Werthenstein/Ruswil

Für rund 7 Millionen Franken – nun wird beim nächsten Abschnitt an der Kleinen Emme gebaut

Im Abschnitt Dietenei/Rütmatt beginnen am Montag die Arbeiten für den Hochwasserschutz – sie dauern voraussichtlich bis Ende 2027.
Die Kleine Emme im Abschnitt Dietenei/Rütmatt.
Bild: Kanton Luzern

Entlang der Kleinen Emme im Abschnitt Dietenei/Rütmatt in den Gemeinden Ruswil und Werthenstein starten am kommenden Montag, 10. August, die Bauarbeiten. Es handelt sich dabei um einen Teil des Projektes «Hochwasserschutz und Renaturierung Kleine Emme», das nach dem Hochwasser im Jahr 2005 lanciert wurde. Das Ziel ist, die Bevölkerung, die Infrastruktur und die Unternehmen entlang der Kleinen Emme besser vor Hochwasser zu schützen und gleichzeitig den Flussraum ökologisch aufzuwerten, teilt der Kanton mit.

Die Kleine Emme im Abschnitt Dietenei/Rütmatt.
Bild: Kanton Luzern

Insgesamt erstreckt sich das Projekt über rund 23 Kilometer von der Mündung der Fontanne bis zur Einmündung in die Reuss. Es ist in 15 Abschnitte gegliedert. Im Abschnitt Dietenei/Rütmatt werden verschiedene wasserbauliche und ökologische Massnahmen umgesetzt. Das Vorhaben umfasst die Erneuerung der Ufersicherungen zum Schutz von einzelnen Gebäuden, der SBB-Brücke und der Kantonsstrasse. Zudem werden die Uferbereiche der beiden Innenkurven abgeflacht. Die Flusssohle wird mit zusätzlichen Strukturen aufgewertet, damit Fische auch bei geringen Abflüssen und hohen Temperaturen geeignete Rückzugsorte finden.

Der rund 23 Kilometer lange Bereich von der Mündung der Fontanne bis zur Einmündung in die Reuss.
Bild: Kanton Luzern

Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende 2027. Die Gesamtkosten im Abschnitt Dietenei/Rütmatt betragen rund 6,9 Millionen Franken. (fmü)

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