Serie «Entdeckungen»

Ein Gestein soll mütterlichen Milchfluss fördern – die «Mondmilch» vom Pilatus

In unserer Sommerserie geht es um Entdeckungen in Zentralschweizer Museen. Dabei kann es sich um Kunstwerke, Skurrilitäten oder Menschen handeln. Diesmal geht es ins Museum Luzern.
Mondmilch-Proben in der Sammlung des Museums Luzern. Ein Stück ist auch in der Dauerausstellung Erdwissenschaften zu sehen.
Foto: zvg / Museum Luzern

Weich wie Butter, weiss wie der Mond und früher als Universalheilmittel heiss begehrt: Die «Mondmilch» wurde vor langer Zeit in einer Karsthöhle am Pilatus entdeckt. Das entsprechend benannte Mondmilchloch liegt auf der Südseite des Widderfeldes auf 1710 m ü. M. und führt über 150 Meter in den Berg hinein. Vor allem in der hinteren Hälfte des Mondmilchlochs findet sich der weisse, schwammige Niederschlag an den Wänden.

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