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Klassik
Zürichs «Zauberflöte» ist misslungen, aber der Anfang rührt zu Tränen
Kein Skandal, keine Provokation – aber auch kein Theaterzauber: «Die Zauberflöte» am Opernhaus Zürich bleibt hinter ihren Möglichkeiten.
Yannick Debus (Papageno) und Papagena (Mariam Suleiman) bestaunen das erste Ei, das fliegen kann.
Die ersten acht Takte sind vorbei und alles staunt tief berührt. Ja, den Opernmenschen laufen alsbald die Tränen über die Wangen, sie glauben nicht, was sie da sehen: In der Neuinszenierung von Mozarts «Zauberflöte» lässt der Regisseur tatsächlich den Vorhang zur Ouvertüre zu ...