyschiessen durch. Ambri-Piotta zerzauste die Rapperswil-Jona Lakers (6:3) schon in der Startphase, und der SC Bern entliess Davos mit einer 5:2-Packung.

Zwei Sieger trafen in der Partie Kloten – Lugano (5:2) aufeinander. Lugano verkürzte zwar im Finish des zweiten Abschnitts von 0:3 auf 2:3, blieb im Zürcher Unterland aber chancenlos. (sda)

15:00 Uhr

Freitag, 18. September

Cristiano Ronaldo spielt weiter für Portugal

Cristiano Ronaldo ist auch zum Auftakt der Nations League weiterhin Teil der portugiesischen Nationalmannschaft. Der 41-jährige Stürmerstar steht im 25-köpfigen Aufgebot des neuen Nationaltrainers Jorge Jesus.

An der WM im Sommer war Ronaldo mit Portugal im Achtelfinal gegen den späteren Weltmeister Spanien (0:1) ausgeschieden. Danach hatte der mehrfache Weltfussballer seine Zukunft in der «Seleçao» offen gelassen.

Nun steht fest: Nach 233 Länderspielen mit 146 Toren hat CR7 offenbar noch nicht genug. Portugal spielt in der Nations League in einer Gruppe mit Wales, Norwegen und Dänemark. (sda)

09:02 Uhr

Freitag, 18. September

Zweitligist Torreense gewinnt Europacup-Premiere in Norwegen

Der portugiesische Zweitligist Torreense gewinnt zum Auftakt der Europa League. Der Sensations-Cupsieger der vergangenen Saison schlägt die Norweger von Lilleström auswärts mit 2:1.

Zum ersten Mal bestritt Torreense, der in der Nähe von Lissabon beheimatete Klub, ein Pflichtspiel gegen ein ausländisches Team. Die beiden Spanier Alejandro Alvaro und Manuel Pozo sorgten mit ihren Toren für die siegreiche Europacup-Premiere.

Zwei Schweizer standen am Donnerstagabend in der zweiten Tranche des 1. Spieltags im Einsatz: Dominik Schmid spielte für Salzburg bei Levski Sofia durch und war in der 39. Minute am 1:0-Siegtreffer des für Bosnien spielenden Solothurners Haris Tabakovic beteiligt. Ulisses Garcia kam beim 1:4 von Olympique Marseille bei Besiktas Istanbul einen knappe Stunde zum Einsatz. Jordan Lotomba sah das 1:3 von Celtic Glasgow daheim gegen Ferencvaros Budapest von der Ersatzbank aus.

Eine überraschende Niederlage setzte es für Hoffenheim ab. Der Bundesligist unterlag auswärts dem griechischen Cupsieger OFI Kreta mit 0:2. (sda)

08:53 Uhr

Freitag, 18. September

Kriens-Luzern ist gegen den deutschen Meister chancenlos

Kriens-Luzern muss weiter auf die ersten Punkte in der Champions League warten. Der Schweizer Meister kassiert am 2. Spieltag daheim gegen Magdeburg mit 29:39 die erwartete Niederlage.

Kriens-Luzern hatte sich bei seinem Debüt in der Champions League letzte Woche beim polnischen Serienmeister Kielce gut geschlagen und mit 29:30 nur knapp verloren. Gegen den deutschen Meister, den der Luzerner Trainer Andy Schmid im Vorfeld als bestes Team der Welt bezeichnet hatte, war das Verdikt deutlich.

Früh schon ging es für Kriens-Luzern in der Pilatus Arena darum, den Schaden im Rahmen zu halten. Der anfängliche Versuch, in der Offensive mit einem zusätzlichen Feldspieler zu agieren, ging schief. Magdeburg traf viermal ins verlassene Tor und kam auch sonst oft zu erfolgreichen Gegenstössen. Zur Pause lag Kriens-Luzern schon mit 11:20 zurück. Immerhin konnten die Zentralschweizer die zweite Halbzeit gegen die nicht mehr so konsequenten Gäste ausgeglichen gestalten. Bester Torschütze der Partie war er Luzerner Spielmacher Jonas Schelker mit sieben Treffern.

