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Geschäftsbericht 2025

EWL erzielt 37,9 Millionen Franken Gewinn, trotz tieferer Energiepreise

Energie Wasser Luzern (EWL) verzeichnet ein erfreuliches Geschäftsjahr 2025. Als positiv bezeichnet der Stadtluzerner Energieanbieter insbesondere das Wachstum im Bereich der erneuerbaren Wärme.
Die Wärmezentrale von EWL in Emmen Dorf.
Bild: Boris Bürgisser (Emmen, 03. April 2023)

Im Geschäftsjahr 2025 hat Energie Wasser Luzern (EWL) seine  strategische Ausrichtung «konsequent weiterverfolgt – hin zu einer nachhaltigen, regional verankerten Energieversorgung», wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Dabei sei der Ausbau der erneuerbaren Wärme, Investitionen in die Netz- und Anlageninfrastruktur sowie die Digitalisierung im Zentrum gestanden. Dafür sind 2025  insgesamt 74 Millionen Franken investiert worden.

Tiefere Energiepreise und ein geringerer Erdgasabsatz haben laut EWL das Geschäftsjahr geprägt. So sank der Gesamtertrag zwar um 3,8 Prozent auf 373,5 Millionen Franken. Da der Betriebsaufwand aber um 5,3 Prozent reduziert wurde, stieg der Unternehmensgewinn leicht auf 37,9 Millionen Franken.

Erneuerbare Wärme als Wachstumstreiberin

Im wachsenden Geschäftsfeld Wärme ist der Umsatz um 14 Prozent auf 29,4 Millionen Franken gestiegen. Als Treiber nennt EWL den Netzausbau, neue Quartierzentralen und zahlreiche Neuanschlüsse. Besonders dynamisch entwickelt habe sich das Geschäft in Emmen und Littau mit Fernwärme, im Luzerner Zentrum mit See-Energie sowie im See-Energie-Gebiet Horw-Kriens, wo mit 42 Prozent das stärkste Absatzwachstum erzielt wurde.

Mit den Wärmeanschlüssen und nachhaltigen Energielösungen gehe es  darum, vorhandene Ressourcen «gezielt zu nutzen und effizient einzusetzen», heisst es in der Mitteilung weiter. Dabei setzt EWL auf Projekte wie das regionale Eiszentrum Luzern, welches See-Energie, Abwärme und Photovoltaik kombiniert. Zudem entwickelt das Unternehmen neue Modelle für den Eigenverbrauch von Solarstrom, welche es den Kundinnen und Kunden ermöglichen, lokal produzierten Strom einfacher und effizienter zu nutzen.

Um die anstehenden Projekte durchzuführen, kann sich EWL laut eigenen Angaben auf eine solide finanzielle Basis stützen. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 75,4 Prozent, der operative Geldfluss liegt bei 66,8 Millionen Franken. Der Generalversammlung wird eine Dividende von 6,9 Millionen Franken an die Stadt Luzern beantragt. (zim)

Geschäftsbericht EWL Energie Wasser Luzern

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