Damit die Energie zuverlässig zu den rund 28'500 Kundinnen und Kunden des EWO Obwalden gelangt, sind ein sorgfältiger Unterhalt sowie gezielte Netzinvestitionen unerlässlich. Die Instandhaltung der Kraftwerke und die fachgerechte Wartung der Leitungen und Anlagen sichern das Obwaldner Stromnetz. Mit jährlichen Investitionen von 8 bis 10 Millionen Franken werden unter anderem Trafostationen erneuert und der Ausbau des Verkabelungsgrades gezielt vorangetrieben. «Das EWO investiert auch in diesem Jahr in nachhaltige Versorgungsprojekte», blickt Thomas Baumgartner, Vorsitzender der Geschäftsleitung, in einer Medienmitteilung voraus.
Generationenprojekte für die Region
Ziel sei es, insbesondere in dicht bebauten Gebieten sowie im Rahmen von Netzerneuerungen, den Anteil erdverlegter Kabel kontinuierlich zu erhöhen. «Ein aktuelles Beispiel ist die geplante Verlegung der Freileitung in Alpnach», so Baumgartner. Im Kanton Obwalden tragen heute 74 Prozent der Leitungen in Form von Kabeln zur Versorgungssicherheit bei. Deren Unterhalt sei deutlich einfacher als jener von Freileitungen. Zudem reduziert laut EWO die unterirdische Leitungsführung das Risiko von witterungs- und umweltbedingten Schäden.
Ein weiteres zentrales Zukunftsprojekt ist das geplante Pumpspeicherkraftwerk zwischen Sarnersee und Lungerersee, schreibt das EWO weiter. Mit dem gestarteten Vorprojekt schaffe man die Grundlage, um erneuerbare Energie künftig flexibel zu speichern und Versorgungsspitzen auszugleichen. «Ein Generationenprojekt, das die Versorgungssicherheit langfristig stärken wird», so Thomas Baumgartner.
Zahlen und Fakten 2025
Das EWO und seine Tochtergesellschaft EWO Gebäudetechnik AG schlossen das vergangene Geschäftsjahr mit einem Umsatz von knapp 110 Millionen Franken und einem Gewinn von 10 Millionen Franken erfolgreich ab. Der Kanton Obwalden und seine Gemeinden erhalten daraus eine Gewinnausschüttung von 6,45 Millionen Franken.
Als Energiedienstleister engagiert sich das EWO zudem für die regionale Bevölkerung mit vergleichsweise tiefen Strompreisen. So belegte das EWO im Jahr 2025 den 4. Rang unter allen Kantonen der Schweiz.
Mit einer Wertschöpfung von gut 35 Millionen Franken leistete das EWO 2025 einen wesentlichen Beitrag zur regionalen Wirtschaft. Darin enthalten ist unter anderem die Vergabe von Aufträgen an Unternehmen im Kanton Obwalden im Umfang von rund 9 Millionen Franken. (unp/zvg)





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