
Im ersten Halbfinalspiel gegen Gals kontrollierten die Rebells von Anfang an das Geschehen, taten sich aber schwer, den hervorragend aufgelegten Gästegoalie Jozef Slavik zu überwinden. Zahlreiche Chancen blieben ungenutzt, weil der Galser Schlussmann mit schnellen Reflexen und guter Positionierung immer wieder rettete.
Beim Stand von 1:1 erhöhten die Zuger im Mitteldrittel Tempo und Intensität, liefen aber erneut mehrfach vergeblich an. Zwar blieb das Heimteam spielbestimmend, dennoch blieb der Ausgang aufgrund des knappen Resultats lange offen. In der 50. Minute sorgte schliesslich Max Müller mit seinem Treffer zum 3:1 für die Entscheidung und sicherte den Rebells den verdienten Auftakterfolg.
Junger Verteidiger macht auf sich aufmerksam
Tags darauf zeigte sich in Gals ein anderes Bild. Die Rebells traten von Beginn an zielstrebiger auf und liessen sich auch vom frühen Rückstand nicht aus dem Konzept bringen. Zwar liessen sich zunächst einen Penalty ungenutzt. Doch dann traf Enzler bereits im nächsten Einsatz und sieben Sekunden später zum Ausgleich.
Der Bann war damit gebrochen, und die Zuger übernahmen endgültig die Kontrolle. Noch vor der ersten Pause sorgten Ken Müller und Eberle für einen 3:1-Vorsprung. Im zweiten Drittel erhöhten die Rebells weiter den Druck und bauten dank konsequenter Chancenverwertung den Vorsprung auf 5:1 aus. Gals kam kaum mehr zu eigenen Möglichkeiten und verlor zunehmend die Ordnung. Im Schlussabschnitt demonstrierten die Zuger eindrücklich ihre Offensivkraft. Mit fünf weiteren Treffern schraubten sie das Resultat auf 10:3 in die Höhe.
Zum Best Player der Partie wurde der junge Verteidiger Linus Zurkirchen gewählt, der mit zwei sehenswerten Treffern seine starke Leistung krönte. «Ich bin glücklich, dass ich dem Team auf diese Weise helfen kann. Im Vordergrund steht natürlich der Sieg und die 2:0-Führung in der Serie, aber selbstverständlich macht das Helfen mehr Freude, wenn es mir auch persönlich läuft», sagte Zurkirchen nach dem Spiel.

Ein Sieg fehlt zum Final
Dank der beiden Auftakterfolge verschafften sich die Oberwil Rebells eine komfortable Ausgangslage für den weiteren Verlauf der Best-of-5-Serie. Das Team von Trainer Tibor Kapanek überzeugte mit einem geschlossenen Auftritt, hohem Tempo und breiter Torgefahr aus allen Linien, zudem gelang es weitestgehend, die torgefährlichen Brüder Adrien und Nicolas Wehrli zu neutralisieren. Gleichzeitig zeigte die erste Begegnung, dass sich Gals keineswegs kampflos ergab und jederzeit in der Lage war, den Rebells das Leben schwer zu machen.
Am kommenden Samstag geht die Serie in Zug weiter. Spiel 3 findet um 14 Uhr in der Sika Rebells Arena statt. Mit einem weiteren Sieg könnten die Rebells den Einzug ins Playoff-Final bereits perfekt machen.


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