Weiter geht es in der Champions League für Kriens-Luzern am 7. Oktober gegen die ebenfalls noch punktelosen Norweger von Kolstad. (sda)

21:07 Uhr

Donnerstag, 17. September

Russischer Biathlon-Olympiasieger Tschepikow tot

Der russische Biathlon-Olympiasieger und Weltcupsieger Sergej Tschepikow ist nach Angaben seines Verbandes im Alter von 59 Jahren gestorben. Er sei lange krank gewesen, teilte der Russische Biathlon-Verband in Moskau mit. «Die sportliche Laufbahn von Sergej Tschepikow ist ein Paradebeispiel für Hingabe an das Biathlon», hiess es.

Tschepikow hatte bei den Olympischen Winterspielen in Calgary 1988 in der Staffel über 4x7,5 Kilometer Gold für die damalige Sowjetunion geholt. 1994 siegte er bei Olympia in Lillehammer im Sprint. Als erster sowjetischer Athlet gewann er 1990 und 1991 den Biathlon-Gesamtweltcup.

Nach seiner aktiven Zeit war er Berater und Vizepräsident des Biathlon-Verbandes. Ab 2016 gehörte Tschepikow dem russischen Parlament, der Staatsduma, als Abgeordneter an. (dpa)

17:48 Uhr

Donnerstag, 17. September

Lausanne verpflichtet Kanadier Curtis Lazar

Lausanne HC gibt die Verpflichtung des kanadischen Stürmers Curtis Lazar bekannt. Der 31-jährige bestritt gut 600 Spiele in der NHL.

Lazar, der als Center und Flügel spielen kann, stand seit 2014 für sieben Teams aus der NHL im Einsatz, darunter für die Calgary Flames. In Kanada stand er 2018/2019 im Kader, als Lausannes Headcoach Geoff Ward zum Trainerstab gehörte.

Zuletzt spielte der in der NHL als Defensivstürmer eingesetzte Curtis Lazar drei Saisons für die New Jersey Devils und eine Spielzeit für die Edmonton Oilers. (sda)

17:23 Uhr

Donnerstag, 17. September

Lenny Rubin verlässt Bern bereits wieder Richtung Bundesliga

Der 103-fache Schweizer Nationalspieler Lenny Rubin verlässt den BSV Bern nach vier Spielen bereits wieder. Der 30-jährige Rückraumspieler wechselt zurück in die Bundesliga zum TBV Lemgo, wie beide Klubs mitteilen.

Nach acht Saisons in der Bundesliga fand Rubin in diesem Sommer zuletzt keinen neuen Verein im Ausland. Acht Jahre lang hatte er für Wetzlar und Stuttgart in der wohl besten Handball-Liga der Welt gespielt. Nun bot sich ihm die Möglichkeit, nach Deutschland zurückzukehren. Lemgo suchte nach dem Kreuzbandriss von Captain Tim Suton einen Ersatz.

Der BSV Bern löste den erst vor knapp vier Wochen eingegangenen Vertrag auf. In Lemgo, der 40'000 Einwohner grossen Stadt in Nordrhein-Westfalen, unterschrieb Rubin bis Ende Saison. Er sei dem BSV Bern «von Herzen dankbar», dass sein Traum, nochmals in der Bundesliga zu spielen, sich jetzt doch noch erfüllt. (sda)

15:36 Uhr

Donnerstag, 17. September

Angelica Moser an der Hand operiert

Europameisterin Angelica Moser hat sich wenige Tage nach dem Saisonabschluss einer Operation an der rechten Hand unterzogen. Die Stabhochspringerin erklärte auf Instagram, die behandelten Schmerzen hätten ihr bereits seit geraumer Zeit zu schaffen gemacht.

«Das sind nicht Neuigkeiten, die ich am liebsten teile, aber alles ist gut gelaufen. Ich bin schon wieder zu Hause, um mich zu erholen», teilte die Zürcherin weiter mit.

Am Samstag ging für Moser das sehr erfolgreiche Wettkampf-Jahr beim Ultimate Championship in Budapest mit einem weiteren Podestplatz zu Ende. Die 28-Jährige, die wegen Beschwerden im rechten Fuss mit Verspätung in die Saison gestartet war, holte EM-Gold in Birmingham, WM-Bronze in der Halle im polnischen Torun und sieben Podestplätze an den Diamond-League-Meetings. (sda)

14:56 Uhr

Donnerstag, 17. September

Wohl Pyros gezündet: Polizei sucht mit unverpixelten Bildern nach diesen Fussballfans

Die Kantonspolizei Bern fahndet nach zwei Fussballfans. Dazu hat sie am Donnerstag unverpixelte Bilder veröffentlicht. Die beiden Männer werden dringend verdächtigt, Handlichtfackeln und Knallpetarden am Cupfinal 2025 gezündet und damit Menschen gefährdet zu haben.

