Schritt für Schritt wird die Kleine Emme hochwassersicher ausgebaut. Sechs Abschnitte sind bereits fertiggestellt, neun weitere sind noch in Planung oder werden überarbeitet. Letzteres trifft unter anderem auf den Abschnitt Dietenei/Rütmatt auf Ruswiler und Werthensteiner Gemeindegebiet zu. Dort sieht das Hochwasserschutz- und Renaturierungsprojekt zusätzliche Uferschutzmassnahmen vor. Auch die bestehende Infrastruktur soll ausgebessert werden.
Die Luzerner Regierung rechnet mit Gesamtkosten von 6,89 Millionen Franken, die sie dem Kantonsrat als Sonderkredit beantragt. Davon deckt der Bund über 3 Millionen. Die Arbeiten sollen diesen Sommer starten und 2028 abgeschlossen sein. Konkret sollen zusätzliche Uferblocksätze die Kantonsstrasse, die im entsprechenden Abschnitt an zwei Flusskurven entlangführt, künftig vor Hochwassern sichern. Auch an den Widerlagern der Bahnbrücke, die zwischen den Kurven über die Kleine Emme führt, werden die Ufersicherungen erneuert. Zudem werden die Ufer maschinell abgeflacht, damit sich die Kleine Emme natürlicher entwickeln kann. Ferner sieht das Projekt eine Strukturierung der Flusssohle vor, damit auch bei niedrigem Wasserstand genügend Tiefe vorhanden ist und die Fischpassierbarkeit erhalten bleibt. (lf)
Kommentare
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien, die Kommentare werden von uns moderiert.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.