Obwalden

Verdacht auf gewerbsmässigen Drogenhandel: Fünf Personen festgenommen

Nach mehrmonatigen Ermittlungen hat die Kantonspolizei Obwalden bei einer koordinierten Aktion in den Kantonen Obwalden, Nidwalden und Luzern fünf Personen festgenommen. Sie stehen im Verdacht, von Obwalden aus banden- und gewerbsmässig mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben.

Am Dienstag, 13. Oktober, wurden in den Kantonen Obwalden, Nidwalden und Luzern fünf Personen festgenommen. Dies gibt die Staatsanwaltschaft Obwalden am Donnerstag in einer Medienmitteilung bekannt. Mehrere weitere Personen seien angehalten und kontrolliert worden.

Die Festgenommenen stehen im Verdacht, von Obwalden aus in mehreren Zentralschweizer Kantonen gewerbsmässig mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben. Den Festnahmen seien mehrmonatige Ermittlungen der Kantonspolizei unter der Leitung der Staatsanwaltschaft vorausgegangen. An den koordinierten Zugriffen beteiligten sich rund 50 Mitarbeitende sämtlicher Zentralschweizer Polizeikorps. Im weiteren Verlauf sei auch das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit beigezogen worden.

Kokain, Waffen und ein Fahrzeug

Im Rahmen der Aktion wurden sieben Hausdurchsuchungen durchgeführt. Dabei stellten die Einsatzkräfte verschiedene Betäubungsmittel, darunter Kokain, Crack und weitere synthetische Drogen, sowie Waffen, Bargeld und ein Fahrzeug sicher.

Die Staatsanwaltschaft Obwalden hat beim Zwangsmassnahmengericht für die fünf festgenommenen Personen Untersuchungshaft beantragt. Aufgrund der Kollusionsgefahr, also der Gefahr von Absprachen oder der Beeinflussung von Beweismitteln, sowie der beschränkten Haftplatzkapazitäten seien die Betroffenen derzeit in Untersuchungsgefängnissen in den Kantonen Basel-Stadt, Zürich, Zug und Nidwalden untergebracht. (rwi)

Mehr zum Thema:

Mehr zum Thema:

Mehr zum Thema:

Kommentare (0)