Die Polizei hatte im Vorfeld bereits verpixelte Bilder von vier Verdächtigen veröffentlicht. Die Identitäten von deren zwei seien mittlerweile geklärt, meldet die Kantonspolizei Bern. Die anderen zwei seien trotz intensiver Fahndungsmassnahmen bislang unbekannt. Personen, die Hinweise zur Identität der Gesuchten geben können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Bern zu melden. (dab/watson)

12:05 Uhr

Donnerstag, 17. September

Jürgen Klopp ernennt XXL-Aufgebot

Der neue Bundestrainer Jürgen Klopp startet mit einem Doppel-Kader in seine ersten Länderspiele. Beim Neustart fehlen allerdings prominente Namen wie Deniz Undav oder Leroy Sané.

Klopps erstes DFB-Aufgebot umfasst 44 Spieler, unter ihnen 16 WM-Fahrer, zahlreiche Rückkehrer wie Marc-André ter Stegen, Serge Gnabry oder Karim Adeyemi sowie gleich 16 Akteure ohne Länderspieleinsatz. Neben Younes Ebnoutalib von Eintracht Frankfurt und Felix Keidel vom Bundesliga-Aufsteiger Elversberg wurden mit Max Rosenfelder, Philipp Treu, Yannik Engelhardt und Derry Scherhant gleich vier Spieler des Bundesliga-Leaders Freiburg erstmals nominiert.

Das XXL-Aufgebot für den Auftakt in der Nations League ist in zwei Kader aufgeteilt. Nach den ersten zwei Partien am kommenden Donnerstag in Amsterdam gegen die Niederlande und drei Tage später in Augsburg gegen Griechenland kommt es im DFB-Lager deshalb zum grossen Bettenwechsel.

Es sei aber «geplant», dass aus dem ersten 24-Mann-Aufgebot einige Feldspieler auch im zweiten Kader für die Partien am 1. Oktober in München gegen Serbien und drei Tage später in Thessaloniki erneut gegen die Griechen weiter dabei sein werden, so Klopp.

Interessant sind auch einige prominente Namen, die trotz des Rekordaufgebots fehlen, etwa Stuttgarts Captain Deniz Undav oder Leroy Sané, die beide noch zum WM-Aufgebot von Klopps Vorgänger Julian Nagelsmann zählten. Nach der WM zurückgetreten sind nur Deutschlands Rekordgoalie Manuel Neuer und Abwehr-Routinier Antonio Rüdiger von Real Madrid. (sda/dpa)

11:48 Uhr

Donnerstag, 17. September

Das ist Murat Yakins Nati-Kader für die Nations League

Das Aufgebot für die ersten vier Nations-League-Partien ist bekannt. Murat Yakin sorgt mit einem Debütanten und der Rückkehr eines Nationalspielers für personelle Veränderungen.

Mehr zum Thema:

08:41 Uhr

Donnerstag, 17. September

Lobalu führt Schweizer Quintett an der Strassenlauf-WM an

Dominic Lobalu ist der prominenteste Name im fünfköpfigen Schweizer Team an der Strassenlauf-WM vom Wochenende in Kopenhagen. Der Olympia-Vierte von Paris über 5000 m auf der Bahn tritt am Samstag über 5 km an und trifft dabei auf ein Feld von 63 Läufern. Für Lobalu ist der Auftritt in der dänischen Hauptstadt die nächste Gelegenheit, sich auf internationaler Bühne auszuzeichnen. Mitte August hatte der St. Galler an der EM in Birmingham über 10'000 m die Silbermedaille gewonnen.

Im 5-km-Rennen erhält Lobalu Gesellschaft von Jonas Raess. Auch der Zürcher überzeugte in Birmingham über 10'000 m und belegte den 8. Platz. In Kopenhagen wartet am Samstag ab 14.40 Uhr starke Konkurrenz. Angeführt wird das Feld vom französischen Europarekordhalter Jimmy Gressier. Bereits am Samstagmorgen stehen Joceline Wind und Delia Sclabas im Einsatz. Die beiden Mittelstreckenläuferinnen starten um 10.10 Uhr über die Meile. Ende August liefen beide am Meeting in Bellinzona über 1500 m persönliche Bestzeiten. Wind unterbot dabei erstmals die Marke von vier Minuten.

