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Sempachersee Plus

Elf Gemeinden gründen zweitgrösste Spitex im Kanton Luzern

Elf Gemeinden und sieben Spitex-Organisationen schliessen sich zur «Spitex Sempachersee Plus» zusammen. Mit der neuen Struktur wollen sie die ambulante Versorgung stärken.
Mit «Spitext Sempachersee Plus» entsteht die zweitgrösste Spitex-Organisation im Kanton Luzern.
Bild: Symbolbild: Getty

Die Gemeinden Buttisholz, Eich, Grosswangen, Hildisrieden, Neuenkirch, Nottwil, Rain, Rothenburg, Ruswil, Sempach und Triengen gehen gemeinsam mit sieben Spitex-Organisationen einen nächsten Schritt in der regionalen Gesundheitsversorgung: Sie gründen die Spitex Sempachersee Plus. Ziel ist es, die ambulante Pflege angesichts wachsender Herausforderungen wie des Fachkräftemangels und einer alternden Bevölkerung langfristig zu sichern und auszubauen. Mit dem Zusammenschluss sollen Synergien genutzt und die Qualität sowie die Verfügbarkeit der Leistungen verbessert werden.

Dem Entscheid sei ein mehrjähriger Prozess vorausgegangen, teilt der Steuerungsausschuss des Projekts mit. In einem Vorprojekt seien verschiedene Modelle geprüft worden, bevor sich die Beteiligten für eine gemeinsame Trägerschaft entschieden haben. Nach einer Vernehmlassung und weiteren Anpassungen haben alle beteiligten Gemeinden der Gründung definitiv zugestimmt.

Allerdings: Die Spitex Sursee hat sich aus dem Projekt zurückgezogen. «Unsere Trägergemeinden haben ein klares Signal für die Weiterentwicklung unserer Organisation gesetzt. Darauf aufbauend fokussieren wir uns auf unsere Stärke in der Versorgung der Umgebung Sursee und treiben gezielt Projekte der integrierten Versorgung voran», begründet Nadja Münzel, Präsidentin der Spitex Sursee und Umgebung, den Austritt in der «Surseer Woche».

Die neue Organisation wird als gemeinnützige Aktiengesellschaft geführt und avanciert zur zweitgrössten Spitex im Kanton Luzern. Zudem sind mittelfristig auch finanzielle Effizienzgewinne zu erwarten. Die Gründung erfolgt schrittweise: Bis Sommer wird die Organisation formal errichtet, im Herbst wird ein Förderverein gegründet. Der operative Start ist für Januar 2027 geplant. (rem)

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