Die Oberwil Rebells um Trainer Tibor Kapanek reisten am vergangenen Sonntag aufgrund einiger Absenzen und Verletzungen leicht dezimiert nach Bettlach an. Dennoch wurden die Zuger ihrer Favoritenrolle schnell gerecht und diktierten das Spielgeschehen in den Startminuten. Einzig die Torausbeute stimmte zu Beginn der Partie noch nicht ganz. Mit einem 2:0-Vorsprung ging es in die erste Pause, was aus Sicht der Rebells und angesichts der Anzahl an erspielten Chancen zu wenig war.
Im zweiten Abschnitt wurde die aktive Offensivabteilung der Zuger häufiger belohnt – 7:2 hiess es aus Gästesicht nach 40 Minuten. Im finalen Drittel liessen die Rebells nicht mehr viel zu und brachten die Führung routiniert und ungefährdet nach Hause. Raphael Enzler, Aaron Iten und Tim Müller konnten sich beim 10:4-Erfolg als Doppeltorschützen eintragen lassen.
Den Schwung mitnehmen
Einziges kleines Manko angesichts der vier erhaltenen Gegentore: Man hatte die Defensive phasenweise zu stark vernachlässigt. Rebells-Stürmer Moritz Hausherr, der zum zwischenzeitlichen 6:1 getroffen hatte, zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: «Wir sind in einer guten Form aktuell und wollen die Qualifikation bis zum Schluss erfolgreich durchziehen, damit wir ebenso spielstark in die Playoffs starten können». Erneut erfreulich war die Vorstellung des jungen Torhüters Cerin Andermatt, der zur Hälfte der Partie für den arrivierten Olivier Chakroun in die Partie kam.
Am kommenden Wochenende erwartet die Rebells am Samstag eine Auswärtspartie in La Chaux-de-Fonds, bevor man sich am Sonntag in der Sika Rebells Arena mit dem SV Gals misst (ab 14 Uhr).



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