Die FDP Obwalden will ihre Position als klar drittstärkste Partei im Parlament halten und tritt, um dies zu erreichen, in allen sieben Gemeinden mit vielseitigen Listen an. Dies schreibt die Obwaldner Kantonalpartei im Nachgang zu ihrer Parteiversammlung am vergangenen Mittwoch in Sarnen. Der Partei-Slogan «Verantwortung für Generationen» werde auf den Listen gelebt, denn es seien Kandidierende aus allen Generationen vertreten. Vom ehemaligen Kampfjetpiloten über die Konditorin, den Landwirt und Medizinstudenten bis hin zum Startup-Gründer seien die Berufsbilder der Kandidierenden sehr breit gefächert. «Mit diesem qualifizierten Team an Kandidierenden werden wir gute Resultate erzielen», zeigte sich die Präsidentin Carola Weiss überzeugt.

Rund 80 Freisinnige und Gäste versammelten sich im gefüllten Metzgernsaal zum Parteitag und Wahlkampf-Kickoff der FDP Obwalden. Im persönlichen Interview mit dem Kernser Kantonsrat Stefan Flück hatten die Mitglieder die Möglichkeit, Regierungsratskandidat Marius Küchler besser kennenzulernen.
Zuvor gewährte Susanne Vincenz-Stauffacher in ihren Einleitungsworten einen Einblick in ihre politischen Anfänge, wie sie sich bereits als 18-Jährige politisch interessierte und schlussendlich entschied, den Freisinnigen beizutreten. Wie es in der Mitteilung heisst, zeigte sie sich besorgt über die gegenwärtige internationale Sicherheitslage und hob die Wichtigkeit des Entlastungsprogramms von Finanzministerin Karin Keller-Sutter hervor, um die Bundesfinanzen wieder ins Lot zu bringen.
Im Anschluss wurden die Abstimmungsvorlagen vorgestellt und diskutiert. So wurde für die Individualbesteuerung ein Ja beschlossen. Die Nein-Parole fassten die Freisinnigen hingegen für die Halbierungsinitiative, die Klimafonds-Initiative und die Bargeldinitiative, unterstützen aber deren Gegenvorschlag. (inf)



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