Den Schweizer Abschluss macht am Sonntag Oria Liaci im Halbmarathon. Die Unterwalliserin gewann vor einem Jahr an der Berglauf- und Trailrunning-WM in Canfranc im Classic-Rennen Bronze. Ihre Halbmarathon-Bestzeit von 1:10:31 Stunden lief sie im Februar in Barcelona. Damit nimmt sie in der ewigen Schweizer Bestenliste hinter Fabienne Schlumpf und Martina Strähl Platz 3 ein. Die Strassenlauf-WM wird zum zweiten Mal ausgetragen. Bei der Premiere 2023 in Riga war Morgan Le Guen als einziger Schweizer am Start gewesen. (sda)

08:35 Uhr

Donnerstag, 17. September

Roman Bürki mit St. Louis im Final des US Open Cup

Roman Bürki winkt mit St. Louis City die Chance auf seinen ersten Titel in Nordamerika. Der frühere Schweizer Nationalgoalie erreichte mit seinem Team den Final im US Open Cup.

Mit Bürki im Tor setzte sich St. Louis im Halbfinal auswärts gegen die Colorado Rapids 3:0 durch. Im Final trifft St. Louis am 21. Oktober auf Columbus Crew. Bürki wurde vor seinem Wechsel in die USA bereits dreimal Cupsieger: 2013 mit den Grasshoppers sowie 2017 und 2021 mit Borussia Dortmund. Im Sommer 2022 wechselte er vom BVB zu St. Louis in die MLS. (sda)

20:54 Uhr

Mittwoch, 16. September

Lugano lässt St. Gallen keine Chance

Lugano nutzt sein Nachtragsspiel der 4. Super-League-Runde, um die Tabellenführung zu festigen. Der FC St. Gallen ist beim 1:4 im Tessin ohne seinen Captain Lukas Görtler erst in Überzahl ebenbürtig.

4:0 führte Lugano bereits nach 36 Minuten. Elias Pihlström traf doppelt, dazu profitierten Beckham Castro und Bekhruz Karimov von Fehlern von St. Gallens Goalie Lawrence Ati Zigi. Eine Rote Karte gegen den Doppeltorschützen zu Beginn der zweiten Halbzeit wegen eines überharten Einsteigens auf Höhe der Mittellinie half den Gästen nicht mehr richtig auf die Beine. Andrin Hunzikers Ehrentreffer war nur noch Schadensbegrenzung.

Obwohl auch Lugano ohne seinen Captain auskommen musste und neben Renato Steffen (Adduktoren) auch David von Ballmoos (Fuss) nicht rechtzeitig fit waren, bauten die Tessiner ihre saisonübergreifende Serie der Ungeschlagenheit auf 17 Spiele aus und egalisierten den Vereinsrekord aus dem Jahr 2020 unter Trainer Maurizio Jacobacci. In der Tabelle liegen die in acht Spielen siebenmal siegreichen Luganesi nun vier Punkte vor Sion und sechs vor den Young Boys.

St. Gallen seinerseits, das gegen Lugano zuvor achtmal in Folge und zweieinhalb Jahre lang ungeschlagen war (6 Siege), hat den Anschluss zur Spitze nach der vierten Niederlage in den letzten fünf Spielen verloren. Wie schon beim 0:3 gegen Sion fiel die Absenz des verletzten Captains Lukas Görtler ins Gewicht.

Man wolle aggressiv spielen, konsequent sein und die Standardstärke wieder ins Spiel bekommen, hatte Trainer Enrico Maassen vor dem Spiel erklärt. Die Worte liefen zunächst ins Leere. Erst nach mehr als 50 Minuten und dem Ausschluss von Pihlström kamen die St. Galler zur ihrer ersten Torchance. Mehr als der Treffer zum 1:4, der erste nach 344 Minuten, schaute nicht heraus.

