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Kanton Luzern

Fast 300 Steuersünder zeigen sich selber an

Durch Selbstanzeigen aber auch Kontrollen der Steuerämter hat die öffentliche Hand im vergangenen Jahr rund 6,7 Millionen Franken eingenommen.

Im vergangenen Jahr haben im Kanton Luzern 287 Personen eine Selbstanzeige eingereicht und bisher nicht versteuertes Einkommen oder Vermögen offengelegt. Damit setze sich der rückläufige Trend fort, teilt das Finanzdepartement mit. Im Vorjahr gingen 306 Selbstanzeigen ein, 2022 waren es 418.

Die Dienststelle Steuern erledigte im vergangenen Jahr 316 Selbstanzeigen, darunter waren auch solche aus den Vorjahren. Für den Kanton und die Gemeinden ergaben sich aus diesen Verfahren Steuereinnahmen von rund 2,5 Millionen Franken, für den Bund 0,5 Millionen. Insgesamt seien Vermögenswerte von zusammengezählt rund 500 Millionen Franken offengelegt und nachbesteuert worden. Es habe sich dabei hauptsächlich um inländische Bankkonten und Wertschriftendepots gehandelt. Aber auch ausländische Liegenschaften seien offengelegt worden.

Wer Vermögen oder Einkommen bisher nicht korrekt deklariert hat, kann sich einmalig selber anzeigen, ohne gebüsst zu werden. Es sind einzig die Steuern und Zinsen nachzuzahlen.

Entdeckt die Dienststelle Steuern selber nicht korrekt deklarierte Einkommens- oder Vermögenswerte, leitet sie ein Strafverfahren ein. Im vergangenen Jahr hat sie 261 solcher Verfahren erledigt. Die Einnahmen daraus liegen mit 2,7 Millionen für Kanton und Gemeinden sowie 1 Million für den Bund im Bereich des Vorjahres. (cgl)

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