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Kerns

Etappensieg auf dem Weg zur neuen Dossenhalle

Der Gemeinderat kann die Planungen für die neue Dossenhalle vorantreiben.
Aussenansicht der Dossenhalle in Kerns.
Bild: Visualisierung: zvg

40 Jahre alt ist die Dossenhalle, jene Doppelturnhalle, welche mit mobilen Faltwänden in drei Drittel unterteilt werden kann. Nach über vier Jahrzehnten intensiver Nutzung hat sie umfangreiche Erneuerungs- und Anpassungsmassnahmen nötig. Das sieht auch die Kernser Stimmbevölkerung so. Sie genehmigte am Sonntag mit deutlichen 70,8 Prozent (2039 Ja zu 841 Nein) einen Planungskredit von 940’000 Franken. Dies bei einer Stimmbeteiligung von 63,2 Prozent.

«Das klare Resultat zeigt, wie wichtig die Dossenhalle für den Schulbetrieb und das gesellschaftliche Leben ist», stellt Gemeindepräsident Beat von Deschwanden fest und fügt an: «Zugleich ist es für den Gemeinderat und die Baukommission ein klarer Auftrag, zusammen mit den Fachplanungsbüros sowie der Begleitgruppe das Projekt zweckmässig und in einem vertretbaren finanziellen Rahmen weiterzuentwickeln». Die Baukommission nimmt bereits in den nächsten Tagen ihre Arbeit auf. Es wird das Ziel verfolgt, bis Ende 2026 die Planungsarbeit für das Projekt abzuschliessen. Das Stimmvolk soll im Frühling 2027 über den Baukredit und die zur Diskussion stehenden Varianten mit drei oder vier Hallenteilen sowie die Optionen «Tiefgarage» und «Kunstrasen» abstimmen können.

Die Variante S sieht bei drei gleich grossen Hallenteilen Kosten von 15,9 Millionen Franken vor, bei der Variante M mit vier gleich grossen Hallenteilen liegt eine Schätzung von 19,3 Millionen zugrunde. Bei beiden Varianten wird der Eingangsbereich neugestaltet, im Erdgeschoss ein rund 170 Quadratmeter grosser Multifunktionsraum für Festbetriebe, Vereinssitzungen und Veranstaltungen sowie ein Gastro-Raum von rund 35 Quadratmeter vorgesehen. Zudem werden die Geräteräume massvoll erweitert und auch ein Raum für das Lagern von Mobiliar geschaffen.

Innenansicht der Dossenhalle in Kerns.
Bild: Visualisierung: zvg

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