Und hinten machte es Zigi dem Gegner, dessen erster Meistertitel seit 77 Jahren Konturen annimmt, zweimal leicht. Beim ersten Treffer liess der St. Galler Keeper einen harmlosen Schuss von Daniel Dos Santos nach vorne vor die Füsse von Pihlström Abprallen. Bei Karimovs 0:4 schlug er ein Luftloch, das dem usbekischen Aussenverteidiger leichtes Spiel ermöglichte. (sda)

20:52 Uhr

Mittwoch, 16. September

Thun weiter im Tief

Der FC Thun muss die dritte Niederlage in Folge hinnehmen. Der Schweizer Meister verliert das Heimspiel gegen Servette 2:4.

Vom 0:2 zum 3:2? In der 62. Minute schien die Thuner Aufholjagd perfekt: Nach einem Corner und einer Kopfballverlängerung stand Innenverteidiger Nicolas Bürgy genau richtig und bejubelte den vermeintlichen dritten Treffer des Heimteams. Doch kurz nach Bürgys Golfer-Jubel wurde der Schiedsrichter an den Bildschirm gebeten. Er sah sich die Szene nochmals an, erkannte ein Foul in der Strafraummitte und annullierte den Treffer.

Und während die Thuner noch haderten, griffen die Gäste aus Genf nach längerer Pause wieder einmal an. Irgendwie landete der Ball bei Téo Allix, der ausserhalb des Strafraums abzog und erfolgreich war. Der erste Super-League-Treffer des 22-Jährigen sollte den Servettiens den zweiten Sieg in Folge einbringen. Denn von diesem Tiefschlag erholten sich die Thuner nicht mehr. Stattdessen kassierten sie in der Schlussphase noch den vierten Gegentreffer.

Und so erleben die Berner Oberländer, die vier Monate zuvor noch den sensationellen Meistertitel gefeiert hatten, in dieser Saison bisher fast das pure Gegenteil. Konnten sie solche Spiele in der vergangenen Spielzeit oft für sich entscheiden, haben sie nun meist das Nachsehen.

Dabei hatte die Mannschaft von Gian-Luca Privitelli nach einem miserablen Start und einem 0:2-Rückstand nach einer halben Stunde durchaus eine Reaktion gezeigt. Der von Yverdon gekommene Fabio Saiz erzielte seine beiden ersten Super-League-Treffer und brachte die Stimmung im Stadion zurück, nachdem das Heimteam zuvor bereits mit Pfiffen bedacht worden war.

Zu Zählbarem führte das Zwischenhoch jedoch nicht. Thun steht nach acht Runden mit nur sieben Punkten da und liegt mit nur einem Punkt Vorsprung auf Vaduz und Lausanne-Sport auf Platz 10. (sda)

15:53 Uhr

Mittwoch, 16. September

Olympia 2030: Wettkampfstätten stehen fest

Die Wettkampfstätten für die Olympischen Winterspiele 2030 in den französischen Alpen stehen fest. Courchevel trägt die alpinen Speedrennen aus, Val d'Isère die technischen Disziplinen, während die Eissportarten in Lyon stattfinden.

Damit seien die letzten offenen Punkte im Wettkampfstätten-Konzept geklärt, teilte das Organisationskomitee von Alpes 2030 nach dem zweiten jährlichen Treffen mit der IOC-Koordinationskommission per Communiqué mit. Bereits im Juni hatte das IOC den Umzug des Eissport-Clusters von Nizza nach Lyon sowie Courchevel und Val d'Isère als Austragungsorte für Ski alpin genehmigt. Nun wurde die Verteilung der einzelnen Disziplinen festgelegt. In Courchevel finden die Abfahrten und Super-G der Frauen und Männer sowie die Team-Kombinationen statt. Val d'Isère ist Schauplatz der Riesenslaloms und Slaloms.

