Wirtschaft Uri lehnt die Erhöhung der kantonalen Strassenverkehrssteuer klar ab. Sie stelle eine spürbare Mehrbelastung für die wirtschaftliche Stabilität des Kantons Uri dar, heisst es in einer Mitteilung des Dachverbandes der Urner Wirtschaftsverbände. «Gewerbetreibende der Urner Seitentäler und insbesondere Transportunternehmen, die auf Fahrzeuge angewiesen sind, wären durch die Steuererhöhung direkt und unverhältnismässig stark betroffen», so Wirtschaft Uri und lehnt grundsätzliche Steuererhöhungen ab. Der Dachverband sieht darin eine unnötige Mehrbelastung für die Urner Wirtschaft. Der Urner Regierungsrat habe im Frühjahr 2026 mitgeteilt, dass die Kantonsrechnung 2025 mit einem deutlichen Plus von 13,6 Mio. Franken abschliesse und damit 24,8 Mio. Franken über dem Budget liege. Mit Blick auf diese erheblich bessere Finanzlage des Kantons sei sich das Urner Gewerbe einig: Es braucht ein Nein zur Erhöhung der Strassenverkehrssteuer.
Nur einmal ein Ja
Bei den nationalen Vorlagen sagt Wirtschaft Uri deutlich Nein zur unbefristeten Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0,4 Prozentpunkte zur Teilfinanzierung der 13. AHV-Rente. Die zusätzliche Belastung von Arbeitgebern und Arbeitnehmenden würde die Arbeit verteuern und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen schwächen, ist Wirtschaft Uri überzeugt. Positiv wertet der Dachverband, dass das Parlament auf eine Erhöhung der Lohnbeiträge verzichtet hat.
Weiter sagt Wirtschaft Uri Nein zur Steuerinitiative. Mit der Annahme der Individualbesteuerung im Frühjahr 2026 habe das Volk die Heiratsstrafe bereits abgeschafft. Würde die Steuerinitiative angenommen, müsste auf Bundesebene an der heute bestehenden Paarbesteuerung festgehalten werden. Auch die Feuerwerksinitiative wird von Wirtschaft Uri abgelehnt. Die Initiative gehe zu weit und gefährde Traditionen sowie die Wirtschaft mit unnötiger Bürokratie. Einzig das revidierte Kriegsmaterialgesetz unterstützt der Verband. Damit werde den neuen aussen- und sicherheitspolitischen Gegebenheiten Rechnung getragen. (zvg/inf)






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