Strafbefehl

Gross angelegter Online-Betrug: Mann wird von der Zuger Staatsanwaltschaft der mehrfachen Geldwäscherei beschuldigt

Zwei Männer taten alles für die Liebe. Gegen einen von ihnen hat die Staatsanwaltschaft Zug einen Strafbefehl erlassen.
Der Beschuldigte soll gewusst haben, dass die von ihm entgegengenommenen Geldbeträge durch Betrug erwirtschaftet wurden.
Foto: Symbolbild: Sarayut Thaneerat / Moment RF

Herbert L.* dachte, die Liebe seines Lebens gefunden zu haben. Von 2018 bis 2023 führte er mit Mira K.* eine Beziehung – online, auf Distanz. Eine Heiratsurkunde sollte die gegenseitige Zuwendung bezeugen. Sie wolle zu ihm in die Schweiz ziehen, beteuerte Mira K., doch zunächst müsse sie ihr Erbe in Kenia regeln. Herbert L. bezahlte für vermeintliche Behördengänge, Steuern für Liegenschaften, Anwälte, Arztkosten und derlei über 200’000 Franken. Nur: Die Heiratsurkunde war gefälscht, die Liebesbeziehung ein Betrug. Die unbekannte Täterschaft hinter dem Decknamen Mira K. wollte nur eines: das Geld von Herbert L.

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