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Bereits Qualifikationssieger: Die Oberwil Rebells distanzieren die Konkurrenz um Längen

Nach zwei weiteren Siegen können die Zuger vier Runden vor Schluss nicht mehr von der NLA-Spitze verdrängt werden.
Die Rebells (von links: Max Müller, David Kapanek, Yanick Müller und Nick Hlubek) sind kaum zu schlagen.
Bild: Patrick Hürlimann

Die Rebells begannen am Samstag in Grenchen – wie schon eine Woche zuvor im Cup-Viertelfinal – zunächst verhalten. Sie übernahmen zwar mehrheitlich die Initiative, fanden aber noch nicht zur gewohnten Durchschlagskraft. Immerhin nutzten sie eine ihrer Möglichkeiten und gingen mit einer 1:0-Führung in die Pause.

Diese Führung war aber primär Cerin Andermatt zu verdanken. Der 15-jährige Goalie, der zum ersten Mal von Beginn an zwischen den Pfosten stand, hatte mehr Schüsse zu parieren als sein Gegenüber Nick Schnyder. Andermatt zeigte dabei, dass er trotz seines jungen Alters bereits ein starker Rückhalt für sein Team ist.

Im zweiten Abschnitt erhöhte Oberwil die Intensität dann deutlich. Das Umschaltspiel wurde schneller, die Abschlüsse entschlossener. Fünf Treffer im Mitteldrittel sorgten für klare Verhältnisse und brachen den Widerstand der Gastgeber. Auch im Schlussabschnitt blieben die Rebells offensiv präsent und bauten das Resultat weiter aus. Der 10:3-Erfolg am Ende war verdient und spiegelte die spielerische Überlegenheit der Zuger über weite Strecken der Partie wider.

Klarer Sieg im ewigen Duell

Tags darauf wartete mit dem Meister und Erzrivalen aus Sierre eine anspruchsvollere Aufgabe. Die Rebells traten von Beginn weg fokussiert auf, standen defensiv kompakt und liessen kaum Chancen aus gefährlichen Zonen zu. Das 1:0 nach dem Startdrittel verlieh Sicherheit, im zweiten Abschnitt spielten die Zuger ihre taktische Reife aus und erhöhten auf 4:0.

Im Mittelpunkt stand dabei Rafael Gisler. Der Verteidiger überzeugte nicht nur mit einer abgeklärten Defensivleistung, sondern glänzte auch offensiv. Zwei Treffer erzielte er spektakulär aus der Luft.

Erfreulich war zudem das Comeback von Gregory Blättler, der nach langer Verletzungspause erstmals wieder zum Einsatz kam. Der erfahrene Stürmer brachte Präsenz und Routine ins Spiel und sagte nach der Partie: «Es ist wunderschön, wieder dabei sein zu dürfen und dem Team helfen zu können.» Seine Rückkehr erweitert die Optionen und vor allem die Breite im Hinblick auf die entscheidende Saisonphase erheblich.

Auch im Schlussdrittel im Wallis behielten die Rebells die Kontrolle, reagierten abgeklärt auf den zwischenzeitlichen Gegentreffer und stellten mit zwei weiteren Toren den 6:1-Endstand sicher. Entscheidend war dabei weniger die Höhe des Resultats als die Art und Weise, wie Oberwil auftrat: diszipliniert, strukturiert und mit klarer Spielidee.

Mit diesen beiden Erfolgen sicherten sich die Rebells bereits vier Runden vor Abschluss der Qualifikation Rang eins und das Heimrecht für sämtliche Playoff-Runden.

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