Am Montagnachmittag, 21. September, herrschte im Kino Leuzinger in Altdorf eine besondere Atmosphäre. Die Bewohnenden sämtlicher Urner Alters- und Pflegeheime und ihre Angehörigen waren zu einer exklusiven Filmvorführung eingeladen. Rund 200 Personen folgten der Einladung, wie das Alters- und Pflegeheim Rosenberg in einer Mitteilung schreibt. Auf dem Programm stand der Urner Dokumentarfilm «Im Bann der Quarzkristalle», der die Zuschauerinnen und Zuschauer mitnahm in die faszinierende Welt der Strahler und in die eindrückliche Bergwelt des Kantons Uri.
Dass dieser besondere Kinonachmittag überhaupt möglich wurde, ist der Initiative von Irene Marty zu verdanken. Die Urner Filmemacherin und Regisseurin des Dokumentarfilms ist die Tochter einer Bewohnerin des Alters- und Pflegeheims Rosenberg. Mit ihrem Film wollte sie nicht nur die Schönheit und Faszination der Urner Berge zeigen, sondern auch einem Publikum ein besonderes Kulturerlebnis ermöglichen, das nur selten an öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen kann.
Jan Kees Kram, Heimleiter des Alters- und Pflegeheims Rosenberg, und Engelbert Zurfluh, Heimleiter des Alters- und Pflegeheims Spannort, nahmen stellvertretend für den Urner Heimverband Artiset Uri an der Veranstaltung teil. Bei der Begrüssung betonte Jan Kees Kram das verbindende Element des Anlasses. Die Zusammenarbeit über die Grenzen der einzelnen Heime hinweg zeige, wie schön Zusammengehörigkeit und Miteinander im Urner Heimwesen seien.
Irene Marty richtete ebenfalls persönliche Grussworte an die Anwesenden. Sie zeigte sich sichtlich erfreut darüber, dass die Sondervorstellung zustande gekommen war. Für sie sei es etwas Besonderes, den traditionsreichen Film diesem besonderen Publikum präsentieren und damit einen gemeinsamen kulturellen Moment ermöglichen zu können.
Filmvorführung als gemeinsames Erlebnis
Organisiert wurde der Anlass durch Artiset Uri mit finanzieller Unterstützung der Kulturdirektion des Kantons Uri und der Dätwyler Stiftung sowie in Zusammenarbeit mit dem Kino Leuzinger. Auch die An- und Rückreise der Gäste wurde unkompliziert ermöglicht: Angehörige übernahmen Fahrten selbst oder die Heime organisierten den Transport.
So wurde aus einer Filmvorführung ein gemeinsames Erlebnis, das weit über den Kinosaal hinausging. Alle Teilnehmenden genossen einen besonderen Nachmittag mit Bildern aus der Urner Bergwelt, Begegnungen und dem Gefühl, für einmal gemeinsam einen Kinosaal zu füllen. (zvg)




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