Die Partie am Samstag gegen La Chaux-de-Fonds begann mit einem Paukenschlag. Nach mustergültiger Ausführung eines Offensivbullys brachte Aaron Iten die Oberwil Rebells nur 24 Sekunden nach dem Anpfiff mit 1:0 in Führung. Oberwil reiste personell stark dezimiert an und agierte entsprechend kontrolliert und taktisch diszipliniert.
Den Gastgebern gelang zwischenzeitlich zwar der Ausgleich zum 1:1, doch die Antwort der Zuger folgte postwendend. Gleich im nächsten Einsatz stellten sie den Vorsprung durch Fadri Straub wieder her und gingen mit einer 2:1-Führung in die erste Pause. Im zweiten Abschnitt übernahmen die Rebells zunehmend die Kontrolle über das Geschehen. Am Ende stand es 9:2 für den verlustpunktlosen Leader.
Nur einen Tag später, zu Hause gegen den SV Gals, zeigte insbesondere das Matchblatt ein anderes Bild. Trainer Tibor Kapanek standen im Vergleich zum Vortag ein Torhüter und gleich sieben Feldspieler mehr zur Verfügung. Mit dieser Kadertiefe gingen die Rebells ein deutlich höheres Tempo und setzten den Gegner früh unter Druck.
Bereits im ersten Drittel zahlte sich diese Herangehensweise aus. Dank intensivem Forechecking, schnellen Ballstafetten und viel Zug zum Tor erspielten sich die Zuger zahlreiche Möglichkeiten, mussten den Gästen aber im Gegenzug auch Konterchancen zugestehen. Die Oberwiler wussten auch das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite – die 4:0-Führung nach dem Startabschnitt war Ausdruck davon.
Eine Linie ist besonders stark
Im zweiten Abschnitt liessen die Gastgeber dann ihre ganze Klasse aufblitzen. Sie hielten das Tempo hoch, kombinierten flüssig und nutzten ihre Möglichkeiten konsequent. Gleich acht Treffer fielen in diesem Drittel, während Gals lediglich einmal erfolgreich war – 12:1. Im Schlussabschnitt schalteten beide Teams etwas zurück und trafen noch je einmal. Besonders nennenswert ist, dass die zweite Linie um Center und Dirigent Max Müller für nicht weniger als acht der dreizehn Treffer verantwortlich war.
Erfreulich aus Sicht der Zuger ist neben den Resultaten die Entwicklung in Sachen Disziplin. Am Samstag kassierten sie lediglich zwei kleine Strafen, am Sonntag blieben sie sogar komplett ohne Strafminute. Der letzte Auftritt der Qualifikation steht am kommenden Sonntag auswärts gegen Belp an – mit dem klaren Ziel, auch dieses Spiel zu gewinnen und die Qualifikation ohne Punktverlust abzuschliessen.



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