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Traumfinal für Oberwil perfekt – einen Meistertitel feiert der Verein bereits

Die Rebells setzen sich im dritten Halbfinalspiel gegen den SV Gals mit 19:2 durch. Schon nach dem ersten Drittel war die Toranzeige auf ihrer Seite zweistellig.
Die Oberwiler haben eine Menge Grund zu jubeln.
Bild: Patrick Hürlimann (Zug, 11. 4. 2026)

Die dritte Halbfinalpartie gegen Gals war ein Schaulaufen der Oberwil Rebells. Bereits im ersten Drittel entfachten sie ein Offensivfeuerwerk und zogen auf 10:1 davon, womit die Partie früh entschieden war. In der Folge verwalteten die Gastgeber das Geschehen souverän und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus.

Erfreulich aus Zuger Sicht war zudem der Premierentreffer von Nachwuchstalent Lenz Hürlimann, der mit 17 Jahren sein erstes Tor in der National League erzielte. «Es macht mir unglaublich Spass, Teil dieser Mannschaft zu sein. Wenn es dann sogar noch mit dem Toreschiessen klappt, freut es mich natürlich umso mehr», sagte Hürlimann nach der Partie. Der 17-Jährige hatte sich in den vergangenen Wochen mit starken Leistungen im Training wie auch in den Ernstkämpfen für Spielzeit in der Finalserie empfohlen.

Da sich parallel die Sierre Lions ebenfalls im dritten Spiel gegen die Bulldozers aus Kernenried-Zauggenried durchsetzten, kommt es nun zum erwarteten Final der beiden erfolgreichsten Teams der letzten Jahre. Die Finalserie beginnt am Samstag, 2. Mai, um 14 Uhr in der Sika Rebells Arena.

Zweite Mannschaft gewinnt Final

Deutlich mehr Spannung bot hingegen die zweite Mannschaft der Rebells, die sich am Sonntag im entscheidenden Spiel gegen den SHC Martigny mit 7:5 durchsetzte und damit ihren Titel in der Challenge League erfolgreich verteidigte. Das Heimteam aus dem Wallis erwischte den besseren Start. Mit Treffern durch Orsinger und den in der Folge gross aufspielenden Jessy Dely lagen die Gastgeber nach etwas mehr als zwei Minuten mit zwei Längen voraus. Den 0:2-Rückstand aus Zuger Sicht machte Henry Kühn aber noch vor der ersten Pause mit zwei Treffern praktisch im Alleingang wett.

Im Mitteldrittel drehten die Rebells dann auf. Mit viel Tempo, konsequentem Forechecking und hoher Effizienz vor dem gegnerischen Tor erspielten sie sich eine komfortable 6:2-Führung. Besonders beeindruckend war die mannschaftliche Geschlossenheit, mit der das junge Team von Coach Janique Steiger agierte. Nicht weniger als vier unterschiedliche Spieler waren für die vier Tore im Mittelabschnitt verantwortlich. Neben Captain Elsener trafen auch Blaser, Staal und Michl.

Im Schlussabschnitt versuchte Martigny noch einmal alles und kam auf 5:6 heran. Doch die Rebells bewahrten die Ruhe. Mit einem weiteren Treffer durch Lian Spörri zehn Minuten vor Schluss war der Grundstein für die Titelverteidigung gelegt. In der Folge hielt die Zuger Defensive um Torhüter Tobias Schöb dicht. Damit sicherte sich das Team nicht nur den erneuten Titel, sondern wahrte auch die sportliche Perspektive.

Bei einem allfälligen Sieg in der Serie gegen den Verlierer der Playouts bietet sich der Mannschaft von Coach Steiger die Chance auf den Aufstieg. Der Gegner der Aufstiegsspiele steht mit dem SHC Bonstetten-Wettswil, der sich im vierten Spiel dem SHC Bettlach beugen musste, ebenfalls bereits fest.

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