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Steinhausen

Zwei Männer nach Einbrüchen in Garagen festgenommen

In der Nacht auf Samstag wurde in mehrere Garagenbetriebe eingebrochen. Im Rahmen einer Fahndung fasste die Zuger Polizei zwei tatverdächtige Männer.

In der Nacht auf Samstag, kurz nach Mitternacht, gingen bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei mehrere Meldungen zu verdächtigen Feststellungen im Gebiet rund um die Sumpfstrasse in Steinhausen ein. Gemäss bisherigen Erkenntnissen verschaffte sich dort eine aus zwei männlichen Personen bestehende Täterschaft gewaltsam Zutritt zu zwei Garagenbetrieben, wie einer Medienmitteilung der Zuger Polizei zu entnehmen ist.

Im Rahmen der unverzüglich eingeleiteten Fahndung konnten kurze Zeit später bei einer Bushaltestelle in der Stadt Zug zwei männliche Personen im Alter von 23 und 35 Jahren angehalten werden, auf welche die Beschreibung passte. Die beiden französischen Staatsangehörigen wurden festgenommen.

Nach aktuellem Kenntnisstand wurde kein Deliktsgut entwendet. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.

Ob und in welcher Form die angehaltenen Personen mit weiteren Delikten in Zusammenhang stehen sowie die weiteren Ermittlungen zum Sachverhalt erfolgen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug. Diese hat für beide Männer beim Zwangsmassnahmengericht Antrag auf Untersuchungshaft gestellt.

Präventionstipps für Autogaragen

Um an hochwertige und leistungsstarke Fahrzeuge beziehungsweise an Fahrzeugschlüssel zu gelangen, wird vermehrt in Garagen und Ausstellungsräume eingebrochen. Mit geeigneten Massnahmen kann das Risiko deutlich reduziert werden. Die Zuger Polizei empfiehlt:

  • Beleuchten Sie das Areal mit geeigneten Leuchtmitteln. Verhindern Sie die Zufahrt zu sensiblen Bereichen mit physischen Barrieren.
  • Überprüfen Sie Tore, Türen und Fenster regelmässig auf deren Einbruchschutz und beheben Sie festgestellte Schwachstellen umgehend.
  • Bewahren Sie Fahrzeugschlüssel sicher auf, beispielsweise in fest verankerten Wertbehältnissen.
  • Nutzen Sie vorhandene Sicherheitssysteme und ergänzen Sie diese bei Bedarf durch zusätzliche mechanische oder elektronische Sicherungen sowie Ortungsgeräte.
  • Erschweren Sie den Zugriff auf Fahrzeuge, indem diese beispielsweise verstellt oder schwer zugänglich parkiert werden.
  • Setzen Sie auf elektronische Überwachungssysteme zur frühzeitigen Alarmierung bei unbefugtem Zutritt.
  • Melden Sie verdächtige Feststellungen umgehend über die Notrufnummer 117.

(zim)

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