Auch die Aufteilung der Eissportarten in Lyon steht fest. Die Eishockey-Partien werden in der Arena in Décines-Charpieu sowie in der historischen Halle Tony Garnier gespielt. Das Messezentrum Eurexpo beherbergt Curling, Eiskunstlauf und Shorttrack sowie das Medienzentrum. Das olympische Dorf des Clusters entsteht in Oullins-Pierre-Bénite. Neben Lyon und den beiden Destinationen in der Savoie gehören Haute-Savoie (u.a. Biathlon und Langlauf) und die Region Briançonnais (u.a. Freestyle und Snowboard) zu den französischen Clustern der Spiele. Hinzu kommt Thialf in den Niederlanden mit Eisschnellauf. Die Olympischen Winterspiele dauern vom 1. bis 17. Februar 2030, die Paralympics folgen vom 1. bis 10. März. (sda)

15:08 Uhr

Mittwoch, 16. September

Nic Balestra spielt ab kommender Saison beim SC Bern

Der SC Bern verpflichtet auf die Saison 2027/28 hin Nic Balestra, wie der Klub mitteilte. Der 21-jährige Verteidiger steht derzeit beim EV Zug unter Vertrag und wechselt nach Abschluss der laufenden Saison in die Hauptstadt. Der ehemalige Junioren-Internationale unterschrieb beim SCB einen Dreijahresvertrag. (sda)

13:02 Uhr

Mittwoch, 16. September

Schweizer Kunstturner nehmen erste Olympiatickets ins Visier

An der Kunstturn-WM in Rotterdam fällt im Oktober der Startschuss zur Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Die Schweiz tritt mit je fünf Frauen und Männern an, die ersten drei Nationen sichern sich bereits ein Olympiaticket.

Der Schweizerische Turnverband gab am Mittwoch die Aufgebote für die Titelkämpfe vom 17. bis 25. Oktober bekannt. Bei den Frauen führen Lena Bickel und Anny Wu das Team mit Daria Hartmann, Anastassia Pascu und Samira Raffin an. Erstmals seit mehreren Jahren ist die Schweiz damit wieder mit einer kompletten Frauenmannschaft an einer WM vertreten.

Die Männer reisen nach Team-Bronze an der EM in Zagreb nach Rotterdam. Zum Aufgebot gehören Noe Seifert, Florian Langenegger, Matteo Giubellini, Dominic Tamsel und Mattia Piffaretti. Seifert hatte 2025 in Jakarta als erster Schweizer seit 75 Jahren eine WM-Medaille gewonnen. Dies im Mehrkampf. (sda)

11:55 Uhr

Mittwoch, 16. September

Der Modus der Swiss-League-Saison 2026/27

Am Donnerstag beginnt startet auch die zweithöchste Schweizer Hockeyliga in die Meisterschaft. Durch den freiwilligen Rückzug des EHC Winterthur aufgrund finanzieller und struktureller Herausforderungen wird die Meisterschaft 2026/27 nur mit zehn Klubs ausgetragen.

In der Qualifikation treten die zehn Teams fünfmal gegeneinander an, das ergibt ein Total von 45 Partien für jede Equipe. Die ersten acht Mannschaften nach der Regular Season stehen in den Playoff-Viertelfinals (best of 7).

Der Meister der Swiss League bestreitet die Ligaqualifikation gegen den Verlierer der Abstiegs-Playoffs der National League, sofern er aufstiegsberechtigt ist. Für die nach der Qualifikation auf den Plätzen 9 und 10 klassierten Teams der Swiss League ist die Saison zu Ende. Einen Absteiger gibt es nicht. (sda)

08:29 Uhr

Mittwoch, 16. September

Trotz Rücktritt: Messi in Argentiniens Kader für Testspiele

Nach seinem Rücktritt aus der Nationalmannschaft könnte Lionel Messi doch noch zu einem weiteren Einsatz für Argentinien kommen. Sein Verband möchte ihm offenbar einen gebührenden Abschied bereiten.

Trainer Lionel Scaloni nominierte den 39-Jährigen für die drei anstehenden Freundschaftsspiele. Der Verbandspräsident Claudio Tapia sagte, Messi habe die Einladung für das Duell mit Benin am 6. Oktober in Buenos Aires angenommen. Messi selbst äusserte sich zunächst nicht.Bislang waren die Fans in Argentinien davon ausgegangen, Messis letzter Auftritt im Nationaltrikot sei der verlorene WM-Final gegen Spanien in diesem Sommer gewesen.

Tapia sagte, alle aus dem Weltmeister-Team 2022 Argentiniens und deren Familien seien beim dritten Testspiel eingeladen, «um den letzten Tango des weltbesten Spielers» mitzuerleben. Es wäre Messis 208. Länderspiel. Argentinien spielt zuvor in Cordoba am 30. September gegen Bolivien und trifft am 3. Oktober ebenfalls in Buenos Aires auf Burkina Faso. (dpa)

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