Im September brach im Kanton Luzern die Lungenkrankheit Enzootische Pneumonie (EP) aus. Der Veterinärdienst hat im betroffenen Schweinering eine Totalsanierung angeordnet. Dabei mussten 5200 Tiere getötet werden (wir berichteten). Durch die Totalsanierung bei den Zuchtbetrieben seien die Infektionsketten unterbrochen und eine weitere Ausbreitung der EP verhindert worden, schreibt der Veterinärdienst nun in einer Mitteilung. Bisher seien keine Infektionen ausserhalb des betroffenen Schweinerings festgestellt worden.
Im Kanton Luzern wurden insgesamt zehn Zuchtbetriebe und drei Mastbetriebe positiv auf EP getestet. Bei den betroffenen Betrieben wurde eine Sperre angeordnet. Diese kann aufgehoben werden, sobald die Ställe gereinigt und desinfiziert worden sind und mindestens zehn Tage leer stehen. Mittlerweile konnten die Überprüfung bei der Hälfte der betroffenen Betriebe bereits durchgeführt und die Aufhebung der Sperre angeordnet werden, heisst es weiter.
Der Veterinärdienst betont, dass alle Schweinehaltenden verdächtige Symptome wie Husten einer Tierärztin oder einem Tierarzt melden müssen, damit die Fachpersonen die nötigen Abklärungen treffen können. (jh)



Kommentare
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien, die Kommentare werden von uns moderiert.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.