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Steuern

Kanton Luzern verzeichnet wieder mehr Selbstanzeigen bei den Steuern

Im Jahr 2025 haben sich 379 Personen wegen nicht versteuerten Einnahmen oder Vermögen selbst angezeigt. Die Steuererträge aus den erledigten Verfahren sind im Vergleich zu den Vorjahren weiterhin rückläufig.
Wer nicht versteuerte Einnahmen oder Vermögen hat, kann sich einmalig selbst anzeigen. Das haben 379 Personen im vergangenen Jahr im Kanton Luzern getan.
Bild: Symbolbild: Keystone/Michael Buholzer

Insgesamt haben sich im Jahr 2025 379 Personen bei der Dienststelle Steuern selbst angezeigt. Das teilt der Kanton Luzern am Donnerstag mit. Damit ist wieder ein Anstieg bei den Selbstanzeigen zu verzeichnen: Noch im Jahr 2024 haben sich 287 Personen wegen nicht versteuerten Einnahmen oder Vermögen selbst angezeigt, im Jahr 2023 waren es deren 306 – und im Jahr 2022 gingen 418 Selbstanzeigen beim Kanton ein.

Aus den Verfahren von 2025 ergeben sich für den Kanton Luzern und die Gemeinden Steuereinnahmen von rund 2,3 Millionen Franken – und für den Bund 600'000 Franken, wie es weiter heisst.

Insgesamt seien dabei Vermögenswerte von kumuliert über 404 Millionen Franken offengelegt worden. Dabei handelte es sich gemäss Kanton hauptsächlich um inländische Bankkonten und Wertschriftendepots, aber auch um ausländische Liegenschaften. Das offengelegte Vermögen werde auch künftig besteuert und führe so dauerhaft zu einem höheren Steuerertrag.

Einnahmen aus Steuerstrafverfahren höher als 2024

Des Weiteren hatte der Kanton im vergangenen Jahr weniger Nachsteuer- und Steuerstrafverfahren zu erledigen: Während es im Vorjahr noch 261 Verfahren gab, waren es im 2025 nur noch 239.

Daraus ergaben sich Einnahmen von 3,4 Millionen Franken für Kanton und Gemeinden und 1,7 Millionen Franken für den Bund. Damit liegen die Einnahmen aus Steuerstrafverfahren im Jahr 2025 höher als noch im Vorjahr, wo es 2,7 Millionen Franken für Kanton und Gemeinden und eine Million Franken für den Bund gab. (stg)

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