notifications
Aufgepasst

Unseriöse Goldankäufer im Kanton Zug unterwegs, ältere Personen besonders gefährdet

Mit Inseraten und Flyern suchen betrügerische Ankäufer gezielt nach Schmuckgegenständen und erwerben diese oftmals zu einem nicht marktüblichen Preis. Im Visier der Händler sind hauptsächlich ältere Personen. Die Polizei mahnt zur Vorsicht.
Besonders ältere Menschen sollen gemäss Zuger Polizei Vorsicht walten lassen beim Verkauf ihres Goldschmucks.
Bild: Archiv

Im Kanton Zug sind immer wieder Händler unterwegs, die beispielsweise in Altersheimen den Ankauf von Goldschmuck anbieten. Wie die Zuger Strafverfolgungsbehörden mitteilen, werden die entsprechenden Verkaufstage jeweils in Inseraten oder mit Flyern beworben. Auch würden die Händler gar Hausbesuche anbieten. «Im Fokus der Goldankäufer sind mehrheitlich ältere Menschen, die ohne Marktkenntnis ihren Schmuck veräussern möchten», heisst es weiter.

Dabei würden die Schmuckbesitzer gezielt getäuscht, um die Wertgegenstände zu einem Bruchteil des eigentlichen Wertes erwerben zu können. Und: Solche Veranstaltungen finden häufig an vertrauenerweckenden Örtlichkeiten statt. Die Polizei mahnt zur Vorsicht: Lassen Sie sich davon nicht blenden!

Die unseriösen Händler gehen wie folgt vor:
  • Es werden falsche Angaben zur Materialzusammensetzung gemacht. Insbesondere wird der tatsächliche Goldanteil bewusst heruntergespielt.
  • Das Ergebnis der Wägung wird nicht offen gezeigt oder erfolgt unter Ausschluss der Sicht des Verkäufers / der Verkäuferin.
  • Es wird behauptet, der volle Preis laut Flyer/Inserat gelte nur für schöne Schmuckstücke, obwohl der Schmuck ohnehin eingeschmolzen wird.
  • Verkäufer werden aktiv unter Druck gesetzt, noch mehr Schmuck zu holen. Teils mit der Behauptung, es werde nur ab einer gewissen Menge gekauft.
  • Es werden keine Quittungen ausgestellt.

Mehr zum Thema:

Mehr zum Thema:

Mehr zum Thema:

Kommentare (0)