Vier Monate ist es her, seit die neu gestaltete Bahnhofstrasse in Luzern eingeweiht wurde. Auch wenn sie optisch schöner ist als vorher, sorgt sie immer wieder für Kritik. Denn anders als früher, als Fahrbahn und Trottoir klar getrennt waren, teilen sich heute Velos, E-Bikes, Fussgängerinnen und Fussgänger den Platz. Die Bahnhofstrasse ist einerseits eine offizielle Veloroute – andererseits Flaniermeile und Aufenthaltsraum. Das sorgt für Nutzungskonflikte, auch weil vielen Fussgängern nicht klar ist, dass sie sich auf einer Veloroute befinden – und umgekehrt.
Es braucht daher eine klarere Signalisation und Verkehrsführung. Das forderte die FDP in einem dringlichen Postulat. Sie rennt dabei offene Türen ein. Auch der Stadtrat ist der Meinung, dass das neue Verkehrskonzept «noch nicht von allen Verkehrsteilnehmenden angenommen» wird. Der Stadtrat will daher eine «klare und intuitiv verständliche Führung des Fuss-, Velo- und Autoverkehrs» prüfen, wie es in der Postulatsantwort heisst. Er will sich dabei auf den Abschnitt zwischen Kapellbrücke und Luzerner Theater konzentrieren. (rk)




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