Bodenuntersuchung

Von Kriens bis Hochdorf: Kanton Luzern untersucht 20 Spielplätze auf Schadstoffe

Nach einem Sanierungsfall in der Stadt Luzern weitet der Kanton seine vorsorglichen Untersuchungen auf acht weitere Gemeinden aus.

Wie stark sind Luzerner Spielplätze mit Chemikalien belastet? Dieser Frage geht der Kanton Luzern seit Dezember 2025 im Rahmen eines Pilotprojekts nach. Zuerst wurden 21 öffentliche Spielplätze in der Stadt Luzern untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass der Spielplatz Rank im Maihofquartier den Sanierungswert überschritt und deshalb saniert werden muss.

Der Spielplatz Rank im Maihofquartier.
Bild: Patrick Hürlimann (Luzern, 25. 3. 2026)

Nun weitet der Kanton laut einer Mitteilung die vorsorglichen Untersuchungen auf weitere Gemeinden aus und untersucht 20 weitere Spielplätze. Bei diesen gebe es ebenfalls Hinweise auf chemische Belastungen. Es handelt sich dabei um Spielplätze in den Gemeinden Kriens, Horw, Emmen, Triengen, Neuenkirch, Hasle, Büron und Hochdorf.

Die Untersuchungen erfolgen gemäss der Mitteilung vorsorglich. Man konzentriere sich auf jene Standorte, bei denen gemäss Bodenbeobachtung das höchste Belastungspotenzial erwartet werde. Welche weiteren Schritte nötig sind, entscheidet der Kanton, wenn die Resultate vorliegen. Mit den Untersuchungen möchte man «das Gefährdungspotenzial auf sensiblen Flächen wie Spielplätzen reduzieren, mögliche Belastungen frühzeitig erkennen und geeignete Massnahmen ergreifen». Die Resultate werden voraussichtlich bis Ende Jahr vorliegen. (sfr)

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