Am vergangenen Wochenende kam es im Kanton Luzern zu mehreren Selbstunfällen. Wie die Luzerner Polizei mitteilt, ereignete sich der erste Unfall am Samstagnachmittag nach 15 Uhr in Nottwil, als ein 65-jähriger Lenker von der Kantonsstrasse abkam und im Graben landete. Für die Bergung mussten die örtlichen Feuerwehren die Strasse zeitweise sperren. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 6000 Franken.
Am Samstagabend kurz vor 18 Uhr kollidierte in Luzern-Littau ein alkoholisierter Autofahrer (1,12 Promille) auf der Roupigenstrasse mit einem Inselpfosten. Der Lenker setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Da er sein Kontrollschild am Unfallort verlor, konnte die Polizei den flüchtigen Fahrer schnell ermitteln und ihm den Ausweis abnehmen. Bis zum Entscheid des Strassenverkehrsamts darf er kein Fahrzeug mehr lenken.
Zu einem weiteren Selbstunfall kam es am frühen Sonntagmorgen um zirka 4 Uhr in Meierskappel. Ein 47-Jähriger prallte mit seinem Auto zunächst gegen einen Absperrzaun, danach gegen eine Laterne. Der Mann war alkoholisiert, ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,4 Promille. Verletzt wurde niemand. Dem Mann wurde der Führerschein entzogen. Auch er darf bis zum Entscheid des Strassenverkehrsamts kein Fahrzeug mehr lenken. (luz)




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