Energie ist ein zentrales Thema - international, national und kantonal. Begriffe wie Versorgungssicherheit, Netzstabilität, das Stromabkommen mit der EU oder der vom Stimmvolk 2024 erneut bekräftigte Ausbau erneuerbarer Energien prägen die energiepolitische Debatte. Diese Themen boten den passenden Rahmen, um am Energieapéro 2025 von Energie Uri eine aktuelle Standortbestimmung vorzunehmen. Zu Gast waren Werner Luginbühl, Präsident der Eidgenössischen Elektrizitätskommission ElCom, und Hermann Epp, Regierungsrat und Energiedirektor des Kantons Uri.
Wie Energie Uri in einer Mitteilung schreibt, betonte Werner Jauch, CEO von Energie Uri, die Wichtigkeit nun von den politischen Diskussionen in die Umsetzung zu wechseln: «Trotz zahlreicher nationaler und internationaler Herausforderungen liegt es an uns allen, konkrete Lösungen umzusetzen», wird Jauch zitiert. Er zeigte anhand aktueller Projekte auf, welche Ansätze Energie Uri zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen verfolgt.
Anschliessend beleuchtete Werner Luginbühl die Situation aus Sicht des Regulators. Er erläuterte unter anderem die zentralen Aspekte des geplanten Stromabkommens mit der Europäischen Union und hielt fest: «Die Schweiz verfolgt gemäss der Bundesverfassung das Ziel einer sicheren, wirtschaftlichen und umweltverträglichen Stromversorgung. Die Einbindung in das europäische Stromsystem ist eine wichtige Voraussetzung, um dieses Ziel zu erreichen.»
Regierungsrat Hermann Epp präsentierte den aktuellen Stand der Urner Energiepolitik und gab einen Einblick in die kantonale Gesamtenergiestrategie. Er betonte die Bedeutung der Wasserkraft für den Kanton Uri und stellte erste Ergebnisse der Potenzialstudie zur Nutzung der Geothermie vor. Zum Abschluss stellten sich die beiden Referenten den Fragen von Werner Jauch und des Publikums. Beim Apéro wurden die Themen des Abends in persönlichen Gesprächen vertieft. (zvg)




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