Luzern

Die Zahl wohnungsloser Personen nimmt zu – das sind die Gründe

Höhere Frequenzen in der Gassenküche und eine tiefere Zuverlässigkeit: Tragwerk Luzern verzeichnet mehr «Drehtürklienten».
Bei der Gassechuchi – Kontakt- und Anlaufstelle (K+A) gehen im Durchschnitt 25 Prozent mehr Personen ein aus als vor einem Jahr.
Foto: Patrick Hürlimann (Luzern, 17. 4. 2026)

Ein voll bepackter Rucksack oder ein Wägelchen mit Material mögen darauf hindeuten, auch eine «eingerichtete» Nische in einem Parkhaus oder Hab und Gut in einem Stadtpark können ein Indiz dafür sein: In der Stadt Luzern übernachten mehrere Personen regelmässig draussen. Wie viele es sind, ist unklar. In der Stadt Luzern gibt es «keine systematische Erfassung der Obdachlosigkeit», wie die Kommunikationsstelle der Stadt auf Anfrage mitteilt. «Es kann insgesamt von bis zu zehn obdachlosen Personen in der Stadt Luzern ausgegangen werden.» Deren Anzahl sei in den letzten Monaten «relativ stabil» geblieben. Aber: Bei Personen ohne eigene Wohnung «wird eine leicht steigende Tendenz beobachtet», so die Stadt.

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