Nachhaltigkeit

EWL investiert 5,2 Millionen Franken: Neue Wärmezentrale in Sursee eröffnet

Die neue Wärmezentrale im Surseer Quartier St. Martinsgrund ist offiziell eröffnet worden. Sie soll rund 30 Liegenschaften mit erneuerbarer Wärme versorgen und jährlich rund 1000 Tonnen CO2 einsparen.

Die neue Holzheizzentrale am Hinteren Beckenhof in Sursee ist am Freitag offiziell eröffnet worden. Nach knapp einem Jahr Bauzeit ist die rund 5,2 Millionen Franken teure Wärmezentrale in Betrieb. Dies schreibt Energie Wasser Luzern (EWL) in einer Mitteilung.

Die neue Anlage versorgt angeschlossene Gebäude im Quartier St. Martinsgrund mit Wärme für Heizung und Warmwasser. Als Brennstoff kommt dabei Energieholz aus Schweizer Wäldern zum Einsatz, das von einem regionalen Lieferanten stammt. «So bleibt die Wertschöpfung in der Region, und der Brennstoff wächst dort, wo er gebraucht wird», wird der Geschäftsführer der Wärmeverbund Sursee AG, Milorad Markovic, zitiert.

Im Endausbau soll die Zentrale jährlich bis zu 4,5 Gigawattstunden Wärme an rund 30 Liegenschaften liefern. Dadurch sollen jährlich rund 1000 Tonnen CO2 eingespart und bestehende fossile Heizungen ersetzt werden.

Weitere Anschlüsse und Photovoltaikanlage geplant

Hinter dem Projekt steht die Wärmeverbund Sursee AG, an der die Stadt Sursee, die Korporation Sursee und EWL zu gleichen Teilen beteiligt sind. Der weitere Ausbau des Fernwärmenetzes im Quartier ist bereits geplant. Im kommenden Jahr soll zudem eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der Wärmezentrale installiert werden.

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